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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, April 16, 1908, Image 3

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A u s a n $
n
»im Gefangn? tz. In
Geringes Gewicht eines Auf dem Hofe angekommen wurde er
Rekruten. Bei der Musterung in auf eine Viehwage geschafft. Hier
Jllertissen, Bayern, kam ein Rekrut wurde der Bulle auf einmal wild,
aus Jedesheim Namens Wilhelm H'öß-, sprang über die Bariere, und los ging's
let zur Vorstellung, der bei einer Höhe} auf die vielen Schaulustigen, die sich
von 107 (Zentimetern ein Gewicht von i angesammelt hatten, und die nun nach
17J Kilogramm aufwies. {allen Windrichtungen auseinander*
A u e u n e i n e a s -f o e n E i n e i e i e a u i e a n a s
mü n z e w e k st a t. In ber i Dorf anschließende Landstraße und ret
Wohvung eines auf der Zeche „Rhein- tete sich auf die Bäume das wilde
vreußen" bei Mörs. Rheinland, be-! Thier raste natürlich nach und erprobte
schäftigten Bergmannes, der sechs Kost-, seme Stoßkraft an den Baumstammen,
flänger beherbergte, wurde eine ganze! Em Fliehender jedoch konnte einen
Aalschmimzerwerkstatt entdeckt. Alle Baum nicht mehr erreichen er wurde
»sieben wurden wegen Falschmünzerei vonidem Bullen vor die Brust gcstoßen.
verbastet so daß er regungslos liegen blieb. Der
a e a n a u n s u i u e k e e s i e i z u o i n
i
Mors,
Rheinland, wurde neulich der Berg- An von^ oben Futter hinunter er fraß
»mann Stupp verhaftet, der einem Ka- Äinn/n
neulich dem Dampher
Hamburg-Amerika-Linie beim Einlau
fen hinderlich. Er war fünfmal auf
gelaufen, aber jedesmal mit eigener
'Kraft wieder flottgeworden.
dann anzuzunden H..tb- müssen d.e
5
0 3
e e n s e i e a
auf einen Bullen. Kurzlich
wurde einem Schlächtermeister in Brö
del, Provinz Hannover, ein Pracht
exemplar von einem Bullen zugeführt.
meraden gestanden hatte, daß er 1904 A"ßlich gelang, ihn gefangen zu neh
!den Bergmann Laurent im Streit er-1
Lochen habe. Wegen der That war Panik in Schule. Als die
der Bergmann Toni zu drei Jahren ser Tage bei einer Feueralarm-Probe
efänaniß verurteilt worden und hat tn der städtischen Schule zu Kattowitz,
i e Strafe bereits verbüßt.
n a a u u n e
laufen. Die schwierigen Schiss
^fahrtsverhältnisse bei H°.. tan D» Kiâ. d» s-chstcn
«°nd. d°s durch s.w. Schifftstrân
axllfc, Dortmund" bet
v
COrbertn'
e
ten lebensgefährliche Verwundungen.^ ^cn Der Angeklagte, der bisher hart
Zwei Mädchen lebendig näckig geleugnet hatte, in der Verhand
v e a n n t. In Bourges, Franl-: tung aber ein offenes Geständnis ab
reich, kamen die beiden sieben und acht legte, wurde zu der höchstzulässigen
Jahre alten Töchter des Ehepaares Strafe von 15 Jahren Gefängniß ver
Hayaud auf schreckliche Weise urn's Le- urtheilt.
ben. Die Eltern hatten die Kleinen
z- y n a s i a s e n a s K a s
olein zu ®aufe ge äffen und °nd°n,, ©n planmäßig aus,
biefe 6ti Ihrer Rucklehr total verkohlt!^ttet wurde in Sudet.
