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Der westbote. [volume] (Columbus, Ohio) 1872-1918, May 09, 1872, Image 4

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alle, welche Mvie
iBltfaner bemikt wurde,
•üiéui tèm frit tz»ß«D«^W»Ws würdigen Weise
ekorationen umschlän
ge «uyne. arischen diesen Dekorationen
jtëylyfcjto i Wappen des
»o UttVcm ötanSmB der Göttin der
angebracht Die ganze Halle war auf's
Gu»lande»è Fahnen deforirt und
Beim Zusammentreten der Convention ei-
Anblick. Der untere Theil der
war fttt die Delegaten reservirt, während die
den Zsschauern eingeräumt wurden.
Susan Anthony, Isabella Beecher-Hooker
ere Weiberstimmrechtlerinnen hatten sich
mEmcmnali ei»«ch«den, in derHoffnung,
emes BeßWfses zu Gunsten des
in die werde Platform durch-
SieHnden aber wenig Gehör und muß-
toemwerrichteter Dinge wieder abziehen.
Die liberal«republikanische Con
vention, schreibt das Cincinnati Commercial, war
nicht allein die größte, sondern avch die intelligen
teste und ordentlichste Versammlung, welche je in
Cincinnati tagte.
âie Vertreter der Diebes- und Lang
fingerzunft «a«en gleichfalls mit einem starken
Kontingente in der Stadt der Conventionen vertre
ten. Da ihnen der Zutritt zur Ausstellung erschwert
war und die Polizei ihnen scharf «nffdie Finger sah,
so verkegtèn fie sich in Ausübung ihres Handwerkes
meist«» «»f HotM, Reßkurants, Bahnhöfe, Om
niduff^ Straßeneisenbahnwagen und andere Con
venienzen, wo sie nicht unbeträchtliche Beute mach-
... Basis der Repräsentanten der
einzelne« Staate« auf der Convention der Li
beral-Republikane? ivurde von mehreren festgesetzt,
daß jeder Staat doppelt so vielen Delegaten
berechtigt sein solle, als der betretende Staat nach
dem neuen Apportionment Mitglieder in den Con
greß schickt, außerdem zu. vier Mitgliedern für den
ganzen Staat. Dadurch «hielt also der Staat Ohio
eine Vertretung von
44
2.
m,
s.
Stimmen.
Am Dienstag Abend fand eine Zusam
mMunft der zahlreich anwesenden deutschen Dele
gaten Cincinnati Convention auf der sogenann
ten WafhinAm Platform statt. Der veröffentlichte
Zweck der Versammlung war, sich über ein Pro
gramm zu berathen, welches von Seiten der deut
Ichett Delegaten auf der Convention befürwortet
werden sollte. Es wurde eine Zeitlang viel gespro
chen und viele widersprechende Ansichten zu Tage
gefördert, aber zu einem bestimmten Entschlüsse ge
langte man nicht, und schließlich trug Gambrinus
den Sieg über die Politik davon und die Versamm
lung endete mit einer gemüthlichen Kneiperei.
Die Ohio Delegation hielt am Dienstag Nach
mittag in der College Hall an Walnut Straße ihre
erste Versammlung, welche indessen, in Folge unae
nützender Bekanntmachung, nicht sehr zahlreich be
sucht war. Richter Vrinkerhoff wurde zum Vor
sitzer und Gen. Burnett von Cincinnati und H.
Rhodes von Cleveland zu Secretären erwählt. Gin
Antrag, ein aus sieben bestehendes Committee für
Beglaubigungen zu ernennen, wurde Angenommen
und die folgenden Herren wurden dazu ernannt:
Nachdem sich die Delegaten durch Unterschreiben
des Missourier Aufrufs formell für die neue Be
wegung verpflichtet, wurde die Vertagung bis Mitt
woch Morgm beschlossen.
ÄM Mttwoch Vormittag trat die Ohio Delega
tion wiederzusammen, vertagte sich aber bald bis 3
Uhr Nachmittags, wo dann die nachfolgenden Dele
gaten zur liberal-republikanischen Convention, Mit
glieder des Stavts-Committees u. s. TO. erwählt
wurden.
Delegaten für den Staat (at large):
Stanley Matthews, Richter Brinkerhoff, I. W.Sohn und
Richter Spaulding. v
.âiDfftrikt: Gen. H. L'. Burnett, Geo. Hoadle^-
ifif &
irchck '"'t
,y«5.
1
s,.
Eine informelle Abstimmung ergab -da&»felgenbc
Resultat: Adams 43, Greeley 1.
Aus dem Volksblatt vom 2. Mai.
Ubie Eröffnung der liberal-republika
nischen National-Convention war eine ick
posante und würdevolle Affaire. Die Betheiligung
an derselben repräsentirt alle Staaten und fast jeden
Congreß-Distrikt. Die Delegaten scheinen durch
wegs einer denkenden und intelligenten Menschen
klaffe anzugehören. Das deutsche Clement ist sehr
zahlreich vertreten, nicht allein durch aktive Theil
nehmer, sondern auch durch eine große Menge sym
pathisirender Zuschauer. Auch das farbige Element
ist gut und zahlreich repräsentirt. Besonders hat
Louisiana eine große Anzahl substantieller und ge
bildetet farbiger Delegaten geschickt, die durch ihr
Benehmen und ihr ganzes Wesen beweisen, daß sie
der ihrer Race errungenen Bürgerrechte vollkommen
würdig sind.
Während des gestrigen Nachmittags wur
de die Umwandlung der liberal-republikanischen Con
vention aus einer Massenzusammenkunft in eine
Delegaten-Convention vollzogen. Die aus denver
fchiedenen Staaten gekommenen Freunde der Be
wegung versammelten sich nämlich in den einzel
nen Hauptquartieren und erwählten aus ihrer Mit
te zwei Delegaten für jeden Congreß-Distrikt. Die
aus diese Weise ernannten Delegaten erwählten so
dann weitere für den ganzen Staat. Jede Delega
tion hat also doppelt so viele Stimmen abzugeben,
als ihr Staat Seimtoren und Repräsentanten im
Congresse hat. Nur auf diese Weise konnte eine be
stimmte Ordnung hergestellt und ein gerechtes Stirn
menverhältniß erzielt werden.
Interessante Hlotizen.
