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Der westbote. [volume] (Columbus, Ohio) 1843-1871, October 15, 1863, Image 4

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gm
Die große Fehlgeburt!
Leichcszyg der Regierungsämtler, Contraktor en
JC. IC«.
DaS saubere Kleeblatt!
Die schon seit Wochen «ngefÄnbigtf Massen »Ver
simmlung der RegiernngSparthei in Columbus, am
letzten Donnerstag, feilte fctt Welt in Erstaunen und
die Dftnoftetm »mseres Countys in Schrecken setze,'.
Seit Wochen kvaren die Führer und ihre Runner thä
tig, um ganz etwaS Außerordentliches auf die Beine
yi bringen und das hiesige Journal schlug fast jeden
Micrgen die große Trommel für die zu erwartende
^Riesen-Versammlung." An Greenbacks fehlt's ja
»er Regierungsparthei auch nicht. Aber es hat al«
ItS nichts geholfen. Der Berg, der Wochenlang
kreiscte, hat ein ganz »vinzigeS MauSlein geboren,
sin Btäuèletn so klein, daß einer der vielen Mar«
Hhälle, als er daS Ding sah, schnell seinem Pferde
lie Sporen gab und durch ein Nebengäßchen heim
Märts galloppirte. Der Donnerstag kam, aber das
Golk kam nicht. Die ganze Geschichte war eine
arcßartige Fehlgeburt. Das sagen nicht bloS wir,
pzndern das sagte auch Wade öffentlich vorder Ver
fommlung hinter dem Staatshause. Er nannte da?
Wing sogar eine verächtliche Fehlgeburt.
Genau nach der Uhr gezählt nahm eS 19 Minu
ten, bis die „merkwürdige* Procession einen geg«be»
nen Punkt passirte. (Die unsrige nahm I1/4 Stun
de.) Den größten Theil der Personen der Processi»
on bildeten Soldaten aus Camp Chase, die zudem
Humbug comma«,dirt waren. Die sämmtlichen Ar
deiter aus dem Arsenale befanden sich ebenfalls in
Zuge, sie werden aber am Dienstag doch thun
was sie tocOf^. Wir zählten in dem Zuge nickt
weniger als 22 RegierungSwagen auS Camp Chafe
.«nd dem Arsenale, gezogen von Rezierungspferden,
»nd auch die Rezicrungs-Musikbande fehlte nicht,
èo mußte alles ctn Strange der herrschenden Par
»hei mitziehen und wer nicht ziehen wellte, setzte sick
der Gefahr aus, seinen Platz zu verlieren. DenRest
des Zuges bildeten zum großen Theil Regierungsbe
ernte, Contractor«»», Baumwollen Barone und der
artige Patrioten. Sie wissen warum sie mit
der Regierungsparthei gehen. Daß die Clerks aus
dem Staatèhause und die Unterbeamten überhaupt
mitziehen mußten, versteht sich von selbst. Die Land
tevölkerung war sehr spärlich vertreten, nur 7 von den
18 Townlhips waren repräsentirt und diese nur sehr
schwach. Die Festwagen waren in Columbus von
Regierungs-Schmarotzern hergerichtet, ftn blecherner
Monitor, der „die Kränk kriegte/ ehe die Geschichte
vorüber war, wurde von einem Contraktor geliefert,
«nd zu einem Wagen, der Vallandighams Reise nach
Canada vorstellen sollte, hatten höchst wahrscheinlich
die „ehrlichen Leute/ die schon unter Dennison einen
so schönen ,Schmtl" machten, ihren vollen Veitrag
geliefert. Dem Affen hätte man besser eine der Shod
dv Uniformen angezogen, wofür gewisse ehrliche Leute
ftch 16 Dollars daS Stück berechneten.
Eine Drnck-rpresse befand sich merkwürdiger Wei
se im Znge. Sie sollte wahrscheinlich die Preßfrei
heit darstellen, wie sie gegenwärtig unter der Herr
schalt der Regierungepanhei besteht. An einem Wa
Am, der mit Knaben gefüllt war, lasen wir die Auf»
hrift: „Mehr SilSaten." Wollten die Contracto
Tfii
uns etwa dadurch einen Wink geben, daß sie den
Krieg fortzusetzen gedenken, biö diese Knaben Männer
geworden sind? Der einzige wirklich schön verzierte
Festwagen kam Nachmittags, angeblich von dem be
nichbarten County Madison. Leute wollen wissen,
da^ der glückliche Mann, der immer weiß, wenn im
Staatshause Geld für die Soldaten angekommen ist,
sich auch im Znge befand und zwei fette Contractoren
e^mmandirten die Nachhut.
Das eigentliche Volk betheiligte sich an dem Zuge
sehr wenig oder fast gar nicht. Es ließ denselben
stumm wie einen Leichenzug vorüber passiren. Aller
Enthusiasmus fehlte und die Führer der Regierungs
Parthci ließen verzweifelnd die Köpfe hängen. Das
Volk fängt an zu denken und eure Beweggründe zu
durchschauen! Ganz Camp Chase schien sich über
die Sladt ergossen zu haben jeder zweite Mann den
man auf der Straße traf, war ein Soldat und die
Schulterstreifler waren so zahlreich wie die Maikä
str im Frühjahr. Wir hörten einen Soldaten aus
rufe', „Keine Profcßioache für unS heute!* na
türlich nicht. Den Soldaten war an diesem Tage
filaufct, massenweise, ohne Paß die Stadt zu besuchen,
gut Verherrlichung der Regierungsparthei. Alle die-
Dinge dienten aber nur dazu, dcm Volke einen tie
ftti Einblick in das Wesen und Treiben diese?Par
t'ki zu geben und jeder Demokrat ging, nachdem er
fois widrige Schauspiel gesehen, gewiß mit dem Ent
schlusse heim, jetzt am Dienstag erst rlcht für die Nie
rlaae dieser Beamten und Spekulanten Aristokratie
zu arbeiten.
DaS saubere Kleeblatt«
Nachmittags versammelte sich ein Hâi'fsein, reich
lich durchspickt von Schulierstreistern und Soldaten,
auf der westlichen Terrasse des Staatèhauses. Wabe,
der berüchtigte Ver. Staaten Senator, begann seine
Rede nach einigen einleitenden Worten also:
»Meine Herren»von der Hauptstadt des große"
Staates Ohio, wo ihr, wie man denke? sollte,
über den Gang der Dinge besser unterrichtet seid],
•to in irgend einem andern Platze des Staates:
ihr habt in euren Blättern seit Wochen anzei
gen lassen, daß dies die große Riesen-Ver
s a u n des Fcldzugcs sein werde und ich bin
auf eure Einladung hier hergekommen um euch an
zureden finde aber nun daß eure Versammlung
nicht einmal einer verächtlichen Fehlgeburt
(a contemptible fizz'e) gleichkommt! Es ist in der
That die kleinste Versammlung, die ich während
dieses Wahlkampfes anredete."
Das war ein Sturzbad für die Häuptlinge der
Regierungsparthei! Selbst der Himmel, der bis dahin
zu ihrem Humbug gelächelt hatte, zog plötzlich seine
S.ün in Falten und sandte einige Regentropfen her,
ab. Allgemeiner Schrecken! Ex Gouverneur Den
nison erholte sich am ersten wieder und auf seinen
Vorschlag vertagte sich die ganze „Maßmeeting" nach
der Rcpräsentantenhalle, die sie etwa zur Hälfte füll
te. Ben Wade versicherte, was Jeder, der diesen
schwarzen Vogel kennt, schon längst wußte, daß er ein
Abolitionist, ein ursprünglicher, radikaler, ja mit ei
nem Worte, ein Erz Abolitionist set. Seine Rede
war im gewöhnlichen Style. Daß er, Ben Wade, vor
4 Jahren in seiner Rede im Congrcsse den Süden
vollkommen rechtfertigte, aus der Union zu treten, das
sagte er aber nicht. Auch daß ihn Vallandigham
nst einen Schurken und einen Lügner nannte, und
daß Wade den Schurken und den Lügner in die Ta
sche steckte, das sagte er nicht.
