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Der Demokrat. (Davenport, Iowa) 186?-1868, December 14, 1865, Image 1

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Hv jahrlich, halbjährlich i« Borau»,
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jUfltcr: Äc.l 38: 2te, «ahe btr Main Straß?,
D.&oe 6 »r t, Iowa.
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Jahrgang Vi.
^eMlsgeber: H- Lischtr.
Giil-Kttis Store.
äi Carhart,
No 29 westliche Zw eile Straße,
(btnvSfUMrr Haus «fitenübtr,)
JPoVfiiportt 3on»-J.
^Ein ^oll^ts Moititnttii der derühmKN tit
tuVliciitfdjen Koloniesabrizirtcv Waorcn
von gfiittficafc, 3en.M So uili, («eftönbio vorrälhiz, sowie
j^l n,e ji Muster
#6n teil öfltidjcn Märttcii, in AÖtu Sorten.,
Da Hr. i^rh a rt beständig in ber »ctabt 8Gw-=7)ott
wobnt, »ck alle Portheile, welche der Markt bietet, benutzen
können, frob tviv im 8taute, fiel«
W a a
zu den
billigsten Preisen zu offerirei,.
$. e, a a
29jufi3to] Savettpevl. Stadl Nevi York.
Otto Klug,

o. 52 |3 roe S dr aße.
N ii
Herbst-Z Winter-Waaren
in großer Auswahl I
tanml5v|:
Schwarze Sciden ci(ze, feixe Kleiber,eute, wollene und
halbwollene XeL'-micC. französische MeriuoeS, Shawls,
©cut#,-fl&iSiaf,• ifröck«, „deutsche. s.Hi»ar e.Tuch«, See#
Der», CasjlmercS, Tuch für Dainen-Mantcl, C.ilicicS, Bal#
liioral-Nöckc, Slaiitctv!, und Wachstuch-Tischdecken,
Flanelle, Eassimeres imd Wollcngarn
Uc«j|t«
dkuischen Colonic in Iowa CÄ., Iowa.
Schnitger $ Ross,
Händler in allen Sorten
Gtf&veries
für Familien-Gebrauch,
eingemachten (canned.) Früchten it.,
9ioH)4 Brady Straße, Ecke der Vierten,
..Davenport, Iowa.
Wir hatten stet» ein volles Äi'svrtiment aller in unser Faid
Ottöroitct ÄrfiW. llufcvi iZS.uimt fiiib •jämmtlich frisch,
und »(ttViiicti »vir stets zu den möglichst billiz.eu Preise».
Wir bezahlen bei' hoihstrn Preis stir Sutler
und Gier. 8:lnl Sture
lirB*öeei*ies,
Porzellan-Waaren:c.
Ich mißt «lorRi ittOrlta gnllttum 61c «Zedent aoictjt'
baft* ten tint
vollständigeMlswahl
•tlgtr iBajrtn norritilg Oabc und in «igltch?
biMgen DreiBen
»trlaufi.
igjT" Agent für den Otrliusfrtr
„ächten bolländischen TOaflepfräuttr"
F$f*UnUt Sulldltranfl rttQtr iinbaufwefl/amtT (BcMcnung
abt Ich ii recht «adlrtlchtm Zuspruch ein.
b. Wolff.
No. 82 Zweite Straße,
leiigtam frütir ti. öerertelt'f 8l»i
Beiderbecke und Miller,
No. 74 wcstl. eile Straße,
SEQbekfalt und Nelail Händler
Gpöcerien,
Wtinttt, Wqueure»,
Tabak, G» osLery ic.
tBIr mache» gBtebtrc»Muft auf unsittu fei« «oll»
BinblflAi B«Tfitt pHftrr Artikel eufmtrlfim, uttb geben elt
Versicherung, bfli flrtt oortCcilöafr finden rocrbfti.unfttit 6toi
und preise ju pryftn, jht fit Iticliufi machen. Uvfer Psrrarh
een Weinen It «oUtonttg. eon al»ge,eichneter trill, Unb vor
bra hoben Avave ig $»ib gttauft, so bat mit befähigt Unb Ihn
Hat- |B otrljuftn.
16outflitfba Beiderbecke u. Miller.
unb
Steinzeug Meschäft
von^Gi. gfitutu,
9lc. 68{3®'M« Straße, n.ibe Harrison.
(finita flitbrUh Pbbllkum baiftob für da« tooUroolltn,
»tlche« «ft In so reicht« Maa»e Is ntlnnt frühere« Geschäfte»
10 tbtH »erb, trluche Ii), selbige» mir In meinem neuen 9c
chift tu tt6«ll*h.
Bofnurlfrmc, fttunbllche un'. rtdlt vedlenung »ers»rlcht
E. Lemme,
R». 68 'nelte 6traft,
aalt
SaälUe, NaruesS
Harris«»,
Kwitnkta in He«. Harbin«'» Wohnung.
Henry Techentin,
Ro. 72 westlich« Zweite Strohe, zwischen Harri
son und Ripley,
m\&
Collar
Manufacturer,
int «II tl Bilait» Hgent ti'
POND'S PATENT TRACE BUCKLE,
Zngrie»en-Schnall»)
vleft «chnall« (mefSe Ich Talent
recht fur g6H dounto gekauft dabe) 16ein«
ItSr arait Bettt^trung fje Tferbegtlchirr.
Her etrang kann leicht »tränbttl ottbin,
rodet anb reis» nicht an her Scknalle, irtl
an*, Mrlettft U« Mc blfher qtdrauchttn. 3tbcr garnet
jtdWjäbrmaiin sollte blefelbe in Augenschein nehmen.
^Much iiyxfehiejchmclne große A»«r»ahl »onzZ
Säitew. Zäumen. Pferdegeschirre» Kummiten,
ch anch, tirker lft
lebet'gfobtweiin
Peitschen«.
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Tic Präsldeutmbotschast.
(3 A S it r.)
)fiidibem der Präsident in aitfltmefiTvtirr
Weise seines Vorgängers im Amte qrDudjt,
fleht er aiü den ^Imrafter der N tioiifll#
miioii Uder »iid entwickelt die rooblbefiumtr
demokratische Doktrin, nid deren Schluß
,steii er den Satz aufstellt: Die 'ülufrcctit-
tNluinq der Union ist durch die Ansrei't lial
tniiq der Stdattfrfijicninflfn in allen ihren
Rechten bedinqt, ei besteht erber kein Recht
der igiaotdrfflieriiitfleii, ans der Union jti
secediren, o:et die Gesetze der Union zu
nnUlfic ren. Eine weitere ZlussUhriinc
findet diese Theorie in Betrachtungen über
die (Sottföötrattou der Rebellenstaate».
