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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, July 11, 1894, Image 8

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Der Deutsche Zeobariner.
»|il8»ellte, 11. A»lt. 189*.
Wie wir hören, ist He^rr Jakob
OeGreiff schwer erkrankt.
Die Ohio Staatsfair findet vom
K. bis 7. September statt.
.. Herr Peter Fahrney ist glücklich
U der Schweiz angelangt tntfr hat eine
ttrzügliche Reise gehabt.
Tie Populisten unsers Countys
Herben ihre Convention am 19. Juli
ia Canal Dover abhalten.
v. 1000 Yards schöne Kleidergjng
h»Ms für 5 Cents die Yard bei
Gebr. Spring & Holzworth.
Herr Hermann Einstein, Agent
fâr Ullman, Einstein & Co. in Cleve
land, wird in einigen Tagen hier sein.
Die meisten Kaufmannswaaren
bedeutend reduzirten Preisen bei
e S i n & o z w o
In Dennison fiel ein ISjähriger
Knabe. des Lokomotivführers James
Carr von einem Kirschbaum und brach
eilten Arm.
Unser Stadtrath hat den Mar
shal und seinen Gehülfen angewiesen,
den Public Square je Morgens und
Abends mit Wasser zu bespritzen.
Geht zu Weiter & Lytle, wenn
Ihr Grabsteine und Monumente wollt.
Dieselben bezahlen keine hohen Prozente
ea äaewte» mt Imm billig verkau
fn. tr
An Iber „CaMon Volkszeitung"
tritt ein deutscher Demoknü von Wayne
County mit großer Wärme für das
Einstehen aller Deutschen für^ongreß
mann Richards ein.
Auch der Stadtrath von Canal
Dover hat ein Verbot erlassen, Anzeigen
irgend einer Art an Telegraphen- etc.
Stangen anzubringen, unter Andro
hung einer Buße von B1 bis $10.
Durch vorzeitige Explosion einer
Sprengladung wurde oor ewigen Ta
gen ein Arbeiter in einer Kohlengrube
bei Somerdale schwer verbrannt. Ter
Verunglückte ist französischer Abkunft.
Einige
Tausend Dollars werden
gegen gute persönliche Sicherheit zu 6
Prozent ausgelehnt. Für nähere Aus
fünft wende man sich an S. 9t. Min
nig, „Beobachter"-Office. 11
Seit 1. Juli ist die Jagd auf
Eichhörnchen gesetzlich gestattet. Wollte
man alle zählen, die diesen Tag nicht
abwarten mochten, es würde wahrschein
lich eine ganz bedeutende Ziffer heraus
kommen.
Der „Wooster Republican"
schreibt: „Coxcy wird beschuldigt, daß
die Löhne in seinen Steinbrüchen er
bärmlich niedrig sind und er war der
erste Mann im Tuscarawasthal, der
tie Löhne reduzirte."
Im One Leg Ereek Somer
dale ertrank letzthin beim Baden der
»mverheirathete, 25 Jahre alte Wm.
Harmon. Ursache: Krämpfe, Wier
schem lich, weil er erhitzt und ohne Ab
kühlung ins Waffer gesprungen.
rufenen Herrn Professor Charles Crone
dach, bisherigem Prinzipal der Schulen
in Port Washington, hat der Schulrath
letzterer Ortschaft den Professor M. B.
Whittacker aus Roscoe bei Coshocton,
gewählt.
Ich litt an einer heftigen Erkäl
tung und gebrauchte auf Anrathen eines
Freundes Tr. August Königs Hambur
ger Brustthee und in kurzer Zeit war
ich wieder hergestellt. Frau Arfting
stall, 148 Court Str., Cincinnati, O.
Preis 25 Cents das Packet.
an
Sonntagen. Kann sich denn unsere
Geistlichkeit ewig nie darüber erheben,
dem Geiste der Zeit und dem Rade des
Fortschrittes in die Speichen zu fallen
»Nd beständig rückwärts zu drehen?
