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Der westbote. [volume] (Columbus, Ohio) 1843-1871, December 31, 1863, Image 4

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Wichtig auS Mexiko, Ueber Havannah er»
halten wir Berichte aus Mexiko, durch welche bte
Nachricht von der Ermordung de? General Com on
fort bestätigt wird. Er befand sich auf dem Weqe
von Qucretaro nach San Luis, in Gesellschaft meh»
rerer Offiziere, mit einer Escorte von etwa SOäR.mn,
als eine Abtheilung der franzosen-freundlichen Merl»
kaner unter Mejia einen Angriff machte. Gen. Co»
monfert und die Offiziere fuhren in einer Kutsche.
Nach der ersten Salve stiegen sie aus, um sich zu ver»
theidigen, und wurden nun sämmtlich niedergeschossen
oder niedergeschlagen. Unter den Gctödteten befinden
sich Don Jose Maria Dura», Stabschef Comonforts
(er wohnte fnifcer, als Herr Nobles mexikanischer
Consul war, in New §)otf). Nur drei von den 20
Offizieren, die sich bei (Fcinonfcrt befanden, kamen
unverletzt davon. Comonfort erhielt zwei Schüsse in
die Brust, einen Lanzenstich durch's Herz und mehre»
re Säbelhiebe über's Gesicht.
In der Stadt Mexiko suchten Viele die Affaire
als eine Art Raubmord hinzustellen. Die Anareifer
sollen gewußt haben, daß der General $ 100,000 in
Wechseln Sei sich trug.
Andere wieder wollen wissen, daß die Eskorte des
Generals keine Patronen hatte, da Comonfort seinen
eigenen Leuten nicht traute. Es fehlt auch nicht an
Solchen, die glaubten, die Attacke sei von Gen. Do»
blado angeordnet aewesen. Das Einfachste uiidWahr»
scheinlichste ist, daß Mcjia von der Reise Comonforts
hörte und ei» Detachement abschickte um ihn abzu»
schneiden. Wenigstens hat Mejia einen dahin lauten»
den Bericht nach der Stadt ^«'exiko gesandt.
Araga hat an der Stelle Comonfort's dag Com
mando über die republikanisch-mexikanische Armee er
halte».
Der Erzhischof Labastida bat sich von der (durch
die Franzosen eingesetzten) Regentschaft zurückgezo
gen, da die Heiden andern Mitglieder seine Ansichten
in Betreff der Zurückerstattung des durch Juarez eon»
fiscirten Kircheneigenthums nicht vollständig theilten.
An dem auf seinen Rücktritt folgenden Sonntag
heerschte große Aufregung in der Stadt, da der Er.v
Bischer die Cathedrale hatte schließen lassen, damit sie
nicht durch die Anwesenheit seiner politischen Gegner
geschändet werde. Gen. Negre ließ vor der Cathe
drale 3000 Mann aufmarschiren und Artillerie auf
pflanzen, und ersuchte dann freundschaftlichst den Erz»
bischof, die Cathedrale zu öffnen. Einem selchen G-»
suche konnte der fromme Mann nicht widerstehe» und
Gen. Negre wohnte mit seinem Stahe der nun fei
genden Messe bei.
.»-Von Sandusky schreibt der Bsystadt De»
mMrat unterm 25. Dezember: Am Dienstag sind
abermals dreizehn gefangene Reellen,Offiziere hier»
her gebracht und am Mittwoch M-rgen, über das Eis
nach Johnson Jöland eèecriirt worden. Den Bur»
schen wollte die Sacke nicht so ganz recht einleuchten,
indem sie ziemliches Mißtrauen in die weitgespannte
Eisbrücke setzten doch sie hatten keine andere Wahl
und mußten sich, selbst gegen ihre» Willen ihrem
Schicksale fügen. Eine solche Ei?brücke, wie diejeni
geüber die Sanduèsy Bay, ist manchem derselben
ein neues Weltwunder und daher ihr Mißtranen.
Fünf der gefangenen Rebellen aus Johnsons
Island suchten durch Bestechung von 2 ta wa»
chehabenden Soldaten, ihre Flucht zu bewerkstelligen,
zu welchem Zwecke verabredet wurde, daß jeder der
Soldaten £200 erhalten solle. Tie schlauen Uan»
kees, uachdemsie diese Uebereinkunft getroffen halten,
machten sofort ihren Offizieren Anzeige von der Sa
che, und die nöthigen Vorbereitungen wurden im
Stillen getroffen. Auf die bestimmte Zcit wurden
die Gefangen von den Soldaten ans der Einzäunung
herausgelassen und da bei der Auszahlung der Be»
stechunggsumme die Greenbacks nicht ausreichten,
wurde das Fehlende durch 2 goldene Uhren ersetzt.
Jeder der Soldaten erhieltK 150 iu^reenbacks und eine
goldene Uhr kaum hatten die Flüchtlinge bezahlt,
als sie von einer versteckten'Wache festgenommen und
natütlich minus des Bestechungâbetrags, wieder in
ihre alte Herberge zurück spedirt wurden.
Gin neues Gottesgericht für Mörder.
Vor einiger Zeit brachten enqlische Journale die
Mittheilung, daß ein Londoner Photograph, Warner,
durch das Mikroskop die Entdeckung gemacht habe,
daß sich auf der Netzhaut des Auges eines Ochsen das
Bild fixirt habe, das ihm im letzten Lebensmoment
erschienen. Als der Künstler es von dem Auge auf
das Papier gebracht, sah man wieder durch das Mi»
kroèkop alle jene Gegenstände, welche der Gesichtssinn
des ThiereS im Moment des Todesstreiches aufgc
nommen: die Mauer, das Fenster und die Thür des
Schlachthauses, wie die Gesichtszüge des die Axt
schwingenden Schlächters. Alle diese Gegenstände
reflektirten in der Netzhaut des Auges wieder wie auf
der inneren Fläche einer Camera obsenra, und das
Bild verharrte selbst nachdem Tode auf der Netzhaut,
da daS Auge keinen zweiten Eindruck mehr empfan»
gen, der den ersten verwischt hätte.
Man hegte anfänglich Zweifel gegen die Wahrheit
dieser Thatsache und nahm die Berichte mit Gering,
schätzung auf. dennoch war die Sache für die Gelchr»
ten zu interessant es wurde ex.'erimentirt. und neue
Thatsachen brachten die Zweifler tum Schweigen.
Jetzt ist diese Entdeckung zu einem Gottesgericht ge
worden.
Unfern von Paris wurde kürzlich in einer Villa
die Besitzerin in ihrem Gartensalon «mordet gefun
den. Das Verbrechen wurde noch vor Beginn der
Nacht vollbracht die dicht an dem Salon wohnende
Kammerfrau hatte kein Geräusch gehört, keine verdäch»
tige Person sich am Tage in der N.ibe der Villa qe»
zeigt. So schien jede Spur, den Verbrecher auèfin
dig zu machen, verloren, da auch nicht der leiseste
Verdacht Jrgendwen aus der Umgebung der crmor»
deten Dame belastete
Bei den darüber gepflogenen gerichtl. Untersuchn»!
gen erinnerte sich einer der Richter, vielleicht verein»
laßt durch den Anblick des weiiaufgerissenen, wie von
Angst und Schreck erstarrten Auges des unglücklichen
Opfers, jener in England gemachten Entdeckung.
Man schritt zur mikroskopischen Untersuchung der
Netzhaut und fand in dem Glaskörper des Auges der
Gestorbenen das treue und lebendige Abbild ihres
Mörders im Moment, wo er den Deich gegen sie er
hoben. Mit dieser sofort zu Papier gebrachte» Pho
tographie wird es unzweifelhaft den Nachforschnugen
der Polizei gelingen, den Verbrecher zu ermitteln.
Das SMlö zeigt einen untersetzten Menschen von bÖ»
fem GesichtiZaucdruck, krausem Haar, buschigen An
genbraunen uud Kinnbart. Cr scheint ein Mann in
den dreißiger Jahren zu sein. Seiue Bekleidung be
steht aus einem Lcinwandkittel und weiten, großear
ritten Hose» die Waffe, die er in der Hand hat, ist
ein dolchartiges Messer, das er mit sich fortgenommen
haben mnß, da es nicht gefunden wurde.
Somit ist der Sonnenstrahl ein Verbündeter deß
Gerichts geworden möge er ihm überall die rechte
Leuchte durch die Nacht des Verbrechens sein 1
Die zweite praktisch zu verwerthende Eutdeckuug be
zieht sich aus das neulich von Duchesne in Boulogne
erschienene Werk: „Mechanisme de la Physiognomie/
das in Paris großes Aussehen macht.
