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Der Lecha Patriot und Northampton Demokrat. (Allentaun, Pa.) 1839-1848, April 10, 1848, Image 3

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Der Lechs» Patriot.
Allentan n,de» INlen April, 1848
W. Ca rr, Esg., Sun-Gebäude,
Ecke dcr Dritten, und Dock-Straße, gcgenü
der der MerchantS Erchange, und No. 4t»,
nördlich? Vierte Straße, Pkiladelpkia, ist un>
fer Agent für den "Patriot." Unsere dorti
gen Freunde sind ersucht, Antigen und Sub>
scrioiionen durch denselben an unS zn über
schicken.
Demokratische Wkig Ernennung.
Für Canal>Commißioner :
e»Mid d l eS wa r th,
Stadt -Wa hl.
Beider am letzten Montag in dieser Stadt
gekalleiien Wakl, wuideu folgende Herren
zu den respekiive» Aemter gewählt:
Für Bürgermeister erhielte» Dr. Ioku!
Romig und William Frey eine gleiche Sti»i>
menzahl jeder ISO und da kein Gesetz
bestell welches Über solchen Fall verfügt,
und niemand ausser die Gesetzgebung—die
morgen auseinander geht—ein Recht haben
soll nber solchen Fall Vorkehrungen zu tref
fen, werde» wir vielleicht ohne Bürge, mei
ster tl'un mttssen, bis solchiS geschehen kann
Wir wären nicht dafür daß unser weiser
Stadt Tichärter in der jrtzige» verkängiiiß- !
vollen Zeit ve,l tzt werde wegen dcr Buiger
nnisttrstelle, wo wir mit Mexiko fechten und
und die Franzoft» so ailfruhnsch sind.
Stadtrat h—Perer Heller, Wm, 5?
Blunier, Eemui d L'iscuring, Joseph Hart»
man, und Charles Keck
5? o ch-E onstabl e—Jacob Jkrie.
Schul Direktere n—Levi Wood
ring, Reubeu Reis
Weg meiste r—George Wetherkold,
Henry W Kneip
F e n ck n e r und Co. Kaden in
Weiss,nbnrg Taunschip, dieser Cauuly, eine
neue Ckocolace - Fabrik errichtet, und dies
Geschäft daselbst zu betreibe» gedenken Sie
haben uns einige Probknstnck.tik» von dein
bereits verfertigten zur Beurtheilung über
sandt, nud müßen gest. Ken—obgleich wir kei
ve große IndgeS Ckocolat? sind—daß
es cm guter Arlikrl ist und allcm übrigen!
an die Seite gestellt zu werden verdient.-
Unserm Freund Fenckncr und Co wünschen
»vir, daß er mit seine,» Unternckmen zu der
höchsten Stufe der 'Z!ollkoinm?»heit gelangen
«>öge.—Ui-er kälte noch vor ganz kurzer Hei«
-an die Enistekung einer solchen Fabrik in
Ai!-eissl»burg, Lecha Cauniy, gedacht Z
Unsere Frnchtfelder.
Unsere Bauer» aus allen Theilen unseres
tzauntps niciden. daß die Weiz.n- nna Rog
-gen-Felder zu jetziger Heit ein sekr günstiges
Ansehen Kaden.-- schöne Fr«kl,ng« ivet
ler wäkre«d voriger Woche, kat der Saa
inen und das Gras hervorgebracht unt> die
Felder mit schönem Grnn bedcckt.—Sollte
die Fliege oder andere Ursachen de» W'izcn
nicht angreifen, so mag der Sandmann «ine
ergiebige Ernde erwarten. Das Wetter war
einch wäkrcnd l>tz!er Woche angenekm um
Hafer auszusäen, Grnndberren zu pflanzen,
«ind den Beten für Welschkorn vor; iberei
»en.
steiniget enre ÄeUcr.
Die erst« Arbeit die man verrichten sollte,
—sobald das Wetter dazu warm genug ist—
ist die Ausräumn»,, von jcdem Gegenstand?
aus d?m Keller, der eine nnaesunde Dunst,
luft erzeuge«, vermag. Oeffnet die Keller»
»Küren und Fenstern —»beistreiche» die Man
ern mit Weißwasch, und entferne» alle faule
Grundbeeren, Krantstengel, Rübe», ?c , den
durch diese eiilstekt eine ?uft die leicht eine
gcsäkrliche Krankkei» beibringen könnte.
