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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, February 21, 1894, Image 4

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Lleve!and
Gasthaus zum
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Pute Weine tiiquöre,, frisches @icr je. stets an Hand,
Burnt Mahlzeiten ju lebet lagtijrit.
Sprecht bei uns vor
§«mnter & pleyer,
Der Bau- & Leih- Berei«
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IlltridreuiUe
«acht Anleihen auf Grundeigen
tbum, um es Leuten mit
mäßigen Einkünften zu
ermögliche», eine
eigene Heimath
erwerben.
Regelmäßige Versammlung der Ge
sollschaft am 18. jeden Monats.
Z. Kummer, Schatzmeister
D. $. Francis, Sekr.
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Caspar Schweizer
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llhricheuiUe »G
y »«He fctw Bahnhof der ®.
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J-i a's
t^rVTrV*,'T-Vr
Ghio.
Kirthschaft & Scftonrofid«.
•Bit emvkchlsn dem rctfcttbcn Publikom unsere KüchW.
wu nniert vorzüglichen äöehie, tiiquör«, 6igattt*.
Jmportirte Wnnc eine Tpezmlität.
Kcilü»'Ua»U Sc FeiKl»
t' Eigenthümer.
Ggenthümer.
GeM's Medizinen.
e9tnif*'# «tu» und lieber Gyrup ist tut UN»
châSbares Dhttel für alle Freren- und Vtbertetbm,
Verdauunqjve'lvwcrden. Haul- und Bliitkrankhetten.
#6 reiuvjt bic iscndjtSiarbc und Verschönerl bit Haul,
berctdjtti bu6 BIui vertreibt erervle Haulstecten und
ttfluim bit Sinstmti»«. 128 Tosen für einen Dollar.
Der beste uiih hniiftftt Blutreiniger im iülarft«.
S«iui* tinceriife «atbc und Achmer,stiller
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ein Uiiiotrsulmttttl füt alle Schmerzen^ svwohl ,n»
«erlich wie äußerlich. Sin sicheres und schnelles Mil
tel für «rümpfe. Wohl. Diarrhoea. Stbeumatwmu«,
ittturalgtu. Quetschungen. Verrenkungen und Zahn»
w»h.
«tiitid'8 Rindfie«,'»-. ?isen und «,in- «tär.
fuWftémittel ist das bauptiächltdiile Heilmittel fur all»
aemenic Lchwuchhe und «lutiiriilulv. Wir empseh
tea ti namentlich solchen Xamev, weiche wegen Ueber»
Theilung ober aus aitbern törimbeti schwächlich uiib
en?b4
sind, und prvie'sillneilen tUlanueni. deren
Pflichte» ihre «rbnt.träitc übenteigeti. und solche,
tot Ichs gewohnt sind, attoholische »tunulente emzuneh»
»itt, da diese« Mittel ftimuhrenb Wirft, ohne betau
schepb zu fei«.
tum gurantirt
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Bruchbänder.
ht|lUfinM"p «ihi'-umhi hrr mit h»r neuesten
?tIb«Flku«srn verse heuen Bruchbänder, SchuUerbSn
de», viduetuuubet it. »et* an ^»ano. «teielben we»»
ben durch einen erfahrenen Arzt ohne Extrakosten an»
gepatzt. Satisfaction garantirt.
dum Verlause in
©etitldV» ApotKettK»
von Public Square
«ew Philadelphia», S.
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Warme Mahlzeiten Iu jeder
Tageszeit.
HrischeK Bier und gate Getränke
aller Art stet» an
Hand.
Hr. Schweizer ist auch Agent der
Men» Philadelphia Kraueret
für
0«t KhanesviUe, ®..
Past Office: Gnzarereek, 0»
«efannte und Freunde finde» Hit« f*te Uetertiuift
«nk freundliche Bedien»««
Gerecht bet nur vor
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Samâ ScAlup.