Bot. Di. Kleineu hatten (ich e S3- |to^, Hannover, lützlich von dtei halb»
flnngen daraus gemacht, Z-'wnsts- Gymnasiasten verübt. D.r
Pap.« zu Fackeln zu drehen und tote
5
6
wurden dem Werkmeister Ptaszynski ^en geit
aus Braunschweig zur Nachtzeit 50:
Mark gestohlen. Der Dieb, ein an- infolgedessen vom Gymnasium entlas
scheinend dem Kausmannsstande ange-
hörender junger Mann im Alter von
20 bis 22 Jahren, stieg auf einer Sta
tion hinter Neustrelitz in ein Wagenab
theil 3. Klasse und bot bald nachher
Fleckwasser zum Kauf an. Der Un
bekannte verstand es dann, den Werk
Meister Ptaszynski, der sich allein im
Abtheil befand, zum Riechen an einem
Fläfchchen zu veranlassen und hat ihn
dadurch sofort eingeschläfert und dann
bestohlen.
e s s e s a w e e n
20 Pfennige. Kürzlich Nachts
kam es wegen eines Spieleinsatzes von
20 Pfennig in einer Wirthschaft in
Hohenfels, Oberpfalz, zu einem Streit,
der auf der Straße nach Parsberg fort
gefetzt wurde und in eine förmliche
Messerschlacht ausartete. Ein 19jäh»
riger Arbeiter wurde todt gestochen, ein
IOjähriger Bauer und Familienvater
tödtlich verwundet der Bürgermeister
Zeitner von Raitenbuch wurde schwer
verletzt, ebenso noch ein Maurer. Der
sogenannte Aschermittwochsbrauch, we
gen dem der Streit losging, besteht
darin, daß jeder der Anwesenden ge
gen einen Einsatz von 20 Pfennig sich
ein Brett auf den Rücken bindet und 'undensälschung zu einem Monat Ge
daß dann von den andern Personen i Tan9mB verurtyem
mit einem Hammer darauf herumge
schlagen wird.
o e n e i u n i n
einer Kirche. Durch Gasvergif
tung sind in der evangelischen Stadt
tirche in Markranstädt, Sachsen, wäh
rend des Abendmahls zahlreiche Perso
men erkrankt. Einem an der Südseite
des Kirchenschisfes aufgestellten Koks
ofen waren giftige Gase entströmt, die
langsam den ganzen Raum durchdran
gen. Bon den Chorknaben hatten
einige noch die Kraft, sich in das Freie
zu flüchten, 17 der Kinder mußten je
doch in's Freie getragen werben. Pfar
rer Lindner sank am Altar bewußtlos
nieder, ber Organist Lehrer Petzold
siel ohnmächtig von seinem Sitze. Bon
den aus ber Kirche getragenen Kindern
wurden sechs vollständig bewußtlos
vorläufig im Rathskeller, zwei von
ihnen auf der Rathswache unterge
bracht. Unter Vergiftungsericheinmv
gen sind auch viele Erwachsene, die sich
der Kirche aufhielten, erkrankt.
a
6(1,6
'hatte zwei junge Katzchen beim Auewall ^urde erbrochen, und die Panik er
in Nienburg, Hannover, in die Aue ge-' rechte ihr Ende. Die am Boden lie
worsen, um sie zu ertränken. Als sich gent,en Opfer wurden von Aerzten in's
der Mann entfernt hatte, und außer Bewußtsein zurückgerufen und nach
Sehweite war, stürzte sich die alte Katze: aQUre gebracht.
in die Aue und holte schwimmend eins ..
