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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, August 01, 1894, Image 5

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Ich trinke bei Bippu»
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Vivat» Harrt? Star«.
Sie hatte ein Herzleiden,
H««jNoPscn, ST'ur^rtffimtnfcit, Maa««wi»de,
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Längere Z?'.t hciite ich snrchtbare Schmerz?« itt bet
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Magenwtnde miijiit e« lis ich jede Minute für meine
letzte hielt. I6» Ijr.lte ritt @i iiil)l lum Griitocre in bet
HcrMgnid linti juvitilcte titul) mtd boiler Brust *it
atl»m'n. Vi it) wt.r li iiljt int Stande eine Stube zu
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Dr. Ä-s' Jim Aar! ffttre
und ich bin frol). bnfi er
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ictjt rtiitsi am)orjrid !uhii ^Zppelit «nd (ins,
ieit Schlaf. SiliS Ich i'jijr Hcilinillcl cin^mcfimc'
anftmi ivog ich 1-5 Pfund und jetzt belihiit sich u
Körpergewicht aus ISO14Psund. Die Wirkung on ii
to at wirklich wunderbar. Sic übertrifft jebc andere
Medicin. ssrau Harry Starr.
Pottâvillc, Pa., den 12. Ottoder l«ö&
$t. MilcS' New Hcart (ture ist bei allen
Npothcscrii unter aiiChiiitilWr Fiarnntic zu tialett
oder kann auch direct von der 3)r. OTiieö yJicbiral, Co,.
Elkhart, Ind., gefeit Einsendung des PreiftS befioqcn
werden. 1 Flasche lostet 11.00 sechs Flaschen$ö.00,'e£
WMlft
«. Bates, Präs». Jahn Hanee, Kassier,
G. «. Lahmer, «sslst. Kassier.
Bank
Bates & fjance,
New Philadelphia, O.
Baarkapital... $60,000.
vrrautwortlichkrit $200,000.
Sit Geschäfte werden in gleicher Weise »esührt tote in
imorporirte» Banken. Sichtwechsel werden nach allen
bedeutenden Städten Europas aus«estellt.
Ich *f*t
A. Sippus & Kolrn,
Spezereiwaare« Handlung
uiibc—
Zederzeit frisches Bier, gute Weine und Liquvre.
Reisende finden flute Untertunst nnd die Verpflegung
t(t eine vorzügliche.. Man spreche bei Jacob vor und
tiderzeuge sich selbst.
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Musgezeichnetes, rein gebrautes
Bier im Faß oder in Flaschen
kann aus unserer Brauerei stets
bezogen werdev.
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Arzt, der sich bett
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ra^iy ^lirud^c^oficü, erbietet sich allen
Viiiennrit/j'jjrtte an Neivcnschumche, Ler
iu vo'i iirfiii und Energie,
Muthlostztklt,
'7t!Jmpoienz,
nvo itüvu Ruinen von
Wkitzem Fluß
Jngendjunoen,
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frit. i:i'.:itivn, Ueberarbritung u.s^w.leiden,
volle Auskunft einernte fthl'
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KeM-Kur
au i£iii'C2 euaue Bo» im«
y.1hrabiiimbe
Smnptome erwünscht. Adreffirt
Mâil
Beamtenliste.
Nstc der County Beamten.
Common Pleas Richter
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xu)ß
William Ä, Winch
(i. 91. Deardorsf Friedhof-Direktor
Ußiu. F.
sJ!cely
ElaraS dreißigster Geburtstag.
Von Hermann Faber.
Ruhig schlief Clara dem Morgen
entgegen. In der Villa, die sie mit
ihrer Mutter bewohnte, war es noch
still. Aber draußen im Garten hatte
der junge Maitag schon die Vögel auf
den blühenden Kastanienbäumen ge
.oeckt, und jetzt beugte er sich lächelnd
iiber das schlafende Mädchen und
küßte ihre langen, dunkeln Wimpern.
Sie schlug die Augen auf und streckte
ängstlich die Arme wie abwehrend dem
Tag entgegen. Nun war er da, der
Tag, vor dem ihr schon so lange ge
graut hatte, ihr dreißigster Geburts
tag.
„Guten Morgen, mein dreißigjäh
riges Fräulein," flüsterte sie mit
schmerzlichem Lächeln sich zu.
Dreißig Jahre!
