OCR Interpretation


Ohio Staats-bote. (Canton, Stark County, Ohio) 1846-1851, May 26, 1847, Image 3

Image and text provided by Ohio Historical Society, Columbus, OH

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn88078466/1847-05-26/ed-1/seq-3/

What is OCR?


Thumbnail for

i e a n e n e v o n e u a n e
c.— Der Gedanke, durch Canal und Ei
senbahn über diesen Isthmus das atlandi
sche mit dem ftillenMeere zu verbinden, wird
durch ein Schreiben dasVicepresidenten Dal
las an einen Freund in Philadelphia neue
Nahrung erhalten.—Darin heißt es:
„Bei einer Friedensnnterhandlung mit
Meriko wird des ^Hauptaugenmerk der Ne
gimut.q sein, das itötbt.qe i*anb von Mcriko
anzukaufen, um über den Isthmus von Te
huantepcc einen Canal oder eine Eisen
bahn anzulegen, und auf solche Welse das
atlandische Meer mit dem stillen Ocean
zu verbinden. Würde dies Unternehmen
schnell und mit N a ch n ck angeführt, sc
wird! es von unberechenbar wohlthätigen
Folgen sein. Der Gegenstand ist von gro
ßer Wichtigkeit, und verdient gewiß allge
meine Anerkennung. Ich will es deshalb
versuchen, in Bentg ans denselben einige Be
merkungen und Tdatsachen anzustellen, in
dem ich vollkommen überzeugt bin, daß der
jetzige Krieg mit Meriko, uns die beste Ge
legenheit zur Ausführung dieses Unterneh
mens bietet, die einmal versäumt, wohl nim
liier wiederkehren dürfte."
Hierauf gebt Hr. Dallas in eine Erörte
rung der Möglichkeit, beide Meere an die
sem Punkte mit einander zu verbinden ein.
Dann zählt er mehrere Handelsvortheile auf,
die denVer. Staate« daraus erwachse« wür
den, und sieht gegen eine zu diesrm beson
der« Zweck gemachte Geldanweisung kein con
stitutione Keil Hinderniß.
Wir begannen den Krieg mit Meriko si
cherlich nicht um das Recht znr Anlegung
oder zur Benutzung eines solchen Handels
weaes zu erlangen. Räumt uns Mcriko in
dessen das Recht in Güte ein, wohl, dann
mögen wir untersuchen, ob das Unterneb
men ausfuhrbar ist und sollte sich Meriko
weigern, nun. dann steht nns noch immer
frei, nach der Angabe Whitney's eine Elsen
bahn vom atlantischen zum stillen Meere an
zulegen-
Dte örtliche Lage des Isthmus wurde nach
Angabe des Hnt. Dallas bereits gen an un
tersucht, doch möchte vor dem Beginn der
Arbeit noch eine genauere Untersuchung nd
thig sein- Er fahrt hierauf fort:
,',Die Landenge ist von der Mündung des
Hnasaxnalco in den Merikanischen Golf bis
zur Küste des stillen Meeres bei Tehnante
pec ungefähr lv5 Meilen breit. Die Ge
blrgskelte der A ides, die ihre natürlichen
Lage nach in Süd- wie in Nord-Amerika sich
näher längs der stillen, wie des atlandiscken
O e a n s i n z i e i s v o n S a n a a i a
a a a i s n a i u e e i
alapa auffallend niedrig, u. bildet auf ei
iter Strecke von 25 Meilen eine Hochebene,
deren Fluss.' «ach Norden lanfen. Die An
des werden ferner in Süd und Südwest von
einer nieder» Hügelkette begränzt, welche
eine Scheidelinie zwischen den nach Norden
und den nach Süden fließenden Gewässern
bildet. In dieser Hügelkette finden sich hier
nnd dort Durchgänge, wie die o i
ofChivola und Portillo o a
rifa. Die auf diesem .Hochlande entsprin
e n e n s s e w e e n a -N o e n
strömen, münden den Huajacualco, die
nach Süden fließenden ergießen sich
in den Chiapa, den hieranf die östlich von
Tehuantepec lieaenden Seen aufnehmen
Einer dieser Flusse,—5)uasacualco oder Chi
apa, läßt sich jedenfalls bei der Anlegung
des Handelsweges benutzen, indem man ihr
durch einen Canal, eine Eisenbahn oder et
ne gute macadamisirteStraße mit demMee
re verbindet.^
Hr. Dallas meint, die Anlage eines Ca
nals,. der Schiffe von 400 Tonnenlast tra
gen könnte, möchte etwa 10 Millionen Dol
lars kosten, eine im Vergleich mit der Wich
tigkeit des Gegenstandes geringfügige Snm
me, da eine solche Verbindung alle Kosten
bald zehnfach ersetzen würde.