Gesetz für die Anfkebnng des M>-
tiziErerz erens wurde im Unterkanse »nse,
rcr Staats.Gesrtzgcbunq paßirt, wetnrch ei
ne jrd? dem Milizdienste uiiterivorfi ne Per.
son 25 Zents jäkrlich zn bezahlen kat anstmt
z» ererzieren Das kierans entspringende
soll nach Ablraqnng der nötkigen Ko>
sten, an die freiwilligen Compagni,» nb?rb?>
zablt werden—Ob der Sena» dieses Gesetz
auch paßir» kak, Kaden wir nicht vernomen.
Ui7»Seiiden> obiges aufgesetzt ist Kai mau
uns berichte«, das! der Senat auch di? Bill
Vaßir» kabe
Vund dem Esquire S ch a w, in
Sotbkdiiry Taunschip. Bucks Cauiily. w»r<
Wockr wüthend, biß K»ke, Schaa
»,, Echivrin, und »»der, Le inde, ehe er ae
lodte, wer?»n konnte —(Er^rß
Unsere Bürger könneü nicht,u ach,s,m
auf dies, Tkiere sein, denn ti se möcht?»
l»ich» in unser Cauniy kommen und großes
UnkeU anstiften, eke die gehörige Vorsichis.
Maßregeln ergriffen sind. Habt also acht
auf eure eigene wie auch aus fremde umher
laufend? Hunde
Starke Einwanderung.
Die Zakl der Emigranten die in Nenyork
in drei Monate« von >B4B, bis Mär, Z!
anlangten, war 15»27 wovon 4ZN3 im
Januar, und >O,»S4 im Februar und Märj
Sie wäre«
Pen Deutschland. 2774 ; Irland, 5414 ;
England, 2W» ; 3.°i4 ; Frank
reich, 3»S; Holland, >8»; Schwei,. »5;
Italien, 75; Bclgium, 4; Schweden, 2;
West Indien, 2; Portugal, 2; E pauien,
t 8 ; Poland/ 12; ränemark, I ; WalcS,
3?; Rußland, 8
Ul7'Unsere dcr eingegangenen Sub»
scrivtions-lSeider f„r den 'Lecha Patriet"
müpe» wir bis nächste Woche verschieden
Guter Rath an junge Damen.
Vertraue nicht auf ungewiße Reichthümer,
sonder» bereite dich vor für jeden Notkfall
im Leben. Lerne zu arbeiten, unv verlasse
dich nicht aus Diener um di, das Brod zu
backen; kekre deine Fußboden und stopfe
deine eigene Strümpfe. Ueber alle andere
Dinge schätze nicht zu gering jene achtbare
junge Männer die sich selbst erkallen und j
ikre bejakrle Eltern durch ihre eigene Hand-
Arbeit eruäkren, wäkrend du um andere be
sorgt bist, und jene faule, müßige Lasse I»
deine Gesellschaft aufnimmst, die niemals ei
nen Finger krümmen um sich selbst zu Kelsen,
solange sie Leib und See! zusammen kalten
können. Wenn du weiße bist wirst du das
Subjekt anschauen wie wir ; und wenn du
alt genug bist Weib zu werden, wirst du den
ehrlichen, fleißigen Mechanik vorzicken, und
wenn er auch keinen Cent besitzt um das Le
ben damit zu beginn?», anstatl d?n faskiona
bl? Loaf?r, mit rinem Capital von zekn tau
send Tkaler. Wenn wir die Bemerkung
kören : " jene junge Lady Katrin Reichtkum
geheiratkek," ziiteiu wir jedesmal vor ikrer
zukiinsligen Glückseligkeit. Zurnckqelassi'ne
Reichthümer au Kinder durch wohlhabende
Eiter», verwandeln sich öfiers in einen Fluch
anstatt eine Wohlthat. Junge Damen, be
denket dieses, nnd anstatt daß ihr die Geld
bcntel eurer Liebhaber schallen macht, und
ikren Anzug betrachte», schauet in ihre Her
zen und ikr? Gewohnheiten. Merket ob sie
Geschäft? treiben, nnd sich auf sich selbst ver
lassen können ; untersuche ob sie hinlänglj
che» Verstand besitzen, jenseits der Eristenz
einer Flettermauß schaue» zu können. Spre
che nicht von der s.l önen wxßen Haut, »nd
zarter, delikaten Hand —der hübschen Ge
stalt und schön-» Eischeinnng deS jungen
Gentrlmaniis Laße dicse närrisch? Betrach
tung?» ui? in deinen Sinn kommen.
