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Der Staats=Anzeiger. (Rugby, N.D.) 1906-current, June 30, 1910, Image 8

Image and text provided by State Historical Society of North Dakota

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8.
ißffntfr Gchreibedrtes des $4t
lipp Kvuermnpber.
852.
Mein lieber Herr Redacktionar!
tie Wuth in mich gehabt hen for e
Zittie von e Halme Milljion Jnhäb-
bitents zu peusene, das tonne Se sich
nomme
t)G
fügt er, yier tocir
e 135 W£Ä WJ 2VTSS
t,n in bit qanje Seit e F°hrtsch.n bei! 3-mmer m,i nur einem Fens»«, das
ten Jtunne qefpenk un j-tzl H--I er tie
daZ deht sich alles noch sinne un In
die erschte Lein hätte se gar keine
Hurrie mit die Sach un wenn se
nicks kriege dehte. dann deht es auch
kein Differenz mache. Den Weg is
das also gesettelt geltest un ich hen
gesehn, daß der Wedesweiler an all
die Sache schuld war un daß er for
zu Nehme is. daß die Feger jetzt
Geld von mich hen wollte. Ich kann
Das Rieseppschen
Bißneß is mich noch
arig sauer aufge
stoße un ich sin
schuhr besot daß ich Ihne sage, ich sinne den Wedesweiler
damit durch sin, hen immer mehr aus un der Dag werd
ich noch nit mehr so f0mme, wo ich emal für alle Zeit?
viel Haar an mein ihn fettete.
Kopp wie en recht
sauwer gewaschener
Scheinie Teller
odder en Billjard
bahl aufzuweise
hat. Daß ich Plen-
Womit ich verb^-' oe
Ihne Jhrn Hemer
i i S a u e a e
Feuerscheineffekte durch Tageslicht.
Der Jrländer Essenhigh hat eine
neuC
denke, awwer ich hen unner die Im- künstliche Beleuchtung Aufnahmen
preschen gelebt, daß es damit yon Portraits oder Gegenständen mit
wär. Das war awer nit der Keys, ^en |0 Jjeliefcten Feuerscheineff?kten
das dicke End is noch hinne nach machen kann. Aufnahmen mit Ka
komme. Am nächste Morgen sin
IC9
wie das so met Häbbn t§, zu ®cn Lichtbildnerei sehr gern bevorzugt
Wedesweiler Zange for en
1
ner zu nemme. Ich hen nach all die jographische Linsen unb Platten so
Disepeuntments ziemlich sohr g^ ,iWarf
fühlt. Wie ich den Sahrruh. ^be Orangefarbe des Feuers auf die
komme sin hat der Wedesweiler^ ge-
sagt: Luckehier. Philipp, nicht möglich war mit künstlichem
Kammitthee duht mich noch sech j?icht erreicht man auch nur unvoll
Schilling che un ich denke es isi en
Methode entdeckt, wie man ohne
minfeuetkeleucfyiung würden in der
werden, wenn es möglich wäre, pho-
man
©aW, e Klehm for sechs Schilling ju, J'« k° dicht verhängt daß nur an
mache. Ich sann nit so schmahl fein »nt-ren Eck- NN Newer Raum
tin da hen ich gesagt, hier hast d»: fur das Tageslicht frei bleibt. Da
e i n e s e s S i i n i w i n i a a u s z u n e e n e o e
tu in Bänlrupzie gehn buhst."
gar!
quo)
cn -oricj
Vinn önrhon*pr ©nfintrnrfter.
„halten, daß die inten,
3U
eintoiden (ann#
(ommene @ffefte.
ichâ'Ä Durchs.'. V.rsuch. Mi.
v
®°J1 f,ben% L^TrTTtnb ten. Die Negative sollen möglichst
e Sill for gunners "und âic^ ^en^ Zum^°.
