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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, August 08, 1894, Image 5

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Ich trinke bei Bippu»
und Sohn.
'V^au'. \V \V \\\V\\
»srl. Vlanche Vullock.
Der rechte Arm gelähmt.
tyam Neit^tcrnz errettet.
»Unsere j:V.t 15 Jahre alte Tochter Blanche war
fürchterlich mit 1'ictDbjittit belastet und hatte den Ge
brauch des rccgtcit Armes vollständig verloren. Ihr
Zustand war ein solcher, ba[$ wir sie aus der Schule'
u ©aufe behalten und auch ihren Musikunterricht ein-'
tellen muhten. Wir fürchteten, sie würde den Veits
befontmnt, und jtiid iü'erzeugt, baft wir es nur
einem uitfchafeü'.ucn Heilmittel zu verdanken haben,
dak sie dieser furchtbaren Krankheit nicht anheim
fie!. Wir beriefen Aerzte, aber es half nichts. Ten
1. August wog sie nur 75 Pfund, und obgleich sie
erst drei ,vlafchnt yirrbilte eingenommen, bciüuU sich
ihr Gewicht jetzt auf lu Pfd. ihre Nervosität und die
Anzeichen deS Seiijiaitjcä sind völlig verschwunden
sie geht regelmäßig zur Schule und lernt ohne Be
schwerden. ©it hat wieder den vollen tscbrauch ihres
Armes, und erfreut sich eines ausgezeichneten Appetits.
Keine Geldsumme könnte uitscnr Tochter die
Gesundheit erkaufen, die sie durch De. Miles'
St«rvine erlangt hat.
!anz
Ar. Miles' heroine hisst.
®r, MileS' Nervine wird von allen Apothekern
unter voller Garantie verkauft oder direct von der Dr.
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Preises versandt. Eme Flasche kostet tl.OO sechs Fla.
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1 efitr. f.fal,::::cc Llrzt, ver sich vm
,V ruj ::i üd/^üqen, ei'Luclct sich allen
iv.'.'Uv.1?. n-Vfijt f.! Nervenschwäche, Ber
1 f. 1 iih (?-nerqie, ^èuthlostgkei».
e-i c, Iu^ztcuz. Weiszeiil Fluh
1.1.• ,t V-i' tti ten Juqendjüuden, Aus
ir'LCt.. btiiungu.s.w.leiden,
I,.. uo'lIC Au^w.-ist einer nie fthl^
ichl°s-..d-n ss-bM«
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schrcl'll:igderS.)mptoin^ettvünscht.Adresftrt
Im '^ericstut't:: Dr C.H.BoBIRTZ,
»0, é) MeztUI Block, ÖEYBOIT. IKIOIS.
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Beamtenliste.
Liste der County Beamten.
Probate!I!ichter
.6taatGiinii iU
Countli PIcrt
Schatzmeister
Si reorder
.. ...âommissivuär
.... ...AnaenhauS »Direkt v
Liste der städtischen Beamten.
Mayor
Mar!iȉll
Clerk
...^....Schatzmeister
Gtratzen-Cominiisär
Stadtrath
.Friedhof-Direktor
t)ie Macht der Paragraphen.
Der Herr Oberst von Gütftnarm
hatte sich auf feine alten Tage noch
ein frisckies, junges Weibchen genvm
men. Das wäre nun für die jüngeren
Schwerenöther der vornehmen Gcsell
fchaft ein rechtes Fressen gewesen,
wenn der Herr Oberst nicht allein
„Eifenarm" geheißen hätte, sondern
auch ein Eisenarm" gewesen würe,
der in einem gewissen Punlte nicht
den geringsten Spaß verstand und
Gebern unfehlbar den Hals gebrochen
hätte, der feine schöne Frau anbei3
als aus der Entfernung verehrt ha
ben würbe obgleich biese letztere
einer „näheren Verehrung" gar nicht
abgeneigt gewesen wäre.
Nun begab es sich, daß der Herr
Oberst in bas Manöver ziehen mußte.