Wir haben den Grocery-Store ne
ben uns ausgekauft und sind jetzt bereit,
mit allen Arten von Land-Produkten
zu handeln und die höchsten Marktpreise
zu bezahlen. Wir wollen
1000 Pfund frische Butter,
.1000 Dutzend Eier,
1000 Frühjahrs und alte Hühner.
Die Staats- Echuleraminations
Behörde von Ohio, welche letzte Woche
während vier Tagen in Columbus sich
in Sitzung befand, war im Falle eine
Reihe lebenslänglicher Lehrer Certifi
kate zu ertheilen.' Unter den betreffen
den Namen finden wir denjenigen des
tSuperintendentenG.
erm Professor C. Maurer, des
der hiesigen Schulen.
Es werden an verschiedenen Or
ten Klagen laut, daß Knaben, entgegen
dem strengen Verbote des Gesetzes, sich
ein Geschäft daraus machen, die Nester
von Vögeln nach Eiern abzusuchen.
Es mag daher am Platze sein, Sektion
3900 der Ohio Gesetze in allgemeine
Erinnerung zu bringen, welches das
Aufnehmen von Vogelnestern mit einer
Buße von 1100 bis $500, und unter
Umständen auch Gefängmßstruf», He
droht.
Körperverletzungen sollten rite
âttâ dem Grunde vernachläßigt werden,
weil sie nicht eben große Schmerzen ver
ursachen. Vor einigen Wochen fiel der
16jährige Sohn des Joseph Kate in
Canal Dover von' einem Pferde und
brach sein (Schulterblatt. Man scheint
die Sache für ungefährlich gehalten zu
Haben, weil der Knabe wenig Schmer
zen fühlte. Diese stellten sich erst spä
t.*r ein und man war schließlich doch ge
S!ötibiit, einen Arzt zu konsultiren.
Dies# Hermochte allerdings den Schmerz
zu WHisten, erklärte jedoch, daß der
BrWÄcht mehr normal verwachsen
wS^Wit fr zu large vernachlässigt
worden fei»
V
Port Washington ist am Freitag
von einem schweren Hagelwetter heimge
sucht worden.
500 Uards Hemdenstoff zu 5 Cents
die Darb bei
Gebr. Spring & Holzworth.
Gottlieb F. We! fly in Goshen
Township hat eine Erhöhung seiner
Pension bewilligt erhalten.
300 Aards Pongee Reste 8
Cents die Mrd, gewöhnlicher Preis 15
Cents bei Gebr. Spring Holzworth.
Bei William McFarland, einem
an 3. Straße wohnenden Arbeiter der
Dennifoner Mafchinenwerkstätte, wurde
neulich von der Polizei eine Haussu
chung vorgenommen und dabei verschie
dene Werkzeuge, Ketten etc. gesunden,
welche die Bahngesellschaft als Eigen
thum beansprucht.
Es heißt, daß die Populisten
Partei von Tuscarawas Comity, die
zur Zeit keine ihre Ansichten vertretende
Zeitung besitzt, nächstens wieder ein
Organ erhalten werde. Sie stehe dieß
falls mit einem Herrn aus Akron in
Verhandlung, der das neue Blatt in
Canal Dover erscheinen lassen werde.
Sim. Shaffer in Dennison ein
16jähriger Knabe, der auf'emen manö
verirenden Zug gestiegen war und den
letzten Wagen, währender sich im Gang
befand, loskuppeln wollte, fiel ab und
gerieth mit dem Arm unter ein Rad,
wobei derselbe so schwer zerquetscht wur
de, daß eine Amputation auf 2 Zoll
Länge nöthig wurde.
In Uhrichsville scheint man tut
geduldig zu werden, daß die Aussüh
rung des Straßenbahn-Projektes New
Phi'ladelphia-Uhrichsville noch immer
auf sich warten läßt. Hätte sich der
dortige Stadtrath vor einem Jahr et
was mehr mit Ertheilung der Konzef
sion beeilt, so würde die Bahn sich
heute vermuthlich schon im Betriebe be
finden.