der Jungen nach dem andern wieder
tour
Schloßruine neben dem Hause loste ,ichj ^n den Passower Tannen bei Lübz
em Felsstuck ab zerschlug das Kuchen-
!l
Schlesien, das Alarmsignal ertönte,
stellte sich heraus, daß eine der Aus
gangsthiiren aus Versehen verschlossen
entstand ein unenttoirr
barer Knäuel, und die stärkeren Kinder
stießen oder trampelten die anderen zu
Boden, von denen viele das Bewußtsein
verloren. Zweifellos hätten viele der
Kleinen ihren Tod gefunden, wenn
un
^ilse geeilt wären. Die Thür
u
heraus und schl.vpt- s.° in ein nah. ge- 3« J.t e n Wegen Raubmordes hat e
Ieoeneë Anwesen sich dieser Tage der lGjahrtge Schnit
ttgenes Zweien. terburfche Hubert v. Boode aus Harn
*.-SiCr rir bürg vor der Strafkammer des groß
höchst seltsame Weife venmgluckten in. herzoglichen Landgerichts in Güstrop,
Blieskastel, Bayern,^die Schwestern des Mecklenburg, zu verantworten. Er
Schmiedemeisters ^ung. Von der
V-
39 aIte
fenster und zertrümmerte die aus dem ^ewicz ermordet und ihrer Baarschast
Fenstertische stehende Lampe^die explo-1 Höhe von etwa 145 Mark beraubt
bute und ihren^brennenden ^nhalt aus, ^^en. Er hatte der Aermsten mit
die beiden Matchen ergoß. Sie erlit-j
Schnitterfrau Os-
fncm Brotmesser die Kehle durchschnit-
13j
^tjge Sohn eines hochangesehenen
ei oI
,ner3 sollte in einem Goldwaa-
beide Kindet am lebendigen Leibe d.r- Wâ«nd nun der Inhaber der Hand
brannten. lung die Rechnung quittirte, machte sich
I ni E i s e n a n a e 1 jugendliche Dieb über die Kasse her,
beraubt. Aus der Fahrt von ^ie er um 30 Mark erleichterte. Zwei
Neustrelitz nach Stralsund, Pommern,.
anbcre
Mitschuldige standen zur glei-
al5
bem
Aufpasser draußen vor
Laden. Zwei der Schüler sind
toDrbeni
K o ö i e e I u n e n
Aus einem von Münster i. W. nach
Hannover fahrenden Zuge entsprang
dieser Tage seinem Transporteur ein
Gefangener. Nachdem der Zug zum
Halten gebracht war, wurde die Berfol
gung des Flüchtlings, an der sich auch
eine Anzahl Passagiere betheiligte,
aufgenommen. Nach einer kurzen Raz
zia wurde er gefaßt, und im Triumphe
schleppte man den sich heftig wehrenden
Transporteur zum Zuge zurück, den
Gefangenen aber hatte man laufen las
sen und obendrein noch seines Be
schützers beraubt.
I n e e k u e e U k u n
e n u n e a n a n e
Wilhelm Borgeler von Elberfeld.
Rheinland, Vater von sieben Kindern
bei einem Wochenverdienst von nur 20
Mark, hatte, um von feinem Arbeit
geber einen Lohnvorschuß zu erhalten,
vorzeitig beim Standesamt die Ge
burt des siebenten Kindes angemeldet,
Üm dem Arbeitgeber den Geburtsschein
vorlegen zu können. Er wurde vom
Schwurgericht wegen intellektueller Ur-
o k i n a s i e
vom braven Mann. Der
Sohn des Mühlbesitzers Lorenz in Al
lersburg, Bayern, fiel bei der Arbeit
in die hochgehende Lautrach. Der Ba
ter stürzte sich dem Sohne nach, ge
rieth aber ebenfalls in den Strudel.
Der feit 15 Jahren im Dienste der
Familie Lorenz stehende Arbeiter
Adam Eder sprang in die Fluthen und
rettete nacheinander Vater und Sohn
mit eigener Lebensgefahr vom sicheren
Tode.
S i e ö e e s o s s e n
Die Spielhölle von Spaa, des auch
durch feine traditionellen „Schönheits
konkurrenzen" bekannten belgischen
Kurorts hat den belgischen Behörden
viel zu schaffen gemacht. Gegen die
erste Schließung der Spielhölle durch
den Staatsanwalt hatten Bürgermei
ster und Stadtdirektion demonstrirt,
jetzt ist durch das Machtwort des Ju
stizministers endgiltig über die Spiel
hölle der Stab gebrochen.
I n a n
K e i n e e z w i i n e
Auf W. I. Monroes Farm südwestlich
von Webster City, Ja., befinden sich die
kleinsten Shetland-Fohlen, bie es im
Staate Iowa gibt. Beibe sind Mäh
ren und eines davon wiegt 18, das
andere 23 Pfund.
i i i n e n e
schenkt. Der fünf Meilen von Ma
delia, Minn., wohnhafte Farmer John
Brenig wurde von feiner Gattin mit
Drillingen beschenkt. Alle drei sind
Mädchen, eins wiegt sechs Pfund und
zwei je vier Pfund, und sind gesund
und gut entwickelt. Es sind dies dt:
ersten Drillinge, die jemals in dieser
Gegend geboren wurden.
