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Der Lecha Caunty patriot. [volume] (Allentaun, Pa.) 1859-1872, May 11, 1859, Image 3

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secha Caunty Patriot.
Tlne Caunty Vcrsammlting.
??an wird aus der heutigen Zeitung er
m, daß die Republikanische stehende
nmittee einen Ruf für eine Volks
u n t y - V e r s a m m l n n g hat
?hen laßen, welche auf Samstags den
ken Mai nächstens, am Hause von
. George W e t h cr h o l d, in
mtaun, stattfinden wird. Diesem Ruf
d von Allen herzlich beigestimmt, wel
zegen die jetzige National Regierung
>nnen sind —und da keine andere An
ldministration? - Parthei, als die Re
>likanische, in diesem Cauntn organi
ist, so konnte natürlich auch der Ruf
allein von dieser Parthei ausgklM.-
e Freunde von guten, ehrlichen, spar
ten und verdienstvollen Beamten, so
alle Gegner des Lecompton-SciMn
. und der Weiterbreitung der Men
n Sclaverei, und alle Freunde eines
hützenden TariffS, sollten gedachter
-sam'nlung, Mann für Mann, bei
inen. — Die bevorstehende Wahl ist
großer Wichtigkeit. Wir finde» daß
) bereits schon manche von unsern Geg
n sehr thätig sind, und jetzt schon durch
rlei Verdrehungen und Hintergehun
svchen, die ehrlichen Stimmgeber
-ndlich zu betrügen.—Laßt uns daher
ch thätig sein. Laßt u»S AlleS auf
ien, das in unserer Gewalt ist, den
!g bei Wahl nächster zu erringen, denn
Landeswohl erfordert dies uuumgäng-
! —Jedoch, laßt uns nur die Wahrheit
rauchen —wir haben die Geschichte des
rdes, die Congreß und ändere Docu
nte auf unserer Seite gegen unsere
gner —ja, wir haben das Recht
'die W a hrheit uns begünstigend,
her wollen wir nur rechtliche Mittel
venden um zu siegen. Und seid ver
ert, wenn die Arbeiter die von der Ge
l-Parthei regiert ivorden sind, bis viele
t ihnen geld- und brodloS geworden
>, ihre Pflichten thun und wir dabei
tig und wacker sind, daß uns der Si<g
einer großen Mehrheit werden muß.
Zersäumt daher die Caunty-Versamm
lg nicht.
Sonderbare
Lor etwr? bis 8 Wochen beschäftigte
n sich auf der Bauern des Hrn. M o-
S K eck, in Salzburg Taunschip, die
i Cauntn mit Dreschen, wobei man das
roh wieder in der Scheuer aufbewahrte.
5 man nun lebte Woche das Stroh wie
von da entfernen wollte, ergab es sich,
! man dabei ein H u h n zugedeckt habe,
!cheS jedoch noch lebte, aber weder ge
i noch fliegen konnte, und ivenigster.s
Tage, in einen, Raum eingesperrt war,
de n es siä) kaum herum drehen konnte,
r ohne-rinen -Kevn Getraide, ohne ir
id andere Nahrung, so wie ohne ein
opfen W-.ßer am Leben geblieben war.
itürlich war es sehr abgezehrt, so viel
daß He. Keck bemerkte, daß er nie ge
iubt haben würde, daß die Knochen und
der , an einem Huhn nicht schwerer sei
. Man war natürlich besorgt, dasselbe
m Leben zu erhalten, und stellte dem
ben zuerst nur leichte Kost vor, wie zum
üspiel eingeweichtes Bred, aber cs woll
selbst dies am ersten Tage seiner Wie
-befreiung nicht geni.'ßen sondern es
mk nur Waßer. Am folgenden Tage
er sing es wieder an zu freßen, und daf
be befindet sich nur 7 Tage nach der
lffmdung desselben—ganz wohl in Ge
lschaft der andern Hühner, auf dem
'f deS Hrn. Keck. Wer bärte gedacht
ß ein Huhn so lange ohne Nahrung le
r könne ? Oder wie lange kann ein Huhn
ne Nahrung leben?
Unglück.
Am Aten Mai ereignete sich in Hano
e Taunfchip, diesem Canntv, folgender
trübte Vorfall: Herr Cha rl es Rit
r war nämlich mit Heckenbrennen be
äftlgt, und eines feiner Kinder brachte
n Trinkwaßer nach den, Brandplatze.-
>f eine oder die andere Wen? fiengen
Beit Kleider aber bald Feuer, und als eo
s gewahr wurde, lief es in möglichster
le nach Hrufe, aber bis es da anlangtc
und dem Bater war es nicht möglich es
er'zn ergreifen—war es dermaßen ver
annt, daß.es noch in selbiger Nacht sei-.
n letzten Athem aushauchte. ES war,
i Madche« und war im seinem 7ten Ll'
nsjahre. Bei der Beerdigung der Ue-
rreste desselben am/iten Mai, hielt der!
hrw. Hr. Jci'hua Jäger, eine sehr >z.e
>ickte Leichenrede.
an Die lLriitee - Aui'sicZ?tc».
Es ist unser Wunsch unsere entfernt
shnende Unterschreibet- hier zu benach
-I)tigen —den allhier wohnenden wird cs
»nedem bekannt sein, —daß nach dem an
iltenden kalten und naßeu Weiter, mit
elchem wirwähreud diesem ganzen Früh
hr heimgesucht worden sind, wir nun
n letzten Samstag auf Einmal unge
öhnlich warnres Wetter für diese Jahrs
it erhalten haben —soviel so,
Wetterglas im Schatten schon am Sam
ag so wie am Sonntag Grad Hitze
igte.—Wahrlich dies ist warmes ÄZet
r für den 7ten und dten Mai.
Auch möchten wir hier noch ferner be
erten, daß unsere Aussichten allhier für
ne gute und reichliche Getraide- und
»bst-Erndte Herrlich sind, und daß sie nie
?Ber waren als gerade jetzt.