Eine Blutwelle stieg in ihr blasses
Antlitz, eine stechende Hitze flog über sie
hin, daß sie unwillig die Bettdecke mit
ihren kleinen Füßen zurückschob. Nicht
ohne liebevolles Mitleid glitt ihr trau-
ernder Blick über die frauenhaft auf
geblühten Formen.
Ach, wenn sie nur schon wieder fort
wären, alle die Verwandten und
Freunde, die heute mit sauersüßer
Miene ihr die Glückwünsche bringen
werden. Besonders die verheirateten
Freundinnen oh, sie gönnte ihnen
ja von ganzem Herzen alles Gute
aber die mochte sie heute am Wenigsten
sehen.
Aus dem Nebenzimmer vernahm sie
jetzt ein leises Geräusch, ein behutsa
mes Hin- und Hergehen, ein Vorsicht!
ges Wispern und Zischeln. Ihrer
Mutter war es gewiß schwer gefallen,
so früh aufzustehen denn in der Re
gel fand sie nach einer schlaflosen Nacht
erst gegen Morgen einen leichten
Schlummer, aber die gute Frau ließ
sich die Freude nicht nehmen, mit eige
ner Hand den Festtisä) ihrer Tochter
zu ordnen und ihr dann als Erste die
Glückwünsche in's Schlafzimmer zu
bringen.
Wie viele Jahre hatte-Clara nun be
stimmt geglaubt, am nächsten Ge
burtstagZmorgm toerBe es anders
sein. !£a werde er sich ganz leise,
kaum hörbar, von ihrer Seite fort
stehlen, um die heimlich eingekauften
Geschenke im Wohnzimmer auszusta
peln. Und sie wollte sich nicht regen,
um ihm die Freude nicht zu stören,
und wenn er zurückkehrte, so thun, als
ob sie noch schlummere, bis
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Sheriff
SliiDitor
Schatzmeister
Recorder
Commissioiiar
.«tmenHauB .Direkt o
Landmesier
Coroner
Liste der städtischen Beamten.
6. S. Toners Mayor
Wm, G. Frew Marshall
I, 91. Correll Clerk
Henry iti. Sweitzer Schatzmeister
John W. Erwin Gtratzen-Eommissâr
Viiinreiicc MeUy Stadtrath
C. D. (Srime* ....
Iolin yurr'.)
Sylvan»«- F. Stveitztr..^
3oHn K.
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sie zärt­
lich wachküßte. Aber dann wird sie
den geliebten Mann rasch umschlingen,
und zu sich ziehen und festhalten und
nicht wieder freigeben dann sollen
ihre Lippen zusammenwachsen in lan
gen, heißen Küssen, in wortloser Ge
burtstagsseier.
Während seiner Studienzeit hatte
sie sich in treuer Geduld gefaßt und
mit der Hoffnung getröstet, er wolle
gewiß erst sein Examen bestehen, bevor
er sich erkläre. Als er dann feinern
Juristenberuf Valet gesagt und unter
die Schriftsteller gegangen war, hatte
audb sie begonnen, sich eifrig mit der
modernen Literatur zu beschäftigen.
Alles wollte sie ja für ihn thun. Für
ihn las sie Ibsen und Hauptmann,
«Tolstoi und Étranbforg. Um seinet
willen ftubirte sie die modernen Fra
gen, die er im Gespräch mit ihr so gern
berührte: die socialen Probleme, die
Ehe- und Frauenfra^, Nietzsche und
Bebel. Was hatte das Alles nun ge
nützt? Bevor sie ihn kannte, war sie
.so hübsch dumm, so köstlich beschränkt
und besangen gewesen. Stundenlang
.sonnte sie mit ten Freundinnen Toi
lettenangelegenheiten besprechen, hell
und herzlich über die plattesten Witze
ihrer Tischnachbarn lachen. Jeden
jungen Mann von halbwegs guten
Manieren und leidlichem Aussehen
fand sie gleich „riesig nett". Kein
Zweifel, wenn er ihr nicht begegnet
wäre, sie könnte heute schon längst eine
.gerade so glückliche Gattin und Mut
ter sein, wie ihre meisten Freundinnen.
