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Süd California Deutsche zeitung. [volume] (San Diego, Calif.) 1887-????, July 09, 1887, Image 1

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Süd-Califørnia Deutsche Zeitung
c. F. kam-nun,
Eigenthümer und her-ausgeht
-—0--
Erscheint jeden Sonnabend zum Preise von WEents per Monat,
durch Träger in’s Haus geliefert »
Per Jahr ..........83.00. Sechs Monate. . . . . .sl.50.
Außerhalb der Ver. Staaten und Canada per Jahr . . . .84.00.
Gegen Borausbesahcang.
—0--.-
» O s s I e e :
641 Vkekte anße..»...................zwifchen G und II,
Sau Dies-, cat.
I. Jahrgang.
Beseht-e nichts
Wenn eine schöne Aunftgestalt
Vor Deinen sagen steht,
· und Dis m Herz m Freude mat,
Bedenke wohl Poet,
Das all" der wunderbare Glanz
Jn einer Stunde Nichtsein Tanz
Entstehn vergeht, verweist
Begehre nie fiir Dich allein,
Was über Allen schwebt,
Und Alle nur durch holden Schein
Bezanbert und erhebtl
Und hattest Dn’s auch noch io gern,
Ei bleibt Dir ewig hinrnreifern,
Jin Traum nur virW erlebt.
Du weißt, »den Stern begehrt man nicht«,
Der droben hoch sur Nacht
Als helles Dimmelsangenlicht
Die Tritt-mer til-erwacht.
Nicht Dir allein, uns Illen gilt
Das unerreichbar ferne Bild,
Das Dich so ieliq macht.
Entzückt Dich eine holde Frau
Jkn Poesie-many
So richte Deine itpnnne Schau
Nur auf das Wunderland »
Der Dichtung iiber Zeit und Ranml
Es ist ia nur ein fchbner Traum,
Den Deine Seele fand.
Begehre nie ali Wirklichkeit
Zu leben solchen Traum!
Nur Deine Phantasie verleiht
Jhin Licht nnd Farbeniannix
Und was Du mit Entzücken sahst,
Verwandelt sich, ia bald Du nahst,
Jn Redelichinall und Schnunn
Wie droben hoch ini Iesendnnft
Der Iris sogen steht,
So lebt im Scheine nur die Kunst;
Dem denke nach, Poet!
Erspare Dir die Herzensauall
Dem Scheine nicht« dem Ideal
Nur gelte Dein Gebet! .
Wochen-Rundschau
Nach der lehten mikroskopischen Unter
suchung, welche Professor Virchow am
Ausschnitt vom halse des Kronprinzen
vornahm, hat wahrscheinlich die Krankheit
nichts mehr zu bedeuten, indem der Pro
fessor dem Kaiser die Versicherung gege
ben, dass weitere Operationen nicht mehr
nothwendig sein würden. Natürlich machte
dies aus den Kaiser, sowie alle Angehöri
gen einen höchst wohlthuenden Eindruck.
Jn Bezug aus das Verhältnis mit
Frankreich zeigen sich die deutschen Zei
tungen immer noch feindlich und sprechen
sich dieselben ossen dahin aus, dasi sich seit
der Bildung des neuen Cabinets durchaus
keine freundschaftliche Stimmung gegen
Deutschland gezeigt hat, man fahre im
Gegentheil fort, nicht allein Deutsche,
sondern alle Daitich Redenden, wie
Schweizer und Oesterreicher, in Frank
reich zu bewachen und in jeder Weise zu
belästigen.
Unbegreiflich sast sind die Beziehungen
zwischen Deutschland und Ausland Wah
rend zwischen beiden Höfen ein anscheinend
gutes Verhältniss besteht und sogar eine:
Zusammenkunst der Kaiser zu Gastein in’
Aussicht gestellt ist, werden von der russis
schen Regierung immer strengere Maß-i
regeln gegen deutsche Grundbesitzer ini
Ausland aussen, und zqu desw, vqu
es seht unmöglich ist, langjährige Veii
sitzungen noch ferner zu halten. Untern
Anderen sind es Prinz dohenlohe, Prinz
Reusz, Graf Henkel und Herr Lramsta,
die gezwungen sind, ihre werthvollen Ve
sipungen in Russland für einen Spott
preie loszuschlagen. Unter solchen Um
ständen wird natiirlich der Hasi im Volke
mehr und mehr gestärkt und den Zeitungen -
Gelegenheit gegeben, durch dittere Leit-(
artikel die gehässige Stimmung sortwah-i
rend zu reizen.