Connecticut <) X
Di? erhaltene Neuigkeiten von der W-kl
in Conneciicnt sind höchst glorreich für die
Wkigs, und zeige» daß nnsere Freunde dort
mit ciner grrßen Mehrheit gesiegt haben. —
tie Whigs haben erwählt
Ein Gouvernör, u Lieutenant Gouvernör,
Eine Mehrheit in beide Häuser der Ge
setzgebunq.
Sechs aus de» 8 Scherisss-virllcicht alle.
Im Senat haben wir 17 aus de« 21 Se
natoren—und im Unterkause uugesäkr M
Mekrkeit, welches unS 2 Vereinigte» Staa
te» Senatoren zusichert der eine in die
Stelle deS Iok» M. Nilcs, Loko
Diese Neuigkeiten sind glorreich und zei
ge» deiiilich wie Polk nnd seine Administra
tion in Connecticut zn Hanse ist.
Ein anderer Sieg in Massachusetts !
Die spezielle Wakl im Bte» Distrikt i»
Massachusetts, um ein Mitglied in die Stel
le deS verstorbene» Iok» Q Adams zu er
wählen, fiel zu Gunsten dcr WkigS aus mit
einer Mekrkeit von 13 ! Horace Mann
ist daS erwäklte Glied.
Wlchlig von Sanra Fe.
Ueber St. Louis werden unS Nachrichten
zugebracht von einem Gemetzel zwischen de»
Ver. Staate» Truppe» und de» Mexika
nern, in welchem die Amerikaner geschlagen
worden sein sollen. Darin heißt es:
Daß neulich eiu Gefecht zwischen Colone!
Rall's Regiment, zu El Paso stationirt, un
gefähr 80i1 Mann stark, und 4001 Mer>ka>
ner stallfand. Die Amerikaner wurde« ge
schlagen, mit einem Verlust von zwischen tto
und 80 Mann, nnd mußle» vor de» Mexi
kanern sich zurückziehe». Gen. Price eilte
mit feiner Macht bei dem Empfang dieser
Nachricht Col. Rall z» Hnlfe. Ein anderer
Bericht meldet, daß Gen Urrea mit V.SOV
bis IU.VOv Mexikaner auf schnellem Mar
sche sich nach EI Passo hin bewege, nnd San
ta Fe in großem »lufrukr sei. Falls Gene
ral Price mit seinen Truppen und den Mer
ikanern zusammen getroffen ist, werde» wir
dal» vo» einem blutigen Scharmetzel hören.
Vi»c kitzliche Lnw Fra<,e.
"DaS Vermögen welches kinterlaßen wur
de," sagte ein Jrländer zu seinem Lawyer,
" war ein Schwein nnd ein Büschel Grund
leeren, w?lch?S zwischen den Erben, mir und
meinem Bruder vertheilt werden sollte. Die
Ereculoren haben das Schwein mit den
Mrilndbeeren eingesperrt, nnd während der
Nacht hat eS dieselbe gefressen, und nun
wünschen wir zn wiße», wie wir das Ver
mögen vertheilen solle» "
Ein weiblich r.-Eine
junge Lädy, Namens Backwell, von Phila
delpkia, studirt gegenwärtig in Boston M?<
! dizin. Das Boston "Medical Journal" sagt
i von ikr : "Sie b?s»cht r?gelmäßig di? Hör,
säl? der Professoren, nimmt ihren Sitz unter
den Stttdeuten, leg' 'bren Bonnet ab und
j hört mit großer den Vorlrä
! g?n von d?n?n sie Notizen macht. Sie
ist bnbsch, aber ihr ganzes Betragen ist so
> ernst nnv würdevoll, daß sie dadurch einen
großen Eiustuß ans die Studenten ausübt,
die wäbrrnd ikrrr Grgenwart daS größte
Decorum beobachten."
Sollte dieses Beispiel Nachakmerinnen
finden, so dnrfien die Herrn Dokloren mit
der Zeit gewaltig ins Gedräng? komm?n
Es ist wokl nictit,» längn?n, daß in vi?l?n
weiblichen Krankkeiten, weibliche Aerzte
männlichen vorgezogen werden wnrden.
Wie mancher schwärmerisch, Jüngling
wird nicht sich lieber der Pflege und Sorg
falt den »ar»en Händen einer zärtlich?»
Arrztin, als d/nen eines Dokkors anvertrau
en!
Vi» großes Bermöstcn.
