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Ohio Staats-bote. (Canton, Stark County, Ohio) 1846-1851, February 09, 1848, Image 1

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Der Otti» t..iats-Bote crfetnt mehnatia jeden
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jcttunii vor dm (fcui»t des .'hrs auf,ntnn.
§rit. ivied il i ci ic fcnuicriuj der zSuiMcru hott bc«
tr i t!t:t u.iö Briefe in? v lifrri er
5* CV.-fc dcciiigu:tjcii w:.fcii piinrthd) he»
werten.
t$i 1 1 $
«SUv
A» gewisse Pedanten.
Di? Schulweisheit, sie ist zu Ende
Hierin dem jugendlichen Land
Hiör gilt die Arbeit fleiß ger Hände
Und klarer, ruhiger Verstand.
Kein Mensch fragt Didi, in wie viel Städten
Du Iura emsig bait stu^irt
Hier ist gesunder Sinn von Nöthen,
Ihn, wirv zu Theil, was ihm gebührt.
MMs mancher auch die Nase rümpfen.
Der draußen war ein roidyfger Mann,
Dir in den tief gelehrten Sumpfeu
Sich mühsam forschte seine Bahn»
Wir brauche» nicht pedant'sche Seeleu,
Wir brauchen kräftigen Verstand
Und wem der Mutterwitz mag fehlen.
Noch nie hier seine Rechnung faud.
Hier fragt mau nicht, was war Dein Detter,
War er geheimer Kriegesrath
Sei Du ein Dörfler oder Städter,
Selbst ist der Manu durch feuie That,
Hier gelten nichts verstorbne Ahnen,
Tie in de« Grüften modernd ruh'n.
Hier findet Jever seine Bahueu,
Und jeden Mauu, den rl)rt sein Thun«
Mag mancher Tropf die Lippe ziehen,
UÖeil Du, wie er, nicht hoch stnoirt
Du magst die Straße fröhlich zehen.
Die Dich zu Deinem Ziele fuhrt
Und sing', ist Or die Kraft gegeben.
Und schreib fühlst Du es in der Brust
-Greis' kräftig ein iu'6 hies ge Leben,
Und fei jDir Deiner Kraft bewußt.
Uud laß die Thoren seitwärts stehe»,
Die nicht begreifen, wie eui Mann,
Den sie auf Schulen nie gesehen,
Slmti fttijeti und auch sd,rochen kann.
9emurit, das wäcuit uidtt in freu Heften,
Verstaub holt man auf Schulen wait,
Sar nchei leviu nach Leibeskräfte«^
Und bleibt doch immer uur titi Wicht«
«Gar leicht ist eS zu kritisireu
Doch -Övtfevuud)cu, das ist schiM»
Könnt Ihr ,o gut die Feder fuhren,
3or Her
reu, »iiiiv so kommt doch her.
Doch wen» fur's Lolk Ihr was sollt schreiben,
Da bti.fr nicht Schulgelehrsamkeit
D'rum lavt Ihr'6 weidlich lieber bleiben,
Uno spreizl £a.h nur und macht Euch breit.
Das verhüllte Bild.
^T'ipv, tipp, tapp," ging es an der Thü
meines Schiaf iinmers
,, )ßic, noch nicht wach (leb' auf. Du
tanqf hl
if r, oder ich vill meine ^anst mil
jbftii?r ras bale in '0eMbruit.t brinqen.
Diese iü rte weckten mich an einem frennd
licbftt Septembermorqen aus meinem tiefen
Schlafe in O,kvi!le-abbey. dem Wohnsitze
«eines gretmoes und Schulgefährdet, des
Obersten Mortime^
Wir hatten uns durch gau verschiedene
kebeusrichruinen lan^e Znt aus beut sici'l
veiloren, mauches lange unv erei..nißvolle
Jahr lag zwischen ii user in letzteuVeisaminen
feiit und meinem jt'yi^en Besuche.
Duich Zufall beie^netfn wi: »ns in Vn
gdron, in dem Augenblicke, als Mortimer
«it seiner rei ensen j.in.ien Fran dasselbe
verlassen und „ach ihrer AVimarh in Her#
fordshire zurnckk^dren w llren, wohin ich von
ihnen eine Einladung für die Herbsttage er
hielt.
