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Der fortschritt. (New Ulm, Minn.) 1891-1915, October 15, 1891, Image 2

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I Lissa. 15. Sept.—Eine blutige Szene
Z'^Kat sich kürzlich in unserer Gegend zwi
A schen Bater und Sohn abgespielt. In
de« bei dem benachbarten Borek gelege-
p' Mit Dorfe Strumiduy geneth der Land»
wirtd tit. i» Oer Truuleuheit mit feinein
Lohne in Streit. Der Bater, der von
dem Sohne zu Boden geworfen und
»ietergehalten wurde, stieß in blinder
Wuth dem Sobne sein Messer tief in
den Ärm und. verletzte dabei unglück
Kcherweise ein großes Blutgesäß. Der
Josott herbeigeholte Arzt konnte nur den
»Folge des Blutverlustes eingetreten
•en Tod feststellen.
Liegnitz.
IS.
1
Sept. Nach amtlichen
Ermittlungen beträgt die Zahl der in
StühlräMitz an der Trichinosis Erkrank-
ten 56, davon sind 5 bereits gestorben.
Der Fleischbeschauer ist seines Amtes so
gleich enthoben und in Untersuchung*
Host genommen worden.
Trachtenberg. 15. Sept. Bei der
Grundlegung auf dem Grundstücke des
eatttermeifter» Kluge Hierselbst wurde
kürzlich eine Urne gesunde«, welche ca.
380 Stück alte Münzen enthielt. Die»
selben find durchweg aus Silber, unge»
fityr von der Größe von 1—2-Mark
stücken und sebr stach» nicht stärker wie
«i» Zwanzigpfennigstück. Die Prägung
ist zwar schon unkenntlich^ doch vermu
thet die Verwaltung des .Museum«
schles. Älterthümer* in Breslau, wel
che» die Urne und verschiedene Exem
|Ut: bet Münze« von dem glücklichen
Finder vorgelegt wurden, daß dieselben
c» Alter von ca. 2000 Jahren haben
dürften. Genaueres darüber kann na«
türlich erst eine sorgfältige Wissenschaft
(iche Prüfung des Fundes ergeben. An
Wh find Urnenfunde in Tracheuberg und
der Umgegend nichts Seltenes circa
eine halbe Stunde von T. existirt sogar
«n vollständize» Urnenseld, wahrichein
Ud) eine alte Begräbnisstätte, wo man
«ach Belieben Urnen graben kann.
Oppeln, 16. Sept.—Durch Bergbruch
tnwfn auf der Zeche Poremba der
Gruve .Königin Luise" bei Zabrze drei
Häuer zu Tode, drei andere erlitten
Verletzungen.
Oderberg. 17. Sept. Eiu berück
ügter Einbrecher, Fritz Gartz, ist auS
dem hiesigen Amtsgerichtsgefängnisse
H»m zweiten Mal ausgebrochen. Er
hatte daS Gitter seiner Zelle auseinan
der gebogen und sich an einem auS De
cke« und Bettbezügen hergestellten Seile
eeS einer Höh/ von etwa 8m herabge
lassen. Mem Anscheine nach ist der
Verbrecher Wiedas erste Mal in die um
liegenden Wälder geflüchtet.
Ratibor, 18. Sept. Im Seller des
Kaufmannes Mühler in Trvppau er*
folgte heute eine furchtbare Explosion
von Benzin. Der Fußboden der Räum
Innleiten des Erdgeschosses wurde geho
de«. Sämmtliche Thüren nnd^Fenster
de» Hauses wurden zerrissen. Die
Winde sind geborsten und die Nachbar
HRuser beschädigt. Eine Person wurde
sch ver, viele leicht verletzt.
Görlitz, 18.Sept.—Die große Liebes
Habe des Gustav-Adolf-Verein» vou
17,000 Mark erhielt die Gemeinde
f. IBonqen in Württemberg. Die nächste
Hauptversammlung ist in Bremen.
Breslau, 21. Sept.—Der Redakteur
der sozialdemokratischen Volksmacht, ein
Student Namens Wendland, ist wegen
I- Majestälsbeleidiguug zu einjährigem
Geiäiigniß eerurtheiit worden.
Hadelschwerdt, 21. Sept. In Lau
terbach sind der Guts Hof und fünf $8e
schungeu mit den Erntevorräthen und
de» Hausgeräth vollständig niederge
'I' könnt. Die Bewohner haben nur das
»eckte Leben gerettet.
Hirschberg, 23. Sept. Wie aus
k, Hirschberg berichtet wird, sind im Rie
fenybirge bereits anfehnUche Schnee
ft Lille niedergegangen. Der Schnee lag
Pngerhoch und der Gebirgskamm zeigte
|k&, als die Wolkendecke etwas zerriß,
winterliches Weiß gekleidet.
