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Der Vaterlandsfreund und Westliche beobachter. (Canton, Stark County, Ohio) 1836-1837, May 13, 1836, Image 1

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f.
i.
K*äi3»
sf"
«1J1 aij/ tark Caunty,
Veou^gu^gen oiefer Geltung.
L»D?r Pleiö dieser Zeitung ist: Ein ha
I
*r und fünfundzwanzig Cents, fürden Jahr
Mang in VorauSbez ah I u n Ein Tdal^r
und fünfzig Cents wenn ittnerhülv drey Mona
den, vom Enipjange der Zeitung an,—zwey
Tyaler rrnl innelhalb dem Iah-c,-^und2Tha
:te und füttfzj Cents wenn nach Verlauf des
selben bezahl wird.
L. Für eine kürzere Zeit als sechs Monate wird
^Deine SnbSfcription angenommen, und dieAcil
P»0 kann nicht aufgegeben werden bis alle
Mückstände bezahlt sind.
s. Bekanntmachungen kosten: Für ein#
Woche 50 CentS das Viereck für einen Monat
8l und für eiu Jahr 8 Thal'r das Viereck.
80°SBrieft zc.an den Herausgeber müssen
postfrep eingesandt werben.
Agenten fur den
V a e a n ö e u n d.
(K^-Folgende Herren sind authorisirt alS 91
genten für diese Zeitung zu agieren.
ß, Cron Chillicothe. O.
Friedrich Gpath, Esq. Postmeister, Petersburg
Columbiana Cv
u e e o e u e
i ttt We ste n Am e ri Fa e.
i Im Januar des Jahrs 1834 wür
ben einem Geistlichen, Herren Henning,
tm Caunty Madison im Staate Ten,
nessee 2 Sklaven gestohlen, und der
Verdacht fiel auf einen gewissen Mu
der seit einiget Zeit mehrerer Un
thaten in hohem Grade verdächtig ge
worden roar, und vor kurzem erst me#
gen eines ähnlichen Vergehens vor Ge
richtgestanden hat. Er wurde möglichst
genaü bmacht, und man erfuhr bald,
daß er feine angebliche Heymath im
Caunty Madison verlassen hätte, und
irgendwo am Mvffifippi sich aufhielt.
Augenblicklich schickte man einen Hrn.
Stewart an ihn ab, den Mürel nicht
verdächtigen konnte. Stewart kam zu
ihm, schlick) sich in sein Vertrauen ein,
sprach von zahlreichen Diebstahlen im
Hände nickt als von Verbrechen sondern
iy Betreff der gemachten 'Beute, kurz,
spielte den Mouchardso gut, daß Mürel
ihn f. einen "seltenen Burstn" erklärte
und ihn zu einem Hauptwertzeug sei,
ner Pläne zu machen gedachte. All
mal)(ig wurde er gegen ihn vertraut,
lyagte kleine Eröffenungen, nahm ihn
Odlich in den geheimen Rath seiner Ge
Nossen mit, und erzähl e ihm seine
ganze Geschichte. Aber Stewart er,
fiat) sich die Gelegenheit, und ließ Mü
rel verhaften. Aus den Don demselben
gemachten Eröffenungen theilte nun
Stewart in einer Flugschrift im We
Hntlichen Folgendes mit
Mürel ist in Mitteltennessee geboren,
ft on als Kind lehrte ihn
...j. 'xJk'
jLL-i&'X
Cv.
5$.
II ct i
a i e e 1
Der alte ehrwürdige "Jefferson sagt:
"Indem wir England nachahmen,
scheinen wir nicht/ zu bedenken, daß
gleiche Voraussetzungen gleiche Folgen
begründen. Die Bankwuth ist eine
d. gefahrdr ohenstenaller dieser Jnstitm
tionen siebringt eine Geld Aristokratie
in unsermVarerlande hervor, die schont
jetzt der N:?ierun Trotz geboten ha
un) obgleich in der ersten Probe ihrer
Kräfte gezwungen, ein wenig nachzu
geben, sind ihre Grundsätze doch gar
nicht zur Nachgiebigkeit geeignet und
haben nichts ausgegeben. Die Nebel,
welche aus den übermäßigen Bank
Schwingungen entstehen, treffen icht nur
den Handelnden Theil der Nation sie
treffen den Landbauer und Handwer
ker grade in demselben Verhältniße,
wie das Steigen und Fallen in Geld
verkehr."