„TapA, tapp, tapp" ließ sick's abermals
itt weiner Thür verneinen. Ich rieb mir
die Anqen, Niemand war zu sehen—ich hatte
geträumt. Wie gewöhnlich mußte »ch bti'm
Frühstück, als der zuletzt Eeschieuende, den
Adriqen T^'eilllebmern derU nerbaltnng zum
Spielt» ill dienen uid v^leNeckereien der Da
men über angenehme Träume u. s. w. aus
Htthalten.
^,Ia, ich gestehe, daß ick» einen sehr eigen
thkmliche«, sonderbaren Traum gehabt
be, unv daß dieser die Ursache meines laugen
ausbleibt ns ist," gab ich ihnen zu.
„O bitte, thetleit Sic uns den mit," rie
feti alle die Scho len zu gleicher Z it.
Ais mein 2'^lick über die qesvannten Ge
flchter meiner Zuhörertmie« stieifte, begen
tiete er dem O Bisten, der seiner Frau ein
melancholisches, bedeutsameeLächeln zuwarf,
die Ursache war mir unbekannt, aber üder
enqt, daß es einen tiefem Grund Hab.-, rief
ich ans:
„Der chaotische Unsinn unserer schlum
merndeu Phantasie ist nicht für die ruhige
Ueberlegung der Morgenstunden. Fast bin
dt beschämt, nnr meines Traumes erwähnt
zu haben. Wer glaubt jetzt noch an Trau
me?"
Der Versuch einer Miß Simpton, noch
etwas über die (Ml ilibit)iirbiflkit der Träume
zu fiqen, wurde alnckl'ch von Mrs. Morti«
mer vereitelt, die sich rasch erhob nnd di«
Damen aufforderte, ihr. zu folge«', dir
nächste Viertelstunde fand mich und Morti
mer im Sattel.
Der frische Morgenwind erquickte uns u.
Unsere Pferde rasch j.igten wir vorwärts
nnd nur dann und wann unterbrach einAuö
ruf des Entzückens über die U'is umnebelt:e
wirklich reizende Landschaft unser Schwei
qcu.
Ills wir an einem £iiirf von den Pferden
ftte-icn, um diesen ihre Last zu erleichtern uud
langsam neben ihnen her wanderten, fragte
Obriil Mortimer p'ötzlich: „Hatten Sie
wirklich verwichene Nitbt einen 10 eig.n
ihumlichen Traum?" Ich lrchte ihn n
fxroiederte „Ja, eigeuthiiinlich war er
doch solche Dinge sind ja nicht wertH, daß
man noch an sie denkt."
Die bedeiiis.men5lcke zwischen dem Dbri
sten und dessen Frau k.imen mir wieder in'o
Gedächtnis und ließen mich ihn fragen:
„Denken Sie wiikl ch so ernsthast an den
Oe..ienstanv. .its e-j jetzt den Anschein bat
„In der That und wenn ich nicht unbe
fjuibt u vor I nien eritiieuv, möchte ich iu
nach dem Gegenstande des Traumes fragen.
Jficht b!o% NftVii roe veranlaßt mich dizu,
wie ich S-e nachher z« iib r?eiiiieii boffe.''
„Um vss:it zu '.prechen, erlauben Sie mit
zuvor zn fragen, warum Sie das Kabuiei
stuck in Ihrem StuDiervuinier so sorgsam
mit einem graus.ivenen Vorhang verhüllen?
AIS Sie bei meiner Ankunft mir Ihr Schloß
zeigten, fiel dieses mir auf uud nur Zartge
fit hl ließ mich schweigen."
Der Obrist sab mich ernst an uud fragte
,.War das der Gegenstand IHreS Trau
mes
Ich bejchke. „Das Gebetmuißvolle des
verschleierten Bilees biMdiäftt ite iitvui Ge
h«rn, nachdem ich in di zur Ruhe gelegt, und
tausend phantastische Ii^een wogten in inu
auf nnd nieder eine indeß bildet' sich be
stimmt aii: u bes hä ft igte meine Eutbil,
dungskrift länger, es war die Darstellung
eines Selbstmords, mit so sd'reckud).'rWahr:
heit gezeichnet, daß Sie es in meinem Trali
ve als ungeeignet fur Ihre Gallerie adre
ien. obgleich Sir in dem Bilde ein Werk de,
höchsten Run ft bewundern mußten."