Eine neue Kartoffelplage wird an
einigen Orten beobachtet. In den
Blättern zeigen sich eine Anzahl kleiner
Löcher, die vermuthlich von irgend ei
nein Insekt herrühren und ziemlich bald
das Absterben des Blattes und hernach
der ganzen Staude zur Folge haben,
Eine interessante Lektüre bieten
die verschiedenen Auslassungen republi
säuischer Zeitungen über die congressio-
Wir wissen nicht, welche Bedeu
tnng nachfolgender Mittheilung des
„Ohio (itate Journals" aus Steuben
ville zukommt: „Ein Chicago & Pitts
burg Syndikat, welches große Kohlen
ländereien in Harrison und Jefferson
Counties angekauft hat, trägt sich mit
dem Plane, eine „Wheeling, Cadiz &
Northern" Bahn zu erstellen. Dieselbe
würde von Wheeling über Mt. Plea
sant und Hopedale nach Cadiz und von
dort über Nero Philadelphia und Woo
ster nach Siindusky am Eriesee führen.
In Uhrichsville fiel Frau Geis in
ihrem Restaurant nahe dem UnionBahn
Hof durch ein morsches Brett des Steges
etwa 23 Fuß tief auf den. sumpfigen
Grund hinunter. Die Restauration er
hebt sich bedeutend aus einer Vertie
sung, besitzt aber einen ebenen Zugangs
steg vom Bahnhof her. Gleichzeitig mit
ihrem Sturz brach auch der Steg ein
und stürzte auf sie. Die Frau, die län
gere Zeit besinnungslos lag und nicht
unbedeutend verletzt wurde, konnte nur
mit Mühe aus ihrer fatalen Lage be
freit werden.
In der Frage der WaffKverfor
gung hat der Stadtrath von Canal Do
ver Stellung genommen. Er hat fol
genden Beschluß gefaßt: Nachdem einer
seits eine Petition vieler Bürger und
anderseits eine größere Einwohnerver
sammlung einmüthig das Verlangen
nach Erstellung eines Wasserwerks ein
gereicht hat und auch die Behörde das
Bedürfniß einer bessern Wasferversor^
gung anerkennt, wird beschlossen, daß
dem Verlangen entsprechend die Erstel
lung eines Wasserwerkes mit Beförde
rung an Hand genommen werden soll.
Ein Uhrichsville Blatt weiß fol«
gendes drollige Erlebniß eines Denniso
ner-Delegaten an der letzten demokrati
schert County Convention in New Co
merStown zu erzählen. Als die Tickets
zum Mittagessen unter den Delegaten
ausgegeben wurden, nahm auch unser
Dennisoner Politiker ein solches und
schob es in die Tasche, ohne weiter nach
dessen Inhalt zu sehen. Die Zeit des
Mittagesiens kommt, man eilt in langer
Reihe
zum
nale Convention von Coshocton und die verlangte Zufahrt herzustel
Wiedernomination James A. D.
Ri-j
chcirds. Gold ist wenig drin, nicht ein-
Infolge des kürzlich von uns mit
getheilten gerichtlichen Entscheides hat
nun die!
Speisesaal, wo an der Thüre
die Tickets abgenommen werden. Als
der Delegat au5 Dennison, Martin D.
ist sein Name, sein Billet abgiebt, macht
der Thürhüter ein kurioses Gesicht und
hält den Mann an. „Was fehlt denn
fragt dieser, worauf der erstere scherzend,
bemerkt, daß er keinen Leihstall betreibe.
Jetzt war die Reihe, ein furioses Gesicht
zu machen, an Martin, denn auf seinem
Ticket stand schwarz aus weiß zu lesen
„Gut für eine Pferd'-fütternng Tab
leau Sein Mittagessen kriegte er
Alkichwßbl.
