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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, July 18, 1894, Image 5

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3*w#S Kane.
8ewichtgesunZen
hie mich jetzt so wohl als je und habe zehn Pfund an
zugenommen, obwohl dasselbe von IVO Pfd.
auf 137 war. James Kane. LaRue, O.
Dr. jliife' .Heroine ljilst.
jjtox. Mile»' Restorative Nervine ist bei allen
Apothekern unter ausdrücklicher Garantie zu haben
»der eö kann direct bun der Dr. MileS
Ich trinke bei BippuA
und Sohn.
'ft an
fe
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f::
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WM
Paralyse«
«»dt «es«»»!. Schwäche Im ftft#m
Magen.
$U folgende lebhafte Schilderung wird mit großem
e gelesen werden „Ich »ann daS stumpfe, krie»
«de Gefühl nicht beschreiben, das ich tn meinen Ar
Wen, Sünde!l inib Beinen hatte. Ich mutzte jene Kör»
pertheu» reihen und schlagen bis sie wund waren um
nur »mtaeruiatztn das todte Gefühl in ihnen zu bt
tzitiaen. Pude in hatte ich ein eigenthümliches Schwä«
chrgèsühl im Rücken nnd um die Lenden, in Berdin»
tmng mit einem unbeschreiblichen Gefühl der Leere im
Magen. Aerzte nannten mein Leiden eine schleichende
Paralyse, für welche es ferne HUfe giebt. Ich war ein»
UN
dein halb Jahre beständig tx ärztlicher Behandlung,
»hn« besonderen Nutzen zu «npfangen, aI8 mir eine
•nieige tiber Dr. Mile»' Restorative Nervine
Vor Augen tarn, worauf ich mir eine Flasche verschaffte
und tl einzunehmen begann. Wunderbar als es Hin.
aen mag, nach nur wenigen Tagen war jede Spur des
kriechenden Gefühls verschwunden und nicht daS ae
Tingilt Anzeichen einer Wiederkehr vorhanden. Ich
h»rt. Ind.. durch Einsendung des Preise» bezogen wer
ten. 1 Flasche lostet $1.00 Flaschen »5.0«, exMU«!
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V «. »stei, Jfcifc 3«|* 0**tt, »sfRtr,
G. «. »kahmer, «sflst. Kassier.
Exchallge Bank
von
vaarkapital... #60,000.
verantwort»«??« $200,000.
V Tie Geschäfte meiden in gleicher Weife geführt wie in
«rorvoririen Banken. Sichlwechfel werden nach allen
fMbeuttiiben »tadUu KmoMS mtifttitetU.
Ich nickt
A. Kippus & Solln,
Kpezereiwaare« Handlung
linde—
Schenk Wirthschaft
Jacob Köhli s
i Hotel zu den 8
Bundesbrüdern
—au—
(HB- Bank «tra«e. «Isvelan^
Jederzeit frisches Bier, gute Weine und Liquöre.
Nüsende fi~v—
ift ttne vor,
Mrzeuge
:u imaies öicr, gme xutme
und
«iquvir.
finden gute Unterkunst und die Verpflegung
»rzügliche.. Mau sprecht dei ZMâ vor und
A
fich selbst.
Die
Brauerei!
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& Jf'
A»KzezeichneteS, rein gebrautes
Bier im Faß oder in Flaschen
kann aus unserer Brauerei stets
bezogen- werden.
I' Sèf .Eigenthümer,
P. O. Box 706,
«ew Philadelphia, Ohio.
Gl» Günstiges
Anerbiete«!
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zu sende».
icheetbnvgderG
im Benrauen:
Mo,
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erfahrene? Arzt, de?
en, erbietet
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Sl?criff
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x... ,V... Schatzmeister
Recorder
Commiffionär
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Landmesser
Coroner
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Clerk
Schatzmeister
...... Stratzen-Commiss är
Stadtrath
go'hn C. Ioh
tUiam !8. Winch
6. W
Wm
JacobÄiise
Reverdi, .stirbij Guvenntendent des Friedhofs
Zu wessen Nutzen?
