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Ohio Staats-bote. (Canton, Stark County, Ohio) 1846-1851, February 16, 1848, Image 1

Image and text provided by Ohio Historical Society, Columbus, OH

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fen.
^rächtet-
Ve ingnngen
G»? Ahl» Staats-Bote erscheint regelmäßig jeden
Mittwoch. Der Subscriptions-Pre-S ist Kl 50 un
bedingte
Vorausbezahlung in
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der erfreu
dicZeitung nur
JOlitthctluugcn und Briefe
Helen,
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(Jahrgang 2.
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»«trichten ^ein Unterschreiber wird für einen kür»
^ren Zeitraum *l 6 JDicn.Ut angenommen auch
dann ausgegeben
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«lc Rückstände abbezahlt lind. Eine Bttnachläfst«
die Zeitung vor »cm Ende des jUthr» aufjiltün»
wird al*
eint '£rncucruug der Sul'scn»
tio„ be»
into rostfreier
xj* öicft Bctillgll«»gen wctden pünktlich
Ueberall Musik.
Musik ist in der ganzen Welt,
Wenn Ihr sie nur versteht
Wohin Dein Aug' nur immer fällt.
Wohin Dein Fuß nur geht.
Und wo Dein Ohr nur lauschen mag,
Srets hört es ihren Laut,
Vei jedem Sd'ritt, an jedem TaG,
Wvhiu man immer schaut.
Musik ist auf der ganzen See,
Wenn Sturm und Woge brauet
D»e Welle steigt zu BergesHöH'
Ob'6 not)t den Sch.ffer graust.
Ihr tanter Ton umoonnert ihn.
Singt oft den Gradesjang:
UND wugt it)U ein, der stolz und kühn
In ihre
sJftute
drang.
Musik ist auf den BergeShöh'n,
Da spring: der cilberbad)
Sein Ton iji hell und klar und schön,
Stets munter und stets wach.
Musik ist
Dem
be»
e
Waffe »fall,
Wnin ei Dom Regen schwellt:
Mit Donners Ton in'» liefe Thal
Wttd,schäumend niederfallt.
QRufif ist in der Wolken Knaul
Wenn dumpf und tief uuD schwer
Der Donner mit oem Tobest eil
Wild krachend brüllt umher.
Wenn bei der Blitze Hellem Schein,
Sein dumpfer Tou erschallt
Wen durch cm Wald u- durch denHain,
Sein graufeö Echo hallt.
Musik ist i» des Waldes Nacht,
Wenn ihn der Sturm vurchbruustj:
Wenn Eich' auf E'che fallt und kracht,
Und's durch die Wipfel saus't.
Musik iß in des Zephyrs Weh'«,)
Ist in des Vogels Sang.
Wohin Du in der Welt magst geh'ch
Hörst Du Musik und Klang.
u o S o e
Das verhüllte Bild.
Nach
dem
Englischen von West.
(Fortsetzung.)
„Alle brachen in ein lautes Lachen aus,
«ur eine junge Dame, die, beiläufig sei es
hier erwähnt, auch eine Bewohnerin des
Hauses war und bei ruhiger gleichmäßige!
Gemuthsart den Ausdruck iiinrm Leuens
auf it.rem Gesichte trug, blieb still. Es lag
etwas Feines, Sanftes in ihrem Wesen,
das, ich fvÄütc es mir nie recht verhehlen,
tüten angenehmen Contrast gegen die auf
brausende Lebhafligkeit meiner strahlenden
Cousine bildete. Wenn sie sprach, so eniwi
«selten sich ihre Gedanken rein und klar in
der richtigsten Fclge, und immer machte es
mir große Freude, konnte ich mich ungestört
mit ihr unterhalten. Sie schien wir zu jener
schlecht behandelten Classe der menschlichen
Gesellschaft zu gehören, die unter dem Titel
einer Gouvernante den schmähligen Druck
einer gebildeten Seele tragen muß—doch ge
«ug. Miß Jones verließ das Zimmer, als
das Lachen begann, wie ich glaube, au* Zart*
gefnhl, um
Nicht
brachen
die oertranlichen Mitthei-
langen nut anzuhören, die ich meiner Tante
und Cousine über meinen Traum zu machen
hatte.
„Nun erzähle uns* waS Du träumtest.
