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Der liberale Beobachter und Berks, Montgomery und Schuylkill Caunties allgemeine anzeiger. ([Reading, Pa.) 1839-1864, May 06, 1851, Image 3

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Bekleidung der Zimmer aus seinem Wege nie«
derriß, daS Holzwerk verkohlte und zersplitterte,
größer ist der Schaden an Fensterscheiben wel»
chen sein Begleiter Herr Grobhagel anrichtete.
Ein Betrüge r.—Man hat un« ersucht
da» Publikum vor einem Landstreicher zu war»
«en, der herumgeht und Geld btttelt unter dem
Vorwand, ein Stück Land bezahlen zu wollen.
Sr nennt sich Horst, trägt «inen Bart und sagt
er sei ein Mennoniten Prediger, manchmal ein
Dunker. Er stellt sich sehr fromm und ist ganz
einfach gekleidet und gibt vor, von Lancaster
Caunty, manchmal von Zuniata Caunty zu
kommen. Jedermann wird gewarnt, sich vor
einem solchen Menschen in Acht zu nehmen.
Bauernsr.
Easton, I.Mai. Betrübter Vor
s a ll—Heute vor acht Tagen kam ein Mann
dadurch augenblicklich zu Tode, daß er in Kö
nig'S Mine, uugHähr 3 Meilen von Easton,
fiel. Zu derselben Zeit fiel ein Anderer in die
selbe Grube, gegen 99 Fuß ties, der aber wun
derbarer Weise nur mit geringer Verletzung da
von kam. Demokrat.
Entführung und Ehebruch.-
Von St. Louis, Missouri, wird gemeldet, daß
am 10. vor. Monats ein Hr. Blanche, einen
gewissen Thomas Loyd mit einem Weibsbild,
die er für feine Frau ausgegeben, daselbst habe
arretiren und in daS Gefängniß setzen lassen, u.
zwar aus folgenden Ursachen: In 1849 ging
Loyd bei Blanche, in Schuylkill Eaunty Penn,
in die Kost und wohnte bei ihm. Nach Ver
laus einiger Monate bemerkte Herr Blanche ei
ne zu große Vertraulichkeit zwischen demselben
und seiner Frau und wicS ihn deswegen von
seine», Hause. Loyd ging daraus sort und den
nächsten Tag solgre ihm Blanche's Ehehälfte
und der betrogene Gatte hörte von keinem der
beiden wieder etwa» bis neulich als er nach St.
i!ou>s gezogen. Bei Gelegenheit aIS er einen
Ritt in's Land machke» sah er Loyd vor der
Thür eineS Landhauses stehen. Sobald er ihn
erkannte stieg er vom Pferde und begab sich ins
Haus, wo er feiner Frau begegnete. Er kehr
te gleich nach de> Stadt zurück und machte ei
ne Klage gegen Loyd für Entführung und die
Frau für Ehebruch gerichtlich anhängig. We
gen Mangel an G 899 Bürgschaft wurden bei
de eingekerkert. FriedenS-Bote.
Mauch El,unk, 27. April. Pulverinü h
le ausgefloge n.—Die den Hrn. Dormetz
ger gehörende, im Mahoning Valley gelegene
und als die Hamline Mills bekannte Pulver
rnühle ist am Freitag um 2 Uhr ausgeflogen,
nachdu» eine große Masse getrockneten Pulvers
im Trockenhause Feuer gesangen hatte. Ein
Mann ist durch die Erplosion getödtet und meh
rere andere sind schwer verwundet. — Der der
Mühle zugefügte Schaden ist sehr groß. Man
sagt, daß dieses das 12. oder 13. Mal ist, daß
«in ähnlicher Unfall diese Mühle getroffen hat.
Wir haben hier den Knall deutlich vernommen.
Aus dem Inner» von Kentucky.
—John Kennedy, ein alter und allgemein be
kannter Bürger in Hancock Eaunty, ungefähr
fünfzig Zahre alt, hatte schon zu verschiedenen
Malen seine Frau aus so brutale Weise behan
delt daß dieselbe die Hülse des Gesetzes in An
spruch nahm und sich zu einer verheiratheten
Tochter begab, um dort Schutz zu suchen. Als
die Sache vor Gericht kam, war diese Tochter
Zeugin gegen ihren Vater, was denselben so er
boste, daß er beim Heimgehen in Gegenwart
mehrerer Personen die Drohung ausstieß, er
wolle die Canaille wegen ihrer Aussagen wider
ihn umbringen.