Bcrftthrxng und Tod.
In dem Staat Massachusetts gelang
> unlängst einem Schreiber einer Bank,
iamenS Little si el d, der ein verhei
itheter Mann ist, eine Miß Butler, die
»gewöhnlich schon und erst 17 Jahre alt
iwesen sein soll, zu verführen. Littlesield
>ar ein fleißiger Kirchengeher, und schloß
ch an das Singchor an, von welchem
Körper Miß Burler ebenfalls ein Mit
sied war. —Eine Liebe einspann sich zwi-
! schen Beiden, welche auch bald in Unschick
lichkeitenausartete. Vorletzte Woche wur
de sie »un sehr krank, und ehe sie starb,
machte sie bekannt, daß sie von Littlesield
verführt worden sei —daß sie Littlesield
davon in Kenntniß gesetzt habe, indem es
unmöglich gewesen sei, ihre Schuld län
ger zu verbergen. Sie sagte ferner, daß
Littlesield hierauf ihr befohlen, Medizin
zu nehmen und sich erboten habe solche
Medizin herbeizuschaffen, daß alle ihre
Sorgen enden, und weder ihr noch sonst
i jemand schaden, noch ihre Umstände be
! kannt machen würde. Sie habe zu die
j sem eingewilligt und habe die Medizin
> genommen, die er ihr gegeben habe. Nach
! dieser Offenbarung starb sie am vorletz
ten Samstag zu AdaM s, in besagtem
Staat. Sie war die Tochter eines wohl
habenden Kaufmannes von jenem Ort.
Littlesield hat Neisaus genommen.—
Der Magen der jungen Dame ist seitdem
untersucht, uud Gift darin gefunden wor
den. Die Verwandten sollen kein Ver
such machen Littlesield zu verhaften, aber
es herrscht in jener Stadt ein solches Ge-
fühl gegen ihn, daß würde er ergriffen >
werden, so wäre ohne Zweifel das Lyn-!
chen das Nächste.
IX-ndersnnth schuldig gefunden.
Das Verhör von Daniel B. Vonder
smith vor der Ver. St Distrikt Court zu
i Philadelphia für Fälschung von PensionS
! Papieren, wurde am vorletzten Donner
stag zum Schlüsse gebracht und die Sache
der Jury zur Entscheidung übergeben,
> welche, nachdem sie sich einige Zeit zurück-!
hatte, ein Verdikt von „'Schul-!
dig auf die zwei übriggebliebenen Ankla-!
GebillS" einbrachte. Richter Cadwalader!
in seiner Ansprache an die lurv erklärte,'
daß die vier übriggebliebenen Anklagen
durch das Gesetz, daß Anklagen für Fäl
schung innerhalb Zwei Jahren von der
!Zeit ihrer Entdeckung gebracht werden
! müßen, ungültig geworden seien.
Der Ver. Staaten Marschall nahm
Vondersmith dann in seinen Gewahrsami
und brachte ihn »ach dem Monamensing
Gefängniß, woselbst er verbleibt bis er
verurtheilt wird. Die höchste Strafe des
für das Verbrechen ist !t) Jahre
im Zuchthaus und eine Geldstrafe von
H 5 auf jede Anklage, doch ist es der
Court anheim gestellt, die Strafe zu mil
dern, wie die Umstände es erheischen mö- !
! gen. —(Vo^kssird.
I päter. Voiidersinithist, seit
dem ObigeS aufgesetzt war, verurtheilt!
! worden M Jahrs in dem Zuchthaus zuzu-!
bringen, und eine Strafe von Hs>l>»t) zu
! bezahlen. Bei der Beurtheilung be
merkte der Richter aber, daß wenn Bon
derfmith der allgemeinen Regierung die z
H 31>,W1) z urückbezahle, aus welcher Sum
me er dieselbe betrogen habe, so wolle er!
selbst ein Memorial unterzeichnen, daß ihm
Ii! lahren vergeben werden sollten.
refpoiideiiz
! Wheithall S t a t i « n, Mai s>, 1859. I
! 'Am letzten Sonntag hi.lt Vater,
M e n d s e ii seine AbschiedS-Rede in der
i Egvpter Kirche. Das Wetter war schön
' und einladend. Schon frühe Morgens
wimmelte es in den Straßen mit Men
schen, um den väterlichen Vortrag zu hö
ren. Um 10 Uhr rief das Geläute der«
Glocke die versammelte Menge in den
Tempel des Herrn —alle schienen tief ge
rührt gewesen zu sein. Des alten Hirten >
Worte waren wie ein Hammer, welcher!
Felsen zerschmeißt er redete gewaltig,
und nicht wie die Schriftgeiehrten und
Pharisäer.
Wie ich vernommen habe, so waren die j
' Herreu Editoren nach Reading gefahren, j
, auf der neuen Cisendahn —das will ich
! ihnen gerne göuiien—ihr seid ja immer!
angebunden wie ein Hund auf der Tritt-!
Maschine —ihr meint auch es gienae und!
kommt doch nicht aus dem Platz. Ihr
! sagt, an Champagner hätte eS nicht ge->
fehlt. Was gebe ich da drum —wenn ich!
! nur die Nasen gesehen hätte —waren sie.
hellroth cder dunkel b>av ? Es ist mir aber'
doch nicht ernst.
Wir haben jetzt Frühling, wie schön ist !
!! doch Alles um uns her. —Man sagt zu- >
weilen voll von Mißmuth : die Weit sei
> ein Jammerthai. Trete aber hinaus in
- das freudige Reich deS Frühlings, wo dir >
i!die Liebe und Freude von allen Hügeln,!
Thälern und Fluren entgegen lächelt, und
dann wird dir wohl der Gedanke die Welt
sei ein Jammerthal, verschwinden. —Ich
habe mein Schreiben diesmal ganz kurz
machen müßen —werde aber bald
! hören laßen
V? 5 m H ü f.
verwegene tLinl'llicbe iiiid Ticbereic».