Moritz Meyer in Midvale, Henry
Espenschied in Ragersville und I. Rick»
Ii in New Comerstown beschweren sich,
daß ihnen die letzte Nummer des „Beo
bachter" nicht zugegangen sei. Wir kön
nen des Bestimmtesten versichern, daß
diese Nummern hier richtig abgegan
gen sind und daß unser Blatt überhaupt
mit aller Genauigkeit expedirt wird.
Nach der „Canton Voliszeitung"
kann man dort täglich die Wahrneh
mung machen, daß das Lumpengesindel
von Tramps und umherziehenden Ta
gedieben seit der Coxey-Bettelzug-Be
wegung immer frecher und gemeiner
wird. Selbst Schinkenbrödchen seien
diesen Leuten nicht mehr gut genng und
es sei schon vorgekommen, daß die
Fechtbrüder solche den Hausfrauen ein
fach vor die Füße geworfen haben.
Was sie wollen, ist Geld zum Saufen.
Die Zeitungen theilén nachträg
lich eine Zugs-Collision mit, die sich am
30. Juni zwischen 4 urb 5 Uhr Nach
mittags aus dem Bahnhos in New Co
merstown zutrug. Während ein Zug
der C. & M. Bahn aus der Kreu
zung stand, vermochte ein östlich gehen
der Güterzug der Pan Handle Bahn
nicht rechtzeitig anzuhalten und rannte
aus einen Güterwagen, der total demo
lirt wurde. Weiterer Schaden scheint
nicht verursacht worden zu sein.
In Dennison und Uhrichsville
war neulich die Rede davon, eine Com
pagnie Miliz zu gründen. Indeß be
gegnet die Sache einigen Schwierigkei
ten. Der Staat liefert zwar die nöthi
gen Waffen und Umformen, aber die
dießjährige Kreditbewilligung der Ge
fetzgebung ist" bereits erschöpft und für
einmal sind keine weitern Gelder zu die
sein Zwecke vorhanden. Wenn aber die
Kriegslustigen in unsern Schlvesterstäd
ten sich auf eigene Kosten ausrüsten wol
len, so dürfte ihrem Militäreifer kein
Hinderniß im Wege stehen.
i
Es heißt, daß Bespritzen mit einer Aus-J
lösung von Parisergrün ein wirksames!
Gegenmittel sei.
Aus den Verhandlungen des
Stadtrathes von Uhrichsville ist zu ent
nehmen, daß sich die Pan Handle
Bahngesellschaft weiterhin weigert, die
Zufahrt zur von ihr erbauten neuen
Brücke am Wafserstraßenübergang zu.
erstellen. Der „Independent" meint
dießfalls: „Die Frage liegt nun so:
Was ist besser, die Stadt erstelle die
Zufahrt in einigen Monaten, oder sie
bringe den Fall vor Gericht, wo er fünf
Jahre lang herumgezogen wird und
wie wir glauben dann mit dem Eni
scheid endet, daß die Bahn gezwungen
^n, während die Brücke ebenso lange
nW
befahren werden kann
mal halbwerthiges Silber, aber viel I __ Unsere Gesetzgebung hat uittrnn
Aerger und Enttäuschung, die mit mehr 15. März ein nen es Gesetz passirt, wel
oder weniger süßlich scheinendem Mund- ches einen strengern Modus zur Eintrei
verzerren verschluckt werden.
bung rückständiger Steuern von perso
nalem Besitz bezweckt. Dasselbe schreibt
vor, daß die County Commissionäre in
ihrer September Sitzung jedes Jahr
Verlängerung ihrer Bahn durch Ost- eine öffentliche Verlesung der nnt Steu
Hochstraße an Hand genommen und mit jern aus personalem Besitz im Rückstan
dem Bau schon vor 'einigen Tagen be-! de sich befindlichen Personen anordnen
gönnen. Die Arbeit wird nicht sehr sollen und daß sie nachher jederzeit den
lange Zeit in Anspruch nehmen und in
wenigen Wochen wird die Verlängerung
in Betrieb gesetzt werden können. Es
wird alsdann auch der vom Stadtrath
verlangten Entfernung der Drehscheibe
vom Public Square entsprochen sein.
