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Der Demokrat. (Davenport, Iowa) 186?-1868, December 18, 1862, Image 4

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Nericht deS Finanz MtnlfterS
Veränderte Umstände im Laufe des
Kriegt» haben manche früher eingeschla
k«ne Maßnehmung in unserem Finanzwe
sen als unzureichend herausgestellt. Die
für das mit dem 30. Juni 1862 endende
KiStaljaht kemachtttt ÄMISge sind durch
die ndlhiq gewordenen Ausgaben übustie
gm worden.
Am 1, Juli 1863 wird die öffentliche
Schuld den Betrag von $1.122,297,403,
und wenn der Krieg ein Jahr länger fori
dauert, den Betrag von $1,744,(#5,586
am 1. Juli 1864 erreicht haben.
Der durchschnittliche Zinsfuß der ge
machten Anleihen beträgt 4 3j5 pEt.
Die Gesammteinnahme des Fiskaljah»
res 1862 betrug $583.885.247: die Ge.
sarnmtauSgabe dagegen nur $570 841,»
760, wonach am 1. Juli 1862 ein Ueber
schuß von reichlich 13 Millionen in «asie
verblieb.
Für da« mit brm 1. Juli 1862 beginnende
er fit sßftrttl de« Fiscaljahre« 1*63 »üben bit
Einnahmen veranschlag«:
Et»nahmen au« Zöllen, ©feuern
und allen Quellen für da« erste
Buartdl $37,208,529.02
Für da« 2., 3. und 4. Quartal
veranschlagt 143,286,876.68
Jn«gesammt $180,495,345.60
Daju sind die au« Anleihen
für da« 1. Lintel realistrten
Summen an $114,458,321.02
und für Oct.
und Novdr. 85,670,895.99
HInMUsügen, zusammen $200,129,717.01
Ferner muß dazu der wahr
schetnlich später au« Anleihen
aller Art erlangteBetrag gefügt
werden $131,021,197.35
Wonach sich die wirklichen und
vorau«gesehttn Einnahmen zu
sammen auf $511,646,259.95
belaufen.
Andererseit« betrugendieAu«
gaben für da« erste Viertel de«
tzl-callahre« $111,084,447.40
für Mi« 2,3. und 4. betragen
sie und werden beziehendlich ver
anschlagt auf $672,843,841.78
j?on den verschiedenen Devar
tenunti werden zusätzliche Geld
bewilligungev, zusammen $109,418,032.30
verlangt, so baß sich ber ®e
fammlaufroanb auf $893,346,321.48
deläust. Dazu der Anschlag de«
zu bezahlenden Betrage« vom
Stamm der öffentlichen Schuld
gefügt $95,212,456.14
»"1 »988,558,777 62
Da jedoch die Anschläie der Departement« den
Aufwand bedeutend übersteigen und die Ueb'e
»ragung einer Geldanweisung für »inen gewissen
Zweck auf einen anbern nicht gestattet ist. und
eben beßhaib die Anschläge groß genug gemacht
«erben, um nicht in Verlegenheit zu kommen so
kann man mindesten« die Summe von $200,
000,000.00 al« am Juli 1863 nicht veraus
gabt, abziehen, wonach der Getammtaufwand
für da« Jahr sich auf $788,558,777.62
belaufen wird.
Von biesem Betrag sind jedoch
au« Zöllen und au« anderen ge
wöhnlichen Quellen $180,495,345.60
und an» Anleihen $331,150.914 36
also zujammen $511,646,259.96
bereit« gezogen werben, so daß
ber (Kongreß noch Mittel für $276,912,517.66
zu beschaffen hat.
Zur Zeit, wo der Sekretär bejn Congreß
die zur Bestreitung deS Aufwandes geeig
neten Maßregeln vorschlug, hatten die
Banken die Baarzahlung noch nicht einge
stellt und es schien leicht, die erforderlichen
Gelder ohne große Opfer zu erlangen.
Die Einstellung der Baarzahlung am 30.
Dez. 1861 erforderte jedoch eine Aende
rung der Maßregeln, denn schon betrug
der tägliche Aufwand
Ii MillioA Dollars,
während die Einnahmen aus allen Quel
len kaum den zehnten Theil dieser Summe
überstiegen. Man hätte daher ungefähr
monatlich 30 Millionen oder 60 Millionen
für je 60 Iiijv durch Anleihen aufbringen
müssen. Mnn rer Sekretär überzeugte
sich, dap iiiaii rie enlen 60 Millionen in
Münze v' keinen besseren Säßen alS einen
Xollar in Bonds für 80 EtS. Münze
haben könne und daß die späteren je 60
Million-n noch größere Opfer erfordern
il'ürcci.
ES (dVvn daher nichts anderes übrig zu
bleiben, als Ver. Staaten Noten zu emit»
tfren, uüt dcr Congreß nahm diese Maß
regcl bcrkiiwillig an.
Durch ic verschiedenen Bewilligungen
deS Conqnssrs sind 250 Millionen Dol
larS in Lchatznoten ausgestellt, und noch
50 Millionen für den Nothfall zur Zah
lung der Depositen »utsrtftrt werden!
So wurde im Ganzen die Emission von
250 Millionen Dollars in Ber. Siaatcn
Noten und von noch 50 Millionen im
Nothfalle zur Bezahlung von Depositen
autorifirt.
Ferner wurde zur Annahme von Depo
siten gegen 5 Proz. im Betrage von nicht
über 100 Millionen Dollars, sowie zur
Bezahlung der Gläubiger, auf deren
Wunsch.'mlt Schuldcertificaten. die in ei
nem Jahre zahlbar sind und 6 Proz. Zin
sen tragen, desgleichen zur Verausgabung
von 500 Millionen Bonds autorisir». die
6 Proz. in Spezie tragen, nach 5 Zah
ren einlösbar und in 20 Jahren zahlbar
sein sollen.
Diese Maßregeln haben gut gearbeitet,
wie sich aus Folgendem ergibt:
Ittm 1. Juli 1862 waren $57,929,»
116.57 Depositen eingegangen, $158,*
591,230 in Ber. Staaten-Noten in Um
lauf gesetzt, S49.g8t.979.7A Schuld
Certificate^ und $208,345,291.86 baar
bezahlt.