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geofoadrter,
herausgegeben von der
Beobachter Publishing Co.,
Re» Phil«»riphil,. Oht«.
Sswwl«. «hmsts, Wrtehw
®tr .Beobachter- erscheint jeden Mittwoch unter
soloenden SubscriptionSpreifen
Mr bit Ver. Staaten und Sanada bei Voraus
bciöhiuu^ *"22
Wird erst im Laufe bei Jahres bezahlt ........ 2.»
«rfolgt bie «ezahlung aber erst nach ÄWamf
Jahre?
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Für Xeutichlanb unb bit Schweiz bei «orau».
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aiifiin mich «Ulauf eine« Termin« ein Abonnent bai
Blatt nicht refusal, vefp. mehr als zwei Nummern am»
uimint, io wirb ber Betreffende auch für den folgenden
Termin als «donnenteingetragen.
So lange der Subscript,vnspreis fur da« «tan nop
ganz ober ttjeUtocile aussteht, burs teilt Äbountut bü8»
selbe verweigern.
«chweizer-«»rrespondeuz.
(Von unserem Spezial-Korrespondentev.)
Mber Beobachter!
Aus der schweizerischen Bundesstadt
ist zu melden, daß der Bundesrath in
seiner Si^ung vom
24.
Jänner nach
dem Antrage des ^inanz-Tepartements
beschlossen hat, e* sei in Ausführung des
in Art. 3t) der Bundes-Verfassung dem
Bunde ausschließlich eingeräumten Rech
tes zur Ausgabe von Bauknoten und
andern gleichartigen Geldzeichen eine
unter gesonderter Verwaltung stehende
schweizerische Staatsbank zu
errichten mit Filialen in den Kantonen
nach Maßgabe des Bedürfnisses. Für
die Staatsbank votirten die Herren Hau
scr, Schenk, Frey, Teucher, während die
Herren Zemp. Lachenal und Ruffy einer
Privatbank das Wort redeten.
Der bernifche Große Rath hat so zu
sagen die ganze verflogene Woche mit
der Berathung des Wirthfchafts-Gefepes
zugebracht. Zu einer langem Diskus
sion führte der Artikel 24, der von der
Ruhezeit, die dem weiblichen Dienstper
sonal gewährt werden soll, handelt. Der
Entwurf verlangt wenigstens 7 Stun
den ununterbrochene Schlafenszeit.
Zechschulden sollen nicht klagbar fein.
Die Polizeistunde wurde auf 12
Uhr (Mitternacht) festgesetzt, allerdings
dem Wirthe die Befügniß eingeräumt,
auch früher zu schließen.
Tie Pariser Blätter konstatiren, daß
seit dem Bruch der Handels Beziehun
gen mit der Schweiz der Export Frank
reichs nach der Schweiz um 55—92
Prozent, je nach den Artikeln, gesunken
sei.
TaS Ländchen Glarus ist Tank der
Freigebung der ärztlichen Praxis das
Eldorado der sogenannten „wilden
Aerzte". Nicht nur durchgefallene Stu
denten, sondern auch Handwerker, Com
ntie, Wirthe etc. etabliren sich als prak
tische Aerzte. Ein solcher führte sich die
ser Tage durch folgendes Inserat ein
„Dr. med. empfiehlt sich für alle
Krankheiten und speziell heile ich sofort
die heftigsten Zahnschmerzen mit meinen
guten Medikamenten. Auch empfehle
Ich mich zur gef. Abnahme eines ausge
zeichneten Malaga, rothgolden Tiefer
ist unzweifelhaft ein sehr gutes Medika
ment, vorausgesetzt, man habe denselben
in genügender Quantität.