Pittsburg den 19ten Mai.
Mord. —Der Körper von Fried. Voll
meyer, von Ohio, wurde am verflossenen
Donnerstag, in Reserve Township im Kana
le gefunden. Der Verdacht wurde erregt
durch Blut auf dem Pfade neben dem Ka
nal nnd durch Auffinde» von Papieren, wel
che dem Verstorbenen gehörten, so wie dec
Pocketbnchs, welches letztere seines Inhalts
entleert war. Die Polizeibeamten verfügten
sich dorthin und fischten den Körper auf, we
sich denn fand, daß ein Strick um seinen
Hals uud eilt anderer um seiueFüße geschlun
gen war, in welcherLage er in den Kanal ge
worfen wurde. Bolmeter logirte
Schmidt's Wirthshause und verließ dassel
be denAbend zuvor um 11
Uhr, in derAbsicht,
eines der Kanal-Waarenhäuser zu besuchen.
Er kehrte nicht zurück und fein Körper wur
de »am nächsten Morgen gefunden. Man
fand eilte Uhr bei ihm und $19 in seiner Ta
sche. Drei oder vierhundert THaler aber wa
ren aus seinem Packetbuche, welches er im
Recke Hatte entwendet. Der Ausspruch der
Jury war im Einklang der THatsache. Herr
B. hatte eine Note addressirt an die Herrn
R. ic. M. Cutcheon, worin er vorgab, daß
er $200 für sie habe und dieselben bald über
bringen werde.
Es ist klar, daß der Dtcbstawo wie der
Mord sorgfältig überlegt und vedacktsam
ausgeführt wurde.-Er hatte eine tiefeWun
de auf der Nasenbrücke uud war wahrschein
lich durch den Schlag ans den Kopf betäubt
worden.—Wir hoffen, daß die Behörden ei
ne Belohnung für die Entdeckung der Mör
der ausgesetzt werde und daß sie sich alle
mögliche Mühe geben, dieselben anszufinden
um sie ihre verdiente Strafe leiden zn las
sen.
Der Stadhratb von Allegeh eny hat eine
Belohnung von $200 ausgesetzt für die Er
greifnng des Mörders des Herrn Bollmeyer
ebenso wurde in New ^Lisbon, Ohio dem
Wohnplatze des Hrn. B. eine Belohnung
von $'00 für denselben Zweck angesetzt. Ob
gleich ein Mann Namens Hagans eingesetzt
ist, auf Verdacht hin ergriffen, so ist dem fei
den bis jetzt doch, obgleich verschiedene Male
verhört, noch nichts bewiese« uud es bleibt
noch zweifelhaft ob er wirklich der Mdrder
ist.
Ausländische Nachrichten.
e u s a n
o a n -D e N n o s e i
man vom 12ten Marz ans Kur Hesse» Mit
Iorda it's Gesundheit ging es seither we
nigstens nicht schlimmer. Er überließ sich in
rnhigerZurückgezogenheit seinen wissenschaft
lichen Arbeiten, so weit es seilt Zn stand er
laubte. Durch die große thätigeThcilnahme,
welche Jordan in Deutschland und über die
Glänzen desselben hinaus gefunden, ist für
)i»e Faint lie ein Kapital zusammengekom
men, oas sie ruhiger der Zunkunft entgegen
sehen läßt. Iu großer Tnrftigkeit seilen da
gegen die ihre politischenVergehen auf Span
wnberg abbüßend Dr. a'ch )und 5)ntuia
eher Kolb von Marburg und ihr unbemit
telten Fa mil ten sich befinden.
e i n 6 z a n w e i n u n
mit einiger Zuverlässigkeit, welcherlei Antra
ge an den Veretnigten Landtag gelangen.
