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Der westbote. [volume] (Columbus, Ohio) 1843-1871, December 31, 1863, Image 3

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fltn Klange, daß darüber alles Ucbriqe verschwindet,,
iter förmlich in den Hintergrund tritt. Verhehlen
1»ir es uns nicht Tanger, daß die gemeinste Geldgier,
tie schmutzigste Habsucht und als eine ^clge davon:
Schwindeleien, Diebereien,
w8ug
und Betrug," Prel­
lereien und Vciitclschneidcreikn und ähnliche Berbre'
chen um mich deö gclindesien Ausdrucks zu bedie«
neu keine» vorteilhaften Ei»fl»ß auf die B.-endi-
Indessen, besondere Vorsicht gebietet mir, hiermit
«einen heutigen Bericht zum Schlüsse zu bringen.
Zver deutsche Bundestag und Holstein.
Der deutsche Buudestag hat endlich nach langer
Mgerung am 7. Dezember, auf de« Antrag Oestreichs
und Preußens den Beschluß gefaßt, gegen den König
Christian IX. von Dänemark wegen Nichterfüllung
feiner Bundeöpflichten als Herzog von Holstein i» die
fem Herzozthum die BundeScr.'entiou am 15. Deebr.
eintreten zu lassen, aber die Frage über das Erbfolge
recht in den Elb-Herzogthümer» vorläufig noch unent
schieden zu lassen. Dieser Beschluß wurde in der
engeren Versammlung angeblich nur mit Einer
Stimme Mehrheit angenommen, nämlich wie es beißt
mit 8 gegeu 7 Stimmen. Da die engere Bundes
Versammlung im Ganzen 17 Stimmen zählt, so muß
außer Dänemark, dessen Gesandter sür Holstein und
Lauenburg vorläufig ausgeschlossen worden war, noch
ein anderer Staat nicht gestimmt haben —wahrschein
lich Holland, das sür Luxemburg und Limburg eine
stimme im Bundestage besitzt. Mecklenburg soll
Mt seiner Stimme den Ausschlag gegeben habe».
Die Mehrheit des betreffenden Aueschusses hatte
auf „Occupation" angetragen, d. b. Holstes» in Be
schieden sein
werde.
gemacht
gung des Krieges äußern. .O beispiellose Lcyafität,! ^,ri',ckdenkt, wenn in späteren Aahren der Ernst
Ito beginnen deine Grenzen und wo hören sie auf des Lebens an ihn h.'ran tritt, und Sturm uud Be
Als ich theils gehend, theils lausend auf der ftlncht i drängniß sein Haus umtobe,,. Solche freundliche
begriffen so gut ich es eben mit meiner, hinkenden Erinnerungen bilden gleichsam eine liebliche Oase in
Beinen zu thun vermochte, das Schlachtfeld von Chi
camauga, unter fortwährendem Feuern von beiden
Seiten, überschritt, und die unzähligen Verwundeten
und Geiödteteu der Unionmänner und Rebellen neben
einander liegen sah da somite ich mich des nieder»
schlagenden Gedankens nicht erwehre», cb denn des
kostbaren Blutes der edlen Batcrlandsschne noch
nicht genug geflossen sei, und es bemächtigte sich mei
tut ein Gefühl tiefer Trauer und schwerer Wehmutb.
Herr Redakteur, ich zittere nicht, ich schrecke nicht
vor dem ersten Kanonenschuß zurück und ich habe der
Verwundeten, der verkrüppelten und gebrochenen Ge
stalten, der röchelnd und uuter entsetzlichem Klage
und Jammergeschrei Sterbenden auf den Schlacht
fetdcrn im alteu Vaterlande zu viele gesehen,'' als
dftß ich in dieser Beziehung nicht völlig abgehärtet
fein sollte. Aber ich sage Ihnen, ein eiskalter Schau
er überläuft zuweilen meine Glieder, trenn ich mich
der Vorgänge in uuserer Kriegführung erinnere und
es sind dann Betrachtungen ganz eigenthümlicher Art,
fei welche ich verfalle.
sitz zu nehmen, ireil uack der Mehrheit der Aiicichuß^ Randall verrichtete die Trauungs-Ceremonien uud
Mitglieder Chriitian IX. nicht zur Erbfolge H,^ ^ced, Superintendent der Taubstummenanstalt,
Schleswig und Holsteiii rciechlizt sei, und mindestens, üb:rfctjte seine Worte und verrichtete ein G.'bet in der
den Besitz jenes Herzogthumes
|0
werden.
Es ist wahrlich nichts Außerordentliches, wenn man
M»n dem deutschen Volke einen männlichen Entschluß
in der schleswig-holsteinischen Angelegenheit erwartet.
Wenn nicht die letzte Spur von Naticnalgefühl durch
feine bisherige pvlltischeZerrissenheit elende U.Fürsten
wirthschaft ausgetilgt ist, wenn namentlich das Sire
beu Italiens «ach Wiederherstellung seiner National
Ehre und Einigung nicht ganz wirkungslos au
Deutschland vorübergegangen ist so sollte die schles
wig-holsteinische Frage nach so langer schmachvoller
Verschleppung endlich die Deutschen aller Gauen zu
mannhafter That erwecken. Lassen sie sich,
Ralionalrecht wie Verträge aus ihrer Seile
Das erstgeboren? Kind Ohios. Unter
den Curiositäten der Western Sanitaiy Fair befi idet
sich auch folgendes interessante Schreiben der ersten
in Ohio geborenen weißen Person:
Bethlehem, Pa., 12. Dez. 18G3.
Werther Freund!
Ihrem Wunsche gemäß sende ich Ihnen meine
Photographie. Ich wurde am IG. April 1781 in
Salem, einer der Missiousstätleu der Hcmihniir im
Aegenlvärtige» Tusearan.'as County, Staat Ohio,
Deboren.
l0erfce„
Oestreich und Greußen halten [(n
Oestreich uud Preuße» haben in der engeren Bundes-^
Versammlung mit ihrer Berufung an tie Furcht vor!
den Drohuttgeu deö Auslandes de» Sieg davon ge-! tzamp ^t'ai
tragen freilich mit sehr geringer Mehrheit.
wird also znr Exeeution gegen Christian IX. kom-! I"
men, aber als von Oestreich und Preußen, wenn auch
bestimm., In «.Ich»
sinnuug zeige» sollte, dann könnte der seigen Zö
gerung oder dem Verrathe deutscher Groß- ur.d Klein
Mächte
rasch ein Ende
Es
60,1
wenn nicht der König von Danemark seinerseits die
ihm durch jenen Vertrag auferlegte» Verpflichtungen
gegen Schleswig-Holstein erfülle» sollte. Die am
Dezember erfolgte Zurücknahme des März-Patentes
kaun nicht als solche Erfüllung betrachtet werde»
den» die Cittverleibung von Schleswig i
welche iii der neuen dänischen Verfass»«
wird, ist eine offene Verletzung jenes Ve
die ueue dänische Ver'assnng ist von Christian IA'.
beschwöre» worde». und er kann nicht dagegen hau-, ......
»1„, ««». fm,m Tb,°n b-i t,„ Einen ,-kâb-dn,/ «'»--,«»»'« «Wt» W-«
3ntt6 6.it™ ti tüten d.n.sch.» G,°ßmâ-bl- di. ^itou.U». 8.»« fci ttt&anrKn SoIJalen murte
e.18 »°ch ,141
di. idm du.ch ten ücntonet Ve-i.-z Und tee l,U.e er»eli A°jn».