Einige Tage später, saß der Schwiegersohn
mit seinem Weibe, umringt von den Kleinen,
nichts Böses ahnend, in seinem Hause, als plötz
die Frau, die dem Fenster zugekehrt saß, vom
Stuhle aufsprang und, einen SchreckenSruf
ausstoßend, mit erhobenen Händen dein Bette
zueilte. Zn demselben Augenblick krachte ein
Büchsenschuß durch's Fenster und die Frau
stürzte, durch die Schläfe geschossen, zu Boden.
Zhr Mann eilte augenblicklich auf den Hos u.
erkannte noch den davon eilenden Mörder ; das
sterbende Weib erklärte wenige Augenblicke vor
ihrem Hinscheiden, daß ihr eigener Vater sie ge
tödtet habe; sie hatte ihn am Fenster erblickt.
Was diesen Mord» sur dessen Abscheulichkeit die
Sprache keinen Namen hat, noch grauenhafter
macht, ist der Umstand, daß die Getödlete in
wenigen Wochen Mutter geworden wäre.
Die Zury erklärte Kennedy sür schuldig, und
das Gericht verurtheilte ihn zu lebenslänglichem
Gefängniß.
Genr. Washington's Landgut
lPlantagzu Mount Ver„o», enthielt
19,990 Acker Land in einem Strich, welches
einen Flächenraum von etwa 15Ouadralme,'
len ausmacht. Das Ganze war in bequeme
Bauernen abgetheilt, in einer Entfernung
von drei bis fünf Meilen vom Wohnhause.
Er gab sich viel mit der Verbesserung des
Ackerbaues ab und machte täglich, bei gutem
Wetter eine» Ritt über die Plautage.
Folgendes gibt uns eine Idee vo» der Aus»
Ahnung seiner landwirthschaftlicheii Operati
onen: Im Jahre 1787 hatte er SBl llcker in
Gras ; säete 600 Büschel Hafer; 700 Acker
mit Weizen; doppelt so viel mit Wclschkorn,
Gerste, Kartoffeln, Bohnen, Erbsen ze., und
Acker mit Rüben. Sein Viehstand be
aus 140 Pferden. 112 Kühen, 236 Och
ftnEtieren und Rindern, und ZO9 Schaafen.
Tr hatte beständig 150 Leute an der Arbeit
«nd h»,lt das gänze Jahr hindurch, weun es
d«r Bod,„ und die Witterung erlaubte, 54
»m Gaii^e.
2m Jahre 1.789 ließ er 150 Schweine
ftm»cht«n,zmn Gebrauche seiner Familie und
seiner fs,«r deren Wohlfahrt und Be
quemuchlttt „ g roße Sorgt trug.
Bar »um, »kr Allerweltskerl, hat neuer»
dinge ein« TesMchaft angestellt, um in allen
lymm d«r True wilde Thiere einzusaugen.
5.»». 'Ktport in Connektikut, ein
«»150,000 kostete; er bittet
, Mniss-6 "Ut s"'"" Nach.
, A''ka"f «»6 und w.ll nach
W Anekdvt« »<,
U du Unaddön- dtr Frieden, durch den
W Vt w Vtr. Staaten zue^
anerkaunt wurde, unterzeichnet werde» sollte,
legt« Franklin die Feder, die er schon ergrif
fen hatte, wieder m»der, verfügte sich in ein
Nebenzimmer und kehrte nach einigen Minu
ten in einem andern Kleide zurück. Es war
derselbe Rock, in welchem er zehn Zahre vor»
her, als Depuurter seines Vaterlandes, vor
dem britischen Unterhaus» die Zielscheibe der
Schmähungen der englischen Minister gewe»
sei, war. Gewiß eine sehr sinnreiche Rache.
Hamburg. 29. April —Vergangenen Don
nerstag wurde die teiche des vermißten Daniel
Wentzel oberhalb hiesiger Stadt, nahe an P,
Miller's Besitzung, aus dem Canale gezogen.
