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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, July 16, 1908, Image 6

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If
Aus Rußland.
kOvjähriges Aubilâum der
^utschurganer «olonien.
In der Kolonie Sel^ wurve am 10.
Juni das Ilwjährige Bestehen der
deutschen Kolonien Selz, Kandel, Baden
und Straßburg festlich bedangen. Hun
dert Jahre sind es, das! unsere Vorel
tern von Deutschland hier eingewandert
sind und am Kutschurganer Li
matt sich
niedergelassen haben. Wenn wir einen
.'Rückblick thun auf unsere vier deutschen
Ansiedelungen, was sie in diesen hundert
fahren alles haben durchmachen und
miterleben müssen, um sich unter (Rottes
Legen und bei deutschem Fleiße zu so
blühenden Kolonien emporzuschwingen,
so sind der Ereignisse und Erlebnisse so
vieler und so mannigfaltiger, daß wir
uns gar nicht getrauen, sie im Rahmen
eines Zeitungsartikels aufzuzählen.
Seit wir der russischen Krone Unterthan
sind sahen wir schon vier Herrscher in's
Grab hinabsteigen, und heute am Ge
denktage des 180 jährigens Bestehens
unserer Kolonien mußten wir unwillkür
lich auch der großen und vielen segens
reichen Thaten unserer verstorbenen
Herrscher: Kaiser Alexander I, Kaiser
Nikolaus I und des unvergeßlichen
Kaisers Alexander II gedenken, deren
Wohlthaten wir Deutsche in so mannig
facher Hinsicht genießen konnten. Ins
besondere aber mußten wir in aufrichti
ger Dankbarkeit dessen gedenken, was
uns durch Se. Majestät Kaiser Nikolai
II zu Theil geworden ist.
Der Verlaus der Feier war folgen
der: Alle Straßen des Dorfes waren
reich beflaggt und ausgeschmückt. Die
Festesfeier wurde eingeleitet durch die
Einweihung eines Bildes der Gottes
mutter mit dem Jesuskinde, von Herrn
Dekan. Dobrowolskij vollzogen, das
dann feierlich von vier weißgekleideten
Mädchen unter Begleitung einer großen
Volksmenge, einer zahlreichen Priester
schaft, unter Glockengeläute um die
Kirche getragen wurde. Dann folgte
die Einweihung der Statue der unbe
fleckten Gottesmutter Mai ist, die in
einer Wische über dem Kirchenportale
an der Außenseite der Kirche angebracht
ist. Diese Statue wurde vom Kunst
schnitze? H. Stusläser aus Tirol ver
schrieben. Hierauf hielt Herr P. Böh
ler aus Straßburg die Festpredigt von
der Kirchentreppe aus. Dann kam das
Hochamt, zelcbrirt von Prälat P.
Stanz aus Kischenew unter Assistenz
zweier Geistlichen. Von der Treppe
aus gab der Crtspfarrer P. Nold einen
kurzen geschichtlichen Ueberblick über
Herkunft unserer Ahnen, die vor 100
Iahren aus Deutschland nach Nußland
eingewandert waren: der Vortrag schloß
mit einem toch aus Kaiser und Papst,
Kirchengeiang und Musik.
Tamil schloß der erste Theil des Fest
programms am Vormittag ab. Ain
Nachmittag wurde die Feier damit er
önnet, daß den Schulkindern und bei:
Kleinen Konfekte im Schulhause von
der Lehrerfchaft ausgetheilt wurden.
Der Glanzvunkt der weltlichen Feier
war ein Festzug, ausgeführt von unge
fähr 100 Reitern sowohl Neiler als
Roß waren recht hübsch geschmückt, be
gleitet von einer MilitärmnsikkapeUe.
In der Mitte des Festzuges fuhren ge
gut 10 Wagen, allen voran, zwei reich
beflaggte Wagen, auf dein emen befand
sich ein Transparent mit der Aufschrift
1808 100 Jahre 1008 und die
Jugend und Lehrerschaft sangen patrto
tische Lieder in russischer Sprache.
