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Der Deutsche beobachter. [volume] (New Philadelphia, Ohio) 1869-1911, December 12, 1894, Image 5

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,lt! Blanche siiuuocf
Der rechte Arm gelähmt.
Mom Ueitstrrnx errettet.
„Unsere jetzt 15 Jahre alte Tochter Blanche tont
sürchternch tint Nervvsititt behaftet uut» hatte den Ge
brauch des rechten Armes vollständig verloren. Ihr
Zustand to«t tut solcher, daß wir sie ou8 der Schult
»u Hause hclaltcn und auch ihren Musikunterricht ein
stellen ntufjtcn. W»r fürchteten, sie wurde den VeitZ»
iiiit} belommcn, und sind überzeugt, dah wir es nut
einem uinitdöbarcn Heilmittel zu verdanken haben,
daß sie bteier surchtvaren Krankheit nicht anheim»
CeL Wir beriefe it Aerzte, aber es hals nichts. Ten
Äunutt wog sie nur 75 Pfund, und obgleich sie
erst drei Flaschen Nervine eingenommen, beläuft sich
ihr Gewicht zctzt ans UXZ Psd. ihre Nervosität und vi»
Anzeichen bed Veitstanzes sind völlig verschwunden:
le geht regelmäßig zur Schule und lernt ebne 58e»
chwcrden. Sie hat wieder den Vollen Gebrauch ihres
jtrnteä, und erfreut sich eines ausgezeichneten AvpetitZ.
Äelnc toclbfummc tonnt« unserer Tochter di«
®efui«bheit erkaufen, die sie durch Dr. üRtlti'
Atervine erlangt hat.
grau yt. 9t. Bullock, Brighton. 7t. 0.
Sr.
ÄS'
Heroine pisst.
Dr. Mileö' Nervine wird von allen Apotheker«
unter voller Garantie vertäust ober direct von der Dr.
Miles Medical Co.. Sllhart. Ind.. nach Empfang bei
Nreiixs versandt. Sine Malche lostet |L00 sechs FI»
ftr« «koa erpreßjrW
A. v«te», Präsd. ^ohn Hance.SalHer,
«. «. Lahmer, «sflst. ikasster.
ine Bank
von
Bates
Hance,
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New Philadelphia, O.
Baarkapital... $60,000.
Verantwortlichkeit $200,000.
Die Geschäfte werden in.gleicher Weise geführt tote in
incorporirten Banken. Sichtwechfel werben nach allen
bedeutenden Städten Europas ausgestellt.
SA trinke bei Sippe#
und Sohn.
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A. Kippus S Kokn.
Spezerriwaaren Handlung
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Jacob Köhli'S
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Bundesbrüdern
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Bier im Faß ober in Flaschen
kann aus unserer Brauern stets
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«c:u.! '•prajris! mtucf^c.toflcn, erbietet sich allen
baut 3vn, an Nervenschwäche, Ler
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lijjn'i ), iL'bfvnrBcituiig u« fsto. leibe«,
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..v' .'/i uoiii' Auskunft einer nie fèhl«
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fi.rviVu'irt d.r Symptome erwünscht. «dreffiÄ
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Liste der städtische« Beamte«.
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......Marsha«
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Schatzmeister
•IrafctnHtommifl är
Stadtrath
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Schmuggel in großem Maß
stabe.
Detroit, Mich., 7. De». Eike weit
verzweigte Schmuggler Bande, deren
Hauptquartier sich augenscheinlich in
New Uork befindet, ist hier durch zwei
Detektives demaskirt worden. Dieselbe
befaßt sich mit der Einschmuggelung der
werthvollsten Sorten von orientalischen
Seidenzeugen und Damastgeweben aus
Konstantinopel und Smyrna. Der
Versandt geschah über Canada. Der
Hauptmacher ist nach New Vork entkom
men und das kiesige Zollamt hat nicht
weniger als drei Beamte hinter ihm
hergeschickt. Das Schmugglerpack hat
sein Geschäft seit dem Sommer vorigen
Jahres betrieben und seine Gewinnste
müssen allem Anscheine nach Tausende
von Dollars betragen haben.
