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Ohio Staats-bote. (Canton, Stark County, Ohio) 1846-1851, September 26, 1849, Image 3

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i
und ausübende Gewalt über das Gemein
Interesse von ganz Deutschland haben. Das
Präsidium über dieses Direktorium soll ab
wechselnd Oesterreich und Preußen fuhren.
Der Frankfurter Correspondent einer Lon
doner Zeitung sagt, es sei als ziemlich gewiß
anzunehmen, daß im Laufe nächster Woche
ein Fürsten-Congreß in Frankfurt gehalten
werden würde, um die deutschen Fragen mit
einem Male zu schlichten.
Frankreich.
—Die französische Regie
rung fährt fort den deutsche» Flüchtlingen,
welche nach Amerika wollen und durchFrank^
reich reisen müssen, Reisepässe zu verweigern.
DieNeuigkeiten vou Frankreich sind von
wenig Interesse und nicht werth telegraphirt
zu werden.
Bis jetzt wurde noch kein Anfschluß über
die Correspondenz der Ver. Staaten und
Frankreich in Bezug auf die Schwierigkeiten
mit dem französischen Gesandten gegeben.
o m.—Das Triumvirat der Cardinal?
hat eine Commission ernannt, um die Anstif
ter der Gewalttaten, die während der Re
volution gegen die Religio» verübt wurden,
zu bestrafen.
Rostolan hat den Oberbefehl über die
französische Occupatious-Armee ««getreten.
Nettestes per Tetegraph.
o s o n 1 5 e e o a n i s e Consul,
Thomas Dixton, ist gestern Abend gestorben.
Die Obristen Hcinr. Ney und Villechamp, von der
deutschen republikanischen Armee sind gestern Abend
hier von Gibraltar angekommen. Sie hatten sich,
als Matrosen verkleidet, über die Berge geflüchtet.
Von Nova Scotia wird alles Vieh weggeschafft,
weil es wegen der trockenen Witterung
tritt
Nachrichten von Hayti geben an, daß die Republik
am 24. Aug. abgeschafft wurde, und daß Souloque
zum Kaiser ausgerufen ward.
Aus Lousiana, Mississipi und Alabama lauten die
Berichte über die Zerstörung der Baumwolle durch
die Raupen sehr betrübend. Die Baumwolle ist des.
halb wieder um i
bis 4 Cent gestiegen.
Die Ienning Familie -Convention vertagte sich
gestern. Es waren.67 Delegaten von 8 Staaten zu
gegen. Sie ernannten eine Committee von 7Mitglie
dern, um alle nothwendigen Geschäfte, und dann ei
tun Commissar nach England zuschicken zur Berfol
gung ihrer Erbansprüche «mfdas ungeheure Der»
mögen.
i a e i a 1 9 S e U e e i e S w i e
rigkeiten zwischen unserer Regierung und dem franz.
Gesandten erzählt man aus guter Quelle Folgendes
3»n letzten Febr. überreichte Hr. Poussin, der franz.
Gesandte, dem damaligen Staatssekretär Hrn. Bu
chanan, einen Anspruch auf Schadloshaltnng von
Seiten eines Franzosen, Hrn. Porte,welcher in Pe»
rote, Mexiko, lebte und welcher Tabak kaufte, der
von der amerikan. Armee verkauft worden wissend,
daß er Privateigenthum war und nicht den Regeln
des Kriegs unterworfen.
Der Taback wurde seinem rechtmäßigen Eigenthü
wer durch Col. Childs zurückgegeben,
und die
Er ward eingeladen nach Washington zu kommen,
da er gerade abwesend war, und ihm die Alternative
gestellt, entweder seine beleidigende Note zurückzuneh»
men, oder sie zu behaupten. Er zog sich zurück, ent»
fernte die beleidigenden Ausdrücken, und sandte ttfce
Mittheilung ein, welche acceptirt ward. -v
Kutter
zu ftinem Unterhalte giebt.
i n i n n a i 1 5 S e I n N e w O e a n s
sollen die Kocher des Tau-Bootes Mary Kinsland
zersprungen fein, wodurch 18 Personen getödtet und
9 verbrüht worden sein holten.
e v e a n 1 5 S e e s e n A e n n a 1 1
Uhr brannte das Theater, die Wohnuug des Hrn. 2t*
Cramer und zwei kleine Framhauser an OrangeAlley
ab, und die Wohnung des Hrn. Risset und ein ande
res Hans wurden theilweise zerstört. Der Verlust
wird aus K 10000 angeschlagen. Das Theater wurde
ohne Zweifel angezündet, da stit 2 Wochen nicht ge
spielt ward.
a i o e
18* Sept. Bruch mit
Frankreich wahrscheinlich Krieg!
Der Wasch ingto» Correspondent der Sui» sagt: Bor
einigen Wochen hat Hr. Polistin, französischer Ge»
sandte in Waschington eine impertinente Note an den
Staatssekretär gerichtet, woraus der Präsident eine
Rote an die sranzöschc Regierung sandte, worin er
die Aurüctberusung des groben Gesandten verlangt.
