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Ohio Staats-bote. (Canton, Stark County, Ohio) 1846-1851, December 16, 1846, Image 3

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«Senhig gewoxlHii. ^Das neue 8tcnctft ftcni,
das i« der letzten Sitzung der Gcsel)gebung
.angenommen ist, obgleich complizirt iii fein
en Einzelheiten, i|T: d'em.^lr!^ip nach ge'
techt, und hat viele Fehler der früheren Ge
setze vermieden. Allein tiu'ch dieses Gesetz
ist nicht dme Griiiiveitdttit.qc'tt in einigen
seiner Tbeile. Dod? es war n cht zu er
warten, das ejn Gesetz, daß das frühe
Stenergesitz 'so g.inz ändert, frei vxn Ein
Wendungen sein konnte.
Die Sdiatzuug des Milien tint ms mir er
diesem neuen system bat einen großen Be
rag dos Eigenthnms in las Duplikat ge
bracht, Nrs fnchei^ar niVot besteuert war.
Ter größte Zuwachs bei der (Briteinim« des
Eigentlmms ist indem d^dind entstanden,
daß alle Verbesserungen n. Alles was mit
dem Landeiaent! tun fest verbunden ist, in
das große Duplikat gehracl't ist.
Die Schätzung des Eigen hums fftr Steil
m'f
,«*• !,
Befreit Mrden im. letzten Ja! durch
A lauf. terStia fzett,
Pardon.
Dem B-irgerrecht witdergegebe.i,
Tod,
9iitllitätsgefiich#
Pa'donnirt durch den Präsidenten,
einer
f'ß
er im vor.Iahr war folgende: Vandctei SS'5/j^te »ur Beförderung allgemeiner Landeswohl
913,169, in Stäben it. Towns 1faint dienen sollen, miteinander streiten, die*
575, bewegliches Eigenthnm und Gelo auf si'in Gegenstände volle Aufmerksamkeit zu
Interessen ?e. $35,9747-5. Unter dent neu- schenken nnd dent „freien Worte" eine oft
rn Systein ist es folgendes Saubcrcieit i jvne und gebahnte Straße^n sichern- Wir
$?(9.0113,635 in Towns n. Städten Ä65,- glauben, dasi diejenigen sich am Ende selbst
302,373 bewegliches Eigenthniu and Gld/hetrügen, welche versuchen die Grenzlinien
auf ^ntYrrcssen zc. £9,177 484. Der3n- zwischen der Demclratischen- und Whig-Par-
^rflicrt r'rt
lc^Tad)c*an- n"
Elgeuthnm, Geld ans Iuterejjen :e 1'°
6/*!
Da Ohio sich sehr $itrn Methni eignet theien den Willen das Acht des Landes zu
inid die Pm
iifre tcs Bodens den H^u^lhe-! befördern nut einander g:inci.it haben, allein
statuthe.il: die iteduffe innerer trieft aus- j,',, ecr Wahl der Mittel, die matt zur Erreich
wachen, iso ist dieser t-es oefnehes dcr
des Gedeihen iandwirthfchaftlM.er
der Blinden, sind tvährev.h des verflossenen'
Jahres mir derselben (MesflicfÜitfeir und mit
demselben Erfolg verwaltet, wie bisher.—
Die verschiedenen iährlichen Berühre der
?!nsseher dieser Institute, die in geeigneter
ZtitIhnen vorgelegt werden, enthalten viele
iiiterressantc Thatsiid)'n und w rden Ihnen
die Einzelheiten ihrer Geschäfte unv deö An
siandes der Institute geben
Daß Staatsgesängni'^ ist ebenfalls wäh
rend des verflossenen Jahres mir der ge
wöhnlichen Geschicklichkeit und mit Erfolg
veiwallet worden. Der Geivinn von der
Arbeit während des Jahres end
ig end mir
l!n
&ÄÄÄ »c-uck,.chng»«»,ti/ stufen fÄHcrtcr, nicht mfenaenter
ter Gesetzgebung nberaebeu.
Die
?u gfftg
lan
mit) daf
Nnterne
Gelegen netr, meine i'imichtcit ttver riefe.
Gegenstand in meiner letzten Eommuiuca-j l*cn* Die democratiiche Part! ei hat sieh da
tioti an die Gen erat v er r.
i I
it it g, au5zu liegen von jeher bemüht dem Volke die Schäd
sprechen nnd ich weise Ihre Aufmei ksainkoit lichkeit solcher Maasregeln deittliel? ?n machen
daraufhin. nnd nur auf Anoführnng solcher gcdrnngen.
