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Süd California Deutsche Zeitung. [volume] (San Diego, Calif.) 1887-????, June 09, 1911, Image 4

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Instit-Irr auf Zutun-arise. i
Humoreske von N olp l) Voddenss
1111 s c n· s
»Uct Herr --« ·
»He-winkt» ist niein Name, ana
dtges Friiiileiih Eriih Hannakletz
Haben Sie das schon wieder oergep
is« i« . . .
»Ich nieine - es srhnkt sich nicht,
daß Sie mich begleiten. Wir kennen
uns doch nnr non der Eis-hab» Mk«
»Das niacht fast gar nichkzk sxö
können sich doch nicht alle Tliieiischeii nti
Ballsaal kennen lernen. Zluszerdeiii
habe ich zwei usichtige llsiriinde sur
xneinc Bitte, Sie begleitet! zu dür
en ——«
»Und die niiireii?« fragte das
junge Zttliidcheii amiisirt.
Sie lnitteii von der Eisliahu her
die Chanssise erreicht.
»Wind-Ihn bin ich unsinnig gern in»
Ihrer« titesellschastP krnisiatirte er
treuherzig.
»Das ist kein Grund. Sie können
nicht toissein ob das tin-gelehrt auch»
der Fall ist.« s
~·.tlllei-dings. tllusr das Gegentheil
anzunehmen, erlaubt niein gesundeö
Selbstbennisxtieiii nicht»
Hilde Rathniann erröthete - uiid
da sie das! fühlte. iirgerte sie sich.
»Sie sind ein koniischer Kauz,
Herr ——«
»Haiii:a-ker, toenn irli bitten dari
tind was den zweiten Grund betrifft,
so mirs; ich schon eiii biszrlseii weiter
aiitilioleii Ja; bin uiittilich Soldat«
»Das iehc ichs'
~Niin ja. Als solcher habe ich mit
in ineiner militiiriieheii Laufbahn, die
nun schon ein Vierteljahr andauert
eine Pkeiige bedentender Fähigkeiten.
angeeignet. Acon heiste mich. uiit ei·
ner Schnsadron eine seindlirhe Brigadc
nicderrcitcn - mach’ ichl Sollte bei
tlnsliruch eines Krieges Gras Hiiseler
untröstlich sein nnd Piaiestiit zu mir
sagen: »Einjiihriger Hainiarker. hier
haben Sie ein ArnieckorplL und nun
knien Sie mal der Gesellschaft aufs
Leder! «- mach ich! Silber wissen Sie,
was ich nicht niachen kann? Front
niachen kann ich nicht. Wahrhaftige«
Gott nicht! Das mnsi an nieiiier
Körperhaltung liegen oder sonst wo·
tan ich weiß es nicht. Nun haben
wir hier einen General, unseren Vriz
gadekoitiinaiideuix eine gräulichettriitzw
bitt-sie. Der Mann hat ein Faible siit l
das Frontmachein Das ist sein Toll«
bunkt sozusagen. Sobald er einen
Soldaten zu Gesicht bekommt. paßt er
auf wie ein Schießhiiiid Steht der
Mann nicht tadellos, so wird er ange
silsnaiist und ausserdem mit einer
sisdneusnipsehkiing an den Eskadrons
chss nuch Hause geschickt. Das inöchte
ich vermeiden«
Wenn der Einjährige Hainiacker
nicht ein so harmloser Mensch gewesen
todte, hätte ihn die pliiglich aus-»
brechcnde Heiterkeit seiner Begleiteriii
wahrscheinlich stuhig getaucht.
»Was habe ich denn damit zu
thunl« rief das junge Mädchen unter
hellem Lachen. »
»Oh sehr viel! Sie haben direkt
mein Leben. in Ihre: Hand«
»Gut-h ——"
" «Lachen Sie nicht, gniidiges Fräu
lein, es ist so. Ja) habe meine Schlitt
sehilhc zwecks Reparatiir beim Eis·
bahnwiirter zurück, gelassen. Folglich«
habe ich nichts in der Hand. Bkenn
ich aber nichts in der Hand habe-must
ich bei einer etwaigen Vegegtiiiiig mit
dem hohen Vokgesehteii Front niacheiy
und wenn ich Frout mache, dann kann
ich eventuell wegen riickfiilliger schlech
ter Haltung beim Frontmachen ein«
gesperrt werden, und wenn ich ein·
gesperrt werde, so niiiszte ich bei der
Sylvesterseier im Kasiiio fehlen. von»
der gnödiges Fräulein mir er.ziililteii.