Der gelehrte Arzt behauptet iu seinem Buche, daß je
der Ausdruck des menschlichen Gesichts, den es in dm
verschiedeneu Erregungen derSeele trage, durch ein na
türliches Mittel hervorgebracht werden kann. Dies
Mittel besteht darinsaß man diesen oder jenen auf den
Ausdruck einwirkenden bestimmten Muskel der elek
Irischen Berührung unterwirft, wodurch selbst auf dem
trägsten, des Mienenspiels völlig unkundigen Gesicht
sich die frappantesten Geberden wilder Leidenschaften,
wie süßer Empfindungen zeigen.
Duchesne eoi.staiirte vor Kurzem in dem große«
Saal der „@eole medicine" vor einer zahlreichen Vers
sammlung die Unfehlbarkeit jener Theorie. Eine
ganze Stunde experimentirte er an dem starren Ge»
ficht einer Leiche und rief durch die Macht des clektri
schen Stromes iu grausiger Wahrheit auf ihm de»
Ausdruck des Zornes, der Trauer, des Schrecken?,
der Verwunderung und Dumpfheit, des Verdachtes
der Verzweiflung und maßlosen Freude hervor.
Sowie der elektrische Strom aufhörte, den starren
Zügen auf künstlichem Wege Leben und A.isdruck zu
verleihen, zeigte das Gesicht die Unbeweglichkeil dc8
Todes.
Entführung —Tin Privatbrief »on einer Da
me in Richciew, Washington Co., III., giebt folgen»
den Bericht von einem geheimnißvollen Vorfalle, der
sich in der Nacht des 5. d. M. in Hrn. M. A. Lin
ton's Haun1,4 Meilen von Richriew ereignete.
Gegen 2^ Uhr Nachts kamen 13 Maimer, die durch
Taschentücher, welche sie über den unteren Theil ihrer
Gesichter gebunden hatten, unkenntlich waren, vor
Linton's Haus und verlangten Einlaß. Da sie droh
ten die Thüre einzubrechen, öffnete mau ihnen. Der
Sprecher der Bande wurde als ein Mann erkannt,
der unter dem Vorwande, er babe den Weg nach
Hayleton verloren, am vorigen Abend bei Linton ge»
gessen hatte. Die Bande verlange seine Tochter
Ginevra, ein schönes, liebenswürdiges Mäbchen von
IG Jahren, welche eben von einer Pension aus Ohio
nach Hanse zurückgekehrt war. Als sie eben lu
Treppe herabkam, um zu sehen, waö es gebe, ergriffen
sie 3 der Vermummten, schleppten sie in ihr Zimmer,
geboten ihr sich anzukleiden, und schleppten sie in ein
Buggy, mit welchem sie in Gallopp fortjagten. Der
Vater, ein Quäker, hatte keine Waffen und mußte die
schändliche That ansehen, ohne sich wehren zu können.
Acht Männer bewachten das Haus bis Tagesan
bruch damit kein Lärm geschlagen werde. Wahrend
der Nacht patrouillirteu sie um das HauS, klopften
an die Fenster und verhöhnten die Insassen, indem
sie lachend fragten, ob si' gern Abendbesuche am cih
men. Von de,, Entführern und dein Wege, welchen
sie eingeschlagen haben, ist nichts bekannt. EineFrau
welche seit einiger Zeit in der Nachbarschaft umher
strich, wird für eine Mitschuldige der Verbrecher ge»
halten.
^Die Absichten der Baude und das Geschick des
unglücklichen Mädchens sind beide in tiefesGeheimniß
gehüllt.
Wiegt den Säugling nicht.
Wenn von allen schließlichen Folgen unsrer Hand»
lungen endlich Rechenschaft gefordert wird, so hat der
Mensch, welcher die Wiegen ti'ir Kinder erfunden hcrt,
eine schwere Verantwortung auf sich ruhen. Der di
rekle Mord von Zehntausend Kindern und das schwa»
che Gehirn von Hunderttausend von Erwachsenen,
sind die zweifellosen Resultate seiner Erfindung. Ein
Kind in einer Wiege schaukeln, oder es in einemKor
be schwingen, heißt geradezu Folgendes: Die rasche
Bewegung stört gerade zu den natürlichen Umlauf
des Blutes uud erzeugt Blödsinn oder Betäubung.
Kann irgend Jemand auch nur für einen Augenblick
annehmen, daß eine solche Bewegung eine gesunde
sei? Jedermann kennt die schwindelnde uud oft krank
hafte Wirkung, wenn wir uns schwingen uud doch,
worin unterscheidet sich diese Bewegung von dereines
Kindes, welches in einer Wiege geschâkelt wird?Es
heißt ebenso uns während eines heftigen Sturmes in
ein Schiffsbett legen, wovon doch neun Personen von
zehn krank werden. Eine sehr geringe langsame Be
wegung mag zuweilen schmerzlindernd sein, obwohl
es stets ein zweifelhaftes Mittel ist, allein eine Wie
ge so rasch, wie ein 3 Fuß langes Pendel schwingen,
d. h. einmal in einer Sekunde, das ist positiv Grau»
samkeit. Wir fühle« stets, als müßten wir den Arm
der Mutter oder Kindermagd fassen und anhalten,
welche, um Rnbe eintreten zu lassen, die Wiege oder
den Korb so rasch schwingt, wie ein Fuß la»gcs Pendel.
Wenn irgend eine Mutter geneigt ist, unsere Rath
schlägt zu verlachen oder sie als träumerisch auszuge
ben, dann bitten wir sie ein Bett oder eine Matte
aufzuhängen, sich selbst darauf zu legen und Jemand
beistehen zn lassen, um sie zu schwinge», mit derielben
Geschwindigkeit, wie sie die Wiege schaukeln läßt.
Wie sie im Kopfe und Magen fühlen wird, ist gera
de, was das Kind erdulden muß.
Wir wiederholen, daß das Wiegen der Kinder auch
eine nutzlose Arbeit ist. Wenn sie nicht an's Wie
gen gewöhnt sind, so werden sie qerade so raich ein»
schlafen, trenn sie ruhig liegen, als wenn sie in einer
Wiege herumgeschüttelt werden. Wenn sie nicht
schlafen, so kommt die Störung von Krankheit, oder
Hunger, oder ei.iern überladenen Magen und obwohl
das Wiegen zeitweilig Betäubung hervorbringen mag,
das Uebel tritt später fiäifer auf, in Folge der unna»
tin lichen Mittel, welche angewendet wurden, um au«
genblickliche Ruhe eintreten zu lassen.
Cumberland Gap—Oberst Thielemann vom
IG Illinois Reiterregiment gibt folgende Schilderung
dieses Punktes:
Cumberland Gap ist eine militärische Position,
welche die Natur ohne Zugabe der künstlichen Befe«
stignngen fast unüberwindlich gemacht, und zugleich
von einer bewunderungswürdigen Schönheit. Wenn
man von ^er Nordseite den Posten erreicht, schlängelt
sich ein meilenlang-r Felsenweg auf die Höhe, der je«
doch an allen Punkten mit schroffen Felsenwänden
und Abgründen umgeben ist die eng zusammen ge»
drängten Spitzen der Felsen verschwinden in einem
Nebel, der sie fast fortwährend umhüllt. Auf der
Höhe angelangt, erblickt man die Blockhäuser und
Zelte der Garnison in einem Kessel, auf dessen Süd
feite wiederum kolossale Gebirge empor streben. Alle
Eingänge in diesen Kessel sind wunderbar schön durch
gegenüberliegende mit Batterien bepflanzte Berge be
herrscht und der anrückende Feind muß ein doppeltes
Kreuzfeuer aushalten, ohne es erwidern zu können,
eh' er die Tiefe erreichen kann. DerPlatz ist so fest,
daß er meiner Meinung nach, mit 10,000 Mann ge
gen 100,000 gehalten werden kann vorausgesetzt,
daß er hinlänlich mit Provisionen versehen und nicht
ausgehungert wird.
Was ist ein Kapitalverbrechen? Sohn: Sagemir
Papa, was heißt denn das eigentlich, ein ^Kapital
verbrechen?"
Der Alte: Das ist sehr einfach, mein Sohn!
Wenn Jemanden sein Geld nicht wenigstens 10 Pro
zent einbringt, so begeht er ein Verbrechen an seinem
Kapital, mithin ein Kapitalverbrechen.
E i n e S e e n e i e i e letzten Rückkehr
des Dr. Day von einem Jagd Ausflug in die St.