Der "L'banon Courier" berich»?», daß
d?r W?rtk d?s liegenden Vermögens'des
verstorbenen Thomas B. Coleman auf vier
Kunde« und achtzig taufend Tkaler geschätzt
worden ist. Dasselbe begreif» in sich die
Cornwall und Colebrook Eisenschmelzen,
sammt d?m unschätzbar?« Erzlag?r zu Corn
wall ; die Castle Fin, Speedwell. Hopew'll,
»nd Tviinq Eisenhämmer, nebst ungefehr
3>,IXX) Äcker Land, gelegen in den Caunties,
Libanon, Lancafter, Jork. Adams, Dauphin
»nd Berks Das persönliche Vermögen
toll d«m liegenden Eigenthum an Werth
zleich kommen.
Philadelphia. April
Ein betrübtes Eeeigniß fand gestern frnk
in der Essigsiederei des Herrn Rilchie, Nord
dritte Siraße neben der Noble statt. Ein
! ,ebn Fuß hohes Essigfafi, von entsprechender
Weite, welches im Februar gereinigt nnd
aus welchem der Essig abgezapft war, sollte
gestern früh gereiniqt werden. Es wurde
zu dem Ende der Deckel abgenommen und
ein farbiger Namens Gibson mit dem Ge>
schäst? beauftragt. Dieser stellte eine Leiter
ans Faß und stieg in dasselbe hinab.
Herr Joseph Ritchie, welcher gegenwärtig
lind bei einem andern Fasse beschäftigt war,
! Körle das Röcheln. Er aknte sofort, was
vorgegangen, ergriff einen Strick, warf sol
chen in das Faß, um dem armen Leidenden
zu Hülfe zu kommen. Im Eifer aber, die
! Fes auszufükren, vergaß er, die ihn selbst be
drokendt Gcfakr und stieg auch die Leiter
hinab, wurde von de» faulen Dünste», wel
che aus dem Fasse aufstiegen jedoch über
mannt und stürzte binunter. SS blieb nun
nichts anderes übrig, als das große Faß
umzustürzen. Man denlte sich zwar dies
zu ikiin, nachdem das Wcrk vollbracht war,
wurden die beiden Menschen als Leichen ge
! Funden, Herr R'tchie war ein rüstiger Man
! von öS lakren, allgemein beliebt, er ki»ter>
i läßt eine Frau und 4 Kinder in tiefster Be
trubniß.
DerMörderßechte l.—Bei dcn
angestellten Untersuchungen über die Ermor.
Dung der Sarak Bechlel, durch ikren Eke
manii William Bechiel Kaden sich folgende
! Tkatiachen durch die Zeugen Aussagen ker
! ausgestellt: Vechtel kam am Sonnabend A
bends zwischen Sund IIZUKr mit zwei Ge
fährten etwas angetrunken zu Hause. Er
fand sein? Frau »ich» zu Hause, als er an>
kam, jedoch kekrte diese bald darauf mit ei
ner Fit«nvin zurück.
Nicht lange darnach ergriff er, ohne daß
ikm durch irgend einen Streit oder Zank
Veranlassung dazu gegeden war, seine Frau
beim Kopfe und schnitt ikr in Gegenwart
inekrcr Zeugen mit seinem Taschenmesser
i ten ab und versuchte sodann durch mek
! re sich selbst beigebrachte Wunden sich zu ent-
leiben, indem er ausrief, daß er mir ihr ster
! den wolle Di? HalSwund?, welch? er sei
! »er Frau beigebracht kalte, war 4-5 Zoll
> tief, war bis in die Luftrökre eingedrungen
und kalte die Halsadrrn so durchschnitien,
daß ein «»abwendbarer Tod eine kalb?
Stunde darauf erfolgte. Vechtel blieb wäk«
rend die Aerzte die und
das Blut zu stillen suchten, kalt und rukiq,
und erklärte, daß er den Mord begangen ha
be und dafür hängen wolle.
! Di? Zeugen sage» aus, daß die Ekeleute
oftmals mit einander gezankt käuen, und
daß V?cht?l lange schon sekr eifersüchtig auf
seine Frau gewesen sei und ikr oftmals ehe
liche Unireue vorg-worfeu kabe —s tcm.
(yeneral Tcvtt.