Ihm folgte Ehren Chandler, der blutige
Chandler von Michigan der Demagog, der mehr
that, um den Friedens-Congreß in Washington auf
zubrechen und das Zustandekommen eines Compro
nnssco zu verhindern, als irgend ein anderer lebender
Mann der Blutigel, der öffentlich erklärte, es sei
ein Aderlaß nothwendig, der sich aber wohl hü«
let, sich sein eigenes 831
ut abzapfen zu lassen. Wir
hatten bis dahin geglaubt, Chandler sei ein vorzugli
cher Redner. Jetzt können wir sagen, daß er ein
ganz gewöhnlicher Redner ist. Seine Sprache ist
gemein, wie sein ganzes Aeußere, sein Vortrag ohne
«Uni Anstand, ohne alle Würde. Seine Hauptkraft
liegt im Schimpfen und dies Talent entwickelte er
denn auch bis zur äußersten Grenze. Wer nicht für
Brough stimmt, ijt in den Augen des großen Feld»
scheers von Michigan ein „Verrathet". Die erste
Niederlage bei Bull Run pries er als ein großes
Glück für das Land dadurch sei das Volk erst auf
den Abolitionisten Standpunkt gehoben worden. Die
Emancipations Proklamation lobte er bis über die
Baume. Wähle das Volk Vallandigham, so werde
die Regierung seine Inauguration mit militärischer
Gewalt verhindern und Ohio mit dreidoppeltem
£)rat*t heimsuchen und fügte er hinzu „wir haben die
Vlacht, es durchzusetzen." Wenn man solche elende
Demagogen hott und sich erinnert, daß dies die Lich
let der herrschenden Parthei und, dann wunderts Ei
»cm nicht, daß das Land zu Grunde geht. Werfl
tot allen Dingen die'e Demagogen durch die Wahl
«rne nieder 1 sollte das Ü/icUO jedes wahren Freun
seineâ Landes sein.
MWähtend Chandler seinen Geifer in der Reprâsen
tontenhaße auèspie, hielt Ex Congreßmann Bing
ham, den das Volk seines Distrikts letzten Herbst über
Bord warf, in der Senatshalle vor höchstens einhun
bert Männern und ein paar Dutzend Frauen eine
Mede. Das Häuflein, daS sich in einen Winkel der
Halle zusammengedrängt halte, war seht klein, aber
«iuserleien. Als wir in die Halle traten, verherrlich
te Bingham gerade den Neger und erklärte, ein todter
Heger, der in diesem Kampfe falle, sei ihm lieber als
«ine Million Vallandigham's. Jetzt haben wir be
«its 30,000 Neger Soldaten, bis Weihnachten wer
4en wir 100,000 haben, die sich auf den Süden wer
fen und fürchterliche Rachc an den Weißen nehmen
werden. Sobald wir mit dem Süden fertig seien,
sagte Bingham weiter, werden wir England und
Franfreich in die Hand nehmen und unsere Panzer«
schiffe werden eines Tages die Pfeiler der Londoner
Brücke niederschmettern. Garribaldi warte schon
darauf. Mit Leuten, die solches Blech, solchen
Blödsinn aus dem Munde eines fanatischen PuterS
anhören und demselben Beifall klatschen können, ist
natürlich nicht zu rechten und wir gingen unserer We
ge. In der Rotunde fanden wir den Temperanz
Apostel Cary, der durch seine wässerigen Witze einen
kleinen Haufen um sich zu sammeln suchte. Dense!«
ben Versuch hatten kurz vorher Gouv. Tod und der
Methodisten Pastor und Colonel Moocy gemacht,
die wir aber nicht hörten. Gonv. Tod soll unge
wöhnlich „aufgeregt" gewesen sein, vermuthlich in
Folge eines guten Diners, und Moody soll trotz f:i»
nes geistlichen Standes sehr ungeistlich und unan*
ständig geschimpft haben. Gewiß ist, daß et immer
noch Colonels Gehalt bezieht und dafür kann man
schon Reden halten. So verlief die „verächtliche
Fehlgeburt," wie Wade das Ding nannte.
Ist es nicht ein wahrer Hohn, drei Erz-Abolitio«
nisten als Redner hier nach Colnmbus zu schleppen,
die mehr gethan haben, um diesen blutigen Bürger»
krieg anzuzetteln, als irgend drei andere lebende Mau»
net in Amerika Wir meinen das saubere Kleeblatt
Wade, Chandler und Bingham 1 Wie mag ein so»
genannter Kriegsdemokrat, der sich entschlossen hat,
mit der Regierungsparthei zu gehen, wohl fühlen,
wenn et dies Kleeblatt betrachtet und dazu verdammt
ist, ihre Tiraden anzuhören?
SenatotMetick's Rede. Naughton'S
große Halle war am Mittwoch Abend mit einer com«
pacten Menschenmasse angefüllt, die mit gespannter
Aufmerksamkeit und jubelndem Beifall der Rede des
Achtb. Merrick von Illinois lauschten. Et ist abet
auch ein ausgezeichneter Redner— ein muthiger Red
ner, der kein Blatt vor den Mund nimmt und die Dinge
bei'm rechten Namen nennt. Durch eine schöne und
dabei doch gewaltige Sprache weiß er den Zuhörer
mit sich fortzureißen und die ganze Art und Weise sei
neS lebendigen Vortrags zeigt, daß es ihm heiliget
Ernst ist, und daß et im Gefühle seines gute« Rechts als
fteigebornet Mann, jeder Gewalt, welche die Consti
tution verachtet,] muthig Trotz bietet, obgleich er
sich bewußt war, wie er bemerkte, daß ihn die Spio
ne der Regierung auf jedem Schritt und Tritt um
lauern. Gewaltig wie der Sturmwind, mit einem
Worte niederschmetternd waren seine Denunciationen
des Abolitionismus, der, wie er nachwies, durch sein
Wühlen den Frieden dieses Landes gestört und das
Volk des Nordens und des Südens, das früher so
friedlich und so glücklich neben einander wohnte, in
tödtliche Feinde verwandelte und den Boden unsere?
Landes mit dem Blute unserer Söhne düngt. Furcht»
bar, aber verdient war seine schonungslose Geißelung
der Regierungspartei, die sich fälschlich die „Union»
Partei' nenne, aber durch Wort und That beweise,
daß sie die Union nicht wieder herstellen wolle. Lin»
coin), Stanton, Butler, Schenk, Burnside :c. wnt»
den ohne Handschuhe bearbeitet und daS Heer der öf
fentlichen Diebe und Volksbetrüger gehörig getrftr*
digt.
Ergreifend war der Aufruf des Redners an die De»
mokraten Ohio's, sich nicht vor lächerlichen Drohun
gen zu fürchten, und ruhig und ernst, aber entschlos
sen wie freie Männer am Dienstag ihre Bürger
Pflicht
auszuüben und ihren so schmachvoll mißhan
delten Mitbürger Vallandigham *11 erwählen, damit
die Welt erfahre, daß die Masse des Volkes von
Ohio aus Männern besteht, welche die Freiheit zu
schätzen wissen und frei sein wollen. Mit stummem
Schmerz habe sich das Volk von Ohio bis daher jede
Unbill, jede Verfolgung,
jede
Zündhölzchen in der Tasche. —Welche
schlimmen Folgen es haben kann, wenn man Zünd«
Hölzchen in fahrlässiger Weise in Den Taschen bei sich
führt, erhellt aus folgendem in New York vorgekom
menen Fall:
Andrew Slavin, ein für die Nachtzeit angestellter
Privatwächter, legte sich, während er sich auf Posten
befand, nieder, um ein Siündcheu zu schlafen. Hier»
bei geschah es, daß Zündhölzchen, die er in der Ta
sche hatte, sich entzündeten und seine Kleider in Brand
steckten. Er ward so schlimm verbrannt, daß er bald
nachher unter schrecklichen Qualen im New Uorket
Hospital mit Tod abging. Man vermuthet, daß die
Reibhölzchen sich entzündet haben, während er sich im
Schlaf umdrehte.
Contra et oren, Suitler und Consorten, die
ihre Hunderttausende aus dem Kriege machen, betrach
ten den Sieg der demokratischen Parthei in Obio als
ein großes Unglück. Ein noch größeres „Unglück" für
sie
ware
die baldige Beendigung des Krieges. Wenn
die Kriegskuh stirbt, können sie sie ja nicht mehr mel
ken und keine Paläste mehr bauen.
