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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, February 03, 1910, Image 8

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

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Vine frage der Erziehung.
Sollen Kinde? Gelegenheit
Theater 31t spielen?
haben,
Warum fcktetbe vom Standpunkte der Jugeud»
•WlbBiig bejahen ist.
Wvn-n'wir von menschlicher „Spra
che" reden, so denken wir zunächst le
diglich an löte Verständigung durch
Laute, die mit Lunge, Kehlkopf und
Mund hervorgebracht werden. Aber
schon der Umstand, daß wir gelernt
Itch auch von einer Mienen-und einer
Gebärdensprache roden, kann uns dar
aus aufnierfsam machen, daß der Be
griff der Sprache ursprünglich wei
ter zu sassen ist. In der That sprach
der Mensch in seiner früheren Zu
genidzeit nicht nur mit Lunge, Kehl
topf und Mund, so ludern er sprach
mit seinem ganzen Körper.
es ohne weiteres klar, daß auch iirtse
re entwickelte und durchgebildete
Sprache des Wortes noch unendlich
viel an Ausdrucksfähigkeit gewinnen
kann, wenn sie sich mit der Sprache
der Bewegung eint.
Die hauptsächlichste Gelegenheit
aber zur Uebung in dieser Sprache
der Körperhaltung, der Bewegung
un'd der Gebärden ist die Schauspie
Icrei, daS Komödiespielen. Ein gro
ßer Schauspieler ist ein Mensch, in
dem die Fähigkeit, mit der ganzen
Person zu sprechen, durch einen wun
derbaren Zufall erhalten geblieben
ist, und der diese Fälligkeit in sich be
wußt ausgebildet hat. In jedem
Menschen aber schlummert ein biß
chen von dieser Fälligkeit, und in
Kinidern ist es noch lange nicht so tief
ein'geschluinmert wie in den meisten
Erwachsenen. Also sollen unsere Kin
der allerdings Komödie spielen. Sie
sollen es thun, damit sie ein von der
Natur ihnen überkommenes Erbtheil
nicht verkümmern lassen damit sie
für den Ausdruck ihres Innenlebens
sich reichere Möglichkeiten erwerben
damit sie gesunde, nach Möglichkeit
auch schöne und an muthige Menschen
werden.
Nun soll der moderne Mensch na
türlich nicht auf den Urmenschen zu
rückg^rückt werden. Wohl aber ist un' kahls'einem'daun'däß es'e Schehm
Aber was sollen sie spielen? Kei
nen größeren Fehler könnte es ge
ben, als wenn man von: Standpunkt
einer entwickelten um!) ausgebildeten
dramatischen Kunst herab ihnen fer
tige Ausdrucksbewegungen beibrin
gen wollte. Man würde dadurch die
Schüchternen und Unbeholfenen nur
abschrecken unid würde auch den Ke
cEervn und Gewandteren nur einen
Aufdruck aufzwingen für etwas, was
noch gar nicht in ihnen lebendig ist.
Gerade unigekehrt muß es gehen.
Tas, was ihnen ist, muß sich seinen
Ausdruck suchen. Also müssen sie aus
sich heraus spielen, sie müssen etwas
darstellen, was in ihnen bereits Le
ben hat. Das ist zu allererst das
Märchen. Es gibt Hunderte von Mär
chen, die man für die Kinder drama
tificrcn kann, und es gibt tri jeder Fa
milie oder wenigstens in jedem grö
ßeren Bekanntenkreis einen Men
schen, der das leisten kann. Denn es
fonmit ja gar nicht darauf an, daß
ein solches dramatisiertes Märchen ir
gendwelchen Kunstgesetzen genügt.
Und wie sollen die kleinen spie
len? So einfach und natürlich wie
möglich. Der erwachsene Regisseur,
der sich der Sache annimmt, kann
eigentlich nur in die Gefahr t'om-
Itpp äsummpfinr.
men, zu viel zu thun. Er kann ja fönnc mir uns auch nit lumpe losse."