Verpflichtung erfüllen soll, widrigenfalls sie sein cciv Zu Tode verbrannt. I» derWcihnachts
beide., bisher anerkanntes Erbfolgerccht in Schles-j Nacht kam die Frau von John Wells, eine Negerin.
wig-Holsteiu sür verwirkt erklären wollen alleini
wenn es das e u s ch e V 0 k ernstlich in der Sache.
meint, so kann es deutsche Groß- wie Kleinmächte,
rasch zu einer solchen Verwirknngs-Erklärung, ober
vielmehr zu einer Nichtigkeits-Erklärung der Glücks-^
burger Ansprüche von Ansang an bringe». Unter den
mannichfachen Aeußerungen des deutsche» Volkes für!
die schleswigholsteinische Sache, die sich selbst bis inj
die strengst katholischen Gegenden Alt-Baierus er»j
«recken, halten wir für die bedeutungsvollste, daß das zu verherrlichen. Eiu mächtiges Feuer wurde äuge
deutsche Militär anfängt, sich für Schlesivig'Holsteiu^ zündet und dann dem jtnige so lange zugesprochen,
zu begeistern. Ju Hannooer hat bereits die Unge-! l' i s beide in der seligsten S i u n waren. Ver
dulv des Militärs, fürden unterdrückf» Bruderstamm! muthlich fiel das Weib, das auf einem Fäßchcn vor
in das Feld zu rücke», zu Excesse» geführt, und wen»! dem Heerde saß, in der Trunkenheit in das Feiier und
das Militär i» alle» deutschen Ländern eine ähnliche' John war zu betrunken um ihr Hülse zu leiten er
ferner von dem kleinen Dänemark auf's Maul fchla«! neue» nach dem StaatZhause, wo Gouv. Tod eine
gen, weil fremde Mächte drohe» dann müsse» sie sich^ Rede hielt, worin er die Tapferkeit und Ausdauer
gefaßt macheu in Zukunft von jeder europäische»
Viacht Unbilden der schimpflichsten Art geduldig eiu
zustecken uud müssen sich im Auslande des Namens
„Deutsche* schäme». N. §). Stztg.
Im Alter von 4 bis 5 Monaten wurde ich
Wit den Missionäicn von den wilden Indianern ge»
fangen genommen nnd nach Ober-Santn(ky gebr.,»11,!
damals eine Wildniß. Ten ganzen Weg trng mich
eine christliche Indianerin in eine Decke gcruickdt auf
Jem Rücken. Man nennt mich die erste weiße Person,
»eiche in Ihrem jetzt so gieße» Staate gebore» wur
de uud obgleich beinahe drcinndachtzig Jahre alt, bin
ich im Stande meine westlichen Schivest-rn zu grüße,,
uud Ihnen Erfolg in Ihrem Icteiisweitheii Unterneh
me» zu wünsche«.
Im Seebade Bi«rritz sah an einem schönen
Rage dieses Sommers Kaiserin Eugenie mit ihrem
^Gemahle den Fischern zu, wie sie im Freien tanzten.
Ein hübsches Mädchen stand traurig bei Seite uud
tanzte nicht. „Warum tanzest Du nicht?* fragte die
Kaiserin. „Mit rottn soll ich tanzen mein Schatz
ist in Mexiko soll ich mit andern tanzen und ihm
Untren werden, während Jean vielleicht im Lazareth
Dezt—Eugenie sah den Kaiser an und dieser trat
Gor und sagte: „Aber tanzen sollst Du doch, und
»eil Dein Jean für mich in Mexiko kämpft, will ich
Dir ihn mit seiner Mariette tanzen ein Dienst erfor
dert den andern!*—Er faßte den Arm der schmucken
Dirne und tanzte mit ihr wie ein flotter Bursche.
x,
Ohio, brannte neu»
lich ab und die Gefangenen retteten mit genauer Noth
ihr Leben. Man glaubt, daß das Feuer von einem
Kvjährigtii Knaben angesteckt wurde, der wegen Dieb
stahl zu 20tägiger Haft verurtheilt war. Eiu hoff
»uiizsvollco Pflänzchen
Ein Ciiieiimatift „Sportingman* hat durch
die Niederlage Heenan's in seinem Faustkampfe mit
King die enorme Summe von $ 10,000, die er auf
ten Ersteren gewettet, verloren.
Stadt ColumbuS.
Nichts haftet tiefer und länger im menschlichen
Gemüthe als die Erinnerungen an die frohen Tage,
ti? man alö Kind im Valerhame verlebte. Nament,
lich ^nd es die Erinnerungen an die schönen Weih
nachtötage mit ihrem grünen Christbaum, au die der
Mensch der deutsche, gemüthliche Mensch oft
der Wüste des LebenS und der Dichter hat recht, wenn
er sagt:
Ich weiß mir etwas Li'cbrS
?n dieser nfiten Welt,
Das stets in meinem Herzen
Ten kisun Plap Malt.
Sein streund mit auch kein Liebchen.
Verdrängen es daraus
ES ill im Heimatbslande
Tai theure Vaterhaus!
JCöT* I» einem an die Presse gerichteten Tele
gramme macht Gouverneur Tod sämmtliche Militär
Committee» darauf ausmerksam, daß in Gemäßheit
eines neulich erlassenen Congreß^esetzes alle jetzt den
Soldaten in jedem Zweig des Dienstes bezahlten Ex
tra Prämien mit dem nächsten 5. Jauuar wegfallen
und daß von jenem Tage an nur die gewöhnliche
Prämie von §100 bezahlt werden wird. Um mm
also die Extra-Prämie von 8302 und 8402 in Em
pfang nehmen zu können, müssen Freiwillige sich'vor
dem G. Jauuar 18G4 zum Eintritt melden.
Unser rastlos thätiger Träger,'Hr. ©an
thtr, hat nach löblichem alteu Brauch einen Neu
jahr-Wuusch für feine Gönner in zierliche Verse ge
bracht und fein sauber drucken lassen. Er wird damit
am Freitag seine Aufwartung machen. Das Loos ei
nes Zeitungöträgers ist nicht auf Siefen gebettet. Er
muß feinen Rundlauf machen, kein Unterschied, ob
Winterstürme toben, unser lieblicher Columbus'er
Slraßeukoih, der allen Wasserstiefeln trotzt, oder der
Schnee Weg und Steg versperrt, oder die Gluihhitze
des Sommers auf fein Haupt herunterbrennt. Ge
wiß wird kein billig denkender Leser Hrn. Ganther
am Freitag ohne eine kleine Belohnung für seinen
Elfer ziehe» lasse».
Im S tadtra th lief am Montag Abend eine
Bittschrift von den Mitglied.ru der Stadtpolizei ein,
worin sie, da alle Lebensmittel vertheilen sind, um ei
ne Erhöhung ihres Gehaltes bitte». Pros. D. Wer
Ily sandte seine Resignation als Schulexami later
ein. An seine Sülle wurde Hr. Pallor Meed einstim
mig als Mitglied der Behörde der Schulexaminato
reu ernannt.
