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Süd California Deutsche Zeitung. [volume] (San Diego, Calif.) 1887-????, July 26, 1918, Image 1

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EIN-Gunst»- -
« O
No. 30
Dämmerzoite und
Klarheit.
Ob der Amerikaner deutscher Ge
burt immer das richtige Maß im Her
vorkehren seiner Eigentümlichkeiten ge
halten hat, wollen wir iticht unter
suchen. Jedenfallg stehtes fest, das;
es sich heute nicht darum handeln kann,
solche Eigenthiimlichkeiteii stark und
auffällig an den Tag zu legen, oder
auf Abstannnitttg, Eigenart oder Bes
fersein zu pocheu. Es hat keinen Zweck,
sich einen besonderen deutscheii Anstrich
zu geben, oder sich mit dein Doppel
nanteu Dentschäilmerikaner herumzu
schleppen. Seien wir Atnerikaner
schlechthin, ohne eine Rassen: oder
Parteieinschachteliiiixz die entweder
entstellt oder miszoerftanden werden
kann. Gehen wir mehr unter die
große Masse des Anierikaiiertitine und
fliehen wir uns seine guten Eigenschaf
ten anzneigtren nnd ein besseres Tier:
ständnisz seiner lobenstvertest Charak
terziige zu erlangen. Wir meinen da
mit nicht, das; sich irgend jentand seiner
Heiinath schäiiiett soll, aber das Pochen
ans die Herkunft hat anch keinen Sinn.
Wir sind alle, einer wie der andere,
von einer Dljktttter geboren, und wo sie
uns dae Leben gegeben habest mag
»Du sollst Vater und »Mutter ehren«,
lautet das Gebot. s
Die Forderung der :liatioit, seiti
Beginn des Kriege-I tausendmal wie-«
derholt, ist die, das; wir Llttterikaner
sein sollen, weiter nichts. Wenn wir
ehrlich sein wollen und logisch denken,
niiiffett wir die Berechtigung der For—
derung anerkennen. Ltkir kamen ane
freien Stiicketi in dieseo Land, und
sind soiiter and) itiiht gewaltsam ge:
halten toorden Wir haben uns dac-
Biirgerpapier geben lassen und haben
dabei Llinerika einen Trensrhniitr ge:
leistet. Ttiir istögeii lange Zeiteiue ge:
wisse Diinnnerzosie in unseren! Herzen
gehegt haben, eine Zone des« tssefiililg
nnd des) Denkens, wo dem Land unse
rer Herkunft und dem Land unserer
Aiahl nebeneinander geopfert wurde.
Die Zeitoerhtiltiiisse habest eine fchari
sere Klarheit, eine tmerbittliche Ent
schiedenheih eine einzige Ergebenheit
itotig gemacht. Es ist unsere Sache
diesen! Lsandel der Dinge genau Neid:
nung zu tragen und Llsnerikasier zn
sein, iueiter lachte.
Wenn wir giittzlicis auf diesen
Standpunkt gelangt find, und so un:
sere Jsflicht getan haben, dann erwächst
un(- aber auch das T)iecht, von unseren
Piitbiirzserit zu verlangen, das; sie unr
ale ganze xslinerikaiter beizandelin ohne
fchinerzlscifte llngleichheitest iu der Ve
hasidluug, ohne Zitriicksetiisiig im so:
zialeii Tierlein, ohne Schädigung im
getoerbliclseti Leben. kiiecht nnd Pflicht
heißen die itnersclsiitterlicheti Psciler
unserer Eristeiiz, nnd keiner dieser bei
den Pseiler darf aus schniattkeitt Grun
de stehen.
Wer fiel) nicht mehr an feine eigene
stindifeit erinnert, ist eitt fchlechter
sicher.
Die ttottgkefziettte drängte mächtig
uach Haufe, tuu die politifchett zziitttte
attszttiteffet·tt.
Die Rnffen kiianea es durchaus nicht
begreifen, bafz fic fo viele fctbftlofe
Freunde habest.
