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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, June 24, 1909, Image 2

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r*'M"M I H-H*
1 Aus Rußland.
tAur Veachtung!
Nachdruck
Dicier
«orrcspon-
bemcit ist it e n fl ft e it verboten Wir haben
Schrille getrosten, die im* in Stund ietie«, uns «eicv
Nch vor
WarttDrmt
werden
zu idniv-vit. Zuwiderhandelnde
qerichllich Leliutflt. :Heb.)
Spezial-Korrespondenz.
Kandel, (Kreis Odessa)
den 17. Mai.
Aber warum nur?
So frägt mit Recht die geehrte
daktion hi Nr. 34 dieses geschätzten
Blattes einen Korrespondenten, der sich
erkühnt, verläumderisch gegen euten
recht ehrenhaften, überaus gerechten
und ordnungsliebenden Mann, den
Kandler Schulzen, öffentlich aufzutre
ten. Gewiß that dies der Herr Kor
respondent nicht aus eigener Anschau
ung, sondern sein Bekannter in Ruß
land hatte ihn so benachrichtigt. O,
diese Bekannten! Solche Bekannte
trifft man tut hl. Rußland wie auch in
anderen Ländern oft an nicht aber als
Bekenner der Wahrheit, fondern als
Bekämpfet' derselben. Zu dieser Kate
gorie, Herr M. I—r in Harvey, R.
D., muß leider auch Ihr Bekannter
gezählt werden. Tie Gefangennahme
des Anton Bleile hätte Niemand in
Staunen versetzt, wenn Ihr Bekannter
Ihnen mitgetheilt hätte, daß in Bleile's
Hause nicht nur Rekruten, sondern auch:
Mädchen und Kinder anwesend waren,
und daß deren Belustigung schon an
grobe Ausgelassenheit und Unfug
grenzte, besonders noch, weil diese
Komödie sich dicht oben beim Friedhofe,
abspielte, und dann auch, weil gerade
diese Sippschaft zu denjenigen beuten
gehört, welche heute drei bis fünf Rubel
„verteilen" und morgen scheu demü
thigst um Unterstützung beim Herrn
Schulzen einkommen. (Unser Korre
spondent, Herr Ludwig Stroh, hat be
reits in Nr. 44 ves Blattes die Sache
beleuchtet und dargethan, daß Herr
Bleile nur eine gerechte Strafe erlitt.—
Red.)
Anton Bleile also mußte in Majaki
14 Tage im Karzer „brummen." Wa
tum nur? Nun, weil er als Sojusnik
sich berechtigt glaubte, den Schulzen
sammt seiner Polizei mit einem Prügel
in die Flucht zu schlagen. Ich meine,
eine solche Vertheidigung wird nicht nur
im hl. Rußland, sondern auch im frei
heitlichen Harvey als Verstoß gegen
das Gesetz angesehen. Der Herr Kor
respondent scheint zu glauben daß, wenn
Jemand den russisch-japanischen Krieg
mitmachte, er berechtigt ist, alles auf
den Kopf zu stellen und Gesetz und
Ordnung.zu mißachten. Er bemerkt
auch, daß der Kandier Schulze ihm als
brutaler Mensch bekannt sei. Entweder
versteht er nicht die Bedeutung des
Wortes, oder er ist gewissenlos. Brutal
heißt so viel als unvernünftig, thierisch,
grausam, ungesittet, doch kann kein
gewisserhaster Mensch unserem Schulzen
diese Prädikate beilegen, welche rückbe
züglich entschieden besser passen würden.
Ein Freund der Wahrheit.
Spezial-Korrespondenz.
Mannheim, (Kreis Odessa)
den 20. Mai.
Seit anfangs April haben wir in die
ser Gegend keinen weiteren Regen ge
habt. Auf unfern Feldern sieht's
traurig aus. Mit den Wintersaaten
steht es sehr ichlimtn, während die
Sommersaaten zwar etwas besser
stehen, aber auch bereits anfangen zu
vertrockenen. Es ist vorauszusehen,
daß wenn wir nicht in den nächsten Ta
gen Regen bekommen, die Ernte ärm
Itcher sein wird als in den vergangenen
zwei Jahren.
120 Dessjatin Viehweideland, wel
ches wir dieses Jahr umgepflügt haben,
und an dem sich unsere Großbauern be
reichern wollten, ist total vernichtet.