Em Selbstmord!" rief der Obrist la
chend „nein, nein, im in lieber Freund,
was ich Ihnen mttiiuheileit habe, ist nid)i
so schrecklicher Art obgleich, sonderbar ge
nug. eben dieses Kadinekstnck, von welchem
Sie tiäiiintrn, den Stoff *u einem Traume
bildete, den ich vor langen Iihren bait s
5)eute Abend wolle» wir, wenn die Damen
sich zur R'ibe gelegt haben werden, noch ein
ruhiges S'üuddien in meinem Studierzim
mer mit einander verleben, und,dann, mein
alter F.eund, soll eine wirklich merkwürdige
Geschichte, die d's Kabiuet'lnck betrifft, lie
war nicht an Träume glauben miche-r, Ih
nen jedoch beweisen, wie sonderbar si' mi'
wahren Ereignissen in Beziehung stehen kö.i
neu."
Wir machten min noch efimr pWhfttUKn
Ritt nach einem heitern Mittagsmahl ver
einigten uns die Abendstunden verabredeter
maßen in des Christen Studierzimmer. E"
var eine Himmlische Sevtemheruacht. Wäh
rend der Obrist noch feinem Bedienten be#
fa'tf, d?e Lampen itt dem Studierzimmer an
nznnden, staune ich die sdöne vom Silber
licht des Mondes Übergosseue ?anvst,afk an,
I •»,
»*fj
-J.
ujw
Nedigirt und herausgegeben von I. Nothnagel»
Mohnzimmers ausbreitete. Mid, blinkte,
daß ich über den großen Nasenplatz vor mi
eine menschliche Gestalt mit einer Binde im
Arme sich bewegen und sid, int Dickicht der
anstoßenden Baumgruvpe verlieren säht.
„Gewiß noch einer des Gärtners Leute,'*
dachte- ich, nnd folgte dem Rufe des Obristen
nach dessen Zimmer.
O i s o i e s E z u n
„Vierzehn J.ihre sind verlaufen, seit ich
mich im n ötigen Dienst des Mars und der
Venus eine Wcd?e in Brighton tu einem Lo
gierbaitfe aufhielt, in dem auch meine sd önr
Cousine Iilly Pentl erton mit ilrcr reichen
Tante, die sie an Kindes Statt angenom
men, sich fur eimge Zeit häuslich niederge
lassen hatte.
„Id, verbrachte dcrt meine Zeit damit,
in Zeitungen und Journalen und—was nodV
angenehmer war in den Blicken meiner
blauäugigen schönen Cousine zu lesen. Für
mich sagten jedod) deren Blicke nichts, und
so sehr id mich auch bemühte, ihr meine Lie
be auszusprechen, so bezweifelte und belächel
te sie diese immer. So zurückgedrängt, wud?ö
meine Neigung zu einer Leidensd?aft, wie sie
nur in dem Herzen eineo Fähndrichs, der von
nichts als Liebe und Blutvergießen träumt,
toben kann.
„Eines Morgen* schlenderte ick», nachdem
id) Tante litiö Cousiue verlassen, in den
Straßen timber. Ich wollte eben in eine
andere
einbiegen, als ich zu meinemEntjetzm
einen kleinen Phartott mit einem Herrn und
einer Dame erblickte, dessen Pferd wild gc
worden und, nicht mehr unter ter fterrschaf.
des K ttsdiei s, mit fürchterlicher Schnelli ,
feit der Klippe zujagte. Damals bestand
nach dem W sser zu noch keine weitere Ei»
rriediguiti, als eine von St cken und ^troh
ge fochten? Emzäunun.,. Wä e der W'ge,'
bis dorlhin gekommen, so wit'de er mit sei
nen I isasscn utitvicderbriugluh verloren ge
wesen sein. Mein Sd reck war so groß. das.
d, ohne eigentliches Bewußtsein davcn z'
haben,
Midi
mechanisch geg n das Pferd
stürzte, dieses bei den Rüste n p/ckt' nur
du ch e neu kräftigen St. ut Boden wa s
Mit Hilfe einiger anderer Z ischauer brad'
ien wir Herr und Dame ans dem Wagen,
oie, wie Sie denken kö.ineu, roirnieiEi
kenntlichreit mir fur meine schnelle Hüls,
dankten.
„Eiu berzlidieS Handschüttelu des alter
vSerrit, ein freundlich errökheuver Blick der
ii tuen Dame belohnte mich für meine Eut.
schiossenheit und auch das umstehende Pabli
fum zollte mir Beifall.