Man könnte den großen Sympathie
Streik mit seiner Verkehrs- und Ar
beitssperre wenn nicht billigen können
so doch begreiflich, finden, falls er nur
wenigstens den Streikern selber oder der
Masse der Arbeiter im Allgemeinen et
was zu nützen int Stande wäre. Aber
gerade das Gegentheil ist der Fall.
Statt daß der Streik den Arbeitern
nützt, fügt er ihnen Schaden zu und
schadet ihnen mehr, als irgend welcher
anderen Klasse der Bevölkerung. Der
Schaden trifft s i e zunächst und zu
meist und mit erdrückendster Wucht.
Wie viele—die Frage drängt sich auf
-—wie viele unter den 100,000 Ar bei»
tern, die dem Debs'schen Streik-Gebote
Folge geleistet, sind in der glücklichen
Lage, die durch den Streik bewirkte
Verdienstlosigkeit mit gleicher Gemüths
ruhe wie ihre Arbeitgeber auszuhalten
An wessen Thüre klopft zuerst die Sorge
an? In wessen Hause stellen zuerst
Mangel und Noth sich ein Wessen
Frau und Kinder werden zuerst ent
behren müssen Wie viele der Strei
ker sind so gestellt, daß nicht schon der
Aussall des ersten Wochen- oder Mo
natslohnes sich schmerzlich fühlbar
macht? Der Betrag des Verlustes des
einzelnen Arbeitgebers mag ja sehr viel
größer sich stellen als die Einbuße des
einzelnen Arbeiters. Rechnet man aber
die Summe der Verluste zusammen,
so wird fast immer das Conto der Ar
beiter am schwersten belastet sein.
Nicht genug mit dem Schaden, den
die Streiker sich selber zufügen, ziehen
sie Tausende und Hunderttausende ih
rer Brüder in Mitleidenschaft. Ein
lehrreicher Beleg dazu wird soeben aus
St. Paul, Minn., mitgetheilt. Dort
ist vor einiger Zeit eine große Fabrik
zur Herstellung von Erntemaschinen er
richtet worden, in der 700 Arbeiter Be
schäftigung gefunden haben. Die Ar
beiter erhielten befriedigende Löhnung,
und es bestand zwischen ihnen und der
arbeitgebenden Gesellschaft das beste
Einvernehmen. Da kam der Debs'sche
Sympathie-Streik, der den gestimmten
Bahnverkehr in Fesseln schlug und der
Gesellschaft ebenso die Herdeischaffung
des zur Fabrikation benöthigten Roh
materials, wie die Versendung der ser
tlgen Fabrikate unmöglich machte. Die
Folge war, daß die Gesellschaft, trotz
qenügenden Capitals und trotz genü
gender Nachfrage nach ihren Erzeugnis
sen, die Arbeit einzustellen und ihre
Arbeiter zu entlassen gezwungen war.
Das ist ein Beispiel von der Wir
kung des Sympathie-Streikes, wie ih
rer noch unzählige ähnliche vorkommen.
Es ist nicht zuviel gesagt, daß für jeden
Arbeiter, der freiwillig an dem Streik
theilgenommen, ihrer mindestens zehn
U n freiwillig feiern und darben. Müs
sen. Und das Alles warum, zu wessen
Vortheil und Nutzen Sicherlich nicht
zu dem der streikenden oder der ihnen
befreundeten Arbeiter. i e haben
bis jetzt keinen Nutzen davon und wer
den und können keinen haben. Je
länger aber der Streik aufrecht erhalten
wird und je mehr er sich ausbreitet,
desto größdr und desto schwerer zu ver
winden wird der ihnen erwachsende
Schaden sein. Die einzigen Arbeiter,
denen der Streik bis jetzt genützt hat
oder fernerhin nützen kann, sind die
„Scabs", die die Stellen der Streiker
nun einnehmen. Unmöglich kann, wer
es aufrichtig mit der Sache der Arbeiter
meint, zum Beharre)! auf dem einge
schlagenen Wege sie ermuthigen^...
Präsident Clevelan»
hat noch niemals tiber Mangel an Po
pularität sich zu beklagen brauchen. So
populär jedoch, wie jetzt, war er noch
nie. Die ruhige Würde und unerschüt
terliche Festigkeit, womit er gleich
unbekümmert um das Geschrei und Ge
zeter der Demagogen, wie um das doc
trinäre Nörgeln „Crank"-Hafter Staa
tenrechtler als Mann der entschlosse
nen That dem Aufruhr gegenüber tritt
und für Aufrechthaltung für Gefetz und
Ordnung sorgt, hat ihm die einmüthige
Anerkennung aller gesetz- und vater
landsliebenden Bürger eingetragen.