1,10,1
dem vor. 30 Nov ist iingef.ihr $44,009 Gunsten ies Standpunktes, welch-.'.' von nn
Dje Ausgeben während Verselben
?eir.
ft Mhl der Gefangenen am 30
9 t* v., 1815,
3n diesem Jahr erhalten.
17,000
151
(#t3
*0
43
60
7
4
1
A«zadl der Gefangenen am vor. 30
November,
Da ich nun jetzt auf dem Pnnkte flehe,
mich von der Theilitahine au den öffentlich
en Geschäften zurückzugeben, so nehme ich
die Gelegenheit wahr, tun meinen Mitbür
gern meinen Dank alt3, nbriiefeit für die
Gnte nud die Zeichen von Bert! anen, die ich
von Ihnen erhalten Habe. Mein eignes
Schicksal wurde in einer früheren Periods
mit dem des Volkes von Ohio verkui.pft nud
mit tiefemIuterresse seh ich sein unvergleich
liches Fortschreiten in der Bevölketniig nnd
innerer Verbesserung. In.einer geringen
Anzahl von Iahren, jah ich dw Bevölkerung
von 250,000 bis auf 2,000,000 ainuachfeu.
In einer kurzen Zeit, ist j?de fast riuinfer
brochene Wildntö zwischen dem Ohio Flns
und den Seen in bebaute Felder, Dörfer it.
Slädte umgewandelt. Ich blicke Vorwärts
mit
153
499
Bewegung, die Sprache nicht aus­
zudrücken vermag, die hohcBestintmimg vor
rans ahueud die O luv erwartet. In dem
fleiingeit AntHeil, den ich an den öffentlichen
Geschäften de5 Staates genommen habe,
bin ich durch den Wunsch geleitet dte Wohl
farht des Volkes zu fördern und ich fithle
mich getröstet in 'der Ueberzengunq, wenn ir
flcnd Dehler begangen sind, daß die, welche
mir folgen, durch Ihre Tüchtigkeit nnd ihren
Patriotismus, dieselben wieder jznt machen
werden.
v
Nud mit allen, die ein'tiefes ^uterresse an
unseren Angelegenheiten fühlen, wero ich
nicht aufhören, den allmächtigen Negierer
aller Nationen.für dessen Funorgo wir schon
so sehr verschuldet sind, anzuflehen ans. uns,
als ein Volk nochfernex seilten Segen atts
zvschüttM.
:2.
A.
IDZ. Bartley.
Dez. 9. 1346
Schreck! i ch e i e st a l.—Ein
gewissenloser Dieb Hat dem EHrw. 5)rn Ntlls
v o n o w e v o w e n i e n a e n 6 n a e l
neue e ans der Tasche ge
stöhlen. (Probatum est.
€M)io Slants Bote.
CSrim'ö.'saetjc.tinTi nfetit Mnenner.
(Danton, Mittwoch Dezember 18. 18ßG.
Eine sechsjährige Bekanntschaft mit im sent
verehrten Lesern als Redakteur des „Vater
(audf freunde" macht eine.weit lausige 2Uif
zählnng unserer Grundsätze, so wie eine be
sondere Erklärung ither die Tendenz des
„Ohio Staats-Boteu überflüssig, Hut jedoch
Mlßvcrffändnisson vorzubeugen, wollen wir
in wenig Worten näheren Aufschluß darüber
erf heilen.—
Wir glauben, dasi in eütent Lande, wo das
Steuerrnder der" Dtrgierifng in den Händen
fees Voices ruht, es Pflicht der freien Presse
ist, wenn sich zwei Hauptpartl.eion über die
Wahl und Ausführung gewisser Maasregeln,
thei scheinbar auszuheben, das sie die Behanp-
dcwedtfl^n .tUU^ ausstellen beide Partheien hätten den
dieck deshalb nicht ein 'Gegenstand des Hauptpartheien dieses Landes, nr.t jeden zn
Streiks zwischen politischen Part! ein des überzeugen, dasi die-wischen beiden crisiiren
Staates sein, noch der Grund enter Stvistiyiden lliUerscheiviingsliiiien "och eben so stark
keil zwischen denen, die verschiedene von Ei-j inavfin sind, als sie es vor Iahren zurück wa
gentium haben. jren. Wir wollen zugeben, dasi beide Par-
Willen das Wohl des Lan n befördern.