Eine neue Art Insekten nagt an den
Wurzeln und die Felder sehen aus wie
frisch umgepflügt. Es ist schwer zu
sagen, ob ein etwa eintretender Regen
die Felder retten kann, denn von den
Wurzeln ist nichts mehr zu finden. Es
wird vielleicht diesen oder jenen Leser
inteiessiren über diese Insekten zu lesen
und Näheres zu erfahren, doch kann ich
leider den Namen derselben nicht an
geben, weil sie noch nicht getauft sind.
In den nächsten Tagen aber soll ein
Herr Achranrhm kommen und der soll
den Insekten einen Namen geben.
In der Umgegend siel Regen bei der
Bahnstation Wigota und von da bis
nach Odessa, auch auf den Ehutoren
Johannesthal und Georgenthal und im
Kutschurganer Thale bis nach Selz.
Dort auch wird berichtet, soll das Ge
treibe besser aussehen als bei uns. Am
schlimmsten aber hat das arme Vieh zu
leiden. Die Weide ist so kahl und
teilt wie die nach Odessa führende
Straße und Futter ist weder beim Ar
men noch beim Reichen mehr vorhan
den. Letzte Woche krepirten aus der
Steppe sieben Kops Rindvieh. Die
Untersuchung ergab, daß die Thiere
nichts im Magen hatten als Grund.
Die Herrn Landtheiler können jetzt
sehen, wie weit sie es gebracht haben.
(Aber die Landtheiler tragen doch sicher
lich nicht die Schuld für die dort
herrschende Trockenheit.—Red.)
Am 12. Mai starb mein Nachbar
Gabriel Schatz (von Franz). Herr
Schatz trat in ein verrostetes Stuck
Eisen und zog sich eine kleine Wunde
zu, welche er weiter nicht beachtete. Er
arbeitete ruhig fünf Tage weiter, da sie
ihm nur wenig Beschwerden verur
sachte, doch wurde er schließlich so un-
.i
'L
wohl, daß er sich legen mußte und be
reits sieben Stunden darauf gab ei
sernen Geist auf.
Letzte Woche verheirathete sich Mag
dalena Schneider (von Christian) mit
einem Hen n Martian ans Jeremejefka.
Grüße an ineinen Onkel Franz
Schiss bei Rugby, an meinen Schwa
ger Tinius Volk bei Berwick und an
alle Leser des Blattes.
K o n a S i
Heiden in Rußland.
Ctn bardarisches Cöftrfcfl.
Besonders viel Heiden leben tm
Altai, wo in den abgelegenen Ansied
lungen die alten reliriösen (Gebräuche
nicht nur von den heidnischen Fremd
stammen, sondern auch von den Ge
tauften befolgt werden.
Folgende anschauliche Schilderung
gibt ein Bild von einem Opferfeste,
dem sogenannten „Kamlania" auf
dem Altai in der Nähe von Bicht^i:
Auf dem Berge, weit abseits von al
len Ansiedlungen, befindet sich der ge
weihte Opscrplatz. Die Bewohner
des Altai kommen viele hundert Ki
lometer weit zum Feste hierher, um
das Fleisch des Qpserthieres, eines
jungen, weißen Pferdes, zu verzeh
ren, und sich den mystischen Gefühlen
hinzugeben, die der „Kharn" (der
Priester) beim Anrufen der Geister
in ihnen erweckt.
Der „Kham" ist halbbetrunken, und
wird nackt mit verbundenen Augen
vorgeführt, wobei die „Ehrengäste"
ihn umringen. Das zum Opfer be
stimmte weiße Pserd wird an einge
rammte Psähle gebunden, den Kopf
nach oben gerichtet, wobei das Maul
zugebunden und die Ohren mit fri
em Moos verstopft werden. Alle
nwesenden nehmen ein Messer zur
Hand. Der „Kham" löst die Binde
von den Augen und murmelt Beschwö
rungsformeln, heult in langgezoge
nen Lauten, verdreht die Augen, läuft
im Kreise herum, ununterbrochen eine
Trommel schlagend. Stunde auf
Stunde verrinnt, dem „Kham"
schäumt der Mund, die Augen sind
blutunterlaufen. Jetzt ist der Mo
ment des Op ferns gekommen. Alles
stürzt mit gezückten Messern auf das
arme Pferd, das sich hochaufbäumt,
laut wiehert und endlich unter zahl
reichen Messerstichen.verblutet. So
fort wird das Fell abgezogen, das
Fleisch in Stücke zerlegt und in den
Opserkessel „Khasan" geworfen. Die
ganze Gesellschaft setzt sich Laut
schwatzend um den Kessel, wobei die
Schnapsflasche die Runde macht. So
bald das Fleisch gar ist, wird es ohne
Salz und Brot gierig verschlungen.
Gegen Abend ist oas Mahl beendet.