Der arme Mann, der kein Geld aus dem Kriege
macht und doppelt für alles bezahlen muß, was er
kauft und dessen Sohn vielleicht der nächsten Ziehung
tirtfäUt, betrachtet die Sache ganz anders, dafür ist er
aber auch ein „Verräther." Ei» Vertälher an der
Constitution? bei Leibe nicht! Er ist aber ein Ver«
rather an den Spekulanten, Blntsaugern und ihrer
Sippschaft, und das ist eine Todsünde gegen —ihren
allmächtigen Geldbeutel
Eine Pennsylvanietin kam neulich mit ei«èr al
ten Bibel zum Drucker in Dcylestown »nd sagte:
„Mistet Printer, ich möcht' selle alte Biwel wieder
nei geprintet hawe it's ausgeworre, un meine Auge
sin auch nit tneh wie frihet. Was schatschste for den
schob?"
„Fünfzig Cents."
„Kannschte it reddy Howe in 'net halbe Schtnnd?
Ich kann mich net gut lang ufhalte, ich wohn arig
weit in der Cnntry."
„Kommt in 'net halbe Stund zurück," sagte der
Drucker.
Wie die alte fort war, sandte der Drucker zur Of
fice dct Amerikanischen Bibelgesellschaft und ließ ein
Exemplar für 50 Cents kaufen.
Als der Drucker der Alten bei ihrer Rückkehr die
neue Bibel einhändigte, tief sie: „O Herr Jemini,
wie schehn hau Jhr's gefixt 1 's ischt beinah as gut
aS nei! Was fire große Kunscht sell Printing Bis
neß ischt! Ich danl in der Bargen, Mister Printer,
un will's meine Nachbare verzehle mäbe, ich kann
Eich mehr Kunde zufihrt. Gut beU*
F-
1
Verhöhnung seiner bei-
ligsten Rechte gefallen lassen. Am nächsten Dienstag
habe es rne vielleicht die letzte Gelegenheit, sei
nen feierlichen Protest gegen die unerhörten Gewalt
thaten der herrschenden Partei einzulegen und der
Redner fordere daher jeden Demokraten im Namen
der Freiheit, im Namen des blutenden Vaterlandes
auf, die Gelegenheit zu benutzen und jedes gesetzliche
Mittel zum Siege Vallandigham's aufzubieten.
Doch, wir können dem Redner nicht weiter folge».
Genüge es nur zu sagen, daß sein Vortrag den itn»
geheuersten Jubel hervorrief und ohne Zweifel am
Dienstag seine Wirkung nicht verfehlen wild.
Baltimore, 7. Okt. Heinrich Brocket, ein
Deutscher, Spürpolizist in Diensten des Prosoßmar
schalls Blumeiiberg, hatte Hcn. Scholl von Föderal»
Hill, einen anerkannt guten Unionémann, illoyaler
Ausdrücke und des Ausbringens von Vivats auf Jeff.
Davis beschuldigt es stellte sich Scholl's völlige U«
schuld und die Absicht des Anklägers heraus Gcld
durch die Denunciation zu erpressen. Brocker wurde
deshalb verhaftet «nd dem Obersten Tevis, Stellver
tretet von Gen. Tyler, überwiesen, der ihm gestern
ein großes Brett mit der Inschrift: „Ich war ein
Geheimpolizist, bin ein Lügner und veranlaßte die
Verhaftung eines unschuldigen Unionsmannes I" um
hängen und in Baltimorevon Eutawstraße bis an
die Brücke auf- und abmarschiren ließ, während vorn
und hinten je ein Soldat mit Gewehr und Bajonnct
ihm beigegeben war. Dies wird manchem Detcctiv
zur Warnung dienen!
Itt
G. Grund.—AuS Phi­
ladelphia wird geschrieben: *Wer ha», besonders
unter den Deutschen, nicht den Landsmann Hrn.
Franz G. Grund, den tüchtigen Literaten, den aus
gezeichnete» Philologen, aber leidet den politischen
Wetterhahn gekannt, der, anßer der KnownoihingS»
Partei, jeder wechselsweise mit seiner Feder gedient?
Francis Grund ist nicht mehr, er starb gestern Abend
gegen 12 Uhr im Siationshause des 5. Distrikts
sein Tod wurde merkwürdiger Weise durch eine poli
tische Demonstration veranlaßt. Hr. Grund wat
eine Zeit lang Mitredaktent des „Age", eines eng
lisch* demokratischen Blatteö. und da die Sachen sich
nicht nach seinem Wunsche fügten, sattelte er um,
wurde ein Republikaner und hielt am Montage im
Union-Clubhause eine lange Rede.— Gestern Abend
nun zog ein Volköhaufe in die Nachbarschaft seiner
Wohnung, um Gen. McClellan eine Serenade zu
bringen, und als einige Leute mit Zündhölzern die
Nummer des Hauses aussuchten, ängstigte ihn sein
böseS Gewissen und er glaubte, die Leute feien gekom»
en, um ihn zu lynchen, obschon Niemand daran
achte, ihm Leides zu thun. Er lies durch die Hin
rthür nach dem obengenannten StationShanse, wo
so erhitzt und geängüet ankam, daß et bald dar
rif, vom Schlage getroffen, seinen Geist aufgab,
t. Grund kam, wenn ich nicht irre, von ihm gehört
I haben, als Attachè mit der Prinzessin von Lench
nberg, später Kaiserin von Brasilien, nach Rio
aneiro. EinigeJahre darauf ging er nach Boston,
0 er als Lehret der Mathematik angestellt war.
pâter warf er sich der Politik in die Arme, welche
ach feinen Tod herbeiführte." a
Wer nie haut grade Hiebe,
Weß Wort' und Sätze schleiche«
Wie spürend schlaue Diebe,
Und immer seitab streichen
Wet niemals wagt zu sagen:
„2o i st es", und das „soll" sein",
Wer ausweicht schlichten Fragen,
Stets will der Vorsicht voll sein.
Wer spricht: „gewisse Leute",
Und: „dürfte, möchte, könnte",
Statt daß et sich nicht scheute
Und uns Gewißheit gönnte,
Wer nie den Punkt will nennen,
Stets eingehüllt in Du
st ist
Glaubt mit, daß der zu kenne»
Ali» Schwachkopf oder Schuft ist. a
B-iejlifte No. 2«.
Never
I (2Briefe)
31 Kern, Frieorich

Um einen deutschen Brtefzu erhalten, branchtmanblo«
dl'eNummerder^isteunddie Nummer des Briefes an
zugeben. Columbus, den 7. Cctcber 18U3.
Zohn Graham, Postmetst«.
Anzeige«.
und zwei gute Wohnhäuser zu verkausen.
Der Unterzeichnete bat zwei gute Sägmühlen und eine Ben
«ding Faeiory zu verkaufen. Tie Factory und eine der Sä-
gemühlen ist in Manon und die andere Sagrmuhle in Berwick.
Green Camp Township, Marien County, gelegen. Beide be
finden sich in guter Ordnung und erfreuen sich einer bedeuten
den Kundschaft.
Sie sind an günstigen Plänen gclcpctt und werben wohlfeil
und unter billigen Bedingungen verkauft werden.
£ie beiden Wohnhäuser liegen in der Nähe der Sägemüh
len und sind gut eingerichtet.
Die näheren Einzelheiten kann man bei dem Unterzeichneten
in.Marion, Ohio, entweder rersönlich oder brieflich erfahren.
Cel. 53u!i, '63 3Mw
John K. Hammerle.
Intelligenz Bureau
John E. Krebs,
öffentlicher
Notar,
Zancsville,Muskingum County, Ohio.
Ich t'iermit dein Publikum achtungsvoll an, daß ich als
öffentlicher Notar, olu mii »»nrntrumen Geschäfte schnell und
gewissenhaft besoraen werde. 9?amuch Gelv.Anleihn für
Käufe und Bei käust, Wohnhäuser so wir Farmen zu vtr
rent en. Besondere Aufmerkiamkcit werde ich Arbeitgebern so
wle Arbeitverlangenden widmen, indem ich Arbeiter stets mit
Stellen versehen und Arbeitgeber bei mir gute Arbeiter finden
können. Auch können gute Dienstmädchen durch mich stete gute
Stellen erhalten und Familien, welche solche brauchen, ersuche
ich höflichst in meiner Osfire, Elke der kten und Mainstraße,
vorzuspechen.
ijnui 11. 1863.
Gerhard's-Reporler.
