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Süd California Deutsche zeitung. [volume] (San Diego, Calif.) 1887-????, June 25, 1887, Image 1

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Süd-Californta Deutsche Zeitung
c. F. Kammaa,
Eigenthümer und Herausgehen
.—0—-
Erscheint jeden Sonnabend zum Preise von 25Cents per Monat,
durch Träger in’s Hang geliefert.
Per Jahr .... . . . . . oft-Sinn Sechs Monate- . . . . W..50.
Außerhalb der Ver. Staaten nnd Canada per Jahr . . . .84.00.
s- Gegen Vorausbezahlung.
--0-—..
O f f i e e :
641 Vierte Straße-«--«---«»-··------zwischen G und H,
Sau Mega- Cat.
1. Jahrgang.
Ja- wir-:
Jch will! ——Das Wort ist mächtig,
SprichW Einer ernst nnd still,
Die Sterne 1veist’g vom Himmel
Das eine Wort: »Ich will !«
Jch will !— Das Wort ist mächtig.
Jch soll! —- Das Wort wiegt schwer;
Das Eine spricht der Diener,
Das andere spricht der Herr-·
Laß Eins Dir beide werden
Jm Herzen ohne Groll;
Ei giebt kein Glück ans Erden,
Als Wollen was man soll.
Wochen-Rundschau.
, Ganz Deutschland beobachtet mit großer
Spannung den Verlauf der Krankheiten
des lKaisers, des Kronprinzen und des
Furften BiemarcL Dieselben waren von
solchem Interesse während der letzten
Woche, dass die Zeitungen Politik und
allgemeine Neuigkeiten ganz und gar ver
nachlässigten. An der Börse in Berlin
war schon die Stimmung gedruckt durch
das Hacsleiden des Kronprinzenz als
aber bald daraus die Nachricht sich ver
breitete, daß der Kaiser bettlägerig sei,
sowie daß auch Bismaer mit Nheumatie
nin zu kann-fen hatte, da kamen die Ge
schäfte fast ganz zum Stillstand. Die
lehten Nachrichten sind in allen drei Fäl
len günstige-. Der Kaiser befindet sich
in der Besserung. It hatte sich iin Kieler
Oasen bei der Befichtigung der Flotte eine
starke Erkaltung zugezogen; die Aerzte
riethen ihm nnd baten ihn sogar, dae Deck
zu verlassen, doch sagte er: »Meine Ma
trosen haben so selten eine Gelegenheit,
mich zu sehewmd unten in der Kajüte
kommt es mir vor, wie in einem geschlosse
nen Wagen-' Diese Ertältung faßte die
Constitution des Kaisers arger an, als
irgend ein Unwohlsein der lehten Jahre,
und die Erholung wird langsamer und
schwieriger von Statteu gehen, ale wie
man sonst bei ihm gewohnt gewesen. Am
letzten Sonntag zog er sich durch eine
Unvotsichtigkeit einen Rückfall zu, indem
er in zeitweiliger Abwesenheit des Arztes
versuchte, ohne Hülfe sich vom Bette zu
erheben. Er fiel entkräftet zurick und
sagte halb lächelnd: »Ich glaubte mich
stark genug zu fühlen, Bäume aus der
Erde reißen zu können.« Seitdem ist er
vorsichtiger und nun schon soweit genesen,
dass es ihm möglich war, wieder seinen
gewohnten Platz atn Ecksensoer seines Pa
laiv einzunehmen, wenn Mittag-b die
Wachvarade stattsindet; auch hatte er mit
Biemarck, Pring Wilhelm und dem Herzog
von Sachsen-Meiningen eine Unterredung
an einem und demselben Tage. Sein
Plan sur die Zukunft ist, drei bis vier
Wochen in Eing, einige Tage in Constam
und dann etwa drei Wochen in Gasteim
wo er mit dein Kaiser von Lesterreich
zusammechetressen gedenkt und auch hofft,
daß der Kaiser von Russland dort besuchen
wird.