In der Stadt St. Gallen scheint das
Wassertragen ein sehr rentables Ge
schüft zu sein. Es ist noch nicht sehr
lange her, daß der „Christian" als Was
serträger ein bedeutendes Permögen hin
terließ. Nun bringt das dortige Tag
blatt die Nachricht, daß der kürzlich im
Alter von 44 Iahren verstorbene Joses
Anton Zingg, Wasserträger von Mörsch
wyl, der als ein armer Mann galt, ein
Permögen von Frs. 27,000 hinterlas
sen hat. So weit bringt es ein bemi
scher Schulmeister nicht!
Hans von Hallwyl, der einstige Land
amman des Kantons Aargau, in den
70ger Iahren in Geldstag gefallen, hat
mit feinen Gläubigern einen Nachlaß
Pertrag geschlossen, so daß der „Gelds
tag" aufgehoben wird. Ter Nachkom
me des Helden von Murten tritt also
wieder in seine bürgerlichen Rechte und
Ehren.
Allüberall macht sich gewaltiger Wast
sermangel geltend. In einzelnen Orten
und Gehöften des Jura muß das für!
Menschen und Pieh nöthige Trinkwasser
stundenweit hergeholt werden. Der
Rhein ist so außerordentlich wasserarm,
daß noch und nach sämmtliche Wasser
werke der Stadt Schaffhausen in Perle
genheit kommen.
Sämmtliche Gemeinden der Aemter
Jnterlaken und Oberhasle (Bern) ha
bat sich in einer Eingabe an die Iura
Simplon-Bahn energisch für Uebernah
me des Betriebes der Thunerseebahn
durch die Iura-Simplon-Bahn ausge*
sprechen und zwar mit Rücksicht aus bur
Perkehrs-Interessen des Oberlandes.
Am 27. Januar hat die Einwohner
gemeinde Langenthal (Bern) das auf
eine Gesammt- Kostensumme von Frs.
250,000 veranschlagte Projekt einer
Wasser-Persc rgung so zu sagen einstim
mig angenommen.
Am 21, Febr. kommt das Bad Flüh
bei Mariastein (Solothurn) auf dem
Konkursweg zur öffentlichen Steigerung.
Am 2t). Januar ist der seiner Zeit in
der Presse vielfach erörterte Fall Gan
ting (gewesener Privat- Dozent an der
Berner Hochschule) vor den bernifchm
Assisen zur Behandlung und Abnrthei
tting gekommen. Der Wahrspruch der
Geschwornen lautete auf Diebstahl des
Universitäts-Siegels und desjenigen der
philosophischen Fakultät Ganting, der
im Cylinder erschienen war, wurde zu 3
Monaten Korrektionshaus und den Ko
sten verurtheilt.
In Devons oberhalb Bex (Waadt)
lebt ein noch rüstiges Ehepaar David
Rostet, das seit 65 Jahren verheirathet
ist der Mann ist 1805 geboren, die
WKMge Gattin 2 Jahre später. Ihnen
.... V fye Freude zu Theil, die Kinder
'dèr' 4.
DGMtion um sich zu sehen, m*
runter ejn ö 5 Mädchen.
..'Tv" M"* "P? ^w,' -~,tAt, w i'"zt
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«H if jjr .. ^«-5. ÄÄW nfMlsdif ItetflnubifVi Der am 20. Oktober 189 Verstor« Eitte Armee von Erauks. 4vk- I^IÄmcht'uArommt:
lliivl -9-L+
In Thun ist nach turzer
Artillerie-Oberst Wirz von Brugg, ge
sterben.
InStanz (Nidwaiden) starb dieser
Tage der Leinenweber M. Lussi, welcher
65 Jahre lang seinem Gewerbe obgele
gen ist und noch in seinem 80. Jahre
an seinem Webstuhle hantierte. Der
Verstorbene war ein Bruder des berührn
ten Musikgelehrteti Professor Lussi in
Paris.
3™
60"
Jn Lachen (Schwyz) sind die Amts
lokale geschlossen der Gerichtsschreiber,
der Amtsschreiber, der Landschreiber,
alle drei liegen an der Influenza dar
nieder.