Dem durch die ungeheure Vermehrung
der Armee gesteigerten Aufwand half der
Congreß ab. Die wirklichen Zahlungen,
jedoch nicht auf de» Stamm der öffentll
chen Schuld, betrug für das mit dem 30.
Sevt. endendeBierteljahr$l 11,084,446.»
75, während des Monats Oktober $49,*
243,846.04, während des Rovbr. $59,»
647,077.34.
ES fragt sich jetzt um die Mittel, den
BedßchitffeS. des Schatzes abzuhelfen.
Nach Abjufl der obigen Einnahmen find
noch $608,063,432 durch Anleihen zu be
schaffen...
*S* Die Gesetze Congresses beschränken
die Emiffion^er Ver. Staaten-Noien, ab
gesehen von dem Reservat für Depositen,
a»f
250,000,000
die Deposit»
auf
$100,000,000, und die S-20erbondS auf
$500 000v000 wogegen die Verausga
bung von Schuldcertifikaten und Papier»
geld unbeschränkt ist.
Am l.Deebr. 1862 betrüge» die bereits
emittirten «er. Staatennot.n £222.932»
III, wonach noch $27,067,889 fur Emis.
sion übrig bleiben^
Die eingegangenen Depositen beliefen
ach am letzten November auf $79,798,»
650, wonach noch $20.201.350 deponirt
werden können. Die Verausgabung des
PapierkleingelreS ist auf $3.884.800 ge*
stiegen. Es ist anzunehmen, daß vor Wie«
veraufnahme der Baarzahlung dessen nicht
weniger als 40,000.000 erforderlich sein
werden, um den Bedürfnissen deS Publi
kumS zu genügen. Die noch nicht ver
auSgabte Summe von $36.115,200 kann
man also alS eine Einnahmequelle an.
^WaS Schulde,rtifikate betrifft, so scheint
eS. daß die dieSfallsigen Zahlungen sich
auf $100,000.000 steigern lassen. Diese
Zahlungen belaufen sich bereilS auf $87,
363,241.65, so daß in der Wrise r.och
$12.936.758 35 gezahlt werden können.
Durch Umsatz von Noten in BondS find
bis zur letzten Woche in Novbr. $23,750,
000 erlangt worden und er dürsten für den
Rest deS Fiskaljahres 34 Millionen zu
erwarten sein.
Der Glsammtbetrag auS allen diesen
Quellen beläuft sich auf $131,021,197.35,
die, zu den sonstigen Einkünften geschlagen,
den Schatz mit $611,646 259.96 versehe^
mögen, wonach noch ein Rest von $276,
912.517.66 zu beschaffen ist.
Aber wie?
Der leichteste Modus würde die En if
(ion deS erforderlichen Betrages tn Ber.
Staalen'Noten fein, aber VltS würde ohne
Beschränkung deS BanknotenuwlaufeS b?
denklich fein. Doch zu einem gewissen Be
trage könnte «ine weitere Emission mil
Sicherheit gemacht werden. Der gesammie
Notenumlauf ist noch nicht im Ueberschuß
über die Bedürfnisse deS Landes, am
allerwenigsten käme dieser U-berschuß aus
Rechnung der Emission der Ber. Staaten»
Noten.
Auch das Steigen d,S GolveS kommt
nicht ausschließlich von der Bermthrung
deS Papiergeldes.
Gibt eS eine beträchtliche Entwerthung
deS Papiergeldes, so liegt der Grund in
den Bankweichen. Denn der Banknoten
umlauf vermehrte sich während deS mit
dem 1- November 1862 endenden Jahres
vm $130,000,000 auf $t67M9M5.
und während derselben Ztit schwollen die
Bankvepositen von
1
"$'264,000,000, aus
344,000,000. Die Permehrung dsr De
positen zieht aber stelS eine Vermehrung
der Circulation nach sich. DieS zusam
men flimnlirt zu Anleihen, und diese wo»
wrvon $607,000.000 am 1. November
1861 aus $67 7,000.000 am 1. November
1862 gestiegen.
Alle diese Umstände sprechen sür die Cir
culation der Ber. Staaten Rolen und für
eine
schränkungdes Banknotenumlauss.
Der Sekretär erneuert daher jetzt die
Lmpfkhludg einer mäßigen Steuer auf
Banknoten.
Während aber de? Sekretär der Per.
Staaten-- Cirkulatiön den Vorzug gibt,
bleibt er bei setner Meinung, daß eine von
der Regierung gesicherte, aber von Bank'
association«», tie nach eitler allgemeinen
Congrtßakte zu organisiren sind, voraus«
gable Circulation jeder andern vorzuziehen
ist.
Um «nserem jährlichen Aufwand zu ge
nügen und die pünktliche Zahlung der
Zinsen, sowie einen Tilgnugsfond zu
sichern, hat der Eongrrß Zölle, die jetzt
jährlich gegen 70 Millionen Dollars ab
werfen, und Steuern, die wahrscheinlich
nicht unter 150 Millionen jährlich erge
ben werden, angeordnet.
Ohne daher andere HülfSquellen zu
rechnen, werden die Einkünfte jährlich den
Aufwand um 50 Millionen Dollars über
steigen. Wenn also der Krieg bis Mitte
SommerS 1864 fortdauern und die öffent»
licht Schuld die äußerste Grenze von 1750
Millionen Dollars erreichen würde, so
würde der Ueberschuß der Einkünfte im
ersten FrtedenSjahre diese Schuld um mehr
alS 3 pCt reduziren.
Aber das amerikanische Volk besitzt noch
überdies die Goldgegenden. welche die
Staaten Californien und Oregon, die 4
lerriittfiit tttah Nevada. New Meriko,
und Washington, und Theile vcn 3 an
deren TerritoÄen Colorado. Nebraska und
Dakota, besaßen. Diese Gegend ist nicht
nur reich an Gold, sondern auch an Sil*
ber,. Kupfer, Eisen, Blei und anderen
werthvollen Mineralien.'
Bei solchen HÜlfSmitteln und bei der
Fruchtbarkeit deS Bodens überhaupt
braucht Niemand zu fürchten, die Ber.
