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Ohio Staats-bote. (Canton, Stark County, Ohio) 1846-1851, February 13, 1850, Image 3

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I hii'-A
a a s
65runtisaet?t unH nlcht Msenner.
Eanton, Mittwoch. Februar IB., 1880.
Fltr Guvernör:
e n e n W o o
o k a e i e
Das Goldfieber hat seit seinem Auftreten
hier in Canton bedeutende Fortschritte ge
macht. Nach einer oberflächlichen, niedrigge
stellten Berechnung werden zwischen jetzt und
dem nächsten April wenigstens einige 40
Personen aus Canton und dessen unmittel
barer Nachbarschaft nach dem Goldlande
Californien auswandern, welche eine Summe
von wenigstens $16,000 aus dem allgemei
nen Geschäftsverkehr ziehen. Man versichert
uns, daß die Zahl der Auswanderer das
Doppelte betragen würde, wenn alle dieje
nigen, welche vom abentheuerlichen Fieber
angesteckt sind ihre Reisekosten aufzutreiben
im Stande wären. Jeder nach seinem Ge
schmack. Was uns anbetrifft, müssen wir
gestehen daß wir unsere großen Zweifel ha
ten, ob die goldenen Träume dieser Leute in
Erfüllung gehen werden. Ausserdem scha
det diese Auswanderung, nach unserer Mei
nung mehr, als sie am Ende Nutzen bringen
kann. Sechszehn bis zwanzig Tausend Dol
lars aus dem allgemeinen Geschäftsverkehr
gezogen, werden zweifelsohne hart gefühlt
werden, und ob nach einem Jahre, wie man
erwartet, dieser so verursachte allgemeine
Schaden, wieder ersetzt werden wird, durch
die mit einem günstigen Erfolg gekrönte
Rückkehr dieser Leute, ist bis jetzt noch ein
großes Problem. Aus einem Privatschreiben
ersehen wir, daß die europäischen Häfen voll
von Schiffen mit Auswanderern nach dem
Goldlande liegen. Was soll entstehen, wenn
die Auswanderer dort in Massen eintreffen?
Wir überlassen es einem Jeden, sich diese
Frage nach seinem Gutdünken zu beanttvor
ten.
e e i. In der Nacht vom letzten
Sonntage auf den Montag überfielen vier
betrunkene Jrländer einen Bürger von Can
ton, Namens Jakob Hentzel, der sich auf dem
Wege nach seiner Behausung befand, und
zerschlugen ihn auf schreckliche und lebensge
fährliche Weise. Diese Handlung wird wahr
scheinlich zu schlimmen Folgen führen. Die
Gemüther einer nicht geringen Anzahl unse
rer Bürger sind dadurch auf das Höchste ge
reizt und es bedarf nur einer Gelegenheit,
die natürlich jetzt eifrig gesucht wird, und
die blutigsten Auftritte werden erfolgen.
Redeverein. Trotz der ungünstigen
Witterung, war der Redeverein letzten
Samstag Abend sehr zahlreich besucht. Die
Frage, „Ist es Recht, daß das Spiel für
Geld oder Geldes-Werth verboten ist," wur
de zu Gunsten der Affirmative entschieden.
Für nächste Frage, siehe Anzeige.
Vortrag.-
Der öffentliche Vortrag
über
den Hang zu sinnlichen Vergnügen, welcher
am vorigen Sonntag-Abend im deutschen
Sprechsaal dahier gehalten wurde, war sehr
zahlreich besucht, und erfreute sich eines all«
gemeinen Beifalls. Nächsten Sountag-Abend
wird Hr. D^iziger, laut Anzeige, einen
Vortrag über den Werth der Zeit halten,
worauf wir hiemit die Aufmerksamkeit des
Publikums lenken.
e w a A o n a A e n w u e n e i
Deutsche, welche aus ihrer, zu den Druiden gehören,
den Loge zurückgingen von einer Anzahl Rowdies
angegriffen und mißhandelt. Jene suchten zu entfliehen
wurden aber von den Rowdies die ein streitsüchtiger
und gefährlicher Jrländer anführte, »erfolgt. Einer
der zur äußersten Gegenwehr getriebenen Deutschen
zog ein Messer und erstach den Zrländer. Der Stich
war in dasHerz gedrungen und hatte augenblicklichen
Tod erzeugt Der Thater wurde verhaftet, jedoch
glaubt man allgemein, daß er entlasten würde, weil
er in einer vom Gesetz erlaubte« Gegenwehr gefrw*
dele handelte.
o as H. e n o tt. Das tägliche
Commerc« Bulletin von New-Orleans hat
hie Flagge für Benwn
als
hentschafts Kandidaten.
nächsten
Präsi-
der demokratischen
Convention unter worsen, vorgeschlagen.
Die Wahrheit ist eine starke Pflanze,, und
basse einmal fest eingewurzelt ist, nimmt sie
ihre Lage so in Besitz, daß Irrthum sich nicht
tinwurzeln kann.
i'»• 'it
New York, Febr. i
Man hat 6tS jetzt aus dem Maschlenen
schop des Hrn. Taylor 31 Leichnahmen her
ausgezogen. Man vermuthet, daß ihre
.Aahl die Samme von 50 erreichen werde.
Arbeiter graben immer noch weiter.
