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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, September 19, 1894, Image 4

Image and text provided by Ohio History Connection, Columbus, OH

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Nach drei Monaten
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ist dieser Kragen
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der „ltevplaid"- ßrafltn
ist. Sein ursprünglich» Preis war -iS Lents
und cd testete dem Träger nachher nichts, um
iy» rein zu galten. Wen» beschmutzt, wischt
man ihn einfach mit tinem Schwämme oder
nassen Tuch« ab.
Dtese Strogen und Manschetten sind was»
serdicht und sind die einzigen wasserdichten
Waare«, die mit einer Lei, eneinlage gemacht
werden deßhalb sind sie tie einzigen, welche
aushalten und absolute SMvicbiflung gewäh
ren. Jede» SUM der achte» ist wie folgt ge
stempelt
TRAnr
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mark.
Weisen Sic Alle« jurütf, va« nicht so markirt
ist und wenn Ihr Händler die richtige Sorte
nicht hat, schreiben Sie direkt an unS, schliefen
den Betrag bei und wir werden Ihnen ein Muster
portofrei senden. Kragen 25 Cents das Stück.
Manschetten 26 Cents das Paar. Lieben Sie die
Größe an und theilen Sie uns mit, ob Sie einen
Steh, oder einen umgelegten Kragen wünschen.
«h* CtUuloift «ampotts,
tti-99 Broabwao, Bork.
Der Sagarin,
Eck» Ontario & Champlaiu Str.,
-"Wirthschaft & Restauration.
Wir empfehlen dem re,senden Publikum unsere Küche,
filme nnsere vorzüglichen Weine, tiiqiiöre, Cigarren,
it. Importlrle Weme eine Spezialität.
Schupbach & Feitrt»
Eigenthümer.
F. Kummer's
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an
Güd.Broadway (früher Grim-House)
Skew Philadelphia, Ohio.
(Bute Weine, Liquvre,. frische« Bier lt. steti an Hand,
»arme Mahlzeiten zu jeder Tageszeit.
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Ifrtpbrich Kummer»
Eigenthümer.
Gentsch's Bèedizmen.
Gentfch'« Blut und Leber Eyrup ist ei» nn»
Berduuungsbe!chwerden.alleund
sSSbareS Mittel für Nieren- und ^cberlnben,
Haut- und Blutkraukheiten.
Et reinigt bit Gesichtsfarbe verschönert die Haut,
bereichert das Blut, vertreibt ererbte Haiitflecfcn und
MguUrt die (Énigeroetbt. 128 Tosen für einen Dollar.
Mer beste und killigste Blutreiniger im Markte.
Smnd) lindern»» Ealbe^und Schmer,ftiller
tp ein UiutitrfnimtMel für alle «schmerzen, sowohl in*
«trlich tote äußerlich. Ein sicheres und schnelles Mit»
toi für Krämpfe, Rolls, Tiarrhoea. Rheumatismus,
üturalgia, Quetschungen. Verrenkungen und Zahn
M».
«entt'A'l Nindßeisch-, «Isen- und »ein«
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O»»»sinitt«l ist das haupüächlichste Heilmittel für all»
(niitiiit
Schwachheit und Bfutarmutn. Wir empfeh
ii e« »ameiilUch solchen Tainen. welche wegen Ueber
«rbeUung oder aus andern Gründen schwächlich und
srtDbtf find, und professionellen Männern, deren
Ppichtin ihre Arbeitskräfte übersteigen, und solche,
welche grivohnt sind, alkoholische Stimulente einzuneh
WH. da Dieses Mittel ftimulircnd wirft, ohne berau
schend zu sei».