In New Aork vergiftete sich der Schweizer Al
bert Kuldig mit Morphin, nachdem er vernommen,
daß seine noch in Europa befindliche Ehefrau ihm
untreu geworden sei. In Chicago schoß sich in
einem Saloon ein aus Colmar gebürtiger Schuhma
cher, Namens Johann Herrmann, zweimal in den
Mund, und brachte sich so schwere Verletzungen bei,
daß sein Tod wahrscheinlich bereits erfolgt ist.
Aus Texas. Nachrichten von Brownsville
melden, daß die Stadt von Flüchtlingen aller Klas
sen aus Mexico angefüllt ist. Alle Häuser haben
Flüchtlinge aufzuweisen, und noch immer kommen
sie von Matamoraö herüber, und auf den Straßen
sieht man flüchtige mexikanische Frauen und Kinder.
Ferner sind viele Mexikaner und Ausländer, welche
der in Matamoras commandirende Gen. Ccvallos
ausgewiesen hat, angenommen.
Die Bürger haben eine Militärcornpagnie unter
dem Befehl des Col. I. P. Ford organisirt, welche
die Straßen patrouilliren soll. Die Besatzung des
Forts Brown bewacht das Ufer des Flusses, um die
Beobachtung der Neutralitätsgesetze zu erzwingen.
Der von China und Japan in San Francisco
eingetroffene Dampfer „Amerika" brachte auch ja
panesische Münzen im Werthe von §2,000,000 mit,
die in San-Francisco für die Umpräaung hergerich
tet werden sollen. Der „California Dem." berich
tet darüber: „Vor einem Jahre wurden schon ein
mal §1,000,000 sur denselben Zweck hergesandt.
In Japan existirt für etwa $50,000,000 gemünztes
Geld. Die Goldmünzen werden „Ribos" genannt.
Vor einiger Zeit adoptirte die dortige Regierung ein
neues Münzsystem, welches in Größe, Form und
Gepräge dem amerikanischen fast gleichkommt. Auch
ward beschlossen, die „Ribos" zur Umpräaung ein
zuziehen. Uebrigens stellte fich bei der Vorberech«
nung heraus, daß bei den beschränkten, dort zu Ge
bote stehenden Mitteln wenigstens 4 oder 5 Jahre
darauf gehen würden, dies zu bewerkstelligen. In
Folge dessen wurden mit der Bank of California
und den „San Krancisco Refining und Assay-WovkS"
Verabrâunßen getroffen, die Arbeit hier thun zu
lassen, da die Rafination hier viel ökonomischer ge
schehen kann, als dort. Nunmehr liegt es in der
Absicht der japanesischen Regierung, den Betrag von
820,000,000 dieser Münzsorten raffmimt zu lassen,
welche in Sendungen von je $2,000,000 hierbei
kommen sollen. Die oben erwähnte ist davon vie
erste. Diese Münzen find flache Goldstücke, etwa 1
Zoll Ittitp und è Zoll breit und enthalten 20 Proz.
Silber, im Werthe von 53 Cents. Sie sollen in
feinen Goldbarren von etwa 900 Feinheit zurückge
liefert werden, alle versetzt und zum Umprägen ser
tig gemacht. Das aus Denselben gewonnene Silber
soll ebenfalls in für Prägung fertig hergestellten
Barren zurückgeliefert werden. Die Japanesen ha
ben eine Münze in Hioga, und können neue Münzen
ebenso schnell liefern als die alten einkommen. Die
Annahme des neuen Münzsystems ist ein gewaltiger
Schritt in dem Interests des Handâ und der Civi
lisation."
Verwegen er Bankraub und Mord in
Kentucky.—Louisville, 30. April. In Columbia
wurde gestern am hellen Tage ein Raubmord ver
übt. Um 2 Uhr Mittags rückten 5 bis an die Zähne
bewaffnete. Räuber in die Stadt ein und gingen bis
an das Bankgebäude. Zwei hellten sich draußen hin
und hielten die Straße frei, mdem sie fortwährend
auf das Volk feuerten. Die drei Andern, drangen
mit gespannten Pistolen in das Bankgebäude ein.
Jas. Garnett, Jas. Page, W. H. Hudson und der
Cassirer der Bank R. A. Martin, waren zur Zeit im
Gebäude und alle unbewaffnet. Hudson entkam.
Garnett schlug mit der Hand eine Pistole fort, die
selbe wurde âuf ihn abgefeuert, die Kugel streifte
über den Kopf fort und verbrannte das Haar. Mar
tin weigerte sich entschieden, die Safe zu öffnen »der
die Combination des Schlosses anzugeben, und darauf
erschossen ihn dieRäuber. Sie nahmen hierauf alles
Geld, was sie außerhalb der Safe finden konnten,
bestiegen ihre Pferde und verließen auf der Burk
ville Road die Stadt. Die Bürger der Stadt mach
ten sich sofort an die Verfolgung der Räuber. Es ist
nicht möglich, genau die Summe anzugeben, welche
gestohlen.worden ist, doch kann es, da das meiste
Geld in der Safe lag, nicht sehr viel sein.
N. S. Späterer Ermittlung zufolge sollen die
Räuber etwa 670,000, größtenteils in Bonds, er
beutet haben
Ein deutscher Wirth in San Francisco mit
dem englifirten Namen Stuart hotte gerechten Grund
zur Eifersucht auf seine Frau und beschloß daher, sich
aus der Welt zu schaffen. Er trank in Gegenwart
seiner Frau und anderer „Damen" eine Ffofäe Wein,
rief beim letzten Glas „Dies ist mein letzterSchluck!"
und ergriff nun einen Revolver, bei dessen Anblick
die „Damen" kreischend das Zimmer verließen. Hier
durch aufmerksam geworden, eilte ein Polizist her
an, ward aber am Eintritt durch Stuart verhindert,
der sich mit gehobener Pistole zu erschießen drohte,
falls der Polizist eintrete. Frau Stuart bedeutete
dem Polizisten durch Zeichen, zurückzutreten, und
sprang auf ihren Mann zu, ihre Hand auf den Re
volver legend. Stuart blieb nun kurze Zeit ruhig
plötzlich aber erhob er das Schießeisen wieder und
jagte sich eine Kugel durch den Kopf.