gar keine besseren Komödianten krie- ^ch, fag ich dann, wart boch nur biâ
gen, als er sie an den Kindern hat. Krißmeß komme buht. Jehs, sagt fe,
Man sehe sie sich nur an, wenn sie das is so dein Weg, du buhst immer
ganz für sich spielen, sie haben eben ausschtewe un willst warte, bis es zu
sehr 'diel natürliche mimische Bega- spät is. Wenn bu nit bei ganze»
Bung, man muß sie darin nur nicht Lerne den Weg gewese wärscht un in
stören. Ter sieg is] cur braucht ihnen alle Sticker, bann hättst bu es verdollt
also nur die darzustellende Situation weiter gebracht. Awwer nor immer
recht klar zu machen, die inneren Be- warte, das is so betn Steil." U:t
weggründe der handelnden Personen dann geht es los un for Stunde un
aufzustellen und das Zusammenspiel Stunde kann se dann mich einrobbe,
zu regeln: das übrige kommt dann baß ich es zu ebbes ganz annerscht:r
von selbst. Requisiten und Kostünte hätt bringe könne, wenn ich nit immer
seien von größter Einfachheit. Und
wenn dann ein piyr verständigeQnkel
und Tanten zur?lusführung geladen
werden, dann gibt es ein Fest für
beide Theile, wie es schöner und erhei. laubniß hen, ebbes zu sage. Ich frage
terttber nicht gedacht werden kann.' se dann, ob se iwwer ebbes zu kom
lehne hält, ob ihr ebbes fehle beht.
Anzahl streikende Blufenmacherinnen irc,T T1,un
zu, wie sämmtliche Clerks, die im Jef- vep
No. 832.
Mein lieber Herr Redacktionär!
Die Lizzie waS
meine Alte is, is
is e gute ftrau un
is auch so weit
wie es gehn buht
e liewe Frau, se
hat auch e ganze
Latt kammenSenz
un se is auch keine
von die, wo ihre Haushaltung neck
leckte buht un ben ganze Dag von
morgens früh bis in bie Nacht an ben
©oh is. Das is alles gut genug,
awwer se is bieselwe Zeit e Frau, wo
bas Lewe aus ein eraus battere kann
mit Sache wo mer gar nicks brum
gewwe buht. Se sucht un bickt ben
ganze Dag, wo se Trubel sinne kann
un wenn se nur ben allerkleinste Fohlt
sinne buht, wo en anerer Mensch gar
nicks bo bei beute buht, bann is se
bo! Dann batert se ein un tieft ein
is. Wenn se sich iwwer Jemand an
nerschter ägern buht bann muß ich
es ausfresse, bikahs for Jemanb an
mrschter e Pies von ihren Meinb zu
gewwe, bazu hat se nit bie Norf, bei
mich ba hat es alles was se braucht:
Norf un Gahl un Enertschie un bas
all. Wenn ber Wedesweiler sie for
Jnstenz in en verbliemte Weg sage
buht, se sollt ihre Munb halte un
sollt nit in Sache enei schwätze wo se
nicks von 'verstehn buht, bann schmeilt
fe noch bazu, blos for Fier, baß se
mehbie ben Webesweiler offenbe könnt.
Wenn mer awwer heim komme, bann
hat es geschellt. Schiewiß, bann
sollte Se etnal bie Frau höre!
„Wenn ber Webesweiler nit so en
arifl guter Freunb von bich wär,"
heißt es bann, bann hättst bu emal
ebbes erlewe könne, was ich ben ge
sagt hätt, awwer bu mit beine gute
Freunbc, bu machst mich sick un bu
stehst babei wie en Mummie un hörst
ruhig mit an, wie er mich insolte
buht. Fui Deiwel, mit so en Mann
wie bu einer bist. En annerer Mann
hätt ben Feller eine erunner geHaue,
baß er nit mehr geroißt hätt ob er en
Bub ober e Mehbche is. Awwer ich
sin mit ben Webesweiler fertig, in met
ganzes Lewe lang sprech ich kein Wort
mehr zu ihn, ich kenne ihn nit mehr
un buhn ihn nie nit mehr riekan
neise." Nau, Herr Rebaktionär, bas
is noch nit ber siwwezehnte Part von
ben was ich alles höre muß. Das
annere, was ich sortgelasse hen, bas
beht nit gut in Print gucke. Wie
ernst es awwer bie Lizzie mit ihre
Worte meint, bas geht ba braus her
vor, baß bei bie nächste Tschehns wo
ber Webesweiler fragt: „Well, Lizzie,
nimmst bu e Kimmelche? sie sagt
„schuht Ding" un bann is wibber
aller vergesse un se is wibber grab so
en guter Freunb un is wibber grab
an so gute Törms mit ihn, wie frü
her. Ei tell juh, mer hat feine Last
mit so e Wurnmen un in bie erfchte
Lein, wenn se kränkie is. Ich sin off
Kohrs in bie lange Jahre zu ben
Trietment gejuhst geworbe, un ba geb
ich nicks mehr brum. Jetzt hat fe
schon gestart iwwer bie Krißmeß zu
worrie. Von Morgens bis Abends
werb nur Krißmeß getahkt. „Ich will
nicks hen, sagt se, von keinem Mensche
will ich ebbes, nobadbie eefzepte1: un
w'nn ich hier von Pressents spreche,
dann denk ich nur an bie Kibs. For
die misse mer ebbes buhn, bikahs es
sin gute Buroe geroefe un bie Kinner
in die Nehberhutt die eckspeckte all
ebbes gutes von ihre Eltern un ba
so en Schlohpohk gewese wär."