Sharles,' rief Iilly, „ich bin fckh, daß dieS
melancholische Mädchen, diese Miß Jones,
fortgegangen st."
„Ich träumte, daß ich, WHieser Stnbe
sitzend, ein kleines Packet empfange, in wel.
chem ich nach tkfiVn Eröffnung das nia
Urbild einer jungen Dame mit sehr anzie
henden Gesichtszügen und einen Ring mil
einem Vergißmeinnicht fand. Das Mima*
turbild trug die eingegrabeneu NamenszUge
S. M.
„Alle
wieder in ein lautes Lachen
ans.
„Ei, das Ding ist klar genug," sagte mei
a u e o v i u o S a s s i n
oie Namenszuge von Selina Molasses. Kein
Wunder, daß Du das träumtest
.Meine schöne Cousine, deren Gesicht jetzt
ziemlich stark errölhete und deren Augen
nicht besonders freundlich auf mich blickten,
bemerkte:
,,O, gewiß nur der Tapfere verdient die
Schöne, und ohne Zweifel wird mein Heroi
scher Vetter Charles Mortimer gar bald
Selina Molasses heimführen.
„Molasses
hock eS
wand üblen Befindens verließ.
„Als wir bei'mDesert waren, uberbrachte
mir ein Diener ein Packet. „Ich wette," rief
Cousine Iilly, „Dein Traum geht ut Erful
lnng bitte, öffne und laß uns sehen."
„Ich that es, und wie groß war mein»
Ueberraschnng, in dem Packete die Verwirk
lichung meines Traumes zu fidden.'.
„Da war das Miniaturbtld eines sehr
hübschen jungen Mädchens mit der Inschrift
S. M. und hier der Vergißmeinnichtring.
„Sonderbar genua," sagte ich.—In die
sem Augenblick 'war mir, als vernähme ich
einen schwachen Schrei. „Hören Sie, Mor
nur, hören
iie
nicht auch in diesem Augen-
blick den Schrei einer Frau
„Nein," entgegnete er, „das kann nicht
sein, lieber Freund, die Frauen sind ja im
andern Flügel!"
„Nun so fahren Sie
fort."
„ctc Verwunderung der Anwesende» zu
beschreiben, wäre unnöthig.
,.Es war nicht möglich, sie von dem Ge
danken abzubringen, daß es ein Liebespfand
der Miß Melasses sei, und, um die Wahr
heit zu gestehen, so wurde auch ich geneigt,
dies zu glauben. Ich steckte mein Packet in
die Tasche und war fest entschlossen, Molaft
ses aufzusuchen, um die Wahrheit zu er
gründen.
„Meine Confine rieth mir davon ab, er
höhte jedoch dadurch meine Ungeduld, di?
Dache aufgeklärt zu sehen.
„Ich e»lte nach dem Hause, welches Mo
lasses bewohnte, fand ihn anwesend u. schick
te meine Karte. Da ich nur bei dem Vater
mich hatte melden lassen, fand ich diesen
al*
lein, mich erwartend, und kam bald mit gro
ßer Offenheit t« der Veranlassung meines
Besuchs.
„Ich legte Miniaturbild und Ring iit sei
ne Hände und bat ihn, als die hierzu geeig
netste Person, zu ergründen, ob seine Toch
ter, ohne alle Beziehung auf mich, von die
sen Dingen etwas wisse. Mit nicht geringem
Erstaunen dankte er wir für mein rückstchl^
volles Benehmen, erfüllte mein Begehr und
Nedigirt und herausgegeben von I. Nothnagel.
Canton, Stark Caunty, Ohio, Februar 16, 1848.
kehrte mit der Versicherung zurück, daß seine
Tochter nicht die geringste^Kenntniß von
dem Ringe oder dem Minümtrbilbt hab
und fügte hinzu „Selina hat mir noch in
ihrem Leben keine Unwahrheit gesagt."
„Ich
lebt, was wir lieben,
Charles!"