Die Regierung wird Aufhebung der a U
und Schlachtsteuer fordern, welche
man Anfangs 'dnrch eine Bermogensstnier
entsetzen wollte nenerdings scheint man sie
indessen für eine Kassenstener entschieden zu
haben. Ein zweiter Antrag wird sich ans
Ausdehnung des neuen Kriminalgerichtsver
rahrettö über das ganze Land mit Ausnah
me der Rheinprovinz beziehen. Auch von
Umwanelnng der Patriinonialgerichtsbarkeit
wird die Rede sein. Em dritter Antrag be
.riffc d. gleichmäßigeAnsgleichungderGrund,
stener, welche namentlich vom Rhein her oft
verlangt worden ist. Seeann wird der Bau
oer großen östlichen Eisenbahn znr Sprache
kommen. Eine fünfte Preposition bezog sich
auf die Handelspolik und das Differenzial
Zollsystem doch soll jetzt der Entlchluß ge
faßt worden sein, sie aus Gründen ttichr'an
ne Stände gelangen zu lassen. Ohne Zwei
fel werden sie diese so wichtige Frage lioth
wendig in den Kreis ihrer Berathnng ziehen
.nussen. Dann kommen noch Vorlagen über
oenStaatshanuhaltungste et und das^chnl
ocnwesen, und diese sind im Angenblicke die
mtehtigstcit.^ Dazn Wommen dann noch die
Privatanlrä.^e, welchevon den einzelnen Ab
geordneten auf den Wunsch ihrer Komm st
reuten gestellt werden. ,Sur die Erledigung
seiner Geschäfte wird der Landtag Monate
bedmsen. (B. Z.)
Das neue Iudengesey, demzufol
ge die Juden im preußischen Staate der bür
gerlichen Gleichstellung immer näher ge
bracht werden sollen, und das von einer aus
Mitgliedern der Mimstede» der geistlichen
.'Ingelegenheiten, des Inner» der Finanzen
und der Justiz bestehenden Com mission aus
gearbeitet wird, geht mit raschen Schritten
seiner Vollendung entgegen, so daß dessen
daldigerVeröffentilchung entgegenzusehen ist.
(Brem. Ztg.
V o n e s e s i s e i n z e
'3. März.—Die letzthin mttgetheiltenNach
richten über in Schlesien anögebrochene Ro
o it it it e n bestättigen sich vollstän
dig. Der größte Theil der zu Tesche» liegen
oen Besatzung mußte uuverweilt auf' die
Lorfschaften verlegt werden. Es soll dieß
mal nicht an verschiedenartigen Aufwieglern
fehlen. Die NotH in Schlesien ist so groß,
oaß die Leute Häksei nnt thterifchem Blute
mischen, nin Brod daraus zu backen.
Die „Schles. Ztg." schreibt: Vor länge
rer Zeit schickte der galizische Adel eine De
putation nach Wien. In Folge ihrer drin
genden und freimüthigeu Vorstellungen ist
nun allerhöchsten Orts den galizischen Be
hörden die Weisung zugekommen, bis auf
weiteren Befehl vor der Hand in deu bäuer
lichen Verhältnissen Alles beim Alten und
oas fur deu Umfang der ganzen Monarchie
vor einigen Wochen bekannt gemachte Patent
in Galizien noch nicht iu Wirksamkeit treten
jN lassen.
a i e i e s e Z e i u n w i
wissen, daß Untersuchungen, welche gegen
Hall'sche Stuoeuten tin Gange waren, zur
Entdeckung einer radikal-kommunistischen
Verbindung unter denselben geführt hätten.
K o e n z 8 z U n e i e e n
einen Seelenverkäufer.) Ein Schneider von
Huusrückeu, meldet das „Frankf. Ionrn."
von hier, war wegen Verleitung znr Aus
wanderung von dem Znchtpolizeigericht zu
Koblenz zu einem Monat Gefängnißstrafe
oernrtheilt worden er appellirte dagegen,
dieAppellkammer desKoblenzer Landgerichts
verschärfte aber, mit ein abschreckendes Bei
spiel zu gebcn, seine Strafe zu 6 Monaten
Gefängniß. Der Koblenzer Correspondent
hofft und wünscht, daß dies Beispiel auf je
neMenschen, welche iu neuesterZeit ausSee
lenverkänfereien ein Geschäft machen, und
die Personen, die sie zur Auswanderung ü
berredet haben um 4 bis 5 Thaler an wirk
i e A u s w a n e n n s a e n e n v e k a u
fen, einen möglichst abschreckenden Einfluß
ausüben möchte. Schwerlich! (A. ?.)