Zwei Taubst«
mm e, W. H. Gr?g?l'y und
Mary J. I. Vertier, die in der hiesigen Taubstum
menanstalt erzogen wurden, begaben sich am Donner
stag Abend in den heilige» Stand der Ehe. Pastor
lange zu behaup-^ Zeichensprache. Es wird jedenfalls eine stille Ehe
au(§
in identischen Pfoten die andern Bundt.gliei.er vor ^lt, so wird doch Niemand etwas davon hören,
einem solchen Vergehen gewarnt, weil dadurch euro
pâische Conflikie hervorgciu'eu werden möchten, und'
„nd wen» das Frauchen dem Manne zuivei-
eine Gardinenpredigt in der Zeichensprache
Krawall. Am Weibna-dtö-Nachinittagefetzte
eS au der Hochstraße, dem Slaatöhausegegenüber, ci
nen bedeutende» Krawall. Drei Soldaten wollte»
nach Camp Cbai'e hinaucfahreu. Der Treiber der
verlangte Vorausbezahlung^ Das
cltaten fuchsteufelswild sie fi.len über
her und prügelten ihn erbarmungslos. Der
Polizeibeamtc Gillespie schritt ein und schützte den
Neger vor weiteren Mißhandlungen. Jetzt ivandte
sich der Zorn der Soldaten gegen Gillispie. Einer
derselbe» zog seinen Revolver, richtete den Lauf gegen
Gilleöpies Kopf nnd drückte los. Glücklicher Weise
versagte die Waffe. Die drei Soldaten wurden da
tadtgefäiignisse trans
mit einem
Menschenhaufen gefüllt und einige schwachköpfige
Leute, die von der nagelneuen Idee ausgehen, daß
die Polizei kein Recht hat, Soldaten zu verhaften,
suchten die Kameraden der Verhafteten gegen die Po
lizei aufzuhetzen. Die Folge dieser straf-vü-digeu He-
ein .leger,
Tf
5"
",uger ^cr
nicht vom Bundestage, anerkannten rechtmäßigen
Herzog vou Holstein und Lauenburg. I
Dabei habe« mm freilich beide deutsche Großmächte,
durch den Unwillen der öffentlichen jjieimmg gedrängt,!
erklärt, daß sie ibre Anerkennung dec- von ihnen mit»
unterzeichneten Londoner Vertrages vom 8ten Mai .
1852, ». 6. t.« E,l,'°lj,»-ch,.s von Christian IX. M»l «rtlirt trat ten.
111
son im kritischen Augenblicke auf dem Piatze au und
es gelang ihm, die Gemüther zu beurbigeu. Major
s.
IX. «m «-., »«.
a"C,rc
810
0,,t0n""1
auf gräßliche Weife zu ihrem Tode. John Wells ist
ein alter Z ch!ha.isvogel, ein herumstreichender Lump
erster Klasse, der sich betrinkt, so oft er Whiskey ge
nug bekomme» kau», um seinen abgestumpften Ner
ve» die gehörige Schwingung zu geben. Am besag
ten Abend hatte er sich eine gehörige Quantitäl des
edlen Getränks verschafft und ging mit feiner wür
digen Ehehälfte nach Harrison's Schmiede Shop an
der Richstraße um das Weihnachtsfest auf feine Weise
taumrltc hinaus und schloß die Thür. Ei» Polizei
dienet hörte das Jammergeschrei des Weibes und
verschasste sich Eingang. Er fand die Unglückliche,
schrecklich verbrannt, am Boden liegend. Sie starb
am Samstag Morgen an deu erhaltene» Brandwu»
de».
Sandusky City wird bis zum 5.Jamiar seinen
Antheil an den verlangten 300,000 Man» durch
Freiwillige gestellt haben. Hier in Columbus regt
sich Niemand, um die Stadt vor der Ziehung zu be
wahren und die „Menscheu*Lottern" wrd wohl eines
schönen Tages vor sich gehen.
Das tili. Ohio Regiment oder vielmehr die
jenige» Mitglieder, die zwei Iabre gedient haben
wo sie« (etrea 2ö0 Man») traf am
haben,{ marschirte am Montag tiiitcr
-amstag hier eiu uud
dein Donner der Ka-
dieser Veteranen lobte, die sich ohne Ausnahme ans
weitere drei Jahre anwerben ließen und nun einen
31'tägigeit Urlaub erhalte« haben. Gouv. Tod fchüt
tel'f jedem einzelnen Soldaten die Hand, worauf das
Regiment «ach seinem Quartier zurückmarschir!
Das üüste hat alle Hauptschlachten am Potomac und
die Schlachte» an Lookout Mountain und Mission
Ridge in Tennessee mitgemacht.
John Siraus, der einen Sattler Waarenstore
in Cleveland in Brand steckte, und zur Peuiteutiartz
verurtheilt wurde, entwischte bald »ach seinem Em
treffe» aus der Anstalt. Letzten Sonntag wurde et ia
Cleveland wütet erwischt uud er hat am Montag sei
ne einsame Zelle im Hotel Mericn wieder bezogen.
Laut der publizirte» Liste sind 80 Personen in
Franklin County von der Ziehung ausgeschlossen,
weil sie nicht Bürger der Ver. Staaten sind. Es be
finden sich darunter blos 12 Deutsche, die übrige«
sind von Irland, Enzland, Schottland, Wales und
Canada. Namentlich sind die Canadier auf der Liste
sehr zahlreich vertreten.
Heenan, der amerikanische Preiskämpfer hat ,'n
England seinen
Meister
gefunden. Sein großer
Fanstkampf mit dem englischen Klopffechter King fand
am Morgen des 10. Dec. bei Timbridge, England,
Stait. Der Kampf dauerte 35 Minuten und wurde
in 25 Gängen entschiede». Auf beiden Seiten wur»
de wenig Kunst entwickelt, aber desto mehr thierische
Rohheit uud Hartnäckigkeit. Ju den ersten Gängen
war Heenan entschieden im Vortheil er schlug seinen
Gegner wiederholt zu Boden uud gab ihm verschiede»
ne „Umarmungen" nach Bärenart. Alles wettete ans
Heenan, obgleich King schon beim zweiten Gange sei
nem Gcgucr das erste Blut abzapfte. Beim 7ien
Gange erhielt Heeuau eine» furchtbaren Hieb auf fei*
ne Nase, der einen Blutstrom verursachte. Beim 16.
Gauge kam Heenan mit einem furchtbar zerschlagenen
Auge auf deu Kampfplatz. Beim 17. Gange über
stieg die Aufregung alle Schranken. Hccnan's Alt
gen und Schläfe waren durch Kings Hiebe ftirchib-u
angeschwollen, aber der amerikanische Bullv behaupt«
Ute
sich männlich. Vou diesem bis zum 24. Gaug?
gewann King im Gallopp die Oberhand über seinen
Gegner und beim 25. Gange erschien Heenan nicht
mehr und sein Secundaut erklärte ihn sür besiegt Es
wird zugegeben, daß auf beiden Seiten mit seltener
Hartnäckigkeit gekämpft wurde, und daß Heenan den
größten Kampfes,uu'h zeigte. Er suchte seinen Geg
»er durch Niederwerfen zu besiegen. King dagegen
erraug den Sieg, durch die Ausdauer, womit er seine
gewaltigen Fäuste auf dem Gesichte seines Gegners
tanzen ließ, bis dieser völlig erschöpft war. Heenan
wurde furchtbar zugerichtet, soll aber keine Knochen ge«
brochen haben und nicht innerlich verletzt worden sein.
Die Wette« beliefen sich auf mehr als bei irgend ei
ner frühere» Gelegenheit.
Diese jedes heilige Gefühl empörenden Preiskäm»
pse, wobei zwei Menschen (Ebenbilder der Gottheit!)
sich wie zwei wilde Bestien zerfleischen, sind ein Hohn
auf unser civilisirtcs Jahrhundert. Und doch giebt
es in dem aristokratischen England und dem „crleuch
tkteu" Amerika noch sehr viele Leute, die an dieser
barbarischen Rohheit großen Gefallen^finden. Selbst
bier in Columbus sollen $5000 auf Heenan gewettet
worden sein. Die Narren haben natürlich ihr Geld
verloren.