Croix-Gegend brachte er 2Hirschböcke mit, deren Ge
weihe so in einander ve.flochten waren, daß es die
vereinte Kraft von sechs starken Männern in Anspruch
nahm dieselben von einander zu trennen, und dieselbe
^Gewalt, sie wieder in ihren Platz, wie sie gefunden
worden, zurückzubringen. Als Dr. Day sie fand,
war der jüngere der beiden Hirschböcke todt, doch der
ältere und stärkere nmßie erschossen werden. Wahr»
scheinlich fand diese Verschlingung durch und während
eines Kampfes statt, und derJüngere oder Schwäche
re, auf eine so unzertrennliche Weise an den Starkem
gefesselt, starb vor Erschöpfung. Gewiß ein höchst
merkwürdiger Fund! (Minnesota Stztg.)
i e i n e K e e w a n e e a u
Erster Tag. Bräutigam: Mein Schätzchen,
bist du denn auch schon recht tüchtig mit dem Haus
wesen, besonders der Küche, bewandert? Ich s:hc dich
nie darin beschäftigt!
a u e w i e i n i e e a e w e n n u hier
bist, muß ich dir doch zur Seile bleiben!
Zweiter Tag. Braut (siehtden Bräutigamin's
Haus eintreten,) laut rufend: bringe 'mal schnell die
Seife her, ich will den Salat waschen
Die goldene Maus.
GW preuß'scher Gardelientenant
Kam von Berlin nach Köln,
Und da die Stadt ihm unbekannt
Mit ihren Fcstnngswall'n.
Betrachtet er sich jeden Ort
Und auch den Dom zuletzt.
Ein Lohnbediemer hat ihm dort
Gewaltig zugesetzt.
„H.'rr Lieut'nant, die Reliquien sind
Im Dom hier auch sehr schön 1*
„Reliquien? Zeigt sie mir jeschwind!
Lang keene »ich jesehn!""
So sprach der Gardelientenant,
Das Gläschen in dem Aug',
Und dreht sich mit gewandter Hand
Den Schnurrbart, wie es Brauch.
Bei den Reliq n'en fand er dann
Auch eine goldene Mans,
„'Ne joldeue Mans J' sieh mal an
Rief da der Lieut'nant aus.
-,'Ne joldene Maus
I Wat soll det sind
Erklärung er begehrt.
Der Lohnbedienle hat geschwind
Es ihm, wie folgt, erklärt:
„Einst hat ein großes Mäiii'eheer
Das Land ringsum verheert
Das schadete dem Landmann sehr.
Die Saat war nichts mehr werth.
Die Banern haben da zur Stund'
Das goldne Mänslein dort
Geopfert unserm Herrgott, und
Die Mause blieben son
Da rief der Lieut'nant: „Lieber Mann
Jloobt Ihr denn die Jeschich»
Der Lohnbediente sah ihn an
U n s a W i o o e n s n i
Den» weuu wir glöbte», dat et wahr.
Wir hätten hier zu Land,
Dem Herrgott längst gebracht schon dar
'en oIdn en Lieutenant!"
baben die Brauerei von A. bucking in W o o st er käuflich
übernommen und sind im Stande, den allen trie den neuen
Stunden Mit Ale, Üager- und (Sommi'it S^icr um ein billigen
Preis zu versehen. Alle die ansprechen tvertnt uncdcn sein
^ept. 4.
Fried. Schuch und 5o».
Brieflifte No. 37
63 Scheibe!, KateI.
64 Schneider, jaeol
65 Schmidt, Friedrich
66 Schlafe, Georg
67 Schweitzer, Fr. (2 Briest.)
67 Schaffing, Friedrich
69 Schmelz. Am alia
70 «Schott, ye
.1 Schult, Caroline
72 S puVr, Conrad
rare
38 Kisiner, Frieder. (2 Briefe hl Wohlleben, Minerva
39 Kestner, Dionysius 82 Zimmer, Mary, tare of
40 Krvmer, Charles John Zimmer
83 Zurflick. Nikolaus.
O" Um einen deutschen Brief zu erhalten, braucht man blos
i e N u e e i s e u n i e N u e e s i e ö
anzugeben.
ColumbuS, Dejbr. 23. 1863.
John Graham, Postmeister.
&
i-
An Gebrechliche u. Verwundete.
Ueber 4i 00 Personen sind geheilt worden, durch
»nochenguetschiing, Berrenkung, Wunden die durch Hauen,
Siechen oder Schießen verursacht sind. Ebenso Verbrennung,
auch dann noch, wenn der Brand oder ortifik uion auges«»
gen hat. Für Näheres befrage oder adressire an
NB. Briefe,
Am. Azricst.
wegen
Administrator's Bcrk««f
In Gemäßheit einer Ordre, welche durch das Probate Ge
richt von Franklin Couuty, Ohio, bewilligt worden ist, werde
ich am 31. Dezember, 18ti3, um 2 Uhr Nachmittags, auf dem
Platze, folgende-«, in der stadt Columbus, Franklin County,
Obio, gelegenes Grundeigenthnm, in vftcntlicver Auction zum
Verkauf auSbielett, netnlich Bauplatz Vio. von William
Phelan'S örtlicher Addition zur Stadt ColumbuS, Ohio, ange
schlagen zu *:U)U.
VerkauN'bedingungen: Ein Drittel baar in die
Hand ein Drittel in einem Jahr und ein Drittel in zwei Iah
ren, vom Lerkaufslage an. Die Termine müssen durch Un
terpfand auf das verkaufte Eigenthum sichergestellt werden.
de
Decembe, 2. '63.
Geo. Benner's Heilende Salbe.
Die Gebrechen und Wunden der Geheilten waren meistens
der Art. daß sie für unheilbar erklärt worden waren, nämlich:
jinochcnfraß. weiße Geschwulst, Skrofeln, S alfluß, Erbgrind,
Ervsipelas, schwarze Blattern, Ndeumatiomus, Lahmung, ^Harrison Townslüp, Licking County, Ohio. I!j0 Acker sind
Schwäche und Schwimm im Rückgrat aucv an der Lunge. !geklärt und werden gegenwärtig als Grasland benutzt. Die
Auch Krümmung des Rückgrats, Ueberwachi'ung der Gelenke,
1
alle Arten von Entzündung an der Leber, der Lunge, den Wie« bett und hat einen reichen, fruchtbaren Grund. Das Land ist
ren, Augen, Obren, Taubheit, wo die Ohren auslaufen. Zu- ^wellenförmig, gut mit Wasser versehen, und die noch nicht ge
fällige oder frische Wunden werden in unglaublich kurzer Zeit klärten 50 Acker desselben haben gutes Bauholz. Ein kleines
geheilt ehe es ciiert heilt es schon von innen heraus. Wämiich, dehauenes Blockbaus und eine große neue Scheune befinde»
Dr. George Benner,
Tiffin, Seneca Co., Obio,
nahe dem Eisenbabndepot.
Antwort von mir, mü»en einen
Poftftämp enthalten. Den 1. Oct. lbüj 'JdiilM-
Wurzel-Reben.
Ich babe von 50/10^ bis 60.000 zwei Jahre alle Taiawba
und V)fabelle ^L r,ru'l Neben zu verkaufen, tlch werde Allen,
die für mich verkaufen wcl'.en. liberale Procente eilaubeu-.
Ich wohne nicht wett von der Irren Anstalt, südlich on
Duyton. Man adressire: Box 288, Dayton, Ohio.
Friedctch Schütte.
Daniel Heivitt,
Lingbam und McGuffey, si-cki^.iwältc.
Dee. 2. '63. Im halbw u 4nt wöch.
a v o n 1 0 0 0
zu verkaufe»,
Acker
in Wetzet Tount», Wek-Birginien ^rlriien, seit ein bi« zu vier Meile»
von dem Ohio Rlup, in euiem ccutr* :t èrtilcmfnt. Ein tundert Acker
tulticirt, flute» iBjffcr. uno ODO 'jläer jiutes Holland. 5tvf Verlangen
wird tipfeibe in kleine Tdeile verkauft iit SO rrcr lfiO "ifrferftitcfe, oterfo
viel, ale tcr Käufer verlangt,
besinnet sich eine Damps Säflt- und
SDlahlmüblc auf tem Vliige. jetoch nich: zur S.uin gehörend Tater Ei
genthümer nächste!! Sommer lurürf nach Europa gehl, so wünscht derselbe
zu billigem Prei? auSju?erIaufen.
^iir weisere Erkundigungen, auf dem Platze, be! Fran Moore, Nt«
föiarti'ievißf, »JOfftl Co., West-Lirzinien, oder John Moore in Woods»
field, Monroe To., Ohio.
