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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, December 24, 1908, Image 4

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Der
Staats- Anzeiger.
W. J. ANDERSON
Herausgeber
Redakteur »üb Geschäftsführer:
F. L. BRANDT.
Erscheint wöchentlich.
Preis pro Jahr: $1.50.
Abonnementspreis'
Vereinigte Staaten pro Jahr .. .$1.50
Nach Rußland *2.00
(9Zur gegen Vorausbezahlung.)
Um Verzögerung in Zusendung der Zei
tung zu vermeiden, bitten wir, bei
Wohnungsveränderungen oder Wech
sei der Po st office immer den alten
Wohnplatz und die Postoffice mit an
zugeben.
Die Redaktion übernimmt für den
Inhalt der Korrespondenzen keine Ver
antwortung, bemüht sich aber, alles
Unpassende auszumerzen. Einsendim
gen ohne volle Namensunterschrift wan
bent in den Papierkorb. Die Redak
tion muß wissen, wer der_Einsender ist,
och kann, wenn gewünscht, dessen Un
terschrist aus dem Blatte wegbleiben.
Reisender Agent: John Wacker
An die Leser.
Wir ersuchen unsere Leser dem gelben
Zettel auf der Zeitung, oder auf dem
Umschlag, ihre Aufmerksamkeit zu fchen
ken. Auf demselben finden sie außer
ihrem Dianteii auch das Datum, bis zu
welchem das Blatt bezahlt ist. Leser
die mit betn Zeitungsgeld im Rückstände
sind, sollten uns mit Einsenden dessel
ben erfreuen und auch, wenn möglich,
ein Jahr im Voraus bezahlen. Aoreffirt
alle Geldsendungen und Briefe:
e S a a s A n z e i e
Rugby, N. D.
Wichtige Bekanntmachung.
Wir haben uns entschlossen, keiner
e i Quittungen für erhaltenes
Zeitungsgeld mehr auszustellen und er
suchen die Leser, wenn sie bezahlen, dem
gelben Adreßstreifen ihre Aufmerksam
Feit zu schenken und darauf zu achten,
daß ihnen Oer bezahlte Betrag richtig
gutgeschrieben wurde. Falls dies nicht
geschah, bitten wir, uns sofort benach
richtigen zu wollen. Dies erspart der
Geschästssührung viel Schreiberei die,
seitdem wir das nette System des Adies
sirens eingeführt haben, thatsächlich
zwecklos geworden ist. Auch erspart es
den Lesern die Mühe diese Quittungen
aufzubewahren, denn matt kann jede
Woche hinter seinem Namen auf der
Zeitung sehen, wie lange dieselbe be
zahlt ist.
i e e s s u n
Ebitoviellce.
Alle» Vcicni Blattes wünschen
wir ein recht glückliches neues ^ahr!
Senator Bourne von Oregon reichte
im Kongreß eine Vorlage ein, bas Ge
halt des Präsidenten ber Ver. Staaten
von $50,00» auf *100,000 und bas
des Vizepräsidenten von *12,0u0 auf
*25,000 das
x\tthr
zu erhöhen.
Bankräuber sprengten am verqanfle
tien Freitagmorgeit bie Geldspinden ber
Banken in Gibbon itttb in Keene, Neb
raska, und erbeuteten zusammen *5,500,
welche Summe die Räuber mit ihrem
Automobil in Sicherheit brachten. Man
sieht, biese Bankräuber stehe» auf der
Höbe ber Zeit.
Alls Berlin wird »«term 21. Dezem
ber gemeldet, baß sich in Mitteldeutsch
lanb, mit Leipzig als Zentrum, schwere
Erbbeben bemerkbar machten. Met
düngen über Erderschütterungen sind
auch aus Al ten bürg, Weiß^nfels. Apol
da, Naumburg und Eilenburg einge
laufen. Auch in Cft- uro!, int Umkreise
von Windisch-Matrei, wurden heftige
Erdstöße verspürt.
Laut Berichten aus Caracas, Bene
zuela, sind über bas ganze Lanb Auf
stände ausgebrochen und dasselbe steht
anscheinend ant Rande der Revolution.
Mit dem Präsidenten Castro in Europa,
holländische» Kriegsschiffen an seiner
Secküste und einer kleinen Revolution
im Innern des Landes, sollten doch nun
selbst die anspruchsvollsten Venezuelaner
sich zufrieden geben.
