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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, October 10, 1907, Image 6

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A u s a n
¥1
i!
*K"K"K~!"!"r!"!"X
S a s e n s e s e V a n n
Privatier Apelt in Reichenau, hat das
102. Lebensjahr vollendet.
I
n V e o i n i z e
schlage n. W'è:nd mehrerer
schwerer Gewitter wurde ein 18jäh
riger Fleischcrgehilf? in Rauschwalde,
Preußisch Schlesien, Nachts im Ivette
üom Blitz erschlagen.
z w e i a k i n e n
Tod. In Rössel, Ostpreußen, wct
tete ein junger Ziegeleiarbeiter mit fei
nem Kollegen um zwei VJtarf, duß er
die reißende Aller mit Kleidern durch
schwimmen werde. Er sprang in'3
Wasser, wurde von einem Strudel er
faßt und in die Tiefe gerissen.
e n s e n s e
4 0 Pfennige. Der Voll
ziehungsbeamte des Städtchens An
Haiti, Pommern, hatte bei einem
Schuldner unter anhrem auch einen
Menschen schade gepfändet, der zur
Versteigerung kam. letjnat crl^Iune
Kopf wurde für 4u Pfennig dem
Meistbietenden zugeschlagen. (5s soll
der Schädel eines Chinesen getucjcit
fein.
E i n e W e s e i e u n
ken. In eine gefährliche Situation
war in der Lehrnann'schen Fabrik in
l^era, Thüringen, ein Arbeiter gera
then, in dessen Bierkrug eine Wespe
gefallen war, die er mit dem Bier in
den Hals brachte. Tie Wespe stach in
den Hals, so daß der Arbeiter dem Er
sticken nahe war. Es erfolgte sofort
ein operativer Eingriff, so daß der
Arbeiter vor dem Ersticken bewahrt
wurde.
A e n e u e i u
schiff. Ein mit vier Offizieren be
mannter Ballon des Berliner Luft
schifser-Bataillons sank über dem
Kloppsee bei Pyritz, Pommern, so tief,
daß die Gondel halb in's Wasser
tauchte. Es blieb den Luftschiffern
nichts weiter übrig, als den Korb zu
verlassen und an die Haltestricke empor
zu klettern und um Hilfe zu rufen. In
der Nähe beschäftigte Arbeiter eilten
sofort herbei, und ihren Bemühungen
gelang es, das Luftschiff an Land zu
ziehen und die Offiziere aus ihrer Ge
fahr zu befreien.
E i n e s o n e a e S i
tung hat der in Bayreuth verstor
bene Privatier I. Ligmen der Stadt
Fürth gemacht. Er stiftete 30,000
Mark, deren Zinsen all 20 Jahre zu
drei Fünftel an Arme vertheilt und
zu zwei Fünftel zur Masse geschlagen
werden sollen. Ferner stiftete er 15,=
000 Mark, deren Rente volle 300
Jahre dem Kapital zugeschlagen
werden soll, nach deren Umlauf alle
25 Jahre je ein Fünftel des Fonds
zur Errichtung wohlthätiger Stiftun
gen zu verwenden ist. Tiefe 15,000
Mark werden nach 300 Jahren auf
Über 60,000,000 Mark aufgelaufen
fein.
i e a s e i e s S e z
beine hatten eine Reise nach Pa
ris angetreten, um in der Hauptstadt
im Einvernehmen mit dem „Fachver
eine der Krüppel" bei der Regierung
Schutzmaßregeln für ihren interessant
ten Stand durchzusetzen. Auf der
Humpelreife, die 50 Tage in Anspruch
nahm, wurden die Einbeinigen überall
freundlich ausgenommen. Sie über
reichten dem Minister des Innern eine
Denkschrift, um die 85,000 echten
Krüppel Frankreichs vor dem unlau
teren Wettbewerb der 300,000 zumeist
fremden Schwindler zu bewahren, und
verlangten, daß den echten Krüppeln
Identitätskarten ausgehändigt werben
sollten.
U n e w a e e W i k u n
Zu einem Imker in Elsaß-Lothringen
kam eine Bauersfrau und erzählte, sie
habe vernommen, daß er durch feine
Bienen Gicht au» dem Körper vertrei
ben könne. Der Imker, kein Freund
von vielen Reben und Fragen, ging zu
feinem Bienen::ante, sing einige Bie
nen ein und setzte sie der Frau ohne
weiteres in den Nacken, indem er dafür
sorgte, daß sie kräftig stachen. Da wen
bete sich die Frau unter Stöhnen wü
thend herum und versetzte dem hilf
reichen Manne zwei schallende Ohrfei
gen „Du dummer Schinderhannes,"
schrie sie giftig, „ich hob jo gar ken
Gicht, bie he it jo min Mann!" und da
mit verließ sie schimpfend und stöhnend
vor Schmerzen den verblüfft dastehen
den Heilkünstler.