Nach dem Ausspruche der über den Leichnam
gehaltenen Eoroners-Jury kam derselbe durch
zufälliges Ertrinken ,m Canale zu seinem To
de. Man vermuthet, daß Wentzel an jenem
Abende, als man ,h» zuletzt i» Hamblirg sah,
im Begriss gewesen sei, nach Port Clinton
zu gehe», bei der so reg,iigtt» und äußerst
stürmischen Nacht den Weg verfehlte und »1
den Canal fiel. Sein teichnam wurde am
Freitage auf dem hiesige» Stadt-Gottesacker
beerdigt. Schnellp.
Schreckliche E r p l 0 si 0 u. I» ei
ner Sttiiikohleugrubk be, Peisley in England
fand am 25. März dieses Jahres durch Ent
zündung des Grubengases eine furchtbare Ex
plosiou statt. Die Grube ist Fuß tief,
dehnt sich unter der Erde eine Strecke vo»
mehr als einer Meile aus uud hat drei Oess
ttuiigen oder Schachte «ach oben. Die Erplo
siou war so heftig, daß sie sich über die ganze
Grube erstreckte, »u deu Schachte« das Holz
werk losriß «nd über zwanzig Fnß hoch über
die Erdoberfläche umherwarf. Zur Zeit des
Unglücks befände» sich 65 Männer und Kna
be» i» der Grube, von denen bei Abgang der
letzte» Nachrichten n»r zwei schwer verwuu
det, herausgebracht wäre». Die Schachte
waren so mit Holztrümmern angefüllt, daß es
große Mühe kostete, hinabzugelangcn» und als
mau in die Grube hinuulerkam, war die tuft
so faul, daß mau «»cht weiter vordringen kou>
te. Die beiden Männer, welche heransge
bracht wurde», lagen ganz i» der Nähe emes
Schachtes. Alle Aiider« si«d ohne Zweifel zu
Grunde gegangen.
Mord. Von Cumberlaud, Md., wird
iiiiter'm 16. April gemeldet, daß vor wenigen
Tage» aii der Baltimore »»d Ohio-Eisciibah»
ei» Deutscher, NameuS John Schneider, ein
Schmidt vo» Profession, vo» eiuem ludivi
diium Namens Joseph W. teakey, erschösse»
worden sei. Es erhellt, daß teakey in die
Schiuiedewerkstätte Gchueidcr's kam u»d
«ach Scbnapps frug. Als Schneider hier
auf lachte, ging teakey hi«, holte eine Pistole
und schoß Schneider nieder. Schneider ist
schon seit einiger Zeit in geisteskrankem Zu
stande, was den an ihm begangenen Mord nm
so schrecklicher macht, teakey ist verhaftet.
C i » c i » » a t i. Ein Mann Namens
H> Nearchie wollte sich vorgestern Abend mit
einem Jungen Namens Eampfield, ans dem
fünften Stockwerke von M'teaii's Eimerfa
brik an der Deer Eriet in einem Kaste«, wor
in gewöhnlich Materialien für die Arbeiter
heranfgezoge» werden, anf die Straße herab
lassen. Unglücklicherweise brach der Strick
nnd Beide fielen ans einer Höhe von 4 Stock
werken auf das Pflaster herab. Die Armen
wurde» mit zerschmetterte» Glieder» aufgeho
beu und nach dem Hospitale gebracht. sßep.
Das macht Eindruck. Im Ge>
richcssaale z» Plaqncmine, in touisiana, er
eignete sich kürzlich ein seltsamer Anftritt:—
Wittwe eines Helden, (wahr
scheinlich eine Art Rauser») der in mehr als
hundert Kämpfe» im Südwesten feinen Na
men berühmt gemacht hat, erschien vor dem
Gerichte mit Pistolen »nd Dolchmesser im
Gürtel, um in eigener Person ihre» Prozeß
1 Zii führe«. Sie vertheidigte ihre Sache durch
mehrmalige sehr verdächtige Bewegungen ih
rer Hand, bald »ach de» Pistole», bald »ach
de», Messer, auf so nachdrückliche Weise, daß
Richter, J«ry uud Advokaten ,»'s Stocken
gcrielhe«; man glaubt allgemein, daß sie ih
ren Prozeß gewinnen werde. Rep.
Nt»-Dork. I. Mai.— Vorgestern Morgen
2 Uhr siel William Davis vom Dache eines
Hauses an der Williamstraße, und beschädig
te sich lebensgefährlich Er wurde ,n das
Stadthospital gebracht.
