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Der westbote. [volume] (Columbus, Ohio) 1843-1871, November 05, 1863, Image 3

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Interessante Notizen.
(Ben etat ThomaS, der Nachfolger don Ro»
fffranë, ist ein SMtgimrr von (Sehnt und tin konser
vativer Mann. Er war 12 Jahre in der regulären
Armee, ohne einen Tag von seinem Posten zu sein.
Seine hohe Tapferkeit, die er namentlich in der
Schlacht bei Chieamauga an den Tag legte, ist te»
fliniit und er soll unter den Soldaten sehr beliebt sein.
AuSCamp Douglas bei Chicago entflohen neu
Ach, durch einen unterirdischen Gang, den sie sich ge»
graben, eine Anzahl Rebellen-Gefangene von Ken«
t«cky. Wie eS sich jetzt heranèstcllt, »raren ihnen die
Wachen, die sie mit $1,200 bestachen, behülflich.
Diese bestochenen Wachtposten flehen mit ihnen und
einer derselben hat aus Canada einen Brief geschrie»
fan, werk» er seine That bitter bereut. Die Flucht hat
Ben Kentuckyern außerdem viel Geld gekostet. Es ist
dies bloS ein neuer Beweis, daß man in Amerika mit
Eeld alleS ausrichten kann.
Eine Washingtoner Depesche an die Cineinna»
tier Gazette versichert, daß ein Agent des Kriegs-De»
Vortements.ungeheucrcn Betrügereien auf die Spur
gekommen ist, die »M i i o n e n w i t" in Ken,
tuest und Ohio bei der Lieferung von Armeevorrä»
then vorgekommen sind. Das Kriegsdepartement soll
entschlossen sein, die Schuldigen mit der ganzenStren
ge deS Gesetzes heimzusuchen. Wenn dieser Entschluß
wirklich ausgeführt wird, welch' ein Heulen und Zäh»
»»klappern wird 8 dann unter den »Patrioten" ab
geben Wie manche Maèke wird fallen müssen
Quauntrell,! der berüchtigte Banditen»
htzuptmann, der Lawrence in Kansas niederbrannte,
soll in Canal Dower, TusearawaS County, Ohio,
geboren sein. Gr wanderte nach Kansas auS und ar»
beitete eine Zeitlang als Taglöhncr in Leawenworth.
AlS die KansaSwirren ausbrachen, schloß er sich der
Freistaatâ'Partei an und war zwei Jahre lang ein
Mitglied von Jennisons Jayhawkerbande. Bei'm
Ausbruch deS Krieges ging er unter die Uniontrup
pen, fand aber bald, daß er als Guerilla mehr pro
fitiren könne. Jetzt steht er an der Spitze einer Ban
de von Schurken und das Plündern scheint sein einzi
fit Zweck zu sein.
Der Fremont, Ohio, Courier schreibt: Hickory
Nüsse giebtS dieses Jahr im Uebes fluß. Hunderte von
Vvjchcln wurden in Fremont während der letzten zwei
Wochen gekauft. Ein einziger Mann brachte letzten
Freitag sechzig Büschel in die Stadt. Der gewöhn
lich bezahlte Preis ist 50 Cents per Büschel.
a n e a st e r, Ohio, 29. Okt. Hr. Pepple wur»
gestern Abend, als er auf seinem Heimwege be
fljtiffm war, an der ersten Alley, welche oberhalb
Broadway! die Wheelingstraße kreuzt, niedergeschla
gen und um $ 230 bestohlen. Er blieb für mehrere
Stunden sprachlos liegen. Als er wieder zu sich kam,
erzählte er, daß er, ehe er bei der Alley ankam, einen
«I I 2 .®f"ff
Schuppen, Scheunen te. verbrannten in Masse. Die
meisten Farmer haben je von $300 bis $ 000 verlo
sen.
Der Holmes County Ohio ^Farmer/ ein ein
D»ßreicheS demokratisches Blatt, erklärt, daß die
waren im Begriffe, Fort Bertholt) anzugreifen, ans
btssen Munition ts abgesehen war.
Eine Bauen
frau in New Irland, County Mc-
8Lahnsinn
antic, Unter-Canada, welche bereits früher am
gelitten halte ui.it in der Irrenanstalt ein
gesperrt war, wurde vorige Woche wieder von der ge
fährlichen Krankheit befallen und nohm ihren 4 Kin
dern auf schauerliche Weise das Leben—zwei Mäd
chen von 15 und 13 Jahren resp, mittelst einer Axt,
einem kleinen Knaben und einem Säuglinge mittelst
eines RasirmesserS. Darnach versuchte sie mit dem
Nasirmesser sich die Hand am Gelenke abzuschneiden
und mit der Axt den Fuß am Knöchel abzuhacken.
Dieses entsetzliche Ereigniß hat viele Aehnlichkeit mit
der voriges Jahr im County Arthabaska vorgesalle
itit Tragödie, wo eine Mutter ihre sieben Kinder um
flachte und dann sich selbst das Leben nahm.
t. Am Mittwoch Nachmittag verhaftete der Ver.
Staaten,Marschall Murray nach sorgfältig getroffe
nen und gewandt eingefädelten Vorkehrungen vier
Männer auf die Anklage, einen Contrebandhandel
mit den Rebellen von dem New-Darker Hafen ans
betrieben zu haben, und noch vor Einbruch der Nacht
befanden sich die Arrestanten hirter Schloß und Rie
gel im Fort Lafajette. Gleichzeitig wurden Waaren
die zur Verschiffung bereit lagen, und mchr als 70
Vliese in Beschlag genommen, und unter denen viele
fcoii wohlbekannten Männern herrührten, welche Hit*
durch nicht wenig eomprommittirt sind, indem angeb
lich auS den Briefen ihre Betheiligung an dem Ver
brechen der Arrestanten Hervorgeht. Das Nähere in
Vezug auf diese Verhaftungen und den Inhalt der
Briefe ist vor der Hand nur dtn Behörden bekannt
inzwischen hat doch aus verschiedenen Quellen Eint*
ges darüber verlautet. Es erhellt hiernach, daß einer
Irr Verhafteten Herr Gertitz ist, Fabrikant dtr wohl»
bekannten, seinen Namen führenden Zünder, auf
Wtlcht er ein Patent erhalten hat. Es wtrd bchaup»
let, er habe diese Zünder den Rebellen geliefert. Si»
trüeden natürlich besonders dazu gedient haben, das
Explodiren von Minen und Torpedos zu bewerkstel«
Ligen. Die drei anderen Gtfangenen heißen Mc
Ree, Crocert und Olivcr, von denen zwei Commissi
ons'Kaufleute und der Dritte ein Schiffskapitän ist.
Die Kaufleute betrieben, sagt man, zum Besten der
Nebcllenbehörden umfassende und großartige Ge
Schäfte einige ihrer Bestellungen sollten aber erst in
Zukunft ausgeführt werden. Die Rolle, die der Ka«
»itän zu spielen hatte, sollte darin bestehen einen
»heil der Waaren nach Ort und Stelle zu beföidern.
Eine besondere Wichtigkeit erlangen diese Verhaf
Gingen aus dem Umstand daß eine förmliche Verbin«
Hung, welche zum Ziel hatte, Handel mit dem Süden
Sittreiben,
it enthüllt worden ist. Man bringt hiermit
Thatsacht in Verbindung, daß seit einigen Mo-
iermitteln,
aten der Contrebandhandel mit den Rebellen sehr
Igeno!nmeu hatte. Die Art und Weise, wie Mar»
fraß Murray zu Werke ging, um die Deliequenten
u soll auf ein Haar dem System gleichen,
aS er in Anwendung brachte, um dem Sklavenhan«
del ein Ende zu machen. Leute, auf die man sich
Werlassen konnte, wurden angewiesen, sich für Secc''«
"enifltn auszugeben und mit den Personen, die man
it Verdacht hatte, sich in Geschäfte einzulassen. Die
4lt B»schlag genommenen Bnefe rühren theils von
Webellen her, und habm also die Blockade durchbro»
chen, theils stammen ste von Leuten im Norden, die
Ich bisher des Rufes erfreuten, loyal zu sein ihre
AZriefe waren für den Süden bestimmt. Dem Ver
»ehmen nach ist durch diese Beschlagnahme die Bt«
orde in den Stand gesetzt, dem verpönten Verkehr
für alle Mal ein Ziel zu setzen. Es bleiben noch
Diele Verhastnngen in New»Uork und anderwärts
Dorzunehmtn. N.Ȥ). Stztg.
