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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, November 28, 1894, Image 5

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Prof flrbtroubS ist ein wohlbekannter, verdienstvoller
.HMu'u'er und hcrtiorraqcnbcr Cowvonist im fernen
^Westen. Seine besten Werke sind die geistlichen Eha»
jtaltcrä imb er hat eine ttroße Anzahl born Stücken für
specielle (VJc.tniticitnt geschrieben. AIs Lehrer giebt es
i^.tvctüie d'e UM qletd)£ommcit. Er schreibt wie folgt:
I.' bin Gi -npynist und Mnsiklehrer und habe nach
*TfaihU'Tet anfiramenber StWiRteit viel an geistiger Cr»
f4nuDunq, Erschopiuiiq. Liiederaeschlagenheit u. f. to.
•'fcV ihditton. Ich war so tocit hernntèrAekommen unk
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nach i^cri^rn V.estionen fo itcrDcS uub schwach,
ich nicht schlafen konnte und am Morgen rottbt,
s unb trübsinnig ausstand. Ich begann
Ar. ÄES' Kftiiinc
tinvanehmeit und jetzt ist ?llle8 anders. Ich bin heiter,
thatig und strebsam. Ich kann jeöt in einem Tage
ttn cht leisten, al8 früher in einer Woche. Ich schlafe
Nacht 8—10 Stunden qut und tief und diesearotzen
alciT Iiat-e ich einzig und allein Dr. Title#'
•term«? V'i DctiQufcit. Es
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hat mch wieder Wejlelll.
hält weder Opiate noch esährliche Stoff«.
Idaho.
$ir, Nervine ist bet allen Apothekern «n»
Irr vollständiger Garantie iju haben oder kann gegen
IFmU-iibung des Preises direct von der Dr. MileS
iviedical (So., Elkhart. Ind.. bezogen werden. 1 Flasche
tostet #1.00 sechs Flaschen $5. du, expretzstti. ES tat»
vateö. Präs». Zohn Haare. K«s?«k,
«. «. Lahmer. Asstst. Kassier.
«B9HVTf wistfs• «sa|ftrr*
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hliiige Bailk
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Baarkapital... $60,000,
Verantwortlichkeit $200,000.
Die Geschäfte werden in gleicher Weise geführt wie in
incorporirten Banken. Sichtwechsel
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Zch trink« bet Btppu»
und Sohn.
erben nach allen
bedeutenden Städten Europas ausgestellt.
Ich nlcbt
A. Kippus Si Sot ill,
Spezereiwaaren Handlung
und
Scheut Wirthschaft
an
Jacob Köhli's
Hotel zu den 3
Bundesbrüdern
derzeit frisches Bier, gute Weine und Liquöre.
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üderjeuge
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»de finden gute Untertunft und dte Verpflegung
.e vorzügliche Man spreche bei Jacob vor und
euge stch selbst.
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Brauerei.
Ausgezeichnetes, rein gebrautes
©Lcr im Faß oder in Flaschen
salin aus unserer Brauerei stets
bezogen pnden.
Seibold.
Gilt Günstiges
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Em alter, erfahrener Arzt, der sich von
act iurr Praxis
zurückgszoaen, erbietet sich allen
denjenigen, welche an Nervenschwäche, Ber»
lust von Straft und Energie, Muthlofiakei
Samknschwäche, Impotenz, Weitem »Iii
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........ .. Schatzmeister
.... Vtraßen-SommiflSr
Stadtrat!)
'4Vlrtä.l IKhi'ili III
jjiKO^opwlunor
Die Fuchsmühler Excefie.