Die neuesten Beschlüsse im französischen
Ministerium deuten nicht darauf hin, dass
ein Feldzug gegen Deutschland in naher
Aussicht steht. Die Mobilmachung der
Armee, welche von General Voulanger
beabsichtigt war, ist aus Sparsamkeitsi
Rücksichten bis aus nächstes Jahr ver
schoben. Junge Leute, die mit dem
zwanzigsten Jahre dienstpflichtig können
sich, im Fall gute Gründe vorliegen, ein
oder zwei Jahre überschreiben lassen, undi
Studenten, welche ihre Studien nicht zu
unterbrechen wünschen, können selbst dreiJ
bis vier Jahre überschrieben werden«
Boulanger ist der Befehl eines Armee-
Corps übergeben, welches hunderte von
Meilen von Paris stationirt ist. Alles
dieses sind Maßregeln, welche nicht auf
einen baldigen großen Feldng deuten.
Der Beschluß der Festlichkeiten in Eng
land fand durch ein Gartensest zu
Buckingham statt, welches namentlich von!
der Nobilität Englands besucht war, da;
die ausländischen Fürsten schon meistens!
abgereist waren. Der Vertrag zwischen
England und der Türkei in Bezug auf
Egypten ist vom Sultun noch immer nicht
genehmigt, und England wird sich wohl
zu einigen Veränderungen verstehen
müssen, ehe er zum Abschluß gelangen
kann. Dasz Frankreich und Russland
starke Einwendungen machen, ist bekannt,
und England ist nicht in der Lage, gegen
beide Mächte die Türkei zu beschüpem
König Milan von Serbien sucht von
seiner Gemahlin eine Scheidung zu be
kommen; sie ist ihm zu sehr russisch gesinnt,
während er die Nussen haszt und den
Oesterreichern geneigt ist. So greift die
Politik selbst in Familien-Verhältnisse ein.
Während überall in den Ver. Staaten
die Feier des Nationaltagea das Publikum
beschäftigt, haben wir von unserem Nach
barstaat Nevada immer noch nicht die
Gewißheit, was aus den vergrabenen
Minenarbeitern geworden ist. Indessen
rvird kräftig tveiter gearbeiet, um eine
Verbindung herzustellen, trvydem die
Hosftntng, die Leute noch am Leben zu
finden, ganz und gar geschwunden ist. ;
Jn Sau Franeiseo murde der 4. Juli»
in gewohnter Weise gefeiert und bildete
Wütlsch di- Pwtsisiw welch· sich PMUE
10 Uhr in Bewegung fette, den Haupt-i
punlt disk-aged Der Zug nahm fvlsi
gende Marschroute: vom Palace Dotel
aus durch Montgomerv Straße, Mont-;
gomery Ave-tue, Kearny Straße, MarletI
bis Neunter, Marlet retour nach Mission,l
tvo er sich auflbfte. Den Anfang machte
berittene Polizei, diesen folgte einPoligeis
Bataillon zu Fuß unter sont-Lee, daraqu
lam derhauptiMarschall Major R. P..
Hammond mit seinem Stabe, gefolgt vonJ
einer Division Ver. StaatmsMilitär un-’
ter General D. D.Hoivard, bestehend aus
Batterie Ic l.Artillerie-Regiment, Tom-«
pagnie A 2. Lavallerie - Regiment und«
Batterie A Leichte Artillerie, Miliz. i
Die nächste ste Division bestand aus;
Mitglied-m ve- a A. n. ;
; Die 4te Division bildeten dieGaribaldis J
Gast-, Jurist-. Schwanzes-, Saat-II
ltmk sam und vie Lamm Gan-e l
s öte Division: Riggers und Stevedoresl
iVerein, SchlachtersBerein und Wohl-
Weiwøenasaisten l
Die Ste Division bestand aus Logen:
A- 0. ll. W., Sau Franeisro Legion
Nr. D, Triumph Legion Nr. ös, Jordan!