John Moore, Eigenthümer»
Farm zu verrenken.
Der Unterzeichnete, als Administrator des verstorbenen Sa«.
V!ood. bietet Hinnit die zum Nachlade desselben gehörende
Farm zum verrenken an. Dieselbe ist 5L4 Meilen westlich
von Columbus und eine Meile südwestlich von tlamp Cbase
gelegen, umfaßt 25 Acker geklärtes and von vorzüglichem Mo
delt. der )(eit von 25 Acker bestellt aus Wald. Ein Blockdaus
nebst tst a Hung uud gutes Wajicr bestndet sich auch aus dem
Stinte. Wegen Leeiugungeu wende man sich an
lilmnb»«. Dezember 16. 1863. 3m wöch.
Heilender Husten Balsam.
Preis 25 und 50 Cents die Flasche.
Da« beste, âlligste und wirksamste Heilmittel, gegen Huste»,
Erkältungen, u. s. to., welches die til'elt je hervorge
bracht hat. 6c ist rein vegetabilisch, enthält keine Mineralien,
ober andere schädliche Substanzen.
6» wire garaniirt. daß der Balsam, wenn
er der Vorschrift gemäß gebraucht wird, alle
Fälle von Husten, Erkältungen, roup, Keuch,
büßen, Astbma, und alle Kraukheiien ter
Kehle mir Vimge heilt.
Mataine Zadoc sorter'» Bäk»
sam ist ein rein vegetabilische« i'ösunz«.
mittel, mit alier Zorzsalt und (Geschicklichkeit
an« einer Mischung ter besten Heilmittel
welche ta» Pflanzenreich bietet, xravarirt.
Seine Heilkraft grüntet sich auf sein l'erme
gen eine gesunde und kräftige Circulation
de» Vintes dnrch die Lungen ber,nstellen.
E« belebt tie Auskeln, unterstüxt tie Haut,
um die li?ärme tea Svstern« v1 reguliteit,
und entfernt alle überflüssigen 2uofta:i en
ten dent Mërrer. E« wirkt lesene, erregt
Sil 1 txÖ ein Iriibte» Epuifen und ist sebr angenebm
f)' I 1 von We|'d m, if dai'eldc ist kein (^ewalimit.
tel. fcittern wirkt erweichend, wärmen? und
durchringend und kann vou teralttfteti Per
son, sowie von dem jüngsten Kinde genom
men werten.
Madame Zadoe Porter'S Hell
Balsam ist keine nette unerprobte Medi
zin, svntern ist bereit« '^2 Iabrc mit auser»
ordentlichem Erfolg beim Publikum in (9e
l'raud). Sein gegenwärtiger großarttger
'v Tauf ist einfach dadurch verursacht, daß er
.! lererinai ii seinen leitenden Zrennden
i.'~ Anderen emvfvb'.eii wurde.
1 I
ibr einen Schnupfen,
'wenn
auch noch so leicht so unterlaßt nicht den Sal­
sa nt tu versuchen, denn der sebr niedrige Preis, u dem er verkauft irird,
macht e« Detern möglich, sich selben stet« vorrätbig u ialtcn. er recht,
zeilige Gebrauch einer 25 lient« Flasche kaun sich oft mehr werth erweisen,
al« ter Nnterifachc Kosteiiprei«.
t'aßt Ench inch:« ankere« aufschwasen. Verlangt Madame Zadoe
Porter's n st e -B a sa m, desteht darauf und nebmt nicht« ande
re« sollte Euer Apotheker keinen haben, laßt ihn darnach schicken und für
Euch besorgen.
IFF Zu haben bei allen Druglsten für 25 Cent« und in große» Flasche»
fur Familiengebrauch 50 Cent» tie Zlasche.
Hall & Rnckel,
Nov. 6.
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'21. I. Schüller u. ^ohn.
—,
Wirthshaus zu verkaufe».
Der Unterzeichnete ist aesonnen sein gut eingerichtetes WirtbS
haus, gelegen an der Ecke von Hoch und Südstrasie, zu »er
saufen. Die Laae für ein Wirtl'ShauS ist vorlrtfflich. DaS
HauS bat 21 Zimmer, ebne die Küche nnd Cßnmmer. Stallung
für 20 Pferde, gutes Wasser, Cisterne u. f. w. Der Eigen
thümer wird billig und unter sehr annehmbaren Bedingungen
»erkaufen.
Zu verkaufen!
Land, Häuser und Bauplätze.
3634 Acker gutes Land, eine Meile südöstlich von SolumbuS
«it einem bequemen Frame Hause, auten 2?ant, backsteinernen
Rauchbauö und anderen Nedengebäuden, einem jungen Obst»
garten, fruchttragende Apfelbäume enthaltend, und 8 Acker
Holtland, mit schwerem ?antiol?.
Ferner 15 Acker Land, 7 Acker gutes Holzland«
Ferner 15 Acker Land. 3 Acker gutes Holtland.
Ferner 30 Acker, 2 Meilen südöstlich von ColumbuS, durch
a#s geklärt.
Ferner 15 Acker, 2 Meilen südöstlich von Columbus,? Acker
Holzland.
Ferner ein HauS und Lot an Libertv Straße in ColumbuS
ein BrickbauS und 4 Baupläne an Süd Public Lane.
Das obige Eigenthum wird auf lange Termine verkaust,WM«
solches gewünscht wird. Nachzufragen bei
N. Merion,
in der Office der Penitentiary.
TolumbuS, 24. Okt. 1863 hwuwbv
^Bauplätze zu verkaufen!
3 u $ 1 7 5 8 2 0 0 u n 8 2 5 0 e a z
Fünf:ebn schöne Bauplätze am südlichen Ende der Stadt
find jetzt \u Preisen, welche zwischen $175 und *250 variiren,
Üum Verkaufe ausgesetzt und zwar unter folgenden ^edingnn
gen: Fünfzig Collars baar beim Ankauf, der Rest in gleich
mäßigen jährlichen Terminen, welche mit 6 Procent verzinst
werden müssen.
Diese Bauplätze liegen eine kurze Strecke östlich vo« de«
Grundstück, welches für die
neue katholische Kirche
am Südende der dritten Straße auserschen ist. Sycamore
Straße laust von der Groveport Turnpike westlich bis zur drit
ten Straße. Sigel Strafe ist eine neue Straße, welche von
Sycamore Straße südlich bis zu der Alley bei dem Lande des
Hrn. Jäger lauft Die Bauplätze sind hoch gelegen, baben
5)ttselben
Uten '^oden. und grenzen in der Front an Sigel Straße.
müssen jetzt verkauft werden. Sprecht bald vor 1
S3, ft. Martin.
Zu verkaufen,
eine ausgezeichnete Farm von 180 Acker.
Diese Farm liegt 18 Meilen östlich von ColumbuS, zwischen
dem Städtchen zikerSville, an der Ralionalstrafie und dem
.^irkereviUe Bahnhof, an der Ohio Central Eisenbahn,
Meilen von ftitfersville und eine Meile von dem Bahnhof, in
ganze Farm ist mit einer neuen und dauerhaften Fence umge-
sich darauf. Näheres ist zu erfragen bei
I. Wetmore,
Etaats-Auditor'S Office, ColumbuS, oder brieflich bei
sowie nett
vollständigen Vorrath von allen Waaren,
die in einen Eisenladeu gehören, sind zu
den billigsten Preisen im Großen und Klemm zu
haben.
Mithoff Si ^o.
266 Süd Hochstraße. ColumdNS, Ohio»
ö n i
Feuer-Velsichi'rilngs-Gesellschast
Baar-Kavital-» $300,000
Uebcrschust
'«""»fc i Az-n.-n.
Jo|c i!) XölubaH, S
IT Wir »mwffetx aus den nachfolgendei? ?lus uz au» dem
Briefe des Präsidenten der Germania Gesellschaft, datirt 10.
Aprii 1H()3:
.Wir beehren uns Ihnen mit^utheiUn, daß die Germania im
vergangenen Viertel Jahre für $i --,ii) rtsi?runi^en
auinahn und.I rrn Neberschnß v^n aus ^87,
38!) 78 aebractzt, also um S2I, KU r$-5 .ermcbit bat.
amerikanischen, schweizer nnd englischen goldenen
nnd silbernen Wen.
Schöne Gold-Jinreleii, ,ncderiiste:i Styls.
Levi Broivn's berühmte Goldfedern.
Uhrmacher-Werk^eiige und Materialien,.
