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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, April 04, 1894, Image 4

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Der Sarrarin,
«Lleveland Ghio.
Virthschaft & Restavratio».
Wir empfehlen dem retienbcii Pndlikuin unsere Äiidte,
'toie
nttfere vvr^iigllchen TOeiiu-, Sniuim, Sistarrm,
MportMe Weine eine Spezialität.
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djdyuares Mittel für alle Nieren- und Vebcrieibcn,
Nerdauunqsdeschwerden. Haul- und Blutkrnnkheiten.
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dereichert daÄ Blut, vertreibt ererbte taiitflecfen und
Ttguhrt die Eingeweide. 128 Tosen für einen Dollar.
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ein Unitieriüimittel für alle Schmerzen, sowohl in«
^erllch rote aicherltch. tein sicheres und schnelles Mit
tet für Krämpfe. Äolif, Siair^ota, Äheumatlâmus,
Neuralgia. Quetschungen, Verrenkungen und Zahn
weh.
«etitf*'8 «fnbfltff*., *ifn. und «ein- ®tär»
fiiitflâmitttl ist da» hauvtsacklichsle Heilmittel f6r aU
aemèun- «chwuchheit und Blutarmut!,. Wir empfeh
len es namentlich svtchen Samen, welche wegen Ueber
rbeituna oder ans andern Gründen schwächlich und
ercbsS stnö. und professionellen Männern, deren
Pachten ihre Arbeitskräfte übersteigen, und solche,
weiche gewohnt find. alfoHuhW Stimulente einzuneh
men. da dieses Mittel jtimulireiib uurtt, ohne berau
schend zu sein.
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Erkältungen. Bronchitis und Keuchhust««. vâtisfak»
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imp-rtirteWewe,
Der D»rtfiche Keovaâxter,
heMuSgegeben von der
Beobachter Publishing Co.,
Re« Philadelphia, Cite,
«. «innig, «edehtwr
Der „Beobachtet" erscheint
jeden Mittwoch nutet
folgenden Snbscriptionspreisen
Für die Ver. Staaten und Kanada
bei Boraus-
bezahlung 2-00
Wird erst im Lause des JahreS bezahlt 2.25
Erfolgt Dte Bezahlung aber erst nach
Ablauf des
Jahres 8.50
stur Teutschland und dte Schweiz bei
Vorans-
bezahlunq 2.50
Wenn nach Ablauf eines Termins em Abonuent das
Blatt nicht refuftrt, resp, mehr als zwei Wummern an
nimmt. so wirb bet Betreffende auch für den folgenden
Termin als Abonnent eingetragen.
flauz oder lheilweise aussteht,
feibt verweigern.
für das Statt noch
darf kein Abonnent doB»
Schweizer-Korrespondenz.
(Son unserem Spezial-Korrefpondenten.)
Bmgdorß, 14. März, 1SS4.
Lieber Beobachter!
Der Frühling naht der astrono
mische Frühling wenigstens. Ob es
auch im gewöhnlichen Sinne Frühling
wird, ob linde Lenzeslüfte die knospen
den Straucher umschmeicheln, die flö
tenden Nachtigallen und die Dichter
hervorzaubern, das steht noch dahin, ja,
es ist vor der Hand noch unwahrschein
lich. Gerne sähe man noch recht tüchti
ge Niederschläge, Schnee oder Regen,
damit die Erde gehörig durchtränkt wür
de es wäre sehr nöthig.
Der bernische Gr. Rath hat eine 5
tägige Sitzung hinter sich. In erster
Linie hat derselbe ein neues Reglement
für die Großraths-Verhandlungen auf
gestellt, das eine ziemlich strenge Tisci
plin einführt und ohne Zweifel auf den
Geschäftsgang einen guten Einfluß aus
üben wird. Das Taggeld für die Groß
räthe wurde von Frs. 5 aus Frs. 7 er
höht ein Antrag, dasselbe auf Frs. 10
zu fixiren, wurde mit 93 gegen 38
Stimmen abgelehnt. Man wird un
fern kritischen Landesvätern kaum den
Vorwurf machen können, daß sie sich zu
gut bedacht haben. Wer in Bern lo
giren muß, wird mit Frs. 7 nicht aus
kommen, geschweige denn etwas erspa
ren.