In den letzten drei Monaten sind
die Einlagen der Banken in Oklahoma,
für deren Sicherheit der Staat garan
tirt, von *4,500,01)0 auf $29,500,000
gestiegen. Es giebt jetzt ttt Oklahoma
540 solcher Banken und 20 wurden fett
Oktober gegründet. Die Einlagen
dieser Staatsbanken find nahezu eben
so groß als die der Nationalbanken,
während noch vor Jahresfrist der Un
teviü,!cb et» riesiger war.... ,,Unb die
Bankgarantie, sie ist doch kein leerer
Wohn, ^usw.
Tie österreichische Regierung läßt
die tschechischen Fanatiker und Deut
schenhetzer nicht im Zweifel, daß es ihr
mit der Unterdrückung dieser Umtriebe
bitterer Ernst ist. Mehrere tschechische
Blatter, welche direkt zum Boycott ge*
gen die Deutschen aufhetzten, sind in
Wien und anderen Städten consisztrt
worden. Die Behörden machen be
kannt, daß alle derartige Aufwiegeleien
gerichtlich vet folgt werden.
Zum neuen Präsidenten der Schwei
zer Republik wurde von der National-
Versammlung
Herr A. Deucher, seithe­
riger Handelsminister, erwählt. Der
Anttöteriuiii des jetzigen Präsidenten,
Dr. F. Brenner, erlischt mit Neujahr.
Ganada.
e n o e n 5 e z e e 1 9 0 8
Werther Herr Redakteur! Ich muß
berichten, daß die Drescharbeiten endlich
neulich beendet wurden. Am 20. No
vember wurde hier das letzte Getreide
gedroschen und die Maschine unter Dach
und Fach gebracht.
Im Städtchen Scott brach neulich
zwischen Canadiern und Deutschen ein
Streit aus, dem schließlich eine solenne
Keileret folgte. Da die Deutschen in
der Minderheit waren, mußten sie schließ
lich flüchten. Peter Volk, der mit in
den Streit verwickelt war, kam gut da
von, nicht so aber Herr T. Lange, der
drei lange und tiefe Schnitte im Gesicht
davontrug, die vom Doktor zugenäht
wetden mußten. Am 25. November
kam die Sache vor Gericht und die Ca
nadier mußten jeder $35.00 Strafe
zahlen.
Ich erhielt letzte Woche einen Brief
ans Neubaden, Südrußland, aus dem
ich ersah, daß Nikolaus Braunstein, der
atn 8. April nach Kiew fuhr, um feinen
Sohn zu suchen, in genannter Stadt ge
storben feitt soll. (Der Staats-Anzei
ger berichtete dies und die näheren Um.
stände bereits in Nr. 15, fodaß die
Sache den Lesern bereits bekannt ist.
Red.)
Herr Ferdinand Schiss und Frau,
aus Rugby, N. D., weilten hier zum
Besuch in Scott bei Bartholomäus
Schmidt und Frau, den Eltern der
Frau Schiss. Sie fuhren am 20. No
vember wieder nach Nord-Dakota zurück.
Tie Landkarten, welche der Staats
Anzeiger vorauszahlenden Lesern als
Prämie schenkt, habe ich erhalten. Ich
muß sagen, daß diese meine Erwartnu
gen übertreffen haben. Es sind die schön
sten, die ich je sah, und jeder Leser sollte
sich bemühen, eine solche zu erhalten.
Diese Karten, auf denen man die ganze
Welt finden kann, sind mindestens *5.00
werth und kein Leser sollte ohne diescl
bett sein.
Land giebt es hier herum noch genug
aufzunehmen. Man kann eine halbe
Section aufnehmen. Ein ,,Claim" ist
frei, und für die anderen 100 Atter
muß man *3.00 den Acker bezahlen.
Das Geld braucht aber nicht auf ein
mal bezahlt werden, fondern kann in
fünf bis acht Jahren abgetragen wer
den zu fünf Prozent Zinsen.
Gruß an alle Leser des Staats-
Anzeiger.
e i n i E
Am Mittwoch voriger Woche kehrten
Ambrosius und Frau Kraft, welche eine
Woche besuchsweise bei ihren Eltern und
Freunden bei Balfour, N. D., verweil
teu, hierher zurück.