DI) ras Gebiet sei At cer Präsivcnt
inneihalb der Gienzcn dieser Staa cn^ils
evobertco Gebiet unter der Mililara»lomät,
welche der Präsltenl aid raö Haupt ctr Ar
niec bester, gehalten werten feilte, war die
erste Frage, die eine Eniichetrung verlangte.
MiliiärijcheS Gouvernement auf. unl'e
ftimmle Zeit wiiree keine Sicherheit für
EntferliiinK der Unzufriedenheit geben, im
Gegenthcil, eS würde neuen Haß^ erzeugen.
Dazu wiirde cin solches Regiment enonne
Kosten mit sich führen und einer friedlichen
Auswanderung.-nach vcm Süden hutmlich
seilt. Tie Politik militärischer Herrschaft
über ein erobertes Gebiet würde ohnchin
voraussehen, daß die Staaten, deren'Ein
wohner sich an der Nebellion beiheiligt"Va
ben, durch die HaiidlungSweisc dieser Ein
wohner a hält it, Si a a
3it ei it. Vlber diese Annahme ist
a f'ch denn jeder Act der Sezession war
A a a
S a a
Hochvcrrath begeh e.n, so wenig
als sie Perträge mit auswärtigst! Mächten
rechtlich eingehen kennen. Die Staaten,'
welche Sezessimisordinanzcn erließen, stell
ten sich selbst in eilte Lage, welche ihre Vi
talitäl verletzle, aber nicht zerstörte, ihre
Funktionen wurden nur l.
Nach diesen Prinzipien habe ich gehan
delt und durch fast ttnbcmerkbares Lor
gehen ruhig und stufenweise gesucht, die
Wirksamkeit des General-Gouvernements
und der Siaatsregierungen wieeerher^ustel
len. Ich habe für die Nebellionsstaaten
provisorische Gouverneure ernannt, Len
ventionen berufen, Gouvernenre erwählen,
^egislalureu sich versammeln und Senato
ren und Repräsentanten für den Congreß
wählen lassen. Zur selbigen Zeit sind tie
Ver. Staatni Gerichte et offne! worden, da
mit die Ber. Staaten Geseke könnten in
foreirt lvctrcn. Zollhäuser pnd im Süceii
tvit'rv'r eröffnet werden Uiid Üer. Staaten
Gefälle werten wieder reticriirt :c. :c.
Ich weiß sehr iveM, d.iß diese Pol it mit
Risiko verl'uNten ist, daß rcr Erfolg dersel
ben bedingt est zum wenigsten durch die 91 c
quiesceii des Staates, den sie betrifft. Aber
ich habe bei Befolgung tiefer Politik stets
meinAu^eumeik daraufzchabt, eieInte11ffcn
der einzelnen Staaten an die Interessen der
Union zu knüpfen, ich habe ba jeder Con
cession gesucht, die einzelnen ^taaini f.stet
an die Unionen schlichen. Es ist ein Ni
(tfi?, aber calivlbv uuiy versucht werden.
Um alle Gefahr zu lu-ifieinrni, und, wo
.möglich, zu euifcrnni, habe ich es für meine
Pflicht gehalten, meine Zuflucht zu einer
antern Bifugniß deS Generalgouverne
nientö zu nehmen, näin lieb zu rcr tiefug
ti I', Part on zu ertheilen. Da kein Staat
oas Verbrechen des HochvcrratheS techifer
tige tt kann, so ist die Befugniß der Begna
hiAiinniii-ribfiliiita ctuifä)lic6licb. etil Vor-
digungsertheilung ausschließlich ein
recht der Ver. Staaten. Der nächste Schritt,
den ich genommen habe, um die NcbcUcn
Staaten zu reeonstiitircn. ist eine Einla
rung an, sie, an der Ameiwirnng der Con
stitntion sich zu beseitigen. Jeder Patriot
muß wünschen, daß eine allgemeine Amne
stie eintrete, sobald es nur die öffentliche
,Std)crljeit gestattet. Ilm dieses große Zirf
erreichen, nuiß der Geist gegenseitiger
Äerso.hnung gciveckt weiten. Gegenseitige
Nachgicl'igkeit ist keine zu große Forderung
an die Nation. Die Sache der UniW^wiro
ohne allen Zweifel mch Natisieation des
proponirlen Amendements zur Constitutton,
welches die Sklaverei verbietet, außer Ge
fahr gestellt werden. Solche Aufhebung
rer Sklaverei wird die Erinnerung an »er
gangene Hebel vertilgen.
Das eonstitutionelle Amendement wird
die Wunden der Union heilen und die Union
unzertheilbar machen. Sie wird uns rcu
der zn tittem einigen Volk machen. An
Ench/ Bürger des Senats und des Hauses,
liegt es aber,über die Wahl und die Qualifi
kation Eurer Mitglieder zu urtheilen. Es
ist wahr, daß Hochverrath im scheußlichsten
Sinne verübt worden ist. Personen, roeW
Ke Denselben verübt haben, sollten vor dem
höchsten bürgerlichen Gericht belangt wer»
den, damit die Constitution und die Gesetze
volle Anerkennung finden) damit 93emtb
für ein infames Verbrechen öffentlich er
klärt, und damit es für immer festgestellt
werde, daß kein Staat das Recht hat, aus
der Union zu scheiden.
Die Vage der vier Millionen Einwohner,
welche durch den Krieg in-Freiheit gesetzt
worden find, hat mich jmftlitb beschäftigt.
Bei Erwägung der. Frage, ob ich sie durch
Proklamat ion für-stimmberechtigt erklären I
4?et( 4
sollte, kc^ ich mich »or, der EoMtUtion^ ^c,n
selbst von denInterpretasionefl yerLZerfaf
ser derselben, und von der Ge'etzgehung.
des Congresßs leiten Als nach hem Un-,
aMngigkeltS-Ktleg.dcr. Congre?/der Ver-,,
Staaten die einzelnen' Stuten iüstrüirte,
GtaatsrDeruugttt jii bilden. WlM er es
i^dtm Staatsvie ^Stinimt-echtsfeäge
Hl entscheiden. MM Brrschtedenknt
herrschte zur Zeit der Consöderation iL die
'fat- Angelegeuheit. Die Konstitution der
«er Staaten erkannt diese Verschievenhei«
te» in mehreren Bestimmunzen aa. Diese
Recht» dn^Mt-weit'Otaat«? kehen? sochbr
.jämhr Hrage» daß selbst währenh de^ ««uli.