A e i k a n i s e K i e s
Pension. Eine angenehme Ueber
raschung wurde dem in Thamsbrück.
Provinz Sachsen, wohnenden 78 Jahre
alten Landwirth Heinrich Rollberg zu
theil. Dieser war in seiner Jugend
nach Amerika ausgewandert, hatte sich
Über 20 Jahre daselbst aufgehalten
und als Soldat im Jahre 1848 den
mexikanischen und später den Bürger
krieg mitgemacht. Im November
vorigen Jahres wurde nun im Kon
greß der 33er. Staaten ein Gesetz an
genommen, nach dem alle Veteranen,
die am mexikanischen Feldzug theilge
nommen haben, pensionsberechtigt
seien. Auf Veranlassung eines Freun
des meldete sich Rollberg und erhielt
die Nachricht, daß ihm eine lebenslang
liche Pension von 80 Mars monatlich
vom 4. April dieses Jahres an und
außerdem eine rückständige Pension
von 6840 Mark bewilligt worden set.
S u z e n v o s a n a u s
gestoßen. Bei einem in Millin
gen, Baden, veranstalteten Schützen
fest fiel es auf, daj} der zweite Vor
stand des Schützenvereins von einem
merkwürdigen Glück begünstigt war
nicht allein, daß er den vom Fürsten
von Fürstcnberg gestifteten Silber
pokal eroLatc, auch bei den andern
Fc| ichciien hatte er die besten Tref
fer. Zur größten Ueberrafchung aller
stellte sich nunmehr heraus, daß der
„glüäliche" Schütze mit dem Zeiger im
heimlichen Einvernehmen stand und
durch diesen nach abgegebenem Schuß
die Scheiden durchstechen ließ der Zei
ger rear sein eigener Geselle. Selbst
vers.andlich wurde der unehrliche
Schütze sofort aus dem Verein und
aus dem Deutschen Schützenverband
ausgeschlossen die Preise wurden an
dern zuerkannt.
K a i e i n e I
sinnigen. irrsinniger Mini
fterialbeamter auy Weimar, der aus
der Sommerfrische von Tegernsee nach
WUrzburg gekommen war und sich
dort bei einem Einkauf in einem Waf
fenge schä st sehr verdächtig gemacht
hatte, wurde festgenommen und in die
Jrrenklinik der Universität gebracht.
Im Laden des Waffenhändlers hatte
er einen Revolver verlangt, weil er sich
von Ha'erfeldtreibern verfolgt glaubte.
Er weigerte sich dann, als dem Ver
käufer Verdacht aufstieg, den Revolver
herauszugeben, und enteilte auf den
Marktplatz. Dort rang et zunächst mit
einem Schutzmann, dem er ben Säbel
entreißen wollte, bis er schließlich mit
Hilfe des hinzugekommenen Waffen
händlers festgenommen werden konnte.
O e w i i e u e
Das Kind des Barbiers Rudolf in
Ratzeburg, Schleswig-Holstein, das in
einen Kübel kochenden Wassers gefallen
war, konnte nach Anficht der Aerzte
nur dadurch gerettet werden, daß ihm
Haut von einem anderen gesunden
Menschen übertragen würde. Die
Mutter des Kinbes unterzog sich nun
in ber chirurgischen Klinik in Kiel bie
fer Operation. Sie ließ sich große
Hautstüde abtrennen, die dem Kinde
ausgelegt würben. Dieses kam nun
auch außer Gefahr, bagegen ließ bas
Befinben ber opferwilligen Mutter zu
wünschen übrig.
i e n e e e n s e
tung vollbrachte ber Gutsbesitzer
Wilhelm Noack in Dabrun, Provinz
Sachsen. Er war an ber „Alten
Elbe" in seinen Kolken mit Fischen be
schäftigt, als er Geschrei mehrerer ba
benber Kinber vernahm. Er eilte
hinzu unb vernahm, baß bie 13jährige
Tochter des Maurers Boos bereits
untergegangen war. Ohne Zögern
sprang Noack ber Untergegangenen
nach, und es gelang ihm, das Kind
aus den Flu
then herauszuholen und
Wiederbelebungsversuche, die von Er
folg begleitet waren, anzustellen.
N a u e i i e
Seltenheit. In Fleißen, Sach
feit, fand ein Landmann in einem in
der Nähe der Häuser gelegenen Hafer
selbe eine 1| Meter lange Schlange.
