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Der lecha patriot. (Allentaun, Pa.) 1848-1859, April 14, 1858, Image 2

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Lech«, Patriot.
Mcntaun, Pa., April l i. j
Ait Aupricm-Aichtkr-Ktrllr.
Da die mit schnellen Schritten!
beranuabet, wann wir aufgefordert wer
den sollen, Delegaten zu cincr Staats-
Convention, nach Harrisburg, zu sen
den, »in einen Kandidaten für die wich
tige Stelle eines Supriem-Nichters auf
zustellen, so mag es vielleicht hier nicht
aus dem Platze sein, einige Bemerkun
gen in Bezug auf gedachten Gegenstand
folgen zu lasien. Wie schon gesagt, ist
jene Stelle eine sehr wichtige—diesem
wird Niemand wiedersprechen, und schon
daraus allein geht hervor, daß man auch
sehr behutsam sein sollte, wen man als
Candidat aufstellt oder dahin erwählt.
Ja, man sollte darauf sehen, daß er ein
guter Jurist, ein erfahrner Mann, ein
ehrlicher Bürger, und vermögend ist un
partheiisch zu handeln. Unser Gedanke
ist, das, unsere Gegner einen weit zu
jungen und nnerfahrnen Mann für ge
dachte Stelle in Ernennung gebracht
haben —und zwar dabei ein Mann von
dem man, außerhalb den politische» Cir
eeln, nichts weiß, —und schon daraus
allein kann man einen sehr großen Jr
thum begehen, ihn zu erwählen. Sein
Gegner ist, wie schon gedacht »och nicht
anfgeftellt, uud wir hoffen daß die Con
vention bedachtsam zu Werke gehen und
einen Mann aufstellen mag, welcher dem
Staat mehr Ehre machen würde als wie
Hr. Porter. Unter allen bisher beuam
ten Herren, für diese Stelle, gefällt uns
keiner beßer, nein nicht so gut, als wie
der Achtb. I. Pringle Jones,
von Neading, gegenwärtig President-
Richter jenes und früher Prcsidcnt-Nich»
ter unseres eigenen GerichtS-DistrikteS.
Nichter Jones hat die Richter-Stelle
nun schon seit vielen Jahren begleitet,
nnd zwar znr allgemeinen Zufriedenheit
—er ist ein Mann welcher der Supriem-
Bank Ehre machen würde—ja, und er
ist ferner ein Mann von dem nichts an
ders gesagt werden kann, als daß er ein
strikt uupartheiischer Nichter war und
dies auch immerhin sein würde. Wir
machen aber diese Bemerkungen, ohne
daß wir wißen, ob er auch die Ernen
nung annehmen oder dieselbe verweigern
würde —und daher hoffen wir, daß seine
Freunde, sobald es sich thun läßt, die
Crlaubniß von ihm erhalten werden,
Gebrauch von seinem Namen machen
zu dürfen —hoffen dann ferner daß er
als Candidat ernannt werden mag—
und dann glauben wir doch sicher, daß
er mit cincr trüimphircndctt Mrhrhcit
gcgen riiic» solchen nnerfahrnen Mann,
wie Porter, erwählt werden wird.
Das Volk laßt sich hörrn!
Von allen Seiten hören wir gegen
wärtig nichts als von gute» politische»
Neuigkeiten. So fand am sten dieses
MouatS eil» Staats - Wahl für Gou
vernör in Connecticut statt, wel
che sich in einem großen republikanischen
Sieg endigte. Buckingham der repub-
Manische Candidat für Gouvcrnör ist
mit etwa Stimmen Mehrheit er
wählt worden, und so ist auch die Gesetz
gebung überwiegend Ncpnblikaiiisch.—
letztes Jahr siegten die Republikaner
mit nur etwa KW Mehrheit. Cin schö
ner Zuwachs in der That!
In Cincinnati, Ohio, wurde
letzte Woche auch eine Stadtwahl gehal
ten, wobei das Anti - Leeompton - Ticket
mit cincr Mebrhcit von ctwa !ji)W sieg,
te. Bon 17 Mitglicdcr dcS Stadtraths
dir ncu gcwählt wurdcn, sind Nc
publikauer.
Ju Dul'iiquc, lowa, fand au
demselben Tage eine Stadtwahl statt,
wobei der republikanische Bolks-Candi
dat mit etwa Mehrheit zum May
rr erwält wurde.
Auch in S t. L o u i S ging tei dcr j
Stadtwahl das ganze Frei-Demokrati-!
schc Ticket mit einer durchschnittlichen i
Mehrheit von bis Mehrheit >
durch.
lieberall vereinigten sich alle rechtlich
drnkende Männer aller Partheien, ni»'
ihren feierlichen Protest gegen Bucha-
»aus Schwindel-Ädininistration cinzu
legen.
Pi)i!adcl,i>iia Mylir-WM.