Arides'Präsident in
coin uir bie »b*
«LKd' ..Ms
rm W vte Ad?
ficht hegte, dieselben zu verletzen, und/taß
'W^Z
Confllkles ist umgangen, wenn man diese
Frage den einzelnen Staaten selbst an he im
stellt, sie mögen selbst dainber entscheiren.
wie viel Rrciit in dieier Beziehung sie ren
Farbigen, ob sogleich oder nach und nach,
geben wollen. Zeigen vie.Fieigelassenr»
nur Geduld nnd Männlichkeit, so werten sie
eher zum Stimmen zn gel äffen werden, als
durch irgend einen Act res General-Gon
vcrncnieniS. Hat sich erst der Tnmult der
Leieenschaften gelegt, |o mögen sie eben
von Denjenigen rie liebevollste Behanrlnng
empfangen von renen sie bisher abhängig
waren. Recht aber haben sie auf ihre Frei
heit, auf ihr Eigenthum und auf ihre Ar
beit und dieses Recht muß ihnen geschiiyi
weiten. Das Land bedarf der Arbeit, tie
Freigelassenenchetürfen der Anstellung. Die
Freizügigkeit muß ihnen gesichert sein. Ich
bin nicht für eine gewaltsame Vertreibung
rer Farbigen und für ihre Colonisation.
Laßt uns Mhcr ihre Rechte schützen und bei
den Thcilen wird geholfen werden.
Der Präsident schildert nun die Zustände
im Suren, wie sie sich tHeils durch die
Sklaverei, thetlS durch den Krieg gestaltet
haben, und weist nach, daß freie nnd thätige
Arbeit nothwendig ist, um die unermeßlichen
Ncsourzeu des Südens ergiebig zu machen.
Die acht oder neun Staaten, welche am
Golf von Meriko liegen, besäßen Fülle an
Fruchtbarkeit und konnten eine dichtere Po
pulation unterhalten, als irgend ein ande
rer Zheil res Landes. Auswanderung dort
hin auö dem Norden und aus Europa
müßte befördert werfen. Die Aufhebung
gezwungener Arbeit würde diesen Gegenden
eine reiche Zukunft sichern. Alle Monopole
müßten wegfallen und das Prinzip unserer
Ziegiernngsfonn. nämlich gleiches Gesetz
und gleiche Freiheit für den Gewerbfleiß
müßte aufrecht erhalten werten.
Die Botschaft geht hierauf auf rie Re
porte der einzelnen Departements über. Da
wir auf riefe später ausführlicher zurück'
kommen werfen, sogeben ivil'austenselben
bloß solgeiitc Rolfzen
Wahrend des letzten Fiskaljahres wirrte
über 1,160,533 Acker res öffentlichen Vaiv
des dioponirt.
Ain 30. Juni betrug die Zahl der be
willigten Pensionen Sj/Jbti unc rie für tie
fe! ben verwandten Ausgaben $8,023,446.
Seitdem ist rie Liste rcr Pensionäre bcceu
tent angewachsen.
Am 1, Mai d. J. zählte unsere Armee
1,000,516 Mann. Ans der Armee der
Freiwilligen sind bereits über 800,000
Mann sei item ausgemustert worden. Fei
nere Ausimiflenmgcn werten stalißiitcn
und eS ist die Absicht, die Armee auf
50,000 Mann zu reduziren. Die Ausga
btii für die Armee sind von $516,240,131
bis auf $33,814,461 hcrabgekomnien.
llel'cr Revenue und Besteuerung enthält
die Botschaft nur eine Verweisung auf den
Bericht des Finanzmiiiisters. Dagegen
Widmet Dieselbe
11'c
1
Die Einnahmen deS Posttepanemeitts
bloS aus tni loyalen Staairn überstiegen
im letzten Jahr die Einnahmen tiefes De
parternems' au« allen Staaten vor dem fang an uugiilng gewesen tinf raher brftäu^
jtriegr uin'reichlich 6 Millionen Dollars. ccn tie sogeiiaiinten Rebellionestaaten nach
Der reine Ueberschuß de? letzten Jahres
betrug $861,430.
Zn Anfang rieits IabreS zählte unsere
Floiie 53U Schiffe mil 300(1 Kanonen und
öl.OOO Ätanii. Jetzt sind in Commifston
nur 117 Schiffe mit 830 Kanonen und
-22,120.Mann. Bi^le von jenen Schiffen
sind jetzt in Handelsschiffe umgewandelt "handelt werden. Würde man es dennoch
worden.
der nölhizen Iieonktion des
Papiergeldes einige kurze Bemerkungen.
Sie warnt gegen weitere Anlegung von
Nalionaldanken und giebt die jetzige (iircu-
lalion deS SiationalpapicrgelvcS zu 700
Millionen an, während vor fünf Jahren
die Banknolencirculalion nur 200 Millio
nen betrug. In gradueller Neeuktion des
Papiergeltcs sei daS einzige Millel cnihal
ten, um den uiistchcrcn finanziellen Zuftäiv
ren im Laude aufzuhelfen, so wenig auch
unser Nalionaleiedil bedroht sei. Im Zoll
wesen
müßten
lotche Slegulationen getroffen
werden, daß hauptsächlich Lurueartikel und.
nicht Lebensbedürfnisse besteuert würden.
Gleichfalls müßte rie Iulanrösteuer fo re
aulirt werten, taß Alle gleichmäßig an den
Lasten teilnehmen und
nicht
die arbeitende
Klasse durch den Reichlhum übervorteilt
werde.
Die Nationalschuld sei allerdings eine
schwere, aber feine unerträgliche Burve.
Die Ausgaben deS FiScaljahteS, daS mit
rem 30. Zuni 1866 endige, wiirten die
Einnahmen um reichlich 112 Millionen
übersteigen. Dagegen würden nach der
Schätzung deS Finanzministers die Einnah
men des.folgenden.FiscaljahrS (bis 1867)
die Einnahmen die Ausgaben tun 111
Millionen übersteigen.
a
ingen. Der Präsident Heist unsere
freundlichen Beziehungen zu China und
Äußlqt^d befonters hervor, dam, Unsere Be
ziehungen zu Südamerifa unv Acht dann
^us.iEuglanv über. Die er^si-d',e,-N.eu«
ra sg t/Ei'g!anrS wird ohne Schminke
bloßgelegt und der Nachiheil UND Ott. 21
iWchh aus jerstlben fürp'\p Ber.
