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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, May 30, 1894, Image 6

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I Am Extrazimmer hinter der Glas
wand Beim „Blauen Luchsen" saßen
sie gestern wieder beisammen, um
über den „elendigen Zeitpunkt" zu
schimpfen und im Hinblick auf den,
dem Menschen nun einmal innewoh
nenden Glauben an ein Besserwerden
tine halbe Hekatombe „Pils" zu
vpftrn.
„Das habt's jetzt mtt Engerer
Freiheit," sagte Bartl, indem et dabei
seinen Freund Katzler, der an ihrem
Stammtische die Fortschrittspartei
bildete, mit einem boshaften Blicke
streifte. „Jetzt san m'r derweil schon
soweit, daß m'r vor jeder Sardinen
V bück sen derschrecken, weil m'r's für a
Dynamitbomben halten. JJn met
Haus kummen keine Sardinen mehr,
außer in a Papierl eing'wickelt. Wie
leicht is das möglich, daß so a wällt
sche Anarchisteng'sellschaft a geheime
Sardinenbüchsmfabrik .einricht' und
statt dö Sardinen Schuasternägeln
einfüllt. Nculi bin i eh derschrocken,
daß i kan Tropfen Bluat geb'n hätt',
wie i in der ^acht z' Haus' kunmt' und
siech vor meiner Thür zwea große
runde Metallbüchsen steh'n. I bin
glei zum Hausmaster abig'rennt und
hab zu eahm g'sagt: „So, Hausma
ter," sag' i, „Sö geb'n auf das Haus
schön Acht i mach' Jhna für alle Fol
gen verantwortlich. Vor meiner Thür
liegen zwa Dynamitbomben wo
hab'n denn Sö Jhnere Augen? Für
was zahlt man Ihnen denn a Reini
gungsgeld, wann Sö dö Dynamit
bomben so umalieg'n lassen. Glei'
machen S' m'r's Thor aus, daß i dö
„Freiwillige Rettung" avisir'n kann
denn meine Leut' müassen beim Fen
ster außisteigen dö Thür laß i net
aufmachen." „Aber, Herr Bartl,"
sagt der Hausmeister, „wer wird
denn so ängstli sein? I wir' glei
nachschau'n." „Mir machen S'
früher 's Thor auf, Sö leichtsinniger
Mensch," sag' i, „Sö san halt no nia
von aner Dynamitbomben z'rissen
worden, fünft redeten S' schon an
te erseht." I hab' ka Ruah geb'n, bis
er m'r's Thor aufg'macht hat. Voll
Todesangst hab' i am andern Trot
toir g'wart', daß jetzt und jetzt mei
Alte durch die Lust g'flog'n kommt."
„Geh, hör auf, i krieg schon a ganze
Ganshaut," sagte Mausberger, der
kein Freund von solchen Schauerge
schichten ist.
„Laß 'hn nur auserzähl'n," beru
higte ihn Ada bei, „Du siechst ja, daß
er net z'riffen word'n is."
„Zum Glück is' aber zu kernet Ka
ja stroph'n furnma," fuhr Bartl fort.
„Reich einer Weil' hat m'r der Haus
master umig'ruf'n, daß i schon summa
kann. Es fan nur blecherne Milch
büchsen g'wescn, dö's Milliweib am
Abend immer hinstellt fiir'n Fruah
.stuck-Kaffee. Könnt's Euch den
ken, wie i mi 'gift hab'. I hab' mei
Weib no in der Nacht aufg'rebellt und
chab' ihr dö Leviten g'lesen, wie f' so
leichtsinnig fein kann, in so aner Zeit.
Wie leicht kann so an Anarchist auf
fcen Gedanken kommen, daß er so a
Milliamperl austauscht und mit
Irtag'n nachdem statt an Kaffee kuh
warme Schusternägeln in'n Mag'n."
„Ja, ja, weit is kommen mit uns,"
«kekapitulirte Mausberger in der ge
wohnten Weise. „Da is neuli in dö
Dinstag G'sellschaft bei dö „Hackeln"
a dicker, behäbiger Herr 'kommen ma
hätt' 'hn eher für an nothleidenden
Kleingewerbetreibenden g'halten, als
Mr fünft was. Der setzt sich ganz
breit, als ob sich das von selbst ver
Mnd', an 'n Stammtisch hm und
vbwohl die Ander'n von- eahm weg
g'ruckt san, fangt er do an Dischkurs
«n und red't sich in a Hitz' eini llber's
Großkapitäul und über dö gemästete
Bourgeoisie, dene ma den Brotkorb
höher hängen muaß, oder dö ma selber
höcher henken muaß, damit s' zum
Brotkorb nimmer dazua kommen
bis Aner aus der G'sellschaft, den die
G'schicht' schon z' dumm word'n is,
Kl eahm g'sagt hat: „Was schimpfen
denn immer über dö dicken Bour
Mois? Sö hab'n ja selber an' Back
hendl Gottsacker, den S' kaum der
schleppen können!" „Sö," sagte der
fremde Herr und steht auf, „i hab' an'
Backhendl Gottsacker? Möcht' wis
sen, wie ma bei engern Hungerlohn zu
an' Backhendl Gottsacker summet.
