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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, September 05, 1894, Image 5

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Prof. Edwards ist eitt wohlbekannter, verdienstvoller
Musiker und hervorragender Comyonist im fernen
Westen. Seine besten Wcrle sind die geistlichen (5ha
rotttre und er hat eine arvfze Anzahl von Stücken für
specielle Gelescnhciten geschrieben. Als Lehrer giebt eS
wenige die it)i s glcichtommen. Er schreibt wie folgt:
Ich bin Comyonist und Musiklehrer und habe nach
längerer anstrengender Thätigkeit viel an geistiger Er
mildung, Erschöiisuna, Niedergeschlagenheit ». s. to.
gelitten. Ich war so weit heruntergekommen und
wurde nach wenigen Lectionen so nervös und schwach,
dah ich nicht schufen konnte und am Morgen müde,
muthlo? und trütii'intug ausstand. Ich begann
MÜS'
Äl.
etmmteTtimt
Mm
tmb jetzt ist AlleZ ander?. Ich bin heiter,
thiitig und strebsam. Ich kann jetzt in einem Tage
mehr leisten, als früher in einer Woche. Ich schlafe
jede Nacht 8—10 Stunden gut und ties und diese großen
Wohlthaten Imbe ich einzig und allein Dr. SftiUd'
Stervine zu verdanken. Câ
hat mich mie&et hergestellt.
Prof. L. D. EdwardS, Preston, Idaho.
&t. SRtM' Nervine ist bei allen Apothekern un
ter vollständiger Garantie zu baben oder kann qcßett
Einsendung des Preises direct von der Dr. Äiileö
Medical Co., Elkhart. Ind.. bezogen werden. 1 Flasche
kostet 11.00 sechs Flaschen f5.(iu, erpretzsrei. Es ent»
Mt weder LpUm noch geftchrluye Stoste.
«. ©ate», Präs». Zohu goiter, ffaffièr»
6. «. Lahmer, «sflst. «assler.
von
Baarkapital... $60,000»
verantw-rtlichkrit $200,000.
Die Geschäfte werden in gleicher Weise geführt tote i»
titcorfoomten Banken. Sichtwechsel werden nach all«»
Bedeutenden Städten Europas ausgestellt
trinke bei Btppu«
und Sohn.
Ich «t»t
A. Kippu»^ Kolr«.
Spczcreiwaareu Handlung
und??—
Schenk--Wirthschaft
an
Jacob Köhlis
Hotel zu den 3
Bundesbrüdern
an
Jederzeit frisches Bier, gute Weine und Liqubre.
Rnftnde finden gute Unterkunft und die Verpflegung
»st eine vorzügliche.. Man spreche bei Jacob vor und
Überzeuge sich selbst.
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New l^hiladelphia
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Branrret.
Ausgezeichnetes, rein gebrautes
Bier im Faß oder in Flaschen
jfarni aus unserer Brauerei stets
/Ibezogen werden.
M. Seibâ
Eigenthümer,
Philadelphia, Ohio.
es
Em alter, erfahrener Arzt, der sich vo»
Activer Praxis zurüü'gezcs n!, eignetet sich ätlert
ienjciugmi, welche an Ler
Illst von
straft
uiib Energie, Muthlosi-ikrit,
Pawenichioäche, ymyctcii', Zgeiszem ^lutz
6nb allen Folaen von Jligend^ünoen, ÄuS
»chweifungen, Ueberarbeituna u. fNlv.leiden,
{gj$£)|jT£| ^olle Auskunft einer
nie
^Weisungen, Ueberarbcituna u. fNlv.leiden,
fèl|l=
volle Auskunft einer nie fehl-
SSf,l?2Äi£lâfclE
schretbung derSymptome erwünscht. Adressirt
im vertrauen:
DR.O.H.BOBBRTZ,

»fem
»*TÄo®r,
mw.
Veamtenliste.
Wö der County Beamten.
Bom
Schatzmeister
SKi-ror^r*
....6ömnui[U:iä*
«rmtnhau» «Dtrekto
Landmesser
Coroner
Liste der städtischen Beamten.