das-Sie diese mitinaclseii werden: und
wenn irh heute tltarht Schlag zwölf
Uhr nicht mein Glas an das Jhre an—
klingen lassen darf, dann srhiesie ich
mich todt! - Und nun geben Sie ucir
giitigst Jhre Schlittichsilitairlie zinn
Tragen, dann ist alles in sihöiister
Ordnungs'
»Hier. Ich will Sie nicht ans dont
Gewissen haben. Aber Sie treffen
dort) nicht immer einen Vorgesetz
en -—«
»Zum-r! Bei mein-ein Pech immer.
Jch brauche nur einmal ohne Deckuiig ,
über die Gasse zu laufen, schoii hat
mich einer. Da könnte ich Jhiieii lite
schichten erzählen aber das ist
gar nicht nöthig. Der Wolf in der
Fabel. Da hinten kommt uiein Gene
ral. Jch bitt« Sie - toas stirbt nun
das alte Rauhbeiii Nachiiiittiigs nni
get: hier auf des: Latidstraszel Dir
s« lit fo groß, und es gibt eine lin
zahl von schönen Gegenden aber
ausgerechnet kommt er hierher. Und
wozu? Damit ich äzront machen soll.
Aber: das gib« nich , flterrheir. Heute
Mchksp Jeh bin in Begleitung nnd
habe ein TiisTrhen in der Hand. Also
III! iechs S ritte vorher sin gerader
Dslkkmg - eins zwei -»—"
; r kam es anders. .
al Volten blieb stehxm die«
» . Dame blieb steheirund dem un·
a( speinieihkjgku knei- ich»
U · tibriip als ebenfalls sie zu»
II« » undinlt Draus-ihn · « «
tote der Teilen! and, die: Da
C« MARTHE« Dis-lud. VI»
- . « - (
»O If« ..,s · « - -,«··
holt F— wohl eine Eisibekanntschast
fort-T? «
~Einjähriger Liaciiiacleiz zweite Es«
kadron Dragonerrcgiriiecit Karl Lud
wig, vom Eislans zicriictf
Der Genera! surrte, und zwar nicht
unfreundlich. Plönlich aber wurde
sein Blick ernst und streng.
»Es wäre mir lieb. mein Kind,
wenn Du mich noch ein wenig beglei
tetest«, sagte er zu seiner Nichte, ohne
die krilische Ninsterung des Einjiihi
eigen zu nnterbrecheiu Endlich trat
er an ihn heran.
»Da-sie Ihnen siir Begleitung mei
ner Nichte. Jm Uebrigen aber
wie stehen Sie denn dal Donncrusets
ter nochmali Wo haben Sie die freie
Handl Wo die reihte Schulterlk —-
Doimerwetter nochniali Wie heiszt
Jhr RittmetsterW
Jiittmeister von Gemming, Herr
Genera«
»Dann sind Sie also derselbe Ein—
jährige- der mir schon einmal durch
seine erbiirmliche Haltung anfgefatleti
it. Exempel statnireiil Donuertoeb
ter nochmaL Zur Stallioache melden
für heute Nacht. Verstande-us«
~8u Befehl, Herr Gcneral!«
»Wegtretenl ’n Lkbcndl« - -
lssieneriil Voltcn war ein sehr stren
ger Herr in! Dienst, aber wie weiches
Tixlachs in den tsiiiidcii seiner Damen.
namentlich seines NichtchensT das et
in Ermangelung eigenen Kindern«
genss abgöttiscls liebte. Dennoch hatte
idildc Rahmanti es tiicht dnrchdriicken
können, das; ihrein Ritter von der
Eiebahn die Strafe geschenkt tout-de.
»Ich kann mich doch nicht zum Po«
panz niactjcnf hatte der alte Herr ge
sagt. »Der Mensch hat eine Haltung
ivie der Eampanile in Venedig zwei
Minuten vor seinem Einftur.k So
was darf man nicht durchgehen las
sen. Sonst ein ganz tiichtiger «.lliensch.