Schatzmeister bevollmächtigen mögen,
besondere Kollektoren mit dem Einzüge
solcher Rückstände, ganz oder theilweise,
zu beauftragen. Die Entschädigung
sür diese Kollektoren ist aus der County
Kasse zu bezahlen.
Eine reelle und ehrenhafte Offerte
ist diejenige der I. W. Brant Co., die
uns zu der Erklärung ermächtigt, daß
Jeder, welcher Brant's „Blut und Le
der König" gegen Leberleiden, Rheu
matismns, Gelbsucht, GaUenfieber,
Dyspepsia, Malaria, Hautjucken und
verwandte Blut und Leberleiden, be
nutzt und keine wohlthätige Wickung
spürt, berechtigt ist zu einer Diagnosis
seines Leidens und freier Behandlung
durch seinen Arzt, mit dem weitern Zu
geständnis wenn sowohl ersterwähnte
Medizin die Behandlung des Arz
tes erfolglos bleibt, daß ihm alsdann
das für den „König" bezahlte Geld zu
rückvergütet wird. Gewisse Fälle mö
gen eine spezielle Behandlung erforder
lich machen, daraus erklärt sich obige
Offerte. Flaschen zu 50 Cents und $1.
Für weitere Auskunft stehen wir zu
Diensten. tf
Dr. F.
H.
*'U
,* z*t
Gen ch, Apotheker.
Fischerei- und Jagd- Oberaufse
her Buntain in -Dayton hat den Zei
tungen neulich einen Artikel mitgetheilt,
in welchem er sich speziell über die vielen
Gesetzesverletzungen in Tuscarawas
County beklagt. Er habe neulich hier
nicht weniger als 8Perjonen zur Straft
ziehen müssen, wovon 3 sich in der Jail
befinden und 1 sich flüchtig gemacht ha
be. Tuscarawas County befitze (p
manche Flüsse und Bäche, daß dieselben,
wenn gehörig beschützt, die ganze Be
völkerung reichlich mit Fischen versehen
könnten. Es sei höchst traurig, daß das
nicht von Jedermann gewürdigt werde,
^ie Fischkommission besitze in den Fisch
zuchtanstalten von Chagrin Falls und
Waverly einen großen Vorroth von
Fischbrut und beabsichtige, in nächster
Zeit mehrere Millionen Setzlinge in die
Gewässer von Ohio einzubringen. Die
selben werden dem Schutze des Publi
kums dringend empfohlen. Herr Bun
tain verspricht allen denen eine entspre
chende Belohnung, unter Zusicherung
der Geheimhaltung des Namens, die
ih:n Gesetzesübertretungen zur Anzeige
brtrgat.

Vards guten Muslln für
$1.00 bei
Gebrüdel Spring & Holzworth»
Elijah 7t orb wellte tu Cambridge
von einem Zug springen, fiel aber utt»
tn die äte&e u»d wmde zermalmt.
Zwei Fe«er am 4. Juli.
Die Feier des 4. Juli beschränkte sich
hier auf zwei Ballfpiele und einen Tanz
am Abend, nebst der üblichen unsinni
gen Schießerei. Ob man letzterer die
beiden Feuer zuschreiben muß, die ant
Abend ausbrachen, oder ob Brandstif
tung vorlag, wie vielfach vermuthet
wird und wozu namentlich im ersteren
Fall begründeter Verdacht vorliegt, ist
mit Sicherheit schwer zu entscheiden.
