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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, March 07, 1894, Image 4

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'r Savcrrin,
^sch«st & Rkstauratiou.
kbfetylt" dem mfcttbcti Publikum unsere Küche,
fete vorzüglichen toeme, XMav.Bre, Eigarreu,
Srtirte Weine eine Spezialität.
BdtnpUach & 4f*thl*
«v- Eigenthümer.
•tuner. Iahn
Gasthaus zum
H-
bltsch's
JlUfdi'» «et und Leber Syr«» ist ein un
avt'v jJHttol stir alle Nieren- und Veberteiben,
uunrts'jcichraevöen. Haut- und Bluttrankheiten.
'niai oie Gesichtsfarbe und verschönert die Haur.
ert tut4 tiiui vertreibt ererbte H^utflettcn und
rt die tëingetucibe. ISS Dosen für einen Dollar,
este uiih hi Iiisie Blutreiuiger im Markte.
Httdf ItnCcrnCe Salbe «nd Schmerzstiller
Uiuu.-riaiimttel für alle Schwerin, sowohl
a wie aitgerlich. Ein sicheres und schnelles Mit
-r ,Hrum c, .holit, üiarrijoca, tKljcumanemiisS.
u^u, Quetschungen, Verrenkungen und Zayii
•ntsdi'j Rindfleisch-, «Siftn. und »ein« «tör.
siuittcl ist das hauptsächlichste Heilmittel fur all
im ^«ivtid)l)cit uKb 'Stutiminitt). Wir ctupfet).
5 namentlich solchen Damen, welche wegen Ueber,
ham oder aus andern Gründen schwächlich und
os 1Mb, utto proie'sivnellen Äiannern. deren
iten üire Slrbeit6txä te übersteigen, und solche.
qtnuchnt finb. atfotionlchc Stimulente einzuneh.
bii btei'e« Mittel ftimiilirenb wirkt, ohne betau,
ju h-:n.
entfA'» Familien Husten-Sirup verschafft
x\)ic Erleichterung in allen tyâUcit von Husten
imlujeti, BronchttiÄ und Keuchhusten,
gurantirt
'ButiSfüt'
Bruchbänder.
in- tiaflftfiubine WuStm-M h" mit dm n-n,?"",
defferungrn versehenen Bruchbänder, Schulterdän
»vivvivaUüi'C JC. iicts uii vuiiu. Duiviuvii ivei«
ourch einen erfahrenen Arzt ohue Extralosteu an
ttzt. satisfaction garantirt.
Zum Berkaus« in
»er Bau- & Leih Berein
-in
yitruijstnUe
acht Anleihen auf Grundeigen
thum, um es Leuten mit
Mäßigen Einkünften zu
ermöglichen, eine
Heimath
zu erwerben.
Regelmäßige Versammlung der Ge
^»llschaft am 18. jeden Monats.
I. Kummer, Schatzmeister
ÉB. S. Francis, Sekr.
Caspar Schweizer
in
[hrichemUß G.
Stahe dem Bahnhos der ®. 8. W
und der ?. u Zt. S. S?.
Warme Mahlzeiten zu jeder
Tageszeit.
H^ischeS Bier und gute Getränke
S"':' aller Art stets an
Hand.
Hr. Schweizer ist auch Agent der
Lew Philadelphia Kraueret
-für—
chrichsvMe & Dennison.
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WirtKsâkt
Ost S^nnesVilte» O
P»st Office: Sugarereek,
Bekannte und freunde finden stets gute ttntetfusft
I und freundliche Bedienung.
Sprecht bei mir vor
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Sam. Wahlen.
t' r.k
hlKH.il, I
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Weine & Branntweine
bei
Samuel Schlitp,
New Philadelphia, O.-
llß«hel« R«ßge»tr»«»twew»,
Wachholderbrsnntweine^
importirte Weine,
«lit 9Catawba,
Saltson»«» Äkliw,
»ortwein, ®bm-wte, vr»md«erenw«i». Sirs*,
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Mit« tk,»** pstp tluplftm, »er
itmrntotntt* V,"
Der Deutsche Seovachter,
herausgegeben von
0„
^Broadway (frühe? Grlm-Hause)
?ew Philadelphia, Ohio.
