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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, November 25, 1909, Image 2

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Naturgemäßer Lebenswandel.
Was
zum Dasein bed Landbewohners
gehört, muß der Städter erst
anstreben.
De» OtHe z»m Orlunbfel*.
Wir leben in einem Zeitalter des
Fortschritts' der Eile, des Rassin^
ments gesteigerte Produktion, ge
steigerte Genußsucht und eine schär
fere Anspannung aller geistigen und
körperlichen Kräfte sind ein Merkmal
unserer Tage. Im engsten Zusam
menhange mit dem Hetzteinipo, in dem
der heutige Mensch sein Leben durch
fliegt und in jeder Beziehung einen
möglichst großen Inhalt hinein zu
bringen sucht, steht die Erscheinung
des physischen Niederganges, den mit
allenthalben beobachten können. Zel
tigt er auch tausenderlei Einzel
erscheinungen, so trifft man doch etil
sehr beträchtliches Theil derselben mit
dem, Allen geläufigen Sammel
namen der Nervosität. Man hat die
sen bedrohlichen Grundzuz unserer
Zeit erkannt und in richtiger Erkennt
niß, daß nur die Natur die wahre
Heilquelle bietet, die Parole ausgege
ben, zu ihr zurückzukehren. Seitdem
hat der Bessersituirtc in irgend einem
grünen Winkel sein originelles Land
Häuschen, seine Frau wandelt ohne
Korsett in einem leinenen „Eigen«
kleide" durch den Garten, mit blassen
Händen blasse Blumen brechend und
die Kinder springen barfuß und so
gekämmt, daß sie möglichst unge
kämmt aussehen, durch das Gras.
Das ist ein stark sezessionistischange
hauchtes, aber vielleicht recht hübsches
Bildchen. Nur Rückkehr zur Na
tur ist es nicht. Man „stilisirt" die
Natur, weil es Mode ist, kehrt im
Herbst in's moderne Leben zurück
und macht die Jagd nach denij^euuB
um so eifriger mit. Nervöse Störun
gen, Hristerie. Sanatoriumssucht und
dergleichen mehr erobern sich ein im
mer größer werdendes Gebiet, weil!
der menschliche Unverstand so stark!
und der menschliche Wille so schwach
ist. Diese beiden Faktoren haben ei
nen erheblichen Bruchtheil aller Er
krankungen auf dem Gewissen. Tau
fende wären gesund, wenn sie nur ge
sund sein wollten! Da liegt ein Feh
ler' dessen Wurzeln schon in die Kin
derstube zurückreichen. Unser Nach
wuchs wird einestheils affenhaft ver
zärtelt, anderntheils durch unzwcck-
mäßige Lebensweise systematisch
der Wille zur Gesundheit. Auch hier
kann die Erziehung in der besten
Absicht viel sündigen. Ich kannte
Kinder, die durch beständige Wa»
mingen in eine natürliche Todes
furcht hineingeängstigt waren. Der
Kleinste hatte aus Versehen etwas
Farbe von feinem Spielzeug abge
leckt er kam verzweifelt schreiend zu
mir: „Muß ich jetzt sterben?" Ist
dqs gesund bei einem vierjährigen
Kinde? Wieviel Qual und Kampf
werden sie innerlich zu bestehen ha
ben, ehe sie dasabgelegt'haben wer
den, was von anderen kurzerhand
als Feigheit und Weichlichkeit bezeich
net wird! Es ist wohl nicht ganz
leicht den rechten Mittelweg zu fin
den, aber wer die Mäßigkeit und die
Besonnenheit zum Geleit nimmt,
wird bei feinem Suchen nicht fehl
gehen. Auf jedem Meilenstein steht
ein Rath, dessen Befolgung sicher zum
Ziele führt: Sei ehrlich gewillt, ge
sund zu fein. Lerne beizeiten, daß
du dies durch Vernunft und Selbst
zucht befördern kannst. Bilde dir
nicht ein, daß Krankheit dir einen
Glorienschein oder eine Erlaubniß
karte für allerlei Untugenden ver
leiht. Denke nicht, daß ein gebildeter
Mensch durchaus Nerven haben muß.