Wichtige Nachrichten aus danabtu
Vepesche an Lord Elgin—England.
gegen die Annexation.
Torento, den 2. Febr.
Lord Glgi« «hielt Depeschen von Graf
Oray. in welchen er aufgefordert wurde, alle
Hn seiner Gewalt stehenden Mittel zu ge
Frauchen, um die Amnrationsbewegungen
jn Canada zu unterdrücken. Ferner spricht
Gariu Gras Gray dem Statthalter seinen
Hpank aus für die der Krone bereits geleiste
t,n Dienste. Graf Gray sagt, so lange nur
im Theil des canadischen Volkes am Mut'
irrtand« hängt, wird er mit der ganzen
Mriegs vnd Geidmacht Englands unter
Nützt »erden. .« .t,
Neue« au# dem Westen.
St. Louis den 2. Febr.
tm ?wß DBfnoiü ist bis Pj.ra, b« #p
fffPPi tW Quint», «ab der Missouri bi
Iii
,-jl
Brunswik frei vom Eise. Las Wetter ist
kalt und es friert.
Der jüngere der Brüder Montesquieu
wurde ebenfalls des Mordes an Jones und
Barnum angeklagt.
Richard Dcllen ist von Ekitmkua ange
langt, wichen Platz er am 25. Dezember
verlassen hatte. Er kam bis zur Mündung
deS Rio Grande herab, wo überall Ruhe
herrscht. Die Geschäfte waren flau und ame
rikanische Waaren wurden in Chihuahua
zu ensetzlich Niedern Preisen verkauft.
Map Haytien.
New-Nvrt, de» 4. Febr.
Der „Herald" enthält Nachrichten vom
Lap Haytien bis zum 16. Jan. Der neue
Tarif, der das Kaffee-Monopol aufhebt, ist
angenommen worden der Käufer kann jctzt
einkaufe« wo er will.
Dampfkessel-Explosion i« Stew-BmB
U n e e u e V e u s a n e n
s e n e e n
New-Aork, den 4. Febr.
Ein Kessel in Taylors Maschinen- 4Mb
Buchdruckerpressen- Fabrik erplodirte heute
Mvrgen. Die Maschine war im Keller von
John Burr u. Comp. Hutfabrik, welche daß
Erdgeschoß inne hotte. Der zweite und dritti
Stock war von Taylor's benutzt und enthielt
sechs schwere Schnellpressen nebst andern
Maschinen. Im viertenStock war einevuch
binderwerkstätte. Zusammen waren int Ge
bäude ungefähr I50Personen beschäftigt und
man fürchtet, daß nicht weniger als hundert
allsogleich getödtet wurden. Das ganzeHaus
wurde sechs Fuß hoch aus seinen Grundfe»
sten geschleudert, und fiel mit schrecklichem
Geprassel nieder. Dreißig Leichen wurden
bis Nachmittags aus dem Schutt hervorge
graben und 60 bis 70 sind noch unter den
Trümmern. Noch Hort man Stimmen unter
den Ruinen und das Geschrei der Unglückli
chen ist herzzerreißend. Die bis jetzt gefun
denen Leichname waren auf die entsetzlichste
Weise zerquetscht, so daß es unmöglich ist,
die verstümmelten Züge auch nur im Ent
fmttrsten wieder zu erkennen.
Eine große Menschenmenge ist beständig
um den Schauplatz des Unglücks versammelt,
und Arbeiter sind beschäftigt, die Leichen her
auszugraben. Man äußert verschiedeneMei
nungen über die Ursache dieses unglücklichen
Ereignisses der allgemeine Glaube ist, daß
derKcss^l fehlerhaft war ein aus denTrüm
mernGerekteter sagte, es sei ein alterDampf
schiffiessel gewesen, hingegen die Eigen tint
mer geben an der Kessel sei neu gewesen,
und die Erplosion demFrost letzter Nacht zu
zuschreiben. Ein großer Theil der Verschüt
teten ist durrb die Ströme Wassers ertrun
ken, die seit 8 Uhr Morgens ins Gebäude
gegossen wurden.
Hätte dasUnMck eineStunde später statin
gefunden, so würde der Verlust anMenschen»
leben noch ein weit größerer gewesen fcia.
Rückblick auf Texas.
JRichten wir amEnde diesesIahres unsern
Blick auf unser neues Heimathsland Teras,
sagt die Galveston Zeitung, so muß e6 uns
freudig überraschen, welchen großen Fort
schritt in der Lultur dieserStaat in so kurzer
Zeit gemacht hat, und wie augenscheinlich
der Wohlstand von Jahr zu Jahr sich hebt
Prairieen und Wälder sind in üppige Mais
und BaumwoUen-Plantagen verwandelt, die
Gestade des Brazos und Trinity's sind mit
Zuckerrohr besetzt, wo derZucker und Molas
ses besser nnd billiger gewonnen wird, als
Cuba, Domingo ?c. denselben zu liefern per#
mögen Die Städte vergrößern sich immer
mehr durch den Zuwachs an Bevölkerung
aus dem Norden und die zunehmende Emi
gration aus Deutschland.—Auch Galveston
wird immer mehr bebaut und die Gärten
und Farmen erstrecken sich schon weit ins Er
land hinein. Handel und Gewerbe komme«
immer mehr in Flor, und eine Menge klei
««rer Dampfboote befahren dieJnländsflüsse
und bringen die Landesprodukte zurConsum,
lion nnd Spedition au den Platz. KleineSe
qelfahrzeuge von den benachbarten Insel und
dem Festlande versehen die Stadt mit ihren
Landeserzeugnissen und kaufen ihre Bedürft
nisse wieder dafür ein. New Yorker Schiffe
und New-Orleans Schiffe uudSteamer sind
stets mit Passagieren und Gütern gefüllt,
welche letztere von hier theilweise ins Land
spedirt werden. Ueberall wird gewirkt nnd
gearbeitet, um die Communikation mit dem
Festlande zu verbessern und zu erweitern.
