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Virginia Staats-Gazette. [volume] (Richmond, Va.) 1870-1904, June 17, 1874, Image 3

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Inainia Staats-Genit-.
Europas-the gelitten und
Gegenwart-.
olge von »Um Szepter nnd einstens-)
Z e i t c o m a n
:von
Gregor Samen-Io.
WortlesungJ
»Abet,« rief er dann,——»ist mein Herz
—mein Blut dazu geschaffen-,- um all
dies beraus schende Glück von sich zu
stoßen, um darauf zu verzichten, nachdem
es mir erschienen, nachdem ich es kennen
gelernt? —- Jst es ein Verbrechen, zu
genießen, was diese Welt mir bietet —
und was ja doch nur vorübergehend ist,
—— vorübergehend sein muß ? —- Kann
ich nicht zurückkehren zu jener stillen
Einfachheit, nachdem ich den glühenden
Rausch des Lebens genossen und mein
dürstendcs Herz erquickt habe mit dem
süßen Trank aus der Quelle, die hier so
reich mir fließt ?«
Er preßte die Hand aus seine bren
nende Stirn und blieb vor dem Tische
stehen. .
Sein Blick fiel aus einen Brief, der
noch ungeöfsnet neben den anderen Pa
pieren lag. .
exr ergriff oas Eouoery offne-te ou
Siegel und fand einen Brief des Regie
rungsraths Meding, welcher ihn mit
kurzen Worten ersuchte, ihn so bald als
thunlich zu besuchen, um im Interesse des
Dienstes des Königs eine Mittheilung
entgegenzunehmen.
Mit jener militärischen Pünltlichkeit,
welche allen persönlichen Gefühlen über
geordnet bleibt, sah der junge Mann nach
feiner Uhr.
Es war zehn Uhr — er ergriff seinen
Hut, verschloß die Briefe, die er erhalten,
und verließ seine Wohnung.
Er stieg die Rue du Faubourg Mont
martre hinaus, ging über die Place
Saint Georges an dem Hotcl des Herrn
Thiers vorbei und wendete sicheinige
Schritte weiter in die Rue Manfart,
welche die Nne Saint Georges mit der
Rue Blanche verbindet.
Vor der großen pur-te cociiere eines
Hotels nahe der Ecke blieb er stehen,
zog den Kordon und schrittsüber den
Hof nach dem im Grunde desselben vor
einem Garten mit großen alten Bäumen
liegenden Hause.
Der auf dem Vestibule wartende Kam
merdiener sagte ihm, daß Herr Meding
zu Hause sei und einige Herren bei ihm
wären, —- er öffnete dem jungen Mann
die Thüre und Herr von Wendenstein
trat in einen Salon im Geschmack
Louis XVI» an welchem sich ein zwei
tes mit bequemen Kanapes und Fauteu
ils gestilltes Zimmer anschloß; —- die
großen Flügelthüren nach dem tiesschat
tigen Garten waren weit geöffnet, auf
dem weiten steinernen Balkon von wel
chem man zu dem Garten hinabstieg,
standen ebenfalls Lehnstühle und eine
Gesellschaft von sechs bis sieben Herren
saß rauchend und plaudernd umher. ·
Der Regierungsrath Meding trat
dem jungen Hannoveraner mit herzlichem
Gruß entgegen und sagte ihm: »Ich
freue mich, Sie heute Abend noch zu
sehen,——ich hatte Sie gebeten zu kommen,
um Ihnen zu sagen, die Aufrechthaltung
der Ordnung unter der hannöverischen
Emigration, welche, wie Sie wissen,
nach der Schweiz hat überfiedeln müs
sen, die Anwesenheit möglichst vieler
Osfiziere erfordert. So sehr ich Ihre
Abwesenheit von Paris bedauern werde,
so scheint es mir doch im Interesse des
Dienstes unseres allergnädigften Herrn;
sehr wünschenswerth, daß Sie bald«
nach Zürich gehen und sich dort Herrn
von Hartwig, der die Emigration kom
inandirt, zur Verfügung ftellen.«
Ein eigenthümlieher Ausdruck zeigte
sich auf dem Gesicht des jungen Offiziers.
Zunächst leuchtete es in seinem Auge
auf bei der Mittheilung, daß ihm Gele
legenheit werden solle, der Sache, welche
für ihn heilig war und der er gern alle
seine Kräfte widmete, dienen zu können,
—- dannzog es wie ein Schatten über
seine Züge bei dem Gedanken daran,
»daß er Paris verlassen solle und alle die
süßen Träume, die ihm hier aufgegangen
waren.
