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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, November 21, 1894, Image 2

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âuc moderne Lubcsgcschlchlc.
Am Stammtische der Restauratio»
^Zum Löwen" ging es heute sehr lang
weilig her, deshalb athmeten Alle so
recht auf, als die Thür sich öffnete und
Fritz Wallnuß eintrat. „Morgen
Fritz!" erschallte es von allen Seiten,
denn Fritz Wallnuß war der Liebling
Aller immer voller Humor, lustig und
guter Dinge, scheuchte er irgendwie oder
wo austretende Langeweile stets schnell
weg, und wenn er auch dann und wann
einmal den Einen oder Andern etwas
«ra hänselte, so nahm ihm dies kaum
jemand übel, und war dies doch ein
mal der Fall, so dauerte es höchstens
bis zur nächsten Kneipe, denn man
konnte ihm thatsächlich nicht böse sein.
Merkwürdiger Weise aber war Fritz
Heute Morgen stiller, als man gewohnt,
feine Freunde versuchten Alles, um ihn
in's gewöhnliche Fahrwasser zu brin
gen, aber er kam nicht über einen guten
Anlauf hinaus. Es gab deshalb bald
die bekannte unheimliche Schwüle am
Stammtisch, ein unangenehmes Etwas
bedrückte Jeden eine Stimmung so
etwa, als wenn eine faule Bohne (und
dabei vielleicht die einzige) im Farn:-«
lienkaffee ist.
Da vorläufig aus Fritz nichts her
auszubringen war, wurde der kluge
Lorenz Falke beauftragt, ihn zu inter
viewen, um herauszukriegen, ob er Der*
liebt ober sonst erkrankt sei, was Bei
des bei Fritz allerdings sehr schwer
gtt denken war.
Lorenz Falke h^tte es denn auch bald
weg Fritz war verliebt das heißt
nicht verliebt wie Romeo und Julie,
aber er wollte sich berheirathen. Lo
renz suchte nun natürlich auch dieGlück
fidhe kennen zu lernen, welche aber
Fritz kannte sie selber noch nicht: Er
-erzählte nun seinem Freunde im Ver
trauen, baß in dem Bankhause, in wel
chem er angestellt, bas Vermögen einer
jungen Dame aus Tkirchen im Betrage
von 150,000 Mark deponirt sei und et
Iii) schon feit längerer Zeit mit dem Ge
danken trage, diesen Goldfisch zu an
4ieln. Lorenz war sofort hilfsbereit
und bald war ein Plan ausgeheckt, der
Fritz an's Ziel bringen sollte. Nach
dem nächsten „Ersten" wollte Fritz die
Reise antreten und Lorenz, der in Tkir
chen Bekannte hatte, versprach, dasTer
wän zu sondiren.
Endlich kam der „Erste" heran und
Fritz machte schleunigst einige Anschaf
fungen, um seine Person in's
Vortheil-
Ijaftefte Licht zu setzen, schlief die letzte
Nacht sehr unruhig, stand frühzeitig
aus, trank aufgeregt feinen Kaffee,
stülpte den Cylinder auf und
wollte
zur
Bahn traben, als ihm der Briefträger
«i*t zierliches Billet überbrachte, dem er
die Verlobungskarte seines Freun
des Lorenz Falke mit der unbekannten
Angebeteten entnahm.
Der moderne Ritter.
Dr war ein Ritter und sie eine
Maid
Voll Anmuth und voll Lieblichkeit
Stolz war ihr Wuchs, ihr Antlitz so
hold,
Ihr ganzes Wesen so treu wie Gold.
Er schwur es oft beim Blut der Reben,
Er könne nicht ohne die Herrliche le
ben!
Doch plötzlich war er zu Tode er
schreckt,
Er hatte bei seiner Holdsel'gen ent
deckt,
Was schleunigst sein ganzes Glück zer
schellt:
Sie hatte kein Geld!
Er war derselbe doch sie eine Maid,
Ein ganz modernes Kind der Zeit
Bald fuhr sie im Wagen, bald saß sie
zu Roß,
Umschwärmt von ihrer Verehrer Troß
Sie spielte Klavier und ließ sich ho
siren.
Und meisterlich konnte sie kokettiren,
lind war sie auch häßlich und dumm
wie die Rächt,
Das kommt bei der Liebe ja nicht in
BetraeP.
Eine ganze Million, die hatte sie
baar:
Sie wurden ein Paar!
chen: „Den ganzen Tag hält mich
meine Gnädige in Athem, sogar ihre
grauen Haare muß ich ihr des Morgens
tjetausrupfen!" Zweites Dienstmäd
chen: „Das hat die Meinige auch ein
mal verlangt, da rupfte ich ihr die
schwarzen heraus, darauf verlangte sie
Bß nicht mehr!"