Staatill. einstandest find, -hervorgehoben.
Der Wstinch, heißt -tS dann r- den
Frieden aufrecht zu erhalten, bewog eiich,
ren schon sicher gemachten Vorschlag, die
tu
streitigen Fragen. MUn SchttvSgtncht ju felbl
kiuget». ^.unterstütze«. Aber t^layv i^ste Macht deS Bundes
meet Tasche. Doch
wieß ^dLeje«Mntrag zudii..u(ib be«Wragt« |yaS wi»dt »ns weiter führen, atS der Raun»
Vit Ernen'tmng gemeinschaftlicher Eömmis« ns heute gestaltet.
sW ch A 6 f| a e.)
Davenvort, Iowa, Donnerstag, den 'i. ceinber 1805.
tru
bei», »HD hatte nur. Folge niimaeiuter ,uliicfafmu.|fn
Gewalt des Prästte,.ten qeschchen können, ''f »uinageiv^en ifu, ^ic
welche in den Gesehen ter Ver. Staa.t-i, ^v,f poiwenznt wntc, dm, ^ngu-y nun
keinen Halt hat. Iete Gefahr eines
weder voin Präsidenten noch von Seiren, sioneis, vor welche die gegenscmgenAii-I WaS unseie Be^iebiliigen znm ?l.u s
deö^etiflrcffeö irgend nneAbivcntuiiiii statt«. iptüche, jedoch mit Aufnahme wicher, wel- I a 11 l'ftrifft, so kennen ivir um1 mit der
gefunden dal. (5m jolviier Emariff in die chf ^ie Depredationen der Piraint- Haltung rer Mötsch.isi Kbon ivrit eher ein-.
Rechte der eiiijeliu'N Staaten ivnrte eine schifff entstanden sine, gebracht werfen soll- »erstanden erklären. Dein wbn Bull schenkt I
neue Klasse von toiiiniiigebmi erzeugt luv
werden. Ich balle es tur meine
Pflicht, dem Congieß imo ter jürlt zu er
kläien, taß kie Auswcichuiigen des biilii
Ichen Ministers vor rein Iiibtmal ter Ra
tionen feine Billigung stufen köiuivn. Die
Vikilnfiige Freundschaft zwi'che» beifen Ra
tionen kann nur auf der Basis gegenjcili
ger Gerechtigkeit bestehen.
-D n. Zweimal hör
tni wir von Invasionen Amerikas im In
iereffe der monarchifchm yieginungsfi'rm
Zweimal haben meine V.'r.veler im Amte
Gelegenheit gehabt, die Ansichten dieser
Ration in Beziehiing auf solche Hineiiimi
schung zu erklären. In beiden Fällen ioiit
ren solche Demonstrationen abseilen rer
Ber. Staaten erwartet, weil man auch in
Europa rie Ansicht hegte, daß das System
rcr Nichteinmischung in beiccv. Heinispbä
reu müsse aufrecht erhalten werten. Seit
rer Zeit sind wir reich itiic mächtig gewor
ren uiir ivir iverden tennoch uns in euro
päische Angelegeiiheiieii nicht hinein
milchen.
Diese Moderation von nnserer Seite ver
langt voji Seiten europäischer Mächte eine
gleiche Mäßigung. Ich würrc es für eine
große (SalainitäLfsir un? nnd für tie Welt
halten, füllten wir gezirungen werde», die
republikanische Regierungsform gegen fre iu
re Hinein»lilchnng zu vertheitigen. Die
Lei. Staaten würden bei ihrer früheren
Mäßigung beharren unb bloß Ein- mit He
belgriffe europäischer Mächte werden sie ver
anlassen, aus diesem Course abzuweichen.
Die 6oncspondenzen zwischen den Ber.
Staaten und a ch werfen zn
geeigneter Zeit lein Eongieß mitge
thcilt werden.
Die Botschaft schließt mit einer Glorifi
cation un fr
rer Union im fr mit den gewöhn
lichen Gebeten.
SS™ Sie t
d) a t. Auf rer zweiten Seite unscres
heutigen Blatieö geben wir rie Priiftmv
teiiboifchaft, wenn auch mir un Auszüge, so
roch vollstänfig genug, um über tieiclbc
NND
tie Politik unifier tirmilustration sich
ein vollstäntiges llrtbeil bilten zu können.
Conservative mit Demokraten locrcii tie
fet bc mit Freuten begrüben, ten Rarikalcn
tagegen kann dieselbe nteilt zusagen.
Präsirnit Johnson giebt uno in terse!ben
eine ausfuhrliche Beuheicigung seiner 31
konstiukiionspoliiik unc feiner derselben zu
(ijrnnre iiegeiifcn Doktrin von ter llnzer
stdi'Mikeit cer Staate». Staaten fönnien
ras Bn brechen reo Hochvn rail's nicht lc
gehen (V) die Sezeislonsoitmanzen und alte
mit ccniViben stehen ren Vtkie seien von Vln
wie vor cer Rebellion mit tenselben Rech
ten fori, wenn auch in ihrem Regierung?
wefen etwas gestört. Die Rechte ter iü:
lichen Staaten seien aber jene Staatsrechte,
wie tie alte Demokratie sie ge
schaffen habe und sie lehie^ Als Territo
rien rürsien tie sittlichen Staaten nicht te
thiui, so würde das mit ungeheuren Opfern
für die Nation verbunden sein, weil dir Re
gierung eute militärische sein müsse.
h
raiiemd wiereihergestellt tretren.
DaS ihm cciistiiutionell erthcV.te Recht ter
Beguatigung habe er in rietcni Sinne
durch Pardoiiirnng südlicher Rebellen be
nutzt (sie!) Was die Freigelassenen des
Südens betreffe, so mußten sie in ihrer
Freiheit uno in ihrem Eigenthum beschützt
werten. Das Stimmrecht ihnen zu geben,
dazu habe sowenig die Generalregierung
als dir Ereentive eilt Recht. Die Eonsti
luiiou gestatte das nicht unc nKiit einmal
während des Krieges habe Präsident Lin
coin aii eine solche Maßregel gefacht. Die
Regulirung terSlirnmrechtsfrage fei ein den
einzelnen Staaten vorbehalte «es 3!echt nnd
stehe es denn auch zu erwarten, daß sobald
sich die Aufregung der Leidenschaften etwas
a S a
Behandlung finden wiircen
In diesem Stil geht es fort.