Ein Wechfelblatt erklärt, es toilkde
keine Kriegsuachrichtett sucht· bringen,
weil es kein Biärchettlttrch herauögiebtsp
Daß im Bnttdegfenat eine Arbeiter:
verfichcrttttgoottrlage eiugereicht wur
de, ziihlt and) zu den z3eichen der Zeit.
sifatkiotiftise Reden machen noch lange
keiuePatrtotetk Lllter wer vouges
rittgetttEittlottttttett es fertig bringt,
Kriegoftutrtttarkett zu kaufen, der hat
beftinnttt Tilufprttcij auf dett Natnett
Ja einem atlatttifchen Kiiftettoct find
fiebett tote Akalfifelte attgefchwettttttt
worden, die scheinbar durch TieffecL
bontbett getötet waren· Es nutft da
irgendwo eine Licrtoecholttttg stattge
funden habest. i
Was der Kwieg der
Schweiz gebracht.
Wie der Krieg auf dae Leben in der
Schweiz einwirkt, davon gibt uns fol
gende Plauderei dee iu Ziirich erschei
nenden Blattes ~Bnnd« ein drastischee
Bild:
~Ach, diese Bahnhosstrasze mit ihren
blühenden Linden! Wie war sie doch
andere bevölkert vor 25 Jahren, da
ich sie als Lentnaiit niit lockigein Haar
dnrcheiltel Weg sind die Locken nnd
fort die Leute, welche damals uiit mir
Schritt hielten. Eine ganz fremde,
unheimliche und unheiniische Welt zieht
an dir vorüber. »Wer zählt die Völ
ker, nennt die Namen, die hainstertid
hier zusammentanieii s« Gesichter, die
unwillliirlich zuin Ohrseigeitgeheii rei
zen; Augen, welche, wie diejenigen des
Aaegeicrch frech hernmspiilietu Ohren,
die lauschend von! Zchridel weit als-»
stehen; Aiäiiley welche sich mit glatt-Z
zenden Goldplotiibesi über den gemach-I
ten Profit äußern. Und diese ganzeY
Gesellschaft der Schieber nnd Maklerx
der Hatnster und Breit-treiben läuft
so elegant bekleidet nnd lieschiilst unt-J
her, das; unsereiner mit dem zweinials
chemisch gereinigteu Yliiziig es kaums
noch wagt, aus dein Trottoir zu gehens
Fremde, gesräszige Kuckncke fitzen
srech im wariuen Schweizernesh ge
ssiittert von dein lanniiesgediildigeih
gutmütigen Volk der :)llphoriibliiser.
In! Gegensatz dazu wissen unsere
Bruder im Ausland bald nicht Inehr,
Twie sie austreten sollen, isnd wenn einer
bei einein patriotischeii Anlaß zitfiillig
niesen mnsz nnd dabei das Gesicht ver
zieht, so wird er wegen ~3nnivathie
mit dem Feinde« eingesponnen.
Ursac- die sziiterniertcii anbelangt,
deren man hier nnr wenige sieht, so
ssiud dae ja sicher« bedaneriistrserte
Nienscheih die sich schlicszlicls die lange
Ltkartezeit so gut es» geht zu vertreiben
suchen Dank dein Entgcgenkoniiiieii
unserer Schweizeriiiiieii gebt eg ihnen
denn auch wirklich recht gut! Limb
rend wir seit snehr als- drei Jahren in
den Stiefeln steifen, inacheii sich die
Herrschaften an unsere Frauen,
Echivcfterin Tischter iind Braute her
an, weil sie genau niisseik das; bei die:
sen langhaarigeii llindern das« :h’ciie
und Fremde inniier zieht. Aber« uns
Wehruiiiititerii geht eben das: Schiitzciis
graheiiitjlroiiia ab, nnd wenn wir zslaik
ben anfziiiiieiseii haben, so stannneii sie
höchstens» von einer 3ahiisistel, Blind
darinoperation oder Piensur her. So
etwas reizt doch niiht ! :!llsei« am Ende
ist es·- auch nicht allzu schade uni dass,
wag dabei nnisallr
L Ileben den sganifterii trifft nian nodi
eine andere Gattung der Tierwelt ans
der Bithnhosstrasze an. Es sind die
Asvhaltschivktllseir Ihre Zahl ist
Beginnt. An Lliisseheth Svrache nnd
Oerkonnueii verschieden, verfolgen doch
alle dasselbe Ziel, den leichtfiiisiizieit
Geldgcivinn Pierkiviirdizp das; diese
Oalbiveltdatiiesi ans der ganzen Welt
asizittresfeti sind !