„Master Molasses, so war des H-rrn N
me, wediselie Karten mit mir und lud mid
tur den nächsten Mittig it sich ein, um, w,e
er fagfe, eine B-kaUinscha-'t fortzusetzen, di
er lebenölänglidi zuunte. halten w:insd»e
,.Ich ging inch meiner W.'huuuum die
Kleider zu wechseln in kurzer Z it war td
ein kleiner „Lion" des O ts geworden. Be
tiüt war Eonsine I lly nngewohnlich b
muht, sich mir liedei'swurdi.i zu zeigen, uitt
am nächsten Morgen pnes die Times ti.
cii für mich fnmrichelhaftesteti Ausdrücke,
meine Heldeut hat.
„Jedermann s tzte voraus, daß die reiche
Erbin, das ein ige K'nd des begüterten M
lasses, einem jungen tapferen £)rfi ter, de»
mit Gefahr seines eigenen Lebens das ihrig,
gerettet hatte, ihre Hand nicht versagen wer
de.
„9hm, ich aß mit 'lasses, Vater und
Tochter und einer ausgewählten Gesellschaft
u Mittag, und wurde wie ein Prut fetirt.
„Seiina MolasseS war ein sehr bübiches
Mädchen. Sie entw'ckelke so viele und rüh-
rende
Ii
Z ichen ihrrr Da ikharkeii. wie sie mir
von Frauen dargebracht werden kö uten idi
tuar im eigen'lidiiten Sinne des Wortes der
ttelpünkt, um den sich diefts Fest beweg
te.
„Alle Dinge haben ein Ende und fo auch
mein Besuch bei den Molastes, welchen zu
wiederholen idi Dringend aufgefordert wurde.
„Diese Nacht, itt der ich mich durch Deli
katessen, Vogelnester, kalten Punsch, Eham
vainer, alten Portwein, Enraco, nnd Gott
.veiß, was All's in einen unnatürlichen Z
stand vers.tzt worden war, der Gemü-hshe
wegnn
i gar nicht zn gedenken, schlief and'
ich sd'wer, träumte höchst eiqenthümlich, wen
auch nicht so schrecklich wie Sie, nnd erschien
wie Sit tu spät bei der Zruhstücksparade/^
(£tr,th?n, Stark Ca nity, Ohio, Februar 9, 1SH8. Siimmtet $•
„Sonderbar genug," entgegnete ich, ,.a
erMorrimer. finden Sie es nidst bitter fall?
Ich hoffe doch, daß das Fenster »erschlösset
st"
Wir wendeten uns nadi dem Fenster dec
langen schmalen Studierzimmers, der 2o
hang war sogar zugezogen.
,.Oji! sagte er, „der atte Johnson, i«ein
Haushofmeister, der allein dies Z mmer be
tritt, ist rheumatisch, er litte, wenn's mög
lich, ne ein offenes Fenster, und sehen Sie,
die Verhänge sind geschlossen fallen Sie
Ihr Glas!"
Er fuhr fort: „Beim Frühstück mußte id
viel Neckereien et dulden, somohl incinee
Späifommrns als üh«r den Eindruck, den
M'ß Molasses auf mein .Herz ausgrübt ha,
be.
„Ich gestand ihnen offen, daß ich einen ei
gentl ümlid'en Traum gehabt habe und wur
de nun bestürmt ihn zn erzählen.
„Gut ich will ihn mitthcifen, so albern er
auch klingen mag.
(Fortsetzung folgt
Ans dem ^ilfcstwvrc t.r."
Clay 6? Polk, oder der Krieg mit
Ei, Hemerfe, fei nidt fo hitz-'g, denke,
Wie Mt rtfo geucket uns so lang,'
Wie es gebrauchet Falschheit, List und Ränke
Und je zum Krieg uns reizte, gleichsam zwang
Cht):
Daß weiß ich. n. and', daß eS wollte nehmen
Uns wieder Tetas die es fd ö"e Land
Daß wir hernach uns hatten müssen schämen,
iVemt wir gewesen wären nidjt bei Hand.
o k
Wohl n! wenn dn doch dieses s lbst gestehest,
l?ie kannst Ott dei'iU'di mir so l"ö e lern?
Ich teuf, daß 5
u dich schwer an mir vergehest
Und Deute 2lbsid)t sei ja gar ntdn rein.
Clay:
El ban dt mir, daß sich endlich werde schließet
Ganz M'r ko an uns mit seinem Gold
Und dadurch könnte werden leicht zenißen.
Das Land der Banken, denen td) so hold.
o k
Das möchte sein doch wohl uns wenn's ge
sd'iehei!
Wohl Meriko, wenn's nidif wie dumes Vieh
*iodt Niger an dem sdweren Karren ziehet,
Der jäitiführ, Despotie und Hierad'ie!
tt6
Mexiko.