Tann gab es ein Festessen unter einem
Seitbache auf dem Pfarrhose, wobei
Toaste auf Kaiser unb Papst ausge
bracht würben bann toastirte man auf
die Gäste, auf Pfarrer Nold, die Da
men und auf das Gedeihen und Blühen
der Kutschurganer Kolonien.
Am Abend war ein glänzendes Feuer
werk und Musik auf dem Marktplaye
und vor der Kirche. Das Feuerwerk
war so glänzend gelungen daß es von
einer mehr als tausendköpstgen Volks
menge mit brausendem Hurra begrüßt
wurde. Es gab Augenblicke, wo der
Marktplatz förmlich in einein Feuermeer
jchwamm. Als Abschluß der Festes
feier fand am Abend, nachdem sich die
Geistlichkeit zurückgezogen hatte, unter
dem Zeltdache ein Tanz statt, zu dem
die Militärmusik aufspielte. Außerdem
gab es noch auf 2 Plätzen auf öffent
licher Straße Musik und Tanz. Es
war ein glänzendes und recht gelungenes
Volksfest, wie wir es noch nie in unse
ren Kolonien erlebt haben und wie es
nur deutsche Gemüthlichkeit und deutsche
Volkstümlichkeit feiern kann. Des
halb war auch alles so froh gelaunt und
so recht von Herzen fröhlich.
Diese ganze Feier haben wir unserem
Herrn Pfarrer P. Nold zu verdanken.
Es hat thrn viel Mühe, Zeit und Auf
regung gekostet, aber er ließ sich dessen
nicht verdrießen, sondern verfolgte be
Hantich sein Ziel, trotz der vielen
Schwierigkeiten, die ihm gemacht wur
den. Um das Programm durchzubrin
gen, machte er eine Reise nach EHerlsen
zum H. Gouverneur und hernach zum
Odessaer Generalgouverneur. Diese
Bemühungen fanden rückhaltlose Aner
kennung, und dieser Anerkennung wurde
auch bei dem Festessen lebhafter Aus
druck gegeben. Pfarrer Nold ist ein
echter Volksfreund und wird mit jedem
Tage populärer. Viel, viel Dank un
feiern Pfarrer Nold für das gelungene
Volsfest und den sämmtlichen Herren
Geistlichen, die so regen und eifrigen
Antheil an demselben mit uns, dem
Volke, genommen habe»!
9. Juni 1908. Gestern, um 2 Uhr
nachmittag, Hatten wir einen wölken
bruchartigen Gewitterregen, welchem
gleich ein Strich-Hagel solgte, der
ziemlichen Schaden anrichtete. Unge
fähr 300 Dessl. Getreide sind vom Ha
gel stark beschädigt, theilweise auch ver
nichtet worden. Auch ein großer Theil
der Weingärten wurde vom Hagel ge
troffen, und wenigstens für dieses Jahr
ertragsunfähig gemacht. Die Bafchtane
und Gemüsegärten die im, oder dicht
am Dorfe, sind gänzlich zerstört. Die
Hagelkörner hatten die Größe eines
Taubeneies und darüber. Viele Fenster
scheiben wurden zertrümmert. Auch
sand man vom Hagel getödtete
Hennen nebst Küchlein. Der einzige
Trost für den Bauer ist dabei der, daß
nicht das ganze Getreide, welches ohne
hin nur eine Ernte unter mittel ver
spricht, vom Hagel beschädigt oder so
gar vernichtet wurde, sondern nur ein
Theil davon.
Möge der Allmächtige unsere Felder
fernerhin vor solchem Unwetter bewah
ren. W. Schäfer in Od. Ztg.