mit einander gemein, it. es sei deohalb von kei-
:hmit!tqeit fortschreite. °sch nahm sicher Maßregeln gedrungen, die dem In
iheit, meine Ansichten nber
tiefen
Die Institute desStaats für milde?weck.', die eine allgemeine, das Wohl aller Klassen
ivthrneittlich das Irrenhans, das Awl fur! befördernde Tendenz hatten. Daher wird
*xanbe undStumme dae ?lsyl für Erziehung |ter „Ohio Staats-Bote' die Grundsätze nnd
hisses Zweckes Vorsdläat, findet cht ijt
"klart und pmit auf die Auösuhrnng
lcresse der Allgemeinheit stracks entgegen ste­
Maasregeln Letzterer (der demokratischen
Pirfhei,) »nterstnlren nnd vertbeidigen nnd
zwar frei und ohne Furcht, aber mit Anstand
nnd Würde^ „Grundsätze und nicht Man
iter' wird in allen Lagen nnd Verhältnissen
sei» Motto seitt, denn wir wissen, dasi eine ge
rechte Sache auf eine ihr würdige Weife ver
theidigt werden soll, nnd wir sind überzeugt,
daß dieses gel hau werden kann.
In Bezug auf die Bankfrage, die seit meh
reren Iahren im Staate Ohio eine zn bedau
ernde Spaltung in den Reihen der Dcmokra
ten verttvs-chf hat, sind wir entschieden in
serer Part hei in der letzten Staats'.onvention,
gcdalren zn Eoluiuhns am 8feit Januar 1846,
eingenommen wttrre. Bankreform, wenn
"jlf es wirklich eitte geben kann, war lange genug
das vergebliche Feldgeschrci der Demokratie.
Etc Erfahrung hat deutlich gelehrt, dasi die
redlichsten Bemühungen unserer Part heidie
Bankhalter vor Wortbrüchigkeit zu schützen,
von tin sent Gegnern am heftigsten eppomrt
wurde. Wozu daher ein längeres Aögern it.
.Hinhalten mit Institutionen, die blos die ar
Leiis Vhene, nnd niemals tie arbeitende blas
se des Volles bcfünftigett
Obgleich sei? dem Zeitraum von ungefähr
Iahren die Zahl der Banken in Ohio von
6 ftitS2 angeschwollen ist, so können wir (ntd
wir glauben jeder arme TaglöHner nnd Hand
werker mit ttr.s) dennoch feinen bedeutenden
Wechsel in den Gesri)äftsverhältnissen versvü
reit. Speknlanten nnd Geldmäkler mögen
nns das Gegentheil versichern und das mit
Wahrheit, denn ihnen sind die Banken, was
dem Batter der Acker nnd dein Handwerker
die Werkzeuge sind. Daher ist es unstreitig
der Beförderung der allgemeinen Wohlfahrt
zuträglicher, wenn die demokratische Parfhet
der alten Schlange den ftnf kühn auf den
.nvpf fetzt nnd ihren Standpunkt behauptet,
den sie feit der letztet Staatsconvention ein
genommen.
Mit tiefen kurzen Bemerkungen nber die
Tendenz des „Ohio Staats-Boten" empfeh
len wir denfelben der Glittst unserer Leser,
in der festen Erwartung, daß lttiferc denw
kratischen Freunde in diesem nnd den benach
barten Eonnties alle Kräfte aufbieten wer
den, demfelben eine angemessene Unterstütz
ling zu verschaffen. Wir sind überzeugt, dasi
inBezng aus
äussere Ansstattnng der „Staats
bote" nichts zu wünschen übrig läsif, it. was
feinen Inhalt anbetrifft, werden wir stets
Sorge tragen, denselben so interessant nnd
lehrreich zn machen als nnr immer möglich.
Er hat im Vergleich zitnt Vaterlandsfrennd
cht bedeutend Vergrößertes Format nnd ko
stet nicht mehr als $i,. 50 Cents Vorausbe
zahlung. Das Näb.'re der Bedingungen fin
det matt ans der ersten Seile.
(Kr Wer die erste Nummer nicht znrück
seudet, wird als Subscribeut betrachtet.—
Die Eiurichtuug unseres neuen Lokals ».
die durch die .Herausgabe eines Blattes im
vergrößerten Format, veraulaßteu Arbeiten,
tieften uns keine Zeit übrig die Gouveruors
Botschaft, die unser Freund vom Westbote
mit Recht ein mexikanisches Whig-Doku
mcttt" nennt, mit unseren Bemerkungen zu
-M
&
begleiten Jedoch was-sie werth ist, werden
unsere Leser wohl selbst am Besten zu beur«
theilen wissen.