In Philadelphia hat neulich eine so
genannte Bolls Convention stattgefun
den, um Candidatcu für.die Stadt-
Aemter in Crncnnung zu bringen.'—!
Dieselbe bcstand aus i Claßen von Po
litiker, nämlich Slinerilaiicr, Whigs, Nc !
publikauer lind solchen Tcmolr.iten die,
ebenfalls gegen den VeromptoinTchwin !
dcl sind. Alerander Henn', Whig, wur
de als Mapor-Candidall anfgestrllt,; H.
T. King, Auimkaner« als City-Soliei !
tor; Gr,.'. W. Hust«, Whig, als Citr
Centrolcr, und A. I. Alomuicrfelt, z
Amerikaner, als Tar Cmpsänger. Das
Ticket soll ein sehr populärcS sei», und
wenn man nach den dortigen .'.eitniigci!
„rtheilen darf, so ist starle Hoffmiiig'
vorhanden, daß cs erwählt wcrdc» kaun'.
Vaur wird ivabrschcinlich ivic
der vi?» drr Loko Foko Sntr als Cau
didat aufgrstcllt wn-drii, da abrr scixc
wie dirs untcr rincr jrdkn
! Loko Foko Hrrrschast drr Fall ist, cinr
sehr vrrschivrndrrischr war, so babrn dir
'Anti - Lrcoiiiptonittrn starke Hoffnung
ihn bcsirgrn zu kiinnrii.-Dir Wahl siii
drtam ! ste» Dienstag im Mai statt.—
Glück dazu!
N i chard au r ist, als Obi
ges bcrcits aufgcfttzt war, von den Loko
FokoS wieder als Candidat für das
Ä>!ayor-Amt ernannt worden.
Des Schulgrsch.
Eine Bill ist unlängst in dem Hause
der Neprcscntanten dieses Staats, durch
Hrn. Stephens, von Wavne Cauntv,
eingebracht worden, welche unser jetziges
Schulgesetz bedeutend verändert. Die
selbe widerruft nämlich das Amt eines
Caunty - Superintendenten, trifft aber
Vorkehrungen für die Wahl eines
mal Schul - Inspektors.'—Und anstatt
die Zahl der Direktoren zu vermindern,
wie einige glaubten, vermehrt die Bill
dieselbe zu der Zahl Schulen im Di
strikt. Der Inspektor soll die Lehrer er
aininiren und für jedes Certifikat das er
ertheilt, Hl erhalten. Es wird kaum
nöthig sein eine Ansicht entweder 112 ü r
oder gegen diese Veränderung folgen
zu lasim, indem es doch nicht wahrschein
lich ist, daß in dieser Sitzung rtwas in
der Sache gethan werden wird.
Da» neue
Wir geben nachstehend dm Inhalt des neuen
Leifenzgefetzes, auf das wir bereits in einer frühe
ren Nummer aufnierksam machten und das am vo
rigen Freitag mit einigen Amendements das Haus
unserer Asseinbly passirte.
Abschnitt t. Danach sollen Applikanten
für eine Brau- oder Distilleric-Leisenz die im Ge
setz vom 31. März 1856 bestimmten Summen be
zahlen, aber in keinem Fall weniger als 825
außer, wenn ihr JahrcSverkauf unter BUMI ist;
diese sollen nur?l 5 bezahlen. Damit wäre also
die Bestimmung der 3ten Sektion des Gesetzes
vom 31 > März 185l>, daß der geringste Satz K5O
betraget soll widerrufen und dieselbe auf Kls her
abgefttzt.
Abschnitt?. Npplilanten für eine Leisen,
die Frage offen bleibt, ob Bier zu dieser Art Li
litLten, was sie sonst auch daneben feilhalten mö
gen 23 Prozent weniger bezahlen als die im Ge
setz von 185 k bestimmten Betrage. In keinem
Fall aber soll die Leisen; unter L 25 kommen.—
Damit wurde also die Bestlinmung der 12. Sek
tion des Gesetzes vom 3t. März IBs<>, wonach
die geringste Summe §5O betrug, aufgehoben und
dieselbe auf 525 herabgesetzt werden.
Al> schnitt 3. Alle Hotels ie. sollen nach
den von ihnen jährlich verkauften Liquors kiassisi.