„Bei meiner Seele!'' erwiederte ich, „das
Bild von Miß Molasses lebte nicht in mei
nem Traum, meine Einbildungskraft war
Nicht Mit ihr beschäftigt ich betheure es fei'
erlich, ihr möget lachen, oder nicht. Sie
aber wollten es nicht einräumen ^Nachdem
ich noch einige Zeit ihre Neckereien ertragen,
nahm ich meinen Hut und wünschte ihnen
einen guten Morgen. Wie ich durch die
Stadt schlenderte, träumerisch in Gedanken
verloren und eben beschließend, meine Karte
zur geeigneten Stunde bei Miß Molasses
abzugeben, erblickte ich ihre^Eqmpage, die
vor der Thüre eines beliebten Porträtma
lers hält. Mechanisch nehmen meineSchritte
diese Richtung so lange ich gerade in dem
Augenblicke an, wo Miß Molasses das Haus
vcr!äßt,^Ich verbeuge mich und führe sie zu
ihrem Wagen, Bei den wenigen Worten,
die wir wechselten, glaubte ich einen auffal
lenden Ausdruck von Verlegenheit in ihrem
Gesichte wahrzunehmen, ihre Worte aber
waren freundlich und verbindlich.
„Jene Bewegung wurde von vielen Vor
übergehenden bemerkt, und ich war daher
nicht erstaunt, als man am Marantische
jenes Ereigiuß erwähnte und unsere vermu
thete Vereindung jchon mit großer Zuvrtficht
besprach.
„Denke nur an den Portraitmaler. an
ihren Besuch in dessen Hanje," rief Tante
Bloomington mit einem sehr bedeutsamen
Blicke gegen Madame Smtler, unsereHans
ivirthin, die mit einem „Sehr glaublich''
das Z.mmer verließ.
,,Während des Essens dauerten die Necke
reien gegen mich fcrt, Alle stimmten e»n, nur
nicht Miß Jones, welche gegen die Mitte
der Mahlzeit das Zimmer unter
dem
gestorben.
Schmuck
bezeugte ihm meinen wärmstenDank,
setzte ihm die Umstände auseinander und de
merkte, daß das Ganze auf einem abge
schmackten,l aber deshalb nicht weniger bcs
Haften Scherze beruhen müsse. Inständig
bat ich ihn, Stillschweigen über die Sache
zu bewahren und verließ mitßeinem sehr u«:
angenehmen Gefühl eilig das Haus.
„Bei meiner Rückkehr in das Smiler'sche
Hans war ich fest entschlossen, dem Dinge
ein Ende zzu rnachen.^Ich zog mich in mein
Zimmer zurück nnd lehnte es ab, wie gewöhn
(ich, mit den Uebrigen meinen Thee zu trin
ken- Ich fand auf meinem Tische ein Billet
meiner Cousine, in welchem sie mich reumü
thig um Verzeihung bat, daß sie sich einen
unschuldigen Scherz mit mir erlaubt habe,
in dem nur noch ihre Tante Bloomington
mit eingeweiht sei. Mein Traum habe sie
auf die Idee gebracht.
„Das Bild," fügte sie hin^u, „sei das ei
«er jüngern Schwester ihrer Tante, einer
Miß Murray,
die
ihrer
Vor­
Sarah geheißen n. längst
Der Ring sei auch aus ^dem
Tante.''
„Endlich bat sie mich um Verzeihung und
Vergessen der Geschichte vor Allem beschwor
sie mich, diese nicht im 5)anse ruchbar werden
zu lassen. Sie sprach.Miß Jones und Mrß.
Smiler von aller Schuld frei und bat mich
besonders, gegen die erster* gÄ nichts zu|cr
wähnen und das P»cket augenblicklich zurück
zuschicke«.
„Ich gestehe, daß mich die Sache sehr ver
droß, und entschlossen, mich keiner zweiten
Verletzung auszusetzen ich war Überzeugt,
daß die Hauswirthin mit im GeHeimniß sei
und ich durch sie zum Stadtgespräch werden
würde—packte ich rasch meine Sachen und
ließ mich für nächste« Morgen in der Londo
ner Post einschreiben. Ich schrieb noch mm
langen vorwurfsvollen Brief an meine Cou
sine, welchen sie mit den gewünschten Sa
chen erhalten sollte. Endlich bat ich auch
noch Mifl. SmUer um meine Rechnung,
welche sie mir fur nächsten Morgen auf ei
nem gestempelten Bogen versprach. Froh
meines Entschlusses legte ich mich zur Ruhe
Früh am andmt Morgen wurde ich geweckt
und erhielt die von Madame Smiler ver
langte Rechnung, sorgfältig
«US
gefaltet.