Wie verhiilt sich die Behörde diesem
zweifelhaften Volk beiderlei Olesehledk
tes gegenüber? Nun, ich denke, sie
tut, was sie tnn kann, wird aber lifters
ini Gefühle ihrer Ohnmacht wenig et·-
reiehen können. Llls nieiti Freitnd
einen Geheinixsolizisteit ersnchte, er
niöehte doch tnal in eineni verdiiehtigen
Hause in der Zllachharskhast lltnschan
hattest, erhielt er znr Antwort : »Be
danre sehr, niein Herr, denn wenn ich
meinen! Chef niit derartigen Tliapsiorteti
komme, so knurrt er mich doch nur an;
er hat davon genng bis über die
Ohren!
! Wie eine Erlösung anf das leite:
sdriiiige nnd Gesehiebe ans der Bildni
ilsosstraße inntet ein Spaziergang ain
ivrächtigest Seeqnai an. Hier· ist es;
swirtlidj gut sent. Ein Blick anf den—
« See nnd die Geliirgsirielt liernltigt nnd
tröstet. Denn was da vor dir liegt,
das war nnd wird bleiben, icnveriiik
der( und unverdorben«
Jst Braiilien ioll du· Kaifcc vom
Frost gelitten haben. Dei« cssrund fin
einc Prciscrhdhtcng ist gestanden.
Sau Diese, Gauner-im, Freitag, de« 26. Ihm uns.
(-’oun(sil ot Nation-il Defkmse
on Foreign Language Press
The Nation-l Council of Defense has sent to all the state coun
cils in the country a circular letter which deals with Foreign Lan—
guage Newspapers and advises the state Couneils of defense regard
ing their attitude towards these papersu
This letter is countersigned by Wfl. s. Gitkorch Director of the
council of National Defense as well as by Arthur 11. Pleming, Chief
of the state Couneils Section. We have reason to believe that the
circular was written and published with the approval of high govern·
ment offieiala
We reprint here part of this circular sinks- jn same just-goes read—
ers have recently been requested by County Couneils of Defense to
discontinue their subseriptions to German language pas-ers.
The letter of the couneil of National lksfense at Washington with
reference to the attitude of the Governmpnt towards the Poreign lan
guage Pressa, readsx
THE GOVERNMEIDPP l’0l«IcY.
Whatever the ultimate poliey of the Uovernment may be toward
foreigndanguage neusspaperss its immediate policy is to recognize
them as an existing institutions and get the greatest possible good
out of them. A great many periodicals are published in the language
of our Allies and· represent peoples who-se traditjonal ideals have been
based on Opposition to eneroaehments of Gent-an, Austrian and Tut-l:-
ish autoeracy and militarism. The others not only represent a very
large property interest that may not heedlessly be destroyech but,
what is much more important, they represent the channel of commu
nieation with several million inhabitants of this country who can not
be reached through the English language
To a patriotic article in a German newspaper the Wisconsin state
Couneil of Defense attributes the hundredfold inerease of subscrjps
tions to the Third Liberty Loan among certain German populated
counties of that state.
T) cut off the foreign language prtsss from an immense and in a
large part welliclisposerl Section of our people, would be to leave them
at the mercy of rumor and dseliberate falkehood It is better to have
accuratcs news- and reading matter eirculated among them under su
pervisioii than to lesave them at the merk-z« of hostile liars.
Stadt msd bfoitictti
Hirndevergifter sind nsieder auf(
Mission Hilles listig.
f Der Stadtrat hat stimmt) bervitligt
für die im Llttgnft oder Seotcntder ad:
znhalteude SchnlnmhL i«
Samstag dieser Weihe, der U. I
Juli, ist der letzte Tag zurn Registrierett
fiir die Jsrinriirrvriljleti atn 27. August. z
; t
! Niichsteit Sonntag feiern die vereiss
nigten Hertuatttrcislihttæßogen in Los:- f
Ilngcles im Zchlttzeirpark ein Volke-fest. ·
J In! Kann) tlearnn wurde letzte!
iWoche das Bildern) Theater fertigen-s
stellt, welches eine tlattazitiit von LlM
;Perfotteti hat.
f Die Aushelsltrigsliehdrdetr unndeni
instruiert, das; künftig das spoheniask
auf H« Zoll nnd das« xtjltnitirritziertticlitz
auf lltt Pfund heradgesctzt ist.
s xlllufikdiriziettt Alfred Tonnuasinrnx
xvon der Tstsrostelliittri her noch usohl
bekannt, hat die Leitung des Zeltstadtsp
iorchefters in Coronadli itdersiotninen.,
s Fliegerkadctt Tllldcrt Plelvirr Eurer-us
Tstitrzte anc Freitag letitcr »Er-date tret?