Selbst die sonst verbissensten politischen
Widersacher zollen ihm Worte des Lo
bes, wie sie selten einem Präsidenten
von gegnerischer Seite zu Theil gewor
den sind. 'Wl'
I
I
ProdefiMe.
S. H. Clifford, New Cassel, Wis.,
litt an Neuralgia und Rheumatismus,
fem Magen war in Unordnung, seine
Leber in besorgniserregendem Grade
angegriffen, sein Appetit fehlte ihm und
er hatte furchtbar an Gewicht und Kraft
abgenommen. Edw. Shepherd, Harris
burg. Ills., hatte 8 Jahre lang eine flie
ßende Wunde an feinem Bein. Er ge
brauchte 3 Fleischen Electric Bitters und
7 Schachteln Bucklens Arnica Salbe und
war geheilt. Verkauft in der Apotheke
von F, fè. Miller & Sohy,
i.
V kCarnot und Casimir Perier.
Herr Adolf (Sarnot, der Bruder des
ermordeten Präsidenten hat einem Be
richterstatter folgende Mittheilungen
über die Auffassung des Ermordeten be
treffs feiner Nachsinge gemacht. Dar
nach hat Sadi Cariwt lange vor der
Lyoner Reife feinem Bruder wiederholt,
daß es für den Präsidenten nicht ange
bracht sei, eine zweite Amtszeit anzutre
ten. Nach Ablauf seiner Zeit wolle er
sich ins Privatleben zurückziehen. Seine
Vorgänger hätten anders gehandelt, er
jedoch wolle seinen Nachfolgern ein
Beisdiel geben den Rücktritt halte er
in einem demokratischen Gemeinwesen
für nothwendig. So fest stand dieser
Entschluß, daß Sadi Carnot bereits vor
einigen Monaten eine Wohnung gemie
thet hatte, in die er vom Elysee aus ge
ogen wäre. Noch am Freitag, also am
age vor der Reise nach Lyon, hatte der
Präsident diese Wohnung, die in der
Avenue de l'Alma liegt, besichtigt er
hatte dem Architekten des Hauses und
den Decorateuren Anweisungen für die
Ausstattung der Mauern gegeben.
Auf die Frage, ob Herr Sadi Carnot
an seinen möglichen Nachfolger gedacht
habe, erwiderte Herr Carnot: „Jawohl.
Als das Ministerium Dupuy stürzte,
berief mein Bruder, wie Sie sich erin
nern werden, sofort Herrn Casimir-Pe
rier, den Kammerpräsidenten, ins Ely
see und beauftragte ihn mit der Bildung
eines Cabinets. Herr Casimir-Perier
lehnte zuerst in der allerhöslichsten Weise
ab. Daraus beauftragte der Präsident
Herrn Spuller, sich in den Kammerpa
last zu begeben und zu versuchen, Herrn
Perier abermals nach dem Elysee zu
bringen. Dieser weigerte sich zwar
nicht, der Einladung Folge zu leisten,
war jedoch im Voraus entschlossen, nicht
anzunehmen, keinerlei Regierung zu
bilden, Da nahm ihn der Präsident
beiseite und sagte ihm diese einfachen
3£orte: „Ich habe es nicht für correct
gehalten, vorgestern nach Ihrer Weige
rung, ein Ministerium zu bilden, weiter
in Sie einzudringen. Heut^, aber muß
ich Ihnen erklären, daß ich mich nach
dem baldigen Ablauf meiner Amtszeit
nicht zur Wiederwahl stellen werde.