Das erste Feuer brach im Stalle des
Herrn David Maurer an Ray Straße
aus und brannte derselbe vollständig
nieder. Einige Tage vorher hatte Herr
Maurer drei Tonnen Heu gekauft urd
waren dieselben im Stalle abgeladen
worden, dazu verbrannten auch ein
werthvolles Jersey Kalb, verschiedene
Geräthschaften u. s. w., so daß sich der
Schaden auf $250 beläuft, welchem
nur eine Versicherung von $100 gegen
über steht.
Kaum war die Feuerwehr dieses
Brandes Meister geworden, so ertönte
ein neuer Alarm. Diesmal stand der
Stall von Frank Crites an Hochstraße
in Flammen, doch konnte derselbe i
gelöscht werden, ehe der Schaden groß
war.
Ei»
eigenthümlicher
$
•"wwyifw»'"
KM.
Wir lesen im Dover „Advocate"
Dr. E. C. Lewis von hier vollzog neu
lich eine sehr ungewöhnliche chirurgi
sche Operation, die durch einen ebenso
ungewöhnlichen Vorfall veranlaßt
wurde. Die Frau von Andrew God
frey, an Front Straße wohnend, die
eines Abends im Begriffe war ihr Kind
zu stillen, steckte eine eben vorher beim
Nähen gebrauchte Nadel, in welcher sich
ein langer Faden befand, in den Bujen
ihres Kleides. Durch irgend einen Zu
fall und von der Mutter unbeachtet, ge
rieth die Nadel in den Mund des Kin
des und wurde von diesem verschluckt.
Nachdem die Mutter das Kind wieder
in sein Bettchen gelegt, suchte sie die
Nadel, konnte sie aber nicht finden und
hatte keine Idee, wohin sie wohl gekom
men sein möchte. Anderen Morgens,
als sie das Kind ankleiden wollte, ge
wahrte sie den Faden aus dessen Mund
heraus hängen, fand aber zu ihrem
Schrecken, daß er festsaß und bemerkte
auch eine entzündete Stelle, wo die Na
del dicht unter der Haut zu sitzen schien.
Dr. Lewis wurde gerufen und nur
durch einen schwierigen Einschnitt in den
Magen konnte die Nadel, die in der
Nähe des Mageneingangs steckte und in
welcher noch der Faden sich befand, los
gemacht werden. Das Kind ist unge
fähr ein Jahr alt und scheint sich ver
hältnismäßig rasch von der Operation
erholen zu wollen.
Barnum & Bailey's Cire«s.
Von allen gro
ßen Schaustellun
gen, welche Bar
mint & Bailey je
organisirt haben,
ist diejenige, welche
am nächsten Mitt
woch, 18. Juli, in
Canal Dover sein
wird, die größte
und vollständigste. Ein Vermögen
wurde während des letzten Winters ans
gelegt, um neue Anziehungspunkte für
die „größte Schaustellung d.er Erde" zu
erwerben, und es darf dreist behauptet
werden, daß der dreifache Betrag aus
geben werden würde, um die Vorzüg
iichkeit von Barnnm & Bailey's Schau
stellung über alle derartigen Leistungen
aufrecht zu erhalten. Dieselben führen
drei Ringe, zwei erhöhte Bühnen, eine
Rennbahn und eine Menagerie mit,
wo überall zur nämlichen Zeit Auffüh
rungen stattfinden. Ueber 300 Künst
ler, darunter 16 Kunstreiter und Kunst
reiterinnen, 50 Lustkünstler und Spe
cialisten, 20 Spaßmacher, 50 Jokeys
und andere bieten eine Unmenge des
Schönen und Interessanten, während
der mannigfaltige Inhalt der Mena
gerie allein den Werth des Eintritts
preifes mehrfach aufwiegt. Der Eth
nalogische Congreß fremder Völker und
sonderbarer Rassen bietet ebenfalls viel
des Interessanten und ist jedenfalls die
wunderbarste und merkwürdigste Zu
sammenstellung dieser Art, die jemals
einem staunenden Publikum vorgeführt
wurde. Die ganze Schaustellung ist
dieses Jahr besonders bemerkenswerth
wegen ihres Umfangs, ihrer Reichhal
tigkeit und Vielseitigkett. Die große
Straßen-Parade findet um 9 Uhr Bor
mittags statt.