Ebenfalls vorrätbia: Eine große lui»wabl von amerikanische»
und französischen Wanduhren.
Alle Reparaturen werden prompt besorgt und garantirt.
Häutel Häute!! Häute!!!
Ich muß bis zum ersten Januar
5 0 0 0 e
haben. Farmer und alle anderen Personen, welche Häute jtt
verkaufen habe», bekommen den höchlen Baarpms dafür,
weuu sie dieselben na.t dem
Lederstore, No. £80, Sâd-HochstraHe,
wenige Thüren südlich von Fricndpraße, bringen.
C. C. Sniitb.
^eiainl'i^, i, "2ic». 'GJ. 2tr.':ro Gm»
-7
Jobn W. Milligan.
N. Niodcs,
EngroS Liquör Geschäft.
Steinbarger, Fairehild 5? Co,
(Früher I. F. IeniiinqS.)
Haben an Hand und werden fortwährend hr.!fe*t eine voll
ständige Auswahl von auvläntiv.ivn und einheimischen
Brandies, Weinen, (Äin, Kümmel, Ken
tucky und Pennsylvania Whisky,
und alle andern in ihr Fach schlagenden Aitikel, welche sie zu
so niedrigen Preisen, als sie irgendwo im Staate gekauft wer»
den können, anbieten.
Es wird deutsch und englisch gesprochen. Die Freunde
von 3ohn Roß werden Ilm in seinem iilten Stand finden.
(Steinharter, ^airchild & (5o.,
E i n e
o z e A u s w a
von
Eisen, Visenblech, Draht, Stahl.1
Knpfer, Blech, Messing, Nägel,
Springfedern,
alle
Sorten Farben-Oele und Firnisse,
Kol?!en-Oel,
Tischler-, Schuride-, und Kieser»
Handwerkszeugs.
1
Monhatt«» i
Feuer-Versicherungs-Gesellfchafl
Bair-Sapital K 230,000#
Ueberschuß über 125,000.
Versichert Gebäude, Waaren nnd anderes Eigentbum ge
gen Verluste burn Heuer, zu Preisen so ni-dria wie andere
Aetieu-^ompasinieu erster klaffe, i^efentrre Aufmerksamkeit
wird dcr Versicherung von ^.irn-aitirniVitm, verein-eit lieaen
den Wobnnngen undibrer Miibc'n Sür ein? bte drei Jahre
geschenkt. Verluste werden nach Billigkeit und prompt
und baar bezahlt.
8
Office: J»Tesi)lerS Gebäude, Toanstraße, (Solumbnf
Obio.
Dez. 8.1863.
i e e u s e
Lebens Versicherung« Wescllschast
e a n i a
Baar eingezahltes Capital. $ 800,000 OO
Uberschuß am 1. Jan. 1863. 60,485 43
Versichert Tapitalien, welche der Familie des Lersicherten bei
de« T*te desselben ausbezahlt werden.
da ntci'vi^nete etzt sein ge«
ei1'.,c.i Landsleute achtungövoL n
Kenntniß, daß er das wohlbekannte
Porzcllaiit Geschäft
des rcrstordenen Herrn Foster an de
Hochstraße, Ostseite, zwischen Town u
Statestraße, käusiich übernommen bat,
Und daß es sein Bestreben ist. durch freundliche Behandlung
Und billige Preise, sich das Wohlwollen seiner deutsch!» LaudS«
eute i« erwerben. Sein Lager enthält
großen Borrath
von
GlaS^ Porcellain- und Steinwaaren,
Messer und Gabeln, Prä'sentirtellern und zabllosen anderen
Artikeln, die in sein Fach einschlagen. v£r ersucht das Publi
kum achtungsvoll seine schöne und große Auswahl zu besehen
und sich von den
äußerst billigen Preise»
zu überzeugen. Auch Hält er reines
Kohlenöl und Kohlöl-Lampen
von allen Gattungen und zn allen Preisen. Kommen
meine Herren und Damen, das Besehen kostet nichts!
Achtungsvoll
V e k a u
e iyes sckönen Eigenthums.
Da ich gesonnen bin, nach Deutschland zu reisen, biete lch
biermi! meinen Garten, an der Siidhochstraße gelegen, unter
dem Namen V olksgarten bekannt, hiermit utm Verkauf
an. Dieser Mn-en umiaßt 15 Acker Land, enthält alle Sor
ten gute Obstbäume, some Gemüse und Pflanzen. Auch siebt
ein gutes zweistöckiges Brickhaus in dem Garten. Stallung
nebst Eishaus ii! auch vorhanden^ Zuglcich habe ich 8U Acker
gutes geklärtes Land, in der ciadt BuffaloCity int
Staat Wisconsin gelegen, welche ick auch verkaufen will.
Kaufliebhaber ersuche ich, wegen Bedingungen sich an wich
selbst zu wenden.
ColumbuS, Juni 16 1863* bwuwh»
Gottlob Snffert,
Volksgarten, an Süd Hochstraße
Schuhe und Stiefel.
Der Unterzeichnete macht hiermit dem Publikum die ergebene
Anzeige, daß er wieder tine grcße Ten dung Stiefel und «cbude
erhalten hat. Dieselben sind in der größten Auswahl, zu jeder
beliebigen Große und billigen Preijen bei ihm zu haben. Er
ladet deshalb das Publikum höflichst ein, bei ihm vorzuspre
chcn und sich seinen
o e n V o a
anznsehen, indem er versichert ist, daß Jeder sich etwas paffen
des aussuchen kann Zugleich macht er noch darauf aufmerk
sam, daß er seinen allen Vorrath zu noch billigerem
Preise verkaufen wird.
ColumbuS, Aprit 17. '63. ZMHwuw
OtOTfl V. Schroll.
No 2(13 Tüd Hochstraße.
Z iiteUigenz Bureau
von
Zohn Krebs, öffentlicher Notar,
SiuiCvüiitv, yjiHvfinpm County, Ohio.
Ich ,ttnt biermit ceisl Publikum achtungsvoll an, daß ich als
öffentlicher Notar, r.lu mir »nvtnrauten Geschäfte schnell und
gewissenhaft beloraen heile. Tännich ^e!d-Anleihen für
Käufe und Verkäufe, WclmKäufer so wie ^uruicn ve»
tenten. besondere Aulmcrk amkeit werde ich Arreitgebern so
tele ArbcilrrrUrngendkli widmen indem ich Arbeiter stets mit
stellen versehen uud Arbeitgeber bei mir guie Arbeiter finden
können. Auch können gute Dienstmädchen durch mich jietv gute
Stellen erbalten und Familien, welche ft Iche brauchen, ersuche
ich hösl chst in meiner Office, Ecke der Lten md Mainstraße,
vonuspecheu.
A y e s S a a a a
das »eltberübmte Heilmittel fftr
Scropheln und scrophnlö'e Krankheiten.
Don Emery Ede «. einem woblbekannten Kaufmann in Orforb, Mt.
i „Ich babe große Quantitäten vonIbrem Sarfa varilla verkauft,
aber noch nicht eine eii'Nfle Flasche, welche verfehlt bätre, die gewünschte
I Wirknna bervorzubringen, und $ leiernden, weiche da« Mittel nabmen
völlig jiufrieden in steilen. So schnell al« unsere Leute einen Persuch da
mit machen gesteben sie jU. baß noch keine Medicin, gleich dieser, in de«
Ort u baben war."
Ausschläge, Finnen, Hinblättern, Tufle'it, Geschwüre mA
alle Hautkrankheiten.
Von Rev Nebert Ctratton, Bristol, England.
„3* erfülle nur me-ne Tflidit gegen S:e und ta« ^uMlrvm, wenn ich
mein Zeugnis' den anderen binjufiige. di Sie über die Heilkraft Ihret
Sar sa »a i ta publiciren. Meine zebnjäbiige Rechter batte feit
Jahren einen sebr nnanaenebmen Âltip in den Obren, Angen und Haa»
ren, den wir nicht u beilen im Stande waren, bi« wir Ihre Sarsapaeill»
anwendeten. Da« Kind ist jetzt seit drei Monaten wohl."
Von Mrt. Jane $. f? i e t, einer woblbekannten und hochgeachtet«
»Meine Tochter bat seit einem Iabre an fi-reybuföferi Ausschlägen ge
litten, die ibr viel Trubel verursachten. Nicht« verschaffte ibr Linderung
bi« wir ?bre Sarsavarilla gebrauchten, wodurch sie »ollständiz roi«
derhergestellt Kttrde."
Von 6 a rl e (?. Wage, E«q., von ber weltbekannten ^lrma Maae'
Murran it. Co Fabrikanten von enamtflirtem Papier, Nashua, N.H.I?!