Ein Hauöschatz.
D. W. Futter in Canajoharie, N'.
sagt, daß er beständig Dr. King's
New Discovery im Hause halte seine
Familie habe die Arznei immer mit be
stem Erfolge gebraucht und er werde
nie ohne dieselbe bleiben. G. A. Dy
keman, Apotheker in Eatskill, N.
sagt, daß Dr. King's New Discovery
unzweifelhaft das beste Mittel gegen
Husten sei, daß er seit acht Jahren das
selbe in seiner eigenen Familie benutze
und nie ohne den gewünschten Ersolg.
Sollte man nicht mit einem solch allge
mein anerkannten und längst bewährten
Mittel einen Versuch machen Probe
flaschen gratis, regnlärer Preis 50 Cts.
und $1. Zu haben in der Apotheke von
3 F. C. Miller&Sohn.
'VllF""
V Hast Du
or
KUv|
nlt
Eierk
Stadtrath
Friedhof-Direktor
vot»
kleinen König
Spanien
wird aus San Sebastian folgende sehr
drollige Geschichte berichtet: Die Köni
gin^Regentin, der kleine König und die
Jnfantin mit ihrem Hosstaate' machten
dieser Tage einen Ausflug auf die Hö
hen von Gnadalupe. Von dort aus
genießt man einen herrlichen Ausblick,
von dem Alles entzückt war. Das Auge
des kleinen Königs aber blieb immer
und immer wieder auf einem kleinen,
burgähnlichen Schlosse haften, das hoch
oben auf einein schier unzugänglichen
Felsen erbaut ist. „Wohnt dort auch
Jemand fragte der König. „Gewiß,
Majestät, das ist die Casa del Ingles,
da wohnt seit 18 Jahren ein Englän
der, der nie von seinem Schlosse herab
gestiegen ist und nie Jemand hinauf ge
lassen hat, außer seinen tauben Diener."
„Mama", sagt der König, „weißt
Du, ich will zu ihm hin." „Man
wird Sie nicht einlassen,Majestät", sagte
General Monila. Der kleine König
aber maß den General und „Merten
Sie sich's, Exzellenz" sagte er, „den Kö
mg läßt man überall ein" und auf der
Höhe des Gnadalupe noch wurde.der
Brief aufgefegt, mit welchem „el Ney"
seinen Besuch für den nächsten Tag bei
dem Engländer ankündigte. Ein Fou
rier trug den Brief in das Schlößchen
und überbrachte einige Stunden später
die Antwort „Majestät, Ihrem Besu
che steht nichts im Wege, ich werbe mein
Haus noch heute für immer verlassen."
Selbstverständlich war Don Alphonso
etwas bestürzt und ließ auf Anrathen
der Königin-Regentin dem Engländer
sofort sagen, er möge ruhig bleiben, wo
er ist, der König verzichte auf seinen
Besuch.
Skandalöser Auftritt.
Ein höchst sensationeller und skanda
löser Lorfall ereignete sich im Lager der
BundeStruppen. westlich von Evanston,
III. ES war gegen 10 Uhr Vormittags
als Oberst Erosion vom 15. Infanterie
Regiment, nachdem er die Wachen re
vidirt hatte, in Begleitung mehrerer
Offiziere nach seinem Zelt zurückkehrte.
Mau unterhielt sich in der zwanglosesten
Weise über die bevorstehenden Manöver
der nächsten Tage, als plötzlich Lieute
nant B. C. Welsh von demselben Negi
ment auf den Obersten zutrat und ihn
um eine Privatunterredung ersuchte,
ein Wunsch, der sofort bewilligt wurde.