Da diese ?urüctbcrusung nicht erfolgte, so hat der
Präsident Hrn. Poussin seine Pässe gegeben, die der
selbe auch angenommen hat.
i a e i a 1 8 S e Zn Maine fand
durchs Volt keine Wahl statt für Gouverneur. Die
Whigs werden eine kleine Mehrheit im Senat
die Demokraten im Haufe Haben.
Kauf»
summe Hm* Porte zurückbezahlt.
Unter diesen Umstanden ward von dem franzos.
Gesandten ein Anspruch auf Schadloshaltung erho
ten, welcher sich auf den Unterschied des Preises, zu
dem Hr. Porte gekauft hatte und zu dem er vertauft
wurde, stützte.
Cs ward eine Untersuchung angestellt, welche gegen
diesen Anspruch ent'chied, und Gen. Scott billigte
diese Entscheidung.
Hr. Buchanan ging au» ftinem Amt ohne diesen
Fall zu untersuchen. Dann tau» er vor die gegen»
wartige Administration.
Die Entscheidung ward vonHrn.Clayton, Staats»
sekretar, wieder bestätigt, und in Antwort auf eine
Note des Hrn. Poussin behauptete der Staatssekre»
tär die Entscheidung des Untersuchungsgerichts ttttd
drückte seine eigene Billigung aus.
Hr.Poüssin erwiederte und beschuldigte Col.ChildS
geradezu des Meineids und gebrauchte beleidigende
Sprache.
Spater überreichte Hr. Poujsin eine andere Note
worin er auf Bestrafung des CommandantenCar^en
ter von der Der. St. Marine wegen des folgenden
Umstandes antrug:
Commandant Carpenter ward, wahrend seinSchiff
einen Theil des BlokadegeschwaderS an der Küste von
Mexiko bildete, vom Cap. des franz. Schiffes Euge
nia angegang«^, letzteres vom Schiffbruch zu retten*
Es gelang ihm mit feiner Mannschaft nach vieler
Mühe, und man verlangte spater die gesetzliche Ret»
tungssumme.
Hierauf warb das Schiff, welches 30 Stunden
neben dem Dampfboot Iris zurückgehalten worden,
ohne diese tösungssinmne, von Com, Carpenter zu
rückgegeben.
Hr. Clifford, dtr Gesandte der Bet. Staate» in
Mexiko billigte Com. Carpenters Betragen.
Als dieser Gegenstand Hr. Clayton vorgelegt wur»
de, ward er von Hrn. Preston, dem Marinesecretar,
verworfen, Welcher die Angabe des ThatbestandeS von
Seiten des Commandanten Carpenter einholte. Hr.
Poussin schrieb, anstatt die Sache seiner Regierung
zu überlassen, einen beleidigenden Brief, in dem er
auf gemeine Weise die Ehre und de» Charatter her
amerikanischen Marine angriff.
Der Präsident befahl, daßdie ganze Korrespondenz
der franz. Regierung vorgelegt werde, in Erwartung
sofortiger freiwilliger Genugthuung. Anstatt dieser
Genugthuung sucht« der franz. Minister der au-wär»
kigen ^ugele^enycittn unserer Ougimmg die Schuld
beizumessen, und die Verantwortlichkeit zu theilen.
Sobald man diese Nachricht erhalten hatte, befahl
der Präsident, daß man hinfort mit Herrn Poussin
teilte weitcreCorrespondenj unterhalten und ihm feine
Passe zur Verfügung stellen solle.
Die Zukunft ist in Zweifel gehüllt. M. de Toeque
ville, der Ministe der auswärtigen Angelegenheiten
muß resigniren, Hr. Poussinaufdie Seite geschoben
werden, und die franz. Regierung einlenken, oder ein
Bruch muß erfolgen. Die Administration in Was»
hington wird keinen Schritt weiter thiin und kein
Wort zurücknehmen, und wenn Frankreich Krieg
wünscht wie man guten Grund zu glauben hat, dann
lastet die Verantwortung auf feinen Schultern.
Dieser Fall laßt keine diplomatische Spiegelfechte»
rei zu. Es ist eine Ehrensache, in welcher die Ver.
Staaten ihre hohe (Stellung nicht ausgeben können.
Wichtig von Calisormen.
e V o 1 3 S e e n e u e S e a e
Empire City tam diesen Morgen mit spatern Nenig.
feiten von Californien in unfern» Hastn an. Er
brachte 600,000 Thaler in Gold mit. Das Dampf»
schiff Calisornien war in Panama von San Fran»
ciSco mit 700,000 Thalern in Gold angelangt.
Zwischen einer Partie bewaffneter Amerikaner und
einigen Chiliern, deren Eigenthum zi Effert worden
«ar, fand in Francisco ein ernstlicher Auflauf statt.
Ein gewisser Theodore Sanders und Samuel Ro»
berts wurden des Aufruhrs schuldig befunden und zu
iSjahriger Zuchthausstrafe verurtheile.
Die Bergwerksgefellschaft der Marmonen vertäust
BergwerkSantheile zu 5000 Thaler jedem. Am ame»
titanischen und Federfluß sind reiche Goldlager ent»
deckt worden. Es wird berichtet, daß ein Mann, ohne
alle Hülfe, in einer Woche 6000 Thlr. in Gold fam
meltc. Der Durchschnittsbetrag, den eine Person
sammelt, ist eine Unze.