K a s u e .- I n e a z w i
n a i e e n e a e a n
geschrieben: Als der entsetzliche Moment
der Katastrophe wird allgemein da? letzte
NotH und Hülfsgeschrei der Verunglückten
bezeichnet, das Alles an Gräßlichkeit über
treffen hat und selbst zu den Ohren der Be
wohner von der Brandstätte ganz entfern
ter Quartiere gedrungen ist. Doch dauerte
dieß nur einen Augenblick. haben die
Stelle ans dem Briefe einerDame aus dem
Schloß an eine Freuudin gelesen, die sagt:
„Denken Sie sich das trollste, brullendste
Geschrei von tausend rasenden Wahnwitzi
gen und Sie haben immer noch keine Idee
von dem entsetzlichen letzten Schmerzensru
fe derUnglücklichen, wie es bisher zu unfern
Ohren gedrungen ist. Ich Höre das Geschrei
noch fortwährend, und es wird mir ewtg in
den Ohren nachhallen, so herzzerreißend
schrecklich war es, Wir alle weinten laut."
Es soll sich nimmer herausstellen, daß, wo
wy nicht alle, so doch die meisten Opfer l)ät*
MM I
ten gerettet werden können, wenn die zwei
te Ansgangsthühre oben auf der Gallerte
rechtzeitig geöffnet worden wäre. Die Gal
lerten haben zwei Ausgänge, ein en rechts
und einen links, von denen aber nnr der links
dem Publikum offen zu stehen pflegt, um bei
der zweiten Thür den Thürhüter zu erspa
ren .'—Eine entsetzliche Sparsamkeit, Das
Das Feuer entstand zunächst dem einzigen
praktikablen Ausgange links eben so trieb
der Wind das Feuer links. Wären derAns
gang und die Treppe zugänglich gewesen, so
hätten sich nicht allein die Zuschauer a.,f den
Gallerien rechts au ihr retten können, son
dern wohl auch die von den linken Galle
rien.
a n k fnrt a. M. In der Sitzunq
am "^8. Februar hat der Bundestag den
(von uns schon erwähnten) Beschluß gefaßt,
daß im Bereiche der Bundesstaaten den Ein
aiiti(l sämmtlicher Verlagsartikel des
literarischen Instituts zu Herisan, Kanton
Appenzell, auf welchem Wege die dahin ge
hörigen Schriften auch eingebracht werden
möchten, so wie deren Annahme, Verbrei
tung und Versendung zu verbieten sei. Un
ter allen dev«tfchat Regierungen hat sich die
preu ßich se zumeist bereit, in ihremRegie
rnnqsblatt dieses Verbot zur öffentlichen
Kentüniß zu bringen. (A. 3')
AM"Am Dienstag fand man denLeichnam
eines nengebornen Kindes, mit einem an
den 5)als befestigten Backsteine im Monon
gahela Fluß oberhalb Birminghams. Man
hatte nicht die mindeste Spnr, wer die nn
natürliche Mutter sein möchte. (Frfr.
ö
a k e i s e
Canton Dienstag Mai lösten 1847
Waizen $1 Cents
Kleesaamen $B2,75
Hafer 16 bis 18
Welschkorn L5 bis 31
Roggen 31
Gedürrte Aepfel 50
do. Pfirsige 1,00
Butter in Rollen 8
do. in Faß 7
Schmalz 6i
i e
Wthnplatz von Äcnrat Soinincr, «us Vöctlingcn.
Rdcinxsulz, Bayern, zu ßcl-cn vermag, ist srcund
sch.istlichsr ^l'ctcn, mir durch «chnellc Grlcgcnhcit
rdvr pr Post feinen gegenwärtigen Aufenthalt gc
ftilliijff gcn.-.u anzuzcigen
Anton Sommer.
Konfektionär, Mainst,aße.
Aufforderung.
W o s i n o i e S a n e I o a n
S a n e u n S a u e
Aus Maulbron Königr. Würtemberg.