Canäle sollen gegraben undWege verbessert,
die Posten vermehrt, die Grenzen gesicherter
werden. Unsere Nachbarstadt Houston ge
winnt immer mehr an Ansehen und Beden«
tung durch den Inlandshandel, die kleineren
baufälligen Häuser verschwinden nach und
nach und großartige Etablissements verschö
nern von Jahr zu Jahr immer mehr diese
Stadt. Auf die Verbesserung der Wege und
Straßen wird hier ein vorzügliches Augen
merk gerichtet, da dies vorzugsweise dazu bei
trägt, den Handelsverkehr zu befördern und
zu heben.— Die Farmer auf den Hauptrou
ten setzen zu guten Preisen ihre Produkte ab
und fühlen sich wohl nnd zufrieden. Neue
Lehranstalten werden an vielen Orten ge?
gründet und die schon bestehenden erfreuen
ttch einer starken Frequenz. Neubraunfels
und Friedrichs bürg, die wahrhaft deutschen^
Städte in Teras, erfreuen sich insbesondere
des größten Zuwachses an Bevölkerung, vor-»
züglich die erstere, wo der Wohlstand täglich
Zunimmt und wo dieBewohner sich jetzt recht
heimisch und glücklich fühlen. Auch dort
heben fich schon stattliche Farmhäuser und
freundliche Farmen den Bewohnern der
Stadt zugehSrend ziehen sich Meilen weit
hin. Handel und Gewerbe blühen dort vor
zugsweise und rivalisiren mit San Antonio.
—Auch Corpus Christi belebt sick, besonders'
durch die Bemühungen des Colonel Kinney,^
welcher Einwanderer besonders begünstigt
und unterstützt Uebirhaupt hebt sich durch
die starke Einwanderung Stadt und Land
und wir haben vollen Grund z« erwarten,
tt*
daß binnen einigen Jahren, wenn die beab
sichtigten Verbesserungen tu der Communi»
calion ausgeführt sind Teras ein reicher
nnd glücklicher Staat sein wird reich dnrch
seinen unerschöpflichen Boden und glücklich
durch seine brave und arbeitsame Bevölke
rung. Fr. Pr.
U n s e i s e e e a
Man ist nahe daran, den unterseeischen
Telegraphen aus dem Reiche der Theorie
nach dem Gebiete der Praxis zu schaffen.
Eine englisch'ftanzösische Compagnie hat sich
in London organisirt, um Beet's Plan, etnqi
Telegraphen unter dem Meere von Dover
nach Boulogne zu führen, zu verwirklichen.
Dieser elektrische Telegraph soll mit der Lon
doner und Pariser Linie verbunden werden,
so daß diese beiden Städte in Zeit eines Au
genblicks mit einander reden können. Die
Summe, welche die Ausführung dieses Un
ternehmens erfordert, ist nicht so groß, als
man vielleicht zu galuben versucht werden
möchte 20,000 oder 30,000 Pfund Sterl.
werden hinreichen. Das Werk wird in vier
bis fünf Monaten vollendet sein und der
legraph schon im Mai oder Juni spielen.
Für Frauen Ein Correspondent des
„Livetpol Standard" jagt: „Es wird jetzt
zu Sheffield eiue Flüssigkeit zum Waschen
zu einem außerordentlichen Preis verkauft
unter dem Vorwand, daß die Zusammenset
zung dieser Flüssigkeit nur dem Unfertiger
derselben bekannt sei allein zum Vortheil
armer Waschweiber will ich dieses Geheim
niß mittheilen Löse Pfund braune Seife
und i Pfund Soda, jedes für sich allein, in
Wasser auf, koche dann die Substanzen zu
sammen. THue 6 Gallonen Wasser itt einen
Kessel, und wenn es kccht, füge die obige
Mischung hinzu. Weiche die Leinwand zwölf
Stunden in kaltes Wasser ein, drücke sie
dann ans, reibe die Flecken mit etwas Seife
und koche sie 35 Minuten in der Mischung
im Kessel. Die Wäsche wird sodann aus dem
Kessel genommen und in einem Zuber mit
remem kochenden Wasser Übergossen, etwas
ausgewaschen und in k a e Wasser ge
schwenkt, ausgedrückt und getrocknet. Die
im Kessel zurückbleibende Flüssigkeit wird
aufgehoben, da sie deeimal gebraucht werden
kann.
Bei diesem Verfahren wird zwei Drittel
der Arbeit beult Waschen erspart Bleichen
ist überflüssig, und die Wäsche wird temer
und weniger abgenutzt, da die Mischung
nicht den geringsten üblen Einfluß hat. Wir
sind überzeugt, daß durch den Gebrauch die
ser Mijchuitg der Waschtag, der so viele
Unannehmlichkeiten in einem Hanse macht,
nicht mehr als eine besonders beschwerliche
Arbeit in Anschlag kommt.