.. Ein anonymer Schriftsteller In dem
feine Mutter über Handel und Verkehr mit den ge-
pehlenu. so wurde er als er emporwuchs sundesten Ansichten abgefasten britti
ein vollendeter Spitzbube, der in Der schen Geldverkehr, Bericht im Jahr
Nähe seines Geburtsortes we-1811, sagt unter andern:
gen seiner Schurkenstreiche so notorisch! "Es ist wohl bekannt, daß der Lohn
war, daß er es gerathen fand, feinen für gemeine Handdienste fast durch«
ostensibeln Aufenthaltsort in den da-aus fest steht, und daß das Steigen
mals noch unbebauten Wildnissen der oder Fallen des Geldwertes bei) mu
westliche» Districkte zu nehmen, wo eriem langfamern Einfluß aufihn ausübt
SBag thu dir Thor dem V a e I a n d.—daß bit bey seines Namens Schag,—daS Herz nicht hoher schlägt?
mlt größerer Sicherheit rauben und alö^aufbmPreifirgend eines Gebens,
Genossen sammeln konnte. Hier lebte bedürfnißes."
er blö Stewart ihn überlieferte, ver-^ AndreasJäckfon's?fnsichten darüber
band ftch mit allem schlechten Gesindel sind in Folgendem ausgesprochen:
und brütete über Unheilvollen Plänen.! "Wenn die Ver. Et. Bank, und so
Die gemeinenRauvcrstreiche u. Mord, 'jede andere, welche Papiergeld aus,
thaten, die er mit einer Kaltblütigkeit giebt, sich qleichmäßigeProtektivn zum
beging, die das Blut in den Adern Zwecke sehen und—wie der Himmei
gerinnen macht, übergehen wir ale unfeinen Reqcn—ihre Gunst in gleichem
wicltig, um zu seinen größeren PLancnj Verhättmß über Hohe und Niedere,
zu kommen, die einen Blick in dar Le- Arme up Reiche ausgießen wollten
bender südlichen Sklavenstaaten lassen, so würden sie in der That ein nie zu»
der keineswegs erfreulich ist. vor ^ebener Segen für das Land
John Mürel soll ein Hauptanfühter ftyn' Aver wenn ihre Zwecke dahin
einer von ihm organisitten Räuberban- gehen, dxn Reichen reicher zu machen
v)e gewesen sein, wie sie gewiß selten^und den Armen armer, so haben die
in einem civilisirten Lande bestand.^Armen, die Handarbeiter und Prafes
Durch unermüdliche Anstrengung, Eifers sionisten, jwelche weder Zeit noch Mit
und Gewandheit brachte er aus allen'tel besitze^ sich gleiche Begünstigungen
^heilen des Landes eine Schaar von.zu sichern, gerechte Ursache, über die
1000 Menschen zusammen^ die er auch ihnen von ihrer Regierung angethanen
nach Willkühr zu seinen Zwecken ver
wendete. Seine Genossen waren über
alle L)klavenstaaten*zerstreut, «und be,
standen aus 2 Klassen,, erstens den
Mitgliedern des großen Raths eder.fleißiges Studiren wir unfern Lesern
Räubern vom ersten Range, und zwey- nicht genug empfehlen können:
tens den Schlägern, die nicht ins vol- ^Der Lohn für Arbeit fcheink unter
le Geheimniß der Führer eingeweiht^den Dingen, deren^reife sich im glei
waren, sondern nur als Katzenpfoten chen Verhältniße zum Steigen der
dienten, um die schmutzige Arbeit zu Bankmittel erhphn, eines verletzten zu
thun, und die lebenSgesahrlichen Post,j seyn.. Der Aatet^mann sieht alle Ge
en zu besetzen. Von der ersten Klasse^genstande, die er ßilr die Unterhaltuno
sind 4000, von der zweyten 60 sie ha-seiner Familie nöthig hat, im Preise
den irgendwo in Arkansas einen Sam- steigen, während der Ansatz seines ei
melplatz, wo der ^geheime Rath" ge-genen Verdienstes immer derselbe
halten wird, alle sind durch furchtbare
Eide verbündet, und verständigen sich
durch Zeichen und geheime Worte. Leu
te, die einen hohen Rang in der^Ge
sellschaft einnahmen, und bisher durch
aus keinem Verdacht ausgesetzt waren,
sind die geheimen Leiter der Rotte, und
ihr endlicher Zweck ist die Befreiung der
Sklaven, Die Niedermetzlnng der
Weißen und d. Plünderung des ganzen
Südens. Mürels Verhaftung und
die Bekanntmachung der Stewart ge
machten Mi'theilungen haben einen im
Staate Mississippi beabsichtigten Auf,
stand zum voreiligen Ausbruch gebracht.
