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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, November 18, 1909, Image 2

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w
I
Aus Rußland.
11" l11!1|M,*H"H"I"i''H"l"l'illlt"l"Inli'l,l"l'
Vermischte Nachrichten.
(tu« der Teutschen R»»dsch«» fftt de» StaatS-Anjei
fltr
Okt.) um t) Uhr morgens, kam ein
SKUIUI mit seiner Krau nach dem Ruj
srudorse Biziljewka zum Schulzen uiio
Hal ihn, er möge doch so gut sein uiiv
ihit mit seiner Frau jum Doktor nach
^uno.vfu sahren, seine Frau sei ich met
limit uiio befinde sich hi einem sehr ge
fährlichen Zustande. ,,Gut" sagte de»
Schutze, ,,aber wie kann ich Sic
fortfuhren, da ich nicht meist, wer Sn
lad und von wo Sie find!" ,,Wir
fiid eben von Janowka und kommen
Son jtosminto. Wir dienen beide dori
Seiiii Eoelmann, ich als Maschinist uno
Meine Frau alti Köchin. Weil abei
meine Frau unglücklich geworden ist.
bin ich ebenfalls gezwungen meinen
Dienst zu verlassen und sie nach Hause
zum Doktor zu führen." Mein gutei
Schulz, ein Mann voll Barmherzigkeit,
erfüllte seine Bitte, spannte seinen Wa^
gen an, um die zwei zum Doktor zu
fuhren, ohne an eine Gefahr zu denken.
Tas war am oben erwähnten Datum
\j. Uhr mittags, als er von hier weg
fuhr und nicht mehr zurückkehrte. Es
wurde überall bekannt, daß der Schulz
»oit Bizillewka einen Mann und eint
Fcuu mich Janowka geführt hatte mit
solchen Pserven und mit solchem Wagen
»im noch nicht zurückgekehrt ist. Da
gelang es, die zwei Personen in Duma,
noma aus dem Bazar festzunehmen.
Das ging so: Ein Deutschet kaufte von
mietn Mumie ein Psetd für 15 Rubel.
)iach Dem Kaufe des Pferdes uerlangti
der Käufer von dem Verkäufer einen
Schein, daß das Pferd wirklich ihm zu
gehört uiio er das Pferd wirklich von
ii)iu gekauft habe. Da aber der Ver
täufa keuten Schein von sich gebe,,
wollte uno auch keinen geben konnte,
kam dem. Käufer Oer BerDocht, Da*
Pferd konnte etil gestohlenes feilt, da ja
da5 Thier weit über lf Jtubel lueril)
wur. rief die Polizei, und als bei
Skrtäufer Dies hörte, machte er sich aus
dem staube imD ist bis jetzt noch nicht
etiuticht. Sem Weib aber .hatte man
foiutt festgenommen und nach Grosselew
zum Pcisiaw gebracht. Dort gab fit
an, Dag Der, welcher bei ihr war, nicht
ihr Gaue iei uiiD daß sie den Schulzen,
«elcher sie geführt hatte, nicht getöDtei
hüticii, ioiiDcm ihm nur einen Schlaf
trunk verabreichten. Als er Datin
eingeichlaren war, legten sie ihn südlich
»oii ^anoivfa auf dem Felde ins Rohr,
•uf welcher Lteppe, kannte sie nicht
genau angeben, und ob der Mann wie:
der zu sich gekommen, weiß sie auch
Nicht. Am 6.
Oktober sand man Den
Schulzen auf der ,,Oltfotv" Steppe
to:t tin :)tohrc, aber unverletzt. Die
Leiche verblieb daselbst noch 3 Tage und
»uroe bewacht. Der Doktor erklärte,
daß et vergiftet worden ist. Heute, am
9. Oktober, wurde bet Leichnam hier in
Biztijewka der Erde übergeben. l*r
hinterließ etne Frau mit 4 Hindern.