Staaten möchten nicht im Stande fein,
die Zinsen ihrer Schuld zu bezahlen, oder
die Schuld selbst abzutragen.
Nach dem Bericht deS MünzdirektorS
belief sich das Nettobetrag des ringegan
genen Bullton auf $45.423,231.01.
Geprägt wurde: an GoldO45.532.38k.»
50 an Silber $5,812,401.50an CtS
$116,000 oi» Goldbarren $1
b, 44,190
05 an Silberbarren $4l8.68ß 0I. wo
nach im Ganzen $65,023 658.09 geprägt
wurden ^,
Bon dem deponirten Bullion gingen
$26,188,863.87 im MünzwardeiNannzu
New Jork ein. In demselben Amte «u*
den $16,094,768.44 an Gold unfc$415,
633.57 an Silber gestempelt.
In der Zweigmünze zu San Francisco
betrugen die Golddepofitiouen $16136,
622.96 und die Silberdepofition $749.
114.14. Geprägt wurde» $15,545,000
au Gold, $641,700 an Gold- not
$1,278,65 an Silberbarren.
Ein Pflanzer Bei Ntw-Orlemrs schrieb
neulich im TriumphgefShl der befriedigten
Gerechtigkeit, daß vier feinerSklaven, wel
che davon gelaufen, reumüthig zurückge
kehrt seien, der Freiheit überdrüssig und
der JankeeS. Einige Tage darauf aber
schriet er, die vier Schurken seien aber
malt
davongelaufen und zwar mit —200
ihrer Ka«eradea.
Gädltch« Pirate« a»b «S»dltch-r
Hemb-l.
8on Londo» aus wird gegen Ende
November MonatS belichte»,
„Wie sehr bei Seeverkehr Is KriegSzel
ten durch ein einziges, kühne» und wohl
geführtes Kaperschiff gestört «erden kann,
zeigt sich gegenwärtig in schlagender Wei«
ft. Seit Capitän SemweS mit dem con»
föderirten Schiffe „Alabama" so vielen
Untonöschiffen auf der großen Wasserstraße
zwischen Amerika und Europa den Goraus
gemacht hat, will sich kein nordstairNicheS
Schiff mehr aus Liverpool auf die hohe
See hinauswagen, und wofern rem küh
nen Kaper nicht bald das H.inrwetk gelegt
wird, dürft« der ganze Berkehr mit Ante
rika englischen Rhedern in dir Hanre fal
len. Für ameNlanische Schiffe sind kaum
yichr Assekuranzen zu erlangen und rin
großer amerikanischer Kaussahter irurde
erst vor wenigen Tagen miisammt seiner
sehr werthvollen Fracht an ein enftlischeS
HauS ve,kauft, weil eer Capilän sich nicht
gelraute^tie IVbrtfiihtt unier der Unions
Flagge zu wachen."
Obwohl „briitifche Neuiraliidl" seinen
Anthrii an der Erhöbunfl der Assrcuranzen
haben mag, und gerne jedes Mittel ergrei
fen wird, um uns.re Hanreleschiffe vom
Mcere zu entfernen und selbst allen Ster
kehr an sich zu reißen, daher man denn
auch vorstehende M-tihrilung alssibkrtrie«
ben zu betrachten hat, fo läßt sich dech
nicht läugnen. dah der von Eapt. «eaimes
mit seinem kleinen Fah-zeug betriebene
velwegene Seeraub unserer Handeleflottf
bereits so virle 5^pscr gekostet u»r unseien
Handel so.sehr gefäbidet hat. daß die
ernstllchsttn Sch»ittr grtdan werten müß
ttn.Sim diesem kühnen Piraten dgeHand
werk zu legen. Zwar sind zu verschiedenen
Malen Erpetitionen und einzelne Schiffe,
namentliche der .,Band,rbiN". abgesandt
worden, umdenselben aufzusuchen. In
der endlosen Wüste. deS OceanS aber die
von der WtUeVuMhergeworsene Nußschale
aufzufinden, —^vaS verlangt schon einen
glüekiiche^Zufa^ Was habe« wir aber
bei der Menge von Schiffen, die der ,,Ala
bama" alleiii zelstö^t hat, zu erwarten.
wenMkst diezablreichenKaoerschifft. wel
che für sü^licht Rechnung in England flt
baut werden/auf hoher !^e« jagen? Dann
möacn brittische Rheder den^ganzen See
verkthr wit Amerika für sich beanspruchen,
wenn wir nicht unsere Handelsschiffe un
ter den Schutz eines jedcemattge«^Convoys
stellen, oder andere geeignete iflitlti gegen
die Piraten ergreifen wollen. Wir kom
men hier auf die Propositionen deS Gen.
Walbritge als die geeignetsten zurück/ die
dahin gehen, durch entsprechende VerfÜ
gungen und AutSrisationen an unsere
JchiffSrheder unsere Handeleflotte auch zu
einer wahrhaften Kriegsflatte zu wichen.
Congreß und Administration sollten
dieser Angelegenheit um so mehr ihre Auf
meiksainkeit zuwenden, da man wenig
darüber in Zweifel sein kann, daß selbst
irenn ein Friede mil dem Süden so oder
so zu Stande käme, lie Freibeuter noch
für Jahre ihr abenteuerliches Geschäft
sortbetreiben-werden.
Ein importirterLvhnfchxeiberMe
CleUnn'S.
In N. Jork ist eine Broschüre von
Fred. A. Peterson erschienen, belilett
„Militärische Kritik des FeltzugeS in
tUirginien und Maryland U^tet den Ge
nerälen Fremant, Banks, McDowell, Si
gel, Pope, WadSwortb. Halleck und 5M
Clellan lm Jahre 1862." Dieselbe ist
für demokratische Rechnung fabiieirt und
bemerkt über sie der N. J. Demokrat:
„Der wahre Zweck deS SchriftckenS ist
nicht eine wissenschaftliche Kritik, sondern
eine Vktherrlichung McClellan'S auf Ko
sten deS Präsidenten, des Kriegsminlsters
und der Generäle Fremont. McDowell,
Pope und WadSworih. Writ entfernt,
Gesichtspunkte zu beurtheilen, sucht der
Brtsasser bl0S den Schein davon zu wah
ren. und läßt an mehr als einer Stellenden
polity ch eu Gesichtspunkt durchblicken,
von welchem oys McdÜtlton verherrlicht
wird, weil er eifl Vorkämpfer der j^ort
cauet der Sklaverei war. Natürlich ist
von gewissenhafter Treue gegen die ge
schichllichen Thatfachen in dem ganzen
Machwerk Ml soviel zu finden, als dtm
Verfasser für seinen Parleizweck brauchbar Sprache.
schien.