Unter guten Freundin-
iien. Alma: „Mein Bräutigam
sagte mir gestern, er hätte vor mir nie
ein anderes Mädchen geliebt."—-Klara:
^Entschuldige, daß ich es Dir sage, aber
ich war schon einmal mit ihm verlobt!"
Alma: „Erlaube, danach habe ich
jfcti ja gar nicht gefragt, es handelte
sich nur darum, ob schon geliebt
hat."
i e s e Z u u u n i
ter: „Sie gestehen also, daß Sie den
Schulze einen Esel gendnnt haben?"—
Angeklagter: „Ja, Herr Richter!"
Richter: „Run, wollen Sie sich mit
ihm nicht vergleichen?" Angeklagter:
»Aber Herr Richter diese Znmuthung,
ich soll mich mit einem Esel oerglei
chen!"
e s e i a k o i a u s
aufgaben beschäftigt): „Vater, ich soll
bilden das Passivum von „ich brenne",
wie heißt das?" Vater: „Wenn
einer zu thun hat mit „Passiva",
taml's nur heißen: Ich brenne durch!"
a n k i i n z i a
„Wenn Sie sich nicht sosurt entfernen,
las« ich meinen Diener holen!"
Hauler: „Darf ich Ihnen vielleicht.
es Summ, «eine Mvst»? vorlegen?"
Pie Wahl der Kleidung.
Bo» Lina MorgenW».
Die Fähigkeit unseres Körpers, sich
der äußeren Temperatur anzubeque
men, und dabei die Eigenwärme in
gleichmäßiger Höhe zu erhalten, um
unsere Gesundheit nicht zu beeinträch
tigen, hat ihre Grenzen, die vom Klima
gesteckt sind. Wir bedürfen
pers, der den
dert,
noch
eines
unseres
Kör­
Luft- und Temperatur-
aus tausch mäßigt
und
Warnte
einen zu
Verlust unseres
großen
Körposs
und
verhin­
kleibung sein.
Die Wirkung der Kleider soll also
darin bestehen, daß sie die Wärme, die
der Körper ihnen mittheilt, nur sehr
langsam an die Luft abgeben. Wäh
rend sie in der Kälte von außen kalt
werden, bleiben sie innen fast gleichmä
ßig warm. Je schneller oder langsa
mer der Luftwechsel durch die Kleidung
an unseren Körper gelangt, je längere
oder kürzere Zeit bleibt unser Körper
warm.
Es kommt also sehr auf den Stoff
an, in den wir uns hüllen, ob unsere
Haut die nothwendige Ausdünstung
haben kann und die Luftschicht in dem
selben gehörig erneuert wird, oder ob
die Stoffe den Luftwechsel ganz un
möglich machen, was unbedingt ge
sundheitsschädlich wäre.
tteberrafchend sind die Wahrneh
mungen, die man bei Messung des Wi
'derftandes gefunden, welchen die ver
schiedenen Kleiderstoffe entgegensetzen.
Es hat sich dabei herausgestellt, daß
gerade diejenigen Stoffe, welche der
Luft den leichtesten Durchgang gestat
ten, am wärmsten halten. Z. B. läßt
leichter Wollenstoff, Flanell, Mousse
line, Trikot noch einmal so viel Luft
durch, als Leinwand von gleicher Güte
und dennoch wärmt der Wollenstoff
mehr. Ebenso läßt Baumwolle weit
•mehr Luft durch und wärmt mehr als
Leinwand. Die Stoffe, deren wir zur
Bekleidung bedürfen, müssen schlechte
Wärmeleiter sein, sie müssen Luft
durchlassen und dennoch wärmen. Es
hängt dies von der Eigenschaft des
Stoffes ab, nicht von der Dicke dessel
ben. Die Bekleidung der Thiere giebt
uns hierüber den besten Ausschluß. Der
in der kalten Zone lebende Vierfüßler
wird von feinem natürlichen Pelz eben
so genügend erwärmt, wie die Vögel
durch ihr Federkleid. Beide Beklei
dungen lassen Luft durch, und wenn
es sehr kalt ist, sieht man die Vögel
ihr Gefieder sträuben, so daß die Luft
noch besser durch ihre Federn durch
dringen kann. Tragen wir Stoffe,
die so dicht sind, daß sie auf allen
Punkten die andringende Luft zurück
halten, so daß die Haut dicht umschlos
sen ist, so befinden wir uns in unseren
Kleidern so gut wie nackt in windstiller,
freier Luft, der Schweiß wird unter
drückt, in Folge schneller Abkühlung
tritt Frösteln ein. So frieren unsere
Hände in eng anliegenden Glacehand
schuhen, während» Wildleder, welches
die Luft durchläßt, ein Gefühl der
Wärme und des Behagens giebt. Lack
stiefel oder Gummischuhe halten den
Fuß kalt und feucht, während Schuhe
von Ziegenleder, Kalbleder oder Zeug
ftoff ihn warm halten. Leicht mattirte
Mäntel oder Leibchen halten wärmer,
als schwer mattirte oder als dick und
dicht gewebte Wollenstoffe.
