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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, October 17, 1894, Image 4

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von „(Mitleid" Jtragtn und Manschetten mit
Mvischenlag« läuft da« Wasser ob wie von einem ffiw
tmrütfen und sie jdacn weder Flecken, noch Schmutz.
6u werden durch Schmeiß nicht beeinflußt und sehe»
immer so frisch au«, als käme» sie soeben auS der
Schachtel. Wenn sie schmupg werden, kann man fit
in einer SBinute durch einfaches Abwischen mit «nie«
feuchten Tuch« reinigen. Da» sind nur einige der
Vorzüge, die da» Tragen von „Celluloid" Kragen
un» Manlq-N«n bietet. giebt noch viele andcr«,
tote 5tt sofort entdecken «erden, wenn Sie das erst«
Wal einen tragen.
Sie sind die einzigen wasserdichten mit Leinwand
eingelegten Kragen und Manschetten, welche gemacht
werde», «eben Sie »cht, daß Sie die ächten eichaU
TR A
De
LLuioiO
MARK-
ten, die mit dieser Handelsmarke innen gestemveU
find, wenn Tie vollkommene Befriedigung tuilnfvbtn.
Hergestellt in allen Größen und ^acon«. Wenn Sie
dieselben bei den Händlern nicht erlangen tonne«,
werden wir Ihnen ein Muster portofrei bei Empfang
de» Preise» senden. Kragen
26
Cents da« Stück.
Manschetten öo Tents daâ Paar. Heben 5it di«
Kröß« an und eb Sie Steh- oder umgelegten Krage«
wünschen.
fit« Cillnlaift Campang,
4S7-4S9 Broadway» 9tru Kort.
Der gmtmrirt
Wir empfehlen dem reisenden Publikum unsere Rüche,
f#toie unsere voriöftlichen Weine, Liqubre, ttigarren,
lt. Importirte Weine eine Spezialität.
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Eigenthümer.
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Warme Mahlzeiten gtt U*tt
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Hand.
Hr. Schweizer ist auch Agent tar
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Uhrichsville & Dennison.
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K. R' Minnig.
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Öffentlicher Notckr.
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Der Deutsche Keovachter.
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Der .Beobachter' erscheint jeden
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lgenben SndfcrtptionSpreisen
tut itict. Staaten und Kanada bei Soranl»
Bezahlung 8.W
liUro erst im XTaufe de^t Jahres bezahlt
Srrulgt di« Vez-ihluug aber erst nach Avians be#
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8.86
2.56
gut Deutschland nnd bie Schn»n» bei Voran!«
bejahlnng ..
älUnii nach Ablauf
eine« Xrtinin« ein Abonnent
Blatt nicht refusirt, resp wiegt als
bei
zwei
Rummer»
»imint, so wird trr lyni'viieube auch für den
a*
fotgende»
ievHiin alii "ibmuieul euiyrlvagcn.
6-u lange der SubjiVHitiousipreUt für da« Blatt noch
eatii oder theüuicijc aussteht, darf kein Abonnent das
selbe verweigern
Schweizer-Korrespondenz.
(Bon unserem Spezial-Korrespondenten.)
Burgdorf, 26. September 1894.
Lieber Beobachter!
Während in Asien hinten der Krieg
seine blutige Arbeit verrichtet, beginnt
in Europa da» politische Leben oii*tcin
Ferienschlaf zu erwachen. Die Eröff
nunfl verschiedener Parlamente steht be
vor, was natürlich Stoff zu Erörtenin
gen giebt auch Bahlen sind zu treffet,,
auf die zum Theil schon recht lebhaft
agitirt wird. Zwischen hinein werben
Reden gehalten In Teutschland spricht
Wilhelm, der die Monarchie von Gottes
Gnaden bei jedem Anlas in den ^vr
dergrund stellt Bismarck hat die bie
dern Posener, die ihn besucht haben,
angeredet doch scheint nicht nur geredet
sondern auch tüchtig gegessen worden
zu sein, eS seien an dem betreffenden
Essen in Varzin gegessen »norden: 138
Pfund Kalbsbraten, 135 Pfd. Schwei
nebraten, 130 Pf. Butter, 150 Pfund
Käse, 150 Laib Brod, 1600 Paar Wür
pe auch getrunken wurde leidlich, näm
lich 2000 Glas Grogg und 100 Faß
Lagerbier!