SDtr Mörder des Gen. McCook gefan
en. Der berechtigte Rtbtlltn Capitän Gutrly,
.Do. lchkr den General Rcbert McCook im letzten Jahre
«rmordete, während er in seiner Ambulanz seinen
Truppen vorauèfnhr, befindtt sich jetzt alS Gesänge«
»er in Nashcille.
S
u in it WM ti V». obengenannten S. P. Thomas
Mann von der entgegengesetzten Seite der
Straße
sah. 68 n« mt.ß »°ch so fnch -m Jak«. »ab» ,hm dann Empt-h.
tomt, 1,6 er dnns-lb.n feint tSie Adsichl
,usch,i,b.
Derselbe schritt jedoch unversehens aus ihn zu tuib Gotumtuö verhallten, gegeben lint auf bieK Sirl fei
schlug ihn mit einem schweren Plastersteine nietet, eö ihm gelungen, de» flanken Plan zu durchschauen,
worauf er leichte Mühe hatte, ihm die Tasche
auszu»
i7 0,.
0,0&
«j?
V?n Prairie Feuer Kansas mehr Schaden ange
richtet als die gesammten Staats-Taxen für dieses
Saht betragen, ßenzei,, K°tn und Heu im Felde,1"*«
große Masse der Demokraten von Helmes County,! catIC
rechtigt, ein Wort mitzureden Das „Review" von
als Präsidentschafts-Candidaten an die Spitze seiner
Spalten gestellt.
(Jndi anergreuel.) Mitte September wur-
Wn nahe dem Cannon Ball River 18 wtißt Männer, sc», um so mehr, als jetzt noch eine Masse verschieb
»Krau, 1
Mädchen von 14 Jahren und 2 kleine denartiger und theilweise abentheuerlicher Gerüchtein
Kinder von 2 zu den Sioux gehörigen Indianer- Umlauf sind, die wahrscheinlich mir in der Einbil
siâmmen auf schauderhafte Weise hingemordet. Die dung fnrchtsarner oder vorurtheilsvoller Personen ih
Krau und daß Mädchen litten furchtbar. Nachdem !ren Ursprung haben.
man sie geschändet, wurden sie bis zur Besinnungs. zzcn den 300,000 Mann, die der Präsident
losigkeit an einemum den Hals befestigten Strick um-1 Waffen gerufen hat, kommen 29,352 auf
hergeschleiN, nnd dies w.ederyolt, ,obald sie wieder!^-» «nd auf die Counties Franklin, Clark, Ma
zu sich gekommen waren. Zuletzt tr.eb man rhnen Greene, die den 7ten Distrikt bilden, 1560
große Stttcke Holz den Korper »nd durchbohrte sie ^ie Profoßmarschälle sind beauftragt.vor
«,t Psttlen b.s der Tod sie er,o,'te. D.e K.nder!^
fcic
wurden ...den Fluß geworfen. D.eselben Jnd.anerTo.vnship in ihrem Distrikte zu stellen hat,
im öttArtft# «vnrt vvrlnstln /iiiiitztr#ir#M. tills
Stadt ColumbuS.
(Sntticifimfl einet implilidtcii Berschwiinmst
zur Befreiung der Nebellen Vefangeuen in Vhis.
a
der
Theil nehmer in ColumbuS und Cincinnati.
Am letzten Sonntag verbreitete sich ein Gerücht,
daß eine großartige Verschwörung, zur Befreiung der
Rebellen-Gefangenen in Camp Cbase, der Ohio-Pe
nitentiary und den Barracken in Cincinnati, entdeckt
worden sei, wie ein Lauffeuer über unsere Stadt und
rief natürlich große Aufregung hervor. Man konnte
nichts Bestimmtes erfahren, als daß der Ver. Staa»
ten Marschall Sands in der Samstag Nacht hierher
gekommen sei und am Sonntag Morgen den frühe
ren Staats«Schul-Commissair C. W. H. Catbeart,
welcher erst kürzlich sein Amt niederlegte, einen Hrn.
Creshup, der früher Sutler im 18. regulairen Regi
ment gewesen war, einen parolirten Rcbellenarzt,
Namens Lazelle, eii en Rcbellen»Capitain, Namens
Watson und einen Mann, Namens Slade, alle
angeblich Theilnehmer an der Verschwörung ver
haftet, und dieselben, mit Ausnahme der beiden paro»
lirten Rebellen, welche dem Militärgericht überliefert
wurden, auf einem Specialzug nach Cincinnati
gebracht habe, und daß man noch anderen in die
Verschwörung verwickelten Personen auf der Spur sei.
Die Cincinnati Blätter vom Montag melden, daß
schon am Samstag Abend in jener Stadt und in Co
vington und Newport, Ky., mehrere Männer und
Frauen auf dieselbe Anklage hin verhaftet und der
Ver. Staaten Distrikt Court überantwortet worden
seien. Diese Verhaftungen wurden, jenen Blättern
zufolge, auf die eidliche Aussage des Majors Reany,
Staabsofsijier des Gen. Cox, hin vorgenommen, wel«
cher angab, ein gewisser Samuel P. Thomas von
Cincinnati habe sich mit andern Personen in eine
Verschwörung eingelassen, die den Zweck habe, sämmt
licht Rebellen-Gefangene in Camp Chase, sowie den
Gen. Morgan und 200 andere in der Ohio Peniten
tiary gefangen gehaltene Rebellen»Offiziere und fer
ner 200 Rebellen-Gefangene, die in den McLean
Barracken in der Stadt Cincinnati sitzen, durch Waf
fengewalt zu befreien.
Major Reany, welcher zugleich Profoßmarschall
zu sein scheint, gibt an, einer seiner geheimen Agen
ten sei der Verschwörung dadurch auf die Spur ge
kommen, daß er sich fur einen Rebellen,Soldaten
von Morgan's Bande ausgegeben, und sich in dieser
Eigenschaft in das Vertrauen einer der weiblichen
Mitverschworenen einzuschleichen gewußt habe, die
ihn dann in das Geheimniß eingeweiht und ihn auch
mit den andern Theilhabern, unter Andern mit dem
welcher das Haupt
Sechste
7- Siebente»
8.