Da mein bichenger Reisender für das nördliche Ohio
[einschließlich der Counties Mercer, Auglaize, Shelby, Logan
Union, Delaware, finer, Coshoeton, TusearawaS Harris 0
und Iefierson). Herr A. i ch n e r, seinem Contract ent
gegen, seit drei Wochen Nichts ton sich hören ließ, so widerru
fe ich hiermit die ihm erlheilte Vollmacht nur Annahme von
Abonnenten und erkläre die in seinen Händen befindlichen
Quittungen für ungültig.
Tiejenigen, trdcfce bei ihm abonnirt, den Reporter aber
n och nicht erhalten haben, bitte ich, mir gefälligst sogleich
Nummer und Datum ihrer Quittung anzugeben damit ich
die Bestellung gehörig notiren und ihnen den Reporter zusen
den kann.
Zu verkaufen.
Der Unterzeichnete ist gesonnen seine Farm von IM Acker
zu verkaufen. Die Farm liegt an der Canal Winchester
Straße, Meilen von ColnmbuS, und auf derselben befinden
sich 3 Wobndäuser, wovon das eine ein Wirthshaus ist.
Kaufliebhaber sind ersucht sich an den Unterzeichneten z«
wenden.
October 7» 3rn wöch.
Michael Nafziger«
Druckerei zu verkaufen.
Die Druckerei des Erawfoid County Demokrat ist, nebst der
dazu gehörigen Aecidenz-Truckerei, wegen des Todeo des Her
ausgebers unterten billigsten Bedingungen zu verkaufen Die
se Druckerei ist eine der besteingerichlelen Land-Duckereieu im
Staat Ohio und erfreut sich guter Kundschaft. Wegen nähe
ren Einzelnheiten wende man sich tricflich oder mündlich an
Gasthaus zu verkaufen.
Der Unterzeichnete wünscht das von ihm seit vielen Jahren
geführte und unter dem Namen bekannte »Wbrite Horse" an
e i v e r- o e o i e n- S a e i n e S a Z a n e s v i
gelegene Gastdaue aufzugeben, und deßhalb die vollständige
Einiichtung mit allen Wirlhschafls-Ulersilien. wegen Gcfitäfi*
Veränderung, zu verkaufen. Das Haus selbst bat einen sehr
vortdeilhafien Prospect mit einer Halle und l'!Zimmern,nebst
guter und geräumiger Stallung, besonders rottdeilhaft gcle
gen, sowohl wegen der Steamdoats-Landung, als auch £iu
Spazierganger und Parties wohlbekannt.
Näheres zu erfragen am Platze selbst bei
ZantSville, O., 22. Aug. '63.
Hotel zu verpackten.
Der Unterzeichnete bietet sein unter dem Namen „Depot
House" bekanntes gani in der Näde des Bahnhofes der Cleve
land und Columbus Eisenbahn gelegenes Hotel, in Delaware,
Ohio, zum Verpachten aus. Das Hotel eulbalt 14 Zimmer,
und außerdem einen Barroom, eine Küche und einen große»
Keller im Basement.
Die Bedingungen, welche billig gestellt werden, können etwai
ge Liebhaber bei dem Unterzeichneten, Delaware, Ohio, erfah
ren. Der Pächter hat daö Haus selbst 3.1 meubtiren.
vi24
Joseph Haas,
*63. 2M w Delaware, Ohio
H. T. Van Fleet,
Adovtat tttib Rechtsgelehrter. Office, Ben
nctts Block,
Marion, O t».
Kollektionen werden pünktlich desorgt» JOk
Referenzen:
Uchtb. ©n». kawrencc, Bcllefountainr, Ohi»,
6.
Heffenmüllcr, Cleveland, Obio.
®co. $). Cuébba,
«rnrnbrr 17JM.
Marion, Ohio.
V e k a u
e ines schönen Eigenthums.
Da ich gesonnen bin, nach Deutschland zu reifen, biete ich
hiermit meinen Garten, an ter Südhochstraße gelegen, unlet
dem Namen V 0 kSgarten besann hiermit »um Verkauf
an. Dieser Garten umlaßt Ifi Acker ^and, enthält alle eor
ten gute Obstbäume, sowie Gemüse und ^flanten. Auch siebt
ein gutes zwkisti.'äigeS Blickbaus in dem warten. Stallung
nebst Eisl'aus ist auch vorhanden. Zugleich habe
ich 80 Acker
gutes geklärtes Land, in der Siadt BuffaloCity im
Staat Wiseonsin gelegen, welche ich auch verkaufen will.
ftaufliebbslter ersucht ich, wegen Bedingungen sich an mich
selbst zu wenden.
CoiumhuS, 16 1963, bautet»
Gottlob Suffert,
SrifSgarten, an Süd Hochstraße
Schuhe und Stiëfel.
Der Unterzeichnete macht hiermit dem Publikum die ergebene
Anzeige, daß er wieder eine ein. ge E endung Stiefel und Schuhe
erholten hat. Dieselben sind in der grbélen ÄuSwadl, zu jeder
beliebigen Große und billigen Preisen bei ihm zu haben Er
ladet deshalb das Publüum höstichst ein, bei chm vorjusprc
chen und sich seinen
o e o a
anzusehen, indem er versichert ist, daß Jeder sich etwcS passen
des aussuchen kann Zugleich macht er noch darauf aufmerk
s a a e s e i n e n a e n ö a z u n i i e e
P,reise verkaufen wird.
Geschästs-Verânderung.
Die Unterzeichneten machen ihre Bekannten und daS Publ»
kum hoflichst darauf aufmerksam, daß sie ihre«
K e i e S o e
nach No. 227, SüdhochstraHe, verlegt
haben.
Indem sie für den bisherigen zahlreichen Zuspruch ihren
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JfjVfMticn der Zeitschriflen erfolgt von unserer Celte primpt und höchst
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e a u N a u u n e e n W i s s e n s a u n
K u n s Z u U n i i n n i u n u i i i e a -i i e A e
«nd Jeden. Mit ter Urämie als Plraiif uiflade: ,?a« wiedergefundene
Kind/' großer Pracht-Ctadistiâ, nach einem bemalte ron Vrofi Ruft'««,
qest?chtn ron E. ?ei. Tiefe f*cne 3eitfdtrtft, die mit dem ersten Hefte
t.
I ihren elften Ial'rganfl deqcnnt» bat erscheint in iL MonatSl'eften
»nd ist reichbtiltig und prachtvoll ithiftrirt. Ter Text von 4 Bogen per
Heft ist jetzt ai f'si ?c.ien erbebt worden, so daß der Jahrgang nun 7? statt
wie frül'er 4S Boaen erhalten wird. Ten Prei» haben »ir bei Borau«,
bezahlung auf $2,8* per Jahrgang festgestellt.
Die Gartenlaube.
ain i lienblatt. Jährlich
52 Nummer»»ter 11
fefts, ftflfrnana v 83,25.
Etwa« vir Empfehlung dieser Zeitschrift u sagen, ist fiter flüssig. Tie.
selhe ist in Hunderttausende,, von Exemrlaren verhreitet „nd der Krei«
ihrtr Leser wächst ton Jahr zu Jahr. Gewiß der beste Bewei« für ihre
Güte.
Die Statur,
Zeitung 'ur Verbreitung
naturwissen schaftsicher Kenntniß «nd
schau ung'für Leser aller Ltände^ Heraiisaegeben «»»Dr O. Ule und
xr. Karl Müller. Ter Jahrgang »i S.W.
g« giebt stiren Stand unt keinen 3?mit, für den die Kenntniß der Na
wr nicht znr Nothwendigkeit geworden wäre und e» eristirt keine Zeit'
f(brist, tie hesser al« die »Natur" geeignet wäre, die Naturwisse» schatten
in'# tägliche Lei'en ein», führen. Tie Namen der Herausgeber bürgen für
He Gediegenheit der Artikel, die zugleich populär unt »erkäntlich ^eschrie»
ben sind.