Aus Baumgarten'S neuester Schrift:
Die verbotene Fnrbirte.
Und dieses ist der Hauptgrund
warum die einseitig dynastische Regierungs
weise für unchristlich zu halten. Das Volk
besteht nach der christlichen Lehre aus einer
Reihe von Persönlichkeiten, die nach Gottes
Bilde erschaffen, von dem Sohne Gottes
erlöst, durch die Taufe zu Königen und Prie
stern von Gott geweiht sind (f. Offenb. 1,6.).
Das Volk darf demnach nur als eine freie
selbstständige Persönlichkeit bebandelt wer
den, es darf nicht als unmündig angesehen
vnd vormundschaftlich gegängelt werden:
und wenn es in der besten Meinung und
Absicht geschähe, so darf dem Volke um
Christi willen feine eigene Wohlfahrt und
Glückseligkeit nicht oktroirt oder aufge
drungen werden. Diese polizeiliche Ueber
wachung, diese fotreaufratifche Bevormün
dung des ganzen Volkes, der Gemeinden und
der Einzelnen, wie wir daran bis zum Ersti
cken aller freiheitlichen Bewegung gewohnet
sind, ist weder aus dem Geist, noch ans dem
Buchstaben des Christenthums, sondern aus
dem Geiste der Furcht. Die Schrift aber
sagt: daß die Furcht nicht in der Liebe ist,
sondern daß die Liebe dieFurcht austreibt (f.
1 Joh.4, 18.). Führte also die Liebe Christi
dort oben die Herrschaft, so würden die Aus
wüchse und Mißbrüuche der Freiheit wohl in
ihre Schranken zurückgewiesen werden, aber
die Aengstl'chkeit ».Furchtsamkeit dürfte und
würde niemals in die Regierungsmarimen
Aufgenommen werden. Ich meine sogar, eS
wäre unter den gegenwärtigen Verhältnissen
eines wahrhaft christlichen Königs nicht un
würdig, wenn er auch einsähe, daß die
lange niedergehaltene Volksfreiheit ein wenig
fich übernähme, nichts destoweniger, nicht
aus Feigheit, sondern in der guten Mei
nung nicht Waizen mit dem Unkraut
ausrotten zu wollen, seine Macht zurückzu^
halten und das Volk ein wenig gewähren zu
lassen, in der gewissen und freudigen Zuver
ficht, daß auf diesem Wege der Fehler am
ersten und besten sich selber verbessern würde.
Dies sollte um so mehr gelten, wo ein gege
benes Wort zwischen Volk und Fürsten steht,
in diesem Falle sollte die Treue, mit der der
Fürst das Vertrauen des Volke? ehrt, selbst
über seine besten Theorien und Grundsätze
bfn Sieg gewinnen."
& ——-—L«Jl
Auserlesene Sprüchirörter.
u e u n e n e e n e i n a n e n i s
»er.
Alles mit Liebe, Nichts mit Gewgp.
Ein Freund in der Noth ist ein Frönnd
der That.
Ein Freund auf der Reise ist besser, als
Oeld im Beutel.
Freunde lernt mav erst in der Roth fee*
«en. MX- *.
Man muß «v# et#m ©cheffei Sah mit
Einem essen, ehe man ihn zum Freund et»
wählet.
„Kleiden Sie sich hurtig an, gnädiger
sagte ein Bedienter zu seinem Herrn,
„man wartet auf Sie."—So? nun wenn
man wartet, so breche ich mich ja nicht zu
übereilen."
•fr*
f|
•t
L..„i
Die ersten Blutwürste. Als vor
900
Jahren die Blutwürste erfunden wur«
den, erließ der griechische Kaiser Leo ein streit#
ges Verbot dagegen. „E6 ist uns zu Ohren
gekommen, daß man Blut in Gedärme wie
in Säcke packt und so als ein gewöhnliches
Gericht dem Magen zuschickt.
Es kann aber unsere kaiserliche Majestät
nicht länger zusehen, daß die Ehre unseres
Staates durch eine so frevelhafte Erfindung
blos auS Schelmerei einiger fteßlustigen
Menschen geschändet werde. Wer also fer
nerhin Blut zur Speise um schasst, der wird
hart gegeiselt zum Zeichen der Ehrlosigkeit
bis auf die Haut geschoren und auf ewig
aus dem Laude verbannt."
Die geneigten Blutwurstfresser, die jetzt
unangefochten in aller Weit Schlachtfeste
feiern, werden sich freuen, daß die klüger
werdenden Menschen sich wie an vieles An
dere, so auch daran gewöhnt haben, im Ge
nüsse des Blutes kein Verbrechen zu sehen.
a n a a- K affe e. Unlängst sahen
wir eine Probe von Kaffee, der in Canada
gewachsen und obige Bezeichnung wohl zu
verdienen scheint, da er tu unserem Klima
gut fortzukommen und bald ein Gegenstand
ausgebreiteter Kultur zu werden verspricht.