I wir Euch glei zeig'n, was das für a
Backhendl Gottsacker is." Und wäh
lend er so red't, knöpfelt er fei Gilet
auf und wirft sein' Bauch mitten un
ter dö G'sellschaft. „A Bomben,"
Tuafen Me voll Entsetzen und rennen
bei der Thür aussi."
„Na, und is dö BoMben explodirt?"
fragte Bartl.
„Zum Glück is net explodirt,"
antwortete Mausberger „denn es war
yur a Kneipp'schet Bauchfleck. Aber
wie leicht hätt' s' explodiren können,
wann's was Ander's g'wesen wär'!"
„Es is überhaupt a ölendiger Zeit
Punkt," versetzte Herr Ada bei. „Ma
waß he'itigstags net amal, warum
ma sich plagt. Weg'n dö paar ölendi
$tn Netsch, dö ma verdient, is net
iurumi werth, daß man ft' an' Steuer
Mg'n löst, 's wär' Noth, daß ma je
der nothigen Kundschaft nachrennet
und a Compliment bis auf die Erd'
tibi macht Alois, bringen S' mir
a Viertel mit Gieß mir hab'n heui'i
an' steierischen Kapaunes g'habt und
i vertrag' dö Fett'n net."
„Hosenträger, Zahnbürsteln, Hemd
knöpfe, unzerbrechliche Kämme, Fe
bermesser, kaufen S' m'r was ab,
gnädiger Herr!" sagte eine alte Haust
rerin, die blaß und müde von einem
Tische zum anderen schlich und der
das Elend aus den Augen guckte.
„Schöne Geldbörseln hätt' ich da, ech
tes Kalbleder, aus einem Stück, Kra
vatten Nadeln, Hühneraugenpfla'lcr'
ßfi der Uhr, brauchen Sie nix? A Klei-"
njN I'M
Der pokttische Stammtisch»
9* ..
,«••' V s-'i S«5t v^a' a -u V
my* »-WWV-M
nigkeit nehmen S', auf Ehr' und Ge
wissen, ich hab' heut' noch um kam
zwei Kreuzer a Losung g'macht."
„Gengan! S' net weiter mit Jhnerer
Posel-Waar'," sagt Herr Adabei. „I
unterstütz' so an' Schwindel net. Das
wär' m'r recht. Dö Preisverderber
ito auffüttern helfen» Wann 's bet
teln geht's, gib i Euch an' Kreuzer.
Aber auf dö G'fchäftsleut' außispie
Im und den Leuten an Kremp'l ab
hängen, so was unterstütz' i net."
„Aber gnädiger Herr, was ich Ih
nen schon schaden kann," sagte die
Alte. „Das bisserl Waat' is fane
zehn Gulden werth. Sie verdienen in
an' Tag mehr, als i in ganzen Mo
nat."
„Verschwinden S', sag' i," rief Ur
ban unwillig, „mit satt selber G'
fchäftsleut'. Dös kernt' i net, so a
Concurrenz no großziag'n helfen.
Unftrans waß net, wo er das viele
Geld hernehma soll auf dö Steuern,
in Zins, dö Beleuchtung, und a so a
Hausirer hat keine Spesen, ka gar nix,
verschleudert dö Waas und lebt wie
a Kavalier."
„Mein Gott und Herr," feufzte die
Hausirerin. „I wünschet Ihnen net,
daß Sie nur an' Tag so a Kavalier
leben sühr'n sollten, wie Unserans.
1 hab' drei Kinder z' Hans', met
Mann is m'r g'storb'n, was soll ich
denn thuarr, um die Meinigen vor'm
Verhungern zu schützen?"
„Arbeiten than S'," sagte Bartl.
„Gengan S' waschen, ausreiben, Fen
sterputzen dös is a viel a passendere
Beschäftigung für a Weib, als den re
ellen Geschäftsleuten den Bissen weg
schnappen."
„Halt ja,* sagte Urban. „Wird
A'm eh sauet gnua g'macht, der Bis
sen. Alois, no a Krügel, guat aus#
schwab'n, und a Viertel Gansl aber
ka so a verreckt's Viech, wie's letzte
Mal das hat sogar mei Karo steh'n
lassen."
Die Hausirerin hat sich seufzend
entfernt und die Tischgesellschaft
spinnt den Faden eifrig weiter.
„Es ist die höchste. Zeit, daß das
G'fetz über den Hausirhandel amal
außakummt und dtra Wirthschaft a
End macht," sagte Adabei, „fünft gen
gan mir no Alle z' Grund."