A u Z e u e n s a n e
st o e n. Der im 50. Lebensjahre
stehende George McBride von Ina,
III., starb in Mount Vernon, III., aus
dem Zeugenstand im County-Gericht.
Er hatte einen Herzfehler gehabt, unb
man nimmt an, baß die Aufregung in
Folge seiner Vorlabung zur Zeugen
aussage feinen Tob verursacht habe.
Seine Wittwe unb sieben Kinber über
leben ihn.
U n e o e n e e i e n
s e i e r. Währenb Freunbe von Mi
chael (Sorbett in Syracuse, N. N-. die
Leiche besselben, bie im Vorberzimmer
des Hauses aufgebahrt war, umstan^
den, brach der Boden ein 30 Personen
und der Sarg stürzten in den Keller
hinab, wobei die Leiche aus dem Sarg
fiel. Ein halbes Dutzend von den Ab
stürzenden trugen Beinbrüche und an
dere Verletzungen davon.
e i e u e e n e n e k
Noctidem die Burlington-Bahn bei
Edgemont, S. D., drei Jahre lang er
folglos Bohrungen nach Wasser durch
geführt hat, ist man nun endlich doch
in einer Tiefe von 2907 Fuß auf Was
ser gestoßen. Das Wasser fließt in
einem vollen Strahle aus einer vierzöl
ligen Röhre, hat eine Temperatur von
112 Grad und soll dem Wasser von
Hot Springs sehr nahe kommen.
e n a n e s i s i e
Mutter verbrannt. Frau
A. Hofs, die Gattin eines Farmers, in
der Nähe von Shickley, Neb., wohnhaft,
mußte nach vergeblichen Versuchen,
ihre beiden Töchter aus einer brennen
den Scheune zu retten, mit ansehen,
wie ihre Kinder verbrannten. Die
Mädchen hatten versucht, die Kutschen
lampen anzuzünden und man nimmt
an, daß eine der Lampen explodirte.
e e n s e e a s E e
Ein Farmarbeiter Namens Peter An
derson von White Bluffs, Wash., er
hielt dieser Tage Nachricht, daß ein
Landsmann, Peter Knudsen, dem er
vor 35 Jahren bei einem Eisenbahn
Unfall das Leben rettete, ihm ein Ver
mögen von $375,000 hinterlassen hat.
Knubsen, der seinen Lebensretter trotz
der langen Jahre nicht vergessen hat,
ist kürzlich im Staate New Jersey ge
sterben, wo er als Handschuhfabrikant
ein Vermögen von $1,000,000 erwor
ben hat.
e u n s a u n
mit Leben bezahlt. Die be
jährte Großmutter des sechsjährigen
William Waugh von Venetia, Pa..
hatte bem Kinb ben Abschiebskuß ge
geben, und währenb sie ihm noch mit
liebendem Blicke folgte, mußte sie sehen,
wie ihr Liebling von den unbarmher
zigen Rädern ber Baltimore & Ohio
Eisenbahn zermalmt wurde. Der
Knabe hatte den herankommenden Zug
bemerkt und fürchtend, daß fein Hund,
welcher auf dem Geleise stand, vom
Zuge getroffen werden könnte, sprang
er nach dem Thier, um es fortzureißen,
wobei er selbst seinen Tod fand.
o e E n s i u n
Ein Verdikt in der außerordentlichen
Höhe von $10,000 wurde in der
Supreme Court in White Plains, N.
Y.. dem Droschkenkutscher Edward
McCabe von New Aork für den Ver
lust eines Beines zugesprochen. Die
Verurtheilte ist die New ^ork City
Railway. Der Unfall ereignete sich an
der 59. Str. und 3. Ave., indem die
Car plötzlich anfuhr und McCabe un
ter die Räder gerieth. Die Gefchwo
reiten zogen bei dem hohen Verdikt di
unsäglichen Schmerzen in Betracht,
welche der Verunglückte bei der Am
putation des Beines auszustehen hatte,
da er bei vollem Bewußtsein war, als
diese vorgenommen wurde. McCabe
hatte $25,000 Schadenersatz und
Schmerzensgeld verlangt.