In der Beurthnlung Stanton's. Me
Dowrll'K, Popels, unv Hallrck's weicht
sehr unkünM—und Banks' und Sigel'e
tot che sehr günst auefällt ist viel
Wahres aber die GerecktigkeitSliebe und
Unparteilichkeit in riefen UrtheilteN charak
terisiren ft* syfort als Mittel zün^ Ziveck,
und'iln die ssnstigeParteilichkeil der Schrift
weniger grell fori vortreten z« lassen, «m
reu Leser nicht von vorn herein abzu
schrecken."
Wir haben ras Schriftchen nicht.geke
hen, reeiffl.« ober nicht daran, daß mqn
demselben eine möglichst große Verbreitung
zu geben suchen mitti, um besonders den
Get. Fremont dem McTlellan unter lie
Füße zu bringen. Mit 'tvarnen daher bei
Zeiten vor dem Arrkadf tWlbe«.
Die „N $). StäatS»ertung" zollt der
Broschüre ein sehr Hobes Lob, woraus
hervorgeht, daß dieselbe in idren Kram
paßt und im Interesse der Demokratie ge
schrieben ist. Sie kömmt nach Dnrchle
sung derselben vorläufig zu der liebe?*«»'
auna, daß kein Heil von der Jfr'egSffitf'
rung gK erwarten sef, fe lange Stt-Ntim
und feine „Geräthe" dem ÄeClellan i«
Wege steh».
Dee N. A. Demokrat slpk eS- alS be
stimmt voraus, daß der ^Vetfalser cta
Deutsche? set. Aus dem Nämen ni
man schon tbt schließen, daß derselt» «i»
Däne^ jedenfalls «in Skandtnavietfk.
Zude« «Q »s uns vorkoipwen» daK
fchen de« Dänen und dt» nSrdliche» De
mokraten fehr viele GeisteS?cr«andtschast
bestehe.
Wie eS scheint, wtrd Banks, der
«ltseioerErpedition „irgendwo" gelandet
tst,«ii Vnchßde
mptriruu
Ist d-v-ThorHeit «nIerßrennttch
von ««trlkauischer Geueralschaft 7
Zu »iner Mittheilung auS der Poto
macarmee »om 26. Nov. heißt eS
Sezesh.Propertp haben »ir «ach »ie
vor zu beivachtv. Unsere Schtltwachen
müssen hier das HauS und Property ein«
Sezessiouiftin bewalden, welche Union
und ÜnionSgeld für "träök" erklärt, und
zum allgcweinen Lrgö^n odtr Aergcr
müssen wir jeden Abend die Anzahl der
am vergangenen Tage verbrannten Fenz
riegel angeben, damit die hier wohnenden
Sezessionisten sich 80 CtS. für'S Stück
von unseren Quartiermeisiern auszahlen
a a S
A
ES kommt uns nicht in den Sinn,
Burnside mit McCleUan vergleichen zu
wollen doch können wir nicht umftfn, diese
Lktsügung Burnside'S acht MrClellanisch
und acht Buellisch zu nennen.
ES ist überall traurig, daß unsere Ge
neräle die Glareehandschuhe nicht ablegen,
bevor sie iH den Krieg zi.'hrn. I'de Scho
nung gegen die Sezessionisten ist sehr Übel
angebracht, und Humanität in derKriegS
führnng verlangt keineswegs, daß tnan
die eignen Truppen zum Besten der Lan
deSverräther verwende, unddaßinun Men
M4t zehnfachen Preisen Brennholz
bezahle. Der Hohn ter Rebellen' muß
durch Angst und Beben kurirt werden'. So
brutal unv fchusrig auch die Rebellen in
ihm Art tint Weise der Kriegsführung
find, so haben roch unsere Generäle noch
Vieles von ihnen zu lernen.
Die Heimstätte. Die nachfolgende
wichtig« Ordre ist von dem General Land
amte erlassen woiden:
„Die Privilege» deS HeimstättegefetzeS
vom 20. Marz 186? erstrrcken'fich auf
ein jtdeS Familienhaupt und auf eine-je
de Person im Alter von 21 Iahren, die
Bürger der Ber. Staaten ist, oder ihre
Erklärung, ein solcher werden zu woven,'
abgegeben hat, und die sich direkt oder'in«
direkt keinen unloyalen Akt hat zu schul*
den kommen lassen. Eine Ausnahme ist
jedoch in dem 6. Paragraphen des Gesetzes
jkdknH'ersonMt
die wählend eines aktiven inneren oder
zu Guiisten einer ach'.