«entsch'd Familien Huften-Tirup verschafft
iempte Erleichterung in allen Fällen von Husten,
Bronchitis und Keuchhusten, satisfat
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herausgegeben Don bn
Beobachter Publishing Co.,
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Der .Beobachter' erscheint jeden Mittwoch natet
folgenden Snbscriptionspreisen
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bezahlung $ 8-00
EOirb eist im Laufe des Jahres bezahlt 2.26
eijuigt tue Bezahlung aber erst nach Ablanf des
Jahres 2.50
griiv Teutschland und die Schweiz bei Voraus
bezahlung 2.56
Wenn nach Ablauf eines Termins etn Abonnent da»
Blatt nicht refnfirt, resp mehr als zwei Summern an
nimmt, so wird her Betreffende auch für den folgende*
Termin ats Abonnent eingetragen.
So lange der SitbfmttionspreiS für das Blatt n»ch
ganz oder theUwetfe aussteht, darf leut ÄtouiKUt das
selbe verweigern.
Schweizer-Korrespondenz.
(Von unserem Spezial-Korrespondenten.)
Lieber Beobachter!
Der verflossene Sonntag war ein pa
triotischer Festtag es war der 26. Au
gust, der Jahrestag der Schlacht beÄ
St. Jakob. Bekanntlich wird dieser
Tag in Basel immer festlich begangen
dieses Jahr hatte er eine ganz besondere
Bedeutung, da er nach Beschluß der Be
Hörden offiziell begangen wurde und
also ganz Basel dabei war, den Helden
von St. Jakob die Huldigung darzu
bringen und dem patriotischen Gefühl
vollen Ausdruck zu verleihen. Nachdem
am Vormittag in sämmtlichen Kirchen
des Kantons die Bedeutung des Tages
hervorgehoben worden war, begann
Nachmittags um 2 Uhr der 2. Akt des
Festes. Um 3 Uhr bewegte sich der ge
waltige Festzug von der Klingenthal
Kaserne auf den Festplatz nach der St.
Jakobs Wiese, slankirt von einem dicht
gedrängten Dvppelspalier von Zehntau
senden von Zuschauern der Zug zählte
ca. 5000 Mann, in demselben flatterten
mehr als 100 Banner glänzend ausge
stattete Kostüme waren in großer Zahl
vorhanden. Nationalrathspräsident Dr.
Brenner hielt in ausgezeichneter Weise
die Festrede, die in vielen tausend Her
zen ihren Wiederhall fand. Wie zur
Zeit bei allen größereu Vereinigungen,
so wurde auch hier der „Beutezug" scharf
gestreift.
Unsere Klerikalen beginnen die De
maskirung und decken ihre Batterien
auf. Vor einigen Tagen hatte ein ul
tramontanes Blatt Kenntniß gegeben
von seinen Wünschen, die allerdings sehr
wenig fortschrittlich lauteten und nun
hat Nationalrath Theraulaz an der
Persammlung des freiburgifchen Pius
Vereins in Siviriez mit aller wünfchens
werthen Offenheit erklärt, daß insbe
sondere der Jesuiten- und Kloster-Arti
kel aus der Bundesverfassung ausge
merzt werden müsse Aber „nume nit
g'sprengt." Andere Leute wollen auch
noch etwas zu dieser Sache sagen. So
wollen die waadtländischen Nationalrä
the in Verbindung mit dem Staatsrath
eine offizielle Kundgebung gegen den
„Beutezug" erlassen. Im Kt. Aargau
stellen die freisinnigen Führer auch ih
ren Aèann gegen den geplanten reaktiv
nären Handstreich und die liberalen Ber
ner nebst den rechtlichen konservativen
Mitbürgern werden nicht dazu Hand
bieten, die Mutter „Helvetia" zu berau
den.
Aus den Verhandlungen des berni
schen Großen Rathes in letzter Woche
trage ich heute nach, daß die Behänd
lung des Jmpsgesetzes auf eine Oktober
Sitzung verschoben wurde, weil inzwi
schen eine Bewegung gegen das Impfen
sich entwickelt. Einer ziemlich lebhaften
Diskussion rief das Begehren nach einer
Revision des Steuergesetzes, die aller
dings dringend nöthig wäre. Die Re
gierung erhielt bezüglichen Auftrag.