Die beiden Offiziere verließen den Kreis
ihrer Kameraden und zogen sich in eine
Ecke des Zeltes zurück. ES folgte jetzt
eine erregte Auseinandersetzung, deren
Inhalt und Veranlassung bisher nicht
bekannt geworden ist, Thatsache aber
st, daß Lieutenant Welsh mit einem
Male wie ein Rasender ans seinen Vor
gesetzten lossprang und ihm mit der
geballten Faust mehrere Schläge tu das
Gesicht versetzte. Die übrigen Offiziere
eilten herbei und verhinderten weitere
Handgreiflichkeiten, worauf Oberst
Erbston den Lieutenant in Haft neh
men ließ. Der Thäter soll seit einigen
Tagen mehrfach Spuren von Irrsinn
gezeigt haben. Es heißt, daß er vor
mehreren Jahren vom Sonnenstich be
fallen wurde und daß die Hitze und die
Anstrengung der letzten Woche eine Art
von Rückfall zur Folge hatten. Eine
ärztliche Untersuchungs-Eommission hat
ihn als zeitweilig geistesgestört erklärt.
ic
Gecsric Vitters als Medizin benutzt,
wenn Du Dich unwohl fühltest? Wenn
nicht, fo kaufe eine Flasche und mache
eine Probe. Diese Medizin hat sich spe
ziell bewährt als Mittel zur Erleichte
rung und Heilung aller Frauenkrank
heiten, indem es eine wundervoll stär
kende Wirkung auf die weiblichen Or
gane ausübt. Fehlt Dir der Appetit,
oder leidest Du an Verstopfung, Kopf
weh, Schwindelanfüllen, Nervosität,
Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, oder Me
lanchotie, bist Du SchwächeanfäUen un
terworfen dann ist Electric Bitters die
Arznei, die Du beuöthigst. Stärkung
und Gesundheit werden bei ihrem Ge
brauch garantirt. Große Flaschen für
nur 50 Cents in der Apotheke von
3, F. C. Mi!
ler Soh »,
Faft verhungert.
Beim Passiren einer Anzahl auf ei
nem Seitengeleise stehender Eisenbahn
wagen in der Nähe von Cincinnati hör
ten Arbeiter letzten Freitag schwache Hil
ferufe aus einem geschlossene» Güterwa
gen. Eilig öffnete man nun die Thüre
und entdeckte dann, auf dem Boden lie
gend, einen Tramp, der sich in einem
entsetzenerregenden Zustand befand. Der
Landstreicher war zum Slelett abgema
gert, hatte tiefliegende mit schwarzen
Rändern umgebene Augen und seine
Hände und Füße waren blutig und wie
sen das rohe Fleisch auf. Man hob ihn
heraus.und gab ihm, da er kläglich um
Speise bat, etwas Milch und Brannt
wein zu trinken und später, als er sich
etwas gestärkt hatte, ließ man ihn feste
Nahrung zu sich nehmen. Der Unglück
liche war 5 Tage und 5 Nächte in der
Ear eingesperrt gewesen, und zwar ohne
jedwede Speise und Trank. Er hatte
sich am Sonntag in Carlisle, O., in den
Wagen geschlichen und dort zum Schla
sen niedergelegt. Als er erwachte, war
die Thüre des Waggons verschlossen,
letzterer selbst aber war im Fahren be
griffen. Alle Anstrengungen des Ar
men, sich zu besreien, oder die Aufmerk
samkeit Anderer auf sich zu lenken, er
wiesen sich als vergeblich und so war der
Tramp vom Sonntag bis Freitag Mor
gen, als er entdeckt wurde, den Qualen
des Hungers und des Durstes und der
schrecklichen Hitze ausgesetzt gewesen.
Nachdem der Unglückliche sich genügend
erholt hatte, machte er sich auf den Weg
nach Eincittnati, wo er einen verheira
theten Sohn besitzt.
Die militärische Neuerung.
Die Vielgestültigkeit der Neuerungs
Versuche auf dem Gebiete der deutschen
militärischen Ausrüstung wird durch
folgende Meldung eines Be: '.chterstatters
gekennzeichnet: „Unter den Ve'.'uange
genständen, die vom ersten Batai.'lon des
Kaiser Alexander- Garde -Grenadier
Regiments auf ihre Brauchbarl.it hin
geprüft werden, befindet sich gegenwär
tig nicht mehr toie Alles von der Aus
rüstung des Soldaten. So träat man
jetzt zur Probe Trikothemden, ferner
Unterbeinkleider, die auch als Sommer
oberhosen gebraucht werden können.