Ende voriger Woche verhafteten zwei
Detektives hier ein Pärchen von Malte
fern, Asaph und Salina Ghylbren. in
Dessen Zimmer ein Koffer mit feinem
Seidenzeug im Werthe von #300 ge
funden wurde. Komplicen, die gestern
und heute festgenommen wurden, schaff
ten die von Montreal über Tsronto
kommenden geschmuggelten Sachen in
Säcken mit Hülfe von Mi Fähr.Beain^
ten auf einer der Dampffähren spät am
Abend von Windsor in Canada nach
Detroit herunter. Bon hier beförderte
die nunmehr ausgehobene Agentur den
Haupttheil der geschmuggelten Waaren
nach New $orf der Rest wurde zu
Spottpreisen in reichen Privatfamilien
abgesetzt, in denen sich bte maltesischen
Schwindler als syrische Missionäre ein
zuführen wußten. Hiesige Zollbeamte
schützen den Werth der seit Jahren
geschmuggelten Waaren ans über $200,
000. Eine New Yorker Importfirma,
deren Namen die Geheimpolizei nicht
freigeben will, soll mit im Spiele sein.
Die hier gefangenen sieben Schmuggler
und Schinugglergehülfen haben ohne
Weiteres gestanden und die hiesigen De
tektives Tuttle und Myler, welche das
Pärchen Gholbren verhaftet haben, wer
den sich in die von der Bundesregierung
ausgesetzte Belohnung von KIM) thei
len.
Bon G« schlecht^auf Geschlecht.
„Großmutter hielt große Stücke da
rauf und gab es der Mutter, als sie noch
Kind war, Mutter medizinirte uns da
mit, wenn wir krank waren, und ich
gebe es heute meinen Enkeln, wenn sie
unpäßlich sind die Medizin des alten
Doktor Peter, Forms Alpenkräuter
Blutbeleber" erwiderte uns vor eini
gen Tagen Herr Samuel T. Horine,
wohnhaft in Bayard, Iowa, als die
Sprache auf den Alpenkräuter Blutbe
leber und seine Wirkung kam. Von
Großmutter auf Urenkel, durch vier Ge
nerationen. das ist sicher eine unanfecht
bare Grantie für den Werth des Mittels.
Gefälschte Hypotheken.
Dayton, Ohio., 6. Dez. Man ist
hier einer großen Hypvthekenfülschnng
auf die Spur gekommen, aber des Fäl
fchers leider noch nicht habhast gewor
den. Charles H. Kemp aus Bellbrook
hat die unangenehme Entdeckung ge
macht, daß seine zwölf in Dayton gele
genen Grundstücke mit einer Hypothek
von $12,000 belastet find, zur Sicher
stellung eines Wechsels. Die Hypothek
wurde zu Gunsten von P. A. Crane
ausgestellt, aber, wie Kemp sagt, hat
er weder einen Wechsel, noch eine Hypo
thek unterzeichnet, und erklärte die Un
terfchrift für eine Fälschung. Die „Ur
kunde" wurde im Juni dieses Jahres in
die Grundbücher eingetragen.
Ein zweite* Opfer des Fälschers ist
der Farmer Atiam Erbe, auf dessen Ei
genthum eine Hypothek von $5000 la
stet. In diesen» Falle ist eé ein Herr
Reed, der das Geld vorgestreckt haben
will. Sowohl die Unterschrift Erbe's
wie die feiner Frau find gefälscht. Es
sind sofort gerichtliche Schritte gethan
worden, um die Hypotheken auulliren
zu lassen. Man befürchtet, daß noch
andere gefälschte Hypotheken in die
Grundbücher eingetragen worden sind.
Vttiklens Arnika Salbe.
Lie beste Salbe in der Welt für
Schnittwunden, Geschwüre, Salzfluß,
Fieberwunden, Ausschlag, aufgesprun
gene Hände, Frostbeulen, Hühneraugen
und alle Hanl anschlage,. sowie sie be
stimmt Hütuorrhoiden heilt. Sie wird
garantirt, die beste Zufriedenheit zu ge
bcii, oder das Geld wird zurückgegeben.