Achte
NmMchmbm °n enlteinte v-eund-, »oiant« t.e tn
«und am Ende auch zu durchkreuzen.
plündern. Wir hoffen, daß es den Beamten gelingen mßtnctmtaü »erhärtetenPersonen sind: Sa
wird, den Verbrecher den Armen der Gerechtigkeit zu "mel P. Thomas, Schneidermeister, Mary Thomas,
»erliefern. (Ohio Eagle.) .seine Frau James P. Patton, von Covington
.. ... o«. w
iRiith McDonald, von Newport und eine Frau
Parmeiiter, welche als Waschfrau die Corrcspondenz
m,i f" u
r«rT
mit den Rebellen.Gefangenen in den Militär-Bar-
mm""" fc0-
fix die Ernennung des Generals MeClellan als Sands bier eingefunden nnd noch während der Sam»
nächsten demokratischen Präsidentschafts.Candidatea at Nacht eine lange Qnterreduug mit dem nichts
ist. Holmes County gab am 13. Okt. eine demokra- ahnenden Calhcart gehabt haben. Er spielte sei
tische Mehrheit von 1400 Summen und ist daher be-
!|lf
Der in hiesiger Stadt verhaftete Slade, welcher in
Fesseln nach Cincinnati gebracht wurde, war nicht,
wie man hier glaubte, ein Rebellenspion, sondern der
geheime Agent des Majors Reany, welcher sich in
daS Vertrauen der angeblichen Verschwörer einge
schlichen, nnd nachher die ganze Gcschichte^cntdeckt
@r foß am
jn
flbna^m
ib. Radien 0
16. iirnnftW 0
17. Maes« 0
18. Misstin 0
19 Montgomery
Samstag Abend mit Marschall
Cincinnati, wo man ihm erst seine Fcsseln
Die in einigen Tagen beginnende Untersu-
chung wird die näheren Einzelheiten an's Tageslicht
bringen, und wir wollen uns deshalb bis dahin auf
die oben angegebenen allgemeinen Umstände beschrän
^stimmen die jede Ward
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Plain
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26- Traro
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r/ a /n.
damit dik'Bewohner der Wards und Townships Ge^
lcgenheit erhalten, durch Stellung der erforderlichen
Mannschaft sich von der Ziehung zu befreien.
Folgendes ist die Qnote von Franklin County, wie
sie das »Board of Enrollment" auf die verschiedenen
Sub,Distrikte (Wards und Townships) vertheilt
hat:
Sub-Distrikt.
1. Erste Ward, SolumdM
2. Zweite
3* Tritte
4 Vierte
ö. Fünfte 0
6
Cluotsl
.. .»*••'«•••21
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iitrniriiiiriirriri'iso
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20
4 4
21
......24
20
.17
.17
.24
19
Der Herbst'Ternrin der Court of Common
Pleas hat am Montag seine Sitzung begonntn.
Zwei Pedlar, August Schmidt und Louis Spt
cker, die wit falschen Juwelen die Leute anzuschmie
ren suchten, wurden neulich auf bit Anklage eine?
Mannes wegen verübten Betruges zur Court über
antwortet und wegen Mangel an Bürgschaft in Huff
man's großem Kosthause untergebracht. Am Freitag
machte eine deutsche Frau eine neue Anklage wegen
Diebstahls von 8 18 gegen Schmidt anhängig und
fein* Bürgschaft wurde in Folge dessen um $ 200 er
höht.
Die Grand Division der Temp era nz Söh
n e halt jetzt in Columbus ihre jährliche Sitzung.
Gin Clerk ans dem Staatöhanse rühmt sich in einer
Depesche an daS Cineinnati Commercial, daß sich
nicht ein einziger ^Copperhead^ unter dtn Mitglie
ttin dieser Temperanz-Gesellschaft befindet. Wtittr
meldet er es herrsche die Ansicht, daß sobald mit
der Sklaverei aufgeräumt worden sei die öffentliche
Meinung sich wieder auf die Ternperanzsache richten
wtrdt. 93trsttht||lch. Ein Steckenpferd müssen diese Leu
te immer reiten. Ist die Sklaverei zu Tode geritten,
dann folgen die Temperanz»Verfo?gungen und das
Know Nothingthum wird ohne Zweifel auch wieder
a'lfstehen.
E i n o s a e S u k A o n a i
dtr Sträfling McDonald in der hiesigen Penitentiary
Erlaubniß, sich im Hospital etwas Medicin zu ho,
len. Auf dem Wtgt bahrn btgab er sich in tin Ge
bände, das von den Contraktoren Brotherlin n.Halm
zur Aufbewahrung fertiger Rohrstühle benutzt wird.
Hier durchschnitt der Schurke in weniger als 10 Mi
nuten die Sitze von fünf Dutzend Stühlen beschä»
digte die Rücken und zerstörte 5 Bündel Rohr. Er
ist für diese Frevelthat für 30 Tage in das riuterirdi
sche Gesängniß gesteckt worden und das ist jetzt die
höchste Strafe, die dtr Warden ertheilen kann, da dit
Pkitschknstrafe nnd das Schauerbad längst abgeschafft
sind. MeDonald kommt von Cincinnati, tt ist ein
tückischer Bursche, vor dessen Streichen die Wächter
stets auf der Hut sein müssen.
Ein Kleideihändler in Franklinton, Namens
Lintz, ist aus Befehl des hiesigen militärischen 83t»
fehlshabers, Major Skylts, vtrhafttt wordtn, unter
der Anklage, Civiltleider znm Zweckt des DesertirtnS
an Soldaten verkauft zu haben. Ein Soldat, Na»
mens Lyons, der Kleider von ihm kaufte und in den»
selben descrtirte, ist zurückgekehrt und hat die Ge«
schichte gestanden. Es kann dem Angeklagten schlecht
gehen, wenn seine Schuld bewiesen wird.
Ein Herr, der am Mittwoch mit dem Zug« von
Ttneinnati kam, wurde unterwegs um $500 beraubt
Drei verdächtige Gesellen wurden sofort bei der^Ankunft
deS Zuges verhaftet und der Mann hat fein Geld
Wieder bekommen.
Hr. Corrigan, der neulich von Cincinnati Gau
nern gestochen wurde, ist am Freitag Morgen gestor»
ben. Der Mörder und seine Genossen sitzen in der
Jail.
A i e i e a u e W e e n a K e n u k y
Am letzten Sonntag passirten drei Batterien Ar»
tillerie, die 12. Ohio und die U. und 12. Michigan,
auf ihrem Wege von Virginien nach der Cumberland
Armee durch Columbus. Jede Batterie hatte unge»
fähr 100 Mann Bedienung. Die 3 Batterien mit
ihrer Mannschaft nahmen 70 Eisenbahnwagen in
Anspruch, die in 3 getrennte Züge abgetheilt waren.
Am letzten Samstag machte die hiesige Pro
foßwache Jagd auf Militärkleider, und es gelang ihr
tine große Masse solcher, welche Civilpersonen in ihrem
Besitze hatten, zu confisciren. Bekanntlich ist den
Privatbürgern schon seit längerer Zeit untersagt »vor»
den, Militär*Uniformen oder Uniformstücke zu tra
gen und wahrscheinlich ist auch am Samstag Man
cher von dieser Liebhaberei gründlich geheilt worden,
denn der Profoßmarschall machte kurzen Prozeß und
ließ jedem Privatbürger, den die Profoßwache mit ei»
nem solchem 'Uniformstücke am Leibe antraf, das cor
pus delicti ohne Weiteres ab.nehmen, ohne lange zu
fragen, auf weicht Art ts in seinen Besitz gelangt sei.
Mancher Farmer, der sich zum Schutz vor der Kälte
außer einer Soldatenblouse auch noch einen Solda
tenmantel umgeworfen hatte, mußte sich bequemen,
den Rückweg entweder in Hemdsärmeln anzutreten,
oder sich hier neue Kleider zu kaufen. Das mag An»
deren als Warnung dienen, damit sie ihre Soldaten
kleidcr, falls sie welche haben, nicht aus den Straßen
von Columbus zur Schau tragen.
u e W e u e z u v e k a u e n a e s e i e
Unzeige des Herrn C. C. Smith in einer anderen
Spalte. Er wünscht 5000 Häute zum höchste» Baar
preise zu kaufen.
urückgekehrt, erlaubt sich, das verehrte deutsche
Publikum auf feine jetzt sehr schöne reichhaltige Aus
wahl, neuester und modernster Glas und Porzellan
vaaren, Kohlenöhl-Lampen je. je., aufmerksam zu
nachen. Er ist entschlossen, seine Waare, im Großen
'vwohl als im Kleinen, zu den möglichst billigsten
Preisen z» verkaufen. Sprecht bti ihm vor. No. 259
Südhochstraße. (4W.tv.it.h.to.)
i e i n i u n e s W i n
Norfolk.—Bti der Hinrichtung wartn nicht weni
«'.er als 0000 Menschen zugegen. Lautes Schluchzen
isnrde aus den Fenstern der Häuser gehört, als der
Trauerzug vorüber kam. Lieut. Cook erzählt, daß vor
der Hinrichtung sich ein kleines Sohnchen des Dr.