Mein Entschluß steht fest. Ich wünsche
nicht, daß er durch die Zeitungen be
somit werde, damit mein Ansehen dem
Auslande gegenüber nicht durch die
Kunde meiner Absichten geschwächt wer
de. Der Politiker, der durch seinen
Nennen und seine Ehrenhaftigkeit für
meine Nachfolge bezeichnet ist, das sind
Sie, mein lieber Präsident. Allein,
ehe Sie Staatsoberhaupt werden tön
nen, müssen Sie sich etwas an die Hand
habung der Re^ierungsgeschäste gewöh
nen. Der Vorsitz in der Kammer ge
nügt nicht, er gibt ihnen keine Gelegen
heit, mit den auswärtigen Mächten
Fühlung zu nehmen. So werden Sie
doch einige Zeit Ministerpräsident und
alle Schwierigkeiten werden geebnet."
Sie kennen das weitere: Herr Casimir
Perier ließ sich durch das gemüthvolle
und freundliche Zureden des Präsiden
ten überzeugen. Er nahm das Aus
wärtige Amt, und da er heute zum Prä
sidenten der Republik gewählt ist, so ist
der liebste Wunsch meines theuren Bru
ders erfüllt."
Betreffs der Vermögensverhältnisse,
in denen die Wittwe und die Kinder des
Präsidenten zurückbleiben, äußerte Herr
Adolf Carnot, daß dieselben zweifellos
das Elysee ärmer verlassen, als sie in
dasselbe eingezogen seien. Der Präsi
dent habe oft erklärt Ich darf nicht
einen Centime von dem Gelde behalten,
das mir der Staatsschatz bewilligt, son
dem muß das Geld dazu verwenden, die
Vertretung Frankreichs in einer dessen
würdigen Weise zu führen.
Bucklens Arnika Salbe.
Die beste Salbe in der Welt für
Schnittwunden, Geschwüre,' Salzfluß,
Fieberwunden, Ausschlag, aufgesprun
gene Hände, Frostbeulen, Hühneraugen
und alle Hautausschläge, sowie sie be
stimmt Hämorrhoiden heilt. Sie wird
garantirt, die beste Zufriedenheit zu ge
ben, oder das Geld wird zurückgegeben.
Preis 25 Cents per Schachtel bei F. C.
Miller und Sohn.
Das Gariengrav zu Jerusalem.'
Vor einigen Monaten wurde in Lon
don von mehreren Herren der Gedanke
angeregt, die angebliche Grabstätte des
Heilandes zu Jerusalem, das sog. „Gar
tengrab", käuflich zu erwerben. Es
wurd'en Geldsammlungen für diesen
Zweck veranstaltet. Da die Spenden
reichlich einliefen, sah sich der Ausschuß
bald in den Stand gesetzt, den Kauf ab
zuschließen und für 2000 L. ging die
Grabstätte in feine Hände über. An
den Kauf war von Seiten der türkischen
Regierung die Bedingung geknüpft,
daß die Käufer eine Mauer um das
Grab zogen, um es von dem anliegen
den mohamedanifchen Friedhof zu tren
nen. Außer andern Autoritäten hegte
der verstorbene General Gordon die Ue
berzeuAung, daß dieses Gartengrab die
wirkliche Grabstätte Jesu sei.
Erfahrung während aUcr^ctfrfe,
seit diese fatale Krankheit aufgetreten,
hat bewiesen, daß die kühne Behaup
tung, Dr. Kings „New Discovery" ga
rantire positiv die Heilung aller und
jeder Fälle, wenn rechtzeitig angewendet
und wenn der Erkrankte die gewöhnli
chen Regeln der Sichfelbst Schonung
gewissenhaft beobachtet, ihre vollstän
dige Richtigkeit hat. Es ist aber
auch erwiesen, daß diejenigen, welche
Dr. Kings New Discovery benutzen, den
Folgen der Krankheit sicher entge
gehen. Jedenfalls kaufe man eine Fla
sche und mache einen Versuch. Die Me
dizin ist garantirt und das Geld wird
zurückerstattet, wenn keine günstige Wir
kung erzielt wirb. Zu haben in den
Apotheken von
8 i e S o n
^r. F. H. Gentsch. 1
a
.y'
Gin Besuch der Robinsons
Insel.