> Es wiid auf die zuverläßigst? Autorität
bckauptet, daß Gen. Scotts Eorrespondenz
mit der Regierung und Herrn Trist. >kn vor
dem Volk? über jeden Punkt vollständig
rechtfertigen wird. Der Waschington Kor
respondent des "North American" sagt :
"Di? ?rst? Nachricht, w?lche G?n. Scott
nach der Schlacht von Errro Gorde von
dem Ki iegs-Departemen» empfieng, war ein
Verweis, weil er die Gefangenen bei Vera
Ernz entließ. Indem Gen Scott über
diese Mittheilung Bemerkungen macht, sagt
j er, eS sei etwas sonderbar, daß der erste,
z Brief, dcn er cmpfieng nach der von der
Armee in der nnierschiedlichen Sci lachten
bewiesenen Tapferkeit und den von ihr er,
rungenen Siege ein tadelnder» sein sollt? ;
und er vermuthet nach der nämliche» Reike
der Schlußfolgerung, daß bis zur Zeit da er
seinen Einzug in dir Hauptstadt des Feindes
machen wird, er von dem Obcrbefckl wird
abgesetzt werde»! Er kat eS erlebt, seine
Prephezeikung erfttllt zn sekcn."
Die Bemükungen der Administration,
Gen. Scott zu beeinträchtigen und zu
Grundk zu richten, werd,» gänzlich feklschla
gen Er nimmt in der Achtung s?iner Lands
lkute den e. ste» Rang ein unter den lebenden
Generälen und Patrioten, und er wird fort
sakren diesen Rang einzunehmen, trotz der
unvermögenden Bosheit seiner Feinde.
IL. Vfd.
Mexikanische Trophäen
Die Harrisburg "Dem. Union" vom lsten
April sagt:—"ln Gemäßheit eines Veschlu
ßes der Grftyg?b»»g, hat Gen. Bowinan,
General'Adjttdant des Staats, die zwei schö
nen messingenen Kanonen, welche in der
Schlacht von Cerro Gordo, in Meriko, ge
nommen, und durch General Palterson dem
Staat Pennsylvanien zum Geschenk gemacht
wurden, auf Lafetten legen, und die Verna
gclunq ausbohre» so daß selbige in
der Rotnnda des iZapitols, wie die Beschlüs
se beider Häuser beabsichleten, ausgestellt
werden könncn. Am letzten Mittwoch wur
de di« größte Kanone, ein 18 Pfünder, auf
dem öffentlichen Grund gebracht, und eine
National Salute g?s?u?rt, zu Ehr n des gro
ßen Sieges, welchen das französisch? Volk
nber seine tyrannischen und eia?nmächrig?n
Regent?» errungen bat. Während dem
Schirff n war der Hügel mit Mitglieder»
d?r Gesetzgebung, Fremden und Bürgern
angefüllt. Unter den Anw?s?nd?n b?m?rk
t?» wir auch den tapfern Sapt Schmahl,
welcher dies? Kanon? in einem andern Ton
auf den Höhen von Eerro Gordo kalt? spr?«
che» köre», und d?r ein Angenzeig, der Ver
nichtung war, welche mit derselben und an
der» Stucken schwerem Geschützes angerich
tct wurde. Der gewählte Platz für die Auf
stellung dieser Kanone ist sehe schicklich, in
dem sie allen denjenigen, welche die Haupt
stadt des Staats besuchen, Beweis, von der
Tapferkeit der Bürger-Soldaten Pennsylva-
niens in einem weit rrntfernte» Lande geden
' werden."—sH. Ga>.
5 Hr. Ru s ch, unser Ambassador in Frank
! reich, war der Eiste der die Provincial Re
, gierung Frankreichs anerkannte.
, England, Belgien u»d die Schweiz Kaden
dem Beispiel des Vereinigien Staaten Am
- baffadors unverzüglich gefolgt, und die neue
, Republik anerkannt. Dle Provinztal Regie
rung Frankreichs soll in Gewalt bleiben bis
! das Volk eine Regierung durch die Stimm,
kästen ei»s?». Ll-f de« Arsten Dieses so«
eine gehalten werden.
Nenetie Nachna teu anö Ä.criko.
Augu st a, den Zien April —Ans Mer
iko sind in Neu - Orleans neue Nachrichten
angelangt, »velche dir Picayuue vom 29 v
M. mittheilt. Die Zwisti.zkeilen zwischen
den Generalen Scott und Worth sind beige
legt. Herr Trist hat bis jetzt nur desKalb
in Meriko verweilt, weil er als Zeuge gegen
den General Scott iu dem Untersuchungs
Gerichte auftreten muß. Man findet von
Vera Cruz jetzt keine neuen Porräthe mrhr
ins Innrre, weil man allgemein an den un
mittelbare» Rückzug unsrer Truppen glaubt.