Dieses neue kanadische Erzeuguiß wurde von
Hrn. T. March, ans Seaboro, gezogen, der
durch einen glücklichen Zufall in Besitz meh
rerer Pflanzen davon kam. Durch sorgfältige
Pflege erzielte er eine vollkommene Entwik
kelnng aller Eigenschaften dieses Gewächses
und nachdem wir den daraus bereiteten
Kaffee versucht haben, finden wir seinen Ge»
schmack und seine Stärke so vorzüglich, er
gibt nämlich den besten Brasilischen ober je
der andern Sorte von importirten Kaffee an
Güte nur wenig oder nichts nach—daß wir
der festen Ueberzengung sind, er werde bin
nen kurzer Zeit einen ausgebreiteten und ein
träglichen Gegenstand unserer Bodenkultur
bilden. Diese Canada- Pflanzen wachsen
dicht und büschig und erreichen ungefähr 20
Zoll Höhe über der Erde. JedesKorn wächst
in einer besondern Hülje und die mittlere
Größe derselben übertrifft um ein Geringes
jene der gewöhnlichen Felderbse. Die Pflan,
ze gewährt einen hübschen Anblick und ver
spricht, nach den bis jetzt gemachten Sei fit#
chen, sehr fruchtbar zn sein. (Toronto Er.)
Der „Falcon."
Der Ver. Staaten Postdämpfer „Ohio"
kam gestern um 5 Uhr Abends hier an.
Indem er den Fluß herauf kam, stieß er mit
dem Tauboot „Diana" zusammen, und hatte
noch dazu den Dämpfer „Colonel Stanton
im Schlepptau. Die beiden letzteren wurden
so stark erschüttert, daß sie untersanken.
Der „Ohio" ward nur wenig beschädigt
Glücklicherweise ging kein Leben dabei ver
loren. Die Ausregung, die dadurch hervor
gerufen wurde, war sehr groß.
Der „Ohio" berichtete, daß der „Falcon"
am 21, von Ehagres nach Havanna absegelte
Ankunft der „Gmpire
Neueste Nachrichten
v $n
a i o n i e n
New-Aork, 7- Febr.
Letzte Nacht um 12 Uhr langte die „Em
pire C'ty,' hier an. Sie bringt etwa 2 Mill.
Dollars in Goldstaub.
Die California-Gesetzgebung versammelte
sich am 15. Dezember, und wurde am 17ten
organisirt- Dr. T. I. White von San
Franc,sko wurde zum Sprecher des Hauses
und C. K. Chamberlm von San Diego zum
Präsident pro tempore vom Senate erwählt.
Der Gouverneur wurde am 28. eingeschwv
ren, worauf die Gesetzgebung die Wahl für
dea Ver. Staaten-Senat vornahm. Free
mont und Groin wurden erwählt. Die Bot
fchaft deS Gouverneurs wird als mager ge
schildert—Der Arbeitslohn ist auf 5 4 —6
Per Tag gesunken.
Ankunft des Dampfschiffes
u v a.
14 Tage spätere Nachrichten von (Europa
New- A o k Febr. O
Die „Europa" tarn gestern Abend in Ha
lifar an.
Nun kommt, mein lieber Leser, beinahe ei
ne ganze Spalte voller Marktberichte. Wir
können Ihnen unmöglich zumutheu dieselben
zu lesen weil wir überzeugt sind, daß Sie
kein Interesse daran haben, was z. B. die
Baumwolle n. dgl. in Liverpool für Preise
haben.—Die politischen Nachrichten, welche
diese Depesche enthält, beschränken sich auf
Frankreich und enthalten leider auch Nichts
von großer Wichtigkeit. Wir können diesmal
nicht umhin, unsere Freude, wegen der gros«
sen Nützlichkeit des Telegraphen auszudrük
kett, und bringen ihm deshalb 3 Hurrah's
und 5 Seufzer.
a n k e i i e e s e i n e e
setzgebenden Versammlung schreiten langsam
vorwärts.
Die Kammer der Depntirten war für ei
»ige Zeit mit Hrn. Fallour's Erziehungsge
sitz beschäftigt. Die spätesten Nachrichten
aus Paris melden, daß Victor Hngo eine
Rede dagegen gehalten habe. Als die De
batte beendigt war herrschte allgemeine Auf
regnng.
Der Krieg gegen die Freiheit der Presse
dauert immer noch fort. Die „Reform"
wurde suspendirt und „La Press" wurde w
Beschlag genommen.
Der Winter ist dieses Jahr strenger in
Frankreich, als er seit vielenJahren gewesen.
(Kr Dies ist Alles, was der Telegraph
Neues über die politischen Verhältnissen Eu
repa's bringt. Ausser diesem Hat er aber noch
die Marktpreise von Indien und China
Man denke!
=14
häüit^dI
Ein 11 jähriger Sohn des Jonas M
Brown von NorriStown, der sich vorige
Woche auf den Kopf stellte und eine Zeit
lang in der Lage blieb, starb in einigen Mi
nuten darauf.
«f
ffttttt falsche Note«.
e a a a n v o n 0 i o 1 u s A
sie können fur irgend einen Zweig der Ohio Staats»
bank ausgefüllt werden, und sind auf den ersten An»
blick sehr trügerisch. Die Gesichter der Indianer im
Vordergrund sind Duntri und schmiei ig.
o w n E o a n V V u s A
Vignette: Ackerbauscene, datirt de« t. Kebr. 1849
der Stich ist schlecht.
a n a s e o a n t, Pa. S's Buchst.. A.