Die Leute tragen auch Vcv'itchSst .ünipfe
und die Stiefeln sind mit Aluminium
nägeln beschlagen. Auch we'.den die
Schnürschuhe und Stiefel nicht von der
Kammer angepaßt, sondern genau fin
den Fuß jedes Einzelnen nach Maß an
gefertigt. Die Wafscnröcke haben Klapp
kragen und der Helm mit Aluminium
Beschlag wiegt nur ein viertel Pfund.
An dem schwarzen Lederzeug ist der ge
sammte Beschlag 'aus Aluminium, des
sen Verwendung sich bis auf Versuche
selbst mit Knöpfen ausdehnt. Der Tor
nister zerfällt in Kasten und sog. Sturm
gepäck. Zeltbahn, Mantel,' aus wel
chem sämmtliches Futter fehlt, undKoch
geschirr, sind an diesem Probe- Gepäck
so befestigt, daß der Tornister? Kasteit
leicht entfernt werden kann und nur das
Sturm-Gepäck beim Manne bleibt, das
in drei eisernen Rationen, die Muniti
on, etwas Zwieback, sowie Fleisch- und
Gemüse-Conserven enthält."
Ein großer Theil von Schlesien ist
am 27. August von einem verheerenden
Orkan heimgesucht worden.
In einem Hotel von De' re o!.,
hat der im ganzen Westen, be,onoers in
Wyoming, bekannte Regenmacher Frank
Melbourne Selbstmord begangen.
Der gefeierte Vorsitzer des Comites
für Mittel und Wege im Repräsentan
tenhause, W. L. Wilson, ist. im 2. Con
greßdistrikt von West Virginien unter
ungeheurem Jubel für den Eongreß no=
minirt worden. Es wird das fein sie
bentcr Termin sein.
Seit Jahren litt ich an einem Le
berleiden und hu tie alle Hoffnung auf
gegeben, von meinem Leiden befreit zu
werden schließlich gebrauchte ich Dr.
August Königs Hamburger Tropfen
und in kurzer Zeit war ich geheilt.
G. Jehn, Clayton, Mo.
Abgekühlt. „....So, Sie
wollen eine Weltumseglung machen
„In der That, mein gnädiges
Fräulein „Dann, bitte, schrei
ben Sie mir recht fleißig!" „Ich
fühle mich sehr geschmeichelt, Ihnen
schreiben *u dürfen aber ich
glaube kaum, daß Sie besonderen
Werth daraus legen!" „Doch, doch
.... im sammle ja Postmarken!"
Normal. „Angeklagter, wa
ren. Sie denn bei der Äerübung der
That in normal, geistigem Zustande?"
„Jawohl, Herr Gerichtshof, voll
ständig normal!" „Sie werden
aber dann von den Zeugen zu hören
bekommen, daß Sie zum mindesten
angetrunken gewesen sein sollen!"
„Ja, det is eben bei mich der normale
Zustand!"
Als dieser Tagè FÄeob Mayer, ein
in der Nähe von Rocksord, III., ansässi
ger Farmer mit seiner Familie auf der
Landstraße fuhr, scheute das Gespann
vor einem Radfahrer und brannte durch.
Der Wagen stürzte schließlich um. wo
bei die fünf Insassen auf einen Stachel
drahtzanu geworfen wurden. Frau
Mapes ward von den Stacheln schrecklich
zerschnitten desgleichen ein Kind, das
den Verletzungen wahrscheinlich erliegen
wird.
In Murnau, Oberbaiern, wurde
kürzlich dem im Starnberger See er
trunkenen König Ludwig LI ein Denk
mal errichtet. Äussallenderweise wurde
in der Nacht vorher im Wittelsbacher
Park in Garmisch eine Statue des
Priuzregenten von seinem Sockel geho
ben und fortgeschleppt. Bis jetzt ist das
Standbild noch nicht wiedergefunden
worden und die Polizeibehörden haben
auch nicht die geringste Spur von den
Uebelthätern. Spätern Berichten zu
folge wurde der Kopf der Büste nach
langem Suchen in der Loisgch gesunden.