Habe mich nach ihm erkundigt. Vlnrlss
sehr angesehene Familie. Ilönncsil
ihm Pslaster ans die Wunde legen —-
morgeii zu Tisch einluden. Mehr ists
nicht zu weihen. Basis« «
Das war innnerhisi etwas. Silber
Fräulein Hilde lilieb doch noch sehr
gedriiclt - und ihre Stimmung Ein·
derte sich auch nicht, als man im Ka
fino inne. Jm Gegentheih Je nä
her die Mittcrnachtsftisiidc lnsrciiii
riikkte, desto nnruhiger wurde sie in
all dem Jubel nnd Tier-bei.
Es loar ja Unsinn - anthnn
eviirde er sich natiirlich nichts. Ein so
sprühend lebenssroher Wicnschl lind
doch - man konnte nicht wissen! Jn
dem scheitsilichen Stall bei den Pier«
den —- alles so triibe nnd diifter —-
und wenn dann die Glocken läuten
- Herrgott im Hirn-net, das war
ja gar nicht auszudeuten . . .
Was thun -—lf ««-
slngst beflugelte die Erfindung,
und - endlich! - kaum eine Vier«
telftunde vor zinölf hatte sic’e . ..
Der Einjiihrige Hannarker war
eben bei der unsestlichcnVeschiiftigiiiin,
hinter einem alten, an Verdauung-J
-bescljtoerden leidenden Kritsnciisetzer
zum zehnten Male an diesen! Abend
die Llbgiinge mit der reglcmentsmäs
szigeii Sorgfalt nnd mit einer regie
merttsmäszigen Schaufel sortsuräus
mein. Stalldiinste sind gesund, aber
sie stimmen melaneholisckh wenn man
sie strafweise einathmet und beson
dere iltsache hat, sieh einen anderen
Aufenthalt zu Iviinschen
ilnd tiielleickyt war diese verfluchte
Gesrhiclytc mit dieser Stallwache noch
nicht einmal abgethiinl Wenn das
junge Piädchen auch nur ein Wort
non dem verlanten liess, was er iilusr
den General geäußert, dann konnte er
fich gratulieren. Aber dass war ja
Unsinn - daS würde sie ihm nicht
anthnn. Ein Miidel mit solchen wun
dewollen Augen war keine Verräthe
ri—n. ilnd doch - man konnte nicht
wissen. . . .
Erirh Hannacker betrachete schtvcrs
miithig den alten Gaul, der wieder
so verdächtig mit dem Schwein«
wippte und erwog dabei, wie er wohl
zu einen: Silvesterpiiiisch kommen
könnte, als eine stasino - Ordonanz
eilig nnd heimlich den Stall betrat.
»Der Herr EinjiihrigeW
»Was ist los —« ·
»Hier eine Flasche Sekt nnd zwei
Gläser -—— und ans dem Etikctt steht
was draus! Jch muß weg. Gute
Nacht und Prost Neujahrst »
«Gute Radst- mein Sohn. Das ist
ja glänzend! Wer mag da an mirh
gedacht haben! Und zwei Gläser?
lind auf der Etickette soll wir-s drauf—
stehen? - Schwerebreth ist das du
ster hier! - Eine anständige, tlJiarke.
Alle Achtung! Aber was weiter?
Aha - hier steht noch was: »Weder
Herr Hannacler - es thut mir so
schrecklicls leid, daß Sie nicht hier sein
können! Aus dem kleineren Verlier
habe ieh getrunken, der andere ist siir
Sie - zum Anstoszen - tvenn es
läuten«
Läutetl Liintetl Eben liiutete
ed - -- «—-
Mit rasende: Geschöftigkeit schlug
der Einjiihrige Hannacker der Flasche
den Hals ab. Und -
~-Hurrai Prost Not-fahrt« gelit
es durch den Stall, das; die Gäule
erschrocken an den Ketten rissen und
der Krippenseeer « ohnehin etwas
n eötzd ein Uagenleiden s—-
V» » , en is— vorn aus
s us. « s, «
« Des, spinnen-
« .. » --«;»·I·!. in; - «
5«.«).-,’·..·.".-" i«
Süd-Entfernt« Deutsche Zeitisicjxf
lkvpiide so hossnungsfwh gewesen ZU
sein.