South Jnnierial Beach ans: einer«
kfpöhe von Zorn) Ins; ad nnd nun-de un»
Fall getotet i
Frauen, die ihre Früchte ohne Hinter«
leimnachcih hat-en später« keinen ztltr k
fisruch auf diesen Artikel. Das. tsteieti
runß feinen! Lsortltirit nach dnrdnre
ftthrt werden. »
————l- t
Kotigreftstirirtsrstletttrer tuurdrs vorn:
Stadtrat ersucht, einen der icn Vauj
lsegriffetretr ttreitzer den Namen »Zan]
Diego« zu geben als Ersatz fnr das
verfunkeuc Schiff
Die Veivohtter von Logasi Heighto
vrotestiererr energisch gegen die einged
liche Alisicltt des Stadtratcy die Jenaer—
Ivchrstritilsit an tlerirstn Llricune und
Sieard Straße nrit Dienern zu befeuert.
Die Vorselpriftesr fin- den Verlsraitch
non Zucker find rilternialo verfchijrft
loorden. Hiindler iniissetr dei jeden!
Tterkriiif den Namen und Ltldreife des.
tlrsnsriitietrtetr nehmen nnd diese uns-s
chentlich dem lokalen Nahrnngcittiittel I
Adtuitiiflrcitor einfchiekesh Nicht nicht,
als 25 Pfund fiir Eintnaehezrrsceke auf«
einuial einznkanfetu »in-n« ltio dahin
Island) der Weines-trug, jeht ist est eine.
ftrikte Arrordirrtinx
s 70 Rekruten fuhren am Montag«
von Sau Diego ab nach Kamp Lervisk
Fiir die am 27. August stattfin
dende Prinnirwahleii find 125 Kandi
daten im Felde.
) Um die sanitareii Vorschriftert streng
ldirrchzirfiihreth miifsen alle offentlichert
FEßlokale der Stadt eine Lizeng lösen. (
. Gut) V. Whalerk der neue städtifche
Schulftrperisiteiideiih ist mit seiner
»! Zaniilie von Liallejo hier eingetroffen«
, Jn Oceanside ist diese Bsoche T. V.
Fehl» Lehrer an der dortigen Hoch
;sclnile, nach ösxjiihriger Dienstzeit von
sder Staatsbehbrde in den Piiiihestatid
« versetzt worden.
» - .
J Dr. F. W. Mitleiter, nielcher jetzt
»als« Lentnaiit der Ver. Staaten Bin:
risiereservc in Iterv Orleaiis statio
niert ist, hat als Vkitglied der stät-ti
fihett Gesnndheitebehörde resigiiiert.»
Kongresntiaiiti Kettner hat eine Ein:
ladutig abgelehnt, Llffisteiiz-Vkaritie:
iekretiir Rooierielt und das Koinitec
fiir Vkaritieaiikfelegenheiten auf einer
Jnfpektioiietour nach Europa zu be
gleiten.
Ditrch Staatsinspektor W. B. Lu
ckctrbach wurden in San Diego zwei
Llliiinier verhaftet, welche sich der
Hilfe von acht seituiigsjiitigeti bedien:
ten, mn den Soldaten in Krimn Kearnn
Piorvhiii zu verkaufen. z
-———-———- !
Fischer berichten, daß die Gcirnisferf
nahe Point Loina dieses Jahr« eine
bedeutend niedrigere Temperatur zei
gen als bei Sau Pedro, und daß ans
diefeni Grunde die Tunas mehr die
nördlichen Getviifser anffiicheiy ganz
im Gegensatz zu friiheren Jahren.
Die Pliiiie siir die am Fuß der 32.
Straße zu errichtende Schiffshauwerft
fiir Zenieiitfchiffe find von der Bun
deESchiffllaribehörde genehmigt wor
den. Sobald init dein Bau der
Schiffe begonnen werden kann, wer:
den dort gegen W» Arbeiter— Bcsckkijfk
tiguiig findest.
Eharles Sehn-ab, Cseiieraldireltors
der Ver. Staaten Schifsdltriiilieltrirdry
teilte unsrer Handelskamnier telegra:
rihifds mit, daß infolge Viacigela an
Platerial vorliiiifizf in Sau Diego kein
Schiffavairhof filr Stahlscliiffe era
bliert werden kann. Aus demselben
leslrntrde wurde an niehreren andren im.