Jn Neuenbürg starb, 68 Jahre alt,
Kommandant Nimm Morel.
Im Alter von 65 Jahren ist in Frei
burg Claude Winkler-Guerig, eines der
eifrigsten Mitglieder des fchweiz. Inge
nieur- undArchitekten-Vereins gestorben.
In Küsnacht (Zürich) ist letzten Sonn
tag Oberstlieutenant Hermann Fierz,
58 Jahre alt, gestorben. Er war her
vorragender Militär, lange Jahre Mit
glied des Kantonsrathes und Gemeinde
präsident in Küsnacht.
Frau Pfarrer Wartenweiler in St.
Gallen hat der thurgauischen gemeinnü
tzigen Gesellschaft an die Errichtung ei
ner Anstalt für schwachsinnige Kinder
Frs. 25,000 geschenkt.
Letzten Sonntag verursachten einige
Führer der sogenannten „unabhängigen
Sozialisten" (eigentlich Anarchisten) in
Zürich einen argen Skandal, bedrohten
da» italienische Konsulat, so daß die
Polizei einschreiten mußte. Es gab bin
tige Köpft auf beiden Seiten ca. 15
Tumultanten wurden verhaftet. Nun
bekommt der Bundes Anwalt wieder
Arbeit hoffentlich werden die Bundes
behörden allen Kompromittirten (es sind
alles Ausländer, die das schweizerische
Asylrecht genießen und mißbrauchen)
den Laufpaß geben. Et.
Der Wittwe Töchterlei».
folgendes Ereigniß, dessen Wahr
heit verbürgt wird, wurde uns von ei
tiem Herrn mitgetheilt: „Man findet
unter den Armen und Unbemittelten oft
mehr wirklichen Edelsinn, als unter den
besser situirten Klaffen. Folgender Fall
möge als Illustration dienen und will
ich Herrn Rudolph Schaldach selbst spre
chen lassen: „In unserem Städtchen
Arcadia in Michigan wohnte eine arme
Wittwe, Namens Paschke, deren fünf
altes Töchterchen ernstlich er
^hre letzten Mittel hatte sie
angewandt, ihr Töchterlein zu retten
der Arzt gab dos Kind jedoch auf und
sagte, er könnte ihr nichts mehr geben.
Als ich dieses hörte, sagte mir mein weh?
müthiges Gefühl, ein Armer muß beut
Anderen helfen ich schenkte der Wittwe
eine Flasche von Fornis Alpenträuter
Blutbeieber und die Medizin machte das
Kind zur unaussprechlichen Freude der
Mutter wieder ganz gesund." Wenn
kein Agent für Fornis Medizinen an
dem Platze ist, so schreibe man direkt an
Dr. Peter Fahrney, 112 Hoyne Ave.,
Chicago, Ills., um nähere Auskunft.
Die Medizin ist nicht bei Apothekern und
nur von Lokal Agenten, bèe sich au*»
weifen können, zu haben.
Jahxe
krankte'
»â *-, •. jf
Ter am 20. Oktober 189 verstor
bene Hau» Konrad Stolz in Zürich hat
testamentarisch verordnet, daß der nach
Ausführung seines letzten Willens und
Durchführung der Liquidation noch biet
bende Rest seines Vermögens durch eine
Liquidations- Kommission nach deren
Ermessen für wohlthätige Zwecke zu
verwenden sei. Nttch Ausrichtung von
8W- -I9A aaa1!,0,r^ivrtLlin1!' Kongreß zur Annahme seiner Finanz-
eSJL'llIlfr.«« i
jener Liquidations-Kommission.
Im besten Mannesalter ist in Luzern
nach Ztägigem Krankenlager an einer
Lungenentzündung Oberst O. B. von
Moos, ein tüchtiger Offizier, gestorben.
Oberstlieutenant ^arl Staufter, lang-, j)en
jähriger Sekretär der Militär-Tirektion
gestorben. Im Jahr 1870 gehörte er
dem Stabe des Generals Herzog an.