Der „Eisenarm" brohte also den
Schwerenölhern eine Zeit lang richt
mehr so unmittelbar, unb diese gün
stige Gelegenheit beschloß der schwere
nötherhasteste unter diesen, der Graf
Windhausen, fofort zu benutzen, um
bei der einsamen Strohwittwe eine
„nähere Verehrung" erfolgreich cinzu
leiten.
Au gehöriger Stunde ließ er sich,
verschönt wie ein Adonis, bei der
Frau Baronin melden. DaK med
Iiche Kammerkätzchen führte ihn in
ein trauliches Gemach und bedeutete
ihm mit verständnißinnigem Lächeln,
daß die gnädige Frau im Augenblick
erscheinen werde. Er lächelte ver
ständnißmnig zurück, und ehe die
Rose den Raum verließ, flüsterte er
ihr, ein Goldstück in ihr Händchen
drückend, noch zu, während seiner
Anwesenheit jeden Störenfried ftrn
anhalten.
Da hörte er aus einmal eine dum
pfe Stimme deklamiren:
„Bestechung ist die strafbare Ge
Währung von Vortheilen, um Jemand
zu unzulässigen Handlungen zu öcwe
gen. Nach Paragraph 331 ff. des
Reichsstrafgesetzbuches mit Gefängniß
und Zuchthaus bestraft."
Er schaute noch ganz verblüfft
drein, als die Angebetete eintrat und
ihm mit dem reizendsten Lächeln die
schlanke Rechte entgegenstreckte. Wie
schön sie war, in dem hellen Com
merkleide, aus dem die vollen Run
düngen der Vüste und der Arme
schwanenweiß sich hervordraugten.
Heiß strömte es ihm nach dem Her
zen. O. daß sie fein wäre! Daß er
diese schwellenden Glieder umschlin
gen dürfte, in heißer Inbrunst!
Durfte er einen kühnen Versuch wa
gen? Noch zögerte u-nb zweifelte er
da scholl eS wieder dumpf cti sein
Ohr:
„Versuch ist die Bethätigung der
Absicht, eine Strafthat zu begehen
durch Handlungen, welche dm An
fang der Ausführung derselben dar
stellen. Strafbar nach Reichsstrafge
setzbuch Para-?raph 'iS—461"
Er fuhr erschrocken zurück.
..Ach mein Bruder," lächelte die
schöne Frau, indem sie sich setzt? und
ihm ebenfalls einen Sessel anbot.
..Hier unter uns in feinem Zim
mer. Er bereitet sich auf das Examen
vor."
„Ah." machte Windhausen, ,„streb
famer junger Mann memorirt mit
Stentorstimme. Ah übrigens ko
misch das gnädige Frau wie?"
Und dabei starrte er mit heißem
Verlangen auf ihren wallenden Bu
sen, ihren schwellenden Mund, der
ihm wie eine erblühte Nosenknospe in
heißem Sonnenbrande entgegenzu
lechzen schien. Einen Kuß mußte tr
ihr stehlen, nur einen einzigen! Und
sollte sie sich noch so sehr sträuben.
Eben machte er Anstalten zur Aus
führung dieses Wagestückes da
dröhnte es von unten herauf:
„Diebstahl ist die rechtswidrige An
eignung fremden Besitzes. Diebstahl
von Genußmitteln nach Paragraph
370 besonders strafbar."
Fest wie ein Pflock blieb er auf
seinem Sessel sitzen, und seine Part
nerin wgndte 'sich in Verlegenheit
alühend ab. Sie hatte ohne Zweifel
seine Gedanken und seine Absichten
errathen.
„Ach. das ist aber zu garstig," fam
es zitternd von ihren Lippen, „daß
Kurt gerade heute so laut memoriren
muß!"
„Sicher ganz kolossal garstig,"
echote Windhausen. „Uebrigens, ynä
jdige Frau, da wir gerade beim Steh
len .sind—wissen Sie. daß Sie ane
ganz kleine, entzückende Diebin sind—
daß Sie mich bestohlen haben!? Ja
wohl!" Er war schon Wiedel Feuer
und Flamme. „Mein Herz haben
.Sie mir gestohlen, mein armes Herz,
in dem ^hr süßes Vilb lebt und leben
wird für ewig entsliehen Sie mit
mir. werden Sie mein!"
diesem kritischen Momente de
Ilamtfte der ominöse'Rurb
„Entführung ist die Bernächtigung
einer Frauensperson, um sie zur Ehe
oder zum intimen Umgang zu bewe
gen. Nach Paragraph 236 mit
Zuchthaus bestraft."