Sehr lebhaft gieng es auch zu bei der
Behandlung der Rekurse aus Laufen
und Telsberg betreffend die Bezirksbe
amten-Wahlen. Die Wahlen wurden
validirt. Infolge Ablauf der Amts
dauer wurden folgende Herren Ober
richtet neu gewählt, resp, bestätigt:
Leres), Stooß, Freue, Simonin, Har
nisch, Teuscher, Klay, v. Steiger, als
Suppleanten die bisherigen Fürsprech
Streifs in Bern und Alf. Stooß in
Bern. Als Obergerichtspräsident wur
de Hr. Leuenberger wieder gewählt.
Ebenso wurde als Verwalter der Hyvo
thekar-Kasse Hr. Moser, der bisherige,
bestätigt. Aus der vöu Reg. Rath von
Wattenwyl abgelegten Rechnung über
die letztjährigen Ankäufe zur Linderung
der Futternoth ist hervorzuheben, daß
der Staat für Ankauf von Mais, Heu
und Stroh ca. Frs. 2,250,000 ausge
gfben hat.
Der Bundesrath hat neuerdings
ei»
tilge Anarchisten des Landes verwiesen.
DaS Gasthaus und Restaurant „zum
Bahnhof" in Liestal (Baftlland) ist um
den Preis von Frs. 112,000 an I.
Peier-Lang, Gastwirth zum „weißen
Kreuz" in Basel übergegangen.
Die Bau-Unteruehmung der Grim
selstraße (Bern) hat die Erstellung einer
Plattform beim HandeckfaU in Angriff
genommen.
Die Falschmünzer sterben nicht aus.
Falsche schweizerische Zweifrankenstücke
circuliren gegenwärtig in Bern.
In den Primarschulen der Stadt
Bern Wirdum nächsten Winter das In
stitöt der Schulsparkassen eingeführt.
Das Preisgericht für die internatio
ncile Pflugprobe, die am 23. Aug. in
Burgdorf stattgefunden, hat 8 Preise
1. Klasse, 23 Preise 2. Klasse und 13
Preise 3. Klasse verabfolgt. Schmid
Witschi in Hindelbank, Harnmerschmid
Ott in Word und Schmid Althaus in
Ersigen wurden für ihre hervorragenden
Leistungen auf dem Gebiete des Pflug
baues Ehrenpreise zu Theil. Die ber
nischen Psiugsysteme haben sich an der
Probe vorzüglich bewährt die auslän
dischen konnten ihnen gegenüber nicht
aufkommen und blieben in den Leistun­
gen wett zurück.
Die steinernen Bären, welche vor
Jahren vom ehemaligen obern- oder
Aiurtenthor zum Aarberger Thor trans
portirt werden mußten, haben neuer
dings die Pilgerschaft angetreten und
sind nun vor dem neuen historischen
Museum auf dem Kirchenfeld ange
langt, wo die mächtigen Wappenthiere
der originellen Facade des monumenta
len Bauwerkes einen hübschen Schmuck
lokalpatriotischen Charakters verleihen
werden.
Notar Furrer in Utzenstorf (Bern)
ist unter verdächtigen Umstünden aus
seinem „Wirkungskreis" verschwunden,
was mit einigen unangenehmen Entde
ckungen in der Nähe der Gemeindekasse
zusammenhängt. Die gerichtliche Ber
folgung des Flüchtigen ist eingeleitet.
Gegenwärtig ist der detaittirte Plan
der Scheidegg Eigergletfcher-Bahn in
tyer Gemeindeschreiberei zu Lanterbrun
nen zur allgemeinen Einsicht aufgelegt.