Em Isjähr,ger Knabe, Namens James
Turnbull, stürzte durch »lueFallthür imStohr
No. ö, Scouestr., uud blieb auf der Stelle
todt.
Ei» Deutscher, Namens Johann Meyer,
ging durch die Williamstr. I» der Nähe der
Sprucestr. fiel ihm eine große Eisenstange
auf den Kopf, wodurch er eine fürchterliche
Wunde erhielt. Er wurde gänzlich best»-
niittgslos »»'s Stadthospital gebracht.
! Patrick Wheelan hielt am Montag Abend
am Glationshaiisk der ISten Ward «m ein
Nachtlager an. Am nächsten Morgen fand
man ,hn todt in feiner Zelle. Der Coroner
hielt eine telchei,schau, und das Verdikt lau
tere : „Tod durch Uumäßigkeitei» gewöhn
licher Ausspruch, wen» e,u armer Txops aus
Mangel und Hunger umkömmt. sN.P Dem.
Seitrag von Chemie ;ur Heilkunde. —
Die Thatsache, daß"Ayer's Kirschen Pectoral"
eine chemische Entdeckung ist, mag erklären war
um die berühmten Professoren jener Kunst,
(Silliman, Hitchcock, Webster und Eleveland,)
ihre Zeugnisse zu Gunsten derselben gegeben ha
ben. Keiner konnte dessen Verdienste besser be»
urtheilen aIS diese ausgezeichneten Männer und
ihre Namen würden hinlängliche Bürschaft für
dessen deren Werth fein, wenn nicht die Erfah»
rung dem Publikum bereits bewiesen hätte, daß
es einS der wirksamsten Heilmittel für Leiden
deS HalfeS und der Lungen ist, da» ihm jemals
vorgekommen ist. —Lcientistc Review.
Verheirathet.
—durch den Ehrw. Ifaae Riller, am 20st.
April, Rüben Kachel, von Robefon, mit Ha
nnah Keim, von Richmond. —am 27sten, Wil
liam Reinert, von Distrikt, mit Elisabeth
Sicher, von tangschwamm.
—durch den Ehrw. I. S Herma«, am 20.
April, David Moyer, von lecha Co., mit ty.
Dia Hemeiler, von Albany, —am 27sten, W.
Keller mit Tatharina Funk, von Rockland.
—durch den Ebrw. C. A Pauli, am 22st.
April, John Gruber mit Mary Schoot bei
de von Heidelberg.
—durch den Ehrw. Wm. Pauli, am 24st.
April, Ioh» D. Leibe,»sberger mit Hanna
Rothärmel, von Richmoiid, —am 27sten, I.
Levan mit Amelia Christma», von Elsaß.
—durch den Ehrw G. H. Mitchell, am IS
April, Jason D, Broinell, von Berks, m»t
Jane Taylor, von tancaster Caunty.
—durch den Ehrw. N. S. Srraßburger,
am >3. April, Salomo» Schwebly mit Sa
ra Miller, beide von Amity.
Starb,
—am 20. April, in dieser Stadt, Lewis I.
Hiester, einziges Göhnchen von Dr. John P.
Hiester, im 2ten Lebensjahre.
—am List. April, in Maxatawuy, an der
Wassersucht, William Mattern, »m ZZsteu
Jahre seines Alters.
—am 24. April, in Richmoud, am Fieber,
Ioh» Georg Merkel, im slste» Lebensjahre.
—am 23. April, in Reading, William B.
Baird, Göhnchen von Wm. M. Ba»rd, II
Monate alt.
Der Neadlnger Deutsche
Lau- und Spartond-)lcrein.
Den Stockhaltern dieses Vereins wird hier
mit bekannt gemacht, daß das Direktorium das
Lokal bei Hr». I. H. N»eyre verlassen hat und
von nun an seine monatlichen Versammlungen
bei Hrn. Zorrett, Pennstraße, zwischen
der 7ten und Bten Straße, halten wird.
Ferner macht das Direktorium, einem Be
schlusse gemäß, bekannt, daß die monatlichen
Zahlungen von jetzt an laut der Constitution,
Artikel 7, Abschnitt 2. entrichtet werden sollen,
und sür diesen Zweck eine Committee vom Di
rektorium jeden 3ten Mittwoch im Monat, von
6 bis 8 Uhr Abends, die Zahlungen der Stock-
Halter oder deren Agenten im obengenannten
Lokale in Empfang nehmen wird.