Das Sacramento Thal ist ungewöhnlich gesnnd,
obwohl drückend heiß. Der Thermometer erreichte am
Mittag 105 Grade im Schatten. Lebensmittel wä
re« in Fülle bei den Minen vorhanden.
Zwei Grundstücke in San FranciSto, welche vor
3 Monaten für
100
Thaler vertäust wurde, werden
jetzt für 10 bis 15,000 Dollars verkauft. Mehr als
3000 Passagiere langten im Monat Zuli in San
FranciSto an.
Die Nachrichten von San Francisco reichen
Witz
GrunÄsaehe unK nicht Msenner.
Demokratischer Wahlzettel
Repräsentant: B. F. e i e r.
Scheriff: G. N. Webb.
Schatzmeister: G. T. McCadden.
e o e -G e o e e
o i s s i o n a i a i a s S e e
Staatsanwalt: S. e y e r.
Landmesser: Jakob Möhler.
A e n a u s- i e k o e e S i k
bis
1.—Mit der heutigen Nummer be-
ginnen wir de» dritten Jahrgang des Ohio
Staatsboten, der, obgleich noch in einem sv
jugendliche!! Alter, manchem seiner viel alte
ren Compatrioten in Große über den Kopf
gewachsen ist. Wir haben bei dieser Gelegen
heit wenig zu sagen. Das Bewußtsein, daß
wir seit den drei letzten Monaten alle gerechte
Ansprüche unserer Leser befriedigt haben,
und daß wir in Bezug auf typographische
Ausstattung sowohl, als auch hinsichtlich der
Pünktlichkeit und Schnelligkeit in der Mit
theiluug wichtiger Neuigkeiten nicht übertros«
fett wurden, dieses Bewußtsein, sagen wir,
gibt uns eine innerliche Genugthuung, welche
uns Muth zur Fortsetzung unseres Unterneh
mens einflößt. Mögen nun unsere Freunde
und Leser uns die verdiente Anerkennung
zu Theil werden lassen, und möge ein Jeder
sich bestreben, feine Pflichte« ebenso pünktlich
gegen uns zu erfüllen, wie wir es seit den
letztverflossenen drei Monaten gegen ihn tha
ten. Geschieht dies, so ist die Eristenz des
Ohio Staatsboten gesichert. Und sollte es
auch (was höchst wahrscheinlicher Weise der
Fall ist,) hie und da einen Unzufriedenen
geben, der Dieß oder Jenes an uns zu tadeln
wüßte, wolle» wir deßhalb nicht außer Fas
sung gerathen. Wir können Tadel ertragen,
ohne leidenschaftlich zn werden, wenn der je#
«ige, welcher ihn ausspricht, nicht durch Lei
denschaft verblendet ist, oder in übertriebenem
Eifer für seine Lieblingsidee die Schranken
der Billigkeit überschritten hat. Wenn wir
zuweilen derbe Wahrheiten und nicht, wie
heutzutage so häufig geschieht, alles mit einem
doch nur gleißnerischen Mantel des
s o s e i a u e n i s e n
u s behängen, so wage es doch Niemand
zu sagen, wir hätten unser Christenthum über
Bord geworfen, oder seien zu der Classe
marktschreierischer Thoren übergegangen.—
Doch -er wage es zu sagen, aber, wenn er
Mann sein will, zuerst uns in's Angesicht,
damit wir ihm uns deutlich machen können
Uebrigens dürfen unsere Leser versickert
fem, daß wir uns stets bemühen werden,
unser Unternehmen mit der größten Pflicht
Hreue auszuführen.
Ein Zeitungsschreiber ernannt.
Wm. D. o a n Herausgeber kei
nes englischen Blattes in Neu Lisbon, ein
nimmerwankender Demokrat, wurde von
den Demokraten von Celnmbiana County
als Eandidat für das Schatzmeisteramt er
nannt. Glück auf, Hr. College! Ihre
Ernennung spricht für das gesunde Urtheil
der Demokratie von Columbia««»Ihre
Erwählt,ng ist gewiß
Ein Negersklave, der von einem Amen
kaner nach der City von Meriko geführt
wurde, hat kürzlich vor den Schranken des
mexikanischen Gerichtshofes seine Freiheit
verlangt und sie auch erhalten.
Gen. Worth und die Euba
A n e e e n e i e n
Wir finden in mehrere» unserer englischen
Wechselblätter die Behauptung aufgestellt,
daß die Aufstände auf der Insel Cuba vou
General Worth, der sich bekanntlich im me
rikanischen Feldzuge als tapferer Feldherr
auszeichnete, aber gleich nach Beendigung
desselben als Opfer der Cholera fiel, geleitet
würden. Wir erstaunten nicht wenig, als
wir zum ersten Male lasen, daß sich General
Worth noch unter den Lebendigen befände
und das Haupt jener Bewegung sei. Das
Ganze scheint jedoch eine gelungene Auf
schneiderei eines Neu Aorker Briesschreibers
gewesen zn sein, die wir seither mehrfach
widersprochen fanden.
Die demokratische Partei.