Braunsberg i. Pr., 17. Sept.
Gestern Nachmittag brach im Haffdorfe
Neupassarge ein Flngseuer aus, welches
daseid st 32 und in Altpassarge 5 Hau
(et zerstörte. Mehrere Perjonen wer«
den vermißt.
Tuchel, 21. Sept.—DaZ Gut Klein
Bislaw bei Tuchel in Westpreußen ist
Niedergebrannt. Ei» Knecht fand den
Tod in den Flammen. Mehrere andere
«litten schwere Brandwunden. Ferner
•etbxanüten 500 Schafe, 49 Stück Rind
Aeh, 20 Schweine und 12 Pferde
Danzig, 21. Sept.—Von der Straf
Iramet in Danzig wurde am Sonn»
elend der frühere wesipreußische Landes
Nrektor Dr. Wehr wegen der im No
Member 1890 angeblichen iiietrugsfälle
allen Fällen freigesprochen.
S a
Parcy a. d. E., 18. Septbr. Am
Sonntag vor 8 Tagen verstarb hier«
Jrtbjt der Prediger Löwe, welcher hier
feit langen Jahren onnirte und sich
eil^emeiner Achtung erfreute. Als nach
fernem Tode die Kirchenkasse revidirt
wurde, soll/.fich herausgestellt haben,
daß der verstorbene Seelsorger die
Coupuns von der Kirchenkasse gehört
De« Papieren bereits b»s zum Jahre
1893 abgeschnitten und verkauft hatte.
Much zahlreiche Gläubiger, die dem
Stetiger Geld geborgt hatten, sollet
Wtz jetzt mit ihre» Forderungen gemel-
det taten. Da angenomme» wird, daß
Pastor Itiflwe sich vergiftet hat, so ist
die Ausgrabung der Leiche angeordaet
worden.
a
Verlin. 16. Sept. Ein tragisches
Ende hat das junge Mädchen gefunden,
welches, wie gemeldet, vor einigen Ta
unt von der Gopkowski-Brücke aus in
Selbstmörderischer Absicht in die Spree
gesprungen. jedoch •mem. jungen
Kaufmann R.. ohne Schaden genom
men zu haben, gerettet worden war.
Al» die Gerettete die Behausung ihrer
Eltern betrat', traf sie daselbst ihren
Bräutigam an. von dem fie sich ver
lassen glaubte. Mit einem Freudenschrei
stürzte sie sich an die Brust de» Gelieb
ten. um im nächsten Augenblick todt zu
Boden zu sinken. Ein Herzschlag hatte
dem Leben der ebe« erst Geretteten ein
Ende gemacht.
Calau, 17. Sept. Auf der Grube
Jung.Anna zu Wer tote wurden zwei
Bergleute durch den Einsturz eine» an
scheinend gehörig abgestufte« Stollens
virschüttet. Der eine wurde »ach fünf
stündiger Arbeit bewußtlos herauSae
schafft der andere konnte erst nachM4
Stunden als Leiche a»s Tageslicht ge»
bracht werden.
Berlin, 17. Sept. Hebet einen
ernsten Arbeiteraufrnhr bei Klein-Beeren
erzählt ein Arbeiter, »elcher hier mit
gebrochenem Arm und zerschlagenem
Gesicht eingetroffen ist «nd sich nach de«
St. JosefS-KrankentzauS begebe« hat»
Folgenbe»' vorgestern legte» 80 Ar
deiter der Rieselfelder bei Klein Bee
ren die Arbeit meVer: Sieben, welche
die Arbeit fortsetze«, wurde» von de»
AuSstäudifche» furchtbar gemißhaubett.
ES bliebe» vier Ma»» schwer Verletzt
am Orte, da deren Lerbring»«g nach
einem Krankenhause «ü Lebensgefahr
verknüpft gewesen wäre.
Spandau, 17. Sept. Die Fes
tungsgeschütze werden heute von Span
dau nach Jüterbog gefahren werden,
wo cine größere Uefcung stattfindet. ES
kommt die» äußerst leiten vor und er*
fordert auch einen bedeutenden Aufwand
von Kräften und Gelb. ES find 265
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den Transport rquirirt worden, weil
die eigenen nicht «»Areiche«. JnSge
sammt sind 900 Pferde für die lieber»
fuhruug nöthig.
Berlin. 18. Sept.—Ein großes sport
liche» Unternehmen wird geplynt. Ein
EntfernungSritt von Berlin nach Krank
fnrt a. M. und zurück soll i» März
nächsten Jahres unternommen werden.
Die Entfernung beträgt etwa 180 Kilo
meter. Werth Ehrenpreis nnd 100,000
Mark, davon 60,00» M. de» ersten
Pferd, 25,000 de« zweite«, 16,000 den
dritten, 5000 de« vierte«.