Letzten Sonntag und Montag hat in
Zürich bei prachtvollem Wetter das eid
genössische Schwing- und Aelplerfest
stattgefunden, an welchem das Schwin
gen den Hauptanziehungspunkt bildete.
Es wurde sehr schön geschwungen der
Kamps zwischen Schwingern und Tur
nern war ein harter und mit wechseln
dem Erfolge wogte derselbe hin und her
die Schwinger haben heute in den Tur
nern ziemlich ebenbürtige Gegner. Be
sonderes Interesse bot der Kampf zwi
schen dem Turner König von Kirchlin
dach bei Bern und dem bekannten Ober
lander Schwinger Karl Dnbach von
Diemtigen. Nachdem Dubach im er
sten Gang verloren hatte, wollte er im
2. den sogenannten „Tätsch" anwenden,
welcher ihm jedoch zum Verderben wur
de. König benutzte die momentane
Blöße seines Gegners, als dessen kühner
Griff mißlang und mit einem blitzfchnel
len Ruck warf er den gefürchteten Ober
länder Schwinger anf den Rücken. Ei
nen solchen Ausgang hatte Dnbach nicht
erwartet und mit verbissenem Schmerz
wies er die dargebotene Rechte des glück
lichen Siegers zurück. Die Schwinger
hofften noch auf einen Ausstich zwischen
Simon Wüthrich vonTrnb und König
dieser aber proteflirte, da er die höchste
Punktzahl erreicht hatte und natürlich
die Ehre des Sieges nicht noch auf's
Spiel setzen wollte. So mußten die
Schwinger sich in die Thatsache fügen,
daß ein Turner als Schwingerkönig
proklamirt wurde. 1. Rang König.
2. Rang Simon Wüthrich von Trub,
Simon Fuhrer von Hasleberg, Niklaus,
Alfred v. Köniz, Hans Dubach von
Diemtigen. alles Schwinger. Im 3.
Rang kamen IG Schwinger und Tur
ner, darunter der vorerwähnte Karl
Dubach. Im Hurnuffen kamen in den
1. Rang Heimiswyl Dorf, Ersigen,
Heimiswyl-Berg, in den 2. Burgdorf
Grafenscheuren alle 4 Gesellschaften
erhielten als Preise silberne Pokale.
Es wurden auch Preise verabfolgt für
Alphornblasen, Jodeln, Steinstoßen,
Kugelwerfen, Wettlauf. Weitsprung,
Klettern, Fahnenschwingen, Sackgnm
pen. Auf dem Festplatz waren am 2.
Tag (Montag) wohl an 10,000 Zu
schauer, worunter sehr viele Fremde, die
auch die schöne Emmenthaler-Tracht be
wunderten viele Hurnusser waren in
Begleitung gekommen. Das Urtheil
des Kampfgerichts eröffnete Dr. Felix
Schenk in markigem Berndeutsch.
Die thurgauische gemeinnützige Ge
sellschast hat beschlossen, ein der Kanto
nalbank gehörendes leerstehendes Sti
ckereigebäude ist Mauren bei Weinfelben
zum Preise von Frs. 20,000 anzukau
fen, um dort eine Anstalt für schwach
sinnige Kinder zu errichten.
Der in Locarno (Tessin) ermordete
Jean Orelli (siehe letzten Bericht) hatte
in seinem Testament im Ganzen Frs.
160,000 zu wohlthätigen Zwecken ver
macht. Ueber die Beweggründe der
That ist man noch im Unklaren. Am
meisten Wahrscheinlichkeit hat immer
noch die Annahme, die Mörder seien
Diebe gewesen.
Der kürzlich in Liestal (Baselland)
verstorbene W. Zeller, Kappenmacher,
hat testamentarisch für gemeinnützige
Zwecke Frs. 28,400 vermacht.
En Lachen (Schwyz) starb im Alter
vop 72 Jahren Psarr-Resignat Fleisch
mann, früher 23 Jahre lang Pfarrer
in Zuzwyl, hernach Kaplan in Jonsch
tu
1)1, von wo er sich wegen Erblindung
in seine Heiniatgemcinde zurückzog.