auswärtigen Krieges nicht weniger als 14
Tage in der regulärm Armee oder als
Volontär gedient Jjjrt. Irgend eine die
vorgehenden Bevinqungen erffilktpfe "Per
son hat vom 1. Januar 1Ö6.3 an das
Recht, eine Biertelskktion odet'wenlgfr per
fiigbaren Fffenilichen LaydkS, au^ das die
betreffende Person den Anspruch auf Bor
faufv recht geleqt hat. oder raS zur .Zeit
der Aruneldung dem BorkaHfSrech^.TTpi'«-
Nimption) unterliegt, für..$ 1.25 per
Acker iu Bests z^ nehmey« »oder 80 Arfer
oder eine geringere Quantität?vorfügb^rer
.Ländereien zu $2,50p?r-,Afr»*"
General MeReil, dessen HüMtfe^pg
Jeff. Davis bekanntlich vertan^t.Hl.Mil
er einipe Buschklepper, die ihre'M^ol.e ge«
broch»«, »rsch'i,hen ließ, ist blS'j.tF^^iWr
noch hier und befinde! sich wohU'/MHHl
jedoch Zeit, daß die Staats^ öder Dsye
ralregierung ihre Entscheidung über das
Verlangen des^Ilff. DaviS-B^e^nxta
mit die Offiziere der A.Mee Überhaupt
wissen, ob sie. wenn fie pie Orders .chrer
Obern dussübrtn, an Jeff. Davis auSge
liefett weiten, oder nicht-j Mix haben
bisher das be Verlangest pe^ÄLbellen
bäupNingS nicht besplocheN/ weit es unS
im Ar.qefichte.ter täglich sich -nuedttholen
din Gräuel- und Mordthaten lächerlich
schien, ernstlich gegen rin solches Verlan«
gen zu arguminhren. Wenn eher nie
Regierung noch länger in vieler Sache
schweigt, so erregt sie den Verdacht, als
wollt sie den General MeNeil deSavouiren
und deswegen f. II sie sich erklären. Was
den General selbst betrifft, so sagt er, fei#
netwegen soll kein Offizier der Ber Staa
ten von den 9lrbrllrn gehängt werden und
er sei bereit, nach dem Süden^ gehen
und sich auszuliefern. Obgleich''dieses
Anerbieten sehr nobel ist, so kann eS Doch
nicht angenommen lverden. (W. PO
Bon den Sandwich-Jnsel».
Der König Kamehameha befchäftigt«
sich mit der. Uebersetzung des GtbeibUcheS
der Epiekopal-Zkirche in Tit Hswaiischel
Wichtiger ist die Nachricht, daß erfolg
A a 0
a 0 auf jenen Inseiti gettitfchf
morden sind.
3
1
SDer „Ado/rtifetf von Honolulu v»M
9. Oktober taittgt hierüber folgende Mtt
theilungfti: 1 1
.«Vor etwa 6 Monaten wurde tint
Quqntitäl Baumwollensaamcn von Hrp
HuvnkwLll.von Boston, durch dre^Balkt
^.Aretie''Hierher geschickt und vd« Mt$hr
rno ll, Söteirir u. So. über die^ZNstl«
vertheilt. DaS Produkt dieses SawenS
reift gegenwärtig in ver ichiedenen Wegen
den auf.diefe« Inseln, Der Rtchlir Zi
hat.unS eine Probe davon grztigt, welche
in der Aat iein-^chöner Artikel ist and filtr
wettbvolle Ladung für New IM Bostott
oder England abqeben wSiide. Mnfe»,
Kaufleute sollten AlleS'. was
angebogen werden mag. fuufen^ ffilhtlet
«»w hat der Herausgeber »rDeiittng in
Kuö^oaHekannt gemacht, ds^ don den
Cingtbotnen Baumwolle 4» AtWng«.
fl«tffür lh» Abonnement zu 20 Ee*flF per
PkNvd annehmvo werde/ e»er 10 PfüNd
Baumwolle für einen Juhrßang/-'-
Gegen. Ende SeptemlN^tt« de»?eVsik
Blen Ban«wollt«tnKsnvtAl«
von Molokot. «rd, «nf »lichte 3*fil% |f«
zogen »ordt# «ml Man- Heabsicht^
de»iSeiimwelenber einestete AsSdch
«cheN«
1
HerrGe»«d ttklsn
in
an Heren DaviS in ReWI«M'daK ef irfe
in Zetne« Mm »tever ti&iff ip ttt-.
Pe Amt beNetdenwewe:^^''
Denn Herr Seward noch anchM^??
S bitßAvteein geHiKMAmK
UN^ wird
Wißlich lch^chverstaftdeMWMz .msi.'
Dee Kampf am SkapHahannock
bego«neu.
W a I I
Um 6 Ahr diese» Wtfrge» eröffneten unser»
Truppen mit 143 Kanonen da« Bombardement
von SredertckSburg. Die letzten Nachrichten Mkl
den. baß eft ununterbrochen fortgesetzt werde.
Die Stadt wird bald tn Trümmern liegen,
tttr^rgpiraretr gehd eerr flriatjqff^F
»idem, da« lvdeß die jetzt wenig Schaden ang».
richtet hat.
a 3
a S a a a
den Rappa hannock und finde»wenig Söi
»ergand.
Unsere a nonenboote bombardiren 15
Heilen den Fluß hinab den Feind.
lflu» der Umgeqend von 8 a
e. Art.. Ä. ittbr.
Zehn Meile» (üblich von Foyetieville fair e«
jwtscdtN General Herren'« Truppen, welche ,ur
Berslärkung Blunt« unteriveg« waren, und den
«RfbiBen zu einer Schiach», In der bit letzteren
eine entschiedene Nied»,lag» erlitten. Der Feind.
20.000 Mann stark, umging Blunt« Position bei
Save Htll, und warf sich aus Herron, dessen
Eorp« au« nur 6 bi« 7000 Mann (darunter da«
14. und 20. Iowa Reg».) und 24 Kanonen be.
stand. Der Munps dauerte von 10 Ubr Mor
gen« U« Abend. Da« 20. Wisconsin Regiment
nahm eine feindlich« Batterie von 4 schweren Sta
mmen da« 14. Iowa Stegt verrichtete eine äbn
liche tdah Alle fochten milder größten vra
vour. Dennoch, würden unsere Truppen wohl
der Uebermacht erlegen.haben. Aber um 4 Uhr
erschien Blunt von Eave Hill mit 5000 Mann
und starter Artillerie und fiel dem Feind in den
Hucke«. Der Feind wurde aus allen PUnften ge
schlagen und mit eindrechende^Nnibt waren die
Rebellen unter Hindman.PÄrson«. Rain«, Mar
maduke aus eiliger Flucht in de« Boston Bergen
Unser Verlust an Tobten und Verwundeten be
trägt 600 H?yvn der de« Feinde« 1500 Mann.
WeNige Gefangene wurden gemacht.
N a 1 0
Recognoscirungen nach Mumsreesboro, No
lanville u. s. w. wurden heute gemacht aber lein
FeiNd evldcilt. Wallace'« Bitgade ist einige
Meilen vprgsrückt.