Legipu Nk.14, Not-m Legipu Ni. izi
und anderen Logen; dann lam die alte
SXSMPE Feuer-ruhn von der noch etwai
200 Mitglieder rüstig genug waren, die
veraltete Spritze durch die Straßen zu
ziehen, gefolgt von Söhnen der Mitglieder, »
die eine kleinere Maschine zogen, die sich»
seit 1850 in Sau Francisco befindet. i
Einige Logen der Odd Fell-nor bildeten
den Schluß dieser Division.
Die 7te Division, unter Hertnann Wie
land als Marschall, war von deutschen
Vereinen zusammengesetzt: San Fran
riveo Juni-Verein, Zum-Schiller und
TurnsSchiilerinnen, die auf einem großen
Wagen den Umzug mittnachten; ferner
die cintrachtsSchüdem Eintracht-Turn-
Sertion, MissimsTumsVerein, Schweiger
SchüMsVetein und den Schluß bildete
der VeteranensMarinesVerein mit einem
Model der »Hartford«.
Die 8te Division formirte sich aus:
Jndevendent Schupem Verein der Ci
garrenmacher, Loge des alten Ordens der
Freunde, Vereinigte Freunde des Parifir,
PolarsSternsLoge der Knighto of honor
und Basler-Verein.
Die 9te Division bildeten die Deutschen
Füsiliere, Garde der jungen Amerilaner,
Arcade Club mit einem großen Segelboot
und als Schluß italienische Gärtner mit
einem großen Wagen voll Gemüsen und
Früchten.
Arn Nachmittag fanden im Großen
Obern-Hause, welches gedrängt voll war,
die literarischen Feierlichkeiten statt, Mrs. .
Langtrv, dir englische Schauspielerin,
hatte beabsichtigt, bei dieser Gelegenheit
zu erscheinen, war aber durch Unwohlsein
verhindert und schickte eine schriftliche Ent
schuldigung, die vom Publikum schlecht
aufgenommen wurde. Alle anderen Theile
des Programms wurden gut durchgeführt,
namentlich eine Deklamation von F. E.
Broolv, der in der Unifortn eines Conti- j
nentalen »den Geist eines alten Commen-l
talen« vortrug.
Am Abend wurde durch Feuer-merk im
Central Bari und Woodtvard«s Garten
der Festtag beschlossen-
Die Feuer-weht in Sau Franciseo war
den ganzen Tag beschäftigt, die durch
Abbrennen von Feuerwerl verursachten
Feuer zu löschen. Von 10 Uhr Morgens
bie- l Uhr Nachts wurden 22 Alarme
gegeben; die grösste Anzahl dieser Feuer
war indessen nur klein, so daß in den
meisten Fällen der Schaden mit 25 Dol
lars gedeckt wird. Unter den grösseren
Verlusten war ein Feuer Nr. 1639 How
ard Straße, Wohnhaus, Schaden 81000:
serner Nr· 774 Folsom Straße, Wohn
haus und Bäckerei von Conrad Viereck,
Schaden 81000, theilweise versichert;
Nr. 1036 Golden Gate Avenue, Wohn
haus, Schaden 8900, und Nr. 1520
Dolores Straße, Wohnhaus mit Laden,
Schaden 81500, theilweise versichert-
Leider ist von diesem Tage auch ein
Mord zu berichten: Ein junger Mann
von 20 Jahren Namens John MeLaughi
lin wurde von Wilhelm Oberst mit einent
Winchester Nisle erschossen. Man sagt,
dass MeLaughlin in eine Tochter von
Oberst verliebt war; der Vater aber,
durchaus nicht damit einverstanden, hatte
dem jungen Manne allen Umgang mit
seiner Tochter verboten. Ob zur Feier
des Tages oder mit der Absicht, den
Vater zu erschiesien, genug, McLaughlin
seuerte mehrere Schüsse seines Revolvers
ab, wodurch Oberst so ausgeregt wurde,
dass er sein Gewehr ergriss und den jungen
Mann erschosz.