Die 600 Kilometer westlich von der
chilenischen Küste im Stillen Ocean lie
gende Insel Juan Fernandez (Mas a
tierra der Chilenen) ist bekanntlich der
Schauplatz der von Daniel Defoe ro
manhaft geschilderten Abenteuer Robin
sons oder eigentlich des schiffbrüchigen
Matrosen Alexander Selkirk. Die In
fei ist bis jetzt nur sehr selten von wis
senschaftlich gebildeten Europäern be
sucht worden, so 1885 von dem Deut
schen Alexander Ermel aus Chile und
kürzlich von Dr. Ludwig Plate aus
Bremen. Letzterer ist von der Preußi
scheu Akademie der Wissenschaften aus
gesandt worden, um die zoologischen Ver
Hältnisse des chilenischen Küstengebietes
genauer zu studiren, und er benutzte die
Gelegenheit, anfangs Januar auf ei
nein chilenischen Kriegsschiffe die Robin
son Insel zu besuchen. Dieses kleine
Felsen-Eiland hat 22 Kilometer Länge,
8 Kilometer Breite und eine Halbmond
förmige Gestalt. Mitten auf demselben
erhebt sich ein 1Ö00 Kilometer hoher
Berg, der nach seiner Form Amboß
(Nunque) genannt wird. Der Boden
der Insel besteht aus vulkanischem Ge
stein und ist mit herrlichen, immergrü
nen Wäldern bedeckt, die viele eigen
thümliche Pflanzenarten aufweisen.
Von Säugethieren finden sich nur Zie
gen und Hunde, die natürlich eingeführt
worden sind. Das ,Klima ist mild, aber
das Wetter sehr unbeständig und durch
häufige starke Regenschauer unange
nehm ausgezeichnet. Die Insel gehört
zu Chile und wird hauptsächlich nur von
Walsischfahrern besucht. Ihre Bevöl
kerung beziffert sich auf etwa 50 Köpfe,
darunter über die Kälfte Chilenen, die
übrigen sind Engländer, Franzosen,
Italiener, Spanier und Portugiesen
Im Jahre 1868 hatte ein Ingenieur
Namens Wehrhan aus Sachsen die In
fei gepachtet und mit einer Gesellschaft
von 60 bis 70 Köpfen ihre Bewirthjchaf
tung übernommen. Die Ansiedler fan
den damals bei ihrer Ankunft auf der
Insel unzählige Ziegen vor, sowie 30
halbverwilderte Pferde und etwa 60
Esel. Man brachte Kühe und sonstiges
Rindvieh, Schweine und Federvieh mit,
ebenso die nöthigen Ackergeräthe, Werk
zeuge zum Fischfang und Boote. Das
Unternehmen scheint aber keinen gedeih
lichen Fortgang gehabt zu haben, auch
beutet die gegenwärtige, überaus bunt
scheckige kleine Bevölkerung des Eilan
des nicht darauf hin, daß von den Wehr
hanschen Ansiedlern noch mancher dort
vorhanden sei.
-e-
Ein Reichstagsmitglied gei
steskrank geworden.
Stuttgart, 13. Juli. Freiherr von
Münch auf Mühringen bei Horb, in
Württemberg, feit 1892 Mitglied des
Reichstages, ist behufs Beobachtung fei
nes Geisteszustandes auf Die Dauer von
6 Wochen der Irrenanstalt dahier über
wiesen worden. Baron Münch ist der
größte Grundbesitzer in Schwaben und
er hatte wohl seine Wahl als Vertreter
des 8. Württembergischen Wahlkreises
im Reichstage mehr seinem Reichthum,
als seiner Befähigung, zu verdanken.
Er ist erst 27 Jahre alt, macht aber
mit feiner hochaufgeschossenen Hager
keit, seinem kahlgeschorenen, schmalen
Kops mit den eingefallenen Schläfen,
dem faltigen Gesicht, den matten Augen
und der gebückten Haltung, den Ein
druck eines Greises ein lebender Typus
des späten Nachkommen eines alten Ge
schlechtes.
Dec junge Freiherr entwickelte im
Reichstage einen erstaunlichen Fleiß und
eine fast beängstigende Gewissenhaftig
keit, aber ein Redner ist er nicht und
wurde, als er sich doch 'mal produziren
wollte, auf allen Seiten des Hauses
ausgelacht.
Ob nun nicht befriedigter Ehrgeiz,
ober Sünden der Väter sich an dem grei
fenhaften jungen Manne gerächt haben,
fein Geisteszustand schien in der letzten
Zeit das Gleichgewicht verloren zu ha
ben und jetzt ist derselbe zum Gegenstand
ärztlicher Untersuchung gemocht worden.