„In mei' Haus summt schon lang'
ka Hausirer mehr," verfetzte Urban.
„Dös kenn' i net. Mei Hausmaster
wirft alle Tag' a paar über d'
Stiag'n abi."
„I thät s' Alle nach'n Paragraph
2 des Vagabundengcsctzes behandeln,"
meinte Bartl. „Es is ja do nur a
Vorwand für dö Arbeitsscheu. Wann
s' was arbeiten wollten, braucheten s'
ja nur auf dö großen Verkehrsanlagen
z' warten, dö jetzt in Wien d'ran
summen:"
„Freilt, soll'n- nur warten," sagte
Mausberger. „Wir lüassen a war
ten. Herr Wirth, schlagen S' no a
Fcchl Pils an, daß unö derweil dö
Zeit vergeht."
Z w e e u I
Schwieger „Lieber Karl,
Du hast ganz aus unsere Verabredung
vergessen, mich nach der Blumenausstel
lung zu führen!"
Schwiegersohn (Überrascht): „Wahr
haftig, liebe Mama, das hatte ich ganz
vergessen da muß ich Dich zur
Strafe sogleich dahin begleiten!"
I A u K i n e
li
„iVüt Erwachsene kostet's 1 Mark,
für Kinder die Hälfte!" „Hier ha
ben Se 50 Pfennig!" „Aber, Sie
sind doch keine Kinder mehr!" „Nu,
gehör'n met denn nicht zu de Kinder
Israels?"
Eia.liebendeS Herz. A.:
„Aber, lieber Junge, wenn Du und
Deine Frau Euch fortwährend herum
streitet, warum trennt Ihr Euch denn
lieber nicht?" B.: „Was und ihr
das Vergnügen rauben, Jemanden zu
haben, an. dem sie ihre Wuthauslassen
samt.... nein, das bringe ich nicht
llber's Herz."
In Saratoga. Gw .Fch
bleibe hier nicht langer, wenn Du je
den Abend Poker spielst." Er: „Meine
Liebe, wir können nicht hier
wenn ich nicht Poker spiele."
1
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.^....c.,„7 ,,, „T--,
5 Zwera-BidttoitzeI»
Im Besitze des Pariser Sammlers
Georges Salomon befindet sich eine
merkwürdige Collection! von Büchern,
welche nirgendwo ihres Gleichen haben
dürfte dieselbe ist eine veritableZwerg»
Bibliothek und enthält werthvolle Ca
binetstücke der Buchdruckerkunst. Die
ses Unicum umfaßt im Ganzen ca.
700 Bände, die sammt und sonders
Pygmäen der Bücherwelt sind, denn
Herr Salamon hat für die Einverlei
bung von Druckwerken in seine Biblio
thek sehr enge Grenzen gezogen. Das
größte Buch mißt in Höhe und Breite
54 bei 33 Millimeter, also nur wenig
mehr, als zwei bei einem Zoll es ist
dies „La Fontaine", im Jahre 1850
von Laurent und Deberny in mikro
skopischen Schriftzeichen gedruckt. Die
ses Buch ist bedeutend größer, als feine
Nachbarn, darunter ein „Horaz", der
nur 47 bei 30 Millimeter mißt und im
Jahre 1828 von Didot gedruckt ijjtj,
Rochefomould's, „Maxims" aus
selben Druckerei und 42 bei 21 Milli
meter groß „Le Rime di Petrarca",
Venedig, 1829, zwei Bände, 39 bei 24
Millimeter „La Divina Commedia di
Dante", Mailand 1878, ein 38 bei 22
Millimeter großer Band von 500 Sei
ten. Geschichte und Politik ist der
Bibliothek in mehreren interessanten
Werken repräsentirt, darunter „Die
französische Constitution von 1972",
41 bei 29 Millimeter, eine in holländi
scher Sprache in Haarlem gedruckte
„Constitution von Holland", 49 bei 30
Millimeter, welche wunderbar scharfe
Schriftzeichen hat. Eine in Amster
dam im Jahre 1753 gedruckte „Ge
schichte von Holland", zwei Bände von
33 bei 17 Millimeter, ist ebenfalls in
holländischer Sprache abgefaßt.
IvCIM
fHir.'ii
Vitium
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Unter den zahlreichen Büchern reli
giösen Inhalts befindet sich eine höchst
werthvolle Collection diminutiver
„Stundenbücher" und Bibeln aus
dem 17. und 18. Jahrhundert. Zwei
Bücher in altem Kalblederband sind
besonders bemerkenswerth, denn die
selben enthalten eine Serie vom 264,
sehr kleinen bildlichen Darstellungen bi
blischen Inhalts, welche gegen das
Ende des 17. Jahrhunderts von zwei
Schweizerinnen angefertigt sind, fer
ner ein „Katechismus" von 187 Sei
ten und „Vom christlichen Hausstand",
191 Seiten, welche beide im Jahre
1666 in Nürnberg gedruckt sind und 31
bei 31 Millimeter messen. Mehrere
Bibeln in elegcmtem Matoccvband, in
London während der ersten Hälfte des
18. Jahrhunderts gedruckt, sind wahre
Cabinetstücke ihre Dimensionen sind
26 bei 20 Millimeter. Noch kleiner,
jtämlich 22 bei 11 Millimeter, ist der
.Begriff Christlicher Lehre", aus dem
Hahre 1778.