Der Verstorbene hat mit seinem Bruder
zu Gunsten eines Bezirksspitals der
„March" Frs. 70,000 testirt.
Nach längerer Krankheit starb in
Lausanne am 28. August der Direktor
des Kantonsspitals, Pfarrer Del or nie,
gewesener Vorsteher des kantonalen Leh
rerseminars. Ebenso ist daselbst Major
Bovy, Jnstruktor der Infanterie bei der
2. Division, gestorben.
Nach 9jährigem Nervenleiden starb
in Glarus Fabrikant Jakob Blumer,
81 Jahre alt. Er war allgemein ge
liebt und geachtet als stiller Wohlthäter
vieler Armen.
Am 24. August verstarb in Bern im
Alter von 75 Jahren, der in seinem
Fach rühmlichst bekannte Heinrich Müll
Haupt, welchem das eidgenössische topo
graphische Bureau viele werthvolle Ar
beiten verdankt. Das vom Verbliche
nen gegründete und mit seinen Söhnen
gemeinschaftlich geleitete kartographische
Institut am Niesenweg in der Vilette
bei Bern erfreut sich eines weit über die
Grenzen des Landes gehenden Rufes
und sichert dessen Begründer ein dauern
des Denkmal.
In Kerns (Obwalden) ist letzter Tage
im Alter von 77 Jahren, nach langer
Krankheit alt-Kantonsrath und Bankier
Melchior Durrer, ein Bruder des Land
amman Dürrer gestorben. Der Ver
storbene war ein durch und durch frei
sinniger Mann und übte, wenn er auch
in der Politik öffentlich selten hervor
trat, lange Zeit gleichwohl einen bedeu
tenden Einfluß auf die öffentliche Mei
nung seines KaittoivS aus.
Am 27. August ist im Bad St. Mo
ritz (Graubünden) ein Brand ausgebro
chen, wobei S Verkaufsmagazim ab-
brannten, (nicht ein Hotel/^ ei
nigen Wochen gemeldet.)
Am 25. August wurde das Dorf
KerzerS (Freiburg) von einem Brande
heimgesucht, dem 8 Firsten zum Opfer
fielen leider ist auch eine Frau in den
Flammen umgekommen. Man ver
muthet Brandstiftung und hat bereits
ein verdächtiges Individuum in Haft
gesetzt.
Am Abend des gleichen Tages ist auf
Bcatenberg bei Juterlafen da? Hotel
„Viktoria" abgebrannt. Ca. 100 Per
sonen befanden sich an der Abendtafel
im genannten Hotel. In einem Stüb
chen des 1. Stockwerks Hantitte der Un
ter-Portier Jakob v. Arx von Utzenstorf
mit Benzin, das er aus einem großem
Behälter in eine kleinere Flasche schüt
tete. Diese fiel um, schlug auf eine
brennende PetrolUiiiipe, eine unvermeid
liche Explosion erfolgte und das Gemach
stand in Flammen. Der Bnrfcke ver
Inr den Kopf, wollte einzig löschen aber
das Feuer breitete sich in dem hölzernen
Gebäude mit furchtbarer Schnelligkeit
aus, und bald züngelten die Flammen
zum Dache hinaus. Dank der rasch in
Aktion tretenden Feuerwehr, die mit
den neuen Hydranten arbeiten konnte,
Dank auch der Feuerwehr Jnterlaken,
welche verhältnißmäßig sehr rasch
durch den Telegraph gerufen herbei
eilte, konnte das Feuer so lokalisirt wer
den, daß selbst das neben dem brennen
den Hotel stehende Chalet unversehrt
blieb. Das abgebrannte Hotel „Vikto
rio", das Herrn Weber, Hotel de la
Paix in Genf, gehörte, war zu Frs.