-»«Jch werde einige Zeit zur Vorberei
tung und zur Ordnung meiner Angele
genheiten bedürfen-« sagte er,—-»sobald——«
»Wir wollen morgen weiter darüber
sprechen,« erwiderte der« Regierungsrath
Mediug und wendete sich zu einer Gruppe
von Herren, unter denen der danische
Agitator Hausen in lebhaftem Gespräch
mit einem jungen eleganten Mann sich
befand, dessen geistvolles Gesicht von
kurzem blonden und leichtgelockten Haar
nmrahmt war. «
,,Hansen,« sagte Herr Valsrey, der
Redakteur des Momorierl diplomatiun
—- glaubt nicht, daß in Salzburg etwas
Positives geschehen sei, —- er ist Pessi
mist und sieht in einer Allianz mit Oester
reich kein Heil für die Zukunft, —- wäh
rend es mir doch auf der Hand zu liegen
scheint, daß nur durch die innige Ver
bindung dieser beiden Mächte für die
Zukunft das Unglück der Vergangenheit
wieder gut gemacht werden kaun.«
»Und warum ist unser sonstunermüds
licher Freund so oppositionell gegen die
osfizielle und osfiziose Gedankenrichtung,
wie wir ihr in allen Journalcn begeg
nen ?« fragte Herr Meding lächelnd.
»Weil,« rief der kleine Hausen lebhaft
mit seinem scharfen, etwas zischenden
skandinavischen Dialekt, — »weil.ich
ein Mann der That bin nnd weil ich
noch nie gesehen habe, daß bei Phrasen
und Hin- und- Herdeliberiren Etwas
herauskommt. —- Davon aber bin sich
ganz überzeugt,« fuhr er mit bitter-err
Liicheln fort, »daß dieser österreichische
Reichskanzler, den man mit Recht einen«l
politischen Charmeur genannt, nichts
Anderes als Phrasen nach Salzburg ge
bracht hat, — und daß der Kaiser Na
poleon gewiß Nichts gethan hat, um
»diese Phrasen zu Handlungen zu verdich
ten. —- Und das,« rief er —- »das ge
schieht einem Manne gegenüber-, der die
Jnkorporation des thätigen Handelns
ist, —- das geschieht dem Grafen Biss
marck gegenüber, der die Worte nur zu
gebrauchen versteht, um sie wie den rol
lenden Donner den zuckenden Blitz sei
ner That begleiten zu lassen ! —- Wahr
lich, auf diese Weise wiro man seine
Wege nicht durchkreuzen. Es gäbe in
der That nur einen Weg für Oester
reich, eine Revanche für Sadowa zu
nehmen, —- man müßte es verstehen,
Herrn von Beust zum Minister in Ber
lin· zu machen.«
I« '· ·« » « Gmfetzmlg folgt-)
Vermischtes.
Wärendder Herzog von Edin
b u r g und Gemahlin im Beisein einer zahl
reichen Vollsmenge den neuen Themsequai zu
Chelsea und Battersea eröffneten, stattete die
Königin in Begleitung der Priiizessin Beatrix
der Extaiserin von Frankreich und ihrem
Sohne in Chiselhurst einen Besuch ab. Die
ser sollte ganz privater Natur sein, indessen
war die Absicht der Königin bekannt gewor
den, und an den Statioiien fanden sich zahl
reiche locale Zuschauer ein, um der Moltarchiii
ein »Hurrav« auf den Weg mitzugeben.
Die Königin zeigte sich in bester Gesundheit.
Jn Chiseleurst, wo sie um kö Uhr ankam, Abe
suchte sie zuerst die röniisch-tatholische Marien
tirche lind ließ sich vom Pater Goddard iii die
Grabcapelle des verstorbenen Kaisers führen,
wo sie den neuen — von ihr selbst gefchenlten
— Sarkophag besichtigte, begab sich darauf
mit ihren Begleitern nach Camden Place.
Der kaiserliche Prinz empfing die Gäste an
der Thür und führte sie zur Exkaiseriii, bei
der die Königin etwa eine halbe Stunde im
vertraulicheii Ge präche verbrachte. Der kai
serliche Priiiz hat noch iiachtraglich ein kost
bares Geburtstagsgeschent von den »Danien
von Chiselhurst« erhalten, nämlich ein massiv
goldenes Dintenfasz, dessen Hauptverzierung
ein goldener Bienenkorv mit schwirrendeii
Bienen bildet. Auf demselben befindet sich
der Namenszu D. N . in Diamaiiten, Sti
phiren nnd s ubinen. Die Platte ist mit
ganz ungewöhnlich großen Aniethysten ver
ziert. Darüber schwebt ein kai erlicher Adler·
Peute begibt sich der Prinz nach Woolwich in
die Artillerieschule zurück. — Es geht bekannt
iich das Gerucht, der junge Prinz werse ein
sehnsüchtiges Auge aus die Prinzessin Beatrix.
Als ein anderes Gerücht sei der Curiositiit
halber erwähnt, daß der Czar die Absicht habe,
eine weitere Verschwiigernng der Höfe Eng
lands und Rußlands herbeizuführen iiiid iin
Namen seines jungsten Sohnes um die Hand
der Priiizessin Beatrix anzuhalten; und ein
drittes Gerücht lägt den Erbprinzen von
-Iikeikienburg-Strelitz, der auginvlialich als
Gast des Prinzen von Wales hier weilt —- er
ist dei- sechauiidzivaiizigjährige Hohn der Prin
zessin Auguste von loanibridgh die sich ini
Jahre 1845 niit dem Großherzog von Matten
biirg- Strelitz vermahlte — als bevorzugten
Verderber austreten. Wie sehr diese Angaben
der Verbiirgung erniangeln mögen, so viel isl
doch verbürgt, daß die Königin sich keine grosse
Sorge darum zu machen btaucht, wie sie ihr
letztes noch unverheirathetes Töchterlein recht
zeitig unter die Haube bringe. Denn Prin
zessinsBeatrix bleibt immerhin spes inviduosii
prpcorutn, ob es niln wahr ist oder nicht,
dass sich schon jetzt Franzose, Rasse und Deut
scher uni den Preis streiten.