Der Kronprini ist niit seiner Gemahlin
augenblicklich in England als Gast der
Königin. Unter Dr. Mitteniies Be
handlung wird auch dessen Krankheit bald
beseitigt sein. Eo wäre indessen besser
fiir ihn gewesen, in Berlin unter Professor
Virchow gu bleiben, der die soweit gegen
alle Operation war. Ware Alleo nach
MeKenziee Ansichten gegangen, so wiire
eine Dperation vorgenommen worden, bei
welcher der Kronprinz nicht nur die
Sprache, sondern sogar sein Leben hätte
verlieren können. Jetzt ist er, wie man
annimmt, aufier Gefahr und auf gutem
Wege der Besserung Auch glaubt man,
dasz die Gefahr seiner Krankheit bedeutend
überschätzt wurde; die iibergroße Besonn
heit seiner Gemahlin, verbunden mit dem
am Hofe herrschenden Aberglauben, daß
die Thronfolge vorn Kaiser direkt aus
dessen Enkel, Print Wilhelm, übergehen
wird, nnd die natürliche Aufregung der
Acrite, verliehen der Krankheit eine gro
ßere Wichtigkeit, alo wie in Wirklichkeit
Ursache vorhanden war.
Bismarck befindet sich auch in der
Besserung; er hat den Kaiser-, sowie den
Prinzen Wilhelm besucht, und denkt man,
daß einige Wochen Ruhe unter Zurück
ziehung von allen Geschasten seine lriistige
Natur bald wieder in normalen Zustand
versehen werden.
London ist nicht so iibersiillt niit Frem
den gewesen seit der Welt-Auestellung
in 1851, und ed erscheint zweifelhaft, ob
Allen Gelegenheit gegeben wurde-, die
Prozession in Augenschein zu nehmen.
Sitzplätze aus Terrassen, die zu dem
Zwecke erbaut waren, wurden bio tu 50
Dollarts G Person verkauft. Co hat
wohl aber auch noch nie eine Gelegenheit
gegeben, eine solche Anzahl fiirstlicher
Personen zur selben Zeit und an demselben
Ort beobachten zu können. Aus den
europiiischen Reichen befinden sich dort:
der Kronprinz von Preußen mit seiner
Gemahlin, der König non Däneniark, der
König von Griechenland, der König von
Sachsen, Prinz Ludwig von Baiern,
Prinz und Prinzessin Wilhelm von Pren
szen, Erbprinzessin von Sachsen Meinitk
gen, Kronprinz Rudolf non Leiter-reich
Herzog Ernst niit Gemahlin non Füchsin-
Coburg-Gotha, Prinz Heinrich von Prcu
sten (zweiter Sohn deo Kronprinzen), dei-
König von Belgieu mit Gemahlin, Kron
prinz Gustav von Schweden, der Erb:
großherzog Carl August von Sachsen-
Weimar und zahlreiche Abgesandte non
anderen Höfe-tu
Unter den anwesenden Amerikanern,
die dort sehr zahlreich vertreten, nennen
wir besondere: Jamev Russel Lamell,
Mal Lan-ton, James G. Blaine, Se
nator Hale, Senator McPherfon und
Perry Belmont.
U. S. Minister Phelps wird im
Buckingham-Palast die Glückwünsche des
Präsidenten der Königin überreichen.
Die Polizei hat natürlich wegen der
JubiläumssFeierlichleiten auch alle Hände
voll zu thun, namentlich da Gerüchte an
dieselbe gelangt sind, daß die Soeialiften
und nnzufriedenen Jrländer Damit-tit-
Sprengungen beabsichtigen. Jn Queengs
town wurde ein Passagier oerhaftet, der
von New York ankam, da man in seinem
Geplick Dynamit-Patronen fand. Allen
Verlänfern von chemischen Stoffen in
London ist eine Warnung zugegangen, an
verdächtige Personen nichts zu verlaufen,
und zugleich eine Belohnung von 500
Dollars ausgesetzt für die Ueberweisnng
you Spreagstossm gesetzwidriger Fahrt-H
MM . i
Die Regierung in Ostindien hat jetzt
isBesehl erhalten, nach der Grenze von
IAsghanistan Truppen vorzufchieben und«
Idie Eisenbahn hisamamhak zu volles-den.