In dieser Gegeud kam am Tage vor
her, den 8. Oktober, noch folgender
Fall vor in. Koschary (Pfarrei Ponja
tows«) Georg Schumacher aus Kosch
«ry miethete sich vor 3 Wochen in Ras
delnaja einen Knecht (Rufte) aus dein
Orlowichen Gouvernement Name ist
mir unbekannt. Schumacher mußte
Geschäften wegen am 7 Oktober nach
Tiraspol, von wo aus er auf dem Uück
wege auch feilte Schwiegermutter in
Baden besuchte. Der Knecht, die Ab
Wesenheit des Wirthes wissend, brachte
den ganzen Tag zu ohne Arbeit. Als
am friiljen Morgen des 8. Oktober die
Magv Des Georg Schumacher namens
Gertrud Eifenzimiuct in den Stall
kam, um Den .Unecht zu wecken und die
Kühe, Die aus dem Hofe standen, zu
melken, überfiel er das MäDcheit jogieich
mit einem Prügel, durchschlug ihr den
Gehirnschädel, schnitt ihr den Leib auf,
so daß Das Eingeweide heraus siel und
verstach sie sonst am Leib mit einem
Messet. Nach etwa 10 Minuten kam
auch die Frau Schumacher, um der
Ptagd im Melken zu Helsen da sie die
Magd aber nicht fand, so fragte sie den
Knecht, ob er nicht wisse, wohin die
Gertrud gegangen. Der Knecht gab
«der zur Antwort, daß er sie noch nicht
gesehen habe. Die Frau Schumacher
melkte die Kühe allein zu Ende und
fing an, sich zu beunruhigen, wegen
dem langen Ausbleiben der Magd, be
fahl dem Knecht, der während der gam
zen Zeit unter der Stallthür stand und
dieselbe zuhielt, die Pferde zu füttern
und ihnen Wasser zu geben. Beim
Weggehen von der Stallthüre bemerkte
Frau Schumacher, daß der Russe etwas,
«ie einen Prügel, unter seinem Arme
^sraze, dachte aber nicht au eine solche
^Schlechtigkeit des Knechtes. Sie hatte
», noch etwas in der Küche zu thun und
ging nach-etwa 5 Minuten in den Stall
itm nachzusehen, ob die Pferde' auch
»,»t Futter versorgt feien. Unterdessen
'Jflt der Knecht aber mit 4 Pferden zur
Kränke gegangen. Kaum war sie aber
^ln die Stallthüre getreten, so stieß sie
Hinen furchtbaren Schrei aus vor Schre-
Uten, da sie sah, wie ihre Magd ermor
let in der Pferdekrippe lag. Sogleich
kamen Leute von allen Seiten herbeige
tilt, um das Schauderhafte zu sehen.
8r Knecht, die vielen Menschen sehend,
ließ die Pferde loö und fing an zu
fiiichten doch er konnte nicht weit kom.
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1
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ebenfalls halb todtgeschlagen. Noa
an demselben Tage wurde er vom Ur
jadnik des ersten Rayons des Tiraspo
ler Kreises arretiit. Bei der Unter
suchung gestanS et die Mordthat cti
und sagte noch, daß er auch Frau Schu
inacher und die Kinder Schumachers
et morden wollte, um dann das Gelt
Schumachers und seinen Paß zu neh
men und die Flucht zu ergreifen Das
Herz des Mädchens lebte noch bis gegei.
iu Uhr vormittags. Wäre Frau Schu
nodier noch paar Minuten länger im
Zimmer geblieben, so wäre sie ebenfalls
ein Opfer dieses Bösewichts geworden.
W i e u n u n S a a e n s a n
i n S e s s a a i e n
Em merkwürdiges Wetter. Es ist
bereits Mitte Oktober und wir hatten
noch kein Fröstchen, während man vo
riges Jahr und 1907 Ende Oktober
auf Dem Dnjesterliman schlittschuhlausen
konnte. Mit Sonnenaufgang hatten
wir vergangene Woche gewöhnlich 7—b,
oet Sonnenuntergang lu—12, um Die
Mittagszeit sogar bis 17 Grad K
jDie Bäume und Reben sind daher
grün, wie bei gutem Wetter im August
tuum, daß em Blättchen am Boden
liegt ja einige Strauch- und Baum
arten treihen neue Knospen und Blät
ter es fehlt nicht im Strauchwerke an
Ichöiten Blüth.n. Welch ein herrliches
i'anD ist doch die Gegend in Südiuß
land, wenn es genügend regnet Da
ueDarf Der Boden keines Düngers, feis
ner Brache uuD sonstiger spezieller Be
arbeitung er giebt Daun alles reichlich
uuD man hat nur den Kampf mit dem
Unkraut zu führen, das bei guten, wie
t»ei schlechten Iahten oft sich recht breit
macht. Am 8. d. M. setzte ein Regen
•uctier ein, das Tage anDauerte Dabei
hatten mir zwei Gewitter in Akkerman
und Umgebung Es war ein eigenar
tiges Bild: in der Luft, auf der Erbe
Jiebel und am Himmel Gewitterwolken.