„Ich litt seit mehreren Iabren an einem sebr brfen R'vfi in meinem ffle.
ficht, der beständig schlimmer wnrde, bi« er meine 5'eftcht««üge entstellte,
und schließlich »u einem unerträglichen Leiden wurde. Ich versuchte fast
üffpY il tt 'fi Y iVl'tt itPYTrt nltlflt I alle Medicinen, folgte allen Natl"chläg'N. aber nicht« balf bi« ich Ibre
-^-UUV V t, OCH IClllU/HlCUf Sarfavari IIa gebrauchte. Wie Sie mir vorbergesagt hatten machte
(Htt und feine ÄBrlße da« Mittel mein Ge"cht Nierst noch fchiimrner. aber in wenigen Wochen be.
Wissen babe ich keine Symptome derKrankbeit mebr und erfreue mich voll- öUUgen oes»!lvkrv aujtnCii|i.ni.
kommener Gesundheit, was ich ohne Zweifel Ihrer Sarsaparille
verdanke."
Ervsipelas Allgemeine Schwäche Reinigt das Plut.
fall
Alterati?, da» fihrrr Sarsararilla gleichkommt, die Sie sowohl den 9tri
teil, wie dem ?o!ke liefern."
?on J. Jobnston, Wakeman. CK».
»Seit weis Iabr-n batte ich an meinem rrebten '.Irrn He gelbe (Srfd-
ein. Tie beschwüre wnrten so schlimm, tafi die Zebnea sichtbar wurden,
und die lltrve entschieden, daß mein ?!tm a! genommen rrerren müsse.
Ich beaann, Ibre S a sap a r! a z» rebmen nabm ,wei ^laschen ttitb
ttni.if Obrfr Tillen und beides n'lammen bat mich aebeilt. fi* tin
left fe w?bl und oefiind. wie n»r iraend jemand. 7a ich in einer öffent
litben ?t»^unq bin, so ist mein Fall ^edem in diesem Orte bekannt, und er
bat die Perwunderuna Aller erreat."
?on Hon Henrv Dkonroe ii. V. T„ «nn ^eirraltte. 6. 58. einem
bersorraaenden Mitalied de» kanadischen Parlament».
„Ich babe fibre S a sa va i
hß# rtir'itt ft6'er Anwkisnna mit einer ihtrlcfiinit tn:t
die fr sie 3!,vrte ntiiiul'rnmtt war. finiien tie ffirfd'irüre an u
ffilfit, nn! of« tiU S.nit die twite kinqen.ommr» hatlf, w.ir et
troM. Tie Au.irnwiwr.'r, welii'e int#:ufallen »rarst, trnéftit wieder und
den Kind ji isst so und sc ariiind trir nur imniir ein andere«.
Die ganze Nachbarstbaft h.nte verbers,ks.et, daß ta# Kind sterbt» nifft.
S?p5ilis und Mereuri'al Krankbeiten.
Pen Tr, S? pt.i tt I ea t, sott 2t. pouii. Missouri.
jltfr t,tjj rifirt a a ari 1! .t ein wirki'amerez Mittel für se
kundäre S n l' i und für f'.'vliiiilifif'p Krankpeite iff, als irgend ein
andere», da» wir bessyen. Tie Aerite find Ihnen zu Tank »errflichtet für
manche dcr testen TicHciitctt, die wir feilff«.
VonA. I.
Frenck», ?., einem eminenten
II
6 von ?l a e 5arsavarilla wieder lerteffellt wurde.
Tie Krantbeit war so bestia und bö^artiq, wie man sie nicht est sind et, utlb
er mußte mehrere Dutzend Alascheu eiitttebmen, bis er genas.
Leueorrhöa, Weißer Fluß, Schwäche
werden yewöbnlich erzeugt durch innere fcre»f)ulSft Wunden und
werden oft (ledeilt durch die
atteratise Wir k»ng dieser Sarsavarilla»
ßiniitt Âaße erfordern jedoch außer der Sarsaxarilla tie geschickte Anwen
dung lokaler Heilmittel.
Von dem bekannten und berübmten Tr. Ja c. Morrill ron Cincinnati.
„?ch (•ade Tihrt Sarsap a rilla als ein auSaeteichne'e» ^llterati»
für Krauel',kr.tn ll'eile.i befugten. 2?i le ^alle von Irregularität. Vnt.
rorrböa. innerer Wuncbeit und lcfaler Schwäche, die an» fvrovl'ulvfer ?hi»
life entstehen, sind durch dies Mittel aebeilt. da» ül'erhaurt nicht leicht
fehlschlägt, wenn e« dutch lokale Behandlung gehörig uitterRüft wird."
Eine Dame welche ihren Namen nicht publicirt wünscht, schreibt:
„M.'irc Tochlcr und ich selbst sind durch trci Alaschen Ihrer 3a rf
,i i! I ,i ton eir.ee hartnäckigen Leucorrhöa befreit worden, die uns sehr
schwächte
Niheumatièmus, Gicht, i'rder'eiden, Dyspepsie, Herzkrank
heiten, Neuralgie,
wenn fle durch Skroph eln entstanden sind, werde» ftnell geheM turch
diesen Ext. Sarfapari IIa.
Ayer's Catbarttk Pills
haben viele Ponüge über andere Titrgii mittel im Markte und ihre »oriüg
li*e üMrknvfl iß so allgemein bekannt, daß wir nur dem Publicum die 2'er
sich.'rung 5 it geben brauchen, tup it re Quuluät so rat: ist wie je sitrcr, und
tii6 man sich rarauf »erlassen kgnn. daß sie tasselbe lcist.n, was sie je ge
leistet haben.
Zubereitet von J. E. Ayer ». Co., Lowell, Maft
und zu haben bei
G. Roberts, ColumbuS, O.,
end del allen Medizin.Händlern, überall.
Tt:t S. Ott 1863 13fr»"».
Deutsches Gasthaus,
gehalten von
Wittwe Bunz & Eonrad Amewdt,
Loga» Hcckiiig County, Chio.
Weisende werden in diesem f^atibnu^ derzeit gute Kost
Zimmer ui'd aufmerksame irtr'erimi) finden zu mäsnaen
Picisen. Wir ersuchen deßhalb das mjente Publikum acht miß#
voll bei uns ciiüukebren
TiifthauS zum deutsche» Schloß
von
A V e e
No. 108 Wasserstraße, Cleveland, Ohio.
Reisende finden das beste Mrm'e, echte deutsche Kost,
unddi
ausmevframste Pflege hi auyrrjl L':U ßctiui|i'it.
"Dr. Aver Nur selten schlägt e« mir febl, tansschläae Leder aller Sorten bat er stet? eine große Auewabl vorrätbig,
se ov Ii o e K e sch w n e durch den bebirrlicken Gebrauch Ibrer woraus fr Zckllbmacher brfrnbf.ä ßufmcrffslm mackt
arfavanlla.u entfernen, und ich babe damit eist kür,li» einen «n. V«
!l von sebr bösartiger tkrvsi.vela» gebeilt. Wir beiden fein £olum0u», Otlt l, ^iUli lhfaj
I la in rneirer ^ami'ie (teaen allgemeine
S^wäcke und al» u e in i qu n a i te 1 mit' sebr flnnsiiaem
Erfolge gebraucht, und empfeble e» mit vollem Pertrauen allen Leidenden."
St. Antonius Fever, Siefs, Talzfluß, Grindkops, kranke vorgeben sollte, dasselbe in einzelne Kotten zu verkaufen. An
Althen. fSnt]e zur (Wärlnfrci, als Erdbeeren Veeie :e. sind bereits
Von £aru eti icfler, (?tit«r te» jitnfbaincrf Teme'rat T«. !gemacht Der 6!',entlumer desselben ninßte feinem Berufe
K5Ui fer einlief» Mr't, da» etwa drei 7'abre alt ist bof.-m einen «(»/fj-lafl zust'lae in einen ande en Siaat ziehen, und ist daher Willens,
ÄÄ ^r,^i7iVâilchm^â V.Vm,,1
?age (anit die 91 naen re# Kine» so schloffen, da? e? nicht leben konnte, rOCfllt ,tnfnt u Vfi kaufen.