Hex-link- Fiumqr nor Gericht
»Der Löwe der Snisoa«.
Man sieht es ihm auf den erstes!
Blick an, das; er zu sener Klasse VII!
Gaunern gehört, die sich nscht Mtk
Kleinigkeiten abgeben, sondern auf
grosse-n Fuße leben und nur m den
Kreisen, wo das Geld keine Rolle
spielt, ihre Faugnetze answer-sen.
Sein gefellschaftlicher Name ist Gras
Udo von Miitzelbcickx während die
Festftellinng feiner Personalivn er
gibt. daß er Itnrl Ritschentreter heiß!
und der Sohn eines vor langen Jah
ren aus Oesterreich eingewandertcn
Senfenmarlsers ist.
Nach der Anklagefchrift hat er iich
eines iiberaus lukratisven Hei-rathe
sclycvindels schuldig gemacht. Er ver
stand es, eine vermögendeWittiue, die
er in einem Badeort rennen lernte,
unter der falschen Vorspiegeluncn er
sei der Graf Udo von Rtiiuelbacky um
das nette Siimrnchen von tO,OOO M.
zu erleichtern. Zur Sicherheit fiir
dieses Darlehcii vcrpfäudete er die
Einkünfte seines angeblich in Gali
zien gelegenen Gutes, das aber that·
sächlich irgend-um in der umgebeudeii
»Luft·schicht eines noch nicht entdeckten
Planeten lag. Jni Besitz der also
ergaunerteii Summe verfchuuuid er
« auf Ninunenuiedersebeiu mit situier
laffung einer iuilnsglicheiieii Histoi
rechiiiinsg, eines uiit werthloseiisaiids
steinen gefüllten Jlieisekofferså und ei·
nes gebrocheueii weiblichen! Herzens,
das ahmiiigsslos den! bcftrirkeiideii
Zauber feiner Persönlichkeit erlegen
war.
f Der TalmiiGraf erklärt nach Vor—
fhaltiiirg dieser Einzelheiten auf die
Frage, Ob Ok W) schiildig bekennen
JEO ist durchaus unrichtig, das; die
fOiiigcilse der; Darlehn-J von 10,000
iMark etwas mit der Lieilegitng des«
! Grafentitels zu thun hatte. Frau S.
! geniiilire dasDarlelsn nicht dem Um«
lieu, sondern dem gelieben Manne,
’deiii sie über kurz oder lang für im«
mer angehören wollte.
Vor-f: Die Zeisgiii Frau S. ist
nun leider nicht zur Stelle, sie ist
durch Krankheit verhindert, hier zu
erscheint-en. Sanft liesze sich wohl
leicht das Gegentheil von dem, was
Sie da eben vorgebracht. feststellen.
Eiuemtllbeiiteurer ohne Stellung und
Vermögen vertraut man nicht 10,000
Mart an. Wollen Sie nicht lieber
offen eingesteht-n, das; Sie sich nur in
betriigerifcher Absicht den Grafentitel
beigelegt haben-P
A ngetl.: Jch hoffe, noch Fami-
Ilenpapslere beibringen zu können, Ue
Imeiuesi Anspruch auf den Grafentitec
als ganz zweifellos erweisen sollen.
Einer nieiuer Vorfahren hat ans po
litischen Grün-den einen bürgerlichen
Namen angenommen, die Berechti
gung seiner Rachkoninien zur Füh
rung sdes Titels ist aber durch unum
ftößliclze Tokumente verbürgt
Vers: Diese Dokumente besin
den sich wahrscheinlich ebenso auf dem
Wende, wie das Gut, dessen Ein·
kiinfte Sie als- Sicherheit vers-fände
ten. Nach Lage der Sache wird ja
eine Vertaguiig nothwendig werden,
es wäre aber doch besser, wenn Sie
srhou heute die Maske fallen ließen
und hier Ihr wahres Gesicht zeigten.
A n g e k l.: Es liegt mir durchaus
fern, etwas vertuschen zu wollen.