Letzte Nachricht vom vergangenen Jahr war aus
New Orleans mit der Bemerkung tutz sie vielleicht
nach Arkansas ziehen. Der unterzeichnete Bruder
wcUtcr letztes Iat?r ins Land kam, wünscht sehnlichst
Nachricht über ihren Auftnthalt und bittet jeden
Menschenfreund, der darüber Auskunft ertheilen
tiuui, unter der Addresse
Wo ist
Andras Lefer, seiner Profefsion ein Schnei
der, aus Herstesn, Landgericht Alzenau,
Königreich Batern?
Derselbe landete vor ungefähr Monate
in New Uork. Seine Mutter und Geschwi
ster, welche sich jetzt in Lonliville Ky. besin
den, wünschen sehnlichst dessen Aufenthalt zu
erfahren und bitten deshalb ihn oder jeden
Menschenfreund, Auskunft von ihm zu ge
ben unter der Adresse:
Tücher, Cassinette, Flannel, Bettzenge
Mnßlin, Bettüberzüge, Blankets, Hüte,
Kappen und fertig gemachte Kleidungsstücke
so eben erhalten nnd wohlfeil zu verkaufen in
meinem Stohr.—Rufet an und sehet!
Isaak Harter.
o e i e s S e i n a a e n u n i s e n w a a
reit beständig auf Hand. Alk Sorten von Produk.
ten werden zu Baargcid.Preisen als B.thlung für
Güter angenommen, in Härtere Stohr.
Ich warne hiermit Jedermann meinem
Sohne Jakob K n e r, dermalen in
Arbeit bei Grobfchmidt G. W- Slongh in
Canton, nichts auf meinen Namen zu bor
gen, indem ich nicht gesonnen bin, irgend ei
ne von ihm nach diesem Datum ohne meine
besondere Einwilligung gemachte Schuld zu
bezahlen.
I
a k o K n e r, senr.
Wo ist Anna Elisabeths Sri*
gebürtig aus Lüdenhausen, bn Kizingen amMmit
im Königreich Beuern. Dieselbe befand sich voriges
Zalw hier in Baltiivcrt, gierg nach Philadelphia u.
kehrte
von da wieder zurück seitdem hat sie keine
weitere Spur von sich hinterlassen. Ihr kürzlich
von Deutschland sitkommene Schwager und ihre bei
den Schwestern wünschen sehnlichst sie zu sehen oder
ihren jetzigen Aufenthaltsort zu erfahren, weßyalb
sie, cder diejenigen, welch.- über sie Auskunft geben
können, hiermit ersucht sind persönlich oder schriftli
che Nachricht an ihre Verwandten zu geben, welche
frei dem Mirth Hrn. John X. Meyer in Thames
W o i s e o e e V e e
aus Winterkasten, im Großherzogthum
5)essen?
Derselbe kam im letzten Sommer hier an
und wollte mit seiner Frau in Nenyork zu
sammentreffen- Seme nnterzeichnete Frau
langte im September daselbst an, konnte ihn
aber bis jetzt nicht ausfindig machen. Sie
wimscht sehnlichst Nachricht von ihm unter
folgender Adresse:
Einladung zur Subscription
auf den
GUio Staatg^Sotc«,
Ein Organ der demokratischen Par the,—der Brlth»
rung und Unterhaltung gewidmet
und herausgegeben von H. Z. Nothnagel,
Vanton, ©fito.