War's denn ein Segen für sie, daß sie
jetzt an Putz und Toilette, an Klatsch
und Skandal kein Gefallen, im Kreise
der Verwandten kein rechtes Behagen
mebr finden konnte? War's etwa ein
Glück, daß sie jetzt die Herren der Ge
sellschaft durchschaute, daß sie einsah,
wie viel Anmaßung und wie tranig
Bildung diese jungen Mannet besaßen,
die ihr noch immer oh, sie wußte ja
nun. warum unentwegt den Hof
machten?
Hätte jfe ihn doch nie formen ge
lernt, hätte er doch nie in ihr Leben
eingegriffen, wäre doch ihre Mama
dem so energisch verfochtsnen Grund
fafc treu geblieben, keinen unverheira
teten jungen Künstler, Literaten oder
Schauspieler in ihr Haus zu laden,
statt gerade bei ihm das Prinzip zu
durchbrechen, ihm das Schreiben und
Dichten nachzusehen in Rücksicht auf
feine Herkunft aus wohlbekannter und
wr aCUm recht begüterter Family
Und nicht einmal eine Anklage
koynte Clara gegen ihn erheben, sich
nickt einmal in der Rolle der Unglück
lichen Betrogenen bemitleiden. Sie
durfte nicht ihre Zuflucht ztfm Hasse
nehmen, um sich vor ihrer Liebe zu
retten. Was konnte et dafür, daß
feine Stimme wärmer klang als die
der anderen daß sein Blick sonnig in
ihr Herz schien daß er ernsthaft über
ernste Dinge mit ihr sprach und nicht
wir Die Andern von oben herab mit
dem kleinen Mädchen nur witzelte? Ge
wiß, er zeigte ihr herzlichste Theil
nahme für alles, was sie betraf. Wäh
rend die Anderen meist nur von sich
selber redeten, gab er ihr Gelegenheit,
sich auszusprechen. Bei ihm fand sie
mehr Verständniß für Vieles, als
selbst bei ihrer Mutter. Sie kam sich
reicher vor in der Unterhaltung mit
ihm. In frohem Selbstgefühl ent
deckte sie in ihrer Seele einen Schatz
von Gedanken und Empfindungen, den
sie mit feiner Hilfe in Worte ausprä
gen durfte. Aber niemals zeigte er ihr
mehr als dieses freundliche, zarte In
teresse. Immer beobachtete er eine fast
allzu große, beinahe ängstliche Zurück
haltung. Unter drei Einladungen
»lehnte er in der Regel eine ab. Noch
jetzt, nach Jahren, machte er seine Be
suche nicht anders, als im langen,
schwarzen Gehrock,Cylinder nndHand
fchiuhe in der Hand, fragte stets auch
nach der „gnädigen Frau" und fügte
zum Diener, der ihn längst kannte:
„Bitte, melden Sie Dr. Wendland!"
Aber wie, wenn das Alles nur zag
hafte Bedenklichkeit wäre? Wenn er
eine tiefe Herzensneigung in diese an
erzogenen Formen scheu verschloß?
Nur das rechte Wort nicht finden, den
muthigen Entschluß nicht fassen
konnte? Er war ja ein wenig vergrü
belt, ein bischen zweiflerisch und miß
iranisch. Vielleicht wollte er in schüch
ternem Stolze nur ein Zeichen ihrer
Liebe?
Ja, so war's!
Sie konnte sich jetzt gar nicht erklä
ren, warum sie sich das nicht schon
längst gesagt hatte. Freilich feine dar
gereichte Hand hielt sie ja immer ein
klein wenig länger und fester in ihrer,
.als sie das wohl sonst zu thun pflegte,
und wohl auch tiefer und inniger als
anderen sah sie ihm in die Augen.
Aber warum gab sie ihm nicht ein
deutliches Zeichen, auf das er offenbar
,wartete, das er ganz gewiß verlangte?
Wo stand es denn geschrieben, daß sie
schweigend und thatlos ihr Glück vor
.überschweben lassen müsse? Hatte denn
'die Frau nicht so gut ein Recht, sich ihr
Glück zu erkämpfen, wie der Mann?
Oh, sie wird sich das Recht'nehmen
das Zeichen, auf d^s er wartet, er soll
es haben Gewißheit will sie. Komme
»es, wie es wolle, sie wird sich nach lan
gen Jahren bangen Harrens endlich
Klarheit verschaffen. Sie muß dieses
qualvolle Schweigen endlich brechen,
sonst wird ihr die verschlossene Sehn
sucht noch die Seele verbrennen. Unter
irgend einem Vorwand, vielleicht um
ihm das neue Bild zu zeigen, das die
Mutter ihr gekauft hatte, wird sie ihn
bei seinem nächsten Besuch, in ihr klei
nes Musikzimmer bitten. Mama wird
sie ja wohl allein lassen natürlich!