»Weine. Siqubre,. freches Bier 2t, stetSanH»«^
»jjUxiiijetlen zu lebet Tageszeit.
Hcht bei uns vor s
$ Kummer Sc lilvycr,
I Eigenthümer.
fett
Beobachter Publishing Co.,
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Re« Philadelphi«, DIU,
Ctnntl«. Mwllig. Kelaltrn
Der .Beobachter" erscheint jede« Mittwoch M#W
folRcnben Snbscrwtionspreisen:
Fin die äScr. Staaten und Scutaba bei Sotane»
bcitttitunci .? *.uu
Wiro erst im tiaufe des Jahres bezahlt ......... 2.25
Erfolgt tue Bezahlung ake* erst nach Ablauf des
\al)vcö
Fur Deutschland und die Schwei» bet Voraus
dezahlunq
Costüme die Stadt belebten, waren wie
der originell Angelegenheiten lokaler
und allqemeiner-Natur wurden satyrisch
dehandelt und mußten sich unter dem
Joch einer witzigen Kritik beugeu, so das
„Schüchtverbot", die mitteleuropaische
Zeit, das Tabak Monopol, die Stein
kohlenbohrung am Warienberg,' die
schweiz. Armee nach Adam Müller, die
drei Fraktionen der National-Versamm
lung, die italienische Silberkrisis, die
Russen in Toulon, die Welt Ausstel
lung in Chicago, dieFranzosen in Siam
Am Abend sanden jeweilen prächtige
Maskenbälle mit- den obligaten „Schni
tzelbänken" statt. So hat Basel fröhli
che Tage hinter sich.
Mit den Herren Anarchisten will nun
der Bundesrath nicht mehr lange Fe
derlesens machen. Cr hat vorläufig 13
dieser Weltbeglücker, welche direkt oder
indirekt an dem Zürcher-5krawall bethei
ligt waren, ausgewiesen, 6 Italiener,
Deutsche und 1 Österreicher alle waren
ihrer agitatorischen Thätigkeit wegen
schon früher verwarnt worden. Unter
den Deutschen befinden sich Nonnemann,
Merzluft, Wichers von Gogh, welcher so
große Lust gezeigt hatte, die Bourgeois
abzustechen. Die Herren haben nun
Gelegenheit, in ihrer Heimat die Helden
zu spielen. Sie werden sich daselbst
aber säuberlich fein stillhalten. Tort
wird nicht gemusst. Es sollen auch
verschiedene böhmische, russische Stu
deuten abgereist sein. Glückliche Reise
Es ist wahrscheinlich, daß noch weitere
Ausweisungen erfolgen werden. .Nur
reinen Tisch gemacht. Das Volk ist da
mit durchaus einverstanden und ist mit
dem Vorgehen des Bundesrathes zufrie
den.
Ter Niedergang der Seiden-Jndustrie
in Basel illustrirt am besten der soeben
veröffentlichte Bericht des Konsulats der
Ver. Staaten Nord Amerikas über die
Ausfuhr im verflossenen Monat. Von
Frs. 1,817,040 im Januar 1893 sank
dieselbe auf Frs. 955,993 im Januar
1894, Seidenbänder von Frs. 992,062
auf Frs. 382,566, Floretseide von Frs.
169,854 auf Frs. 51,781.
Die Negierung von Basel hat für die
«othleidenden Textil Arbeiter neuer
diugs einen Kredit von Frs. 10,000
bewilligt.
Tie bernische Kantonalbank hat pro
1898 einen Reingewinn von Frs. 679,=
951 erzielt.
Sämmtliche Gemeinden des Wynen
Wales (Aargau und Luzern) in welchem
die Tabak-Jndustrie blüht, machen sehr
entschieden Front gegen das Tabak-Mo
nopol.
Wegen betrügerischem Bankerott sind
die ehemaligen Verwalter der Sparbank
Luzern, Pseiffer-Elmiger und Imbach,
zu einem, beziehungsweise 4} Jahren
Zuchthaus verurtheilt worden.
