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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1856-187?, March 06, 1869, Image 1

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rßheint jtkde Samstag und kostt jährlich
DoB t halbjährlicher Boranjading.
Das Zusend dt Blatte, wird eingestellt,
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Jllustrirte Dors.kituna tu 9thrh iknk,nr,
3 Bstt, NtbßDklssrbendruck25
N W lld'
Die Muttertbräüe.
Kennst du die Mutterthräne der Vuttetllehe Pfand?
Haft du ste verschuldet ? Hast tu fle nie veikannt ?
Tu areft kau -edoren. ttlickt.st kaum ha
L'cht
Da siel die Mutterane dir ' schon aufs Vn -
SW
S ar eine Fudcut)räne. nnd sprach von L eb
nnd Glück !
kLie strahlte ha vr Q.a re ihr lhra.,e.,feuchlcr
- Ll,ck:
Uud als an deiner Wiege die Mutter beten:
lß.'
Daß Bott d,ch ihr erhalte, war ihr Suge naß i
iüt U hat ti ra flehend jn. Himmel aufg.-
schaut !
Wie hat ti h.tße Tdräue aus dich herabgethan!
U älter tu gemordkn, gercannst kie Welt du lUb,
Ü'eist hl in Günr u 'd Stauden, ra u?ard ihr
Äuge trar.
' i :. , Auge llüd.
Dre Welt hat dir gelohuct mit Haß uns Hohn uu
Lpo:t: , .
Doch deitkr M-tter lhrau.,,, k,e schrien kür dich
iJ.i aU.Vj.kt: .
Die haben auch',u q lklle m l,ch nicht aufgehört.
Bti tu vom breiten iö,ge bift wie' er umäeltrrt.
'a b.l der Rru,,Zäreu sie dir v, Äug gewischt,
uiic nc rnu vtncii; ijraneu e,r; grruk ohl gc-
-'.mischt.
.. . : j il:
Und als u scheiten mußtest auö deiner Eltern
Haus.
Geleit len .die . Thräne der Mutter tiÄ hinaus.
Uimu auch lu.tofotu xihken dem bitlrcAbschiel.
schmerz i
i niieiöta ua? c iiramn ttti Utbtm
" " " -
1.; ?.t. .-.Vt.Ti !
- . s - - r
Und wenn du jeder urdrst as'a 1N,u mit
veleint.
Ea hat viel Freubenthräne rein Mutterlein ge-
neink,
So hat gar manche Thräne ergossen sie nm dich :
Zk?lt wtst tu solch. Xiebe ifcr nun vergeieu ?
spk'ch!
ter iken kannst tu'ö immer, t.r Thränen fl
zn siel
.tt,ie um dich v.rgosse; ,.lch lebe kennt kel
Ziel-
Loch trcckilk du iie Thränen tem lieben Müll
lein,
Daß sie, svvillkir möllch, vor Kummer niernile
cm ,
Und laß fl, reine Liebe in allen Stücken seh)
Daß ihr vor gc,ud trt mögen kte Augen übe,-
gkhn.
Uud enn dereinst ihr Auge, tag thränkureicht
bricht'
Und sie dir u-'ter Thränen ten let.n Segen spricht
Dauu tlucke deine Lied ihr saust die Äugen zu
Lu ach i lktk lernen gekommen st zur
Ruh.
Und rren auch deine Silage dein Nutterlein
ich, rreckt,
So geh koch oft zm Hügel, ter ihre Hi:Le t,K.
Unk ehlk nicht der Thräne, kie aus dem Vng'dik
bricht.
Was du an ihr verloren, ersetzt die Erde mcht.
Die Z.un ües Kebrlleu.
Roman von J.L. H. Tem
(iorts'tzung.)
Draußen auf dem Jähiplatze urle rrieder der
Huf ron Pfrrter, taS Slirren von Waffen laut.
Lauf l'' befahl dir Herr nn Eteiubrck seinem
Diener. Sied zu er da ist." .
Lartkl lies fo-t und kam nach einer halben Mi
nute k'tttex.
Der Herr ron Lehrhof mit seiner Mannschaft.
Sie allein V-
I sah nur die Soldaten." '
' Un? nicht den Barrn ? Nicht kie Frau?'''
.Nein."
Der brsve Berliner Schneirermeister cllle
trtumphik'N.
So sind sie ihm entkommen!"
Aber ick sah auch den Polizeii-eamtea und de
Juden nlctt." sa pte Jirtel. .