E n i u n s i e
macht. Ein Kentuckier Desperado,
D. D. Edwards, der neulich Nachts I.
W. Davidson in Gegenwart dessen
Frau und Kinder ermordet hat, wurde
in der Nähe von Trenton, Ga., einge
gangen. Edwards hatte einen Versuch
gemacht, sich zu verkleiden, und saß im
Wartezimmer des Bahnhofs, auf einen
nach Birmingham bestimmten Zug
wartend, als er erkannt und verhaftet
wurde. Der Zug war eine halbe
Stunde verspätet und wenn dies nicht
der Fall gewesen wäre, würde Ed
wards wahrscheinlich entkommen sein.
Der Mann hatte erst kürzlich in einem
Mordprozeß. eingestanden, daß er im
ganzen 15 Männer getödtet habe,
ganz abgesehen von einer Anzahl Ne
ger, die er vor ein paar Jahren wäh
rend eines Krawalles in Chicago er
schössen haben will. Er sagte, daß er
nicht genau angeben könne, wie viele
Neger er getödtet habe.
i k ö n e
v e a n
Iv o Ii ch. Das Obergericht bes
Staates Nebraska gab bicser Tage
zwei (Sntscheibungen ab, wonach Likör
hänbler verantwortlich sinb für Todes
fälle, bie indirekt auf geistige Getränke
zurückzuführen sind. Diejenigen,
welche dadurch geschädigt werden, sind
nach der Entscheidung des Gerichts zu
Schadenersatz berechtigt. In bem einen
Falle hanbelte es sich um eine Frau,
deren Mann gestorben war, wie ange
geben wurde, infolge übermäßigen Ge
nusses geistiger Getränke. Das Ober
gericht sprach ihr bas Recht zu, von
bem Wirth, der ihrem Manne die Ge
tränke verkauft hatte, eine Entschädi
gung zu beanspruchen, bie genügenb
für ihren Lebensunterhalt sei. In bem
anbeten Falle würbe eine Brauereige
sellschaft für ben Tob eines Jungen
verantwortlich erklärt, welcher, wie be
hauptet würbe, in der Brauerei sich be
trank und dann auf dem Bahngeleise
von einem Zug überfahren wurde.
e u n e n e S w i n e
Die Polizei verhaftete in Chicago einen
gefährlichen Gauner, Joseph R. Weill,
ber viele Leute in ber Gegenb von Rock
Jslanb. III., mit einem Faustkamps
Schwinbel um Tausenbe betrogen hat.
Er veranstaltete Faustkämpfe und über
redete vertrauensselige Leute, hohe
Wetten auf den einen Kämpfer abzu
schließen, der nach feiner Versicherung
gar nicht zu schlagen sei. Gewöhnlich
in der zweiten Runde erhielt dieser un
übertotnbliche Klopsfechter einen Schlag
vor ben Magen unb brach ohnmächtig
zusammen. Weill strich bann bie ver
lorenen Wetten ein unb verschwanb
mit bem Gelbe, um in anbetet ©egenb
neue Opfer zu suchen. Im letzten Iahte
soll er mit biefem Schwinbe! min
destens $50,000 ergaunert haben.
W i i e E n s e i u n
Das Missourier Staatsobergericht in
Jefferfon City, Mo., hat entschieden,
daß städtische Ordinanzen, welche es
Personen verbieten, sich an Straßen
ecken herumzutreiben, Verfassung^
widrig sind. Diese Entscheidung steht
in Verbindung mit einem Streitfall in
der Stadt St. Louis, wo Jakob Glo
ner mit einer Geldbuße belegt worden
war, weil er im Jahre 1905 Posten
dienste während eines Streiks geleistet
hatte. Jetzt hat das ©taatsobergericht
entschieden, daß die Stadt kein Recht
hatte, eine Ordinanz zu erlassen, welche
Personen verbietet, an Straßenecken zu
stehen, so lange sie ben Verkehr nicht
stören ober Niemanden an ber Besor
gung seiner Geschäfte Hinbern.