Die Zeitungen Deutschlands kommen
immer wieder auf die Fuchsmühler
Banerntragödie zurück und je mehr Ein
zelheiten über dieselbe bekannt werden,
desto deutlicher wird einerseits die Hart
Herzigkeit des Barons v. Zollern und
die' unverzeihliche Gleichgültigkeit der
Behörden und anderseits das barbari
sche Dreinstechen des Militärs ins rich
tige Licht gestellt. Der Hergang des
Zusammenstoßes mit dem Militär wird
folgendermaßen geschildert
„Am 30. Oktober früh sammelten
sich die Leute wieder im Walde und
wollten ihr Holz weiter hauen. Da kam
Mittags der Bezirksamtmann Wall
wieder und brachte 50 Maun Soldaten
mit einem Lieutenant mit, nahm cirka
200 schritte oberhalb der Arbeitenden
Aufstellung, forderte sie drei mal kurz
nach einander auf, den Wald zu verlas
sen, was aber fast von Niemand gehört
wurde und am wenigsten von den alten
und schwerhörigen Leuten. Nach dem
dritten Auffordern glaubten die Leute,
es werde ihnen etwas bekannt gemacht
und wollten einige näher kommen, wo
rauf das Wort „Hurrah erscholl und
die Soldaten mit gefällten Bayonetten
auf die Leute einstürmten. Der 69
Jahre alte G. Stock wurde sofort ersto
chen, der 70 jährige L. Bauer wurde
durch die ganze Brust gestochen und
starb auf dem Wege an Verblutung,
nachdem er noch vom WaUfahrts-Direk
tor die letzte Delling erhalten. Beide
hinterließen je eine Wittwe und mehrere
Kinder. Der ledige Bauerssohn I.
©tnef, Oekonom, und Ausschußmitglied
Fichtner, der allein 13 Stiche im Rü
cken bekam, der alte Bauer Hecht und
der Taglöhner Röhl wurden schwer ver
wundet ca. 20 Personen, darunter
auch Frauen, erhielten leichtere Stich
wunden."
In einem andern Bericht heißt es
„Vielfach herrscht noch Unkenntnis da
rüber, ob die Gemeinde denn auch alle
Wege der Güte beschritten hat, beson
ders ob sie sich an den Baron v. Zoller
gewendet habe. Gewiß, der Herr weiß
Alles. Im Frühling laufenden Jahres
war eine Deputation bei dem Baron,
welche in bescheidenster Weise um das
rückstandige Holz für 1892 bat. Der
Baron sagte Nein Auch die Behör
den scheinen sich nicht zu erinnern, daß
die Gemeinde alle möglichen Schritte
gethan hat. Das beweist, daß am
Montag vor dem Unglück der Bezirks
anitmann Wall von Tirschenreuth, der
die Erlaubniß zum Einschreiten des Mi«
litärs gab, zu den Rechtlern sagte:
„Hättet ihr euch nur einmal an das
Bezirksamt gewendet!" Und Regie
rungskommissär Andrian meinte in der
Gemeindeversammlung: „Hättet ihr
euch doch einmal an die Regierung ge
wendet Antwort Alles ist gesche
hen Am 3. September 1893 hing eine
Pohlmotivirte Eingabe an das Bezirks
pmt Tirschenreuth ad. Am 1. Nov.
1893 abermals an die gleiche Amtsstelle.
Am 19. Juni 1894 an die k. Regie
rung in Negensburg. Am 13. Juli
1893 an das Ministerium der Finan
zen. Die Antwort erfolgte am l. Juli
1894. Was will man mehr 'l Die
Antwort: „Man" war nicht zuständig,
»man" verwies ans Die ausstehende ge
richtliche Entscheidung."
Verhält es sich so. dann haben sich
die Behörden um die Fuchsmühler we
nig genug bekümmert. Daß auf eine
Eingabe vom 13. Juli 1893 schon am
1. Juli 1894, also nach knapp Jahres
Mst, eine ausweichende Entscheidung
erfolgt, ist ein neuer Beitrug zum Bu*
reaufintivimis, der in Baiern unter der
Lebenslänglichkeit der Minister zu im
tiitt schönerer Reinzucht gelangt.
Keine Grippe, keine Uebelkeit, kein
Schmerz, wenn TeWitt's kleine Früh
au ist eher genommen werden. Kleine
Pille. Sichere Pille. Beste Pille. Zu
verkaufen in Gcntsch's Apotheke.
Alles Geschwätz in der Welt über
zeugt buch nicht so schnell wie ein Ver
such mit TeWitt's Zauber Hasel-Salbe
siir Verbrühungen, Verbrennungen,
Schürfungen, Hautkrankheiten und Hä
morrhoiden. In Gcntsch's Apotheke.