Vignette: Dampfboot und Segelschiff.
a n k v o n A u n n Y Z s u s A
datirt vom istm Sept. 1842, zahlbar an S. Bond,
Seymour, Gassier Bench Präsident.
S a a s a n k v o n I n i a n a o W a y n e
9% Buchst. datirt vom 17. Jan. 1840 (Datum
gravirt). Der Stich der Rote ist sehr grob, schlecht
gedruckt und das Papier kürzer als das der achten.
a e s a n v o n o u i a n a o
R. 9t. Es besteht tei.ie solche Bank.
a n k v o n K e n u k y 2 s i e E e i
nung dieser Counterfeits ist im Allgemeinen gut.
Clays Portrait ist zur linken H.,nd in der oberen
Ecke die Gravirung ist sehr gut. G. ($. Gwath
may ist als Cassier unterzeichnet.
S a a s a n k o n O i o e w a Z w e i
bank 10*6 Buchstabe B. A. A. Smith, Cassier,
die Unterschriften samint Ausfüllung sind schlecht
nachgeahmt. Der *tich ist grob, obschon nicht beson
der» schlecht die Anette stellt 6 Indianer und 4
Weiße vor und im linken Ende best«»et sich Harri»
son's Portrait
S a a s a n k v o n O i o S u i o
Zweigbank, 1's, Buchst D., die Gravirung ist
schlecht und leicht zu unterscheiden. Der Raute
Swan'S ist gestochen.
e n i a Z w e i a n
l's,
WlarktUrelse. (1850.)
OD*?
ctiE
Artikel.
"2B.iqen
R. ggen.
Wclschtorn.
Nächsten Samstag Abend, 7 Uhr, wird dieser Der»
ei» in dem Deutschen Sprechsaal die Frage debattirett:
„Sollen Eltern oder Vormünder
gesetzlich verpflichtet werden ihre
Kinder regelmäßig zur Schule zu
schicken?"
Das Publikum ist höflichst eingtladen beizuwohnen.
t?»r gute Heitzung des Sprcchsaals wird Sorge
getragen. A.C. Lang hau«.
ki'fV-i
Kl
00
u
Cfll
er 3
Hafer
Flachssaam'n
Kleesaamen
Timothysaa
rntii
^Kartoffeln
s
SL
3 50
Talz. dasBarret
Flour
Butter, dasPfund
Schinken
SeitensiiiL ,,
Schultern
Schmalz
Unschlitt
Eycr, daö Dutzd.
Bohnen. d.Buschel
Aepsclschnitz
Pfirsichschn.
Heu, die Tonne
."7T—=—B'
Telegrapbifche Depeschen«
New-Orleans, den 24 Jan.
Ankunft des Dampfboots „Ohio."— Znsam
sammenstoß deS ,.OHio" »it der Diana.
4 45
64
10
75
1 31
60
Deutsche»
Rede-Verein!!
Mortrag.
Nächsten Sonntaq Abend, 6z Uhr, wird
Hr. Dr. Da nziger, in dem deutschen
Sprechsaal dahier, einen Vortrag
„Ueber don Werth der Zeit,"
halten, wozu das deutsche Publlkun, höflich
eingeladen ist.
FOR
W
1
14
00
85 00
„.O.,
Große nnd wichtige che«ische
tt & u u
Chemische Bereinigung aus "dem PflaMMchtz»
}fec Heilung von zahlreiche«
den Krankheiten.
N u s o
Ampferkram und Sasaparilla.
Dr.GUYSQTT'S
THE
MMM
W THIS
C*T«ACT
ähnlich den obigen.
a n a st e r, Pa. a n k 10' datirt vom 1.
3imwr 1644 Buchst. 95., unterzeichnet Christ.
Bachmar, Ca^:rer AameS Evens, Präs. Einige
Theile des Stiches sollen gut, die andern jedoch
schlecht sein.
K a n k i n a n k A e s v Diese
halte man an's Licht. ,i
|S
^hilst IT
lelOtCATt$
BlSCllE It
'«IBeRfcTt9
BODV.
sarsaparil
Dicft Ehtmifthe Vereinigung verschiedener
tab!lischtn Produkte, in welcher die obengenanntes
di« H^uptbestttndtyeile bilden, ist eine der wichtig
flett Erfindungen unserer Zeit, sm6 ist dem einfach!»