Sodann erledigte der Große Rath ei
nige Motionen, verwarf u. a. einen
von Redakteur Türrenmatt gestellten
und auf Verschiebung der Volks- Ab
stimmung über das Schulgesetz zielenden
Antrag und bewilligte eine Anzahl
Nachtr'ags-Kredite. Die Errichtung ei
ner neuen Kirchgemeinde Bern-Lorraine
wurde ohne Widerspruch genehmigt und
ein Dekret betreffend einige Aenderun
gen in der Organisation der Bezirksbe
Hörden von Bern nach dem Entwurf der
Regierung angenommen. Durch das
selbe werbe« im Amt Bern 2 Regie
rungsstatthalter, ein ständiger Vice
Gerichtspräsident, ein Polizeirichter und
zwei Untersuchungsrichter eingesetzt.
Als Ober-Jngenieur an Stelle des dem
missionirenden Hr. Ganguillet wühlte
der Rath Bezirksingenieur von Graffen
rieb in Bern Hauptmann Nyffeler,
Lehrer in Kirchberg und Hauptmann
Gerold von Erlach von Spiez, wurden
zu Majoren befördert. Der Große Rath
wird im April, nach Beendigung der
Frühjahrs Session der Bundes- Ver
sammlung nochmals zusammentreten,
um das Wirthschaftsgesetz und das Bau
gesetz zu erledigen. Diese April^Sitzung
wird endgültig die letzte des gegenwärti
gen Großen Rathes sein.
A propos! Bundes-Versammlung.
Im Zürcher „Bauernbund" verlangt
sin Einsender Aufnahme eines Artikels
in die Bundes-Verfassung, „wonach in
die eidgenössischen Räthe keine Lehrer,
keine Geistlichen, keine Advokaten ge
wählt werden dürfen. Sind diese drei
Stände von der Gesetzgebung ausge
schloffen, wie es seiner Zeit mit den Je
suiten geschehen ist, dann werden wir
im Staatswesen wieder praktische Ein
richtungen erhalten und nur dann wird
wieder Einfachheit in unfern Staats
haushalt einkehren." So dieser Mann.
Derselbe ist wohl noch zu schüchtern.
Auch die Aerzte, Ingenieure, Fabnkan
ten und Kaufleute neigen zur Verschwen
dung und sollten auch noch ausgefchlos
sen werden. Am besten würde es sein,
nur Mitglieder des „Bauernbundes" zu
wühlen. Tann könnte wahrscheinlich
ein nützlicher Anfang mit dem Sparen
gemacht werden Nun man muß auch
solche Käuze haben!
Der neuenburgische Große Rath hat
ein ziemlich scharfes '^teuer-Gesetz ange
nommen, das z. B. festsetzt, daß ent
fernte Verwandte eines Erblassers bis
zu 25 Prozent Erbschaftssteuer zu enU
richten haben. Nicht Übel, wenn lachen
de Erben sind
Die schweizerische Eidgenossenschaft
hat noch ordentlich Kredit! Auf das
Z^prozentige ejdg. Anleihen von 20
Millionen Franken sind im Ganzen 371
Millionen gezeichnet worden
Die Bauten der Irrenanstalt in Mün
singen (Bern) sind nun im Aeußern vol
lendet alle Firsten, welche vorgesehen
waren, stehen. Dieses Jahr wird nun
zur Vollendung ^es Innern benutzt und
im Frühjahr 1895 dann der Bezug der
Anstalt stattfinden.
Letzten Donnerstag reisten ab Bern
neuerdings 28 Personen nach Amerika
(Vereinigten Staaten) ab: sie stammen
meistens aus dem Amt Thun, alles
Leute im besten Alter.