An Liederbüchern und Almanachs ist
Hein Mangel. Von letzteren hat Herr
Salamon eine seht seltene Collection
aus den Jahren 1790 bis 1818 in
derselben befinden sich französische/
Holländische und englische Almanachs.
KS r-s'• V
v-
If"
"in
1-
Zu den werthvollsten Werken seiner
Zwerg-Bibliothek zählt Herr Sala-,
mon eine winzige „Charte Constitution
stelle" vom Jahre 1814, die 22 bei 13
Millimeter mißt dieselbe findet der
Leset hier im Bilde veranschaulicht.
Im Uebrigen werden die französi
schen Bücher von den im Auslande
angefertigten Werken bei Weitem über
trafen, so weit Schönheit und Klar
heit des Druckes wie der Illustrationen
in Betracht kommt. Einen der ersten
Preise in dieser Beziehung verdient
„The English Bijou Almanac", der
aus der Mitte dieses Jahrhunderts
stammt und 14 bei 10 Millimeter
mißt. Da die Schriftzeichen so über
aus klein sind, gehört eine Reproduc
tion derselben an dieser Stelle zu den
Dingen der Unmöglichkeit.
In voller Größe ist ein „Bijou for
1842" in vorstehender Illustration
dargestellt, mit den Bildern der „Prin
ceß Royal" und der Tragödin Rachel.
Ein Almanach vom Iahte 1837 ent
halt eine Widmung an die Königin
und unter den Abbildungen ein hüb
sches Porträt der Malibtan mit Noten
und den Text eines Liedes.
.Kleiner als diese sind mehrere
Almanachs, die in den Jahren 1817
bis 1840 in dem lithographischen In
stitut von C. F. Müller in Carlsruhe
y "x ,-v '1
JP
é
i hergestellt sind. Me messen Mr 14
bei 9 Millimeter und enthalten aus
26 bis 28 Seiten 6 bis 12 Illustratio
nen. Der vorstehend abgebildete Al
manach stammt aus dem Jahre 1814
und ist die Illustration um ein Gerin
ges vergrößert. Ein Almanach aus
dem Jahre 1831 enthält seht hübsche
Porträts von Paganini, Hussein Pa
scha, dem letzten Dey von Algier, und
Anderen. In dem Almanach von 1834
findet man ausgezeichnet ausgeführte
Porträts des Generals Jackson, des
preußischen Kronprinzen Friedrich
Wilhelm und des Königs Otto von
Griechenland.
Das kleinste aller Zwergbüchlein'
der Bibliothek ist ein „Chemin de la
Crouix" (Kreuzweg) von nur 14 bei 6
Millimeter, d. h. ungefähr eirt halber
fci einem viertel Zoll.
Das Massenduell in ««xerre.
Im Iahte 1803 lagen in der statt»
Mischen Stadt Auxerre zwei Regimen
ter in Garnison, Das eine hatte
ruhmreiche Feldzüge unter dem Gene
ral Moreau gemacht. Nun entstanden
Meinungsverschiedenheiten zwischen ei
nigen Soldaten der beiden Regimenter
über die Vorzüge der beiden Generale.
Die von dem einen Regiment behaupte
ten, Moreau sei das größere Feldherrn
genie die des andern Regiments
meinten, im Vergleich mit Bonaparte
fei Moreau nur ein höchst unbedeuten
der General. Der Streit darüber
wurde immer heftiger, und schließlich
forderten die Moreau-Verehret die Be
wunderer Bonapartes zum Zweikampf
heraus. Es wurde abgemacht, daß
von jedem Regiment 100 Mann ausge
wählt werden sollten, um auf einem
freien Platze vot der S^adt mit blan
den Waffen Ven Streit auszufechten.
Dies geschah auch wirklich. Die 200
ergrimmten Kämpfer waren gerade im
hitzigsten Handgemenge, als Offiziere
dazu kamen und mit vieler Mühe die
Leute auseinander brachten. Eine
Untersuchung fand statt, und es war
tie Rede davon, daß die Zweihundert
streng bestraft werden sollten. Aber
éa trat ein alter, mit Ordenszeichen
jtnd Narben bedeckter Sergeant vor und
sagte: „Da die Herren Offiziere sich
miteinander schlagen, wenn sie in
Streitigkeiten gerathen, so muß das
auch uns frei stehen, denn wir haben
ebenso viel Ehre im Leibe, als die
Herren Offiziere!" Die Richtigkeit
dieser Ansicht wurde anerkannt und
also die Untersuchung niedergeschlagen.