(sin qefchitftfr 9!rtf wandte siilr'trrfanre» S'tber eignende'!') und anders Llailslirbhabkr wollen sich Ctriilllivifl NM nähere ?luSkunft an
Wittel an rb-ie iriend einen aitflenfcheiniidten Erfeln. Âiinfief-n ?aae Hr. Wremer, rtc1«., Wlaut R.N'itS, Mich., oder an teil Her
mußten wir de» Knaben dewachen. dam't er nicht M!t seinen Tanten die nncnrher Wellhrttr-i Sr tiefer in Dhi«
Kruste der abfil'enl'chen Wnnd.n annei^en konnte, die da» aanie Eencht CU. ßfDfr Cti 9 VlUINVUS, Oot0,
b,teckt-n. ??a*tem trtr e.fir» «rrfrch: hatten, woraus wir Hoffn.,n-, seß. «der auch (IN ffr. W«. NlchmaNN, IN SchaNMbMg, Ey»!
ten. beaannen wir ibm ^bre ?a a va i la ein:iil'eben. und wi'scben ($0., III., Wenden»
der ein prominentes Mitglied der Legislatur von Massachusetts ist. I 5,
„Dr. %Vitt. Wertber 5trr Ich habe Ibre Sarsava rill»
als ein fltiiürtetifiriete# .Heilmittel für e i e fetri'hl wie riir e tt n.
e hIli« tefnnden,
Tai
in nunrten Fällen noch wirffatr war, die
so frortnai?ii waren, daß fte allen anderen Mitteln widerilanden. ken
ne fein Mit'el, da6 t* mit so qleichmâkii sicherm Erfolge anwenden kann,
wenn ein mächtiges Alterati» erfordevlich ist."
Mr. ClaS.?. ?an?iew sc:t New ?ritn«wick, ?k. ft., batte schreck
liche Kunden an seinen Beinen, die durch eine ttnrichttie Anwendung »en
Merkur ler!'eiqefü!rt waren. 7 ie e k it i a .«kr a n k k e i
wurde Iabr n Iabr immer schlimmer, trosdem iede« Mittel und
iere Pel'andlunasweise rrcHrt wurde, bi# er endlich durch den anhaltenden
("e dm
a
Heil-Anstalt in (iinniuiati
vo«
o k o o
Doctor Noth
beehrt ssch in Berücksichtigung der vielen durcl ihn bewerkstelligte«
gliicküchm und beinah» unglaubliche i Kuren,
al Publikum »eldi« tcr ärztlichen Hülfe betar| et« zu laden, in feinet
Office, 52^ fünfte Straße, zwischen Sycamore unfc
eorj|uft)tt*tn. Irdcm derselbe auf die nachfolqenden Zeugnisse
empfiehlt er sich besonder» in der Behandlung folgender Krankhette» s
Bruch in den Eingeweiden.
Diele, terldit fi* ttn solche« Uebel uqe,oqen baben, legen eine Nachlässig
teil an den welche oft zu ten tt^aurrlitMcrt i^clcifn fübrl. Anstatt
duick» schnelle und rtdintitigt Hülfe sich Linderung iu »erschaffen »ersâume»
sie es. einen Ar,t,u rufen, und habe» nicht selten sich selb? dadurch de»
Tod
Brustkrankheiten Krankheiten des Magens Leber
und Nierenbeschwerden,
«erden »on Dr. Roth kurirt, wenn die damit Behaftete» sich «etil»
nug an ihn wenden.
A n e n K a n k e i e n
»ilbtn von ibm leicht und sicher curirt, selbst wo Klecken oder Fell sich fttMff
bat. @r bat dieser Art Krankbeü seine besondere Aufmerksamkeit
gesibenkt und durch die vielen gläcklichcn Kuren, welche er bit jell «usge
ührt, bat erreiche Erfahrungen gesammelt.
Haut-Krankheiten und rheumatische Uebel werden
schnell und sicher kurirt.
®»T*t welche durch fr üb er aekriebene fünden flch'fitte folgen 4t
?»»»»en baben. al« allgemeine Schwäche, nächtliche Ergiekungen,
Mißmutb. Svphili« ic. werden et in ihrem Interesse finden, bei Dr. *tl#
aunusrrechen.
Tie Zeugnisse, welche für sich selbst sprechen folgen hier nach.
o
Ofstce 91». 52% zwischen Sycamore und Br»ad»
(Zeugnisse.)
Ich fSble mich »errstichtet. bekannt zu »aSen, ba? Herr Dr. Mokk! Hit.
S2H fünfte ^traüe itrifchtn èvramor und Broadway, meinen gänUich er.
blinteten Scbn kurirt und demselben da« Augenlicht wieder gegeben bat.
Alle, an den ?!u.ien leidenden sollten Dr. Rotb tu Natb «leben und ich MM
überzeugt, daß dieselben mir für diese Bekanntmachung dankbar sein werde».
Mein Scbn wobnt bei Herrn M. Hüttner, „Zum Lchsenkopf," (Sen. Moor'«
Warten gegenüber.
Datzto», Sana« I860.
Hin» R»ti tit Cincinnati.
TS tatte tt für meint ??!cht, Ibnen fitermtt meinen verbindlichste»
Dank für die am meinem kleinen Lobn geheilten Brüche «butßatteit. In«
Noremder l^',7 batre ich da« Unalück. daß mein kleiner 5?bn drei Bruch»
bekam, nämlich die zwei am Gemachte und den Nabelbruch. Ich hatte et
I ei zwei ven unfern 11 er tint in Xaatcn versucht, doch leider ebne Er fo lq
|btr erste 5!rt saqte, do« Kind fei u schwach, denn einem Kinde von 4 Mo
I na ten könnte kein Bruchband angelegt werden und tu« Kind müsse sterben.
Der andere Artt brachte mir ein Band, welche« viel u groß war. uud eint
ehr starke ,^eder batie, so daß ich obne ärztliche Kenntnisse wohl einseden
onnte. daß dieser Ban', keine Kur berstellen konnte derselbe Arzt sagte mir
auch, da« Kind müsse daran sterben.
I sich nabm nun meine Zuflucht «u Herrn Dr. Roth, sam 2f. November
1857). Herr ir. Rotb machte dem Kinde sogleich ein derrrfre» Bruchband
(mit sebr schwachen Gedern und »erfero* mir, daß in 3 bi« 4 Monaten a»
Kind kurirt wäre am 19. Mär ItiS machten wir wieder mit unserm Am
be nach Cincinnati und j« unserer qrökten Freude sate .Sberr i'irtb, daß dat
jtind fnrirt fei Mein Sobn ist jetzt 2 Zadre und »i Monate alt und wir
haben in den letzten 22 Monaten nie wieder da« Geringste »on den Brüche»
'geftiitt.
Tersenen wfltk» feflUit da« Unalück baben, durch Brüche heimgesucht
I anten. f»3tAffA*a«tu«it «efchliu-n Ant wenden. Ich empfèbleHerr»
Dr. Notb sèr d«r«?ti»e» Kuren svf» ytjie, au# Ueberzeuzung, den» etat
^schnelle Ku» iß i*d*»*» »üe
I Achunzt,iS »t'b«nster
I Ad.iph Abigh.
JTT Dr. Roti'« Cfßitf «*kr 5. Straße. N». 52), jwis*«*Etz.
cflOTOt unk 8roatwe» .lintiNMti, C».
a n k s a u n
96 erstatte Herrn Xr. *ett in lineinnati, meinen verttollt^f
ab für die grüadliche H»i.'»na meiner Augen? ick Wersche fen^e
blind, und babe Sielirhféiecme iitrve gebraucht, konnte aber
werden, endlich Mantle ich mich an Herrn Ir. Roth, welcher meine X**«»
in sebr fw'ntr til kurirt» i) kann te«ba!b Herr, Roth ,i3»it Auqen,.'».
teuren besten« »«»feMen. Seine Office ist 5te Straße. eifècaSiiuaat
IS ..•l'W
3. Krißmann.
Eigenthümer der Brauerei in Newtown,Ob lt.
«.'.[»''"T ,^1
v
IV- -V
v- •. 4,.
\t&s
I i-
r.
V'V
K iP i
Wslc&t seine Freunde und das Publikum darauf aufmerNa«,
daß er find eine große Auswahl von
Schuhen und Stiefeln,
eigener Fabrik vorrätbig bat, die er nt den billig ft cn Preisen
versaufen kann. Aucb bat er qrofie Einkäufe der k!?aantste»
Stbabv aaren in den cfiliiifn Fabriken aemackk. so vaß er allen
Anforderungen genügen kann. Bestellte Arveit wird pünktlich
I ausgeführt.
Händler tmt iebettonfäufet
Leder, Findings, Schnhpflücke,
und alle tum Schuhmachergeschäst gehörenden beräthschastea
und Matcnalicn kauf: man bei ihm zu den tbrispreisen. Von
Zu verkaufen:
ZwanW Baulctten oder fünfAcker Landes nebst einem neuen
ie., alles mit einer anten Pretterfence ein,geschlossen.