Wir fönnten dem Präsidenten eine Men
ge Einwürfe machen. Wir könnten ihn
daran erinnern, daß daS Gouvernement der
93er. Staaten selbst anerkannt habe, daß
die Rebellenstaaten außerhalb der Union
sich befanden und Herr Johnson sie selbst
seit sieben Monaten als eroberte Territo
rien behandelt bat ohneRücksicht auf Staats
rechte. Wir könnten ihn daran erinnern,
daß eine Terriiorialiegierung lehr wohl eine
civile fein kann. Wir konnten ihm sagen,
daß die Constitution dem Präsidenten aller
dings das Recht giebt,. vc
.Verbrecher zu begnadigen, daß aber Ver»
brecher vor aller Untersuchung rem Gesetze
entziehen und ein in cer Constitution mit
rem Tode betrohetee Verbrechen durch Par
dpi! zu annulliren, ein Hineingreifen in daS
Zustizwefen und eint Machtaumaßung ist,
die kem europäischer Mon«itd fich unge
straft fön it zu Schulden kommen lassen.
Wir könnten ihm sagen, daß wenn er das
Recht nicht hat, den Negern das Stimm
recht in den südlichen Staaten zn geben, er
(henso wenig das Recht hatte, südlichen
Bürgern das Stimimecht zn nehmen. Wir
könnten ihm entlich lagen, daß er über seine
eigne Stellung und seine Befugnisse sehr
im Unklaren ist und nur z» häufig von sich
selbst spricht als führe er verfassttngsgemaß
tm 0 ft
£i(jw Antrag ist wiefern in von ut.-, er wegen seiner peisiren jh-uiralnät ei neu
ir
,ir,„ zic
B3i'iti ein und zeigt ihm »ich! untcittlich die
Zähne. Die Botschaft sp.ncht gegen Eng
land in den empstnfiichste» Vlusrtiufai und
n'ii't reinseiden gerarczn Peisifie nur Heu#
chelei vor. Hat England Courage, fv
braucht es nur in ten targkboienen Haken
ei» uhäiigen. jVcit zarter verfährt tie Bot
fchaft mit dem Freunte Seivarrs, mit Herrn
Napoleon. Mir und Meriko weifen gar
nicht genannt, tagegei! wird rarauf hinge
teiltet, taß tie Ber. Staaten fe.bst, nach
rem str flaik tutr müchtig geirorren, sich nie
in Angelegenheiten ter europäischen Mo
li.irchieit hiiieingemischl hätten,
UND
daß es
daher zu erwarten stehe, My europäische
Moiiürdm'ii gegen Amerika gleiche Mäßi
gung beobachten tvtirrcn. Es wiirce eine
Calamiiäi für tie Welt fei», sollten tie Ber,
Staaten gezivungen werden, das republika
n'iübe Prinzip gegen fremde Aggression zu
ocrihnrigm. Diesem Winke folg! die furze
Bemerkung, daß zur gecign Zeit ti
renn folgein lüb't, fast ein Protest gegen die
französische Ciiupation Menko's an Herrn
Napoleon ei lassen ivovrcit ist. Räch einem
so großen Auftreten gegen England hätte
man inteß doch wohl eine etwas freiere
Sprache in Beziehung auf tie menfanu
fchen Aiigflegciibeiten erwarten dürfen,
^wahrscheinlich steckt nicht viel hinter diesen
Seivard'ichf Retensarten.
Der Cougreß und der Präfident.
Wechselblätter brachten im? bereits ge
stcin eine Stenge »er ich
it teuer llrtlvile über
rie Prästcentenbolfchaft. Durch keines ter
selben sehen wir uns veranlaßt, von unseren
vorgestrigen Bemerknugen über rieiVlbe ab
znweid)en. Demokraten und Conservative
sind über ren Pia sie enten entzückt, ihre po
lituchen Gegner aber greifffl tie Botschaft
mehr oder weniger scharf an, je nach ihrer
mehr oter weirger racikalen Stellung. Im
Wanzen genomüien ubilrevt tie ratik.ile
Prcite rie Botschaft als ein armseliges
Machwerk, in Ivel eh ein ter Puisitrnt mit
l't'irni Sektionen res Lautes liebäugeln
l'uclM, obivohl es ihn nicht g.lingi, seine
übenviegenten siiflichen S )nivviihie:i
vertujeben, unc ans welchen ctff.ai Tage
tritt, tat" er sich über seine eigene Stellung
und seuie amilichen Befugnisie fuvvhatto
nicht klar geworren ist, 9tur in Beziehung
auf seine auswärtige Politik ivirt ter Pia
strein im Allgemeinen belobt. Doch möch
ten wir einigen unferer Collegeit, tie wegen
ihm bingeweifeneii Hannduib aufzuueh
men^ohn Bull lvut solche .Hlrnig
keilen mit einigen Wrimofim be ist ecken,
renn er weiß übe gut, taß ein Krieg mit
cen Ber. Staaten Irin Ruin sein unirtc.
Wir wären weit mehr „geple.ist" gewesen.
indem konstitutionell jedes Haus fich
über die Oualifikatien seiner Mitglieder zu
entscheiden habe, und daß die Ekneiinung
eines solchen nichts anderes bewerfen kön
ne, als daß die Radikalen sich gegenseitig
eontrolliren wollten, damit ja kein Vertreter
res SüdenS zugelassen wüide und damit
ras ganze Nckonstruklionöwerk dcS Prüft-
teilten vereitelt werde Ja, nicht nur die
ses, man ginge geradezu darauf loS die
südlichen Staaten als eroberte Provinzen
zn bei reichten u»d sie noch unter „Territo
rien" zu stellen, die doch jhren Vertreter im
Congreß hätten. Am besten und richtigsten
drückt sich der New-Aorker „Herde" in sei,
nein Aerger aber die „radikale Verschwö
rung" im Congresse aus. „Wenn die
Dinge so fortgehen, sagt er, so ist alle bis
herige Arbeit der Rekonstrnklion unter der
a
Katz. Johnson wird danst behandelt wie
ein Lehrling, btr sein Handwerk noch nicht
versteht."