Behaupte nicht, leidend zu fein,
wenn du schlechte Laune hast. Beden
ke, daß, wenn du leidest, du dich zu
sammennehmen sollst. Halte dich fern
von Unnatur, überflüssigem Lurus
und Raffinement. Sieh diejenigen
Menschen, die zu vernünftiger Zeit
schlafen gehen und denen ein Butter
brot noch gut schmeckt, nicht für Bo
tokuden an, über die du nur lächeln
kannst. Glaube, daß Tapferkeit da
zu gehört, eine schädliche Zeitstro
mung nicht mitzumachen. Sei fest
überzeugt, daß der übersatte und de
kadente Moderne jeden gesunden
Menschen brennend beneidet denn
Leben und Gesundheit ist ein Kapi
tal, das nur einmal ausgezahlt wird,
und wer aus Leichtsinn oder Unacht
samkeit es verschleudert, ist sein eige
ner Feind. Diese Erkenntniß zu we
cken und den Willen, ihr nachzuleben,
31t stählen, ist eine der vornehmsten
Aufgaben der Erziehung an Jung
und Alt.
Kohlenstaub-Brikctts.
Et« werthvollrs Ncbrnprodukt be» ftofttatgru'
venbttrirbes.
i
Irans gemacht. Tie junge Welt sagt i
sich nicht mehr, daß Gesundheit gleich
Schönheit ist. daß Gesimdseinwollen
Muth und Stärke erfordert. Es ist so
unbequem. Unzweckmäßiges zu met
den, es ist so angenehm, jede Unart,
jede Laune, jodes unernünstige Ge
lüst mit seiner körperlichen Scho
nungsbedürftigkeit motiviren zu kön
nen. Man „ist eben so," braucht sich
nichts zu Verlagen, füttert seine inte
ressanten Nervenzustände nachsichtigj
groß und wird zuletzt wirklich, was
zu sein man vorgegeben oder sich ein-j
gebildet hat: ein kranker Mensch. Die
Kinder haben dieses Beispiel vor'
Augen und eifern ihm nach. Eine
Zwölfjährige würbe von einem Ve
kannten angereget. Sie quietschte
laut und rief dann in klagendem
Tone: „Nein, Sie glauben gar
nicht, wie nervös ich jetzt bin!" Si-1
cherlich roar sie überzeugt, dem Be-1
treffenden dadurch ganz gewaltig zu!
imponieren. Die Sucht, sich durch
Leiden interessant zu machen, wirkt
ansteckend, die Eltern, sofern sie nicht
sogar selbst die Vorbilder zu solcher
Thorheit sind, dulden sie doch viel
fach in sträflicher Blindheit. Oft
wird schnell ein kleiner Krankheitsfall
konstruirt, um eine Ungezogenheit
oder ein Versäumniß zu entschuldi
gen. „Herzchen ist heute nicht wohl",
darum hat es seine Schularbeiten
nicht gemacht, darum zerbricht es sei
ne Spielsachen oder kneift und kratzt
feine Geschwister. Herzchen merkt
sich das natürlich es wird gewiß
noch öfter nicht wohl fein. Eine Mut
ter sagte in meiner Gegenwart, als
die Schneiderin ihrer neunjährigen
Tochter ein Kleid anprobierte: „Ma
chen Sie es ja nicht enger, Gr etch en
ist furchtbar geschnürt!" Wie soll
diesem Kinde wohl die Erkenntniß
kommen, daß es mit seiner Gesund
heit ein Pfund erhalten hat, dessen
Pflege eine feiner vornchmftenPflich
ten, der auch Opfer zu Bringen find,
vorstellt? Andere Eltern tragen wohl
Sorge, die körperliche Entwicklung
ihrer Kinder nicht zu hemmen, ihre
Seelen werden aber achtlos überreizt
und übersättigt und was die Spröß
linge blasiert oder naseweis gesagt
haben, wird eifrig weiter erzählt.
Man macht ja keinen Effekt, wenn
man einfach, natürlich und gesund
ist, alles muß geziert, gekünstelt, und
Übertrieben werden, es ist Mode, lei«
beirb zu sein, wie e? zeitweise Mode
ist, unglücklich zu sein. Aber au*
das Extrem 'dieser Richtung, das
überängstliche Vermeidenwollen Den
allem, was der Gesundheit schaden
könnte, zeitigt Schwächlinge. Einer
ganzen Reihe von Fährnissen enfge
hen wir nur durch vernünftige Ge.
Wohnung oder herzhaftes Beiseite
schieben. Wer immer nur vor einem
Luftzug, einem nassen Strumpfe zit
tert, wird ein Schwächling bleiben
dem gerade da? fehlt, ma-' er ner
meintlicherWeis? am allerersten besitzt.
Im Lause der letzten Jahrzehnte
hat man gelernt, den Kohlenstaub als
werthvolles Gut zu betrachten, das
bei geeigneter Behandlung im 93er
ein mit Theer einen nützlichen Brenn
stoff liefert. Das Ruhrkohlengebiet
liefert jährlich nicht weniger atè 3
Millionen Tonnen Briketts, und die
Geiamterzeugung hat sich in den letz
ten zehn Jahren rund verdoppelt.