175,000 brandversichert, das Hotel-Mo
biliar zu Frs. 155,000. Das nicht
versicherte Mobiliar der Wirthin, Frau
Wessinger, wird auf Frs. 10,000 ge
schätzt.
In Mülhausen (Elsaß) ist am 24.
August die große Spinnerei von Drei
fuß & Lautz abgebrannt. Der Scha
den wird auf 1| Millionen Franken ge
schätzt.
In der Sonntag Nacht war Feuer
alarm in Langenthal. Es brannte
die sogenannte „Färb". Da die Feu
erwehr rasch auf dem Platze war, konnte
das Feuer auf die Dachräume beschränkt
werden, welche zerstört wurden.
Der diesjährige Käsehandel, resp, die
,,Käsejagd" kann als beendigt betrach
tet werden. Die Erwartungen, das die
Preise per 50 Kg. bedeutend über Frs.
80 steigen, hat sich als trügerisch er wie
sen. Die Preise waren allgemein wei
chend und variiren zwischen Frs. 70 und
80. Der Käse-Export im Monat Juli
hat gegenüber dem letzten Jahr bedeu
tend abgenommen. Das schöne Mul
chen in Heimiswyl-Dorf ist zu Frs. 80
an die Firma Grieb in Burgdorf ver
kauft worden, das schwere und begehrte
Mulchen im Utzigenschächli (Boll bei
Bern) ebenfalls zu Frs. 80 an Gebrü
der Bärtschi in Rüegsauschachen.
Nächstens beginnen die oberlandischen
Viehmärkte. Da die letztjährige Fut
ternoth im Viehstand große Lücken her
beigeführt hat, so werden die Preise be
greiflich hoch sein. Im Boden herrscht
immer noch volle Produktionskraft das
Gras wächst fast wie im Frühjahr, so
daß noch auf lange Zeit Grünfutter in
Aussicht steht. St.
»«MM
Die improvisirien Thränen.
Aus Wien belichtet die dortige Allge
meine Zeitung vom 27. v. M. Merk
würdig Als heute die Kleidermacherin
Theresa Andel, die unter der Anklage
der Veruntreuung stand, vom Döblin
ger Strafrichter freigesprochen wurde,
fingen ihre fünf mitgebrachten Kinder,
durchwegs Mädchen, unisono zu weinen
an und weinten fort und waren nicht zu
beruhigen. ,,Euere Mutter ist ja frei
gesprochen. Wozu soll das Weinen
Geht nach Hause!" sagte der Richter,
und die kleinen Mädchen gingen zwar
fort, weinten aber noch bitterlich. Die
Sache war einer Aufklärung werth und
derGerichtsdieuer verschaffte sich dieselbe,
indem er eines der Mädchen zurückrief
und es nach der Ursache dieser Thränen
fragte. Das Kind sagte auch sofort
die ganze Wahrheit. Die Kleine sagte,
sich die Thränen aus den Augen tot
schend: ,,Die Mutter hat uns g'sagt,
wir sollen Alle auf einmal fest weinen,
wenn's eing'spirrt wird." Das also
war des Räthsels Lösung. Die Mut
ter h.rtte die Thränen der Kinder für
den Fall eines Schuldspruches angeord
net, die Kleinen konnten aber einen
Schuldspruch von einem Freispruch nicht
unterscheiden und fielen daher nach Ver
kündigung des Urtheils, das sie nicht
verstanden, in das für einen Schuld
spruch kornmandirte Weinen ein.
Zwei Soldaten.
$W%rgtscher Junge, der in Mln
bei dem 40. Infanterieregiment feine
zwei Jahre abdient, faß vor einigen Ta
gen benebelten Hauptes im Wartesaal
des Deutzer Bahnhofes. Da trat ein
Soldat der Heilsarmee aus den Bier
müden zu mit der Frage: ,,Wer bist
Du V ,,En befopener Vearziger,"
antwortete der Befragte, ,,on wot böß
Du V „Ich bin ein Soldat des
Himmels Lachend meinte hierauf
der bergische Junge: ,,O. Jong, dann
Höst Du ätoer en Wieden Weg bis mbe
Kaserne!"