Von allen Städten des Jnlandes liefen
auch Berichte über die Feier des 4. Juli
ein. Jn Oalland sowohl wie in Alameda
wurden sehr anständige Umzilge veran
st Itet, ebenso in Saeramento, Stockton,
Marysville, San Jose und anderen
Plänen. Von Feuern hingegen hörte
man weniger, als zu erwarten war: Jn
Portland, Or» brannte das Wohnhaus
des Herrn J.Pennv, Ecke Washington
Straße und Cast Parl ab; der Schaden
wird aus c3000 geschätzt und ist voll ver
sichert. Jn San Jose brannte ein ils-T.
Stone gehöriger Heustall ab; Verlust
W- « »
Deutsche Zeltung
8500. Jn Vifalia brannte das Wohn
hans des Herrn S. W. Watfon gänzlich
nieder, — es war Niemand im Haufe, da
die Familie für den Sommer abwesend ist.
Da in allen Landplätzen der 4. Juli
Fmehr oder weniger gefeiert wurde, be
»merkte man nicht die gewöhnliche Anzahl
;Befucher in San Franeiseo, und eine
Jliedeutende Anzahl San Franciscoer war
lgleichfalls abwesend, daher waren die
Straßen im Verhältniss zn früheren Jah-;
ren faft ver-öder ·
Der grosie Nuschwung des südlichen
Ealisorniens theilt sich jetzt auch der
Halbinsel Ealisornien mit, welche zu
Mexico gehört. Tausende von Leuten,
welche im südlichen Galisornien das Land
schon zu theuer finden, wandern dorthin
aus, um Vieh- und Obstzucht u. s. w. zu
treiben.
Eine Anzahl von Eonnertieuter Kapita
listen haben unter dem Namen der
,,Jnrernational Company von Mexicv«
in UntersCalisornien nicht weniger als
18,000,000 Acker Land erworben nnd
ungesähr 70 Meilen südlich von San
LDiego die Stadt Ensenada gegründet,
Jus-co- hekeiiiioooaimphuek via-auch
schon eine Zeitung hat. Dreimal jede
jWoche macht der Dampfer ,,Earlos
Pacheeo« Fahrten von San Diego nach
Ensenada, und ein zweiter Dampser sür
diese Linie wird in nächster Zeit von
England hier eintressen.
Die International Companh hat beim
Antans des Landes es durchgeseyh daß
ihr Land 20 Jahre lang steuerfrei ist
und daß die gange Halbinsel der Zoll-i
Uka- dao heißt dein Freihandelt-Bezirk :
zwischen Mexico nnd den Ver. StaatenJ
einverleibt werden soll, und die Besiebe
lung wird dort wahrscheinlich sehr schnellt
var sich gehen.
Eine Eisenbahn von Sau Diego nach
Ensenada ist ebenfalls vrojertirt und soll,
wie es heißt, im nächsten Herbst mit dem
Bau derselben begonnen werden. Von
Ensenada soll die Bahn in östlicher Rich
tung weiter gebaut werden, um bei Point
Jsabel am Gols von Calisornien den
ColoradwFlnsz zu trennen. Von dort soll
dieselbe mit der Linie von Guaymas nach
Nvgalet verbunden werden nnd dann ins
östlicher Richtung bei Chihuahua mit derz
Mexican Central - Bahn Anschluß erhalten-
Der Optik-ich und feine Behaudluns.
»» Eine der schönsten Zimmnzierden ist
doch sicherlich ein Aquarium, umgeben
»von Tropfsteinen und Gewächsen aller
-Art. Der gewöhnliche Bewohner un
serer Aqnarien ist der Goldsisch, eine
Miniatur - Karpfenart von blendender
Schönheit. Man sehe ihn einmal an,
wenn die freundlichen Sonnenstrahlen die
Wasserslache vergolden und er munter
und frisch sich schwenkt, In und her, aus-
und abwärts taucht. ie Alten sagten
oon ihm, als er 1611 von China nach
England und von dort über gani Europa
verbreitet worden: »Der Fisch muß Gold
in sich haben,« Gold ist nun, selbst mit
Hilfe aller Wissenschaft, nicht aus dem
Fische zu fchmelzem aber trotzdem ist er
ein recht werthvoller Fisch, im Verhältniss
der theuerste.