Professor Jäger hat mit seiner Be
klsidungstheorie die wissenschaftlichen
Forschungen über das Wärmeleitungs
vermögen der Kleider angeregt, und
dadurch das Interesse allgemeiner auf
diesen Punkt der Gesundheitspflege ge
lenkt. Seiner Wollen-Praxis hat Dr.
Lahmann die Lehre von den Vorzügen
der Baumwollenbekleidung entgegen ge
fetzt schon früher hatte ein Berliner
Arzt, Dr. Albu, darauf bie Aufmerk
samkeit gelenkt, daß die Entstehung
vieler Krankheiten im engen Zusam
menhang mit denjenigen Störungen
der allgemeinen und örtlichen Wärme
Oekonomie unseres Körpers stehe,
welche auf die Wärmeleitung unserer
Kleidung zurückzuführen ist.
Die Durchlässigkeit der Luft durch
die Wäsche darf jedoch nicht eine so
große sein, daß sie zu schnell an unsere
Haut dringt und diese zu sehr abkühlt.
Ferner halten wir uns besser warm,
wenn wir ein zweites Kleidungsstück
über das leichte erste anlegen, als wenn
wir nur ein schweres tragen.
Die Kleider dürfen die Verdunstung
der Haut nicht hindern, das muß fest
gehalten werden: deshalb sind die Un
terkleider ober die Wäsche von großer
Bedeutung sie dienen dazu, die Haut
ausscheidunyen aufzunehmen und zu
filtriren dieselben langsam an die Luft
zu lassen. Der Vorzug wollener ober
baumwollener Wäsche vor leinerer be
steht barin, baß erstere schnell bie
Feuchtigkeit aufnehmen, aber langsam
abgeben, währenb Leinwanb das Was
ser oder den Schweiß sehr schwer aus
nimmt und bann längere Zeit naß
bleibt. So erkälten wir uns im leine
nen Hemde mehr und frösteln leichter
darin, wenn wir in Schweiß gebadet
sind, als im wollenen ober baumwolle
nen. Jnstinctiv kleiben sich die Völker
heißer Klimaten in leicht wollene oder
baumwollene Hemden.
Am gesundheitsschädlichsten ist es,
längere Zeit nasse Bekleidungsstücke auf
dem Leibe zu behalten, weil die
Wärmeabgabe unseres Körpers und
die zurückgedrängte Ausdünstung uns
sofort eine Erkältung zuzieht. Nach
vielfachen Versuchen des Professors
Petienfofer über die Eigenschaften der
Kleidungsstoffe in Bezug auf bis Ge
sundheit stellt er folgende Reihenfolge
nach ihrem wachsenden Wärmekitungs
vermögeu auf.
1. die Wölls als den Stoff, de« am
fähigsten ist, ben Körper gegen die
Temperatur schwankm^gen zu schützen.
Sie laßt bei kalter Lust die Wärme der
Haut nicht verloren gehen und gestattet
bei warmer Luft nicht, daß die äußere
sehr hohe Temperatur die Körper
wärme vermehrt ferner leitet sie die
Feuchtigkeit ebenso schlecht, wie die
Wärme, daher verhindert sie die Er
kältungen am meisten, denn sie wider
setzt sich dem Durchdringen der äuße
ren Feuchtigkeit und hindert nicht die
Verdunstung, wenn berKörper schwitzt
2. die Seide, welche noch ben Vortheil
der Leichtigkeit hat 3. die Baumwolle
4. die Leinewand und 5. das Leder.
Von Geweben sind nicht bit am meisten
schützend, welche am dichtesten gewebt
sind, sondern die aus feinen Fäden be
stehenden lockeren und leichten. Noch
einen Vorzug haben Wolle und Sside
als Unterkleider: es ist der, daß ihr
Gewebe die Haut reibt, wobei sich Elek
tricität entwickelt, wodurch die Cirku
lation des Blutes und die Hautthätig
keit angeregt wird.
9amcn=Spori
Allenthalben in der Union, wo es
Menschen gibt, die Geld und Lust da
zu haben, einen Club zu gründen und
einen Sport zu betreiben, wird auch den
Frauen ihr Antheil daran gegönnt,
und nicht selten sprechen sie selbst bei
der Organisation dieser Vereine ein
Wort mit. Nur wenige Land-, Jagd-,
Tennis- oder andere Sportclubs er
mangeln einer Anzahl weiblicher Mit
glieder. Neben besonderen Damen
clubs finden wir im Norden und Sü
den, im Osten und Westen viele ge
mischte Gesellschaften dieser Art.