Das illustrr/te Panorama.
a i n i i e n -M a a i i n a e i s e e i e z
und Welt. R?mane und irublmiw,, humoristische TarsteNnngeu.
polksibün'liche Mittbeilungen an« der Naturwissenschaft. Zcitdilker und
Gemeinnütziae» ?on den bekanntesten Äntoren und Jllustiatio.ie» nam'
namhafter flii. stlfr. Tr Band von 16 Heften, Inclusive einer Prämie
„Tie Christeiiocrfolzung in den Katakomben Rom'S," $1,40 ohne die?rä-
Tie dcuische ZeitungSpresse hat sich im Allgemeinen sehr anerkennend
über da« „Jllnftrirte Panorama" ausgesprochen und dasselbe hat ungeach
t«t seine« kurzen Pestchen« bereit« eine weite Bestreitung gefüllten.
DaS illustrirte Familien Journal.
Jahrgang von 52 Nxmnttrn ,u ®1.00. Eine allgemein bekannte gut»
Zeitschrift vir Unterhaltung «nd Belehrung für Jedermann, mit »ortäg
lichen Holzschnitten,c.
Der Bazar.
V e i n e w a n e n i u n i 8
M.-rn ^olio. 7reIS rer Jahrgang Hl 1.00.
Ter Baar, die mipli*ftr, reichballigste und billigste ^amilienieitung,
hat die lluffiabe, durch Abbildung und Beschreibung die Celbstanfertignnz
aller Meg?üftände. wel»e in da« Bereich der weiblichen Handarbeiten g?
hören, stet« iicch der herrschenden Mode u lehren. E« werden jährlich
über jooOAbbilcungen gegeben. Außerdem liefert der unterhaltende Seil:
Illustrirte Nsiellen, Musikstücke, Charaden. Rebusse, Räthsel, Reeepte
Unsere Zeit.
AabrVuch iM» M»ersation«.Lexicon. Der Iahrßa«g »W U Heften
St,nn.
„Unsere Zeit" stellt sich die Ausqahe: Tat Zeitleben, wie e« fi6 entwi
ckelt, in Staat unt Gesellschaft in Wissens».'ft, flunft und Literatur, in ei.
uem geschlossenen (Vesammtgewälte und im Interesse der populären Bil
dung iiir Anschauung »it bringeit. Tie tüchtigsten Kräfte baden sich an
dem Unternehmen betheiligt »nd Ereignisse und Tage«sragen «erden ta«
rin mit Geist besprochen.
JllustrirteS HauS- u. Familten-Lexicon.
Ein Hantbi'ch für da« praktische Leben. In 00 bis PO Heften v., 5 Bo
gen
Ccüs.
J?te» Heft 25 £tnt«, franco per Test 30 Heut«. Erschienen
find: 1. bi« 10. .Heft.
Ter Zweck tiefe» neuen, »opulâr.tnevklopâdischen Unternehmen« fre
digirt ?ou Tr. Rudolph Arendt), erhellt deutlich au« dessen Titel: e« soll
diè Resultate der Wissenschaften für da« prak tische Leben darstellen,
ein treuer Natbgeber für Haus und Familie fein E« behandelt deßhalb»
1) Ut Künste mit Gewerbe, die bürgerlichen und landrcirtbfdaftlidjcn (#r»
Werbe. Technologic. Landwirthsch,ift. Malerei. Architektur, Bilthanerei
21 ta« geschäftliche und gesellschaftliche Leben (Hantel mit Verftbr.Volks»
wirtbichafislebre. Nechlöwinenschaft) 3) d^S häusliche unt Familienleben
lMetiiin, ?!abrungs!!iittkl. Kleirung vnd Wohnung. Arbeiten der Hau«,
frau. Erhebung unt Unterricht.] Turch zahlreiche Abbildungen wird da»
Verständniß der Artikel wesentlich gefordert.
Henry Deahl.
Eberly und Deahl,
(Nachfolger von Georg Stelzer.)
Wir benachrichtigen hiermit das Publikum, daß wir alle Le
stellungen für
a k s e i n e
prompt und zu den billigsten Preisen besorge» »erde«. Wir
bitten um einen Tbeil der Kundschaft.
Aufträge kennen in 8. Eberl? u. To'S. Store. Ecke von
Hocd- und greundstraßen, oder bei Henry Deahl hinterlassen
werden.
Eberly it. Deahl.
Ltbm« Versicherung» Gesellschaft
e a n i a
eingezahltes Capital. $ 200,009
Ueberschilß am 1. Jan. 1863.
66,4S5 43
Versichert Capitalien, welch« der Familie des Versicherten bei
Tode desselben ausbezahlt werden.
General'Agent für Franklin County:
Otto Dresel.
IT 5E?fr etfidiW auf den nachfolgenden Auszug aus dem
Briefe des Präsidenten der Germania Gesellschaft, datirt 10.
April 15W:
.Wir beehren imS Ihnen mitvttbftlfttf daß die Germania im
vergangenen Viertel Iabre fiit !S(i^o,(»00 Versicherungen
aufnahm und ihren Ueberschuß von $(»(»,
18-5 43 auf $87,
389 78 gebracht, also um
$21,101
Der Unterzeichnete setzt seine ge«
ehrten Landsleuie achtungsvoll in
Kenntniß, daß er taâ lvohtbefanr.te
Porzellain Geschäft
des verstorbenen Herrn oft er an de
Hochstraße, Dflirite, zwischen Town u
Statestraße, käuflich übernommen hat,
Und daß es feitt Bestrebn, ist, durch freundliche Bebandlung
u»d billige Preise, sich^das Wohlwollen seiner deutschen Lands
cult zu erwerben. 5ein taget enthält
großen Borrath
von
Glas,- Porcellain- und Stelnwaaren,
Messer und Gabeln, Präsentirtellern und zahllosen anderen
Artikeln, die in sein Fach einschlagen. Er erf icht das Publi
kum achtungsvoll seine schöne und große Auswahl zu besehen
und sich von den
äußerst billigen Preisen
1« überzeugen. Auch hält er reines
Kohlenöl und Kohlöl-LamMU
von allen Gattungen und zu allen Preisen. Kommen Sie
meine Herren und Damen, das Besehen kostet nichts!
Achtungsvoll
Heil-Anstalt in Cincinnati
6011
o k o o
I Doctor Noth
beehrt fich ftt Berücksichtigung der vielen durS ftm bewerkstelligter
I glücklichen und beinabe unglaubliche i
Kuren,
Publikum welche« der ärztlichen Hülse bedarj einzuladen, in seiner
Office, b2^ fünfte Straße, zwischen Sycamore unt
Broadway.
•nuforrchen. Indem derselbe aus die nachfolgenden Zeugnisse verwett
»chßthlt er sich besonder« in der Behandlung folgender Kraukhette«»
Bruch in den Eingeweiden.
Tiefe, welche flch ein solche« Uebel »»gebogen haben, legen eine Nachsâstkg
feit an den Tag. welche oft u den bedauerlichsten Zolgèn führt. Anstatt
durch schnelle und rechtzeitige Hülfe ssch Linderung u verschaffen versäumen
sie e«. einen Arzt zu rufen und haben nicht selten fich selbst dadurch den
Tod,»gezogen.
Brustkrankheiten Krankheiten des MagmS Leber
und Nierenbeschwerden,
«erden »on Dr. Roth turtrt, wenn die damit Behafteten sich zeitig ge
nug an ihn «enden.
werden von ihm leichk und sicher curirt, selbst wo Klecken oder Fell (1* gehili
det hat. Er hat dieser Art Krankheit seine besondere Ausmerksa'mkei
geschenkt und durch die vielen glücklichen Kuren, welche er bi« jtgt au«ge.
ührt, hat erreiche Erfahrungen gesammelt.
Haut-Krankheiten und rheumatische Uebel werden
schnell und sicher kurirt.
Solche welche durch früher getriebene Jugendsünden ffch'üble Folgen ,u
ttofltn taten, als allgemeine Schwäche, nächtliche Ergießungen, Jmpoter
Kißmuth. Svphili« tc. werten c« in ihrem Interesse finde», bei Dr. Rstl
Mrji,sprechen.
Die Zeugnisse, »eicht fiir Ach selbst sprechen folgen hier nach.
o
Office No. 52% zwischen Syramore und Broad»
(Zeugnisse.)
Wichtig für Augenleidende.
Ich fühle mich perpstichtet. bekannt ,u machen, daß Herr Dr. Noth N».
Mj-ä fünfte Straße »wischen Svcamor und Broadway, meinen gänzlich er.
blindeten Sohn kurirt und demselben da« Augenlicht wieder gegeben hat.