Vi« hochgelahrter MagifteOk
Im Jahre 1788 am 4. Juni zeigts
sich eine Sonnenfinsterniß. Tags zu
vor beschloß deswegen der Magistrat
der Stadt Worms, die sich im Lichte
der Aufklärung brüsttete, durch den
Trommelschlag verkünden zu lassen:
„Da morgen den 4. dieses in der
Frühe sich eine sichtbare Finsterniß er»
eignen wird, welche nach der bisheri
gen Erfahrung sehr üble Folgen und
schädliche Ausdünstungen auf dem
Erdreiche befürchten läßt, so wird hier
mit von Obrigkeitswegen bei unnach
sichtlicher Strafe befohlen, kein Stück
Vieh vor 12 Uhr Mittags aus der
Stallung und zur Weide zu lassen."
Ex Cons. Magistrates.
den 3. Juni 1788.
Zum Glück erfuhr dies ein Mann
von echtem deutschen Schlage, Graf
den Kaiser Joseph und mit
ihm Deutschland ausgezeichnet. Er
gebot Halt! und ein launiger Wpf
machte den Epilog zu dieser Far*:
Ein hochgelahrter Magistrat,
Der minder Weiheit liebt, als eine volle
Tonne
Gab einst das schreckliche Mandat:
„Weil man bei einer Finsterniß der
Sonne
Viel gift'gen Dunst zu fürchten hat,
Soll man bei hoher P-ön das liebe Vieh
der Stadt
Vor zwölf Uhr nicht aus seinem Stalle
treiben",
Hm! sprach der Kühhirt Bibulus,
Bei meiner armen Seel! so muß
Der halbe Rath zu Hause bleiben!
Diese humoristiscke Glosse zu der
obigen magistratlichen Verordnung
brachte dazumal kein Geringerer als
der geniale Dichter-Musiker Eh. D.
Schubart in seiner berühmten Ehro
nik. Hochweiser Magistrates mochte
sich gewiß in seiner Würde gekränkr
fühlen, denn obgleich Schubart voll
kommene Censur-Freiheit für seine
Chronik hatte, so gibt er in einer fpä
teren Nummer folgende Nachricht:
„Auf höchsten Befehl soll ich den im
67. Stücke meiner Chronik eingeschal
teten Artikel, den Zwist des Wormser
Magistrats mit der Bürgerschaft be
treffend, selbst rügen und hiermit öf
fentlich erklären, daß ich wirklich hier
innen zu weit gegangen und dem An
sehen des Magistrats zu nahe getreten
sei. Ich will daher jenen ganzen Ar
tikel hiermit zurückgenommen haben."
Gewiß der feinste Zournalistenkniff,
um die naturwissenschaftliche Befan
genheit des Warmser Magistrats lä
cherlich zu machen!
Vie Hölle.
Die Holl' ist voller Zank und Streit,
Und darum, leicht könnt Jhr's erra
then,
Versorgt der Teufel sie von Zett zu
Zeit
Mit neuen Advokaten!
Hinterlassene Spur en.
Onkel: „Warum heulst Du so, mein
Junge?" Zehnjähriger Nesse:
„Papa sagt, ich sehe fo schlecht aus,
und nun sucht er im Garten nach, ob
ich geraucht habe!"
ch. Seien Sie so freund-
lich, und schenken Sie mir 4 Cents!
Varbier: Warum denn gerade vier?
Bettler: Sechs hab' ich schon,- nachher
laß' ich mich von Ihnen rastren!
Kindermund. Karlchen:
Bitte, Tantchen, kauf mir auch einen
neuen Deckel auf meine Schachtel!—
Tante Lora (mit einem neuen Hute
geschmückt): Warum denn, liebes
Karlchen?—Karlchen: Na, Papa sagte
doch gestern: Lora, die eilte Schachtel,
hat auch einen neuen Deckel!