,Pah, 'welß Gott o die sich rrit ihrem Aerger
herumtreiben. Aber halt ! Da tritt Einer mit
Stiefel und Sdvrc in hie WirthSstubk. Ho?
chentvirl"
Der Herr von Steinbeck öffnete leise die Thür
zu der LZirthejtube. nur eine Spanne' elt. ' Er
konnte veistkhkv, enn in ter Stute laut gesproch
wurke. "
Ad. Herr ,ou Lehrhg, l" kies ttt eneral ftt.
rascht.' ' ' ' ' -
Noch mehr all t General ar her Herr von
Steiuteck üdeirascht. . . . .... i'
Äh, ah, der arme Lehrhof selbst I Wer jetzt in
die Stube ,chen dürste sei Gesicht, tzas?t' schön.
Eugenie !"
'Aber er ?oru,te wieder. .
Der Zufall fühlte mich hierher." sprach U
junge Ofsizier in tinstlichem Toae. Ich Hölle
daß Sie hier seien, mein General. Ich hielt e
für eine Pflicht. Ihren meine Meldung zu ma
chen." . Ah !" rief die Stimme der schöne Eugenik.
Die mußte aufgesprungen sei. Sie sprach ganz
in re' Nähe ihre Vater ued des schonen Of
stiierö.
Erzählen Sie," sagte die Stimme de Gener
alk. Man hörte nicht gleich l?ker den Herrn von
Lkhrho'. . . . : .
Er mußte auf die anwesenden Lauem gezeigt
haben. , . . .
Sie verstehen lein FranzössiÄ, ein Herr,
sagte Dame Eugenie.
Der Herr ron Lehrhof erzählte.
Es wurde spät, bevor lr kte Spur der Iran des
Verfclgten fanden. -
Der Frau de Rebellen, mein Herr l" bemerk!
Ftäulein Eugenie ieker.
DerVk Ural aber hatte eine artere Vcmcik-
ug. r ,,r4 ,i , ,
Die Frau war ja hierin diese Hanse gewe
en. Der Jnspekoe "tzätte sie hier Ueckl, um
nullt. Er ließ e mir sage. Ikonnke Sie ihre
Spur cherliereu ?" . '
fccr war sie uns entkommen." ettvieerte der
Herr von Lehrhof.
Und wie ? Durch wessen Hülfe "
Der Herr von S.'eiudecl rblaßie.
' Alle Haz l. jetzt kommt :"aus mich!".
Am ubegreifliche lueiie," antivortete der
Herr von Lehrhgf dem Vel eral.
Unbegreiflich " rief ia graule',. Wird
auch der brave Gokefroy e unbegreiflich gefunden
haben k"
Mein gnädige Fräulein, ich bitt,," sagte . de
juue Ofsizier.
Der General kam seinen fernere Ooiten zuvor
Eug u,,, der Herr EScatrouche, - richt mi
mir."
Da Fräulein schwieg.
Dem Herrn ,oa Stnnbeck bette dennoch da
Her,.
Bartel sah ihn darauf an.
Ein Schneider bleibt er koch l" saste ker.sinstere
Mann.
'Der Herr von Learho? rapport-tt eitee:
Jntkssen wurde uu kie glaubha'te Nachricht
daß kte Frau auf Umwegen, um ti, Lerfolgerr,
,u leiteu, ihr Ziel zu erreiche such, daß aber ihr
Ziel eine vnbvrgene Schlucht tief u Gebirge sei
Wir schlüge ken Weg zu der Schlucht in. Wit
te,etzta u; kaß Nlkmano hinein oder heeau
kouute, ohne l.s in kie Häude zu sallen. lgald
lam der jvagen der Fra. Wir ließen sie in ti
chlucht fahren, salzten ihr unmittelhar. . tturso
kouottn wir daraus rechne, ka Versteck ihre
Gatten zu sinken. Wir fanden "
Der Herr von L'hrhof wnrle unterbrochen.
: Ein Niter war in die Stube getreten. E
mußte ine Ordonnanz sein. Er sprach' einig
tLvrte zu dem Geveral,' die der Herr von Steinbcck
nicht verft hea konule.
Ich komme," erwikertk ihm der General.
Der General, der Herr von Lehrhof p) it
Reiter verließen die Stube.
Teufel -'" fluäte ärgerlich der Herr von Stein
beck. Was mache? wir nu, Bartel k"
Ütberlegen ir ti draußen." sagte Bartel.
Sie erließen da Stübche durch die Seite,
thür. da', ra Hau durch die Hinterthür.