Am Samstag, den 19. Dezember,
traten die Herren Franz Schuck und
Lorenz Bosch und dessen Sohn Mike,
citte Reife nach St. Paul an, um vet
schieden? Einkäufe für die Feiertage zu
machen, Franz Schuck und Mike Bosch
sind hier in den Werkstätten der Great
Northern Bahn angestellt und erhielten
von der Gesellschaft Fahrkarten frei
ausgestellt.
Johannes Ar:manu und Familie sind
im Begriff, zu Weihnachten ber iInten
befreundeten Familie Feit in Granb
Forks einen Besuch abzustatten. Ich
wünsche ihnen viel Vergnügen!
Frau Wettbelitt Litzinger und Frau
Wendelin Sattler liegen krank darnieder.
Frau Sattler befindet sich tut Hospital
in ärztlicher Bchanbluitg Wünsche
beiben Frauen balbige Genesung!
In Nummer 20 bes lieben Blattes
las ich, baß in Baben, Sübrußlanb,
viele Leute an ber Halsbräune leiben.
Der Korresponbent berichtete, baß das
Heirathefieber aber nicht ausbrechen
will, weil es dort ttoch nicht kalt ist.
Ja, meine Ansicht ist, daß die Witte
rungsverhältniffe dabei tvohl weniger
eine Rolle spielen als der Geldbeutel.
Ich benke, ein leerer Gelbbeutel ist
leicht int Staube, das Heirathssieber zu
vertreiben.
Zutu Schluß wünsche ich allen Lesern
und meinen Eltern in Sudrußland ein
recht glückliches und segensreiches neues
x\aht.
Kommt herein u. beseht bie hübschen
Lanbkarten, bie ber Staats-Anzeiger
seinen Lesern schenkt. Beachtet bie?ln
zeige auf ber zweiten Seite bes Blattes,
und nehmt bie Gelegenheit wahr. Es
ist bas beste "Anerbieten, bas je eine
deutsche Zeitung ihienLesern machte.
Der treue St. Bernhardiner.
(Eingesandt.)
e n o f, den 12. Dezember.
In der wunderschönen Schweiz, wo
Gottes Natur die in die Wolken ragen
den Berggipfel mit ewigem Schnee be
deckt, gehört auch der Sankt Gotthard
zu einer der vielbeliebten Schönheiten.
Unten ant Fuße durchbohrt der neun
Meilen lange Rieseiitiuinel den etwa
8,000 Fuß hohen Berg. Wo früher
die mit 6 Pferden bespannte Postkutsche
unter großen Hinternissen und mühseli
gen Strapazen wochenlang durch das
Gebirge fahren mußte, um auf die
andere Seite zu gelangen, fährt man
jetzt per Bahn in kurzer Zeit von Gö
sch enen in der Schweiz durch den mäch
tigen Tunnel nach Airol» in Italien.
Die Vollendung dieses Tunnels nahm
sieben Jahre in Anspruch.
Auf dem Gipfel des Sankt Gotthard
steht das weltbekannte Sankt Bernhard
Hospiz, welches von barmherzigen Mön
chen bewohnt wird, die verunglückten
Reifenden Hülfe leisten und schon so
manches Menschenleben gerettet haben.
Bei den Rettungsarbeiten spielen die
besonders abgerichteten St. Bernhardt
»er Hunde eine hervorragende Rolle,
von denen die Leser vielleicht schon ge
hört haben. Diese Hunde machen von
Zeit zu Zeit am Tage ihre Runden.