F u r ch t b a r droht die Heiischreckenplage
in Qottonwood Co., Minnesota, zu werden«
Jn einer Zusammenkunft von Bauern aus«
verschiedenen Theilen des County war niaii
einstimmig der Ansicht,’ daß der gesainmten
Getreideernte Zerstörung und Vernichtung
durch die Heuschrecken drohe. Die Versamm
lang richtete an Governor Davis die Bitte,
den früheren Governor Miller nach Washing
ton zu schicken, damit er die Bundesregierung
und den Congreß um Hülfe angehe. Es ge
schehen Schritte, um den Bundesbehörden
auch von der Heuschreckennoth in anderen
Counties Minnesota’s den richtigen Begriff zu
verschaffen.
» Ein Mann NamensJacob Etzel,
ein Schneider von Profession, aus Obrigheim
bei Frankenthal, Rheinpfalz, welcher erst seit
etwa 6·Monaten hier im Lande ist, tain von
Pottsville, Pa» wo er bis dahin gewohnt,
letzte Woche nach St. Paul. Er hatte 81500
iii Gold mitgebracht und wurde fortwährend
von der fier Jdee geplagt, daß man ihm sei
nes Geldes wegen na dem Leben trachte. Jn
seiner Todesangst su te erzin den Agricultui
Worts seinGeld gegen Quiitniigzu des-ani
ren und da man ihn dort abivies, eilte er an
den Fluß, wars erst einige Hände voll Gold
und schließlich seine ganze Geldka e mit dem
Rest des Goldes in das Wasser. in ganzes
Nudelsvon Buben, die seinem Treiben mit
großem Er öhen zuschaiiten, stürzte sich als
bald der » use-f nach und fischte dieselbe noch
rechtzeitig wieder auf. Der arme Manu, delv
sein Geld, vermeintlich zur Rettung seines
Lebens, den Fischen vorgeworsen hatte, ist,
wie es scheint, durch diesen Streich von seiner
fixen Jdee geheilt worden. Wenigstens suchte
er später sein Gold wieder zu bekommen, was
ihm hoffentlich gelungen isi. »
Ein Jagen tun-s Le ben. Bei ei
nem furchtbaren Hagelstnrin,, welcher letzten
; Sonntag einen grossen Theil von Wisconsin,
namentlich aber die Umgegend des Städtchens
Richlaiid Center heiinsuchte, wurde ein Far
mer Namens August Hostiiis, im freien Felde
von dem Unwetter überrascht. Rings die
wette Prairie, kein Haus, kein Baum, die
hatten Schutz gewähren können. Schwarz
gelb, unheilveryeiszend zogen die Wolken her
anf, grell ieuchteten die Blitze. Herr Hostins
triev die Rasse zur Eile, aver es war kanm
Uothkgs denn wie von einer geheimnißvollen
Angst getrieben, schossen die niutvigen TMM
dahin, mit schnanvenden Nüsterii, mit znijück
geiegten Ohren. Greuer leuchteten die Blitze
duinpser roilte der Donner-, dunkler wurde das
Ftrnianient. Ein, zwei jähe Windstöße, dann
km Pfuier in der Lnft und das Hagelivetter
war da. Die Schlosse fielen bis zur Stärke
PVU Hühnereiekm Wie rasend, laut briillend,
Iagte das get-einigte Vieh durch die Weide
rnnde ringsum vergeblich ein Obdach suchend.
Udschllkll schossen die Pferde des Herrn Hos
kms dahin, aber er hielt sie mit fester Hand,
obgleich die großen zackigeu Eisstiicie vie hoch
Mlbåutnenden Thiere blutig schlugen. So
Smg die tolle Jagd dahin, vorbei an einem
Ofipamh das todt, ob vom Blitz oder Hagel
eklwltzgeth konnte er nicht untersuchen, an der
Straße las-, Endlich winkte das schützende
Dach dTr QEIMMM unter die Verkanda jagten
M geansltjgtem blntenden, schäumenden
Rosse —- sie und ihr Herr waren gerettetI
Aber Herr Hoskins schwört, er werde sich nicht
wieder vom Unwetter überraschen lassen.