Clay:
Du töier Polk, warum thttfl Du bekriegen
Die Mi rikarer, diese gu'eu Leu!'?
Werd* bei der Präsideutenwahl ich siegen
Kannst machen Dich auf Züd)tigung bereit.
o k
rf«i,
Daniel Biesod.
Rede des Herrn Iamieson,
gebalteu im iiv'e de» p^äieutalMie am
18. Januar 1848.
Her? Iamii sen fing mit der Frage an, ob
?enu nnserVaterlandjemals etwas red,t tbutt
verde? Wir eristircn als Nation bereits 70
jihreiiitöhab it noch nie etwaSRecht getbati!
Die Frage ist jetzt, werden wir jemals Redtf
haben? .Können wir irgend eine Handlnngs
weise ergreifen, die inu mil eitlem Mile ans
Den Weg des Red)tes bringt? Im Revolu
ionsfi lege bitten wir unrecht. Im Jahr
1812 verwickelte Madwn das Land in einen
Kvie i, in einen ungerechten K'ieg, der in den
vallen der Gesetz lebung und auf den Red»
uerbübuen verdammt wurde. Es wurde in
einem, „Harfford" genannten Platze eine
Konvention gehalten, die diesen Krieg ver
dammte. Auch blaue Lichter wurden auf..e
worfeu, um unsere kleinen Barken dem Fein
e ui z igeu und den inf feiner Sch ffe nach
unserer Küste zu leiten. Die große Frage ijt
jetzt, wird es uns jemals grlitneit, recht zu
handeln Wr hatten nicht Recht in dem
Kriege derRevolntio.i wir hatten nichtRecht
iu dem Kriege gegen Großbrittanien und wir
haben wieder Unrecht in dem Kriege gegen
Meriko. Madison fi tg deu Krieg wegen der
presse unser Matrostu an. Ich habe einen
ganzen Pick Dokumente vor mir, aber ich
werde mir die Zeit nicht nehmen, sie zu lesen
Aber Meriko hat hunderte von Malen unfein
ludet, unsere Flagge und das Leben unse
er Burger angegriffen. Nichtsdestoweniger
haben, der lasterhafte Jim Pi lf, sowie Ge
neral Iicks n nnd Forsyth Unrecht, weil si
K.
cs wagten, die Ehre ihres Vaterlandes Gleiche.
„0
Cciwt ^tt.iui«t»Md)ung ven einem Bicreet &Ü
weniger foirct fur (iinriicr ng 50
fur 3 mal $ I, und t'ur jede fernere (Siiiriictung der
feiten Bicrrcts 25 ^eiits. Eni Biercct 2 A cn«»
eimurueten kostet #3, 6 IDiciuitc $ S, I Jahr
Eine iMlte Spalte 3.XZcnafe rinjurücten
$
natc $ 15, lI.»hr So. Line ganjf @r«Uf für SDDle»
nat töfter 16, 6 Monate $ 27 und 1 Jahr SS
W tf chü ftkarten von 4 oder weniger %tk»
i ttn tinjuructcn per Jahr (3,6 Monate :t.
9, 6
.Vis»
Druck a 0 e i jeder Art .n deutscher. eng.
sicher und fr»inzolischtr ?pracde wird in der rtfie«
rett itelicf rt.
taats-Bcten" prcmpt, fauber und cor»
••edit zu erhalten. Nach den Beschlüssen de«
öcrin von VirgmieniHerr Botts) haben wir
Unrecht und Meriko Recht! Sprecht davon
oer den Krieg vermsach e? Es ist nur eine,
ie tractaischließende Macht, die einen Zoll
Territorium von irgend einem Lande abzu
hiieideit vermag. Wir haben Missouri, O
0, Indian und Illinois in die Union aufge
nommen. Wir nahmen Teras auf, gerade
iuf dieselbe Art. Wir kannten die Grenzen
son Teras nicht genauer, wie die der obigen
t.iatett. Und trotz aller dieser Beweise hat
dieser verterbre Mauu, Polk, die Frechheit,
:eu Gen. Taylor während einer Sitzung teS
'icngrcssi's an den Rio Grande zu beordern!