Zm Austrag des Direktoriums,
Gottlieb Ch Nemmert, Sekr.
Reading, den 6. Mai. Im.
Ayer 's
Kirschen Pectoral,
für die Heilung von
Husteu, Erkaltung, Heiserkeit,
Bronchitis, Keuchhusten. Etickfluß,
Asthma und Auszehrung.
Indem wir dem Publikuin dies billig berühm
te Heilmittel für die Krankheiten des Halses u.
der Lungen darbieten, ist es nicht unser Wunsch
mit Leben und Gesundheit der Leidenden zu spie»
len, sondern ihnen frei die Meinungen berühm
ter Männer vorzulegen und einige der Beweise
von dessen Erfolge, wonach Zeder für sich selbst
urtheilen kann. Wir verpflichten uns aufrich
tig, keine wilde Behauptungen oder falsche An
gaben von seiner Wirksamkeit zu machen, noch
wollen wir der leidenden Menschheit irgendeine
Hoffnung machen, die nicht durch Thatsachen
verbürgt ist.
Viele Beweist sind hier gegeben, und wir er
bitten vom Publikum eine Untersuchung von al
lem waS wir publiziren, überzeugt daß sie es
ganz zuverlässiig und die Medizin ihres besten
Vertrauens ».Unterstützung werthfinden werden
Von dem berühmten Professor der Che
mie und VNateria N?edica, im 25c>w«
doin Kollegium.
Werther Herr: Ich verzögerte aus den Emp
fang JhreS PreparatS zu antworten, bis ich ei
ne Gelegenheit hatte die Wirkungen desselben in
meiner Familie und in denen meiner Freunde
zu sehen.
Diese habe ich nun gehabt in einem höchst be
friedigendem Grade, sowohl in Fällen bei Er
wachsenen als Kindern.
Zch habe <S befunden,wie seine Bestandtheile
zeigen,alS ein kräftiges Heilmittel sür Erkältun
gen, Husten und Lungen-Krankheiten.
Parker Cleaveland, M. D.
BrunSwick, Me.» Feb. S. 1847.
Von dein Aufseher der Hamilton Müh
len in dieser (tity.
Lowell, Aug. 10. 1849.
Dr. I. E. Ayer: Zch bin geheilt worden von
dem schrecklichsten Husten, den ich je in meinem
Leben hatte, durch Ihr "Kirschen Pectoral" und
versehle nie, wenn ich Gelegenheit habe, eS An
dern zu empfehlen. Achtungsvoll Zhr,
S Emerson.
das folgende und sehet, ob diese Me
dizin nicht eines Versuches werth ist. Dieser Pa
tient war sehr schwach geworden, und die Wir
kungen der Medizin waren unverkennbar:—
Ver. Staaten Hotel, Saratoga Springs, )
Zul,s. 1849. j
Dr. I. E. Ayer,—Sir: Zch war seit länger
aIS einem Zahre mit einer schmerzlichen Lun»
genkrankheit behaftet, mit allen Symptomen ei
ner unvermeidlichen Auszehrung. Zch konnte
keine Medizin bekommen die meinen Fall erreich
te, bis ich anfing Zhr "Kirschen Pectoral" zu
gebrauchen, waS mir nach und nach Linderung
gab u. ich nahm stetS zu an Kräften, bis meine
Gesundheit fast ganz wieder hergestellt war.
Während ich Zhre Medizin gebrauchte, hatte
ich daS Vergnügen mit derselben meinen «hr»
würdigen Freund, Hrn. Truman, von Sump
ter Distrikt, zu heilen, der von seinen Prediger»
Pflichten suSpendirt war, wegen einem schweren
Anfall von Bronchitis.
ES macht mir Vergnügen Ihnen diese That»
fachen zu bezeugen, und bin, mein Herr,
Achtungsvoll Ihr
I. F. Calhoun, von Süd Carolina.
folgende war einer der schlimmsten
Fälle, den die Aerzte und Freunde als unheil
bare Auszehrung betrachteten: —
Ehester, Pa., Aug. 22. 1846.
Z. E. Ayer,—Sir : Zch war von einem hef
tigen Husten befallen, herbeigeführt durch eine
Erkältung, früh im letzten Februar, und über
zwei Monat war ich an mein Bett gefesselt.