Windhausen blickte mit einem ge
radezu schöpsmäßigen GesichtsauZ
drucke sein Gegenüber an. Nach tiner
langen Stille murmelte die Schöne
mit nervösem Lächeln: „Wird das
wirklich so streng bestraft? O, wie
schrecklich!" Und nach einer neuen
Pause: „O. mir ist heute so übel
mein Kopf
Er verstand und ging und hatte
auch keine Gelegenheit, wiederzukom
men. Denn schon am nächsten Tage
kam der Oberst unerwartet aus dem
Manöver zurück, da er. bei einer
Attacke gestürzt war und sich nicht
unbedeutend verletzt hatte.
So hatte der ochsende Kurt wenig
stens etwas Gutes gestiftet. Ihm selbst
hatte nämlich das mannhafte Me
moriren nichts geholfen er fiel
kurz darauf glücklich durch bad Exa
men.
Millionärs!
Vater und Mutter, Tochter und Sohn,
Wohnung und Futter, Diener und
Lohn
Protzig ist alles, nirgendwo SDatteS.1
Vater an Börse, Spekulation,
Wundervoll wär' fe, wär nicht der
Kohn,
Der bringt mit Hausse ihn in die
Sauce.
Mutter, Pagode, denkt nur an Putz,
Neueste Mode, weiter nichts nutz,
Schwärmt auch für Möbel Lieute
nants mit Säbel.
Tochter Vergnügen, Bälle, Passion,
Graf muß sie kriegen oder Baron,
Mitgift deswegen halbes Vermö
gen.
Sohn Gouvernante Liebschaft wie
fein!
Mein', Deine Tante, Rennstall muß
sein,
Jagen und wetten, das kann ihn ret
ten.
Vater und Mutter, Tochter und Sohn,
Wohnung und Futter, Diener und
Lohn,
Hin ist das Alles, da ist der Dalles.
Noch über. A.: „Gestern sah
ich eine Riesendame, die drei Centner
in die Höhe hob."—S3.: „Das ist noch
gar nichts. Neulich sah ich ein ganz
kleines Weibchen, das mit ihrem klei
nen Finger einen Omnibus zum Ste
hen brachte."
Ausweg. Kunsteleve: „Ich
möchte gerne Schauspieler werden!"
—Director: „Ich sehe, Sie haben sehr
wenig Talent für diese hohe Kunst,
und die Laufbahn des Schau
spielers ist zudem eine mühselige und
dornenvolle.... Ich muß Ihnen ent
schieden davon abrathen!"—Kunst
eleve (mit Pathos): „Es zieht mich
aber so mächtig nach den „Brettern"!"
—Director: „Na, dann gehen Sie in
Gottes Namen zu einem Tischler!"
Seht Euch vor.
Die fühlen Nächte des Monats Au
gust, welche dem heißen Tage folgen,
sind voll Gefahren für Alt und Jung.
Froh von der Hitze des Tages Erlösung
zu finden, seht man sich leicht dem Luft
zug oder einer *u heftigen Abkühlung
aus, was nicht selten ernstliche Symp
tome, wie Diarrhoe, Ruhr, Dysenterie
und Sommer Cholera herbeiführt.
Nichts bringt ba§ menschliche System
schnellet hinunter, als derartige ge
schwächte, manchmal entzündete Zustän
de der Eingeweide. Wir sehen dies je
doch nicht früher ein, als bis das Leiden
da ist und nehmen nur zu oft derartige
Unpäßlichkeiten auf die leichte Schulter.
Tann wenn wir uns vor Schmerzen
jiminen, wenn unsere Kräfte uns ver
lassen und wir die Lust zum Leben ver
loren haben, dann tritt Forms Magen
stärker in sein wahres Licht. Thatsa
chen sprechen. Mr. A. F. Pierson in
White Cloud. Minn., schreibt darüber:
„Jedermann hat ein gutes Wort für
Fvrnis Magenstärker. Verschiedene
Fälle von Ruhr wurden durch dieses
Mittel geheilt. In den meisten Fällen
war nur eine Flasche nöthig, wahrend
schon 2 bis 3 Dosen Diarrhoe heilten.