/,Ich öffne dasselbe und lese, bevor ich
noch der
Irrung inne
werde,
folgendeWorte:
„Mrs. Smiler empfiehlt sich der Miß
Jones und bittet, ihr das längst erwartete
Geld für Wohnung und Kost augenblicklich
zu senden. In der Regel berechnet sieb Mrs.
Smiler allwöchentlich mit ihren Gästen,
und da Miß Jones bis jetzt vergeblich auf
Nachrichten von ihrer Tante in London war
tet, so räth Mrs. Smiler der Miß Jones
freundlichst, ihr Haus mit dem ihrer Tante
zu vertauschen. Der Betrag ihrer Rechnung
beläuft sich auf 6 Pf. St. 16 Schill."
Unzweifelhaft war diese Zuschrift nur in
Folge einer Irrung von Seiten der Haus
wirthin an mich gelangt, indem letztere die
falsche Rechnung in das Convert gesteckt
hatte gewiß halte Miß Jones die für mich
bestimmte Rechnung erhalten aber ich ge
stehe, daß die Kälte dieses gefühllosen Brie
fes mein Gefühl empörte, namentlich als ich
bedachte, an wen die Worte gerichtet waren.
Ich war, mein lieber Jack, von jeher dem
Eindruck des Augenblicks nuterthan, jetzt
fühlte ich nur das innigste Mitleid mit der
armen Miß Jones. Ich achtete sie ste.s hoch,
ihr Betragen heischte es so, hier erschien sie
mir als ein armes junges Wesen, das mit
den Widerwärtigkeiten dieser Welt zu käm
pfen hatte—ein unglückliches Frauenzimmer,
das den gemeinen Beleidigungen einer ge
fühllosen, geldgierigen Brightoner Gastwir
thin ausgesetzt war. Mein Taschenbuch öff
nen, eine Zehn Pfundnote herausziehen—es
war die Hälfte meiner eigenen Kasse— und
sie in die eben gelesene Rechnung legen, war
das Werk eines Augenblicks ich klingelte
Dem Diener und sagte, ich wünsche Miß Io
nes füx einige Augenblicke zu sprechen,
(Fortsetzung folgt.) i
V e i s e s
Sehr oft finden wir in den amerikanischen
Zeitungen die Bemerkung, „Geld sei in der
letzten Woche leichter gewesen." Wir haben
Koch niemals darüber klagen können, daß es
nicht leichter gewesen sei, denn, freundlicher
\Jeser, .das unsriqe hat uns noch niemal ge
drückt. MitManchem wird es leider so leicht,
daß er gezwungen ist zu singen
„In der Tasche tiefsten Gründen,
In den Rathen tief versteckt,
Ist kein Heller mehr zu finden,
Hab' ich keinen Cent entdeckt.
Liebe Senne, Deine Strahlen,
Fallen in die Tasch' hinein
Doch wie tief sie immer fallen.
Fällt auf Geld doch nicht ihr Schein.
„Leuore fuhr um s Morgenrolh
Empor aus schweren Träumen.'
Erinnern sich unsere Leser noch, daß vor
einigen Tagen ein paar Leichen aus einer
Kutsche gehoben, auf das Pflaster gelegt und
ipäter von zwei Reitern, zu Pferde davonge
tragen wurden? Gewiß.-- Wir sind jetzt im
Besitz der Erklärung jener mysteriösen E
scheinnng.-Eine Dame bemerkte den ganzen
Vorgang wahrscheinlich über Bnrgers Leo
noreansschwerenTränmen auffahrend, blick
te sie nicht deutlich geniig auf die Leichen he
rab, sonst würde sie weniger erschreckt gewe
sen sein—Wohl waren ev Leichen —aber—
aber Schweine! )D. Trüb.)