Dabler for die Erreckschen von ren benutzt man am besten Koble-
was bisher
-°n.°n-
em
5"'^"Ilen Tuchern oder P°-
™en
h-rang-ruckten T.sch so Macitt.
wie ân es sich vor -wem fiamin
nur !h-nd
den«. Durch
Well, m-r hen-n Drin, gehabt un
ad) en Brief
Kohnträckter.
v i rar:,c 1—VA Sekunden bei lichtstarken
ten, tote man den Effekt zu haben
wünscht. Zur Exposition genü°en
Sinsen und hochempfindlichen P!at-
du bist doch dabei gewese. wie er ge
sagt Hat, er deht die Ahrtsch bohnehte, Tie Fauna des Meeres,
und wollt gar nicks for hen. ..Ja,'
Hot der Wedesweiler gesagt, un hat Die kurzlich erfolgte Einweihung
die Schohlders geschrockt. wenn en und Eröffnung des Museums für
Mann schaffe buht, will er auch for Meereskunde tr Monaco ist ein i
bezahlt sein, jeder Arbeiter is seines Triumph der noch jungen Wissen
Lohnes werth. Un ich will dich gleich W, die sich mit der Erforschung
sage, hier sin auch Bills von die der seltsamen und oft ^hichaft
Musischens un von die Singersch un monströsen Thierformen beschäftigt,
ton den Direkter wo se instrocktet die in den finsteren Tiefen des Mee
tat. Die Tohtel Summ duht zu res wohnen. Die Entdeckung lebender
drei Hunnerd Dahler emaunte. Wei, Organismen, die die Meeresgrunde
Ben ich gesagt, sin die Piebels kreh- zu ihrem Wohnsitz gewählt haben, ist
fig? odder was is die Mätter mit einem reinen Zufall zu danken. Vor
sie? Mer hen doch nit den forscht of etwa 50 Jahren zerbrach eines Tages
Epril. daß die Fellersch denke, se das untermeerische Kabel, das Sar
könnte mich suhle? Well, hat der dinien mit Algerien verband bei der
Wedesweiler gesagt, das is so e Untersuchung der Bruchstellen stellte
Sach. die Piebels hen ihre Zeit un ein Gelehrter zu nicht geringer Ueber
ihre Efferts hergewe un ich denke es raschung der ganzen wissenschaftlichen
is nit mehr wie recht, daß se auch Welt fest, daß am Kabel sich ver
ihr Peh hen wolle. Da hen ich schiebene Organismen entwickelt und
awwer doch nit mehr still sein könne: vermehrt hatten, und zwar in Tiefen.
„Wedesweiler," hen ich gesagt, „duhst von welchen man angenommen hatte,
du intente die Piebels zu bezahle?" daß ein Leben in ihnen überhaupt
Da hat er gesagt: „Bischt du kreh- nicht möglich sein könne.
fig?, hen ich die Rieseppschen aufge- Der Wissenschaft öffnete sich ein
macht, hen ich die Piebels geordert, neues gewaltiges Forschungsgebiet,
hen ich die Ahrtsch geordert un das und die großen Meeresforschungen
all? Wenn ich ebbes ordere, dann und Meeresuntersuchungen, welche
seh ich auch dazu, daß die Bills be- 1867 ihren Anfang nahmen, führten!