Und da man höheren Orts befürchtete,
daß es wegen derselben Ursache wieder
zu ähnlichen Streithändeln kommen
könnte, so erhielt das Moreau-Regi
ment schleunigst eine andere Garnison
und dafür rückte ein zweites Bona
parte-Regiment in Auxerre eilt. Auf
solche praktische Weise wurde die Ruhe
wieder hergestellt.
Wi-
Kö«ig»soh»
eia
fftau
Prinz Oscar von Schweden liebte die
Hofdame Fräulein Ebba Münk und ge
dachte sich mit derselben zu verloben.
König Oscar, der Vater des Prinzen,
verweigerte jedoch seine Einwilligung
zu diesem Bunde Fräulein Munt
mußte den Hof verlassen und Prinz
Oscar als Kommandant eines Kriegs
schiffes für längere Zeit in eine Art
Verbannung gehen. Was der König
damit erreichen wollte, erreichte er
Richt weder Zeit noch Entfernung ver
mochten die Herzen der Liebenden zu
trennen. Da nahm sich die Königin
Sophie der Verbannten
Gesang.
,t V ''I*1
'fé''
SU seiner
kam.
an,
sie zog
Fräulein Münk wieder in ihre Nähe
und erfreute sich
an
ihrem herrlichen
König Oscar, der bekannt­
lich ein begabter Dichter ist, hat auch
mehrere Lieder tiefreligiöfen Inhalts
gedichtet. In einem derselben kommt
die folgende Strophe vor:
„O Mensch, wenn noch in DeinemSinn
Der höheren Liebe Flammen brennen,
Geh' heut' zu Deinem Kreuze hin,
Den treu'sten Freund dort zu erkennen.
O heil'ges Fleh'n!
O Trost, so schön!
Erhötung wird dasHetz bann finden!"
Es war Weihnachten. Auf einer
Soiree bet Königin wurde Fräulein
Münk aufgefordert, dieses schöne Lied
zu singen. Sie fang und brachte die
mitgetheilte Strophe mit einet solchen
Innigkeit und seelischem Ausdruck zum
Vortrag, daß alle Zuhörer tief ergrif
fen waren, und jedes Auge richtete sich
auf den König, der während des Ge
sanges eingetreten war und sich in der
Nähe des Instrumentes niedergelassen
hatte. Den König ergriff eine mäch
tige Bewegung. Stumm und wie in
Gedanken verloren, faß et nach dem
Gesang noch einige Zeit da, und im
Salon herrschte eine Stille, wie in ei
nem Gotteshause um Mitternacht.
Dann erhob sich det König, et nahm
feinen Sohn Oscar bei der Hand,
führte ihn zu Fräulein Munt hin und
legte ihre Hände in einander.
Heimgegeben: Alte Co
quette (die ein junget Mann nachHause
begleitet): „Doch mir wird auf ein
mal so angst: was werden die Leute
sagen, wenn sie mich mit einem jungen
Mann so spät auf der Straße sehen?"
Junget Mann: „Aengstigen Sie sich
nicht, ich mache mir ja auch nicht das
Geringste daraus, »em» ich ausge
lacht werde."
I
Herrenberge Amts
blatt, dem „Gäuboten", leistet ein
Schmied folgende amtlich beurkundete
Abbitte: „Der Unterzeichnete bedauert,
in der Trunkenheit über Schulcheiß
W.... beleidigende Aeußerungen ge
macht zu haben, bittet Öffentlich um
Verzeihung und verspricht, in Zukunft
fein ungewaschenes Maul zu halten."
-1"*. -X 5
J?
A'"..'--
Da» ÄlttW
K a
Ein Kind zu haben zum minde
sten eins ist die heimliche Sehnsucht
einer jeden Mutter. Ein Weib, das
ernsthaft erklärt, es wolle keine Kinder,
rechne ich nicht zu den Frauen. Indes
derartige Naturen bilden zum Glücke
die Ausnahme und keineswegs die Re
gel.
Ich kenne so manche Ehe, in der 18
anfangs, bevor der Ausgleich der Tem
peramente sich vollzogen hatte, etwas
wild und stürmisch herzugehen pflegte.
In manchen Fällen war dann später,
-besonders wenn nun auch noch der Kin
dersegen ausblieb, die gegenseitige Ent
fremdung schon so weit gediehen, daß
die Ehegatten alles Ernstes an Schei
dung dachten. Solcher Ehen gibt es
unzählige.
8
Da kehrt eines Tages der Mann
mürrisch und verdrossen von seiner Ar
beit heim. Er weiß kaum noch, wes
halb er immer und immer wieder zu
der Frau zurückkehrt, die ihn kalt und
gleichgültig empfängt.