N e w -N o k—Ein lächerlicher Vorfall
fiel bei der Supreme-Court vor. Der Sche
riff der City hatte bisher die Supreme-Court
mit Kohlen, Licht zc. versehen da nun abei
die Autoritäten in Albany ihm Zahlung für
diese Rechnungen verweigeiten, so hiel? er
mit den Lieferungen inne. Die Court geriet!,
gerade in eine üble Lage. Das Recht mußte
gehandthabt werden da jedoch fem Statut
erklärt, das Feuer und Licht ei forderlich sei
en, um den Dienern der Gerechtigkeit bei ih
ren Deliberationen behülflich zu sein und sie
zu er- und beleuchten, so befanden fie sich
tiefster Fmstertuß und lähmender Kälte. In
dieser turnten Noch erbarmte sich ihrer ein
Armen Commimonär und erschien ihnen als
eui Retter, indem er dem Iuoge Edwards
eine Armenodre fur eine Halbe Tonnen Koh
len und zwei Ladungen gab. Mit |ou»
oeibarerUaraufbaifeit wi s Iao^e Ecwarvö
dieses edelmuihigen Geschenk zuruck. £u
blinde Justiz k..nn ja fuguch im Duiifilu ad'
uumstnrt werten.—
Gen. Scott wird hier erwartet, und schon
werden Vorbereitungen zu einem glänzenden
Emvfange desseiden gemacht. Man bricht
von Illuminationen, Feuerwerken, Kanonen
donner zc. Ganz Nendorf wird umgekehrt
werden zu seinem glaubten Empfange.
Eine
nat
t)e
VP* Dem.)
e n S o .- W i i a e s u e n a s
Gerücht zu verbreiten Gen. Scott wurde
in Perote vor ein K.tegsgencht gestellt we»
den- Dem ist nicht so, Scott geht nach Pero
te als Zeuge, nicht um dort von den Genera
len Towon, Cuihing und Buttler gerichtet
zu werden. Er selbst hat, wie feine Corre
spondenz mitdemKriejsdepartementdarthun
wird, um seine Zuruckberufung angesucht, n.
die Regierung hat seinem Gesuch willfahren.
Hätte die Administration das Ansuchen be$
Generals Scott verweigei t, so hätte die gan
ze Opposition mit Einemmal ausgerufen:
Das ist eine politische Intrigue die Admi
nistration hält Scott in Meriko, damit
et
kein Candidat fur die Präsidentschaft sein
kann!"
Der Commissar der' indianischen Angele
genheiten hat den Congreß benachrichtigt, daß
die Regierung die Summe von $ 5,^73,000
an vierzehn Indianerstämme schuldet, welche
Summe 5 ProcentiInteressen trägt.
Man glaubt, daß die Ausbeute an Kupfer
in den Ver. Staaten in kurzer Zeit so groß
sein werde, daß Cents, um ihren verhältniß
mäßigen Werth zu behalten, so groß wieSup
penteller gemacht werden müssen. Sollte es
denn Hier Sitte werden, daß bei festlichen
Gelegenheiten Geld unter die Leute gewor
fen wird, wie in Europa, so dürfte man sich
nicht wundem, wen Viele davon umgebracht
würden- Eine Art Kupfer kennen wir jedoch,
daß immer fernen Werth behalten wird, wir
meinen dasjenige auf den Nasen und Gesich
tern alter Zecher, das ist so billig nicht zu er
werben, .sondern erfordert eine unzählige
Bekanntmachung von einem Biereit »dm
weniger tostet fur einmalige Einrüct»„g so
für 3 mal $ 1, und für jede fernere (Liurüctunß See*
selben Bierrcts 25 Cents. Ein Viereck 3 JWo«*»
e i n u k e n k o s e $ 3 6 o n a e S
Eine Halle Spalte 3Monate einzurücten $ 9, 5J9t«»
nate 15, i)ahr So. Eine gan^e Spalte für 8Z0l#e
len einzurücken per )ahr $
Jahr $
kostet $ 1», Monate $ 27 und 1
A
oder weniger
3,6
Monate $
3.
u k a e i e e A i n e u s e
«»scher und französischer Sprache wird in der jDffics
dee ..Ohio Staats-Boten" prompt, sauber und «or»
reet
geliefert.
Numiner 9.)
Quantität Brandypunsche und anderer geist
licher Getränke. (Glocke.)
E w a s z u u s a i e n
Gesetzgebung von Alabama überreichte Hr
Charles Friedrich Collessinski von Pynia
towski la Pognat de la Fe
rosse de la Peguele
laire, genannt Pavillon, eine Bittschrift,
in
der er Nachsucht, seinen Namen in
Franzis
Duncan verändern zu dürfen. Der letztere
Namen ist jedenfalls der einfachere.