Berlin, 18. Sept. Die Boss. Ztg.
meldet aus Jüterbog: Bei dem Garde«
Fußartillerie-Regiment, da» gleich dem
Fußartillerie-Regiment Ro. 4 auf dem
hiesigen Schießplatz zur Zeit Uebuugen
abhält, hat sich heute gegen Mittag ein
entsetzliches Unglück zugetragen, bei wel
chem sechs Personen mehr oder weniger
schwer verwnndet wurden. Die Ladung
eines im Panzerthurm befindlichen 5,3
CentimetergesqützeS (Kartätsche) ver
sagte. Man rief zur Entladung den
Büchsenmacher, Waffenschmied Schmidt,
herbei. Al» dieser die Entladung aus
führen wollte, explodirte die Kartätsche
und verletzte dem Schmidt die rechte
Hand, die abgenommen werden mußte,
außerdem die linke Hand, Brust und
Schenkel serner wurden ein Major sehr
schwer, ein Hauptmann, zwei Kanoniere
und ein Zazarethgehülse verwundet.
Sämmtliche Verletzte brachte man in
das Garnison- Lazareth an dem Auf
kommen des Schmidt wird gezweifelt.
Berlin, 18. Sept.—Die neue Bahn
hofsanlage in Pankow wird die zweit
größte Europas. Die Anlagen umfaf»
sen em Terrain von vier Quadrat
Kilometern (l£ engl. Quadratmeile).
Die Höhenlage »st so berechnet, daß eine
Verbindung mit der Berliner Stadt
und Ringbahn, vielleicht über Bahnhof
Gesundbrunnen, leicht herzustellen ist.
Von, 15. October d. I. ob werden etwa
6C00 Ar better Beschäftigung finden und
citoa 400 Subalterbeantte und höhere
Baubeamte in Pankow weilen. Für
den Bau, ver 1795 fertiggestellt sein soll,
sind 2L Millionen Mark ausgeworfen.—
Die kürzlich von der Berliner Polizei
ausgewiesene Kellnerin Braun hat ein
Rundschreiben an ibre „lieben Kollegin«
iten, Genossinnen u«o Genossen" erlas
sen, welches der .«olkszeitnng- ire
Wortlaut vorliegt. Fräul. Braun be
ginnt: „Mein Pul» tlopft und in «et»
neu» Kopse braust e» und rauscht eS
gleich einem mit Dampf betriebenen
Mühlenrad. Doch der Gedanke daran,
daß es auch anderen Kämpfern für un
sere Sache so ergangen ist, Wie mir,
läßt mich der Zukunft gefaßt entgegen
sehen." Sie erzählt dann sehr ausfuhr
lieh ihre Erfahrungen mit der Berliner
Polizei und schließt. ,2)o Sie nun auf,
meine Theilnahme um die Emanzipa
tion in Berlin verzichten müssen, so
hoffe ich, daß Sie, meine Kolleginnen,
mit doppelter Kraft an's Wert gehen
werden, damit unsere gerechte Sache
dem Siege näher gerückt werde, daß die
Arbeit, die ich mit begonnen, nicht un
fertig liegen bleibt." Sollte die „Boltt»
ztg." das Rad haben rauschen lassen?
Spandau, 21. Sept.—Die Geschütz
aicsierei und die Artilleriewerkstatt in
Spandau werden dem Anz. f. d. H. zu
folge in einiger Zeit größere Bestell«»
gen erhalten. Es kann sodarm nicht ring", durch welchen die Brodpretse
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allein der gegenwärtige Arbeitersta«d
voll beschäftigt werbe«, sondern e» wird
auch noch eine Vermehrung d«S Perso
nals erforderlich fein. Die Gewehr«
Fabrik geben« gleichfall» i« Herbst
«och ei» paar bnnbert Arbeiter ei«zi»
stelle«.
a
Münster, 17. Septbr. Der «est.
fälische Bauernverein hat ein Bauamt
eingerichtet. welckeS den Laudwitthen
der Provinz bei Neu» und Umbau von
Wohn- oder WirthschaftSgebäuden,
Aufstellung von Plänen, Kostenanschlä
gen Ii. s. w. Rath und Hülfe gewähren
soll. Die von erprobten Fachleuten ge
leitete Anstalt erhält sortdauernd so
zahlreiche Aufträge, daß ihr erfolgrei
cheS Bestehen gesickert erscheint.
Bochum, 17. Sept. In einer hie
sigen Wirtschaft brachte sich gestern
Abend ein Gast mit einem Revolver?
schuß eine lebensgefährliche Stirnwunde
bei. Die Feststellungen ergaben, daß der
Gast ein Reisender au» Nippes war.