W. dem Lieut. Roberts in einsck'nieichelnder Weise
näherte und, indem es ihm ins Gesicht blickte, ihn
mit den Worten anredete: „Rann ich nicht für mei
nen Vater sterben— Ein Töchterchen des Dr.
Nlni'ie «.« mm B-snch-1»
®(„. m« Ol» rotten» i.t Untmtb. ,i(j
ling flctUrtc tS fcem ©nifral auf tu ftiure mit fptadj
nerstes erfchutterte: .Rettet meinen Vater 1 Wollt'
3amrUr
wirklich der Sohn des andern, und der Knabe mein»
te, der andere Fremde sei ein Eisenbahubeamter, des
sen Instruktion er zu befolgen habe und setzte sich auf
den angewiesenen Platz. Der zweite Fremde erhielt
Arten, Groctrits, Kleiderstoffe, Parfümerien, kurz
alles Denkbare ist ausgestellt und kein Eiscnbahnzug
kommt an der nicht Zeugniß trägt, daß dee brave
Soldat im Herzen des Volkes in dauerhafter Erin
nerung steht. Ein Gegenstand der in dieser „Fan"
die allgemeine Ausmerksamkeit auf sich zog, war eine
geschmackvoll gebaute kleine Kutsche, welche von zwei
prachtvoll geschirrten Ziegenböcken gezogen wurde.
Dieses Gespann wurde an einen Alfret Sturges für
die hübsche Summe von $300 verkauft. Am letzten
Mittwoch betrug der Erlös $0000.
Unter den Gegenständen die großes Auffthtn erre
gen befinden sich mehrere eroberte Rebellen-Fahnen
und unter diesen zwei, welche durch die alte Brigade
des durch Guerillas ermordeten Oberst R. L. Me»
Cook in der Schlacht bei „Miß Spring" in Kentucky
erobert wurden.
Eint dtr Fahntn trägt das Motto: "Jeff. Davis
and the Southern Confederacy1' und würfet erobert
von dem „Wigfall Rfle Regiment", durch Co. K des
9. Ohio I. Regiments und tine andere wurde von
dem 2. Minnesota Regiment in derselben Schlacht
erobert. Ctuc. Union.
Die Wahl in New Aork. Auf welche Art
die Wahl in New Uork von Seitender Administra»
tionöparthei beeinflußt wurde, ist aus folgendem Ar
ttkel, den wir der N. U. Staatszeitung vom letzten
Montag entnehmen, ersichtlich:
e K i e i s a u s w i e e U n e i n e w e i e
denken, der die Eisenbahnzüge nnd Dampfboote, alle
mit gesunden und kräftige» Soldaten schwer beladen,
hier ankommen sieht. Wenn mau sich aber mit ei
nem oder dem anderen der Beurlaubten in eine kurze
Unterredung einläßt, wird man eines Besseren belehrt,
und erfährt, daß sie unter Instruktionen nach Haus
gthtn, um für das republikanische Ticket zu stimmen.
Seit dem letzten Freitag sind wieder mehrere Tau
send Mann von Washington hier angekommen, und
in den Bahnhöfen und an den Landungsplätzen der
Dampfboott wimmtlt ts auf dtr einen Seite der
Stadt von ankommenden, auf dcr anderen Seite von
abreisenden Soldaten. Wenn man sie fragt, wie
viele denn eigentlich sich unterwegs befinden, erhält
man den Bescheid, daß his jetzt erst die Avantgarde
angekommen, daß das Gros der Armee aber im ra
scheu Auzlige sei. Wenn die Avantgarde 10,000
Mann stark ist, so befindet sich bis morgen die halbe
PotZmac Armee im Staate New §)ctk.
Vin Washington wird unter dem 31. Oktober be
richtet daß tu den lctztverflossenen 24 Stunden an
lf',000 18,000 Soldaten durch den Agenten der
NJittern Central Eisenbahn mit Fahrbillets nach
dem mittlern und westlichen Theil des Staats New»
Kork versehen wurden. Täglich wurden mehr als
3000 Urlaubsscheine an solche Soldaten ausgestellt
welche nach Hause gehen und, natürlich daS republi
kanische Ticket, stimmen wollen. Von der Festung
Monroe ist der Dampfer S. R. Spaulding gleich«
falls mit 600 Mann unterwegs.
Welcher Partei diese Kranken und Verwundeten
angehören, ist daraus ersichtlich, daß von 75 Mann
von verschiedenen Compagnien, die sich in einem Wa
gen befanden, alle, mit Ausnahme von 'l, Republika
ner waren, und daß diese 2 Demokraten nur unter
der Bedingung Urlaub erhielten, daß sie versprachen,
das republikanische Ticket zu stimmen. Wer ein sol
che* AttWM ttiâ jjMtfi
halten.
die Fünfzigdollarnote und ging damit hinweg um sie stralien imb Indien. Viel werden wobl zu
wechseln zu lassen, kam aber nicht wieder. Alö er! der plötzlich so freundlich gewordenen Haltung Eng»
zulange ausblieb, wurde die Sache dem Eigenthü- lands gegen die Per. Staaten die neuen Unruhen
mer der Note verdächtig und er fragte den Knaben, ob auf Neuseeland und in Ostindien beitragen. Kaum
er wisse, wo fem Vater hingegangen sei und warum hatte England mit furchtbaren Gewaltmitteln die
er so lange ausbleibe aber der Knabe stellte in Ab» eine eigenthümliche Illustration zu seinen heulerischen
rede, daß der Mann fein Vater sei, und nun wurde
auch der Knabe verdächtig, aber als man auf Andrin»
gen des Knaben sich bei dessen hier wohnenden Vater
erkundigte, erfuhr man, daß er die Wahrheit gesagt
hatte, und daß der Einfaltspinsel, welcher die Note
zum Wechseln hergegeben hatte, fein Geld betro
gen war.
Ein gutes Werk in Chicngo.—Chicago
thut gegenwärtig ein gutes Werk zum Besten der krau
ken und verwundeten Vertheidiger der Union. Eine
„Fair" wird dort 14 Tage lang abgehalten, deren
Ertrag einzig und allein zu diesem Zweck verwendet gellen für den kräftigsten aller polynesischen Volks
werden soll. Beiträge jeder Art sind zugeschickt wor-! stäinme und werdest den Engländern Manches zu
den. Musikalische Instrumente, Maschinen aller schaffe» machen.
Europäische Naehrichteu.
Der Dampfer Heela bringt Nachrichten von Eng»
land bis zum 20. Okt. Der Levant Herald bestätig»
die Nachricht, daß.die türkische Regierung sich erto
ten hale, die für die Rebellen erbauten Dampfividdcr
zum Preise von je 120,000 Pf. Stert, zu kaufen.—
Mason war wieder nach England zurückgekehrt und
hatte sich als Gast bei dem Parlamentsmitglied W.
S. Lindsay aufgehalten.
Es heißt, Frankreich weigere sich, die mexikanische
Anleihe zu garantiren und es stien Schwierigkeiten
zwischen Maximilian und der franzosischen Regie»
rung über diesen Gegenstand ausgebrochen.
Rebellton tn San Domingo. —Die auf
der Insel San Domingo gegen die Spanier ausge
brochene Rebellion breitet sich immer mehr aus, und
es ist wahrscheinlich, daß die Spanier gänzlich von
der Insel vertrieben werden. Die beiden Städte San»
tiago da Caballero und Porte au Platte sind fast
gänzlich zerstört worden und man schätzt den Verlust
an Eigenthum in beiden Städten auf £5,000,000.