Die demokratische Partei blieb selbst in
ihrer Niederlage groß nnd achtungswürdig,
wahrend die Whig- oder No parly-Parlhei
trotz allem glänzenden Scheinwesen, ihre
Mißgestalt nicht verbergen kann und täglich
nifhr desperat und unpopulär wird. Wie
glänzend und erhaben wird daher der Wie
deraufschwung der demokratischen Parthei
sein Mit welchem Freudenjnbel wird die
Stunde begrüßt werden, in welcher sie als
Siegerin über Verrath und Verstellung da
st hen wird.—Doch ach! Welches Schicksal
erwartet die andere Partei, die jetzt schon in
den Fesseln ihrer eigenen Treulosigkeit
schmachtet! Sie wird begraben werden
in der Schande, welche sie selbst über sich
u e u n e w e i u v e a e
und u n e s u n e n
A u n e e v e a n e
räld" spricht von einer gefälschten E i n
Dollar-Note von der Summit Co.
Branck-Bank. Das Rothe auf dem Rucken
der Note soll den ächten nicht ähnlich und die
Ausfüllungen sehr schlecht nachgemacht sein.
Carpenter, der Name des Kupserste
chers, ist anf den gefälschten Noten mit ei
nein geschrieben, nämlich so a e n
e r.
Die französischen Angelegenheiten.
Die Zeitungen in Washington City ent
alten einen sieben Spalten langen offiziel
len Bericht in Bezug auf die Schwierigkei
ten mit dem französischen Gesandten. Die
Briefe des Ver. Staaten Sekretärs Clayton
enthalten nicht das Mindeste, das den
Schein von Mangel an Achtung und Gelas
senheit an sich trüge.
Ein neuer französischer Gesandter.—Wir
find berichtet, sagt die Tribune, daß Möns.
Poussiu's Zulückbernfullg von der französi
fchen Regierung beschlossen war, und zwar
unabhängig von den Schwierigkeiten mit
dem Cadinet zu Waschinqton. Möns, de
Mouthalou, der Sohu des Gen. Montha
lvn, wird als sein Nachfolger genannt.
Die europäischen Berichte.
Der Bürgermord hat nun auch wieder in
Wien seinen Anfang genommen. Kaum sind
die Ströme von Blnt vertrocknet, die unter
der Schreckensherrschaft eines Windischgrätz
daselbst geflossen, so wird das Werk de:
Menschenschlächterei aufs Neue wieder begon
neu. Während der gekrönte Meuchelmörder
Preusseus Badens Fluren mit dem Blute
deutscher Märtyrer der Freiheit tränkt, läßt
in Wien ein achtzehnjähriger Junge die edlen
Anführer der Magyaren schonungslos dahin
schlachten. Wir betrachten die Nationen, die
diese schändliche Mordthaten kalt mit ansehen
können, nicht weniger schuldlos als Oester
reich und Rußland. Man spricht von Neu
tralität, allem nach unserem Dafürhalten
verträgt sich solche Neutralität nicht mit dem
Geiste des Christenthums. Wie kann ein
christliches Volk solche Grausamkeiten dul
den ?—Die heldenmütigen Frauen Ungarns,
Kossuth's Mutter, die Weiber ungarischer
Generäle sind eingekerkert worden, welches
Schicksal ihrer wartet, weiß nur Gott allein!
—Die Kinder eines Ludwig Kossuth
schmachten im Kerker! —JD! es gereicht zur
Schande für jede Nation, die solche Dinge
geschehen läßt!—Niemand sage mehr, daß
wir in einem aufgeklärten Jahrhundert leben.
Die finsteren Zeiten des Barbarismus haben
kaum solche Grausamkeiten aufzuweisen, wie
wir im Jahr 1848 und '49 erleben mußten
Das Verfahren der infamen Regierung
Frankreichs gegen die deutschen Flüchtlinge
wundert «ns nicht. Von einer solchen Schur
keusippschaft, aus der die französische Admi
nistration zusammengesetzt ist, läßt sich nichts
Besseres erwarten. Im Angesicht eines sol
chen Betragens von Seiten Frankreichs,
wird es nunmehr die Pflicht unserer Regie
rung den politischen Flüchtlingen durch unfre
Gesandtschaften in Europa alle mögliche
Hülfe leisten zu lassen, damit sie bald und
sicher unser freies Land erreichen, wo ihnen
noch der einzige Stern der Hoffnung entge
genblinkt.
E n w i s I n e N a v o e z
ten Sonntag auf den Montag entwischten
zwei Verbrecher ans dem hiesigen County
Gefängniß. Sie gruben ein Loch unter dem
Fundament des Gebäudes hindurch und be
werkstelligten auf diesem Wege ihre Flucht
noch ehe man das Mindeste von ihrer vor
ausgegangenen Arbeit bemerkt hatte. Alle
bisherige Versuche ihre Spur aufzufinden,
waren vergebens.
General Taylor kam nach vierwöchenili
cher Abwesenheit am 8. Sept. in Washing
ton an. Er soll noch immer sehr schwach
sein. Die „Republik" sagt, daß die Krank
Heitsanfälle, welche er in Harrisburg, Car
lisle und Erie erlitt, keine Symptome der
Cholera waren, sondern die Anfangsstadien
einer Krankheit, welche für viele unserer'
ausgezeichnetsten Offiziere des Seminolen
und M^rikaner-Krieges lödtlich geendet hat.