(Bit. Coet.) v
Semen offen Namen oder wenigstens ein
Stück von ihm könnte er dem vermachen vox
welchem Jean Paul sagt: „Namen nenne»
dich nicht." Wenn e n bis jetzt kein Name
nennen konnte, so ist da eine gute Gelegen-,
beit fur ihn zu einem Namen zu kommen,
überhaupt sollen die Leute, von welchen nait
sagt, daß sie keinen Namen haben, sich um
ei» Stuck von diesem bemühen, es könnte
Manchem damit geholfen werden. Gl.
E i n K o e t—Der große Komet, web
chen man Pingres Comet nennt, sott wäh
rend des Februars am Himmel sichtbar wer
tea.
Da wir jetzt auf Erden Gen. Taylor
und Tom Thumb fahen, so ists nicht mehr
als recht und billig, daß der Himmel sich auch
ins Werk setzt, und uns etwas sehen läßt
sonst konnte man ja nicht mehr mit Preciosa
sprechen „Auf den Himmel muß man bau
en." Selbiger Komet machte sich im Jahre
1264 bemerfltch und späterhin wieder irnIah
re 1556, zu welcher Zeit
er
der Erde sehr
kam. Die Astronomen haben berechnet,
baß er alle t'92 Jahre eine Vorstellung gied,.
Das mag allenfalls im Himmel gehen, weil
c,ort, wie men hört, die Ausgaben sehr ge«
ing sind, und man keine Municipalitätsli
ceiij und keine Staatstaren zu bezahlen hai
wollte der Comet hier auf Erden nur alle
29- Iahte eine Vorstellung geben, so prophe
zeihen.wir ihn, daß er von der Erde sehr
bald auf den Hund käme. Uebrigens glatt'
ben w nicht, daß Leute von resp. Familie
•einen Vorstellungen beiwohnen werden,
er sich noch niemals genügend ausweise«
kennte, wer
er
a o a i n A n i e s e e W
ten Dänen wurde vor Kurzem in Pbiladel
phia eine gefährliche Operation vorgenom
men. Die Lage einer Pistolenkugel, welche
er viele Jahre in seinem Ko per trug, wurde
geändert, da man sie nicht herausnehmen
kann. Der Dichter ist jetzt auf dem Wege
der Besserung. (Gl.)
Die Brücke, welche bei Angelica in Rem
Aolk über den Genessee Fluß führt, brach
am 19. v. M. während sich Dame, Ma,
oame Rüssel und Miß Kng darauf Hefa«
den, zusammen, und beide kamen in denFih^
then um. (Anz. d. W.)
Nach den in letzter Zeit so häufig vorg^
kommenen derartigen Vorfallen scheint
als wenn amerikanische Brucken sich keiner
Veiwandtschaft mit unser«: guten alten deut
jchen Biiufen, wie die Dresdner und Frank
furter sind, zu rühmen hätten, und da rip
konnten sie, wie in gar manchen andernSa
chen, wohl noch ein wenig von den „Dutchj'
lernen. (Glocke.) •1)'
Als eine junge Dame, welche mehrere ih
rer Anbeter ruinir hatte, bei einer Votstel
lung der Kleoparra sah, wie künstlich-dieKK
nigin sich gegen die Leidenschaft des römischen
Helden verteidigte, rief sit qns ^,D»e roig
um wieder einen Wechsel unterzeichnen
la|i
sen". Vr
E u o a i s y s o s a a e
Adelaide ist tobt. Louis Philipp ist krank.
Der König von Dänemark ist krank. De?
König von Sardinien ist krank. Die Herzö
gm von Savoyen ist krank. Die Königin vorz
Spanien ist krank. Die Aerzte haben a(ü
Hände voll zu thun,—Aderlässe, Räucherun
gen mit Volkepetitionen, Umschläge von Ce«
stitittionen und Charten werden aller Orten
applicirt. Umsonst Das Uebel ist anstecken
der Nalnr nnd greift dio^nb um si*
na*
sei, woher er komme und wo-
)in er nachmals gehe. Obgleich er wohl et
waö Licht von sich giebt, so ist das doch
bei
weitem nicht hinreichend,untuns allePunfW
te
genügende Erleuchtung zu geben. Da
Coiucti'n immer einen großen Schweif Hit»
ter sich haben, so glauben viele Leute, sie
durchritten den Himmel zu Pferde, übrigens
ist es möglich, daß diejenigen Leute sich
deutend irren.
bit
et

W o e i e i w o n a i e i n V a e a n 5
ein Billet
e k a n n a u n
a k a e n v o n

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