Und dann, wenn sie zusammen sind,
zusammen allein, dann wird sie fein
liebes, ernstes Haupt zwischen ihre
Hände nehmen und es mit Küssen be
decken, mit Küssen auf die treuherzigen
Augen, den kleinen Mund und den
braunen gekräuselten Schnurrbart.
Er soll es sehen, wie lieb sie ihn hat.
An seinem Halse hängend, den Kops
an seiner Brust bergend, wird sie's ihm
.sagen wird ihm sagen, wie sie seinen
hohen Berus versteht, fein ernstesStre
ben achtet, wie sie ihm jede Störung
sorgsam fern halten und nur für ihn
leben will. Von der Stadt, von Ver
wandten und Freunden, aus ihrer
ganzen Umgebung will sie scheiden,
wenn er es wünscht von der Mutter
j.... ja, wenn fein Berus, feine Arbei
tn, seine Stimmung es verlangen,
wenn es fein muß, selbst von der Mut
ts* will sie sich losreißen um seinet
willen. Wie ein Mann will sie werben
um den Geliebten.
In anmuthigem Trotze reckte sie die
vollen, weichen Arme und ungeduldig
wühlten sich die schlanken Füßchen in
die zurückgeschlagene Bettdecke. Wenn
.er nur gleich jetzt hier wäre, sie würde
gewiß den Muth finden, es zu thun.
Einige Sekunden lag sie noch hin
gestreckt auf ihrem Lager, mit blitzen
den Augen, und höher hob sich die
Brust. Dann sprang sie luftig auf.
Sie wollte ihren kecken, frohen Ent
schluß nicht noch einmal überdenken.
Vor blassen Gedanken und ängstlicher
Ueberleguvg wollte sie ihre letzte Hoff
nung liebevoll schützen.
Behende schob sie ihr Haar unter die
Wachstuchhaube und huschte leise in
das anstoßende Badezimmer. Wäh
rend erfrischend und starkend die kalte
Brause auf ihre warmen GlieVer
strahlte, rief sie sich aufjauchzend zu,
daß sie nicht fein wolle wie die ande
ren, so entsetzlich wohlerzogen, so er
bärmlitib feige. Ja, sie wird's thun,
das nächste Ä!al, wenn er kommt, ganz
fcrstimmk
Eingehüllt in ihren weiten Bade
mantel, saß sie vor ihrem Toiletten
tisch und beschaute sich in dem tüllum
rahmten Spiegel. Oh, wie sie aussah
in der Haube und dem unförmlichen
Mantel. Recht, wie ein steinaltes
Mütterchen! Was für Augen er wohl
machen würde vor diesem Anblick? Ach,
vielleicht war sie ihm zu alt, zu ernst,
zu fertig schon mit sich selber vielleicht
sehnte er sich nach jungem, leichtem
Blut. Schnell zog sie die Kappe von
dein Haupt, warf den breiten Strom
ihres dunklen Haares nach vorn über
die Brust und, die kleine Scheere mit
dem Elfenbeingriff in den schmalen
Fingern, untersuchte sie sorgsam, ob
sich nicht Haarspitzen spalteten.
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f-1"
Als eine halbe Stunde später ihre
Mutter in ihr Zimmer trat, stand ffe
schon angekleidet, geschnürt und gestie
feit am Fenster, damit beschäftigt, die
wohlgepflegten Nägel zu feilen und zu
glätte«.
Die Mutter führte sie in's Wohn
zimmer und zeigte ihr die Geschenke.
Es hatte ihr viel Mühe und Kopfzer
brechen verursacht, noch etwas ausfin
dig zu machen, was ihrer Tochter
Freude bereiten konnte. Es waren
ja schon so viele Geburtstage gefeiert
und an jedem Clara so reichlich be
schenkt worden. Noch eine Toilette
gab's zu den anderen ein viertel
Dutzend Handschuhe zum Harmo
nium im vorigen Jahre in diesem eine
Zither mehrere neu erschienene Ro
mane und ein Abonnement auf eine
zweite literarische Zeitschrift, für die
Dr. Wendland häufig Novellen und
Aufsätze schrieb. Während Clara un
ter Küssen der Mutter dankte und
eifrig versicherte, wie gerade diese Gabe
ihr eine ausnehmende Freude bereite
und grade jene einen lange gehegten
Wunsch ihr erfülle, sprach sie tröstend
zu ihrer suchenden Seele: „Nur Ge
duld, nun befcheere ich dir bald das
große, strahlende Festgeschenk."