Aus Bulle (Freiburg) wird der Tod
des im ganzen Greyerzcrlandc geachteten
frühern' Steuer-Einnehmers und Groß
rath-Mitgliedes Angnst Remy gemeldet.
In Widnan (St. GcUlen) ist der äl
teste Bürger Johann Frey, 85 Jahre
alt, gestorben. Er hinterläßt 7 Kinder,
47 Enkel und 20 Urenkel.
In Burgdorf ist der älteste Bürger
der Stadt und der älteste Einwohner der
selben att=Apothefer Karl Grimm, ein-
In Aadors (Thurgau) starb nach würden sich durch ein Wunder des Him
langer Krankheit Fabrikant Snlzer-Rie-! Niels finden. Ein Heuschrcckeuschwarm,
ter, ein um die Industrie vielfach ver- der über tragende Felder hereinfällt,
dienter Mann. findet allerdings feine Nahrung, aber
In Lausen (Berner Iura) starb letzte diese hunderttausend Mann vermöchten
Woche an einer Herzlähmung Buchdru- die Farmer des zu durchziehenden Ge
der und Gemeindeschreiber Vonburg, bietet, selbst wenn sie wollten, doch nicht
ein arbeitsamer tüchtiger Mattn. Er zu füttern.
war erst 43 Jahre alt. Man könnte die Geschichte für einen
Im Inncr-Wäggithal (Schwyz) starb schlechten Scherz halten. Aber es ist
an den Folgen der Influenza im Alter, noch nicht der erste April und zuverlüf
von erst 40 Jahren Nationalrath I.
A. Tiethelm.
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Eine Armee von Crauks.
Unter all' den Tollheiten, welche
Jahr und Tag in der Wälirmigsfragè
zu Tage gefördert worden sind, ist wohl
keine toller als das Vorhaben jenes Pa
piergeld-Schwärmers I. S. Eoxey, der
auf seiner woh!bestellten Farm bei Mas
sillon, O., einen Kreuzzug nach der
Bundeshauptstadt vorbereitet, um den
lehren
ni
I sen ihren Ansichten in Organen und
Parteikonventikeln Verbreitung und
I Geltung zu schaffen versuchen, hat er ein
drastischeres Mittel gewählt. Von sei
iter Farm aus ist in Tausenden von
Adolf Lasche, der wohlverdiente lang- cific-Staaten in der Person eines ge
jährige Rector der Handels-Abtheilung wissen Carl Brown von Kalifornien ein
am Gymnasium in Bern ist
t_m 2(.
3an. nach kurzer Krankheit gestorben.
Seine sterblichen Ueberreste werden nach
Dresden (Deutschland) übergeführt.
stiger Besitzer der sog. „großen Apotheke" unentgeltlich in den Dienst stellen will
in'Burgdorf, im Älter von 86 Jahren Mit einer schneeweißen Fahne, aus der
gestorben. sich die Inschrift befindet: „Friede sei
Nach niehrmonatlichen schweren Leiden auf Erden und den Menschen ein Wohl
verstarb am Sonntag Morgen in Lang-! gefallen wird er sich an die Spitze
nau (Bern) im Alter von 59 Iahren seiner Armee stellen, die sich von andern
Carl Lehmann, früher Antheilhiibcr der Armeen dadurch unterscheiden soll, daß
bekannten Kasefirma Joh. Lehmann kein Mitglied derselben eine Waffe tra
und langjähriger Vertreter des Wahl-' gen darf auch wird Niemand, ber von
kreifes Langnau im Großen Rathe. einer Spur anarchistischer Ketzerei ange
Ter Gemeinde hat er in verschiedenen kränkelt ist, in bereit Reihen zugelassen.