Klein unb dock groß in ihren Wir
kungen DcWitt's kleine Frühaufste
her. Beste Pille gegen Verstopfung,
Migräne und sauren Mageu. In
Gentsch's Apotheke.
Ein Wort beschreibt sie „Boll
komnienheit." Wir haben Bezug auf
TeWitt's Zauber Hasel-Sal-be. welche
hartnäckige Wunden, Verbrennungen,
Hautkrankheiten turirt und ist ein wohl
bekanntes Heilmittel für Hämorrhoiden.
In Gentschs Apotheke. 4
Eine Berliner Depesche meldet, daß
tiarl August, der Großherzog von
Sachsen-Weimar, am 21. Morgens ge
storben ist. Der Hinscheid erfolgte in
Pap St. Martin, wo er sich zur Her
stellung seiner Gesundheit aufhielt der
Großherzog war erß.50 Jahre alt.
-2%.-5ä4-AÄfVi
Sütf der Suche nach einer Za
renbraut.
AuS der Vorgeschichte der Verbin
dung de? russischen Großfürsten-Thron
folgers, des jetzigen Zaren, mit der
Prinzessin Alix von Hessen, erhält die
Berliner „Tägl. Rundschau" von best
unterrichteter Seite folgende Mitthei
lungen
Im Winter 1888—89 war der Groß
herzog von Hessen mit seiner damals
sechzehnjährigen Tochter viele Wochen
zum Besuch am Petersburger Hofe, bei
feinem Schwiegersohn, dem Großfürsten
Ssergei Alexandrowitsch, vorjüngsten
Bruder des Zaren. Damals war es
in eingeweihten Kreisen offenes Geheim
niß, daß eine Verbindung zwischen dem
Thronfolger unb ber jungen Prinzessin
im Werke sei besonders gewandte Höf
linge huldigten ihr bereits als der zu
künftigen Zarewna. Thatsache war,
daß Kaiser Alexander III. eine frühe
Vermählung des Thronfolgers zwar
wünschte, ihm jedoch völlig freie Hand
ließ. Vornehmlich begünstigten Groß
fürst Ssergei und ihm näher stehende
ehrgeizige Persönlichkeiten die Verbin
dung. Der Großfürst stand mit dem
Thronfolger in demselben Regiment als
dessen Vorgesetzter, hatte vielen Einfluß
auf ihn und hoffte, wenn er sein Schwa
ger würde, diesen zu vergrößern und
dauernd zu sichern. Was nur irgend
möglich war, wurde seitens des Sser
gel'schen Hofes versucht, um die beiden
jungen Leute sich nahe zu führen sie
sahen sich auch täglich, vergnügten sich
in harmloser Weise und hatten sich auch
wohl ganz gern es war aber, wenig
stens von Seiten des Thronfolgers, nur
ein etwa geschwisterliches Verhältniß.
Zweimal fragte der Zar feinen Sohn,
ob er die Prinzessin heirathen wolle,
das letzte Mal am Abend vor deren
Abreise, unb beide Male verneinte der
Thronfolger, wohl auch weil er sich noch
zu juug fühlte.
In der Petersburger Gesellschaft
herrschte große Enttäuschung, weil aus
der Sache nichts wurde, denn viele hat
ten daraufhin ehrgeizige Pläne geschmie
det. Man sah sich nun nach anderen
Bräuten für den Thronfolger um.
Eine deutsche Prinzessin kam weiter
nicht in Frage, um so weniger, als stch
in jener Zeit das Verhältniß Rußlands
zu Deutschland verschlechterte. An die
Tochter eines katholischen Fürstenhauses,
etwa Oesterreich oder Bourbon, war
nicht zu denken, da eine solche niemals
dem Glaubenswechsel zugestimmt haben
würde. In England wäre wahrschein
lich dasselbe Hinderniß gewesen, außer
dem war bort die Verwandtschaft zu
nahe. Der hohe russische Adel war
nach den Hausgesetzen der Romanows
ausgeschlossen. So blieb nur Monte
negro und Griechenland. Ersteres Für
stenthum war durch zwei Töchter mit
dem russischen Kaiserhause verbunden
und würde sehr gern die Verwandt
schastsbande vermehrt haben. Aber der
Thronfolger wollte nicht. „Sie find
mir alle zu schwarz", äußerte er einmal
scherzend über die ihm zugedachten Für
stentöchter der schwarzen Berge.