Man. meint, daß der Feind iv Msicht vorrücke.
iö.M Tenneffeer sollei» in der Unfont-SSnme
frini
Johnson bat eine longreßwahl ,'iu«gt-
rieften. Ferner wird Fr.hte reich»» Sejessto«
sten in Nashville um H60.000 br^izdschatz?n.
damit die ^lrmen ten Winter hindurch Unter
stä*nitfl finden.
Cai lO.Vktdr.
Grant'« Armee Hat tn Folg^ der schlechten
'^Wege 10 Mtilen unttrhatb Grenada- Halt ge
macht. '. ..L
P'emberiok ist nach Alabama gegangen, um
sich «Rh den Rebellrniruppen in Tennessee zu ver»
nlgtn. Kran» t»Ni»1hm jetzt nicht nachfolgen.
D»e RtbeTep sollen den Mississippi so zitmlich
veemssei» haben und die «tinnahme von Dick
burg wird nicht mU großen Schwierigkeiten
verknüpft sein.
W a 1 0
Piniol« bat über nationale Angelegenheiten
eine Torrejpondenz mit Seymour, dem neuer
wädlten Gouverneur von Re^Aort eröffnet
Eiy« ttvrrsspondenz aü« Hocker'«..691$» läßt
darauf schließen, daß die Rebellen sich'nach,^ich
mond zuiückziehen.
AÜS'K a s'a wird berichtet: Eol. Adam«
und E-rl. Have« batten eine ekfotgreiche Ex^edi
lion n^ch Missouri gemacht und den Guerilla«
mujöarn vtfn den Missouri. DtaatStrupKeo de
fahl nun ober dem Col. Avam«, sowohl die Wa
ge» a« die Reger auszultesern'und den Ehfot zu
verlaist». Adam« verweigert« dte Auslieferung
dee-'Nuer und wurde deshalb von BaUgham^ der
1000 Mann bei sich hatte, gefangen genommen
und" nach ®t. Soui«- gefaodt Adam» ist ein
Schwtegetsohn »VN Lane.
a 1 0
Der Präsident hat verfügt, dnß 39 der Nadel«
führer der Indniner am 19. d. M. gehangen
«erden sollen. —»,
Mheees über die Eimintzme von Fre
b- denck^burg.
a a A S
gegenüber, II. Dej'. 3 Uhr Skachm.
Zi»ifcheir4 und S Ahr diesen Msrgen gelangte
der Ponlontrain unter Leilung de« 15. und 17.
N. Jork Jngenteürcörp« und Woodbury un da«
Ufer de« Rappahannock, und man versuchte, ein»
Brücke zu legen. £in dichter Nebel begünstigte
da« Unternehmen und die Rebellenpicket« wurden
ansang« nicht« gewahr. Die Pontonlere waren
schon ziemlich in dem Unternehmen vorgeschritten!
da aber bemerkte der Feind, wa« vorgirg und
eröffnet ein verderbliche« Feuer au« den Fenstern
der am Ufer liegenden Häuser. Die Pontoniere
mußten sich ,»rückziehen und suchten Schutz hin
ter den Bluff« de« glusst«.
Um 6 Uhr wurde ein neuer Versuch gemacht,
die Brücke zu lege«, aber noch vssderbltchere»
Feuer wurde auf lie eröffnet und iinsere Pon
toniere mußten sich abermal» ^arü^lehen. E«
war nun augenscheinlich, daß die Redrllen gegen
Uebereinkunft die Häuser Fredxricksburg« zu ihrer
Lertheidtgung benutzen wollten. Befehl wurde
dikher gegeben, da« Bombardement »u eröffnen,
Und fast in demselben Nu fingen die Batterien
Benjamin «, Edvard«. Mullenberg'« «. zu spie»
len an. Dur Nebel war noch imiper so dicht,
diiß mati nur eine kurze ©trecke'vorn Ufer weg
sehen Rnrtt*r' 8l6tr klt Häuff, tn venen bit
Rebellen fich versteckt .hatten, wareil deutlich zu
sehen und auf ste^Ub/^^maxMnächft da« Feuer
und zurstörte ffeTlDit Rebellen sloven au« den
seltey. Ubr war Kanvnade atl
gemein
u.oTd toiftcj U«'l. Ube 'ohne Üuterdrechu
hatten^ 'PieBatterien de« 9.jfejgien,bi# T»faßen
M«a«ättteN und Wdpifil«. .Pie Rebellen
blißhe« de«N«chtNde»?Sttttl^»eNN ^lsder Äeibel
sich etwa« hob, sah man st« im -'doublcaqardll
von ein«,« Platze zum ander» eiley.
6« ronr'oiiffattenb, vie Feint?» unser Ff/jur
jiicht erniderte» Und dckß' flees vi« jetzd nichrge.
than heben.-, »lv i. •. i'.o
Ilm 10 lihr pachten ^i« Aiyt«nieure eisten
abermaligen Lersuch..eisU Brucke,üher ten Ftvß
zu werfln. und 89 Ifraitn unter. Sapt. Marsch
vom 8. Tbtineetieut Äegt.' leisteten ihnen Pei
stand. Einige Du tzknd^Plassev^otktr
bereit» gelegt, al« «in lebhaft«« Feuer -von den
feindlichen. Rsße Kit«,.w^lche vlle 20 Auß vom
Fluß gtflrdien ivartr, sie hilf schwerem Verlust
zurücktrieben. y.
Ilm 17 Ubr schlugen die Flammen au« einem
Hause einpof ^n' westlichen theile der Stadt.
Das Feuer verbreite»« stch und die Stadt wurde
in Älanch^nnv Dampf 'gehüllt. Ein lebhafte«
9«»!s ir gerader Liykie wurde nun oof die Rifle
»Ii« erpfnet Uttd dieScharf chützen aus denselden
fortl'e'au# dein. Elfen hahndeppt vertrieben^
Ingenieure schlagen jetzt die Krücke. Die
Rebellen behaiMtn nochshrePositiond'enobe'ren
LrKcken «egsutter.!
jtavapeste-rückt. jetzt vor uai einen U»griff 1*
machen Hbe^bey Fluß gegi» eln« de» Fo««
4 i-
ttnfrre Truppen find it her den,Aiiß gegangen
^üdfntd in Besitz von Fre1derick«burg. Ponton
geschkagnt^ da
tzlt Redest,ans JN* RistepV« vertrieb«» find.
