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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, October 03, 1894, Image 2

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P.
I.-
,. Studirende Krauen.
jft':
So sehr auch dasFeld für tint höhere
Erziehung der Frauen sich täglich er
toeitert. so reicht dasselbe noch immer
nicht aus, um das stets wachsende Ver
langen nach Gelegenheiten zur Vermeh
TUNC?
und Vergrößerung des weiblichen
Wissens zu befriedigen. Würden dop
pelt so viele Schulen und „Colleges"
für Mädchen existiren, welche auch der
großen Masse zugänglich sein konnten,
jfc dürften alle überfüllt sein. Erst in
den letzten Jahren hat sich das Wollen
und Können der Frau mit elementarer
Gewalt neue Wege zur Bethätigung des
bis dahin schlummernden praktischen
Sinnes erschlossen, und wacker sehen
•totT die kühnen Revolutionärinnen auf
den einmal betretenen Bahnen einher
schreiten. Die jungen Mädchen von
^ute fühlen sich ebenso fähig und be
rechtigt, nicht nur art Lehranstalten
und Universitäten, sondern auch in den
verschiedensten Stellungen mit dem
Manne in Wettbewerb zu treten, sich
ihm gleichzustellen, ihn sogar zu über
flügel?. Ob diese Gleichstellung der
Frau im Erwerbsleben dazu beitragen
wird, sowohl ihre eigene, als die Glück
seligkeit des Mannes zu erhöhen, oder
ob die Behaglichkeit und der Friede des
Familienlebens dadurch gefährdet wer
den dürfte, das ist eine Frage, welche
heute noch nicht endgiltig beantwortet
werden kann. Wir wollen hier nur die
Thatsache bestätigen, daß nicht nur der
Zuzug der jungen Mädchen zu allen
höheren Lehrinstituten stets imWachsen
begriffen ist, sondern daß in manchen
Bildungsanstalten dieAnzahl der weib
lichen Zöglinge jene der männlichen
weit übersteigt. Der „New Aork State
Board of Regents" hat seit geraumer
Zeit statistische Daten gesammelt, die
für die große Verbreitung des Frauen
Pudiums bezeichnend sind. In den
Hochschulen werden 23,556 Mädchen
Mit akademischen Gradtn auf nur 18,
243 Knaben ausgewiesen. Mehr als
zwei Drittel von den 438 ertheilten
ehrenden Anerkennungen und Zeugnis
sen erhielten die Mädchen. Es studiren
nicht weniger als 2,923 Damen an
Colleges. In den technischen und Ge
werbe Schulen finden wir 4,043
weibliche Zöglinge, an den medicini
schen Universitäten 216 Hörerinnen, an
der juristischen 10. In den Schulen
für Pharmaceutik und Zahnheilkunde,
den Kunstinstituten, Conservatorien
für Musik und manchen anderen Spe
«ial Lehranstalten gibt es viele Hun
derte fleißige Studentinnen. Der Cen
fus von 1890 wies in den Ver. Staa
ten 125,525 männliche Lehrer, dagegen
238,397 Lehrerinnen auf. Zwei Jahre
später hatte sich die Anzahl der Lehrer
um 3,974 verringert und die der Leh
«rinnen war um 14,483 gestiegen.
In dem früher erwähnten Report heißt
ies fast wörtlich: „Den bemerkenswer
ten Aufschwung, welchen die hshere
^Erziehung der Frauen genommen hat,
danken wir dem Umstände, daß man
iheute fast allgemein der Ansicht hul
%igt, daß die Absolvirung eines Col
'lege Cursus dazu erforderlich ist, um
sowohl gute Gattinnen, Mütter und
Hausfrauen heranzubilden, wie zu ei
iner praktischen Berufsart zu befähigen.
Die Frau bedarf heute nicht nur der
höheren Bildung zu ihrem Lebensun
terhalt, sondern sucht dieselbe zu erlan
fltn, um ihr Dasein zu einem glückliche
Ten zu gestalten, als es ihr früher ohne
den erweiterten Gedanken und Gesichts
kreis möglich gewesen ist."
Ei« guter Braten ein gute# Herz.
Es wird mit Recht ein guter Braten
Gerechnet zu den besser'n Thaten,
Und daß man ihn gehörig mache,
3ft weibliche Charaktersache:
Ein braves Mädchen braucht dazu
Mal erstens einmal Seelenruh',
Daß bei Verwendung der Gewürze
Sie sich nicht hastig überstürze
Dann zweitens braucht sie Sinnigkeit,
Ja, sozusagen Innigkeit,
Damit sie Alles appetitlich
Bald so, bald so und recht gemüthlich
Begießen, dreh'n und wenden könne,
Daß an der Sache nichts verbrenne.
An Summa braucht sie Herzensgüte,
Ein sanftes Sorgen im Gemüthe,
Ein sanftes Lieben insofern
Für all die hübschen, edlen Herr*,
Die diesen Braten essen sollen
Und immer gern was Gutes woöm*
Ich weiß, daß hier ein Jeder spricht:
Ein böses Mädchen kann dies nicht,
D'rum hab ich mir auch stets gedacht.