Aber, was war denn heute los?
„Guten Abend, Ernst sprach seine
Frau ihn an. Und wie ihre Wangen
dabei erglühten! Wie die Stimme so
herzlich klang! Das hatte Etwas zu
bedeuten. Vielleicht ein Attentat auf
seinen Geldbeutel. Er hatte sich ohne
hin schon gewundert, daß Elise so lange
schon keine Geldanfprüche mehr zu per
sönlichen Zwecken an ihn gestellt hatte.
Darin hatte er nicht mit Unrecht auf
eine Folge der wachsenden Entfrem
dung erblickt, die nun bald zum völli
gen Bruch führen mußte. Eine Ehe,
in der die Gattin vom Gatten nicht
mehr das Geld zu einem neuen Kleide
fordern kann, ist auf die Dauer nicht
haltbar.
Sollte das neue Kleid oder das Hut
modell, welches Elise heute gesehen, am
Ende zum Bindeglied werden, das sie
Beide einander wieder näher bringen
würde? Eigentlich wäre ihm eine
Wiederannäherung gar nicht unlieb.
Er hatte keinen Grund zu ernster Be
schwerde über seine Frau. 5ie war
gut, schön und sanftmüthig gewesen,
als er sie heirathete.
Seither hatte sie körperlich noch ge
wönnet. Seine Bekannten beneideten
ihn um den Besitz des sinnberückend
schönen Weibes. Ihr Charakter aber
hatte sich verändert. Nicht als ob sie
schlecht geworden wäre. Solche schroffe
Uebergänge in der Charakterentwicke
lung eines Menschen gibt es nicht.
Nein, nur ihm gegenüber so wollte
ihm dünken war sie jetzt eine Andere
als früher... Ja, sie war anders ge
worden—aber auch so ganz anders...
Vielleicht war das auch ein wenig
seine Schuld gewesen. Er war heftig
und aufbrausend. Anfangs legte et sich
im Verkehr mit ihr stets die von der
Galanterie gebotene Zurückhaltung auf.
Aber die ritterliche Galanterie hält sel
ten lange vor in der Ehe. Sie ist der
letzte Nachklang der romantischen Liebe
des Jünglings. Die heiße, leidenschaft
liche Liebe ist einem Strohfeuer ver
gleichbar, das bald schon verglüht,wenn
erst die beiden Liebenden einander füt's
ganze Leben angehören. Bei loderndem
Strohfeuer läßt sich keine gute Suppe
kochen. Und Bie leidenschaftliche Ltebe
bietet keine Gewähr für eine glückliche
Ehe. Sie ist manchmal dem Eheglück
sogar hinderlich.
Bei einer mittleren ehelichen Tempe
ratur so etwa 14 bis 15 Grad Re
aumur kann das wahre Eheglück
weit eher gedeihen. In folch'etner wohl
temperirten Ehe pflegt sich zwischen den
Gatten jenes behagliche Zusammen
leben herauszubilden, welches wechsel
seitige Beziehungen schafft, die sich oft
dauerhafter erweisen, als die gesetzlichen
Bande.
Die Behaglichkeit hatte in der Ehe
des vorhin erwähnten jungen Paares
nie so recht aufkommen können. Die
Temperamentsverschiedenheit war zu
groß gewesen. DieGegensätze hatten sich
immer mehr zugespitzt. Nichts war da,
was mildernd und versöhnend hätte
wirken können.
Es fehlt das Kind...
Und dennoch: wie schmuck und anhei
melnd sah es aus in dem Heim dieser
beiden Leutchen! Drinnen im Wohn
zimmer ein nett gedeckter Tisch, darauf
ein duftiger Blumenstrauß, ujtd neben
der Lampe, die das Gemach mit ihrem
traulichen, durch einen rosa-rothen
Schirm gemilderten Schein erfüllte,eine
Flasche Rothwein. wahrhaftig
Chateau Matgectux, seine Lieblings«
marke!
Das hatte sicher Etwas zu bedeuten.
Vielleicht war heute ihr oder fein Ge
burtstag oder der Jahrestag ihrer
Vermahlung?
Nein,das war es nicht... also etwas
anderes.
1
Nun tritiEIifc ein. Sie trägt ein eng
anschließendes graues' Wollkleid, wel
ches das herrliche Ebenmaß ihresWuch
ses noch deutlicher hervortreten läßt,
und auf demKleide eine blendend weiße
Schürze, die ihr allerliebst zu Gesicht
steht... Sonst pflegte sie das Essen
durch das Dienstmädchen auftragen zu
lassen. Kam er etwas verspätet nach
Hause, so hatte sie selbst ihr Abendbrot
schon zu sich genommen. Er mußte
dann allein speisen. Heute dagegen war
sie ganz Hausmütterchen. Heute standen
auch zwei Gedecke auf dem Tisch und—
wie gesagt eineFlasche Wein. Ueber#
dies ga& es Gänsebraten, einen recht
saftigen, knusperigen Gänsebraten
das Waffer lies einem schon beim blo
ßen Anblick im Munde zusammen.