IOb dadurch wohl die Rassen in ihrem
Marsch auf Herat sich aufhalten lassen
werden? Unter den jetzigen Umständen
ist dies kaum zu erwarten, denn Russland
kann lautn einen günstigeren Moment
finden, die langjährige Frage endlich
einmal zu lösen.
Frankreich folgt seht dem Beispiel
Deutschlands. s General Ferrom der
Kriegsminister, hat in den Kammern dies
Vorlage eingebracht, die Armee um viers
Cavallerie- und achtzehn JnfantetioRess
gimenter zu vermehren. Die Vorlage,s
daß jeder gesunde Franzose feine regel
mäßige Dienstzeit beim Militiir durch
machen muß, ist bereits angenommen-
Aue Ungarn wird berichtet, dass die«
hohen Fluthen im Schwinden sind; doch;
ist dort jüngst ein anderes großes Unglückj
passirt: eine Gesellschaft von 250 Per- s
sonen, die auf einer Wallfahrt begriffeni
war, wurde von einem Sturm überrascht, I
ais sie sich iibek vie Donau setzen ties-J
Das Boot schlug um und Alle wurden ins
die Fluthen gestürzt; nur Wenige wurden
gerettet, und tiber 10()Lcichen sind bereitsi
an’6 Ufer gezogen. s
Unsere nächsten Nachbarn itn Ztilleni
Meere, die Bewohner der Hawaiety wollen !
ihren König absetzen und eine Republilx
erklären. Kalalaua hat den Sturm som- I
men sehen und sich in seinem Palast ver: "
schaust. Es ist gar nicht hübsch von den’
Unterthanen, den armen Mann jetzt sos
schlecht ru behandeln, während die lie-l
nigin auf einer Vergnügungszreifc be
grissen ist. Man bettveiselt übrigeno sehrI
die Zuverlässigkeit dieser Berichte.
Dac- Wetter in den Lestlichen Staaten
fangt an, sich auf die Lsundotage vorzu- :
bereiten. Zu chicago waren einige sehrl
heiße Tage, so daß mehrere Personen am
Eounenstich starben und viele erkrankten. ;
Ju Washington ist eg auch ungeniüth- .
lich warm, so daß der Präsident sich ent
schlossen hat, mit seiner Frau wieder in’s
Gebirge tu wandern. Die Hervorsuchung
der alten Fahnen aua den Kriegojahreu
hat wohl diesen Schweiß hervorgebracht.
Ja Terao ist surzlich der Passagierisug
der Zouthem Pacifie von Straßen-Nilu
bern angefallen worden. sin liieldtasten
der Gunst-Cur fanden die Hallunsen
»Um-W Dollaro, und damit nicht zufrie
den, beraubten sie noch alle Passagiere»
die sich wehrlos in ihren Betten befanden.
Im Ganzen sollen sie 815,»00 an Geld
und eine Masse werthvollrr Schmucksachen
erbeutet haben. Im April fand ein
ganz ähnlicher Uebersall an derselben
Linie in Ariwna statt und wird der
Eisenbahn-Direktion schließlich wohl nicht-J«
weiter iibrig bleiben, als jedem Zug eine·
starke Bewaehuug zu geben. j
Zu Zalinao City, Col-, nahmen die
li)erichtoverhandluugeu gegen Sinuuona
ihren Anfang und erregen viel Interesses
es ist dieo der frühere Verwalter des-
Hotelo Delkllionte und ist derselbe tin-E
geklagt, dag Hotel in Brand gesteckt Jus
haben. I
Ja der Nahe von Tehama wurdens
zwei junge Leute von einem Zuge der
Californias und Oregon-Bahn überfahren
und getödtet. Zie hatten aus dem Lande
wiihreud der Woche gearbeitet und gingen!
Abends Hilhr fort, um zu Fuß nach
Tehama su gelangen, etwa l—l Meilen«
Man nimmt an, daß sie sich auf die.