zahlt wer'n, in diesen hier Kehs zur Entdeckung eigenartiger Thiere:
hascht du alles geordert un da is es da waren blinde Lebewesen, die sich
i i e w i e e a u a u i n e n e e e s i e e n i e s e s a s t
bezahle buhst un ich benke, je schneller sinnes, bes Gehörs ober beS Geruchs
du bazu tenbe buhst, besto besser is orientiren. unb auf ber anberen Seite
es." Well, Herr Rebaktionär, bo sin Thiere, bie mit Ieuchtenben Organen
ich awwer so mähb geworbe wie en versehen ober mit einer Art phos
Stier. Ich hen gesagt, ich will, baß phoreszirenber Materie bebeckt sind,
mer heut Mittag e Mietung hen von mit einem Eigenlicht, das die Finster
den Kvmmitthee un dann wolle mer: niß ringsum beleuchtet und die wun
«mol sehn, wie mer das Ding auf- derbaren Farben der Thiere selbst im
pätsche könne. Well, am Mittag sin hellsten Glänze erstrahlen läßt. Es
die Brieder dagewese un ich hen sie erschienen Wesen, die ganz unbekann
emal e Pies von mein Meind gewwe.! ten Arten angehörten, Thiere von
Ich hen se gesagt, daß sie die trau- manchmal geradezu kolossalen Dimen
rigsie Gesellschaft wäre, wo ich in mei sionen. die mit schon bekannten Arten
ganzes Lewe gesehn hätt je hätte verwandt zu sein schienen, und
ihre Sehrwisses for en gute Kahs! Thiere, die an längst verschwundene
hergewwe. Niema. hätt ebbes von! Arten fernster geologischer Perioden
Bezahle gesproche un se wäre ihwen erinnerten. Vom Boden des Meeres
so weit gange, daß se gesagt hätte, se! tauchten Schwämme von wunderschö
toollte gar nicks for ihre Arbeit hen.j nen Formen auf, Schwämme, deren
So weit wie ich in Betracht komme: Gerippe aus glänzenden Quarzkri
deht, dehte se noch kein einzige rothe stallen gebildet war, Korallen, die in
Cent kriege un wenn se nit sättisfeit der dichten Finsterniß blutrothe oder
wäre, dann sollte se in die Kohrt! tiefblaue Farbe angenommen hatten,
gehn un suhe. Ich deht nit dazu! unbekannte Krebsarten. Thiere, bei
fühle, en Fühl aus mich zu mache un denen die unnütz gewordenen Augen
das wär alles was ich zu sage hätt.
Wenn sc awwer noch ein Wort iwwer
den Käs spreche dehte, denn deht ich
gege se suhe un deht se in Poblick so
lächerlich mache, daß ihr ganzes Biß- Oberfläche gebracht wurden: man sah
ließ gespeult wär un daß se sich niij seltsame und scheußliche Körpersor
tn ttt dicfente Saluhn mehr sehn men, und man sah Flossen, die sich zu
ifönnte losse, mitaus daß die Piebels^ Tastorganen ausgebildet hatten. Ein
mit Fingersch aus se peunte dehte Fisch gleicht dem Pelikan und ist
sage dehte: Das ist auch einer von die! ganz Maul er ist geformt wie ein
schiep Schkehts. wo for alles bezahlt großer Trichter und läuft in einen
sein wolle. Seller Spietsch hat en! langen, dünnen Schwanz aus. was
gute Jmpreschen aus se gemacht. Sie! dem Thiere em höchst drolliges Ms
Ben all gesagt, ich sollt nit bös fein,! jehe« verleiht
Äaf,rs
sich in Stacheln verwandelt hatten,
u. s. w.
Weitere Ueberraschungen bereiteten
die Fische, die aus den Tiefen an die
S u z i e w o e n e
S e e n S o e u e
und Seidenkleidern kann man auf
folgende Weise gut reinigen, ohne daß
die Forden leiden. Man übergießt
5—6 sauber gewaschene Kartoffeln
mit einem Quart kochenden Wassers.
Ut e.p kalt geworden, dann seiht man
es ab, nimmt ettva ein Weinglas voll
und mischt es mit der gleichen Menge
reinern Spiritus. Mit einem darin
befeuchteten Schwämmcher reinigt
man nun die schmutzigen Stellen und
plättet sie unter einem weißen Tuch
trocken. Auch Taftseide wird, so ge
reinigt, sehr schön.
e k o i n d- o e O s e n
süße wenden, nachdem sie verschnitten
sinid, mit y2 Ciliart Weißwein. Vs
Quart Weinessig, ein Lorbeerblatt.
