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Der fortschritt. (New Ulm, Minn.) 1891-1915, March 11, 1897, Image 4

Image and text provided by Minnesota Historical Society; Saint Paul, MN

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„Der Fortschritt."
Ericheint jeden Donnerstag.
Abonnements preis $2.00 das
Jahr nach Deutschland und der
Schweiz $2.50 das Jahr.
Vor nicht sehr langer Zeit machten
die Leiter der republikanischen Partei
bekannt, daß sie sich entschloffen hätten,
die Silber»Agitation und die sogenannte
„Erziehung«- Cainpagne" einzustellen,
um dahingegen durch Thalen zu bewei
sen, daß die Partei sich ihrer Aufgabe,
dem Lande bessere Zeiten zu verschaffen,
nicht allein bewußt, sondern auch anszu
führen imstande sei. Wahrscheinlich
hatten sie darauf gerechnet, daß durch
diesen Beschluß auch die Opposition ein
geschläfert werden könne, aber darin ha»
ben sie sich gründlich getäuscht, denn die
Erfahrung hat ihnen bereits gelehrt, daß
sie gerade das Gegenlheil bewirkt haben.
Sie machen deshalb auch neuerdings
SViicite, ihren Entschluß zu annulliren
und ihre während der letzten Wahlcam
paczne verfolgte Taktik wieder auszuneh
men. Wir für unseren Theil glauben
nicht, daß dies ihnen viel nutzen wird
uiiD vaß sie es mit dem einmal gefaßten
Beschluß hätten ruhig bewenden lassen
können. Den Massen des Volkes ist es
in erster Linie darum zu thun, daß dem
Lande die frühere Prosperität wiederge
geben wird und fragt sehr wenig darnach,
von welcher Partei aus dies geschieht.
Die jetzt regierende republikanische Par
tei hat es nunmehr in ihrer Wacht, zu
beweisen, daß die von ihr inaugurate
Verwaltnngs-Theorie die richtige ist und
daß das Elend im Lande beseitigt werden
kann. Glückt ihr dies, so wird das
Bolt nur zu gern bereit sein, es anzuer
kennen gelingt es ihr aber nicht, so kann
sie mit Sicherheit darauf rechnen, daß
sie bei der »cchiten Wahl eine Niederlage
cvli'ibtt, wie dies noch bei keiner Präsi
dcntenwahl der Kall war. Unter allen
Umständen kann sie mit Sicherheit dar
auf rechnen, daß ihr alsdan eine wohl
organisirte und kampfbereite Opposition
gegenüberstehen wird.
Der
54. Eongreß fand letzten Don-
nerstag seinen Abschluß. Derselbe hat
während seiner Dauer wenig Erfrenli
ches zu Tage gefördert und leistete ei
gentlich nur Großes durch seine gemach
ten Bewilligungen. Vier der Jahres
Verwilligungsbills, die Sundry Bill,
die Indianer- und die Landwirthschasts
bill erhielten indeß feine Gesetzeskraft,
weil sich der Präsident entweder weigerte
oder keine Zeit mehr hatte, dieselbe vor
Ablauf feiner Amtszeit zu unterzeichnen.
Die berüchtigte Lodge'fche Einwände
rungs-Bill wurde von Präsident Cleve
land vetirt, eine Handlung wofür er die
vollste Anerkennung verdient. Das
Repräsentantenhaus hat allerdings die
Bill mit großer Mehrheit über das Veto
des Präsidenten passirt der Senat hatte
aber keine Zeit mehr, dies vor Schluß
der Sitzung fertig zu bringen, und somit
ist denn die Maßregel wenigstens vor
läufig beseitigt.
In
Nebraska spielt sich jetzt fast die­
selbe Geschichte ab wie vor einigen Jah
ren in Süd Dakota mit dem betrügeri
schen Schatzmeister Taylor, mir mit dem
Unterschied, daß in Nebraska die von
dem Er-Schatzmeister Bartley verwich
ften Gelder doppelt so hoch sind, nämlich
$537,000. Dieser Bartley bietet alles
bisher dagewesene an Frechheit, er trug
die eingenommenen Staatsgelder als in
den Banken deponirt in die Bücher ein,
brachte sie aber gar nicht hin uud behielt
sie für sich, ober half großartig seinen
Freunden aus. Die Untersuchung durfte
noch nette Geschichten zu Tage fördern.