Die nngcwöhuliche Länge der Präüdenls
Botschaft macht es uns nnmöglich dieselbe
unsere Lesern vollständig mit Heilen zn kön
nen. Wir werden deshalb in nächster Num
mer eilte gedrängte Ueb/rstcht derselben mit
rheilen, wodurch unsere Leser in den Stand
gesetzt werden, sich mit diesem acht demokra
kratischen Dokumente bekannt zu machen.'
*.
Kriegsberichte.
tie Regierung Waehingion hat vo
Golfgeschwader am 28. November wichtig1
Depeschen erhalten. Dar über verlautet vor
läufig eist, daß die merilan'.sche Administra
tion miter Gen. Sal.is aufgelöst und Al
monte nach England aufgebrochen ist. San
ta Anna foll gezwungen worden sein, die *.l
Mill'cneii Detters, welche er auf dem We
ge nach.Sat.Luis Potosi wegnahm, wieder
heraus *tt geben. Wahrscheinlich nahm ü*
der englische Gesandte in Meriko, 5r. Bc nk
head, der Stiche au, da die Eondueta engli
schen lintei ihanrn gehörte. Die Vcrwimttt
aen in Meriko steigern sich täglich mehr als
je.— Der Ver. St. Steamer Mississppi hat
B.riri'te ans Tampico bis ztitn 14. Novbr.
nach New Oilcans gebracht
Das Blekadcgesch|vadcr segelte am 11. n.
12. unter Ceinmondore Conner gegen Tain
pico, nud ant_14. ging (5out. Perry mit den
Fahrzeugen trpi:sirc, V reit, Petrel, Bonita
und Necfer, die von Eu:nber!aud, Mississip
pi Princeton u. St. Mary's 2'ersiärkuugen
erhalten, über die Tan pico-Bar.
Die Mcrikaner leisteten feinen Widerstand
nud die Stadt wurde den Ver. St. Trup
pen ohne Bedingung iihcrlicfert, da sich die
Garnison schon früver entfernt hatte.
Diu. Mississippi segelte sogleich nach der
V alize ab, am Gannictistrvi'pvn fur Tain
lpico zn ho kit. Er legte bei Brazos an nnd
Ifchicfte einen Lci tcuaüt in Gcn. Patter so no
Lav er, tint von ihm Truppen zu erholten.
Unterdesi iv.rd'Tainp'covou Marinesoldaten
und Seeleute« des Geschwaders besetzt ge
halten.
Abgesehen von den Schmähungen der OP
prsi:i n:pressen, denen inn einmal von einer
demokratischen Adiniustration nie! ts recht ge
macht werden kann, n'tisi man auf einen
Blick gifteten, des der Krieg mir Meriko.
so geräuschlos er mich immer bisher war, bd
rcirclie erstanuenslverthcsten Resultate her
beigeführt bat. Der Krieg wurde am ""Steil
Mai erklärt «nd 5 Mciu.te nachher befinden
sich die Ver. St. Truppen im Besitz von
Ober und Unter Califo.nien, der Departe
mente Nenmerife, Neu'een, Tamanlipas,
Ebii'VVihim, der Hafenstadt Tainpico u.s.w.
Tic Blätter vou Vera Eruz publiziren ei
nen Bericht über Com. Perrvs Erpedition
gegen Tobe.sco und gefallen sich in den müß
losesten Sch'i'ähnngcit der Amerikaner, weil
sie die veffheidignitgelese Stadt bombardirt
hätten. Die Z.ihl der Getedfeten auf ihrer
Seite geben sie 81 an und schätzen den Ver
lust der Lli^erikaner ttchfig. Nach ihnen rich
teten die cvi'V.sse der Fahrjcnge große Ver
heernngen tut aber noch immer verweilen
sie bei dem ruvlnngern'it Versuche auf Alva
rado und fordern dai Geschwader feef her
aus. noch einmal dahin zu gehen.