Regieruugs Sekretär Hutvyler in
Zug wurde wegen fortgesetzter Unter
schlagung mit 2 Jahren Arbeitshaus
bedacht.
In Biel starb dieser Tage eine als
Jehr arm bekannte und aus diesem
Grunde von der Nachbarschaft unter
stützte 80jährige Frau. Beim Nachse
hen ihrer Verlassenschaft fanden sich
nun ttb^r Frs. 4000 I)(tares Geld vor,
alles tn Lumpen eingewickelt.
Professor Dr. Kiefer, der schon seit 6
Jahren die Stelle eines Rectors der
thurgauifcyen Kautonsschule bekleidete,
folgt elnem Rufe an die technische Ab
theilung des Institutes „Honkotbiß" in
Zürich.
Letzten Sonntag war int Oberaar
gau (Bern) wieder ein heftiger Wahl
kämpf. Für den verstorbenen Regie
rm'.gsstatthalter Burkhalter in Frau
brunnen mußte ein Vertreter in den
Nutionalrathgewählt werden. DasAmt
Fraubrunnen schlug zur Wahl vor Hr.
Großrath und Amtsrichter Rud. Stein
hauser, Landwirth in Jegenstorf. Die
sen Vorschlag acceptirten die Freisinn:
gen und gemäßigten Konservativen die
Kolkspartei aber portirte ihr Haupt,
Großrath Türrmmatt in Herzogenbuch
see. Letzterer ist miU"H)67 gegen 5644
Stimmen, die auf Steinhäuser fielen,
Unterlegen.
Im Bezirk Winterthur (Zürich) wur
de der von den Liberalen und Demo
traten vorgeschlagene Major Stoiber in
den Nationakath gewähr.
"4
MM«
2.50
Wenn nach Ablauf eines Termin» eilt Abonnent da«
SBirttt nicht vefufirt, rcfv mehr als zwei Nummern an»
nimmt 1o wird der Betresseude auch für den solgeuden
Termin als Abonnent nngctrageii.
So lanar der Subscription tzpreis ut das Blatt noch
ganz oder theilwnse aussteht, darf fein Abonnent dai
elbe verweigern.
Schweizer-Korrespondenz.
(»on unserem Epez,al-Korrcsponde»ten.)
Burgdorf, 14. Februar, 1894.
Lieber Beobachter!
Seit letzten Samstag hat Prinz Car
neval wieder einmal das Scepter ge
schwungen am lebhaftesten ist es de
reist ich in Basel hergegangen. Das
tolle Treiben, welches in der Fastnacht
Zeit in dieser Stadt entwickelt wird,
lockt Jahr für Jahr mehr Besucher dort
hin, angezogen durch die Pracht der
Darstellung und den gediegenen Witz,
welcher mit derselben verbunden ist.
Sowohl am 12. wie am 14. war Mor
gens halb 4 Uhr die halbe Stadt aus
den Federn, um den „Morgenstreich"
nicht zu verfehlen und die in Form und
Bild flott ausgeführten Trausparente
zu bewundern.' Tie ?!achmittagszüge
bei denen eine Masse farbenprächtiger
der Bauernbund-Präsidcnt Schmid ge
geuüber gestellt, welcher es auf 4452
Stimmen gebracht hat.
Architekt Armin Stöcklin, Lehrer am'
Technikum in Burgdorf, hat bei der
Plan Konkurrenz für die Bauten der
Schweiz. Landes- Ausstellung in Genf
den zweiten Preis mit FrZ. 1290 erhal
ten.
Die Ortsgemeinde Fraucnfeld (Thür
gau) hat am 11. Febr. an ein in Frau
enfeld zu errichtendes Krankenhaus Fr.
35,000 bewilligt.
Tas Crtiägniß der Sammlung für
eine in St. Gatten zu erbauende chnst
katholische „Chriftustirchc" weist bis
heute die Summe von $54,596 auf.