Durch ununterbrochenes Husten, Tag u. Nacht,
wurde ich blaß und hager, meine Augen waren
eingesunken und glasig, und mein Athem sehr
kurz. Zch verfiel wirklich sehr schnell und ath
mete so schwer, daß man nur wenig Hoffnung
sür meine Genesung hegen konnte. Als ich in
dieser Lage war, brachte einer meiner Freunde,
sder Ehrw. John Keller, von der Methodisten-
Kirche,) eine Flasche von Zhrem „Kirschen Pec
toral," was ich versuchte, mehr ibm zu gefallen
aIS in Erwartung» daß es mir Erleichterung
bringen würde. Seine guten Wirkungen ver
anlaßte» mich, dessen Gebrauch fortzusetzen und
ich fand meine Gesundheit bald viel besser. In
drei Monaten bin ich nun stark und wohl» und
kann meine Heilung nur Zhrer großen Mdizin
zuschreibe».
Mit der tiefsten Dankbarkeit, Zhr !e.
Maines Godfrey.
Zubereitet und verkauft von
James C. Ayer, praktischer Ehe»
miker, Lowell, Mass, und in Reading zu haben
bei tLngland und Siddle,
und allen andern Apothekern im Lande.
Zanuar 28. 185,1. IZ.
Zu Verrentm.
Die Stands in de» hiesige» Markthäiiscr«,
sowohl im »»ter» als »n obern, sollen auf
Samstag de» 19. Mai 1851, i» de» Stunden
vo» N» Uhr Vormittags bis 4 Uhr Nachmit
tags, für l Jahr verlehiit werde». Metzger
u»d Marktleiice möge» hiervon Notiz nehmen
und sich zur bestimmte» Zeit einfinde».
Tsokn Nto>cr, Marktmnster.
Reading, April 29. 2m.
Lewis LadomnS Sackuhre«, Ju-
und Silber-Waaren, im Große»
und Kleinen, No. 193, Chesnulstraße,
östlicher Flügel des Franklitt-HauseS, Phila
delphia. Ich habe just erkalte» ei» splendit
und ungewöhnlich großes Assorcement golde
ner und silberner Lever, Lepine uud gewöhnli
che» Uhren, zum Theil aus de» Werkstätten
der folgende» berühmten Fabrikant?« :
Tobias, Johnson, R.o«kell, Coopcr. Da
vid Taylor, Robinson, der be
rühmten Carl Taylor und Söhne, Lon
don, uud F. S. Adams, London.
Die beiden Letztgenanke» sind die beste» Fa
brikanten in der Welt. Sie machen vollstän
dige »nd richtige Zeitmesser, und solche,die ich
mit Vertrauen irgend Jemand empfehlen kaii,
der eine gute Uhr zum Zeithalten haben will.
Ich halte mich jedoch selbst an kein besonderes
Fabrikat oder Namen, so»der» suche die Uh
ren sorgfältig ane, welche ich verkaufe, und da
ich mich viele Jahre mit dem Uhrcn-Geschäf
te befaßt habe, so bin ich überzeugt, daß ich
Allen entspreche» kann, die eine gute nnd r«cb»
tige Uhr habe» wollen, nnd lade alle Solche
ein, bei mir anzurufen. Jede Uhr ist genau
»ulersiicht, reparirt und regulirt bevor sie ver
kauft wird, so daß meine Kunden sich darauf
verlassen können, daß ihre Uhren richtige Zeit
halten. Zch habt ebenfalls auf Hand ein gro
ßes Assortement voll-jnwelter goldene Levers,
18 Karat Goldschalen, die ich verkaufen kann
für den geringen Preis von 855 uud versiche
re sie,ganz gut Zeit zu halte». Ich habe eben
falls jede Verschiedenheit goldener Schreibst
dern zu Hl und theuerer, und kann Uhren,Fe
der» oder irgend einen andern verlangten Ar
tikel nach jedem Theile der Ver. Staaten,
West Indien, oder sonstwohin, ganz sicher in
der Mail schicken. Ich habe ebenfalls anf
Hand ein splendit, reich nnd neues Assorte
nient vo» Juwelen, goldenen Ketten !t.