Zwei Tage laug befürchtete« seilte Aerzte ei
nen unglücklichen Ausgang des Uebrls. Er
hat an Kräften bedeutend abgenommen und
ist sehr maqer geworden.
Lonis Napoleon hat einen Brief an
den Kaiser von Rußland geschrieben, worin
er demselben wegen Unterdrückung der tapfe
ren Ungarn gratulirt.—Herrlich !—das steht
e s i e n e n e i n e e u i k u a n
i e e e i e E e i i o n A
Donnerstag orretirte der Ver. St. District
Attorney auf dem Dampf-(Slitter „D- C
Pell" de» Dampf-Propeller „Sea Gull,"
gerade als er die offene See zu erreichen
suchte. An B?rd derselbe» befanden sich
125 Personen, wohlbewaffnet und vollstän
dig ausgerüstet. Ebenso wurden die Dampf
schiffe „New-Orleans" und „Florida" fest
genommen und liegen jetzt au dem Hook, be
wacht von denVer. St. Deputy Marshalls
und deren Untergebenen. Einer der Lei er
der Bewegung wurden gestern Abend tu die
Tombs abgeführt, wo er indessen Bürgschaft
stellte. Der Präsident der Ver. St. soll
sich entschieden dafür ausgesprochen haben,
alle gesetzliche Mittel zu gebrauchen, um un
sere Neutralität gegen Cuba oder Spanien
zu beobachten. Indessen hören wir, daß
trotz aller Schwierigkeiten die Anführer der
Erpedition keineswegs gesonnen sind, ihr ge
fährliches Unternehmen auszugeben. Sie
sollen in dieser Stadt allien $150,000 zn
ihrer Verfügung hciben. (Schp.
Fernere Nachrichten mit der
^Cambria."
Schweiz.
Nachrichten von Bern vom I. d.
sprechen von einer Colleclivnote der drei
nordischen Großmächte in Verbindung mit
Frankreich, welche die Restauration Nene«
burg's unter preußische Herrschaft verlangt.
Z i S A u u s e N e u e n
Zürcher Ztg." schreibt man ans Tessin Rei
fende ans Mailand melden, daß neue öster
reichische Trnppeuzüge nach der tessinischcn
Grenze beordert werden eine starke Kolon
ne ist in Como angelangt, das Korps soll
auf 10,000 Mau», gebracht werde» in
Varese befinde» sich 5000 Man» in kriegs
fertigem Stande, Alles deute auf eine Be
setzung des Kantons Tessin. In Mailand
spricht man allgemein davon, daß diese
Maßregel im Einverständniß mit Frankreich
ergriffen werde.
Bern, 30 August.- Der Bundesrath
hat durch Beschluß vom 28. August nun
auch den Rest der am Rheine aufgestellten
Beobachtnngsarmee entlassen. Demzufol
ge wird die betreffende Mannschaft sofort
ihren Rückmarsch in ihre Heimath antreten.
Ungar it.—Das Verfahren Rußlands
in Ungarn seit der Uebergabe Görgeys ist
wirklich sehr räthselhaft. Die österreichische
Regierung scheint deshalb in der größten
Unruhe sich zu befinden und beobachtet Ruß
lands Schritte mit einem eifersüchtigen Au
ge. Folgendes wird die Sache näher erklä
ren.
ö e y ist noch immer im Lager der
Russen, und „die Rebellenhänptlinge^ spei
sen an den Tafeln kaiserlich russischer Gene»
räle Darüber Herrscht im Lager Hayuau's
eine unbeschreiblicheErbitternng und zuWien
im Kabinet eine schlecht verhehlte Mißstim
mutig. Hayn an, unt der Well zu beweisen,
daß er Herr ist in seines Herrn Hause, und
mit nichten vom Czaren aller Reußen oder
vom Fürsten von Warschau Befthle an
nimmt, oder gar mit Rebellen auf Beding
ungen unterhandle, läßt in Arad fleißig
hängen und erschießen, und seinem Beispiele
folgt man in Pesth und in Prcßburg, in
Panscova und Kecskemet und überall, wo
nicht russische Generäle—diese so verschriee
nen, gefürchteten Barbaren des Ostens—ih
re Fahnen aufgepflanzt und ihre Gnade wal
ten lassen. Die ganze Welt, vor allen aber
die Wiener Welt, findet dies hnldreiche Be
tragen des nordischen All-rten sehr räthsel
Haft und erschöpft sich in Kombinationen, um
die geheimen Ursachen so auffallender Er
scheinungen ausfindig zu machen. Bis jetzt
hat kein ungarisches Korps vor den Oester
reichern die Waffen gestreckt, mit Ausnah
me von Desewffy sammt seinem Stabe und
GrafLciningen. welche jedoch vielmehr gefan
gen guommen zu sein, als kapitulirt zn ha
ben schein.-«. Der eine von ihnen wurde auf
Haynau's Befehl erhängt, der Andere er
schossen. Alle noch übrigen ungarischen
Korpsführer, welche nicht geflüchtet siud o
der in den Festungen sich noch halten, haben
sich d.'N Russen ergeben und jede Kapitula
tion an die Oesterreicher vermieden. So z.