Als Heenan i» London ankam empfing' er di
teste ärztliche Pflege. Obwohl seine Quetschungen
sehr bedeutend waren, so waren doch keine seiner Kno»
chen gebrochen, und er hatte keine innerlichen Schäden
erlitten. Sein Kopf bot einen entsetzlichen Anblick dar
.seine frühere Lippenwunde war wieder geöffnet, und
seine Augen waren beinahe geschlossen.
Dr. Jones, der berühmte Augen-und
Ohrenarzt von New Uork, dessen Anzeige unsere Le
ftt in unterem Blatte gesehen haben, hält sich jetzt im
Knaiit Hanse i» Springfield, Ohio, auf, wo er
bis zum 11. Januar bleiben wird. Die Leidenden,
die ihn confultirm wollen, werden wohl thun, sich
zu beeilen. Wuhro
IcFè WeihnachtS- und Nenjahrsgefchenkein Dr
Good?, und Notions zu billigen Preisen bei Lang
S Krumm,
Markthaust. hw8ml2D
Neuere Nachrichten.
Von Washington wird gemeldet, daß Oberrick
tftSfanrt) im Sterben liegt. Er wurde am 17.
März 1777 geboren und hat bis jetzt seine Pflichten
als Oberlichter der Ver. Stavten Supreme Court oh
ne Unterbrechung erfüllt.
Dem König vo» Dänemark soll die Hülfe Eng
lands versprochen worden sein, t'm Falle dies erfor
derlich fei» sollte. Es hieß, daß 22 000 schwedische
Truppen unter der Anführung des Königs sich in Be
wegung gesetzt haben.
Präsident Lincolns Botschaft und Proklamation
wurden in England im Allgemeinen als nnpraktijch
betrachtet. Die Botschaft von Jeff. Davis wird da»
hin ausgelegt, daß der Süden noch immer keine Lust
zeigt, de» Kamps auszugeben. Der fctilthcfce Gesand
te iii Washington soll in einer Depesche an Lord Rus
sel die Vermuthung ausgesprochen habe», daß der
Krieg in drei Monaten zu Ende gehen werde.
Ge». Hooker ist plötzlich nach Washington be
ordert worden.
Ein Brief vo» Charleston sagt, daß die Einnah tie
dieser Rcbellenstadt wahrscheinlich bis Frühjahr ver
schoben werden muß. Eine Expedition, die gegen Sa
vannah gesandt wurde, um diese Stadt zu nehmen,
kam zu spät. Truppen die znr Unterstütze,g von
Brag^ abgesandt waren, kehrten gerade zurück und
und machten de» Angriff auf die Stadt nicht räth
lich.
I» Cleveland brachen am Montag Al'end um
etwa 5 Uhr 10 Gefangene aus der Jail. Sie fchlu
gen den Aussehet nieder und eine Dienstmagd, die
einen der fliehenden festhalten wollte, wurde eben
falls niedergeschlagen. Drei wurde» wieder einge
holt die übrigen, worunter vier Neger, gewannen
durch ihre flinken Beine das Weite.
Mutter Vi 7b e.^~ä)et dein Unglück, das de»
Dampfer „Sunny Side* auf dem Minissippi traf,
schwamm ein Mann auf eine Frau zu, welche mit
ihrem kleinen Mädchen gegen die Wellen kämpfte,
und sagte: „Ich kann Eines von Ihnen retten, Sie
oder Ihre Tochter?" „Retten eie mein Kind!"
antwortete die Mutter, und.überließ ihre Tochter dem
Retter, während sie, ein höheres Beispiel der Mutter
liebe, sich dem Wassertode weihte.
Die Winterquartiere der Uliet und
Moschusratten.—Vor einigen Monaten entnah,
men wir einem Minnesota Blatte tie Naehricht, daß
tie Moschnstatten dieses Iaht ihr Häuser ungewöhn
lich hoch baute», was auf einen strengen Winter
schließen ließe. Die Richtigkeit dieser Angabe wird
jedoch von einem mehrjährige» Beobachter der Ge
wohnheite» und Lebensweise dieser Thiere in Abrede
gestellt. Wir wollen unsern Beobachter selbst erzäh
!en lassen:
„Diese Thiere haben einen eigenthümlichen In
fiiiiet, sich comfortable Winterquartiere herzurichten
mit einem reichliche» Vorrath a» Futter. Die Mo
schusraNen bauen sich Hä iser, nnd die Biber banen
sich in einem Creek oder Flusse Dämme, wo sie woh
nen. Dieser Instinkt treibt sie, von ungesähr dem
1. Okt. an bis Mitte November zu arbeiten. Aber
die Größe deS Hauses, oder die Höhe uud Festigkeit
des Dammes hängt nicht vou der Stärke des In
stinets ab, so daß sie wittern könnte» ob ein kalter
oder milder Winter bevorstehe, sonder» das hängt von 5
dem Wetter während der Arbeitszeit ab. Keines der
beiden Thiere wird in trüben oder gar in stürmischen
Nächten arbeiten dahingegen arbeite» sie ohne Uu
terlaß in schönen, angenehmen Nächten, vorzüglich
wen» der Mond recht klar und hell scheint. Ich ha
hc dies Viele Jahre hindurch beobachtet.
Einmal lagerte ich ungefähr 2 Wochen lang, etwa
50 Fuß von einem sehr großen Biber-Damm, an ei
nem Nebenflüsse des Missouri. Es war gegen Ende
September. I» jeder schone», helle» Mondnacht
arbeiteten die Biber mit aller Eüilgkeit die ganze
Nacht hindurch. Jeden Morgen konnte ich genau
bemerken, daß sie ihren Damm um einige Zoll höher
gebaut hatten. Dasselbe gilt von ccii Moscvusratten.
In stürmische» Nachten bauen sic auch nicht einen
Zoll au ihren Häusern.
Der Indianer versteht diese Dinge weit besser als
der Weiße, und dieRoihhäute lachen herzlich darüber,
daß die Biber oder Moi'chusratten voraus sagen sol
Im, ob wir einen falten oder milde» Winter bekäme».
Der Indianer sagt: "Beaver no work in stormy
nights, no move rlcn Indians. He deu stay home
in warm nest."
Ma» wird sich erinnern, daß der letzte Herbst än«
angenehm war, vorzuglich die Nächte uud daher
kommt die Hohe lind Festigkeit der Wohnungen die
ser Thiere. Ich habe oft bemerk-, daß in einigen der
strengsten Winter die Moschusratteu seht armselige
Häuser hatten. Das war aber'jedes mal der Fall,
so oft der vorausgegangene Herhst kalt und stürmisch
war, und zumal während der Zeit als die Thuere am
Bau ihrer Häuser und Dämme arbeitete». Ich-ha
he oft mit alte» Jagen» und Trappers darüber ge
sprechen, u.id sie alle geben dieselbeErflänuvi. sowohl
in Betreff der Mofchiicratte und tea Bibers als auch
vieler anderer Thiere, die, wie diese, für den Winter
Häuser baue» uud sich mit Futter versehen.*
(Mil. Seebote.)
SchleSwiq-Holstein-Marsch.
„SchleswigsHolstein, meerumschlunzen/
Habt ihr überlang gesungen:
Stellt das Singen entlieh ein,
Schlagt frisch mit dem Schwerte d'rein.
Worte sind genug gewechselt,
Noten nur zu viel gedre hielt,
Stellt das Schreibe» endlich ein,
Schlagt doch mit dem Schwerte drein.
Ewig Denlschland's Recht beweisen!