Ernst war stumm und starr vor
Ukberraschung. Das Alles war ihm un
fa&kit. Verstohlen blickte er Elise von
der Seite an. Eine zarte Rothe ver
schönte ihr Antlitz und die großen, dun#
klrlauen Augen erglänzten wie im
Witderschein eines stillen Glückes. Und
Jtu
*. V»
von dem goldblonden Haar schienen
leuchtende Strahlen auszugehen, die ei*
Ytet Gloriole gleich die reine Stirn um-'
«rahmten...
Frau Elise lächelte ihrem Manne
vergnügt zu und begann dann, ihm
stillschweigend vorzulegen. Sie wußte,
daß Ernst bei dem wichtigen Geschäft
des Essens nicht germ sprach. Sie
schenkte alsdann den Wein in die Glä
ser und stieß mit ihm an. Ihr „Prost!"
erklang so recht «us tiefem Herzens
gründe.
Auch Ernst legte unwillkürlich einen
wärmeren Klang in seine Worte, als er
mit einem„Wohl bekomm' Dir's.Elise!"
antwortete. Dabei blickte et sie wieder
um an, und tief senkten sich seine Augen
in die ihrigen. Purpurröthe über
flammte da das Antlitz der jungen
Frau, die jetzt eine der schwersten und
doch auch wonnevollsten Stunden ihres
Lebens durchlebte... Sie wird heute
dem Gatten ein Geheimniß anver
trauen ein süßes, heiliges Geheim
niß, das allem Hader und aller Ent
fremdung ein Ende macht. Was unaus
gesprochen und unaussprechbar bislang
zwischen ihnen gestanden, was ihreHet
zen einander entfremdet hotte die
Kinderlosigkeit ihrer Ehe das war
jetzt überwunden und konnte keinen
trübenden Schatten mehr werfen auf
ihre beiderseitigen Beziehungen. Nun
mußte Alles,Alles zum Guten sich wen
den..»
Nicht nur das Weib, auch der Mann
sehnt sich nach dèm Kinde. Sie stehen
Beide unter dem Einfluß des Naturge
setzes. Nicht der Mann ist der Mensch
und nicht das Weib. Erst der Mann,
das Weib und das Kind sind der
Mensch. Sie ergänzen einander und ihr
innerstes Wesen sehnt sich nach dieser
Ergänzung. Es ist die Einheit in det
Dreiheit, die Dreiheit in der Einheit—
ein Mysterium, wenn ihr wollt,aber ein
süßes Mysterium, das uns mit ehr
furchtsvollem Schauern erfüllt. Wir
ahnen die Majestät der Natur, die sich
unser als das Werkzeug bedient zur
Erreichung ihrer schöpferischen Zwecke.
Deshalb werden Mann und Weib
früher oder später unterschiedslos er
griffen von dem Drang zum Kinde.
Kann dann die Ehe diesem Drange
nicht genügen, erscheint jede Hoffnung
auf Kindersegen ausgeschlossen, so ver
liert das ehelicheZusammenleben in den
Augen feinfühlender Gatten manchmal
seine natijrlich-sittliche Grundlage. Es
erscheint ihnen zwecklos. Das muß zwar
nicht so sein es gibt wohl auch man
che glückliche, wenngleich kinderlose Ehe
aber es kann doch so kommen und
kommt thatsächlich sehr häufig so. Dann
lockert sich das Band, welches bis da
hin die Gatten zusammengehalten, und
es kommt entweder zum Bruch, oder zu
einem gleichgütigen Nebeneinanderge
hen in der Ehe, welches doch unmöglich
deren Zweck und Endziel fein kann.
Wenn nun aber endlich der Klapper#
storch über das Haus dahingeflogen ist
und einen kräftigen Jungen, ein zier
liches Mägdelein durch den Schornstein
hat fallen lassen, dann ist die Freude
zwar groß, aber noch keineswegs alle
eheliche Noth ein Ende. Dann ent
brennt nach kurzem Waffenstillstand
manchmal auf's Neue ein erbitterter
Streit derKampf um das Kind und
feine Erziehung.
Die Mutter würde aus überquellen
det Liebe und Zärtlichkeit das Kind
verhätscheln und verziehen, wenn nicht
der Vater ein Machtwort spräche und
die verweichlichenden Einflüsse von dem
Kinde abzuwehren suchte. Zunächst muß
sich seine väterliche Fürsorge hauptsäch
lich auf eine Ueberwachung der körper
lichen Pflege des Kindes beschränken,
damit in hygienischer Hinsicht keine fol
genschweren Fehler begangen werden.