Erz und Stein.
München, 12. Juli. In dem herr
lichen bayerischen Markt Murnau am
Staffelsee, der jährlich von Tausenden
von Sommergästen aus aller Herren
Länder besucht wird und den auch Kö
nig Ludwig der Zweite oft auf seinen
Fahrten nach den Schlössern Neu
schwanstein und Lindenhof berührte,
wird dem Andenken des Königs ein
Denkmal gesetzt, dessen Enthüllung in
Kürze erfolgen soll. Das getreue
Ebenbild des Königs wird an einer
prächtigen Felsenpartie, unmittelbar an
der Straße noch Oberammergau, auf
mächtigem Unterbau zu stehen kommen.
Von der Stelle des Denkmals genießt
man die herrlichste Fernsicht auf den
Staffelsee, Heimgarten, Herzogstand
und das Wcttei'steiiigebirge, Der
Bildhauer Mark in München fertigt
die Büste zu dem Denkmal. Man
sieht der Enthüllungsfeier, zu welcher
ein großer Andrang von Gästen aus
Nah und Fern zu erwarten steht, schon
jetzt mit allgemeiner Spannung entge
gen.
Es war ein nervöser Anfall, der
vyllständig und für die Dauer geheilt
wurde. Wer derartigen Anfällen, der
Epilepsie, Krämpfen,» dem St. Veits
tanz, oder andern ernsten Krankheiten
gestörter ?!erventhäthigkeit, unterwor
sen ist, der frage bei Frau Lena Cooper
in Cletând, 0., 1534 Lorain Str.,
an, wie ihr Dr. Wheeler's Nervenstär
kungs- Mittel gethan, nachdem sie acht
Jahre lang g'edocktert, und die Aerzte
ihre Krankheit als unheilbar erklärt
hatten. Sie hat erklärt „Diese Me
dizin hat mir außerordentlich gut ge
than, was ich gerne gegenüber Jeder
mann bezeugen will." Diese große
Nervenmedizin ist zu $1 zu haben bei
Dr. F. H. Gents ch, Apotheker. 1
4
er wird (nid! mit umgehender Post mittheilen,
feiner Wed"""1!! oTiofh!t WttnMnr
••HER-
Der deutsche Bundesrat!) hat dem
Beschluß des Reichstages, welcher das
Jesuitengesetz aushebt, feine Zustim
mung versagt.
Mit bestem Erfolge gebrauchte ich
gegen ein heftiges Leberleiden Tr. Au
gust Königs Hamburger Tropfen.
Heinrich Stimmer, Detroit, Mich.
In Cleveland hat man in der letz
ten Zeit Versuche mit berittener Poli
zei gemacht. Nachdem die Geschichte
ca. èl0,000 verschlungen, hat man die
Sache wieder fallen gelassen.
Fünfzehn Passagiere des aus Pe
tersburg in Stockholm eingetroffenen
Dampfers „Dobeln" liegen in letzterer
Stadt an der Cholera darnieder über
haupt macht die Seuche Fortschritte.
Die Nachricht von bedenklichem
Gesundheitszustand des Pabstes, welche
letzte Woche in alle Welt telegraphirt
wurde, wird von hohen Beamten des
Vatikans, wie auch von Dr. Dapponi,
dem Leibarzt des Pabstes, für unwahr
erklärt.
Im Arsenal von Toulon, ^rank
reich, hat am 9. ein furchtbarer Brand
einen Schaden von mehreren Millionen
Franken angerichtet. Die große Ma
chinenabtheilung, in welcher sich werth
volle elektrische InstPMM«te Wnden,
wurde total zerstört.
Gleichzeitig mit brm Hagelwetter,
das am vorletzten Freitag über Port
Washington niederging, wurde auch
Alliance von einem solchen heimgesucht.
George Flickinger verlor dadurch 1000
Stück Krautköpfe. Auf einer andern
Farm lag der Hagel zwei Fuß tief.