Preis 25 Cents per Schachtel bei F. C.
Miller und Sohn.
Am neuen Nord-Ostfee-Canal tour
be letzte Woche die hohe Drehbrücke bei
Lerensau in Anwesenheit Kaiser Wil
Helms feierlich eröffnet. Dabei hielt
der Kaiser wieder eine seiner dezeichnen
den Reden. Er beglückwünschte die
Architekten und Bauleute, weil es ihnen
vergönnt fei, hier die Frucht ihrer Ar
beit zu sehen, waâ bei Arsten nicht
immer der Fall jfcfc
Menschenopfer in Indien.
C» ist ein weitverbreiteter Irr
thum, daß eS der englischen Regie
rung in Indien gelungen fei, dt*
Menschenopfer zu unterdrücken. Die
dabei beobachtete Vorsicht und das
hartnäckige Leugnen der Eingebore
tun machten eine Untersuchung aller
dings fast immer erfolglos, und so
gibt man sich auch kaum mehr die
Mühe, das Dunkel, das über den vqn
Zeit zu Zeit aufgefundenen verstüm
melten Kindesleichen schwebt, zu
durchdringen. Sicher ist, daß fast
bei jedem größeren Bau, besonders
bei der Anlage von Fabriken und
Brücken sowie der Aufstellung von
Dampfmaschinen, die dabei beschäf
tigten Hindus der blutigen Göttin
Kali die als Schmuck ein großes
aus Todtenköpfen zusammengesetztes
Halsband trägt ein Menschenopfer
darbringen. Die Opfer sind meistens
Kinder im zartesten Alter. Persön
liche Nachforschungen an Ort und
Stelle haben festgestellt, daß auch die
indischen Mohamedaner durchaus
nicht frei von grausamem, religiösem
Fanatismus sind. Sie find, wie be
sannt, in zwei Hauptsekten getheilt:
die Schig, auch Rafzi genannt, und
die Sunni.
Beide Selten hoffen und verachten
einander, und es ist ein alltägliches
Ereigniß, daß blutiger Streit zwischen
ihnen stattfindet. Einige Worte
mögen dieses erklären. Bei feinem
Tode hinterließ der Prophet außer
andern zwei Enkel Namens Huffan
und Huffain. Die Schia-Ueberliefe
rung sagt nun, daß diese beiden
Nachkommmen Mohameds von den
Bazids eingeladen und als sie ahn
nungslos der Einladung Folge leiste
ten, mit Pfeilen erschossen wurden.
Das war der Grund einer Spaltung
der Gläubigen. Die Sunni gelten
für die Nachkommen der $azibs. Die
Schia aber waren so aufgebracht über
den Mord, daß sie beschlossen, jähr
lich das Andenken der Märtyrer zu
verewigen. Dies geschieht auf fol
gende Weise. Sobald die Schia sich
durch Lift oder Gewalt eines Waisen
knaben vom Stamme der Sunni be
mächtigt haben, geben sie ihm ein
Heim und behandeln ihn als allge
meinen Liebling. Das soll ein Ver
nich der verrätherischen Gastfreund
aft, welche die Vazids MohamedS
Enkeln gewährten, fein.
Am Vorabend des Muharram-Fe
steS wird das ahnungslose Opfer an
einen abgelegenen Ort gebracht, wo
die anwesenden Schia, deren Zahl de
schränkt ist, eine Art länglichen Krei
fes bilden, dessen Enden und Mitte
dicht mit Mehl bestreut find. Ein
jeder der anwesenden Schia ist mit
einem dünnen Stabe bewaffnet, der
in eine scharfe Eisenspitze ausläuft.