Letzte Woche half mir ein Mann beim
Ernten. Er wurde unwohl, erbrach
sich und heftige Diarrhoe stellte sich ein.
Ich gab ihm eine Dosis von Fornis
Magenstärker. Sosort trat Linderung
ein. Der Mann kaufte sich eine Flasche
und ist voll deS Lobes darüber. Ein
anderer bemerkenswerther Fall ist der
von Herrn F. Beier in Bridgeport, S.
Dak. Herr Veier schreibt: „Meine
Frau war kürzlich in eines Nachbars
Hanse und sah ein Kind von einem
Jahr und sechs Monaten auf dem Ster
vebette liegen sie frug was dem Kinde
fehle. Der Vater und die Mutter des
Kindes sagten, es müßte sterben, der
Doktor habe behauptet, es wäre keine
Hülfe mehr dafür, sowie man ihm was
eingebe, käme es gleich wieder zurück.
Meine Frau lief und holte Magenstür
ker und gab dem Kinde alle 5 Minuten
von Mittag bis Abends davon. Das
Kind wurde munter und sie befahl den
Eltern mit dem Gebrauch der Medizin
noch fortzufahren. Das Kind ist Heute
wieder gesund." Mütter, zieht eine
Lehre daraus! Haltet eine Flasche
Fornis Magenstärker im Hause für alle
Zufälle.
In ben Niederlande tretet 'mite*
Cholerafälle auf. Spanische Zeitun
gen wollen wissen, daß die Seuche auch
in Marseille in bedenklichem Maße um
sich greise, aber von den Behörven ver
heimlicht werde.
DaSder Führer beraubte Heer.
Kläglicher ist wohl noch niemals ein
Unternehmen zu Ende gegangen, als der
von Coxey gepredigte Arbeiterkreuzzng
nach Washington. Die in Washington
schon anwesenden und noch auf dem
Wege besinblichen Wallfahrer sind von
ihren Führern verlassen und statt der
ihnen versprochenen Fleischtöpfe, starrt
ihnen der bittere Hunger entgegen,
wenn sie keine Arbeit erhalten und nicht
betteln wollen. Corey, Kelly, Fry und
wie die andern Gesellen noch heißen, die
sich mit Stolz Generäle, Obersten und
Kapitäne nannten, haben sich mit pol
nischem Abschied gedrückt und Niemand
weiß, wo sie sich aufhalten. Aber die
Verwünschungen der von ihnen geleite
ten Leute werden ihnen folgen.
Was ist vim das Resultat dieses mo
dernen Zuges gewesen Die westlichen
Staaten sind von überflüssiger Arbeits
kraft theilweise befreit worden und der
Osten hat den Ueberschuß erhalten, ohne
zu wissen, was er mit demselben begin
neu soll. Angenommen, daß sich unter
den Rekruten der verschiedenen Heere
sehr viele Vagabunden befunden haben,
die überhaupt nicht arbeiten wollen und
die ihr Dasein überall durch Bettelei zu
fristen gewohnt sind, so hat es doch
ebenso viele Leute darunter gegeben,
welche durch Versprechen auf bessere Zei
ten verfuhrt worden sind und jetzt ein
sehen, daß gerade in den Staaten, wel
che sie verlassen haben, die besseren Zei
ten eher eintreten, wie dort, wo sie sich
jetzt hulslos und mittellos befinden. In
Montana, welcher Staat das stärkste
Contingent geliefert hat, werden jetzt
die Arbeiten in den Minen und Schmelz
werken, nachdem die Besitzer eingesehen
haben, daß ihr Geschäft durch Widerruf
der Shermanakte nicht ruinirt wird,
sondern das Produkt nach Europa ge
ni'lgenden Absatz findet, wieder aufge
itommm. Die Ernte in den Getreide
staateii hätte Tausenden Arbeit gegeben
und sie für den Winter Ersparnisse ma
chen lassen und die Mehrzahl der jetzt
führerlosen Armee wird jedenfalls sehn
süchtig nach dem Westen blicken. Ob
dieser' hirnlose Coxeyzug mit dem von
Debs ins Werk gesetzten Streik etwas
zu thun hat, kann wahr oder nicht wahr
sein. Jedenfalls hat der zufannnenge
brochene Streik den Bruch der Coxeybe
wegung direkt im Gefolge gehabt. Es
ist nun hoffentlich zu erwarten, daß die
Leute, welche wirklich arbeiten wollen,
auch Arbeit erhalten, die anderen ver
mehren eben das Heer der Bettler und
müssen zusehen, wie sie im Osten fertig
werden, nachdem der Westen froh ist, sie
losgeworden zu fein. Jedenfalls wird
aber dieser Coxeyzug die Lehre in sich
schließen, daß gute Arbeiter in Zukunft
besser auf sich selber, als auf Verfpre
chungen gewissenloser Agitatoren bauen.