Zwiobeln. einigen Pfefferkörnern« und
Gewürznelkon, Vfc Zitrone und das
Dèr GtaatS-Aazeigtr» Siugbtz, Hv? Dick., d«t Am»i. 1916
Hau», los und Fand
I
e i n i e n v o n S e e n
Stempel werden mit Petroleum ge
reinigt. Man nimmt eine kleine Bür
ste, befeuchtet sie mit Petroleum, be
streicht die Stempel und reibt sie zu
letzt mit einem Lappen ab.
o e n z u o e u n e n
ger Stehkragen. Sehr oft hört
man klagen über Augenschmerzen,
obwohl man am Auge selber nichts
Schädliches wahrnehmen kann. Daß
daS Leiden durch hohe, steife Steh
kragen und durch zu hohe und enge
Halsbörtchen hervorgerufen wird,
werden namentlich junge Damen
niemals gedacht haben. Habe die Er
fahrung nämlich selber gemacht.
1
nöthige Salz dazu gegeben, sehr weich
gekocht, dann rein ausgeweint, mit I
Salz. Pfeffer und Muskatnuß ge»!
würgt, in eine Serviette fest einge»:
schlagen zwischen Brettchen mit Stei-!
n e n o e e w i e n e s w e u n s o
an einem kalten Ort zum gänzlichen
Erkalten gestellt. Der Preßkopf wird
dann in feine Blättchen geschnitten, S
und mit Essig, Oel und Zwiebel, wie1
Salat angemacht nnö verwendet,
Z e i u n s i a i e i n e
Küche. Durch den reichlichen Gebrauch
v o n Z e i u n s a i e i n e K o
kann man seineWischtücher undHand
e s e s o n e n u n s i i e A r- 1
beit des Auftvischens echsblich erleich-1
tern. Alle fettigen Pfannen, Kasserol«,
len, Geschirre, werden, ehe sie an den
Aufwas^ kommen, gehörig mit Zei
u n s a i e e a e i e s o a n e u n
mit immer neuem, bis das Fett von
ihnen entfernt ist. Mit in Asche ge
tauchtem Zeitungspapier roerton die
Töpfe von außen gereinigt ebenso
läßt sich die Herdplatte damit in
Ordnung halten. Der Vortheil bet der
Benutzung ist der, daß man mit die-1
fem Material verschwenderisch umgo
hen darf.
W e a S O s e s i
verzichtet auf das Beste. Bei allen
Früchten sind die nahrhaftesten und
schmackhaftesten Bestandtheile die
Nährsalze und das für den Aufbau
des Körpers und die Blutbildung so
wichtige Eisen. Diese sind aber dicht
unter der Schale gelagert. Deshalb
ist es unzweckmäßig, das Obst zu schä
len. Man esse es vielmehr mit der
Schale, deren Oberfläche durch wie
derholtes Eintauchen in Wasser und
nachheriges Abreiben mit einem Tuch
vonVerunreiniaungen gesäubert wer
den kann Trauben und kleinere
Früchte können durch Schwenken in
Wasser von etwa anhaftenden
Schmutztheilen gereinigt werden. Da
mit genügt man den Forderungen
der Reinlichkeit, ohne gegen die
Zweckmäßigkeit zu verstoßen. Aller
dings soll man bit Säuberung der
Früchte erst vornahmen, kurz bevor
man sie genießt.
a k i s e e e e s e n
Bei vielen Damen dürfte sich noch
eine Anzahl jener kleinen, kurzen
I
Straußfedern vorfinden, wie man
sie früher, zu Büscheln vereinigt, zu
Hutzarniwren verwendete, nament
lich für die Kapotthütchen der älte
ren Damen. Diese schmalen und kur
zen Federn sind jetzt gänzlich unmo
dern geworden, und da sie zum Weg
werfen noch als zu schade erscheinen,
werden sie immer weiter aufbewahrt.
Da es aber kaum anzunehmen ist.
daß sie je wieder modern werden,
auch vom Herumliegen nicht an
Schönheit gewinnen und schließlich
nur von Motten heimgesucht werden,
sollte man sie kurz entschlossen zu
einem praktischen Zwecke benützen
und einen Federwedel daraus herstel
len, der beim Abstauben von Nippsa
chen etc. vorzügliche Dienste thut und
einem solchen aus Hahnenfedern weit
vorzuziehen ist. Die Federn werden
mit 'der Krümmung nach außen zu
einem Büschel vereinigt und mittelst
feinen Blumendrahts an der Spitze
eines Rohrstockes befestigt. Die Feder
und Drahtenden werden mit einem
Stückchen Leder oder Wachstafset um
wunden. Es empfiehlt sich, einen recht
langen Rohrstock zu i ehmen, so daß
man z. B. auch die Kronleuchter etc.
mit dem Federwedel mühelos abstau
ben kann. 8—10 Federn genügen zu
solchem praktischen Wedel hat man
mehr, um so besser. Auch Stücke einer
I alten Straußfederboa lassen sich gut
für diesen Zweck verwenden.