Der Knabe wird nun in den Kreis ge
bracht und langsam zu Tode aepeU
nigt. Die Stäbe sollen die Pfeile
vorstellen, mit denen einst Huffan
und Hussain ermordet wurden. Das
mit dem Mehl vermischte Blut wird
sorgfältig gesammelt und unter die
Anwesenden vertheilt, doch ist es mir
nicht gelungen, zu erfahren, welchem
abergläubischen Zweck es dient. Oft
gelingt eS den Schia nicht, rechtzei
tig eines Waisenknaben habhaft zu
sterben. Dann begnügen sie sich mit
irgend einem unglücklichen Kuli, der
aufgefangen, bewirthet und sodann
geopfert wird.
So oft man einen Schia und einen
Suni zusammenbringt, klagt der
letztere den ersteren ohne Zögern des
blutigen Gebrauchs an. und zwar mit
einem solchen Ernst und einer solchen
Ueberzeugung, daß wenig Zweifel an
der wirklichen Vollziehung ttr Opfer
herrschen kann. Natürlich sind solche
Opfer in des der britisch-indischen
Regierung unmittelbar unterstehen
den Gebieten selten, sie sollen jedoch
in den einheimischen mohamedani
sehen Staaten häufig vorkommen,
wenn auch nicht in dem Maße wie in
früheren Zeiten. Von Zeit zu Zeit
sollen auch bei den einst hierfür so
berüchtigten Meriah Menschenopfer
dargebracht werden. Eine alte Ueber
lieserung sagt, daß einst eine Göttin
zur Erde hinabstieg und bei den
Khonds ganz als eine der ihrigen
unter dem Namen Umdally Byli
lebte. Eines Tages ritzte sie sich beim
Zuschneiden von Gemüse den Finger
und sah mit Staunen, daß, wo im
mer das Blut den steinigen, unfrucht
baren Boden benetzte, derselbe zu
grünen und zu blühen begann.
Die gute Göttin ließ nun alle
Khond« zusammenrufen, bot sich als
Opfer an und forderte das Volk aus,
sie zu tödten, in Stücke zu schneiden
und die undaMdare Erde mit ihrem
Blute zu besprengen. Die Khonds
jedoch weigerten sich, dies zu thun,
da sie ganz eine der ihrigen sei, und
verschafften sich auf den Rath der
Göttin statt dessen fremde Opfer.
Das ist der Ursprung der blutigen
Meriah-Opfer. Die hierzu bestimm
ten Unglücklichen wurden meistens
von den Pannus, die den Khonds
tributpflichtig find, in der Ebene auf
gefangen und bis zum Tage des
Opfers in Ketten in dem Haufe eines
jeden Dorfältesten gefangen gehalten.
Ein Jüngling von achtzehn Jahren
war das gesuchteste und werthvollste
Opfer. Die Engländer haben sich
große Mühe gegeben, den Aberglau
ben auszurotten und Hunderte von
Opfern gerettet, besonders indem sie
die KhondS zu überreden suchten, daß
das Blut deS Ochsen denselben aber
glüubifchen Zweck erfülle. DieS
scheint jedoch nicht ganz den gewünsch
ten Erfolg gehabt zu haben. Reuer
dings haben mehrere unaufgeklärte
verschwindungen, besonders von
Jünglinge«, die Aufmerksamkeit wie
der auf vie KhondS gelenkt, die man
nun beschuldigt, zu den alten bluti
gen Gebrüuchen zurückgekehrt zu sei».
Abonnirt auf den „Beobachter."
OHst vorsichtiger Depositär.
Unter den Personen, die dieser Tag«
die Anklagebank im Moabiter Justiz
palaste zierten, fiel ein Mann durch
sein besonders unruhiges Verhalten
auf. Er rutschte ununterbrochen auf
der Anklagebank hin und her, so daß
ihn wiederholt mißbilligende Blicke des
Vorsitzenden trafen. Das konnte den
Mann, der als der Schneider Franz
Radke bezeichnet wurde, nicht abhalten,
steh schließlich an den Vorsitzenden mit
den Worten zu wenden: „Herr JerichtS
hos, ick möchte Ihnen jerne bitten, bet
Se mir bet Protokol nu balde machen
dhäten, ick hab' nämlich um else ne
Leiche zu beforftn un nu isset schon
halb." Vors.: „Sie werden sich schon
gedulden müssen, bis Ihre Zeit gekom
men ist," bemerkte der Vorsitzende,
„übrigens sind Sie grade an der Reihe.