Anders stand es mit dem griechischen
Königshause. Dort war Prinzessin
Marie, die der Thronfolger später sehr
gern zur Gattin genommen hätte. In
dessen hier fand sich Widerstand von ei
ner Seite, von der man ihn am wenig
sten vermuthet hätte, nämlich von der
Königin von Griechenland, einer russi
schen Großfürstin, die ihre russische Hei
math und den Thronfolger zärtlich liebt.
Aber aus einer religiösen Gewissens
frage gab sie diese Verbindung nicht zu.
Ihre älteste Tochter Alexandra hatte
sich mit dem Großfürsten Paul ver
inählt, wobei die russische Geistlichkeit
nur ungern ihre Zustimmung gegeben,
da eine Verbindung in so naher Ver
wandtschaft gegen die Satzungen der
Kirche verstieß. Nach zweijähriger Ehe
starb die junge Großfürstin, und die
Königin Olga brachte diesen frühzeiti
gen Tod mit jenem Verstoß gegen die
Glaubenslehren in Verbindung. Die
Verwandtschaft ihrer Kinder mit dem
Thronfolger war aber noch näher, als
die vorgenannte, und so verweigerte sie
schweren Herzens ihre Zustimmung.
Der Thronfolger trat nun seine große
Reise an und es vergingen einige Jahre,
ohne daß an eine Heirath gebacht wur
de, bis endlich im vorigen Winter die
Erkrankung des Zaren die Frage wieder
aufbrachte. Das Weitere ist bekannt.
Gegen Diphteritis.
Pittsburg, Pa., 24. Nov. Auch
Pittsburg wird eine Anstalt zur Herste!
lung des neuen Heilmittels gegen Diph
teritis, des Anti-Toxin, erhalten. Dr.
Wm. H. Mercur, welcher von der hie
sigen „Academy of Medicine" nach New
Uork gesandt worden war, um sich über
den Gebrauch und die Wirkungen des
Heilserums zu unterrichten, ist von dort
zurückgekehrt und erklärt, daß er das
Anti- Toxin für ein sicheres Heilmittel
von Diphteritis hält, wenn es inner
halb 24 bis 48 Stunden nach Ausbruch
der Krankheit angewendet wird. In
folge des günstigen Berichtes des oben
genannten Arztes wirb nun auf Veran
lassung ber hiesigen Handelskamm«
eine Anlage zur Herstellung von Ann?
Toxin in dieser Stadt errichtet werden.
Das Serum wird während der ersten
sechs Monate unter ben Auspizien der
„Pittsburg Academy of Medicine" her
gestellt werden, und nach Ablauf jener
Zeit wird die Anlage an die Stadt ab
getreten und unter Leitung des städti
schiM ÄUttau betriebe« weche».
Uete**!l
Vj*
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ws man's
gepriesen
braucht.
C. L. Seaver von Birmingham,
Conn., sagt „Zum Ausbau einer
schwachen ober entkräfteten Constitu
tion weist ich kein so sicheres und gutes
Mittel wie Dr. Kennedys Favorite Re
medy. Dieselbe macht Fleisch und
KittU dm Körper." ... 31
"^p"'
Der Tod in den Herrscher
häusern.
Der Todesfall, von welchem die ruf»
fische Katferfamtiie betroffen wurde, be
weist recht eindringlich, wie das uner
bittliche Naturgesetz feine Opfer ebenso
grausam im Kreise der Fürsten wie in
den Reihen der Millionen ihrer Völker
fordert noch hat die ärztliche Kunst
das Geheimniß nicht ergründet, wie ein
Leben auf den Höhen der Menschheit
vor einem frühzeitigen oder plötzlichen
Ende bewahrt werden könnte. Man
braucht nur etwa ein Decennium zurück
zu blicken, unb in auffallenber Menge
drängen sich bie Beispiele eines tragi
schen Geschickes auf, burch bas europäi
sche Herrscherhäuser ihrer schönsten Hoff
nungen beraubt würben. Unb nament
lich waren es jene Mitglieber regieren
ber Familien, die den Thronen am
nächsten standen und berufen waren,
dieselben zu besteigen, über benen ein
dunkles Verhängnis zu walten schien.