Das Fell wird an einer langen Stan
ge befestigt und an einen Fichtenbaum
gebunden.
Es vergehen Jahre, ober das Fell
des Opferpserdes hängt als Erinne
rungszeichen immer noch an seinem
Platze. Jeder Altaibewohner, der an
ihm vorüberfährt, wird lange und
starr aus die Fichte blicken, an der
das verwitterte Fell hängt, gewährt
es docbSchutz und begünstigt dieIagd.
Nach dem Tode des „Khams" wird
seine Handtrommel an dieselbe Fichte
gehängt. Die Bewohner des Altai,
besonders die am Tjelezsee und der
ZHelncha lieben die jungen „Khams",
weil sie besser tanzen und Heller
schreien, auch die Trommel besser rüh
ren Die getauften Heiden des Altai
betrachten cs als eine Ehre, zum
Opferfeste geladen zu werden, und
warten ungeduldig auf die „schwär
zen" Geister, wiederholen die Be
schwörungsformeln, stechen das weiße
Opferthier und verzehren gierig das
gekochte Fleifch mit den Heiden zu
sammen. Das alles vollzieht sich
noch im zwanzigsten Jahrhundert, in
mitten der grossen, internationalen
und gesellschaftlichen Umwälzung.
Der Erfinder der Dy»amitta«o»e.
In Nttv Uork starb vor kurzem int
Alter von sechzig Jahren der Major
E. L. 3t. Zalinski. In PreutzischPo
len geboren, kam et als Kind von
vier Jahren nach Amerika, nahm
als Freiwilliger unter General Nel
son Miles am Bürgerkriege theil
und trat später als Berufssoldat in
die Armee ein. Sein Tod ruft jetzt
die Erinnerung an jene Erfindung
wieder wach, durch die Zalinski in
den Achtziger- und Neunzigerjahren
viel von sich reden machte, besonders
in Marinefreisen große Hoffnungen
erweckte: die Dynamitkanone. Gewis
Dermaßen ein Lufttorpedogeschütz,
sollte sie große Sprenggeschosse durch
Luftdruck schleudern, und in den Ver
einigten Staaten glaubte man mit
ihrer Hilfe ein Uebergewicht Über
die üblichen Torpedoboote zu erlan
gen. DaS Geschütz hatte 38 Zentime
ter Kaliber, und die Sprenggeschosse,
die Dynamitladungen von 25 bis
227 Kilogramm enthielten, wurden
durch einen Lustdruck von 70 Atmo
sphären aus der Mündung geschleu
dert. Die leichteren Geschosse erreich
ten 5000 Meter Schußweite. ES
wurde 1890 der „Dynamitkreuzer"
„Vesuvius" als Ansang einer neuen
MMisklasse gebaut, mit 21 Gee
mvileu Geschwindigkeit und einigen
Dynamitkanonen. Aber die Zielsi.
cherheit blieb unbefriedigend. Später
hat man d^e Dynamitkanone in der
Küstenvertheidigung der Union ver
wendet, aber die erwartete Ausdeh
nung ihrer Anwendung ist ausge
blieben.
pSäSUiflnieR
i s e u k e N a u
glohb ich werklich, daß es wohr is,
was se sage vun die Temperenzler,
nämlich, daß selle heemlich saufe denn
so, wie se angehe im ganze Land, sel
lerweg äste fee sobere Mensche. Wann
mol Weiwer in die Stroße rumparehde
un singe, dann is schuhr ebbes letz mit
ihne entweders sen se tipse oder se
hen en Rädche zu viel. So Sache hab
ich schuhr do bei uns noch net gesehne,
awer ich les alle Woch driwer in die
Zeitinge, daß in die greeßere Städt in
alle Theele dum Land so Streeche ge
macht werre. Se welle mit Gewalt
hawe, daß Niemand ebes annerscht
drinke soll, as wie Waffer. Nau, des
Wasser is en schee Ding un gut for
viel Sache, besunders ah zum wasche.
Ich hab do kerzlich en Heerd Spatze
gewatscht, wie se bissie ware im Garte.
Se hen Stroh, Federe un anner Sach
gesucht for Nester zu baue un se hen
geschafft wie die gute Kerls. Derbei
sen se ewe ah borstig worrc. Es war
en Gräbelche mit frisch Wasser dort,
se hen awer keens vun feilem gedrunke,
sundern sen an die Drauwestöck rum
gekleddert, was grab am Blute ware
un hen do un dort en Droppe vun
sellem Säst abgeschnabelt. Sell hot
mich gelächert un ich hab zu mir sel
wert gesaht: „Guck, guck, iwens so en
armseliger Spatz weeß, was besser is."