Am beliebtesten und berbreitetsten ist
immer noch Lawn-Tennis, und nur
in der ganz vornehmen Welt wird es
durch das altschottische Golf, eine Art
Schlagball, verbrängt. Die lächerliche
Anglomanie ber Englisch- Amerikaner
verlangt, baß die zu diesem Spiel ge
hörigen Stäbe aus Großbritannien be
zogen werden, und daß ein echter
Schotte bie „Links", bie Bahnen, aus
legt.
Große Fortschritte hat unter den
Vertreterinnen ber feinen Gesellschaft
New Norks in letzter Zeit besonbers bie
Fechtkunst gemacht, sie herrscht bort fast
wie eine Manie, unb es läßt sich nicht
bestreiten, baß nicht wenige Damen
ausgezeichnete Fechterinnen stnb, bie
es mit jebem männlichen Gegner aus
nehmen. Einen unerläßlichen Theil
der weiblichen Erziehung in ben wohl
habenden unb reichen anglo-amerikani
schen Kreisen bildet bie Reitschule.
Man bewundert mit Recht bie Anmuth,
bie Sattelfestigkeit unb bie Furchtlosig
keit biefer Reiterinnen, unb unter ben
Modedamen gibt es Viele, die sich durch
ihre Kunst Ruhm erworben haben, ei
nen Marstall voll edelster Thiers be
sitzen und gründliche Kennerinnen der
Pferdenatur sind.
Im Süden ber Ver. Staaten ist diese
Kunst fast ber einzige Sport ber
Frauen, bie als geborene Reiterinnen
im Sattel leben. Eigentlich ist es bei
ihnen gar kein Sport, fonbern eine Art
ber Beförderung, welche sie mehr lie
ben und pflegen, als die zu Wagen,
während der Norden am Reiten an und
für sich Vergnügen findet. Auch sehen
die Südländerinnen nicht so genau auf
die Einzelheiten der Toilette und des
Styls. Ebenso lebt im Westen bie Frau
viel mehr im Sattel, als im Osten, sie
ist eine ungestüme und waghalsige Rei
terin unb betheiligt sich leidenschaftlich
an den Jagden auf die „Jack-Rabbits"
der unabsehbaren Prärie, die nicht min
der aufregend sind, als die Fuchshetzen
des Ostens. So oft von einer Garni
son ober von einem Grenzort aus ein
solches Jagen veranstaltet wird, fehlt
kein Weib, das den Fuß im Steigbügel
hält. Dann geht's im saufenden Ga
lopp hinter den „Jacks" her, die sich an
Schnelligkeit mit den besten Hunden
messen und nicht selten ihrer spotten.
Es ist aber auch ein herrliches und ge
sundes Vergnügen, wenn der scharfe
Westwind über die Steppe streicht.'
Ueberhaupt wird in der Union die
Jagd von den Frauen ebenso eifrig be
trieben wie, von den Männern, und die
weidmännischere Zusammenkünfte) mit
ihren fröhlichen! Imbissen und Diners
werten von den Tonangeberinnen des
Salons freudig ausgesucht und von den
Debütantinnen der Gesellschaft heiß be
gehrt. Reiche Leute, die in der Nähe
eines Jagdgebietes einen Landsitz ha
ben, öffnen ihren Freunden und Freun
dinnen gastlich das Thor, und dann
entspinnt sich ein überaus reges Leben
und Treiben.
Andere beliebte Damen-Sports in
Amerika sind das Kegeln, Rudern,
Schlittschuhlaufen, Tobogganing und
Schneeschuhlaufen. Kegel wird in der
fafhionablen Welt namentlich zur Fa
stenzeit geschoben, wo Frömmigkeit und
Mode andere Belustigungen verbieten.
Es wird um die Wette, im „Tourna
ment Style", gekegelt, und die Matro
nen vertheilen an Damen und Herren
hübsche Preise. Auf dem Lande sind
die Kegelbahnen gewöhnlich mit den
Tennisclubs verbunden. Tobogganing
und Schneeschuhlaufen sind vom We
sten und von Canada aus eingeführt
worden, und namentlich in den Staa
ten des Nordwestens erfreuen diese
Wintersports einer weiten Verbreitung.
Auch dem Wassersport huldigen die
Amerikanerinnen mit Begeisterung, und
die Frauen Colleges sowie die großen
Privatpensionen halten Bom.e und tu
muchigen das Rudern unb Schwim
men. Viele haben ihre regelmäßigen
„Crews" und veranstalten Weitrudern
mit einander. Wellesley College bei
Boston pfleg* diesen Sport ganz beson
ders, und die Ruderinnen tragen ihr
eigenes Costiim, lose Blousen, kurze
Röcke und Knickerhockers. Die Bade
plätze fordern gleichfalls vi jungen
I Mädchen zum Weitrudern auf, und
derartige Fahrten zählen zu denHaupt
Vergnügungen
ber Saison. Am
auch
gan­
zen Gestade gibt es Segelbootclubs von
Damen und überall sieht man sie ihre
Kunst und ihre Gewandtheit zeigen.