Bekanntlich ist das traurige Siechthum,
dem Zar Alexander der Dritte zum
Opfer fiel, in der russischen Kaiferfa
milie nicht vereinzelt geblieben. Bevor
noch der Vater dem Tode verfallen war,
wurde fein zweiter Sohn, der nunmeh
rige Großfürst-Thronfolger Georg, von
einem Lungenleiden ergriffen, zu dessen
Heilung er bereits seit längerer Zeit sich
im Süden Rußlands aufhält, ohne daß
der gewünschte Erfolg erzielt worden
wäre, und an der gleichen Krankheit
leidet ein Vetter des eben verstorbenen
Zars, der jugendliche Großfürst Alexis
Michailowitsch, dessen Zustand es noth
wendig macht, ihn so rasch wie möglich
in das milde Klima der Riviera zu
bringen.
Im deutschen Kaiserhause war Kaiser
Friedrich bereits als Kronprinz unrett
bar dem Tode verfallen, bevor' es ihm
das Schicksal gönnte, für die kurze Frist
von hundert Tagen den Thron des neu
en deutschen Reiches zu besteigen. Noch
ist kein Jahrzehnt verflossen, seit König
Ludwig II. von Bayern am 13. Juni
1886 den Tod in den Wellen des Starn=
berger Sees gesucht und gefunden hat,
und umnachteten Geistes folgte ihm in
der Regierung fein Bruder Otto, um
seitdem in trauriger Vereinsamung
langsam dahinzusiechen. Herzog Max
Emanuel von Bayern, ein Bruder der
Kaiserin Elisabeth, ist am 12.' Juni
1893 in Feldafing plötzlich in Folge
eines Blutsturzes gestorben, nachdem er
kurz vorher von einem anstrengenden
Ritt heimgekehrt war. Erst vor Kur
zem wurde gemeldet, daß der Erzgroß
herzog Karl August von Sachsen-Wei
mar, der im fünfzigsten Lebensjahre
steht, sich schwerkrank zur Erholung an
die Riviera begeben hat und es wurde
beigefügt, daß er von demselben Leiden
heimgesucht sei, dem nun Zar Alexander
erlegen ist, und dem er nun soeben im
Tode gefolgt ist. Königin Victoria von
England, die schon mehrere ihrer Kin
der durch den Tod verloren hat, mußte
es in hohem Alter erleben, daß ihr er
ster Enkel und der künftige Erbe des
englischen Thrones, Herzog Alber Vic
tor von Clarence, der älteste Sohn des
Prinzen von Wales, am 14. Januar
1892 der Influenza erlag, nachdem er
sich kurz vorher mit der Prinzessin Mary
von Teck verlobt hatte. Auch das bel
gische Königshaus ist durch den am 23.
Januar 1891 erfolgten Tod des Prin
zen Balduin von Flandern, des präbe
stinirten Thronfolgers, schmerzlich ge
troffen worben.
Es ist noch erinnerlich, wie jchwer
bas österreichische Kaiserhaus in den
letzten sechs Jahren burch unvorherge
sehene plötzliche Todesfälle heimgesucht
worden ist dem Tode des Kronprinzen
Rudolf folgte zwei Jahre später das
rasche Ende des Erzherzogs Heinrich mit
'einer Gemahlin und seines Bruders,
des Erzherzogs Sigismund, und einen
Monat nach dem Tode des Letzteren das
Hinscheiden des Erzherzogs Karl Sal
vator. Der Schiffstapitän Johann
Orth vormals Erzherzog Johann
ist unzweifelhaft das Opfer einer See«
katastrophe geworden, unb vor drei Mo
naten wurde Erzhetzog Wilhelm durch
einen Unglücksfall, der thu wie ein tät
licher Blitzschlag traf, hinroeggetofft.
Keine Bigamie.