Lössel, Gabel», Pei-,Kuchen-
Fisch-, Nahm», Krumen» »nd Obstmesser in
großer Verschiedenheit. Ebenfalls auf Hand
ein großes Assortemeut von plättirte CastorS,
Kilchtiikörben. Löffeln, Gabel» :c., die Silber
fast gleich sehen.
Dem Ausbessern von Uhren und Juwelen
wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.—
Ealifornia Gold und altes Silber wird für
Baargeld gekauft.
Schneide diese Anzeige ans, rufe an uud
untersucht für dich selbst, oder schickt deine
Bestellungen mit dem Täsch und sie sollen so
gleich besorgt werden.
Ltttten, welche zum Wiederverkauf einkau
fen, wird ein liberaler Abzug erlaubt.
Lewis Ladomus, 193 CheS»ntstr,,
April 29 5Mt. Philadelphia
Deutsches Wein-Bitters,
von vorzüglicher Qualität, zur Stärkung der
Verdauungs Organe, Erzeugung emes guten
Appetits und allgemeiner Erfrischung desSy
stems, ist wie gewöhnlich zu haben in der Apo.
lhcke von X. p Hunter u. Co..
Preis 25 Cents ) Süd ste Straße, nahe
die große Bottel 5 der Oddfellows,Halle.
Reading April 29. 6m.
Nachricht
Die Stockhalter der „Readinger Manufak
tur-Gesellschaft" werden hierdurch benach»
richtige, daß in Folge eines Beschlusses der
Board die folgenden JnstalmentS an den
Schatzmeister zu bezahlen sind, nämlich i
Am 26 März IBSI, Fünf Thaler auf jeden Antheil,
Am 26, «pril IBSI, Fünf Thaler auf jeden Antheil
Am 26 Mai ISSI. Zwei Thl, SOC aufjcden Antheil,
S»e werden ferner benachrichtigt, daß wen
irgend welche der gedachten JnstalmentS nicht
bezahlt werden, wenn sie fällig sind, Interes
sen darauf gerechnet werden, nach dem Grade
von 1 Procent per Monat, und wenn irgend
welche der ersagten JnstalmentS „nd Interes
sen unbezahlt bleiben, für zwei Monate, der
Stock verwirkt oder Klage gebracht werden
kann, für JnstalmentS und Interessen, nach
Gutachten der Direktoren.
Ivm. tLckert, Schatzmeister.
MSr, 11. bv. '
Marktpreise.
Wöchentlich berichtigt.
Artikel: per Read. Phiia
Waizen Bfch. 1 00 1 02
Roggen " 69 70
Welschkvrn " 55 KS
Hafer « 40 4g
FlachSfaamen ... " 1691 60
Kleefaamen .... 5 00 5 50
Timothyfaamen . . « 2002 25
Kartoffeln „ 76
Salz ,« 75 50
Gerste 75 1 »4
Roggenbranntwein . Gall. 25 23
Aepselbranntwein . " 25 JZ
Leinöl .... 4 . . " 90 81
Flauer (Waizen) . . Bärl 5755 90
do. (Roggen) . . " 350 Z 50
Schinken Pfd. 12 11
Schweinefleisch... " 6 7
Rindfleisch " 7 7
Unschlitt > " 8 8
Faßbutter " 14 16
Hickoryholz Klast 4 50 5 25
Eichenholz " 3504 50
Steinkohlen .... Tone 3754 50
Gyps " 5094 50
Philadelphia Viehmarkt.
Philadelphia, Mai 3. 1851.
Zm Markte waren während der Woche 1480
«icchlachtochsen, mit Einschluß von 659 die nach
Neu York getrieben wurden, 350 Kühe und
Kälber, 620 Schweine und 1350 Schaase und
Lämmer.
Preise: Schlachtochsen waren in guter Nacl)«
frage, aber die Preise sind unverändert; Ver«
käufe zu -K7 bis KBj» die 100 Pfund, nach der
Qualität. Kühe und Kälber: trockne Kühe
brachten K 7 bis .PI4, Springer Kl 4 bis 24,
und frische Milchkühe bis K 33. Schweine
verkauften sich zu bis H6Z» die 190 Pfund.
Schaase und Lämmer kosteten Hlj bis KtZ die
ersteren, und I bis die Letztern, das Stück,
der Qualität gemäß.
Daa Deutsche
Illust. Nnterhaltungs-Vlatt.