Das amerikanische ^achtregister weist
viele Frauen auf, die ihre eigene Dacht
besitzen und
führen. Als Mit-
glieber bei größeren Dachtclubs werben
sie im Allgemeinen nicht aufgenommen,
nur Boston macht bavon eine Aus
nahme, unb ber New Uorker Club er
örtert gegenwärtig die Flage der Zu
lassung von Frauen. Canoeclubs ha
ben bie Amerikanerinnen noch nicht in's
Leben gerufen, fonbern begnügen sich,
Mitglieder ber männlichen Vereinigun
gen biefer Art zu fein. An Kühnheit
thun sie es dem stärkeren Geschlecht im
Hinabgleiten über Wasserfälle gleich,
unb versuchen sich sogar auf dem ge
fährlichen Segel-Canoe.
Nach ben letzten ftati^^en Auf
stellungen hat Amerika nicht weniger
als 30,000 Frauen, b« Zweiräber be
sitzen unb benutzen. Ueberall haben sie
ihre „Cycling Clubs", und ein großer
Theil de? männlichen steht ihnen
offen. Die meisten jedoch sind klein
und ohne Clubhaus, höchstens besitzen
sie ein Häuschen für ihre Versammlun
gen und einen Schuppen zum Einstel
len der Fahrräder, namentlich auf dent
Lande, in den Städten sieht es damit
schon besser aus. Das Radfahren ist
eine volkstümliche Kunst und wird
von den höheren Klaffen nicht all
eigentlicher Sport betrachtet. Bei dem,
Mittelstände erfreut es sich einer außer#
ordentlichen Beliebtheit, und auf dem
Lande mit feinen weiten Entfernungen
ist es ein sehr verbreitetes Beförde
rungsmittel, dessen man sich auf Fahr«
ten nach Märkten, Ausstellungen und
Festen allgemein bedient. Die Dameit1
der vornehmen Welt sind dieser Kunst
zwar durchaus nicht abgeneigt, aber sie
verschmähen es, sich mit ihrem Stahl»!
roß in der profanen Öffentlichkeit zur
zeigen. Die Zeitschriften, welche diese»
Zweig vertreten, haben bestimmte, den
Frauen gewidmete Spalten.
Wer did Sommerfports der New
Dörfer Geldaristokratie in ihrem Glanz
und zugleich in ihrer Uebertreibung
kennen lernen will, der muß nach New
port gehen, wo stolze Dampfyachten mit
einer Bemannung von 30 bis 40
Köpfen stets zur Benutzung der „obe
ren Vierhundert" im Hafen vor Anker
liegen. Diese von der Gunst des
Schicksals so sehr begünstigten Fami
lien haben ein bis anderthalb Dutzend
der verschiedenartigsten Equipagen und
Fuhrwerke, eine Unmenge der schönsten
Reit- und Wagenpferde und ein ganzes
Heer von Stallknechten, Kutschern und
anderen Dienstboten. So ein „Dude"
von Millionär-Junggeselle! fühlt sich
nicht wohl, wenn er nicht wenigstens
feine zwei Dutzend Rosse mit sich führt.
Auf einer den gewöhnlichen Sterbli
chen unzugänglichen Insel werden in
eigenen Klubhäusern die Fische gebra
ten, welche die Damen und Herreit auf
eisernen Piers, die für ihr Vergnügen
in's Meer hinaus gebaut sind, eigen*
händig gefangen haben. Auf einem
Poloplatze belustigen sie sich mit diesem
Ballspiel, bei dem die Betheiligten auf
eleganten Ponies sitzen. Natürlich fehlt
auch das Golf spiel nicht, zu dessen Be
trieb man 120 Morgen Land gekauft
und einige echte Schotten herüberge
bracht hat. Nachtwettfahrten zur S«
wechseln mit Hürberennen unbi Fuchs
jagden auf bem Lanbc.
Es läßt sich nicht leugnen, daß diese
Pflege bes Sports, wo er nicht burch
Uebertreibung zu anstrengen!» wirkt,
auf Körper unb Gesunbheit der Ame
rikanerinnen von sehr wohlthätigem
Einfluß gewesen ist. Mangel an Lei
besübungen, thörichte Diät, unregel
mäßige Lebensweise und vieles Stu
bcnhocken hatten sie selbstverständ
lich ist hier nur von Anglo-Amerikane
rinnen die Rede zu krankhaften,
nervösen, schwächlichen Erscheinungen
gemacht. Aber eine Generation hat
hingereicht, um vollständigen Wandel
zu schaffen, und dazu hat das Meiste
der Sport in freier Luft beigetragen.