Von den Mitgliedern der Bande ist
eine Liste bekannt gemacht worden, die
über ADO Hainen enthalt, unter denen
Cotton Sannders, Phelps, Blake u.
andere sich finden, die im Mississippi
Staate nach Summarischem Prozesse
hingerichtet worden. (21. u. n. W.
Benachtheil'gungen Klage zu führen."
Gouche siigt in seinem öclungcn«»
Werke: "Geschichte des Papiergel
des und der Ver. St. Bank," deßen
bleibt." (N. A. al!g. Zeitung.
e e y
Die jetzige Regierung von Texas
hat die Verfügung getroffen, daß alle
welche dem Lande im Ka npfe geZen
Mexieo beistehen eine gewisse Anzahl
Accfcr Staats Ländereyen zur Beloh
nung erhalten. DK Verordnung be­[-war
stimmt Folgen des:
Es sollen erhalten, alle welche im
Dienst sind und bis zur Beendigung
des Krieges fottdienen, 1280 alle
welche nicht weniger alS drey Monate
dienen, 610 Acker alle welche nicht we
niger als drey Monat dienen, 3202(ck:r
Alle welche vordem ersten nächsten July
in Diensttreten und bis zur Beendig,
ung desselben darin bleiben, vorausge
setzt, daß dies nicht weniger als sechs
Monat ist, 960 Acker. Ferner sollen
die gesetzlichen Erben der Gefallenen
oder der im Dienste Gestorbenen, zu
der ganzen Ackerzahl Land berechtigt
seyn, auf welche letztere gesetzlich Atv
spruch machen können.
Wer nach dieser Verordnung.An
sprüche auf Land macht, der hat ein
Zeugniß des betreffenden Öffiziers
unter welchem er diente, bcy einem
Landcommissar vorzuzeigen, worin du
Zeit seines Dienstes und seines 2lo
hat ein Jeder selbst zu tragen*
martiir.-f»
1836.
Die Wahlen sind mCoficefteiu
schi-des bemerkt seyn muß. Die Kosten die Straßen wärtsHen sah, so sagte
der Vermessung und Ueberschreibung er alle Mal: "Wer die zur Frau bt
nw.s« r*L.n. kommt, braucht auch nicht iu fagm%
Virginien und Rhode Island zu Gun
sten Van Burens ausgefallen. Wenn
von allen Cauntys dieser Staaten die
Wahlberichte eingelaufen sind, fo wer
oen wir das vollständige Ergebmß uit
f:m Lesern vorlegen. Die demokrati
sche Partei ist immer am Zunehmen'.^.. ,v.w%vsolches
wir haben allenthalben Boden gewon- müßten haushälterische Frauen seyn,
nen. Selbst in Cincinnatti, dem Auf- ^dem sie sparten sogar das Wäger!"
fenthaltsort des Gen. Harrisons allwoj Wenn er von Männern hörte, die
die Bankleute kürzlich die einzige d^ut-i sich füp jede Schuld verklagen liegen^
scbe Zeitung aufkauften und für den.so glaubte er solche favten dm Trubel
Gm. Harrison herausbrachten, hat
dessenunge chtet die demokratische Par
chey festern Fuß gefast. Die Whigs
PK ..x«
u a n n
von wenig,tens 1200 diese Mehrheit
ist bis auf 700 Herabgeschmoltzen, und
die Demokraten haben soqar 2 oder 3
ihrer Candidate» als Stadtbeamte n
ö* erwählt. (Har. Morröthc.