Ueber die Ursache de» Selbstmords«
fuchs ist nichts bekannt geworden. (Nach
einer Mittheilang der Bochum« Ztg.
ist der Lebensmüde ein Reisender für
Kautschükstempel ans Mühlhausen am
Rhein.)
Buer, 21. Sept.—vergangene Rächt
wurden hier im Verlans einer Prügelei
zwei Mann erschlagen, drei andere schwer
verletzt. Die Thäter^ sieden Bergleute,
find verhastet.
z.
Kohlsberg b. Höhscheid, 15. Sept.—
Ein schweres Verbrechen wurde in der
verflossenen Nacht an dem Stellmacher
Luchtenberg unb dessen Frau begangen.
Zwei etwa dreißig Jahre alte Kerle, die
Gebrüder VooS, drangen in die Woh
nung der Leute ei«, fingen mit diesen
Streit an, und schlugen auf fie ein. Der
Frau wurde der Schädel zertrümmert,
fie starb auf dem Transport zum Kran
kenhause, der Mann erlitt ebenfalls
schwere Kopfverletzungen, so daß er bis
zur Stunde übir die Einzelheiten der
scheußlichen That nicht vernommen wer
den konnte. Die beiden Tbäter sind
verhaftet worden und nach Elberfeld
in» Gefängniß gebracht.
Saarbrücken, 16. Sept. Die Bur
bacher Hütte macht durch Thoranschlag
bekannt, da» fie Weizen- und Kornmehl
an ihre Arbeiter zum Selbstkostenpreis,
abgiebt. Nach der „Malst.-Burb. Ztg."
beachfichtigt die Burbacher Hütte auch,
ihren Arbeitern Brod zu billigem Preise
zu beschaffen. Verschiedene andere Le
benSmittel werden bereits zu herabgx
setzten Pretfrn verabfolgt.
Lobberich. 16. September. Hier
erhängte sich ein 14jähriger Knabe aus
Gram über sein schlechtes Schulent
lassungSzeugniß.
Barmen, 17. Septbr. Ein Sani
tiitSverein hat fich hier gebildet, der den
Zweck verfolgt, gegen Entrichtung eines
geringen wöchentlichen oder monatlichen
Beitrage» den Mitgliedern für fich und
ihre Familie freie ärztliche Behaudluud
zu verschassen. Dem.Berein sind bereitd
an 100 Personen beigetreten.
Bonn, 18. Septbr. Mit Ende
dieses Monats wird die Bonner Zei
tung, eine» der ältesten rheinischen Ta
gesblätter. eingehen. Die Bonner Zei
tuim wurde rot Jahre 1808 von Buch
drucker Peter Neußer begründet und ist
seitdem ununterbrochen bis heute im
Besitz der Familie Neußer gewesen.
a
Emden, 17. Sept. In Emden
werden Borbereitungen für eine Feier
des 3. Oktober, des TageS, an welchem
OstfrieSland vor 25 Jahren mit Preu
ßen wieder vereinigt wurde, getroffen.
©oslat, 17. Sept. Die Concurs
erklärung des Pastors a. D. Stutzer,
Besitzers deS Fremdenpensionates The»
resienhof bei Goslar, erregt Aufsehen.
Stutzer ist weitem Kreisen bekannt durch
seiue colvuialen Bestrebungen in Süd
brasilien- Er wohnte dort längere
Zeit in der Colonie Blumenau und ge
rieth dem» trit dem Gründer dieser Co
lonie, Dr. Blumenau, in Streitigkei
ten und Prozesse. St., welcher fich wie
der nach Brasilien übergefiedelt ist,
soll nicht unerhebliche Schulden hinter
lassen haben, namentlich sollen viele
Handwerker und kleine Gewerbtreiven
der in Mitleidenschaft gezogen sein.
Osnabrück, 21. Sept. Bon den 17
Mann der 6. Compazine des 78. Regi
ments, tie im vorigen Jahre wegen
Verweigerung deS Gehorsam» zu 3 bis
9 Jahren Festung verurtheilt wurden,
find jetzt 15 Mann begnadigt worden.
GoSlar, 21. Sept. Die gemeldete
Zahlungseinstellung de» inzwischen nach
BrafiUen verreisten Pastor» a. D.
Stutzer von hier stellt fich viel bedeuten«
dec lzerauS, als. anfangs angenommen
wurde. Die Schulden sollen etwa eine
aide Million Mark betragen nnd in
der Masse nur fünf Prozent liegen.
Hameln, 21. Sept. Der Reichs
tagsabgeordnete und Riuergutsdesitzer
v. Hate zu Hasperde bei Hannover ist
heute infolge eines Schlaganfalls plötz
lich gestorben. (Der Verstorbene wel
fische Abgeordnete, welcher dem deutschen
Reichstag seit 1890 angehört, trat 1849
in die österreichische Armee, aus der er
1867 al» Major a. D. ausschied, um
zunächst in Göttingen noch Landwirth
jchaft und Chemie zu studiren und Dann
das Rittergut Hasperde zu übernehmen.)