,irt werden, j ste Classe: wo der Verkauf SlO,-
000 jährlich beträgt, Leisen, L-IW; Ste Classe -
JahrcSvcrkauf ,wischen?B(loo Und ? 10,000, Lei
senz ??.'>» ; 3te Classe, zwischen ?<ZOOO und
SWOO, Leisen, ?150; 4te Classe, zwischen LMM!
und SKOOO, Leisen, 9100; ste Classe, zwischen
?20lX)u»dSt0i>0, Leisen, 55» ; ,!te Classe, zwi
schen SIOOO undS2ooo, Leisen; S3g ; 7te Clas.
se, zwischen S5OO und SIOOO. Leisen; L 25; Ste
Classe, uuter S5OO, Leisen; TIS. Doch soll in
Philadelphia und Pittsburg keine Leisenz unter
Hs<> des Jahrs, und in keiner Stadt oder ineor
porirtem Flecken unter 525 gegeben werden. —
(Die Leisen;en zu SIS blieben sich also nur auf
Dtzrfer uud einzelstehende Wirthshäuser.) Die
Abschätzung des lahreSverkaufs soll gemäß den
Bestimmungen der 15, Sektion des Gesetzes vom
31. März 135ü stattfinden.
Abschnitts. Speifehäuser - LelsenjM ver
statten keinen Verkauf von birauschenden Geträn
ken, ausgenommen inländische Weine nnd gemalzte
und gebraute L etränke. Ihre Taxation wird durch
das Gesetz vom 10. April regulirt,
22 und 23. In Lancaster und Pittsburg soll
keine geringere als für S2O ausgegeben werden,
und anderswo nicht unter blO.
Abschnitt 5». Alle leisen,irten Verkäufer von
Spirituosen, ausgenommen Brauer und Distilla
teure, können von nun an in jeder Quantität ver
kaufen, doch nicht unter einem Quart, Brauer und
Destillateure nicht unter einer Gallon ; doch steht
den Letzteren nichts i« Weg, auch eine Netail-Lei
fen; zu lösen.
Abschnitts!. Lcisenzes sollen nur an Bür
ger der Ver. Staaten von Mäßigkeit und gutem
moralischen Charakter ausgegeben werden, und
zwar aus t lahe. Der Court oder Board der
Leisen,es, steht es jedoch frei, über des Applikan»
tcn Qualistkation auch andere zu l^örenalo
> die, welche jener präfentirt hat.
! Abschnitt?. Leisels find »icht übertrag
bar.
> Abschnitts. Seider und inländische Wein
! Produzenten und Boitins von Malzgctränken
> brauchen keine Leisen; für ihren Verkauf außer
i Hau».
! Abschnitts. Betrifft Leiseiizes sür BarS in
! Conzertlokalen, Theatern ic.
Abschnitt 10. Bei Petitionen sür Speise
j Häuser braucht kein C.itsi.'at des Bürgerrechts
eingebracht zu wenden.
> schnittlt. Jeder ungesetzliche Verkauf
von Spirituosen oder von unreinen oder verfälsch
tcn Stoffen soll Misdeineanor sein. Strafe: dem
beim lsien UebertrrtuNj>'fall SlO bis 100-K>r«itcr
Fall 525 bis 100— zugleich kann die Court bei!
Ueberführung auf 3 Monate Haft vcrurtheilen.
! Abfchnitt 12. Anzeiger erhalten
Antheil der Strafen.
Abschnitt t 3. Allm Groeezn ist der Li»-
zelverkauf von Liquors verboten.
Abschnitt It. Die Zeit sür Applikation
bei den Leiienz-Commissioners ist zwischen 1. April i
und l. Mai.
Abschnitt 15. Cin Bond ist auszufeilen.
Abschnitt lii. Inhaber von Trinksaloons
in Philadelphia sollen dieselben G,tränke verkau
sen dürfen, wie Hotcliuhaber, und ebenso Speise-
Häuser und beide sollen dieselben Taxen zahlen wie
Hole!» und Tavcrnlesitz^r.
Abschnitt 17. Ansuchende um Leisen,es i„
Philadelphia brauchen keine Bürgerscheine ,m,u
reichen, noch soll die Publizirung derselben rothig
sein,
In A b s ch n i t t 19 werden ferner die Sektio
nen g, lli, I?, Ist, I!>, ?s1 und 2t vom Geseß
vom <il. Mär, widerrufen, so wcil das
Pbilatelphia betrifft.
Die übrige» Abschnitten sind ohne Interesse.
lLi» kleine» ;??.idclie» als leugc
Stricht.
Herr S. H. Hamniond, früher Editor tes ,Vl
richte einen schönen Beweis von der ciiisache»
der Wahrheit. Ei» kl'ines Märchen, nenn Jahr
alt, war als Zeuge geH,» einen Gefangenen, der
hatte, vorgeladen woiden. „Emilie,'' sagte der
Advokat de« Gefangenen, als sie ihm vorgestellt
wurde, , elie ich tiin Zeugniß zulasse, muß ich erst
die Natur eines Eides nicht."
„Wir wollen sehen," sagte der Richter. „Tritt
hielier, meine Tochter." Ermuthigl durch die
sanfte Stimme und freundliche Manier des Rich
enSvoll in's Gesicht mit einem ruhige» und klaren
Blick, der gerade in's Herz ging. „Hast du scho»
jemals einen Eid geleistet ?" fragte der Nichter.