Alle, an den Angen Leidenden sollten Tr. Rotb ,u Rath jieben und ich hi
überieilgt, daß dieselben mir für tiefe Bekanntmachung tankbar sein werden.
Mein Sein wohnt bei Herrn M. Hüttner, „Zum Lchsenkopf," Gen. -Mtst'i
«arten gegenuter.
Herrn Detter Reih in Cincinnati.
9* halte t« für meine Pflicht, Ihnen hiermit meinen verbindlichsten
Dank für die am meinem kleinen Sohn geheilten Brüche ab,«statten. Im
SRotember 1857 batte id) das Unglück, tah mein kleiner Sohn drei Bruch«
bekam, nämlich die zwei am Gemachte und den Nabelbruch. Ich hatte ee
ei zwei ron unsern Aer,tcn in Tai'ton versucht, doch leider ohne Erfo lg
der erste Ant sagte, do« Kind fei tu schw.ich. tenn einem Kinde ton 4 Mo:
na Itn könnte kein Bruchband angelegt werben unt da« Kind müsse sterben
Der andere Ant brachte mir ein Band, welche# viel ,u groß war. und eine
ehr starke ^kder batte. so daß ich ohne är»t^,e Kenntnisse wohl einseben
enntt. daß dieser Bant keine Kur berftctUaefctte derselbe Arzt sagte mtr
auch, da« Kind müsse daran sterben.
Ich nabm nun meine Zuflucht ,u Herrn Dr. Roth, sam 2t). November
1857). Herr Tr. Noth machte dem Kinde sogleich ein doppelte« Bruchband
fmit sehr schwachen Feten,) und versprach mir. baß in 3 bi« 4 Monaten da«
Kind kurirt wäre: am 19. Mär« 18.SS machten wir wieder mit unserm Am
te nach Cincinnati und ,u unserer grüßten freute sagte Herr Roth, daß da«
jtind lnrirt fei Mein Sobn ist jetzt 2 Jabre und i Monate alt und wir
haben in den letzten 22 Monaten nie wieder ta« Geringste von den Brüchen
-efvürt.
Personen «eiche solitt« da« Unglück haben, durch Brüche heimgesucht zu
Berten, feütn fl*es«iu»n gefchiittn Ant wenden. Ich empfehle Herrn
Dr. Rot» sir deietttee» Kuren ««f« Beste, au« Ueberzeugung, dum eise
schnelle *u» i|
iidttz«!» die etaigt*.
Sl*tang«e«S t*ft«n»er
Ich erstatte Herrn De. 8t»le in Tincinnati. meinen
Abigh.
Danksagung.
»trilakU'tft**
ab für die gründliche Hrtlunq meiner Augen ich war sehr lange
blind, unt habe «le)t»ttf*iedene Aerzte gebraucht, konnte ater
werten, eittlich »««die ich mich an Herrn Dr. Roth, welcher meint Hi««
in setr kurzer ^tll furirte I* kann de«balb Herrn Seth allen Augenöl.
dendkn bcsten« »«xfeblen. Seine Office ist 5te Straf«, »ischenSycamer
unt 8t«d»«| Äe. 52,.
I. Krißmann«
Eigenthümer der Brauerei in Newte««.Oht».
Versichert Gebäude, Waqren nnd anderes Eigenthm» ge«
%en Verluste durch Feuer, zu Preisen so nivdrifl wie andere
A ctien-Compaflnicn erster blasse. Besondere Aufmerksamkeit
wird der Versicherung von Farm-Eigentbum, vereinzelt liegen
den Wohnungen und ihrer Möbe'n für eins bis drei Jahre
geschenkt. Verluste werden nach Billigkeit ftßgejleHt und prompt
und buar beiablt.
«. T. CurtiS, N^n.,n
JameS Stauring, Kenten.
ding, South 6iflb Slreet»
Januar 20. 1863.
(seid Ihr versichert?
Der k'.iterzeichnete macht seine deutschen Mitbürger von To
lumbus und Umgegend auf die grotzen Vortheile aufmerksam
welche folgende VersicherungS-Gesellschaften gegen Verluste
durch Feuer darbieten.
Diese Gesellschaften vertreten ein Capi»
tat von $10,090,000.
Hartford Fciicr-Vcrsichcrilngö-GcseUschaft (gegrün
det 1810, die älteste in denVer. Staaten.)
Springsicld Fcilcr-Versicheriliigs-Gescllschaft.
Massasoit Ftiier-Versicherliiigö-Gesellschaft.
Conneeticut Fe»er-Vcrsicherllngs-Gesellschaft.
Atlantic Feuer-Versicherungs-Gesellschast.
Western Massachusetts Feuer-Versicherungs-Tesell
schafl.
Thames Feuer-Versicherunqs-Gesellschaft.
Ggeenseitige Lebens-Versichcruiigs-Gesellschaft.
Besondere Aufmerksamkeit wird der Versicherung von Wohn
häusern und dem darin befindlichen Mobiliar, in der Stadt und
Umgegend gewidmet.
I e e s o n A e n
Johnsons Gebäude, Hochstraße.
Neuer Grocerie-Store.
Brooks, Stearns & Go,
Engros und Retail-Händler itt
Fcincn und Stapclspczcrciwllllrcn,
ausländischen und einheimil'cben Früchten,
Cigarren, seinem Kautabak, deutschem
und Bird's Eye Nauchtaback,
reinen Weinen und Liqueuren zu medi
zinischcn Zwecken,
No. 273, Südhochstraße, Ecke von Frenndstraße,
o u u s O i o
'rafnt die Aufmerksamkeit des Publikums hiermit auf ihren
kürzlich eröffneten neuen Waaren-Vorrath.
De gewöhnlichen Sorten Groceries und Provisionen son
nen in igrem Sto.e gefunden werden.
Farm-Produkte
-enden gegen Bezahlung in-Waaren angenommen.
Alle Waaren werden in der Stadt kostenfrei.ins Haus ge
acht.
3-3 vermehrt hat.
Gasthaus zum deutschen Schloß,
von
Fr. Vechtel,
No. 108 Wasserstraße, Cleveland, Ohio.
Reisende finden das beste Logie. echte deutsche Kost, totbbfc
u jausfarnfU Pfiegc bei äußerst billigen Preisen.
n die Hoch»«. Geistlichkeit und Katholiken in Cc
lumbus und Umgegend.
Unterzeichneter bat eine gute AnSwalii der besten Äebet« *S Cr
4#büdier, ebenfalls auch Alioli'« Hl. Schrift in 3 Bände».
.icli'# Hl. Schrift, Handausgabe in 11 Briefen.
ed'# $?itelfür Katholiken.
Siltertibel. Äruiiftre. Weibwasserkessel. Rosenkränze «. f.
Ich stelle die billigste» Preise und lade )u »ahlreichem Besuch» ein.
Deutsches Gasthaus
gehalten von
Reisende werden in diesem Gasthaus jederzeit gute^Kost
immer, und aufmerksame Bedienung finden zu maßigen
reifen. Wir ersuchen deßhalb N8 m'fnttt Publikum acht ungS
jfl, bei uns einzukehren.
William ConstanS
Ha. 165 Süd Kochstraße
macht seine Freunde und das Publikum darauf a»f«erssa«,
üß er stets eine große Auswahl von
Schuhen und Stiefel.«,
eigener Fabrik vorrätbiff hat, die er tu den billigsten Preisen
verkaufen kann. Auch bat er große Einkäufe der elegante sie«
(srcbubiraaren in den östlichen 3abrisen gemacht, so daß er allen
Anforderungen genügen kann. Bestellte Arbeit wird pünktlich
ausgeführt.
Händler und Wiederverkäufer
Macht er auf seinen großen Vorrath «nd seine billigen Bediv
Hungen besonders aufmerksam.
lieber, Findings, Schuhpflöcke,
und alle zum Schuhmachergeschäft gehörenden Geräthschasten
und Materialien kaust man bei ihm zu den Fabrikpreisen. Bon
Leder aller Sorten bat er stets eine große Auswahl vorräthig,
worauf er Schuhmacher bclond«s aufmerksam macht.
Ayer s Sarsaparlllä^
tat «eltberühmte Heilmittel für
Scropheln und scrophnlifc Krankheiten.
Bon Tmerq Ede«. einem wetlbekann ten Kaufmann in Lrford, Me.