.Selbsterkenntniß. Der
junge Rechtsanwalt Mäusle hält
feine erste Vertheidigungsrede. Er
hat einen kleinen Knaben wegen eines
unbedeutenden Diebstahls zu verthei
digen. Gegen Schluß steigert er sein
Pathos und ruft: „Und nun, meine
Herren, sehen Sie sich den Angeklag
ten, diesen armen, zitternden Knaben
recht genau an,—er hat keinen Vater,
keine Mutter, keinen Freund, keinen
Rechtsbeistand Ungeheures Ge
lächter. „Fahren Sie nur fort, Herr
Kollege," bemerkt der Vorsitzende, „ich
bin flan-t Ihrer Ansicht!"
Do ch irgendwo. „Na, ist
Ihr Stück endlich ausgeführt?"
Dichter: „O ja."—Herr: „Auf wel
cher SBüb,ne denn?"—Dichter: „Ach,
auf der Bühne nicht. Nur in der Zei
tung des Verlegers, unter hen neuen
Sachen."
Im Manöver. Sergeant:
»Herr Hauptmann, die Munition ist
alle." Hauptmann: „Vollständig
alle?"—Sergeant: „Ja wohl, voll
ständig."—Hauptmann: „Dann hö
ren Sie mit dem Schießen sofort auf."
Naiv. Unteroffizier (zum Re
kruten): „Kerl, da fehlt ja wieder mal
ein Knopf! ?—Morgen früh vier Uhr
zeigen Sie mir den angenähten Knopf
vor?"—Rekrut: „Ach—mei gutestes
Offizisrche,—da brauche met gar nich
so lange zu warte, in e paar Minute
hab ich Sie das schon besorgt!"
Traumdquterei. Arzt:
„Nun, wie geh."s heute, Frau Mül
ler?"—Frau Müller: „Ach, Herr Dok
tor, ich glaube, es geht zu Ende. Ich
habe heute Nacht im Traum Geklapper
gehört wie vonTodtenbeinen!"—Arzt:
,.O, das war ja der Klapperstorch!
Ich komme soeben von Ihrer Tochter.
Sle sind Großmutter geworden!"
Jahre lang litt ich häustg on
Kopfschmerzen, wenn ich jedoch einige
Tropfen Dr. August Königs Hambur
ger Tropfen in Wasser nehme, werde ich
jedesmal geheilt. Nikolaus Kreß,
TompkinZ Centre, Mich.
»'--SP
Weitere C. & M. Exenrftonen.
GefeUschast amerikanischer Photographen, Ashville.
N. C., 3. bis 7. September.
Nationale Association Stationary.Engineers, Balti
more, Md., 4. tiid 8. Sept.
Jahresversammlung des Ordens der Hoo»Hoo, Kan
sas City, Mo., 9. und 10. Sept.
American Public Healts Association, Montreal.
24. bis 28. Sept.
bei
Die schönsten und besten
Backsteine
sind jederzeit zu haben.
Ich' bin eingerichtet, um das ganze
Jahr Backsteine erster Qualität zu
Bauzwecken, Seitwegen, Kaminen:c.
zu billigen Preisen zu liefern. Man
spreche vor oder schreibe an
gfohu Ak?olter,
Gr
Vr. August «oenig's
-^âamöurger
das große deutsche BlutreintgungSmtttel gegen
Vlutkrankheite«, Nnverdaulichkeit, Mszenleidr»,
Leberleiden, Dyspepsie, Uebelkeit, Kopfweh,
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CVlf-s-M das es sich bezahlen wird, nn die Äenatine Mediral Pa. zu
ic I 71 Kl V111 Ivhvctbcn. gerne bereit ist. (hui) u ii e n 11 ch iiiitzu
'v theilen, an welcher .strankiieit Ihr leitet. Uiiier Tr. James
HL 2. HaunI.in tjt der „Crifliiml 3Bcne Indianer wiedtziii-Bèann". und keine andere
Company ober finita kann seine tocrtlioolicit Ttcnsie vcaniprncheil. ai-5 die Benatinc.