In Langenthal (Bern) ist im Alter
von nahezu 85 Jahren der auch in wei
tem Kreisen bekannte Thierarzt Schnee
berger. früher Regierung^statthalter in
Schwarzenburg, lange Jahre Großrath
und Gemeindepräsident von Langen
thai, gestorben, in Herzogenbuchsee im
Alter von 70 Jahren Dr. med. Justus
Kupfer und in Bern nach längerem
schweren Leiden Herr Merz Ehrsam,
rriiher aargauischer Staatskassier, nach
her Generâl-Agent der Zürcher Renten
Anstalt.
In Chur ist Professor Birchmeier,
Zeichnungslehrer an der Kantonsschule
und Vorsteher der Gewerbeschule, ein
ganz hervorragender Schulmaun, im
Älter von nur 32 Jahren gestorben.
In Solothurn ist im Alter von 71
Jahren alt-Oberrichter Viktor Bloch ge
sterben, in Saignelegier (Berner Iura)
Dr. Heche, ein tüchtiger, gewifseuhafter
Arzt und in Andermatt (Uti) der Prie
ster Franz Renner, 93 Jahre eilt.
Einige freisinnige Israeliten haben
die Initiative ergriffen, um eine Verei'
nigung aller freisinnigen jüdischen Ele
mènte'in der Schweiz herbeizuführen,
deren Zweck sein soll, energisch^gegen
jene retrograde Bewegung des Juden
thums Front zu machen, welche eine
Scheidewand geeilt die christlichen Mit
bürger aufzustellen sucht.
In Ober-Bußnang (Thurgau) wur
de in der Sonntag Nacht an Salomon
Tickenmann, Briefträger von Märweil
ein Raubmord verübt.
In Bariswyl bei Hindelbank (Bern)
ist das Haus des Fried. Kräuchi am
„Giebel" niedergebrannt. Auch das
Bipper-Amt (Bern) hat wieder einmal
eine Feuersbrunst gehabt. In der Mon
tag Nacht ist in Oberbipp ein den Her
ren Posthalter von Ins und Thierarzt
von Ins angehörendes Haus, das von
Miethsleuten bewohnt war, niedecge
brannt. Brandstiftung wird vermu
thet.
In Wangen bei Meilen (Zürich) ist
die Mühle des Herrn Gubler vollständig
niedergebrannt.
In Grindelwald (Berner Oberland)
giebt es gegenwärtig keine Arbeitslosen
Frage. "Wer arbeiten kann und will,
findet Arbeit, und lehnenden Verdienst.
Das Hotel z. Büren (Gebrüder Boß) ist
unter Dach und soll bis zum Beginn der
Saison fertig sein es bietet in Zukunft
Raum für 600 Personen. Das Hotel
Eiger wird bedeutend vergrößert die
Pension Schönegg erhält einen Anbau,
ebenso das Hotel' Burgener. Obeuher
der Bahn- Station läßt Herr Jaggi
Thonen ein Peusious-Gebäude erstellen
eine Anzahl Privatgebäude sind in Er
stellung begriffen. Schon in der kom
menden Saison kann Grindelwald viel
mehr Fremde beherbergen, als vor dem
Brande. Also nur immer heran!
In Zukunft sollen im Kursaal in Lu
zern keine Hazard- Spiele mehr gespielt
werden.
Die Geschäfte der Zuckerfabrik in
Monthey (Wallis) scheinen nicht schlecht
zu gehen denn jetzt ist sogar die Rede,
neben der Fabrik in Monthey und der
jenigen in Paycrne (Waadt) noch eine
solche in Rennens (Waadt) zu errichten.
Von Seite des Kantons Neueuburg
werden neuerdings Anstrengungen ge
macht, die direkte Linie Neuenburg
Berit ohne Mitwirkung der Jura-Simp
lon-Bahn auszuführen, wobei aber stark
auf die Interessen des Staates Bern,
die mit dem Unternehmen verknüpft
sind, gerechnet und eine große Subven
tion erwartet wird.
Tie Geschäfte gehen im Allgemeinen
flau. Das Wetter ist angenehm und
bringt sonnenhellen Himmel. Vielleicht
machen März und April, was der Fe
bruar versäumt. St.