Stellungen schätzenswerthe Tienste gelei- Ter Mann soll von Hause aus ziem
stet. licht* Bildung besitzen, daß aber in sei-
H. Handschin, Bandfabrikant von nein Hirn eine Schraube lo» ist, erhellt
Rickenbach in Basel, hat dem Kanton schon, wie aus dem Vorhaben überhaupt,
Baselland das hochherzige Legat von auch aus seiner festen Zuversicht, daß es
Frs. 50,000 zur Gründung eines Asyls nicht nöthig sein werde, für diese Armee
für sittlich verwahrloste Kinder und jn-, aus dem Marsche nach dem Landes-Ka
gendliche Verbrecher vermacht. pitol Lebensmittel zu beschaffen. Tie
Exemplaren ein Aufruf über das Land
verbreitet worden, worin er diejenigen,
die mit ihm citier Meinung sind, auf
fordert, sich am 25. März bei ihm ein-
Jsl^tt ist in Bern z^ttden, nm dann in geschlossenen Rei-
TlQC^
Washington zu marschiren.
100,000 Mann wenigstens sollen die
Armee bilden, die vom Kongreß Erlö
sung von der „Herrschaft der Geldsäcke"
dadurch fordern soll, daß derselbe fünf
hundert Millionen Tollars iineinlösba
res Papiergeld an die Bevölkerung des
Landes ausgibt. Für Jedermann Be
schüftigung und wenigstens $1.50 Tag
lohn ist die Losung. Tic Armee soll
sich zunächst aus den Farmer- Staaten
retrutimi, doch arbeitet auch in den Pa-
Werbcmeifter. Eoxey ist unabhängig
reich und hat sich die Agitation unzwei
feihaft viel kosten lassen. Daß er nicht
Humbug treibt, sondern allen Ernstes
in seiner Idee aufgeht, mag man daraus
ersehen, daß er alle Pferde feiner ausge
dehnten Viehfarm für die Expedition
sige Zeitungen versichern, das die Anga
bett aus voller Wahrheit beruhen. Eine
Anzahl von Werbern ist seit längerer
Zeit thätig gewesen und Coxey soll ei
nett ordentlichen Organisationsplan ent
worfen haben, um an dem bestimmten
Tage aufbrechen zu können. Wenn die
Sache Ernst wird und sich eine beträcht
liche Zahl Fanatiker zu dem Kreuzzug
ins gelobte Land der unbeschränkten As
signaten-Ausgabe zusammenfindet, kann
ein geführlicher Skandal daraus entste
hen.
Während der frühem Grippe
Perioden wurde die bemerkenswerthe
Beobachtung gemacht, daß alle, welche
ihr Vertrauen auf Dr. Kings New Tis
covert) gefetzt hatten, nicht nur rasche
Heilung fanden, sondern auch vor den
Uebeln verschont blieben, die der Krank
heit gewöhnlich nachzufolgen pflegen.
Tie kräftige Medizin scheint bett Vdrzug
schneller Kuren nicht nur in Fällen von
Grippe, fondern auch bei allen Krank
heiten des Halses, der Brust und der
Lungey zu besitzen, und kurirt auch
Asthma und veraltetes Heufieber. Pro
birt es und Überzeugt Euch Ihr wer
det nicht getäuscht fein. Probeflaschen
gratis in den Apotheken von F. C.
Miller# Gohn Md Dr. F» H.
Gentsch.
Es wird auch Dir gut thun.
Frederick Miller in Irving, Ills.,'
schreibt, daß er seit manchen Iahren an
einer schweren Nierenkrankheit litt, die
mit heftigen Schmerzen im Rücken be
gleitet war und auch die Wasserblase
nicht ungefährlich affizirte. Er benutzte
verschiedene «.sogenannte Nterenrnedizi
neu, aber ohne Erfolg. Da probirte
ich es vor ung'fähr einem Jahre mit
Elektric Bitters, verspürte fofort Besse
rung und bin jetzt geheilt. Elektric
Bitters ist ein spezielles Mittel gegen
Nieren- und Leberkrankheiten und Hilst
manchmal augenblicklich. Ein Versuch
wird das bestätigen. Flaschen zu nur
50 Cents zu haben in den Apotheken von
6. Miller & So
?. Gentsch.