Hyrtl Anektoden.
Aus deut Leben Joseph Hyrtl's, bes
berühmten Wiener Anatomen, besten
Tod die Zeitungen kürzlich meldeten,
werden eine ganze Reihe von Anektoden
mitgetheilt. Zwei derselben sind fol
geitde
Hyrtl, alt welchem alle Studenten'
geradezu mit Begeisterung hingen, war
auch als,,PriifungSengel" von großer
Milde trotz alledem pafsirte es denn
doch Hie und da, daß einer oder der an
dere der Kandidaten seine Hoffnungen
in unsanftem Durchfall begraben sah.
EineS Tages meldete sich auch ein gali
zischer Student Namens Jerusalem zum
Rigorosum, und angstvoll harrten des
sen Freunde im Korridor der Alma ma
ter des Ausgangs der schweren Prü
sung. Da, nach langem Hangen #ttd
Bangen ging die Thür aus und Hyrtls
hagere Gestalt erschien in dem Nahmen.
Wie beschwörend hob er die Hände und
rief: ,,Weilte Israel, denn Jerusalem
ist gefallen"
Ebenso bekannt wie feine Milde war
auch sein Groll gegen einige seiner Kol
legen, so gegen den berühmten Physio
logen Brücke und gegen Langer, der die
zweite Lehrkanzel der Anatomie an der
Wiener Universität innehatte. Eines
Tages war Langer Prüfungskommissär
und Hyrtl Beisitzer der Konimission.
Ein Kandidat stand, nichts Gutes ah
nend, vor dem gefürchteten Lehrer, als
dieser auf ihn zutrat und ihm ein klei
nes Knöchelchen in die Hand drückte.
„Da haben Sie einen Knochen", sagte
Langer. ,,Sehen Sie denselben aber
nicht an, sondern befühlen Sie ihn nur,
ohne hinzusehen. Dann sagen Sie mir,
was das für ein Knochen ist, ob er der
rechten oder der linken Seite angehört,
uiit) ob es der Knochen eines männlichen
oder weiblichen Individuums ist."
Angstschweiß trat dem Kandidaten
aus allen Poren, wie betäubt stand er
da und drehte den Unglücksknochen in
seiner Hanb. Da stand Hyrtl auf.
,,Herr Kandidat," sagte er, ,,ehe Sie
die Frage meines hochverehrten Kolle
gen beantworten, will ich zu derselben
eine Zusatzfrage stellen. Wenn Sie
wissen, was das für ein Knochen ist,
dann sagen Sie mir auch, wie das In
dividuum geheißen, wo es gewohnt hat
und ob es berheirathet oder ledig war."
Nach diesen Worten setzte sich Hyrtl mit
einer verbindlichen Verbeugung gegen
Langer wieder hin, die Studenten aber
brachten Hyrtl eine Ovation dar, wie
sie vorher und seither wohl selten in ben
Räumen der Wiener Universität Je
mand zu Theil geworden ist.
V Ulk lens Arnika Salbe.
Die beste Salbe in der Welt für
Schnittwunden, Geschwüre, Salzfluß,
Fieberwunden, Ausschlag, ausgesprun
gene Hände, Frostbeulen, Hühneraugen
und alle Hautausschläge, sowie sie bc
stimmt Hämorrhoiden heilt. Sie wird
garantirt, die beste Zufriedenheit zu ge
ben, ober das Geld wird zurückgegeben.