Im Falle ein Tourist abgestürzt ist oder
von Schneelawinen verschüttet wurde,
spüren sie solche Unglückliche mit dem
den Thieren eigenen scharfen Geruchs
vermögen auf. Diese treuen Freunde
des Menschen haben keine Ruhe bis sie
die etwa Verunglückten, manchmal unter
mehreren Metern tiefem Schnee, hervor
gekratzt haben. Ist der Unglückliche
noch am Leben, und bei Besinnung,
dann giebt der treue Hund ihm durch
Bewegungen zu verstehen, einen Trunk
zu nehmen aus der Flasche, welche um
seinen Hals gehängt ist. Dann giebt
das kluge Thier dem Verunglückten wei
ter zu verstehen, sich aus seinen Rücken
zu setzen. Ist dies geschehen, dann tritt
das treue Thier freudig den manchmal
den recht gefährlichen Weg nach dem
Hospiz an, woselbst es seine Last absetzt
unb einen Glockenzug in Bewegung
hält, bis Jentanb bie Thüre öffnet uttb
ben Verunglückten empfängt. Scharren
biese gelehrigen Hutibc, wie bies oft ber
Fall, Bewußtlose ober gar Tode aus
betn Schnee hervor, bann eilen sie schleu
nigst allein nach betn Hospiz, um bie
nöthige Hülfe zu holen. Diese Hunbe
haben sich als bie treuesten Freunbe ber
Verunglückten erwiesen unb bie Zahl ber
burch sie Geretteten geht tvohl in bie
Hunderte, ober gar Tausende. Barry,
ein solcher Hittib, ber über 40 Menschen
leben rettete, mußte leiber ungerechter
Weise sein Leben lassen. Ein junger
Engländer, ber nicht wußte wie hülfe
bereit biese Thiere sitib, erstach Barry
mit einem solche, nachbetn bas treue
Thier ihn aufgefunden unb gerettet
hatte, wahrscheinlich in ber Annahme,
daß er es mit einem gefährlichen Thiere
zu thun habe. Barry steht jetzt ausge
stopft int Schweizer Museum in Bern.
In Detthofj ist alles auf beii Beinen
unb alle biese Aufregung verursacht die
Eounttisitzfrage. Ihr Agent, John
Wacker, arbeitet tüchtig unter den Teut
schen mit den schönen Landkarten, die
der Staate-Anzeiger seinen vorauszah
lenden Lesern schenkt. Bravo! Immer
vorwärts, Vater Wacker, bi Gott um's
Ländli!
.Grüßend,
I. W d.
Harvey
(Aus bent Harvey Heralb)
Franz I. Thomas, ivähreitb ber letz
ten 12 Jahre bei Bowble, S. D.,
wohnhaft, hat feine Farm bort verkauft
unb eine schöne Farm o Meilen nördlich
von Harvey erworben. Er wirb näch
stes Jahr mit seiner Familie iibersiebeltt.
Der Verkauf würbe von Aloys Wartner
abgeschlossen Preis *30 per Acker.
Int ganzen find ee 200 Acker. Herr
Thomas ist am Montag wieder in feilte
Heimath zurückgekehrt.
Unseren Lesern in Harvey und der
Umgegend zur Nachricht, daß Herr
Henry Schatz iit Harvey die Agentur
für ben Staattz-Anzeiger übernommen
hat, Gelder für das Blatt fafsirt und
bereitwilligst Bestellungen auf dasselbe
entgegennimmt. Solche, welche sich die
neuen Landkarten ansehen wollen, die
wir vorauszahlenden Lesern schenken,
können dies in Herrn Schatz's Office
thun, wo dieselben zur Ansicht a»ch
hängen,
I. G. Senger zieht diese Woche in
das Haus, welches er von John Pfeifer
gekauft hat.
Gottlieb Mir, der Cuba-Landagent
in Deithoff, hat die Ercnrsion nach
Cuba verschoben auf den 18. Januar.
Er wird am 1U. Januar mit den Er
knrsionisten von Minneapolis abreifen.
Anton Jochim, 13 Meilen nördlich
von hier wohnhaft, hat fein Claim dem
Frajtz Ftr verkauft für *2,500 er
wird im Frühjahr nach Rumänien
übersiedeln.
Als Herr Peter Fettig atn Sonntag
nach der Kirche fuhr, erfrattft^eiits von
feinen Pferden, so daß er ausspannen
und das Thier bei einem Nachher un
terbringen mußte ob es davonkommen
wird ist ungewiß. Ihm waren schon
*250 dafür geboten worden.
Gykefton.
Robert Schultz und Familie sind nun
von der Farm nach der Stadt verzogen
und wohnen recht behaglich in dem schö
nen neuen Haus, das erst kürzich fertig
gestellt wurde und mit Dampfheizung
unl allen modernen Bequemlichkeiten
versehen ist.
Durch zufälliges Losgehen feines Ge
wehrs verlor atn 10. Dezember Will.