In Kansas und Colorado muß es
während der jüngsten Sturmperiode
stellenweise recht ungemüthlich gewesen
sein. Bahnzuge trafen oft auf Schnee
weheten von 10 bis 15 Fuß Höhe und
von zwei Orten wird berichtet, daß der
Sturm ganze Züge ßtt» den Geleisen
geworfen habe.
Bei dem jttngGm Sturme übet
Norddeutschland wurde in Stettin der
neugebaute 120 Meter hohe Thurm der
Gt. Jakobs-,Kirche umgeweht. Dage
gen war es nicht der Bahnhos in Stet
tin, sondern der Stettiner Bahnhof in
Berlin, dessen Dach demolirt wurde.
4 V .•« .'• V" •A- -''i XT'- n Jfe -#', ••:. •*"U, jiV- .£.**:
W*» w»U*|MI* ,~i.vr. s..,t I th„t ,•,** t,«•«•«.« ?,• ?, U •««"..
bewegen. Der Mann steckt
nämlich bodentief in der Idee, die ja
auch einige andere „berühmte Volksmän
lier" theilen, daß die Regierung nur
nöthig habe, auf einen Fetzen Papier zu
™. ... ... drucken Dies ist ein Dollar, um damit
Atuimi)ctt ,e^c^ Dollars Werth zu schaffen.
Während aber seine Meinungsgenos-
K
Heirathen als sträfliches Ber,
gehe«.
Concordia, Kansas, 15. Febr. In
der hiesigen deutschen Kolonie hat sich
der Schulrath ein SchöppenstädterStück»
lein geleistet. Junge Lehrerinnen wa?
ren rar, weßhalb deren viele von auch
wärts veranlaßt wurden, nach Concor»
dia zu kommen. Kaum war aber eine
solche junge Lehrerin warm geworden,
so stellte sich auch schon ein Anbeter sür
sie ein und nach kurzer Zeit folgte die
Hochzeit, sowie natürlich die Niederle
gung der Lehrerstelle seitens der „Schoo!»
mam". Der Schulruth kam gar nicht
mehr aus seinen Verlegenheiten heraus
und hat daher jetzt zu Zwangsmaßre-1
gellt feine Zuflucht genommen.
Heilte ist eine Verordnung in Kraft I
getreten, wonach jede Lehrerin, welche
sich während der Zeit ihres Amtstermins
in den Ehestand stürzt, mit einem Ge
Haltsabzug von einem halben Monat
bestraft werden soll, wenn der Erkorene
ein Einwohner von Concordia, und vort
eiltem ganzen Monat, wenn der Erköre
ne ein Auswärtiger ist. Ferner muß
die betreffende junge Dame alle Mit
glieder des Schulraths zu ihrer Hochzeit
einladen.
Diese Anordnung hat nun aber unter
den jungen Damen gewaltigen Staub
ausgeworfen denn drei derselben find
mit auswärtigen Herren verlobt und
fünf andere mV Jünglingen aus Con
cordia, und keine derselben will mit der
Hochzeit warten bis zum 30. Juni, dem
Ende ihres Amtstermines. Die Damen
wollen jetzt eine Entrüstungs-Versamm
lung einberufen, sintemalen auch alle
andern Lehrerinnen ihren „Beou" ha
bett. Die Bevölkerung nimmt an die
fem Streit den lebhaftesten Antheil und!
während die Jugend auf Seite der Lie*
bespäärchen steht, sind die Väter und
Mütter auf Seiten des Schulraths. Es
ist leicht möglich, daß die Gerichte noch
mit der Ange!egenl)eit zu thun bekom
men werden.
Bühlens Arnika Salbe.