Schützen, welche sich an dem 4. deutschen Bun
desschießen betheiligen wollen, wird es von Interesse
sein, zu erfahren, daß der Fahrpreis von New Dorf
nach Bremen für Schützen auf 5110 Gold für Hin
und Herreise in der 2. Kajüte reduzirt worden sei.
Die schützen reifen am 29. Juni mit dem Bremer
Dampfer ab für die Rrückreise kann irgend ein
Dampfer der Bremer Line benutzt werden. Schü
tzen, die sich noch anschließen wollen, können im
Bischoff'schen Wechselgeschäft, Ecke Canals^aße und
Bowery, bis zum 7. Mai, registiren lassen
Gen. James S. Negley ist gutherzig genug,
auch der „armen" Eisenbahnverwaltungen zu ge
denken. Ein von ihm im Congreß eingebrachter Ge
setzentwurf bezweckt, daß den Eisenbahnen die Diffe
renz vergütet werde, welche zwischen dem'vollen Fahr
preis und dem von der Bundesregierung für Sol
datentransporte im Krieg bezahlten Preise obwaltet.
Die Compagnien scheinen'S sehr nöthig zu haben,
bisher glaubte man, sie hätten im Kriege gerade durch
diese Transporte mächtig viel Geld verdient.
Jndi'anergräuel. New Orleans, 2. Mai.
Aus San Antonio wird gemeldet, daß der Gonzales
Zjug, bestehend aus 6 Wagen und 75 Maulthieren,
mit 9 Männern und 2 Frauen, zu Howard Well
oberhalb St. Clark von Indianern angegriffen und
genommen wurde, die sodann alle, mit Ausnahme
einer der beiden Frauen, verbrannten, der es gelang,
zu entkommen. Sie erzählt, daß die Indianer 150
Mann stark waren. GeneralMerritt schickteLieutenant
Vinand mit Kavallerie zur Verfolgung der Indianer
ab, die er auch einhotte und angriff, nrobet er jedoch
sein Leben verlor.
Auf der eben in New Aork eingetroffen
nen Barke „Louis" kamen während der Ueber
fahrt von Bremm nach hierher 11 Blattern-Fälle
vor. Unter den Patienten befand sich auch der Ca
vitän Heinrich Niewald. An Bord der Barke be
fanden fich 448 Paffagiere. 6^
Die Brooklyner ZimMermaM«- .und
Schreiners-Union hat ihren Arbeitgebern und
den Baumeistern-der Stadt angezeigt, daß die Mit
glieder der Union vom nächsten Montag ab das
Acht-Stunden-System adoptiren.
Emigranten aus der Schweiz. Dr. Wil
liam Zoos, Mitglied des schweizerischen Bundes
rothes, bereist zur Zeit die Ver. Staaten, um die
günstigsten Gegenden ffir Schweizer-Colonien aus
,.ndig zu machen.
Exit Solomon. Endlich hat der Präsident
einen Nachfolget für den Gouverneur des Territo
riums Washington gefunden und zwar in der PMcm
des Hon. E. P. Ferry von Waukegan, III. I
[email protected]" Das unvergleichliche Genie, welches 'die
Kabeldepeschen für die amerikanische Presse liefert,
hat sich bereits genöthigt gesehen, seine Angabe, Fürst
Bismark habe sich unumwunden zu Gunsten der
amerikanischen Forderung für indirekten Schaden
ausgesprochen, zurückzunehmen. Wie man wohl
annehmen konnte, ist auch nicht ein wahres Wort
an der Geschichte. Bismark ist viel zu vorsichtig,
um sich, ohne jeden vernünftigen Anlaß, eine derar
tige Blöße zu geben einer solchen Unvorsichtigkeit
könnte sich höchstens ein amerikanischer Diplomat
a la Bancroft Davis, dem gegenüber die Aeußerung
gech»».«skden sein sollte, schuldig machen.
Blattern Fliegen.
Eine fast unglaubliche und doch mit größter Be
stimmtheit und mit allen Details erzählte Geschichte
wird von einer Seefahrt auf dem indischen Ozean
berichtet. Das englische Schiff Althea, das mehrere
Monate lang im pacifischen und indischen Ozean ge
kreuzt hatte, kam in Melbourne in Australien nur
noch mit 28 Mann an, obsthon seine ursprüngliche
Bemannung 45 zählt. Die fehlenden waren an
Bord gestorben. Capt. Arlington theilte in den
dortigen Zeitungen die entsetzliche Ursache ihres To
des mit. Er sagt, daß die Mannschaft im letzten No
vember auf der Höhe von Madagascar eine ferne
Wolke gesehen hätte, die sich dem Schiffe mit großem
Geräusche näherte. Als sie endlich das ganze Schiff
einhüllte, zeigte es sich, daß fieaus einem ungeheuren
Schwarme von Jnsecten bestand, die die Mannschaft
durch ihre Stiche bis zum Wahnsinn brachten und
mit solchem Gewichte auf dem Schiff lasteten, daß es
nahe ans Sinken kam. Nach mehreren Stunden
eines der erschöpfendsten Kämpfe mit diesen hölli
schen Fliegenschwärmen, habe sie der sich erhebende
Abendwind verjagt. Im Canal von Mozambique
seien ihnen die Fliegen zum zweiten Male begegnet.
Diesmal lagen sie jedoch in Fäulniß begriffen in
einer dichten Schicht auf dem Wasser. Man hatte ei
nen ganzen Tag hindurch zu fahren. Fünf Matrosen
waren bereits gestorben, als man den Hafen von
Sofala errichte, wo fast die ganze Bevölkerung an
den Blattern darniederlag, an denen die Leute
schaarenweise starben. Auch hier hatten die ver
wesenden Thiere die Luft verpestet und wie die Ein
wohner behaupteten die Krankheit hervorgerufen.
Die Althea floh von dem verpesteten User. Noch
andere Matrosen starben, und einige wahnsinnig vor
Schmerzen geworden, stürzten sich m's Meer. Das
Schiff hatte sich bis nahe bei den Comoro Inseln durch
verfaulte Fliegen durchzuarbeiten. Auf einer der
Inseln erholte sich die überlebende Mannschaft ei
nigermaßen, doch hatte sie von kleinen Schwärmen
dieser abscheulichen Fliegen und der durch Fäulniß
derselben verpesteten Luft zu leiden, fast bis sie 'in
den Hafen von Melbourne einliefen.