Als genauer· Kenner des weiblichen
Herzens?- weiß ich bestimmt, das; mir
Frau S. das Geld auch gegeben hätte,
wenn ich unter einein bürgerlichen
Namen aufgetreten wäre. Jch stand
in Unterhandlungen wegen Ankaufs
eines Gutes »in Galizien, die bereits
zum Alifchlisß gelang: waren, als sich
die Sache ganz tslöhlicsh infolge eines
unerwarteten Zwisfchenfalles zer
schlug. Jch handelte durchaus in gu
teni Glauben, als ich die Einkünfte
dieses Gutes als Sicherheit ver«
pfiiudetcn ·
Vers: Was Sie da zu Jbrer
Rechtfertigung vorbringen, find doch
nur Behauptungen, die beweislos in
der· Luft schweben. Wie wollen Sie
dafiir den Nachweis erbringen?
AngeklJ Meine plöhliche Ver«
baftung hat mich »der Dföglichkeit be
raubt, die zu meiner Vertheidigung
erforderlichen Doknniente und Zeu
gen zur Stelle zu bringen. Ich werde
aber alles herbeischaffen, wenn ich
vorläufig aus der Haft entlassen wer·
de, und bitte dringend um Entbasi
suug aus der tlnterfulhsiinsgshast
Vers: Das schlagen Sie IS
man aus dem Sinn. So naiv find
die Behörden denn doch nicht.
ngekl.: Das heißt, man schnei
det mir die Vertheidigungsmittec ab.
Ja) will nachweisen, das; ich in jensm
Badeorte eine sehr beliebte Person
lichkeit, ja das ~enfant cheri« der-Da
men war. Man nannte net-h sogar«
bezeichnend »Ob«-en der Saison". Ei·
neu: Manne von solchen gesellschaftli
chen Vorzügen ist es sehr wohl mag«
lich, auch ohne Anmerkung eines»
Ldellprådltats und Verpfändung eiof
sithsutes NOT) Blatt» rwfzunehk
wen. Diese 1o«o0o Mark wurden der: «
f« « sönliclikeitglezickitgdtderlzOsttsenätärctstdz
-.—ss c: , t n» CUV "l
,
z. . . » ssis—-sdixisssespssl
’ s
Garktclc Theater
» stillst-II nat! can-Miso.
I VAUDEVILLE
! sen-- s« II« min Imv ysss sehnt.
’ seiest-Ists, 4578 Paris« 100
Ist-im« us »so-u» rot. gut, Moaksssckstemcch
SIIICIIO stimmt§ kcsxx Sonntag we, s e, soc)-
Ismdo 2 Ansstellungen 7:."50 u. u. Pkelle tot, We, soc
gungsntittcl « hctbcizicschaffety Kind
bitte nochmals um Entlassung aus
der Haft.
« Der Her: Graf findet dem-It leidek
Ibei idcin Gericht keine Gcgcnlicbk Es
wird beschlossen, dir Sache zu verta-
Fcxen und zu »den! neuen Termine die
Zeugin nochmals zu laden. Ob U;
FantilicttsDohtmcittc wohl bis sdahi
zur Stelle fein werden?
Les« Tanzstundh
Sanft im Papst sich zu wiegen,
Polteud lustig sich zu drei) n,
Fu Galopp Ihruzudklreäpen s—
,lvle war wuu ers on
Ach, und erst die iiiszeti Blicke, »
Wo ein jedes Wort zu viel! - i
Die vcritdlfknen Hijudedrückq l
» All das stumme Ljobesilplel. ;
» Liebs: Miit-gen, Trost für? Herze.
Jurist, ojutnt nkel)t»un-bcdlngt, »
Wenn cuch heut ·cm Trennungs
· schknerze
Frau-get der Arm unischiingtl
Wie auch wir es ganz verstehen,
Akt-un heuk ihr« Von! Gram besiegt,
Dichter: wohl, als; fonst»gci(pei)en,
Zartlicher euch an uns schmiegtl
Niitzh ·o nüdt die fliichkge Stunde,
Die. utcht wieder unt-J eychekntl
zeugt, »das? åxtngrokvjrlköne Vutrtvdr.
eu ern e e «. in Verein .