Schienen senten, um undeutsch-en, wobeis
beide unglücklicherioeise einfchliefen. i
Ja .i")ealdsburg, sowie in Santa Eruzl
werden grosse Vorbereitungen siir die
diesjahrigen llebungen der Miliz getroffen. l
Dao Jujahrige Zubiliium der Königinl
von England wurde in Sau Franeioeos
in Woodivai«d’e Garten gefeiert, wo Eng- I
länder undSchotten sich in großen Schau- ·
ren eingefunden hatten. Von l» Uhr
Vormittago big spät Nachmittage sandeus
alle möglichen Spiele und Sparta status
Abendo 8 Uhr wurde die Feftrede gehal- -
ten, um 9 Uhr ein große-d Feuerwert ab- !
gebrannt und deiiSchluß bildete ein Ball.l
Die lilliickwiiusche an die Königin gingetH
schon am Montag, den 20.Jitni, vom
Präsidenten Balsour per Telegraph ab.
Der Mörder (Tloldenson, von dem
wohl alle unsere Leser seiner Zeit gehört
haben, hat jetzt gute Aussichten auf die
Bewilligung einer neuen Verhandlung
seinee Prozessea mit der Auesicht, dem
Galgen zu entwischen.
Zu der Nähe des Pacisie-Mail-Docka
hat die Polizei 5 Mauern-Kranke ent
deckt nnd zwar waren es Kinder von
2 bis ltj Jahre alt.
M«- « »
Deutsche Zeltung
Mut die ,.Slld-Eal. Deutsche Zeitung« qeschriebem
Aus Sau Dicgo’s Geschichte.
Die mexieanische Halbinsel Baja Cali
fornia ist schon zur Zeit des Hernan Cor
»tez, des Eroberers von Mexico, von den
Spaniern entdeckt worden, und der große
T,,Conauistador« hat selber noch eine Reise
,dorthin unternommen. Er hatte die Ab
sicht; auf der Halbinsel Colonien zu grün
«den, aber das Land erwies sich als so
swast und armselig, daß dieses Plan dald
f wieder aufgegeben wurde. Fast anderthalb
HJahrhunderte lang haben sich dann die
Spanier in Mexico wenig oder gar nicht
um die Halbinsel gekümmert. Erst gegen
J Ende des siebzehnten Jahrhunderts wur-
Yden sie wieder aufmerksam auf das Land,
’ne-amtlich seit sich herausstellte daß des;
Golf von Californien werthvolle Perl-;
sischereien darbot, welche bekanntlich heute;
noch· einen wichtigen Industriezweig un-l
seres Nachbar-Fertitoriums bilden.
Jni Jahre 1697 gründete der Jesuiten-
Padre Salvatierra die erste Mission ini
Baja Eilands-, in Lukan Später wuchs-(
die Zahl der Missionen in jenem Landel
auf fünfzehn an. Aber dieselben ver
mochten niemals recht zu gedeihen, denn
das Land war zu arm, und es war keine
Gelegenheit geboten-, die Arbeit der ver
thierten Jndianer zu vermuthen Siebzig
Jahre lang betrieben die Jesuiten das
Misswnswerk in Baja California mit
großem Eifer, aber mit wenig Erfolg.
Jm Jahre 1767 gerieth der damals
allmächtige spanische Minister Pombal mit
dem Jesuiten-Orden in Streit, und das
Resultat war, daß die Brüder vom Orden
Jer aqu allen Ländern der spanischen
Krone verbannt wurden. Sie mußten
daher auch Baja Calisornia verlassen,
und ihre dortigen Missionen wurden unter i
die Obhut des Franziskaner-Ordens ge
stellt. Einer der Vorsteher dieses Ordens,
Vater Junipero Serra, faßte zuerst den
Entschluß, weiter nördlich, in dein fege
nannten Alta California (Ober-Ealifor-s
nien), dae Kreuz aufzupflanzen i
Das Land, welches heute unserm Staati
bildet, war zwar schon seit dem Ende desi
fechzehnten Jahrhunderte hier und da voni
spanischen Seefahrern besucht werden,
aber dieselben hatten wenig Information
gesammelt und waren niemals in dass
Innere gedrungen. Aber ihre Berichtes
meldeten, dass jenes nördliche Californien
ein paar große vortreffliche Häfen enthalte,
daß es eine iipvige Vegetation ausweise
und dasz eo in jeder Beziehung ein iehnfach
bessere-) Land sei, alo die Halbinsel.