Der letzte Kongreß hat eine Bill
passirt, welche für den Verlust eines res
gistnrten Briefes eine Entschädigung bis
zu 810 erlaubt. Bis jetzt versandten
Diejenigen, welche Geld in registrirten
Briefen durch die Post befördern ließen,
dasselbe auf ihr eigenes Risico, und er
scheint eine solche Entschädigung nicht
mehr als recht und billig, denn die Re
gierung aeeeptirt für die Versendung von
registrirten Briefen Bezahlung und sollte
demnach auch die Verantwortlichkeit
übernehmen.
Der kürzlich von den Cubanern be
gnadigte amerikanische Bürger Juli»
Sanguilly soll bei der Jnaugnrations
Parade in Washington eine hervor»
ragende Figur gespielt haben. Ein
Wechselblatt meint, daß er nun wohl
demnächst ein lohnendes Engagement in
einem Dime-Museum oder bei einer reis
(rubelt TheStergesellschaft finden werde.
\-y f» .-r
rj,
Der
nähme* Ott«
Unter obiger Ueberfchrift läßt sich die
New Borker „PlattdÜtfche Post", die
ihr redliches Theil zur Wahl von Mc»
Kinley beigetragen hat, jetzt vernehmen:
„So, den Mann von Canton hätten
wir, und nun kann die Aera des Glückes,
de« Fortschrittes, kurzum der ungetrübt
ten Prosperität ihren Anfang nehmen.
Es sollte ein Jeder nur den Mund
recht weit aufmachen, damit die gebrate«
nen Tauben beim Hineinfliegen keine
Schwierigkeiten haben.
Die bis zum November über unseren
Häuptern schwebende Gefahr des Sil»
bertaumelS ist ja durch McKinleys Sieg
glücklich beseitigt werben, nnd wie jauch
zend und jubelnd hat die Nation die
Verkündung deS Wahlresultates aufge»
noinnien!
Nur Einer blieb stumm das war
McKinley.
Ein Wort von ihm hätte genügt, um
die Wolken des Mißtranens und des
Zweifels zu verscheuchen. Dieses Wort
ist uicht gesprochen worden.
Aus dein Leder der Silberlente wur
den Riemen geschnitten, und die ganze
Währungsfrage war der Zweck, der die
Mittel heiligt, weiter garnichts.
Ablösung vor! hieß es, und an Stelle
der Währungsfrage trat nach der Wahl
das Gespenst des Schutzzolles. Sofort
singen denn auch Banken und Kauf
mannshäuser Purzelbäume zu machen
an, und das hat bis zum heutigen Tage
angehalten.
Man sucht ja auch in den erbärmlich
sten Zeiten nach einem Trost, nach einex
Entschuldigung, und so sagte mau sich:
„Na, wenn McKinley nur erst drm ist,
dann wird es besser werden," und darauf
antworten wir: „Wer den Glauben hat,
der möge ihn behalten, wir aber können
ihn nicht theilen,"
Die Inauguration des Präsideuten
McKinley nahm letzten Donnerstag,
vom herrlichsten Wetter begünstigt, ihren
programmäßigen imposanten und glän
zenden Verlauf. Eine der ersten Amts
Handlungen des neuen Präsidenten war
die Einberufung des Congresses zu einer
Ertrasitzung am 15. März. Dessen
Cabinet ist wie folgt zusammengesetzt:
Staats-Sekretär, John Sherman von
Ohio Schatzamts-Secretär, Lyman A.
Gage von Illinois Kriegs-Secretär,
Rüssel A. Alger von Michigan, Gene
raUAnwalt, Richter McKenna von Ca
lifornia General-Postmeister, James
A. Gary von Maryland Flotten-Se
cretär, John D. Long von Massachu
setts. Ackerbau-Secretär, James Wil
son von Iowa Secretär des Innern,
Cornelius N. Bliß von New Hork.