Van begriffeneii SchiffSbaillnDfeii die!
Arbeit eingestellt.
Aus deutscher! Kreisen.
Herr und Frau Arthur W. Schiefer
weilen in Murietta Hat Springer
Herr Ernst Weischedel und Gattin
find am Donnerstag letzter Woche nach
Sau Francisco übergesiedelt
Unsre Lesekitt Frau D. G. NkcLeatt
Eseierte aiu Dienstag im Kreise ihrer
dFreundiunen ihren Geburtstag.
Frau Oskar Jaäsnsweilt auf Be
such in Portland, Oregon, bei ihrer
Tochter, welche dort als Lehrerin tä
tig ist.
Die Familie Wut. Seiserh bis da
hin in Chollas Ballen ioohuhafh hat
diese Woche ihr Heim an Zu. Straße
bezogen.
« Herr nnd Frau M. Trepte weilten
letzte Woche aus Besuch in Los An:
geles bei ihrer Nichte Frau Arthitr
Schäfet
Frau A. Rudloff von Escoiidido
weilt in Begleitung ihres Tochter:
leins zur Erholung iu der Corotiado
Zeltstadt
Herr nnd Frau Franc C. Rot-man
sind diese Woche von einein mehr:
tvöchetitlicheti Aufenthalt in den heißen
Quellen bei Warners und Aturietta
wieder in Sau Diego eingetroffen.
T Frau Julia Roitsch ist letzte Woche
»von einem vierrvöcheutlicheu Besuch
in Fresno bei ihrem Bruder, Herrn
Wirt. R. Groscheh wieder nach Cero
nado zurückgekehrt.
Jn der letztivochetitlicheii Vereins:
versanimlutig des« Concordia Turnver
eins wurde die vom Bundesvorort in
Vorschlag gebrachte neue Prinzipien
erklärnng einstimmig angenommen.
Frau Lndwig Schniidt, begleitet
von ihren! Sohne Lunis, ist am Don:
nerstag nach Ntarshfielo Oregon, ab
gereist, uni ihrer dort Verheirateten
Tochter, Frau J. D. Jenes, einen
Besuch abzuftatteu
Herr August Rohlss hatte am Don:
uerstagabeiid letzter Woche das Un:
gliick, an der Z. Straße, wo er nach
Arbeiteschliiß noch einige Eiulliisfe be:
sorgen wollte, oon einein Autoniobil
angeranut zu werden. Er erlitt
schnierzhaste Verletziiiigeii an der Hiiste
und in der Niimengezieiid nnd steht«
unter tirztlicher Behandlung.
Herr nnd Frau Herinanii Kunzel
erhielten von ihren! Sohn Fred aus
Frankreich die Ilacliriciih das; er sich
»in! Dienst durch Hebt-n einen Bruch
Iznzog und nach einein Hospitiil in Pa
’ri6 gebracht wurde, wo er von einer
anierikaiiischeii Krankenuflegeriti ge:
pflegt wurde. Er schreibt, das; er
nahezu wieder-hergestellt ist nnd kurz:
lieh zuin ersten Mal in seinen: Leben
in Paris» der xlliiffiitsriiiig einer zirosieti
Oper beiwohntr. l
Herr Lisillieliic F. Schiller von Eli-«
cauto, welcher voriger: Jahr inusiktilis
scher Studien nnd seiner uiusaiigrev
chen Koinpoiitiotieii wegen fiir vors»
auSsichtliJJ liingere Zeit in New York
sich uiedergelassein wurde siir den
ttriegedieiist tauglich befunden nnd
kehrte vorige Lsoclns nach Sau Diego
zurück, unt die Eisiberiisitiig alsziiiisan
ten. Nach Eintritt normaler Zustande
wird unser heiinischer Nlitsiken desseti
Talent bereits verdiente Beachtung
gesunden, an die Anosiihriiiig seiner
angebahnten Beziehungen gehen, bei
welchen ihn: seine ini Osten gesanuneL
ten Erfahrungen sicher zu stritten koni
wen werden. Es sreiit uns, unseren
Willie an dieser Stelle witlkouinieii
heissen zu können.
-..-. «- —. .-
Meiii Hntscliiiciick die Rose,
Vlein Lager ini License,
Dei« Hinnnel nieni zielt,
Ahn; lauern nnd trailer-u,
Lser rollt, hinter Pfarrer-n, I
Ja) sahr in die Ltkelt !