Padre Serra erkannte, daß in einem sol
chen Lande eine bessere Gelegenheit zur
Gründung von Colonien ulid Missionen
fei, als in dein arinseligen Unter-Califor
nien, und er suchte sowohl seine geistlichen
Vorgesetzten wie die weltlichen spanischen
Behörden für seinen Plan zu gewinnen.
Die spanische Regierung war bereit, ihn
zu unterstützen. Denn die Grenzen ihre-Z
Gebiete im Norden waren niemals genau «
bestimmt werden, und sie fürchtete, daß(
dort andere seefahrende Nationen Europas i
festen Fuß fassen könnten. Nach längeren
Unterhandlungen gelang es daher dem «
FraniiokanersMönche, feinen Plan in’d
Werk zu feig-en.
Obwohl der größere Theil des heutigenf
Staates Californien den Spaniern da-i
male noch eine term lninsgnitu war, wari
doch die Bay von Zan Diego aus den;
Berichten der Zeefahrer bereits wohl- «
bekannt. Dort wollte Zerra seine erste,
Niederlassung gründen. Ein Schiff wurde
dorthin abgesandt und zugleich brach eines
Expedition zu Lande auf. Dieselbe be-(
stand auo Vater Zerra und einem anderen .
Fraiiiiokaner, ferner Don Gaspar Vor-s
tola, dem damaligen Gouverneur von]
Unter-Californien, mit einer kleinen An- s
gahl von Soldaten, niexicanischen Maul- »
thiertreibcrn und Packknechten und einer
Abtheilung getaufter Jndianen
Jm Jahre 1769 erreichte die Expedition
dao llfer der Bau von San Diego nach
einein niiihevvllen und an Strapazen rei
chen Marsche, und gleich darauf traf auch
das Schiff »3an Carlos« von Unter-
Californien ein. In feierlicher Weise
pflanzte dann Vater Junipero in Sau
Diego das Kreuz auf und gründete dort
die erste der ober-ealifornischen Missionen,
deren Zahl spiiter auf 23 angewachsen ist.
Unsere Stadt ist die älteste Niederlassung
weißer Männer im Gebiete unfereo
Ztaateg.
Anfangs hatte die Mission San Diego
mit grofzen Schwierigkeiten zu kämpft-ll.
Oft blieben die erwarteten lefuhren alle
Mexico aus und Krankheiten verschiedener
Art suchten die Anfiedler heim. Die
Jndianer erwiesen sich alo ein zwar nicht
sehr gefiihrliches und keineswegs kriege
risches, aber als ein diebischen, Minder-»
liissigesd und allen Lastern ergebenes Volk.i
Aber Padre Junipero Serra war eini
unerniiidlicher Arbeiter und gerade seineri
ersten Gründung, unserem Sau Diego,!
hat er steto ein besonderes Interesse ac-!
widmet. Nach fiinfzehnjährigem segens
reichen Wirken ist er in der Mission San
Carlos bei Montercy gestorben, wo er
auch begraben liegt. Er verdient es, dasi
ihm hier in San Diego ein stattliches
Denkmal errichtet werde-
Nach ein paar Jahrzehnten erfreute sich
die Mission San Diego des besten Wohl
ergehens. Die Zahl ihrer christlichen
Jndianer betrug 1000 bis 2000. Zahl
reiche Heerden von Nindern, Pferden und
Schafen tummelten sich auf ihren Weide
gründen. Bei der Mission wurden nicht
inur Weisen, Welschland Bohnen u. s. w.
San Diego, Cal., Sonnabend, den 25.-Juni 1887.
gebaut, sondern auch Wein und Obst-i
Sehr senen rem ee pok, des- wiive Ju-!
idianer die Mission heimsuchtenx oder daßi
ldie christlichen Judieiiek stch gez-u »Hie
lAutorität der Missionäre auslehnten. Von!