Vor tau Reinigen von Her
ren-Schlipsen sollte man am Rand
entlangHeftfäden einziehen, damit sich
die Watte-Einlage nicht verzieht.
Nach dem Bügeln sind dann die Heft
fäden wieder zu entfernen.
e i s e n. Für Reisende, wel.
che das Fahren aus der Bahn oder
dem Schiss nicht vertragen, empfiehlt
eS sich, ein mit Rum ober Franz
Branntwein getränktes Tuch aus den
Magen zu legen. DaS Mittel ist ein
fach und oft bewährt.
A s A n s i o z
waaren in Gärten, welcher voll
kommen wetterfest Holzwände, Pfäh
le usw. schützt, wird empfohlen-:
Feingeriebenes Zinkoxyd wird mit
Lemiwasser verrieben und auf den
betreffenden Gegenstand gestrichen.
Nachdem dies getrocknet (2—3 Stun
den) wird es mit sehr verdünnter
Lösung von Chlorzink und Leim
Wasser nochmals bestrichen. Zinkoxyd
und Chlorzink bilden eine glangähn
liche und glatte Verbindung, die fest,
unverwüstlich und wetterbeständig ist.
W i e a n e n e S o a e
auffrischt. Eine farblos und
schäbig gewordene Strohmatte wird
auf beiden Seiten gereinigt, wenn
nöthig, ausgebessert, wo sich ein Fa
den gelöst hat. Darauf wird Schel
lack mit Terpentin verdünnt und mit
dieser Flüssigkeit die Matte Strich
für Strich mit einem kräftigen Pin
sel bearbeitet. Die Feuchtigkeit trock
net rasch. Der Erfolg ist der. daß die
Matte so gut wie neu aussieht, nur
ein wenig dunkler, und die Auffri
schung hält sehr lange vor.
2
Unze Butter röstet man 2 Eßlöffel
Zucker und 6 EßlöffolMehl, doch muß
dieses weiß bleiben. Nun schneidet
Bestellungen adresfire man einfach:
man ein kleines Vamllestängelchen
in Stücke und kocht dies in Quart
Rahm oder guter Milch auf, gießt es
langsam unter ständigem Rühren an
daS Mehl, kocht eS zu einem dicken
MuS und laßt e? in einer Schüssel
erkalten. Man gibt nach und nach 6
Eidotter und 5 gute Eßlöffel Zucker
dazu, rührt eS, vis eS schaumig ist,
gibt den Schnee von 4 Eiweiß darun
ter, füllt die ausgèbutterte Pudding
form damit und läßt ihn etwa
Stunde langsam im Durvst sieden.
Man reicht Vanillesauee dazu, von
der man auch etwas Wer den Pud
ding selbst gibt.
S e s i e s u e n
begießen. Beim Antreten einer
Ferienreise war daS Unterbringen
meiner Pflanzen stets, meine Sorge.
Da ich eine ziemliche Anzahl besitze
ist das Begießen eine Mühe, die mav
Bekannten ober Nachbarn nicht gern
zumuthet. Ich schickte sie deshalb zu
meinem Gärtner, der aber sehr schlecht
für sie sorgte und sich gut dafür be
zahlen ließ. Da kam ich auf folgende
Idee. Ich ncchm ein großes Wasch
faß. füllte eS mit Wasser, stellte es in
den Keller und die Pflanzen rund
herum. Von Flanell schnitt ich lange
Streifen, etwa drei Finger breit,
steckte das eine Ende in den Blumen
topf, tief in die Erde, das andere Ende
lag im Wasser. Dann begoß ich eben
vor der Abreise noch einmal alle
Pflanzen, und als ich nach drei Wo
chen zurückkam, fand ich z-u meiner
Freude alle im besten Zustande vor.