Sie sind doch der Schneider Franz
Radke?" Angekl.: „Ja, bet bin ick,
bet heeßt.ick bin et manchmal un manch
mal ooch ntch." Vors.: „Was soll
denn das heißen?" Angekl.: „Det
soll Heeßen, bet ick mir meerschtendeels
mit anders Nebmbvschästijungen be
schäftije det Sonntags servir ick in
Jesundbrunnen kleene un jroße Weißen,
denn mach ick, wenn et jerade ne Jele
genheit siebt, 'n Leichenträger un denn
dhu ick ooch noch sorn Jesangverein
„Klimbim" die Beiträge inkassieren, ick
kann mir vonwegen dessen nu doch ei
jentlich ooch Kassirer nennen." Vors.
„Machen Sie doch keine solche Um-
schweife, damit erreichen Sie nichts.
Antworten Sie kurz und bündig auf
die Fragen, die ich an Sie stelle. Sie
haben am 20. Februar von der Firma
N. eine Knopslochmaschine auf Abzah
lung bezogen?" Angekl.: „Ick stehe
mit de Knopslochmaschine in jar keene
Abzahlungs-Beziehung, ich wüßte nicht
tooso." Vors.: „Sie wollen doch nicht
in Abrede stellen, daß Sie die Maschine
am genannten Tage bekommen haben?"
Angekl.: „Det will ick nu nich be
streiten, det se so'n Ding jebracht ha
ben, aber meine Bude ist doch keene
Usbewahranstalt for Maschinen nich
un wie kommt denn der Mann eijent
lich dazu, mein Schamberjarnistenloschi
for ne Maschinenhalle zu halten."
Vors.: „Sie haben doch durch Vermitt»
lung des Agenten K. mit der Firma
N. einen schriftlichen Vertrag abqe
schlossen, nach dem Sie den Kauf?er
Maschine für den Preis von 50 Mar?
bei wöchentlicher Rathenzahlung von 2
Mark vereinbart hatten." Angekl.:
„Von n'en schriftlichen Verdrag weeß
ick schon jar nischt: ick verdrage mir
überhaupt mit Jedem, ohne det ick't
ihm erst schriftlich jeben dhu."
Vors.: „Aber wie können Sie denn
leugnen? Hier liegt ja der Vertrag, den
Sie unterschrieben haben, bei den Ak
ten." Angekl.: „Nu dämmert mir die
Geschichte uf. Also en Ve?drag war't,
toat ick da unterschrieben hatte, det
wußt' ick allerdings nich ick lese Je
drucktet nich jerne, weil mir det
Schwarze immer so for die Oogen cum
flunkert. Ick erinner mir aber, det ick
toat unterschrieben habe, aber ick jloob-'
te, et is ne Kollekte vor'n Findelhaus
oder so toat, un da hab ick immer en
Iröschen for übrig. Ick wollte ihm den
ooch in de Hand drücken, aber da
Meente der Mann: „nee, Männeken,
unter ztoee Mark is nich." Det war
nu een bissen Dille verlangt, too ick je
rade nich millionärisch anjelegt bin,
aberst ick hatte meinen juten Dag un
da kam et mir nich druff an, ick jab
ihm die ztoee Märker." Vors.: „Und
die zweite Wochenrate haben Sie sich
schon zu zahlen geweigert?"—Angekl.:
„Nu natürlich, wenn ick mir wieder
so spendabel jezeigt hätte*, denn hätt'
er mir schließlich alle Dage ztoee Mär
ker abjeknöppt." Vors.: „Was ha
ben Sie denn mit der Maschine g?»
macht, die sich nicht mehr bei Ihnen
vorgefunden hat, als man sie wieder
zurückholen wollte?"—Angekl: „Ersch
tens hatt' ick keenen rechten Platz for
ihr, zweetens konnt ick ihr nich so al
leene in die Bude lassen, too mir meine
Jeschäfte so viel us de Straße treiben
wer weeß wie leicht hätt sich een Lieb
haber for ihr jefunden un ick hätt for
den Schadenersatz ufskommen müssen.