Zu Haus und anderwärts,
Wer einen guten Braten macht,
Hat auch ein gutes Herz.
S* Gesellschaft, in Gegenwart seiner
älteren Schwester: „Unsere Elisabeth
kann im Dunkeln sehen wie eine Katze.
Als Herr Müller in die Stube kam,
wo wir ganz im Düstern saßen, hörte
ich, wie sie sagte: „Arthur, Du bist ja
heute nicht rajtrt." Elisabeth errö
t&rie tief.
A u e a a k Z u
schauer: „Das soll ein Zwerg sein?
Der ist ja über füns Fuß hoch."
Buden bescher: „Das ist gerade die
Seltenheit. Dieser Zwerg ist
der
größte Zwerg der Welt!"
S e w a s e i n i
Mdwebel: «Na, Einjähriger Nudel,
was haben Sie denn gethan, als Sie
auf Urlaub waren?" Einjähriger
Nudel: „Immerfort Parademarsch
mit vollständigem feldmarschmäßigem
Gepäck geübt, Herr Feldwebel."
Nicht wahr. Papa, Du möchtest doch,
daß ich Dich nie verlasse? Vaier:
Gewiß nicht, mein Kind. Tochter:
Dann werde ich Herrn Neumann hei
n*n, Papa, er ist einverstanden, hier
*ei una zu wohnt*!,
Z
.:
Die freiwillige Zeuerwehr von
I PwgsweUer.
Es ist nicht richtig, wenn man die
Bauern vielfach für dumm hält. Al
lerdings gehen sie viel mit Rindvieh
um. und ein bekanntes Sprüchwort
sagt ja: Sage mir, mit wem Du um
gehst, und ich sage Dir, wer Du bist
aber das trifft in diesem Falle doch
wohl nicht zu. Es gibt genug Bauern,
die einen offenen Kopf haben, befon
ders wenn gerade Kirchweih gewe
sen ist.
Das Dörfchen Dingsweiler, wo un
sere Geschichte spielt, zeichnete sich be
sonders durch einen zahlreichen Rind
viehbestand, sowie durch die Jntelli
genz seiner übrigen Bewohner aus.
Eine elektrische Lichtanlage besaß das
Dorf zwar noch nicht denn die nächt
liche Beleuchtung besorgte schon seit
Jahrhunderten der Mond, vorausge
setzt, daß er sichtbar war, und diese
Beleuchtung war im Lauf der Zeit
allseitig als gut und äußerst billig an
erkannt worden. Aber etwas Anderes
war's, was die biederen Dörfler vor
den umliegenden Ortschaften voraus
hatten, und worüber letztere vor Neid
schier vergehen wollten, es war die
freiwillige Feuerwehr, die sich seit
einigen Monaten gebildet hatte.
Die Hauptsache war dabei natürlich
die kleidsame Uniform, in welcher die
Mitglieder bei jeder passenden und un
passenden Gelegenheit zu paradiren ge
ruhten. Der Ortsvorsteher nannte
sich stolz „Feuerwehrhauptmann", und
zur Seite standen ihm zwei Offiziere,
wovon der Eine im gewöhnlichen Le
ben Barbier und der Andere Schneider
war, was aber ihrer Würde durchaus
keinen Abbruch that.
Jeden Sonntag wurden auf dem
Platze vor der Kirche Uebungen vorge
nommen aber ein wirkliches Feuer
war bis zur Stunde noch nicht ausge
krochen zum größten Leidwesen der
freiwilligen Feuerwehr. Ja, im Stil
len hegten die verehrlichen Mitglieder
einmüthig den verruchten Gedanken:
Wenn es doch endlich einmal etwas zu
löschen gäbe! Und dabei malte Jeder
sich die Heldenthaten aus, dix er dabei
verrichten wollte.
Um den Mitgliedern und deren An
gehörigen nun auch einmal eine kleine
Freude für ihre Anstrengungen und
Mühsalen zu bereiten, war man über
ein gekommen, eine „gemüthliche
Abendunterhaltung mit.anschließen
dem Balle" zu feiern, selbstverständlich
sollten die Mitglieder bei dieser Gele
genheit in Uniform erscheinen, um in
dem Falle, daß während des Festes
ein Brand ausbräche, gleich zum Lö
schen bereit zu sein in Wirklichkeit
aber war der Grund dafür nur die
Eitelkeit der Mitglieder. Es sei noch
gesagt, daß der Verein den Namen
«Eintracht" führte.