Lorstehende« ist eine Sptzia
Herald. ?ndh^ 'jJi
Au« anderen Berichten trfihrt »an, paf
PontoizdiSckeuMcgteichenKty »e«nnen ®*rr»
Frantllti wart? Metlej» .unterhalb der Stadt
eißt 8rl8i Ii Äritiu' tvelter hinab, tto die
Rtbtllen eise ßntkie MScht eenctNtriri Hite»
bombardirenAnsere K«D»te»baoteda« tto/tmU
ÄS1®»"*''
Msällte»
mm
ültir*, »eb bet dann 5ttch«Mag« um 4 Uhr
»w«i P«»itonbrUcklN, aiifw'Wil beiden FranNin
»che» beendigt «area, »otauf bte »ruypen an
gefangen hätten, sich üder den Mußi^Mgrsch,u
sed«i.
gredertck«hueg ist von einet hinreichenden
Union««acht leyt teseyt. Man erwärte» einen
feindliche« Srttllerieangrtff.
a 0 n, 11. Detbe.
oell von Missouri wird tn Lau« eine Btll
einbringen, wornqch die Proposttionen Lincoln'«
dem Staate Missouri unterbreitet werden sollen.
fouri ein System der Abschaffung der Sklovtrei
annimmt, da« diese spätesten« bi« 1. Januar
1864 abschafft, zur Entschädigung der loyalen
Sklavenhatte^SO Millionen Dollar« in Ber. St.
Bond« beitragen, die in 30 Jahren einlö«bar
find. Ferner sollen hiernach die Ben St. dt«
jenigen itmanzipirten, dt« e« wünschen, außerhalb
der Ber. St. tokontstren.
S a a a n
baust golden de«, wa« zur Berathnng zurückge
stellt werden solle.
Btschiossen vom Hauie unter Zustimmung de«
Senat«, daß die oklgmation de« Präsidenten
von dem 22. September 1862 gegen die Eonsti
tution ist.
Beschlossen, daß die in der Proklamation ent
haltene Emanzipation^.Notiz nicht geeianet ist,
ditWiederherstellung de« Frieden« zu beschleuni
gen und daß sie kein» gute jtrlrgemaßrtfvl ist,
sondern eine vewalt«anmaßuna. die den Rechten
der Bürger und der Fortdauer eine« freien Gou«^
vernement« gefäbriich.
a a a
Tischen legen. Die« wurde angenommen mit
94 gegen 45.
ÄuS Mexiko.
1 0
D'e Lage der Frayzo.fen. in Vera Cruz und
Orizaba wird al« sehr' mißlich geschildert. Sit
leiden Mangel an Nahrung Menschen, wie
sür Bieh und die Rühr richte» große Verwüstung
gen an. Die Mexikaner verschanzen ihreHaupt
stqdt mit allen ibnen zu Gebote stehenden Mit
•tritt. Die Gegend um die Stadt herum «erden
tli vüich 'Oeffiien der HchleuKen.untre Mffet.
setzeaß dem stch nahenden Keind bloß die
paar erhöheten Wege, welche leicht vertheidigt
werden können, übrig bleiben, um zur Stadt zu
gelangen.
Europäisches.
01» bis 'N. Ein» aüfierorde'nNiche General.
Versammlung der atlantischenTelegraphen-Eom
pagnje iK ouf den '12. Decdr. einberufen, um
.über den. Vorschlag der Emission, von 600)600
Pfund neue« ^qpstal« in FKnfpfund-.Aktien (mit
Prozent'Zin«)'zu berathin, dfe von der kriti
schen Regierung garantirt werden sollen, fall«'
da« Unternehmen gtllngi.
Reue Anzeigen.
D«rluitte5itlch»«t» »Ith
a W a S a
!a?V am 2S. Dezember 1862,
tin at 8«0 eerahftalttn.
rsg~
86» gut» Musil «ab »tttielf, f«»« S»f»echtyalk»v,
tn Orbnaej, ift"
(iftcnf geforgt.
8« recht »th reich«» Besuch lad»» trgtleet ei»
W
flfimtil0,i3.2« ,2St günf. Tltlfee-^en«.»lrfers «te« «sab
Neujahrs-Pall
r1 V*t'—
in Lahrmmm's Hatte,
Entree5v Sent«. Musik: Sturm'« Band.
\3g~
ga »»»ftedrndn» B«Or,«|ftn aiRnCtMtti
tu
tt $1
a W a S a
Donnerstag, den 25. Dejtmber, in
gtmtfi*
ni(igtn Zstckti^ oirroanbt mild, ift be* Uubllliiro frtttnblldift
tlKjitajtn. tlt lomvaqnt« toltb i*l| fltaebWitr Umficht Nile»
«efbttKfl. um llren gccbrtiti URItbfirgtrn unb bette- Demut
rUfn «ngenebi»»« Sbcnb |u »ereile«.
11.28,77,2g.»0.81tilu',mc
Ball! Ball!
am zweiten WeihnachtStag,
tea 26. Dezember 1862.
bei Sebastian Heckle, in Buffalo.
ff
.»6,
UP,
llUlitf6bhi2»»
T^ff Indem f* ante aufbieten wette, um meine» gtetrftn
Oafrn In Itter Btiitbun# tlntn angtntbmtn Sbeud
labe ich Sreunbtunb v«tann-e ergedenft ein.
Sebastian Heckle.
eihllllchts-Pall
der
Lahr mann'6 Halle,
bflf V«bllkuy» frnwblichtt tingtlibte ift.
Eintritt: SO Cents.
tuwb^ DaS Committee.
Hans Leisner, ..
W a
Ako. ßSDetil^te GM, ^ck« duk 'Haretson^.
-. «,», #.»*», 3 f.
112B«lläRtU»h4l
Di« größte Au«wM von Ufr
Spielwaaren,
--R 4 ch ,» $
dni Thtren unterhalb
ta «lchhalltgstir Äuswahl!