Die neuesten Nachrichten aus Spanien lassen
vermuthen, daß der Carlisten-Aufstand mißglückt ist
und die Rebellen auf dem Wege nach der französi
schen Grenze sind.
Aus London kommtdi«überr«schendeNach
richt, daß unsere Regierung die Ansprüche auf Er
satz des indirekten Schadens thatsächlich aufgegeben
habe. Sollte sich die Nachricht bestätigen, foiätte
die Grant-Administration dem amerikanischen Volke
eine Demüthigung bereitet, wie sie bis jetzt in der
Geschichte des Landes noch nicht erlebt worden ist.
Ueber die neuen Rsrdpol-Srpeditionen,
die österreichische unter dem Commando von
precht und Payer und sechs andere neue Expeditto
nen, hat der unermüdliche A. Petermann einen Be
richt veröffentlicht. Wir heben dasjenige aus, was
mehr als blos wissenschaftliches Interesse hat.
„Das größte Ereigniß in der arktischen Entdeck
gsgeschichte ist gegenwärtig die neue often
Nordpolar-Erpedition. Das hochherzige Beispiel
des russischen Grasen Rumanzoff, der im Jahre 1815
auf seine Kosten die Expedition unter Kotzebue aus
rüstete, des englischen Branntweinbrenners Felix
Booth, der 1829 Sir John Roß 17,000 L. gab, um
seine Forschungen im arktischen Amerika fortzusetzen,
der amerikanischen Bürge? Grinnell, Peabody und
Thayer, die ein halbes Dutzend wissenschaftlicher
Expeditionen ausrüsteten, welche unter dem Com
mando von De Haven, Kane, Hayes, Agassiz u. A.
nach Norden und nach Süden ausgingen, um die
Welt mit neuen Kenntnissen zu bereichern, hat
in Oesterreich Nachahmung gesunden, indem man
mit Bereitwilligkeit die bedeutenden Mittel zu einer
großen Nordpolar-Expedition hergab.
Der Kaiser und die Regierungsbehörde», die Ge
ographische Gesellschaft und die Akademie, wie alle
anderen gelehrten Körperschaften, die Aristokratie
und das Capital, Männer und Frauen aller Kreise
wetteifern in edlem Interesse, um eine große wis
senschaftliche Expedition auszurüsten, die den 30jäh
rigen Anstrengungen der Flotten aller seefahrenden
Nationen im hohen Norden die Krone aufsetzen soll.
Erst vor wenigen Monaten waren der Schiffslieu
tenant Weyprecht und der Oberlieutenant Payer mit
wichtigen bahnbrechenden Resultaten von ihrer Er
forschung eines bisher unbekannten Meeres zurück
gekehrt, und bereits sehen wir sie nach angestrengter
Arbeit daheim im Begriff, von Neuem nach Norden
auszubrechen, um die größte noch übrige Ausgabe in
der Erforschung der Erde zu lösen, und sollte es zwei
Ueberwinterungen und die Arbeit dreier Sommer
kosten.
In Beiträgen, meist von 100 bis 5000 'Gulden
:, so zu sagen, „im Umsehen" und zum größten
heil aus der Residenzstadt Wien, die erforderliche
Summe von 175,000 Gulden zusammengebracht,
der neue Schraubendampfer „Admiral Tegethoff"
gebaut, und alle einzelnen Bestimmungen der Expe
dition sind bereits getroffen, um Ende Juni in See
zu ^ehen.
er Zweck der Expedition ist die Verfolgung des
Die Wichtigkeit der Entdeckungen von Weyprecht
und Payer im Sommer 1871 wurde überall im Jn
und Auslande von allen denen rasch erkannt, deren
Urtheil überhaupt einen Werth hat, aber noch nie
ist ein großes Unternehmen der Art so schnell zu
Stande gekommen als die jetzige Expedition. Un
ter den Förderern der Expedition ist besonders zu
nennen Hans Graf Wiltschek, er allein spendete ei
nen Beitrag von 30,000 Gulden, nachdem er bet
vorjährigen Recognoscirungssahrt bereits 2000 Gul
beit zugewandt hatte. Und das nicht allein, sondern
er wird die Expedition selbst begleiten, so weit es
die Sommermonate gestatten, und zu diesem Zweck
wiederum auf eigene Kosten, ein zweites Schiff char
tern, das unter dem Commando des von der türki
schen Expedition unter Consul von Hahn her wohl
bekannten k. k. Fregatten-Capitäns Spann, stehen
und u. A. von dem Geologen Hans Höfer, Leiter
der Bergschule in Klagenfurt, begleitet fein wird,
um der Wissenschaft möglichst dienlich zu sein. Die
se Wiltschek'sche Expedition, die im Zusammenhange
mit der großen Expedition operiren und u. A. auf
der fernsten Küste von Nowaja Semlja ein Proviant
Depot für sie niederlegen wird, dürfte wohl auch
noch ihre 20,000 Gulden kosten.
Gleichzeitig wollen die Schweden unter Norden
skjöld ebenfalls eine neue Expedition unternehmen,
auf Spitzbergen überwintern, und zwar auf den nörd
lichsten, unter 80^° N. Br. gejßgenen sieben Inseln,
und von hier aus im Frühjalir 1873 ihre schon seit
1861 immer wieder beabsichtigte Nennthierfahrt nach
dem Nordpol ausführen 50 Nennthiere sollen dazu
„eingeübt" werden und das ganze Unternehmen steht
unter der „Überwachung" der lönigl. schwedischen
Akademie der Wissenschaften.
Weniger romantisch als diese mü SO Rennthieren
bespannte Expedition sind 2 norwegische Dampferex
peditionen, ebenfalls in's fiberische. Eismeer: Capi
tain G. Jensen aus Drammen mit dem Dampfer
„Cap Nor" und Capt. Svenv-Foyn, der berühmte
und unternehmende Walsischfahrer, ebenfalls mit
einem seiner Dampfer beide werden im Sommer
nach beendigtem Seehundsfang, in derselben Rich?
tung vordringen, als die österreichische Expedition.