Hennings Jr. aus Woodward Town
ship drei Finger seiner Hand und einen
Theil des vierten Fingers. Da der
junge Mann beabsichtigte, nächstens
Hochzeit zu machen, ist der Unglücksfall
um so bedauerlicher. Die Hand wurde
von einem Arzte aus Cathay kunstge
recht verbunben und wir wünschen Herrn
Hennings balbige Genesung.
Zwei Küiber bei Familie des Herrn
R. W. Schönemann sind auf der Kran
kenliste.
Rudolph Wiese und Gattin aus
Martin weilten hier besuchsweise bei
Verwandten und Bekannten.
Im Alter von 57 Jahren verstarb
neulich ganz unerwartet am Herzschlag
die Gattin des Herrn Charles Bertsch.
Die Verstorbene kam mit ihrem Gatten
bereits im Jahre 1887 nach Wells
County unb zählte somit zu den Pioitie
reit ber Gegettb. Außer ihrem trauern
den Gatten hinterläßt bie Verstorbene
sechs Kinber unb zahlreiche Verroaiibte.
Die Leiche würbe auf dem deutschen
Kirchhof südwestlich von hier zur letzten
Ruhe gebettet unb Pastor Helm aus
Harvey leitete bie Trauereeremonien.
Dem Gatten und den Kindern, sowie
allen Angehörigen, sprechen wir unser
herzliches Beileid aus.
Feffenden.
Christ Blauer aus Heaton war neu
lich hier, auf der Durchreife nach dem
nordwestlichen Canada begriffen, wohin
ihn Herr A. C. Sanford begleitete.
Leser bee Staats-Auzeiger in Festen
den können die Landkarten, die wir vo
rauszahlenden Lesern als Prämie schen
ken, in der Office des Countyaubitors
Fred Dir in Feffenden besehen, wo sie
ausgehängt sinb. Beseht bie Karten
unb wir sinb sicher, daß Jeder eine
solche zu haben wünscht. Bestellt so
lange es Zeit ist!
W. R. Kerber, ber in ber Nähe von
Lincoln eine schone Farm besitzt, war
neulich hier. In feiner Begleitung be
sä nb sich Frau A. R. Rappithtt, welche
ihrer Tochter, der Frau Kerber, unb
ihrem Sohne Hermann einen längeren
Besuch abgestattet hatte. Herr Kerber
berichtete, baß bie Fahrwege nur schwer
paffirbar sinb.
An verkaufen:
Gutes Wohnhaus
mit $rei geräumigen Zimmern und Bau
platz von 50 Fuß Front, gegenüber betn
Courthaus gelegen, ist billig zu verlau
sen. Der Eigenthümer wohnt nicht
mehr in Fessenden und will mit aller
Gewalt verkaufen. Wegen Kaufpreis
und Zahluitgsbebinguitgen wende man
sich an den Staats-Anzelger, Rugby,
Nord-Dakota.
Johtt F. Wate aue Bowdon war an
fangs voriger Woche hier um einen
Handel zum Abschluß zu bringen, burch
welchen er in ben Besitz einer werth
vollen Viertelsektion Laiib in ber Nähe
von Bowbon gelangt. Biel Gluck!
Verhandlungen der County
Eoinmisiäre.
e s s e n e n e n 7 e z e e
Die Behörbe versammelte sich um
1:30 nachmittags. Anwesend die Com
missäre Schwenck, Braeger unb Lyneß.
Iii Abwesenheit bes Vorsitzers Hart
würbe Braeger zum zeitweiligen Vor
sitzer erwählt- Verhanblungeti ber
letzten Versammlung würben verlesen
unb angenommen.
Dr. PerOyen, Superintendent der
Gesundheitsbehörde, verlas seinen jähr
lichen Bericht.
Rechnungen wurden erlaubt wie folgt:
Dr. PerOyen, Supt. der Ge
sunbheitsbehörbe *164 00
Dr. PerOyen, Geld ausgelegt
für Countyarme 35 5
Fred Dir, Briefmarken 4 50
Dr. Neukamp's Rechnung im
Betrage von *124, für Be
handlung der Tochter des
ountyarmen Ed. Vinnard,
erlaubt zu 45 00
Dr. PerOyen, Ausgaben für
Countyarme 20 00
Mark Hunt, Briefmarken 3 00
Frau Crocker, Mahlzeiten für
Geschworene 3 50
John Larson, Pflege County
a e 1 2 0 0
Dr. Neukamp, ärztliche Hülfe
für bie Familie Free 10 00
Maube T. Regati, Briefmar
k e n 2 5 7 5
Maube T. Regan, Eramina
tionepapiere von W. G.