S
Lübeck, 16. Sept. Der von den
Lübecker Bäckern gebildete „Semmet
MS
Hamburg, »1. Sept^—In Hamburg
fand a» Sonntag um 4} Uhr Nachmit
tags der Umzug der Hamburger
Schlichter vom alte« te da» neue auf
dem Heiligengeiftfelb erbaute Schlacht
hau» statt. Den feierlichen Zug eröff
neten 4 Herolde, aus welche 100 Be
rittene folgte». diese schlösse« fich
52 Wage» und etwa 1500 Gesellen an.
Der Umzug ersolgre in größter Oit»
*n*|.
S a
Leipzig, 18. Sept.—Da» gaQiffeu#ent
de» Bauunternehmer», frühere» Privat
gelehrten Ichmid, de» Schöpfer» unsere»
prächtigen Cafe Bauer, erregte seiner
Zeit in Baukreisen bedeutende» Aus
sehen schon wegen der rieiigen Unter
bilanz. Bereits damals wurde davon
gesprochen, daß Schmid sich noch vor
dem Strafrichter werde zu verantworten
haben. Dieser Fall ist nunmehr einge
treten auf Antrag de» Gläubigeraus
schusses wird gegen „Millionenschmid",
Wie derFallirte im BolkSmunde genannt
wurde, die Untersuchung wegen Mein
«ideS, bezw. fahrlässigen Falscheides
««geleitet werden, denn Schmid ver
schwieg bei Ableistung des Manifest«
tionseides eine ihm inzwischen zuge
fallene Erbschaft in Höhe von 60,000
Mark. ^Nach seinen Versicherungen
glaubte Eck. hierzu ein Recht zu haben,
da sich nach testamentarischer Bestim
mung eine Verwandte von ihm zu Leb
zeiten im Genüsse der Erbschaft be
findet..
Dresden, IS. Sept. Ein durch
historische Erinnerungen interessantes
altes, schon längere Zeit baufälliges Ge
bäude in unserrn Borort Planen, das
am Reisewitzer Brauereigatten, sowie
em Weiseritzfluß belegene sogen. Was
jerpalaiS, soll nunmehr abgebrochen wer
den. Dasselbe war in der Mitte unseres
Jahrhunderts der Wohnsitz der Gräfin
»ielmannSegge, der bekannten Gelieb
ten Napoleons I., um deren Leben sich
allerlei Sagen im Bolksrnnnde gespon
nen haben, wie denn auch das selbst in
Volkskreisen als unheimlicher Spukort
gefürchtet und gemieden war.
-H
Mainz. 15. Sept.--Eine allgemeine
Schreiner Versammlung hat gestern
Abend über die erfolglose Lohnbewe
gung die Geld»Abrechnung entgegenge
nommen. Es sind einschließUch eines
Darlehens von 3912 Mark im ganzen
50,126 M. UnterstütznngSgelder einge
gangen. Dieser Betrag wurde vollstän
dig aufgebraucht und dazu «och 1383
Mark Schulden gemacht.
N a a
Kassel, 18. Sept.—Wie man nach
hier meldet, tmithet seit gestern Abend
im Dorfe WilhelniShausen eine furcht
bare Feuersbrunst. Eine große Zahl
von Häusern ist bereit« eingeäschert.
Frankfurt a. M., 21. Sept. Au»
dem Untersuchungsgefängnis entspran
gen am 19. Sept. früh drei Einbrecher,
indem sie nach Durchbrechung der Decke
aus den Dachboden gelangten, fich mit
einem Strick auf ein anstoßende» Dach
hinabließen und von da hinabspranqen
einer, den den Fuß verstaucht^ ist Wu
der eingebracht, die ander«, Klempner
Diem und Sattler Schwäre, find noch
flüchtig.
S -H
Altona, 21. Sept.—Der Ausstand
der Seiler und Reepschläger in Altona
hat nach einer Dauer von 35 Wochen
seilt Ende erreicht. Die von ben Aus
ständigen geforderte Abkürzung der täg
lichen Arbeitszeit lim eine Stunde haben
dieselben nicht durchgesetzt. Dagegen
wurde von Sitten der Arbeitgeber eine
Lohnerhöhung zugestanden.
Gera, 17. Sept. AufSchloß Öfter
stem ist die Frau Erbpruizesfin Reuß j.
L., geb. Prinzessin von Hohenlohe-Lan
genburg. von einem gesunden Knaben
dem muthmaßlichen Thronfolger
glücklich entbunden worden. Die bei
den altern Kinder'sind Töchter.