OaS kleine Mädchen trat erschreckt einen Schritt
zurück und antwortete, indem e» über und über
roth ward: „Nein, niemals." Sie glaubte, er
srage, ol> sie schon einmal einen Schwur oder Fluch
gethan habe.
„D.aS nieine ich nicht," sagte der Richter, de,
ihr Mißverstehen gleich bemcikle. „ich meine, ob
du schon jemals ein Zeugniß vor Gericht abgelegt
hast."—„Nein," war die Antwort. Er gab ihr
tie offene Bibel in die Hand: „Kennst du die?
Buch, meine Tochter ?" Sie sah es an nnd ant
wortete - „Ja, es ist die Bibel."—Liesest du wohl
darin ?" fragte ter Richter weiter. „O ja, jeden
Abend."—„Kannst du mir wohl sagen, was die
Bibel ist?" —„Es ist das Wort des großen Got
tes."—„Gut. lege die Hand auf diese Bibel und
höre zu, was ich sage." Und nun sprach der Nich
ter langsam und feierlich die gewöhnliche Eikes
formel aus. „Icht," fuhr er foit, „hast du den
Zeugeneid geleistet. Kannst du nitr sagen, wie es
dir gehn wird, wenn du nicht die Wahrheit sagst ?"
—„lch werde in's StaatSgefängnip kommen."
antwortete das Kind. „Sonst nichts antwör
tete der Richter weiter. „Ich werde nie in den
Himmel kommen," antwouete das <tind.
„Woher weißt du das?" fuhr der Richter
fort. Das Kind nahm die Bibel und schlug tie
Blätter rasch um, bis sie zu dem Kap tal kam,
das die zehn Gebote enthält. t 2 Mo>e W)—
Hier wies sie aus den lli. Vers ! Du sollst nicht
falsch Zeugniß reden wider deinen Nächsten, und
benicrkle dabei : „Das habe ich schon gelernt, ehr
ich lesen konnte. —"Hat Jemand mit dir davon
gesprochen, das? du hier vor Gericht ein Zeugnis,
wir er diesen Mann oblegen sollst ?" fragte tei
Richter weiter. „Ja." antwortctc sie. „Meine
Mutter hörte, daß sie mich ,i!m Zeugen verlang
ten, und gestern Abend rief sie mich zu sich »nt
ließ mich die zehn Gebot« aufsagn», und dann
knieten wir nieder, und sie bet.te, daß ich recht be
denken möchte, wie gottlos es sei, falsch Zeugnis
wlder den Nächste» zu reden, und daß Gott mii
armen Kinde helfen möäte, die W.ihrk-i» s» zu
sagen, Wik sie vor Ihm bestehe. !lad als ich mit
Laier hierhergehrn wollte, küßte sie mich und sag
te, ich sollte a» das > ennte Gebot denken, und daß
Gott jedes Wort, das ich sage, hören weide.
„Glaubst du das ?" fragte ter .Richter, in des
sen Augen Thränen stände», indem sein« Lippen
von innerer Bewegung Merke». „Ja," sagte
das Kind mit so einster und fester Stimme, daß
man wohl merkte, daß sie davon auf's Tiefste
überzeugt war. „Gott segne dich, mein Kind."
sagte der Züchter, „du hast eine gute Mutter."'
Dann fügte er hinzu : „Diese Zeugin ist zulässig,
Ware ich selber eines lodeSwürdigen Verbrechens
angeklagt und dessen unschuldig, ich wollte Gott
bitte» um solche Zeugen, wie dies Kind ist. Stel
len Sic Ihre Fragen, meine Herren."
Sie erzählte ihre Geschichte mit der Einfalt ei
nes Kindes, was sie ja auch war, aber es war ei
ne Klarheit darin, welche Ueberzeugung für jeden
Hörer mit sich fühlte. Sie wurde erst von der
fragt. Der Advokat des Angeklagten versuchte
sie mit endlosen und klug erdachten Gegenfragen
zu verwirren, aber sie wich von ihrer Aussage in
nichts ab. In der Wahiheit, wie sie von diesem
kleinen Mädchen ausgesprochen wurde» war etwas
Erhabenes. Falschheit und Meineid waren ihrem
Ztugmffe Der Gefangene hat
te-sich in Lügen verschanzt, bis er sich unangreifbar
hielt. Zeugen hatten Thatsachen zu seinen Gun
sten verfälscht, und Schuikerei hatte seine Verthei
digung ersonnen. Aber vsr diesem Zeugniß aus
Kindesmttnd zerstoben alle Lügen wie Spreu vor
dem Winde. Dies Kind, für welches eRe Mut
ter gebetet hatte, daß Gott ihrKiaft geben möge,!
die Wahrheit zu sagen, wie sie vor Ihm beste! e.