Um diesem ve,verblichen Streben einer so ge
smite reit Pari
hei wirtsam zu steuern, ist nichts ge
eigneter als eine vollständige und allgemeine Auf
klarung über alle wichtige Fragen und Streitpunk
te, die sich auf die politischen Verhältnisse dieses
Landes beziehen und dessen beideHauptpartheien von
einander unterscheiden. Nur durch diese ?lufklarung
wird jeder Bürger erst das, was er dem Sinne und
Geiste der Constitution der Der. Staaten nach feilt
soll, ein selbstständiger, nach eigenem Urthcile han
delnder Bürger. Um den Deutschen dieses Bezirks
ein Mittel an die Hand zu geben, wodurch sie in
Stand gesetzt werden, sich über alle politischeFragen
und Verhältnisse?lufklärung zu verschaffen, haben
wir uns entschlossen ein wöchentliches Blatt heraus
zugeben, bctittelt: Ohio Staats-Botc," worin
wir die Grundsätze und MaaSregeln der demokrati
schen Parthei, in einfacher und gemeinverständlich
er Sprache erklären, unterstützen und vertheidigen
werden.— Da unter Anderem die Bankfrage in die
lem Staate besondere Wichtigkeit erlangt hat, hal
ten wir es für unsere Pflicht unfern Standpunkt
in Bezug daraufgenau zu definiren. Mir halten
Banken für nichts anderes, als privilcgirteNauban
stalten und sind überzeugt, daß nur dann erst wahre
Solidität oder Zuverlässigkeit im Handel und Ge
schästsleben stattfinden kann, wenn deren letzteSpur
auf immer verschwunden sein wird. Daher werden
wir stets das Bankwesen in jeder Form und Gestalt
aufdas Strengste opponiren, und nach unser« be
ftcn Kräften für die Errichtung nnd Einführung ei
neS ausschließlichen Hartgeld-ltnilaufs wirken.
Ferner wird es unser eifrigstes Bestreben sein den
StaatSboten dnrch Aufnahme von Novellen.Gedich'
feit, Näthsel, Anekdoten und gemeinnützlichen Auf
sahen fiter Künste, Missens^aften, Moral, Erzie
hung, Ackerbau und dergleichen, zu einem beliebten
«nd nützlichen Zamilienblatt zu machen.
Zn einem Bezirke, wo ohne Zweifel mehr als ein
Drittheil der Bevölkerung ans Bürgern besteht, »ic
mit wenig Ausnahmen, keine andere als die deutsche
Sprache lesen und zugleich zu der großen demokrati
schen Familie dieses Landes gehört», ist es kaum nö
thig von dem Nutzen und der Wichtigkeit eines deut
schen demokratischen Blattes zu sprechen. Ein Je
der, der nur einigermassen mit dem Character der
2^higparthei bekannt ist, weis alis einiger Urfahr
ung, wie sehr dieselbe geneigt ist Proselitcn zu m.u
chcit und durch alle mögliche Nanke, Unwahrheiten
und Verdrehungen ltnl-efangcne in ihre Netze zu
ziehe», um ihre anti-republikanische Zwecke rerwirk»
lichcn zu tonnen. Zwar giebt sie vor nichts als das
Mehl des Landes befördern zu wollen, allein ihre
Grundsätze und Maasregeln strafen sie Lügen, itv
5ein sie sich stets für eine spezielle Gesetzgebung zu
Gunsten von Banken, Spekulanten und Compag
nicn erklart hat, die dem Mehl nnd Interesse der
Gesamintmasse, wie Jeder leicht einsehen kann,
schnurstracks entgegenstehen. Niemals findet man
sie aufder Seite ihres Vaterlandes. Seit wir in zu u 11 z e It 0 per
Krieg mit dem verräterischen und barbarischen Vol
^^.'legt ben werden. Da indessen trotz,
kevon Mexiko verwickelt sind, haben ihre ?lnsuhrer,
^^r allgemeinen nnd herzlichen Theilnahme
und mit diesen die gesammte WHigpresse durchl
ganze Land hindurch, die Sache des Feindes vcrthei
digt und die gesetzgebenden Hallen eines großen frei
en Volkes mit landcsvn rathcrischen Reden, um t
lender Partheizwecke willen, entweiht nnd enthei.
ligt.
Z N o a e
Macht seilten Freunden und Gönnern, so
wie dem Publikum überhaupt, hiermit die
ergebene Anzeige, das? er auf seinem alten,
wohlbekannten Standpunkte, die von Jakob
Eber bisher geführte Grocery käuflich au sich
gebracht hat, und nnn bereit ist jedem Zn
sprechenden mit den besten und wohlfeilsten
Waaren seines Faches zu dienen.
Canton, April^l. 1847.
?8-bv.
Wo ist.
I
a o K a n ch, Sohn von Fried
rich Kranich aus Oberlant Bractenheim
(Würtemberg.)