Dieses seit den letzten zwei Zehren in Phi»
ladelphia erscheinende Blatt beginnt am Isten
Mai seinen dritten Jahrgang und wird auch
fernerhin, in Verbindung mit dein General-An»
zeiger, wöchentlich 1 Mal erscheine» und wie
bisher in jeder Num»,er außer größern und klei
nern Erzählungen auch Gedichte, ernsten und
launigen ZnhaltS, Anekdoten, Interessantes auS
dein Gebiete der Kunst und Wissenschaft, sowie
die wichtigsten Ereignisse und Begebenheiten aus
Amerika und Europa enthalten.—Wie ersicht
lich bietet dieses Blatt noch den besondern Vor
theil, daß es nach Verlaus eines halben oder gan»
zen Jahrganges als Buchgebunden werden kaii,
und sonach einen dauernden literarischen Werth
erhält, der durch die beigefügten zahlreichen Zl»
lustrationen noch erhöht wird.
Die leitende Zdee zur Gründung diefeS Un»
ternehmens war einzig und allein nur diejenige,
dem deutschen Publikum gebildeten eine zugleich
belehrende und interessante Lektüre zu bieten,be
sonders, da es dem Einzelnen hier sast unmög
lich ist, den literarischen Erscheinungen Euro
pa's zu folgen.
Der Subskriptionspreis für das "Jllustrirte
Unterhaltungs»Blatt" ist 81 für ein halbes,
oder K 2 für ein ganzes Zahr, der aber unfehl
bar vorausbezahlt werden muß.
werden in dieser Druckerei
angenommen. April 29. 3m.
Aufgeschobene Ecksteinlegung.
Die Ecksteinlegung zu der neuen evangelisch»
lutherische» St. James-Kirche, in Reading,
welche am Ostermontage stattfinden sollte,muß
te wegen dem ungünstigen Wetter aufgeschoben
werden. Der Eckstein wird nun am Sonntage,
den Ilten Mai 1851, mit religiösen Ceremoni
en gelegt werden. Man erwartet, daß verschie
dene benachbarte Prediger bei der Gelegenheit
predigen werden. Morgens wird deutsch und
Nachmittags englisch gepredigt. Das Publikum
ist achtungsvoll eingeladen beizuwohnen.
Hoff, H. Lrerler,
A. C. Hoff, 'wm.S. Fischer,
N». Frik, F. A. M. Retter,
April 22. Bau-Eommittee.
Tar C 0 Uekttre »i.
Nachricht wird hiermit gegeben,daß den be»
stehenden Gesetzen gemäß. Vorschläge für das
Eiiisammklii ter Staats- nnd Caunty-Taxen
in den Tauuschips Amity, Colebrookdale,
Douglaß. Grünwitsch, Maidencriek, Maxa
lawiiy, Mühlenberg und Oley, in Berks Co.,
am Commi>sio»ers«Amte, in Reading, ange
nommen werden, auf Mittwoch den nächsten
7ten Mai. Keiner kann aber ein Duplikat
erhalten, der nicht fein altes Duplikat abbe
zahlt hat. Georg Fichthorn,
Schreiber der EoinmifstonerS.
Oeffentlicher Verkauf.
Dienstags den 6ten Mai 1851, soll auf if»
fentlicher Vendue verkauft werden, an oder na
he bei Lutz Damme, die sogenannte
Schwimmende Brücke und Zollhaus,
ebenfalls andere Artikel, zu zahlreich zu nennen.
Die Verkaufs-Bedingungen werden zur Zeit auf
dem Platze bekaunt gemacht durch die Eommis»
sioners von Berks Eaunty.
Conrad Flaus,
Lkomas Schöner,
Joseph A. Schneider,
Doctor Ferdinand Lcewen
seinen Freunden und dem geehr«
Publikum überhaupt ganz erge
benst an, daß er seine Ofsicin verlegt
hat, von dem früheren Platze» in der
Süd 7ten Straße, nach der Franklinstraße,
zwischen der 7ten und Bten, Nordseite, 6 Thü
ren oberhalb Z. H. Meyre'S Gasthaus«, wo er
fortwährend bereit fein wird, den Leidenden, die
seine Hülfe bedürfen, al« Arzt, Wundarzt und
Geburtshelfer, prompt zu dienen.

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