,erschlug die schlauen Anschläge gereister Bosheit
in Scherben, wie man Töpsergefäß zerschlägt.—
Die Kraft, um welche ihre Mstte: f»r sie gebetet
halte, ward Ihr gegeben, und die erbabene und
furchtbare Einfalt, (ich meine furchtbar für den!
Gefangenen und seine Helfershelfer,) mit der sie!
sprach, war wie eine Offenbarung Gottes.
!.Icuc tLrfiiidttiiA.
Zu den leinerkwerthesien Erfindungen Verjüng-'
ste» Zeit gehört eine Hufeisen-Maschine, die ein
reicher Fabrikbesiyer von Troy, New Aork, Na-!
niens Henr? Bürden e.funden ha». Die Maschine
nimmt einen Naum von nicht über 5i Fuß im I
Knabe reichen zur Bedienung der Maschine hin.
> Man soll mittels dieser Maschine ni!t Leichtigkeit'
Stück in rdm» Tage fertig mache» könne», i
! Das damit hergestellte Fabrikat hat nach dem Ur-1
theile amerikankscher Sachverständiger große Vor- '
a',S in Form vollkommen gleich ausfallen."
««»»»
Tram >z.
Ein junger Mann, Namen» Gary, kam vor,
einigen Tagen von lowa zu Neu-Philadelxhia,
lOhio) an, mit feiner Schwester, welche ihres Ver-,
men. Sie wurde zur sichern Verwahrung in das
Hinschließftaus gethan, mid während der Nach!
wurde das Gebäude durch Feuer zerstört, wobei
die Unglückliche, liebst zwei andern Frauen, einem!
Matchen und einem jungen Mannc in ten Flau, l
i»c» »mkamm.
iV'i fallt i» (t»!iiitz'.
Am Abend vom ???oi!tag vor acht Tagcri trug
> sich ri» trauriger Voifall in dcr Etat! Zlork ,u.
j E>» Mann, Namcns Frank Price, ts> mit der Toch-
lrr der Frau Billet vrrheirathet und das Ehepaar
lebte seit einiger Z it sehr unglücklich mit einander,
Sie wohnten in dem zweiten Stock des Hauses der
! «chwiegekmulter, »nd an gedachtem Abend ent-
!land ein heftiger Streit zwischen ihnen, welcher mit
,ine»i Gefecht endete. Eine Schweiler der Frau
! Price, Namens Busch, gcriclh dadurch sehr in
Schweiler beizustehen, fi.l aber todt nieder, ehe sie
das Zimmer erreichte. Es heißt. die Verstorbene
habe an einer Herzkrankheit gelilten. und ibr Tod
wurde vermuthlich durch die Auflegung kcrbelgc
sührt, in irelchc sie durch den Streit versetzt wor
den war.
! In Manchester Tschp , ohnweit Loucks Mühle,
braimte ein Söhnchen des Georg ?leibling an,
Samstag der vorletzten Woche auf «ine traurige
' Weise zu Zode. Tie Mutter war nach der Stadt
! Jork auf den Markt gegangen, und der Vater
j nebst einem andern Manne war ohnweit feiner
Wohnung beschäftigt Welschkornstengel zu verbien-
nen. Da« Kind kroch zu nahe zu einem der bren
nenden Hause», so daß seine Kleider in Brand ge
riethi-n. Sein Angstgeschrei brachte bald den Pa
ter herbei, welck)er, nachdem er das Feuer an den
Kleidern, wie er glaubte, völlig gelöscht hatte, das
Kind in das HauS trug uud i» ein Bitt legte, bis
die Mutter zurückkebren wurde. Der Vater kehr
te dann zu s inrr Arbeit zurück, aber seine Auf
merksamkeit wurde bald erreg» durch eine dichte
herausdrang, und als er dahin eilte, fand er das
! Bett, auf welches er das Kind gelegt hatte, in lich
ten Flammen und die kleine Unschuld zu einer Kru-
I ile verbrannt. Es erhellite nun, daß er das Feu-
I er a» den Kleidern des Kindes nicht völlig gelöscht
hatte. Der Schmer; der Eltern über den qual-
sollen Tod ihres gewebten Kindes läßt sich leich
l>r denken als beschleiben.
Patrick Murra». ein an der Nord Central Ei-
scnbahn, zwischen Aork und Harrisburg mit Aus
! Besserungen beschäftigter Arbeiter, wurde am vori
gen Dienstag ohnweit A'rk Havrn von einem
Passagierzug überfahren und so schwer beschädigt,
! daß er in etwa drei Stunden darnach starb, Ter
I verstorbene wohnte in Aoik und hinterläßt eine
kränkliche Frau und mehrere Kinder.
Spais.-.mfcit ui>s .Vrci^ol^fckt.