! Letzteren waren gewöhnlich zwei, bisweilen
E drei aus der Mission stationirt; sie unter-i
, wiesen die Jndianer nicht nur im Christen
-thume, sondern in allen möglichen Hand
werken und im Ackerbau, und hielten sieI
dabei in strenger Zucht. s
Unweit der Mission befand sich dass
Presidio —- der Militärposten, in welchem
eine Compagnie spanischer Soldaten mitl
Weib und Kind hauste-. Die Garnisoiil
war selten stärker als 50 bis 60· Mann,
und diese Mannschaft reichte vollständigs
aus, um ein halbes Dutzend Missionen in,
;Süd-Californien zu beschützen, obwohlj
Jdiese Krieger ziemlich harmloö waren und
fgerade so eingerostet, wie die alten Ge-
Zschütze ihrer Hasenbatterie.
; Seine höchste Blüthe erreichte die
iMission Sau Diego im ersten Jahrzehnte
unseres Jahrhunderts.
i Als Mexico sich von Spanien lostrennte
Eund eieie Nepichcik wurde, war es mir rek.
Blüthe der Missionen vorüber. Dieselbenl
existirten zwar noch eine Zeitlang in ihrer
alten Form und Organisation, dann aber-l
wurden sie seeularisirt. Jhre Ländereien
wurden mexieanischen Anstedlern gegeben,
während ihre Jndianer zum Theil wieder
gänzlich verwitwet-, zum Theil auf dein
Nanchos der Mexicaner ein kümmerlichess"
Dasein fristeten. Jn denMissronslirchen
wurde nach wie vor Gottegdienst gehalten,
aber Weltgeistliche traten an die Stellei
der Franziskaner-Mönche Die mexioas
uischen Renchewe beschränkten sich fesii
ausschließlich aus die Viehzucht und thaten z
wenig sur Förderung des Ackerbaues.l
Die Weinberge und Obstgärten, welche
die Padres angelegt hatten, blieben zwars
zum Theil erhalten, aber neue Anlagenl
wurden in der mexicanischen Zeit selten
gemacht. Der Mexicaner fühlte sich nur-s
wohl im Sattel seines Mustangs und»
Ibeim Zusammentreiben seiner Heerden;3
Yfür die Pflege des Bodens hatte er kein;
;Verständnisz. Außerdem war CalisornienJ
während der mexikanischen Zeit häufig det-!
J Schauplatz kleiner Miniatur-,I))ieoolutionen«l
und Bürgerkriege, bei denen zwar sehr
wenig Blut ner-gossen wurde, die aber
doch dazu beitragen, eine gedeihliche Ent- -
iwickelung des Landes zu hindern. i
! Trotz alledem machte San Diego einige
Fortschritte Sein herrlicher Hasen ge
swahrte dem Platze anch damals schon
imanche Vortheile,· welche andere Ott
»schaften nicht besaßen Im Jahre IM:
wurde ee als ein ,,Pueblo« iTown) or- Z
’ganisirt. Jm Kriege der Vereinigteni
Staaten gegen Mexico ils-m bis 1848)s
wurde es von den Flottenmannschaften
deg Bundesgeschwadero und von den frei- -
willigen Büchsenichünen unter Oberst
Fremont in Besitz genommen; es galt«
während des ganzen Krieges neben Mon- «
terey und San Franrioeo für den wichtig
sten Punkt der californischen Küste.
Dann kam der Friede, und Calisornien (
wurde an die Ver. Staaten abgetreten.«
Gerade zur Zeit des Friedensschlusses
wurde das erste Gold gesunden. Sau
Diego lag am weitesten entfernt von den
Gegenden, welche dae neue Eldorado
bildeten, und man schenkte daher Jahre
lang unserer Stadt weniger Beachtung,
als sie verdiente. Wie sich die erste
Massen-Einwanderung deo Staate-z um
die Minen-Distrikte concentrirte, so con
centrirte sich später lange Zeit dass ge
sammte geschäftliche Leben Caliiornienst
um die Bin von Inn Franciaca Lange
blieb daher Sau Tiego ein schlafrigecs,
stilleo Landstiidtchem dessen Bewohner
ein beschaulicheo dolu- snk nimm-— führten.