Nach einer Entscheidung des OueenS
Bench- Gerichts in Toronto, Canada,
könne» bie kanadischen Behörben gegen
Bigamisten, die sich bei ihrer zweiten
„Heirath" in den Ver. Staaten oder
ioitsliuo im Auslande haben „trauen"
lassen, nicht* thun. Die Entscheidung
wurde in dem Falle eines bereits verhei
ratheten Kochs, B. Plowman, abgege
ben. der in Detroit ein junges Mädchen
geheirathet und nach Toronto z units
ge
kehrt war. Nach dieser Entscheidung
ann irgend ein Mann oder eine Frau
in Canada, bie nicht glücklich vevheiia
thet sind unb onbenveiiig zu heirathen
gedenken, dies in den Per. Staaten
thun unb nach Canada zurücklehren,
ohne sich der Gefahr auszusetzen, dort
wegen Bigamie verfolgt zu »Verden,
Daß dieser Entscheid auch in höherer
Instanz aufrecht erhatten bleibe« ist noch
nngewih.
Ghrenwerthe Zeuge«.
Alle Stände sind vertreten, wenn t|
sich barmn handelt, für den Werth von
Forms Alpen Kräuter Blutbeleber eine
Lanze zu brechen. Herr Emil Osbrand,
evg. Pfarrer in Wayne, Neb., sendet
Folgendes „Ich kann Fornis Alpen»
kräuter Blutbeleber nur das beste Zeug
nist ausstellen. Alle Unregelmäßigkei
ten des Systems beseitigt diese werth»
volle Medizin leicht und prompt. Zu
mal gegen meinen unverbesserlichen
Störenfried Rheumatismus b|t4& sie
die beste und gründlichste Hülfeâ
In Ehillicothe, O., wurde der 60
jährige reiche Farmer Wm. T. Jone?
von zwei Gaunern um das Sümmchen I
von §7,000 beschwindelt.
5
\Mrj~7*r^v «V-V ^-'*v '-w:-'^fr: ^f'
Ein verhângnitzvoller Brand.
Aus ber Ortschaft Friedersdorf im
Sächsischen kommt eine entsetzliche Nach
richt. Daselbst ist bie Rosenkranz'sche
Wollkämmerei abgebrannt. Das Feu
er ergriff auch das neben der Fabrik ste
hende Wohnhaus ber Rosenkranz'schen
Familie unb griff so schnell um sich,
baß die Bewohner sich nicht mehr recht
zeitig retten konnten. Der Eigenthü
mer selbst wurde in schwer verletztem
Zustande und besinnungslos aus dem
brennenden Hause getragen, feine Gat
tin, eine Tochter und mehrere Verwand
te ber Familie, welche sich bei dieser zum
Besuch aufhielten, kamen elendiglich in
den Flammen um. Beim Abräumen
der Brandstätte fand man die verkohl
ten Leichen.
Mirtkschakt
twe—
Adolf Aebersold,
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HUMPHREYS'
Dr. Humphrey A GpeeistoA sind Wissenschaft
lich und sorgfällig bereitete Heilmitiel, seit Iah
ten in der PrivaipraxiS und seit über 30 Zahrei!
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foljV JeoeS Specific ist eine Speciulcur für die
fltiiannit Krankheit. Dieselben Heilen ohne Ber«
giftuiig, Ausleerung oder Schwächung de« Kör
pers und sind in der That die Eouveraiu««
Heilmittel der Welt.
Liste der Haupt-Seilmiitel. PreK
i—ffriebev, Kongestion. Entjiindunaen *5
L—Würmer, Wunnsieber, Söirtm-Rßlit....25
8— Walsum, Schreien, Schlaflosigkeit .85
4—Xiarrhue, uuii Kinder od. Erwachsenen..ZK
7—Ollste«, Erkältung. Bronchitis 85
8—»Üfuralflta, Zahiifchmerj, Äesichtsfchmerz 25
9 -.tf.vftuih, gaslrijcheS, Schwnivel 25
1 0 a i k e U A e i u e i 2 5
11—Ihitfr&i litte, oder
schmcrzhnsle
tL—Weifter Sfrhift, 4"
Kehlkopfentzündung,
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Much Einpfailg des Betrages.
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•Klaubt.