Am letzten Freitag — berichtet die
,,Abendp»osi« —erschien in Detroit, Mich.,
eine starke ahl von Arbeitern bei dein Bau
ratheiiind ei dein Armendirector. Sie er
zählten«ivoii ihrem großen Elend nnd daß sie
dein Verhnngern nahe Riegäbwgsdie Behörde
bewog, Anweis entassikk z ensiniitel an sie
’ Inder-theilen Mitade erschien aber
mals ein nahezir hundert Köpfe zählender
Pause dor der Stadthalle nnd forderte Unter
tütziiug Sie versichertem gern arbeiten zu
weilen-und wiesjn9W-Beweis für diese Ab
"sicht auf die SchaufelW Spaten u. s. w. hin,
mit welchen sie ausgerüstet waren. Als sie
beim Baurath und beim Armendirector nichts
erlangten, drangen sie in die stice des
Mayors nnd durchsnchten dort jeden Winkel,
iveil sie der Angabe, daß der Mahor nicht an
wesend sei, keine-n Glauben scheiiiten. Einige
der Führer des Haufens ertliirten laut, dasz
die Regierung des Landes verpflichtet sei, für
ihren Unterhalt zu sorgen und daß sie sich
Nahrungsmittel zu verschaffen gedachten und
wenn sie diese stehlen müßten. John L.
Thoinpson, der einen Arbeiter brauchte, trat
auf einen derselben, der am heftigften verla
mirte, zu und bot ihm Beschäftigung zum
Lohn von BLZO per Tag. Entriistet wies
der stolze Proletarier das Anerbieten zurück,
da er nicht ivohlfeilcr als zu einem Lohn von
81375 arbeite, und verschiedene Kameraden
folgten seinem Beispiel. Etwas später stellte
sich eine Abtheiliing Beschäftigungsloser
meistens Polen, bei Kies nnd Schneider ein,
welche einen Abzugslanal iin Contralt bauen.
Als ihnen gesagt wurde, daß niaii keiner wei
teren Arbeiter bedürfe, fielen verschiedene
Proletarier über Kies her und prügeltcn ihn ;
er mußte, um weiteren Mißhandliitigeti zu
entgehen, in das Hans eines Freundes flüch
ten. Schneider hatte sich noch rechtzeitig ent
fernt. Da ein Aiigriff besiiriiitet wurde,
stellte sman die. Arbeit an dem Abzugslanal
für den Rest des Tages ein. Am Montag
Morgen wiederholte sich die Denionstration
vor der Stadthalle. Die Zahl war eine
größere. Ein »Jnteriiationaler« haranguirte
die Masse nnd benützte die Gelegenheit, ziem
lich underblümte Drohungen ausznsioßen.
Der angehende Petroleur wurde, weil er sich
zu aufriihrerifch benahm, verhaften
Herrlich ist die Disciplin im Zucht
hanse in Jefferson City, Mo» seit dasselbe
ganz an Privatpersonen verpachtet ist. Wäh
rind des gemeinsamen Mittagsessens am
Montag sprangen mehrere Sträflinge zugleich
auf und belnächtigten sich mit deili Messer in
der Hand der anwesenden sechs Wachen.
Dasselbe geschah mit dem eben eintretenden
Gefängninbeaniten Bradbury. Bald daraus
kam der Gefängnißdirelior Sabre und hielt
eine ,,bersähnliche« Rede an die Herren Zucht
häusler, worauf sie die Gnade hatten, die
Wächter und Bradburh los zu lassen. Zu
gleich erklärten sie, daß die schlechte Beschaf
fenheit der Kost sie zu gewaltsamem Austre
ien zwinge. Eine Untersuchung der Kost
ivurde nun angeordnet, und der Oberpächter
des Zuchthaiises, Oberst Murphy, gab »den
Herren Sträfliiigen die dringende Versiche
rung, daß sie hinfort gute Kost in Hülle und
Fülle haben sollten. Die Gesichter der Her
ren klärten sich nun etwas aus. Aber am
Nachmittag kam es iii der Schusterwerlsttitte
des Ziichthauses zu einer zweiten und noch
heftiger-en Meuterei und die Meuterer drohten
sdas Zuchthausgebäude in Brand zu stecken.
Inzwischen war in der Stadt Lärm gemacht
worden, eine Compagnie bewaffneter Bürger
tanl angerückt und wurde im Zuchthausge
belade aufgestellt mit dein Befehle, beim ge
ringsten Versuche zur Erneuerung der Meute
terei u schießen. Die Meuterer geruhten
darauf, sich in ihre Zellen führen zu lassen,
aber erst nachdem ihnen Straflosigteit zuge
sichert worden war. Das kommt bei diesem
System gänzlicher Verpachtung des Zucht
hauses heraus: elende Verbflcgung und noch
« elctioere Disciplin !