Er hat ein Meiischeiialter unter den Iiidianern rächt, Wnrzcln und Kräuter sam
melnd. diese Heiiinitiel der
sJliilitr,
die toott geschaffen zum Wohle seiner tiiitber. Er hat
seit über sunf?,»i Jahren, mit wunderbarein Ersola. .krause tchntidelt, und wird gerne
Eure fragen beantworten und zwar nn- fswnf'P (ir.llttcr-'^nff-nr
entgeltlich. Thun Aerzte dieß gewöhn- VVllM?v VV lUlUC UtlVT
lich Bezahlt es sich, deut Vlrztè für jeden Besuch oderzu c.e'oeii und ncbsldem die
Arznei zu bezahlen Weszlial!.' nicht schreiben »nd alles dieses Geld svaren Bedenkt,
daß er garantirt. alle chronischen Krankheiten zu snriren. wie alle Arten von Scrofula.
.straiiUlciteii dC'j iäliitcti, der Utingeti und der i)iiereti, ^rauenkrankheiten. Hämorhoidcn
ifurirt er immer), Katarrh (fiui für jebett [fall, bett er nicht furirt), Verlust der Man
nejfmft (schnell und dauernd geheilt) durch seine „'.tervine-Beaiis". Schickt ihm (Sueni
fVitflt firvtro« 'è 9iitmen. da-- Alter, eine Haarlocke, beschreibt die Art
OVUllU VllU lUU ICH (,cd Leidens, fügt zwei "-Cent Vriennarkeii bei. und
Vit*** »i»
In ftrait getreten ant 20. Mai 1894.
Südlich gehend. Nördlich gehend.
13
11
Nummer der Züge.
Vm
V
11 45
Bow
6w
s
12 14
91m
3 00
1 45
12 47
Toledo
Vm
Nm
Valley Innktion..
An ben mit bezeichneten Stationen wird auf ©ig
nal anochallen.
WlfeKiuv tätlich. Sonntags ausgenommen.
(Stimmt Anschlich findet man in Marietta an die V.
& ö. £•. W., T. £•. G. 6x. A. & O, und Ohio River
Cjifcnba'üt und Tamvldavte auf dein Cliio Fluß, in
tf (ini'irib.ie nit bic sy. & C. östlich und westlich, in l'icto
6»iiier§h'toH an die P, C. C. &©t. Loms Eisendahn
iM'tiiti) und wesuich, tu Giinal $ovcr mit her ($. L'. &
2.1''. !U!d C. P. liövblich iiild östlich, in SUiIley Iiilic
tioil un N'v W. «fc ti. v. und bei' Valley Eisenbahn.
Fahrplan in «raft feit dem 8. Juli 1894.
42.
24.
36.
Nm.
630
722
745
10 50
1860.
1050
A Ulnce
5-31-94,-T
12 15
12 15
3. C. Taylor,
Zuot Trans.
Gute Bücher.
Unsere Hansthiere.
Ein vorzügliches Thicrarzn
ei-Bnch. reichlich ill«strirt,
welches aus jeder deutschen Fa^m nothwendig ist.
124 Seiten. 40 Cts. postsrei.
Der Wald- und Fruchtba««.
8,'nn W. Wernich. Ter Mariner findet in diesem
Luche Alles, was auf Wald- into Cbftbtiuine Bezug
hat. L"j:i Seiten stark, fit) Cts. Rostfrei.
Sih"'Wir versenden die obifleit Bacher an irgend eine
Adresse in Amerika, sobald nur bits (Selb dafür erhal
ten. (Vilich werden 1 nitb 2 Cents Stamps angenom
men.) Chiie Voransi'ez.ililung werden feine Bucher
oevsaubt. SL'laii stbrcifive
K. Minn^ß
—empfiehlt sich alS—
öffentlicher Notar.
EolleMonen in aflen Theilen DentschlandS. Ce«
Wereichs und »er Sckwe^ eine Spezialität.
MtiMAtu,
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fl#0A#wAr
StClarv
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Vm.
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700
Nm.
7 05j N'wUork
9 25' .Boston.
i Akr'n. O
985 vaWar'ki
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An Sonntagen fährt ^ug No. 35 nur bis und KW
No. 38 nur von uhrichsville.
annsy ivanig Lines.
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Plttsbii i'gli Iv.
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