Amen, be it so! sagen wir.
Corrr'Voitrenzeii mit Frankreich dein Eon- Watten war ihr ein göttliches (S'csetz. Tb
greß irü'.teii-iiiitgelbeill iverfdn, woraus sich voh' sie es hatte nerlan^eu können, ihre
rer kühnen Sprache Johnsons gegen Eng ten jiamcit uo.li emm.il nefegnet, nv.! ein
!aiid tcs Lobes etioas reichlich rief au sua I dessvu I. fiten •JiUf.-n, betreffs Iohait
ofn, die Fia.ie entgegenstelle», ob reu» Je-("u's, recht^gniiig defeafugt hatte. Sie
i'nanr im Ernste 'glaubt, taß John i, illarb aid eine rcimic Sünderin, und mag
sich w.iklich sollte'entichliesten können, rm!^orr
wenn .vrrr johnioti einige ter de»! Ivb» 11a's wegen wunuMe ui die Brrgangrnhcit}
fchaft mit »ollem Recht ausstellen mag. Fraufturt fort, um fie in cm VandsidDrchen
bringt sie doch ein Gutes mit sich. 'Die! 5" bekannten brauen Veten ... Pension 51,
'vo'itik in ter ter'Vöiittnt lieb rmebi Ürbillbf"- 0e» Hoffnungen nud
j- umr, 111 tci tei ra,ldeni sich ergel,!, 1 vSrioarrungen, weide Mi hegte, hat sie mehr
wird 011 gre 1 I ine ni 0 p- j^ vollkommen enisprocheu, i».d mit Stolz
1 1 1 0 1 1 a d
1 A 1 a I 0 0 a aß
a
lieber Meie oppo]ttioiicllcSlc(hm(zfccsCon einen guten Einfluß auf ihr Geschick aus
grefp^ bring! nnS tie temokratische Preffe: übten.
cir iiitrtcffciiiteften llrtbeile. Als ter Clerk 'Rur etwas kräftiger tunßte sie sein, nnd
tcs Hauses, MePheisoii, bei Verlesung rcrl^wa« weniger leicht erregbar denn rmtii
Rainen tcr Mitglietcr des Hanfes die Na- «h sehe, 'vre durel. die geringfügigsten llm
incn tcr südlichen 3!cpräsenlanicii mit, die flammende .Rothe Uli fibre Wan
Still chwcigc, überging, eihoh sich
Herr
Bi 0 0 ^und eifmru dieses VtiHhrcit ,^dbv
gegen den ^uren für einen a 11 11 r*
I a
S a W a
Hortcnvs. ewaltstre 1 ch. Wenn so# mir in die öyren der Sprit d) id) glaube
gar Herr Maynard von Ieniic||rc, rer er steht im Gesangbuch oder im jfotediis
spezielle Freund des Präsidenten, aus rem m»s oter sonst wo die Sunden der El
Natiyualcongreß ausgech!osscn würde, so tern sollen an ihren Kinder» heimgesucht
müsse man auch den Präsidenten^ werden, bis tn's 6ri:te unb vierte Glied.
ton erklären. Diesem Unheil des Herrn
Brooks stimmen die Demokraten fast uni- bmuirichcn, flitchtignr 'L 1^,
sono bn- Aber noch tMrSWer ist ihre ^^'^?nden Sehmnck betrachtet hatte.
Presse darüber, daß dav HauS tic Nieder-1 wäre sitirecfiiil)! wiederholte mein
letzung eines gemeinichaftlichen Commiiiecs Vormund, seines Ausspruch durch heftige
beantragt hat, daS die Ansprüche der einzel-
MMMlWMur. CT' ,tji| '11111111—1111
-TS3T
5
-1
Die MNl,'iMcii-Wi'.se.
Erj.ihhuiij aus den Rljeinlandeii und dem
Stromgebiet de U/iiJeiin
oorr
Balduin 9iv I()0itsiii,
Bei riii.-r soldcu Vr ben Ameise, und gefol
tert pon entlosen l^^viff.ul6diff'!i, könnet
cd nullt fvi'U'ii, daß der .Ücmt einer tödt-
lichen it rniifi*ctt, tu tt eh er luotst schon immer
ihrer Briul-gelegeii haben mag, all
»tätig
mehr hcrooiivat imo sie ciidluh grnz an ihr
l'a.cier fesselte.
Tage bei ihr zubringen und um sie fem. Boit
einer AenPei int ter 3feligioii bei? Kindes
sprach sie nie wieder der htzte 'i'Jille ihrej
£echter, wenn auch .hiuy sinncer Vlufsid)fy
beständig bei si.l jii l'.ibe'ii, rnadite sie tviti
karten versuch da .! si.1 h'siirilucto taturdi
den 'Jüunühen ti-res vnilorbviu'ii Gatten
zinvider zn hanteji.
Ob der Verkehr nut ihrer Mutter fur
Iolnuiia von grasteni 5 i\iru getvejen u"f,
will i,! dahingestellt fern lasse
,l'r,i:vnirb'"'.!": !l1'
-^'"ebei. wi.d. dam, sann ich nicht an-
„f I.,-.. ders. Id) muß ihrer Mutter gedenken, wie
lbrn
3lipfcn unb
nen südlichen Staaten auf Vertretung im |,H, ^„11 glänzenden Schnntbart betraf«
Epngreß zu prüfen und über dieselben zu ngn,'D aber rerate daß mid,^dergleid,en
berichten hat. Man belmuptei, daß ein: tpefuwungen verfolgen, ist vielleicht ein
solches Committee cvnstituiionöividrig fei, gec/n fnr sie, indem ich um so sorgfältiger
.. Tl. ... _ff 4 /u A /i 1 J. u. /4 A it*K *11 AA C.
4«««
y'-w-
ES war im vierten Jahre ich dem Tode
nimted Bruders, alt* irr Johanna zum letz
teil Mal besuchte, Doch wurde sie dadnrch
6cd BerkeHrs mit ihrer ioditer keineswegs
beraubt UN ()egentl'eil, diese flirsle ganze! ^^j'teln des Landes wählen darfst, nufe
II.