Das Fest hatte seinen Anfang ge
nommen. Der „Herr Hauptmann"
hielt eine kernige Ansprache, ein Mei
sterwerk der Stylistik. Er sprach von
den erhabenen Zielen des Vereins:
Einmüthig zusammenzustehen, wenn
es das Eigenthum oder gar das Leben
der Mitbürger zu retten gelte vor dro
hender Feuersgefahr. „Und, meine
Mitbürger, hoffen wir," schloß er end
lich mit erhobener Stimme, „daß es
uns recht bald vergönnt sein möge,
durch die That zu beweisen, was wir
zu leisten vermögen."
Und „Bravo! Bravo!" erscholl eS
von allen Seiten.
Der Ball hatte begonnen Staub
Wolken wirbelten durch den Saal, in
welchem sich die „Bürgerschaft" von
Di'ngsweiler keuchend jjnd schwitzend
in lustigem.Tanze nach den Klängen
der ausgezeichneten Dorfkapelle drehte.
Man scherzte und lachte, die Mädels
kreischten vor Lust und Vergnügen,
wenn der Herzallerliebste sie gar zu
heiß und stürmisch an sein liebedursti
ges Herz drückte da plötzlich während
einer Polka tritt der Schneidermeister,
Pardon Offizier Schmächtig unvor
sichtigerweise der Gemahlin seines
Kollegen, des Bartscheerers Fink, auf
die Hühneraugen. Das war zu viel
für dieses anmuthige, liebreizende Ge
schöpf, welches, nebenbei gesagt, 250
Pfund wog,mithin gerade noch einmal
so schwer war wie ihr zärtlicher Ehe
gatte. Ein kreischendes „Au" entrang
sich ihren Lippen, und im nächsten Au
genblick zerrte sie mit beiden Händen
an Schmächtig's langem Ziegenbarte.
Das konnte sich dessen Ehehälfte
doch wohl nicht bieten lassen, und mit
aller Wucht applicirte sie dem kleinen
unschuldigen Bartscheerer eine Ohr
feige als Belohnung für die Missethat
seiner Frau. Nun durften aber auch
die übrigen Festtheilnehmer nicht län
ger mehr unthätig zuschauen, in allen
Fingerspitzen zuckte es ihnen. Im Au
genblick hatte sich für beide streitende
Theile eine Partei gebildet, und als
bald war eine Schlacht im Gange, ge
gen welche die Völkerschlacht bei Lelp
zig nur ein Kinderspiel war. Unschul
diqe Stühle wurden ihrer Beine be
raubt, um im nächsten Augenblick aus
Menschenrücken unmenschlich herumzu
tanzen. Gläser klirrten und ergossen
ihren Inhalt auf den Fußboden, Wei
ber und junge Mädchen kreischten, und
manche der schmucken Uniformen zeigte
bereits bedenkliche Risse. Die „ge
müthliche Abendunterhaltung mit an
schließendem Balle" hatte ihren Glanz
Punkt erreicht.
Der „Herr Hauptmann" hatte an
fangs versucht, die erhitzten Köpfe
durch gütliches Zureden zu beruhigen,
aber umsonst, es war dabei nur Oel
in's Feuer gegossen. Dann aber hatte
er sich eilfertig im Verein mit dem
Wirth entfernt.
Die Schlacht wogte auf und ab,
vergeblich hatten di: Musikanten ver
schiede« Male verstkA, ourch Into-
nirung eines elektrisirenden Walzers
die kämpfenden „Freiwilligen" vonein
ander zu trennen,— da plötzlich schießt
ein dicker Wasserstrahl mitten in den
Haufe», und die ganze Gesellschast
war im Augenblick völlig durchnäßt.
Was war das?
Die Feuerspritze, durch den „Herrn
Hauptmann", sowie durch den Wirth
und seine Frau bedient, hatte ihre
Schuldigkeit gethan! Alles suchte so
schnell wie möglich aus dem Bereich
des nassen, kühlenden Strahles zu
kommen.
Dann aber durchhallte ein Wuth
schrei den Saal, und im nächsten Au
genblicke stürzten die sämmtlichen Mit
glieder in vollkommenster Eintracht
auf die Thür zu, in welcher der „Herr
Hauptmann" mit dem Rohr in der
Hand stand. Dieser wurde wider die
Wand gedrückt, Püffe regneten auf ihn
nieder und dann ging die wilde Jagd
weiter auf die Straße, wo die Spritze
stand. Die Bedienungsmannschaft,
Wirth nebst Gemahlin, konnte sich nur
durch schleunigste Flucht retten, und
als das Rad der Zeit um fünf Minu
ten weiter gerückt war, da lag die
Spritze vollständig zertrümmert und
zertreten am Boden.
Ihr erster wirklicher Löschversuch:
Erhitzte Köpfe abzukühlen, war von
Erfolg gekrönt gewesen, aber sie hatte
ihn mit ihrem Untergang bezahlen
müssen.
Der „Verein der freiwilligen Feuer
wehr Eintracht" aber löste sich in
Folae dieses Vorkommnisses in Wohl
gefallen auf und bald sah man nur
noch die Rangen auf den Gassen mit
den Helmen ihrer Herren Väter, der
ehemaligen „Freiwilligen", auf den
Köpfen, wie sie dem Soldatenspiel ob
löstet».