Die norwegische Seehundsstingerflotte, viele Sx
gelschiffe und auch eine bedeutende Anzahl neuefe
expreß zu diesem Zweck erbauter Dampfer ist bereits
in See gegangen. Die überaus wichtigen wissen
schaftlichen Leistungen, die viele Capitaine dieser
Flotte schon 3 Jahre hindurch, 1869,1870 und 13
71, unter der ausgezeichneten Direktion des Profes
for H. Mohn, gethan haben, werden auch in diesem
Jahre fortgesetzt werden.
Von großem Interesse für alles das, was in die
fern Jahre geschehen wird, ist auch die Ueberwinte
rung der amerikanischen Expedition unter Hall und
Vessels in möglichst hoher Breite auf der amerika
nischen Seite, um in diesem Jahre ihre eigentliche
Reise zum Pole anzutreten. (Wie bereits gemeldet,
hat diese Expedition sich zur Vornahme von Repa
raturen nach Disco, in Grönland, zurückbegeben müs
sen, und wird deßhalb, wenigstens in diesem Jahre,
nicht inehr viel ausrichten.)
Von der Expedition des Franzosen Octave
Pavy habe ich nichts Näheres erfahren. Nach den
neuesten Nachrichten aus Amerika war sie von Salt
Francisco ausgebrochen, und da man seitdem nichts
mehr von ihr gehört habe, sei man in großer Sorge
um sie und habe sich deßhalb bereits an den Gou
verneur von Ost-Sibirien gewandt.
Nach einem gedruckten Circular des Gustave Am
bert haben die Franzosen die Tragweite der Payer
Weyprecht'schen Entdeckung in 1871 schnell begriffen
und beabsichtigen die Absendung» einer Expedition,
die ebenfalls den Weg der österreichischen Expedition'
nehmen soll schon im April soll sie mit einem ei
sernen Schraubendampfer von Havre abgehen und
stellt nicht bloß geographische und wissenschaftliche
Entdeckungen, sondern auch „praktische Resultats
Länderbesitz, Walfischfang und Fischereien anderer
Art" in Aussicht. Ein anderer Franzose will mit
einem Luftballon zum Nordpol.
Die Aussicht, daß das Polarproblem nun in niH
mehr ferner Zeit vollständig gelöst werden dürfte, let
bet dazu ein, sich den Ursprung und die Motive die
ser nordpolaren Forschungen zu vergegenwärtigen
und einen Blick zu werfen auf dig lange Reihe ooft
Unternehmungen, die schon während mehrerer Jahr
hunderte von fast allen Culturnationen und feefah
renden Völkern unternommen wurden, um die näm
liche Ausgabe zu lösen, die sich die österreichische Ex
pedition unter Weyprecht und Payer gestellt hat:
im Norden von Asien und Amerika herum, resp,
durch das Polarmeer hindurchzufahren, um auf die
sem kürzesten Seewege Ostasien oder Westamerika,
China, Japan, Californien ic. zu erreichen.
Schon bald nach der Entdeckung von Amerika,
welche in dem neuentdeckten Lande einen noch aus
gedehnteren Riegel der Schiffahrt nach Asien vor
schob, als es Afrika gewesen mar, begann die unend
liche Reche dieser Expeditionen, und sie wurden so
lange fortgesetzt, bis man glaubte, daß dieser See
weg, wenn auch von allen der kürzeste, doch wegen
der Eisschiffahrt sich nie als Straße für den Welt
verkehr und Welthandel eignen würde. Von da an
wurde das Unternehmen mehr zu einer geographi
schen und wissenschaftlichen Frage, und als solche
reichen die Versuche zur Lösung derselben in weit äl
tere Zeiten zurück, mindestens doppelt so weit als die
Entdeckung Amerika's, denn schon um das Jahr
1040 unternahmen Männer aus Friesland von der
Weser aus eine Nordpolexpedition, und etwa um das
Jahr 1060 wiederum eine solche der König Harald
Hardrade. Ja, die Frage, welche gegenwärtig die
Geister bezüglich des hohen Nordens beschäftigt,
nämlich ob es überhaupt möglich sei, durch das Po-
ungÄ'chichtt ist ^g-nwiirtig die neue Sstm-ichisch- °d°S. unb-wchnbareS und ,mp°lsirdar-è. °-rs-ngi-S
im »ergangenen Sommer getroffenen eisfreien Mee- °!rd °uf wenigstens zwei Millionen Pfund Sterling
rcS (tPrtPn Off iinh W?nrh uiihdie rtipitprp CfirfnrMmita 3e]Ö)a§t.
res gegen Ost und Nord und die weitere Erforschung
des arktischen Meeres im Norden von Sibirien.
Der Abgang der Expedition von Bremerhaven, wo
das Schiff erbaut ist, wird Ende Juni stattfinden,
der erste Winter soll auf Cap Tschelinskin, dem nörd
lichsten Vorgebirge Asiens, zugebracht werden, im
zweiten Sommer soll die Erforschung des Central
Polarmeeres festgefetzt, im dritten Sommer bis zur
Leringstraße und einem asiatischen oder amerifanf*
schen Hafen durchgedrungen werden. Die Ausrüste
ung ist auf drei volle Jahre berechnet. Der Dam^
5er ist 220 Tonnen groß, 118 Fuß lang, 25^ Fuß
breit, 13A Fuß tief, hat die Takelage eines dreima
stigen Schooners und eine Maschine von 95 effects
ver Pferdekraft, die dem Schiffe eine Geschwindiâ
feit von 5—6 Seemeilen in der Stunde geben folfr
Kohlen sind, nach Abzug des Brennmaterials, für
40 Tage an Bord. Außer Weyprecht und Payer
wird die Expedition von zwei Offizieren der k. k.
Kriegsmarine, Brosch und Orel, begleitet, einem
Arzt, dem Maschinisten Krisch, zwei Gletschersteigern
und Gemsjägern, Haller und Knott aus St. Leon
Harb im Passeyer Thäte, und 6 Seeleuten, aus der
k. k. Kriegsmarine ausgewählt, sämmtlich Buarnet«
oli, dem besten Schlage österreichischer Seeleute, in*.