B. wurde Vecsey mit seinem Korps von ei
«er bedeutenden Abtheiluug des Haynau'
schcu Korps verfolgt und in die Enge getrie
ben, schlug sich aber auf eine geschickte Wei
se durch, unt mir allen seinen Truppen vor
einer russischen Schwadron Kavallerie die
Waffen zu strecken. Aehnliches wie in In
Her-Ungarn geschah auch in Siebenbürgen.
Hier steht bekanntlich ein nicht ganz unbe
deutendes österreichisches Armeekorps unter
FML. Clam Gallas diesem hat sich auch
nicht eilt „Insurgenten" oder Guerillahau
fett ergeben, vielmehr streckten diese auch
hier vor dem russischen General Lüders die
Waffen, welcher, wie ein russisches Bulletin
vom 15. August meldet, ihnen dieselben Be
dingungen zusicherte, die Görgey gewährt
fiett. Aber noch auffallender ist das, was
in Kontor» und Peterwardein vorgeht. Er
steres ist bekanntlich von einem österreichi
fchen Korps unter Csorich und Iablonowsky
cernirt Klapka hat jede Unterhandlung
mit diesem geradezu abgewiesen, dagegen
durch russische Vermittlung einen Waffen
stillstand bis zum 4. d. abgeschlossen, wo
er erwartet, daß das russische Korps des
General Grabbe oder Osten-Sacken vor Ko
morn eintreffen, und vou diesem wichtigen
Platze Besitz nehmen kamt.
In Peterwardein, welches anf der einen
Seite vonIellachich, auf der andernSeite von
Hayuan bedroht werden fönte, unterhandelt
der Platzkommandant nicht mit Iellachich
oder Haynau, sondern mit dem russischen
Gen Berg über die Capitulation. Zn diesen
auffallenden Erscheinungen kommen eine
Menge weniger bedeutende Umstände: so ist
das Corps Görgey's keineswegs entwaffnet,
worüber die Offiziere in HayntiiVs Lager
bittere Klage führen so hat man ganze
Honved-Bataillone mit Sack und Pack abzie
hen lassen, und kehren die Husaren in einzel
nen Trupps wohlbewaffnet in ie Berge
Siebenbürgens und ihre sonstige Heimath
zurück. Ja, der Rest, des Göraey'schen
Corps erhält von den Russen de» vollen
Sold, und was noch mehr sagen will, ruf#
sijche Befehlshaber und Offiziere erkennen
die Haynau standrechtlich verpönte» Kossuth
noteu im gewöhnlichen Verkehre an Das
Resultat, welches wir aus der Zusammen
stellung aller dieser Thatsachcn mit vieler
Gewißheit setzen können, ist folgendes: 1)
Görgey hat als Diktator die Kapitulation
für gauze ungarische Armee, und nicht für
sein Corps allein, und zwar unter bestimm
ten Bedingungen, bereit Einzelnheiten noch
ein Geheimniß sind, abgeschlossen 2) Ruß
land garantirt diese Bedingungen, und unt
die Garantie aufrecht er haltt n zu können,
wird es sich in Besitz einer der wichtigsten
Kriegsplätze des Landes setzen.
a u 3 1 A u a u
Bremen haben sich nun demDreiköiilgsbünd
nisse angeschlossen und auch Lübeck wird sein
bisheriges Sträuben aufgeben müssen. Es
herrscht eine sichtbare Furcht über den An
schluß Hamburgs: bis morgen werden uns
5000 Mann von den Okkupationstrnppen
(meist Landwehr) verlassen haben, und mir
etwa 3—4000 Mann werden wir vorläufig
hier behalten, aber wahrscheinlich nicht mehr
zu-unterhalten haben. Es heißt, daß der
Bürgerschaft ein Klubgesetz nach preußischem
Muster vorgelegt werden soll, dem dann ein
Preßgesetz ähnlichen Schlages folgen dürfte.
i e e u s e a e i s e ö s
Die verschiedenen deutschen Blätter, die wir
erhielten, sind von ihren verschiedenenStaud
punkten ans darüber einig, aber es fehlt uns
an Raum, in der heutigen Nnmmcr diese
„vollendete Thatfachc' durch verschiedene
Berichte zu begründen. Das aber ist gewiß
die Einigung Preußens und Oesterreichs in
der deutschen Frage ist jetzt eingetreten—es
wird eine neue provisorische Centralgewalt
iur Regelung der Angelegenheiten, welche al,
le Glieder des Bundes von 1815 umfassen,
eingesetzt—die provisorische Bundescommissi
ott wird ans drei Prinzen, den drei mächtig
sten deutschen Herrscherfamilien angehörend,
bestehen—der Prinz vou Preußen, der Erz
herzog Johann und Prinz Karl von Baiern,
werden sich oder haben sich schon zn diesem
Zwecke nach Frankfurt am Main begeben.