Derselbe ging vor 2 Jahren nach Cincin
nati, und reifte von dort am iCtcit December
vorigen Jahrgang ab, tint seilte Eltern in
Detroit zu besuchen. Bis heute ist derselbe
dort noch nicht angekommen. Die Eltern
sind sehr bekiimmn't um ihn, und ersuchen
jeden Menschenfreund der Auskunft über
denselben ertheilen kann, dieselbe geben zn
wollen unter der Adresse: „Friedrich Krcv
uich" care of the Staats- Zeuiwg c/ Mtchi
gang-
Wossnd?
Georg Neun und Georg Velto aus Blei
chenbach, Landgericht Artenber, Kreisbeztrk
Nidda, im Großherzogtbum Jessen? Diesel
ben landeten vor ungefähr sieben und einem
Halben Monat in New ?)ork. Die Tochter
des Georg Neun, welche sich bis jetzt in
Louisville befindet wünscht den Anfenhalt ih
resVaters Neun und ihres Schwagers Vol
ke zu erfahre«, und bittet darum sie nnd je
den Menschenfreund um Auskunft. ErtHeit
unter der Addresse:
Konrad Okel,
Wo ist Adolph Peter,
Bierbrauer von Louiville, Ky.
der vbenbenanme schon vor 8 Tage
von hier ab, gereißt ist und seine bekümmer
te Frau nicht weiß ob er nach Pittsburgh o
der St. Louis ging:—so bittet sie ihn, wenn
ihm dieses zu Gesicht kommt, so gleich an sie
zu schreiben oder selbst zurückzukommen.
Jeder Menschenfreund der Auskunft ge
ben kann, wird gebeten sie gelangen zu las
sen an.
die Frau Adolph Peter.
Louisvill^ Ky.
Wo ist Fnednch Schahrer,
gebürtig aus Rieschweiler, Canton Zweibrt
cken, Königreich Baiern?
Derselbe soll sich in den letzten 4 Jahre»
in St. Louis, so wie überhaupt im Weste»
aufgehalten haben. Sein Bruder Heinrich
Schährer in Boston, der ihm wichtige Nadj»
richten wegen Vemögesverbältiusse mitzii»
thetlen hat, wünscht sehnlichst seinen Aufent
halt zu erfahren. Er, so wie alle Menschen
freunde, welche Auskunft ertheilen könneiG
sind gebeten, solche gelanaen zu lassen, a§
e i n i S e
care of Boston Merkur, Boston, Mass.
Wo ist Adolf Knntze aus Glückstadt, im
Herzogthnm £ol, st?m
Er verließ ^inckstadt 1836 und landete tu
Baltimore im selben Jahr.—Sein unter-,
fchriebeiier Bruder ersucht jeden, 5er über
denselben Auskunft geben kann dieses
u n 5 a K u n z e
Preston Postoffice, Willinglon Distrikt.
E. W.
Der „p a i o i s ch e V e e i n" zu
Cuicinnatt macht hiermit die Anzeige, daß
das Werkchen zur Unterstützung von W e i
dig 6 Kindern die Presse verlassen hat.
Die Auflage beträgt zwei tausen.Eremplare,
welche zn fünfzig Cents per Erem-_
an diesem Unternehmen, der ^weck desselben
ohne gehdiige Organisation der Teilneh
menden nnr unvollkommen erreicht werden
können und da eine solche Organisation
anch für die Folge, bei allen Unternehmun
gen un dentfthpatriotischen Sinne zweckdien
lich und vortheilhaft seyn würde erlaubt
sich der genannte Verein folgende Vorschlä
ge zn? Organisation eines
'"Ungemeinen deutschen patriotischen
Vereines der amerikanischen Union.'1
1. ZweckdesVereines: Be forde
rung derFreiHeits-Bestrebungen in Deutsch
land.
3. i e z u Z w e ck e Verbrei
tung fachgemäßiger Schriften und Unterstü»
tzung verfolgter deutscher Patrioten und ih
rer Familien.
3. E z i e n n e i e l: Die
e Mittel w.rdeu erzielt: a) durch monat
liche^citt'äge der Mitglieder von nicht mehr
als zehn Cents, b) durch freiwillige Beiträ
ge in besonderen Fällen, c) durch den lieber
!ch"ß des Ertrages pnblizirter Schriften.—
der^ beiden Haupt Abteilungen trägt
eine Hälfte der Lasten des Vereines, und
diese Hälfte wird sodann von den ver
schiedenen Vereinen der Abteilungen ver»
hältnißmäßig übernommen.