Die Hauptmengen von Briketts wer
den in Deutschland und England her
gestellt. Deutschland vermag nur den
eigenen Bedarf zu decken, während
England namentlich nach Amerika,
Rußland undBelgien ausführt. Theer
ist ein vorzügliches Bindemittel zur
Herstellung von Briketts, die er hart
und damit zum Transport aus weite
Strecken geeignet macht. Er hat jedoch
andrerseits auch Schattenseiten. Zu
nächst verursacht er eine sehr starke
Rauchentwicklung und unangeneh
menGeruch.Da dieTheerdämpse über
dies ätzende Eigenschaften besitzen,
sind sie der Gesundheit der Arbeiter
recht schädlich, indem sie Haut, Augen
undLunge angreifen. Außerdem wird
der Theer bei höherer Temperatur bald
weich. Ein weiterer Nachtheil ist sein
niedriger Entflammungspunkt. So
fern er mit leicht brennbarem Mate
rial gemischt zur Verwendung, ge
langt, macht er sich allerdings nicht
geltend, wohl aber, wenn die Briketts
aus dem Staube schwer brennbarer
Kohlensorten hergestellt werden.
Anthracit, Koksstaub und Verwand
tes konnten bis in die jüngste Zeit
überhaupt nicht zur Brikettfabrika
tion gebraucht werden. Neuerdings ist
in dem sogenannten Sulphit-Pech,
einem Nebenprodukt der Sulphit-Cel
lulose-Jndustrie, ein geeignetes Bin
demittel gesunden worden, das gegen
denfrüher gebrauchten Theer mancher
lei Vortheile bietet. Seine Bindekraft
ist sehr groß, und es ist auch sparsam,
da 5 v. H. Sulphit-Pech dasselbe
leisten, wie 7 bis 10 v. H. Theer. Es
verleiht den Briketts große Härte und
brennt vollkommen rauch- und ge
ruchlos, so daß diese Pech-Briketts
namentlich ein gutes Feuerungsrnit
tel für den Haushalt darstellen und
gleichzeitig der Rauchplage in den
großen Städten entgegenarbeiten.
Versuche, die zurVevwendung in Hoch
5fen wie aus Torpedobooten gemacht
wurden, haben sehr günstige Ergeb
nisse geliefert. Im ersten Fall wurde,
abgesehen von sehr beträchtlicher Koh
lenersparniß, die ans 30 v. H. angege
ben wird, ein vollkommen schwefeV
freies Eisen erzielt. Bei Verwendung
aus Torpedobooten spielt die Rauchlo
figkeit eine wesentliche Rolle. DaS
Suphit-Pech erweicht nicht bei war
mem Wetter und besitzt eine hoheEnt
aündungstemveratur. Sofern roeicti?
bittumiöse Koblen zur Brikett-Erzeu
gung verarbeite! werden, dürste man
mit den bisherigen Zusätzen auskom
men. doch wurde dieser arbeitung d?r
schwerbrennbaren Materialien durch
dasSulph::-Pech überhaupt erst mög
lich. In der Nähe von Barmen ist ein
großes Werk zur Herstellung solcher
Briketts in Betrieb und ein andere?
beiAachen befindet iief derzeit imBau.
Herkmist öi's
.Tiegens.
»er geringe Antheil tel »eerel in
den Niederschlägen im Lande.
»«««hm«
Serin««
*e#ei«i»afle«iu»
fuhr fflt da» Meet
IMIea$eti und Soften «üftengebiete und
Binnenland.
Je näher ein Gebiet dem Meere
liegt, desto größer ist auch die Regen
Häufigkeit und die Menge des nieder
fallenden Regens. Dieser Umstand hat
es veranlaßt, daß man das Weltmeer
als den mehr oder weniger einzigen
Regenfpender ansah, indem die von
ihm verdunsteten und aussteigender
Wasserdampfmassen mit den Luftströ
mungen fortgeführt werden und so
dann nach erfolgter Abkühlung und
Verdichtung als Regen auf das Fest
land niedergehen sollten.
Neue Untersuchungen haben aber
nunmehr ergeben, daß der Antheil des
Weltmeeres am Regenfall verhältniß
mäßig bescheiden ist. Der Wasserstand
der Meere bleibt sich im Allgemeinen
gleich. Es läßt sich aber berechnen,
daß den Meeren durch die Flüsse
durchschnittlich nur 22 Prozent von
der Wassermenge zugeführt werden,
welche als Regen auf die Landflächen
niedergeht. Es ist nun klar, daß,
wenn die gefammte Regenmenge vom
Wasserdampf des Meeres herrührte,
dem Meere davon aber nur 22 Pro
gent durch die Flüsse wieder zurückge
geben würden, das Meer infolge die
ses Verlustes dauernd sinken müßte.