SchesfeL s
Siidstsaliforitia Dcittjche Zeitung!
82410 per Jahr. « «
32. Jahrgang.
Dctctfrlpe FOR-heut.
Deutiche Evangeliichckzatliekiiche
Tkinitatis-Kikche·
(Ecke Woolmatt Ave. und Ferner) Irr.
Gotteodienstt Sonntag lsdz Uhr
vorniittago
» Predigt iiber I. Petri 4, 7.
Thema; »Die ernsten Worte des«
Apostels: Es ist aber nahe konnneik
»das Ende aller Dinge«
Am Mittlvod) nachmittkig versank:
melt fich der Rote Kreuz Verein der
Gemeinde zum Niihen in der 3chule.
« Die SoMlLagCssckJille skillt im Monat
Juli aus.
Alle sind zu den Gotteodieicstesi herz
lich eingeladen.
Paul Sei-ers, Baston
Erste Deutfche Lllicthodiftcti Kirche.
(Ecke los. und 1 straßeJ
Sonntagschulg Its» Uhr ntorgenc
Predigt, vormittags 1():45 Uhr.
Thema: ~Jesus nnd die Januari
terin.«
Predigt abends« 8 Uhr.
Thema: »Dienecl und warte-c«
Jugendbunty abends» 7530 Uhr.
Betstunde, Mitttvoch abends 7.3«.
Alle sind herzlich eingeladen.
Bernhard C. Voll, Pkedigen
Deutsche Evaugeliiche 3ioils-Qiikche.
532 U. Straße.
swifcheti Vkctrket und I Straße
Souutagfchrtle 10 Uhr inorgeney
« Gottesdieiist nächste« Sonntag um
11 Uhr vormittags.
Predigt über Lin: IS, 1-9.
Thema: »Die Rechiriiiig von dei
nem HarishalteA
Eine freundliche Einladung ergeht
an alle. P. Bd. Teftcn »Pastor.
532 U. Straße.
.....«..»——
Sonntagmorgeii um l! Uhr incr
den die ~Elks« auf dein Greenwood
Friedhof unter« entsprechende« Zere
monien ein Pdorinmeiit enttnilleir
Seitdem Kann! Kearnn ans die Lie
ferung von Wasser« ans den Refer
voirs bestem, islnnt der Skadtrat fiir
den Stadtgebrnitcki wieder die »Unmu
wckke iin Viifsioir Lknueii in Betrieb
zn seyen. Das Segen eines: neuen
Lkerliitidiiiigsrotirs wird ans Steig-ou
geschittzt
Dio folgende» vier« sirknliirh
welche Hansfraiicn Jlnleitiiiiki geben
znm Eininadieii nnd Trocknen von
Frucht nnd Gestirne, sind ans Anfrnzxe
ikoftenfrei von! Colle-g«- »t" .-xgrjcnl-
Tuns. University eif(’:ilit««srlli:l. Bot·-
kelezz CnliL zu erhalten : cnniiing
Pruits nnd Veget;ll)lk-s. Jlotliuils of·
Pootl Preservxrtiuii l. Pruit Jnices
um! Jellikw Jlctliivxls or« Fern! Pre
scrvatioti 11. Urying Prnit knul
VBRetabl(-s. Jletliods at« Fund Pre
serisxrtioii 111. ciinilyiiizz Is"rilit.
Jlnkiiig Pruit Tini-gar. und sslting
Yegetnlslekk Jletlixsxls et« Zum! Proz—
sekvntioti IV.
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Drei Burschen! fange« der« Liebste«
Vol! :
Wer wohl die Gescheitefte tnjtte l« ··
»Mein SchiisleiM - so der· erste
fwhlockt
»Ist Nkeisterin ans« den! Eisinetce I«
Da jnbelt der· zweite:
"»llnd nxeineis versteht,
Jn zicrlichfteii Lkerscn zu
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Dei· dritte mit Lncheliix
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Kinn! beides» nnd——lni«;t es bleiben S«
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Registricrnngäsckoiiy
Der Herausgeber dieser Zeitung wart
de von! Coanmssklekk ermächtigt, Re
qiftrierunqen von Mit-lernt für das neue
CounnpWahlregister vorzunehmen
Wir unterziehen und dieser Pillhe
gern, um unsern Landsleuten den Likeg
nach dem Conrthnns zu ersparen.

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