Auf diese Weise kommt in das Dunkel der
telegraphische» Depesche etwas mehr Klar
heit. Wir werden im nächsten Blatte diese
Staatsaktion ausführlicher bringen.
n e n 3 0 A u u s e s e n
Vormittags kam der bayerische Gesandte am
Wiener Hof, Graf von Lurburg, mit Ertra
Post hier an und verfügte sich gleich zum
Minister des Aeußern, v. d'. Pfordten, mit
dem er eine lange Unterredung hatte' Graf
von Lurbitrg wird über Stuttgart u. -Frank
furt nach Berlin gehen. Der Zweck dieser
politischen Mission soll eilte an Preußen zu
Überreichende Pacifikationsnote fein, in wel
cher außer der Verzichtuug auf alle Vergrö
ßeruugspläne undZurückziehuttg seiner Trup
pen ans der Pfalz und Baden auch andere
Bedingnisse gestellt sein sollen, von denen
sich schon im Voraus sagen läßt, daß sie
preußischerseits nicht angenommen werden.
Heute Nachmittag 5 Uhr zerschlugen die
im Mliitargefängnisse verhafteten Soldaten
alle vor den Fenstern angebrachten hölzernen
Kästen, zerstörten die eisernen Fenstergitter,
brachen ganze Fensterstecke aus warfen
Hand- und Fußschelleu sammt Ketten und
andern Gerätschaften auf die Straße her
ab und verursachten durch Schreien und
Poltern einen furchtbaren Lärm. DerStadt
kommandant wollte sich persönlich in dieAr
restlokale begeben fand jedoch die Thüren
von innen der Art verrammelt, daß sie
nicht geöffnet werden konnten. Der
mult
leqte
sich erst gegen
Xa-
9
Mitbürger!
Uhr. Um diese
Zeit fand eine Prügelei zwischen Soldaten
des Leibregiments und einigen Artilleristen
beim Platzelbräu statt, wobei einige Ver
wundungen vorfielen und Fenster und Läden
zertrümmert wurden.
In Mannheim brach am 25. v. Mts. die
Cholera aus und raffte in 3 Tagen 25 Per
sonen weg. Nach den spätesten Nachrichten
war sie wieder im Abnehmen.
A n i e
Leser des Ohio-Staatsboten,
sowie
a» daS Deutsch lesen de Publikum
e a u
Die Deutschen
von
und dcn angrenzenden bounties sind nun im Besitz
eines in ihrer Muttersprache geschriebenen Blattes,
welches sich seit seiner nunmehr vierteljährigen Exi»
ftcnj, hinsichtlich des Inhalts der typographischen
Ausstattung und ter Pünktlichkeit uii* Schnellig.
kcit in Mittheilung wichtiger Nclugtcitcn, dcn im.
getheilten Beifall nnd die rolle Ztncrtcnnung aller
Billigdenkenden erworben hat. Soviel ist also durch
ei» vereintes Wirten mit ganz leichter Mühe zu
Stande gebracht worden. Der erste Schritt war«
nun gethan und ein ftlches Matt ins Leben gerufen
nun, Mitbürger, laßt uns nicht versäumen, unsere
Pflicht auch ferner zu thnn. Wir würden uns in den
Augen unserer StammeSgcnosscn in andern Theilen
dieses Landes gewiß eine unverzeihliche Blöße geben,
wollten wir nun unsere Thatigkeit einstellen und das
Unternehmen, «och tauin auf dem halben Wege
schon wieder verlassen. E« sind in der That nur Wt.
«ift, die etwas Kett «ad Mütze unserem Untermh»
men geopsirt haben, das Meiste was gethan wutiN*
geschah durch die Bemühungen des HerausgcbeIO
selbst. Inder am 27. Marz im hiesigen Courth.i«f!e
stattgefundcnen Dersalninlung, welche die Begrün»
tung und Sicherstellung eines deutschen Blattes Hkt
in Canton inut Zweck hatte, versprach Hr. Noch».
na,3tl die Herausgabe eines solchen Blattes zu über»
nehmen, im Halle 600 Unterschreibet zusammen A».
bracht w. rden könnten, wovon wenigstens die Halst»
vorausbezahlt hätten. Um dieser Bedingung um
leichter entsprechen zu können, wurde hwbjährtge
Dorausbezahkung gestattet, in der Erw irkung, d«ß
jeder Unterschreibet nicht anstehen würde, cinenDel»
!ar gleich beim Beginn des BlattcS einzuzahlen. Di«,
verlangten 600 Unterschreibet sind nun freilich ge»
sammelt, allein in dem Einzahlen des AbennementS»
Preises, der doch einmal bezahlt werden muß sind
noch viele Hrn. Unterschreiber zurückgeblieben. Wir
find überzeugt, daß dieser Uebelstand nicht der Mit«
tellosigkeit det Unterschreibet,wohl aber ihrer Gleich»
gültigkeit zuzuschreiben ist, denn es befindet sich
ter der Zahl derselben kein Einziger ter nicht ttfii
leichter Muht und ohne Aufopferung seinen ganzes
SubscriptionSbetrag von $ 2 jede Zeit einzahle»
tonnte, wenn es ihm ernstlich «in die Sache zu thttn
wäre.
i e e e n k i e o e n v o n $ u
rtr Saumseligkeit! Seid gerecht und billig. Ihr
habt
ja weiter nichts zn thun, um die Bcmühunge«
des Herausgebers eures Blattes zu belohnen,
als
Ente Pflicht zu erfüllen. Zugleich versucht jedes ehr«
bare Mittel um den Staatsboten unter euren Jtach*
barn zu verbreiten und die Zahl der Unterschreibet
mit jedem Tage zu vermehren.
v.. In der festen Zuversicht, daß diese wenigen Worte
ihre gewünschte Wirkung »benwerden, zeichnet
AchtnngS»^l
Mzrkt-Mrkse. (1849).