K e i n i e e n a K e i s O e s
fa, den '22. Mai. Unlängst starb hier
Jacob Vogt im 97. Lebensjahre, wahr
scheinlich der älteste Mann in den deut
fchen Kolonien Südrußlands. Der
selbe war noch getauft von einem der
Jesuitenpatres, die damals in den deut
schen Kolonien wirkten. P. Koerwers
spendete ihm die heilige Taufe. Vogt
ist gebürtig aus Rastobt, kam in seinem
19. Lebensjahre bent sattsam bekann
ten Mißjahr 1833 nach Klentlieben
thal, wo er bei dem dortigen Bürger
Malsam in den Dienst trat und später
dessen einzige Tochter zur Frau nahm
und Malsams Nachlassenschaft erbte.
Wegen feiner Fähigkeiten und Belesen
heit wurde er tn Kleinliebenthal als
Lehrersgehilfe angestellt, welche Stelle
er gegen 20 Jahre begleitete. Er war
ein Stück Kolonialgeschichte und konnte
besonders in allen Fragen bezüglich des
Großlicbtenthaler Gebietes Bescheid ge
ben. Er starb als guter Katholik nach
altem Schrot versehen mit den hl.
Sterbesakramenten. D. R.
Aus der Krim.
Am 2. Psingsttage that sich endlich
der so lange verschlossen gewesene Hint
mel auf und brachte uns einen milden
Landregen, wie man ihn sich nicht besser
und schöner denken kann. Schon vom
frühen Morgen war der Horizont mit
Nebelwolken bedeckt, die immer schwär
zer und dichter wurden. Gegen 11 Uhr
fing es schon an zu regnen, und wurde
immer stärker und stärker. So regnete
es ohne Unterbrechung bis zur Nacht.
Der Winterweizen hat sich bis jetzt in
dem größtem Theil der Krim erhalten
er steht bis eine Arschin hoch und noch
höher, hat schöne Achten und kann, so
Gott will, auch im Kern gut werden,
was in an schon bezweifelte. Der Ger
ste und dem Hafer wird es wohl nicht
mehr viel helfen die Gerste hat sich sehr
dünn gestellt, da die Nebenhalme zurück
geblieben sind, hat kleine Aet)ren, ist
aber immer noch schon grün, der Hafer
wurde auch schon rot und fing an, Ris
pen zu treiben, ist aber kaum eine
Spanne hoch. Die Hackfrüchte, Basch
tan und Weide können gut werden.
Der Zar als Hausbesitzer.
Der größte Haushaltungsvorstand
ist unzweifelhaft der Kaiser von Ruß
land. Er besitzt außer 98 Palästen
und Schlössern noch 117 Landgüter,
die sämmtlich sein persönliches Eigen
thum sind. Selbstverständlich bedarf
er hierzu einer ungeheuren Menge von
Personal aller Art, das für sich allein
ein Heer von 30,000 Köpfen darstellt,
ohne die Familienangehörigen. Die
Rinderheerden des Kaisers auf den
Landgütern werden mit 50,000 Stück
angegeben an Pferden sind gegen
5000 vorhanden 40 seiner Schlösser
soll der russische Kaiser noch niemals
gesehen und betreten haben, 20 andere
benutzt er nur bei Gelegenheit ein ein
ziges Mal im Jahre zum Uebernachten,
wenn ihn irgend eine besondere Veran
lassung in die betreffende Gegend
führt.
Räch Hinrichtung Gefängniß.