Ben ei­
nem aheit auignvmen Jlrieg-'fiicdit st
wohl kaum zu erwarten, daß er, irus Kin
dererjiehnug anbetrifft, ein si'!r richtiges
Unheil fallt, todt l-f^rerste r.1i, das: das rr
grlinäfiiac Erscheinen der hleuhen, set'W.trz
geflnceteii Frau, und die unzäMigen Zhr.i
ncft, welche sie Uber ihre Tochter weinte,
vorübergegangen sind, ahne schwer zn ver
wischenfe Spuren bei dem nod) tili zartesten
Iiigcualter stehenden, damals sehr lehicädi
li heit MäMu'ii iiiriidzulasi-n. -.Wir er
scheint cd wcitigftnit ort, als wenn tic Er
regbarkeit ihres Ö).'miit!u\i in soriingltih
nidit in ihrem El-arafter geigen vabe, nnd
nur turdi Die eben er tä!'ii!eii äusieien Ein
|I"sie ei jcugt-irerh'u svi. rech u»:r Hatte
Damals wagen iiuvvii, aus vine fiMdie nngr
wisse Besilrd'tnng hin, der sterbenden Mut
ter ihr .ttinb uvrjnei'flv.ilfen Und stet bend
war die nn.stnrflidie ,\rau von feni •.»tilgen
blicf an, in w.-luieni sie tie ciüe j^ndtricht
von ff hi ore und Crr ige bung ineilie.'
Bruders erhielt, nur da st ter sie!' ihr
e^ai'z lann.iani näherte i: if ec yhre l\-f nrf
•tf' the der Wram und die ihr ttt-ir—ebnente eMrakser einer Heiligen, t.reu irdisches
Sti aufheit ih Xel'Ci skra|( velVtanttj auf- S)iuce zu begründen mir als beseligende, den
zehrten,
jin fmüfii "vi^r: uadi i'vr y.'Whis!
inu!'i si.irb sie Hitltih, nad-tem sie iliv {i:K
in rnn und thre-t ro/.-tnge.iangeneu Gar
\ln\w"
Herzen, sihoü tun ihrer ausgestandenen Vet •j.vucn, die ruize
den willen, ivrgeben habe. I lladtiga!l. Nirgends etil Miß'otl. überall
Aus Willem, w.is^ch Or mi'tbri!te,kaniis! ,^.ser Friede mir mein Herz klopfte stür
Tu alio entnehmen, taa 1* tic tru'f.gflen suit* »v'.'dbewegt im Vellgefichl mrinf^.'
Grunde hatte, weder zu Ctr. nod zu fn'st jll ynt.ut nubesiegbareu .«raft. Alle^
jemand uott mrmnii iSruter und dessen 2(Ucß fnr ^tfhanna, nichts fur ntidt.iubf'ÜC
S umlienvcrbaliHisfen zu ftred)en. ^hnn- täbti in raeuicr Brust, Alles für IeÄ*
Bult gesagten Evinplimente ten Herren ihrer Eltern vergessen zu wat e», und nut! S weigend fchrittrn wir dahin. Da
Napoleon und Mar gewidmet hätte. rinnn foldjen .-jwerf vor Augen nahm id) ,-pra:ig -£,aiu uns lustig entgegen. Ich
A ber was in a II auch immer an der Bot-1 sie and) 11
ad) dein -tote ihrer Mutter von svtjraf' empor, mein Vormund rückte ait 'J
»er ?fngenklappe nnd fafitttrfe mit fefffrüti"
Pension zu
^"f1"• Dort »uu .si sie bi- .or sieben
,f|lt(ri1 ^vendjahrrn ans-
imt) roif flII
furci'.terliches Unheil schallt
Aber das wäre ja schrecklich, streck!ich!
sagte ich bebenden Herjcns, und bor mein»
Seele traf Johanna's holdes Büh, "t der
Drehen an leinein im Mo'iw-
über sie wache und alles in meinen schwa
chen Kräffen.Lieaende aufbiete, die ^olaen
der in ihrer frühsten Jugend empfangenen
Eindrücke elb usd)wächen und cnblid) zanz
zu verwischen.
Es »st meine Aufgabe, es ist die Aufgabe
meiner tfifrttr, nnd es muß auch Deine Auf
aabe sein, immer mehr die Heiterkeit ihres
Gemüthes zw wecken und dadurd, die.Ge
sundheu ihres Körpers zu stälilcn. Je
heiterer ihre Untgcbiuic), um fo heiterer ist
sie selbst und um so frischer noch erscheint
ihr ganzes Aeußeres, into da ich den Ahe»
glauben, von wegen tcr Sünden der El
tern, nicht los werden kauii, so, haben wir,
lifette ulid ich, bes l-lossen, Johanna in aller
^or des Rechts zu adopliren und uns
später als ihre rechtmäßigen Eltern S.uei
und Mutier nenitfit zu lassciu Sind wir
erst ihre Sltcrn, dann giebt e^ ttich^tS mehr
ün ihr, heimzusuäien. .... ,rr
So, mein Sohn, jetzt weißt Du Alles
Du bist ,nachgerade em!. Mqnß mid wirst
Dein.BeUehmen,.ja"ssKip, DeineMorte
nach veil Umstände» nn\) Srrhaltnifien de«
lliatll Vtll UUI|lUllVtll MlIV
^messen und abwäZe« können, vor Alle» veranrernd, sich dräuend «ber em««
r*» 5nu
»«.MO1
1
Single copies (r centsV w,(
Redakteur? P. St t.
aber wirst Dir-emschen,daß ich wohl Urfc#
che Hatte. Dich mtk Jobanna'ö !kbmsgr
schichte bekannt und vertraut zn machen. -v
Und Halten Sie fnr möglich, fragte ufr
sobald der OberstlieütenaiM schchiez, day 'k'
dasjenige, Sie mir etat miUbriittti
iuid in meine« Wefnlsten d7ch ich will
a A a
Johanna in einer andern Weife t'eflimmra
könnte, als mir noch ut- igerpr ZtwilfitiljfröL
auf sie hiiijubhefcn, ii och st! nlnlier zu '«ün»'
scheu, mit ui ihrem Lebe, sglnck. bcttrqgklk
zu dürfen y- y.5|
Rein, mein Sovn, ich talfe es nicht fä&'^
möglich, aniwortete mein Bornmnt tni£
die Ha lib drückend, doch wie ia sd)v« ,aM
ten tele, tafi-Didi uidit zu fritb Aum Bauvir
von jtudcntenhajtni LIIsschlossern binjffi*
ßen.