Crocker 5 20
Albert Anderson, Arbeit im
Schulhaus 3 00
Al. Campbell, Grabiren im 3.
Di st 24 00
Wahlausgaben wurden erlaubt wie
folgt:
F. I. Workman, Inspektor i.S 4
oo
E. S. Haughton, Richter ... 7 00
F. Emmons, Richter.. 2 00
E. Bettshoof, Clerk 9 00
C. Hentiinger, Clerk. 8 00
H. Crinklaw und T. Conno
ttolly, Schlösser für Stimm
kästen 7 5
A. Ellingsen, Inspektor 8 30
O. Rosendahl, Richter 2 00
A. Gerte, ,, 2 00
T. Tveton, Clerk 2 00
A. Etting, ,, 2 00
O. Stenghell, Zettelankleben 4 00
G. Georgfon, Inspektor 5 00
0. Backen, Richter 2 00
Frank I. Johnfon 2 00
K. Diefeto, Clerk 2 00
S. Renfrew, Inspektor 10 00
W. Low, Richter 4 00
C. Parrer, 4 00
S. Thorpe, Clerk 4 00
W. Kopfe, 4 00
M. Olson, Jnfp., Schlösser.. 8 00
1. Hagen, Richter .. 2 00
T. Dybing, ,, 2 00
I. Freier, Clerk 2 00
K. Kopsing, ,, 2 00
H. Riedefet, Inspektor 7 30
B. Walton, Richter 2 00
F. Pritcharb, ,, 2 00
H. Prokofsky, Clerk 2 00
F. Riedesel, ,, 2 00
H. Harding, Inspektor 8 00
P. St. Jacque, Richter 2 00
R. Schultz, ,, 2 00
G. Marweck, Clerk 2 00
S. Lee, ,, 2 00
K. Hildebrand, Inspektor 8 50
I. P. Hainan, Richter 2 00
D. Hainan, ,, 2 00
I. Hitfeebrand, Clerk 2 00
I. McKinny, ,, 2 00
L. Eide, Inspektor 6 70
M. Bowser, Richter 2 00
W. Eook, ,, 2 00
G. Torland, Clerk 2 00
H. Suby, ,, Ss 00
M. Peck, Inspektor 7 30
W. Wright, Richter 2 00
F. Köhler, ,, 2 00
I. Hardy, Clerk 2 00
I. Berndt, ,, *2 00
I. Hanson, Inspektor 4 00
I. Zweigel, Richter 2 00
I. Filler, 2 00
0. Aschern, 5 80
F. Schnabel, Clerk 2 00
R. Price, Inspektor 6 15
D. Jones, Richter 2 00
L. Schwartz, ,, 2 00
E. Williams, Clerk 2 00
H. Julson, 2 00
F. Vaughn, Inspektor 7 70
1. Werner, Richter 2 00
I. geringer, ,, 2 00
W. Schmidt, Clerk 2 00
E. Nice, ,, 2 00
Schmitt Bros., Kattun f.Bude 2 40
0. Baer, Inspektor 7 60
1. Carson, Richter 2 00
H. Roeht, 2 00
R. Jones, Clerk. 2 00
G. Peterson, ,, 2 00
C. Zellmer, Inspektor 7 20
I. Asfeldt, Richter 2 00
H. Klindworth, ,, 2 00
G. Rebbig, Clerk 2 00
M. Zeien, ,, 2 00
P. Anderson, Inspektor 7 30
C. Bartsch, Richter.... .. 2 00
T. Jorstad, 2 00
©. Erfjorb, Clerk 2 00
C. Nelson, ,, 2 00
C. Blauer, Inspektor 9 00
E. Lautenschläger, Richter 2 00
C. Bruer, ,, 2 00
B. Davis, Clerk 2 Ou
I. Haiiibleton, 2 00
I. Gludt, Inspektor 9 00
R. C. Montgomery, Richter 2 00
Ole Luiibbt), ,, 2 00
N. I. Schmidt, Clerk.... 2 00
Martin Schefoland, ,, 2 00
D. Ncuettfchiuanber, Inspektor 6 20
I. G. Stone, Richter 2 00
M. Kotier, ,, 2 00
L. R. Schmathoufen, Clerk.. 2 00
William Brorontee, ,, 2 oo
Knute S. Lee, Inspektor 7 00