Sas^parill.» Syrup bei weitem vorzuziehen. Öt
gleich nur seit etwa 12 Monaten entde ctt, find dsch
schon bereits ubtr 16000 Curcn durch diese Xinctat
bewerkstelligt worden. Die Macht, welche diese»
Sprup über Krauthciten besitzt mag dem Umst.nitN
zugeschrieben werden, daß tr einjig und allein aus
Produkten des Pflanzenreich» zusammengesetzt ist,
«Nd da jede der eiitjehun Artikel aus cht besondere#
Organ diredt einwirkt, so empfindet sogleich da«
ganze Körperjystem den wohlthatigen Einfluß deffel»
brn, weder Krankheit noch Schmerz in seiner Wir»
kung verursachend, und da er zu allen Zeiten tu*
«Itter allen Umstanden, ohne Rücklicht auf D^ät
•Kr Geschäfte gebraucht werden kann, verdient er
mit allem Recht als ein Desideratum in der Geschich»
te der Medicin betrachtet zu wrrden. Dieser |tt*
semmengesetzte Ejktratt wird in Ouartflaschen z»
dem niedrigen Preise von Einein Dollar verkauft,
um dem Patienten Gelegenheit zu geben durch tor»
Gebrauch einer Flasche seine schätzbaren medecl*i»
schen Eigenschaften und die Kraft, welche tr über
Krankheiten besitze, zu prüfen. Der Bejahrte f»«
»cht wie das Kind können ihn mit gleicher Witt»
samkeit gebrauchen. Dieser Extract von Ampfer»
(taut und Sasaparilla bewirkt eine sichert ztiwiNUU
öge und gründliche Heilung von, Schwindsucht,
Scrofula, Halsgelchwulst oder Drußenverhät»
tung am Halse, (Erysipelas) Roih'auf ode?
Rose, Salßftuß', Finnen und Bläßchen im
Gesicht, £hrcntf, Rheumatism, Gicht
•der Podagra, allgemeine Schwäche,
DySpcpfy, Nervösen, Kopfschmerz,
Lebertrankheit, RückenmarkkranW'^^
hcit, Weibiiche Krankheiten,^-
r'
Gcschwüre, Benerie in den
Phwierigsten Fallen, Bla.
tn und Nieren trankhet»
ten, Kolik, Verstopf»
ung, Erkaltung,
Husten, Vendor,
Engbrüstizkeit, Was.
Ersucht, Knochcnvergrößer«
/x'
UNg, (Fever and Ague) Kalte^^
Fleber, Schwindel, Stein, Kopf.'
schmerzen all.r Art, innere Fieber, unrti
tuf Blut, Gelbsucht, Appetitlosigkeit, ämS»
fatz. Ouecksilber (Merkurial) Krankheiten, Rächt«
schweife, Nervenschwache, Nervenkrankheiten atler
Art, Neuralgia. Organische Zufalle, Herzklopfen,
(Pile-) güldene Ader—Diese Zusammensetzung be»
wirkt eine zuvcrlayigejHeilung der güldenen Ader,
Andrang de» Bluts zum Köpft, Kopf. Seite»«
Trust. Rücken- Glieder und Gelenk. Schmerze»,
Seorbut, Geschwülste, krankes Kopfweh, tiMtdet«
Keifhcit und andere Krankheiten herbei geführt
durch Unregelmäßigkeit und Unvorsichtigkeit im Le
ben. Diese neu entdeckte Chemische Au,ammcnsetz.
»ng befreit das System von nervösen Krankheiten,
trinigt das Blut und ff.irkt den Körper nachdrückli«
cher als irgend ein ÄrtiEd der jemals verkauft
»urde.
Nichts ist allgemeiner als wenn Jemand wt Ht
Schwindsucht ergriffen wird, tfcn als reif fur da«
Grab zu betrachten aber wir sollten kein so rasche»
Urthcil füllen denn Schwindsu.tt kann geheilt »tr«
den, und wir können durch viele Falle beweisen »aß
Schwindsucht sich entweder vonselbst verloren sfcer
lurch die geeigneten Mittel geheilt worden ist. Ja,
es kann ohne Widerspruch bewiesen werden, baß die
tungen so gut wie jedes andere Lrgan obgleich ftite«
«er, von Krankheit befreit werden kövnen, voraus«
gesetzt daß die Naturtraste hinreichend sind eine ge
sunde Handlung herbeizuführen, welches alles
auf die Nttliwendigkcit einer richtigen Behandl»»g
hinweist. Die Thatsache daß vernarbte Wunde» i»
den jungen von Verstorbenen, gefunden trertt»
find die von Schwindsucht geheilt uud nochutals an
einer andern Krankheit verblichen zeigt tut# ohne
Wiederrede daß die Krankheit geheilt werden kaa».
Die Schwindsucht ist ein Hinschwinde» oder Ab.
Nehmen des ganzen Körpers, verursacht durch
Schwüren, Ftunen, oder Knollen an den tungen
und entsteht entweder von Scorbut, Haisdrüstn«
Verhüttung, Engbrüstigkeit, Blattern, Masern,
Schwitzen der Füße, Nasenbluten, Ausschlage und
Hautkrankheiten irgend einer Art. Auch ist sie
häufig eine Folge von Erkaltung, Husten, Lunken»
tntjül.dung, Luftröhren und andern Halifniutbei»
ten, ft wie von Unterleibsbeschwerden—''
Dies» Krankheit besteht aus harte» Geschwüre»
der Drüsen in rcrschicdeuen Theilen des Körpers
aber hauptsachlich am Genick, hinter der Ohren und
Anter dem Kinn, welche nachmals aufbrechen und
aus welchen statt des Eiters einigermaßen der ge«
ronnenen Milch gleichende eine weise Materie aus
fliest.—Der Extract von Ampscrtraut und S-sa.
parilla ist eines der Hauptmittcl gegen diese Kra»t.
heit, die jemals sowohl im Tbier- Pflanzen, oder
Piineral- Reiche entdeckt worden sind, und wen» es
ein Mittel gegen Scrofula giebt ss ist e» fefcfcr z».
^»mmengesetzte Extract.