In Frankreich machte Casimir Pericr
von sich rede::.: er fuhr zu den Manö
-vern und zwar auf so hohen Wagenrä
dern, daß es nicht möglich gewesen wä
re, ihn mit dem Dolche zu treffen. In
Italien bildet noch immer die Bus',- und
Bettagsrede Crispis das Tagesgespräch.
Im Vatikan lacht man darüber so laut,
daß man es drüben im Quirinal ganz
gut hören kann.
Auf 8. Oktober ist der Große Rath
zur Behandlung des Gesetzes überSchutz
pocken-Impfung (erste Berathung), so
wie des Dekrets über die Organisation
der kantonalen Jrren-Gesetzgebung ein
berufen. Ohne Zweifel wird er als
dann auch eine Kundgebung gegen die
Zoll-Jnitiative („Beutezugs) erlassen.
Die Freisinnigen des Kantons Zug ha
ben auf ihrer Partei-Versammlung eine
Resolution gefaßt, dahin gehend, es sei
die Beutezug-Jnitiative mit aller Ener
gie zu bekämpfen. Auch in St. Gallen
scheint man dagegen auftreten zu wol
len. Von diesem Kanton, der für die
Rhein-Korrektion mehr als 10 Millio
nen Franken Bundes- Subvention be
zieht, wäre es allerdings mehr als eigen
thümlich gehandelt, wenn er den Bund
durch die geplante Anzapfung in die
Lage bringen würde, weniger leistungs
fähig zu sein.
Die Delegirten der luzernischen Grüt
li-Vereine haben einstimmig beschlossen,
gegen den Beutezug zu stimmen. Die
liberalen Solothurner wollen auch nichts
davon wissen. So konnte das Central
Comite der freisinnig demokratischen
Partei, das am Sonntag in Ölten ver
samelt war, bei Berathung des weitern
Vorgehens gegen den „Beutezug" gün
stig lautende Berichterstattung aus den
Kantonen entgegen nehmen.
Die schweizerische Auswanderung
nach überseeischen Staaten ist fortwäh
rend im Abnehmen begriffen. Im ver
flossenen Monat August sind nur 283
Personen ausgewandert, gegenüber 584
in demselben Monat des Vorjahrs. Für
die Monate Januar bis Ende August
beziffert «ich die Zahl der Auswanderer
auf 2525, d. h. 2247 weniger als in
demselben Zeitraum des Jahres 1893.
Gegenüber dem Vorjahr ergiebt sich eine
Abnahme um nahezu die Hälfte.
Die Jura-Simplon-Bahn wird durch
die eingeleitete Konversion ihrer Obli
gationen, mittelst Aufnahme einer 3£=
irozentigen Anleihe eine jährliche Er
'parniß von über Frs. 500,000 erzie
len.
Der Regierungsrath von Basel ist
mit dem Verwaltungsrath der Aktien
gesellschaft „Burgvogtei" in Unterhand
lung getreten und möchte die schöne
Halle erwerben, um daraus ein allen
Parteien zugängliches politifch-neutrales
Lokal zu machen. Wie ich früher ge
meldet habe, möchte auch der Katholilen
Verein die „Burgvogtei" erwerben, um
daraus ein VereinshauS zu gestalten.
hoffentlich kommt die Regierung in den
Vortritt.
Ein Kllher in Bern, der verunreinigte
Milch geliefert hatte, erhielt hiefür vom
Polizeirichter 0 Tage Gefängniß und
Frs. 600 Buße. Nicht zufrieden mit
diesem Urtheil, gelangte derselbe an das
Obergericht, dessen Polizei-Kammer das
Irtheil aus 60 Tage Gefangenschaft
und Frs. 1200 Buße verschärfte.
Tie Milchsiederei Eham (Zug) hat
den Milchpreis für das nächste Winter
Halbjahr auf Frs. 12.50 per 100 Kg.
estgesetzt.
Letzten Freitag fand in Jnterlaken
der erste Herbst- Viehmarkk statt. Be
günstigt vom schönsten Wetter, gestal
tete sich die Sache überraschend gut.
Die Preise waren so, daß man mit vol
lernRecht sagen kann, sie seien in Jn
terlaken noch nie so hoch gewesen. Jede«
Stück galt gut einen Drittel mehr als
voriges Jahr Kühe wurden zu Frs.
700—750 verkauft.
In Zürich fuiöet gegenwärtig die
Herft-Ledermesse statt es sind un (Ban*
jtn 72*000 K&. Waare vorhanden^ 16,=
000 weniger als bei der
Messe.