4. E ivt Heilung des Verei
nes: In zwei Hanp-Abtheilungen, näm
lich die nordöstliche und die südwestliche
erstcre bestehend ans allen östlichen See»
Itädten und dem Lande östlich vom Allegha
ny Gebirge, cinsehlnßig der ganzen (Staa
ten New- Aork und Michigan letztere be
stehend ans dem ganzen Gebiete westlich
Dom Alleghany- Gepirge, mit Einschluß von
Pittsburg, Wheeling, New Orleans und
Mobile— Iu jeder der beiden Haupt -Ab
e i i i i i e s e e i n e n a l- V e
e i n und so viele andere patriotische Verti
eineinVerbindung mit demselben, als mög
licherweise errichtet werden können. Diese
Eentral-Vereiiie Haben keine besondere Ge
walt, sondern dienen blo^als Centralpun?.
te der wechselseitigen Verständigung sämt
licher Vereine, wodurch jeder einzelne Ver
ein tit den Stand gesetzt wird, seine Ansich
ten vor den allgemeinen Verein zu bringen,
so wie auch die Verfügungen des allgemei
nenVereines unverzüglich zu erfahren. Der
geographischen und andernCommnnikations
Vortheile wegen, ist N e w- A o k für den
Eentral Verein des Nordosten und i n
n it a i für jenes des Südwestens ge
nannt. Die patnotifchenVereine in denver
Mncdenen Hauptstädten, mögen sich über
dies noch mit patriotischen Zweig.Vereine»
in den Landstädten ihrer Umaeae'nd in Ver
bindung setzen.
5 W i k s a k e i e s V e e i
nes: Die beiden Central- Vereine habe«
sich gegenseitig von allen Angelegenheiten
threr Abteilungen unterrichtet zu haltet»,
nnd hierzu unter sich, so wie mit dem patris»
tischen Vereinen in ihren refp. Abtheilunge»
zu correspondiren. Die andern patrioti
schen Vereine in den verschiedenen Haupt
städten correspondiren einerseits mit ihren
resp. Zweigvereinen und anderseits mit ih
ren resp. Central- Vereinen.—DerCentral
Verein des Ostens corresspondirt
überdies
im Namen und Auftrage des Ganzen, mit
den beteiligten Perfonen.im Auslande.
Sur Annahme und Vollziehung einer vorqe
schlagenen Maßregel ist die Zustimmung dev
Mehrheit der Vereine in jeder Hauptabthet»
lnng nothwendig.
In Uebcrcmslimmung mit diesem Plane,
dessen Vcobachlung IM vorliegenden F-Ille
erbeten, dessen Veränderung oder Verbcsse»
ruug aber in allen zukünftigen Fällen mit
Vergnügen angenommen und unterstützt
werden wird, erlaubt sich der pvtriotische
Verein von Cincinnati eine Hälfte der
pnbltztrten zwei taufendEremplare vonWei
dig's Leben ?c. den deutschen Patrioten von
New-York zn Verfügung zn übersenden—die
andere Hälfte wird derselbe, mit hütfc
der deutschen Patrioten im Westen absetzen.
Der Ertrag des Ganzen, nach Abzug der
Pttbl-kationskosten, soll sodann, nebst allen
inzwischen eingehenden freiwilligen Beiträ
gen, durch Vermittellung des östlichen ($«•
tral-Veremes an W e i dig 6 K i n d- k
gesandt werden.
Der "Patriotische Verein von Cincinna
ti" trsucht Alle, die sich zu vorstehende«
Zwecken orgauisirt haben oder noch organi»
siren werden, nm baldgefällige Nachricht,
unter der Adresse von

a n e A u s i n
Cmtwttat» dcn 27. April 1847.
Wheeling am 21. Mar 1847.
Jakob Sauter,
wheeling, Ba.
Anna Maria Leser,
care of Henry Beutel, Louisvill KY.
Warning.
Tuscarawas Co., Ohio, Mai 19. 1847.
Street, Baltimore Md. zu crsragen sind.
A n n a E i s a e V e e
Care of C. Wheeling, Va.
John Bauer
in Louisville Kentucky-
Circular.
Heinrich Rödter,

xml | txt