Die Spanier haben bis jctzt immer den Kürzeren ge
zogen und mehrere bedeutende Niederlagen erlitten.
Blos noch die Forts an der Küste befinden sich in ih»
ren Händen und man glaubt, daß sie auch diese wer»
den räumen müssen.
a e e o n a 1 0 O k E i n s e s w e e s U n
glück hat sich auf der Eisenbahn zwischen Barcelona
und Granollers «eignet.
Ein Bahnzug, welcher aus Frankreich kam und
aus 9 Bahnwäqen bestand, fuhr gerade über eine
Brücke, als dieselbe einbrach und die Lokomotive und
7 Passagierwägen in den Bergstrom stürzten. Z«ei
Wägen blieben an den Brückentrümmern in der Luft
hängen. Viele Leicken sind bereits aus dem Wasser
gezogen worden, andere wurden von dem Strome fort
gerissen. Auch viele Personen haben mehr oder min»
dtr erhtbliche Verletzungen erlitten.
Ans London geht der „Presse* die interessante
Nachricht zu daß Graf Andreas Zamoyski, dessen
Hauser in Warschan jüngst verwüstet und schließlich
confiseirt und in Kasernen umgewandelt wurden, auf
dem Punkte steht, in London als Kläger aus Ent»
schädigung gegen den Kaiser von Rußland aiiszutre»
ten, um von den englischen Gerichten die vorläufige
Verfügung der Beschlagnahme des in England be
findlichen Privatvcrmögens des Kaisers Alexander
ts sollen sfhr beträchtliche Summen
fein
wirken.
o e n i e n s u e n e n s a a u n e z i n s k y
ist unweit Lublin ganz aufgerieben worden.
Das Rathhaus in Warschau war in Brand gt
steckt und in Asche verwandelt worden.
Alle Beamten von polnischer Abkunft sind durch
Russen ersetzt worden.
Die französische Panzerflotte, welche
gegen Ende September den Hafen von Cherbourg zu
einer Probefahrt und eventuell zu einer Expedition
nach Mexiko verließ wurde bei stürmischem Wetter
im Meerbusen von Biseaya so unlenksam, daß man,
ff|[ tm„ ertalllmg
gg
z,t w, d°S h°Id. An,!,? »tt w "h" fran,iMch.r -bw-hl willch R-gi,m»gS.
««druck d.« emlto.tet frin
Jhr's nicht thun 1* Dem Veteranen quollen Thrä»
nen aus den Augen von Rührung übermannt, beug
te er sich gegen das schuldlose Kind, unfähig, seinem
vollen Herzen durch Worte Lust zu machen. Wer soll»
te bei der Schilderung dieser Auftritte nicht aufrichti
ge Theilnahme mit der Familie empfinden, über weit
v vv, vV rx V ^1 ue große Uiuahl von nencyworeiien fe,tgenc
9
(Dr. Wright, tin angesehener Bürger von Norfolk,
Virginien, wurde zum Tode verurteilt, weil n ci
en Offizier der Unionartntc getödtet hatte.)
Nur immer pfiffig.—In Detroit kam vor provisorischen Neglerunz zu verkehren, und seine Nicht
einigen Tagen ein Fremder in einem Eisenbahnwa- betheiligung an der Feier des Geburtstages Napo
gtn am Dftroit und Milwaukee Depot an und zog leons.
eine Fünfzigdollarnote ans der Tasche, indem er den
Wunsch ausdrückte daß er dieselbe gewechselt haben Streitmacht täglich an Stärke zu zwischen ^nere
möchtc. Sogleich stand ein anderer Fremder auf und ^tara u»d San Louiâ standen 27.000 Mann die
bemerkte „Ich kann sie gewtchselt bekommen" und Guerillabanden wurden immer zahlreicher und unter
indem er sich an einen in der Nähe sitzenden Knaben !den Anhängern des Präsidenten Juarez gab sich noch
wendete, sagte er z« ihm: „Mein Sohn setze dich immer der feste Wille kund, den Franzosen $bis zum
hierher auf meinen Platz unv warte bis ich zurück» Aeuperften Widerstand zu leisten. Man war in der
komme." Der erste Fremde glaubte, der Knabe sei Stadt Mexiko der Ansicht, daß die Unterjochung des
Landes nur durch bedeutende französische Verstärkun
gen vervollständigt werden könne.
zu er­
sorgt, sie T-,. irüt,,r
a(ä"man
„^iinzlich t,stimmt bâ
„„abhängig- 3oim.aU
e,lrcff
„Bet
ttr
ö 8 1
Panzerschiffe von Lobeserhebungen überfließen.
e i k o I n S a n a n i s o s i n i s z u O k
reichende Nachrichten aus der Stadt Mexiko einge
lausen, folgenden Inhalts: Eine Verschwörung ge
gen die „kaiserliche" Regierung wurde entdeckt und ei-
Anzahl von Verschworenen festgenommen,
Von
m1"?, erschossen oder nach Martinique gesandt.
neuen Bewegungen der französischen Truppen Verlan»
tetc nichts. Di- Presse besprach die Weigerung des
amerikanischen Gesandten Corwin offiziell mit der
Denselben Berichten zufolge, nahm die Juarez'sche
Deklamationen über unsere „grausame" Kriegsüh
rung bildeten, einen Ausstand auf Neuseeland unter»
drückt, so brachen daselbst neue Unruhen ans. Wie
bedenkend dieselben sind, ersieht man schon ans dem
Umstände, vaß alle britischen Truppen in Australien
nach Neuseeland, diesem südlichsten Gliede der das
Festland von Astralien in einem Halbkreist umgeben
den Jnselreihe, gesandt wurden und daß sogar noch
Freiwillige in Australien aufgeboten werden, um die
polynesischen Rebellen zu überwältigen. Die Ein
geborenen Neuseelands, die jetzt gegen die Britten
unter Waffen stehen und „Moari" genannt werde»,
Doch was ist der Ausstand aus Neuseeland im
Vergleicke mit den neuen Gefahren Englands in Ost»
Indien Die Söhne des berühmten Dost MoHained
der zu Ansang dieses Jahres starb, sind mit 70U0
Mann, die man nur für den Vortrab eines ansehnli»
che»» Heeres hält, im Pendschab dem nordwestlichen
Theile von britisch Indien, eingefallen und mau be»
fürchtete, daß diese Invasion die kaum in Strömen
von Blut erstickten Flammen der indischen Jnsurrek
tioii von Neuem ansacken werde.
Alles wird davon abhängen, ob es den in aller
Eile gegen die Sohne Dost Mohammed's ausgesand
ten, an Zahl schwachen englischen Truppen gelingen
wird, die Eindringlinge rechtzeitig, d. h. vor dem
Ausbruche einer einheimische» Insurrektion zu ver
treiben. Daß England durch die Nachrichten aus
Indien in die lebhafteste Aufregung und B.'forgiuß
versetzt wird, ist wahrhaft kein Wunder, denn noch
lebt der furchtbare Sepoy-Aufstand in Jedermann's
Erinnerung.
England weiß sehr wohl, daß ihm von den 180
Millionen Einwohnern seiner ungeheuren indischen
Besitzungen höchstens 4 bis 5 Millionen, nemlich die
dortigen Europäer und die eingebornen Christen und
höchstens noch die Mischlinge von Eingebornen und
Europäern, von Hetzen treu sind, während man alle
Andern theils als feindlich theils wenigstens als
höchst zweifelhaft betrachten muß. Namentlich der
muhamedanifche Theil der Einwohner ist voll fana»
tischet Feindschaft gegen die brittifche Herrschaft und
wartet nur auf tint künstige Gelegenheit zu tinem
neuen Ausstände. Auch ist Nena Sahib, der surcht
bare Anführer der Sepoys während der letzten Jnsur»
rektiou, noch immer u»gefangen und unzehangen,
denn seine mit so vollen Backen angekündigte Gefan»
gcnnahme hat sich nicht bestätigt.