A. L. Flotliii, Richter.... 2 00
Herman ftiepei, ,, 2 00
Christ Julson, Clerk 2 00
John Hager, ,, 2 00
G. F. Setz, Inspektor ... 7 30
Davib Winter, Richter 2 00
Davib Miller, 2 00
John Lange, Clerk 2 Oq
Louis G. Meyer, ,, 2 00
I. H. Carter, Inspektor 1110
Jas. Lane, Richter 2 00
Frank Laber, ,, 2 00
L. L. Maulsby, Clerk 2 oo
V. E. Johnson, Clerk S 2 00
Ludvig Kafton, Inspektor.... 8 *0
Peter Jngebo, Richtet. ... 2 #0
George Tebelius, 2 00
Cora Wold, Clerk ..... 2 00
Magnus Mel
by, ,, a oo
Michael Rasmussen, Inspektor 8 80
Charles Hollingsworth, Richter 2 00
Christ Pohlman, ,, 2 00
Geo. Swanson, Clerk 2 00
Olof Johnson, ,, 2 00
F. A. Lester, Inspektor 8 SO
I. D. Hamntott, Richter,.. 2 00
G. W. Harrington, Rich ttt.. 2 00
W. A. Parrish, Clerk s 00
Ray Parrish, 2 00
C. P. Barby, Inspektor 4 00
H. C. Bjertneß, Richter und
Zurückbringen derWahllisten 6 SO
H. M. Johnson, Richter 2 OO
John G. Johnson, Clerk 2 00
C. E. Hedstrom, ,, 2 00
I. R. Siegenthaler, Inspektor 8 20
John Bennedict, Richter 2 00
John Hagen, 2 00
H. R. Long, Clerk 2 00
John Stern, ,, 2 00
C. G. Parsons, Inspektor... 8 05
Louis A. Leu, Richter 4 00
W. F. Buri, 4 00
Fred Zuber, Clerk 4 00
H. S. Halverson, ,, 4 00
Johtt Mibbleton, Inspektor.. 4 00
Robert Beers, Richter.... 2 00
Freb Hildebrand, ,, 2 00
John H. Wettger, Clerk 8 00
Emil Smith, ,, 8 Oo
Francis Harper, Abliefern der
Stimmkasten 4 70
John ©dinger, Inspektor 7 60
William Hartl, Richter.. 2 00
Geo. H. Buechler, ,, 2 00
E w a o s e k 2 0 0
William R. Harl, ,, 2 00
Vertagung aus den 8. Dezember,
9 Uhr morgens.
(Fortsetzung in nächster Nummer
Korrespondenz unfer^
Steifenden.
e n o f, ben 19. Dezember.
Habe von hier zu berichten, daß die
Angelegenheiten im neuen County She
ridan nun bald geordnet fein werde«,,
bettn sobalb bie Ernennung bet drei
Commiffäre vom Gcuueitteur erfolgt,
wirb man auch batb wissen, welches von
ben fünf sich «ttt den Eonntysitz beroer
benbeit Stäbtchen bett Sieg davonträgt.
Da haben wir, z. B., McClusky.
Die MeClusky'er denken, sie sollten
den Countysitz haben, weil McClusky
die größte Stadt im County ist, und
fast eben so central gelegen wie Den
hoff.
Die Denhoff'er machen geltend, daß
ihre Stadt die paffende fei, weil sie
ganz im Mittelpunkt und bequem an
der Eisenbahn gelegen ist, unb auch aus
gezeichnetes Waffer hat. (Letzterer Punkt
spielt offenbar in Prohibitionsstaaten
bei Entscheidungen biefet Art eine große
Rolle, denn matt muß doch den schlech
ten Schnaps wenigstens mit gutem
Wasser hinuiiterfpitlen können. Red.)