Der Untersuchungs - Gerichtshof ha» seine
> Geschäfte begonnen.
s Di? Unicrsnchung erstreckt sich auf die vom
General Scott gegen deu General Pillow
und Obristc» Duucan gemachte» Anklagen
nnd a»f die Beschwerden d?S Gen, Worth
gegen Gen. Scott. Gen. Scott beschwerte
! sich bitter über daS gegen ihn eingeschlagne
! Verfahre», daß man ikn des Eommandos
! entsetzt, als Gefangnen und Criminal - Ver
brecher bekaiidle Der Richter Präsident
! erwiederte, daß diese Bemerkungen dir Ord
nnngS Regeln des Gerichts nicht kemmen
! unv Kindern dsirsien General Scott wie
j derkolie dann sciuc Klagen, worauf das Gc
> richt sich vertagte.
Am folgenden Tage versammelte sich der
Gcrichtskvf wieder und mau wollte die Un
tersuchung dcr Beschwerden des Gen. Wortk
gegen Grneral Scott keiften, als ein Brief
irnes vorgelegt wurde, in welchem er seine
! Klagen zurücknakm. Nachdem der Brief
gelesen war. erklärte der Gerichtshof, daß
er sein Verfakren suspendire» wolle. Gen.
! Scott verlangte dann die Verfolgung der
Untersuchung gegen Obrist tuncan, und Pil<
! low erklärte, daß er sich selbst gegen die An
! schnldigungen des Generals Scott rechtfer-
t'grn werde. Gen. Scott brachte dann zwei
! Anklagen gegen Ot rist Duucan vor:
Die Verletzung der Armee Verordnungen,
dnrch welche die Veröffentlichung von Brie
fen in Veznq auf Militär Operation verbo
z ten sei und 2 einige den Gen. Seoit betres
i fcnde Angaben in dicsen Briefen. Z.'aclidem
diese Beschwerden vorgelesen waren, nakm
> General Scott seine Klagen gegen Duncan
! zurück, uud so wird der Court - Marliel sich
wahrscheinlich in Eintracht aufgelöftt Kaden.
Tod des Johann Jacob Astor.
! lokannlac o b A st o r, der bekante
Millionär, ist am verletzten Mittwoch
Morgen in seiner Woknung in New Aork,
im 85st»n Jahre seincs Alters, gestorben.
Herr Astor war gebürtig zu Waldorf, okn,
wcit Heidelberg, im Großberzogtkum Baden,
und landete im lakr >784 als ein dürftiger
Jüngling auf Amerikas Ufern, unbekannt
mit unserer Landessprache und unserm Volke,
im Besitz aber von jener Herzenöneigung
und festen Entschlossenkelt, welche ikn iii
Stande ftvten sich ein ungeheures Vermögen
zu erwerben, wrlches auf mehr alö 15
Millionen Tkaler geschätzt wird. Seine
Familie bestckt aus zwei Söhnen, wovon ei
ner blödsinnig ist, und mekreren Töchtern.
Herr Astor kat durch seinen Willen einen
anseknlichen Tkeil seines nngekeiiern Ver
mögens zu öffentlichen und wokltc'ätigrn
Zwecken bestimmt. Unter diesen Dermächt
nissen sind 400.t1W Tkal?r zur Gründung
einer Bibliothek in der Stadt Neu Aorj,
zum freien allgemeine» Gebrauch der Bür
ger. Für die Armen seines Geburtsortes
Waldoif, ,nr Gründung einer Anstalt fnr
die Unterstützung der Armen und HülfSlosru
und die Bildung der Jugend, l»v,0(XI Thaler.
An die Dentsche Gescllschaft in Neu Aork,
Tkaler ; an die Bliuden-Anstalt
iji.'>lXK) an das Waisen Asyl SWI) Thaler;
a» das Asyl für Kindbetterinnen 2tt)v
iL- Vfd.