Aber diese Zeiten haben sich sent gean- »
dert. Unser Staat bat sich derartig ent:
»ivickelt, daß er nicht mehr auf einen ein:
»zigen Hafen, nicht mehr aus eine einiige
Weichiifthetrovole angewiesen ist. Aus
i dem stillen Heim der FrantiokanersPadi«eo,
Haue dem schläfrigen Pucblos der ,,6abal- (
1Hieroo« ist eine riihrige, thatige Stadt ge
c werden, deren Bewohner entschlossen sind, v
zdie Voriiiaiy welche die Natur ihrer Hei- «
smath verliehen hat, im vollsten Maße
s anozubeutetn
Möge diese kurze Skiire der Geschichte
unserer Stadt etwas dazu beitragen, »
Interesse fiir Zan Diego zu erwecken. ;
Zu vcrmicthctr.
Ein sreundhcheiz nrddlrrreis Kummer m ver-minnen
F- Etmstr, Daseins-Lunis von Eise Jndm quenchandk
-v. «
. ·.
! - ; "
) Fig-THIS- ;
! Mc Mk i
l »Ist :E«E]:,s-I: s
H It EIE PMB «
? LTT Es b-» l
. D Mc .
; Alle Mitglieder des Verein-I werden hier
mit eingeladen, sich an der am Mittwoch
iAbmd- den Ad. Junk, stattfiudmdeir
fortgesetzten ’
General-Vcriammlung E
recht rahlreich Akt beweinen-In Annahme vers
neuen Coristrrutrrm und andere Geschäfte von -
großer Wichtigkert Uequ vor. T
Gov. Pol-steh Erster Sprecher-
Wertes-ARIEL der SIatiou von Sei-u Wege- Cale
vom 16. bco 22. Juni 1887, gegeben von M. L. Dem-ne, set-Ist sigtml sein«-m ll. s. Any-.
Vakpmkkkk then-tosend- Inst-Ast
Tisc. —-——--—— —————————-—-.--- —--—-- Regen
ON UJL s.12 4.l2l bät-il LUO l Diesi- Mjnis CJLl U.1Il l SJIG
—..—.,...-». THE-- WITH MU- V- EL Rh-....Isw III-F V;-.!-»--.s,d.-. ,
Donnerstag . .. Um so.-i zw- 58 71 72 i Is- 90 71 72 o
zum-g . . . -. Um »Hm-z Um ers UN 67 B so km 71 NT 0
muan . . . VII en.-u Aus m no cis « m 70 73 o
sann-as . . . 29976 Un 2077 m 71 tm 7o m 87 on 73 o
Dom-« . Nah so.-IS sag sc 72 07 ; n as 70 63 w v
OW.....» so.-« Dom leg. u 67 64 sc as n 70 II o
Imwo -.-i III-sc VII II Ut sc II II I II II I I
Meiste-Küste.
—- Edward A. Preuss ift zum Post
meifter in Los Angeles und Willis N.
Meisters für den gleichen Posten in Pasas
dena ernannt worden.
—- Der 12 Jahre alte Sohn von Dr.«
'T. W. Johns ertrant beim Baden iml
lStaniölao.is-Flusse, 8 Meilen von Modeftok s
— Chaö.Green, Segelniacher auf dein:
Schiffe »Man) Down«, wurde bei Central
Costa von einein Eisenbahnzuge überfahren z
and getödtet i
—- Ein Syndilat von Los Angelesj
Kapitalisten kaufte U Meile füdwestlich
von Santa Ana 535 Acker Land von’
Cant. John West für 865,000. l
—- Jn Tolosa ist eine Miliz-Compagnie
organisirt worden.
—- Ein bejahrter Mund-Fauna hat
ein 16 Jahre altes Mädchen geheirathet.s
— Die EifenbahmæachvRaten für
Weizen vom öftlichen Oregon nach Port
land follen redueirt werden. «
— Die Pulte-Indiana beabsichtigen
aen 4. Juli einen großen religiöfen Tanzi
atnPyramid-See abzuhalten, um dadurch4l
mehr zeitgemäszes Wetter zu erflehen. s
—- George Nogers, 19 Jahre alt, wur- !
de zufällig · in der Nähe von Santa Rofa;
von feinem Bruder in den Arm und in
die Seite geschaffen. ——
-— Es verlaiitet, dasz die Atchifom
Eisenbahn vorn Osten in Anaheim mit
derLosAngeleFSan Diego Linie dieserl
Cefellfchaft verbunden werden soll. «
j- · —- Das Wohnhaus von James Nicoki
son wurde in Sierraville durch Feuers
zerstört. Verlust 82000. !