In erschreckender Weise mehren sich
die Selbstmorde in der bairischen Ar
mee. So haben vor einigen Tagen
wieder ein Sergeant Schmitt, sowie ein
Einjähriger Selbstmord begangen und
ein Korporal einen Selbstentleibungs
Versuâi unternommen. Alle drei ge
hörten der Garnison Nürnberg an.
Auf der Universität Wien haben
die Studenten eine Antisemitenhetze in
Scene gesetzt, welche immer größeren
Umfang annimmt. Im Mittelpunkte
des Hasses der Studenten steht der be
rühmte Professor der Medizin, Dr.
Rothnagel, weil er mit Entschiedenheit
gegen diese Hetze auszutreten wagte jd=
ne Vorlesungen werden boycottet.
George M. Pullman, der fcttrch
eine Handlungsweise den gegenwärti
gen Streik und die Unruhen verursach
te, hat sich von Elberon bei New York,
wo er ein prachtvolles Landhaus be
wohnt, nach dem St. Lorenzstrom bege
be«. Natürlich, während das ganze
Land unter einem von ihm provozirten,
einer Arbeiter Revolution gleichkom
menden Streik zuckt, unternimmt der
Millionär in aller Gemüthlichkeit eine
u st e i s e!
Auch eine nette Sorte von Staats
oberhaupt, freilich etwas anders als,
die Waite, Tillman, Pennoyer und Alt
gelt, ist der Gouverneur von Nord Da
kota. Dieser Biedermann hat in alle?
Demuth und Bescheidenheit bei Diktator
Debs um Erlaubniß gebeten, eine»
Zug mit der aus dem Feldlager heim
kehrenden Staatsmiliz befördern und
so die jungen Krieger heim zu Muttern
bringen zu dürfen. Ist es ein Wunder,
wenn Leuten wie Debs und Sovereign
der Kamm schwillt bet einer derartigen
Entfaltung von Muth uqb Schneidig
keit '$ Uns thut nur die Miliz in der
Seele leid, die es vor Scham vermuth
lich kaum gewagt haben wird, sich da
heim auf der Straße zu zeigen.
iOhne seines Gleichen ist
ST. JAKOBS OEL
———m gegeum
Rheumatismus. Vteuralgitzm
Vuckner, Texas.—Jahre litt ich a#
rheumatischen Schmerzen, und war
hävfig bettlägerig durch die Anwcn
dung von St. Jakobs Oel wurde ich
dauernd geheilt. Amanda Monon.
St. Louis, Mo.— Mit Vergnügen
empfehle ich die Anwendung von St.
Jakobs Oel gegen neuralgische Schmer
zen. Ich wurde dauernd durch den Ge
brauch desselben geheilt.—R.G.Troll.
„Aas Mut ist das Jeßen des Körpers."
Das beste Mittel dagegen.
Preise den schlechten Zeiten angemessen
für
Schuhe und Stiefel.
Ein guter Schuh für Herren ode^ Damen
für 90 Cents bei
$Btey er & Rosch,
Wißt Ar,
das es sich bezahle» wird, an die SettaKnr Mediral (to. zu
schreiben, die flctuc bereit ist, vuch 1111 e 111 n e 11
i i et) mitzu
v
tljeucii. an iveicher ,tmnfl)eit V)i' leidet. Unser Tr. Maines
M. 1. Van it um ist der „Cngtnal Wclf-e Indianer Medizui-Mann", und keine andere
Coinvany über ftirma sann seine ivcrttivotteu Tienste beaitiyntchcii, als die SJeiiatine.
er hat cm Menschenalter unter den Indianern zugebracht. Wurzel» und »trauter snm
lnclitb, diese Heilmittel der Natur, die Gott geschaffen zum Wohle seiner Kinder. Er hat
seit über sunfM Iahren, mit wunderbarem Snolg. kranke behandelt, und wird gerne
Oute ^rotten beantworten und zwar »11- fsWnfp
entgeltlich. Thun Aerzte dies gewöhn- ^«-1 lJTV|ie JX-TuUlfT^^JlHlOr
t) Bezahlt cd sich, dem 'Arzte für jeden Besuch *2 oder *5 zu aeben und nebst dem die
Virznei zu bezahlen Wetz halb nicht schreiben und alles dieses Geld sparen Bedenkt,
daß er garantirt, alle chrouischeu Krankheiten zu furircn. wie alle Arten von Scrofula.