! Wie die Reading Times berichtet, wur- j
de am vorletzten Samstag Morgen, um
uiigesähr Uhr, der luwelenstolw von
Salomon Weida in Reading, durch Ein-
brechung deS Fensterladens und Zerbrech-
ung einer Scheibe geössnet und um eme
Anzahl werthvoller Juwelen w. beraubt.
! Der Hund im Stohr weckte Hrn. Weida
! durch sein Bollen, und als er in den Stohr
kam, war der Einbrecher noch an der Ar
! beit, bemüht einen sogenannten Castor
herauszunehmen, der aber zu groß war
für die gemachte Oeffnung, und deßwegen
zurückblieb. Der Langfinger begnügte
sich daher mit andern kleineren Artikeln
und ließ etwa für kill Thaler werth davon
mitgehen.
Ein anderer ähnlicher Einbnich und
Diebstahl wurde zur nämlichen Zeit auf
eine gleiche Art ausgeführt, im Varita
ten->Ltohr des Hrn. F. Deurer, in Rea
ding, wo anch für 50 bis 6(1 Thaler werth
Juwelen mit dem Diebe verschwanden. —
Es scheint, daß der Einbrecher auf dem
letzteren Platze in seinem Geschäfte gestört
wurde, durch einen Nachbar, der, von dem
Lärm des Einbrechen«; erwacht, ein Fen
ster öffnete, aber von dem Schurken nichtS
entdecken konnte. —(Beob.
dem ersten April wurden in
Waschington für nach Europa Reisende
! jeden Tag durchschnittlich Ll) Reisepässe
ausgestellt. Man nimmt an, daß dieses
Verhältniß bis zum Monat Juli fort
dauern wird.
Mysteriöser Todesfall.
Eine Zeitung von Tron, Neuyork, er
zählt folgenden merkwürdigen Vorfall:-
Hr. August Belford von Neunork ließ
sich vor einigen Tagen durch einen Bar- !
biervonTroyrasire». Gleichdaraufwur
de auf seinen Lippen eine leichte Blase
sichtbar, welche alsbald wuchs, sich ent
zündete und immer mehr verschlimmerte
und endlich den Tod des Hrn. Belford
herbeiführte, nachdem er nach Neunork zu
rückgekehrt war. Daö nämliche Journal
fügt hinzu: Der Verstorbene hat, so lan- <
ge als er sein Bewußtsein behalten, seine
Leiden der Inoculirung irgend eines Gif
tes durch daö Rasirmesser des Barbiers
auf seine Lippen zugeschrieben. Man be
greift leicht, daß der Kranke diese J'c<e
nährte, dazu aber, daß man dieselbe thei
le, gehört eine durchgreifende Untersuch-
die Geschichte scheint mehr, als
ein Schabernack, d:n man dem Barbier
hat spielen wollen, als eine leicht erklärli
che Wahrheit.
Tod einen Mitglieds der Assenibly.
Mit herzlichem Bedauern—-sagt die
! Philadelphia „Freie Preße" vom vorigen
j Donnerstag haben wir heute vernöim
>men, daß Hr. Joseph Ehurch von hier,
vorgestern in Network an den Folgen ei
ner Lungen - Eongestion gestorben. Der
Verstorbene war in Neu-England gebo-
ren und gab eine Zeitung in Providenee
in Rhode Island heraus. Später jk«m'
Hr. Church nach Philadelphia, ein
fleißiger Mitarbeiter an mehreren tsgli-!
chen nnd wöchentlichen Zeitungen gewesen -
ist. Im vorig.cn Herbst wurde er im 6.!
Distrikt zum Mitglied der Gesetzgebung
in letzterer Stadt gewählt. Der Selige!
! hatte viele warme Freunde, die seinen!
j Verlust tief betrauern werden.
Der scheintodte Gatte.
In England wollte kürzlich eine Frau!
ihrem lieben Ehemanne mit einer kräfti-!
gen Dosis Arsenik den Paß n.'.ch jenem!
! Lande Visiren,
~ Von dein kein äsender wiederkehrt !"
Der Apotheker winterte Unrath, gab!
der Frau Soda, und warnte den Mann.!
Dieser »ahm daS Sodapulver, als das l
für ihn bestimmte „tödtli.he Gift," stell-'
te sich sehr krank und starb. Die schlaue
Frau wollte jetzt ihren Mann als selbst
, mörder brandmarken, machte ihm deßhalb
! einen Strick um den Hals und versuchte!
ihn aufzuknüpfen. Diese Operation war!
idem Manne etwas zu kitzlich; er kam!
! schnell aus seinem Scheintode wieder zum !
j Leben, und karpatschte seine Ehehälfte
für ihre mörderischen Besinnungen mit!
dem Strick jämmerlich durch.
Müble verbrannt,
i Die Dampfmühle des Hrn. Gideon
E t t e r, nahe Eampbellstau», Libanon !
!(sauntn, wurde am vorletzten Montag'
i M orgen durch Feuer zerstört. Die M üh-!
! le >var eine ganz neue, welche vor etwa !
einer Woche, fertig gemacht wurde. Vor
einem Jahre zurück wurde eine Mühle auf
Fleck durch Feuer zerstört. Oh
ne Zweifel wurde das Feuer absichtlich an
gelegt, indem mebrere Tage vorher sich
kein Feuer in der Mühle befand, ur.d daS
Maschinenwert' noch gar nicht im
war. Keine Versicherung war auf dem.,
! Eigenthum.
sich die Zelte» ändern.
! AudreaS Schnabel, Efq., Assessor des
! TaunfchipS Ober-Bern in Berks (Zauntv,
I berichtet unS, daß er bei Aufnahme des!
letzten AssessmentS fast jedes H.rusin fei
!nem Taunschip besucht habe, und nur in!
! einem einzige» die Hausfrau am Spinn
jrade angetrossen habe, und di.eS sei die
Gattin des Herrn William HickS gewesen,!