Er töbtete bas Reptil durch einen Hieb
auf ben Hopf unb zeigte es einem Leh
rer, ber bie Schlange sofort als eine
Sanbviper erkannte. Die Sandviper
ist eine gefährliche Giftschlange, die im
nördlichen Afrika, vereinzelt auch im
Süden Europas, vorkommt. Wie bas
Thier in die bortige Gegend kam, ist
räthselhaft.
V e n n i s v o e Z u
fluchtsort. In Lascans im
französischen Departement Tarn schlug
der Blitz in einen Lanbhausneubau.
Von ben fiebert Arbeitern, bie bei bem
Ausbruch des Gewitters aus dem
Dache beschäftigt waren und sich vor
dem Regen in das Innere des Gebäu
des geflüchtet hatten, wurden vier ge
tobtet und zwei gelähmt. Der siebente,
ein junger Handlanger, kam mit dem
Schrecken bavon.
u i e s e Ein
Fallschirm^Künstler, ber von einer
Kirrneßseier aus einem Dorfe bei War
schau im Luftballon ausgestiegen war,
hatte bas Pech, in der Nähe der War
schauer Kasernen zu landen. Er wurde
sofort von den Soldaten als verdäch
iiges Individuum festgenommen und
eingesperrt.
i z s a i n s e e
Phon. Bei einem heftigen Gewitter
schlug der Blitz in Etting, Oberbayern,
in den Telephonapparat des Einwoh
ners Losser, zertrümmerte ihn und
zündete im Zimmer. Der Brand
konnte glücklicherweise von den anwe
senden Hausinwohnern gelöscht wer
den.
V i e i n e E i n e e s i z e s a u
in Friedrichshöhe, Anhalt, wurde von
vier Knaben entbunden. Der erste
Knabe wog 5I Pfund, der zweite 6
Pfund, der dritte 6J Pfund, der vierte
nur Pfund. Alle Kinder sind gut
genährt und ganz normal entwickelt.
i e u E i n e E i n w o
ner in Dachrieden, Provinz Sachsen,
wurde ein Mädchen geboren, das zwei
Kopfe, vier Hände und vier Beine
hatte. Das Kind lebte, starb aber un
mittelbar nach der Geburt.
o u e i n e n W e
z e n a m. Wirthfchaftsbesitzer
Weiße in Moosheim, Sachsen, starb
an Blutvergiftung, die er sich durch
Schneiden mit einem Weizenhalme zu
gezogen hatte.
Sine Löwenjagd i»
In Dänemark hat kürzlich eine
Löwenjagd stattgefunden, welche für
die nordischen Breitengrade schon an
und für sich ein ungewöhnliches Er
eigniß ist, aber auf Grund besonderer
Umstände noch ganz besonderes Aus
sehen erregt. Wie gleich von vorn
herein erwähnt sein mag, handelt es
sich um die Veranstaltung eines Ki
nematographentheaters in Kopenha
gen.
In einer Bucht bei Roskilde liegt
eine kleine Insel, Ellore, die der Di
rektor Olsen, Besitzer des „Biogra
phentheaters", für die Darstellung
einer „Sörvenjagb in der Sahara"
vortrefflich geeignet fand Die Insel
wurde durch Palmen und sonstige
Ausstattung in eine Wüstenland
schaft verwanbelt, in die man zwei
in Hamburg ge!aufte Löwen, ein
Pferd und etliche siegen brachte. Die
Löwen ließ man tüchtig hungern, da
mit sie orbentlichen Appetit entwickel
ten. An dem Tage, an dem bie span
nende Jagt) vor sich gehen sollte, fand
sich am See eine große Menschen
menge ein, aber inzwischen hatten die
Thierfreunde, die iuer die ganze Ver
anstaltung mit Recht empört waren,
den Jusiizminister Alberti benachrich
tigt, und dieser sandte einen Beam
ten, um die Jagb zu verbieten, weil
sie voraussichtlich mit Lebensgefahr
unb Thierquälerei verbunden sein
würde. Aber Direktor Olsen wußte
sich zu helfen. Er verkaufte die Lö
wen an einen Schlächter und ließ
darauf, ba gegen ben neuen Löwen
besitzet: fein Verbot vorlag, die Jagv,
über die großes Stillschweigen be
obachtet worden war, vonstatten
gehen. Zwei Photographen stellten
sich in einem starken Holzschuppen
auf, und ein dritter nahm in der
Nähe des Ufers in einem Boote Platz.