Die übrigen 78 Prozent der Regen
menge eines Landes können daher nicht
dem Meere entstammen, sondern müs
sen von dem Lande selbst hervorge
bracht werden. Dies erklärt sich da
durch, daß der niederfallende Regen,
abgesehen von dem Theil, der ober
flächlich in die Wasserläufe abfließt,
und der sehr geringen Menge, die in
die Tiefe sickert, alsbald wieder ver
dunstet, in Wasserdampf form in die
Höhe steigt, sich dort unter günstigen
Umständen abkühlt und verdichtet und
von neuem als Regen niederfällt.
In hohem Grade sind an dieser
schnellen und massenhaften Verdunst
ung die Pflanzen betheiligk. Das Re
genwasser, das sie durch die Wurzeln
dem Boden entziehen, geben sie in kur
zer Zeit durch die Spaltöffnungen
ihrer Blätter wieder als Wasserdampf
an die Luft ab. Beispielsweise ver
dunstet eine Birke mit 200,000 Blät
tern bei freiem Stande an einem hei
ßen Sommertag 60 bis 70 Kilogramm
Wasser. Eine Buche von 30 bis 40
Jahren verdunstet täglich gegen 10,
eine solche von 50 bis 60 Jahren 15
bis 20 und eine Buche von 110 Jah
ren 50 Kilogramm Wasser. Aehnlich
liegen die Verhältnisse bei den anderen
Pflanzen. Es geht daraus hervor, daß
riesige Mengen der Regenfälle in ku'
zem wieder in Dampfform in i
höheren Schichten der Atmosphäre zu
tückschten.
Aber auch der vom Pflanzenwuchs
freie Boden verdunstet die aufgefangene
Feuchtigkeit sehr bald wieder. Die Be
theiligung der vom Lande aufsteigen
den Wasserdampfmassen an der Re
genbildung kann man deutlich an den
Wärmegewittern erkennen. Der Mor
gen ist sonnig und schön, und es fehlt
durchaus eine Luftströmung, die vom
Meere Wasserdampf mit sich bringen
könnte. Unter dem Einfluß der zu
nehmenden Erwärmung steigert sich die
Verdunstung mehr und mehr, und die
erwärmten Luftschichten fließen mit
dem Wasserdampf nach oben ab. Hier
speichert er sich auf, wird abgekühlt
und verdichtet, es bilden sich Wolken,
und am Nachmittag entladet sich ein
Gewitter. Am nächsten Tag beginnt
dasselbe Spiel. Auf diese Weise fanr.
also dieselbe Wassermenge drei-, vier
mal und noch öfter auf einem engbe
grenzten Gebiet als Regen niedergehen.
Das Meer ist unter diesen Umstän
den an der Hervorbringung des Re
gens nur insofern betheiligt, als es die
22 Prozent der gefallenen Regenmenge,
die durch die Flüsse fortgeführt wird,
durch seine Verdunstung wieder ersetzt.
Natürlich werden die vom Meere auf
gestiegenen Wasserdampfmassen, die
von den Luftströmungen in das Land
hineingetragen werden, zum größten
Theil schon über dem Randgebiete des
Meeres verdichtet werden und als Re
gen niederfallen, während mit der
fortschreitenden Entfernung vom
Meere auch der von ihm herrührende
Wasser dampf und damit die aus die
fem hervorgehende Regenmenge ab
nimmt. Die Beisteuer des Meeres zu
den Wasser dampfmengen des Landes
fällt deshalb am meisten in der Um
gebung des Meeres in's Gewicht,
schwächt sich dagegen landeinwärts
mehr und mehr ab.
e e n s i u n e I
irischer Draht. Auf dem
Wege nach dem Theater in Begleitung
mehrerer Verwandten stieß Frau Ethel
Böshans in Columbus, £)., mit der
Spitze ihres Schirmes gegen einen elek
irischen Draht. Die junge Frau stürzte
sofort als Leiche nieder. Ein Dutzend
Personen versuchten, den Körper von
dem Drahte zu entfernen, und em
pfingen solche elektrische Schläge, daß
sie zu Boden taumelten. Ein junger
Mann wurde dabei erheblich ver
brannt. Der Vater der unglücklichen
jungen Frau wurde ebenfalls arg ver
letzt, als er versuchte, den Körper bei
Tochter von dem Draht zu befreien.
Vr North Omkotk
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