„Ich habe groß« Quantitäten von Ihrem Sa sa va tl la verkauft,
»her noch nicht eine einzige Flasche, welche verfehlt hätte, die gewünschte
Wirkung her'.'or!uhringeu, und 'liritniotn. welche da« Mittel nahmen,
völlig zufrieden ,u stellen. So schnell al« unsere Leute einen Versuch da
mit machen gestehen sie zu, taß noch keine Medicin, gleich dieser, in de«
Crt tu haben war."
Ausschläge, Finnen, Hitzblaiiern, Puste'n, Geschwüre «nd
alle Hautkrankheiten.
Den Se». Robert ©tratton, Bristol. England.
„Ich erfülle nur meine Pflicht gegen Sie und da« Publicum, wenn ich
mein Zeugniß den anderen biazufuge, die Sie über die Heilkraft Ihre«
Sarfa»arilla xubliciren. Meine zehnjährige Tochter batte feit
Jahren einen sehr unangenehmen ^liiß in den Obren, Angen und Haa
ren, den wir nicht tu heilen im Stande waren, bi« wir Ihre Sarsaparilla
anwendeten. Da« Kind ist jeht seil drei Monaten wohl."
?on Mr«. Jane E Nice, einer wohlbekannten und hochgeachtete»
„Meine Tochter hat seit einem Jahre an scrovhulöfen Ausschlägen ge.
litten, die ihr viel Trubel verursachten. Nicht« verschalte ihr sintering
hi« wir Ihre Sarsaparilla gebrauchten, wodurch sie vollständig wie«
derhergestellt
Bürde."
Pon Charle G. Cfluge, E«^.. von ter leelthefannlen Sirrna @age,
Murrav u. C» Fabrikanten »en enamtflirtem Papier. Nashua,
N.H.
„Ich litt feit mehreren Jahren an einem sehr hösen Flnß in meinem
(Be
sicht. der beständig schlimmer wurde, hl« er meine Gesichtszüge entfhntfc.
und schließlich zu einem unerträglichen Veiten wurde. Ich versuchte faU'
alle Medicine.', folgte allen Ralbschlaaen. aber nicht« hals bi« ich JbW
Sarsavarilla gebrauchte. Wie Sie mir vorhergesagt hatten machßß,
da« Mttel mein ffleficht zuerst noch schlimmer aber in wenigen Wochen tfe'
gann sich unter den Blattern neue Haut zu bilden, unt znleht tviirre treirt^',
Haut so g!att wie tie irgend eine« andern Menschen. Nach meinem frrll«|,
Wissen habe ich keine Szmvtome derKrankbeit mebr und erfreue mich
k o e n e e s u n e i w a i o n e Z w e i e I e S a s a a i e
ertanke."
Erysipelas Allgemeine Schwäche Reinigt das Blut.
Pon Dr. Robert Sawin. Houstonstr., New ?»rf.
„Dr. Aver. Nur selten schlägt e« mir fehl, Ha u ta u 41 e
unt serephulöfeGefchwüre turch den hehirrlichen Kebrauch Ihrer
Sarsaparilla zu entfernen, unt Ich hahe damit erst kürzlich einen 91»*.
fall von sehr hö«artiger ffroiivela« geheilt. Wir bestreu fei*
Älterativ. da« Jbrer Sarsavarilla gleichkommt, tie Sie sowohl ten Herl*
ten, wie dem Volke liefern." i
Von I. E. IohnstoIi, E«g., Wake man. Ohio.
„Seit zwölf Jahren hatte ich an meinem reckten Arm tie gel^e Ervst.
vela« und ich zog während dieser Uit alle berühmten Aente zu Nathe.
denen ich aelanaen konnte und nahm für Hunderte von Dollar« Medicin
ein. Tie beschwüre wurden so schlimm, daß die Scbnen sichtbar wurde*'
und die Aerzte entschieden, taß mein Arm abgenommen werden müsse.
Ich begann, Jbre Sarsaparilla zu nehmen nahm zwei Flaschen u*K
einige Ihrer Pillen und beide« zusammen bat mich geteilt. Ich bl»
ifpt so wobl und gesund, wie nur irgend Jemant. Da ich in einer öffent
lichen Stellung bin, so ist mein I^all Jedem in tiefem Orte bekannt, und er
bat die Verwunderung Aller erregt."
Von Hon. He n Mou o e, M. P. $., von Newcastle. C. W. eineat
hervorragenden Mitglied de« Tanadifchen Parlament«.
„Ich habe Ihre Sarsaparilla in meiner Familie gegen allqemelM
Schwäche und al« Blutreinigung«mit»el mir febr günstigßM'
Erfolge sebraucht, und empfehle e« mit vollem Vertrauen allen Leidenden."
St. Antonius Feuer, Rose, Salzfluß, Griudkopi, kranke
Augen.
Von Harte« S i
if er Tdit?r des ^»nkkxinnock Trme'rat T«.
Unser elnufie* K!^d. das etwa drei fiabre alt ist besam einen
an der Stirne, ter fld' schnell ausbreitete, bis tulfpt da« q.ine iV,ficht nrtt
rfelbafteit und böSartiqen beschwüren bet-eist trar. die mrbriteE
Jjiie lana die Auqen oeS KinkrS so schlössen, daß f# nicht leben konnte. -5,
Ein geschickter?lru wandte falvetersaitre# S'lber fHcdenfte'n) und andere
Mittel an. ebne irgend einen augenscheinlichen Erfolg. Siinftebn T-iW
mußten wir den Knaben bewachen, damit er nicht mit seinen Händen Mt
.Truste der absteulichen Munden aufreißen konnte, die daS aan,e Weiicht
bedeckten. %ichSrm wir aöeé versucht hatten, worauf wir Hossnunq setz
ten. bemanne» wir ihm Cibre S a aSa i 11 a einiuqeben. un wnsâ«
daS belicht (lem.Hß fibrer Anweisung mit einer Auflosuna kon Co
Nachdem die erste Ala sche aufgebraucht war. fingen die Mef-bwiire an I»
l'eilen. nn' als daS Kind die »weite Flasche eingenommen batte. war
trobl. Tie Angenwimver, welche aufgefallen waren, wuchsen wieder ii»tz
das jtind ist jetzt so biibf* und so gesund wie nur iraend ein anderes.
Die ganze Nachbarschaft bitte vorhergesazt, daß das Kind sterbt» «iiße.
So Phil l'S und Mercurial Krankheiten.
?on Dr. errnan Sl oa t, »on St. Penis Missouri.
Ich sinde^daß Jbre Sa rsa varilla ein wirksameres Mittel sür
ciindäre 3« i Ii und für f'.irbiHlif*e Krankbeiten ist, als Iraend
anderes, das wir besitzen. Tie Settle und ^hnen ]u Tank »erpflichtet flf
manche der besten Medicinen, die wir besitzen.
Don A. I. Kreuch, D., einem eminenten Ar,ie in Pawrenee. Maff.
der ein prominentes Mitglied der Legislatur »on Massachusetts ist.
A v e W e e e I a e O e S a a e a a
als ein auflge el*netr#Heilmittel für i är e sowohl trie ffir fee ut«
dâre S v i i befunden, das in manchen Mittlen noch wirksam war. Ht
so Hartnackig waren, daß sie allen anderen Mitteln widerstanden. Ich kei
ne kein Mittel, das ich mit so gleichmäßig sicherm Erfolge anwenden katM
wenn ein mächtiges Alterati« erforderlich ist."
Mr. Thaf. S.DanPIew sott New Brunswick. R. I-, hatte sdireÉN
liehe Wunden an seinen Beinen, die durch eine unrichtige Anwendung
e k u e e i e w a e n i e e k i a K a n k e
wni-de von Jahr tu Jahr Immer schlimmer, trotzdem jedes Mittel it!
jede BehandlungSweife rrobirt wurde, bis er endlich durch den anhaltend#»
Gebrauch son 91 tt e Sarsavarilla wieder hergestellt wurde. 4
Xie .(Transtrie war so heftig und bösartig, wie man sie nicht oft findet, U*
tr mußte mehrere Ttitzend Flaschen einnehmen, bis er genas.
Leueorrhöa, Wlißer Fluß, Schwäche
werden gewöhnlich erzeugt durch innere ferophulöfe Wunden itnb
w e e n e s e e i u i e a e a i v e W i i n i e s e S a a v a i a
Einige ?älle erfordern jedoch außer der Sarsaparilla die geschickte Anwen-
dung lokaler Heilmittel.