Well, dann duht mich bie Sach doch
auch zu dick komme un ich sage e paar
Worte, das heißt, wenn ich bie Er­
Eine «eint Bosheit. °b s.e,"'t »rnut auf en Mann wie
mich fetn konnt, wo tue ganze Kontrte
Schadenfroh lächelnd sahen eine !^MC .^u^'
ferson Market Polizeigericht, N. Y., Ntthspehpersch schretwe duht un das
hatten aufgetrieben werden können, Awwer das kann fe nit sehn,
im Schweiße ihres Angesichts 2500 öie denkt das wär nicks, einiger Fühl
Pennies zählten, die drei der Mäd- konnt sich Ticket kaufe un an en
chen. die wegen Ruhestörung und der- ,-^reW. un so weit träwwele wie
gleichen verhaftet worden waren, als thn ute Trehn nernnte buht un sei
Strafe bezahlt hatten. Drei hatten Gelb oerspende. Wenn en Mann so
fünf, eine zehn Tollars zahlen müssen, viele gute Freuds hätt wie ich fe yen,
bann wär das tesig. Den Weg
kommt es bann, beiß mer en Krach
kriege, wo drei unb vier Dag lang
nernnte buht, un wenn ich nit so en
bummer Esel wär un immer ein
gewwe beht, bann beht ber Krach bas
ganze Lewe nenttne. Ich mache awwer
und alle hatten einzelne Pennies ge
liefert.
.Magistrat Kernochan erklärte, daß
die Streikerinnen, die Streikposten
dienste thun, sich thatsächlich viele Ge
setzesverletzungen zu schulden kommen
lassen. Er selbst hatte sich am Tage
zuvor davon überzeugt, als er eine immer ben Start for wibber auszu
Jnspektionstour durch den in Frage mache un bann werb bann die Ge
kommenden Distrikt unternommen 1 fchicht wibber aufgepätfcht. So geht
hatte. I es immer. Ich denke es werb bas
—77 beste sein, wenn ich auch jetzt wibber
Der Zug des Herzens fo& crnal sie auf halwem Weg miete buhn
un jte frage, was fe denn for Krijj
-r- Jni{IVu.n tefl|'jte Hauptfach
to0
ro°
p^ölick Lecf^
un 1130
f°r
is. wieviel Geld sie brauche duht.
Das is der einzige Weg, wie sie wid
der besser fühle duht. Ich mannet
nur 06 annere Männer auch sc
Eckspierienzes hen. Am Beste sinn
ich emal bei den Webesweiler aus was
ber von bie Sach benlt wenn er auch
so en Trubel hat, bann werd er mich
schon en gute Ettweis gewwe könne.
Womit ich verbleiwe
Ihne Jhrn liewer
PH ilipp Sauerampfer-
Die erste Gabel.
Der ^venezianische Doge Domenico
Silvio, der von 1054—1096 der
beste Bürger der Lagunenstadt war,
hat in der Geschichte keine großen
Spuren zurückgelassen, nur manch
mal, wenn von seiner Frau gespro
chen wird, wird auch sein Name ge
nannt. Die Frau des Dogen, eine
griechische Prinzessin, war in Vene
dig der 'Gegenstanb eines Skandals
und maßloser Empörung etwas Un
erhörtes hatte sie begangen: bei Tisch
bcdiente sie sich einer goldenen Gabel,
um die Speisen dem Munde zuzusüh
ren. Es war die erste Gabel im west
lichen Europa und die Neuerung er
regte die Entrüstung des ganzen Vol
kes. Als ein Zeichen und Symbol
höchster Sittenverderbnis entfachte sie
den öffentlichen Zorn, in den Kir
chen flehten die Geistlichen die Strafe
Gottes auf bie Sünderin herab, unb
ganz Venedig sah ein Himmelszeichen
darin, als die junge Dogenfrau Plötz
lich an einer unbekannten Krankheit
starb. Erst vier Jahrhunderte später,
um 1500, tauchten in Venedig wieder
Gabeln auf: einige Feinschmecker hat
ten die Kühnheit, das verhaßte Eßge
räth wieder einzuführen.