And, will LI» nicht, das die eben flrMfldjk
ien Eröffnungen jemaJd wieder zwischen
lins zur Sprache kommen oder Da Dich
gegen irgend eine.ftri-fclid'C .Seele darüber
auslassest dagegen ertrage D« selbst-8lßP#
wokl, nnd wenn einst die Zett kommt, i»/',?
lue klirr Ort, ohne zu errötheu, unter dea
ir tretet dau« vor midi hui, mir der Er
fiärnng, daß Ihr einig seid, so will ich Lucht'
meinen Segen nidit vorenthalten und mit:.
irahrer Herzenslust Euch.Beide meinrJtitft
der nennen. '-j-:i
Gern haltte ich geantwortet, daß in met-?' «Z
»e» Gefühlen fiir Johanna fdjen gar keine r,
Aendening mehr meglid) fei, daß tdr ffe
liebe, mit der ganzen ,itraft meiner Seele &
ti b: und nur nur uech die Aufgabe bleibe, -11
mir ihre Gegeulube ^u erwerden alleH.
die ^ficrltdifeit im Wesen des i'cust.fojo#'
viileii alten Herrn, und ter bestimmt atig*:
gvfvrodit'uc
viL:uuic:,
peilen, die cn^rlnni tiefen Roten einer.
na
,-ltr ^en ^piten Stcrr. meine6 Lebens
Krückstock.
Sappermeut Junge, da ist ja der Hof *"r
sagte er in seiner gfrvöhniidten liebfn,rru
heu Weise, cm jaden, das! er sid) iud)tc^,
vorhergegangenen heftigen ö\cni6tHl)CttNri«
gnug wieder ermannt habe, weiß id, dsch 1
kaum, wie wir hi^rhergefemmen sinb dar^
an ist daS Aufrühren alter Geschichten
schuld. Aber es ist beffejr fo, Du wirst es
zu schätzen tvissen daß btr alte FreundTeii»
lies Vatcrä IPich zu seinem Äertrautet» -.
wählte. Und nun zu Bett, Junge«, es iffc
nicht mehr *nnge bis zum Tagesanbruch
hin, und uns Beiden it ut ein Stündchet»
Nube itcth.
/Wir waren bei der Hausthür angekout-^.
men, und mit einem herzlichen Gute-Nacht
trennte^ wir uns..
Ob mein Vormund bald einsd)lief,
ich nicht von mir ab?r weiß idfor* oa«?
von meinem Lager aus ,ir
dcö jungen Tciaes i^ligeschaut halt«, alS .-^
die Ueber--"'^ uiu.evtiich.dtc Augen
tyx+c nud mich sogar für Traume irnzu# ..
gäitglicl) machte.
Neuntes Kapitel.
S
Wie während eines Gewisters fcrrJ
der Elemente den Einen niederdrückt tind
banges Zagen tu ihm erweckt, so wirb der
Andere zn enthusiastischcr Bewnuderung
fortgerissen. Sdehit cd doch juroetlrnyolsr
ob der Anblick der wild einpörteu Naturden
Miiih des schwa
dien Sterblichen stähle flNp., j.j
ihn aufmuntere, sid) wild und v^Weges
den Kampf ves Vfbens hilicinzuMrzeni
mit keckem Mi*che an irgend
tolle«, Vciditfmn übernommene Wwieng
Aufgabe sich heranziuragen.
So erging es auch mW, aldf ich,,ttöch8enf^
id) mich bei Königsw.ntee ijbet dep Rhem. -.y
hatte setzen lassen, bem mir »vf so geheM---zy
nißvolle Weise Hczeichuezen MrsammlttnMx
ort zuwanderte.
Die Sonne Hatte längst d»e Mi»agslm»eM^
überschrktcn, und die Schattin Vegavny^.,
Don, Kch, «ach
als das leichte dM«r
nzefches den.größten *»t
durch den sndlicizc«,Hdrijont,
sich zu schwere», »vetterlWchtMK
»erbttfai^yiuti schneK l'MUM.
., DieAMcht,^rchnAMperl
für mid} Lichts «'ch^Uchc^,JiinS
fröhlicher.. Dheilnahme, -M,
suhl der llnheh^allchkei^, Ml
schwaugrausn
dir teile unausgesetzt ihre
nun
1
Wo, SÄ
iiii-ir gr.-I. |i r.~~ rpaa^i
'J
midi vorläufig ndch
nicht in irgend welche Erörterungen über
meine und Johanna's Zukunft einzulassen,'
flößten mir eine gewisse achtungsvolle Sdxy
ein. Schweigend verfolgten wir daher !5n»
gere Zeit unfern 'Jv'rg mein Äonnnnd
schien fuch in tiefe Bctrad)tiuigc:i werf lift
zu haben, und nur selten gab er in der ihm
ciflcittbiinilidicit "jOcife äußerliche Zeichen
feiner weh nun Ingen inneren Erregung.
Sein ediweiini iv.ir nur willkommen,
ennd id) hes.nid mul) in einer Stimmung,
die und) far eine ctr.ite Unterhaltung fast
umaufllidi machte. Das.so eben Vernom
mene sd'w.rne mir Id im Kopse hernnt.
bald bei dieser, bald bei jener Begebenheit
weilten die rastlos iiiiiherirreiid.il Gedankefs
anfMoineiite. Seltsam und bedauersivstr
dig, ja entsetzlich, wie mir auch Manche?,
ers! einen ntodue, Johanna's Bild strahlt^
nur aii 5 dem wilden Cbaos doppelt lieblich^
fr::t.'egcu, und je häiifxijcr ich mir ihre hol?
den jii e, ihr traiitee Vacheln vergegeiurär#
t-gte, inn so nicur (.ewa'.in sie sur mid) den
ganze ii innern Mcnfd cn veredelnde Aitfgö»
be zn^csallen.
Sdiiöfigcnb schritte« wir dahin, Hirt im
Sc.',alten, dort in vollen Mondschein, jt.
ii acht ein hohe Bäume ihre rc ch belaubten
Zweite irr über die Strafe stutsendeten,
oder niedriges llnterholj dieselbe einfagtej.
Die Frösche sangen im 'Jlwr ihr eintöniges,
"tef, und dazivisdieu peien, wir fest bare.
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Dry Goods 1
Notions,
Neues Grocery-
.-lit pebMed every
$2 00 per Annum, payable ip »4 v*4t
OtTMJK No. 38 Second Street, nrarrJlfjÜB
Davesh»T. l-v». |j
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