Die Frauen hatten den Kaffee ge
'trunken und die Mutter das Zimmer
verlassen, um heute allein den Haus
halt zu besorgen, weil sie das Ge
burtstagskind mit einem aus seinen
Lieblingsgerichten zusammengestellten
Mittagsessen überraschen wollte. Clara
blätterte in den nachgelieferten Heften
der neuen Zeitschrift. Sie suchte nach
einer Arbeit von ihm. Gleich in der
ersten Nummer fand sich auch aus sei
ner Feder ein Aufsatz über „Guy de
Maupassant". Sie legte das Heft bei
Seite. Später wird sie das lesen,
heute Abend, im Bett, wenn der Ge
burtstagstrubel vorüber ist. In der
nächsten Nummer stand nichts von
ihm. Aber in der dritten Was ist
das? Was steht? „Hedwigs dreißig
ster Geburtstag? Novelle von Victor
Wendland!
Sie mußte sich niedersetzen. Bei
nahe athemlos, begann sie zu lesen,
rtbr Herz pochte so heftig hinauf zum
Halse, daß die Lippen erbebten. Nein,
Cas ist nicht möglich, das kann nicht
fein, schrie es in ihr. Aber doch
doch Zeile um Zeile, Wort für
Wort! Diese Hedwig, die bin ja ich
ich selbst. Das ist ja mein, das ist
ja unser Erlebnis}, da steht unsere Ge
schichte. Sie sie liebt ihn, aber noch
hat er sich nicht erklärt. Liebt auch er?
Werben sie sich finden?
Haftig rissen ihre zitternden Finger
die zusammengehefteten Seiten auf.
Hier, diese Blätter mußten ihr die Lö
sung des Räthfels bringen, fein Jahre
langes Schweigen erklären und ent
scheiden über ihre Zukunft, ihr Leben,
ihr Glück. Gewiß, nicht umsonst hatte
er ihr und der Mutter erzählt, daß er
an dieser Zeitschrift mitarbeite. Das
war sicherlich nur darauf berechnet,
daß man das Blatt lese, daß man da
raus erfahre, was er selbst auszuspre
chen sich scheute. Ihre Augen jagten
fort über die Worte, über die Zeilen,
setzten weg über Betrachtungen und
Beschreibungen zum Ende, zum
Schluß.
Sie lachte laut auf, während ihre
Hanb krampfhaft bas Heft zerknüllte:
„Oh, ich banse Ihnen für Ihren wei
fen Rath, mein Herr! Mag sich Ihre
Hebwig als Volksschullehrerin trösten
über ihr zerstörtes, zertretenes Leben,
ich mag nicht, ich will nicht ich
kann's nicht."
Nun verstanb sie seine rührenbe
Theilnahme. Die ist also nichts anbe
res gewesen als literarisches Interesse,
als eine Studienreise nach ihrem Her
zen. Das hatte er nach allen Seiten
geprüft, mit taltem, grausamem For
fcherblick in allen feinen Regungen und
Zuckungen beobachtet. Ihre Seele hat
sie vor ihm entüeibet, fein Modell ist
sie gewesen sonst nichts.
Ihr war, als ob sie hinausgetrieben
worden sei aus dem blühenden Reiche
der Jugend und dröhnend hinter ihr
das Thor zugeschlagen werde. Da
stand sie nun und sah ohne Hoffnung
hinaus in die graue, öde Trostlosigkeit
des alternden beruf losen Mädchens.
Wird sie eine Verstandesehe eingehen?
^fim zum Trotze? Leise schüttelte sie
das Haupt, lieber sie kam die ganze
Trauer des Weibes, das hinausge
wachsen war aus dem engen Kreise
einer erstarrten Umgebung. Und end
lich lösten sich von ihrem Schmerze die
beiden ersten Thränen, die langsam
hinabglitten auf die vom lachenden
Hohn noch zuckenden Lippen.