Ein Mann, Namens Lust, der wegen
der Theilnahme am Aufstande in den
baltischen Provinzen vom Kriegsgericht
zum Tode verurtheilt worden war,
stand kürzlich vor. dem Appellationsge
richt des Senates in Petersburg. Lust
wurde damals zur Hinrichtung hinaus
geführt unb das Detachement, welches
die Gefangenen zu erschießen hatte, gab
eine Salve auf ihn ab. Von 12 Ge
schössen durchbohrt, fan? Lust nieder
und wurde als todt liegen gelassen
Wunderbarerweise war keine der Ver
wundungen tödtlich. Nachdem die Mi
litärabtheilung den Platz verlassen
hatte, kroch Lust von dem Platze. Er
fand Zuflucht in der Hütte einer alten
Frau, die ihn pflegte, bis er wieder ge
sund war. Als er schließlich im Stande
war, die Hütte zu verlassen, hatte er
das Unglück, sofort erkannt und ver
haftet zu werden. Der Gerichtshof,
vor den er gebracht wurde, verurtheilte
ihn zu zwei Jahren Gefängniß, be
schloß aber gleichzeitig infolge der merk
würdigen Erlebnisse des Verurteilten,
ein Gnadengesuch an den Zaren einzu
reichen. Das Appellationsgericht hat
jedoch die Einreichung dieses Gnaden
gesuches verboten, und Lust wird des
halb nach seiner Hinrichtung noch fm*
Gefängnißstrafe abbüßen messen.
aiflnieß
i e u k e E e
Mol heeßt es, die Evelin Thah wot sich
mm ihrem Harry scheede losse, dann
heeßt es wieder, es wär net wohr. Ich
alahb, es is net wohr. For was sot fe
sich scheede losse, wo er doch «gesperrt
is un sc ihn gar net zu sehne braucht,
wann sc net will. Un verleicht sterbt er
bal un do kann sc dann en fchee Stick
Geld erwe, wann se sich gut mit ihm
halt. Wie ich versteh, is er en Kerl,
was alles dhut, was mer Howe will,
wann ebber es versteht, ihn in alle
Dheele zu pliese.
Weil ich do vun scheede losse schwätz,
fallt mer grad ei, daß es gar schrecklich
is, wie die Leit heitigsdags vunenanner
lahfe. Jedes Mol, wann unser Curt
en Eitzing hot, do gebt's en ganzer
String Scheedinge. Allerhand Riesens
werre angewe. Eemol is d'r Mann
die Schuld, weil er sei Frah geleddert
Hot dann is es die Frah, was es mit
eme annere Mann Hot. Een Mann
versauft des Geld un sorgt net for sei
Fämle. Eme annere sei Frah is en
Reibeise, en Kratzberscht, schafft nix,
verspendt all des Geld for Kleeder oder
for Schleck, geht alle Dag in die Schoh
un hot ken Esse reddy, wann d'r Mann
vun d'r Erwet heemkummt. Un so gebt
es hunnert Riesens, se lahfe awer all
druf naus, daß se enanner verleedt sen
un gern los sei mechte. Wie kummt
sell? Wann so zwee Leit en Weil ge
heiert sen un des Eent oder Anner fangt
an, Vergleiche anzustelle, dann is sell
en bees Sein es is ah zu spot dann.
Wann d'r Mann denkt, deS oder fell
Mädel dät ihm eegentlich besser gefalle,
dann lugaut. Des sehm gilt, wann die
Frah denkt oder gar fegt, se winscht,
daß se noch emol ledig wär. Do gebt's
allemol bal en Rumpes un des End
bum Lied is die Scheeding. Wie ich
versteh, kann im Staat Neijork en
Scheeding juscht kriegt werre, wann
eens oder des anner vun die Ehleit net
getreilich war. Awer fell is ah net
schwer zu mache, wann en guter Wille
derbei is.