Leider gehen in den Aquarien viele
vorzeitig zu Grunde, weil sie nicht ordent
lich behandelt werden. Etwas zur Pflege
unseres Lieblings beizutraan, sei der
Endgweck dieser Zeilen. »
Die Goldfischchen dürfen nicht zu eng
beisammen sein, weil ihnen ein dichter
Stand in der Regel verderblich wird-i
Auf jedes Goldfischchen rechne man daherl
gut ein Liter Wasser. — Es ist gefährlich
mit dem Wasser zu wechseln. Hat man
nur Brunnenivasser, so gebe man stets
davon und nie Flußwasser. Hat man
gewöhnliches Flusuvafser, so wechsece man
nicht mit Brunnenivasser ab.
Das Wasser sollte im Sommer täglich,
im Winter alle 2—3 Tage gewechselt
werden. —-
Daö Gefäß soll hübsch tief sein, denn
seichte Glaskngeln u. dergl. taugen nichts.
Man halte es im Schatten, denn der
Goldsisch liebt die starken Sonnenstrahlen
nicht. Ebenso ist starke Zimmerwärme
den Fischchen nachtheilig.— Der Boden
des Gefässes ist mit kleinen Rieselsteinchen
und etwas Quargsand zu bedecken. Hieran
seyen sich die Excremente der Fischchen an
nnd das Wasser bleibt rein. Wenn man
das Wasser wechselt oder die Steinchen
reinigt, müssen die Fische herausgesangen
werden. Es geschehe dies aber nicht mit
den Händen, sondern bediene man sich
hierbei eines kleinen Neychenö. —
Die Fütterung geschehe nie mit Brod
oder einer Nahrung mit Gerbstoss, sondern
mit Oblaten, Ameiseneiern, Fliegen,
Eierdottern, Salatu. s.w. Namentlich
ist Salat eine Lieblingosveise der Gold
fische. Man gebe nur am Z· oder 4. Tag
Futter, weil das Ueberfüttern den Fisch
chen Brand und Verstopsung zuführt,
wovon sie sterben. Jn den Monaten No
vember, December Januar und Februar
füttere man sie gar nicht, was hochwichtig
und in der Natur des Fisches begründet
ist; ini Mütz, April und Mai füttere man
sehr mäßig, weil der Magen an den
Futterstoss nur nach und nach sich wieder
gewöhnen kann. s
Wer diese Regeln befolgt, behält den«
Goldsisch frisch und gesund 10-—12j
Jahre. Das ist nämlich das normale
Alter«-« i
Ist-Ja Culikorniw
San Diego, Cal» Sonnabend, den 9. Juli 1887.
Sau Jacinto.
, Die Ländereien in der unmittelbaren
lMihe unserer Stadt sind jetzt in einem so
znllgemeinen ,,Boom« begriffen, daß man
baum Zeit hat in Hindeutung auf bemer
kenswerthe Pläse das Auge über ent
sernter liegende Gegenden unseres Conn
ties schweifen zu lassen. Und doch giebt
es eine Unzahl prachtvoll gelegener und
von der Natur reich gesegneter Gegenden
—- Thiiler und Tafelländer —, die dazu
bestimmt find, unserem Eounty in der
nahensulunft einen hohen Rang in Süd-
Californien zu geben. Sei es uns sur
heute gestattet, einen kurzen Ueberblick
über eins der schönsten Thäler unserer
Gegend, über das San Jacinto Thal, zu
geben.
San Joeinto liegt 85 Meilen östlich
von Los Angelg, 115 Meilen nördlich
von San Diego, 12 Meilen sudlich von
Benumont, an der Süd-Pacif1e und 16
Meilen östlich vonPerris, an der Cnlifors
nin Southern Bahn. klägliche Stages
laufen nach diesen zwei Eisenbahn-Sta
tionen. Das Thal ist ungefähr 15 Mei
len im Quadrat, liegt 1400 Fuß über
dem Meeressviegel und seine Einwohner
znhl von 50 in 1883 ist bereits auf 1500
gestiegen
Jn der Mitte des Thales liegt die
gleichnamige Stadt Sau Jacinto. Die
selbe besitzt ein 810,000 kostendes Back
steiniSchulhaus, hat 18 Backftein - Ge
fchäftshäuser und außerdem sind 5 Back
ftein-Gebäude, untq anderen ein Frei
maurer-Tempel, projectirt.