Das Central Ohio Sângerfeft,
welches vom 31. Juli bis 3. August
in Toledo abgehalten wird, verspricht
großartig zu werden. Die Vorberei
tungen zum Empfang der Gäste sind
heute schon nahezu vollendet und für
gute Quartiere und zufriedenstellende
Bewirthung hinreichend gesorgt. Die
Bevölkerung aller Klassen wetteifert
mit bett verschiedenen Comites, ben
Aufenthalt der Sänger und ber Fest
gäste überhaupt so angenehm wie mög
iich zu machen. Neun Solisten, alle
ausgezeichnete Künstler, sind engagirt
und bürgen dafür, daß den Conzertbe
sucherri 'mnsikalifche Genüffe geboten
werden, die kaum übertreffen werden
dürften. Ein gemischter Chor von 600
Stimmen wird den Festgruß vortragen
und die Chorgesänge, an denen minde
stens 1000 Männerstimmen mitwirken
werden, sind trefflich einstudirt worden,
und dürften eine Perle des reichen Pro
gramms bilden. Ein ausgezeichnetes
Orchester, 45 Mann stark, wird auch
das verwöhnteste Ohr befriedigen und
ein Chor von 3000 Schulkindern wird
für Ohr und Buge die hellste Freude
des Publikums erwecken. Am ersten
Festtag—Dienstag Abend—wird Gott
verneur McKinley eine Ansprache hal
ten. So durfte denn das Fest für Je
den des Interessanten und Unterhalten
den viel bieten unb wirb sich ein Besuch
in Toledo in den Sängerfesttagen sicher
lohnen und jedem Besucher in ange
uehmer Erinnermtg fcte&e«.
Gestorben.
Am 22. Juni in Coshocton Fratt
Dellah Wiltins, die Mutter der Frais
unsers CongreßmaiM Richards, int
Alter von 82 Jahren. ^Nachträglich
mitgetheilt.)
Am 28. Juni in Dundee bie Fratz
von Joseph McKean, Marine Lieute
nattt, an der Auszehrung, erst 24 Jahrè
10 Monate alt. Die Verstorbene war
eine Tochter des Sheriff Adams und
seit 3 Jahren verheirathet. Ihr Gattè.
war in Portsmuth, N. H., stationirt«
wo auch die Verstorbene wohnte, bis
ihre gefährlicher werdende Krankheit
ihre Ueberbringung nach Dundee nöthig
machte, wo sie im Haufe ihres Schwiep
gervaters, des Dr. McKeatt, der sorg
fälligsten Pflege genoß. Die Krattl*
heit datirt von der vor 8 Monaten er
folgten ersten Niederkunft her.
Am 29. Juni in Beach City Henry
Beck, im Alter von 59 Jahren, an den
Folgen eines Krebsübels int Halse. Der
Verstorbene, früher Besitzer dèr Beck
Getreidemühle in Straßburg, war ein
auch in weitem Kreisen geachteter Mann
und hinterläßt Frau und 4 Söhne.
Die Beerdigung fand unter außerge
wöhnlicher Theilnahiüe is Straßburg
statt.
A
Vrieflifte.
Für die ant 7. Juli 'endende
Woche blieben folgende nicht reflamirte
Briefe auf der hiesigen Postoffice
Bei Weiter & Lytle könnt Ihr bie
besten unb billigsten Grabsteine unb
Monumente kaufen. tf
Oliver Knifell) bahier konnte
schon letzte Woche einige selbst gezogene
reise Pfirsiche zeigen.
.«•/
tJISt
Leber und Niere«
geütten, welche nach und nach schlimm?? wurde.