Nicht nut Federn mehr mit Eisen
Prägt's dem Dänen Mutig ein
Schlagt scharf mit dem Schwerte drein.
Schmach dem freche»
I
iselzwerge!
Länget soll er nicht der Scherze
Treuer Brudervölker sei»
Schlagt deutsch mit dem Schwert drein!
Oder wollt den Tanz ihr scheuen.
Weil der Scfcwed es wagt zu dräuen!
Zehr,fach wird die Schande sein,
Schlagt ihr mit dein Schwerte nicht drein.
Aus zum Kamps sür Deutschlands EG»»,
Für sei» Hausrecht greift zur Wehres
^Deutsch im ewigen Verein
Muß mit Schleswig-Holstein sein!*
In dieser Jahreszeit find Husten, Schnupfen, Hei
serfs it und andere Uebel des Halses und der Lunge
vorherrschend.
Madame Zadoc Porter'S Heil-Balsam
ist ein sicheres und schnelles Heilmittel. Keine Fa
milie sollte ohne eine Flasche im Hause sein. Es
kostet nur 25 Cents und ist sür die Heilung ohiger
Leiden so viele Dollars werth. Man kauft sie hei
allen Drugzisten u 25 nnd 50 Cents die Flasche.
Gold
steht auf ö'4»/8 via b'43,i in Neit=2)oif»
Europäische Naedriekteu.
ES geht los. Deutsche Truppe« besetzen
Holstein.
Von Frankreich kommt uns die N
ich rieht von der
Ausrüstung eines für die Südsee hcstiinn^ten Ge
schwadcrs zu, welches die Lieferung vou Waffen für
Juarez von Californien verhindern soll.
Die schleswig-holsteinische Frage.—
Truppen waren von Prag »ach Theresienstadt, dem
Sammelplatz des zur Ausführung der Bundesexeeu»
tiou bestimmten Armeeeorps aufgebrochen.
Das sächsische Contingent wird am 15. Dez. in
Holstein einrücken und bei etwaigem Widerstände
wird sich das österrcichisch-preußische Reserve-Corps
von 52,000 Mann in Eilmärscheu auf de» Kriegs
schauplatz begebe». Die sächsischen und würtembet
gischeu Ständeversammluttgen nahmen Beschlüsse an,
welche auf sofortige Besetzung Holstein's dringen.
Prinz Friedrich vo» Augustenburg hat eine Prokla
mation an die Holsteiner erlassen, in welcher et de»
selbe» für ihre Treue dankt und nochmals fein gutes
Recht behauptet.
Polen. Mehrere bedeutende Siege der Polen
über die Russen werden gemeldet.
Von Japan erhalten wir über Paris Berichte
über eine außerordentliche Versamurliing der Datnios
bei welcher mit G5 gegen 47 Stimme» beschlossen
ward, daß fei» Grund zu einer.'Kriegserklärung ge
gen die Ausländer vorhanden sei.
Deutschland. Das Schiff„Wilhelmsborg/
von Hamh.ug nach Australien bestimmt, ging am G.
Dee. bei der holländischen Insel Terschelling unter.
Von 300 Emigranten und der Schiffsmannschaft
wurden nur 44 Personen gerettet.
Wien, 8. Dez. Vice Admiral Jrminger, der
dänische außerordentliche Ge«'andte, welcher die Thron«
besteigung Christians t): dem hiesigen Hose anzuzei»
gen hatte, verließ wieder diese Stadt ohne von dem
Kaiser empfangen zu werden.
Eine Deputation des Wiener Stadtraths fiber
reichte gestern dem Kaiser eine Bittschrift in Bezug
aus die H.'tzogthümer Schleswig und Holstein. Franz
Joseph erwiederte, er werde mit aller Macht die ver
fass.ingSmäßigen Rechte der Herzogthümer zu wahren
suchen indeß würde der Stadtrath weit besser daran
thitii, wenn er, statt politische Fragen von hoher W: ch«
tigkeit zu erörtern, seiue Thätigkeit mehr den Gemein
^Angelegenheiten zuwenden wollte.
Frankfurt, 20. Nov. (Conflikt mit dem Mi«
litär.) Unsere Stadt war am verwichenen Abend
Zeuge einer sehr bedauerlichen Ruhestörung. Schon
seit einigen Abenden fanden zwischen den Oestreicher»,
Baien, uud Frankfurtern auf der einen und Preußen
auf der andern Seite aus dem I.idenmarkte einige
Reibereien statt, die gestern iu dem bekannte» Heibst
manöver der Truppe» (hier Kenlerei genannt) in den
Straße» der Stadt mit der Hauke» Waffe ihren Hö
hepunkt erreichte«. Patrouille» schritte» ein, und es
fanden durch die Preuße», welche gerade die Wache
hatte», einige Verhaftungen ['tierischer Soldaten statt.
Die Menge nahm für diese Partei, vcifolgte die
Preuße» uuter dem Rufe: „Bismark hinaus!" bis
zur Hauptwache, wo di-Menge eine sehr bedrohliche
Hallni'g nahm und fortwährend den Ruf: „Bis
mark hinaus, Baieru heraus," erschalle» ließ da
zwischen wurde das Schleswig-Holstein- und das
Vaterlandolied von Arndt gesuug»n und dem Bun
destag ein Percat gebracht denn die ganze hielge
Bevölkerung legt offen eine große Erbitterung wegen
der Saumseligkeit des Letzteren an den Tag. Pa
trouillen rückten aus, die Menge zu vertreiben zog
sie sich hier zurück, so erschien sie lofort a» einem an
dern Punkte hinter dem Rücken der Preußen. Ein
preußischer Offizier befahl in der Liebfrauenstraße,
jeden, der BiSmar? nite, zu verhaften, uud sandte
seine Häscher aus, welche verlacht und mit dem Rufe:
ictnart" so verfolgt wurden, daß sie sich zu ihrem
Hauptcorps zurückziehen mußten. Nun wurde das
Gewehr gefällt und im Lau'schritt ging es aus der
Liebfraueiistraße nach der Zeit. Die Menge zeritiebt
unter dem Rufe: »Bisinark hinaus". Der Tumult
wurde immer ärger, und der Offizier in seiner Beim
mingling ließ laden, wodurch sich der Lärm nur noch
mehr steigerte. Befehl zum Feuer» mußte noch nicht
vom Obereommando gegeben fein denn bedächtig
zog sich die Truppe zurück nach der Hauptsache, wo
sich inzwischen die Obrifcmmanfcanteit gesammelt
hatten und den Auebruch der Revolution erwarteten,
welche aber nicht kam, den« die Menge zerstreute sich
bei freundlicher Zurede »iiferer Polizei, die gar knuc
Gewalt anzuwenden brauchte, sofort, um dem Mili
tär keine Ursache zum Einschreiten zu geben.