Oerfchwendete Kritik)
„Wer hat nur diese Eule da ausge
stopft?" Diese Frage wurde in ei
nem Barbierladen von einem Krittler,
in der höchsten Mißbilligung gestellt.
Alles im Laden war ruhig. Der Bar
bier, der viel zu thun hatte, konnte
mit seiner Arbeit nicht inne halten.
Die Kunden, welche warten mußten,
bis die Reihe an sie kam,lasen alle und
bekümmerten sich wenig um den jun
gen Menschen, der ganz plötzlich diese
Frage gestellt hatte. Niemand antwor
tete. Der Barbier fuhr fort zu rasiren.
„Sehen Sie denn gar nicht, Herr
Braun, wie falsch das ganzeDing ist?"
rief der Jüngling wieder. „Betrachten
Sie sich diese eckigen Flügel, den sal
schen Kopf und den zusammengedrück
ten Hals—mit einem Worte, die ganze
Eule ist ein Pfuschwerk. Meinen Wor
ten dürfen Sie glauben, ich habe Tage
und Nächte in hundert Sammlungen
zugebracht, mich kann man nicht täu
schen, ich verstehe das. Der Vogel ist
falsch vom Schnabel bis zum Schweif.
Herr Braun,Herr Braun, nehmen Sie
dieses Thier herunter, oder Sie machen
sich zum Gespött der ganzen Stadt!"
Der Barbier fuhr fort zu rasiren.
„Ich habe mich mit dem Studium
der Eulen und anderer Nachtvögel be
schäftigt. und ich kann Sie versichern,
eine Eule kann nicht sitzen, ohne sich fe
ster aufzustützen. Hat eine Eule jemals
gebogene Krallen? Hat sie, wenn sie
ruhig sitzt, so gerade Füße und so ei
nen verbogenen Hals? Das ist unmög
lich, das ist gegen alle Naturgesetze!
Die Anatomie und die Ornithologie
lehren, daß die Eu'c Zehen hat, die sich
unmöglich so biegen können. Ich habe
die Eulen studirt, und solch' eine Ar
Seit zu sehen, empört all' mein Blut!
Ich begreife nicht, Herr Braun, wie
Sie das Thier in dieser Stellung in
Ihrem Laden dulden können!" Der
Barbier fuhr fort zu rasiren. „Be
trachten Sie nur diese Augen! Ich bin
starr vor Staunen, daß man es wagt,
solch' elendes Glas dazu verwenden, I
und. noch mehr darüber, daß Sie so
etwas kaufen konnten. Ich bitte Sie
um alles, Herr Braun, nehmen Sie
den Vogel herunter und lassen Sie ihn
noch einmal ausstopfen!" Der Bar
bier fuhr fort zu rasiren. „Mit et-1
was Sägespänen und Baumrinde
könnte ich im Finstern eine Eule besser
ausstopfen, wie-diefe da ist. Ich könnte
einen alten Hut einer Eule ähnlicher
sehen machen, als dieses Thier, das so
steif da oben sitzt, als wäre es aus har
tem Leder, ha, ha, ha! An dem Vogel
ist nicht eine natürliche Feder!"
Gerade in diesem Augenblicke rührte
sich die Eule, stieg ernst und schwer
fällig von ihrer Stange, ging lang
sam auf und ab und betrachtete ihren
Kritiker mit einem Blicke, als wollte sie.
sagen: „Diesmal hat Dich Dein Wis
sen arg im tètich gelassen, verschwende
es nicht wieder an einem lebenden Vo-°
gel! Ich bin eine Eule Du auch
guten Morgen, Herr Kritiker!" —Der
Barbier fuhr fort zu rasiren.
Bad reisenden Gattin): „Du, Irma,
ich bitte Dich, spare nur so viel als
möglich!" Sie: „Gewiß, Oskar!
Da Du aber gerade vom Sparen
sprichst, so könntest Du mir gleich nodj*
$100 mitgeben, damit ich das theure
Telegraphiren um Geld erspare!"
E a u e i n e i n e o s k e
steigend): Ich möchte nach dem neuen
Kirchhof. Kutscher: Ich auch, aber
erst wenn ich todt bin!
Z u n s i e k e i n e
Emil: Mama, darf ich nicht ein bis
chen auf die Straße gehen? Meine
Freunde sagen, es kommt ein Komet!
Mutter: Es ist gut, aber geh' nicht
zu dicht heran!
e a i e n a n n N u
ein Glas Bier, Frauchen! Frau:
Nein, der Arzt hat's verboten.
Mann: Ein halbes Glas. Frau:
Unter keinen Umständen. Mann:
Dann zeig' mir nur wenigstens einen
sauer» Hering!