Eine Wildkatzenges chichte. un
ter den Trophäen, welche der General Cnstar
aus seiner letzten Expedition in den westlichen
Territorien errungen, befindet sich u. A. auch
eine ansehnliche Wildkatze, die unweit der
Mündung des Muschelslusses im Missouri ge
fangen ivurde· Der General beabsichtigte
dieselbe an den Central Park in New York zu
s schenken und ließ sie darum, wohlverwahrt,
Dorthin via St» Paul von Bisniaick aus be
s fördern. Das interessante, aber nicht gerade
l sehr sanftinlithige Thier traf denn auch in gu
ker Gesundheit dieser Tage in der St.-Pauler
prrespOsfice ein. Wer malt nun den Schre
cken salnintlicher Office Beamten, als sie eines
Morgens, beim Betreten der Expreßriiuine,
jene lratzbürstige, mit guten Krallen und spi
tzigen Zähnen bewaffnete Katze, zwar nicht
aus dein Sack gelassen, doch aus dein Holz
kasien, worin sie verwahrt gewesen, entschlüpft
lind von der ganzen Qfsice Besi nehmend, er
blicktenl Guter Rath war l euer und die
Frage, wie die Katze wieder in einen Kasten
hineinbringcm eine schwierige. Doch wir
leben im 1 . Jahrhundert, dem der Eisinduw
gen, und so gelang es endlich, nach vielem ver
geblichen Bemühen, nachdem die Katze eine
Zeit lang als souveraine Herrin in der Ex
presz Osfice geschaltet und gewaltet hatte, die
lelbemittelsi eines Products wissenschaftlichen
Fortschrittes zu Paarin zu treiben. Man
chlorosortnirte sie nämlich und7kirachte sie auf
diese Weise wieder in ihrensKasteiju »
Jn Cincinnasti hat das Temperenzi
husarenthum schließlich zur Bildung eines
«Sicherheits und Wohlfahrtsausschusses«
(Uommjttee of Publjp Sakety) geführt,
dessen Hanptauigabe» aber vor Allem darin
besteht, die Wohlfahrt und die Eigenthuinss
sicherheit eines nichtssgeringen Theiles der
dortigen Bürgerschaft u-’ schädigen Und zu
gefährden. Der Can verfaßt die Platsorm
dieser sauberen Organisation kurz in folgende
Satze zllsgniltiien—:."3.«,1.,. Proskriptioii aller
Freuidgeboreuen ;· 2;,—-Priisti:isstioii aller Der
jcinng,ivelcheSfonutlys nicht einer specielleii
Form deszGottesdienstesF indianischen na
türlich, beizuwohiten genei-« bgrub — lind 8.,
Prusiription’ eines Jeden-;- "."sich etwas
Anderes, als kaltes Wasser und höchstens noch
schlechten Thee. zu trinken unteriäiigt.
Wahre nd in Connecticut man
den Tabatsbau auszugeben und statt dessen
flir die Zukunft sich iuehr an Getreide zu hal
te.i beabsichtigt, saugt man anderseits an, das
edle Kraut in Callfornlen, nnd fürs Erste
hanptsarhlich bei Los Angeles in umfassende
J rein Maße alizlipftanzeu.
l Das El eraeschiift in Jowa hat. wie
»die Jowa Tribiine schreibt, jin letzten Jahre
ganz kolossale Dimensionen angenommen.
Das Etabltssentent von Herrn Poud in Bur
lington und in Keokuk ist bekannt als eines
der größten seiner Art in den Ver. Staaten.
Täglich gehen ganze Carladungen von Eiern
nach dem Osten nnd mehr als 50Personen
hohen Jahr aus Jahr ein Beschäftt ung.
Ab r auch an anderen Plätzen gedeikcst der
Handel, so hat z. B. letzte Woche Fr. Bates
von Waterloo an einem Tage 110 Dutzend
Eier nach San Francisco geschickt.
Die Deutschenin Tean beschwe
ren sich über Frücksetznng Eitezns der Staats
regierung. ie »Freie ! reife sür Texas«
sagt,· der Governor habe nur einen einzigen
deutschen Notar ernannt und dieser set von
dem Senate nicht bestätigt worden. Aus dem
Emwanderungsbureuu seien die Deutschen
gänzlich verdrängt worden, Unter den Offi
zceren des Grenzregimentes befinde sich nicht
Ein Deutscher, obwohl es hauptsächlich
Deutsche seien, welchen Tean die Cnltivis
rnng der Jndkanergrenze verdanke. Jn dem
ganz deutschen Gilledpie Connty habe der
Governor von der Dutzendslmexisanerm die
daselbst tmter einer-« Bevölkerung von 8000
Seelen zerstreut wohnen, einen merikaner,
Namen-S « ·etnont, ausgewählt, obwohl ge
rade dies - ountn vor ügltche Streiter gegen
Jndianek anszuweiscn abe.
« -,
Centaur Liniments
sahen steht wunderbare Fälle von
deilnni bei Ndeumatismns. Kopf
schmexz. Schmerzen, Geschwulst Frost
beulen, Vetvsmmgen der Vnhstc
Brandwunden. Verbrüvungem Salz
fluß etc. am menschlichen Kuchen und
« Oemnkungm Spatlx Steingallen
TIRWII I. f. Io· del Thieren aufzumessen in
einein Zahl-e, als alle anderen angeblichen Heilmittel set
die Welt steht. certisicate von bemerlengnccrnsen Kuren
begleiten jede Flasche und wetten Jedermann gratis sage
sandr. Ei giebtkelneu Schale-pfui welchen diese Lim
ments nicht Abbülfe gewähren, lelne Geschwulst. welche sie
nicht beseitigen und leine Lahmhelt. welche Dieselben niclxt
lutiten Dies ist Viel gesagt. aber wahr. Keine Familie
oder Besitzer von Vieh kann ohne Tentam- Liniknencö sein.