Leipzig. Die „D. A. Ztg." schreibt: „Wie
uns von einer Seite her, die wir für unterrichtet hal
ten dürfen, mitgetheilt wird, war an die hiesige», zur
Theilnahme a» der Er.'kntion (beziehentlich nunmehr
Occupatio») i:i Holstein bestimmten Truppen die
Ordre zur Marschbereitschaft sSr nächste Woche ein-
n
Polen. Mißhandlung v 0nFrauen in
Warschau. En» eualifches Blatt mahlt Folge»
des: „Eiu Vorfall, welcher sich am 2. Nov. in War
schau ereignete, ist ein arelles Beispiel^dcr Behänd
lung, welcher vornehme Damen jener Stadt von den
russischen Behörden unterworfen werden. Ein Haus
besitzet ging Abends mit seiner Gattin nach seiner
Wohnung. Er war nach der Polizeiverordnung mit
einer Laterne versehen, aber seine Frau trug keine,
weil von Herren begleitete Frauenzimmer nicht ver
bunden siud Laterueu zu tragen. Als sie durch eine
Straße ginge», wo der Seitenpfad so schmal war,
daß nur zwei Personen neben einander gehen konnten,
trafen sie einen Freund, der mit ihnen ging ^lind da
er mit dem Mann Geschäfte halte, ging die Frau al
lein vora«. Ein Polizist, welcher dieses sth, verhaf
tete die Dame, weil sie keine Laterne hatte. Alle
Erklärungen halfen nichts, uud die Dame und ihr
Gatte wurde,, alsbald nach der nächste« Polizeistati
on gefühlt, wo der Courmissär Ny:zyvskl ihr fünf
Peitschenhiebe zuerkai,Ute. Die Dame erhob
Einspruch gegen diese Strafe, indem '.e vorstellte, daß
sie schwanger sei, und daß eine Vollstreckung des Be
3jMs gefährliche Folgen haben möchte. Die einzige
Antwort, welche Rydzywski darauf zu gebe« würdig
te, war die Steigerung der Zahl der Hiebe auf zehu.
Neue Vorstellungen vo» Seiten des Galten vermehr»
ten die Strafe der unglücklichen Dame
InEdeI,
k 0 ben (Pfalz) hat der neue Wein be
reits seine Opfee gefordert. Küfer Roll wollie de»
mit neuen Wein gefüllten Keller vo» Brauer Matter
5fft.cn, sank aber sogleich, durch die Stickluft betäubt,
err
jii Boden. Hülfe war sogleich bei der Hand, aber
säuinillicke Hiilfelcisteiide ivnrdeu durch die Wirkn,,
gen des Gases derart anaegriffen, daß tie meiste»
gleich Noll umfielen. Nach einer Stunde äuge»
fliehtet Arbeit halte man alle im Keller brfuMichcn
Personen herausgebracht. Roll und der erste ihm zu
Hütje Eilende fa.ncn aber nicht mehr zum Leben.
Nachrichten von Europa melde» daß wieder drei
unserer Haiidelëschifse von dem Nebellen Seeräuber«
Alabama auf hoher See gekapert und verbrannt
morden find.
Der Richmond« Corrnpondent der Londoner
Times gesteht zu daß die Blockade jetzt zum ersten
Male den Zugang zu den NebcUftifärcii wirklich sehr
schwierig macht. Ein Correspondent derselben Zeitung,
der sich bei der ^tcbellenarmee in Tennessee befindet,
gesteht, daß sich die Krisis jetzt dem Süden naht und
seine
Ausdauer aus die Probe stellt. Er zollt der
Großartigkeit des Selbstvertrauens bed Nordens, im
Veraleiche mit der Gleichgültigkeit der südlichen
Massen, einen hohen Tribut.
Der Fü steu -C ougreß. Es heißt, daß Oester
reich der frauzöstschen Negierung eine Note zugeschickt
hat, recti,, die Theilnahme an dem Congreß enischie
den abgelehnt wird. Es heißt auch, daß Drouy» de
L'Huy?, Napoleons erster Minister, ein Cireular an
die französischen Gesandten erlassen hat, worin er sagt,
daß die Weigerung Englands den Plan einer Vcr»
eiiibariing vereitelt hat, daß aber Frankreich bereit
ist, sich mit jenen Regierungen ins Vernehmen zu
setzen, welche WillenS scier, die Fragen, die zur Ver
wickluug führen mögen, friedlich unter sich zu fcefpte»
chen.
Inder Schleswig-Holsteinischen Frage
ist keine Veränderung eingetreten. Die deutschen
Truppen stände» im Begriff, in Holstein einzurücken,
uu die Lundeâ'Exekliiion durchzuführeu. ES wird
versichert, daß die dänischen Truppen Befehl erhol»
ten haben, sich znrückzuziehe«, um einen Zusammen
stoß u vermeiden. Der deutsche Bundestag hat 17
Millionen Thaler zur Bestreitung der Kosten verwil
ligt. In Venedig ist die revolutionäre Partei thätig.
In Deutschland bildet die Schleswig-Holstei
nische Fraqe noch immer den Gegen staad der Au ft e*
gung. Das deutsche Volk begeistert sich förmlich
dafür. I» Nürnberg, Augsburg, Gtcift'walde, Saar
brücken und viele» ander» deutsche'» Städte» fanden
uthiisiaU'fchc Versammlungen zu Gunsten Schles»
wig--Holsteins statt, an denen die hervorragendsten
Bürger ohne Unterschied der Partei Theil «ahmen.
Sogar die Frauen bilden Vereine, um Gelder zur
Unterstützung der patriotischen Sache aufzubringen.
Im baicrifcheu Allgau zu Jmmenstadt bildete sich
ein Hiilfctoerci», für welchen alsbald allein vo» Kemp
teuer» 400 Fl. monatliche Beisteuer gezeichnet wur
den auch die Gründung eines Frauen-Hülfsvereius,
sowie Einstellung des kommenden Faschings und
Uebermitteliing des dadurch ersparten Geldes au die
Schleswig-Holsteiner wurde angeregt. In Jmmen
stadt wate» 25 vou Lindau bis Kaufbeuren reichende
Orte vertreten.
Ein Dutzend Kampflieder (man sagt von F. Rü
ckert) sind erschienen, deren Ertrag für die Schleswig,
Holsteinische Kriegekasse bestimmt ist. Zur Probehe
fctn wir die folgenden Verse daraus hervor:
„Ein Kaiser Otto, der die Trnm
Geworfen aus des Festlands schanze.
Warf rinst, da wo die Sunde gähneu.
Weit in die See
vor
feine Lanze.
„97un
ist die Zeit, in's Feld u ruck:?,
Ter
Frost bnu' euch krvstall'ne
Dr.
11.11
weitere "Hiebe. und das Urtheil ?w„rde buchstäblich
vollstreckt (Wie gefällt den Nnv £)jtker Ladies,
welche ihre Bewunderung der russischen Regierung
durch ihre Bewillkommnnng der russischen Flotteiiof«
fizi.crc
kund gcbe» wollitn eine solche Behandlung
ihres Geschlechtes auf Befehl des „humanen" Selbst
Herr'chers Alexanders 11.7 D. Red.) N §). St tg.
n
drücken,
De euch nach Kopenhagen fuhren
annover, 8. Dez. Die Zeitung für Nordd.
schreibt: „Ans der Schmiedestraße kam es auch ge
stern Abend wiederum zu Aufläufen von- Soldaten
und Volk. Bei der Herstellung der Ruhe wurde», wie
es zu geschehe» pflegt, auch manche völlig Unschuldige
Übel zugerichtet.
Die englischen Blätter sind mit den Erklärungen
Oesterreichs und PrenßenS über die Aufrechthaltung
der Londoner Verträge nicht zufrieden, wen» sie ans
der Exekution in Holstein bestehen sollten, w-il diesel
be zu einem großen europäischen Kriege führe» könn»
!te. In Dänemark soll man sich ans de» Beistand
Napoleons fest verlassen, weil der Letztere die Erohe
rung des linken Rheinufers dadurch zu erzielen Hof«
fen könne.
Lord Elgin starb am 20. Nov. in Dhwinalla, in
Folge feines plötzlichen Ueberganges ans den warmen
Niederungen _in die kalten Gebirgsgegenden Ostin
diens.