Einer der Vortheile, welche der
genießt, der Ayers Sarsaparilla zur
Reinigung seines Btutes nimmt, ist dies,
daß er weder seine Arbeitsstunden abzu
'ürzen, noch irgend eine Speise, die ihm
gut bekommt, zu vermeiden braucht.
Kurz, man braucht weder zu hungern
noch eitel zu sein, während man diese
Medizin gebraucht. Diese Umstände
verdienen gewiß Berücksichtigung.
In diesem Jahre dürfen die Frau
eil Colorados zum ersten Mol an der
Wahlurne ihre Stimme abgeben. Wie
es heißt, sind sie einhellig für die Be
willigung von Regierungsanleihen für
Robbenjackets und Bärenpelzumhänge,
sowie Verstaatlichung des Instituts der
Köchinnen und Kindermädchen,
Die Bauern nnd der Schutzzoll«
Die überwältigende Mehrheit des
amerikanischen Bauernstandes, schreibt
die Cinc. ,,Freie Presse", hat bisher
die Schutzzoll Politik der republikam
schen Partei unterstützt. Neben dem
Industrie-Staate Pennsylvanien haben
die Ackerbau-Staaten Iowa und Kan-
sas die größten Mehrheiten für republi
kanische Kandidaten aufgebracht, und
erst in neuester Zeit hat man ein Nach
lassen bei den amerikanischen Farmern
bemerken können.
Die Schutzzöllner haben der Ackerbau
treibenden Bevölkerung auseinander ge
setzt, daß diese durch das Heranwachsen
einer starken amerikanischen Industrie
einen einheimischen Markt erhielte, in
dem Hunderttausende von Arbeitern,
welche ohne solche Industrie Ackerbauer
werden müßten und Mitbewerber (Kon
kurrenten) der Bauern, Verbraucher
(Konsumenten) landwirthschaftlicher Er
Zeugnisse würden. Im Lause der Zeit
sind aber die Löhne, welche die beschütz
ten Industriezweige zahlen konnten, be
deutend höher geworden nnd es hat in
folge dessen starker Znzug von Landar
bettern nach den Städten stattgefunden.
Der Bauer hat unter dem Mangel an
Arbeitskräften zu leiden er erhält für
feine Erzeugnisse gerade in den letzten
Jahren jämmerlich niedrige Preise und
wenn er nicht durch die Nähe einer gro
ßen Stadt begünstigt wird (indem er
Milchwirthschaft und Gemüsebau trei
ben kann), verdient er durch schwere
Arbeit kaum so viel, wie in guten Zet
telt der städtische Arbeiter, der nicht, wie
der Bauer, ein kleines Vermögen in
Land, Gebäuden, Viehstand und Acker
baugeräthschasten stecken hat und nicht
das Wagnis des Mißwachses und aller
lei Thiertrankheiten zu übernehmen hat.
Die amerikanischen Bauern scheinen
deshalb neuerdings mehr als früher ge
neigt zu fein, dem Zureden der Frei
Händler Gehör zu schenken, welche den
Bauern sagen: „Weshalb willst Du
durch Schutzzoll vertheuerte Waaren
kaufen, da doch der Preis Deiner Er
Zeugnisse auf dem Weltmarkte bestimmt
wird. Du erhältst für Deinen Weizen
auf Deiner Farm kaum 45 Cents per
Bushel, aber Du mußt Dir unter dem
Schutzzoll-System nicht nur die meisten
Waaren, welche Du kaufst, künstlich
vertheuren lassen, sondern der Schutz
zoll lockt Dir auch noch Deine Arbeiter
nach der Fabrikstadt, so daß Du kaum
und nur mit großen Kosten Hülse be
kommen kannst.