Auf den 16. Mai erwartet der Man
nerchor von Zürich den Besuch des Kol
net Männer Gesangvereins, der in
stattlicher Zahl einrücken und natürlich
ein po|i'§ Konzert abhalten wird.
Am 8. Mäxz wurde eine weitere Ab
ibeilung der Bauten api rhcinthalischen
Binnen- Kanäle, 6?,000 Kubikmeter
pergeben, von Monstein bjs zur
bajmbrücke. In spätestens 3 Wochen
sfli £iU dritte und letzte Abtheilung, von
der Eisenbahuhrücke bis zur Einmün
dung in den Rh^n, vergeben werden.
An Röchst (Oesterreichs —sj Minuten
von St. Margarethen (St. Gallen) ent
fernt fanden dieser Tage die ersten
Schlichtungen von Vieh für die St.
Galler Israeliten statt. Infolge des
Sckächt Verbotes soll in Höchst tine
Groß-Schlüchterei errichtet werden, wel
che den Oicsammtbedarf der Israeliten
der Ostschweiz decken soll. Das Gleiche
soll in St. Louis bei Basel geschehen,
um von da au's den Israeliten in Basel,
Aargau, Langenthal, Burgdorf, Bern,
Solothurn je. „koscheres" Fleisch zu lie
fern. Das Schweizervolk will bekannt
lich die alt-testamentliche Tödtungs-Art
nicht mehr, dulden.
Im Gemeinde Lazareth auf dem
„Steigerhnbel" bei Bern befinden sich
zur Zeit ca. 20 Blatternkranke Todes
fälle sind bis jetzt 2 vorgekommen. Das
Auftreten der Blattern in Bern wird
darauf zurückgeführt, daß gewisse Land
gemeinden des Mitteilendes ihre armen
Kranken einfach nach der iVtadt schicken,
es der dortigen Polizei überlassend, für
deren Unterkunft zu sorgen. Auch im
Krankenhause in Burgdors sind 2 Blat
ternfälle vorgekommen die beiden
Kranken wurden sofort im Abfonde
rungshause isolirt und gleichzeitig alle
sonst nöthigen Maßnahmen getroffen,
um einer Verschleppung der Krankheit,
resp, dem Entstehen einer Epidemie vor
zubeugen.
Seit letztem Montag hat Bern einen
Streik der Gypser- und Maler Gehül
fen. Ebenso haben die Maler- und
Gypser-Gehülfen der Stadt Zürich ei
neu Streik beschlossen sie verlangen den
9stündigen Arbeitstag und einen Mini
mal-Lohn von cts. 55, beziehungsweise
cts. 50 per Stunde.
Die Flotille des Vierwaldstättersees
wird auf nächsten Sommer um einen
Salon-Dampfer „Pilatus" vermehrt,
der durch Sulzer & Cie. in Winterthur
erstellt wird.
Der luzernische Große Rath hat den
zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe ver
urtheilten Raubmörder Tanner, nach
dem er 25 Jahre Haft abgesessen hat
und zum 8. Mal um Begnadigung ein
gekommen ist, begnadigt.
Die kürzlich verstorbene Fräulein A.
von Morlot in Bern hat Frs. 25,000
an verschiedene Anstalten vergabt.
In Kirchberg bei Burgdorf ist Henri
Cuenin, im Alter von 67 Jahren gestor
ben, in Luzeru Hauptmann Karl Schrei
ber-Huber, Mitbesitzer des Hotels Rigi
Kulm, erst 50 Jahre alt, in Davos der
in weitern Kreisen bekannte Ingenieur
Moseoo, in Bern der bekannte Buchdru
cker Berner und in Zweisimmen (Berner
Oberland) Großrath Rieben.
In Lyon (Frankreich) ist am 8. Marz
der schweizerische Konsul, Gerhard von
Wattenwyl von Habstetten im Alter von
42 Jahren gestorben.
In Solothurn starb im Alter von 90
Jahren Urs Joses Bläst, Vater des
Bundesrichters Bläst.