Der Engländer Thomas Coryate
brachte die Gabel nach England und
erntete dafür den Beinamen „Furci
fer", der Mann mit der Gabel. Aber
noch lange aßen selbst die vornehmen
Leute mit den Händen. Noch kurz vor
der Revolution war es Brauch, daß
jeder zum Mahl geladene Gast vor
her durch seinen Bebienten sein Mes
ser und seine Gabel in das Haus des
Wirthes schickte, und wenn er keinen
Diener hatte, so brachte er sie selbst
mit. Der weniger bemittelte Wirth
aber lud seine Gäste freundlich ein,
sich den Salat kurzerhand mit den
Fingern anzurichten.
Militärisch geregelter Kunstgenuß.
Ein sehr niedliches und für die
unglaublichen Verhältnisse, die das
öffentliche Leben Rußlands beherr
schen, äußerst bezeichnendes Geschieht
chen wird aus St. Petersburg berich
tet. Dort besuchte jüngst ein bekann
ter Künstler die Eremitage, bie welt
berühmte Gemäldegalerie des Win
terpalais. Selbstverständlich wußte er
ganz genau in ihr Bescheid, und er
kam daher nicht wie ein Tourist aus
fernen Landen oder ein naives Bäu
erletn aus ber Provinz, um bie dort
aufgestapelten Kunstschätze hübsch der
Reihe nach, eins nach dem anderen,
anzustaunen, sondern er wollte ein
bestimmtes Bild aus besonderenGrün
den betrachten. Da forderte ihn
aber, als er die ersten Säle eilig
durchschritt, plötzlich ein Museums
diener auf, langsamer zu gehen, da er
sonst nichts von den Bildern sehen
könne. Der Künstler gab dem Manne
die einzige richtige Antwort: et möch
te sich um seine eigenen Angelegenhei
ten kümmern, und wollte seinen Weg
ruhig fortsetzen. Da trat ihm aber
der betreßte Hüter der öffentlichen
Ordnung dieser heiligen Hallen fast
drohend entgegen und wiederholte
feine Aufforderung.
Nun würbe betn Künstler die Sa
che denn doch zu bunt er ging zu
dem Vorgesetzten des Lakaien diese
Museumsdiener, meist frühere Garde
Unteroffiziere, sind kaiserliche Lakaien
unb tragen deren Livree und be
schwerte sich über solche Zudringlich
feit. Aber ber Vorgesetzte entschied,
ber Diener sei ganz im Rechte. Erst
kürzlich habe man ein Gemälde aus
der Eremitage entwendet und scitbem
habe die „Obrigkeit" angeordnet, daß
das Publikum die Kunstsammlungen
nur langsam-und in einzelnen Grup
pen, von denen jede durch einen Die
et zu beaufsichtigen fei, in Augen
schein nehmen dürfe. In Rußland
wird also der Kunstgenuß nicht ins
freie Belieben des Menschen gestellt,
sondern vollzieht sich nach Vorschrift
und unter angemessener Ueberwa
chung!
starben bei größeren Festlichkeiten, irt
ungarischen Dörfern, 59 Personen un
ter Vergiftungserfcheinungen, wäh
rend 52 Personen schwer erkrankten.
Es stellte sich bald heraus, daß die
Vergiftungen durch ben Genuß von
Branntwein hervorgerufen worden
waren, dem Methylalkohol beigemischt
war. Methylalkohol, auch als Holz
spiritus bekannt, enthält in ungerei
nigtem Zustand«: giftige Fuselöle. Als
Verfertiger des giftigen Branntweins
wurde ber Budapefter Kaufmann Ste
phan Hobb ermittelt, der sich jedoch
feiner Verhaftung durch die Flucht
entzogen hat. Die Budapefter Ober
oauptmannfchaft hat nun die deut
schen Polizeibehörden um Festnahme
des.Flüchtigen ersucht und zu diesem
Zwecke das Signalement des Hobb
mitgetheilt.,/ ...