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I AmeHc
'Jtmyry
3 i y ,. âv. JF i
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w
Aädetn Sie
eine Wadel
mit schlechtem Zwirn ein und beobach«
ten Sie, wie viele Knoten, Kinken
und Drieseln da sind, um im Oehr
stecken zu bleiben. Klein an sich selbst
und doch groß genug, um unendlichen
Aerger zu verursachen, (gebrauchen Sie
Es wird baar dezahlt für
Rinde, Häute
und Pelze
-in der-
In «rast getreten ant 20. Mai 1894.
Südlich gehend. Nördlich gehend.
13
Bm
11 00
Ii
Rm
1
Perivden 25
reichliche
18—1roup.
Perioden... .25
Heiserkeit..25
1 4 v k A u s s a Z &
15—!Ht)fumutiämiid. rheumat. Schmerzen...A5
1K Malaria, Schiittelsrost und Fieber *6
1!—« itftrri), Influenza. Schnupfen... 25
Sö—Aifiidtbufivn ,...25
Zt? Nierenleiden 25
8—Nervenschwäche
,....1.00
Av—Vlaseuschwâche. Bettnässen .15
Hittnvbteb'* Witch-H«zel Cel.
The Pile Ointment.—Versuchs-Größe WCt?.
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An den mit bezeichneten Stationen wird auf Sig
'itat angehalten.
AlleZiiqc tätlich. Soniitaffs ausqenvmiueil.
Genauen Anschlug findet man in Marieita an die B.
& €. S. W.. T. ckO.C. Er. A. & €. und Ohio R,ver
Eisenbcitin und Taiiivsbootc auf dem Chio Fluft.
Cambridge an die B. & O. östlich und westlich, in 9teto
Comerötown an die P. C. C. «.: 3t. Voinj Eisenbahn
Sftlich und westlich, in Canal Dover ritt der (S. V. &
B. und C. & P- nördlich und östlich, in Vn'!r.i iinc»
tirin mit der W. & L. E. und der Valley Cii. nbalni.
(E. W. Page, I. (5. Taylor,
e. ib. & 2t 3L Suvt. Tran».
treTttficat*
Namen uvd Wohnung von Geschäft»
Theilhabern.
Staat Ohio. i
T»?carawaS County. -s. i'
@5 wird hiermit bescheinigt, dah John Nägeln. Sr.,
und Chas. A. ytäiiclti. beide in New Philadelphia. C..
Wohnhaft, als GeschaNÄlheilhaber verbunden find und
unter dem 9taincn, John Namely & Sohn in New
Philadelphia. Tuscarawas County, im Staate Ohio,.
Beschrifte thun.
Tie au^esührten 9iatnen sind sämmtliche Theilhaber
des Geschäftes nevst Angabe des Wohnorts.
Unterschrieben und besiegelt am 14. November 3L$,
1894. 30
3»h»
Rägel»,
er-
ehsg. «. Rä«eU.
Ter Keim des Todes wird
in manches jnuge, frisch
pulsireiide i'cbcu durch Vlu*
ittrfiiiiit und jugendliche
Bfiiriiuiiu'ii
fiflcflt.
Ciu«
Üur-Mci!ode, die sich in
den verzweiselisien fallen
ifct-3 flliiiijen»
bewährt
hat,
ift in dem f,ctuf(inmi Biidic
,.Drr Rrttnnsis-Ankrr^
«lederne!.','!, .f'irii inr ie i6c sollten es zu ihre:::
Sclhili,1)i:i vii'.'t iK'viäumett. dixselde jii lese»,
»he sie sich h'.iv.h i loiudelhasie ?l»,,jsie» der zahl
reiche»^ C'i-.ii.'jaH'it verleiten lassen ihr (Mflh,
worauf dies.' i:r fvekiilieren. zum Fensier Ilium:»
|ll Ivei-i". Buch. 4"). Vluflatif, 250 Sritf.t
mit 40 lchrrei ^ie.i Bilder» und einer WMjoiiMuiuv
Über fiMötiiiM« Plxii und ffraneufrmilUfit*n,
Wird (Cent? hi 'roftinnrfeii.fiirflfoin in einem
eiibrhviiifttii Umschlag verpackt, frei oetjanbt
Adresse: DFIITSCHFS HEU -INSTITUT,
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