WM
$m ewigen
Der Kunde von dem gänzlichen
Fehlschlagen! derWellman'schen„Spritz
tour" nach dem Nordpol folgt die
Nachricht, daß auch die Expedition des
Lieutenants Peary nicht von dem ei
hofften Erfolg begleitet gewesen ist,
fast auf dem Fuße. Die Hilfsexpedi
tum, welche den kühnen Forscher, des
sen Gattin und seine sonstigen Beglei
ter in die Heimath zurückbringen sollte,
ist heimgekehrt, allein LieutenantPeary
ist mit seinem Gefährten Hugh Lee
und einem Negerbedienten in Bow
doin Bay zurückgeblieben, um das un
vollendete Werk, wenn irgend möglich,
int nächsten Jahre zu vollenden. Recht
abenteuerlich ist die Geschichte der Ex
pedition, welche von einem Ereigniß
begleitet war, welches wohl noch kein
Polarforscher vor Lieut. Peary in den
arktischen Regionen erlebt hat. Frau
i e u e a y
PeaM, Welche ihren Gatten begleitet
hatte, ist nämlich am 12. September
1893 von einem Mädchen entbunden
worden Mutter und Kind sind gesund
und wohlbehalten, begleitet von einem
Eskimomädchen, heimgekehrt.
Das Gelingen von Peary's Expedi
tion wurde durch die ungewöhnliche
Ungunst des Wetters vereitelt. Am 6.
März 1894 brach die Expedition über
Grönland nach Independence Bay,dem
nödlichsten Punkt,welchen Lieut. Peary
aus früheren Reisen erreicht hatte, auf.
Vom Tage der Abreise an hatten die
acht Mann der Expedition, Lieut.
Peary, Entrekin, Astrup, Dr. Vincent,
Lee, Davidson, Baldwin und Clarke,
welche 12 Schlitten und 92 Hunde mit
führten, schreckliches Wetter auszuste
hen. Dr. Vincent mußte eine Woche
nach dem Aufbruch zurückkehren. Am
20. März, während die Nordpolfahrer
am Ende der Bowdoin Bay waren, fiel
das Thermometer während eines hefti
gen zweitägigen Stumes aus 55 bis
60 Grad unter Null. Davidson und
Lee sowie Astrup, der Norweger, er-
a u e a y
krankten an Frostschäden und von den
Hunden gingen viele zu Grunde. Die
Kranken wurden in Anniversary Lodge
zurügelassen und der Weitermarsch 14
Tage lang fortgesetzt, da aber von den
Hunden immer mehr eingingen, war
es unmöglich, Independence Bay zu
erreichen, und man kehrte um am 20.
April langte die Partie wieder im
Hauptquartier an. Nur 145 Meilen
waren in den 45 Tagen zurückgelegt
worden und nur noch 26 Hunde am
Leben. Davidson war vier Monate
krank.
Nachdem alle wiederhergestellt wa
ren, wurden Ausflüge in die Nachbar
schast unternommen. Astrup erforschte
Melville Bay und nahm 150 Meilen
derselben mit Hilfe der Eingeborenen
kartographisch auf. Lieutenant Peary
und Frau fuhren in Schlitten nach
dem 100 Meilen entfernten Olrite,
während Entrekin und Dr. Vincent
Kane's Winterquartier auf Littleton
Island zu erreichen suchten, aber da
das Eis nicht hielt, umkehren muß
ten.
Während des kommenden Winters
werden Eskimos in der Nachbarschaft
von Peary's Hauptquartier campiren
und dort im Frühjahr, wenn der Ge
nannte abermals gen Norden zieht, als
Reserve zurückzubleiben. Die zurück
gekehrten Mitglieder, der Expedition
bezweifeln übrigens, daß Lieutenant
Peary im nächsten Jahre großen Er
folg haben'wird, da feine Partie zu
klein ist und ein Unfall, der ein MtK
glied betrifft, die ganze Gesellschaft
in's Unglück stürzen kann.
Vint Hochzeit in Hose«»
Nirgendwo in der weiten West Hai
die Frauenbewegung so große Fort
schritte gemacht wie bei unseren Anti
poden in Australien, namentlich so weit
die Bestrebungen hinsichtlich einer Um
gestaltung der Frauenkleidung in Be
tracht kommt. Besonders thätig in
dieser Hinsicht ist die „New Zealand
Dreß Reform League", unter deren
MLpicien Mngst in Adelaide eine Hoch­
zeit in dem„Zukunstscostüm" stattfand.