UPTIS
näi
für kleine Backwaaren nach der Stück
zahl u« 331 pTt. erhöht wurde«, ist
seit acht Tige« in Wirksamkeit. Die
väcker habe* sich gegenseitig durch eine»
Kontrakt zur Aufrechterhaltung der
festgesetzten erhöhten Preise verpflichtet.
Ein Htrafparagraph bestimmt für die
Richteinhaltung des Kontraktes eine
tägliche Strafe von 500 M. oder eine
Gesammtstrafe von 5000 M. Obwohl
nun verschiedene Bäcker gern zum alten
Preise verkaufen möchten, scheuen fie,
nach der Ff. Z., doch die Erlegung der
Konventionalstrafe, deren rechtliche
Wirkung allerdings stark anzuzweifeln
ist.
Hamburg. 17. Sept. Heute Mittag
erfolgte in Gegenwart de» Senates und
Vertreter der Bürgerschaft die Eröffnung
deS vou Semper «nd Krutisch in den
Iahten 1886—1890 erbauten Muse
nmSgebäudeS am Steinthor, in welchem
jetzt die überaus reichen naturhistorischen
Sammlungen des Hamburgischen Staa
teS ausgesetzt sind. Sie waren bis da*
hin in höchst ungenügender Weise in ei
nigen Bäumen des Johanneums unter
gebracht. Die EinweihuugSrede hielt
Herr Senator Stammann, worauf der
Direktor de» naturhistorisches Museums,
Prof. Dr. Kraepelm. ist längerer An
spräche die Zwecke und Ziele der Anstalt
darlegte, wobei er daraus hinwies, daß
sie in erster Linie wissenschaftlichen Ar
beite* zur Grundlage {zu dienen habet
und nicht zur Befriedigung der Schau
last der großen Menge da fei, trenn auch
stets ein Theil der Sammlungen einige
Stunden des Tage» zur öffentlichen Be
fichtigüng ausgestellt werben solle.
'AI.' ,*IHU. MMff
S
Dömi,. 19. Sept. Biet Militär
gefangene i« der hiesige« Festung habe«
kürzlich einen Einbruch in ben Weinkeller
de» FestungS-Komwandauten verübt,
ein« erhebliche Anzahl Flaschen Wein ge
leert und de»«üchst in ihrer Trunken
heit»— vo» allen Dingen ei«et von ih
nen arge Excesse und schwere Belei«
diguugen fich zu Schulde« kommen lasse«.
Nachdem sie vou den hiesige« Fest u«gS
Auditeur geführte Boruntersuchung ab
geschlossen, find die Gefangenen wie der
Rost. Anz. mittheilt, heute Morgen mit
dem erste« Zuge geschloffen nnd unter
militärischer Bewachung nach Schwerin
überführt, allwo fie vor ein Kiciegsge
richtwerden gestellt werden.
Güstrow. 82. Sept.—Da» Schwur
gericht verurteilte de« Wechselfälscher
Eichler au» Parchim zu 7 Jahren Zucht
hau». Eichler hatte fich durch Wechsel
fälschungen über eine Million Mk. ver
schafft.
W
Ulm, 14. Sept. Ei« Diebstahl
w«rde t« letzter Nacht in Blaubeuren
verübt, indem i« der Oberamtspflege
Kanzlei eingebrochen «nd die ganze
Hauptfasse mit 15—16,000 Mark ge
leert wurde. Höchst sonderbar ist—so
bemerkt bie Frf. Z. baß da» Schloß
de» «assenschranke» vollständig ««ver
sehrt vorgefunden wurde dasselbe [ist
demnach mit einem Nachschlüssel geiff*
net worden. Auch hat der Hund de»
Amtpfleger», der Rächt» in der Kanzlet
liegt, keinen Laut von fich gegeben. Sin
Verdacht der Täterschaft liegt bt» jetzt
nicht vor.
a
Vo« der «hl», 19. Sept. Da»
zweihundertjährige Jubiläsu» bei Er
bauung de» Kloster» auf de« Kreuz
berge bei BischofSheim, Welche» der
Zielpunkt zahlreicher Touristen ist, und
denselben gegen mäßige Vergütung gute
Verpflegung und Unterkunft bietet, wird
im nächsten Sommer gefeiert werden.