Gestern hat in Bern die internatio
uale Konferenz in Sachen einer Zentral
stelle für Veröffentlichung der authenti
sehen Texte internationaler Verträge be
gönnen. Die 16 teilnehmenden Staa
ten sind durch ihre bei der Schweiz al
kredirten Diplomaten vertreten. Als
Vorsitzender funktionirt Bundesrath
Lachenal.
Der wegen Unterschlagung verfolgte
Jakob Flirrn-, gewcseuer Notar in
Utzcnstors (Veru) hat sich gestern frei
willig dem Richteramt Fraubrunnen zur
Verfügung gestellt.
Der lu^eruische Große Rath wählte
als neue Mitglieder des Regierungsra
thes den liberalen Großrath Hegi von
Zell und den konservativen Staatsschrei
der Walther.
Der Fremdenstrom, nach dem Berner
Oberland ist immer noch nicht erloschen.
Täglich bringen die Züge von Llizern
und Bern her zalIreiäie Tolliifte».
Anch der Fuhrwerksvertehr über die
neue Grimselstraße hat, obschon die amt
liche Eröffnung noch nicht stattgesunden
hat, bereits begonnen. Auch in Zermatt
(Wallis) ist die Zahl der Fremden im
mer noch groß das prachtvolle Wetter
hält sie fest. In Liizern ist noch Gras
Herbert Bismarck mit Gemahlin ange
langt nnd will sich trotz vorgerückter Zeit
daselbst (Hotel Schweizerhof) noch zur
Kur aushalten.
Mit gestern hat die Besucherzahl der
Zürcher Landes- Ausstellung die halbe
Million erreicht.
Zu Gunsten eines Kirchenbau-Fonds
aus dem Kirchenseld bei Bern hat je
mand dem Kirchenseld-Leist ein Geschenk
von Frs. 1000 gemacht.
In Langenthal (Bern) ist der auch
in weitern Kreisen bekannte Schreiner
meister Johann Herzig im Alter von 51
Jahren plötzlich gestorben.
In Kilchlindach bei Bern ist Rudolf
Jncker, der daselbst seit 1871 als Leh
rer an der dortigen Mittelschule treu
und gewissenhaft gearbeitet hat, zu
Grabe getragen worden.
In Pruntrut (Bern) ist R. Schmi
der, früherer Gemeindepräsident und
Großraty, im Alter von 78 Jahren ge
storben. Man hebt rühmend die Ge
wissenhaftigkeit und Loyalität des Ver
storbenen hervor.
In Verrieres (Neuenburg) ist Groß
rath C. H. Lambelet, Negotiant, ge
storben.
Am Zinal-Rothhorn (Wallis) ereig
nete sich am Donnerstag ein Unglück,
das dem Führer Josef Maria Biner
von Zermatt das Leben kostete. Drei
Personen, 2 Führer und ein Tourist,
waren durch das Gletscherseil aneinan
der gebllnden dasselbe riß, und Biner
wurde in den Abgrund geschleudert.
In Zürich hat die Sammlung frei
williger Beiträge für die Errichtung ei
ms Sanatoriums für Lungenkranke be
reits die Summe von Frs. 25,000 er
geben.
Der Zürcher Regierungsrath hat den
138 Handwerker-, Gewerbe- und Fort
bildungsschulen des Kantons für das
Jahr l(J93j(J4 Staatsbeiträge von zu
sammen Frs. 41,640 zugesprochen.
Für die brandbeschädigten Angestell
ten des Hotels „Viktoria" auf St. Bea
tenberg sind bis jetzt an Liebesgaben
Frs. 5806 eingegangen.
Am 21. September wurde vom Po
lizeirichter in Bern ein Handelsmann
von Boswyl (Aargau), welcher mit Cot
ton-Oel gefälschtes Schweinefett in den
Handel brachte und solches wiederholt
als vortheilhaftes Nahrungsmittel an
noncirte, zu fünf Tagen Gefängniß und
Frs. 100 Buße verurtheilt.
Am 22. September wurde in Aarau
Robert Läuppi von Gränichen, welcher
in der Nacht vom 6.j7. An gust das
Haus des Gemeinderathes Brunner in
Gränichen in Brand gesteckt hat, wobei
3 Personen in den Flammen den Tod
fanden, zu lebenslänglicher Zuchthaus
strafe verurtheilt.