Weißes Umschlag flu- IamilieniGebeanchx gelber Umschlng
für Thiere. Preis 50 Eentk große Flasche-n kl. J. B.
R o le s c v., 53 Bissen-way New Berl.
C astoti a ist mehk sie eli- Suvstikue fix com-k
Oel Es ist der einzig zuverlässige Artikel welcher ekistirt
welcher siebet ble Eingeweive regnllrt. Windlolit heilt nnd
nakutlichen Schlaf mengt- Eo ignannenclkm einzuneh
men. Es lebt keine fchlastvfen inte- odet schreien-e
Kinder me k. Preis 35 Ernte pec Flasche.

MIN Tags
Die Neue Verbesserte
Rcmmgton Nahnmschme.
Jhr guertanni
·
D I
« « - «
,,Medatlle suf Fortschritt
in Wien 1873.
Der höchste Grab non ,,«.liiednillen« erthetl
bei der Ansstellung.
Keine Nåhmnschine erhielt einen
höhern Preis.
Einige gute Gründe :
1.—-Ejne n e u e E r si n d u n g, gründlich geprüft
und gesichert durch Patent.
2.-Mnchi einen v o llk o m me n en Lock-Stich,
gleich auf beiden Seiten, tm allen Arten von Stoffen.
3.-—Lauft leicht, sanft, gerä1.iri)los und rasch-beste
C o rn bin a t l o n von Eigenscinrften
4.—Dauerl)aft—l a u ft J a y r e la n g ohne Repas »
mittlern
5.—-Verrichtet ulle Akten von A rbeit
md F alle y N ii it e r e i e n in einer vnrjilxtliihetthiie
6.—Jst sur den Arbeiter sei-r leicht zn ha nd
m bl- n. Tie Länge der Stube iunn reguiirt Werden,
nährend die Maschine im tin-inne ist, nnd diese kann
nLt einen-. Faden veznijen werden, dyncs daß derselbe
isrrb Bärin-r zu gehen nai.
I.——«lilnn et n f n n j i :rnre1ch, eieg u11t,mdet::
er Etirh o l) n e den liebt-auch von Cog stobeel Grad-I,
.mnk:) isnlnsz und neuer Arnu jdrrntrt «olrd. bat den
lutornntic Trop Zierd, welchereine gleich
näfjige Stingc des Siirheo bei irgend
jner itsei dljlvlnd igkkit sichert. tönt unseren
-cnen T i) r e a d C o n t r o l ler, welcher eine gleich
clisnge Bewegung der XJZeedleWur erlaubt und eitler
Verletzung des Fadens vorbeugt
8.—-(3 istructjon a n f; e est sorgfältig nnd voll
endet. Jst fabrijirt von den g e s ch ·t ck iest e n un o
crfnhrensteu Arbeitern in der berliijmten
Firmingron Arm-derj, Jäon N. Y. Pltiladeipljia
Ofsien 810 Citrftnnt Straf-e- isjifnlni.
« Männer und
Arbeitende Klasse, zum-» M
der Woche, Beschäftigung zu Hause, anl Tag oder Abends-;
kein Kapitals Anweisung und wertvoolle Einiage von
Waaren gratio der Post uoertenbet. Adressire nett d« Ernt!
Psiirnartr. M. You-Ia und Co»
Glanz 173 Grunin Sie-» N. V.
878 per Woche. Der bestveriäusiicdsie Artikel
nn Handel. Drei wertboolie Proben sur In
cum- J. Beide, 767 Brutwab- lt. A. M-'«.pr
Frauen auf zur Rettung.
Eine Geschichte deo »Reuen Fee-umgew
T» S. Arthur’s
neuesteo und größter Wert« über den merkwürdigsien Auf
stand der-sternen- Ein würdiges Seitensiuck zu »Man
Trop» und »ng Nizhts«. welches bei dem Volke ern
Ianon machen und stsd Iebr gut verlaufen wird. Zu einem
geringen Preise oerdffentlicht, utn ichnelleVeriaufe uur
große Eircularion en erzielen. Temperenzsreunoe, unter
siug. die Verbrennung deo Buche-. Sees-eile Verkaufs
Territorlen guertannt. Agenlurrn gegen die Einseednng
oon si ver Post bewilligt. J. M. Stoddart u- Co-.
Putitsbeeo, Pollux AWiaoc
Agenien verlangt für die
Geschichte der Granger
Bewegung,
oder der
Farineekrieg gegen die Mem-bele.
Dieses Wert entdait einen vollständigen und autientis ’
schen Bericht der Kampfe der anreritanischen Farnur ge
gen die Erpressungen rer Eisenbahn-Gefeilfaaften. nebst
einer Gent-inne der Ursprung-s und nortswrtne del Or
denb der --pateon»e of Huobandrd.« Seb- vertatflcch.
Man trende sich file Probe-Exemplare- Bedingungen te
aa Ratt-mal Publisliing Co» Phil» Pa. AWjapr
Hyatks Lebens-Balsam.