»•r* Meie« §rf«|r«i« Ifflweil.deSrti Mt
gebiet
ihre 9ftrbe.
2?apI3Mtuw/ 3. 3.
»»(ttBex Mee,
|it«g»,9II».
i.'iJii—l—:
In
IiImM
wwlntt l«mitgts grefts «»rralh« M« BMlMchUMni Mt
1 a a
ioftlbi* Irfiettrt ttiMMttgl.
Xrt|bm «Ut lepertirttn Seche» I« folg« h»ht» gel» »b
I'iK jit'bltf He ttrnt"i Mt» tjBM* .taüA
ßlStMcht yalietibrilNflt Ba«r-einll*ft I» tn Bl«B*et|tlt,
ItaMWatllllgtt
ei* friitr|K
iirtMfn.
ttDlr »echt# btfubtn eafwttlfe* e*fm »,»
nützlichen »»d belehrende« Spiele« für Sinder,
Ardeit« »örbe mch Eticklistr» für Tauen,
Puppen nob Pnppenlöpse jeder varietiit.
Schlitten, a. ».
Ott »Ut «rtatr giWitcht Qfcftatcr Usees
GeihnachtSsachen für niric 25 Eent
in ein» geiilflt »tiwt|«*»«" Dem* fich elj, »Itft* 9Uä
Sicht mfcheffen bei
Beidttbecke Miller,
Ho. 74 Wfftl. 2te 6lr. i» teriiftn »»b
t&~ U* da« Ottb«e»»«glüil,»trtfbtn, Hants (IflliVr
»Iiimmer. (Ist »»rtttffllcht Aiesche Bieiste»
haben, »,n be« wir test Uber ilnc gut« Ctsbsng iUeilis
August Waruebold'K
Ätutlnfltrlchtctf#
Gtoctne-
and
er». 8*
Propifion«-Store,
Ter atz wische» Haerlso» unb Älplt»,
Da te»»tf, Stieä,
fotfttstls »»hte?»»ttrt»«s.
ItbtBitsbitrsirtrt« 8««tr»fS
©roctrif«, Proviston». Farmer'« Hardware^
Poreellan. Kerosene-Lampen, Liquor«,
Holz-, Weide«- Und Aaned-Waaren^e.
erdatten. «eiche b,w publltum »es Seelsyetf IM Usi||tnl
wettfctl für S« 6 »um Berka?sa^g'lttrn »tibtn.
1
I3F" Da« Wttie fit «chneiter Umf«|.
Stil «ätta«riM »»»fiel
Alle SOaartn »erben ts trg nb einem Iheile ber Stadt jte
lee*as« geliefert.
xzff- A,««t »sd »Mt sutse wastes «qt «etifts.
VSmoitoroba) AuqUst WarNtbold.
-G«sihg»SM-ssWills»?» €rtfhu—
Ecke der 3ten und Harrison Gtr
Ich empfehle «eis seueingerlttete«. Velde»«»i Essst
.«Ine» gtetrlcn PublUs»«, unb wttbt.wl* »tu b«#trttnwri*t
•'ihmten butch invorfamnirnbt atib rttOe Beblennag ,s lifeteM»
gl«.
W" Zede» RorA«M
Die Formet mache Ich belauf esfwetlfisi, »ef Ich eises
neuen, bequemen Stall
habe, »nb empfehle Ihne» Me
8«n*|ss|
le|«l
lies fit
ft.lt a
Gasthaus zum -,Wtlh»l»n Tell^
DttUnttr,eich«ete bethrt ?ch br»Tat«er» «j»zejtt, baß
et eines
geräumigen neuen Stall
eebeat 8at,«eb'l«(f,lm Staate
ll garmir wl( g*t*t®t«Sa«g
jäi
ifttefetb« iw.»etfthe».
(litte. OsatHeni, jjurt1 Essen, l'i*esit et«6ss| fst It«
Pferd« vnb eefroerlfastt Cebleseng »irbgsHesichest.
N« «ahlreiches gssptsch bttt«
r— Ch. Hermann»
S'lwbal CBt '*che iff £tr«|c, CDeMatS»
Chas« Brachvogel,
Oval-Dreherei pnd
Gold- und Rostwood-Leisten-Fabsik,
52 Wtllsstraße, zw. Lake u. Randolph,
Oreibletler In
»pi«q«r itnK SpiegelnISser. tifel*. Köfcn,
Hörtre«Äphnten, Bsd flilbi nnb 8l|bt«®l«tt. dt
Alt« Rthmen «erden tolfber tergelbtt. iW
BräAereizu verkaufen!
Der Unterietchne beabsichtigt, feine« »etgrtfiMW. SUet»
latter, feine in Da»enp»rt, Iowa, gelesene »nb guttingttichVit
vrauertt. fenisit tes, »etr4t61*tn Vier, llllg |S »tttesftt.
Darauf Siefislttreabe Rillen ßch «enbra as
•tula]'
3l. Dezemher 18$.
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HftüBR
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Da»enp»»t,
Je»«.
Joap aid CaMe /ectm
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westliche 2te Straße, unterhalb der 4»ravepaed
Davenport, 3»m.
W Unteyelchseier macht barauf eifmerffa* bay
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»ort« Seifenf«tt unb dasptfichlich et«p»itt«
€ch»elst
«beriÄenfltorft.
(13.».) John a. Wattbe«.
Neues Sattler-Geschäft.
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(früher Partner von H. Techentia)
beehrt ßch «wem geehrten Puhllln« an»s»elgen. »«I etts
No. 118 westliche 2le Sttaße,
«wische» Rlplry unb Scott, «In neue« «eschist etablltt hat.
fabrljlrt alle Berten
Pferde-Geschirre, Kummete, Zäume,
»nb allein biete« Geschäft ein schlafen be flrtttel.
«fiellu ngen leber Srt, (e»lf Rtfar« «res.
«erben schnell, gut unb billig anlgtfähtt. ISsptSRts»
Ba«j{|af(xKlwbasl«
tt
V2B«atn
ZU heraBgcfeftteit Vreife«
U« »it suftttr |t«f tn Vorrath «es
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aufzuräumen, «eb
fta\ lüt.mnftttn
»inälhtgen Dtfeii
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