Eine Planing-Mühle und eine Kisten-
Fobrii. Jn der Nähe 2 Backstein-Bren
nereien, welche 25 Millionen jährlich
fabriziren und im Thale selbst zum Bau
von Häusern Verwendung finden. 1
Der Boden, sowohl der feuchten oder
niedrig, als auch der Mesa, oder höher
Igelegenen Ländereien im Thale besteht
aus reichen fedimentären Ablagerungen
oder reichem Sandboden, ohne harten
Thon, Kies oder steinigem Boden. Der
; felbe ist leicht bebaut und producirt in
wunderbarer Fülle.
Der Wasserreichthum des Thales grenzt
thatsächlich an’s Fabelhafte; kein Thal
in Süd-Califvrnien kann so viele Quellen
»und Brunnen klaren, weichen Wassers
aufweifen, wie dieses. Aus den Alfalfa-
Ländern erhält man Wasser in Brunnen
von 8 bis 12 Fuß Tiefe; auf den Meso-
Ländern dagegen bei 20 bis 30 Fuß Tiefe,
jedoch ist es selbstverständlich Wasser von
der Oberfläche (Surtuee)·
, Um einen zuverläßlichen Vorrath guten,
weichen Wassers zu erzielen, hat man nach
kund nach eine Anzahl artesischer Brunnen,
Hdie sich jetzt auf über 90 belaufen, in ei
»ner durchschnittlichen Tiefe von 200 Fuß
gebohrt, die ein weiches, kaltes und sehr
gesundes Wasser im Ueberfluß liefern.
Die an einem dieser Brunnen im vorigen
Herbst vorgenommene Bemessung erwieß
eine Ergiebigkeit von über eine Million
Gallonen per Tag.
Außerdem liefert der durch das Thal.
laufende Sau Januar-Fluß eine immense
Quantität Wasser für Bewässemngo
zwecke. j
- Des Negeuiea belaust sich jihkiich aufs
iungefähr 12 Zoll. Z
i Das Thal enthält eirea 10,000 Ackerj
sdes besten Weidelandes, worauf Vieh dass
jganze Jahr hindurch ohne jegliches ande- !
sres Futter gedeiht, sowie 10,000 Ackers
leinenes-Landes weiches sich zur Obst-s
zzucht eignet; außerdem noch etwa 20,000:
sAcker an der unterm Mesa, woraufk
Früchte und Wein ohne Bewässerungi
vortrefflich gedeihen. i
Dei-m isuich und jin-lich von Sau see-i
icinto viele tausend Acker ausgezeichneteni
Mem-Landes« welches der Bewasserungi
bedarf und zu welchem Zwecke das Wasser;
aus den großen San JacintmGebirgeni
auf jeden Acker gebracht werden kann. I
s Dei Boden isi sehe fruchtbar und At-:
diene im vie-. bis sechs-mai jahkiich ges
ischnitten werden. z
. Dieses Land lann für 820 bis 200 vers
iAcker unter sehr liberalen Bedingungens
- gekauft werden und viele der großen Be- i
sitzungen werden jetzt in Parcellen von!
, 5 bis 20 Acker zum Verlaufe offerirt. i
f Das Thal ist an drei Seiten von Ge- z
birgen umgeben, vor Winden, sowie Frost
Ima- Nebec geschützt und eignet sich des-;
halb vornehmlich zum Anbau von Oran- 1
gen, Lemonen, Aprilosen, Trauben u. s. w. !
Das Klima ist so schön, wenn nicht«
besser, als irgend wo in Süd-Californien. j
Drei heiße Mineralquellen sind im«
Thale, deren Wasser für Heilung von
Rheumatismus, Asthma, Neuralgia u.s.iv.
sehr wirksam sein soll.