Ganzen 24 Mann.
larmeer hindurchzufahren und bis zu einem mathe
matischen Punkt, dem Nordpol, vorzudringen, ist
noch viel älter denn schon vor Tausenden von Jcch
rett discutirte man, ob die Pole erreichbar seien ober
nicht, und Aristoteles stellte vor etwa 2200 Jahren
die Lehre auf, daß die tropischen Regionen der Erde,
nämlich alle Länder zwischen den Wendekreisen, ein
:ii'
und verbranntes Gebiet umschlössen, weil die Gluth
scheitelrechter Sonnenstrahlen weder Pflanzen,
Thier- und Menschenleben auskommen ließe, utü
daß ebenso die Polarregionen jenseit der Polarkreise
wegen der Kälte unbewohnbar und unpassirbar
seien.
Der Aequator ist abgethan, Schiffe segeln darüber
hin, ohne an den Sonnenstrahlen zu versengen oder
in Brand zu gerathen, und der portugiesische See
fahret Diniz Dias war der erste vorurteilslose, mu
thige und thatkräftige Mann, der im Jahre 1445 ge
gen den übelverleumdeten Aequator vordrang doch
der Nordpol harrt noch immer seines Diniz Dias."
Metz, 4. April. Gestern wurde die hiesige
Kriegsschule eröffnet. An dem Unterricht werden
vorläufig 100 Fähnriche Theil nehmen, doch geht
man mit der Absicht um, diese Zahl später bis auf
120 zu erweitern. Am künftigen Samstag Vor
mittag wird bei Aubigny das Denkmal eingeweiht,
welches das 8. Ostpr. Reg. Nr. 45 seinen Gefallenen
hat errichten lassen.
Schrecklicher Orkan an der Westküste von
Afrika. In London ist die. Nachricht angekom
men, daß ant 15. April die Gegend von Zanzibar,
an der Westküste von Afrika, von einem fürchterli
chen Orkan heimgesucht worden ist. Der Sturm
dauerte eine Nacht und einen ganzen Tag. Man
schätzt, daß wenigstens die Hälfte des gesammten
Eigenthums auf der Insel Zanzibar verheert wor
den ist. Hunderte von Häusern wurden von den
Grundmauern emporgehoben und durch die Gewalt
des Windes zertrümmert. Viele der Einwohner
werden wahrscheinlich umgekommen sein. Die See
thürmte sich zu einer mächtigen Höhe auf und wälzte
sich weit in das Land hinein, so daß die Leute in's
Innere fliehen mußten. Einhundert und fünfzig
Schiffe, welche im Hafen vor Anker lagen, wurden
losgerissen und zerschellten entweder am Ufer oder
wurden. Wind und Wogen preisgegeben, auf die
hohe See getrieben und gingen dort zu Grunde und
viele Seeleute kamen um's Leben. Der Schaden
Einweihung der Universität Straß
bürg. Straßburg, 1. Mai. Heute Mittag wur
de die Straßburger Universität unter entsprechenden
Feierlichkeiten eingeweiht. Der Curator der Uni
»ersitäit, Hr. v. Roggenbach, hielt die erste Ansprache.
F. Uhlmann'ß
Buch- und Tapeten-Handlung,
Sto. 218 Süd Hochstraß
Ich labe jetzt ttt der griHten Auswahl vonâchtg Die
Muster von
Tapeten,
Decorationen,
-a Fenster-ShadeG,
neue Bildeè
titib Frames,
n. s. w. u. s. w
Abonnements auf Zeitschriften werden stets ange-
nommen.
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auf Sherissö-Verkauf an den Meistbietenden verkauft werden.
Dieselbe ist noch bis aus ein paar Tage betrieben worden und kann
also sogleich angetreten werden. ES befindet sich eine große Ouan
tität Eis und alleS andere Notwendige darin. Das Geschäft
kann zu einech^ichk iutratiecn gemacht wcrdcK.......
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P. Duff & Sontz,
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S a s a a i a
fAYEB'S SAIISAPARILM.)
ist weit und breit be
lannt, als eines der
wirksamsten Mittel
iur Reinigung des
Snstemcs und Ver
besserunq des Blu
tes, welches je ersun
den worden ist. Es
hat bcn_ Prüfstein
der Zeit' bestanden
und sein Rus hat sich
stetig vergrößert, da derselbe auf be))en inne
wohnenden Heilkräften begründet ist und
durch seine merkwürdigen Heilungen aufrecht
erhalten wird. ÜÜtilö genug, um gefahrlos
und wohlthätig für Kinder zu icin, und doch so
durchgreifend, daß es die schlimmsten Verun
reinigungen des Blutes wirksam aus dem
selben entfernt, wie *. B. skrophulöse und sy
philitische Säfte. Unrcinigkeiten oder Krank
heiten, welche Jahre lang im System versteckt
waren, weichen diesem gewaltigen Gegengifte
bald und verschwinden. Daher dessen wun
derbare Heilungen, von denen viele allgemein
bekannt sind bei Skrophelu und allen skro
phulösen Krankheiten, Geschwüren, Alls»
schlügen Ausschlagslranlhciten der
tlaschen,und
aut, Geschwülsten, Flecken, Beulen,
Pusteln, offenen Schäden, St.
AntonSseuer, Rose oder Erlisipelas,
Flechte, nässender Flechte, Schuppcuaus
schlag des Kopses, Ringflechte, und iune
rer Verschwiirungen der Gebärmutter, des
Magens und der Leder. Es heilt eben»
falls andere Krankheiten, sür die es nicht be
sonders geeignet scheinen sollte, wie Was
sersucht, Verdauungsschwäche, Konvulsio
nen, Neuralgie, Herzleiden, weibliche
Schwäche,allgemeine Schwäche und weißen
Fluß, wenn dieselben Kundgebungen skro
phulöser Gifte sind.
Es ist ein vortreffliches Wiederherstel
lungsmittel der Gesundheit und der Kräfte
im Frühjahr. Dadurch, daß es den Appetit
und die Verdauungsorgane erneuert, besei
tigt es die Erschlaffung und Ermattungen
dieser Jahreszeit. Auch wenn keine Krank
heit vorhanden ist, fühlen sich die Leute, wenn
ihr Blut gereinigt ist, besser und leben länger.
Das System erhält erneuerte Kraft und gleich
sam eine Verlängerung des Lcbens-Konttakts.
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ter dein 41. Grade nördlicher Breite gelegen, den Mttclpimkt der
gemäßigten Zone des amerikanischen Coiuiiienis und für Gettei
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dänisch, welche frei per Post versandt werden.