Ick nahm Rücksicht for die persönliche
Sicherheit von die Maschine un rückte
mit ihr los un suchte jqnz Berlin ab,
um den Mann zu finden un ihm det
Subjekt zu ieberliefern. Aber ick konnt'
ihm nich finden det hält ooch schwer,
wenn man nich Namen, nich Stand
un nich Wohnung weeß." Vors.:
„Das ist alles Unsinn, was sie uns da'
erzählen. Sie haben die Maschine ein
fach zum Pfandleiher getragen."
Angekl.: „Ick hatte mir so kaput je
Ioofen, det ick zusammenjebrochen wäre,
wenn ick nich jerade noch zur rechten
Zeit ccntn Trödlerladen jesehen hätte.
Ick bat den Mann, ob ick det Jnstru
tnent, det ick nich mehr von de Stelle
brachte, nich bei ihm deponiren könnte,
und ließ mir eenen Depositoriumschein
jeben, und da ick n'en fremden Mann
nich mehr traue, als mir selber, ließ ick
mir doch noch for alle Sicherheit 15
Mark jeben, too die nun jeblieben sind,
det möcht' ick heute noch jerne wis
sen."
Die Zeugenaussage ergiebt, daß der
Angeklagte die fragliche Maschine eine
Stunde nach deren Erhalt schon zum
Pfandleiher brachte und das erhaltene
Geld in zweideutiger Gesellschaft der
jubelte. Das Gericht verurtheilte den
Angeklagte» zu 14 Tagm ^efäag
mß.
7— St. Francis Hospital, Trenton,
J.— Ich halte Dr. August Königs
Hamburger Brustthee für ein ausge
zeichnetes Mittel gegen die verschieden
sten Arten von Erkältungen. Schwe
ster M. Hyacintha. ^..
In Kassel ist die in weitern Krei
sen bekannte Schriftstellerin Frau Brand
aus em Leben geschieden.
Ei« Stich
"'muniiif
rechten Seit
rettet manches Kleid. Machen Sie diesen Stich mit Willimantic
Star Faden. Machen Sie alle Räharbeiteu mit Willimantic
Star
Faden. Er hält die Säume länger zusammen und erträgt die ?h
nutzung besser als irgend eine andere Spulen-Baumwollc.
Willimantic Star Faden
ist ausgezeichnet gengnet für leichte« Nähen oder schwere Nähen Maschinen
Nähen oder Hand-Nähen. Fragen Sie Ihren Händler
Von Triest werden heftige Stürme
gemeldet der Hafen war mit Schutz
suchenden Schissen ungefüllt. Trotz der
hoch gehenden Wellen stach am Dienstag
die kaiserliche $acht „Miramare" in
See, weil die Kaiserin absolut nach
Pola wollte. Die Fahrt dahin wird
sonst in sechs Stunden gemacht, diesmal
erforderte sie
24
plirthfdjaft
von
Adolf Aebersold,
-in
Ihtte
Wills
e (Lockport.)
0t* flrtfcheS Bier, gute Weine un* wtee LUsuire
stets an Hand. Säfte finde» freundlich« und zuvor
kommende Bedienung.
Zikgel-Bremereil
von
Jotrn Affolter
bei
New Philadelphia, Ohio.
Die schönsten und besten
Backsteine
sin» jederzeit j« habe«.
Ich bin eingerichtet, um das ganze
Jahr Backsteine erster Qualität zu
Bauzwecken, Seitwegett, Kaminen?c.
zu billigen Preisen zu liefern. Man
spreche vor oder schreibe an
«te» tbüâ»t»Me, 0.
Erzähltes nnd Erlebtes,
Erzählung au» dem
De«tßch»Ämerika«ische»
-60«
S. R. Minn
ig»
zu beziehen durch die
Beobachter Urrvl. Co.»