Don.dem bekannten und berühmten Tr. Iae. err ill von Cincinnati»
„Tich babe Ihre Sarsaparilla als ein aitfnetei*ne'ef Altera#»
für Frauenkrankheiten befunden. Diele Salle von Irregularität. Pegt
cerrhca innerer Wundheit und lokaler Schwäche, die auf fcroebuli'scr An»
laae entstehen, sind durch dies Mittel geheilt, das überbaust nicht leicht
fehlschlägt, trenn es dutch lokale Behandlung gehörig unterstützt wird."
Eine Tame welche ihren Namen nicht publicist wünscht, schreibt:
e i n e o e u n i s e s s i n u e A a s e n e S a s a
varilla von einer hartnäckigen Leucorrhöa befr/it worden, die uns seh»
schwächte
Rheumatismus, Gicht, feirrWtt, Lyspepsie, Herzkrank
heiten, Neur«lgie,
wenn sie durch Skropheln entstanden find, werden schnell geheilt durch
i e s e n E S a s a a i a
Ayer's Cathartic Pills
haben viele Dortüge über andere Titrgirmittel im
Markte und ihre vorzüg
liche Wirkung ist so allgemein bekannt' daß wir nur dem Pitblieum die Der
sichernng tu gebe» brauchen, daß ihre Qualität so gut ist. wie je tutor, unb
daß man sich darauf »erlassen latiit, dah sie dasselbe leisten, was sie je ge.
leistet haben.
Zubereitet von I. E. A? er M. D- u. Eo., Lowell, Mass,
und iu Hades bei
o e s o u u s O
«nd belallen Medijin.Hândlern, überall.
®«i », 6«t. 1863 lIBstt®.
Norddeutscher Lloyd.
Regelmäßige dlnkte Post-Dampsschiffsahrt zwischen
Dremen & New Hork via Southampton
durch dle beliebten, elegant eingerichteten Pofl-Dampischiffe
Bremen, Capt. C. Meyer.
New Uork, Cavt. G. Weuke.
a n s a n e u a v a n e n
Amerika, (nen) Capt. Wessels,
von 3,000 Tonnen und 700 Pserdekraft.
DieErpeditionstage sind wie folgt festgelegt:
#1» S3 rente n von S outham pto«, von NewAo
29. Nuflust. 2. September. 12. Seitemder,
12. Se'piember. 16. S Ptcmber. 2ti. September,
2ß. S'rtember. ^. September. 10. Oktober.
10. Ckiobrr. 1». Oktober. 2t. Oktober,
an welche» Tage die Dämpfer
die Vereilligten jBtsetc» P«ß
ehme«.
Die Dämpfer dieser Linie halten zur Landung der Passagier
nach England und Frankreich, in Southampton«
a s s a e e i s e
Von Bremen nach New Nort:
Oberer Salon $1.V) 00
!. Tasute Unterer do 1W50
Zwischendeck 00 00
Byv i)( ir Nork nach Bremen, Lond»n,
Havre und Southampton:
Oberer Salon S135
1 «affitt |u#lwrt 80
Zwischendeck
allewel Beköstigung.
ITT 6 onunten nach Havre, Scuthamp.on uüv vre««»
tu den niedrigsten Raten.
IT a u e t. werden bis 3Uhr Vormittags am Ah»
qanflStage im bureau der Unterzeichneten angenommen um!
auf Verlangen nach irgend einem Orte Deutschlands befbrbe*
«Ujit fcjrfeti Schiifcn werdenBricfe nach allen Ibeilen Deutscht
ands befördert und unter der Umschrift „per Bremen
a allen Post bureau's der Ver Vtaatm angenommen.
Wegen Fracht und Passage wende man sich an
Oelrichs u. Co.,
68 Broadstreet, Ne« Jork.
Jnnt I.'«.
€Uama9
No. 151, von Hoch- und Town-St'-aGm.
Der Unterzeichnete »eigt seinen Freunden und dem Publikum
überhaupt an daß tr nun mit Hülfe eines der geschickteste«
Maler die feinsten Pdotograph-'^ilder. nach Verlangen bis ,nr
lebensgroße in Oeljarben tiefern kann, und ,war ^u den billig
sten'Preisen. Zugleich fertigt er alle Sorten Lichtbilder m't
großier Genauigkeit und Dauerhaftigkeit.
olumbuS, März 15, 1861«
C. T. Bauet.

Der Tod von
1 VmboS, Loui'S 32 Krimm, Leonlth
2 Bassmg. Sophia tare of
Gilbert Muth
3 Z?ra»n, Gottlob
4 Baltzle. Jodn care of Mi
chael Ba'tz'e
5 Dechtold, Louis
6 Braun, John
7 Beck, Iosuah
8 Basinger. Gottlieb
9 Buchmeister, A
10 Bäcker, Adam
11 Dröge, Maria
12 Draudt, Ernst
13 Eipert, JameS
14 Eyerman, G.orge
15 Engelke, EHarles
16 Eschke, Charles
17 Fischer, Wendeli'n
18 Fürste, Herman
19 Futterer, George
20 Franke, LhartzO
21 Flick, August
22 ©ulke,
23 Helwich, ffir Ta
thfltina Noch
24 Heindel, Mary
25 Hinterschi't. Mary
26 Hellwer.er, John
28 Kock, S
29 Kemmler, William
30 Äislner, DvoniS
33 Koop, Jasepb
34 jlrcnur, ÄharkS
35 i'etrir, üorence
36 5!eidinger, Benp care cf S
.37 Miller, Charles care «f
PH Schodinger
86
Miser, Eatd Elisabeth
39 97aar!, Jaeob
40 Pfeifer, John
41 Pleth, Elisabeth
42 Peter, Eaepar
43 Rattermann, Joseph
44 Ritter, John
45 Rittshaupt, Louisa
46 Sughro, Mar?
47 Saile, Paul
48 Schwarß, Louisa
49 Schoch. Anton
50 Schleiinger,
61 Schneider, Georg
52 Spohr, Conrad
53 Steierl, TathenS
54 Steider, Jasper
55 Tteinmep. Carolina
56 Straus,
57 Strubinger, Christoph
58 Traulm.,nn,John(2öriefe)
59 Vol Friedrich
6U Weèeo, Jaeod
61 Weber, Georg
Sägmühlen, Bending Factory
RevZIork.den 1 Juli 1863.
Friedrich Gerhard.
IPosibor 1001.]
Crawford County Demokrat, BucyruS, Ohio.
3. M. CoZinburr», Cleveland Odi».
ColumbuS, April 17. 'LZ. ZMhwuw
Georg P. Schroll.
9io. 2(i'3 Süd Hochstraße.
Rickeiibacher u. Hertenstein,
No. 227 Süd Hochstraße, Columbus.
F. A. u. L. Lesqu.ereur,
e o a S e u k a u s
im ConrthanS, Cincinnati.
Die Jllusirirte Welt.
Theobald ». Thenerkauf,
Court Hau« Gebäude Cincinnati, Chi».
Columbus, April 11. '63. 3Mt W u hw
i e e u s e
k. Löwenstein, Special-Agent.
Ferdinand Grethen
Dee. 24. *69* W u b«
ehmaliger Zlisistenz-Arzt des Prof. Rothmund in München
A n e n S a n k e e n
Peter Michel, aus Lawrenceville Ind.
a y o n a n u a 1 8 1 8 6 0
ITT Dr. R-ti'« Cfftt f«b«r5. Straße, 91». 53*u»tsch»«tz
canter und 8re«tie«e .tinctewii, Ci».
Manhattan
Feuer-Vcrsicheruilgs-Gcsellschast
A e i e n o n i a n i e
ineorporirt 1821.
V i e z i a e a
SB. Pitt Palmer, Präs. A. I. Smith,
Baar-Capital 250,000.
Ueberschuß über $ 125,000.
u S O s i e i n e a e y S u n E e y S u i
D.n ll. 1862.
Ambrosius Ganter,
antet *6 33.1 $.9!oble St.. tiplumbué. Odl».
Wittwe Bunz & Conrad Amendt,
Logan, Hocking County, Ohio.
Tolumbus, den 2. Juli 1862
Xante in DenneSoille, Cape Mav 3o., N. I.
Photograph Atelier.

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