Gerade auf diesem Gebiete wollen
sogar sonst Vorurtheilsfreie und intelli
gente Frauen häufig genug keine Ver
nunft annehmen. Es hat sich im Laufe
der Zeit unter den Frauen hinsichtlich
der Kinderpflege eineTradition heraus
gebildet, die allen Forderungen der
Wissenschaft undVernunst schnurstracks
zuwiderläuft, an der aber manche
Frauen festhalten, wie der Südfee-Jn
fulanet an feinem Fetischglauben. Es
ließe sich eine lange Reihe von Versün
digungen auszählen,, die als Sünden
wider den heiligen Geist einer vernünf
tigen Kinderpflege zu betrachten sind.
Die Unvernunft der Mütter kennt oft
keine Grenzen. Was sie von der Matter,
der Großmutter und der Urahne ererbt
haben, ist ihnen maßgebend. Mögen
alle Aerzte und Gelehrte der Welt be
haupten, diese oder jene Behandlung
des jungen Weltbürgers fei falsch und
widersinnig, sie werden trotz alledem
dem alten Verfahren treu bleiben, blos
weil es alt und „erprobt" ist. Sie selbst
wurden in ihrer Kindheit nach diesem
Rezept behandelt. Da nun diese Me
thode so prächtige Resultate gezeitigt
hat, muß sie unbedingt gut sein...
Ich will sie hier nicht erst alle auf
zählen, die Sünden, welche unverstän
dige Mütter sich gegen die Kleinen in'
deren ersten Lebensjahren zu Schulden
kommen lassen sreilich selten ohne
Mitschuld der Männer. Der Mann,
welcher um des lieben Friedens willen
seine Frau gewähren läßt, möge sie
noch so unvernünftig an dem Kinde
handeln, hat Heine Ahnung von der
schweren Verantwortung, die et da
durch auf sich nimmt. Die Pflicht des
Mannes ist es, die Kinderaufziehung
zu überwachen. Auch soll er die Frau
aufklären über Alles, was ihr in dieser
Hinsicht zu wissen Noth thut. Es fehlt
•nicht an guten Volksbüchern, welche al
les Wifsenswerthe enthalten. Der jun
gen Mutter schadet es sicher Nichts,
wenn sie statt des neuesten Romans ein
derartiges Buch zur Hand nimmt. Sie
hat aus diesem Gebiete noch geradezu
Alles zu lernen denn unsere jungen
Mädchen werden heutzutage zu allem
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MögNchen erzogen, mir nicht zu
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das Kind die ersten Lebens­
jahre hinter sich hat, beginnen die
Hauptaufgaben der Erziehung,
Handelt es sich um
dieCharakterbtldmtg
und tint die geistige Ausbildung. Da
wartet denn vot allen Dingen des Va
ters eine schöne und hehre Aufgabe, der
er jedoch nur dann völlig
So erweist sich das Kind immer und
immer wieder als Bindeglied zwischen
den beiden Gatten. Hat da das Sprüch
lein nicht Recht, welches sagt: „Viele
Kinder, viel Segen"
DaS ttette Piano oder: Wie IH
Fred der Qual des Pia«»
Spielens entrann.
Die Mutier sprach: „Mein lieber Fred,
Du willst nicht spielen? Das- ist
nett!
Komm', Ftedchen,
spiel'
Ha," denkt et, „warf, ich tränk's euch
ein,
Daß ihr fortan mich laßt allein."
Und kaum gedacht, spielt er auch schon
Den Anfang von „Reveil de Lion".
htrfsz
Tv

gerecht
werden
kann, wenn er ihr in innigster Gemnn
fchaft mit der Mutter seine Kräfte
widmet.
schön,
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Es kracht, als ob das Haus fallt etot
Papa eilt ganz bestürzt herein.
Et reißt das Söhnchen von dem Stuhl
Und brüllt: „Willst stoppen gleich, Du
Fool?!"
Der Fred get vom Piano froh.
Denkt schmunzelnd: „Well,
I
iold hm»
so!"
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Militärisches, ©fficierifrf
»Sie Esel Sie, wissen Sie, warum ich»
Sie an der Nase gezogen habe Re
krut: „Wahrscheinlich, weil Sie. vor
aussetzen, daß ich kein Taschentuch
habe."
Warum. A.: „Willst Du,
mich nicht Deiner hübschen Cousine
voMellen?" B.: „Gewiß will ich es.
wenn Du es wünschest, thun, aber ichj
bitte Dich schon jetzt, solltest Du!
sie je heirothen, mir niemals Vor-j
würfe wegen dieser Vorstellung
zu ma-,
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Papa liest seine „Daily Preß", i
Der Fred auf Rache sinnt indeß.
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scheut, i
Auf daß Papa sich recht dran freut."
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