Ach, sie kehren nie und nimmer,
Jugendwonnch Juqeiidielpvutig —·
Nur den Duft, de« goldnen Schutt«
mer.
» Georg Vötticheir.
Angenehm Sile-curios.
Gesängnißbeamter »(zum Sträjs
ling): Wegen Viucutiie sitzen Sie
hier; wie kommen Sie zu diesem De·
litt?
»Wie man so dazu kommt; ich
glaubte meine erste Frau längst»todt,
alg ich wieder heirathete: plvhlich
tauchte sie aber niiksder Fuf mld tch
hatte zwei Weiber im . aus«. ne,
und denn wo: ich ja froh; des! ich
bald eingesperrt wart-ei«
Genaue Auskunft.
»Welcher Wirkungskreis deine
unserem Freund, Pmzmntm
Miiller. im Ministerium übertragen
wvrden?«
»Der« Müller? Der hat »den ge
naificen Vollzug der Fußåitste
Ab s von 69, liteva es . -
schuittes zu den vorläufigen Ausfüh
rungsbeftinimiingen der aligerneinen
Betriebsvorsckzkjenjii überwachen«
Eine Nessus« Wunde
verursacht durch Messerlchnitl, Kugel, Blech
lanneky tostigelt Nagel, Feuer-wer! oder andre
Ursachen erfordert sofortige Behandlung
mit Bucklens Musiker-Salbe, um Blume-gis
tung oder Brand su verhüten. Sie lst das
deste Deiliiiitcel für Brandwunden, Ballen,
Hnutnusschliigcz Exzemm spröde Hände,
Leichdörnek und Häuser-holden. 2-3c bei
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sc! klisfeehnts syst-es, su- Diegcy Ost.
od Fceisthmarkt H
lscs I, II« I. sitts-
Ills So· teils Schlitten, Ist« un)
me. OF« gut« muss»
S.-C. Deutsche Zeitung
V » und das siochenblatt der ·
Ren« Vetter Staats-Zeitung
gusanunen
25i2.50.
Die ~Siid-Calisornia Deutsche Zeitung«
bat mit den Herausgebern der Iveltbetaniiten
«Nen- Yorker Stirne-Zeitung« einen son
trakt abgeschlosseiy wonach wir unsern Lesern
das Wochenblatt der »Sie-o Yorker Staats-
IZeitung« in Verbindung mit der »Gut)-
Eaiisornia Deutsche Zeitung« gu deniiiiusersi
niedrigen Preise von 8250 stir breide
Zeitungen liesern können.
Die »New Yorker Staais-Zeitung«, schon
in ihrem 76sten Jahrgang befindli(h, ist
bekanntlich die bedeutendste deutsche Zeitung
in den Ver. Staaten, sie hat direkte ieles
igraohische Deoeschen und itnterhiilt Korre
soondenien in allen größeren Stadien, be
ssvnders in Deutschland, und ist deshalb in
sder Lage, einen Jnhalt gu liefern, der einer
»kleinen Zeitung schon aus finanziellen Griini
den unmöglith ist. Somit erhalten die Ilion
nenten der »Stid-Calisornia Deutsche Zei
tung« bei soc extra von seht an zwei Zei
tungen, wovon die eine ein Weltdlatt ist, das
in jeder Nun-mer in is Seiten Lesestoss Sie
von allen Vorgängen eingehend unterrichtey
roiihrend die andere den lokalen Begeben
heiten nach wie vor ihre Aufmerksamkeit
schenken wird.
Alle Leier, welche Gebrauch von dieser
äusserst günstigen Osserte machen wollen, sind
daher erlischt, sofort ihre Bestellnngen einzu
sendenz doch miissen ioir aus strikte Hieraus«
begahlung bestehen. Alle Abonneiiten jedoch,
welche ihren Subskriptioiissvreiss siir list!
schon eingesandk haben, können bei Ein«
sendnng von öde: die »New Yorker Staats«
Zeitung« gleichsalls erhalten. i
I· Das Wochenbiatt der »New Yvrkerk
Staatöiszeituinp wird den Slbonnenien
direkt von New Port aus zugesandh
, e
PBOPLEJ s
UQASM DIE-SIEBEL»
Waltder as. sahn, Eigentümer
Beste Gewerbe, Frucht
und Gemüse
is« «. und H set» san Diego
Feier-bono:
Sunset 1064 Honke 3271
THE
Golden L« 0 n
Tavern .
lIRIAII I. kIITL siseatiimer
Ecke Vierte um! F strasse
Da! eleganteste crsrischungslokal in der
Stadt. Speisen ala can-e su jeder Tages«
seit. Beste Getränke. Unterbaltunge i
Musik mittelst des aus Deutschland irnvors
tirten Jiiesen-Dr·hestrions. Zuoortommende
und reeile Bedienung.