Die Zahl drr englischen Truppen in Indien ist
verhältnismäßig klein, und ihre glorreichsten Gene
rale, ein Campbell und Havelock liegen tm Grabe.—
An russischen Hetzereien und an geheimen Umtrieben
des getreue» Alliirten in Paris wird es nicht fehlen.
Kurz England wird sich sehr in Acht nehmen müs
sen, wenn eg uicht ein titued Jahr 1857 tu JäfcUu
erleben will. (III. Stztg.)
E i n e u a e a ö i e e e i n e e s i
am 20. Oktober in Clinton Township, Wayne Co..
Ohio. Ein vermögender Farmer, Namens Wiler,
erschoß sein Weib in einem Anfalle von Raserei und
suchte dann seine beiden Kinder, einen Knaben von
10 und ein Mädchen von 14 Jahren, zu ermorden.
Dem Knaben gelang es jedoch durch das Fenster z
entspringen und die Nachbarn auf die Mordstitte z
bringen, ehe die Unthat an seiner Schwester vollzoger
war. Der Mörder ist festgenommen.
e e n s -V e s i e n n s
e a n i a
Wohlthaten der Lebenèver
e s e llschaft. Dtt
sichemng haben sich im Lause des Sommers meh
denn gewöhnlich gezeigt. Die Sterblichkeit wa
während der heißen Tage sehr groß, und die „Germa
nist Lebeusversicherunzö-GesellschaN" hatte in dei,
vergangenen drei Monaten neun Todesfälle. Nich
weniger als 13,000 Dollars hatte sie an die Hinter«
bli«beuen zu zahlen und in eben diesen Fällen war tc
die Lebensversicherung, welche den Hinterbliebene»
tint ruhigt Zukunft gesichert hat. Dieser behütende»
Verluste unerachtet hat die Germania in dem vergan
genen Vittteljßch« ih» w* 9000 Dâ.
^vermehrt«
WCS" Tie Convention der Bi er braver, die in
Cincinnati stattfand, hat am Donnerstag ihre Sitz
ung beendet. Einige 40 Brauer, darunter mehrt »oft*
Philadelphia, New Jork, Milwankie waren als
Delegaten gegenwärtig. Columbus war durch Hrn.
L. Hosier vertreten. Herr Lauer von Reading Pa.,
führte den Vorsitz. Die Thätigkeit der Convention
combinir'e sich fast ausschließlich ans die Biersteuer
und die Exeentiv-Comite wurde durch Beschluß bt
austragt, eine Denkschrift auszuarbeiten, und der Re
gierung vorzulegen, welche folgende Punkte darstellen
soll:
1. daß nach dtn durch eine PrüfungSzeit von '15
Monaten an die Hand gegebenen Erfahrungen eS
nothwendig ist, die BesteutrungSart per Barrel bei
zubehalten.
2. daß vom künftigen 1. April an die Taxe mit
Hinsicht auf die hohen Preise von Hopsen, Malz,
Kohlen, sowie die gesteigerten Arbeitslöhne eher ans
50 Cents per Barrel zu ermäßigen, keinenfallS aber
tu erhöhen sei und daß die weiteren gesetzlichen Be»
fiimmungeu über Erhebung sowie bisher unverändert
beibehalten werden moaen.
Ferner wurde beschlossen, daß das Executiv-Co
Mite fortfahren solle, sich um den Ersatz der zur Un
lebuht bezahlten Steuer vvn dem vor dem 1. Sep»
ember 1802 gebraut gewesenen Lagerbier nach besten
'kräften zu bewirken, da es erwiesen ist, daß diese
Steuer nur an einzelnen Orten durch mißverstände
nen Eifer der Collektoren erhoben wurde somit eine
Ungerechtigkeit für die Betreffenden in sich schließe.
i e s i e e s s e e i e E n a s
fung des Gen. Rosecrans.—Der Richmond
Enquirer vom 27. Oktober sagt:
Lincoln hat den für uns gefährlichsten Mann in
feiner Armee von seinem Commando abberufen unV
wei Narren an seinen Platz gesetzt. Rosecrans war
unfraglich der größte Capitän den die Uankee Nation
hervorgebracht hat. Seine Thaten im Felde sind zu
frisch im Gedächtniß unsrer Leser um eine Wiederho
lung nöthig zu machen.
Kleine Packet«
versandt werden.
ö n n n i e o s
-Seit dem 1. Juli b. I. ist
eine Gesetzbestimmung in Kraft getreten welche nur
allgemein bekannt zu werden braucht, um das Geschäft
der Expreß-Gesellschasten mit kleinen Packeten wesent
lich zu beeinträchtigen. Man kann nämlich inner
halb der Ver. Staaten für 2 Cents, treiut das Ge
wicht nicht über 4 Unzen beträgt, und 2 Cents für
jede andern 4 Unzen oder einen Bruchtheil, folgende
Gegenstände mit der Post verschicken:
„Pamphlete, Broschüren, Buch-Mannscriptt und
Correktur-Bogen, mit oder ohne Contktur, Karttn,
Lithographien, Stahlstiche, Formulare, biegsame
Muster und Musterkarten, Brief-Couverts, Karten,
Papier, stenographisches Papier und Berichte, Sa
men, Abschnitte, Knollen, Wurzeln, Sprößlinge und
alle anderen Gegenstände, deren Versendung durch
die Post später gesetzlich erlaubt werden mag/
Für gebundene Bücher müssen die doppelten Bt«
trage entrichtet werden. Ein Buch, welches weniger
als 4 Unzen wiegt, kostet 4 Cents, :e. In allen
Fällen müssen Drucksachen freigemacht werden.
Briefe nach Kalifornien und allen Theilen der Ver.
Staaten, mit Ausnahme derer, wo die Firma Jeff.
Davis und Co. die Post Geschäfte besorgt, kosten jetzt
3 Cents die halbe Unze, statt wie früher 10 Cents.
Eine Zeitung, durch die Post versandt, kostet 2
Cents in Vorausbezahlung, aber mau hat dafür den
Vortheil, irgend eine Zahl von Zeitungen, wenn sie
zusammen weniger als 4 Unzen wiegen, in einem
Umschlage zu dem gleichen Preise zu verschicken.
Wer Briese an Personen senden will, die sich in
südlicher Gefangenschaft befinden oder im Süden
wohnen, sollte sich Folgendes merken: Kein Brief
darf länger als eine Seite sein und darf nur häusli
che Angelegenheiten besprechen. Cr muß mit dem
vollen Namen des Absenders unterschrieben fein, und
extra 5 Cents in Silber enthalten, wenn et nach Rich
mond, oder 10 Cents, wenn er darüber hinaus bt
stimmt ist. Alle Briefe müssen in einem Umschlage
an den commandirenden General des Departements
Virginien und Nord-Carolina in Fort Monroe ge
schickt werden und die Bezeichnung "For Flag of
Truce" enthalten.
Gin Mann Namens Orasmus A. Wood
«Mibe in Cleveland am letzten Samstag unter der
Anklage verhaftet, daß er Soldaten überredet habe, zu
desertiren, um sich dann alti Stellvertreter verkaufen
zu können. Cr selbst machte bei dem Geschäft einen
guten Schnitt. Wood wurde unter 61,000 Burg
schaft gestellt.
fem, Washington County, Ohio, war so gefällig, die
Agentur für den „Westboten" in Lower Salem und
Umgegend zu übernehmen, wovon wir unsere werthen
Leser daselbst in Kenntniß setzen, mit dem Bemerken,
daß Herr W. G. Weiß hiermit ermächtigt ist, Gelder
für und zu erhcbeu, (exie neue UiiUqichtuba anzu
nehmen.
o i n a n s e e n a s s W e n n 8
irgend welchen unserer Leser Schwierigkeiten verur
sacht hat, leichte und gleichartige Biseuit zu machen,
so ist es mehr als wahrscheinlich, daß sie De Land
und Co's. ch e i s ch e n S a e a u s nicht gebrau
chen. Das ist ein retner Artikel, der Gesundheit
durchaus nicht schädlich und sicher in seinen Wirktm«
n. Probitt ihn jedenfalls.