In Abläutschen, Amt Sa anen (Bern)
ist alt-Lehrer Seewer gestorben. Merk
würdig ist es, was der Mann alies\ auf
sich vereinigte: Lehrer, Weibel, Wirth,
Eivilstandsbeamter, Kirchgemeindeprä
sident daneben arbeitete er in fast allen
Professionen die Schuhe für seine Fa
milie machte er alle selbst, seine Wagen,
Schlitten, Möbel, Pferdegeschirre etc.
ebenfalls. Das „Schulhalten" wird
wohl so ziemlich nebenbei betrieben wor
den sein
Zwischen Wesen undMühlehorn (Gla
rus) fiel der Negotiant Melchior Dürft
von Enneda vom Zug aus die Schienen
und wurde überfahren und getödtet.
In Glarus ist der bekannte Schütze
Knecht, der an gar manchem eidg. und
kantonalen Schützenfest sich erste Preise
geholt hat, zur großen Armee abberufen
worden.
In St. Eroix (Waadt) ist der älteste
Einwohner des Ortes, der 97jährige
Charles Eampiche, der am 5. Aug. 1892
den ersten Spatenstreich zur Erbauung
der Linie Jverdon-St. Eroix gethan hat,
gestorben, in Ehaux-de-fonds im Alter
von 73 Jahren Dr. Florian Landry,
ein vortrefflicher Mann und in Langen
that Ich. Meister, Wirth zum Bahn
Hof.
Am Sonntag Morgen ist in Bern
Nationalrath Dr. Rudolf Brunner an
einem Herzkrampfe gestorben, nachdem
er feit einigen Wochen an Rheumatis
men gelitten hatte. Er war einer der
Führer der Freisinnigen des Kt. Berns.
Seine Beerdigung fand heute statt. Es
sprachen Regierungspräsident Marti,
Stadtpräsident Müller, Dr. Brenner,
Nationalrath von Basel, Psr. Schaff
roth. Die „Liedertafel" trug
2
Gesän­
ge vor.
Der verstorbene solothurnische Kan
tonsrath Müller-Haiber hat außer den
früher genannten Legaten der kantona
len gemeinnützigen Gesellschaft noch ein
solches von Frs. 10,000 gemacht.
Der letztes Jahr verstorbene Rudolf
Heer, Fabrikant in Glarus, der Mil
lionen versteuerte, hat nahezu 6 Mill,
hinterlassen die Nachsteuer beträgt das
hübsche Sümmchen von Frs. 291,000.
Professor Rudolf Wolf Haldem Wai
senhaus in Zürich Frs. 10,000 für den
Reisefond vermacht. St..
Sein Werth feftgeftellt.
„Wenn ich sage, daß Fornis Alpen
krüuter Blutbeleher bei meinem Sohne^
Wilnder verrichtete, so drücke ich mich
noch schwach aus," schreibt Frau Elias.
Severson in Jackson, Minn. „Unge
sähr zwei Jahre zurück zeigte sich an sei
nein Bein ein Geschwür, welches auch
den Knochen angegriffen hatte. Unser
Hausarzt öffnete die Beule und entfernte
verschiedene Knechenstückchen, mit dem
Versprechen, daß die Wunde nun schnell
zuheilen würde. Dieses war jedoch nicht
der Fall. Die Wunde fuhr sort zu ei
tern und hMte nicht bester werden.
Wir begannen eine Kur mit Fornis Al
penfrüiiter Blutbeleber und in 9 Mona
ten war das Bein schön zugeheilt und
Knabe gesünder denn je zuvor:"
5 Zwischen Coxdova und Malaga,
Spanien, entgleiste am 27. ein Bahn
zug dxei Todte und viele Verletzte.