Krankheiten bed Blutes, der Lungen und der Nieren, Frauenkrankheiten, .väiuorhoiden
(furirt er immer). Katarrs) ($H»o fiir jeben ^all, ben er nicht furut), Verlust der Wiait«
nebkraft (schnell und dauernd geheilt» durch seine „Wertmi^Beans". Schickt ihm teuern
föslrm (V11 rix fiirircrt -'tanieu. das Alter, eine Haarlocke, beschreibt d,c Art
uvu Uli VwUiu tu.
Ii im des Leideiis. siigt zwei 2-Cent Briefmarken bei. und
trm8 die Krankheit ist und. wenn diese heilbar ist, den Preis
Kfl., 'flinnhniard Averiiip. $etr
't.
-ms
Stywerer Unfall.
In Cincinnati wurde letzter Tage der
in der Dantpfkeffelfabrik der McJlvain
und. Spiegel Co. an der Pearl und
Lawrence Straße angestellte' Arbeiter
Dan Madden unter einem eisernen Cy
linder erdrückt. Madden und einige
andere Arbeiter waren damit beschäftigt,
einen eisernen Cylinder int Gewichte
von 2600 Pfund auf eine Batterie von
3 Dampfkesseln zu schaffen. Der Cy
linder war schon über die Kessel empor
gezogen worden und Madden stieg ans
die Kessel, um denselben an die richtige
Stelle zu bringen. Auf einmal löste
sich die Kette, welche den Cylinder hielt,
derselbe fiel auf die Kessel und rollte
hinab. Madden sprang zu Boden, stol
perte aber, stürzte nieder und ehe er
Zeit hatte, sich aufzuraffen, lag der Cy
linder schon ans ihm. Das Genick
wurde ihm gebrochen und die Knochen
zerdrückt. Der Mann war sofort todt.
Er wurde per Patrolwagen nach seiner
Wohnung gebracht und der Coroner
benachrichtigt. Madden hinterläßt eine
Frau und sieben Kinder.
Am 9. hat ein Feuer in Lovete,
Ungarn, 400 Hauser zerstört. Sechs
Personen-kamen in den Flammen um.
Jeder Reisende
Billige Raten nach Denver.
Tie Peunsyloüiiia Vines annonrireii dieses Jahr an
szeroidentlich billige ^rcursions-Raleii und Reisen nach
fntser.ttcn Pt^fit timni-n für geringe Auslagen gc
macht werden. W^!rend dieses Sommers werden Ui:
liste l£yilu-fijuvii nach Tcnvcr abgehen und dadurch
legenlieit geboten, fiiv wenig (Selb den Westen zu besu^
cht it. 2ir T.r.cit bei' Ab- nnd Rückfahrt dieser billigen
2)ciibtt^
v
ri:n i'iv:ic sind wie folgt:
9t :i tiu. uitj -1. Juli, güttig bis Ende August, an
läfclid) der Versammlung des „Äiystic Thrine Order."
Am'tl nnd 10. August, gültig bis Mitte September,
anläßlich der Versammlung der amerikanischen Rat
sahrer.
Obschon billige Raten für die Verjammlungen von
Gesellichaslen ausgestellt werden, so sind diese Rate»
doch nicht aus die Mitglieder solcher ^eselljchaslcn be
schränki. sondern dem allgemeinen Publikum zugäng
ltd). Hinlänglich Zeit zur Veranstaltung von sieben
Exkursionen wird gewährt. Für nähere Auskunft
wende man sich an die Ticket-Agenten der Pennsylvania
LintS^odcr an F. Van Düsen, Chics Assistant General
Passenger Agent. Pittsburgh, Pa.
uin rmtn
erlesenen
Vorrat
Verkäufer verlangt
von Bäumen. Pflanzen mth Taatkartoffeln zu verkau
fen. Sine liberale Commis'ivn oder behalt wird wö
chentlich t'ejrtl)it. Dauernde und gut bezahlende Position
für rtiitclUcunui'. Aniangern werben spezielle Hort heile
gewährt. SLl'eiui verlangt, so wird den U.lerfihifetji
eilt ausschließliches -Zerrituruim angewiesen. 9)1
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schreite iu!ort wegen näherer Bedingungen an
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