— Jn Cloverdale zeigte der Thermo- .
meter letzten Montag 110 Grad im
Schatten, wodurch Frucht, Gemüse undi
zarte Pflanzen bedeutend befchädigtI
wurden. i
—- Jnder Kennedy-Mine bei JacksonT
siel Martin Metcohilh, ein Miner, eineni
000 Fuß tiefen Schacht hinab und erhielt
dadurch seinen Tod.
— Jn San Jacinto soll der 4. Juli
großartig gefeiert werden.
—- Die Arbeit an den neuen Wasser-
Iwerken in Eneinitas wird in einigen
Tagen beginnen.
l —- Jn der Nähe von Anderson, im
nördlichen Californien, wurden 1000 Acker
-Weizen durch Feuer zerstört Verlust
IM; keine Versicherung
; —- Jn derNähe von Cottonwood haben
iWaldbrände großen Schaden angerichtet
Hund verschiedene Gebäude inAsche gelegt.
— Martinez hat die reinsten Straßen
’von allen Städten an der Küste
— Die Union Vereine-Bahn geht mit
dem Plane inn, bei Portland, Or» eine
iBriicke über den Willamette zn bauen
— Von dem Calice-Minen-Tistritt
wurden itu Mai 865,283.59 in Barren
versandt.
— Mutter »Habt-usw Kleider dürfen
auf den Straßen von Albuquerque, N. M.,s
nicht getragen werden. T
— In Port Costa wird eine 3000 Fuß«
lange Werft gebaut. » ·
— Vieles neue Land wird in Jnho1
County in diesem Jahre ohne Bewässerung s
cultivirt, was man bisher für unausfiihr- ’
bar gehalten hat. i
— California Capitalisten beabsichtigen!
bei Zprague, W. T» eine Wollenmühle
tu errichten.
— Jamei S. Rainey, EriGehülfs-
Postmeister in Calieo, San Bernardino
Co» beging Selbstmord in Salt Lake
City.
—- Die Handelskaninier in Sackamento
hat die Southern Vereine-Bahn ersucht,
Schnellrüge nach San Francisco laufen
in lassen, utn die Fahrzeit dahin auf drei
Stunden zu reduriren.
—.«'«st. Helena sten-M Chakles Krug
versandte Freitag eine Waggonladung
Wein in Fässern nach dem Osten. Jedes
Faß war gezeichnet: ,,Reiner California
Wein«, und ist dieses-die erste nach dem
neuen Weingesetze oerfandte Waggon
ladnng. T
—— Von Mendocino City wurden im;
Monat Mai über 2,5W,000 Fuß Bau-I
hole versandt. ;
—- Die San Joaquin Rauch in Los-l
Anaelcd Eounto, 108,000 Acker großl
und südlich und westlich von Anaheith
gelegen, ist von Senator Stauford für
81,-1()0,000 getauft worden. Dieselbe-i
Ufttkckt sich 20 Meilen weit an deri
Illieereokiiste entlang. (
— 150,000 Pfund Wolle wurden ini
Ukiab verkauft. Der höchste Preiswarl
Wl Gent per Pfund. !
— Bei Elsmore ist Kupfer entdeckt
werden. ;
— Das neue Hotel in Encinitas isti
fast vollendet und zum Empfang voui
Gästen bereit. I
n f O
ss 8
x ,,- .
Pontia-act Nil-tun Einentvimms
Ecke 4ter und B Straße, san Djego.
Jedte sit-sen stim-
Wciicns und Roggcn-Brod, aue feinen und
gewöhnlichen Backwaarcn, sowie 1’j«-k«u.s.tv.
Hunn- (Milch-) Brod eine Specialität.
Alle Aufträge werden prompt und utfricdem
stellt-nd ausgeführt und durch meinen Wagen
tmcv irgend einem Theile der Stadt abgeliefert
A. Knab-z » T , s.1«evt,
san Mariae-a Ssn Meso.
Kl b . L v«
au ex« dis- e 1,
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