Es wird gemeldet, daß bei der Erpedition
des (5cm. Perry gegen Tobasco die merifa
nischen Soldaten alle Weiber nnd Kinde?
mit ihren Nabeln niederhieben, wtUic aus
der Stadt flüchteu wollten, denn sie betrach
teten sich für sicher, so lange sich die Weiber n
Kinder niter i1t.cn lefäi.den. Viele veithei
digf g?lee Franeuzimmer nud Kinder wur
den von den Beinbeii der Der. St. Kriegs
fahrzeuge get reffen. So schnitt z. B. eine
24psnudige Kugel deu Leib eines Mädchens,
der einzigen Tochter eines M'erikaners, mit
ten von einander sobald der diäter denver
ilihnmelten nnd blutenden Körper ans ein
Bett gelegt hatte, stürzte er, mit Blut bedeckt
an den Meeresstrand und flehte die Ameri
kaner an, ihr Fcncr einzustellen. In einem
andern Hanse saß eine ganze Familie mit
Tische eine Bombe fiel zwischen sie, zer
platzte sogleich nud tötete 0 Frauenzimmer
nnd 3 Dienerinnen.
Eoin. Perry selbst fanl nnr mit genauer
Noth mir dem Leben davoii (£itie Kugcl der
merifamsehen Batterien traf lein Fahrzeug,
riß itt der Nahe seiner Füße das Deck auf u.
verwundete seinen Diener, der an feiner Sei'
te stand.
Das Blokadegeschwader ist überreichlich
mit Kohlen versehen, die es auf den Pri|en
f.ihrzeiigcn erbeutet. Fast alle weggenom
menen merikatiifcheit Fahrzeuge waren mit
Kohlen beladen.
Die Absichten auf Alvarado sind angeblich
noch nicht aufgegeben. Der dortige Kampf
wird jedoch ein hitziger seyn, da in Alvarado
?,5()0 Mann Besatzung stehen nnd x? Batte
rien errichtet sind, welche die Bar bestrei
chen.
Aus Havanna reichen die Berichte bis zum
13. November. Sie bestätigen die früheren
Angaben von den^Ein treffen mmeauischer
jiaperbriefe nebst (tngchänqfctt Naturalisati
eitsp.iV!cren, welche zur Ergreifung aller
Ver. St. Fahrzeuge mtthonsiicit, um sie in
merikaiiische et er neutrale ftäfett zu bring
eit. Bis zum 13. Vt'evbr. schien der incrifa
nische Agent, welcher diese Papiere nach Ha
vanna bracht.?, mit dentelhen wenig Gilsa*
gehabt it haben, und die Behörden der In
sel bewachten seine Schritte scharf, allem An
scheine nach in der ernstlichen Absicht, die
Zwecke desselben tt vereiteln.
Eom. Perry segelte im Mississippi am 21.
Nov. mit x'00 Soldaten wieder von Neiv
Orleans ab. Die Soldaten sollen Taiupico
besetzt halten.
Itt einem Briefe vom Blokadegesibwader,
datirt von Vera Ern den 0. Nov., heißt es!
"Ein spanischer Offizier theilt uns mir, daß
gegenwärtig in der Stadt Vera Eruz 6,000
und im Eastell 2,000 Soldaten liegen,-aber
weder in der Stadt noch im Eastell giebt cs
eine Negiernng. Die geflüchteten Giuwoh
nervo« Vera Entzfangen znrückznkehren au.
Einer THatsachc läßt sich nicht widerspre
cheii, nämlich ^ast das Volk von Meriko »ad
feind ist es wäre untzlo?, diese Thatsache
läugnen zu wollen."
Von der Eentral-Division des Gen. Wool
wird vom Crock Sau Jose unterm if). Oct.
geschrieben "Wir sind jetzt "0 Meilen von
Santa Rosa gelagert und werden ttnsern
Marsch nngezögert nach Monclova fortsetzen.
Der Nachtrab unter Oberst Ehmctiill ist
wahrscheinlich 5 oder 6 Tagewäi sche zurück
und wird ohne Zweifel in Monclova nt uno
stoßen. Ich bedanre, daß er nicht schon jetzt
bei uns ist, da sich einige gute Truppen bei
ihm befinden. Auf das zweite Illinois 9v'e-.
gimeiit unter Oberst Bissel kann man sich
verlassen, und ich Habe keinen Zweifel, daß
man cs brauchen wird. Gestern erhielt Gi
tter eil Wool Depeschen von Gen. Tav'or,
welche die Eiuzelnheiten der Schlad Von
Monterey tnitthiilcu. Diejenigen, welche
glaubten, die Mexikaner winden nicht fed)
ten, müssen nunmehr ihren Imbun? einge
sehen hob At. Gen. Taylor rath lent Gen.