Se sage ewe, die Spatze käme ah vun
deitsche Eitere.
Viel Leit hen als gemeent, die Cär
tie Nehschen wär enihau dreivertels
verrickt, awer se sehen nau, daß se ge
suhlt ware. Wie ich kerzlich gelese
hab, Hot selle Cärrie en scheene Baue
rei gekahft, käsch bezahlt un Hot ah
noch ebbes Geld uf d'r Bank, so daß
se ganz schee lewe kann un braucht nix
zu schaffe, wann sc net will. Es war
drum net die Cärrie, was verrickt war.
sundern die annere Leit, was ihr Hät
sches abgekaft hen. Noch meiner Mee
ning war die Cärrie so ebbes vume
Samum: se Hot ah gewißt, daß die
Leit welle gehumbugt sei un sell Hot se
verstanne. Un iwens die Werth, was
am ärgste iwer se geschalte hen, hawe
ihr noch geholfe derbei. Ich will Eich
sage, was ich selwert gesehne hab. Es
war vor
en bat
Johr zurief, wie se ah
do bei uns war. Es war grad en
Picknick gehalte worre un die junge
Leit hen lustig gedanzt, so daß se fee
Zeit gehat hen. in die Werthschaft zu
gehe, was nächst derbei war. Es Hot
den Werth net gesuht, daß er so en
schlechte Bisnis gedhu Hot. Do Hot es
des Glick gewellt, daß die Cärrie ah tr
selle Werthschaft neigesteppt is, wie des
so ihr Gewohnheet war. Es ware awer
net mch as wie drei oder vier Mann
dort. D'r Werth Hot se gefennt, Hot
Händs mit ihr gescheht! un es Hot mir
geschiene, as wann er ihr ah ebbes in
die Hand gedrickt hät, enihau er Hot se
arg verschmitzt angeblinzelt. Dann Hot
et gesaht: „Ich bin grad am Uf setze.
Du nemmst doch ah Eens mit, net
wohr, Cärrie?" „Schuhr!" Hot se
gesaht un d'r Werth Hot grad die
Whiskieboddel, was noch schier halb
voll war, vor se hiegestellt. Wie en
Wetterleech Hot die Cärrie die Boddel
genumme un Hot se uf d'r Bode ge
schmisse, daß se in taused Sticker ge
floge is. „Halt se fest!" hot d'r Werth
gerufe, „se muß for seller Whisfie be
zahle er loscht en Dhaler!" „Es
braucht mich Niemand zu halte un ich
loß mich ah vun Niemand halte," hot
se gesaht. „Un do is Dei lumpiger
Dhaler. Seller Whisfie dhut viel we
niger Schade ufern Bode, as wie wann
ihn die Rumdummies do gefoffe hätte!"
Dann is se zur Thür naus.
Ebaut ftnf Minute später war die
Batswb gestand voll Mensche un uf
em Danzblatz ware juscht noch Weibs
Ieit. Die Mannsleit hen all geheert,
daß die Cärrie Nehschen d'r Whisfie
boddel verschmisse Hot un fe sen summe
for die Glasscherbe zu sehne. Uffohtd
hen se all ah en bar gedrunfe un sel
lerweg is es gange d'r ganz Nochmit
tag. D'r Werth Hot misse en Mann
anstelle zum Helfe un et Hot en Gesicht
gemacht so vergniegt wie en Moifäfct.
Ich will wette, daß die Bisnis an
viele Blätz seller weg is gerannt
worrc. Die Werth hen iwer die Cärrie
geschimpft un derbei hen se gewißt, daß
fe ihr beseht Adoertetsment war un se
hen derfor bezahlt. Un uf selle Art
Hot die Cärrie genug Geld gemacht,
enihau so denf ich's mir, daß se nau
en scheene Bauerei Hot fohse fennc, wo
se gemiethlich hiehocke un iwer die
dumme Mensche lache sann! Un vet
leicht drinft se sogar alsemol eens.
a n s ö
Nüilh Oftkoi«
K
W
Aus dem dritten Bogen
Prachtvolle Wandkarten
als
Gratis-Prämten
für neue oder alte Leser, welche den Staats
Anzeiger aus ein Jahr im Voraus bezahlen
Ein werthvolles smb nützliches Geschenk!