Alle Deutlchen sind berzlich willkommen.
-
. . Reception . .
San Diego Bier an Lapi. Beste Weine,
Liqueure und Cigarrem
sse jeder Tageszeit eiee aiesseseisneter
steil-end. -
Zu gadlreichein Besuch laden sreundlichst ein
SUXTE ä STEINUANIN
Eigentum»
Gan Diego Bier Feinste Weine, Liköre
an Zaps und Eigarren
Lehnen-Es «
. . Pia-Oe . .
2345 l( Straße
Wut. Lehnerh Eigentümer.
Was-mer Lan-h von 10-1 Uhr
und von 4—6 Uhr.
.-....—-—...—-...—--...·»
Ins-mai sei-von
850 sechste stroeee -
Joe Schichten-yet, Eises-tilgten
Das deine-m? S» Die-ge sie: net«
»! Sgvt
» Weine. Liqueure und
s Cigarren A so. I »
Jeden Tag von 10 Uhr Vormittags «
ein delitater Just-is.
KGOOOOOOOO
Wir bitten unsere werthen Leser
und Les-rinnen, beim Einkauf von
Waaren u. s. w. giitigst die Geschäfte
zu berücksichtigen, die in der »Slid
calsfotnia Deutsche Zeitung« anset
gen. Den Les-en tostet solche« nichts,
aberuntdilstessehrviehdermdie
uswssss »Es-««- « ««
. J
BINGEAU s 111-MS, Its und c sttuse
Unser Laden wird jeden Tag nm 8:30 errissnet
und n m l3:30 geschlossen; auch an Samsiagen
Unsere werte stlrrrrdschaft ist sreundlichst gebeten,
ihre Einkiinse rechtzeitig zn besorgen.
- Zoms DIE(
City Landes: and Wreoiriags Oe.
Neues und altes Baulioitz
Fenstern-ebenso, Tilrsn usw. «
Holz für Fsarrnbatrtem Stellungen, Ziinne
zu sehr niedrigen Preisen.
Fuss von Ssmpson IZSJ Sirt-use, nnlie der Basler-at. san Diese, cal
un
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I I
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F. X. Winter, Eigentümer. U. und E sttasss
sind es neun, deren Ursache rirem unreinen Zustande des Blutes zu
zuschreiben ist. Ein zuvcrlassigcr Bluxcciiijger is: das richtige Heil«
mittcl für« derartige Zustände
Forn i « i
Alpenkräutee
findet als Vlutrciiiixstinasniittel laum seine3aleiiren. Er ist iibcr rin
Jahrbuiidcrt in! litislsraitctsx lang: sann-i, mn feinen Werth Zn erpro
ben. Franc itirkxt in dsn Vlprtlvcleri danach. ilann un: lsri Poe-jin(-
Agcnicn bezogen lurltsn llm niikrcre Ylcikiluxift wsndc man sich an
DR. PETER FAHRNEY F« SONS cO.,
10-2:i So. ils-»·- A»-.. ciilcAcju tu«
—-..—.-—..
STANIJARD W IMB di: LIQLTOR M.
1314 E street, san Diego.
Eis-seit Aufträge ab nach allen Theilen der Stadt nnd im Lande.
Wir garantiren alle Waren die bei uns verkauft werden.
Unsere Weinleller sind die besteingetichieten der Stadt.
llome Phone 2122 Pacitic 3924
i
,«» » Gott! lioatls Btantls
sz «. F -« - il islues unt! U« eine
E « z - Altelnige sqenten stir
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Hi« ' , · ««« «. F· w· Co. Ists.
) »» · Wliolessle Weine und Liqueure
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