Auch Goodrich versucht feine Vor
theile als Countysitz in den verlockend
sten Farben getteiib zu machen. Die
Goobrich'er behaupten, baß ihr Städt
chen eben so groß als McClusky sei,
baß es bas Finanz Centrum des
neuen Countys ist und so an der Eisen
bahn gelegen ist, baß Leute morgens
nach Goobrich fahren können unb abends
wieder heim.
Liucoln'er behaupten, daß ihre Ort
schaft näher dem Mittelpunkt liegt als
irgend ein anderer Ort und deshalb
zum Countysitz gemacht werden sollte.
Es liegt zwar nicht an der Bahn,
macht aber rasche Fortschritte. Die
Die Farmer int Umkreise von 15 Mei
len von Lincoln, zusammen mit den
Geschäftsleuten, wollen, um den Coun
tysitz zu erhalten, eine Eisenbahn nach
Harvey bauen. Dies allein zeigt schon,
daß die Lincoln'er unternehmungslustige
Leute und vom richtigen Geiste beseelt
sind.
Auch Martin bewirbt sich um den
Countysitz, doch ist mir nicht recht klar,
welche Vortheile es geltend machen will,
es sei denn der, daß es an der Soo
Bahn und in der nordöstlichen Ecke des
neuen County's liegt.
Werbe nächstens mehr berichten.
Mit
Gruß an alle Leser zeichnet
Ihr Agent,
o n W a k e
Vriefkafte«.
a u I a Selz, Südrußla«h.
Herr Joseph Ibach, der durch den
Tod seines Sohnes Adam schwer heim
gesucht wurde, wünscht Ihnen eine Freude
zu machen uttb, bestellte bas Blatt für
Sie, welches Ihnen regelmäßig zugehen
wird. Er und Familie lassen bestens
grüßen.
I
o n W i Deithoff, N. D.
Tras leider für diese Nummer zu spät
ein, erscheint aber in nächster. Besten
Dank!
o n n a a u a s S i
rußtand. War uns sehr angenehm!
Näheres theilen wir Ihnen brieflich mit.
Ni k o a e v i s a k e N.
D. Die längere Korresponbenz wird
so bald als möglich in Druck genommen.
Bitten um etwas Geduld.
a o o a u s i e s a s
delnaja, Südrußland. Ihr Sohn
Johannes in Uphant, N. D., läßt viel
mats grüßen. Als Weihnachts- und
Neujahrsgeschenk hat er das Blatt für
Sie aus ein Jahr bezahlt. Hoffentlich
finden Sie Gefallen an demselben.

o n n e s a 2 4 e z 1 9 0 8
(Entered at the iksI-uflice at. Itutrby. N. D.
and admitti'd fur transmission through the
malls at second-class rates.)
Devils State.
Ten 21. Dezember, 1908.
N i k o a u s o a
Bus Mlells Counts
Manfred.
John Hafner, ,, 2 00
A. I. Peterfon, Inspektor... 4 oo
Henry Sheard, Richter 6 00
A. P. Ben
net, ,, 2 00
Ole I. Stendahl, Clerk .... 2 00
W. C. Sheard, ,, 2 00
Fred Leibold, Inspektor 7 10
Thom Pepple, Richter 2 00
Joseph Dietz, ,, 2 00
Adolph Proschatt, Clerk 3 00
W. L. Wahl, 2 00
Jacob Ackermann, Inspector.. 7 70
Adolph Josund, Richter ..... 2 00
I. L. Rotster, 2 oo
Ole Brecto, Clerk 2 00
G. E. Ken, ,, 8 00
W. S. Thurston, Inspektor.. 7 20
James Miller, Richter Sw0
I. M. Loyd, 2 00
A. E. Bean, Clerk 2 00
istoi) I. Miller, 2 00
John Grund, Inspektor 8 50
O. C. Frost, Richter.. .... 2 00
Paul Becker, ,, 2 00
Aler Wallace, Clerk 2 00
William Wright, ,, 2 00
O. H. Grausmann, Inspektor 4 00
C. A. S. Delger, Richter ... 2 00
Sam Dalltnann, ,, 2 00
A. H. Grinuels, Clerk .... 2 00
E. L. Newton, ,, undZn
rückbringen ber Wahllisten 5 60
P. F. Mathews, Inspektor .. 8 40
Manly Gifsord, Richter 2
oo
O. T. O. Lindland ., 2 00
F. E. Täte, Clerk 2
oo

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