Mute verlangt au| Haruum
gehen.
tfofe* war ein hartes Winket füè
Leute, die auf Tagelohn angewiesen sind,
da die Arbeit knapp war, und viele wer
den von ihren Ersparnissen leben müssen.
Anstatt dieses länger zu thun, sollten
Sie sich lieber ein elites Land kaufen,
und für sich selber anfangen zu arbeiten.
Jetzt ist eine gute Zeit zum Anfangen.
Ich werde Ihnen Land unter sehr gün
stigen Bedingungen verkaufen. Preise
8 zu 10 Dollars der Acker, und wenige
Streifen 12 Dollars der Acker.
Ich habe noch eine große Anzahl guter
Saginaw Thal, Michigan, Fannländer
in und angrenzend anMarion Township,
welche ich unter Cultur sehen möchte.
Meine Länder sind von guten alt an
gesiedelten Gegenden umgeben, und sind
in der Nähe von guten Märkten, Schulen
und Kirchen. Drei deutsche Kirchen sind
auf unsern Ländern gehaut worden, und
über 180 Deutsche haben dort Land ge
kaust. Auf meinen Ländern kann man
mit wenig Kosten Überall fließende Brun
nen erhalten.
Denjenigen, welche bald 40 Acker oder
mehr kaufen und wenigstens
i
des Kauf
preises anzahlen, will ich die folgende Bill
von Lumber geben, um ihnen damit
bauen zu helfen, wenn sie dazu fertig
sind 2000 Schindeln, 1000 Latten lOOÖ
Fuß Bretter 1000 Fuß Bill Stoff, 500
Fuß Flooring, 500 Fuß Siding, 2
Thüren und die Fenster iftit Scheiben für
zwei Fenster.
Ich habe auch verschiedene gut Verdes
ferte Farmen zu verkaufen.
C. @. Fowler,
286 R. Hamiltonstr. Saginaw. Westseite, Mich.
Geprellt.
A»f originelle Weife ist dieser Tage
in Philadelphia die Obsthändlerin Eop
permann von zwei Gaunern geprellt
worden. Ein Mattn kam zu ihr, kaufte
Früchts, nnd verlor angeblich dabei einen
Diaiuantring. Nach längerem Suchen
sagte er, daß er fortgehen müßte der
Ritti] sei sehr werthvoll und er sei bereit,
dem Wiederbringer $50 zu zahlen.
Eine Stunde später trat ein zweiter
Mann an den Stand heran und fand
einen Ring im Rinnstein, wo die Frau
vorher bereits eifrig gesucht hatte. So
fort bot ihm die Frau zwei Dollars für
den Fund, doch wollte dieser nichts da
von hören. Endlich ließ er sich bereit
finden, für 10 Dollars der Frau den
Ring zu überlassen. Natürlich war die
von dem Gauner No. 1 gegebene Adresse
falsch und es stellte sich ferner heraus,
daß der Tiamantring unecht und mit
einem Dollar zu theuer bezahlt sei.
Während der frühern Grippe
Perioden wurde die bemerkenswerthe
Beobachtung gemacht, daß alle, welche
ihr Vertrauen auf Dr. Kings New Dis
covery gefetzt hatten, nicht nur rasche
Heilung fanden, sondern auch vor den
Uebeln verschont blieben, die der Krank
heit gewöhnlich nachzufolgen pflegen.
Tic kräftige Medizin scheint den Vorzug
schneller Kuren nicht nur in Fällen von
Grippe, fondern auch bei allen Krank
heiten des Halses, der Brust und der
Lungen zu besitzen, und kiirirt auch
Asthma und veraltetes Heu siebe r. Pro
bitt es und überzeugt Euch Ihr wer
det nicht getäuscht seilt. Probeflaschen
gratis in den Apotheken von F. C.
Miller & S o n und Dr. F. H.
Gentsch.
ES wird auch Dir gut thun.