Wool (vorausgesetzt, daß er fd) auf dem di
rekten Wege nach Chihuahua befinde), einen
Theil seiner Truppen zur Wegnahme von
Monclcva abzuschicken-was er bereits mit
seinem ganzen Ecmmando zn ihm be ch lessen
hat. Oberst Hamcy kam gestern um Be
fehlein, zum Hanpttheile feines Ecmmaudos
das sidi jetzt bei General Taylor befindet, zu
gehen. Sein Gesuch wurde acwiihtt nnd er
wird bald mit einer Eskorte nach Monterey
aufbrechen. Id, denke, Oberst £ari?cy wird
fur uns nnd für den hier zurückgcl ltchrnrn
Tbcil seines Eemn andos im Falle eines
Tnffcti6 citt großer Verlust seyn. Er ist cm
braver nnd erprobter Soldat- Gen. Shields
stieß in Presidio zn uns und hat den Ober-
... ui cm ivvvr« I -X
befehl ither die Infanterie nterucnur.cn. Er ^l,r
Tampico enthält onngefähr 000 Einwob
ucr, aber zwey andere Ortschaften, genannt
Pueblo Vieja nnd Altu mira, grenzen daran,
völferuttg dieses Theils
Küste bedeutend.
Von Vera Eruz reichen die Berichte bis
zum 8. Ncv. Die Sprache der mrrikani
fchen Blätter ist nod' immer fo bitter gegen
die Amciifaucr wie früher. In dei? Provin
zen wird von nichts als Krieg gesprochen, ii.
in der Hauptstadt von nichts als Krieg und
politischen Partheitingen.
Santa Anna schickte am 1. Nov. der me
Aus San Luis Potosi wiid unterm 8
Ein großer Hanfe Indianer, angeblich
2,000 Mann stark, ist aus Ehibuahua in Du«
jrango eingedrui'gen, n. die Mericaner fürch
teten, daßer auch Zaeateeas überfallen wer
de. 500 Reiter zogen am 22. Oktbr. von
Zaeateeas ihnen entgegen.
Generalmajor Scott, benfefref von feinem
Stabe, ist in dem Paketsehiffo Union nach
New-Orleans abgesegelt, tun sich von da auf
den Kriegsschauplatz in Mexico zu verfügen
nnd dort den Oberbefehl über alle Ver. St.
Trurpctt dicsscit Eamargo zn übernehmen.
Die Regierung Hat in New-Orleans das
Damrficlnff Virginia für $'8,500 gekauft,
mit zwischen dortigem 5)aftn und dem Rio
Grande die Verbindung zn unterhalten.
Die „Matamoras Flag" vom 7. Novem
ber meldet, daß Hr. R.M- McLean mit De
peschen der Regierung an Gen. Taylor dnrdi
Matamoras gekommen scy.
Die regulären Truppen sind sämmtlicfo v.
Matamoras abmarschirt, um zu Gen. Tay
lor u stoßen. Die letzte Eompa.nie zog mit
5 Nov. ab. Die Stadt ist jetzt blos vom 3
Regiment der Odio- und Iitdtana-Freiwilli
geu besetzt.
Vou Santa Fe ist die Nachricht eingetrof
fen, daß ein Zug von 30 Wagen, der Ver.
St. Regierung gehörig nnd vou 40 Mann
eskortirt, von einem Indianerbanfen gevlüu
dert worden ist. Die Zahl der Indianer wird
auf *200 angegeben. Die Wagen wurden v.
160 Manlthicren gezogen nnd waren mit
Montirniigeii, Hospital- und Commissions
vorräthen, Zucker, Kaffee?c. beladen. Die
Indianer bemächtigten sid) der Maulthiere
vU'im lll'lUlir UUl 1 ^IVUe I I I Ultr- v, 4
rikünisdien Regierung Depesd?en, worin er an ihrer Spitze, boten alle Mittel auf^
entn ickelt, welche Verthcidianuasmaasregelit! selbst sd on den Erlaß des Vorkaufsgese^
er ergriffen habe, -«gleich drückt er die Hoff- tzes ?n hintertreiben
nnng ans, daß es ihm gelingen werde, die
Nationallehre wieder aneznfl-cken.
Okihr. aemeldet, daß siel, 18.000 Soldateni
l'frn
Lebens-
E:ne Anzahl der höheren Offiziere res ine
rikanisehen Heeres ist von Santa Anna nnd,
Pozos beordert, um sich dort gegen die An
fd'uldisung der Feigheit in Monterey :u ver
thoidigen.