Die merkwirdigst Kehs, wo en Mann
seiner Frah dorchgange is, hab ich kerz
lich gelese. Des Ding soll in Schicagö
gehäppent sei uti worum soll es net,
es häppent jo alle Dag ebbes in Schi
cago. Also, d'r Mann is dorchgange
un die Frah Hot ihn dorch en Detektiv
suche losse un ihn ah gesunne. In ere
annere Stadt is er verwischt worre un
er Hot misse vor die Curt gehe. Dort
Hot er dann sei Elend ausgekramt. Segt
er: „Met Frah, wenn se ah sekendhän
dig war, wie ich se genum- :ie hab, is
soweit recht un halt ah des Hauswese
gut in Ordning. Juscht se verlangt en
bissel zu viel. So geschwind as \r vun
d'r Erwet heemkumm, do kummt se uf
mich zu, kriegt mich um d'r Hals un
fangt ah mich abzuschmatze. Se hockt
sich bann newig mich hie, ich soll ihr
Hand halte un die ganz Zeit will sc ge-1
boßt sei. Ich bin kee Eiszappe, awer'
was zu viel is, des is zu viel. Net
emol en Zeiting kann ich in Ruh lese
wie en annerer Mann. Sell hab ich
«fach net meh stände kenne." D'r
Dschudsch Hot bann die Frah gefragt,
was se zu feilem zu sage hat. Do Hot se
anfange zu heule un Hot gefaht: „Ach
Gott, ich hab halt mein Henry gar so
gern, daß ich ihn fresse kennt ich
kann's net helfe, ich muß ihn bossc."
Die Leit in d'r Curt hen gelacht. D'r
Dschudsch selwert hot geschmeilt uq
dann gesaht zum Mann, die Sach wär
net so schlimm un er besser dät mit
feiner Frah heemgehne. „Ich kann
net ich bin bang, sc verwergt mich vor
lauter Lieb." „Na, Du bischt doch
ken so schwächlich Geschepf, un vom
Bosse geht mer net tob," fegt d'r
Dschudsch. „Denk, wie viel Männer
wäre froh, wann ihre Frahe juscht en!
Vertel so viel Lieb weise bäte, wie
Deine." „Des is es jo grab: mit etn
bette Dheel wär ich herzlich wohl zu
friebc. Ich will en Conbischen mache
un wann met Frah berzu agrieb, bann
geh ich mit ihr heem, bhut fe net, dann
geh ich liewer in bie Dschehl. Nau
bann: sc derf mich net meh as wie
sechsmal bosse jeder Dag, exept Sun
dags, do mege's sieh?etnol sei. Befun
ders awer muß fe mich in Ruh losse,
wann ich Oweds met Zeiting les. Ich
fot denke, bes is fähr un annerfcht bhu
ich's net." „Well," Hot b'r Dfchubfch
bie Frah gefragt, „bischt Du mit feilem
etverstanne?" „Es is en arg harte
Conbifchen," Hot sc gesaht, „awer ich
versprech Alles, juscht so, baß ich mein
Henry wieber krieg. Verleicht loßt er
sich boch en bissel Mehner gefalle mit
d'r Zeit." Des Hot bann bie funder
barlich Kehs gefettelt.
D'r HanSjörg.
Wut
5:
Auf dem dritten Bogen
Prachtvolle Wandkarten
als
Gratis-Prämten
für neue oder alte Leser, welche den Staats
Anzeiger aus ein Jahr im Voraus bezahlen
Gin werthvolles und nützliches Geschenk!
5' MAMß
"im.'
,r-.l v: -i' ft -r
(Ansicht eines Bogens in verkleinertem Maßstabe)
das deutsche Publikum noch weiter anzuspornen, auf den „Staats-Anzeiger," die
leitende und meistgelesene deutsche Zeitung Nord-Dakota's, zu abonniren und
auch unseren alten Lesern eine bemerkenswerthe Vergünstigung zu gewähren, haben
wir uns entschlossen, allen vorauszahlenden Lesern, alten oder neuen, diese prachtvollen,
in reichstem Farbendruck ausgeführten Wandkarten als
Kommt herein und beseht dieselben
Diese Gratis-Prämie umfaßt drei Bogen (jeder 28 bei 36 Zoll) auf beiden Seiten
bedruckt, schön zusammengeheftet und bereit zum Aufhängen. Dieselbe enthält:
Oftlf l^tfÜlMt 9)
Ii
III* ft Die neueste Karte Nord-Dakota's in Farbendruck, zeigend die
Of
Iii hiMftt tR littest Karte der Ver. Staaten und deren Besitzungen, in Farben
druck. Bilder aller Präsidenten und deren Amtsiermine,
deren Geburts- und Todesjahre, usw Auf der Rückseite findet man eine Menge interessanter Tabellen. Ein
Verzeichniß ver Haupt-Mais-, Weizen- und Hafer-Staaten, und deren Ernten während der vergangenen zehn
Jahre Tabelle über Normalgewichte der Getreidesollten und anderer Bodenerzeugnisse. Weitere Tabellen über
Gewichte uud Maße, bereit Flächen- und Eubikinhalt, usw. Ferner Flächeninhalt und Einwohnerzahl aller
Staaten der Union. Abschrift der Unabhängigkeitserklärung. Ausdehnung und Tiefe der großen Seen. Flä
cheninhalt und Einwohnerzahl oer Länder der Erde mit Angabe der Hauptstädte und deren Einwohnerzahl.