«Zj
e a
Die NewOrleans Post berichtet,
Gen. Gaines habe von der Regierung
der Ver' St. Befehle zur strengsten
Neutralität^ in dem Streite zwischen
Texas und Mexiko empfangen, und daß
es bewaffneten Emigranten aus den
Ver. St untersagt sein solle, die Gren»
ze nach Texas zu überschreiten. Da
mit stehen andere Gerüchte im grade»?
Wiederspruche/ die jedoch von größe
rer Unwahrscheinlid keit sind. So sol
le von den auf der Grenze aufgestellten
Gruppen der Ver. St. gegen 500
nach Texas eingedrungen sein, um die
bedrängten
Texaner zu schützen, und
Oberst Fannin habe sich glücklich durch
die feindlichen Kolonnen hindurch gt*'
fchtagen und mit dem Hauptkorps bet
Texaner verbunden.
Oberst Crocket/ der Held des sinken,
den 7(lamo, ist nicht tobt, sondern er
holt sich langsam von seinen Wundem
Er empfing eine tiefe Wunde an de*
Stirn von einem Tomahawk, eine
Kugel ging ihm durch den linken Arm
und eine andere in den Schenkel, meh
rere Streifwunden nicht gerechnet?
Die Mexikaner hatten ihn für todtauf
dem Kampfplatze liegen lassen und
Texaner brachten ihn später in ein
schützendes Obdach unter ärztliche
Hilfe. Ein Negersclave, welcher dem
allgemeinen Gemetzel entronnen war
gab dem Obersten Childers auf dit
Frage, wie Oberst Crockett sichgeschla-
gen habe, das einfach rühmlich Zeuj
niß: Ich glaube, Oberst Erückm töö/
tete die meisten Venn das Gedränge
um ihn am dichtesten. I
S e E s i s n u n e e w i
daß Oberst Fannin mit seiner ganzen
Mannschaft niedergehauen worden ist»
Kaum 2 oder 3 sind übrig geblieben/
um diese traurige Nachrtch zu verbün
den. Alles Land westlich vom Brazos
ist in der Mexikaner Gewalt alles
wurde mit Feuer und Schwert verwü
stet und zerstört. Die meisten texani
schen Familien ziehen sich auf den Bo
den der Ver. St. zurück und es scheint
für die Cache der Landspekulanten
nicht viel Hoffenung geblieben zu fein*
0o lauten die letzten Nachrichten vom
i9ten Aprit.
0nlVt Billy-'
Onkel Bl!!v war ein posirlicher MaÄ^'
und wußte den Nagel gar oft auf den
Kopf zu treffen. Wenn er Sontags
Die Ladies in ihren seidnen Kleidern,
und Bonnets fo groß wie Wafchzüber^
und Löchern in den Strümfen,
... ,x.V durä
Gott straf mich!"
Wenn er am Monlüg Morgen fr56"
die Schnappsbrüder schon nach den'
Oramschaps rennen sah, so wundert
er sich jedeemahl, ob denen Frau unö
Kinder auch Brod daheim hätten.
W:nn er Frauen sah, die ihre
te? in unreinen Tüchern in den Stohr
brachten, so meynte er immer,
ein Reset zu fodern.
Wenn man ihm vonMänntrtt erzatzb
te, die in ihren Rechnugen immer Feh
i'yV i
K«-.
1,4
*1

3. M. Cooper, Esq. P. M. Wooster,
Wayne Co.
Doc. Parlemon, P. M. Uniontown, Star?
Ehrw. H. H. Huet, Bvardman^ Trumbull
Co.
Hugh
McFall, Esq. Mansfield, Richland
Co.
Die Hr». Doctoren G. «. C. Oesterlin, Bsch
land, Richland Co.
MeranderMcTnlly, P. M. Massillon, O.
Ehrw' George H. Weygandt, Chippaway
Wm. Philipps, P. M. Pari», Stark Co.
C. R« Hendee, Csqr. Danesville, Ohio.
Doc. G. Mieße, Lancaster, Ohio.
Jacob Piriong, Sommerset, Per.y Eo., O.
"^gniel Worlev, Esq. P. M. Cleaveland O.
Hr«^Wilhel»u Seiser in Blumsild Tp., Rich
land, Co.
Wayne Co.

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