! welche Flachs spann. Vor lv lahren
te man in jedem Hause zwei und mehr!
j Spinnräder schwirre» hören können,
(Reading Adler.
i Bkim KriegS-Deparrement in Wasch-!
iiigton eingegangene Depeschen melden,!
daß der MormoniSmus in Utah sehr im
i Abnehmen ist. Die Zahl der Bekehrten
! und Abgefallenen nimmt täglich zu, und,
! Brigham ?)oung wagt eS kaum, öffentlich'
!zu erscheinen. Er Izat seinen Getreuen
! den Vorschlag gemacht, die Salzsee Scadt
zu verlassen und Agenten.abgeschickt, um
Vorbereitungen zu einer Niederlassung im
! nördlichen Theile voitMerikv oder in (sen-!
! tral-Amerika zu treffen.
! Eincinnati, /i. Mai. Vorigen
Samstag präsentirtc I. 9!. DuboiS, Clerk
!der Hamilton und Danton Eisenbahn,
einen angeblich von dem Präsidenten die
! ser Bahn ausgestellten (slxck auf die La- j
> favette Bank für H7t)W und erhielt von
letzterer Bank das Geld ausgezahlt, wor-
! auf er sich aus dem Staube machte. Erst !
j heute früh wurde die Fälschung entdeckt.!
Gestern kamanch nocheine andere Fäsch-
ung zu Tage. Die dritte Straßen Bank
. ist um 5 S«WO beschwindelt worden. Die
Fre»nde des Betrügers sollen jedoch sich
in s Mittel geschlagen und der Ban? ihren
Verlust ersetzt haben, weswegen die Bank
beamten jede Auskunft über den Namen
:c. verweigern.
Richmond, Va., l. Mai. Eine
verheerende Fcucrsl-runst legte heute früh
mehrere große Kaufläden, eine Schnei
demühlen. f. >v. in Main Str. zwischen
der ti. und 8. Str. in Asche. Den größ
ten Verlust haben die Herren Sims u.
!Turner, S>. G. Sundrum und Mercer
,! u. Hill erlitten. Der angerichtete Scha-
den beträgt über mit nur gerin
! Ger Assekuranz.
Konferenz von nördlichen
' Methodisten Predigern, wurde neulich in
Fannin Caunty, TeraS gehalten, als die
Sklavenhalter des besagten Eaunties eine
(sommittee anstellten welche die Konferenz
' benachrichtete baß sie sich aus dem Launty
begeben sollten unter der Gefahr gelnnscht
' zu werden. Um eine solche Friedenöstor
j ung zu verhüten vertagte sich die Confer
, enz.
!i Norwegischer Schumacher,
' wohnhaft in Minnesota, erhielt neulich
5 H l7,(>s>9 für ein Stück Land nahe Chica
- !go, welches er vor l l lahren für 6W ge
kauft hatte.
Die grauen.
(56 ist erstaunend zu sel)en, ro-e gut ein
Mann mit einem kleinen Einkomrneij leben
kann, welcher eine fleißige und haushäl
terische Frau hat. Manche Männer leben
und kommen besser auö niit sechs Thaler
in der Woche, als andere mit 15 Thalern.
Der Mann thut dao Seinige, aber seine
Frau ist gut für nichts. Sie beschuldigt
den Mann, weil er in keinen so guten Um
ständen ist als der Nachbar, während es
ihre eigene Schuld ist. Sein Nachbar hat
eine niedliche, luchtige nnd haushälterische
Frau, und das macht den Unterschied.
Darum schaut euch vor, junge Männer,
bevor ihr heirathet, es ist eine Lotterie, in
welcher man gewöhnlich nur einmal ein
Ticket kaufen kann, und wenn ein „Blänk"
herauskommt, so hat man eben durch's
ganze Leben ein „Blank.,, Gehe kein Ein
ziger mit geschlossenen Augen in den Ehe
stand, sondern prüfe Zeder wohl, bevor er
ein Ticket kauft, dann wird er sn»ch sicher
einen Preis ziehen.
Die Rohleii-AgentUl'.
Der Waschington Correspondent der
„Philadelphia Preß''meldet mit Bedauern
dafi Herr Bnchanan immer fortfährt, den
Anthracit-Kohlen-Agent, Doctor Hunter,
zu beschäftigen, obgleich die Untersuch
iings (sommittee deS letzten Hauses nber
Vellen WerthlosigkeiNindU nfahig.eit Be
richt erstattet hat. Er hat von einem
intimen Freunde im Navy-Departement
vernommen, daß Austräge für Kohlen die
sem Manne (Hunter) immer a!vch zuge
sandt werden, und daß dieser höchst ergötzt
ist, daß Herr Buchanan ihn begünstiget,
während er Gov. Packer und seine Ad
ministration rügt. Aber Doctor Hunter
hat den Vortheil über die meisten Leute
in Pennsvlvanien —er ist nie Herrn Buch
anan'S Freund gewesen, und kann daher
auf seine Gunst Anspruch machen.
Martin Luther hielt sehr viel
auf „kurz und deutlich. „Langausge
iponncne nnd breitgetretene Predigten, in
denen man nicht belehrt und erbaut, son
dern ermüdet und langweilt, waren ihm
ein Dorn im Auge. In selchen Fallen
kanzelteer die Redner nachher selbst tüch
tig herunter. So gab er Jahre l 5>21
(Kandidaten folgenden Unterricht:
auf die Kanzel, össne das Maul
und höre auf; denn man kann in ei
ner Biertelstunde den Leuten snehr predi
gen, als sie in I» lahren thuk werden."
Pittsb il rg, 7. Mai. Heute brach
ein Feuer auS an Bord des Dämpfers
! Henrn Graess, der an der Levee lag ; und
die Flammen aussen so schnell um sich, daß
er mit den Dämpfern Panola, lennie
Gran, Louncil Bluff, lameS Woods, I.