Republikanische Zeitungen und Red
ner behaupten allerdings, die niedrigen
Weizenpreise seien lediglich die Folge
„demokratischer Mißwirthschaft", aber
wie Herr Cleveland es fertig gebracht ha
den soll, die Weizenpreise in London und
andern „Weltmärkten" herunter zu
drücken, und weshalb er das gethan ha
ben sollte, bleibt dem gewöhnlichen
Menschenverstände unklar und bis heute
haben besagte Zeitungen und Redner
auch den Beweis für ihre Enthüllungen
noch nicht geliefert. Indeß hat man es
ja schon erlebt, daß noch viel wunder
barere Behauptungen zahlreiche Gläu
bige gefunden haben und man darf
deshalb immerhin darauf gespannt sein,
zu sehen, welche Stellung die amerikani
schen Bauern bei der nächstm Wahl zur
Tariffrage nehmen werden.
Wash., fiel von einem Pferde und ver
renkte sich die Schulter. Die zweima»
lige Anwendung von St. Jakobs Oel
heilte ihn vollständig.
Unter der heuchlerischen Vorgahe,
den nationalen Sinn der Deutschameri
temer zu kräftigen, hat also die Großlo
ge der Pythiasritter das deutsche Ritual
verboten und verpönt. Ein netter Pa
triotismus das, unter dessen Deckmantel
jedwede Schlechtigkeit, sie mag so groß
sein, als sie will, Platz findet!
Ihr Geschenk „Ich bin so froh,
daß Dir das Kissen gefällt, Georg, denn
ich habe es zu Deinem Weihnachtsge
schenk bestimmt. Aber in Deinem Ar
beitszimmer würde es nur verdorben
werden, darum will ich es lieber in
mein Boudoir nehmen. Ich glaube,
Du wirst morgen die Rechnung erhal
ten, es ist schrecklich theuer."
Bridget Gorman, die Zigeuner
Königin von Amerika,Hst letzter Tage
in einem Lager bei Cincinnati im Alter
von 85 Jahren gestorben. Seit dem
vor zwei Jahren erfolgten Tode ihres
Mannes führte die „Königin Wittwe"
die Herrschaft über die in Amerika noma
disirenden Söhne der Pußta. Ihr
Sohn Bartley Gorman wird jetzt unter
einer Regentschaft „König" werden.
Die Staatswahl in Maine hat
natürlich wie immer mit einem starken
republikanischen Siege geendet, über
den ihre Zeitungen einen betäuben
den Jubel erheben. Die Wahrheit ist
die, daß die demokratische Partei gar
keine Campagne geführt hat und ihr
Votum daher ein schwaches blieb, wäh
rend die Republikaner das ihrige auf
die Höhe von 1892 brachten, aber nicht
höher.
Das in !%ter Nummer gemeldete
Unglück, welches den Paris Köln Ex
preßzug bei Apilly, Belgien, ant 9. be
traf, war viel gräßlicher, als wie die
ersten Berichte gelautet hatten. Nicht
nur 30 Personen, sondern gegen 60
wurden getödtet, oder tödtlich verletzt.
Der Stationsvorsteher, welcher dem
Zug entgegenlief, um das Gefahrsignal
zu geben, befindet sich ebenfalls unter
den Todten.
Die Conto« „Volkszeitung" hat
sich entschlossen, ihre tägliche Ausgabe
einzustellen und das Blatt (neben der
Wochenausgabe) noch dreimal wöchent
lieh erscheinen zu lassen, wie früher.
Tages- und Wochenausgabe waren und
sind mit großem Fleiß und anziehender
Frische rcdigirt aber „mit des Ge
schickes Mächten, (will sacken der Teil
nahmslosigkeit eines größeren Publi
iji.UUuw'aet Bund zu Achwi"!
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