«5leg»Nt ta Leder |dnln
Äertenirt
Dr. Httmpnretz
Heilmittel *tt
8—3«6»u,
Darnai,
darauf, ihn zu bekommen. Bezahlen Sie nicht den gleichen Preis für schlechten Faden,
wenn Sie den besten nur zu verlangen brauchen.
Einsendung von 24 Cent« erhalt»« ©it sich« Spulen Fade«, irgend ein« Farbe
oder Stummer, nedft »Ttr Bobbin«" für Ihr« Maschine, fertig aufgewunden, und ditto»
teressaittes Buch über Faden und Nähe«, gratt«. Vergeben Sie nicht, den Name» unfc Wf
Rummer Ihrer Maschine zu erwähnen.
Stunden.
Im Ost-Nimifhillen -Creek taufte
neulich Rev. Fockler in Canton, O.,
wieder elf Personen. Das Wasser war
kalt und schmutzig und einige Zu
schauer hätten gern für die von ihren
Sünden erlösten und schlotternd daste
hettdett Täuflinge ein Feuer gemacht,
aber der Herr Pfarrer gab es nicht zu.
Der liebe Gott macht alles wieder gut
tröstete er.
„....$1.0#
«ß «tirtt-
U1W PHREYS'
O Ep«eift«s find wisienschast»
lich und sorgfältig bereitete Heilmittel, seit Iah
ten in bet Pcivatpraxis
und
seit über 3» Jahre»
Vom Publikum gebraucht mit vollständigem
folg. JedeS Specific ist eint Specialcur
Er­
für die
genannte Krankheit. Dieselben seilen ohne ®n
giftung. Ausleerung oder Schwächung deâ Röt*
per« und
find
««lt.
$t der Haupt-Heilmittel. VrelT
t—Atebe». Kougeslion. Entjllndunaen $&
8—Äätw#*,
Wurmfieder. 8Ui
Schreie». Schlaflosigkeit 86
8—Äeurslflia. Zahnschmerz. Gesicht«sch«erz 8&
8—«»yfweh, gastrisches, Schwindel........LS
1 0 V e s o e i 8 5
11—
UulcrScütte, »der (chmevihufte '{imodesi 85
tS—Weiher »luf$. j« reichliche Perioden ...85
15 Group. Aehlkopsrutzüuduiig, Heiserkeit..85
14—»eliHtt6, «ose, Ausschlag 85
15—OU|«MHieti*mu#, rheumat. Schmerz««...85
16—Malaria, Schüttelfrost und Fieber..»...85
19—Äatarrli, ^»stuenza, Schuupteq.........85
»v—a,uchh«ft«N... 85
2 7 -tti«r«Nt«l»«N 85
8S—Nee»««sch»»che.
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W. H. Schaufler, Agent.
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e* ilid) gehend. Nördlich gehend.
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A»e Z ige täglich. Sonntags ausgenommen.
Genau ?it Anschluß findet man in Marietta an tot -v.
& C. S. W.. T. & C. C, Ex. Z. & und Ohio River
und Damvfbovte aus dem Cliio ^tiiR, tu
«ambTibq an die B. & C. östlich und westlich, tu 9hm
«emeriti» on an die P. C. C. A 6t. tiomü SUeiidaiin
eftlich ant westlich, in Canal Dover mit der K. «.
W. und «. P. nördlich und östlich, in yuuiti) iiinitf
tinn mit bei W. & M. E. und der Valley tntctibatjn.
E. W. ^age, A.C. Taylor,
«. t. & Z. *. Guvt. Tran»
Manm'skrast wiederhergestellt.
GeM 'chic i'Tillä u.-ilcii geheilt.
Grosgfolio-Ausgabe.
UDleraaitnngslettare8""'r8c""'"
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Hoiiia it* und Nvvelitfii der ersten zeit
S""1:". Chronik Zeile,
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»he ne fi.Ii dur »lil viiidelhaste ?l»,eigen der zadl»
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