Die Regierung von San Luis Potosi hat
eilt Dekret ei lassen, nach welchem alle An
glo Amerikaner, tie'sick dert aufhalten, ans
den Gren cit ihres Staats vertrieben wer
den. Es wurden ihnen vom •, 1. Okt. an
3 Tage zu ihrer Entfernung gestattet.
von Tampico
Santa Annas Haltung in San Luis Potosi
ansehnliche Verstärkungen der Posten, wel
che die Ver. St. Triivpcit is Monterey b?
setzt baltctt. Vorhoroitungon zu einer tnt
sdieidviidcit Schlacht werden getroffen.
1
W
nnd Ladungen ebne Widerstand, da die
körte fcittyi Schießbedaif hatte.
.«• (N. Z). et.j.
fItrcttung
kam direkt von Eamarge und vciiicß Mctt-Itlf Nereuue ans dem Volke nach Dcrbältniß
terey nach der Schlacht. Alle hoffen logic-lauter ZaHsiahigkcit, oder nach Verhältnis
rig anfeilt Gesed tt. ich glaube, ihr Witnjcbi?^ ElgeniHninewcrtHcs, den jeder besitzt ir,
wird in Erfüllung gehen und zirar eher, aie ^n' J-cgteiting f,u beschützen bat, zu $ff#
viele erwarten." hcn. Jedermann muß es als unrecht erk^n-
Al? die mexikanischen Truppen Tain pike jnclt' ^'^udttcien der Annen zu verkaufen,
räumten, ircirsd irten sie mit c.llen ihiett
Waffen und Ki iegcbcdiirrivisscn,. mit Ein-!
sdInfi der Kanonen tee Fetts, ved) San1Inufifn
Lnis Potosi ah, wo sid?, wie es scheint, die
ganze Streiunacht der Nation cenecntrirt.
Com. Perrcy legt der Stadt Tampico in mi
litärischer Einsicht große Wichtigkeit bei und
hält ihren Besitz für bedeutender als selbst
den von Vera Eruz.
11
m.
und können fast als Fortsetzung von Tampi- ,»„
eo betrad)tet werden. Sie steigern die Be- ^d es Land nur mit klingender Münze ge»
tcr mirifanifchrn i
f(?,uf
.Es ist, itr Befestigung der VolkssouVerä
uität i:n:rläß(id nothwendig, daß Schritte'
gesd-ehi u, um den landlosen Landesbewoh-
tic
daselbst befinden, nrd daß ihre ?abl binnen i'^ W einer unabhängigen Eristenz bedürfen,
15 Tagen wabrüf-rinlidrattf no,r o Mann wtögl'd'st zn erleichtern, wäre es auch bloS'
steig»it werde.
-v™
da für sie feilt
mittel fomen nnr sehr spärlid, herbei.
'ai'r'ir-rmitrtraiir HU,• Mann i »"»-j»1'« n zu niciaircrit, wate es aud? bloS
Die Einwohner mußten fort, einen nominellen, oder um gar feinen?
n 1'latz mehr war,
Boll
nickt ans die Länge der Zeit bestehen fatw,
wenn der Beden vcu Wenigen nfcncpohsiri
wird. Eine sinverane Demokratie und nne
belandete' Aristokratie ldnnen nicht harmo^
nisch neben einander bestehen, sie sind unver
fräflch. Man kamt es als ein unbestreitba
res Ariern bin stellen, daß sich in dem $rr
altnisi, in nrld cm sich die landlose BewoH
ncrzrchl eines Landes vcimcbrt, die Sruver»
anität des Volkes vermindert.
Alle Völker gewinnen ihren 5^auptunlet
balt aus dem Beden, und wenn der Rodert
von Wenigen n ciupolisirt wild, so sind Ab
hängigkeit und Mangel das Gefdjitf de? Vie
len.' Eine freie dnntfrati]ch: Legierung hak
keine hbhere Pflicht, als die Monopolisirung
dee Bebes zu hindern, weil dies der einzige
Weg ist, die Crnveränitüt des DvlkeS

be wahieu.
Wenn die zcbliesen Millienen Z'cker 5a«d
welche die Ver. St. noch als öffentliches £i
getitl itm besitzen, in unbeschränkten Quanti
täten ein diejenigen verschleudert werden,
welche jetzt 1-25 per Acker zählen können,
fo ifi dies eine schreiende Ungerechtigkeit ge
gen die landlosen Millionen der jetzigen und
spätem Generationen, welche den Saamen
zn einstigen blntigcn Revolutionen ausstreut,
oder der Velkssonveränität das Grab gräbt«
Audi sollten diese Länderein zu keiner Reve
nttinqueUe gemacht werden, um einen Theil
der laufenden Unkosten des Regierungswe
sens zu decken,-sie sind das Besitztum fo
wohl der Neid en wie der Armen, das Erbe
des ganzen Volkes. Der wahre demokrati
sche Gr und setz bei Erhebung von Revenue«
der Regieinngsansgaden ist,
um der Reichen zu schützen-
.vier können wir mit Stolz ans die Bemtf
hinweisen, welchen die demokratifche
Pauhei sich schön zur EnsnHi ung einer ge
sundrren Lantpolitik unterzogen hat. Weni?