Nun hat Bern auch eine wöchentlich
2 Mal in französischer Sprache erschei
nende Zeitung.
Als Ehes-Redaktor der „Allg. Schwei
zer Zeitung" in Basel hat Otto Zellwe
ger, gewesener Pfarrer in Herisau, seine
Thätigkeit begonnen.
Als Nachfolger des Hr. Schaffroth
ist als Pfarrer an der Heiliggeist-Kirche
in Bern, ohne Opposition Pfarrer Mar
thaler in Biel gewühlt worden.
Die Kirchgemeinde Versammlung
Wynau (Bern) hat beschlossen, ihrem
Pfarrer, Herrn Blattner, in Würdi
gung s*iner ausgezeichneten Amtssüh
rung eine jährliche Besoldungs-Zulage
von Frs. 500 zuzuwenden.
AusGesundheits-Rücksichten tritt
Migi), alt-katholischer Pfarrer in Bern,
in den Ruhestand. Als Nachsvlger wird
Dr. Kunz, bisheriger Vikar, genannt.
In Schwarzenburg (Bern) ist das
große, allein stehende, ganz aus Holz
erbaute Wohnhaus des Landwirths Al
brecht Riefen auf der Walke vollständig
abgebrannt. Im Feuer blieben die
Futter- und Getreide Vorräthe, sowie
ein Theil des Mobiliars. Dasselbe
war versichert.
In der Sonntag-Nacht ist im Breit
lohn bei Toffen (Bern) ein von einer
Familie Hänni bewohntes Haus nieder
gebrannt.
jiit Lüfcherz am Bielerfee sind am
Freitag Morgen ttm 5 Uhr mitten im
Dorfe 3 Häuser niedergebrannt, worun
ter das alte Schulhaus und dasjenige
des Gottfried Dubler, Schiffmacher.
Am gleichen Tag fand in Rumisberg
bei Attiswyl (Bern) ein schweres Brand
Unglück statt, durch welches drei Häuser
zerstört wurden, das Haus des Ioh.
Ulr. Rvf in der Hiiile, das des Fried.
Brudermann und dasjenige des Jakob
Ryf. Fast alles Mobiliar gieng zu
Grunde. Im erstgenannten Hause
wohnte auch eine Familie Brand von
Trachfelwald von denselben waren 3
Kinder zu Hause, die elendiglich ver
brannten. Als der fahrlässigen Brand
jttjtiittß verdächtig.jmb der Krauter-
Frühlings- und Wurzelsammler Niklaus Blaser von
Eriswyl und dessen Ehefrau verhaftet
worden. Als die Feuerwehr Mann
fchslft von Wiedlisbach nach Hause fuhr,
nahmen die Pferde Reißaus der Land
wirth Ioh. Schmitz von Wiedlisbach,
geb. 1835, wurde vom Wagen gegen
einen Stein geschleudert und blieb todt
aus dem Platze.
In Lausanne ist am Dienstag Abend
derälteste Journalist der Schweiz, Edou
aid Fehr, ein gebornerThurgauer, aus
dem Leben geschieden. Ter Verstorbene
ist im Jahr 1830 in die Redaktion der
„Gazette de Lausanne" eingetreten und
hat seit 1859 als verantwortlicher Re
daktor des Blattes gezeichnet. Dt.
Aus Württemberg.
In Anbetracht der Eventualität, daß
die Krone Württemberg's aus den ka
tholischen Ast der dortigen Herrschersami
lie übergehen könne, da keine männli
chen Nachkommen des königlichen Hau
seS vorbanden sind, wird dem dortigen
Landtage eine Gefetzesvorlage miterbrei«
let werden, welche für diesen Fall vor
sieht. daß die kirchlichen Prärogative
der Krone aus das evangelische Konsi
stimmn übergehen. Daß weder in der
königlichen Linie, noch in der lutherisch
herzoglichen Linie, männliche Nachkam
nten vorhanden sind, ist bekannt. Im
Falle König Wilhelm, welcher in zwei
ter kinderloser Ehe mit Charlotte, Prin
zessin zu Schaumbarg-Lippe, verheira
thct ist, ohne direkten männlichen Nach
kommen stirbt, geht die Krone an die
katholische herzogliche Linie über. Ans
der ersten Ehe des Königs mit Marie,
Prinzessin von Waldeck und Pyrmont,
stammt eine Tochter, die jetzt bald 17
Jahre alte Prinzessin Pauline. Der
König ist 46, die Königin 30 Jahre
alt. Das königliche Paar ist seit dem
Jahre 1886 verheiratet.