Herr I. R. Wilkinson, der unentwegt
mit der Feder für die „Reform"
kämpft, war der Bräutigam und Fräu
lein Kate Walker die Braut. In vor
stehender Illustration ist die Hochzeits
gesellschast dargestellt. Der Oberkör
per der Braut war in der convention
netten Weise bekleidet, die unteren
Extremitäten verschwanden in einer
Art modifteirter Hosen. Das Costüm
war aus blauer Bengaline gefertigt,
mit Weste und Revers aus weißer, mit
Gold gestickter Seide. Handschuhe
trug sie nicht, dagegen hatte sie im
Haar, von dem in graziösen Falten
ein Schleier über ihre Schultern her
abfiel, einen Jasminkranz. Die Braut
jungfer, Frl. Nellie Walker, trug einen
ähnlichen Anzug aus cremefarbener
Seide mit Spitzenkragen. Die Dame,
in deren Haus die Hochzeit gefeiert
wurde, hatte einen hübsch besetzten
Caschmiranzug angelegt. Alle Anzüge
hatten nahezu denselbenSchnitt eng
anliegende „Knickerbocker", langer
Rock mit Revers und langer Weste
der Rock war mit einer Schnur, die
zum Stoss paßte, eingefaßt. Die
Herren trugen ebenfalls *Knider
bockers".
u s a u
Lieutenanant: „Ganz Ihr Sklave, i Dragoneroffizier und die jung: Dame
gnädige Frau." kam eines Tages auf den Gedanken,
Junge reiche Wittwe: „Bedaure,
Herr Lieutenant. Ich gehöre zum
Anti Sklavereiverein oder sollten
Sie am Ende losgekauft fein wollen?*
Frau (hat zum ersten Mal ihren
Mann in eine Restauration begleitet):
„Aber, Männchen, Du trinkst ja ein
Glas nach dem anderen!"
Mann: „In welcher Reihenfolge
würdest Du es denn lieber scheu?"
A u i i
Herr (Besuch): „Ist dal Ihr Bild,
Fräulein Käthchen?"
KäthckM: „Eigentlich a a e
manchmal muß es auch die heiraths
lustige Jungfrau darstellen!"
e w a e u n S
S?e habe ich ja eine Ewigkeit nicht ge
sehen, wo haben Sie denn gesteckt?
B.: Ich war krank. A.: Was Sie
sagen, Sie sind doch sonst immer die
Gesundheit selbst, wodurch sind Sie
denn krank geworden? B.: Ich habe
mich ein paar Tage nach einem mebizt»
Nischen Werke gerichtet!
n i e o i W i
„Du, der Herr hat von bent" Koi'lett
die Hälfte steh'n 'lass'n er hat
g'sagt, es wär' net recht frisch!"
Witthin: „Dees muß a' Nobler sein
dem rechnet um fünfzig Pfennig
wtjßV
fn jt um lunizig Psenmg'l epett $
"S:,
*3 fit 1
In Miinnerkleidung^
Plauderei von R. Wilhelm.
Äè Fälle mehren sich, in dkM
Frauen in der Öffentlichkeit als Män
ner gekleidet austreten und dadurch na
türlich nicht unbedeutendes Aufseyen
erregen. In Paris ist es zum Mode
sport geworden, daß Damen im Frack
anzugj die Theatervorstellungen befu
chen, trotzdem ein ziemlich scharf gc
handhabtes Gesetz den Frsuen das
Tragen der Männerkleidung verbietet.
Selbst in dem prüden England finest
man diese Neigung der Frauen für
Männerkleidung und zwar nicht nur
in den höheren Schichten der Geicll
schast, in denen die Damen sich dazu
entschließen, nach Männerart im Sat
tel zu sitzen und daher beim Reiten we
nigstens theilweife Herrengarderobe
anzulegen, sondern in allen, ständen
und in den verschiedenen socialen
Schichten.
Vielen Lesern wird der sensationell?
Fall der ungarischen Gräfin Charlotte
Vay erinnerlich sein, der im Jahre
1890 sich abspielte. Die junge Gräfin
kleidete sich nicht nur als Mann und
lebte wie ein Mann mit anderen Man
nem, sondern heirathete auch eine junge
Dame. Die Entdeckung dieser Extra
vaganzen machte damals außerordent
liches Aussehen. Die Schüler Manie
gazzas waren auch gleich mit ihren Er
klärungen dieses Vorfalls zur Hand.
Charlotte Vay war demnach ein Weib
mit „männlichem Gehirn", eine Frau
mit männlicher Seele und wie die
schönen Erklärungen noch alle heißen.
Professor Meynert in Wien wies da
mals die Thorheit dieser „Wissenschaft
lichen" Erklärungen nach: die jung:
Gräfin war von einem excentrischen
Vater als Knabe erzogen worden, batte
von frühester Kindheit an Knabenklei
der getragen und so war es kein Wun
der, wenn die excentrische Tochter des
excentrischen Vaters zu allerlei Extra
vaganzen neigte, wie sich dies nament
lich in der Heirath zeigte.
Den gleichen Unfug verübt? fast zu
gleicher Zeit eine Amerikanerin, tëe in
Columbus in Ohio ihr Wesen trieb:
Miß Carrie Davis. Sie gefiel sich in
der Rolle eines Don Juans und tin*
lobte sich gleichzeitig mit vier „Bräu
ten". Es gab Anklagen wegen Bruch
des Eheversprechens und nun mußte
Miß Carrie gestehen, daß fr. ein Mäd
chen sei und nur aus Abenteuerluft ihre
Rolle gespielt habe.