Die beste Salbe in der Welt für
Schnittwunden, Geschwüre, Salzfluß,
Fieberwunden, Ausschlag, ausgesprun
gene Hände, Frostbeulen. Hühneraugen
und alle Hautausschläge, sowie sie be
stimmt Hämorrhoiden heilt. Sie wird
garantirt, die beste Zufriedenheit zu ge
ben, ober das Geld wird zurückgegeben.
Preis 25 Cents per Schachtel bei F. C.
Miller und Sohn.
Das demokratische Congreß -Cam
pagne^Comite, das sich vor einigen Ta
gen gebildet hat, besteht aus nachfolgen
den Herren Senator Faulkner, W. V.,
Vorsitzer Lawrence Gardner von Wa
shington, Sekretär, und James L. Nor
ris von Washington, Schatzmeister.
'-i*v
K..V:
Singt zum Preis? alles bellen
Was thidj iiiiet und frommt M.
Änigt und thut auch nicht vergessen
933au Such gut bestimmt.
©tilgt zum Preise bed Erftnders.
4,s
Der Euch schuf lust was Ihr brauch».
Deö „Medical Discovery" Gründers.
Der hilft bem Farmer lme bet Durch»«cht.
Mit Hülse von Dr. Pierces Medical
Discovery könnt Ihr ungefähr der Half«
te aller Heimsuchungen, welche das Men?
schengeschlecht peinigen, entgehen. Habt
Ihr das Gefühl der Erschlaffung, der
Schwere in den Gliedern, der Uebellau«
nigkeit, so wisset Ihr, daß einige dersel-
bett im Anzüge sind. Laßt sie nicht he
rankommen. Kräftigt Eure Constitu
tion mit Dr. Pierces Golden Medical
Discovery. Dasselbe beugt Krankhei
ten eben so gut vor, als es sie kurirt.
Es stärkt Die Leber und Nieren, reinigt
und bereichert dâs Blut, schärft den Ap
Petit, verbessert die Verdauung und stellt
Kraft und Gesundheit wieder her.
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1
rWi I
Samen.
èS°Be ikhen Sie Ihre SBÄWefCifll,
Nurseries, Maschinen, ic
W. Wernlch, n,
1605 Grand Av«., i Milwaukee, BIS,
von
»ich-«
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gSrsÄ..:.
SüfW Äonii fctrm. Botz,
Wetze«: Herr Mcy.
Unser lUtalog
erob, nrtâ*8WW
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Jalti,kett
litt vn ein
So flub übet 100,000 stunden bete zu zeugen. bc:a derselbe 6tegt |6r, gtoftt,
herrliche, ja e-stamtllch» Ernten. Enormer Aorralh Dv
Blume»- und Gemüse-Sätncreiett.
Unser 6emSf«»e6ineifc i« hohen Norden gezogen, ist der früheste der Welt.
85 Packrtt ftttlKieemaWonin, alle verschieden, genug für emc Yannue (wird Jhpen htrr.
I vor Ihrem Nachbar geben», portofrei fv.r $1 .(t).
Mt lOvüctitcfti)buEL- tiluner.t'cinen, portofrei,25c.
ist des bedculcndste i« 'JJmerifa.
«tib befcBtmeeiiiutcl eine die sich auch wirklich
bekam W Buihel Cx-rfis pro Clüc: fit- Sblvtcr, ytebr,, 130
.43 Ähinjet Hafer: £crr saCiün, 3oijü, -10 Pufhel St
)nb.", 4 Xmma Heu. »«d Herr Clark, €i#io, 800 tiu. Kartoffel per
Wetcher ®«tisch» nicht fclcinoBslt
bietet eine herrliche UnitoaM im Norden ^czo^.'.cr SvrtiU. absolut auödau.
n, Himbeere«. Erdbeeren, Aepsel, Vimeu. u. f. vo. i
tt«f#r deutsche* Shradii-.tiatctna
ober 2) Äataiofliinb 1 :.t:t gemachter Vutme»
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