Franke und Ehlers vom Halleschen Waisenhaus
i wurde in Amste,dam zu einem sehr reichen Mann
eingeladen. Sie kamen um Abendzeit in sein
H>wS, und wurden in ei» dunkles Zimmer gefühlt,
um ihn zu erwarten. „Hier, sagte einer zu dem
andern, wird schwerlich die Wohlthätigkeit woh
nen, da man die Sparsamkeit bis auf ein wenig
Licht ausdehnt." Tie B,sll chtung vermehrte sich,
als der reiche Holländer kam, und sich wohl eine
Stunde mit ihnen —im Dunkrln —unterhielt, auch
vaiei äußerte, ee pflege gern den unnützen Licht
aufwand zu sparen. ~es sei ihnen doch um sprechen
und nicht um sehen zu thun." Brun Abschiede
rief er »ach Licht, entließ sie sehr gütig und gab
ihnen ei» Paar ansehnliche Wechsel sür das Wai
senhaus. Franke war offen genug, ihm mit
>eiuem Dank zugleich seine lleberrasch»ng auszu
drücken. Be> einer so großen Spaisauikeit habe
er kaum gehofft für ein ausläudisches Institut ei
nen so reichen Beitrag zu erhalten. ~Freund
Franke, —sagte der Holländer—wer nicht in. Klei
nen sparsam ist, kann nicht im (Großen Gutes
ihun. Wer nicht beim unnAlhige» abbricht, hat
osl -Lyarairer>si!>!v
l genug In dem Munt des Holländers, aber doch im
allgemeinen ohuslreitg auch seßr wahr, und ein
j beiehrender Wlnl für die, welche so leicht geneigt
> lind da Gr!; und Kargheit zu finden, wo sie nur
! weise Sparsamkeit sehen sollte», u»d zu vergesse»,
! daß die, welche sie ost als engherzig u»S gewinn
Z süchtig verschic k», sie ost an wahrer Liberalität
uud thätige», Kohlwollen weit übertreffen. Ter
l VcrschwcnSrr hat den Schein der Freigebigkeiter
ist aber in den meisten Fällen entweder viel zu sehr
Egoist, um die Bedürfnisse anderer zu nehmen,
j oder unterläßt, hei manchen scheinbar großmüthi
gen Handlungen, welche Folgen plötzlicher Auf
wallungen des Mitleids sind, lie Pachten der
Gerechtigkeit;» erfüllen, —Wechsclbl.
Li» >ns?crl>cs TVuiidcr.
Die in Brooklyn kürzlich verübten Wunder ha
ben dem N. A Observer Gelegenheit .segeben,
ein andere» anzuführen, das ebenfalls der neuern
! Zeit angehört und das also lautet: "Ter wohl
j bekannte französische Missionar, Bater Bridainc,
l war immer arm, aus der einfachen U-sache, daß
er Alles weggab, was e? hatte. Eines Abends
! sprach er bei dem Pfarrer cines Dorfes, durch das
er kam, um Nachtquartier an, und der ehrwürdige l
! Herr, der nur ein Bclt hatte, theilte dasselbe init!
i ihm. Bei Tagesanbruch stand Vater Bridainc!
j auf, um feiner Gewohnheit gemäß sein« Gebete in
! der nahe gelegenen Kirche zu verrichten. Bon !
dem heiligen Orte zurückkehrend, begegnete er ei-
! nein Bettler, der ihn um ei» Almosen bat.
„Ach, mein Freund, ich h»be nichts," antwor-
tete ihn, der gute Pricsier. mechanisch- seine Hände
i in seine Hosentasche steckend, wo er zu seinem Er- i
j staune» etwas hartes in einem Papier eingcwickell
sand, das, wie er wußte, er »ickit hinrixgestecki!
batte. Er öffnete schnell das Papier und vier
Kronenthaler gewahrend, rief er aus i "Dies ist !
ei» Wunder." Er gab dem Bettler das Gelt
und eilte in die Kirche zurück, um Gott dafürs
! Dank zu sagen. DerOrtSpfarrer kam bald nach-
her ebenfalls dahin und Vater Bridalne erzählte j
ihm das Wunder mit der größten Salbung. Der j
Pfarrer verlor darob die Farbe aus feinem Gc-j
sichte, faßte in feine Taschen »nd fand i» einem!
Augenblicke aus, daß Bater Bridaine aus Verse-!
hen Aufstehen ein falsches Paar Beinkleider!
ergriffen und ein Wunder mit des Pfarrers Kro
nenthaler» verricht, t batte."
"Wir glaube», daß, wen» die meisten Wunder
thäter unserer Tage genauer die Natur der Wun
der untersuchen würden, die sie vollführe» und die
sie als Thatsachen verschreien, sie finden würden,
daß sie einzig ihre Hände in die fal
fchen Beinkleider gesteckt hätten."
Lals' he Lanf»c>tcir.
Auf d?e Stroudsbirrg Bank, in Monroe Eaun
tv, i» diesem Staat, obschon sie noch tine neue
Institution ist, sind eine ungewöhnlich große
za>l von Fälschungen im Umlauf. Falsche ?2l>!