In Gebüschen hinter den Palmen
lagen zwei Jäger mit scharf gelade
nen Gewehren, und der Inspektor des
Biographentheaters trat in der Land
schaft als Tropenreisender auf.
Nun wurde der eine Löwe aus dem
Käfig gelassen. Als er eine Ziege
sah, sprang er in mächtigem Satze
aus sie zu, töbtete sie mit einem
Schlage und spazierte, mit der Beute
im Rachen, über die Insel. Da er
blickte er das Pferd. Im Nu ließ
er die Ziege fallen und holte wieder
zu gewaltigem Sprunge aus. Im
nächsten Augenblick saß er auf dem
Rücken des Pferdes. Gleich danach
sank dieses jedoch, von ben Dum
Dumkugeln der Jäger getroffen, zu
Boden, unb bas Pferd litt nicht un
nöthig. Jetzt zeigte sich der „Tro
venreisende" auf ber Szene unb
feuerte auf ben Löwen, ber nach kur
zem Brüllen niebersank. Hierauf ließ
nan ben zweiten Löwen heraus. Auch
dieser stürzte sich, als er das Pferd
sah, in prachtvollem Sprunge durch
die Luft auf das toite Thier. Wie
der feuerten die Jäger, worauf der
ödtlich verwundete Löwe flüchtete
und ans Uferrannte, um Rettung im
Wasser zu suchen. Einige Kugeln
des „Tropenreifenben" streckten bas
^hier nieber. Die Aufnahmen wa
ren vorzüglich gelungen, und vermuth
lich werben die Liebhaber der telen
den Photographien bald auch über
Dänemarks Gren en hinaus Gelegen
heit haben, die „Löwenjagd in der
Sahara" zu bewundern. In Kopen
hagen jedoch ist man gespannt ba
rauf, welche Folgen für ben Direktor
Olsen entstehen werben, ba man ba
ran zweifelt, daß sicfi Justizminister
Alberti ben ihm gespielten Streich
gefallen lassen wirb.
«rotzartige» Wasser-El-etriettâtS«
Wert.
Das größte Wasser Elektricitäts
werk Deutschlands wird
Voraussicht
lich im äußersten südlichen Winkel des
Reiches entstehen. Die Grenze
zwischen Bayern und Oesterreich wird,
to' ein Blick auf die Karte zeigt, süb
lich von ber Donau zunächst durch die
Salzach und dann durch den unteren
Inn gebildet. Vor der Vereinigung
dieser beiden Flüsse nimmt der Inn
die Alz auf. die dein Chiemsee als
Abfluß dient und von rechts noch die
wasserreiche Traun empfängt. Hier
sind vielleicht die größten Wasserkräf
te innerhalb Deutschlands für «eine
technische Ausnutzung verfügbar, unb
es haben sich
an
diese Möglichkeit be­
reits verschiedene Pläne geknüpft, da
runter namentlich zwei Projekte gro
ßer Privatgesellschaften, bie auf bie
Gewinnung von Stickstoff aus der
Luft
nach
bem Muster ber bereits in
Norwegen und am Niagara-Fall ge
schaffenen Anlagen ausgehen. Die
bayerische Regierung hat sich bagegen
nicht zu einer Förberung bU er Pläne
entschließen können, weil sie sich mit
ber Absicht trägt, auf den südbayeri
schen Eisenbahnen den Dampfbetrieb
durch bie elektrische Lokomotive z er
setzen. Für diesen Fall stehen zwar
in den vielen aus ben Alpen nach
Oberbayern entströmenden Wassern
genügende Kräfte zurVerfügung, daß
auch für Privatunternehmungen noch
Platz sein dürfte. Immerhin ist es
begreiflich, «baß bie bayerische Regie
rung gerabc nicht ben stärksten Was
ferlauf des ganzen Gebiets aus der
Hand lassen will. Nach der vorläuft
gen Schätzung können in Bayern ins
gesammt 700,000 Pferdestärken aus
Wasserkraft gezogen werden. Die
oröftten Anlaaen würden ant Lech, an
ttltft PflÜrtC.
Ellingson
Farmmaschinerie Verkaeuter,
er Loisach, der Isar und ber Alz
geschaffen werben können, unb gerade
)iese möchte sich bet bayerisch? Staat
"i eigener Verwendung orbehalten,
iT-fibern er feit einigen Jafiren in bie
'•»"ars-eiUtng eine? Plan«?? für die
:ftriimtna sämmtliche Vafinen. die
südlich von Lindau, München, Kuf
stein gelegen sind, getreten ist.