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Z'jiüttO v:i "bukr-it '$
-â,' n'étif
i,u.
unl cI!
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n
--4^' ~n^
a'ten
1
H. Miller, Präsidetch ..
H. Hilgesort, Viee-Pâf,'
ecker, Schatzm.
ige fort,
tfr fpM',
1
H. Hi
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E o I
tion unter den Verstckeningö-Geschästen des Landes als die
i.âR»b.g,«.â pvpulärstr erfolgreich«-/
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Dezember-Prämien, auf dem Wege und täglich einlaufend v
H?potbckari,ch (durch Gruiideigcnrhum)
gesicherte Anlehe»
Guthaben bei anderen Gesellschaften ...
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Unbelastetes Grundeigcnthum und Mobilien
Gesammt Aetivcs1
Ml 21 Daugherty, Präsident.
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mm
20.
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P7âer»ng, Athens, O.
-0-
0
»«-*1 »'ul
und
Interessen
Ohio, Franklin Counw und Columbuser StadtbondS, u. f. to. "'I
Baar in Händen der Agenten und auf dem Wege. (Setther eingelaufet».) 4
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oder Esche. ner Haushaltung braucht.
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April
W S e n ö e
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otcn als Triebkraft benutzt wurde, ist sehr billig zu verlaufen.
ieftlbe befindet sich in guttut Zustande und eignet sich vorzüglich
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sich an
März 6.
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Speisezimmer-Sets, mit prachtigen Speiselchränken Grtenfi»»»
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spezielle Vorzüge der Teutotti«.
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der Gesellschaft alcich komnit.
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2. Ertra gcfäinlichc Risiko's werden nicht angenommen. ,'• ^z..
3. Die Ratcii sind so niedrig, wie die irgend einer andern ßoliven Lud zuverlässigen Gesellschaft.
4. Verluste werden ehrenhaft abgeschätzt und prompt bezahl^
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Reinhard u. Fieser.
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Eö wird allgemein anerkannt, daß die'Delaware, Concord, Hart'
kvrd, Ren^ Seedling und Ives Seedling Reben die besten Trau»
»enreben sind, welche in Amerika angebaut werden. Um sie 3e»
Hermann zugänglich zu machen, verkaufe ick 2 Delaware, 3 Con
eord, 2 Hartford, 2 Renz und ZveS Seedling für $1.50 per Du
Dend. 50 Stück von irgend einer der obigen 'Sorten außer Dela
ware, für S4. 100 Stück für 6 Dollars. Meine Wurzelreben^
sind zweijährige, gclunte Pflanzen, stark bewurzelt unv
14, —2mt SB OandnSk?» O.
Brauerei zu verkaufen.
Eine Brauerei ist zu verkaufen.
Lange Zahlungstermine. Engine,
Einwohnerzahl CeS Planes ^,0ob.
Der Pi'tij ieträgl
Wegen Mherein adre^ire man:
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A. Thoman,
Crestline, Ohlo.
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deutscher Advokat und össenll. Notar.
pfstee im neuen Westboten Gebäude, an derHüd-
irt
Hochstraße,
ColumbuS, Ohio.
Sedr. 14. iL»
John
dem
tut
Felde gezogen aus habe ich noch außer diesen Reben, Northern
Birginien, Martha, eine t»eti-üfau und tMtowba
Wurzelrebe».
Man wende stchM
freien
W. Skettck,
V :2. SV 1 ...?
II!
iiiflf'tLi
eine neue eröffnet, die Geschäfte wieder aufgenommen und die giqantischc Aufgabe der Et-
tetzung der zcrftvnen Dokumente begonnen. Diese Ausgabe ist nun auch erfüllt und die Protection stcbt heute besser und stärker
j0611 gr?ßcn Brande haben sich, trog des großen Zeitverlustes, welcher durch die Erschung der verbrannten
e sit tr- cm Weftbote-Gebäude, Colmä»,O.
alk^nbgchH $ttttt#tn, ManagerK d^s Genttal Departements.
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fc»!v?s! .1
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EHarles I. HeH, General-Agent,

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Berbindlichkeiten^
BerfBt»iv^»nhqchlte K.
7 ..-.Ml Nördlichen
i-'in-.
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w,
A. Drown, Columbus, A,
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Jlnrefc Sperry, Mt. SSëntètt^ D.,
Doseph Stack, Zanesville, £).,
Kenry Jones,
•/$'»)
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WarrenjKeifer, Springfield, O.,.
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•i. 'Jvis.
.nst
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102 66
'0b,t.
Zimmer des Opernhaus Blocks.
arijh't'
fr.
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und
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Hoch-Straße,^
daHerfwÄâKroèe
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oder OmilibuS 1870.
Ich bitte meine Bekannten und Freunde recht bald ihre Bestes
lWg auf diese allgemein bekannte und beliebte Zeitschrift, an mi*
gelangen zu lassen.
Philipp K. Theobald,
Buch- und Kunsthandlung, CsurldauS, Cincinnch^M»^
Bloße» Anfragen bellthe man eine Postmarke beizufügen.
P. S. Bei den gegen Nachzahlung
ich bei auSwärtiqen AboANenten das
bitr im Boraus bezahlen muß, berechnen,
Office an dem betreffenden Platze ist, bitte ich, mich davon in
Kenntniß zu sehen, und werde ich dann diesen Weg zur Zusendung
wählen hier haben natürüm die Emvfânger di
trägen. »„»tr»)*
Ro». 22.
ff. .â^â.
Weg zur Zucntung
AaunMeldnsmus,
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Ä. R.' ^DaS kinsacht und Leichte der Anwendung die,.
mitte? macht es Jedem möglich, dieselben in fei»» Fm*i
Erfolg zu gebrauchen.
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-ein Flacon Oleum Baumckeidti, und ein Lehrbuch nebst An
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3| Host^ und Erpreß-Offiee angeben.
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i» registrirten Briefen machen, und bei Bestellungen die
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Wegén PasfaBs tea
,:• I
der )il
Keine? ächt, außer mit seiner Unterschrift.