Diese»? trerlbvollc Ei^entbum ist in dcr Stadt (Strand Ra
pid?, Wich., qcleaen, welche die tweite Stadt des Staates, tot»
gen chrer unerfchöpstichcn ^ypi°laaer, ihrer vielen und ergiebi
gen Saliquellen, trennt ihrer Sirrini'chncllcn, von denen Hun
derte von il'.-ibtrfnt errichtet werde torvrn ibres enormen und
auscedel?nten dumber Handels nach Cbicacio und endlich we
aen ihrer auStie^cichnetcn Norn-^andereiei zu den versprechend
sten Hesinun^en der Zuklinft berechtigt ist. Tiefes Eiflentbnm
liegt im fof,enannien aiistokralischen Viertel, eiamt fiel) vor^iia
lich zur Gartenwirtbschast oder f'iäitnerei. falls es einer nicht
mjarffltn.
Columbus, £., Oetober 11. 1R61.
^kdmqm'.aen, ein Drittel baar,
Vtvrddeutscher Lloyd.
Regelmäßige direkte Pvst-Tampsschissfahrt zwischen
Dremen $c New Hock via ^sutizampto»
durch die beliebten, elegant eingerichteten Post-DampfschWe
e »n n,
!N!v Aork,
Amerika, (neu) Capt. Wessels,
von 3,000 Tonnen uud 700 Pferdekraft»
DieT,peditionstage sind wie folgt festgesetzt
v'M /emen: von Southampton: von New 51# rf
19. Remter. 23. Teeember» IG. Januar 1864,
16. Januar- 20. Januar. 13. Februar.
i:i Februar. 17. Februar. 112. März,
57. Februar 2. März. 26. Midz.
an wf .em Tage die Dämpfer
die Vereintsten Staaten Po/!
ehml«.
D't Dämpfer dieser Linie halten zur Landung der PaffWi»
nach England und Frankreich, in Southampto»a»
a s s a e e i s e
V o n e e n n a N e w N o
Oberer Salon $112 50
Unterer do 7i OO ttt
45 00
1. Tajüte
Zwischendeck.—
Bon New Nor? nach Bremen, Lond»»,
ata««. i Oberer Saion $10":
Taj«» unterer 5 62
Zwischendeck ..f 37
allemel Beköstigung.
Oll
Havre und Southampton!
O
'. vn
62 id itiM
31 5'l)
IIT (5 out art e n nach Hmre, Gonth!nnp)on U'.'.d vre««
zu den niedrigsten Raten.
itZ" aa ue te ie. werden bis 9 Nhr Vormittags am Ab«
tiPiWtOfte im Bureau der ^lntcneivincten ansienommen und
auf Terlanaen^nach irgend einem Orte beforden
Mit dirftn schiffen treedengriffe nach aüett Tl eilen Deutscjß
lande befördert und unter tcr ihüfqjiift ver Äre men steamer
n allen Post Bureau'S der Ver Staaten angenommen.
Wegen Fracht und Passage wende man sich an
Oelrichâ u. eo.,
68 Broadstreet, New Kork.
1/60
Druckerei zu verkaufen.
Die Druckerei dee Crawford 'Jounlt? Demokrat ist, nebst den
tsliiu qebcrigen Sleeiceni-Druckerei, weqen des Todes des Her»
anfrierst unter ten billiastcn fedmauihien u verkaufen Die
se Druckerei ist eine ter bcsieingcriäteten Vand Druckereien im
Staat Obio und erfreut sich guter und schuft. Wroen n$N»
te» tiiinjtlnheiteit vende man sich lrieflicb oter mündlich
Mrs. M. Kcch,
Trawford Tount? Itntcfrar, Z?u^'ruS, Ohis.

Friedrich Schuck und Comp.
1 Andin?, Ricky (2 Briese) 41 Lamp, Andreas
"2 Abbe, Friedrich
Arcl, Plnllip
4 Bachmann, i'isette
5 Sauer, Conrad
ti Lauerle, (tfrorg
7 B.aun, Pbillip
8 ytvdbcvm, A.
9 Dirkvsl. Snyder
10 (ist!, brist.
11 Emcrich, E.
1'2 tërtbnrtt, Henry
13 Merman, Friedrich
14 Snflltr, F'ain
15 Fischer, Wendelin
16 Fcwcrbard, Georg
17 Jiilercr, Georg
18 Frund, Mrs.
42 Leber, John
43 Lower, Henry
44 Messcrschmilt, Math.
45 Mepker, (iiiiliatina
46 Morbach, Andrea?
47 Myer. Leopold
48 ^fknninqcr, Tbe«hy»
49 Pfeifer, Jodn G.
5U 9iciefcc:|, John
51 Nemmy. Henry 2B
52 Reinbamer, Friedrich
53 Steinhart, Kaspar
54 Reil der, (£bri|tuip
55 Nitzmann, MuH
56 Stühlen, jertmi«
57 Reusch, Elisabeth«
58 9te[-imgcl. Henry
19 Gciqele, Jacob, care »f H. 59 Schubert, Dr.
60 Sleinke, Hcrmaa
20 (Auggenheimer, A. 61 ©tum, Ludwig
21 Hattman, Malgareth.care 62 Schab, A. F.
of l£hilft Letz
22 Haak, Jonathan
23 Hauck. Äal nda
24 Heinde!, tiiar»
25 Hkmeman, Friedrich
26 Hcverly, Caroline
27 Hi ^ermann, l£atharttt#
28 Hi'acmr, Mr.
29 Huf. Fi Kl
30 Hupmann, Conrad
31 Kühn. Ferdinand,
3 A 'Printice
32 Url Abraham
33 iiaficl, Hannah $
34 Kenner, 'A
35 Kläger, Mary
36 Knoeer, Michael
37 Kuhn, Jacob
of 73 Spring, Friedrich
74 Trautmann, Elisabeth
15 Ublman, Eve
76 Waithcr, Lorenz
77 Weber, Henry
78 Weiman, Georg
79 Wienman, Coro (2 Briefe)
bO âJepel, Henry
von u u e i e n u m.
Sept. 17. IGMitoj
Administrator von weil. John W. NeedleS.
Jacob My er, Adm.
November 2'. 1=63
Eizenrhiiilier, 218 (^rccnwich Street, New Jork»
ii Mt. tri'd'.
91». 170, Chatham Square, New Fork.
S o n n a e S
1)"2 Maidcnlanc, New York,
Boerhaves Bitters.
ColumlM, 4. Nov. 1863. 23j?t wöch u 2m hlb»
ColumbuS, N o v 1 7 1 8 6 3 3 W w w
TolumbvS, 18. Te 1862 IJwuhw
von Brooklyn, N. II.
Gencral-Azent für Franklin County
Otto Dresel.
C. ficieenfreiii, Special-Ägeut.
F. A. u. L. i'estiticreiir,
(Nachfolger vo S 8 ii e e u y it. Söhnen)
Uro^- und 5^ieinverkâufer
von
No. 11, Süd Hochstraße,
Colnmbus, Oti«.
Mai 20 1863 huw
Dee. 2. '63. (hlbw n wöch bis verb.) Marietta, O.
No. 19, West Brcadstraße, ColumbuS, Ohio.
Nov. 11. '63- 2 Mt hlbw u tecch.
A e i e n o a n i e
ineorporirt 1821.
V i e z i a e a
W. Pitt Palmer, Präs. A. I. Smith, 'Sts»
Ferdinand Grether.
Dec. 24. '62. W bw
Iuui 11. 1863.
Dame in £emte«viUe, Sate Ma» äo„ N. I.
Von Dr^. Robert.Sa win. .7ousto''str New ?ork.
T.. fiitfm eminentfrt 9Tvttc fit Mass., LfS a fa (neu}
ehmaliger Affistenz-Arzt des Prof. Rothmund iu Münch«
Broadway.
W i i A u e n e i e n e
Peter Michel, aus Lawrenceville Ind.
William EonftanS
0. 165 Sud Kochstraße
Capt. C. Meyer»
Cavt. G. Wenke.
Capt.H.J v. Sante»
Samuel Blood's Estate.
Notice is hereby given, that thcumlen-igneil has this day
been appointed and qualified by the P:obate Court of
Franklin County, Ohio, Administrator of the Estate of
Samuel Blood, iate of Franklin township, in said Couoty,
deceased
Dated thin 3d d*y of November A. 1861.
3 w JACOB MY ER, Jr.

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