Das Licht oder der Schein Des Blitzes
hatte eine eigenthümliche, magnetische,
mehr bläulich-grüne Färbung und das
»tollen Des Donners, obwohl recht
(lästig, schien etwas geDämpit lein
.schmettern, ein geitfaltiges Rauschen,
oüs Rauschen des Herbstes, uuD Des
naheiiDcii Winters. Geregnet bat es
in Den 'J letzten Monaten mehr als
gewöhnlich in einem halben unD zuwei
len ganzen Jahre.
Xank Den außergewöhnlichen Witte-!
migsumftäiiDen wurde in Südbessara
biett von Mitte August bis jetzt sehr
viel Wintergetreide ausgesät, wohl
Doppelt so viel als im vergangenen
Jahre, ja man kann sagen, so ziemlich
ein Viertel der gefommten, zum Ge
treidebau bestimmten Laudflache. Die
Sinteuaaten, namentlich die frühen
und mittlere«, entwickeln sich denn auch
recht kräftig, so daß man befürchtet, sie
könnte Hainichen treiben—,,schießen"—,
wie es im Volksmunde heißt. Aber auch
jetzt noch säet hie und da mancher säumige
Nachzügler, uv.b siehe da, in einer
hlod)c begrünt sich auch ein solcher
Acker! Nun, es ist dem Bessarabter
eine gute WinterroeUeiiernte von Hers
ten zu gönnen, denn seit 4 Jahren hat er
von dieser Getreideart nur wenig be
kommen. —F. Strohmaier.
Achtung, Farmer!
Wer Gebäude, Pferde und Bich
gegen Feuer und Blitzschlag versichern
will, wende sich an die Farmer Vers.
Gesellschaft, Georg Mitzel, Agent, Ber
wick, N. D. Versicherung nur $1 für
*1,000. (5-ba)
Die meisten Gewitter.
Daß die meisten Gewitter in einer
legend der Tropen niedergehen, wird
wohl Jeder ohne Weiteres annehmen
Nun weiß man aber auch genau, daß
die Insel Java das gewitterreichste
Land der Erde ist. Dort finden
nämlich in jedem Jahr durchschnitt
(ich an 97 Tagen Gewitter statt. An
3weiter Stelle folgt die Insel Su
matra mit 86 Eewittertagen im Jahr,
dann Hindostan (die nordindisch:
Ebene) mit 56, die Insel Borneo mit
52 und Rio de Janeiro in Brasilien
mit 51 Gewittertagen. Europa steht
dagegen, als in der gemäßigten Zone
gelegen, in der Gewitterhäufigkeit zu
rück. In diesem Erdtheil hat die mei
sten Gewitter Italien mit 38 Tagen
im Jahr, während Frankreich und
Süd-Rußland nur 16 Gewittertage.
Großbritannien und die Schweiz nur
7, Norwegen sogar nur 4 aufzuwei
sen hat. Diese Ziffern sind aber noch
nicht die niedrigsten. Kairo kann im
Durchschnitt nur dreimal im Jahr
daraus rechnen, einen Donnerschlag
zu hören, und noch seltener sind Ge
Witter im nördlichen Turkestan und
schließlich in den Polargegendeu.
Nördlich von Island. Nowaja-Semlja
und der Küste des Sibirischen Mee
res scheinen Gewitter überhaupt nie
mals vorzukommen.
Allgemeine Beachtung verdient aucb
die Feststellung der Häufigkeit oc.i
Blitzschlägen in verschiedene Baumar
ten. In einer Beobachtungszeii von
ungefähr 15 Jahren schlug der Blitz
292 mal in Pappeln. 130 mal in
Ulmen, 70 mal in Weiden, 50 mal
in Eiben (wo dieser seltene Baum
überhaupt vorkommt). 27 mal in Fich
ten, 25 mal in Birnbäume, 18 mal
in Eichen. 14 mal in Linden, 8 mal
in Wallnußbäume, je 5 mal in Bu
chen. Kastanien jinfc, Apfelbäume, 4
mal in Kirschbäume und zweimal in
Birken.
V -ik
Zuneigung und Abneigung.
Sie beruhen auf Ausstrahlung und
Uebertragung der Gcdantcu.
Sie die Ärteamtntdite ans elnwlrtes.