Vor drei Jahrzehnten galt bas junge
Mäbchen, bas ruderte ober fischte, als
Wilbfang, jetzt wird sie mit Verachtung
angesehen, wenn sie sich nicht braußen
nach Kräften tummelt. Die günstigen
Folgen bavon kann man auf ben Stra
ße» jeder großen Stadt beobachte«.
Wichtige Vermuthung.
Auf dem Saturn saß ein Profeffs?
Auf hoher Warte in der Nacht,
Durch's Teleskop sah er die Erde
Am Firmament in gold'ner Pracht»
Und auf dem Erdplanet entdeckte
Er einen scharf umgrenzten Fleck,
Der sich burch ganz befonb're Hellt
Vom lichten Untergrund hob toifc
Er war bet festen Ueberzeugung ..
Unb bilbet beut' es sich noch eilt,
1
Daß jener Fleck, ben er gesehen
Ni«r Sachsen kann gewesen sein! ..
S e i n o s i e i s e (bqc
seilte jüngsten Rcmonten, die in Folge
seiner zu kühnen Dressur sämmtlich
lahm gehen, kopfschüttelnd auf auf bet
Reitbahn betrachtet): Herr Gott von
Bentheim, ba könnt's einem wirklich
bange werben, wenn man nicht wüßte,
daß es eben Tage gibt, an denen alles
krumm geht!
Rosa, mit Ihren fünfzig Jahren fan
gen Sie noch einmal ein Verhältniß
an? Köchin: Ja, denn was ich
in ber Jugend gepflegt und gethan,
Nicht will ich's im Alter entbehren!
a n u v i e e e n s
art besitzen, wenn man mit Leuten, die
keiye besitzen, '«sKasdig Mifomm&i
.will.
Am Hofe von Madagaskar.
Der Conflict, der zwischen Frank
reich und Madagaskar auszubrechen
droht, hat die aögen^ine Aufmerksam
keit wieder auf dieses ferne Jnfelretch
gelenkt. Bekanntlich übt Frankreich
das Protectorat über Madagaskar
aus, das auch von den Mächten aner
kannt ist. Frankreich hält nun neuer
dings feine Rechte durch Uebergriffe
der Howas fiir beeinträchtigt und hat
zunächst auf diplmnatischemWege durch
Entsendung des Hrn. Le Myre de Vi
lers, des frühern ©eneralresibenten auf
Mabagaskar, den Streit zu schlichten
gesucht. Wenn diese Mission ohne Er
folg bleiben sollte, dann soll eine Expe
dition noch Madagaskar ausgerüstet
werden.
Die maßgebenden Persönlichkeiten
auf Madagaskar, welche unsere Bilder
veranschaulichen, find die Königin Ra*
navalo Manjaka die Dritte und der
Premierminister Rairtilaiariöony, bei
schon seit dem Jahre 1864 im Amte
ist, und den bie Königin nach bem
Tode ihres ersten Gemahls heirathete,
so baß er gegenwärtig ben Rang eine!
Prinzgemahls hat
,/?*
a n a v a o a n a k a
Diö jdreiunbbreifjigjäljrige Königin
kleidet sich meist in Howatracht, das
hsißt in einen einfachen, weißen Falten
rock mit um dieSchultern geschlungener
weißer, baumwollener Lamba so lebt
sie in ihrem Palaste, so läßt sie sich
Nachts bei Mondenschein nur von we
nigen, Trägern zu ihren zahlreichen
Verwandten in die Stadt tragen, von
Niemand erkannt, feie empfängt feit
Jahren keinen Europäer, für die sie
gar keine Sympathien besitzen soll, in
Privataudienz der einzige Europäer,
den sie bei besonders wichtigen oder
feierlichen Gelegenheiten empfangen
muß, ist bet französische Generalresi
dent.
Die Herrscherin ist von ihrem Kö
nigthum von Gottes Gnaden so einge
ttommen, daß sie sich der Königin von
England mindestens gleich erachtet.
Ihr Gemahl ist ebenso unnahbar.
Es ist viel leichter, den Kaiser von
China zu besuchen als Seine Excel
lenz Rainilaiarivony, Premierminister,
Oberbefehlshaber der Truppen von
Madagaskar und Gemahl Ihrer Ma
jestät der Königin von Madagaskar,
Ranavalo Manjaka der Dritten. Man
muß sehr gut und nicht von politisch
noch sonstwie anrüchiger Seite empfoh
len fein, um bei Seiner Excellenz vor
gelassen zu fein, sonst bekommt die alte
Excellenz im letzten Moment einen hef
tigen Husten, Schnupfen oder eine
hartnäckige Influenza, die drei und
mehr Monate dauern kann, während
welcher Zeit alle Liebesmüh vergeblich
ist das haben hochgestellte Personlich
ketten aus Europa oft genug erfahren
müssen. 1
e u e e o k
'rt&lt
»w-
\tf i frir..