H. (sonn, Potomac, Belmont, (sremonia
i und Commerce auf den Wasserrand ab
! brannte. Der Verlust ist enorm. Das
Waarenh.uis an Waterstr. entging knapp
i der Zerstörung.
In Crawford, Indiana, wurden kürzlich
vier Brüder des Pferdediebstahls über
wiesen und aus zwei Jahre in'S Zuchthaus
geschickt.—Ein anderer Bruder starb vor
einiger Zeit im Gefangnisse zu Leavein
ivorih, ein sechster stel,t unter der Anklage
und der siebente nebst dein
Vater befinden sich als Diebe
im Gefängnisse.
lebten Doniikrstag Abend er
plodirte in New-Mrk eine Hluidlampe,
bei welchem Ereigniß eine sun.ze inteligen
!te Dame von lahren, die verlebt und
in den nächsten Tagen mit einem Gelieb
ten getraut werden sollte, so sehr ver
brannt wurde, daß ihr Körper total ge
röstet und sie in Folge dessen wenige Mi
' nuten darauf den Geist aufgab
vielen Theilen deS Staates
Oregon, berietet der Portland Standard,
hören wir, das! Rindvieh, Schafe und Pfer
de aus Mangel an Futter und Obdach in
großel Anzahl sterben. Seilte der Regen
! noch einige Zeit anhalten, so wird cS für
Viehzüchter Jahre erfordern, mn den er
littenen Schaden wieder einzubringen.
sL?Iu Manetowar, Wisconsin,
soll laut der Versicherung deö dort erschei
nenden „Nordwesten," das Geld so rar
sein, dafi einer ein Fünf - Thaler - Gold
stück für Schilling Eintrittspreis öf
fentlich sehen lassen könnte und versichert
> sein darf, dabei eine gute Ernte zn ma
chen. Auch eine „schöne Gegend,"—daö!
Schwesterstadt, N a z a
reth geht rasch voran. Diesen Sommer
sollen gegen fünfzig neue Gebäude dort
errichtet werden. —Zn den paar letzten
lahren ist da viel gebaut und verbessert
worden und wenn eS so fortgeht, wird Na
zareth bald einen Rang unter den größe
ren Landstädten einnehmen. —(Dem.
sL/'DaS ist der rechte Weg.—
Alle Kaufleute in Danville in Virginien,
werden angehalten, ein,'n Eid zu schwören,
daß sie keine Noten unter einem Thaler
auszahlen, bevor sie ihre Licensen-Schei
ne erhalten. Das il! derrechte Weg, das
kleine Lumpengeld ans dem öffentlichen
Verkehre zu entfernen.
> E in großes (soncer t. —
Am nächsten Donnerstag Abend wird
Professor G u ndla ch in der hiesigen
Halle, ein großes Vocal- und
Instrumental Concert veranstalten. Wer
etwas gutes hören will, der vergesse ja
nicht beizuwohnen.
Trockenheit in den Tropischen
Gegenteil, (in Central Amerika)soll wah
rend djUt letzten zwei Miliaren ungewöhn
lich groß gewesen sein.
r e s i dent Buchana n hat
am'2!Z. Avril sein Lebensjahr zurück
gelegt.
(Aus dem „Jugendfreund.")
Si» Prediger-Seminar in Allentann.
Man l?eabstchiigt diesen Sommer eine Anstalt
in Allentaun zu errichten, um tüchtige junge Pre
diger und Lehrer sür die deutschen lutherischen Ge
meinden in Pennsylvanien und andern Staaten
heranzubilden. Der Plan ist einen gründlich ge.
lehrten deutschen Professor als Principal und ii«
nen hochgeachtet englischen Prediger als Ge
hüifelchrcr des neuen Seminars anzustellen, so
daß Studien eine gute Gelegenheit bekommn,
! mit dem Deutschen auch das Englische zu lernen
! und sich In beiden Sprachen zu üben.
Diejenigen, welche geneigt wären das Prediger-
Seminar in Allentaun zu besuchen und da zu stu
dlien. sind gebeten ihren Wunsch recht bald bet !
Pastor S. K. Brobst, dem Herausgeber des ..Ju
gend freundes" schriftlich anzuzeigen, wo sie dann
weitere Auskunft erhalten werden.
25e!lrida - Scschlüße.
Bei einer Sxrcial-Virsainmlung der ..Friend»
ly Loge No. 65 1. <.l. ul't). 1'.," gehalten am
Abend des 2. Mai 1859. in Millerstaun, ivur
den folgende Bcschlüße hinsichtlich des Todes von
Vr. Solomon Ohl gefaßt:
Sintemal es Gott in feiner Weisheit und un
ergründlichen Vorsehung gefallen hat, unfern viel-
geliebten Bruder S a l o in o n O h l durch dle
Hand des Todes von uns zu nehmen, —gleich ei
nem Gedanken aus der Seele—gleich einer Soni
mcrswolke vor dem Winde—gleich Nebel Vörden
Strahlen der Mcrgensonne—so schnell ward er
von uns genommen untergehende Sonne
sah Ihn noch als gesundes wandelndes Wesen ein
hergehen, aber ach l ehe jenes große Himinelslicht >
abermals die Mittagslinie erreichte, war das zar- !
'e Band, welches die Seele des Menschen an das j
Irdische bindet, getrennt und der unsterbliche Geist
' nach seiner -wigen Heimath entflohen i Daher sei es !
Beschloße n,—Daß wir durch den Tod un
sers geliebten Bruders Salonion Ohl an die un
gewiße Dauer des Lebens und Gewißheit des To
des erinnert werden und ,/licht wißen Zeit oder
Stunde, wann des Menschen Sohn kommen wird."
Beschloße n. —Daß durch diese« Verhäng
niß der göttlichen Vorsehung unser Orden und un
sere Loge eins ihrer nützlichsten und würdigsten
Glieder verloren hat und die Gesellschaft einen der
tugendhaftesten und getreueslen Bürger.