Zigeuner Musikant Rigo geht
also mit der löblichen Absicht um, mit
seiner Maitresse, der schönen Clara, ge
borenen Ward, durchgebrannten Fürstin
Chimay, eine Kunsttournee durch die
Vereinigten Staaten zu machen. Das
ist eine Nachricht, welche unsere Agrarier
mit Freuden begrüßen werden. Denn
eine erhöhte Nachfrage nach Eiern muß
doch sicherlich sehr anregend auf die
Landwirthfchaft wirken. Freilich entsteht
die Frage, mit welchen Künsten die
schöne Clara eigentlich ihr Publikum zu
erfrenen gedenkt. Denn die Kunst, in
welcher sie am meisten leistet, eignet sich
doch kaum zur öffentlichen Vor
fuhrung.
Unter
den vielen Geschenken, welche
dem Präsidenten McKinley am Juan
gurationstage verehrt wurden, befand
sich auch ein Tomohawk, der ihm mit
dem Bemerken überreicht wurde, bei dem
zu großen Andrang von Aemterjägern
beliebigen Gebrauch davon zu machen.
Trotz der allgemeinen Klage Über
schlechte Zeiten rechnet man daraus, daß
etwa 15,000 Menschen die kostspielige
Reise »ach Carson, Reo., unternehmen
und dort
$5
bis $40 für einen Sitz be-
zahlen werden, um zu sehen, wie zwei
übelbeleumundete Subjekte auf einander
losschlagen. Wie viel Personen mögen
sich wohl unter jenen 15,000 befinden,
die $5 für ein gutes Buch oder das An
hören einer Debatte zwischen zwei der
größten Redner oder Gelehrten des Lan
des zu bezahlen bereit wären? (Wblt.)
Der Gouverneur von Kentucky hat
Majsr A. T. Wood als Nachfolger von
I. S. Blackburn zum Ver. Staaten
Senator ernannt, und zugleich eine Er»
trasitzung der Legislatur auf den 13.
März einberufen.
Die größte und beste Auswahl von
Lampen aller Art findet man im Store
von F. H. ehn e. (6a
Der „American Manufacturer" in
Pittsburg giebl die Menge der während
der verflossenen Woche verkauften, refp.
bestellten Schienen auf 900,000 Tonnen
an. Und aus New Uork wird gemeldet,
daß die Carnegie-Gesellschaft 50,000
Tonnen Stahlschienen für die Ausfuhr
nach London verkauft hat und daß wei»
tere Posten die GefammtanSfuhr von
Stahlschienen für die abgelaufene Woche,
wie schon gemeldet, auf volle 100,000
Tonnen bringen werde. Bon besonderer
Bedeutung ist die gemeldete Schienen»
ausfuhr nach England. Es wird damit
gezeigt, daß unsere Industriellen nicht
nur ebenso billig oder noch billiger fa
briciren können, als ihre englischen Eon«
currenten, sondern daß sie obendrein
noch im Stande sind, die Fracht von
Pittsburg an die Küste und von dort
über's Meer zu zahlen. Aber trotzdem
soll der Zoll auf Stahlschienen nicht
fallen. Der republikanische Tarifaus
schuß hat bereits beschlossen, den $8 die
Tonne betragenden Zojl unverändert
weiterbestehen zu lassen. Warum? so
darf man in diesem Falle doch ganz
sicherlich fragen. Und die Antwort kann
nur lauten: Damit die hiesigen Fabri
kanten, wenn sieder „freien Concurrenz"
überdrüssig werden, sich auf's Neue zu
einem Trust zur künstlichen Preissteige
rung sich vereinigen und auf's Neue den
einheimischen Kunden $8 mehr pro Ton
ne abnehmen können als denen des Aus
landes! „Schutz der nationalen Ar
beit" nennt sich das aber trotzdem, nicht
Auöraubung des Volkes, was es in
Wahrheit nur ist! (Nat.Ref.)
Staatsnachrichten.
Ein roher, unnunfchlicher Streich
wurde letzte Woche in dem kleinen Städt
chen Elmore in Blue Earth County
verübt. Ein in den mittleren Jahren
stehender, armer Mann bat den Mar
schall um ein Nachtquartier, was ihm
auch gewährt wurde. _$ie Thür wurde
nicht verschlossen, damit, im Falle der
Marschall Morgens nicht zeitig genug
erscheinen sollte, der Betreffende wieder
eine andere Unterkunft suchen könnte.