Frederick Miller in Irving, Ills.,
schreibt, daß er seit manchen Jahren an
einer schweren Nicmtfrmtkheit litt, die
mit heftigen Schmerzen im Rücken be
gleitet war und auch die Wasserblase
nicht ungefährlich ctffizirte. Er benutzte
verschiedene sogenannte Nierenntedizi
nen, aber ohne Erfolg. Da probirte
ich es vor ungefähr einem Jahre mit
Elekkric Bitters, verspürte sofort Besse
rung und bin jetzt geheilt. Elekkric
Bitters ist ein spezielles Mittel gegen
Nieren- und Leberkrankheiten und hilft
manchmal augenblicklich. Ein Versuch
wird das bestättigen. Flaschen zu nur
50 Cents zu huben in den Apotheken von
Die „Kearsage"
ist nach einer Depesche aus Washington
vom 27. März nicht mehr vorhanden,
und es kann Onkel Sam die Kosten der
Hebung des berühmten Schiffes sich er
sparen. Das Marme-Departement er
hielt an diesem Tage von Alfred Win
for, dem Präsidenten der Boston Tow
Co. zu Boston, welche im Austrage der
Regierung den Bergungsdampser „Ori
on" nach der Strandungsstelle abge
fandt hatte, ein Telegramm des In
halts, daß der „Orion" von Havana
aus melde, die „Kearsage" sei ausein
andergebrochen und in Flammen ausge
gangen. Man glaubt, daß das Schiff
von Eingeborenen geplündert uttb dann
itt Brand gesteckt worden sei.
Bei der Durchführung des „Chine
sen-Registrirungs" Gesetzes hat es sich
herausgestellt, daß im Staate Ohio 183
Chinesen wohnen, von denett 54 sich bis
jetzt registriren ließen.
Der Teint eines Chinesen
kc.nn nicht gelber sein, als der jener Unglücklichen, die
an chronischen l'eberfctbcn tuUurircn. Bei ihnen neh
men die Augäpfel eine s.ifrangeU)e Farviing an. in
und Nierenleiden und allgemeine Schwäche.
v'
rf Wein Innker HcinZ
zur
(Bretel
T»cizen
voll.
15t liiigt ihr Engigkeiten mit.
'i' zahlt ihm ja der Vieve Zoll
Send for
der
Lebergegend etnpfutden sie einen dumpfen Schmerz,
ihre
Zunge ist belegt, ihr Atlem riecht widerüch. oft. wenn
auch nicht immer, leiden sie cm gastrischem Kopiweh und
manchmal befällt sie bei längerem ©ifeni Schwindel.
Verstopfung nnd Ty-Zpxpsi,» sind ebenfalls häufig Bot*
kommende Begleiterscheinungen dieses durchaus nicht
seltenen Leidens, welches sehr leicht Abfresse an der 2t
der zur Folge hat, die sehr gefährlich werben könne«.
Hostellers Magenbitters tilgt die Krankheit vollständig
aus und damit auch deren zahlreiche und oft verhäng«
nihvolle Iolgtkninkheiten. Bei Schüttelfrost und Me
btr, welche bei Gebrauch des Bitters stets schwinden,
ist die Leber ernstlich in Mitleidenschaft gezogen. Dieses
vortreifttche Stlinttlanzmiltel beseitig! HartleibigtM
und Vcrdauttngsdcschwerden, rheumatisch«,
Nerven«
i(,*
Gunter Hans auch krumm und schief
(fiu'U'l duldet seinen ühifs
.*-4/ «te iteiit heu Zwang zwar freilich nicht, sv 5
Xlujjt stch nur küsse!!, weil sie miiu.