Me Erfahrung während aller Jahre,
seit diese fatale Krankheit aufgetreten,
hat bewiesen, daß die kühne Behaup
tung, Dr. Kings „New Discovery" ga
rantire positiv die Heilung aller und
jeder Fälle, wenn rechtzeitig angewendet
und wenn der Ertränkte die gewöhnli
chen Regeln der Sichselbst Schonung
gewissenhaft beobachtet, ihre vollstan
dige Richtigkeit hat. Es ist aber
auch erwiesen, daß diejenigen, welche
Dr. Kings New Discovery benutzen, den.
Folgen der Krankheit sicher entge
gehen. Jedenfalls kaufe man eine Fla
sche und mache einen Versuch. Die Me
dizin ist garantiit und das Geld lvird
zurückerstattet, wenn keine günstige Wir
kung erzielt wird. Zu haben in den
Apotheken von
In Chenoa, III., brannten am 25.
Jnli 54 Gebäude im schönsten Geschäfts
theile der Stadt ab. Derselbe Distrikt
war erst vor 4 Jahren ebenfalls abge
brannt und die meisten der Gebäude
waren neu, werthvolle Waarenlager
enthaltend. Schaden $500,000.
v
Schnell und lotternd find die Kuren
von
St 3afeo6s ©et
Verrenkungen.
Herr Tharles Eberhard, Marlet
Straße, Lancaster, P«., schreibt: Ich
litt in Folge eines verrenitenFußeS die
heftigsten Scbmerzen. St. Jakobs Okl
linderte die Schmerzen nach der ersten
Anwendung und heilte mich in kurier
Aett vollständig.
Verletzungen.
Ich verletzte mir den Rücken, schreibt
Herr Charles I. Hesley, Syracuse,
N. I., und war nicht int Stande zu
liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle
ausrecht sitzen. St. IatobS Del heilte
mich dauernd.
«Stti» Wintern.
(iL
[einer Medizinen anheben. Adresse
Tie Millionen Tt-rnford'S.
San Francisco, 28. Juli. Frau
Leland Stanford und ihre Anwälte ha
ben die Bundesregierung benachrichtigt,
das sie deren Forderung auf Auszah
lung von 15 Millionen Dollars, welche
der verstorbene Mitbegründer und Mit
aftionär der Central Pacific Bahn der
Regierung für der Bahn zu Theil ge
wordene Subvention angeblich schuldet,
zurückweisen und sich erst auf dem Pro
zeßwege dazu zwingen lassen werden.
£itnfcc*ainmi(t (v.uter, dem diese
Mittheilung zuging, wird erst nähere
Weisungen von Seiten des Generalan
walteö abwarten, ehe er weitere Schritte
unternimmt. Am 20. Januar 1895
find $2,: 02,000 fällig, welche die Re
gierung der Central Pacific (io. feiner
Zeit vorschoß, und e§ heißt, daß der
Stanford'sche Nachlaß einen großen
Theil dieser Summe zu zahlen haben
wird. Zwischen dem 16. Januar und
dem 18. März muß die Bundesregie
rung in Kalifornien gegen den Nachlaß
eine Klage anhängig machen, andern
falls die dazu bewilligte Frist verstrichen
sein wird. (5s heißt, daß Frau Stan
ford keine der im Testament ihrev Gat
ten vorgeschriebenen wohlthätigen Per
mächtnisse auszahlen wird, bis über die
Legalität der Forderung der Bundesbe
hörden entschieden sein wird.
Den SoldatenZchittdern
im deutschen Heer geht es jetzt an den
Kragen und die Entschiedenheit mit der
Kaiser Wilhelm in Fällen von Solda
tenmißhanblungen strenge Bestrafung
gefordert hat, ist nicht ohne gute Wir
kung geblieben. So wurde ein Korpo
ral der Garnison Hannover zu 30 Mo
naten Zuchthaus und Ausstoßung ans
dem Soldatenstande ncruilheilt, weil er
sich nicht nur der Mißhandlung eines
Untergebenen schuldig gemacht, sondern
auch andere Soldaten zu der falschen
Aussage, sie hätten von der Mißhand
lung nichts gesehen, zu bewegen versucht
hatte. Ein ähnlicher Fall wird aus
Düsseldorf mitgetheilt. Ein Korporal
der dortigen Garnison wurde wegen
Soldatenmißhandlung zu 7 Monaten
FestnngSgefängniß und Degradation
üerurtheiit. Dieses Vorgehen gegen
Soldatenschinder hat man jedenfalls
den Sozialisten zu verdanken, nachdem
ihre Wortführer in jeder Session des
Reichstages eine Reihe von derartigen
Mißhandlungen zur allgemeinen Kennt
niß brachten und Abhülfe forderten.
ii/- Nach der JAu5sage von McBryde,
dem Sekretär der Vereinigten Gruben
arbeiter von Amerika, sind nun auch im
PittSburger Distrikt, wo die Einigung
am schwierigsten war, alle Differenzen
zwischen Grubenarbeitern und Minen
beschern in zufriedenstellender Weife ge
ordnet.