Noten auf diese Bank haben ihre Erscheinung ge-!
macht, welche sehr gut geeignet fein sollen zu be-
trügen. Die ächte» Note» sind aber gefärbt, die"
falschen hingegen sind nicht gefärbt und daran
kann der Unachtsamste sie von den ächten unter
scheiden.
eine sie vielleicht nicht
seinen letzten Athem zog in dcr letzten Stunde, am
letzten Tage, dcr lrtzlen Woche, des letzten Monats,
im letzte» Jahr Hundert. Er stard in der Sain
staq Nacht um 12 Uhr dc» Zlpcu Dne,»bcr.
N!) 9.
wc'rlichc Ficbcr.
Tie Wandertauben und Schwalben kehren wie
der unl> der F ühiing kehrt in's Land zurück. —
Abrr mit dem grübjahr regt sich auch die Wan
dcrlust schon wi>ree in den Röpsen und Leinen
des unruhigen Volkchens, das nicht lange anf ei
nem Platze haften kann. Schon wieder höre»
wir von Vorbereitungen zur Auswanderung na b
den "neuen Landschaften" im feinen Westen
Wir glaubten übrigens nicht, daß das sogenannte
"westliche Fieber" im gegenwärtigen Frühjahr den
hohen (ttrav des verflossenen Jahres erreichen
wird. Viele find ohne Zweifel durch die Nach,
richt von ihren Freunden, daß auch im ferncn We
l!ti> nicht AllrS Gold ist, was glänzt, bedeutend
abgekühlt worden. Auf V>ele, die letztes Jahr
s>u,oar», läßt stch die Strophe des bekannt.n
-Die Schwalben flog'n fort,
lind ste fl o g e n w i e d e r h e r.
Ja wohl, Hunderte, die letzte« Jahr und VN
,wei Jahren Qhio den Rücken kehrten, haben in
der rarchen Frrmde, ii» Walt sumpf rrnd auf der
baumlosen Prairie das Heimweh bekommen und
früh zurückgekehrt nach dem sckönen Ohio Staate,
und sie könnten keine zehn Pferde mehr fortgehen
Dennoch wird Qliio auch dieses Jahr sein,» An
Ohio sitzen, nicht leichtsinnig vom Wanderkitzel
veifiihren lasse» ! —(Ohio West.
!7ocl) cin Scr
ste» Gestalt litt, und außerhalb dem Erreich ärzt
licher Wissenschaft oder Geschicklichkeit war. Cr
verblieb in diesem Zustand bis den folgenden Mor-
Herr iLebb hinterläßt eine Frau und zwei Binder,
uni de» Ted ihres Gatten und Bcforgers zu be-
weinen.—(Polkeft.
lÄs'Gouvrrnör Pick.r hat die Dill unter
! schrieben in welch.r die Ten»»krätischcGesetzgebung
den Lobn ihrer Mtglieder ?on auf
Dem.
Irr solchen Umständen dringt sich die Vermuthnng l
auf, daß m»n die Proviant-Züge abstchtkich zu
Grmide gelien ließ denn wer weiß, c>b i» den
haberr allein emen Conlrakl für
Die in der Nachbarschaft »s» Mid
l Holj Ikebrigen .Uartofseln. Mehl, Bohiien
oder Geld biachien. Die 7<> Wagenladungen
Holz wurden von I?!?Ioch Ochse» «nr
«--S'Nnter den I n dianern he,»scheu ;wa>
. viele and>e basier, aber die Sünde des Fluchens
! und Schwören wird unter ihnen zur Beschämung
chrer weiprn Mitbriider Mich» gesmitin. Ihre
Wormeln aus eine», indianische» Mun»r. Ih,
! qröp!«s Schimpsivort belltet nur : schlechter
! Huud!
Weist! chen in eine Scheuer schleppten und dann die!
Thiere hinter ihm verschlossen. Als er nach der
Ursache fragte, sagte einer von ihnen, "e« ist ja nur
ein P>i.'ster." "Aber was hat er denn verbr»
chen ?" "Es ist Samstag und wir müssen ihn ein
sperren. damit er sich nicht desäuft, s? daß er inor-
der Marietia und Eineinn>>ti Eisen
bahn, auf der die Züge sehr langsam zu fahren
scheinen, erzählt man sich folgende gut irsundenc
Anekdote. Neulich Holle ein auf dieser Bahn
einen Kiiiüpel ein, der neben den Schienen
hinkte. Der Condukteur, ein menschenfreundliche» j
Mann, li,ß anh>>llrn und sorderte d-n Kkiipxel
aus, einzusteigen und mitzufahren. Der Mann
mit dem hölzerne» Beine dankte aber für das
freundliche Amrbieteii, das er nicht annehmen kön
ne, da er in der Eile fei.