Preis 25 Cents per Schachtel bei K.
Miller und Sohn.
Die chinesische Regierung hat bei
deutschen Schiffbauern
beste
14
81*
Torpedoboote
5?
Gegeu Dyspepsie Uebelkeit,
Saueres Aufstoße»,
«.s.w.
«I Ihr,
SN
Diese so gewöhnlichen Krankheiten hat«
ihren Ursprung im Magen. Der Magei»
saft bat nicht die zur gesunden Verdau-
ung der Speisen nothwendigen (Eigenlasten und eine allgemeine Schwache des
Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die ©äste,
Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit des Au»-'
scheidungs'OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in
den Funktionen der verschiedenen *ur Bearbeitung der au?gcsonderttil Fl'üssiqkeit
bestimmten Organe. Wenn ein Uederfluß von Galle im Viute zurückbleibt, trete»
biliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Stußfrfccn der Haut, u. f. w»,
anzeigen. Als ein Mitte! gegen diese Leiden sind Dr. Auaust König'S Hamburger
Tropsen auf's Wärmste empfehlen.
Sakobsi C)ol
Heilt Rheumatismus. Neuralgie. Rückenschmer
zen, Verletzungen.
Preise tat schlechten Zeiten angemessen
für—
S u e u n S i e e
Lin guter Schuh für Herren oder Damen
für
Cents bei
90
&
e V e
$t e
i
ij,
TOorrfé Uflman. Leopold $fnfttlh.
Etablirt in 1860«
Händler in reinen
9i0i|pt unb Boiubon Sranuttuchicii.
Branntwein von Ohio Trauben eine Spezialität.
154,156 & 158 Sheriff Straße, gegenüber dem neuen Markthaus«
Cleveland, Ohio.
Vertreten von Herman Einstein.
dich
(Srosjtö Aeuer.
Tie Brandfläche ist von der Blue Is
land Avenue, Lincoln Straße, dem
Fluß und der Asliland Avenue begrenzt.
50 Dampfspritzen und drei Feuerboote
eilten zur Bekämpfung der Flammen
herbei, würden jedoch dem entfesselten
Element gegenHber machtlos gewesen
sein, wenn nicht der Wind umgeschlagen
würe. Mehrere Feuerwehrleute erlitten
Verletzungen.
Chicago, 2. August. Heute Nacht
brach das Feuer neuerdings aus die
hölzerne Brücke über den Chicago-Fluß
brannte ab und das Feuer bedrohte eine
Zeit den über dem Flusse liegenden
Stadttheil. Außer der Brücke sind ein
8stöckiqes Gebäude und weitere Holzvor
räthe von den Flammen zerstört worden.
Die Lage in Philips.
Philips, 2. August. Regenschauer
haben die Feuer in diesem Distrikt vol
lends gelöscht und die Luft von Rauch
und Staub gereinigt. Die Aufregung
hat sich gelegt, ab« überall machen sich
Nothund Elend bemerkbar. Da man
nicht mit Bestimmtheit weiß, wie bald
die Lersicherungs Gesellschaften ein
Uebereinkommen treffen, so kann man
auch nicht voraussagen, wie lange der
gegenwärtige Stand der Dinge anhal
ten wird. Ein Spezialagent, L. S.
Tuttle, welcher die Queen Versicke
rungsgesellschast vertritt, war hier,
traf mit den Leuten ein Uebereinkom
men und wird im Lauf des Tages die
Verluste ausbezahlen. Es laufen im
mer noch Provifionen, Betten und Klei
der ein gestern Abend langten sieben
Wagenladungen hier an. Der Ge
sammtbetrag der Beiträge an baar Geld
beläuft sich auf $2,612, einschließlich
des Geschenks von B500 von Marshall
Field von Chicago.