Quetschungen.
Ich batte mir den Daumen stark
gequetscht, schreibt Herr P. O.BovleS,
Oberlin. Kan., und nichts brachte
Linderung der Schmerzen, bis ich St.
Jakobs Oel anwandte, welches in ter
ser Zeit vollständige Heilung bracdte»
Neuralgie.
Herr Julius Sbarnak, 97 BurllnS
Str., Chicago, Ills., schreibt: Meine
Frau und mein Schwiegervater litten
seit Jahren an neuralgischen Schmer
ten, wurden jedoch durch die Sit Wen
dung von St. Sto$»63 Lei vollMdig
geheilt.
'l
ft
Preise den schlechten Zeiten angemessen
für
i i S i e s e
Ein guter Sd}ul? für Herren oder Damen
e y e & o s
Leopold
@iiistein.
Etablirt in
Händler in reinen
Bramltwejl! von Ohio Trauben eine Epe ialität.
154, t5() & 158 Sheriff Straße, gegenüber dem neuen Markthau?.
Cleveland, Ohio.
Vertreten von Herman Einstein.
(yr hat ein
WteniclH'tntltcr unter
V melnd, diese .Veiimittcl der
ben Indianern zugebracht, Wurzel!, und
Dfatiir,
•'MM 1 fett über sünfzig Vvibrett. mit wunderbarem (Srfiu-t. kranke behandelt und lvird acme
1 liPviW-l'vlin' he.intUHUteit und ^iuar un= T\ov .. i:,.* ... *.
)L :i/M^entrteltli(t). Thun Aerzte dies ^enwlin- ^^r vVl vlUtl
'ich Bezahlt es sich, dem Arzte für jeden Besuch oder *5 zu «eben und nebstdem die
Jliil
(-4A Vi SUzitei zu bezahlen We:l^ll nicht schreiben und alles dieses Oöeld sparen 'J'e^enft
NltXV-'VA 1 dag er «inantirt. alte ctirnniichen «mittheilen zu furiren. wie alle Arten mnt Tcrowla'
I.' Krankheiten dej Blutes, der Vinigen und der Niere», .fraiienfranfheiteii. »"»iimorliotbeti
ihmrt er immer), ftatnrrh (*llKi für toben ftall. den er nickt fnririi Verlust der Man
Schirft il,ni (5'ueni
beschreibt die Art
riesmarken bei. und
ui .. .. .. heilbar ist, den Preis
Sniattttt Siebten, (so., .ms ^xUmdroorb Avenue, Setrmt, yjhch. 51
C. & M. tërrurfia::?:!.
!?m6iu ?tsba Preisen wer«
wie folgt:
iiiih ei. it. v'
bis _•. Vlufluft.
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L'O.
und 21. Angnst.
I'utljcauyv itmhetvShnobe vyn Ohio. Cleveland, 1.
bid 1. Viuguft.
Jährliche Versammlung der Radfahrer Amerika'^.
Seuuev, ml., ti. tut6 m. August.
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riiivsietjU sich aid—
(öffentlicher Notar.
Vo'.itiiijiA.« in alle:! Theilen Teutschlands, Ce=
ste-reichâ und der Schweiz eine Xpejialitat.
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Weine & Branntweine
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New Philadelphia,».
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Wachljulderdranntweine,
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„Brethren Church Dtatmnal Conference." Ashland,
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Deutsche Veteranen Association von Nord Amerika.
Pittsburg, Pa.. 17. bis 10. August.
„Knights of the Meccabecs State Convention," To
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„Daughters of liberty National Council." Brooklyn,
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„Beta Theta Pi to. Annual Convention," Niagara
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„toraitb Vobitc Crber Vrith Abraham." St. Koni»,
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„Catholic Total Abstinente Union of America." St.
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