Diese Lust zu Abenteuern, dies?
Sucht, Extravaganzen zu begehen, fin
bet man gerade häufig bei jungen Da
men aus der besten Gesellschaft, und
diese Ausschreitungen sind nicht? als
praktische Demonstrationen gegen die
eigenthümliche Stellung, die man der
Frau in der Gesellschaft grit und ein
Protest gegen das Unpraktische der
weiblichen Kleidung, zu deren Tragen
die Frauenwelt heut verurtheilt ist.
Jene junge Pariserin, die vor eini
gen Jahren als „Dragoneroffizier^
verhaftet und die Heldin liner kleinen
„Sensation" wurde, hatte kein cnde
res Motiv für ihre Handlungsweise,
als den Uebermuth. Ihr Bruoer war
seine Uniform vor dem Spiegel anze:
Probiren. Die Uniform paßte ihr vor
trefflich. Sie ließ einen Wagen kovi
men und fuhr nach dem nächsten cle
ganten Restaurant, vergaß aber, daß
ihre Stimme sie verrathm mußt?. Ein
Polizeibeamter kam, verhaftete den
weiblichen Dragoner und erst nach
mehrstündiger Hast kam die junge
Dame wieder in Frechen.
Man hat viel darüber gespöttelt, daß
diejenigen Frauen, die sich mit der v:r
nünstigen und praktischen Emanzipa
tion der Frauen beschäftig:n, vor Al
lem eine Reform der weib^chen Klei
dung wünschten und dahin strebten die
Männerkleidung auch den Frauen ?u
gänglich zu machen. Aber ist denn
nicht dieses Bestreben logisch und ver
nunstgemäß? Muß die Freiheit der
Bewegung, die man für die Frau der
langt, sich nicht zu allererst auf die Be
wegungsfreiheit des Körpers beziehen?
Ist nicht die Frauentracht, wie wir sie
jetzt haben, ein Hinderniß, tas ^ie
Frauen unbehilflich, unfähig zu einer
schnellen Bewegung macht? Ist die
Frauentracht ferner nicht gesundheits
schädlich in hohem Maße? Ist die
Frauenkleidung trotz aller ihrer Mängel
nicht auch weit theiz?er. als die der
Männertracht? ..
Ist weiter die Frauenfracht m?t ih
ren schleppenden Gewändern nicht auch
außerordentlich gefährlich?
Ja. die Frauen haben es längst selbst
eingesehen, wie thöricht die Kleidung
ist, die ihnen „Gebrauch und Siiie"
vorschreibt. Wenn sie Versuche ma
chen, sich dieser Kleidung zu entledigen,
sollten sie von Seiten der Männer in
ihren Bestrebungen unterstützt, aber
nicht verpöhnt und verspottet werden.
„Also Sie sind die Wäscherin was
sind Ihre Bedingungen?" Wäsche
rin: „Na, gna' Herr, ich komm' halt
in der Fruah, und da krieg' ich gleich
um a Sechse an' Kaffee mit zwei Sem
mein, na, und um a acht Uhr met
Fruahftudf, wieder an' Kaffee und a
paar Semmeln, um Zehne a Butter
brot, zwa paar Würsteln un a Glas
Bier, na, was halt da is, um a Zwölfe
's Mittagessen: Suppen, Fleisch, Ge
müs und Mehlspeis'. Um drei Uhr a
Jausen, um fünf Uhr a Vesperbrot
mit an' Seiderl Wein und um sieben
Uhr 's Nachtmahl. Na, und wann i
fortgeh', halt nur an' Guldenzettel."—
Wirih (gemüthlich): „Na, uno was
zahl' ich Ihnen, wenn Sie den ganzen
v
"ft -V k dâ 9* rf1
V-
*V1' »SM iüi ä» t. "1 Alu "«vi I Wtâ-â'
Pas alte Sicfc
Kennst Tu das alt« Liebchen?
)ES klingt so süh, eâ klingt so trüh—''
^Sie mußten Leide sterben,
Sie hatten sich viel zu lied.
Ein milder Juniabend. Leist
streicht der Abendwind durch die dunk«.,
len Kronen. Die Blätter flüstern ge«.
heimnißvoll.
Es kommen Zwei den Berg herauf
Der Mann hat den Arm um bett.
Leib bes Mädchens geschlungen untfr
Ieitet sorglich ihre Schritte.
Das Mädchen ist schön und jung»
Kaum 18 Jahre. Aber ihre Züge
sind matt und müde, die Mundwinkel
ein wenig herabgezogen... das Leib'
stcht darin geschrieben. In den Au*
gen liegt Etwas, das zu denken gibt».
Sie blicken so weltverloren, so hoffjp
nungslos.
Der Mann bleibt jetzt stehen und»
schaut in ihr bleiches Gesicht, danm
beugt er sich nieder und küßt den krty*'
stallklaren Tropfen weg, der an ihrè
Wimper hängt.