Di» Dork " Democratic. Preß" sagt :
Am 2lsten Merz verließ Daniel Hubley,von
dieser Stadt, ungefähr um Mittag mit ei>
nem seiner Kinder seine Heimatk, und gieng
!in die Gegend deS " ersten Dammes," in
der CodoruS, etwa eine kalbe Meile von der
Stadt, um Holz zn lesen. Beim Versuch
von einem Baum einen Ast vermittelst eines
Hakens abzubrechen, etwa lO oder 12 Fuß
vom Boden, brach dcrselbe ganz unerwar
tet, und ehe der unglückliche Mann entkom
men konnte fiel der Ast ikm unglücklicher
Weise anf den Kopf, und zerschmetterte sei
nen Hirnschädel auf eine schreckliche Art.--
DaS kleine Mädchen rann sogleich zu Hau.
se, nnd als Hülfe kam. fand mau ikn unier
dem Baum liegen. Es wurden noch Lei ens'
zeichen verspürt, allein nachdem man ikn ei
nige kuHert AardS getragen hatte, verschied
er. Der Verstorbene kinterläßl eine Frau,
und eine Anzakl Kinder --l Hau Gaz.
Ankunft des Dampfschiffes Wastii,lg
ten.
Am 20 März wurde zu D»l.liu eine große
Massenversammlung gekalt,n, Truppen wa
ren abgesandt, um sie zu unlerdrucken. Man
j fürchte«, gewaltsam, Aufrille.
Die Aiisständr in England und Schott
land sind unterdrückt,
z In Frankreich war alles rukiq.
, Die provisorische Regierung organisirte
ein» große Streitmacht, wie man glaubte, zn
einem Einfall in Oestreich bestimmt.
In Wien ist eine Revolution ausqebroch.
en Nur 20 Leben sind dabei verloren. .
Der Kaiser bewilligte dem Volke alle seine
Forderungen und die Folge davon war, daß
man ikn im Triumpke durch die Stadt trug-
In Preußen wurde die Revolution mit Er>
sola durch das Gouvernement unterdrückt
Es wurde gesagt, daß nur ein Pöbelkaufe
sie bervorgebrab» kabe. Die Truppen feu.
e,ten auf daS Volk und sehr viele blieben
Ungarn hat sich für unabhängig von Oe
sterreich erklärt und eiue Republik prvcla
mirt.
?u München ist ei« Ministerwechsel cinqe
treten. "
In Würtemberg breitet sich der Aufstand
uderall aus. Man sagt, baß der Kaiser von
Rußland vrrstorbrn se,.
i In Paris bat sich ein, Legion der poluis
ichen Flüchtlinge g.bildet Die Bank von
> Frankreich hat ikr, Zahlung,» ,inq,st,llt
Local Bank,« sind errichte«. Ein, groß, An>
zakl von Bankerotten ist ausgebroch,« Die
frankjösische Republik ist von allen Staaten
auerkannt
Die englischen ?cnds haben sich Im Preise
gehalten sP. Dem.
Vcrbciratke» :
Am letzte» Lcnnlag, trn <?kr»».
Herrn German, Herr Zacodßlan».
von dieser S'adt, mit Miß SarahGr».
m a n, von Salzburg.
Appiel-Nachrichten.
Zufolge einer Akte der General Assembly
der Republik von Pennsylvanien, betitelt
" Sine Akte Sauuty Rätes und LevieS de.
treffend," gebilligt den 15ten «pril ISS<
und den Akten der Assembly damit üdereitr,
stimmend, geb»» ipir Unter,eichneteii <Zom«
Mißtones von Sechq Zaunky Nachricht an
dir tazbaren Zinwohntr, Eigner »nd «gen
ten von liegendem und persönlich»« Eigen,
tkum, tarbar für Staats und Zaump
zwecke, daß Appiels gekalten werden
für den Nutzen aller intereßirter Personen,
für die unterschiedliche Distrikte im iZaunt?
Secha, wie folgt nämlich :
Für die Stadt Allevtau«, N»rtl>ampto»
Taunschip, Nieder Maeungie, Od«r Macun«
gie, Ober Milford, Ober Sauco», Hanno
ver und Salzburg, am Montag den nste«
Tag Mai nächstens, in dee EommiKivners
Amisstubt in der Stadt Allentau«
Für das Taunschip ?ynn, Heidelberg,
Waschington, (oder Dallas,) Weissendiirg,
Nord Wkcitkall, Süd Wheitkall und Low«
Hill, am Dienstag den 2ten Tag Mai njch,
sten6, W der SommißionerS Amtsstube wie
vorbesagt.
An denselben Tagen und Ort werden die
Zommißioncrs geschriebene Vorschläge em
pfangen, für die Tollcktirung der Staat<-
»nd Saun«,' Taren für daS laufende Jahr.
Die Bürgschaften müßen in den Vorschläge,
angeführt werden.
Samuel Eamp,
Beter Breinig,
John Llchtenwalter,
SommißionerS von Lecha Eauatp.