Hannover, 6. Dez. Man schreibt der Weser
Zeitung von hier: „Unter den hier garnisonirenden
Truppen gibt sich eine große Aufregung kund. Schon
gestern durchzogen Soldatenhansen die Stadt unter
Absingling des Liedes .Schleswig-Holstein". Es
jfam zu erheblichen Excessen Fenster wurden zeitrüm
Imrrt, einem Bürger, der Ruhe stiften wollte, das
iBeijoiut durch den Hals gestoßen. Laut ertönte der
iRuf: ,Wir wollen maf.bireu, und hier nicht länger
!müßig liegen!" Der Krawall hat sich heule Abend
!wiederholt und größere Dimensionen angenommen.
!Große Menschenhaufen, darunter viele Soldaten,
dnrchwogeil jetzt die Schmiede- und angrenzenden
jStraßen unter Lärm und Geschrei. Die Gensd'ar
merit ist genöthigt, an manchen Stelle» zur Herstel
lung der Ruhe von der scharfe» Waffe Gebrauch zu
machen. Zahlreiche Verhaftungen sind vorgenoin«
nun." (Die Darstellung scheint übertrieben zu
sein. Köl. Ztg.)
n e a k
Kopenhagen, 5. Dee. In der heutigen Siz
zung des Reichsraths legte der Finan'zminister meh
rere auf den Throiiirechfel bezügliche Gefetzentwürfe
tor. Der König erhält eine Civilliste vou 630,000
Thalern für die ganze Monarchie, de» vom tierstot*
heuen Könige bewohnten Theil der Christianshnrg,
eins der Amalienhurger Palais, das bisher von ihm
bewohnte Palais in der Atnalienstraße, das Schloß
Bernstorff, das Schloß Friedensbnrg uud das Schloß
Glücksburg. Ans Anlaß des Thronwechsels erhält
der König außerdem 100,000 Thaler. Der Kron
prinz Frederik als Thronfolger erhält eine Apanage
von 25,000 Thlr. jährlich. Ebenfalls legte der Fi
uauzminiftcr eiu Gesetz, betreffend die Bewilligung
von 5 Millionen Thaiern sür außerordentliche Aus«
gaben zur Armee uud Marine, vor. welche vorläufig
vou den der Monarchie gchöugen Fonds zu entrichten
sind. Als Eisatz dafür werden 4prozentige Obli
gationen ausgestellt. Vou den auf der Tagesordnung
stehende» Sache» rief die zweite Vcrhandluug des
Gesetzes, bemffend ex:raordi»äre Ausschreibung vo»
Pferde», eine längere Disciilfior» hervor. Tscher»iiig
wollte die Zahl der anszusehreibeuden Pferde vermin»
dett haben, drang jedoch den drohenden Eventualitä
ten gegenüber nicht damit durch. Der Kriegsminister
deutete au, daß Cavallerie vielleicht nöthig sei, einen
längeren Rückzug zu decken :c. wonach also eine
Schlacht in Holstein nicht ganz zu den Unmöglich
keile» zu gehöre» scheint.
Verwandlung. Der junge Mann, welcher
mit einem Engel in weißem Musselin auf die Braut
reifeging. ist mit einem Zau£(«(»l uti SUif'tat #*ch
Hause zurückgekehrt.
Seid vorsichtig! Wen» Ihr de» an?ge
zeichneten De Land & Co'*5. chemischen Sale
ratiis zu kauft» verlangt, so seid auf der Hut, daß
Ihr auch wirklich das Verlangte erhaltet, indem we
gen seines hedentenden Erfolges viele Nachahmungen
im Markte sind. Er ist besser als Soda.
Der ehemalige Senator Pierre Soule
wurde neulich z» einem der Direktoren des Kriegs-'
Ministeriums iii Richmond ernannt und führt den
Titel und Rang eines Brigadegenerals. Et hat in
dieser neuen Eigenschaft auch schon einen Plan ent»
worsen, die Mississippiküste und den noch unier der
ReteUeuhcrrfchaft stehenden Theil von üettijtana ge
gen die Buudesmacht zu vertheidige».
Io»»eS vou
Mehl.
Whisky
9tcto
Fjork,
der erfolgreiche Augen- uns (lohten
steht bis 80/3 «âents.
l.i
Korn,
pohiox,
hält sich jetzt im
Knaub Hause, in Springsield, Ohio,
aus. woselbst er die Leidende» bis zum 5. Januar
186*. behandeln wird. Dr. Jones enrirt Schiel
augen in einer Minute, und heilt die Taubheit, so
wie alle heilbaren Krankheiten des Augcöund Ohres.
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Reis, per Pfund 10
$20-25 £tar
Lichter
12K-14
Bull! Bâil iil (Nation!
Ter Unterzeichneie macht seinen Freunde« und dem Publi
kum hiermit tie Anzeige, daß er am
Neujahrs.Abend, den 1. Januar i»64
in ll'stttbistö iPtiU's.Pitiilf, einen splendiden abb alten wird.
Indem er für Alles in jeder Beziehung gute Lorsorge getroffen
bat, glaubt er allen Freunden der Heiterkeit einen angenehmen
Abend zu verschaisen und ladet deßhalb zu recht zahlreicher
Theilnahme bujuchlt ein»
Opel
1,00 Talg
25—3H Holl. Hä
ringe
20-25 Vi. O. Zucke»
$1 00 —1 20 Kaflee
(erushed)
sJJ?a«
jtaiilbatl) und 5aul Tdumann. Nebst einem vollständigen Kaiencariurn.
8
gr««o per Post 76
»««.

30iter Jahrgang
e a n s N a u u n e e n i e n a u
n Z u U n e i u u u n e e u n i e a i i e i A
und Jeden. Zwölfter ,^l!r^insi. 18lt. Mit einer Mralij ^nqabe: „R»«
becka am Brunnen," »roßer :$rad)t-2taMstid), gestochen ren 6.
Dei «, 2?'? Zoll rb. breit und 21?*' Zoll rh. hoch. Pranumeiationtprei«
S2.SÖ für ten ,"tabr.iana.
U'# ist kaum nothwendig, etwa» sunt Lobe oder «ur Cmffeblttna tiefet
schönen und vclf»tbümlidic:i Zeitschrift v' sagen. ieseivc ist in laufen
den von (fremvlartn verbreitet und Hat lidi überall, wobin sie gekommen,
freunde erworben. Wir dürfen daher erwarten, daß audi im Jahre
ihr nicht allein die alten («i.incr treu bleiben sondern noch recht viele neue
Leser flé dem alten Kreise anschließen teerten. 'Ii
Txi erste X:eft
für lHti4 ist
vor
(Srpetitieit
(intet
kaufe. Meine diesjatiriqe Anöwabl
faltig,
ich
habe d'e hübschen -Zachen in New
39 CH.
40
lSöi
einiger Zeit
bei tut# eiltgttraft«.
regelmäßig durch un# statt.ß
Zu jaljUeidjett Bestellungen empfehlen sich
lichkeiteu nachzukommen.
i
Buch, und Äunil-vanHiing, Counha«», Cincinnati, Q.
Dezember 8. '63. tec* u blbie
Die Schuldner meines verstorbenen Ärubers, Apoidrker
Ernst Schüller, werden ersucht, baldigst iliien
Verbind-
Aug. I. Schüller,
Adminii'traicr.
Det 23 ®ev 18C-3. 'Mwubw
Kalenoer-Auzetge
Neue Kalender für
18S1
sind beim Unterzeichneten
«n in nicht weniger als 25—3J verschiceene.r Dorten stets
rating
Ich mache ferner
das
von jetz
vor-
qesammte deutsche Plibliknm
jurn sab-
fmbtrttt auf deutsche Journale und U/ton.iU'iitftt aufmerksam.