Aus den Gebirgen ist ein dichter Wald
von Eichen, Cedern, Pine, Spruce u.s.w.
und zwei Sägemühlen schneiden täglich je
20,000 Fuß Holz. s
Baumaterial wird zu ungefähr folgen- ;
lden Preisen verkauft: Backsteine 8·3—7 i
; per 1000, PinesBauholz 822——25 per
s 1000 Jus-, Seher-Posten 10——124 Cents
T per Stück und Brennholz für 83 per Cord.
s Die Same Fe Bahn beabsichtige in
Kürze mit dem Bau einer Zweiglinie von
einem 18 Meilen entfernten Punkte an
der California Southern Bahn nach Sau
. Jacinto zu beginnen. Die Estudillo Land
scompany hat ls Acker für die Station
i gegeben, und die Bürger haben 050,000
zum Bau der Linie unter sich aufgebracht
. Wie man sieht, ist dieses Thal einer«
jener Gartenpläpe, die von der Naturi
fdazu auserlesen sind, tausenden von Fa
milien bei geringer Arbeit ein gutes und
reichliches Auskommen, sowie glückliches
Heim zu geden. Fünf Acker von diesem
Lande mit guten Fruchtbäumen oder
Wein bestanden sind genügend, die Be-«
dütsnisse einer Familie vollaus zu bestie-;
digen, und es ist nur eine Frage weniges-s
Jahre, bis in San Jaeinto Valley eins
Fruchtgarten an den anderen sich reiheni
und der Preis des Landes für den Unbe-?
mittelten Mann unerschwinglich sein wirkt
tiefes-laut von Sau Diese mich
Eusenadm
, Es sind nun wohl 10 Tage vergangen,l
jdasz ich San Diego verliess, um nach Na
tional City zu gehen. Dort wurde ich
Ivon einem Bekannten eingeladen, mit nach
cnsenada, Mexico, zu fahren, und ich
Inahm gern die Einladung an.
f Nachdem wir die mexicanische Grenze
IpCfsitt Wem wehte M M ein ganz
anderer Wind entgegen, d. h., wir kamen
lin den wexicanischen Schlendrian. Ob-
Igleich es nur 15 Meilen südlich von San
»Diego ist, so scheinen doch die Mexieanet
selbst hier langsamer zu denlen als in den
« Ungefähr 2 Meilen südlich von der
;- Grenze ist eine heiße Quelle von Schwefel-
Iwafser; dort ist ein ziemlich anständige-Z
Vavehqusppiis siegendes-i ma- mahl
ein Wohnhaus, wo man zur Noth über
inachten kann. Nachdem wir also ein sehr
Jerquickendes Schweselbad genommen (das
EMsser entspringt beinahe lochend, wenig-
Istenz 180 Grad Fahrenheit, und möchtel
äich es Allen an Rheuinatismus Leidenden
empfehlen) ging es zum Stirme
(natürlich war dies mein Geschäft) und
selten wohl oder nie habe ich in Sau Diego
mit solchem Appetit gegessen. Dann ging
es zu Bett, um den nächsten Morgen mit,
Tagesanbruch vukch eins der schönsten?
Canyons Unter-Californiens zu fahren. l
Der Weg ging an einem lleinen Fluß.
entlang, und wir hatten natürlich immer·
frisches gutes Wasser, aber auch ebenso
viel Sand, so daß wir nur langsam vor
wärts konnten. Da hier nur wenig oder
gar keine Häuser sind, so mußten wiri
diese Nacht unter freiem Himmel zu-«
bringen. Es ist zwar genug gutes Land
sdiesem Flüßchen entlang, aber bis jetzt
Fupch sehe wenig bebaut Jedoch auch diese
INachi ging vorüber und wahrlich, ich be-
Tdauere nicht, diese Reise gemacht zu haben.
ZDer ganze Weg zog immer über hohe
s Gebirge und tiefe Thaler, welche alle sehr
« gut bewässert sind und tausende von Acker-n
Igutes Land haben, um sich zuletzt in das
ZGuadaloupe Thal zu verwandern.
i Dieses Thal, dessen westlicheö Ende
die Bay von Todos Santos oder aller»
iheiligen Hafen ist und an dem die Stadt«v
JEnsenada liegt, ist wohl mit Recht eins
schönes Thal zu nennen. Dasselbe ists
etwa 30 Meilen lang und 10 Meilen »i
breit, vollständig gut bewiissert und bisl
jetzt nur von großen Rancheros bewohnt.!
Unter Anderen treibt hier Herr Thais
Flower eine ziemlich großartige Pferde-I
zucht und hat auf seinen 14,000 Ackern
außer sehr guten Pferden auch große
Heerden Vieh.
Alles dieses Land geht natürlich der.