AeiS 25 und 50 Cents die
saü.^i
gesucht »erbt» ist,
totqe als eS Amte und Apotheken gab.
tès gibt keine Wunden oder Geschwüre, noch fratrtaujfififag
oder Entzündungen, die nickt mit dieser Salbe geheilt werden, wenn
nur der leidende noch im Bereich menschlicher Hülfe ist, oder die
Salbe in Seiten gebraucht wird. Eine -'O Iabre lauge Erfahrung
genügend Zeugniß gegeben. Ueber 20,060 Personen sind
mit dieser Salbe gebeilt worden, medrentbeils Solche, deren Sei
den von andern Aerzten für unheilbar erklärt wurden, als meiße
Geschwulst, Knochenfraß, Ueberwachsung der Gelenke, Schwache
Entstellung des Rückgrates, Schwen:', Zähmung der Glieder,
Rbeumatismus, Neuralgia, Erisipelas, Scharlaeb, Kruphusten,
Stroftln, Rinawurm, «alzflufi, offene Beine »der Itter Sore,
Fingerwurm, Hülmeraugen an Füßen, Erbgrind, für Entzündung
der Leber, der Lunae, der Niereit, der Augen, der Obre«, bei Hatt
hjrigkeit wo die Obren auslaufen.
Fmche Wunden werden in unglaublich kurzer Zeil gebeilt, näm
lich Solche, die durä' Hauen, stechen oder Schießen verursacht
find Beinbrüche, Vcrquetschuug, Verrenknng, erfrorene Glieder
neb Brandwunden. Diese alle können gekeilt werden, ehe es an
fängt u eitern, «ie heilen auch dann noch bald, wenn der Brand
oder Mortification schon angefangen hätte. Ehe Jemand den
furchtbaren Vorschlag eingebt, ein Glied abnebmen zu lassen, pr»-
bire intn diese Salbe, und man wird in kurier Zeit seben, daß sie
heilt, was obne sie nicht geheilt werden kann. Wenn ein Bein
bruch noch lebendige Verbindung mit dem Körper hat, durch du
Adern und Nerven, sc muß er auch bellen, wenn auck der Äncchfn:
aus die schlimmste Art zermalmt ist. Dies ist hinlänglich bewies
sen^ich habe viele solche Fälle leicht gebeilt, in sehr kurier Zeit.
..Seit wei Iabreu habe ich die Salbe angewandt für Auszehrung
u#d Wassersucht trie auch für Brüche und Leibschaden mit dem.
UAeit Erfolg. Sorgfältige Familien sollten die Salbe niemals,
fehlen lassen in ihrem Hause.
ft
die Krankheit so deutlich wie
Poststamp für eine Antwort. Der Preis
Eents
vDiese
Porto per Bottel.
Salbe wird allein verfertigt von .ff»?
Dr. G. Bemtnßsiâ
JM&Vw Tiffin om
::V'S ®,, mac,'
.zèKuropäisches
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Dremßr suit Hamb«rg«»j
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A a e
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i I.
i Meneral-Agtnt, CineinnM.
Columbus, Ohio»
und
A'SWmjth, Springfield, &
f
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sind aucherißrl. «sftrâzc für Columb«4 und Umgezend
April 8. '85.
fix
anzunehmt».
JerdinMd Heiersdorf
Eigenthümer der größten
Krirfee-HifcheM
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.vi WWü^f.M tiliI £IMifc'
Wssros-Fsitoler im ©ftyiBir
frischen, gesalzenen u. gedornten
mte3#
«ich
C. F. A l^.
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ch.!"
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tming das Aufziehen der
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4
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st V, i «u
SM
s_. Siv

Irln'
18.
19.
90.
Ho«. I. H. Casement von Zanesville, (Mitglied des
Staatssenats), Richter Hoadlu von Cincinnati, John G.
Deshler von CotumbuB, R. Thieme, Redacteur des „Wach
ter am Erie", von Cleveland, Gen. A. Brinkerhoff von
Mansfield, E. 91. Parrott von Dayton und I. Q. Brooks
von Salem.
D. T. Wright, I. R. Chaisen.
I. E. Campbell, Watts McMurch
Col. E. A. Parrott, T. L. Mo
Henry Neivbegrn, R. Reuse.
W. B. Sloan, Frank I. Scott
10.
11.
12.
13.
14.
16. S3

David Thomas, Dr. W. R.
G. H. Frey, Charles N. Burrows^
T. E. Powell, E. Peters.
W. C. Meyers, H. V. Gage.
John Wilhelm, R. Aleshire... z-y' -.r
Henry Miller, P. B. (Sroinl. u* s#::
A P. Shryock, John A. WUfltt'l
R. Brinkerhoff, David Ayres.
Eol. John Paxton. t. Winchester.
Dr. A. tzigvy, Col. W. C. (Eurrari,
Jacob Heaton, Fran! L. BaldwinKÄ«''.'
R. I. Winters, tz. G. Campbell.
Gen. I. S. Casement, Seth MarMll.
A. Thieme, I. H. Rhodes. U
OrAantzations-Committee: Judge Spalding.
Resolutions-Committee: Judge Geo. Sboableij..
National-Executiv-Committse: I. T. Brooks.
Mcreditiv-Committee: Col. E. A. Parrot.
Mitglieder des Staaw-Central-Committees: 1. Distrikt,
Wm. Renan 3., W. V. Peck 4., C. L. Banman 5., Henry
Newbegin 6., W. B. Sloan 7., E. P. Evans 8., John
H. Littler 9., T. E. Powell 10, O. Follett 11., Samel
McFarland 12., John G. Deshler 13., John A. Wilkins
14., Zt. Brinkerhoff 15., John C. Paxton 16., A. W.
Cook 17., I. T. Brooks 18., R. J. Wmters 19., I. B.
Burrows 20., A. Guidenow.
April 11.
Adresse: D. F. Davis,
Land Eommisiionär der Union Pacific fUv R. 9».i
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Rärz 8. 1872. Ij»
A if
Dr. Horace Green's,q,:_
Häuser und Lot» in Middlcto«» fur
•. Sctd, Häuser und Farms in allen Theilen deS ggf
$163,593 76
16,57» 50
228,313 75
4,»72 »0
3,662 79
88,848 .. ^MJÜ H.
mat Wan hüte fich »o? Nachfälschungen. ^Ij
'UJ'H John Linden,
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^Mohnllng 411 Prospect
e i e n e S a e

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General- Ägenh».
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