a u i e s E n e I
Jesserson Mebical College in Phila
delphia, Pa., wurde vor einer Klasse
Studenten der Medizin die Leiche des
Farbigen James B. Parker, bes Ne
grrs, fecirt, welcher versuchte, ben Prä
siebenten McKinley zu schützen, als bie
ser in Buffalo meuchlerisch erschossen
würbe. Parker war kürzlich in irr
sinnigem Zustande von der Polizei auf
der Straße aufgegriffen und bem
„Philabelphia Hospital" übergeben
werben. Da er hier Weber Freunde
noch Verwandte hatte, so wurde feine
Leiche dem „State Anatomical Board"
und von diesem dem genannten College
zum Seciren übergeben.
a s u n e s i e e n e
Gesetz." Der Vertheidiger seiner
Ehre, Walter B. Gibson von Bakers
field, Kai., der einen gewissen Ed. C.
Thomas wegen der Zudringlichkeiten
desselben gegen seine, Gibsons, Frau,
erschossen hatte, wurde nicht gerichtlich
belangt. Der Distriktsanwalt verzich
tete auf feine Prozessirung. Bei dem
Coroners-Jnquest stellte es sich zur
Evidenz heraus, daß Gibson zu der
That berechtigt war, und daß keine
Aussicht auf eine Verurteilung des
selben sein würde.
a n o a u s s e i n e
a e z e n e i e n Nordwest
lich von Watertown, S. D., wohnhafte
Farmer A. I. Kidder fand auf feiner
Farm vier Goldnuggets von der Größe
einer Bohne. Gold in kleineren Quan
titäten ist schon früher in jener Ge
end gefunden woren, aber noch nie
olche große Nuggets.
Die Crnten Bringen Neichthnmer.
Während der nächsten Jahre werden die Getreidpreise hohe sein. Jetzt ist die
Zeit, Land zu kaufen. Wir bieten euch gute Gelegenheiten und können euch Land
billiger verkaufen als ihr es selbst kaufen könnt. Wir verkaufen auch Land aus
Ernteabzahlungen. Besucht uns.
Versichert Eure Gebäude bei uns.
Wir haben unbegrenzte Summen Geldes, das wir auf erste und zweite Hypo
thek zu niedrigsten Zinsen ausleihen. Wenn sie Geld borgen oder eine Anleihe er
neuern wollen, dann kommen Sie zu uns.
Rugby, Nord-Dakota
Corngefütterte
Rinder
Das beste Rindfleisch in Jsham's
Fleischladen.
Ich habe zehn Kops cotngesüt
terte Rinder gekauft, welche ich
nun zum Perkauf fertig habe.
Fleisch von corngefttttertemRind
vieh ist etwas Ungewöhnliches
in den Fleischladen Nord-Da
kotas, aber ich verkaufe dasselbe
zu den gewöhnlichen Preisen.
Schickt eure Aufträge an
Lynn Isham
Telephon 7 7
Rugby, N. D.
Maschinen-Werkstätte
und Kesselschmiede
Achtung, deutsche Farmer!
Wir besorgen Reparaturen an Maschinen aller Art und
jetzt ist die rechte Zeit, alle Maschinen und Geräthe zu
untersuchen und uns die Theile, die der Ausbesserung
bedürfen, zu übergeben. Wir können euch jetzt auch eure
Pflugschare und Drillschuhe schnell und billig schärfen.
Auch führen wir Pfugschare für alle Pflüge im Markte.
McLean's Maschinen Werkstätte
und Keftelschmiede
Geo. MeLean, Eigenth. Einige Thüren westlich vom Postamt
Leset den Stssts-Anzetger

i S O n s e i n e S e u n e z u k i e w a a n
u e n e s a u s n i a s s a n e n i e A n s s e i e e ö
dem 2 e e 6 n. Em Mann
^e beschuldigt, am 8. September v.
e n e e i n e e n u n e z a e n
F. P. Bergman & Co.

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