I V
«m
Auf dem zweiten Bogen
@Iltf bellt gUxtrtt
umsonst als Prämie.
Prachtvolle Wandkarten
Gratis-Prämien
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Anzeiger aus ein Jahr im Voraus bezahlen
Gin werthvolles nnd nützliches Geschenk!
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-lit»
3
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tes, angeben deren Amtstermine, Abbilbungen des Capitols in Bismarck, usw. Auf der Rückseite des Bot
befindet sich ein alphabetisch geordnetes Verzeichniß aller Flecken, Ortschaften und Städte, deren Einwohner,
angebend. Auch ist durch Abzeichen zu ersehen, ob die Ortschaft Lind postienst hat, ob Postanweisungen
ausgestellt und einkassirt werden können, ob Banken dort sind, usw.
deren Geburts- und Todesjahre, usw. Aus der Rückseite findet man eine Menge interessnnter Tabellen.
Verzeichniß der Haupt-Mais-, Weizen- und Haser-Staaten, und deren Ernten während der vergangenem
Jahre. Tabelle über Normalgewichte der Getreidesorten und anderer Bodenerzeugnisse. Weitere Tabellend
Gewichte und Maße, deren Flächen- und Cubtkinhalt, usw. Ferner Flächeninhalt und Einwohnerzahl'.
Staaten der Union. Abschrift der Unabhängigkeitserkärung. Ausdehnung und Tiefe der großen Seen, o
cheninhalt und Einwohnerzahl der Länder der Erde mit Angabe der Hauptstädte und deren EinwohneN
Angaben über Schulden und Einkommen aller Länder, Beschreibungen unserer Besitzungen, Wortlai
Monroe-Doktrin, Ausschluß über alle Postbestimmungen, usw.
ZM^Diese Karten haben einen Nennwerth von mindestens $5.00 das Stück, doch haben wir, da wir
sende bestellten, dieselben zu verhältnißmäßig niedrigen Preisen erlangt. Jeder der schon Landkarten
hat, weiß aus Erfahrung, daß gute, zuverlässige Karten schweres Geld kosten.
M"Leser, die nicht im Stande sind im Voraus zu bezahlen, können diese Karten von uns zu 7ö]
(dem Kostenpreis) kaufen. Wir haben nur eine gew i sse Anz a dieser werthvollen Karten kon/
bestellt deshalb ist uns nichts daran gelegen sie überhaupt zu verkaufen. NichtleserN des Sta^
zeiger offeriren wir eine beschränkte Anzahl dieser Karten zu $1.25.
ÜBF^Jeder ein Jahr ($1.50) im Voraus zahlende alte oder neue Leser des Staats-Anzeiger erhä|
Karten
1
Ini
(Ansicht eines Bogens in verkleinertem Maßstabe)
das deutsche Publikum noch weiter anzuspornen, aus den „Staats-Anzeiger," dj
leitende und meistgelesene deutsche Zeitung Nord-Dakota's, zu abonniren uij
auch unseren alten Lesern eine bemerkenswerthe Vergünstigung zu gewähren, hab
wir uns entschlossen, allen vorauszahlenden Lesern, alten oder neuen, diese prachtvoll^
in reichstem Farbendruck ausgeführten Wandkarten als Gratis-Prâmie zu offeriren.j
Kommt herein und beseht dieselben
It Die neueste Karte Nord-Dakstä'S Farbendruck, zeigeno
Vmf-vW Hasen, Schiffslinien und deren Verbindungen mitein«
Gibt Entfernungen und Kurs von einem Hrsen zum anderen, usw. Verzeichniß der größten Städte der
und deren Einwohnerzahl. Eine Ansicht des Panamakanals und seiner Umgebung. Enthält die Bilde^
Namen aller Herrscher der Länder der Erde, zeigt alle Flaggen und Wappen aller Länder. Auf der Rj
findet man einen historischen Abriß über den Bau des Panamakanals, einige interessante Abbildungen, ufi
Eine prachtvolle Prämie für vorauszahlende Lei
Wir bringen dieses Opfer um das System des Vorausbezahlens einz
[email protected] Sendung ist soeben eingetroffen—kommt herein lind beseht die Karten—sie,
fur sich selbst.—Postbestellungen sind zu adressiren:
Ruab«. 9t. Dak.
in Far
Präsidenten und deren Amtsterv
Karte aller Länder der Erde in Farbendruck, zeigen,

V o e e e n o n a e n
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-NORTH DAKOTA

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