Englische Schnellzugs Maschi
nen.
Für die Great- Northern Railway
wird so eben eine Maschine gebaut, wel
che die Strecke von London nach Edin
bürg ohne Aufenthalt in 6, statt bisher
in 9 Stunden, burchlaufen soll. Sie
vermag angeblich auf wagrechter Stre
cke eine Geschwindigkeit von 160 Kilo
meter in bei1 Stunbe zu erzielen. Die
Maschine arbeitet, wie bie neueren
Schiffsmotoren, mit breistufiger Expan
sion und erhält demnach drei Cylinder.
Die Treibräder haben, wie versichert
wird, einen Durchmesser von 3,66 Me
ter. Vor und hinter denselben desin
den sich sechsrädrige Drehgestelle.
Wem immer diese Zeilen unter
Äugen kommen, der an Nervenschwäche
oder Nervenzerrüttung, Schlaflosigkeit,
Fallsucht, Epilepsie, Veitstanz. Herz
klopfen, Nervenstörungen als Begleiter
irgend einer Lebensäuderung, nervösem
Köpf weh, oder an sonst einem Nerven
übel, leidet, wende sich brieflich um Rath
an die I. W. Brant Co. in Albion,
Mich., oder nach New York, 42 Tey
Street, wo „Dr. Wheeler's Nerven
Vitalizer" hergestellt wird Consulta
tion frei. Die Krankheitsfälle sind ge»
itau und deutlich zu beschreiben. Fla
scheu dieser großen Nervenmedizin zu
31 (Probeslaschen gratis) sind zu haben
in der Gentfch'scken Apotheke. 2
.—
Tie weltbekannte Uhrenfabrik in
Elgin, III., nahm am 1. März den
vollen Betrieb wieder auf. Die Zahl
der Arbeiter soll von 1200 auf 3200
echvtzt werden.
Ein HausMah.
Anter den vielen marktschreierischen^
Broschüren und Blättern, mit welchen
heutzutage das Laud überschwemmt wird
macht ein schlichtes Blättchen, „Der
Krankenbote" eine anerkennungswerthe
Ausnahme.
„Der Krankenbote" wird im Interesse
des bdaimtcn schweizer deutschen Heil
niittcls. Forms Alpenkräuter Bluthele
ber, von Dr. Peter Fahrney in Chicago
herausgegeben und erweckt durch seine
ernste einfache Schreibweise das Ver
trauen der Leser. Das zwölfseitige
Blatt enthält außer einer Anzahl von
Anerkennungsschreiben, vollsthümlich
gehaltene Abhandlungen über die ver
schiedenen Leiden, denen der menschliche
Körper unterworfen ist und nützliche
Winke, bie diese und jene Krankheit
vermieden oder geheilt werden kann.
Es ist in der That ein Hausschatz, wel
cher dem aufmerksamen Leser manchen
Dollar an Doktor und Apotheker-Rech
uung ersparen wird, besonders in der
jetzigen gesundheitsgeführlichen Zeit, wo
La Gripp nd Blattern mit all' ihren
Uebeln ir befolge das Land h^imsu
cheu. Er ladet ferner jeden, auch den
wenig Bemittelten, ein, Gutes zu thun.