Ztiischriften wie „Illnstririe Welt," „Garienlaube," „III.
Panorama," ^Maje," „'L.rzar" zc :c, sind höchst
lenöwertd und werden solche von
jeder Art, und in
großer Mannigfaltigkeit.
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mir schnell
und pünktlich ge­
Fried. Uhlmann,
deutsche Buch- und «chreibma'erialien Hnnddmg,
No. 231 Süd-Hochstraße.
Colambus, Nov. 21, 63^ wudw
Weihnacht und Neujahr.
Meinen 7,-reunden uttu dem Publikum die ergebene AlWiD«
daß ich so eben meinen ganz neuen^orrald von •«,
Weihnacht^- und Nenjahis-Geschenkm
ausgepactt habe, die ich u den möglichst billigen Preisen
Zuckerwaaren
eigener Fabrik und importirt, kurz alles ^as sich zu Geschenken
eiqnet, findet man bei mir. kommen sc\t, meine Herren und
Damen, wählen eie selbst und ich bin überzeugt, daß ?.vt
meinen üadeit nicht unbefriedigt verlassen feilen.
Lie berrlichen Sachen, welche die Herzca
ver­
ist
ffhr
tV'oti
und mannig­
Zeil
selbst
sucht und bin überzeugt, daß ich meint Kuneen zufrieden fül
len kann-
auf­
von
Grcß
untz
und je
Mohr^Mathews uud heilig,
in
Marion, Ohio,
erhaltn» rtttt eine neue 3ufubr vert
een ?iem iM'üjtf'cti'.a un1- antfrn oillicfce» Stacteit. rif laben
taber ibre j.il'lrfiÄO'.i u.tr atti cir., fefort anuiriifen, da
wir tiefen, wie unsern frübertt Sorralb, schuell lv«,ulchl«gen Offensen,
ohne auf einen Aufschlag ter Preise zu warfen Schneller Verkauf Hei
ner Profit uns bdiup Bezahlung, ist unser Wahlspruch, bet sich in tiefe»
Zeilen lrefslich bewährt.
Mohr,
dt
davon auszuwählen.
Dez. 12, '63, wul»v
Frank Wenger.
MathewS
TOerto«. C.. 2. 'KZ. 3m rcvch.
k
Ki»g.
u. S. 5—20's.
(Bereinigte Staaten Schuld-Scheine.)
Til# Stb.il-.nitt Kit vc* keine fle.ieten,
Regicrun.1».Anleihe für Verkäufe
daß
tl tiefe toyulär
tu
ritjv'iiehri!
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iPetrag te«Nennwerlhe« ,u-
Kündigung
gegebea
so
ilt ei fail gewiß,
daß
er ei für
einen
tfi, wird
©erarf teü 'Viitliftniti befriedigen.
Icr i)aitic
tei X'liileihenS ist ütt Kundert Millionen
Lollar», ^aii Vier Hunterr Millionen finb dereiiä fle^tn
Baariabliing an da» Echadamr »erkauft und zwar fast gan, innerhnib 'ter
Illicit sieden Monate. Tie große Nachfrage son Außen und die f*neU
junel'meiite ^ia&fra.ie im t'iinte nach tiefen Slaal^.kavieren
als
tiirii:ttuufl ?onNational Banken tie ft* jest in allen theilen de» Vfln
te» bilden, Wirt in sehr fur er ^leit ten Reif in Anspruch r.edmrn. lie
Bei laufe baden inter legten .Heit iirifd'en füi'fielnt und «wanzig Millio
nen irichentlid) ergeben, bisweilen über trei MiUiciieii in einem Tage, Nil»
ta e» besannt ist. tap ter Sdwtdmt-Sefretiir vollkommen geiuigente tino
sichere Hülfe,luellen in den Einfubr^olleu und der dirctteit Steuer
Ban»
bat.
»och lange
Markt
für
se­
Nolen
Zeil nicht nöthig
irgend »eiche andere
finden mirs,
lange
laufende oder
Bone ven demselben iOcrtb. und noch selbst für 8501)0 und
permanente
Interessen und Capital tit Gold
werden.
Klugheit und Telbst-Interesse müssen Jeden, der die Gründung »onNa
tional B,ink.Anstalten, oder die Anlage ron Capital beabsichtig»,' übet,en
gen, daß man nicht zögern sollte, um zu dieser so populären Anleihe zu fub
cribireit.
wird bald ,it spät sein und dann werden die Dondj eine beträchtlich
Prämie bringVII. wie tut mit ter 7—Virleibe rer ,wil war. «achtem
(le ii.inUid) s'erkauft war, uns nicht mebr «um iVarkttrertbe ,u baden war.
Tie Anleihe trägt sechs Prozent Interessen, die Interessen
und Kapital werden in Wvld zuruckae^ahit, was neun Prozent
jährlich ausmacht, nach dem gegenroittigm Wolbeurfe.
Die Regierung »erlana«. laß alle (iinhibnede in 1Mb werden
müiTeit. iiefe Üinfuhtu-Ile betrage» fett langer Zeil iii.gezahlt
er em.e Viertel
Million Tollar^ per Tag, eine ciunme, welche fast so groß ist a!ö ur }c
zadlung der .uüereiYen tiefer uns aller anderen Regierung» Zchulken
nöthig ist, so daß man honen ears, taß tie Regierung tie Baar,ahiung aller
ihrer Ausgaben unt Verbinelichleiten bald irieter übernehmen sann.
Tie Anleihe heißt ,,.i 20." vim cent Umftanre, taß während tit «Schuld
scheine ,wan,ig Jahre laufen möge», rech tie Regierung tag Recht Hat, fit
in*' 'lt -um vo Jen Vienniverth ,ü jeter Seit »ach fünf jähren abzuzahlen.
Die Interessen werden halbjährlich in Äold bez chlt, nämlich
am ersten November und Mai.
c.i'iitritenteii könne:', äcuren Ven:# haben, welche an den Träger »afci*
bar i n e u n s S U $ n S I O O e a e n o e
e
iliif Bank,wecke mir Capitalanlagen von Vertrauen» Geldern sind die tc
fltftrirten Cent» ver,uvehen.
I iefe 5—20 kennen nicht ro:t Staaten, Städten, Town» oder (Souttite*
besteuert werten, und die Ver Si»ateit Steuer aus tieietbcn ist nur ein
unt e:r. halb 'Pvcient am Betrage ter Interessen, wenn ter 25eii(,er met
al» StitK) jährlich ,u verzehren Hat, alle anteren Saritai-Änlagen, al» H?«
polbeken, Eisenbahn Actieit unt Pent» u. s. ro. mü'i'en von fünf bi» fed
J'rotent ter ^nlerentn Steuer bezahlen Banken und Bantter» im gan.
,en Viiiite trerrm ne Beut» verkaufen, und alle (christlichen Bestellungen
durch die feit werden rrompt von uns besorgt werten.
i s i i e
Tie linbe.nteinlid'ieit ter Verzögerung vor einigen Tagen in ter Ablif
fening rer iPcnt» ist unretwirlich] ta die ?iadfrttje iu yre? ist, da aber
MC Interessen vom Tag« der 'Subscription ,u laufen beginnen, sc entsteh»
caraii» kein Verlust und roir geben un» alle Mühe. Berzözerungen zu »rr.
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Philadelphia. 'Jb. November 1863.
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Die Jllustrirte Welt.
Theobald fc Tbeurkanf,
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December 16.1863. 4m tibiv.
Der Farmer
Matthias Ball.
Wckly u. Brother.

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