Am dem Fährplatze vor dem Hause dielte noch
die Svltattn. E ar eine Bewegung Gunter
ihnen enistanden. - ? '.
Sie. umringte Jemanden in einem Kreise
wabrscteinlich den General. . Wavoraefallen war
' . . . .
oder besproaen nrve, ar tr z rsahre. rer
Hr,r von Steinheck dürfte sich ihnen nicht ah.;
selbst Vartel wagte e nicht. . - - I '
Dr General kehrte nach einer Weile in da Hrus
zurück die Soldaten bliebe.
Und ir Bartel?"
Ich glaube, sie hake den Rebellen gefangen."
Ich fürcht e gleichfall. Aber na kann e
nicht rrisstg. Man uß auch an Va Vegenthei,
deuken. Sind sie .griffen, so ist irr. Sebald mit
ihn auf dem Wege zur Stadt... Smd sie wchi
gefunden, so komm, n sie nach der A. sprach hierher
D halb fahre ich in ki Statt, und du tleitft hier
tu kennst hier die Wege; ich kennei der Stadt
die Schliche,. besonder rk, auf denen man etwa
mit Geld richte kann: Bist k einverstanteu
W'u.ri -. ., i... ... ;
. ldarttl hatte ' nur eint . Einwand, w ;
Sie muß überZ ken. St,o,u," sagte er.' Aber
er aterbrach sich plötzl ch: i ; 1 :
.Teu'tl, er schleicht da t Ist e nicht der ver-
kämmte Jure k. Ich n.uß es wise." .
Unter ken Bäumen schljch . etak, lanzsam und
lt'se, von Baum zu Baum.vou Strauch zu Strauch
mie ein chwarzs Gespeust, clik wie ein ungeheur.
er schwarzerjKater. Da kam e den Geide näher.
Bartel flog daraus zu, mit ungeheuren. Sprün
ge leiner langen Bewe. ,
Aber der schwarzeGegenstand ar treit tehen.
der. al.ker sinftere lange Manu.
Bartel kam athemlos uud : unverrichteter Sache
zurück. . .
E ar ter Jure." wußte er nur. Er rannte
den Soldaten zu :ca dürfte ich ihn nicht weiter
crtolgrn' . ;
,!a mochte er hier wellen Vy meinte der
Herr von Sietareck.
Uns behorch n. Wa sonst I"
So hauen sie die Flüchtling och nlät!''
,.E kann auch gerade da Gegentheil sein."
E bleibt als, llkt, wie s war?" '
Ich denke."
Du ftrachst vom St ome.' Dartil !" '
Ja; sie uß hinüber. Ki' haben u zwe
Ukbergangestellen, hier am Fägrhanse und iu
beilHamerstkin..Nk d:e nn besetzt waren
mohtn dann 7"
Der Herr on Steinbeck sann nach. '
Na ch.Walthausen sagte er dann. ' '
Sei Diener sah ihnverwnnlert.'ein llciu wenig
höhnisch an. ' ' .
Herr, ist da Ihr Ernst?"
Uud warum nicht?"
Hm. hm. große Courag, haken Sie nlchtnnd
, -könnte Ihnen ken Kops koste. Orer V'
Wa illft r mit deinem Oder V
Der Herr von Steinbeck sagte etoch Änlich
- E bestand eineigentdümliche yirhäituiß zwi
sche diesem Herr und tmicm Diener. Der G.unk
ar eiu einfacher. Bartel war scho jahrelang
im Dienste de Herrn ou Steinbeck gewesen, als
dieser noch.rekgSchneikermkistkr teinkock i Ber,
lia ar. DerMifter hatte ih., als einen ehrli
chen, tret und zugleichsackgrsben Burschen ken
neLgelernt, uk.itu labez zum Aufseher in der
Werlftättebkfltat, damit nicht zn viel Tuch iu
die Hölle mintttf. 'So'.rar er ,h unentbehrlich
gevordeu; uud dem brav. H.rrn ar der finstere
Saikl auch at ge,olgt unk tr.n geblieben.
i. v," sate Bait.l rubig. sreculiren Sie
schon auf lleosacke, ' denen ie Frauzose
gefproche hab?"