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CV
(Anficht eines Bogens in verkleinertem Maßstabe)
HHm das deutsche Publikum noch weiter anzuspornen, auf den „Staats-Anzeiger," die
leitende und meistgelesene deutsche^Zeituug Nord-Dakota's, zu abonniren und
auch unseren alten Lesern eine bemerkenswerthe Vergünstigung zu gewähren, haben
wir uns entschlossen, allen vorauszahlenden Lesern, alten oder neuen, diese prachtvollen,
in reichstem Farbendruck ausgeführten Wandkarten als Gratis-Prâmie zu offeriren.
Kommt herein und beseht dieselben
Diese Gratis-Prämie umsaßt drei Bogen (jeder 28 bei 36 Zoll) aus beiden Seiten
bedruckt, schön zusammengehestet und bereit zum Aufhängen. Dieselbe enthätt:
Wils 9t It if â*
St Die neueste Karte Nord-Dakota's in Farbendruck, zeigen^ die
V neuesten Bahnverbindungen, Zweigbahnen usw. Es ist die
beste Karte die wir je gesehen. Aus diesem Bogen befinden sich weiter die Bilder aller Gouverneure des Staa
tes, angebend deren Amtstermine, Abbildungen des Capitols in Bismarck, usw. Auf der Rückseite des Bogens
befindet sich ein alphabetisch geordnetes Verzeichniß aller Flecken, Ortschaften und Städte, deren Einwohnerzahl
angebend. Auch ist durch Abzeichen zu ersehen, ob die Ortschaft Lindpostdienst hat, ob Postanweisungen bort
ausgestellt und einkassirt werden sönnen, ob Banken dort sind, usw.
Hills h|»ttt Karte der Ber. Staaten und deren Besitzungen, in Farben-
VlrW urU(f Bilder aller Präsidenten und deren Amtstermine,
deren Geburts- und Todesjahre, usw. Auf der Rückseite findet man eine Menge interessnnter Tabellen. Ein
Verzeichniß der Haupt-Mais-, Weizen- und Hafer-Staaten, und deren Ernten während der vergangenen zehn
Jahre. Tabelle über Rormalgewichte der Getreidesorten und anderer Bodenerzeugnisse. Weitere Tabellen über
Gewichte und Maße, deren Flächen, und Cubikinhalt, usw. Ferner Flächeninhalt und Einwohnerzahl aller
Staaten der Union. Abschrift der Unabhängigkeitserkärung. Ausdehnung und Tiefe der großen Seen. Flä
cheninhalt und Einwohnerzahl oer Länder der Erde mit Angabe der Hauptstädte und deren Einwohnerzahl.
Angaben über Schulden und Einkommen aller Länder, Beschreibungen unserer Besitzungen, Wortlaut der
Monroe-Doktrin, Ausschluß über alle Postbestimmungen, usw.
Gibt Entfernungen und Kurs von einem Hrfen zum anderen, usw. Verzeichniß der größten Städte der Erde
und deren Einwohnerzahl. Eine Ansicht des Panamafanals und feiner Umgebung. Enthält die Bilder und
Namen aller Herrscher der Länder der Erde, zeigt alle Flaggen und Wappen aller Länder. Auf der Rückseite
findet man einen historischen Abriß über den Ban des Panamakanals, einige interessante Abbildungen, usw.
Eine prachtvolle Prämie für vorauszahlende Leser!
ZM^Diese Karten haben einen Nennwerth von mindestens $5.00 das Stück, doch haben wir, da wir Tau
sende bestellten, dieselben zu verhältnißmäßig niedrigen Preisen erlangt. Jeder der schon Landkarten gekauft
hat, weiß aus Erfahrung, daß gute, zuverlässige Karten schweres Geld kosten.
IrgHfcefet, die nicht im Stande sind im Votaus zu bezahlen, können diese Karten von uns zu 75 Cents
(dem Kostenpteis) kaufen. Wit haben nur eine gen, isse Anzahl dieser werthvollen Karten kontraktlich
bestellt deshalb ist uns nichts daran gelegen sie überhaupt zu verkaufen. Nichtlesern des Staats-An
offeriren mir eine beschränkte Anzahl dieser Karten zu $1.25.
6dF~3cder ein Jahr ($1.50) im Voraus zahlende alte oder neue Leser des Staats-Anzeiger erhält diese
Karten umsonst als Prämie. Wir bringen dieses Opfer um das System des Vorausbezahlens einzuführen
^"Eine Sendung ist soeben eingetroffen—kommt herein «Nd beseht die Karte«—sie sprechen
für sich selbst.—Postbestellungen sind zu obressiren:
Rugby, R. Dak.
,, Nort}) JD»hot*
Karte aller Länder der Erde in Farbendruck, zeigend alle
Hafen, Schiffslinien und deren Verbindungen miteinander.

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