hitr empfingen Teras mit der ven ihm ref«
amirtfit Grenzlinie des Rio Grande und eg
»var unsere Schuldigkeit diese Grenze zu ver,
-heidie.en. Aber Polk hat in einer andernSa
die unrecht gehandelt. Ansta trat vor und
sigt: rasiit eure Befestigungen und zieht euch
nter den Nueces zurück, dies ist ein brstrit#
teites Territorium, dessen Besitz wir bean
wruchen. „Ei, wieklidi," antworte,e Gene
ral ^..lylor, „nnd wollen sie, im Fall id) mich
utrittfztehe, mir dafnr bürgen, daß keinKrieg
zwischen beiden Velkern entstehe?" „Nein
Ätr (lautes Geladiter) und doch wird die
fer fchänMidie I'm Pdf geschimpft, weil er
die U» fache des Krieges fei! Ich will ih
nen eine Frage noch der Art ven Guthrie*
Regeldetri vorlegen Wenn wir stets Unrecht
hatten, wenn wir von einer Handvoll Men#
fchen nnd von Artitufh zu der Stellun? einer
reichen und großen Mad't gehupft und gr
lprnngen— nicht gestiegen, sondern gepiun
-eu sind wenn wir dies in wenig mehr a(#
einem halbknI ihr hundert gethan haben, wcl»
wir verderbt wären, und hätten dieses unter
demZ rn de? E'Vtgeit gethan, wenn wir an6
er At minb erhoben und von cutcrHni boofl
Meu'chen die größte Macht der E-de gewor
den sind, f.j'ug die vereinigten Mäd-te der
Erde zu nähren, und im Kampfe zu bestehen
(Geläch'er)—ja—die vereinigten Mäd te der
Erfe ich bleibe dabei stehen—wenn wir aU
•es dies trotz des hintnilifdien Zornes voll
br.'d't haben, wenn tiotz dem alle unsere
Öaubluitacn «ugeredit und schändlich waren,
was'väre&''tt!t wohl ans uns geworden, bat
eu wir n.tr ein einziges Mal Recht gethan?
-•üövimber alieIim Madison und der sdiäud^
lid:e Jim Polk zwei Kriege über uns brach-
wen i wir einer gegen vier drüben itt
ko standen, wenn dies alles schleckt
war, wis hätte denn gesdjeben sollen, vm
Lob hervorzurufen? (Herr Clay, der sich auf
der Gallerie befand, .nahm seinen Hut auf
uud vet schwand.) Ich errinnerc mid) an den
Herrn von Illinois. Hardin und Baf'r .5a
rcii auf dem Schlachtfclde. Der erster? fiel,
die Ehre seines Vaterlandes mtheiotVeiit»,
und es ist, erstaunenswerth. wie möglich war
daß ei« Mann aus seinem Distrikt eine Re
de halten konnte, wie dieser Herr es that.
Die Frage Waschingtons, Jefferson, des äl
fcren Adams, Samuel Adams und John
Hancocks nar. „hat nnserVaterland Recht!'
Drca'nr hatte Recht, wie er sagte. „Möge
nnserVaterland steh- aufdemWege deeRech
tes sein, aber Recht oder Unrecht es bleibt
stets unser Vaterland!" auch Lawrence hat
te Recht, als er seine Stimme hoch über teil
Stunn der Elemente und den Donner der
Kanonen in dem Rnse „Gebt das Sd iff
nicht auf!" erschallen ließ nnd seinem Geist
gleich darauf für seines Vaterlandes Ehre
aushauchte. Herr Iamieson erinnerte hie,
rauf an die Tapfer feit der SöMie Missouris
unter Donphan und rief schließlich a 11 rFein*
de ihres Vaterlandes auf ihre Häupter em,
porzuheben und versprad) ihnen, sie würden
so tief begraben und die Erde so fest über sie
gestampft werden, daß es ihnen unmöglich
werde .wieder anfz istehen, bis der letzte
Ton ans der Posaune des Erzengels verhallt
sei. 'W D,
e u e i n N e u -V o k i e k a o
lische Kirche in der Elisabeth- nächst znrWat
ker-Straße brannte am Sonntag Nachts nie*
der. Drei Häuser in der Elisabethstr. und
sechs 5iiiser in der Broweystraße br amuett
gleichfalls bis auf den Grund ab. Eine An
zahl von Frauen und Kinde* wurden dadurch
obdachlos.
Die Zaivigertiite B'nk und die Bank von
Chiynga Lake, New Aork, fallen gebrochen
.. sein, und von der Ilhaca Bank befürchtet
5)

9Zud) Dem EiuiUiUiva von W e st.
W o e i e i w o n a i s e i n V a e la n d.
t8 e 1 it ti i fo n it e it

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