I. M. ? i n e, Schr.
April lv. nqSm
Teppichweberei
undFär b e r e i.
Der Unterzeichnete benachrichtige« seine
Freunde und das Publikum überhaupt, daß
er obige Geschäfte von seinem Bruder Sol.
Ander, in Ober-Macungie, ?echa ?0., über
nommen und an demselben Stande ausge
dehnt fortbelreiben wird. Alle Arten Tep
piche und von allen Preißen !>ält er bestän
dig auf Hand, die a» Schönkett und Gute
nirgendswo udertroffen werden kSnnen.--
Desgleichen webt er Teppiche auf Bestellung
und an den dilligsten Preißen.
Die Färberei treibt er auch fort und
füklt versichert daß alle feine Karden—wie
man sie haben will-an Pracht und Dauer kei
nen andern in der weiten Umgegend nach
stehen.
Da er seine Geschäfte gründlich »erstehe,
und seine Arbeit unter seiner eigenen Auf
sicht vollzogen wird, so hofft er recht Zahlrei
chen Zuspruch zu erkalten, wofür er sich stets
dankbar zeigen wird.
William M. Aukr.
April 10. nqZm
Oeffemliche Vendül
Montags den 24sten April, um >0 Uhe
Vormittags, soll am Hause des verstortene»
Peter H o l b e n, in Weiffenburq, Tsp,
i!echa sEauniy, auf öffentlicher Beiidu ver
kauft werden :
Schaafe, ein neuer 4 Mnlswagen, j«ei
? Gäulswägen mit Boddi, Brennkessel, Aep«
felmnhle, Fässer, eine vollständige Weberei,
Wagner, und Schreiner-Geschirr, eine gro«
ße Anzahl Wagner Holz, als Achse Felgen,
Svaichte, Planken, Kieferko»,, Bettladen-
Holz, Schubkärche, Sperrketten, Pfluge, kup»
fer und eise» Kessel, Woll, und Spinnrä»
der, Better »ud Bettladen, KüchenschrSnke»
Fruchtreffe, Grassensen, Tische, Stühle, ei»
»e große Äerschiedcnkeit von Bauern« Haus»
und anderes Handwerks - Geschirr t« um«
ständlich zu melden.
Erelit und Auswartung wird gegeben vv«
Reuden Holben, Er'or.
Avris IN. pqS«
N a ch r i ch t
wird kiermi» gegeben, daß die Unterteichne«
»en als Administratoren von der Hin»erlas>
senschaft des verstorbene» Da nl. K l ein,
letzikin von Salzbnrg Taunschip, Lecha Ev-,
angestellt worden sind Alle diejenigen da
ker, die an besagte Hinterlasienschast schul,
dig sind, werd?» ersucht »nnerkalb 6 Wochen
an die Unterzeichneten abznbezaklen —Und
solche, die noch Forderungen an dieselbe,u
inachen haben, belieben dieselbe auch binne»
besagter Zeit ein,»bändigen.
Solomon Klein, ?
Daniel Mm, j
April w.
Brt e ffistc.
Folgendes ist eine Liste der Briese welche
m letzter Woche in dem Allentaun Pcstamt
liegen geblieben sinh
Solomo» Bravst, «Harles B„r«, »nn
Boas, Henry Denver, Eharles Daudert,
Daniel Friederich Frantz, Enne«
Freds, Margaret Hartz, F. Kaufman, Ed
wiu Hlein, iKmeliue Kuigk», Jacob Lazarus,
Moyer, Samuel Meyer, lTchukm.Z
Peter Ncukard, Paul Runemacher, Henry
Perry, Ekristopker Peter, Henry
I S'rominger, D. G. Smith, lac. Eeipel,
I M Seeger, P. Eteinberger, Mrß S
Smitk, Jacob Skarer, Jacob Truwbauer,
I Woodring, G S Zander, Jacob Av>r.
John Aoung, Peter Zellner, Mary Zell,!,',
Mary S. Zons.
E. R. Newhard. P.
Achtung:
Jndcpendent Waschington CavaUcrlr.
Ihr Kabt Such in voller Uniform u»d§»u
be,n Degen und Pistole« ,«r Parade pi
samm»t»> »uL Ast»« Montag im Me«»
Mai, u» »a Ukr «ormütags, amGastha».
se vo»Ia c obF i sche?, in Terrler,.
'aun. Pünktliche Beiweh»»«a wird ktwar»
ttt. Auf Befehl des LaeiwM
Apvilll», - ' '

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