Respekt vor der Obrigkeit 1 Das
bittet sich der hochwohllöbliche Bürger
melster von Luckenwalde, Suchsland,
aus. Weil der Kaufmannstehrling
Hoernow in „barschem Ton" dem Ge
strengen ein „Guten Abend, Herr Bür
germeister" nachrief, wurde er in Stra
fe genommen. Wegen „groben Unfngs"
erhielt er ein Strafmomdat von 9 Mark. Jt
c8 sich
bezahlen wird, an die Benatine Medical
schreiben, die gerne bereit ist, Euch unentgeltlich nützn»
theilen, an welcher Krankheit Ihr leidet. Unser Dr. James
M. T. Hanillini ist der „Original Weis-e Indianer Äicdizin-Maiin", und keine andere
Gompant) ober ^irma kann seine tocrthtioilcn Dienste beanspruchen, als die Sycimtine.
Er hat ein SJicnfcfionaHer unter bett Indianern zugebracht. Wurzeln und tirinitcr sam
melnd. diese tn'üimttcl der Natur, die (Sott geschaffen znin Wvhle seiner Winder. Er hat
seit liber fünf jig Iiilivcit, mit wunderbarem Erfolg, Kranke behandelt, und wird gerne
I ^'uve ^ragen beantworten und ziurir un* Villi tPY^'3,)sftrw
fa.- iiv^cutgcltlich. Thun Aerzte dies gewöhn- JlTtilUCT-^OtlOr
lich i Bezahlt câ sich, bent ?lr te fiir jeden Besuch
$2
er wird Such mit umgehender Post mittheilen, was die Krankheit ist uttb. trenn biete heilbar ist, den Preis
seiner Medizinen angeben. Adresse: Benatinc SVlebicol (so., 30« Woodward Avenue, Detroit. 'JJüch. 51
ober *5 zu geben unb nebstdem die
Arznei zu bezahlen We^lald nicht schreiben und atteâ dieses Geld sparen Bedenkt,
das er garantirt. alle chronischen Krankheiten zu fimreu, wie alle Arten von EcroiulQ,
Krankheiten des Blutes, der Lungen unb der Nieren, ,raueiitrantlieitcn, Hamorhoiden
(furirt er immer), Katarrh ($1U0 für jeden ssall, den er nicht furirt), Verlust der Hi an
neskrast (schnell und dauernd geheilt» durch seine „Nervine-Beans". Schielt ihm Eucrit
y Namen, dos Alter, cine Haarlocke, beschreibt die Art
oVUUTl vUu) Uli IL III i des Veidcnd, fügt zwei L-Cent Brieiinarken bei, und
C. & M. Exkursionen.
Jährliche Versammlung der Radfahrer Amerika'«,
Denver, Col., 9. und 10. August
Tie Amsterdamer Handelskammer
Tjslt beschlossen, eine direkte Dampserli
nie zwischen ienem Platze und New Uork
3U gründen.
K. R. Minnig
—empfiehlt fiel) als—
Öffentlicher Notar.
SoNeklioue» in allen Theile» Deutschlands.
Fahrplan in Kraft seit dem
42. I 24.
8.
riovvtnml
iV.Noil
60.
zu
H:iltnevillo
6t»
sterreichS und der Schweiz eine Speziitittt.
CAVEATS,TRADEMARKS
111
Weine & Branntweine
bei
K anmel Krlilnp,
New Philadelphia, p.
Mongohela Roggenbranntveins,
Wachhslderbrsnntweine,
importir te Weine,
5 A I
Catawda, Saltfornta Seins.
Portwein, Ghery»et«, örembeeremetiit, Stirs**
lotin M. ,»
«Be ««frige, M» »et G«O Mt
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port. Ja., 17. bis 19. August.
.Brethren Church National Conference," Ashland.
£., 23. bis 25. August.
Deutsche Veteranen Association von Nord Amerika.
Pittsburg. Pa.. 17. bis 19. August.
.Knights of the Meccabees State Convention," To
lebo, £., 13. und 14. August.
.Daughters of Liberty National Council" Brooklyn,
N. ?)., 21. bis 24. August.
»Friends First Day School." Chippaqua, N. ?)., 8.
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National-Convention der Feuer-Jngenieure, Mon
treat Que.. 14. bis 17. August.
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Falls, N. ?)., 27. bis 29. August.
„Grand ttadge Order Brüh Abraham." St. LvutS.
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