Die grünen Pflanzen: Farren, Ve»
nushaar u. s. w., sahen taMIos aus.
nur eine blühende Primel hatte ge
litten, die Erde war zu feucht gewe
sen. Daher empfehle ich mein Ver
fahren nur für grüne Gewächse so
gar meine Palme erfreute sich des be
sten Aussehens.
Unsere neue Prämie
(Diese Abbildung zeigt die Schee« in nur dreiviertel der wirtlichen Größe.)
Etwas für die deutsche Hausfrau.
Haben Sie je die Erfahrung gemacht, daß trotzdem vielleicht drei oder vier
Scheeren im Hause sind, reine Verselben so gut schneidet wie man es wünscht? So
etwas ist mehr als verdrießlich, aber wenn Sie diese Erfahrung machten—und jede
Hausfrau, jeder Hausvater macht sie—dann geht es Ihnen nicht anders als uns
selbst. Eben deshalb haben wir beschlossen, diesen Uebelstand zu beseitigen.
Wir haben mit einer großen östlichen Fabrik einen Kontrakt abgeschlossen, einige
Tausende Scheeren, mit einer neuen Vorrichtung versehen, speziell für uns zu fabrizi
reit. Wie ersichtlich, ist diese Scheere mit einer Sprungfeder versehen, vermittelst wel
eher dieselbe so gestellt werden kann, daß sie dünnes Papier wie schwere Wolldecken mit
gleicher Leichtigkeit schneidet.
Der Ladenpreis dieser Sprnngfederscheere ist $1.00
(Ans fünf Jahre garantirt.)
Wir aber verschenke« sie
an Leser des Blattes, welche dasselbe ein Aahr im Boraus bezahlen. Dies gilt für
alte, sowohl als nene Leser, ohne Unterschied. Alte Leser, welche im Rückstände sind,
mögen diesen bezahlen und ein Jahr im Voraus, dann erhalten auch sie diese unschätz
bare Scheere geschenkt, «eine Nachzahlung! Der Staats-Anzeiger kostet nur $1.50
das Jahr und wer ein Jahr im Voraus bezahlt, erhält die Scheere frei durch die Post
zugesandt.
Macht der Hausftau eine Freude!
Nehmet die Gelegenheit wahr!
Auch von den schönen Landkarten, deren wir bereits Tausende absetzten, haben
wir mehr bestellt, aber solche der Leser, welche diese bereits befitzen, können nun die
Sprungfederscheere als Prämie wählen.
Solche der Leser welche im Stande find, bei uns persönlich vorzusprechen, kön
tuen eine der Scheeren bei uns sehen, da wir erst kauften, nachdem wir dieselben sorg
fältig geprüft hatten.
Somit also verschenkt der Staats-Anzeiger dieses Jahr zwei Prämien, näm
lich die Landkarten, oder die Sprungfederscheere^ Jeder ein Jahr im Boraus zah
Leser hat die Wahl zwischen diesen beiden.
Rugby, Nord-Dakota.
W.K. Taylors«
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Machte einen Ijähriaen CursuZ in Deutichland» flo*»
pttälern durch und 6 Monate in Chicago
Allgemeine Praxis
Auge«-, Ohren-, Nase-u. Halskrankheiten Spezialität
Die schönen Landkarten
die wir vorauszahlenden Lesern schenken
HabeN Sie sie schon gesehen?
Der Staats-Anzeiger
Rugby, N. D.

„Och, hat et gesagt, davon wär
leine Red nit. er wollt bie Each
oufgefirehtend hen. ba§ wär -.« °b« V-rklemern der Stchtoffnung
awwer bas Gelb hat et b°ch ge- ann man die Beleuch ung so e.nrich-
V a n i e u i n I n 2 y
Office Jacobson Block Phone 226

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