Beschloße n,—Daß, während wir tief den
Verlust unseres geliebten Bruders beklagen ivlr
uns In demlilhlger Unterwüisigkelt vor Gott beii-
gen, fest versichert, daß Er Alles wohl macht.
Beschloße n.—Daß diese Loge für die!
Zeit von dr.i Mou.,jcii mit Trauer bekleidet wer
or—lmd wir in Prozeßion dem Leichenbegä'ngniß
des Vcrstoibcnen beiwohnen wollen.
B e schloßen, —Daß diese Beschlüße in den
verschiedenen Blättern von Lecha Caunty pubiizirt!
! werden sollen.
' !
Am lrtzlen Samstag, in Süd-Whcithall Taun
schip. diesem Caunty, Ellza, Ehegattin des Hrn.
Thoina s G c Id ner, in einem Aller von etwa
30 Jahren.
Am letzten Mittwoch Morgen. In Allentaun,
Wlllla in A ntru in, i.-. seinem ?t>n Lebens
jahre.
Am ölen Mai, in Heresord Berks >
s*icß)te.
i Preise in ÄUentaun am Dienstag.
> flauer (Narret) S'> 75»
! iLaizen (Büschel) 1
! SLelschtern. . . b.',
I yafer s>» /
Bvchwaizk« .. . 50!
. . I .1/
«leesaainen. . . . 5> s>»^
Zimoihosaamcn. . 2 li>.>
! Nrnndbeeren. . f.!! >
Salj
Butter (Pfund) . . Lli
IllischUt,' 111
Wachs t '.
Schlnkenfieisch ... 1(!
Teittnstltck« Ig
.'ti'p.-Whie-kea (Gal) 2--
Neggen-Wl'iskcv . . LY
s.'ickorvHelz (Klast.) 4 s>(>
Zechen-Holz 3 25,
Lieiilk«i>!<n (Tenne) (!l>
«iv» 4 0«'
Brigade-I nsp e ktor-Äni t.
j An das Militär der Brigade, 7. !
Division, P. M.
Miisoldaten: —Aufgefordert durch ei-
! ne Anzahl meiner Freunde, bin sch bewogen wo»
! den als Candida! für
D'.S Brigade-Inspektor.Amt
I bei der nächsten Wahl, welche am tZten Juni stall- I
sindrt. hervorzutirtten. Sollte ich mit einer Meli» !
l beit Euerer Stimmen beehrt werden, so werde ich
TiljZhman H. Good.
Allentaun, Mai l l . nabW^
Bv iga de- Genera l-Äm t.
An das Militär der 2ten Brigade, ?t<n j
Divisiou, P. M.
DaS Brigade-General-Amt^
werde ich die Pflichten des Amtes auf elne gelrcue
und tinparchclisch- Weise ausüben.
George Frei.
! Allentaun. Mai 11. nq6W S
A ch t u n g!
Weisenburger Cavallerie! !
Ihr habt Euch zur
drn Igten
mittags, am Hause von
" l:i Lonihill Taunschip.-
, Pünktliche Beiwohnung wird crwartet, indem Ab
wesende zwei Thaler Strafe ;u bezahlen haben.
Aus Befehl von
Francis Weiß, Capt.
Mai t l. »—Zm
Hurra h! Hurrah !
! Der alte HenryPfeifer lebt auch noch,
und beeilt sich deswegen alle seine Freunde und
i Gönner in und außerhalb dieser Statt auf seinen
neuen Lagerbier-Saloon. in der Nord 7te» Stra >
Be. .1 Thüren unterhalb der Allentaun Bank, auf
merkfam zu machen. Cs wird derselbe dort zu je- '
der Zeit von dem best?» Biere u»d deutschen Wei
ne auf Hand haben, womii er seine Gäste gewiß
auf's Freundlichste bewirthen wird.
Trumm kommet Alle/die Ihr Durst habt und
trinkt und dann urtheilt für Euch selbst !
Henry Pfeifer.
Mai 1 l. nqlZm
Allen
verstcherulW°GtseUschaft.
Eine Versammlung der Board dieser Gesell
schaft ,01l gehalten werden am Sanistag den 11. !
Mai, um 2 Uhr Nachmittags, in, Allen Hause,
wann und woselbst die SurveyorS ihr« Applika
tionen einzureichen ersucht sind.
C M. Rnns, Secretä«.
Maill.
Ncpnblikanisclie
Cauntv-Vns^nmlung.
In Gemäßheit der Empfehlung der verschiede
nen Commilteen, sind die Bürger >.'on Lecha Co.,
von allen frühern Partheicn, welche g.'gcn die je
tzige National Administration, und besonders ge
gen deren despotische und betrügerische Ledc uipton»
Politik, und deren absichtliche Vernachläß>>UNg
des einheimischen Fleißes, so wie gegen fcde wei
tere Ausbreitung der verhaßten Sklaverei oder deS
Menschenbandels, so wie günstig der Souveräni
tät des Volks ülcr seine eigene Angelegenheiten
gesonnen sind smd ersucht und eingeladen einer
Sa IN stags den Lhsten Möi,
um 1 Uhr Nachmittags, am Gasihause von Col.
George Wetherhold, in der Stadt Al
lentaun, gehalten werden soll, für den Endzweck
Delegaten zu erwählen, welche dieses Caunty in
einer auf den Üten Juni in Harrisburg zu halten
den Republikanischen Staats - Convention repre
sentircn sollen. Eine starke Beiivohnung ist er- >
wartrt.
Tilghman Good, Charles W. Eckert,
W. H. Gausler, Sansord Stephen, !
Edward HeUman, Charles Colver,
lameS W. Füller. John Culbertson,
Joel Groß, Mos.« Kuop,
Elias Manp, D. F. Follweiler,
Jacob Grit», Joseph Klein,
Benjamin Hainh, S. Rittenhouse,
Joseph Gaumer, Charles F. Stähler,
Samuel Stauffer.
Stehende taunty.Committek. !
Mai 11. IBSS.
Ter Sommer ist vor der T!)ür !