Es ist eine bekannte Thatsache, da'z
man Äen verschiedenen Personen, mil
denen matt im Leven in -veruyrung
kommt, beim besten Willen nicht die
gleiche^remidlichteit entgegenzuorm
gen vermag. Während die eilten uns
augenblicklich an^Jjen, stoßen bte
anderen uns sofort ab. Das Merk
würdige dabei ist, dag man jiu) ge
wöhnlich über seine Zuneigung voer
Abneigung feine genaue Rechenschaft
geben kann, nicht weiß, warum man
gerade diesen Menschen liebt, jenen
aber nicht mag.
iüteitii uns em Mensch zum ersten
Male in unserem Nielsen gegenüber
steht, beobachten wir ihn. so gut es
im Augenblick angeht, möglich st ge
nau. Wir betrachten seine Gesichts
züge und seine Kleidung, merken aur
feine Körperhaltung und seine Bewe
gungen, achten auf seine Rede und
den Stlang seiner Stimme. Bei die
ser Musterung können wir manches
uns Angenehme und Unangenehme
wahrnehmen. Allejn so wichtig alle
die geschildertenAeußerlichkeilen sind,
geben sie doch für unsere Zu- oder
Abneigung lange nicht den Aus
schlag. Worauf es hauptsächlich an
kommt, ist das, was im Menschen
selbst liegt. Ist es uns auch nicht
möglich, mit den Augen in das In
nere eines Menschen hineinzusehen,
so bleibt uns dasselbe keineswegs
verschlossen.
Was nämlich ein Mensch sinnt und
denkt, das strahlt er aus, und es um
gibt ihn mit einem wunderbaren
Luft- und Dunstkreis. Diese geheim
nißvolle Atmosphäre ist erfüllt mit
allem, was int Menschen lebt. Und
was auf diese Weise von einem Men*
fchen offenbar wird, bleibt nicht un
thätig, sondern wirkt auf seine Umge
bung, wirkt aus trie anderen Men
schen ein.
Wie es sich mit der Ausstrahlung
der Gedanken verhält, darüber unter
richtet uns ein Denker genauer,
wenn er sagt: „Das. wonach ander.'
sich ihre Schätzung von dir bilden, ist
gar nicht in erster Linie das, was du
zu ihnen sagst, sondern die allgemein
ne Richtung deiner Gedanken, die auf
sie treffen. Schmeichle dir nur nicht,
daß man dich nach dem beurtheile,
was dir beliebt, anderen mitzuthei
len. Nein, du machst auf andere ge
nan den Eindruck, 'den dein ganzer
Geist auf sie machen würde, wenn er
offen vor ihnen läge. Das, was du
in deinem Innersten denkst, gestaltet
und verändert die Meinung, die an
dere von dir haben. Sie fühlen die
Art deiner Gedanken, ob sie kräftig
oder schwächlich sind. rein, erhaben
und edel oder niedrig und gemein.
Aus den stummen Ausstrahlungen,
die von dir ausgehen, bestimmen sie
das Wesen der Ideale, die du in dir
trägst, und danach schätzen sie dich
ein. Ja, diese Ueberzeugung, die sie
aus deinem ausgesprochenen Ein
druck gewinnen, halten sie vielleicht
auch dann fest, wenn du sie mit aus
gesprochenen Worten vom Gegentheil
überzeugen willst, wie Emerson sagt:
..Was du bist, das spricht so laut, das
ich nicht hören sann, was du sagst."
Die Art und Weise, wie unsere
Neben menschen durch ihre Gedanken
auf uns einwirken, ist so mannigsal
tig, daß wir noch etwas darauf ein
gehen müssen. Durch manche Men
schen, mit denen wir in Berührung
kommen, fühlen wir uns wie neuge
boren. Sie wirken auf uns so bele
bend ein rote eine ffische Brise, regen
unser Denken an, wecken unsere
Kräfte und Fähigkeiten, öffnen die
Schleusen unserer Gefühle. Das
vermögen insbesondere frohe und
heitere, edle und hochherzige Men
schen. Treue Freunde brauchen nicht
viel Worte zu machen ihre auf rich
tige, redliche Gesinnung gegen uns
offenbart sich schon durch die Gedan
ken des Wohlwollens, die sie aus
strahlen. Mürrische, verdrießliche
Menschen vergiften durch ihren Pes
sinttsmus die Luft um sich her. Es
gibt Menschen, von denen ein förm
licher Pesthauch ausgeht, der alles
Gute tobtet, das ihm nahekommt
Haben wir mit ihm zu thun, sc
schrumpft in uns alles zusammen
was an edlen, hochherzigen Gefühlen
vorher in uns vorhanden war. In
der Gegenwart mancher Menschen
kommen wir uns selbst gemein und
verächtlich vor, denn sie rufen in uns
Gemeines wach, von dem wir nicht
wußten, daß es in uns schlummerte.
In der geschilderten Weise wirken
nicht nur unsere Mitmenschen auf
uns ,nein, auch wir üben einen Ein
fluß auf sie aus. Wir selber können
ebensowohl der Gegenstand von Zu
neigung wie Hon Abneigung sein.