Angaben über Schulden und Einkommen aller Länder, Beschreibungen unserer Besitzungen, Wortlaut der
Monroe-Doktrin, Ausschluß über alle Postbestiinmungen, usw.
Gibt Entfernungen und Kurs von einem Hafen zum anderen, usw. Verzeichnis der größten Städte der Erde
und deren Einwohnerzahl. Eine Ansicht des Panamakanals und seiner Umgebung. Enthält die Bilder und
Namen aller Herrscher der Länder der Erde, zeigt alle Flaggen und Wappen aller Länder. Aus der Rückseite
findet man einen historischen Abriß über den Bau des Panainakanals, einige interessante Abbildungen, usw.
Eine prachtvolle Prämie für vorauszahlende Leser!
ZM^Diese Karten haben einen Nennwerth von mindestens $5.00 das Stück, doch haben wir, da wir Tau
sende bestellten, dieselben zu verhältnißmäßig niedrigen Preisen erlangt. Jeder der schon Landkarten gekauft
hat, weiß aus Erfahrung, daß gute, zuverlässige Karten schweres Geld kosten.
lâr'äitfcr, die nicht im Stande sind im Voraus zu bezahlen, können diese Karten von uns zu 75 Eents
(dein Kostenpreis) kaufen. Wir habe» nur eine gewisse Anzahl dieser werthvollen Karten kontraktlich
bestellt deshalb ist uns nichts daran gelegen sie überhaupt zu verkaufen. Nichtlesern des Staats-An
offeriren wir eine beschränkte Anzahl dieser Karten zu $1.25.
U^fJeber ein Jahr (*1.50) im Voraus zahlende alte oder neue Leser des Staats-Anzeiger erhält diese
Karten umsonst als Prämie. Wir bringen dieses Opfer um das System des Vorausbezahlens einzuführen
täF°Eine Sendung ist soeben eingetroffen-^kommt herein und beseht die karten—sie sprechen
für sich selbst.—PostbesteUungen sind zu adreffiren:
Der Staats-Anzeiger
Rugby, R. Dak.
North
mWMOft ei Nanh DHp
Gratis-Prämie
Ir* W neuesten Bahnverbindungen, Zweigbahnen usw. Es ist bie
beste Karte bie wir je gesehen. Auf diesem Bogen befinden sich weiter btc Bilder aller Gouverneure des Staa
les, angebend deren AmtSterinine, Abbildungen des Eapitols in Bismarck, usw. Auf der Rückseite des Bogens
befindet sich ein alphabetisch geordnetes Ver^eichniß aller Flecken, Ortschaften und Städte, deren Einwohnerzahl
angebend. Auch ist durch Abzeichen zu ersehen, ob die Ortschaft Landpostdienst hat, ob Postanweisungen dort
ausgestellt und einkassirt werden können, ob Banken dort sind, usw.
zu offeriren.
Karte aller Länder der Erde in Farbendruck, zeigend alle
Hasen, Schisfslinien und deren 'Verbindungen miteinander.

•M 1 'I 1 I 1 'I"! 'I 1 1 I 1 i
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e n o s e i O e s s a e n
NORTH DAKOTA

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