Vor drei Jahren kam ich so weit herunter, dah ich
kaum gehen konnte. Ich sah mehr wie ein @se
iet, denn wie ein lebender Körper auS. Ich hatte
leinen Appelit und während fünf Wochen ah ich
nichts wie Haferschleim. Ich war schrecklich
ausgezehrt und hatte nicht mehr Gesichtsfarbe wie
eine Marmor-Ttatue- Hood's Sarsaparilla
wurde empfohlen, und ich beschloß, es zu versuchen.
Ehe ich die erste Flasche verbraucht hatte, spürte ich,
bafc ich besser fühlte, weniger litt, die Entzündung
der Blase hatte nachgelasieu, bie Gcslchiâfarbe
stellte sich wi'der ein und ich finq an, hungrig
»U fühlen. Nachdem ich drei Flüschen genommen
hatte, konnte ich irgend etwa! essen, ohne daß es
mich schmerzte. Ich wurde sogar so hungrig, daß
ich fünfmal des Tage» essen mußte. Ich bin jetzt
vollftändia wieder hergesi,^llt/.vas vv-T.:nncu I5ijfc^e|
Ich fühle wieder wohl und bin wohl- Ave.
die mich seltnen, wundern sich, mich so wohl |u
sehen. D, M, Jo/dan., Privatisirender Farmer."
~HOOD'S PILLEN sind echt vegetabil.
Marktverirhß»
(ßorrigiert am 11. Juli, 1894.)
Mehl V Sack
Bitchweizenmehl V Pfund
üBitci roeuen[ameu
Bushel
Wet-en V SuW
Haser
Klecsamen
Kartoffeln neue ...
Zwiebeln
Eoslicu & tiate Salz V
Rindfleisch beim Stiertet
Schinken V Psund
Seiten
Schultern
Wuttcr
Eier Dutzend
Unschutt V
Schmalz
AleiieiiwachS,
Hont«
itiettfebern ,' .,»
«anbfeife
Pkttsburg.
Weizenmehl V
Wetzen Bushel ..
Stotel*
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Heu V Eoane
Weizenmehl Fatz
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Schinalz V Geatvte
He» V Tmm»......
lis
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Sie?
Oese«,
c/OT'd/GLTbp
Farblos, Ausgezehrt, HülfloS.
(Fine dollständige Teilung durch
•HOOD'S SARSâPARILLA.
Dieses kommt von Herrn D. M. Jordan, ttne*
privattsirenden Farmer und einer der angesehen
sten Bürger von Otsego Co., N, ?).
„Vierzehn Jahre zurück hatte ich eine Attacke toe*
UterengrieS und have seitdem an
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Vi t#r e
John Niigely,
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:Zahlungs-Bedingungen.
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5—17
10-11
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4 Ofr-5. :i()
2 40—
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flO—«1
54—5h
44 -ir.
1 12—IM
V—18
10—13
4X 1 10
Wir verkaufe«
Gute Kleider billig,
Unsere ^rühjahrs-Auswahl besteht aus bell
schönsten und feinsten amerikanischen ^abri
katen von Männer-, Knaben- und Kinder-An
zügen, Hüten, Hemden u. s. w. Kommen Sie
und sehen Sie unsere Auswahl. Alle unsery
Waaren sind garantirt gerade da5 zu sein,
als für was wir sie verkaufen.
G. ^jenljaufur &
Louis Zellner und Sohne,
Hä»»dler i« alle» Äxte«
rmttxA
i!
5
(Champion
und
Bauholz aller Art,
Schrebfenster, Fensterrahmen, Thüren, Latten, Gefimse,
1 Holzformen, Jalousien, Holzträger, Schindeln :c. stets in
V o e A u s w a a n a n o n a k e w e e n o a u s
geführt. Wer einen Bauplatz hat bekommt günstige
Pchrcinerarbcit jeder Art prompt billig besorgt.
Zn der Stadt werden die Waaren überall hiu frei geliefert.
Sprecht bei uns vor.
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