,,Jnternational Land Co.« nichts an, dal
dasselbe schon vor 10 Jahren von derl
mexieanischen Regierung gekauft wurde. s
Jch fah Jhre Nr.4 der ,,Süd-Cal.j
Deutschen Zeitung« und fand darin einenk
Artikel ahe- dieses Land sowohl, ais übekx
eine neu zu gründende Stadt und deutschei
Colonie, wie Herr Krätzer von Chicagoi
sagt. e
Ensenada liegt an einer Meeresbucht;l,
gerade gegenüber zu Wasser 9 Meilen«
und zu Lande 18 Meilen liegt die äußerei
Spitze, auf der jetzt Surveyors beschäftigts
sind, eine Stadt. auszulegen, welche den«
Namen Todoö Santos erhalten soll. p» kl
Aus Sandbad.
; Die Bewohner unseres lieblichen Städtchens »
IEarlbbad haben am 4. Juli nun auch denj
» Beweis geliefert, dass man hier versteht« Feste ·
zn feiern und in keiner Hinsicht gewillt ist,;
lznrückznstehein sondern stets bestrebt ist, j
F kräftig und mit leuchtendem Beispiele voran- i
spnschreitew Die 4. Juli-Feier ging hier ini
; einerWeise vor sich, dank der liberalen Unter: ,
’ stilhung der Bürger, daß sie alle Erwartungen
weit übertraf. l
Böllerschiisse vertilndeten den Tag nnd«l
wurden fortgesetzt bis Morgens 9 Uhr, zul
iwelcher Zeit der Festzua sich zu organisirenJ
)begann. Der Abmarsch der Prozession fand
-uni10 Uhr statt und war die Ordnung sol:s
«geude: Festpkeisidem, Marscham Muskel
Sänger, eine Abtheilung Berittener, und den’
« Schluß bildeten Gäste zu Wagen. l
Der Zug bewegte sich durch die Straßen
der Stadt nach dein Papilion, allwo Herrs
James Kennedy eine schwangoolle Rede vom;
Stapel ließ. Besonders hervor-gehoben zul
werden verdient die geschmackvolle Delorirung !
des Musitrvagene. ;
Kurs nach der Festrede löste sich der Zagtl
; aus, um der reich beladenen Tafel iin Palma
s Potel Ehre anznthuin f
; Um 2 Uhr begannen die Gesellschastbspiele,’
Jan welchen sich Jung und Alt betheiligte
s und ein Jeder köstlich amilsirte. Besonders
erfreut waren die Sieger, silr welche werth
volle Preise bereit waren. Nach den Spielen
pflegte man noch der Unterhaltung der Plau
derei bis das Nbendessen die Geiellschast
trennte. l
Abends zwischen 9 und 10 Uhr wurde dab»
Feuerwerbabgebrannt nnd hiermit erreichtej
- die Feier ihren würdigen Schluß. (
Viele Fremde waren anwesend und schieden,
nachdem sie herzlich stir den ihnen bereiteteni
vers-Osten Tag gedankt, mit deinwunfchr.
, die nlchste (. Juli-Feier wieder rnit uns be
sehen zu tbnnen. Lange wird diese Feier
einem jeden Tyeilnehnier in Erinnerungl
uns-n ir. S. l
; A. Muthes-, s. htfh
« Ssa kruncitco. SI- Dis-v.
Xlaubexs eke- Levi
,
Jmorteure sub sasstossdsndler is
JColonial-Waaren, Liqueuren,
Eis en- und Stahl-Waaren und
Ackerbau-Geräthschaften.
122 und 124 Daviå Straße, Ecke 5ter nnb II Straße,
Cur Seereise-. san Dies-.
F. S. chadbonrae. Ich-I c. sitt-it
ssn knacisca Sc- Disso
khe chaäbonrno Pnrnitnre Co»
D Straße, nahe Dritter-, nnb Dritte Straße, zwischen D und c,
san Diego, cal»
sung-Geschäft des größten Möbel-Einblisseseutö an der steife-Küste
—0——
Die Eröffnnng dieses für Süd-Calime reiehhaltigsten Lagers iu
Mobeln, Polsterwaaren
hat jetzt stattgefunden und steht dem Publikum zur Ansicht bereit.
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