Wie ernst es der Herausgeber vom Kran
kenbote und Eigenthümer von Forms
Alpenkränter Blutbeleber damit meint,
beweisen folgende Worte, mit denen er
Personen auffordert, seine Medizin zu
vertreten „Nur ernste Arbeiter werden
verlangt" schreibt Dr. Fahrney. Bist
du daher von dem Wunsche beseelt, dei
nen leidenden Mitmenschen Gutes zu
thun, uud bist du überzeugt, daß der
Eigenthümer und Fabrikant von Fornis
Alpenkränter Blutbeleber gewissenhast
und ehrlich zu Werke geht, so melde
dich." Der „Krankenbote" wird frei
versandt an Alle, welche sich wenden an
Ein Doppclranbmord entsetz
tichfter Art
ist in einem, drei Meilen nördlich von
Montieello im Staate New ^)otf gele
genen kleinen Hause ein dem über achtzig
Jahre alten Jacob A. Moore und seiner
neunzig Jahre alten Haushälterin, Frau
Jane Raymond, verübt worden und hat
in ganz Sullivan County bas größte
Aufsehen hervorgerufen. Man fand die
in ihrem Blute schwimmenden Leichen
der beiden alten Leute in einem graucu
haftcii Zustande vor, denn der Mörder
hatte, nachdem er dutch's Fenster oder
vou der halbgeöffneten Thüre aus meh
rere Schüsse auf seine Opfer abgefeuert,
und diese tödtlich verwundet hatte, sein
Mordwerk mit einem Spaten in der bru
talsten Weise vollendet und mit diesem
Mordwerkzeiig besonders die Greisin der
art verstümmelt, daß sie im Tode kaum
noch zu erkennen war. Jin^Gesichte be
fanden sich tiefe von dem Spaten her
rührende Wunden, die Backenknochen
waren zerschmettert uud das Fleisch hing
in Fetzen vom Gesicht. Offenbar hatte
ein verzweifelter Kampf der greisen
Leute mit dem Mörder stattgefunden.
Davon zeugte der Zustand der Leiche des
alten Mannes, neben dem man einen
mit Blut beschmierten Spazierstock fand,
mit dem er um fein Leben gekämpft
hatte. Die entsetzliche Blutthat scheint
zn einer Zeit verübt worden zu sein, wo
die beiden greisen Leute eben zu Bette
gehen wollten, denn sie waren beide
theil weise entkleidet und am Ösen lagen
Spähne und Stücke Holz, die dazu be
stimmt gewesen schienen, am Morgen
Feuer anzumachen. Der Mörder ist
bis jetzt nicht ermittelt. Moore bezog
eine kleine Pension von $12 per Monat
und hatte vor einigen Tagen den Be
trag der Pension für 3 Monate erhal
ten. Auf das wenige Geld hatte es der
Mörder abgesehen und vielleicht auch ge
glaubt, eine größere Summe in Moores
Behausung zu finden. Das Geld be
fand sich in einem Koffer im oberen
Stockwerke des Hauses den Koffer
fand matt erbrochen und was derselbe
außer dem Gelde enthalten hatte, lag
auf dem Boden durcheinander umher.
Gegen die Begrenzung der
Amtszeit der Bundesrichter.
Washington, 29. Februar. Reprä
sentant Stone (Rep., Pa.) sagt in dem
Minoritätsbericht des Justizkomites des
Hauses über die Oates'sche Resolution,
die Amtszeit der Bundesrichter auf zehn
Jahre zu beschranken, daß die Behaup
tung, das lebenslängliche System habe
keine unparteiische und unabhängige
Rechtsprechung gesichert, sehr unrichtig
sei. Selbst wenn sie richtig wäre, wür
be eine zehnjährige Amtszeit mit der
Aussicht auf eine vom politischen Ein
fluß abhangige Wiederernennung dem
bisherigen System doch sicherlich nicht
vorzuziehen sein. Richter, die wieder
ernannt sein wollen, werden sehr leicht
in ihren Entscheidungen parteiisch fein,
und thatsächlich hatten verschiedene
Staatsrichter populäre Entscheidungen
abgegeben, nur um sich die Wiederwahl
zu sichern. Wenn mitunter merkwür
dtge Entscheidungen gefällt würden, so
Arne dies in der Regel daher, daß die
Gesetze, nicht die Richter schlecht feien.
Die UnVerantwortlichkeit fei die beste
Garantie für Unparteilichkeit des
Richters.
Zehn Meilen westlich von Mursres»
boro in Nike Co., Art., brannte das
Haus des Farmers John Wert ab, und
bie ganze Familie, bestehend aus dem
Farmer, seiner Frau uud 5 Kindem,
kam in den Flammen um..