Die Statte »st deshalb von gefchichtli
Bedeutung, weil dort zuerst int Jahre
668 der Frankenapostel Kilian das
Kreuz ausrichtete, nub von da auS baS
Christeuthum im Frankenlande verbrei
tete. DtzS Kloster wurde in den Iah
ren 1679 bis 1692 Mit Hülfe der thäti
gen Unterstützung der ganze» Gegend
durch Almosen, Fuhren und Baumäte
riehen, namentlich auch seitens der Be
wohner des Fuldaer Lande», erbaut
uud am 6. Juli 1692 vo« de« Weih
bischof Stephan Weinberger von Würz
bürg celebrirt. Den sogenannten Für
stenbau, von dessen Fenstern au» man
eine herrliche Rundficht in bie Rhön,
nach Beiern, Hessen «nd Thüringen ge
Hießt, ließ det Fürstbischof Johann Phi
lipp von Greisenklau im Iahte 1699
noch anfügen. Schon östetS wurde der
Kreuzberg von fürstlichen Personen, na
mentlich den bäurischen Königen, von
Gelehrten unb Künstlern besucht, und
eS ist für die bevorstehende Jubiläums
feiet eine besondere Theilnahme, na
mentlich auch au» Touristenkreisen, zu
erwarten.
a
AuS Baden, 17. Sept. Um eine
fachgemäße Geflügelzucht auf dem Lande
weiter zu heben, errichtet auf Anregung
der badischen Regierimg der „Badische
Berein für Geflügelzucht" einen Geflü
gelmarkt für Zucht« und Fleischgeflügel,
da» im badischen Lande gezüchtet ist.
Der erste Markt wird anfangs Oktober
in Karl»ruhe abgehalten. Den Ber
känfern werden für gute» Geflügel
Geldpreise gewährt, und den Käufern,
wenn fie zur Nachzucht geeignete An
schaffnngen machen, eilte Vergütung von
10—20 Prozent de» Kaufpreise» in
Aussicht gestellt.
O -U a
Wien, 18. Sept. Der Klausen-
burger Oberlandesgerichtsrat Baroi»
Szentleresky erschoß sich in einem Wie
ner Gasthof wegen etne» unheilbaren
Leiden».
Schweiz.
Chur, 18. Sept. —Bei dem gestern
erfolgten Absturz eine» Beiwagens der
eidgenössischen Post ans der Aldula
sttaße bei Bergueu blieben Wi Perso
nen tobt, vier wurden verwundet. Un
ter den Verunglückten befindet sich em
Engländer, die übrigen finb Sch veizer.
Muri, 18. Sept.—In Muri mußten,
wie da» „Aarg. Tagblatt" meldet,
wegen hartnäckigen Auftreten» der Diph
theritt» unter den Kindern die Schulen
geschlossen werde«. Won Erwachsene«
sollen bereit» vier Personen ber Krank
heit erlegen sein.
•Mieter*
„D«, Doctor, der Hinterhuber hat
wit eine Ohrfeige angetragen de«
wetd' ich 'mal gut eintunken. Glaubst
Du, baß ich etwa» ausrichte mit einer
Klage?"
„Hm weiß ich nicht Wenn Du
ihn schon eintunken willst, ist'I alleweil
sicherer, Du läßt Dir bie Ohrfeige auch
wirklich gebe» l"
Ge»MNte«I»»d«e.
Die Schuld der Väter rächt fich an
den Söhnen, die Schulden det Söhne
rächen sich an den Vätern.
Gebildete überzeugt Ungebildete
überredet man. v:
Si ,r
•Is 0*1* Stelltet#«
Wie leicht ist e» für die in Pol« a«
det Grenze angehäufte Cavallerie, die
unmittelbar an der Grenze belegene«
Förder« unb WasserhaUung»-Maschine«
der oberschlesischen Steinkohlengrube«
zu demoliren— e» genügen hierzu einige
in den Maschinen- und Kesselhäuser«
sowie in den Förder- und Wassethal
tungSschächten zur Explosion gebrachte
Dynamit-Patrouen —, wenn Rußland
durch die schwache Grenzbesatzung unse»
tetscit» dazu verleitet wird, einen Krieg
ohne vorherige Kriegserklärung mit
Atteln Einfall großer Reitermassen zu
eröffnen, was vielleicht, dem allgemeine«
Völkerrecht entgegen, Rußland {ty*
Frankreich) aber immerhin zuzutraue»
wäre. Daß Graf Mottle meinen Be
fürchtungen gewissermaßen beipflichtete,
geht aus bem Schlußsatz des Briefes
hervor. Die umgehende eigenhändige
Beantwortung meines Briefe» lüßt da«»
auf schließen, daß der berühmte Stra
tege, der über Landesverteidigung»»
Angelegenheiten gewiß sonst nicht mit
Leuten aus dem Publikum correspoe»
bitte, Werth darauf legte, besorgte Go
müther über die drohende« Gefahren z«
beruhigen. Bisher hielt ich eS nicht
für zweckmäßig, ben Brief zu verkfieut
lichen ich stelle es Ihrem Ermessen e
gebenst anHeim, bie» jetzt zu thu«.
Hochachtungsvoll uud ergebeust Keil.
HAten-Jngenienr.
Moltle'» ErwideruugSschreide« lau
tete, wie folgt:
„ttifiSau, den 31. August 1889.