'Venn er kaust ihre Liebe mit seinen Prä
feilten. Erkaufte Liebe will aber kein
rechter Mann, sondern nur der Schwäch
ling. Der Mann, den die Grete! wirk
lich lieht, hat frisches gesundes Blut,
hat blitzende Angen, seine Muskeln wer
den bei der leichtesten Anregung stahl
hart, seine Spannkraft wächst mit der
Anstrengung, er weiß nichts von Dys
pepsie, Biliosität und scrosulösen Anfech
tungen. Ein solcher Mann kannst auch
Du werden, wenn Du Dr. Pierce's
Golden Medical Discovery ge
brauchst. Dasselbe furirt alle von ver
dorbener Leber oder unreinem Blut ent
stehenden Krankheiten. Es ist das ein
zige Mittel, für das garantirt wird, daß
es in jedem Falle hilft, widrigenfalls
das dafür bezahlte Geld zurückgegeben
wird. Die medizinische Wissenschaft
kennt es als nie versagendes blutreini
gendes, kräfteersetzendes nnd muskelbil
dendes Elixir.
Der schlimmste Nasenkawrrh wird,
tote eingewurzelt er auch sein mag, für
immer furirt mit Dr. Sages Catarrh
Remedy.
Bom neuen britischen Premier.
Einer Charakterschilderung des neuen
englischen Premierministers Lord Rose
bery im „Daily Chronicle" entnehmen
wir: Die Karikaturzeichner werden in
èiner Beziehung einen willkommenen I
Gegenstand an Lord Rosebery haben
er ändert niemals seine Kleidung,
schwarze Halsbinde ist ebenso zustimmen« i
gebunden, wie stets und sein schwarzer
kurzer Rock ist nicht von den Schwankun-!
gen der Mode abhängig. Wenn er i'
ganz allein ist. begünstigt Lord Rose
bery mehr einen Schlafrock und Mor-,
gcuschuhe als die Meisten. Tritt er
aber öffentlich auf, wird kein Tadler et
was an seiner Kleidung auszusetzen ha
ben. Diejenigen, die ihn oberflächlich
kennen, betrachten ihn als einen harten
Menschen ohne Gefühle. Unter der
Oberfläche aber steckt ein warmes Herz.
Lord Rosebery kennt seinen Horaz
auswendig und es existirt wenigstens
ein unveröffentlichtes Gedicht von ihm.
i
gangen. Häufig fährt er in nächtlicher
Stunde nach den Downs und die frische
Landluft beruhigt die erregten Nerven,
Micktens Arnika Salbe.
Die beste Salbe in der Welt für
Schnittwunden, Geschwüre, Salzfluß,
Fiebenvuttden, Ausschlag, aufgefprun
gette Hände, Frostbeulen, Hühneraugen
und etile Hautausschläge, sowie sie be
stimmt Hämorrhoiden heilt. Sie wird
garantirt, die beste Zufriedenheit zu ge-1
ben, oder das Geld wird zurückgegeben, i
Preis 25 Cents per Schachtel bei F.
Miller und Sohn.
C.
Am 19. April wird GrsßherM
Ernst Ludwig von Hessen seine Vermäh
lung mit Prinzessin Victoria Melita
von Sachsen-Coburg-Gotha feiern die
Feier verspricht eine sehr glänzende zu
werden. Wie bestimmt erwartet wird,
wird anläßlich derselben eine weitgehen
de Amnestie erlassen werden.
fl
a watch
I
Samen.
«^Beziehen Sie Ihre (Stimmten,
Nurseries, Maschinen, tc.
Me
In der
I
i
Besonders gern liest er die neueste sran-1
zöfifche Literatur, wenn er die Lasten.
des Tages abschüttet. Schlaf, der süße
Schlaf ist Lord Rosebery manchmal sehr
schwer gefallen. Zu Zeiten leidet er^
auch an Schwerhörigkeit. Die Aerzte
wissen keinen Grund dafür. Ist e§
möglich, so bringt Lord Rosebery die
Nacht in London zu. Wenn er den:
Schlaf nicht finden kann, so ist er'man
che Nacht in den Squares spazieren ge-
pull-
von
W. Weriiich, n
höchste
Wäi',
•I!
lab über 100.000 Rimbert bereit zu migcn, denn derselbe bürgt für große,
K, ja erstaunliche ernten. Enorme: yucraUj von
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hielten die Fabrikanten des
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