Ein medizinischeo Wunder-.
Rbeumatiomua, Neuralgia, Gicht in ihrem iibliinnsten
Stadium, Srroteln. Könige-Krankheit, Erosideiem alte
Geiebwure und die schlimmsten Falle von Blullranibeis
ten, große Schwache, Leber- und Nierenletdtm sung
rournr te. re. wird aus’o Bestimmteite dued dieien wnig
aller Neinigungocnitlel gebette« Derselbe iIt get-elend
jrvanlig Zabre hindurch vom Publikum erprobt, bat
Hunderttausende von Fallen geheilt und eueiet ihr-,
sroenn nach Vorschrift genommen. Jst ein sicheres Heil
mittel von Iisteln in. allen deilbaren italien, :urtrt die
faulsten alten Erschienen selbst wo der Knochen ichon an
getressen ist.
cyqn'o»9ebeni-Valiam eurirte Herrn F. B. Cor
wuv, Tragoden im spart-Theater zu Brod-lese As«
vorn chronifchen Rotuniatiomud. nachdem derselbe obre
Erfolg von den oorguglichlten Armen Cur-ovale ura
Amerika-o behandelt worden war. «
» »So-an's Lebens-Balsam eurirte Herrn E. V.
Volle, Dockmasten uio.171 Madison Str» ven einen
geiabriichen Geschwirr, nachdem er sechs Monate irr
Broadroay hoff-ital war und dort alos unbeilbar ertlarl
wurde.
kann's Lebens-Balsam deilte Herrn Zaer Rotb,
Onsce No.242 Greenlolap Sie-. von einem ietofulöirn
Geschwirr-e wobei bie Faulniß schon bio aus den Knochen
gedrungen war. here R. bat wahr-end 15 Za ren nach
nein-ebener heilang teine Wiederholung der rantben
erfahrn
«Hnaie’s Lebens-Balsam rurtrte Herrn Williarn
Springen No. lss Brod-ne Str» vollständig von ent
gunreteln Nbeurnaeionruo so ernstlicher Art, daß-ersah
den Geist deo Kranken schod verwirrt hatte. Der Ge
nannte tonnte nicht seine Hand gntn Kopfe erbeten un«
war während dreier Monate an’o Bett aefessrlt.
Zu daben in dee HauptkOssien 246 Grund Sir» und
bei Vlvotdeiern im Allgemeinen, gu si per Fiaschb Seuo
Hierin-m sh. »
Verluste beruornte Heilmittel sind
vbanso uufktlvarer Lebens-Balsam zu sum.
contra ,,A b«, devoelt start-r Lebend-Palmen zu
siUr. — HoatM Pulmonie Balsam, oder der Sonn-id
luebtigen »reuud, gu st.l)0. — cyatkd Saus Lini
ment,unfeblbar sur Leiden und Schmerzen iedtr Art,
gubOCenm — Oyatsi Zuga, nur sur Grill-aus«
Kopfweh Jnsluengm Catarrd, su 25 Ete.
Wenn obige Urntelnicht in eurer Apotheke oder rn en
rem Platze zu babrn sind, so wende man sich direttantoo
Central Debat, 246 Grandiir., Vi. s. "
Oder-in J. cyent F- co., Eigentbiinen
Uebrrall bin per Erpres verschiat bei-n Jalo
Dusend. Ist-Ofen
Weinen kalten Brand!
Keine Maulfperre mebr !!
William Kramer’s Heilpilastcr.
Museum-I am so. Mal 1870.
Die Wirkung dieses Pflafteks m bewundetanqsmitvis.
Es »Mit kein Risiken-, werwes visit- übe-trifft
Durw tadtelqngns Erd-oben tenn ich dieses Warte
alo ein UniversaIOqacmiskel tat-festem
Mkmmenväny Jahr-bestem sowie alle Itbcitek vput»
ei smi im Dante and in der Werkstätte vorkätvis bitten
Die Wirt-us ist eme überrascht-Iko man brauchtwedc
amlim Das e hu kequiktkem noch hat Inm, helfe-animi
.vaeasuns, einka« eklast ca Arbeitszeit zu befand-km
Po heilt m T llmmflka sonder-, die jap
Imckisma thes- Gefchwssrr. Ihan befinden-·
Wirkung Ist es des Oklillfq clksls Stich-, Tod«-Ink»
Btss nat Qaetfänvmxvem b thust-en Armes-,
Umlauf. plutgkomwnkesh hole bei Baron-each
rasch kofllge Nagel »Im ev um eilen-i Mittel.
Bei dünneren-en Mc « nitpt nur den Stdn-ask is
for-. sendet-:- befeuist dich-then du einem Oel-raucht pp»
s dti 10 Tagen sämisch
HauvciDepvn Alpen E. Atqu Apotheke, Ni. 61
spat-W
V e-· pkk Bsk sahst Gebrauchsartikeln-is do Inm.