Geehrter Herr! Ich kann Ihne« die
Versicherung geben, daß alle Schädi
gütigen, welche unseen Grenzbezirken bei
plötzlichem Ausbruch eines KuegeS
drohen, auf's sorgfältigste erwogen unb
die Maßregeln zur möglichen Abtuen*
dung getroffen find. UebrigenS dürfte
der Einbruch feindlicher Reitexschaaren
mehr auf Etschiveruig unserer Mvvil
machung und vor allem auf Plünderung
gerichtet sein, als auf Zerstörungen, die
ihne« eine« direkten Nutzen nicht bitte«.
Ergeben st Graf Moltfe, F.-M."
Sie ««»sichte» für die Cbfletntc i«
SttttfOUn».
„Der praktische Rathgeder i« Obst
«nd Gartenbau" veröffentlicht in Rr. 32
folgende Uebersicht übet bie zu «war»
tenben Erträgnisse det Obsternte in
Deutschland:
„Die ObsternteauSstchten find nickt
mehr ganz so günstig, als fie eS gleich
nach der Blüthe wareu. Es wird vo«
viele« Seiten geklagt, daß halbentwick
elte Früchte noch massenhaft abgefallen
find. Immerhin steht ttt großin Durch
schnitt ein verhältnißmäßig guter.Obst
ertrag in Aussicht.
Bon Aepfeln ist in nuserem Haupt
obstlande, in Württemberg, leider kau«
eine Mittelernte zu erwarten. Auch in
der für den Obstbau wichtigen Mainge
gen und in vielen Theilen von Hessen
Rassau ist es nicht wesentlich besser.
Baden und Elsaß-Lolhringen haben im
Durchschnitt eine gute Mittelernte, Bah
ern (mit Ausnahme der Maingegend),
Pfalz uud Hesien-Darmstadt eine gute
Ernte. Aus der Rheinprovinz und
Westfalen lauten die Berichte seht un
gleich, im Durchschuitt nur wenig übe»*
mi'tel. Ziemlich gut wird die Aepfel»
ernte sein den thüringer Staaten in
Schlesien, fast gut »n Brandenburg uud
Hannover, gut im Königreich Sachsen
und in der Provinz Sachsen. Stimmt
liehe Küstenländer: Schleswig-Holstein,
Mecklenburg, Pommer», Westpreusten
(uut der obstreichen Weichselmederuug),
Ostpreußen Häven gulen und sehr guten
Aepfelertrag zu erwarten, mit wenigen
Ausnahm™.
Hirnen bringen im gesaminten Süd
dentschland (einschließlich Wurtemberg)
eiye gute Mittelernte, nur vereinzelt itt
der Ertrag gering. In Mitteldeutsch
land ist durchweg eine ziemlich gute Bir
nenernte in Aussicht. Frühbirnen tragen
häufig sehr gut.) Die uördlichcu und
nordwestlichen Länder und Provinzen
Hanover, Oldenburg, 'SchleSwig'Hol
stein und Meklenburg erwarten wiederum
etue recht gute Birnenernte. Im Nord»
osten ist der 'Ertrag geringer, aber
immer noch gut.
Pflaumen und Zwetfchen bringen in
diesem Jahre den reichsten Ertrag. In
Baden, Pfalz, Elsaß-Lothringen und
Hessen-Darmstad! gut, im übrigen Süd
deutschland reichlich mittelgut. Die
Hauptzwetscheugegenden Deutschlands:
Thüringen, Provinz und Königreich
Sachsen, Brandenburg haben ersreuli
cherweise eine gute und seht gute
Zwetfchenernte. Im Westen, Hanover,
Rheinprovinz,, Westfalen, stehen bie
Zwetschen und Pflaumen theilweise we
niger gut als im Osten.
Walnüsse sind häufig mittelmäßig
und gering im Ertrage, doch in den Ge
bieten des Oberrheines, wo viele, Nüsse
gebaut werden, scheint die Nußernte gut
z» werde»."
Einschmeichelnd. Richter: „Und
wer war der Wüthendste, d» Roheste
unter Euch^ Allen? Efiet neuer Herr
Gemeindevorsteher!" Bauer:. „Ge
gen» das is net so schlintm al» e»
aussiebt! Unser Vorstand ist halt noch
neu und da will er' sich' halt bei uns
.Bauern a bissei einschmeicheln!"
-I
-5
Der Hütten- Ingenieur Keil auf
Bre»lau hatte vor 2 Jahren in einem
an MoUke gerichteten Schreiben feine«
BefüröMingen Ausdruck gegeben, baß
ein plötzlicher Einfall ber Russe» de«
Bergwertsbetriebe großen Schaden zu
fügen könne. Er schreibt darüber a«
die „K. Ztg.":

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