1
Sin unsichtbarer Feind
ist m?*ir jit sürchten, als ein offener und üchtbawA
©e.\eu jenen schleifenden, der sich un
ter dem Gattuli'isiianicn „yJiuUu-tu" uctbirtV und [ich
durch Fieber. Frösieln, durch (Wk-imeUtr, Muzvcrhar
tuiui und MU,-,enveiter!i!!g kund gibt, sann der Körper
auf inirflidi jubertäjfifte Weise einzig niid allein flt»
Mutzt werden durch HvsleltkrS Magenbitters, welches
at® GegengM nefleu bie ininsmaiiichen feiste im ftbrUtt
und als Lchuywehr gegen deren schädliche Etn
stuHe wirkt. S'cv matimniuticun «rantbcitSuiifäUen
vermeide man, de» Organismus (ii iutii zu »ereil
ten »ud bediene sich austatt dessen dieses gisandlieit?»
ibxt'CTtibet! 'tiiitietä, dnS angenehm vou Scscyinact und
bei Weitem ivirkstimer, als jede Apvilelermixlur iß.
Man gebrauche das Bitters bei Tnsvevfie. Biliofitat.
»ei-iiupsuiia, Nierenleiden uud Rheumatismus.
4
1
NWWW ,Vt wri:
Der Geist der Unruhe.
Wir haben wiederholt daraus hinge
Wielen, wie sehr in'ganz Italien der
Geist der Unruhe seit einiger Zeit unter
den niedern Volksklassen überhand
nimmt. Die Großmachts-Stellung des
Königreichs legt betn Lande so unge
heure Lasten auf, wie sie die Leistungs
kraft desselben nicht aus die Länge zu
ertragen vermag. Es gährt im ganzen
Lande und bei jedem geringfügigen
Umstand kann es zu öffentlichen Unru
hen kommen, lieber solch einen neue
sten Krawall meldet das Kabel
Rom, 26. Febr. In Acquima belle
Fonti, eine n Städtchen in bei italieni
schen Provinz Bari dclle Pngle, ist heute
Abend der Mob aufgestanden und hat
wenn auch nur für kurze Zeit, thatfäch
lich ein Schreckensregiment aufgerichtet.
Ein kleiner Straßenkampf gab ben An?
laß ein Municipalgardist wollte den
Rädelsführer verhaften und nun stürz
ten sich beide Parteien mit der Drohung,
ihn an dem nächsten Laternenpfahl auf
hängen zu wollen, aus den unglücklichen
Ordnnngswächter, dessen Augenblicke
gezählt schienen. Im kritischen Mo
went kam aber Sukkurs, eine Abthet
lung Stadtgardisten, im Sturmschritt
heran, befreite den Kameraden aus den
Händen des wüthenden Pöbels und es/
kortirte ihn nach der Kaserne.
Inzwischen war die Ausregung der
Massen gewachsen, hatte der Auflauf
bedenkliche Dimensionen angenommen.
Vierhundert Mann stark zog der Mob
vor das Aintsgebäude des Bürgermei
stets und verlangte die Herausgabe des
Gardisten. Das Gebäude wurde er
stürmt uud in demselben ein Werk wü-
Während der frühern Grippe
Perioden wurde die bemerkenswert^ 1
Beobachtung gemacht, daß alle, welche
ihr Vertrauen auf Dr. Kings New Dis
covery gefetzt hatten, nicht nur rasche
Heilung fanden, sondern auch Vörden!
Uebeln verschont blieben, die der Krank
he it gewöhnlich nachzufolgen pflegen.
Die kräftige Medizin scheint den Vorzug
schneller Kuren nicht nur in Fällen von
Grippe, sondern auch bei allen Krank-:
heiten des Halses, der Brust und der
Lungen zu besitzen, und tu ritt auch
Asthma und veraltetes Heufieber. Pro
birt es und überzeugt Euch Ihr wer-.!
bet nicht getauscht sein. Probesiaschen
gratis itt den Apotheken von F. C.'
Miller ck Sohn und Dr. F. H.
Gentsch.
Gegen Kopfweh.
Als Mittel gegen alle Formen von!