VsMoM'Runz! (WfbMn 'f$rtn
Geldbrief mit lOO Mark erhalten hat):
„40 Mark bekommt des Schneider, 20
Mark die Wirthin, 30 Mark der Kell
ner vom „grünen Baum", 10 Mark der
Schuster und was bekommt der
Runzl? Nichts! Nun, wenn ber Nunzl
Nichts bekommt, so bekommen die An
dern selbstverständlich auch Nichts!"
ffeitten Mäbchen wünschen sich immer,
sie hätten dreimal im Jahre Geburts
tag, wenn sie dagegen erwachsen sind,
möchte» Ae alle drei Jahre nut einen
fcabeni
We BluLserum-TherapK.
Unter denjenigen deutschen Gelehr
ten, welche sich durch Entdeckungen auf
bem Gebiete der Blutserum-Therapie
unvergängliche Verdienste erworben ha
ben, steht Prof. Dr. med. Emil Beh
ring obenan. Er stellte in Gemein
schaft mit dem japanesischen Arzte
Kitasato die grundlegende Thatsache
fest, daß das Blutserum künstlich im
munisirter Thiere eine ganz besondere
Eigenthümlichkeit hat. Ist ein Indi
viduum gegen eine Infektion künstlich
immunisirt worden, so hat sein Blut
die Fähigkeit erlangt, die Jmmuni
tätskrast auf ein anderes Individuum
zu übertragen, wenn diesem das Blut
einverleibt wird. Aber nicht nur
Schutzkraft hat dieses Blutserum,
sondern auch Heilkraft. Ein an der
Infektion schon erkranktes Indivi
duum kann durch Zuführung, von
Schutzblutserum geheilt werden.
Durch künstliche Uebetttaoung det
furchtbaren Diphtheritis auf Thiere,
besonders Pferde, wird das Serum
Wonnen,
währt bat.
Emil Behring, 1854 zu Amsdorf
bei Deutsch-Eylciu geboren, erhielt
seine Schulbildung auf dem Gymna
sium zu Deutsch-Eylau von dem er
1874 zur Universität entlassen wurde.
Seine Medicinstudien machte er an der
Berliner Universität als Zögling der
militärärztlichen Bildungsanstalten.
Int Jahre 1878 promovirte er in Ber
lin zum Doktor. Zwei Jahre darauf
erwarb er die ärztliche Approbation.
In den nächsten Jahren wurde er in
verschiedenen Garnisonen (Posen,Win
zig) als Truppenarzt beschäftigt. Im
^ahre 1887 wurde er zum Stabsarzt
befördert. Unter schwierigen Verhält
nissen hatte Behring schon in Posen
wissenschaftliche Untersuchungen begon
nen. Unter günstigeren Bedingungen
setzte er sie in Bonn im Laboratorium
von Binz fort. Entscheidend für ihn
aber wurde, daß er 1889 Affi^ent am
Berliner Hygiene-Institut unter Ro
bert Koch wurde. Als 1890 das In
stitut für Infektionskrankheiten in's
Leben trat, siedelte Behring an dieses
über. Vor Kurzem wurde er -um au
ßerordentlichen Professor an der Uni
versität Halle berufen, nachdem er
schon 1893 den Professortftel erhalten
hatte.
Der neue Kanzler.
Chlodwig Karl Victor Fürst zu Ho
henlohe Schillingsfürst, Prinz zu
Ratibor und Corvey, welchen Kaiser
Wilhelm zum Kanzler des deutschen
Reiches ernannt hat, steht bereits in
dem hohen Alter von 75 Jahren.
Trotzdem erfreut er sich noch seltener
s o e n o e
Rüstigkeit und Thatkraft, welche er be
sonders als Statthalter von Elsaß
Lothringen in hohem Maße bekundete.
Jedenfalls hat der junge Kaiser in dem
Fürsten Hohenlohe einen Mann gefun
den, der Klugheit und Mäßigung be
sitzt und von dem zu erwarten steht,
daß er sich von der „schneidigen" Poli
tik der unter der Flagge der „Anti-Um
stürzler" segelnden Reactionäre nicht
fortreißen lassen wird.
biener (zum Angeklagten): „Wie kom
men Sie dazu, hier auf den Boden zu
spucken? Das dürften Sie sich höch
stens als Sachverständiger erlauben!"
größte Preßbeleidigung? Wenn Je
mand ein vegetarisches Blatt ein
„Wurstblatt" schimpft!
3tit. Spätzle, warum rucket Se
net an Ihre Nebenmah wo ich kom
mandirt hab: Rechts richt Euch? He?
—I ka nit, Herr Haubmah! Wie?
W a u k ö n n e S e n i a w a
ebe da neben mi a Wasserbcichla if cht!