« Zu hab-a ja sllka Apotheke-· iowie ca der Cis-um«
' Bat m Impul- Oakmu Mkqu
Königl. Såchsifchc,
Herze-ab Braunschsvetgifche,
, Hgmhutg Stadt ,
Gewtnnbrtrgende StaatsiPapserh
P. O. Bot«27t. Den-r u. co» Bankiersl
leis Vom-v Nennen-a Bankgebäuw New soc-. lssms
500 Männer uns Frauen werden ietzt ver
langt für unsere neuen Entweder-»
Bilder-, Namen-z seines-sahen uns Schreibw
plrr. Stufe Entnahmen um Stchkrhett se
macht Man schreite sofort arr- Circulaee ca D. s.
Ourrnfety Pol-loben Ton-no R. v. 4W4mh
. B. Richard u. Pens
No. 61 Nevada-weh
Wtr beschäftigen uno seit kern Jahre 1847 mit dem
Verkauf von Wechsel-( auf Europa und mit Ast-zah
luagen von Gelder-I m jedem Orte Deutschland-. die
drn Getos-innern frei ia’o Haue gebracht werden;
ferner als alleinige
General-Passe- esAgenkur der Hamburger
— anipfschisse
mit dem
Verkauf vors Schtsidsweinen rui- Rcise nach und von
Europa, fur die Vamptfwiffe der Linie;
mit der
Aussiellunq oo Schtssosckemen zur Reise nach New
sjorh mr die von Hamburg und Ase-neu dtrelt wich
. oder Englands fahre-then deutschen Sestlichtsses
II ider
Preuss-Lag eingehender Waaren. Weine ze» über
haupt mu allen im Zollbause zu verrinnt-wen Ge
kchänem
and m iidek
Beförderung von Gütern sedcr Art. nach und von
Europa over m oao Innere Amerika’o.
C. B. Richard u. Poss«
its-um 61 Broqowao Str.
; « Daltischkr Floinf
Steninsszlmetikaaifste Posi-Damosschissfahriz
Aktien-Gesellschaft.
Resp-Yvrl»—Stek-ip via Covenhagestz
urspr.
Humbolbh O. Blut-C
Franks-m E. umka «
Mot
Wasbingwm S. Aktion-.
E. M. Amst, E. Felde-q
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Washngssty Zo. April.
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Bei-taugt von Eurem nächsten Deuggiften otes
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Menan and lesen was- tae Voll aber-hass
Oel sagt
Das «Gm-k’ijng« Oel N »Hm- Verkanf sei anei
keipektsuui .-,anr-etn in den gar-en V» ki» in
ten Statuen und In andern Lantetm
Knien Zeug nssfe tat-ern von 1833 bis fest-,
unk- evukten u u ver! o n gt avacgebcm Wu- f-p. -,
given ferner
Wien-k- ann's Wurm -Täfelchcn
Wie bonI-ein nett »Alle-I recht assc lldkkqh uns
fordern W.cekfvntch del-sum Jedes-Jst zu
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Der Piraten-Lieutenant. Von Bal
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Die Blancn nnd Gelben. Venezue
lanisches .Charalterbilb »von Friedrich
Gcrstäckcr. so Cis.
Der Raub Straf-but ’s. Vaterlandi
siåer Roman gnHeri ert Rangi so Ek-.
Der ie cnde ollånder. storischet
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Spielt in der Zeit der Befreiung dee Niederlande um spanische
Joch. 2 Bände, jeder III 50 Cis.
Im Eckfenfter. Roman von Friede. Ger
starken
Der Isse and interessant-ft- faelale M tiefes senialen Schrift
Zcllckt Co ctse
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let keine deutschen Werke, welche Ach in Bezug auf Billigkeit des Preises —
ie- vneffen könnten.
Zu haben in Philaoelphia bei
Schäfer u. Kombi,
CMe der Vierten n. Boot II·
und bei allen deutschen Beictdxjk«:s·i..:’-sskiztkrz;ssxjt und der Offic
diefeö Platten
b w-»
«J-damvtug AmtkiIanische
pamktsahrt Fiktikn - Geleit-thust
Köche-michs PostiDampstissfavtt
machen
H a m b u r
Plymoutv, Qvetvontw avre und
N e w A o r k «
vermittelst der neun-. auf »O Somestr erbaut-en nnd Ele.
Fett-sit eingcktmtecm stoßen its-nun Post-Dampfschissc
llemani a, Capr. M. Motten-jin
Alle-nannte Lotharingia (mu)
Alfatiq lim Baa) Pommtkansa (neu)
starta Rheinau-a um Bau)
Bokufsia Satt-via
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staates-la Ums Sau-Ia lim Bin-,
Iris-a Team-Ita
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Jammer-ja Paul-at a
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Cm Ida-Eises Seitenstitck u ten berühmten Werten
»Hu-es You-s in s Mus- kap·« III-»Don Nicht-I
m s bat-Room.« von t. S. U »das-. Das erste
und gkdske Bach dieses sei-neuen echte-Meilen —- sch
zmd muri-tm engem sehn-sea, tot-o zu Tausend-a per
taa». Es wird von de- verdorrt-genesen personen und
seien-gen des Lamm auf des Messicqfte des-echtem
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