Erysipelas or St. Anthony's Fire.
EineArtRose oderRothlauf
Diese Krankheit ereignet sich am häufigsten mU
fchcn dem 30sten und 40|itn Jahre aber auch junge
teute werden davon befallen und solche wicht einmal
daran gelitten haben, kömitit leicht wiederum da«
ran dulden. Diese Krankheit entsteht von unrein««
Blute und bei derselben ist der Extract von Ampftr«
traut und Sasaparilla eine sichele Cur und dim
Dcrwahrungöwttttt trenn
tt
gleich im Anfange der
Krankheit gebraucht wird.
Salzfluss.
isteinsehr lästiger BttrtrM*, *r
Ichiedenen Theilen des Körpers, hauptsächlich it«r
an Hände» und Füßen vorkommt. Er ist es»
»ehr oder weniger Auffchwellur^ «der Entzündu»g
begleitet und der Grad des Juckens oder in ttwuMi
zu weilen so groß, das der Kranke genöchigt 1st
fortwährend zv kratzen um nur einigormaßcn Ruhe
fu erlangen. Mein Exttact entfernt jede im Mute
enthaltene krankhafte und verdorbene Materie *W
be»: System und steht der Natur bei diese« GchäM.
che und verdorbene Fluidum was so viele ConstU»
tionen untergrabt, wegzuschaffen.
Rheumatism —Aus allen Symptomen «rMft
sich bei dieser Krankheit krankhafte Säfte J»
«örper befinden und-keine Arz. nei reinigt denseiW»
»on diesen ungetunden Säften so fchnr« WVU
als mein zusamincngefttzter Extract.
Difpepfia —Diese Krankheit ist eine U«#*.
«mg in den Verdauung».Geschäft. Berschiedtztze
«rächen (es wü»de zu viel Raum einnehme» Oe tlc
|(4 nennen) schwächen die Magen.»ekleid«»»» Mk.
gestoU daß derselbe unsahiq wird seine w isMl.
•errichten Aber mein Extract weichermicr^Mh«
parilla und Ämpftrkraut «uch»Ma»h'
ans
dem Pflanzenreiche enthÄt, Wt dtzö
ch? Eigenschaft dem durch ««m*
Magen zu seiner gesunden und Handelnd« $
zirückzuführen.
$fSr
EutzÜMdung.—Gleich
^»tjÄndnags-Xranr^itttt, der ersti
Enttündnngs
Has »alt ju -erNvgern und zu
dtcs vollständig thun zu könne» gebrauch«
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PROSPECTUS
VOLUME SECOND OF THE,SPIRIT
OF THE AGE.
The SPIRIT OF THE AGE is de*irnei§ to
be a medium for that Life of HUMANITY,
which amidst the crimes, doubts conflicts of
Revolution and Reaction, inspires the hope of
Social Reorganization, whereby the Ideal of
Christendom may be fulfilled in a Confederacy
of Commonwealths, and ALL MANKIND be
come united in Universal Brotherhood.
Its End is the Peaceful Transformation of hu
man societies from isolated to associated interest«
from competition te cooperation—from discori
to harmony—by receiving all elements of good
Religious, Social, Political, Scientific, transmit,
ted from past generations and combining them
according to laws of Divine Order, which God
is now revealing, in various digrees to all en
lightened intelligences.
Its Method ia Reconciliation—not by Com pro
miee, but by Equilibrium—by Justice freely ren
dered through All to Each, 4nd Each to Ail, ia
every relation of the Family, the Township, thi
Nation, the World,
Its Symbol is Universal Unity.
Amoag the special ends, to whose promotion
the Spirit of the Age is pledged the following
may by named
I. Transitional Reform —eoch as Abolition of
the Death Penalty, and degrading punishments.
Prison Discipline Purity Temperance Anti
Slavery, Prevention of Pauperism, Justice 10 La
bort Land Limitation* Homestead Exemption!
Protective Unions, Equitable Exchange and Cur
rsncy, Mutual Insurance, Universal Education,
Peace.
II. Original Society—er the Combined Order
of Confederated Communities, regulated and
enited by the Law of Series.
III. The One True, Holy Universal Church
of Humanity, reconciled on earth and in heaven
glorifying their planet by consummate art—
and cammonicatingwith GOD in perfect Love.
IV- Psychology and Physiology—such views
of Man, collective and individual as are intoiti
•ely recognized, justified by tradition and confir
med by science, proving him to be the culmina
tion of the Natural Universe and a living mem
ber of the Spiritual Universe at once a micro
eosen. a heaven in least form tuid so image of
the Divine Being.
By notices of Books snd Works of Art re
cords of Scientific discoveries and Mechanical
inventions—ind summaries of News, especially
as illustrating Reform movements at home and
abroad—-the .Spirit of the Age will endeavor to be
a faithful mirror of human progress.
We propose the foliowiftf term« W «tibscrip
Hon
Owfrtfopy for one year 9 to
Three copies W dmsT & on
Ste hmm
l':
9 oo
Ten
Twenty
Fubscriptioos Should he dl«et«d toMemts.
Fowlers & Wells, publishers CliotbnHan, Nas-
ß»fa««tRs,e!ctzter Extract von (Yello# Qoofc
5!
S o u a o Kings Evil
Halsdrüsenverhartung.

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