Grauenhafte Zustände.
a y o n, O., 14. Okt. Die poli
zeiliche Untersuchung bezüglich der letzt
hin vorgekommenen Ermordung von 2
Veteranen, brachte ganz unerwartet die
Aufsehen erregende Thatsache ans Ta
geslicht, daß die dortigen Zustände fast
grauenhafter sind, als im Westen, wo
seiner Zeit die Familie Bender ihr ent
setzlicheS Gewerbe betrieb. Nicht weni
ger als 40 alte Soldaten wurden im
Soldatenheim dahier, oder in der Um
gegend ermordet und beraubt, während
nur ganz oberflächlich Notiz von diesen
Verbrechen genommen wurde. Die
Grand Army nimmt jetzt die Angele
genheit in die Hand und der allgemei
nen Ansicht nach sollte die Regierung
Detektivs hersenden, um Beweise gegen
die Verbrecher zu sammeln, welche durch
Beraubung der Veteranen reich gewor
den sind. Die Lokalbehörden können
nicht mehr thun, als Fingerzeige geben,
welche zu der Verhaftung der Mörder
führen könnten.
Ein weiter Rabe.
Es gibt doch noch Republikaner, de
ren Wahrheitsliebe nicht an der politi
scheu Parteizugehörigkeit elendiglich
Schiffbruch erleidet. „Aus allen Thei
len des Landes wird von dem Wieder
aufleben des geschäftlichen Unterneh
mungsgeistes berichtet von Fabriken,
welche geschlossen waren und nun ihre
Thätigkeit wieder aufnehmen von an
deren, welche ihre Arbeiter nur die halbe
Zeit beschäftigten, jetzt aber wieder mit
voller Kraft vorgehen vom Kapital,
welches wieder in industriellen Unterneh
mungen Anlage sucht. Die Transport
gesellschaften, welche so schwer zu leiden
hatten, liefern täglich Beweise von der
Zunahme des Geschästs Volumens.
Ebenso legen die Banken der großen
Finanzcentren fortwährend Zeugniß
dafür ab, daß die Prosperität des Lan
des zurückkehrt." Solches schreibt der
republikanische „Phil. Ledger". Also
gibt es doch noch ehrliche Republikaner,
aber freilich sind sie so selten, wie die
weißen Raben, oder wie hier ein ehrli
dber Polizeikapitän, meint eine New
Borker Zeitung.
Ei« Pionier des Goldlandes.
Herr John Avst, welcher vor 30 Jah
ren zurück in Soulbyville, Cal., ansie
delte, richtete folgendes Schreiben an
Dr. P. Fahrney, Chicago: „Fornis
Alpenkräuter Blutbeleber hat Wunder
verrichtet. Meine Frau war feit 4 Jah
ren leidend, probirte verschiedene Mittel
und nichts war von solch ausgezeichnet
tem Erfolg wie ihr Mittel. Forms Al
penkräuter Blutbeleber ist ei« ausge
zeichnetes Heilmittel."
In Magdeburg sind sechs Perso
nen, welche sich unvorsichtig über die
Verhaftung der 183 Unteroffizere der
Oberfeurerwerker-Schule in Berlin und
deren Transportirung nach der Festung
Magdeburg ausgesprochen hatten, we
gen MajestätSbeleidigung verhaftet wor
den. Freiheit, die ich meine! Diese
Unteroffiziere sind übrigens bis auf
2
wieder entlassen worden.
Der frühere österreichische General
kcnful in New $orf, Ritter Dr. Pali
tchet von Palmforst, ist in Wien verhaf
tet worden. Er ist beschuldigt, sowohl
in seiner amtlichen Stellung in New
Vork, als auch als AussteUungs Kom
missär in Chicago, Unterschleife began
gen zu haben.