dabei nrch viel zu thnu übrig ist, so liegt r#
einestheiis an einer lebhafteren Anregung der
wich rtr.cn Frage, die in deu Parlheikäm'pfett
nur zu leicht auf die Seite geschoben wird,
cntcrnthcils an einem innigen ^isnntntfji.
wirken aller derer, welche die' Wichtigkeit der
Sache ei kaum haben. Als Jackson sein Spe»
eiern ftilar erließ (das verordnete, daß öffent-
»verde« kenne), als sich im Eongresse-
die Debatten über das Vo kaufsrecht"ent
spannen, da sah man wie heftig, erbittert
und gewaltig die Oppcsition war,' welche die'
Gegner einer sesnnden u. freisinnigen Land-
Politik erheben, sobald ein weiterer'demokra^
tischer Sdiritt beabsichtigt wird. Was in?
dieser Beziehung nur irgend gehefft werbe#
kann, muß von der demokratischen Partdey
erwartet werden. Die Whigs, Hr. £emn
E'.wcilnng von so viel Land, alS
i ^^eis. Der demokratische Glaube schreibt
soldie Schritte so gebieterisch vor, daß sie
der Di mokratie nnternemmen werden müs
se", vier sie hbrt auf den Namen demokra
fisch zu re: dienen. Der Geist des Fortschrit
tes, der Drang nach Reform hat sich nusers
Zeitalters fo gewaltig bemäd)tigt, daß tf
m'cht unbeachtet bleiben darf: Demokratie
ist citt leerer Schall, wenn sie von diesem
Drange nicht beseelt wird und da tjartnädRfli
am Alten kleben wollte, wo die Wahrheit u.
Nothweudigkeit der Reform, des Fortschritts
klar gewoiden ist.
iojenigen Eongreßglieder, welche sich fflf
sdungton um Truppen ,vir Garnisonirung j^ee große und widuige Sache waffnen und'
ersucht. Ebenfal's verlangt! ^5« Kampf der Volkssouveränität ritterlich-
führen, werden ihre Namen tief in
zen des Volkes schreiben.
die Her­
(N. N. Sf. K
E i n e A n e o e i e a u W a
e i e n'd e s e y n so ll. Gleich
nach der Wahl in 1844 wurde einer uttferer
hechweisen Gesetzgebung von einem Freun
de folgendermaßen angeredet:
„Well Meik, sie he»
dich etekt'
fit die
Semly?'
,,Io, fell ist schür"
„Well was meeiist nau daß eS QtU tvtrfr
mit Tcratf und Oregon
/.Well Bill, fell ist Mehner als ick» Dir
«au sagen kann ich kenne fette zwei Tfcheu
telmättit eve tied) gar net."
O n e e s u n I n e i e z
a n e n e n
Eine Jungfer von guter Herkunft wünfcht
als Kammermädchen zu dienen Das Ti
telblatt fehlt, hinten steht die Jahreszahl 60.
Es wird eine Köchin gesucht, di« zuq^Mp
ba6 Backen versteht für einen mzmmL
Herrn mit gutem Kellerwerk.
Hcitfe wird meine Frau Von Zwillinge»!
entbunden wer auf Zehne prämtmerirt
erhält eins gratis.
Bei der Mode- und Galanterie-Händlerüt
N. N. sind billig zn haben Nebelkeil und
Lahm una der Glieder und andere Zufalle.
Der Herr, dessen am dritten in unser»
Blättern erwähnt wurde— kann täglich ei
ne Stunde vor der Auction in Augenschei»
genommen werden.
Die Irländer sind doch wunderliche Kä»»
ze. Einer, der seine Frau verloren, —er be
sitzt eilten Park mit Foutaiuen,—»läßt sich
ein paar Tonnen Tinte kommen, um an th'
rem Begräbnißtage das Wasser der Kontai»
ttett zu schwärzen.—

v It tv vuu iL'it v Ii Ii III C? i
Eom. Eonner hat die Negiernng in Wa­
Dte Gescksid te aller 9?cgicrungfmt. tan
der beweiot, daß Scnveränität des
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