Nach einer Denkschrift, die kürzlich
von den bayerischen Ministerien des
Innern und des Verkehrswesens her
gestellt worden ist, würden für den
elektrischen Bahnbetrieb zunächst 92,
000 Pferdestärke beansprucht werden.
Besonders wichtig für die Förderung
de3- Planes muß selbstverständlich bie
Berechnung der Kostenverhältnisse
sein, und gerade in dieser Hinsicht ist
das Ergebniß der Denkschrift ein sehr
befriedigendes. Die darin aufgestellt
ten Berechnungen versprechen nämlich,
daß ber elektrische Betrieb der süd
bayerischen Bahne? eine jährliche Er
sparniß von rund 7 Millionen Mark
ermöglichen und jede Pferdestärke für
diesen Zeitraum um nicht weniger
al' 75 M. verbilligen würde. Ob da.
mit nun alle Bedenken gehoben fein
we -den, kann sr ilich och immer
rrag(ich erscheinen. Vor allem wird
in Erwägung zu ziehen sein, ob der
Bahnbetrieb allein eine genügend*
Ausnutzung ber großen Wasserkräfte
Oberbayerns gewährleisten könnte,
oder ob noch Mittel zur Abgabe von
Strom für andere industrielle Zwecke
übrig bleiben. An sich könnte sich die
Privatindustrie damit begnügen, wenn
ihr nach Abzug der großen Wasser
laufe bie kleineren überlassen werben
würben, bie insgesammt immerhin
500,000 Pferdestärken ergeben könn
ten. Die Thatsache, baß biese Ge
sammtheit von Wasserkraft über ei
neu größeren Raum zerstreut ist, wür
de an sich für die industrielle Ausnu
tzung nicht hinderlich feilt.
rasch zu einem der bebeutenbften Wein
länder.
K a e n a 1 8 e e E
ward R. Connelly von Wilkesbarre,
Pa., arbeitete nahe dem Eisenbahnge
leise in Glen Summit, Pa., als er von
einer Lehigh-Lokomotive niedergewor
fen wurde. Er siel direkt vor die Rä
bet, aber ein vorstehender Bolzen packte
ihn am Kragen und so blieb der Kops
des Mannes einige Zoll über den
Schienen, als die Maschine ihn gegen
300 Fuß weit schleppte. Der Mann
war halb gewürgt und bewußtlos, als
man ihn befreite, aber bald war er
wieder auf dem Damm, da ihm that
sächlich nichts passirt war.
Wir haben
Wagen, Kutsche
99
DI« wir zu dc« allcrnicdrigstcn Preise« verlause«.
IReparaturtbetie aller flDascbtnen stets an Ibaitbl
Wenn Sie irgend etwas in dieser Branche brauchen, dann sprechen Sie, bitte, bei uns vor.
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F. P. Bergmari & Co.
Rugby, Nord-Dakota
Gronvold
Kendali Farm Elevatoi
AND DUMP
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Derselbe wird zu einem Drittel des Preises ber gewöhnlichen E)
vator verkauft. Ist transportabel, leicht und doch sehr dauerha
Eine neue Erfindung, durch die alle Felbsrucht schnell und ohne schwc
Arbeit in den (Metreibcbchälter gebracht werden kann. Keine Sa
schlepperei mehr ein (bespann thut alle Arbeit und verrichtet sie n
größter Leichtigkeit. ,x\n weniger als süns Minuten kann eine Wagen!
buitg irgendwelcher Feldsrucht in beliebige Höhe gehoben und untere
bracht werben.
Farmer, beseht euch diesen Elevator!
Cuält euch nicht länger ab aus bie alte Art unb Weise mit der U
terbriugung der Feldfrucht in eure Getreidespeicher Haltet Schritt n
dein (Slugc der ^eit kommt und besucht mich und ich werde euch zeige
wie viele Mühe und Arbeit ihr spart, wenn ihr einen Kendall Farm El
vator kauft. Sagt auch, baß ihr die Anzeige im Staats-Anzeiger sal
Ich habe die alleinige Agentur fuer Pierce County.
S. J. ISAACSON,
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IM*" Wir fertigen an was Sie wünschen. An Peitschen können ij
Jeden zufriedenstellen. Großes Lager von Pferdedecken, Schweißpolste^
Kummetten, usw. Sprecht bei uns vor, wenn ihr etwas benöthigt. We^
statt und Verkaufsladen 1 Thüre östlich vom ,, Staats-Anzeiger."
••I
Rugbv, N
Nugby Sat
lergeschâft
FRED. F. ROWAT
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""^üè^lrn^töTu^slger""!
Xeset den

a s i i e n e n w i k e s i
DIE RUGBY
Sash & Door Factor}
PHONE NO. 11
RUGBY, NORTH DAKOTA

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