In Wasching ton. Pa,, ertrinke flch neu
-lich White Waiden. In einem hinterlassenr«
Briese a» seine Frau s.igke er. daß ..reinliches
und Mangel an Beschäftigung" ihn zu
l dem Selbst»i>.'rdc veranlaßt habe.
L.mf Nniis.dciilcl'c» vcrlc>»cn.
! Warrentown, <».' April. Das
Wohnhaus von Daniel Cornslock in ?e Roy
I brannte am Sonntag ab; Hr. C. und seine vier
> rerbraunter mit.
L»»nktk.
In Ca»«enkerS Bonnekmanufaktue ,u Forl'v«
>ougli, Mass, werden täglich nrehk als
Bonnets verftrtigt und nach dem Markt verfuhrt.
Die Herren Carpenler habe» Aaenken in all?»
ii)e!llhrilen für deren Serkauf. Wenn eine ein«'
Manufaktur täglich eine solche Menge liefert,
möchte man wohl fragen, wo kommen alle tte
LonnetS hin i
Tod Sc»' Ex '.llayor Ssoit.
John Scott Esq., riner der älteflen und ge
acht-tsten Mitglieder des Philadelphia Advokaten
stindeS ist am voelepten Sanrstag Morgen in fei-
Mavor jener Stadt und hatte sich ln diesem
Kiikungskreise das Zutrauen vieler seiner Mit
bürger erworben.
Tc>V aufScm Tan.zl's>Scn.
Bei einem kürzlich zii Middlesex, (Lerinont)
aeh.iltenen Ball siel eine Dame, Äiamens Horna-
todt aus den Boden nieder als sie im
Begriff war an ihren Plah zu gehen, um Zheil an
dem Zanz zu nehmen. Sie haue seit einer gerau-
Unsers?andc« lind vielleicht der ist in
liieil riner Meile. Bei Paris ist ein Brunnen
ben, bis seine Schulden sind.
N? aschin g t o n, 5». ?lv>il. Präsident Bit«
t ana», begleitet von Miß Slidell, wohnte gestern
katholischen Kirche bei. Bull.)
vor sich geben.
e>K"?b»c alles Mute was du kannst und so
wenig Schaden als möglich.
(Eingesandt.)
'N?ict?ligc Operation.
Am Sa nist.ig den 3ten diises Monats voll»>g
Dr. W. I. N o m i g, von dieser Stadt, glück-
genwart der Doktoren H. ?I. Gniii, t!. H. Mar
tin und seinem Sohn L. G. Marlin, und John
-
unter den von lZhlo-oform g,brachi. durch
Dr. (5 H Maiiin, d.ssen G> schick! iebleit und Ar
tige Dienste leisteten, passt te tr. I. .liomiA
(S ngesaiidt.>
HerrsnD r u ct e r Belieben fie die f»kgen
de Zusammenstellung in ihr viel gilesenes Bl.ier
T..>> Ailc»t^iln
Nachfolgendes ist ein» Liste der arretirteir Per
sonen und solchen andern die zwischen dem Bisten
November 165.7 und dem M«i, in
dem Alleiitaun Stadtbaits» t»herl»rgl worden
sind, s» wie zugleich cü» Angabe ihrer Geburts»
Länder:
Verhastkt wurden Jrländ»r 9, Deutsche I!>,
Amerikaner 11, Engländer Italiener t.-Gan
ze Zahl der Berhasielcn -ZZ.
Bebe,bergt lmirden Jrländer Bt, Deutsche 9?,
Amerikaner t 3. Engländer k »nd ein Farbiger.—
Die ganze Zahl dr'ijenigtn die in gedachter Zei»
in dem Bockup'' Herberge gefunden haben, "de
läuft sich daher ass wovon natürlich auch
die Mehrzahl beköstigt werden mußte. Daß die»
linkoffen auf unsere Stadt gemacht hat, >» eine
Gewißheit, aber wollten dann jene Editoren die s»
viel von Sparsamkeit zu sagen halten, und da
runter besoi'derS der vom Ällentauu Demokrat»
lieber diese Leute auf dir Straße erfriere» un»
verhungern sehen, als wie diese kleine Sum«e fiir
iie angewendet sehen ?—ln der That «in solcher
Äliensch muß all,« Gefühl fiir sein» arme und de
durstigen Mitn.ensch.n verloren haben, der einen
solchen unchristüchen Wunsch hege» kann. Gedach
ter Herr hat auch noch nicht in Hisahrung ge
bracht, daß unser «euer Stadtralh wirklich eine
Reform eingefühlt, und den Lohn aller Beamten
herabge ltzt hat—wenigstens er hat es seinen Le
sern nech nicht gesagt—und wird es ihnen auch
licht sagen, leim er hat sich so vollsläntig zu ei
vui P.irthei Selaven gemacht, daß er nur er
ri wie ungeecht dies auch sein mag.
Gci te! ngkcit.

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