Leben oder Tod
68 'ist von größter 5£ßid)t (ifcit, daß Leute, beten
Nieren unthätig sind, boti Verständnitz bafiir habe»,
daß ein solcher Zustund schließlich die LebenSorgane te
angreift, datz das Hieben an einem seidenen Fadchcn
hängt. Bright'sche Nierenkrankheit. Zuckerkrankheit,
tiweitzharnen sind alles Leiden von sehr hartnäckigem
Charakter^ wenn sie erst eingewurzelt sind, und alle ha»
den die höchst fatale Steigung, erst mit dem Tode zu et»
löschen. Ost spotten sie der Kunst der erfahrenste*
Aerzte und der bewährtesten Heilmtttel derPharmako»
poe. Werden sie aber von Ausang an. sobald die Nie
ren unregelmäßig zu sunktioniren anfangen, mit Ho
stetterS Magenbitters bekämpft, so wird die ihnen br»
hettbt Gesadr abgewendet. Ebenso nütilich ist biete
Hau^arznk! gegen so alltägliche Leiden wte Verstopfung,
ivlUofitä». Dyspepsie und Nervosität. ©ie bildet tint
Hchutzwehr gegen Molarm imb beugt chronischem Uèheti'
Aus der Staats-Hauptstadt.
Wie es jetzt den Anschein hat, wird
tri nächster Zeit in hier eine doppelte
Hinrichtung stattfinden. Die Urtheils
Vollstreckung an Edward H. Jones, dem
Sohnesmörder von Clermont County,
wurde auf den 1. Dezember festgesetzt.
Sheriff Peal von Clermont, der letzter
Tage im Zuchthause vorsprach, erklärte,
daß Jones keinen neuen Prvzeß erhal
ten könne. Der andere Galgencandidat
ist Isaac L. Edwards, ein Mörder aus
Hocking County. Er wurde Ursprung
lich verurtheilt, anfangs Oktober hin
gerichtet zu werden, doch das KuiSge
richt gewährte ihm einen Anffchub ins
November, wo ein gewisser Punkt sei
nes Falles in Erwägung gezogen wird.
Allgemein ist man jedoch der Ansicht,
daß es für Edwards keine Hoffnung
mehr gibt. Jones wird vermuthlich
noch einen Aufschub von 30 Tagen er
langen, nnd die zwei Mörder werden
wahrscheinlich in der gleichen Nacht im
Januar gehängt werden.
Gegen Wunden und Geschwüre
gebrauche ich mit ausgezeichneten Erfol
gen Dr. August Königs Hamburger
Kräuter-Pflaster. Dasselbe ist in mei
nein Hause stets vorräthig. C. d'Ar
denne, 248 W. Madison Str., Chicago
Ills.
Während der hessischen Manöver
bei Hoffheim meuterten 8 Soldaten der
Reserve und fielen ihren Hauptmann
mit blanker Waffe an. Sie wurden
von andern Soldaten entwaffnet und
nach der Festung Mainz gesandt, wo sie
ihre kriegsgerichtliche Prozessirung abzu
warten haben, die möglicherweise mit
einem Todesnrtheil enden kann.
Wer ein tonisches Mittel gebraucht
und deshalb jede neue Mixtur, die sich
empsieblt, ankauft, der schätzt das Men
schenleben zu gering. Man bedenke,
daß A y e s S a s a a i a seit
fünfzig Jahren einen wohlverdimtm
Ruf hat.
Die chilenische Regierung hat letz
ter Tage in Washington die Summe
von $245,564 auszahlen lassen es ist
das der Betrag, den der Schiedsrichter
den Ver. Staaten als Ersatz für Schä
digungen zugesprochen hat, welche anie
rikanische Bewohner Chiles, während
dessen Krieg mit Pern, erlitten haben.
Oesterreich Ungarn, da? bekannt
lich die Goldwährung einführt, ist nach
einer Mittheilung des ungarischen Mini
sterpräsidenten, gegenwärtig so postirt,
daß es keiner weitern Goldankäufe mehr
bedarf. Die disponible Goldreserve
betrage 213.V Millionen Gulden, d. h.
genug zur Durchführung der Münzre
form.
In Folge einer Erkältung litt ich
an hartnäckiger Heiserkeit mit einigen
Dosen von Dr. August Königs Ham
burger Brustthee wurde ich wieder voll
ständig hergestellt. Jnlius Wulff,
129 Bartlett-Str., Rochester, N. Y.
Die Demokraten von Massachusetts
haben Ex-Gouverneur Rüssel wiederum
für das Gonverneursamt nominirt.
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Cambridge an die B. & C. östlich und westlich, in New
ComerStöwn Ott bit P. C. (£. & St. üoutä Eisenbahn
östlich und westlich, in Gotm! Dover mit der L, fc
W und ($. & P. nbrblich und östlich, in Valley Junc
tion mit der W, & ü. 6. trab der Valley S-isenbah».
E. B.
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