Diese Wechselbeziehung zwischen
Mensch und Mensch gibt uns für un
ser Thun und Lassen wichtige Fin
gerzeige. Worauf es jedoch ankommt,
das ist die Zuneigung guter, edler
Menschen. Besitzen wir diese, so
kann uns die Abneigung der Bösen
gleichgültig sein. Hin aber den Bei
fall und die Zuneigung der Guttu
zu erwerben, müssen wir uns bestre
ben, gut zu werben, und zwar von
innen heraus, indem wir alle unser.
Gedanken stets im Zaume halten
und immer mehr aus bad Gute und
Schöne allein richten.
,«r
als Prämie.
[email protected] Sendung ist soeben eingetroffen—kommt
für sich selbst.-Postbestellungen sind zu adrefsiren:
Der Staats-
s
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-4h S.
Wandkarten
für neue oder alte Leser, welche den Staats
Anzeiger auf ein Jahr im Voraus bezahlen
werthvolleS nnd nützliches Geschenk!
Tv 'Cm»vg
5
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(Ansicht eines Bogens in verkleinertem Maßstabe)
SSm das deutsche Publikum noch weiter anzuspornen, auf den „Staats-Änzeiger," die
leitende und meistgelesene deutsche Zeitung Nord-Dakota's, zu abonniren und
auch unseren alten Lesern eine bemerkenswerthe Vergünstigung zu gewähren, haben
wir uns entschlossen, allen vorauszahlenden Lesern, alten oder neuen, diese prachtvollen,
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Kommt herein und beseht dieselben
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tes, angeben deren Amtstermine, Abbildungen des Capitols in Bismarck, usw. Auf der Rückseite des Bogens
befindet sich ein alphabetisch geordnetes Verzeichttiß aller Flecken, Ortschaften und Städte, deren Einwohnerzahl
angebend. Auch ist durch Abzeichen zu ersehen, ob die Ortschaft L»nd WKawHungeU-.-Hßrt
ausgestellt und einkassirt werden können, ob Banken dort sind, usw.
Of Its Sfttft 2 tit I* ft $11 flirt 4» tt Karte der Ver. Staaten und öeren Besitzungen, in Farben
-7V|UrH ^ruck. Bilder aller Präsidenten und deren Amtstermine,
deren Geburts- und Todesjahre, usw. Aus der Rückseite findet man eine Menge interessnnter Tabellen. Ein
Verzeichniß der Haupt-Mais-, Weizen- und Hafer-Staaten. und deren Ernten während der vergangenen zehn
Jahre Tabelle über Normalgewichte der Getreidesorten und anderer Bodenerzeugnisse. Weitere Tabellen über
Gewichte und Maße, deren Flächen, und Kubikinhalt, usw. Ferner Flächeninhalt und Einwohnerzahl aller
Staaten der Union. Abschrift der Unabhängigkeitserkärung. Ausdehnung und Tiefe der großen Seen. Fli
cheninhalt und Einwohnerzahl der Länder der Erde mit Angabe der Hauptstädte und deren Einwohnerzahl.
Angaben über Schulden und Einkommen aller Länder, Beschreibungen unserer Besitzungen, Wortlaut der
Monroe-Doktrin, Aufschluß über alle Postbestimmungen, usw.
OTtlf hlfrflS htfitivfl Karte aller Länder der Erd^âFarbendruck, zeigend alle
Hafen, Schiffslinien und deren Verbindungen miteinander.
Gibt Entfernungen und Kurs von einem Hrfen zum anderen, usw. Verzeichniß der größten Städte der Erde
und deren Einwohnerzahl. Eine Ansicht des Panamakanals und seiner Umgebung. Enthält die Bilder und
Namen aller Herrscher der Länder der Erde, zeigt alle Flaggen und Wappen aller Länder. Auf der Rückseite
findet lya» einen historischen Abriß über den Bau des Panamakanals, einige interessante.Abbildungen, usw.
Eine prachtvolle Prämie für vorauszahlende Leser!
JSf^'iese Karten haben einen Nennwerth von mindestens $5.00 das Stück, doch haben wir, da wir Tau
sende bestellten, dieselben zu verhältnißmäßig niedrigen Preisen erlangt. Jeder der schon Landkarten gekauft
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bsstellt deshalb ist uns nichts daran gelegen sie überhaupt zu verkaufen. Je6 Gtaats-?n
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Jeder etn Jahr (#150) im Boraus zahlende alte oder Neue èejcr tii^S èrHâ dièse
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Wir bringen dieses Opfer um das System des Borausbezahlens einzuführen
Rugby, N. Dak.
herein ttttfc beseht die Karte«—sie
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Dienstag, den 91. September, (4.

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