Kopfweh hat sich Electric Bitters arnj
besten bewährt. Es bewirkt eine audau- i'
ernde Heilung und selbst ein gewohn
heitsmäßig immer wiederkehrendesKvpw i
weh weicht vor seinem Einfluß. W^v'
möchten alle an Kopsschmerzen Leiden»
den auffordern, eine Probe mit einer
Flasche zu machen. In Fallen von be
ständigem Kopfweh wirkt Electric Bit
ters anregend aus die Eingeweide und
nur wenige Fälle widerstehen seiner
Heilkraft. Große Flaschen zu mir 50
Cents bei Dr. F. H. e n s ch und
2 F. C. Miller & S o n.
Case Company,of
?^r
Philadelphia,
2000
Samen.
Beziehen Sie Ihre Eâmereien,
UZ
Watck Cases,
ITi WHTWMW
35 Packete früher Gemüsesorteu. alle benäjiu
liches Gemüse 10 bis 15 Tage vor Ihrem "tact)
16$o«teteiDatt8tn!ttiesortm, portofrei, 60c.
)orto,
en (über 100
in
16
x.ttiEH revt, cc.
E!fHKgya«MW'a'jBwv 'trf •wm'iiw'-
SÄia-Ä! SHreinerarSeit jeder Art MM & billig besorgt.
unb aus derselben wurde das Zerstö
ruugslverk fortgesetzt. Das Leben der
Municipalgardisten werde gefordert, so,
brüllte es burch die Straßen, in welchen
der Pöbel unumschränkter Herrscher war
unb „Lichter aus" hallte es hinauf zu i
ben erleuchteten Fenstern der Privat
wohnungen, bis die ganze Stadt in Dun-'
kel gehüllt wpr. Schließlich raffte sich
die Polizei aber doch zu ernstem Angriff'
auf den Mob auf und es gelang auch,
denselben zu zerstreuen.
HERRI
EV
Cincinnati,
New
Philai
ialtt..
(8ttftn tvA.j
Eh!iV
v '5 ^.v i r^mn^:- i
Kcbneidcn Sie drei dieser geflügelten Handelsma.:.'« aus, die in diesem
Ltauc erscheinen werden, und senden Sie dieselben an Ine .vOnfantm dO
mit Jbrem Namen und Aoresse. Sie werden dafür kostenfret eine An
zahl schöner, farbiger. Kleider für Papierpuppen für Mädchen und Knaben
erhalten, ebenso ein belehrendes Buch über das Naben. Willlmanttc Star
Kflfcen ist der beste für Maschinen-Nähen oder Hand-Näl
Faden ist der beste für Maschinen-Nähen
den Händler darnach.
Willimantic Tbread Co.,
Ckampion
e
Banholz aller Art,
Hanv-Nähen. Fragen Sie
Willimantic, Conn.
Schiebfenster, Fensterrahmètz, Thüren, Latten, Gesunse^
Holzformen, Jalousien, Holzträger, Schindeln :c. stets in
großer Auswahl an Hand. Contrakte werden prympt auö-^
geführt.
In der Stadt werden die Waaren überall hiu frei geliefert.
Sprecht bei uns vor. Telephon No. 45.
B3F° Die Office ist anch Abends von 6 bis 9 Uhr offen.
Sow.t & gähn*:-, Eigenthümer.
TREAS,
Herrlng-Hall-Marvin Co.
fi'f
v/v» r,
t'VM'-r
5i) i'7?.. ^4' 'l 4 1
SAr b) Ifiba
ALSO
{CinciiYork,
Uisrunst.
Uns et ?lbonn cm eatSvretS stellt st.h sät die 3eicl.ü-tr.t Staaten.
OWN-?--,'
USW 'wli toiü« (ia Äsr-uzS zahlbar).
tart
Vt X-'-.
C'-lfS.
«wroetramntti'i
Mbalt bcuUKat
•.
Mio.
Mlv-Wrker Stüsis-Zâng»
gegründet 1834,
Vie gtogie reichtzsMZIs Seutfche Zeitung der Welt«
ist politisch und religiös vollkommen «nadhân^ig.
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