„Tin Abonnent," und vielleicht zugleich ein wohl
meinender Freund, schreibt an uns und fragt »wcß
halb wir Pateut-Medizinen anzeigen." Wir ant
worten ihm hiermit, daß wir daS nicht thun. Unsere
Leser wissen, daß wir feit Jahren alle derartige An#
zeigen aus unseren Spalten ausgeschlossen haben,
»lud die einzige anscheinende Ausnahme ist, so viel
wir wissen die Anzeige von Dr. I. C. Ayer und
Co.'s Heilmitteln, die jetzt in unserer Zeitung steht.
Wenn unser Freund es nicht weiß, so wollen wir ihm
mittheilen, daß diese Mitteln patentirt sind, nicht daß
die Neeepte geheim gehalten werden. Jh:e Znsam
mensetznng ist ebenso öffentlich bekannt gemacht wor
den, wie jede andere medieiuische Thatsache und ist
außerdem von der höchsten mebieinifchen Autorität im
Staate gebilligt worden. Aber was uns noch mehr
Vertrauen in dieselben giebt, das ist unsere persönliche
Bekanntschaft mit dem Manne, der sie verfertigt, und
die Resultate, welche ihrer Anwendung folgen. Diese
Resultate stud unseren Lesern und der ganzen Gesell
fchaft ebenso bekannt wie uns selbst.
Wir kennen Dr. Aper von der Zeit, alS er in der
selben Classe mit einem unserer Freunde auf der
Penn. Universität promovirte, und wir haben mit
stetem Interesse seinen eigenthümliche» Erfolg und
seine unermüdliche Hingebung zu seinem noblen Be
russstudium verfolgt. Wenn Jemand uns mitthei'
len will, welche Anzeigen für unsere Gönner von
größerem Interesse sein können, als die von Mitteln,
welche sie in Krankheitsfällen heilen, so wollen wir es
gern durch unsere Spalten bekannt machen.
s s e u n
Total.., .... $44,613 21
afrtrtWsHfartttt,
Ecunls Audi or.
Wurzel-Reben.
Ich babe von 50,HO bis 60,000 ,wei Jahre alte Catawba
und Jfabcflt Wur el Neben zu verkaufen. Ich werde Allen,
die für mich verkaufen wellen, liberale Proeente erlauben.
Ich wohne nicht weit von der Irren Anstalt, fürlich vv»
Davton. Man adressier: Bor W8, Dayton, rtno.
Friedrich Schotte.
(Sintuutatier Marktbericht.
Cincinnati, 3. Nov.
Mehl. Verkäufliche Sorte»$?/» bis $6,25im Groß«.
W i s k y 5 i e n S
'JUi 6 V o f. Neues 6 1%50, altes $ tt
Schmalz, jlcme Verkaufe,
o e i e s s t- 9 i Z u k e
12%Tents,
32 lis 34 HentS, Mol.issrs ('J bis tJ5 tients.
W e i z e n o e e s e 1 1 5 i s 1 1 8 e n s w e i e
Ktntuck? fl,37 lis Nachfrage mäßig.
o n 8 5 i e 8 ö 6 e n S
erhielt wieder eine neue und große Aiisw.rbi voir phoo
graphischen Albums, von den verschiedenen Größen und
bänden, die ich zu billigen Preisen versaufe.
Fried. Uhlmann,
Buch- und Schreibmaterialien Handlung, 231
Land, Häuser und Bauplätze:
Acker gutes Land, eine Meile südöstlich von tiolumbu#
mit einem bequemen Frame Hause, guten Larn, baefsteinemen
RanchhanS und anderen Nebengebäuden, einem jungen Obst
garten fruchttragende Apfelbaume enthaltene, und 8 Acker
Hol l.'nd, mit schwerem s^auhoU.
Ferncr 15 Acker taut, 7 Arfcr guteS Holtland.
ferner 15 Acker Land, 3 Acker gutkS Hvl land.
Semer 30 Acker, 2 Meilen südöstlich von Kolumbus, durch
aus geklärt.
Ferner ld Acker, 2 Meilen südöstlich von EolumbnS,? Acker
Holzland.
Ferner ein HauS und Lot an Liberty Straße in TolumduSt
ein Ärickhaus und 4 Bauplätze an 5üb Public Lane.
Das obige Eigenthum wird auf lange Termine verkauft,»«»
solches gewünscht wird. Nachzufragen bei
N. Merion,
in der Office der Penitentiar».
flâffte
Vtrute
70 6eniS, Nachfragt
Haser flute Nachfrage zu 72 Eenls.
Roggen. $1/13—$l,lü (icaii.jiii btjUn.
mäßig.
e s e $ 1 4 0 i s 1 5 5 n a e u a i
e u e s e s i o y $
27.
Marktpreis von Columb«».
Wöchentlich corrigirt von O. Brooks Stearns». E«»»
Südwcstklte von Hoch- und Fnund-Slraßtu.
Tts. SU.
$6,25-7,00 Java Kaffee
Mehl
Wezen
Roggen
florn
Haser
peu, per Tonne
Maple Zucker
zitaple ^iolaffe«
iter
Lütter
Kartoffeln
Weiße Bohon»
Gerste
Wachs
Getrocknete Aepftl
ColumbuS, 24. OK-1863. hwtM»
Häute! Häute!! Häute!!!
Ich muß bis zum ersten Januar
Sept. 4. 'S3.
42
$1.15-1,20 Mio 35
80 Gemablenn Kaffee 20- 30
50-60 «alz, per Faß 2,75-3,U0
50—(iO Reis, per Pfund 10
$20-25 Star Lichter 22- 25
12X-14 Lpel 18
1,00 Talg 15
14—15 Holl. Häringe 2,25
20-25 N. O. Zucker 13-15
Kl -1 A, Kaffee 16-17
$2,25-2,50 Weißer (crushed) 17-18
IIb« 100-150
Wirthshaus zu verkaufe».
Der Unterznchnete ist gesonnen sein gut eingerichtetes Wirths
hlNlS, gelegen an der tiefe von Hoch und Südstraße, zu ver
kaufen. Die l'age für ein Wirtshaus ist vortrefflich. DaS
haus hat 2t Zimmer, obne^die Küche und Eßzimmer. Ttallung
für 20 Pferde, guteS Wa»er, Cistcrne u. f. w. Der Eigen
thümer wird dillig und unter sehr annehmbaren Bedingungen
verkaufen.
John W. Mtlligan.
50 Dollars Belohnung.
Am Montag, den 26. Oktober ist von der Wohnung deS
UnteMschneten, in Norton, Delaware To £., der geiste«
schwache Alexander Beers weggelaufen und konnte seither kei
ne Spur von idin ausgesunden werden. Der Verschwurt
dene ist ungefähr W Zadre alt, 5 Fuß und 1 bis 2 Zoll hoch,
bat wehe Augen und einen starke» Barlwuchs, wurde aber erst
kürzlich rasut. Er hat eine sehr undeutliche Aussprache und läuft
etwa»? gebückt. t£r trägt dunkle Kleider, Rock und Hut sind
schwart. Alle Menschenfreunde sind ersucht, ihn, im Falle er
irgendwo angetroffen wird, gegen eine Belohnung von $ bO in
ver Wohnung des Unterzeichneten abzuliefern, oder aber ihm
Nachricht von btfjcu Aufenthaltsort zu geben, in welchem Sol
lt dem Anzeiger $ 25 bezahlt werden.