, .Er erhielt.ktiue Antwort,
,Sie aren stehen ge: liebe z'fle waren ungefäh
fünfzig bis sechzig Schritte von dem Fährhause ent-
kern'. Durch ,ie Still i er Skacht konnten sie
HSrev,'a kort .vorgwg. '
Die Franzosen breche auf." sagte ker cherr von
Steinbeck
E ar so. Auf ken Fährplatze ar anf ein
mal Bewegung, reg' L'ben eutitanren. -
Der Otjijl.r der Abtheilung, kie der General
u Stecogaoöciren auf kie aukere Seite ttZ
glnsse gesetzt hat, ar zurückgekehrt, hohe euig
Hkimi'chk orte mii. tem G,.eral gkwrochn.
Dieser hatte darauf den schleunig ste Aüstruch ir.
kohle. Prahme ad Kähae nanden zu her Uc,
terfahrt bereit.
Vthea ir, a ist,' sagte ler tnx von
Steick zu seinem Diener.' "
Sie gingen in die Nähe ke Fährplutze.
Sie sahe ie Alle zn lern Strome, zu Iki
Fähre drängte, die Fahrzeuge bestieg.' ' -"
Der Geueral, als treuer uod tapferer Vorgesetz
ter, ar ker Letzte ter hiruder ollte, seiue sämmt
licht Leute sollt? erft iu Sicherheit pin. !
Seine muthlge Tochtre blieb au seiner Skite.'
Hm, hm," sagt doch kr Herri?o'a iÄk'inbkck.
Dana sprach er aber zu Vattel: '
Ha. Bartel, e ist koch ei erhebend? Gkiuhi
lt Feind tt dkutscheu Lake' lande so als Flücht
ltnge abzi den zu sehen.'" "
.Zumal." erwiderte Bartel, enn man nickt'
dazu zu thun braucht, und sein Haut l Trocken.
, ii ; " ' .
hat'1 ' . " 1 .., ; .
Abrx Bart l tatte ge,ehe, daß sie Belke nicht
die e'nzkgen Zuschauer des seine Hnru erhebenden
Schauffiel aren. ..,,,.,,
' (Fortitzung anl ter diertkn Seite.)
Louis M. stf;;v
s. i .. j t--
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kmpfiehlt sick zur Be,orgung alltt'in t)in Fach
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über vom Court House. Office Stunit ' von l6
Uhr A. M. bis 4 Uhr P. M.
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N e Io rk. deu 8. Januar 166S.
Die Direktoren erklärten eute eln ' '
Lasr.VZvickeocke YtniÖjiCU
' Näheres per Clrcular an die Bethe tligteu. -'
H. Wesendpttk.'Präf.
lha. B. S,rnef5l.h..Ttneral-Agent
k r st r e ch. Agent für Hernzann ; u
R. .. f , i iv;1 .;;
Etvzige deutsch-amerkkanische Linie.
N V o r kB r wer D uns fz l f f a h
Eo m p a n y. .
Ver. Staaaten Postdamvfschiffe. abariend vo
NeIrk: - '
Atlantic - 6i April. I . Junl, 27. Juli.
SU lllc .,. 20; 15. - ' io. Aug.
WestrMetrop,ll 4. Mai, 29.
Juni. 24. August. . . . -L
i e r t . r S t a m 1 1 18. Mai, 13. Juli,
7. September. r" :
Ermäßigte Passagepieise (in Gold) on Ne
i. Aork ach Soutdamptou) Havre.und Bremen
(nach London ler Paris HS mehr):'
I. Eaj. 110. Ii; Caj. So. I!I?Caj.SZS.
Vo Bremen. SouthamxtonHävreiiächNewIork ,
l.Uaj. 11 ii. aaj. 75, Hl. Ca'j. $43.
t , k u r s i , n B i l l e t f ö r 5? t i s ht
, .. . ,, III IUrB ..
(Gültig für sechs Memate) '
I. Eaj. 521V. ll.Eaj. ,l30.IIlE.Z. 70.
Kinder die Häl'te. - Den. Passagieren irr aus
gezklchneie Beköstigung uud aller mögliche demh f
boten. Anweisungen aus alle Hauplplätze Ei
ropa'. Pakkibeförrerung ,c. Wegen Frach
nd Pagage ende man sich an '
Jsaac Tavlor, Pras
O'iire . 40 Broadh, N.
Königliche H lg aunah Li.Uerit.vDnCb
geleitet von der spanischen Regierung.
380,030 Dollars in Gold werben
; '. He. 1.7; Taste gezvgen ?
Ge'nne erien'auebezahlt h all Juforma
ikone ertheilt; fe'ner die höchst Preise .bezahlt
. .ii ' rn..i v et n
X iouoi?nrri uni mur svnui wiu uu an-
x, ebenso für Se Regterttgisicherititea.' von
T a v l or Li. Co., Lanlier
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