I kunnt mi fünft vttnassa vttd'S
Podagralt kriege!
Hans Sachs»
Vier Jahrhunderte waren am 5. Nö--'
vember seit dem Tage verflossen, au
welchem der hervorragendste deutscht
Dichter des 16. Jahrhunderts, HanK.
Sachs, in Nürnberg das Licht der Welt
erblickt ha*. Als Sohn eines Schnei*
ders geboren, wurde der Knabe für den.
Handwerkerstand bestimmt, doch wurde
ihm auf der Lateinschule seiner Vater
stadt bie Gelegenheit zur Aneignung,
einer gelehrten Bildung geboten unb*
von diesen Schulfahren machte er den
besten Gebrauch. Nachdem HanK
Sachs in der herkömmlichen Weis?
seine Lehrzeit als Schuhmacher durch
gemacht hatte und von dem Leinweber
Leonhard Nunnenbeck in die Theorist
des Meistergesanges eingeführt war^
machte er als Geselle eine fünfjährige
Wanderschaft durch die Gauen Deutsch*
lands und, nachdem er im Jahre 153©
in seine Vaterstadt zurückgekehrt warr
wurde er Meister feiner Zunft. I«
Ausübung feines Handwerks und der
Dichtkunst, lebte der Meister, hoch ge^
ehrt von feinen Mitbürgern, bis zu sei-
nem am 19. Januar 1576 erfolgtet*.
Tode in seiner Vaterstadt.
X"
ge-
dessen Heilkraft
reichen
in
sehr zahl­
Fällen sich sehr
glänzend
be­
In einer bewegten Zeit aufgetischt
sen, wandte der junge Mann sowohl in.
der Heimath wie in der Fremde feint
Aufmerksamkeit der Neugestaltung bet
Dinge zu, doch machte er die reformats
tischen Bestrebungen erst zu den seini^
gen, als ber'im Jahre 1523 in Nürn
berg abgehaltene Reichstag bie Ver
haftung unb Bestrafung ber lutheri
schen Prediger verlangte, und trat itt
feinem Gedicht „Die Wittembergisch.
Nachtigall btematt ietz höret überall*
offen für den Reformator Luther in dir
Schranken. Dieses fand bie gröM
Verbreitung unb machte bes jungen.
Dichters Namen überall im Deutschen
Reiche bekannt. Hans Sachs entwi
ckelte eine staunenswerthe poetische
Fruchtbarkeit und brachte er in bersel-
ben seinen reichen Schatz des Wissen?»
in entsprechenden Formen zum Aus-»,
brück. Die Bebeutung Hans Sachs' ist
nicht in seinen Meistergesängen, welche
er nicht der Sammlung seiner Werker
einverleibte, zu suchen, fonbern in jenen.
Dichtungen, welche außerhalb ber
Schule ihre Entstehung gefunben ha*
ben. Seine Dichtung beruhte auf ern
ster, babei aber milber sittlichen Att*r
schauung, welche die Heiterkeit eine?
reinen Gemüthes widerspiegelte. Sein?
Gedichte lassen sich eintheilen in Lehr
gedichte, Sprüche und poetische Ge
spräche, Fabeln und Parabeln sowie
erzählende Gedichte, von denen die
Schwänke, deren Stoss meist aus bem
Leben genommen war, wohl von kei
nem Dichter übertroffen würben, sowie
dramatische Dichtungen. Seine Va^
terftabt ehrte ihren großen Sohn burch»
ein Denkmal, das am 24. Juni 1874*
enthüllt wurde.
„Rest, heute bezahl' ich baar! Weißt
Du, mein „Alter" ist bei mir unfo
da kann ich bie Zech' nicht schuldig blä
hen Du entschuldigst schon!"
f?tndent und Schneider» '4
„Ich "hâ'Hätz etftchren, baß
meinen Concurrenten bezahlten, und
mir schulden Sie noch zwei Ueberzie«
her! Das ist nicht schon von Ihnen!"
„Wer hat das gesagt?! Bringe«:
Sie mir 'mal ben Menschen, ber mir
solch' eine Gemeinheit nachsagen kann!"'
Sonderbar. Fremder: „5Dmr
Besitzer dieser Schenke war boch früher
als sogenannter „Lümmelwirth" de
sannt! Der Mann hat sich ja in seine«!
$8:tragen vollständig geändert!"
Kellner: „Allerdings jetzt muß et
schon sehr gut aufgelegt fein, wen»
wieder einmal recht grob wird!"

o a E s e s i e n s
Regulators der Wärme
dieser Regulator soll die Be-
V a i a n e a u s a u W i e
a i n i 1 a i a i 0 n y.
e a n k e n s i e Die
Vrof. Behring.
Z u e s n n i s e i s
S e z a e W a s i s i e
A u s e u e n a e n
Hans Sachs.
In der S a k n e i e

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