James Mayfteld,
41 Sieker Land zu verraufenl
Tie Unterzeichneten sind gesonnen, ihr Land von4l.^ Acker,
gelegen in Mnflin Township, Franilin Co ungefähr? Meilen
östlich von iLclumbuS, zu verkaufen. Ein schöner Obstgatten
Ist auf dem Platze. Kaustiebhaber sind ersucht, den Platz ein
zusehen, und dei den Unterzeichneten auf dem Platze »orzu
sprcchtA.
w
JACOB-MYER, *.
deutsche Buch- u. Schreibmaterialien Handlung,
158t Hochstraße.
Besonders vorräthig: Alle Sorten Bücher und Jugend
schritten, Papier und ^lank-Looks, sowie eine neue Auswahl
Taprien und Bilder.
Albums! Awui»g i
(PHOTOGRAPHIC ALBUMS.)
u
Um
Hochstraße.
ColnmbuS, Okt. 31. '63. 3mhwuw
Zu verkaufen!
s o o u e V
b.tben Farmer und alle anderen Person««, fS•
verkaufen haben, bekommen den höchsten Baar preis dafür,
wenn sie dieselben nach dem
Lederftore, No. ?80, Sâd'HochstraGe,
wenige Thüren südlich von Friendstraße, bringen.
(S. (5. Smith.
ColumbuS, 4. Nov, '63. 2mh« K««
Eine gute Farm
n verkaufen unter leichten Bedingungen an der kleinen Walnut
Creek, zwei Meilen südlich von «Äroveport, einer halben Meile
vom Ohio Canal, von 167 Acker, wovon ungefähr zwanztS
Acker Wad ist.
Die Farm ist dl guter Ordnung mit hinlänglichem Waffer
versehen,
8iit die nähere» Bedingungen erkundige man sich bei
älim. Jamison,
Landagent. ColumbuS,MMw
Agenten verlangt.
1 Doll, bestimmt vo» mO CtS. gemacht.
Etwas was dringend nothwendig ist für Jeden.
Man komme und untersuche oder 10 Proben werden frei
durch die Post geschickt für 2J Cents, die zu $2 wieder vertauft
»tidt», de«!
R. L. Woleott.
N«. 170,
Chatham Square« New
Ortober?. 188?. 3 Mt. wöch.
Friedrich Schuch und Coinst.
haben die Brauerei von A. Bücking in W ooster käuflich
übernommen und sind im Stande, den alten wie len neuen
Kunden mit Alt, Lager- und Common- Bier um »in billigen
Preis zu versehen. Alle die ansprechen «men zufrieden sei*
Aufforderung.
Dst Unterzeichnete, welche in ColumbuS. C., angekommen
ist, ersuZt hiermit ihre Verwandten, Gebrüder Heldmann»
welche in Licking Co., £).. over Umgegend als Farmer wojzn
haft sein sollen, da sinteren genaue Adrcssc uro»! wtiy, MM
unter folgender Adre^e so bald a!o möaüch u schreiben»
An Gebrechliche u. Verwundete.
Ueber 4V00 Personen sind geheilt worden, durch
Geo. Benuer'S Heilende
g»tf.
Fried. Schuch und Co.
(Gebürtig von Schmalberbach, Grohherzogrhum Hesse».)
Oer. 15. 1863' 3 iß».
Salbe.
Die Gebrechen und Wunden der Geteilten waren meisten«
der Art, daß sie für unheilbar erklärt worden waren, nämlich:
Knochenfraß, wciße Geschwulst, Skrofeln, wälzstuß, Crbgrind,
ErvjipclaS, schwarze Blattern, Rheumatismus, Lähmung,
èä'wäche und ^chwienen im Rückgrat auch an der Lunge.
Auch Krümmung des Rückarats, Ucberwachsung der Gelenke,
alle Arten vvn Cnlzündung an der ^tbtr, der ung», den Nie
re», Alleen, Obren, Taubheit, wo die Cbren-atteiauftn. Zu
fällige oder frische Wunden werden in unglaublich kurzer Zrit
geheilt ebe e? eitert teilt es schon von innen heraus. Nämlich.
Ancchknauet chung, Verrenkung, Wunden die durch Hauen.
Stechen odei Säßen verursacht sind. Ebenso Verdrenaung.
auch 6ami noch, wenn der Brand oder Mortisik nion
gen hat» Für Näheres befrage oder adreisire an
Dr. George Venner,
Tiffin, Seneca Co., Ohio,
nahe dem Cisenbadr.depvt.
NB. Briest, wegen Antwort von mir, muffen einen
Poststämp enthalten. Ten 1. Oct. ltiGS
Frische Austern. ^i~
Der Unterzeichnest erhält jetzt jeden Tag frische Nüstern«
beste Baltimorer, die er zu den billigsten Preisen verkauft.
Wevger«

W i i e V e a u n e n w e e n o n
e a n a n e S i e n e e e n
e s a n a e v o n S i s k e n
V i e e e s o n e n a n e i o o n i t
ti
Washington County, Pennsylvanien, hat MeClellan
in Cincinnati sein soll, bekannt ge-
9. Neunte
10. Blent on Township
11 Brown 0
12. Clinton 0
13 thanf!#
14. Hamill«
^olle qlö Mitverschworner bis in die Marschalls-
!ÄI. Norwich 0
21. Perry
23 Pleasant
24. Prairie
25. Sharon
27. Washington
Quota von Franklin Count?—700
I a e s k z i v o n N e w -U o k
Die Beschäftigung (England's in Au-
HerrWm. Gustav Weiß in Lower Sa-
der Ueberschüsse an Fonds, welche sich am 7. Sep
tember 1863 im Eounty-Schatze befanden:
Straftn collectirt $98 50
Aimen Farm 13t» 50
Allstememe Ausgaben Rechnung. 24,452 90
Ccuni'J xchulb 379 46
Nichtbc.insp!richte Kosten 256 20
ÜLIhltltiriliter Fond 288 00
Pxüclcn)ond 9,81t 62
Hospital und Armen Ausgaben
Freiwilligen UnterflützungS gottt......
Allotment Fond
T.ir (lernpease...
ßJroMport 3(Hulbi|liiiâ"•
Rc?50ldeburg
Lvortdirgton
WksterviUe n
Harnsburg Corporation
Westerville
Wortlnnfltcn
Rrynoldsburg
Truro Township
Plain
0
Teno
t,
Worthinaton Township.
Norwich Township
Ar own
0
Prairie
Pleasant
Jno. G. Thompsou,
bounty «schatzmeiste»?
Sept. 17. .l6Mt»Z
K s e a u s n u e W 1 3 e n S
u e e s e i ö a u s e s u e 2 0 bi» 23 Entts, g*
13 bis 18 Heats.
2,483 49
1,L32 99
731 IM)
6 65
135 72
111 71
93 38
170 71)
07
19 11
19 24
9 83
504 48
356 41
493 9
367 63
546 10
241 95
53 78
391 75
$1 25 Käse 12^-15
36—28: Sorghum MÄasseS 50- 60
3—5 Tyrup 60-100
ColumbuS, 4. Nov. 1863. 2 Mt wöch u 2m hlbw
2«wbez. Norton, Delaware Louniv, Ohio,
Valentin Scharpf,
Bastian Scharpf.
SMrMbuS, Nov. 4.1863. -3m»
Samuel Blood's Estate.
Notice ia hereby given, that the undersigned has this day
been appointed and qualified by the Piobate Court of
Franklin County, Ohio, Administrator oi the Estate of
Samuel Blood, late of Franklin township, in said Coots»
deceased.
Dated this 3d day of November A. 1863.
3
Friedrich Blhlmann'»
Solumbus, den 2'.] Sept. 1863.
ColumbuS, October 28. 1863. IM»
Oft. 28, 1863.
Anna Marta Plaser,
rare of ^ohn SLahlenmcicr,
Columbus, OW»!

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