•5
»«j
Artikel.
O (5t 1
5
to 2f.
to
Hafer 22 35 33 32
5 V Flachgsaain'n 75 1 00 95 1 25
Kleesaarnen 3 00 3 47 3 00 3 25
1
to u
to J?
"2.2
-5
il
il
Flour
Butter, das
Pfand 10 12 15 12
Schinken ,, 10 9 6 7
Seitensiück 5 6 00 61
Schultet« 5 6 00 n
(Brtmtalj 6
Unfchlitt
Pfand

7 8
Eyer, das Dutzv. 8 12 12
$eh:icii,d.Bu|chel 75 1 00
Acpfelschnitz 50 75 00
Pfirsichschn.
1 00
1 00 I 25
Neue Bnchbmderer.
Der Unterzeichnete macht dem Publikum von
Stark» und angrenzenden Counties die ergebene
Anzeige, daß er sich in
•jj.f kL-tjA äv "J
£nmou,
Otlio»
permanent niedergelassen hat, «in sein Geschäft in
allen seinen Zweigen zu betreiben. Inden» er a«f
diesem Wege seine Dienste einem verehrten PubK»
tum anbietet, versichert er, im Vertrauen ans seine
Kenntnisse, Geschicklichkeit und 16jährigen prakti»
scheu Erfahrungen, jeder Anforderung in Be$ttj
auf O.uierh.'ftlgkeit, Eleganz und Pünktlichkeit,
genügen zu können, hoffend zugleich, die Gunst eines
verehrten Publikums zu verdienen, ix halt es für
ubcrflüfltj, sich selbst zu rühmen und geht von dem
Grundsätze aus, daß „das Werk den Meister loben"
muß.
Er bindet alle Arten von Bücher, Pamphlete K.,
beim Einteilten und in großen Quantitäten, sowie
a«ch Blankbüchct aller Art und für County-Aemtir
?luH verfertigt er Hutschachteln Bonnctboxm,
Taschenbücher, sowie alle Arten von Pappatbeit.
0^7* Seine Werkstatt befindet sich in der östlichen
Tuscarawas Straße, in Hrn. Settels Schneider»
«etkstatte aegenüber Stovers American Hotel.
Julius Tittel.
GI. 'MardenßurL's
Buch-Binderei,
WA
CTtttltPll, 0t«rr,
Der Unterzeichnete macht hiermit seinen Freunde»
und dem Pi*M«kuin überhaupt die ergebene Anzeige,
daß er !«it kurzem mehrere Verbesserungen in szt»
nein Geschäfte getroffen bat, wonach er im Stand«
ist, alle in iin Fach einschlagende Arbeiten wohlfeß^
dauerhaft und geschmackvoll zu liefern. Er «bei»
nimmt r7
Büchtr. Pamphlete JC. tc.
ß» großen Quantitäten, sowie bei'm Einzelnen «nt«
billigen Bedingungen, zu binde», und verfertigtaW.
Arten von
a n k e
anf Bestellung. Für das bisyt» gejehentte Zutram»
dankend, empfiehlt er sich der ferner» Gunst tint*
»erehrten Publikums.
OCj* Er hat ebenfalls folgende Bücher i» «er*
taufen.
Christian Minstrel, —R. ov et
e u s e e s a e n e o e s e
Indian Doktor,
s e s A L- u
W Diejenigen, welche seit länger«
Zeit fertige Bücher bei mir stehen habeG
werden hiermit ersucht, dieselben binnen
Monaten vom heutigen Datum abzuholettz^
widrigenfalls ich sie für die Binderkoste»
verkaufen werde»
C. Wardenburg»
Alle Arten Druckarbeit
werden schnell und pünktlich besorgt in des
Drnckeret dieses Blattes.

zun» 2. August.
O i o S a a s o e
Canton, Mittwoch, Sept. 26. IS
19«
S. e y e r,
I a u e
Dr. Brackebusch, y .Eommittee.
e u e
I. a e i n.
Timothysaa»
nun 1 00 2 25 3 25 2 50
^Kartoffeln 25 40 40 95
Salz, dasBarrel 1 62 1 37 1 45 00
Flour
Butter, das
"W.iizen $ 80 $ 90 $1 00 $ 1 1 0 $i 12
R, ggen. 37j 50 65 59
w Welschkorn. 37 00 42 65 63
4 75 5 00 4 50 5 50 5 00
Heu, die Tonne 5 00 9 00 11 00 00
Eanton, Aug. 15 1849. 46—bv.
^^antoh, 4. Juli 1849.

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