Sie gehen langsam weiter. Jetzt
haben sie die Höhe erteilt. Hinter
ihnen dehnt sich der tiefe Wald mit
seinem undurchdringlichen Dunkels
vor ihnen liegt das weite Thal mit
dem Heimathdorfe. Sie sind an bett
Rand bes Abgrundes getreten.
Das Mädchen beutet in bie Tiefe.
„Das wär' bas Leichteste," sagt sie
und beugt sich weit hinüber.
Ein wilber Aufschrei aus seinenr
Munbe schon hält er bie
schlanke Gestalt in seinem Arme.
„Maria!"
Sie lehnt matt den Kopf an sein«'
Schulter^
„Nein, fti ruhig, Franz, ich thu'K
nicht."
Und wieber schweigen Beide, eng
aneinander geschmiegt.
Scharf heben sich ihre Gestalten auf
der Höhe vom Horizont ab. Die
Sonne verschwindet.
Vom Dorfe herauf tönt daS Läuten
der Abendglocken.
Maria schauert zusammen und rich»
tet sich in seinen Armen auf.
„Schon," flüstert sie bang.
Er streicht ihr die Locken aus der
Stirne eine Welt voll Liebe liegt
in seinem Blick.
Plötzlich legt sie beide Hände auf
seine Schultern und sieht ihn an. „Du
Iliebst mich, Franz?"
„Ueber Alles, Maria!"
„Du wirst mich nie vergessen? Nie
eine Andere lieben?"
„Nie!"
„Schwöre es mir."
„Ich schwöre es!"
Da schlingt sie in ausbrechendem
Jammer die Arme um seinen Hals.
„O, Franz, das Leben wird nicht
zu ertragen sein nach dieser Stundet
Laß uns sterben!"
Er athmet heftig. „Nein!" ruft er
entschlossen und preßt sie fest an sich.
»Du nicht, Maria, Du nicht!"
Ihre Augen öffnen sich weit.
«Ich nicht?" wiederholt fit
schreckensbleich und starrt ihm inH
Antlitz. Ich nicht
Und plötzlich kommt ihr das Verstand
niß.
„Franz!" schreit sie gellend auf,
«Du Du o Franz, Du woll
test mich verlassen. Du wolltest ster
ben! Und Du sagst. Du liebst
mich?"
Sie schlägt die Hände vor das Ge
sicht und schluchzt verzweiflungsvoll.
Wie ein überführte? Verbrecher steht
er vor ihr. Langsam zieht er benr
Revolver hervor und legt ihn auf bie
Bank.
Dann wenbet er ihr sein schönes
Antlitz voll zu und nimmt ihr sanft
die Hände von den feuchten Augen.
»Ja, Maria," sagt er ernst unfr
seine Stimme bebt in verhaltener Lei
den sehnst, „ich wollte sterben. ES
nützt Nichts mehr, es Dir zu verber-
gen. Ich wußte, daß ich das Leben,
ohne Dich nicht ertragen könnte, Dich
nicht an ber Seite des Anderen wissen/
ohne darüber wahnsinnig zu wer
den
»Und ich?" unterbricht sie ihn, „uni
ich? Hast Du auch an mich gedacht?•"
Hast Du bedacht, daß ich langsam da*
ran verbluten müßte, wenn Du s.»
von mir gingst?"
„Du hast Pflicht«^. Mari», D»
mußt für Andere leben."
Ein fremder Zug legt sich um ihre»
Mund.
„Ich habe Niemand," sagt sie hart'
Sie wollten mich dem ungeliebtes'
Mannt verkaufen und achteten nicht
meines Schmerzes, meiner Verzweisi»
lung ." Der Vater hat ge
sagt, er wolle mich lieber todt sehen»
denn als Deine Gattin.
soll seinen Willen haben," vollendet stf
mit düster zusammengezogenen Braue*
und ihre Augen blicken fast schwarz.
„Nun ganz Dein, mein Geliebt
ter," flüstert sie.
Er fühlt seinen Widerstand gebw«'
chen.
9
Die Nacht ist hereingebrochen. Ke!O
Lüftchen regt sich.
Da hallen kurz hinterewand«? zt$c6
Schüsse durch den Wald.
Das alte Lied. i'
A u s e e i s u e
terofficier (zu einem dicken Einjährige^
der vom Pferde fliegt): „Entweder
Reiten oder Luftschiffen!'-^- Beides zu?
famrnen geht nicht!"
len Sie wohl aus dem Kornfeld 'rau?
geh'n, Trampeln Sie in Ihrem eig*
nen 'rum," „Heeren Se, Kudester,

i z e n e z i n o-
E i n u e s K i n o e
DlMttoreSke von Hubert ÖÉtfer.
S a s a E z u s e e i n
I. E n i 11 n.
a n z n a W u n s
e s s e n e a e W i
IZvgödie von Martha Sieverts.
E n s u i u n W o

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