Amos GtLiksgeZ*,
Eiskisten-, Oese»- tliid Blechwaartlt- >
Händler in Llllentatin,
Wünscht dem Publikum ergebenst anzuzeigen, z
daß er neulich eine große Anzahl von
Dr. Kanc'ci selbst-lüfteiiden und eireuli'
renden Eis> oderAusdewahrungS
i st e it
hat. Dies ist in d<> !
Gegend ein neuer Artikel. !
Nützlichkeit nicht zu de-!
auch in einem
jeden Hause angetroffen werden
und der wenn einiiw! ge-!
braucht, auch .'.ewiß nicht wieder entbchit weiden'
wird. Rufet daher an und besehet diese herrliche!
Kifie, und überzeugt Euch selbst von d?e Wahrhit
des Gesagten.
So hat er auch eine groß» Auswahl der ge-
wohnlichen
(?iskiste» sv N'ie verbeficrte KZas
scrkuliler
auf Hand, welche alle ebenfalls herrliche Artikel
sind.
Auch hält er immer noch ein große» und voll-'
ständiges Assorleinent
.?Ä Aller Arten Oese» Und Blechenge-
M schirr
von der ersten Güte auf Hand —welches alles er
an außergewöhnlichen billigen Preißen abzusetze»!
sich cnlfchivßen hat.
Dankbar für bisherige Unterstützung fühlt er
überzeugt, daß durch die Güte seiner Artikel nnd
billige Peeiße, ihm anch fernerhin sei» Aniheil der >
Gunst des Publikums zuk'.mmcn wird.
Nmoö Cttinger.
Mal 11. 1659. nqbv>
Ein grosies Batallion.
. Auf Samstags den -
2lsten Mai, 1859, soll !
.AI W an dem Gasthause von
' B. Neff. in Uni- i
onville, in Noid-Wheit- >
hell Taunschip, L.cha
Caunty, ein großes Bc-!
talllon Statt sinde». — '
Folgende Compagnien weiden demselben bciwoh-»
nrn, nämlich: Die Wheithall Truppe, befehligt
von Capt E. M. Kunp ; die Wheilhaii Artille-!
listen, bosehlist von Capt. D. Bastian; die!
Svaschington Reifti-Rängers, befehligt von Capt.
Ltepben Lchloßer, und die Lowhill Infanteristen,
befebligt von Capt. P. Lenxi. —
Die Union Vraßbande. die Waschington Braß
bände, die Schnecksville Braßbande, die Siegers
ville S raßbande und WeenerSviile Braßbande.
stnd alle höflich eingeladen beizuwohnen. Auch Ist!
das allgemeine Publikum achtungsvoll eingeladen
gegenwärtig zu sein. Wohnt daher alle bei, und
verlaßt Eucb darauf, daß der Wirlh eingerichtet
sein wird, Euch alle, was Bewirthung anbetrifft '
zn befriedigen. Vergeht es daher nicht, denn es i
ist nicht alle Tag Batalliv».
E. B. Neff.
Mai 11. 165? nq?m^
Das iv ohlfeile
Millintr-Etiiblilstmeut
In der Stadt Allentaun.
Mrs. gcurirtta C. Küchleiu,
eine», gcebrten Publikum die 'nzeige zu mactien, dc>j
sie ihr Geschäft als Milliner ncch immer betreibt, unb .
«war die Li« Tbilre unterbalb E. Klein'« Getränke .
Alle ?! rte n
.(lr'liucls mit»
Bänder, Vlumeu. » 112 w
mein dieser .Irl qesuldl wird, Hand.
San d-M illiner 6 finden ,S zu ihrem
f.», inken» sie dieselbe woblfeil» mit Güter versiebt,
als die« rrgend songwo gcfchiebt. lltberbaurl sind
ihre Prc'iöe biuiaer ol« die irgend eines andern Eta
blissement« dieler Stadt.
Sie ist dankbar für bereits genesi.ne Unterstützung
durch qrtc und sch?ne tlrbeit und billige Preiße st«t^
Alleiitaun, März Jt>. riqlM
AllnttLun Bank.
Zl ll inla u n, Mai z. ISS 9. !
Die Direltoren haben hcu)e eine?! Dividend von
1 Pr°zk.v>i erklärt, zahlbar auf und nach dem 13.
Dieses, wie dies durch das allgemeine Bankgesch
von 1850 bestimmt ist.
C. itooper, Cafirer. i
Matll,lSs?. nq3mj
WeascngcrichtS-Vcrkauf.
In Kraft und zusolge eines Befehl«, au« dem
Waisengericht von Carbon Caunty. soll die un
geteilte H>alsie d.« nachstehend beschriebenen herr
lichen Eigenthums,- auf Ksfentlichcr Vxjidzt verkaust
werden:
No. ! .—Ein gcwißer Stnch Land,
gelegn in Nieder Towauienstiig Taunschip. Cax.
Bon Caunty ; gränzend an Länder von I. Bau?
man, Peter Sn?der, Jacob Musselman, Thomas
Snyder und Pctcr Kester; enthaltend Acker und
13l Ruthen gutes Land. Daraus ist errichtet
Ein steinernes rauh
gepflästertes Wohnhaus,
2-1 bei 30 M. mit einer ange
beulen Küche? eine FrZin - Echeuer, bei 38
sZußeine ziretstl'cligte Fram Gerberei,
bei ötl Fuß. mit Ii Vruben, Elstern, ein Kalk-
und t2 bei SO Fuß; ein Rinden»
Schoppen, 3V bct 75 Fuß. und ändere Zluhenge
bSude. Es Erfindet sich auch ein guter Brunnen
auf dem Eigenthum, und so enthält dasselbe auch
herrliche Obstbäume.
Nö. L.—Ein andere? Stuck Land,
gelegen In besagtem Taunschip und Caunty.
gränzend an Länder von ?!. Ziegenfuß und
Abraham Harleman ; enthaltend 7 Acker
! uyd ll)2 Ruthen genaues Maas. —Davon sind
! einige Acker geklärt und fltid auch in cinrm guten
j Culturzustande, und der Ziest ist gutes Hblzland.