Gegen Mitternacht kamen 4 bis 5 rohe
Burschen heran, zogen den Mann her
ans und schleiften ihn ungefähr 2^ Mei
len einein Zaun (aus Drähten beste
hend) entlang, wodurch er fürchtet lieh
zerschunden wurde. Nach dieser erbärm
lichen Mißhandlung ließ man den Be
dauernswerthen halbbekleidet, trotz seiner
Bitte, man möchte ihn lieber umbringen,
im Schnee liegen. Er wurde später
halb erfroren aufgefunden und Hände
und Füße mußten ihm abgenommen
werden. Ob er mit dem Leben davon
kommen wird, ist noch sehr fraglich.
Fünf als Verüber der That verdächtige
Burschen wurden vom Sheriff verhaftet.
Der jährliche Bericht deS Milcherei
und Lebensmittel-Kommiffärs des Staa
tes Minnesota, B. Anderson, ist soeben
erschienen. In demselben spricht sich
dieser in hohem Maße befriedigt aus
über die Fortschritte, welche Minnesota
hinsichtlich seiner Milchereien, sowie
Butter- und Käsefabriken gemacht hat.
Der Staat steht, wie Anderson sagt, zur
Zeit keinem anderen des Bundes hin
sichtlich feiner Milcherei :c, nach. Die
Butter findet die willigsten Märkte und
ist sehr gesucht die Käsereien fangen an,
die Aufmerksamkeit des ganzen Landes
zu erregen. Minnesota hat zur Zeit
445 Creameries und 62 Etablissements,
in denen abgerahmte Milch verarbeitet
wird, zusammen 507 die Milch für die
selben wurde von 42,846 Milchfarme
reien geliefert. Der Kommissär berech
net, daß im Ganzen 1,114,522*525
Pfund Milch verabreicht wurden. Diese
ergaben 49,227,269 Pfund Butter,
welche einen Gesammt Erlös von $9.»
049,263.18 ergaben.
Sachverständige prophezeien, daß
der Mississippi dieses Frühjahr einen
sehr hohen Wasserstand bekommen werde.
Im Norden ist der Fluß um diese Zeit
höher als in irgend einem früheren
Jahre. Die Reservoirs am oberen
Mississippi sind voll zum Ueberfließen,
und die Schlensenthore sind gehoben
worden, um das Zuviel ablaufen zu las
sen. Der tiefe Schnee in Verbindung
mit dieser bereits angesammelten Menge
Waffer in den oberen Zuflüssen wird
einen hohen Wasserstand bewirken, selbst
wenn sich nicht der reichliche Regen des
vorigen Jahres wiederHoll.
Am letzten Samstag zog Geo. F.
Pixley auf der Bank in Fairmont eine
Summe von $256, um damit am Mon
tag früh in feine Heimath in Iowa zu
reifen. Zu feinem Schrecken bemerkte
er am Sonntag Nachmittag, daß sein
Taschenbuch mit Geld und sonstigen
WWW»
vr -v*u
r**v'
WY^
Werthpapleren verschwunden war. Er
erinnerte sich, daß er morgens einen ge
wissen Platz hinter dem dortigen Cook
Hotel besucht hatte und suchte dort na«
türlich zuerst nach dem verschwundenen
Taschenbuche/ Nach gründlichem Suchen
entdeckte er endlich auch das Buch in
einer der dunkelsten Ecken im Schmutz.
Nach mühevollem Hervorsischen desselben
fand er zwar seine Papiere wieder, doch
das Geld war—futsch.
Der östlich von Marshall ansässige
Farmer Staer hat einen artesischen
Brunnen, den weder er noch irgend eine
andere Person bohren ließ. ES zeigte
sich plötzlich ein Riß im Erdboden auf
feiner Weide, und Wasser quoll daraus
hervor. Ueb« 40 Acker stehen jetzt unter
Wasser. Der Wasserstrahl erreicht eine
Höhe von vier Fuß.
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63
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15—18
25
20
25
10—15
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