No. Z. —Eine gewiße Lotte Gruns,
! gelegen auf der westlichen Seite der Südstraße, iy
l der Ost-?)iaiich Chunk numerirt 14 ;
i enthaltend in Front an besagter Straße 5(1 und
in der Titse 2VV Fuß. Diese Lotle gränzet !?est»
lich an eine 3l) Fuß breite Alley.
No. 4. —Eine andere Lotse Grund,
- gelegen ebenfalls in der Südstraße der besagten
Stadt, numerirt 12 ; enthaltend in Front 50 und
iin der Tiese 2t>v Fuß Diese Lotte gränzet eben«
l falls westlich an eine 30 Fuß breite
! No. s.—Eine gewiße Lotte Grund,
j gelegen aus v>? Südseite des Vroadways der St.
! Manch Chunk, enthaltend in der Fronte ?6j Fuß,
! wehr oder weniger. Darauf Ist errichtet.
Ein große»? zweistöckiges Fram-
W o h n h a u S,
k«i 25, mit einer angebauten Friim
Küche, ll) bei l-1 Fuß.
No. 1 und 2 werden verkauft am Samstag den
Elsten Mal nächstens, um 10 Uhr Vormittags, zn
! Millport, in Rieder Towamcnstng Taunschip, Car
! Bon Cazinty, und .
j No. 3, 1 und 5, werden verlaust in der Stadt
5 Mauch Chunk, am FteitaZ den 20sien Mai, näch-
stens, und zwar am Vasthavse von L. Lenp.
! Es ist dies das hintcrlaßene Eigenthum
des verstorbenen David M ill er, letzthin von
j oorbesagleui Taunschip und Caunty.
> Die Bedingungen ain BcrkausSlage und Aus-
William F. Miller, Adm'er.
die Court,
Butler, Schreiber.
! thuuis verkaufen, so daß der Käufer ein gewünsch
! les Recht erhalten kann.
Stephen M. Kistler.
Mai 1, 185!). nq3i?»
i ! !
Wae ist dann wieder in Trerlertaun los ?
Ei es ist ein großer Zudrang von Volk, in der
Nähe des Stuhrs von >tl)arlc>> A. Geriierd—
! welches Volk anruft für mehr von den wohlfeilen
Güter, welche er gegenwäUig so schnell verkauft,
j Li» Jeder versucht zuerst an den Caunter zu kom
me». ES ist iinmcr ein rechtes Katallio» VM,
welches dahin strömt, für bie wohlfeilen Güter.
Charles Ä. Gern erd war erst vor
i einigen Wochen in der City, und hat eine sehr
! große Lot Güter mitgebracht, welche so wohlsell
' und schön waren, daß bald alle verkauft waren,
und um im Stande ,u sein alle Ansprechende zn
befriedigen, und den Muth der Kunden auszuhal
ten, war er gezwungen vor einigen Tagen wieder
auf den Karren „wegzuschnicken," >fnd kam auch
! bald wieder mit
wcrtl, Küter vo»» alle«
Artcu,
welche gewiß sehr schön und wohlfeil sind, zurück.
Lr ist jcp! dem Auspacken beschäftigt, und
Wird die Wclt in Erstaunen setzen«
uiit dem großen Display von allen Arte» Güter,
Seide und Satins, Handschuhe
und Strümpfe, Llerinel und Cok
lars, PrintS und TelainS,
und ChallieS,
Tuch u. EaßeinerS,
Plüsch und Vel'.'etS, und
Hains, Stiefel und GaitfrS,
Hüte und Kappen,
kurz alles was verlangt wird um Damen und Her
ren auszudreßen, und zwar von Kopf bis zu Huß'.
Kommt daher der Curiostlät wegen, und sehet
den großen „Rusch," und Ihr werdet fikutig ei
nige der großen Baraains annehmen, welche tag»
lich ausgereicht werden in dkm
Wohlfeilen Slohr von ChaS. A. Äer
nerd m Trerlertaun.
' Für alle Arten LandeSprodukten werden
immer die höchsten Marktpreise bezahlt.
C. A. Gernerd war gleichfalls so glücklich-,
Herrn A> N e w h a r d, ein Nro. 1 Schnei-
neulich zu erhalten, welcher immer be
reit ist, die besten „FitS" zu machen, nnd zwar an
ganz billigen Preisen.-Hr. N-whard ladet das
Publikum ein seine Arbeit zu besehen, und er fühl»
versichert, daß er alle befriedigen kann, die bet
Jung und Alt, Reich und Arm, Groß und
Klein, kommt und rufet bei mi:an, und Ihr wer»
det alle ..geplirßt" wlcdc: weggehen.
L. A. GernctV.
Hkiratbs-Wegweifer.
Ein neues Buch durch
William Ao!»ng, v
Dieser geheime Lcitjadcn zur Court
schip. l!tebe und Heiralh. mit den zu
fälligen der Jugend,
dc» Vcittkl-AlterS und de« Alters
selbst, gibt zugleich Licht und Schat
ten de«, veihejratheten Leben. den Freuden
Trütsale.,. Hoffnungen, Befürchtungen und
l Mderwäitigkeiten. Laße alle vrrheiralhete Men
schen, oder solche die zu heirathen gedenken—denen
aber noch eine kleine Hinderniß im Wege ist —
dieses Buch lese». Läßet jede» jungen Man» und
Frauenzimmer im Lande es lesen. Es Ist voll von
Stiche» und gibt Aufschluß über Gehelmniße, dtt
ei» Jeder wißen sollte. iZiil wenig Kenntniß bei«;
Anfangs kann eine Welt voll Trubel verhütn.
Schicke für »in Copie (?5 Cents eingefchloßenj
an Dr. 'William Z?oung,
Ne. <tl6 Sxru.e Strafe,
Äxril 27. ISSV. nqlZ

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